POPULARITY
Categories
Die Immobilienbranche hatte in den vergangenen Jahren keinen leichten Stand. Steigende Zinsen und fallende Immobilienwerte belasten die Unternehmen. So auch Vonovia: Der Dax-Konzern sitzt auf einem Schuldenberg von rund 40 Milliarden Euro. Das bedeutet mehrere Milliarden Refinanzierungsbedarf pro Jahr und Finanzierungskosten, die intern mittelfristig auf bis zu 4 Prozent hochlaufen sollen. FINANCE-Redakteurin Lena Scherer hat sich die Bücher des Konzerns genau angeschaut. Ihr Urteil fällt zweischneidig aus: „Im Falle von Vonovia kann man sicherlich sagen, ist die Talsohle mittlerweile durchschritten. Aber es ist natürlich nicht alles gut.“ Nun hat der Konzern mit CEO Luka Mucic und CFO Grosse zwei Finanzexperten an die Spitze gestellt und die Bilanzarbeit damit zur Chefsache gemacht. Was das konkret bedeutet und wo der Vonovia wirklich steht, berichtet sie bei FINANCE TV. Das erwartet Sie in diesem Talk:Warum ein einzelner Satz in Vonovias Quartalsmitteilung FINANCE-Redakteurin Lena Scherer dazu gebracht hat, die Bilanz des Konzerns genauer unter die Lupe zu nehmenWelche Weichenstellungen Vonovia in die heutige Schuldensituation geführt habenWas die Kennzahlen Loan-to-Value und Zinsdeckungsgrad über die finanzielle Gesundheit des Konzerns verratenWelche Hürden Vonovia in den kommenden Jahren nehmen muss, und wie viel dabei vom Markt abhängtWas die Doppelspitze aus CEO Luka Mucic und CFO Philipp Grosse als nächstes anpacken mussDie Gesprächsteilnehmer Host: Jasmin Rehne (FINANCE Magazin) Gast: Lena Scherer (Redakteurin, FINANCE Magazin)________________________________________________________________ Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen. Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/
Geschätzte 100 Milliarden Euro investiert Marokko in eine moderne Infrastruktur. Gleichzeitig überlegt sich eine Mehrheit der jungen Menschen auszuwandern. Kaum ein Land in Afrika hat sich in den vergangenen Jahren so stark verändert wie Marokko mit seinen 38 Millionen Einwohnern. Zum Positiven? Ja, sagen viele. Marokko wird im Hochgeschwindigkeitstempo ein Land mit modernster Infrastruktur. „Höher, grösser, schneller“ scheint das Motto zu lauten: In der Westsahara soll bis 2028 Afrikas grösster Atlantikhafen entstehen. Der schnellste Hochgeschwindigkeitszug des Kontinents verbindet Tanger, Rabat und Casablanca. 2030 soll die Fußball WM auch in Marokko stattfinden, unter anderem im grössten Stadion der Welt mit 115 000 Sitzplätzen. Die Ballungsräume boomen, doch die ländlichen Gebiete bleiben abgehängt. Im vergangenen Jahr protestierte die Gen Z für bessere Bildung, 5000 Menschen wurden verhaftet, viele sitzen noch immer im Gefängnis. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 30 Prozent. Zehntausende versuchten im vergangenen Juli über die spanische Enklave Ceuta in die EU zu fliehen. Eine Mehrheit der Jungen möchte laut Umfragen das Land verlassen. Daran hat auch die kürzliche Parlamentswahl nichts geändert. Die Wahlbeteiligung war historisch tief. Das Vertrauen fehlt. Marokko bleibt ein Land der zwei Geschwindigkeiten.
Russland plant für das Jahr 2027 eine massive Erhöhung seiner Militärausgaben auf 17,1 Billionen Rubel, umgerechnet rund 178 Milliarden Euro. Um das zu finanzieren, sollen Sozialausgaben wie Renten und Bildung gekürzt, sowie neue Steuern eingeführt werden │ Die Sicherheitsexpertin Velina Tchakarova hält eine neue russische Großoffensive für 2027 für realistisch, da Russland sowohl finanziell als auch personell aufrüstet. Sie verweist auf mögliche Pläne einer weiteren Mobilmachung von bis zu 300.000 Reservisten. │ In der Nacht hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut massiv mit ballistischen Raketen und Drohnen angegriffen. Dabei wurden Wohnhäuser zerstört, mehrere Menschen verletzt und mindestens ein Kind getötet, während die Angriffe bis in den Morgen andauerten. │ Im Westjordanland wurde die palästinensische Familie Tubassi von gewaltbereiten jüdischen Siedlern aus ihrem Haus vertrieben, konnte sich jedoch gerichtlich ihre Rückkehr erstreiten. Trotz Polizeischutz eskalierte die Gewalt erneut, sodass die Familie ihr Zuhause endgültig verlassen musste und laut eigenen Angaben ihr Haus in Flammen aufgehen sah.
Geschätzte 100 Milliarden Euro investiert Marokko in eine moderne Infrastruktur. Gleichzeitig überlegt sich eine Mehrheit der jungen Menschen auszuwandern. Kaum ein Land in Afrika hat sich in den vergangenen Jahren so stark verändert wie Marokko mit seinen 38 Millionen Einwohnern. Zum Positiven? Ja, sagen viele. Marokko wird im Hochgeschwindigkeitstempo ein Land mit modernster Infrastruktur. „Höher, grösser, schneller“ scheint das Motto zu lauten: In der Westsahara soll bis 2028 Afrikas grösster Atlantikhafen entstehen. Der schnellste Hochgeschwindigkeitszug des Kontinents verbindet Tanger, Rabat und Casablanca. 2030 soll die Fußball WM auch in Marokko stattfinden, unter anderem im grössten Stadion der Welt mit 115 000 Sitzplätzen. Die Ballungsräume boomen, doch die ländlichen Gebiete bleiben abgehängt. Im vergangenen Jahr protestierte die Gen Z für bessere Bildung, 5000 Menschen wurden verhaftet, viele sitzen noch immer im Gefängnis. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 30 Prozent. Zehntausende versuchten im vergangenen Juli über die spanische Enklave Ceuta in die EU zu fliehen. Eine Mehrheit der Jungen möchte laut Umfragen das Land verlassen. Daran hat auch die kürzliche Parlamentswahl nichts geändert. Die Wahlbeteiligung war historisch tief. Das Vertrauen fehlt. Marokko bleibt ein Land der zwei Geschwindigkeiten.
Der Drohnenwall verschwindet - und wird zu etwas viel GrößeremAm 28. September 2026 hat der EU-Rat fünf gemeinsame Rüstungsprojekte formell beschlossen - doch das Wort „Drohnenwall", mit dem alles begann, taucht darin nicht mehr auf. Aus der Idee einer Abwehrlinie gegen russische Drohnen ist binnen eines Jahres eine Verteidigungsarchitektur über fünf Domänen geworden, mit einer Finanzierungsambition von rund 190 Milliarden Euro bis 2036. Ein Blick auf das, was hinter dem eingängigen Namen tatsächlich entsteht - und auf die Frage, wohin die Zuständigkeit für Europas Verteidigung wandert.Was der EU-Rat am 28. September 2026 wirklich beschlossen hat.Ein Kommentar von Michael Hollister.Der Begriff, mit dem vor einem Jahr alles begann, kommt im entscheidenden Dokument praktisch nicht mehr vor. Als der Rat der Europäischen Union am 28. September 2026 in Brüssel fünf gemeinsame Rüstungsprojekte formell annahm, tauchte das Wort „Drohnenwall" in der offiziellen Mitteilung nicht auf. Was in den baltischen Staaten als Idee einer Abwehrlinie gegen russische Drohnen entstand und was Ursula von der Leyen im September 2025 zur europäischen Schlagzeile machte, ist heute etwas anderes: der Kern einer Verteidigungsarchitektur, deren gemeinsame Finanzierungsambition die Europäische Kommission bis zum Jahr 2036 auf rund 190 Milliarden Euro beziffert. Der eingängige Name ist geblieben. Die Sache dahinter hat er verlassen. Und genau in dieser Verschiebung liegt die eigentliche Nachricht des Tages - nicht in der Frage, ob ein Wall Europa vor Drohnen schützt.Was tatsächlich beschlossen wurdeDer Rat bestätigte am 28. September fünf sogenannte European Defence Projects of Common Interest, kurz EDPCI. Sie tragen die Kürzel DECODER (Drohnen und Drohnenabwehr), IMSD (maritime und Unterwasserverteidigung), SPACE (Satelliten, Frühwarnung, Aufklärung), EU-FIAMD (integrierte Luft- und Raketenabwehr) und Eastern Flank Watch (Verteidigung der Ostflanke über Land, Luft, See, Cyber und weitere Bereiche). Damit sind diese Projekte förderfähig für Mittel aus dem European Defence Industry Programme, kurz EDIP.Wichtig für die Einordnung: Der Beschluss vergibt keine Aufträge. Er benennt die Projekte, ihre Ziele, die teilnehmenden Staaten und den erwarteten Investitionsrahmen - und macht sie damit erst antragsberechtigt. Die eigentliche Entscheidung war zudem keine Überraschung des Tages: Die Botschafter der Mitgliedstaaten hatten die Liste bereits am 16. September 2026 gebilligt, der Kommissionsvorschlag stammt vom 03. Juli 2026. Der 28. September ist der formelle Schlussstein, nicht der Startschuss. Wer die Größenordnung verstehen will, muss deshalb nicht auf die heutige Schlagzeile schauen, sondern auf die Zahlen und die Struktur dahinter....https://apolut.net/eu-plant-gigantische-rustungs-offensive-von-michael-hollister/
Wie Friedrich Merz seit sechs Jahren Wirtschaft und Solidarsysteme schreddert.Ein Kommentar von Paul Clemente.BlackRock-Kanzler hin oder her. Es gibt Momente, da tut einem sogar Friedrich Merz leid. Und diese Momente nehmen zu. Was muss der Mann in den letzten Wochen erduldet haben! Napoleon hatte ein Waterloo, Merz hingegen stapelweise. Warum das selbstverschuldet ist? Weil er das Schlachtfeld nicht räumen will. Rückzug auf die einsame Insel wie St. Helena? – Für ihn keine Option. Dabei erwartet ihn schon Übermorgen, am Mittwoch, die 30. September die nächste krachende Niederlage. Und die Umfragenwerte? Werden noch mieser. Ein endloses Endspiel.Merz bisherige Strategie zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise: Hilfsleistungen kürzen, den Druck erhöhen. Dann läuft das wieder. Kaum hatte er das Amt des Bundeskanzlers erobert, extrahierte er sofort den Schuldigen der wirtschaftlichen Stagnation: Den Bürger. Weil der zu wenig arbeitet. Das müsse mehr werden. O-Ton:Damit einhergehend: Eine widerliche Lust, selbst bei Empfängern der mickrigen Grundsicherung weitere Streichungen und Kürzungen durchzudrücken. Natürlich nur als Hüter der Gerechtigkeit. So polemisierte am Wochenende Johannes Winkel, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:Und solche Debatten in einem Land, in dem 212 Milliardäre wohnen und als Herberge der Superreichen weltweit Platz 4 belegt. Mario Czaja, ehemals Generalsekretär der CDU, hat da einen Verdacht:In seinem Buch „Mehr Kapitalismus wagen“ behauptet Merz zwar, dass er die Wirtschaft vom Staat befreien wolle. Aber als CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel vor gut sechs Jahren eine gut funktionierende Wirtschaft strangulierte, hat er nicht protestiert, sondern assistiert und mitgespielt. Im Namen eines Retorten-Virus wurden Gastronomie, Kulturstätten und Läden dicht gemacht, in die Pleite getrieben. Zur Kompensation von Einkommensdefiziten zahlte der Staat insgesamt 439,7 Milliarden Euro an die Eingesperrten.Und was tat Merz? Hätte er als Neoliberaler nicht aufschreien müssen? Okay, einmal forderte er baldiges Beenden eines Shutdowns - um kleine Betriebe zu schützen. Aber im November 2021 verkündete er: Dank der 2G-Regelung dürften nur noch Geimpfte ihrer Arbeit nachgehen. Seine Vision:„Wir müssen in diesem Land wieder mehr und vor allem effizienter arbeiten. Mit Viertagewoche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand dieses Landes nicht erhalten können.“„Ist es eigentlich okay, dass zwei Menschen gleich viele Sozialleistungen bekommen und der eine hat vorher noch nie was eingezahlt und der andere hat vorher vielleicht einen langen Zeitraum schon mal was eingezahlt?“„Ich glaube, ihm (Merz) fehlt einfach die emotionale Intelligenz, zu verstehen, was da gerade im Land passiert.“„Kein Ungeimpfter mehr im Büro, kein ungeimpfter Fußballspieler mehr auf dem Rasen, kein ungeimpfter Abgeordneter mehr im Bundestag, kein ungeimpfter Student mehr im Hörsaal.“...https://apolut.net/waterloo-fur-die-pflege-reform-von-paul-clemente/
Pip will wissen, wie viel beim agentischen Shoppen wirklich passiert. Davor geht es um Claude Opus 5.5 und OpenAIs Antwort am selben Tag, um Metas Muse und die Frage, warum ein Avatar als Kuscheltier funktioniert, wo ein Chatbot es nicht tat, und um das Eingeständnis, woher dieses Produkt eigentlich stammt. Trump benennt künstliche Intelligenz um, und Pip findet den Vorschlag erstaunlich nachvollziehbar. Dazu die neue Meta-Brille, sechs Großbanken mit einer Warnung, Alibabas nächstes Modell, die Musk-Dokumentation, die doch weltweit läuft, der deutsche KI-Markt mit einer überraschenden Zahl und ein OpenAI-Agent, der in eine Gesundheitsbehörde eingebrochen ist, um etwas über einen Lippenstift herauszufinden. Am Ende schickt Google vier Chips in die Umlaufbahn, die dort ein Viertelstündchen durchhalten. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! TokenMade: 100 Minuten KI-USE-CASE-DRUCKBETANKUNG in München, am 28.09., ab 17 Uhr. Die letzten Tickets gibt's auf https://tokenmade.ai/events Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Folge 600 (00:00:48) Claude Opus 5.5 (00:04:22) Muse im App Store (00:14:16) Superintelligenz statt KI (00:18:39) Meta Connect (00:19:10) VR-Brillen (00:20:49) Muse am Schlüsselbund (00:22:55) Meta kopiert OpenClaw (00:24:57) Banken warnen vor Agenten (00:26:45) Dark Interfaces (00:36:45) E-Commerce-Margen (00:38:56) Alibabas 10 Billionen (00:40:12) Holmes-Doku (00:41:03) Musk-Doku (00:46:03) Paramount und Warner (00:49:07) Deutscher KI-Markt (00:51:34) OpenAI hackt Australien (00:54:38) TPUs im Orbit Shownotes Anthropic bringt Claude Opus 5.5, OpenAI kontert am selben Tag - siliconangle.com Meta gibt zu, dass Muse bei OpenClaw abgeschaut ist - techcrunch.com Zuckerberg macht Muse zum Kern seiner KI-Strategie und zeigt einen Schlüsselanhänger - ft.com Metas VR-Brille für 1.299 Dollar wiegt rund 100 Gramm - bloomberg.com Trump lässt künstliche Intelligenz in Super Intelligence umbenennen - washingtonpost.com Sechs Großbanken warnen vor Betrug beim Einkaufen durch Agenten - gizmodo.com Das Zahlungsprotokoll x402 und seine Transaktionszahlen - x402.org Alibaba zeigt Chinas stärksten KI-Chip und plant 10 Billionen Parameter - scmp.com Der Trailer zur Doku über Elizabeth Holmes ist da - deadline.com Universal bleibt bei der Musk-Doku von Alex Gibney - hollywoodreporter.com Paramount erwägt Musk als Geldgeber für die Warner-Übernahme - hollywoodreporter.com Der deutsche KI-Markt wächst um 48 Prozent auf fast 29 Milliarden Euro - stern.de Ein OpenAI-Agent ist in ein australisches Gesundheitsportal eingedrungen - nytimes.com Google schickt vier TPUs für Project Suncatcher in die Umlaufbahn - nytimes.com
10 % Chance auf Auslöschung – Anthropics Rücktritt, Börsengang und die Frage dahinter geplant Ein Anthropic-Forscher tritt öffentlich zurück und nennt 10 % Auslöschungswahrscheinlichkeit bis 2030 – der Post geht in einem Tag auf 100 Millionen Aufrufe. TJ analysiert, was hinter dem Rücktritt steckt: echte Angst, strategisches Kalkül oder PR-Feuerwerk kurz vor Anthropics Börsengang mit angestrebten 2 Billionen Dollar Bewertung. Wer die Verflechtungen zwischen Musk, Altman und Amodei kennt, sieht das Bild klarer. Ein Rücktritt, 100 Millionen Aufrufe – und kein Podcast, der schweigt Jacob Coxon hatte auf seinem X-Account noch nie gepostet. Dann trat er öffentlich bei Anthropic zurück – und sein Post erreichte innerhalb eines einzigen Tages über 100 Millionen Aufrufe. TJ beschreibt, dass es in diesem Moment kaum einen Podcast gab, der das Thema nicht aufgriff. Das ist ungewöhnlich. Rücktritte passieren ständig. Dieser hat das Machtgefüge der gesamten KI-Branche sichtbar erschüttert – und laut TJ stehen wir erst am Anfang dieser Debatte. Der Vorwurf von Coxon: Die führenden KI-Labore, darunter Anthropic und OpenAI, verzocken unser aller Leben, weil sie ungebremst auf selbstverbessernde Systeme zurasen. 10 % – und dann legt ein Anthropic-Insider nach Coxon nennt eine 10-prozentige Chance, dass es bis Ende dieser Dekade, also bis 2030, das war mit der Menschheit. Vier Jahre. Was diese Zahl noch schwerer macht: Evan Hubinger, bei Anthropic intern für die Ausrichtung der KI verantwortlich, springt kurz darauf ebenfalls an die Öffentlichkeit und sagt wörtlich, er persönlich sehe die Wahrscheinlichkeit, dass KI die Menschheit auslöscht, bei über 10 Prozent. TJ hebt hervor, wie ungewöhnlich das ist. Normalerweise sprechen in diesen Firmen nur die Chefs. Dass jemand aus der zweiten oder dritten Reihe eine solche Aussage öffentlich macht, ist ein Signal – nur unklar, welches genau. Dario Amodeis Essay: Bremsen, nicht stoppen Einen Tag nach Hubingers Aussage meldete sich CEO Dario Amodei mit einem Essay zu Wort: *We must pace the Frontier*. Sein Kernargument: nicht stoppen, aber das Tempo bewusst reduzieren, damit die Sicherheit mithalten kann. Er legte einen Drei-Stufen-Plan vor – unabhängige Prüfer mit Modellzugang, Koordination demokratischer Staaten und globale Absprachen bei gefährlichen Fähigkeiten. Kurz darauf sagte Sam Altman seinen IPO ab. Und dann sprang ausgerechnet Elon Musk öffentlich hinter Amodei. TJ ordnet ein, warum das alles andere als selbstlos ist – und warum die Reihenfolge dieser Ereignisse zu denken gibt. Musks 1,5 Milliarden monatlich – und die Abhängigkeit, die er nicht nennt Musk verdient laut TJ 1,5 Milliarden Euro monatlich daran, dass er Anthropic eines der größten Rechenzentren Amerikas vermietet – Kolossus 1. Gleichzeitig ist er auf Anthropics Modell angewiesen, weil OpenAI sein Modell von der Entwicklungsplattform Cursor zurückgezogen hat. Cursor, das Musk für rund 60 Milliarden gekauft hat, braucht ein starkes Coding-Modell – und das kommt aktuell von Anthropic. Wenn Musk also öffentlich hinter Amodei steht, obwohl beide eigentlich Wettbewerber sind, gibt es dafür handfeste wirtschaftliche Gründe. TJ hat Musk bereits vor Monaten in einem knapp zweistündigen Interview beim *Economist* gehört, in dem Musk andeutete, dass ein gewisses Risiko für die Menschheit bestehe. Fazit: Echte Sorge, Marketing oder Machtspiel – die Frage bleibt offen Was all das zusammenbringt, ist Anthropics Börsengang. Vor sechs bis acht Wochen lag die angestrebte Bewertung bei einer Billion Dollar. Inzwischen sind es zwei Billionen – eine Verdoppelung innerhalb von ein bis zwei Monaten. Laut Reuters soll die Vermarktung Mitte Oktober beginnen, noch vor den US-Zwischenwahlen im November. Laut Fortune hat das Unternehmen bei dieser Bewertung bisher keinen Gewinn erwirtschaftet. TJ stellt die entscheidenden Fragen offen: Ist die 10-Prozent-Warnung echte Sorge? Ist sie Marketing? Oder ist sie der Versuch, über ein Kontrollgremium noch mehr institutionellen Einfluss zu sichern? Wer die Zahlen kennt, sieht: Öffentliche Aufmerksamkeit ist hier kein Nebenprodukt – sie ist das Produkt. Das nimmst du mit: • Wenn ein KI-Forscher aus einer einflussreichen Firma öffentlich eine 10-%-Auslöschungs-Wahrscheinlichkeit nennt, lohnt es sich, den finanziellen Kontext zu prüfen – Anthropic strebt kurz darauf einen Börsengang mit 2-Billionen-Dollar-Bewertung an. • Wenn Elon Musk einen Konkurrenten wie Anthropic öffentlich unterstützt, hat das handfeste wirtschaftliche Gründe: Er verdient 1,5 Mrd. Euro monatlich durch Rechenzentrums-Vermietung an Anthropic. • Wenn Dario Amodei (Anthropic-CEO) 'das Tempo bremsen' fordert, meint er nicht Stopp – sondern einen Drei-Stufen-Plan mit unabhängigen Prüfern, Staaten-Koordination und globalen Absprachen. • Wenn eine Firmenbewertung innerhalb von zwei Monaten von 1 auf 2 Billionen Dollar springt und das Unternehmen noch keinen Gewinn macht, ist öffentliche Aufmerksamkeit kein Nebenprodukt – sie ist das Produkt. • Wenn alle großen Podcasts gleichzeitig dasselbe Thema aufgreifen, ist es kein Zufall: Dieser Rücktritt hat das Machtgefüge der KI-Branche sichtbar durchgeschüttelt – und die Debatte hat gerade erst begonnen. Kapitel: 00:00 Hook: Die 10-%-Aussage und ihre Wucht 00:33 Was passiert ist: Der Rücktritt von Jacob Coxon 01:31 Evan Hubinger legt nach – >10 % Auslöschungswahrscheinlichkeit 02:40 Dario Amodeis Essay: We must pace the Frontier 03:20 Sam Altman, Musk und die Interessenkonflikte 04:59 Anthropics Börsengang: Von 1 auf 2 Billionen in zwei Monaten 06:19 Die offene Frage: Echte Sorge, Marketing oder Machtspiel? Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Weltweit steigen die Zinsen, die Staaten für ihre Schulden zahlen müssen – die USA liegen bei zehnjährigen Anleihen mittlerweile über fünf Prozent, Großbritannien zahlt für 30-jährige fast sieben. Aber wie funktioniert das eigentlich, wenn sich ein Staat Geld leiht? Markus Stix, Geschäftsführer der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur, muss dafür sorgen, dass die Republik jederzeit liquide ist – heuer geht es um 200 Milliarden Euro. Im Gespräch mit Georg Renner erklärt er, wo Österreich sein Geld herbekommt: von der klassischen Bundesanleihe über die 100-jährigen Anleihen, die weltweit nur Österreich begeben hat, bis zum "Bundesschatz", mit dem Bürgerinnen und Bürger der Republik direkt Geld leihen können. Außerdem: warum grüne Anleihen kein PR-Schmäh sind, weshalb die weltweite Zinswende Österreich dank langer Laufzeiten langsamer trifft als etwa Frankreich – und warum die Zinsspirale trotzdem eine Warnung ist, das Budget in den Griff zu bekommen.Wollt Ihr mehr wissen?Die Homepage der OeBFA:https://www.oebfa.at/Hier könnt Ihr der Republik selber Geld leihen:https://www.bundesschatz.at/ Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
80 Prozent der Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall erreichen ihren LDL-Zielwert von unter 55 Milligramm pro Deziliter nicht. Dabei sind Herzerkrankungen die Todesursache Nummer 1. Bei Krebs gibt es Vorsorge, Diagnose, begleitete Therapie, Nachsorge und Register. Warum fehlt das beim Herzen – und wo muss Prävention ansetzen? Darüber spricht EinBlick-Redakteur Christoph Nitz mit Prof. Ksenija Stach. Sie leitet seit Juli 2025 das Department für Endokrinologie und Diabetologie am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam und ist Professorin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie der HMU Health and Medical University Potsdam. Zuvor leitete sie die Lipidambulanz der Universitätsmedizin Mannheim. Beim Kongress für Gesundheitsnetzwerker sprach sie im März 2026 über Investitionen in die Herzgesundheit. Die Themen der Folge: – Warum LDL zählt: LDL-Cholesterin ist der am besten beeinflussbare Risikofaktor, denn ohne LDL-Cholesterin entsteht kein Plaque. Der erste Schritt ist, die Werte zu messen. Doch den Check-up 35 nehmen nach Stachs Angaben nur 30 Prozent der Bevölkerung wahr, weil die Information zu wenige Menschen erreicht. – Register wie bei Krebs: Hierzulande gibt es Kampagnen wie ›Auf Ziel‹ der Deutschen Gesellschaft für Lipidologie DGFL, aber nach ihren Worten keine Register. In Schweden werden alle Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt erfasst. Die Kliniken stehen mit ihren Ergebnissen beim LDL-Zielwert in der Zeitung. Die Besten werden ausgezeichnet, und der Letztplatzierte muss bei ihnen lernen. – Netzwerk in Potsdam: Ein niedergelassener Kollege, der auch bei Kindern das Cholesterin misst, hat dort ein Kompetenznetzwerk aufgebaut. Wer das bezahlt? »Na, niemand.« – Wearables und die »Cholesterinlüge«: Schritte, Herzfrequenz, EKG und Blutdruck haben viele per Wearable im Blick. Das Gesundheitsbewusstsein wächst, aber nicht in allen sozialen Schichten. Cholesterin hat an Ansehen verloren, auch durch Fernsehsendungen, die die Warnungen davor als Humbug abtun. Mehr Aufmerksamkeit bekommt Lipoprotein(a). – Sparen bei der Früherkennung? »Genau das ist das, was wir nicht tun dürfen«, sagt Stach. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz empfindet sie als Rückschritt – kein gutes Signal, denn frühzeitige Prävention spare später Milliarden Euro. – Kinderscreening ab 6 Jahren: In den Gesprächen zum Gesundes-Herz-Gesetz war man mit der Politik nach ihren Worten schon weit. Ein solches Screening findet genetisch bedingte Fettstoffwechselstörungen früh und schützt zugleich das Kind und einen Elternteil. – Prävention ab der Kita: Kinder sollen früh lernen, was ein gesunder Lebensstil ist und welche Werte wichtig sind. In den Niederlanden entsteht so Gesundheitsbewusstsein von klein auf. Und der 60-jährige Hochrisikopatient? »Nein, um Gottes willen, da ist noch gar nichts verloren.« LDL-Senkung, Blutdruckeinstellung, Lebensstil und Reha helfen auch nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. – Was die elektronische Patientenakte ePA leisten könnte: Befunde sind dort abrufbar. Es fehlen eine Abfrage zur Familienanamnese, die bei Risiko zum Check-up 35 einlädt, und die Messwerte aus Apotheken samt Hinweis, sich ärztlich abklären zu lassen. Die Schnittstellen funktionieren noch nicht gut. Ksenija Stach: »Wir müssen an einem Strang ziehen, Fakten auf den Tisch legen und nicht irgendwelche Märchen.« Stachs Vorschlag an Gesundheitsminister Carsten Linnemann: ein Kinderscreening ab 6 Jahren und Aufklärung über Risikofaktoren in Kitas, Schulen und Studiengängen. Ihr Rat an alle Hörerinnen und Hörer: die eigenen Werte kennen – Blutdruck, Langzeitblutzucker, LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a). Wer sie nicht kennt, lässt sie bei nächster Gelegenheit in der Hausarztpraxis messen.
Peer Steinbrück war Bundesfinanzminister, als 2008 das Weltfinanzsystem ins Rutschen kam. Heute sagt er: Deutschland hat kein Geldproblem, es gibt sein Geld an den falschen Stellen aus. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt Steinbrück, warum er das 500-Milliarden-Sondervermögen für gefährdet hält, ein Teil davon als Ersatzfinanzierung ohnehin geplanter Projekte zu versickern. Warum ein Sozialstaat mit rund 180 steuerfinanzierten Einzelmaßnahmen die tatsächlich Bedürftigen verfehlt und die dritte Stufe der Mütterrente für fünf Milliarden Euro genau denen nichts bringt, die sie am nötigsten hätten. Warum die Deutschen ihr Vermögen lieber zur Sparkasse tragen, als es arbeiten zu lassen. Und wo ihm die Finanzmärkte heute wieder unangenehm bekannt vorkommen: Schattenbanken, Private Credit, Staatsverschuldung und ein möglicherweise KI-getriebenes Herdenverhalten. Dazu: Warum der europäische Bankensektor kein Regulierungs-, sondern ein Größenproblem hat. Warum Steinbrück den Verbriefungsmarkt verteidigt. Was die SPD von Schweden lernen könnte. Und warum er die Brandmauer gegen die AfD für notwendig, aber allein für gescheitert hält. 18 Minuten Klartext von einem, der nicht milder geworden ist.
Ab 1. Oktober 2026 kommt der Tankrabatt: Die Energiesteuer sinkt um 14 Cent, mit dem Mehrwertsteuereffekt sollen brutto rund 17 Cent beim Preis ankommen. Bund und Länder haben sich am 18.09.2026 politisch geeinigt, das Kabinett hat am 21. und 22.09.2026 im Umlaufverfahren beschlossen, jetzt müssen Bundestag und Bundesrat noch zustimmen. Ohne Abschluss in dieser Woche gibt es den Rabatt nicht zum 1. Oktober. Die Kosten: 2,5 Milliarden Euro Mindereinnahmen, davon 1,25 Milliarden für die Länder über den Umsatzsteuerfestbetrag. Zum Vergleich die aktuellen Preise laut ADAC vom 18.09.2026: Super E10 kostet 2,308 Euro, Diesel 2,471 Euro. Im Preis stecken bei Super E10 51,0 Prozent Staatsanteil aus Mehrwertsteuer, Energiesteuer und CO2-Abgabe, beim Diesel sind es 42,1 Prozent. Ob der Rabatt wirklich bei den Autofahrern ankommt, kontrollieren nicht die Finanzämter, sondern die Kartellbehörden, gestützt auf die seit 01.04.2026 geltende 12-Uhr-Regel für Preiserhöhungen. Parallel diskutiert die Regierung einen Preisdeckel nach Vorbild Luxemburg und Belgien, Ziel Inkrafttreten spätestens 01.01.2027, nicht dauerhaft gedacht. Die Formel orientiert sich an anderen Ländern: Rohstoffnotierung plus Transport, Lagerkosten und Gewinnspanne, unterbieten erlaubt, überbieten nicht. Kritiker verweisen auf Belgien, wo die Preise trotz Deckel hoch bleiben, und auf Ungarn, wo ein fixer Deckel unter Marktniveau 2021 und 2022 zu leeren Zapfsäulen führte und wieder abgeschafft wurde. Bei der Übergewinnsteuer will Finanzminister Klingbeil eine europäische Sondersteuer, doch die EU-Kommission hat am 18.09.2026 klargestellt, dass sie die Lage nicht für krisenfest genug hält, um den Krisenartikel 122 mit qualifizierter statt einstimmiger Mehrheit zu nutzen. Merz und Reiche sind ohnehin dagegen. Eine rein deutsche Abgabe träfe vor allem Unternehmen, die in Deutschland bilanzieren, während Raffineriegewinne aus den Niederlanden, Belgien oder Polen außen vor blieben. Zum Vergleich die Zahlen der Übergewinnsteuer 2022, gestützt auf Verordnung 2022/1854 und das deutsche Energiekrisenbeitragsgesetz: 33 Prozent auf den Gewinn oberhalb des Schnitts 2018 bis 2021 plus 20 Prozent Puffer, nicht als Betriebsausgabe abziehbar, betraf Unternehmen mit mindestens 75 Prozent Umsatz aus Förderung, Bergbau, Raffination oder Koks. Ergebnis: rund 1,98 Milliarden Euro für 2022 und 465 Millionen Euro für 2023, macht zusammen knapp 2,5 Milliarden Euro. Dritter Schwerpunkt: die Enteignungsdebatte, befeuert durch die Berlin Wahl mit Linke 25,7 Prozent, CDU 18,8 Prozent, AfD 16,3 Prozent, Grüne 14,3 Prozent und SPD 12,1 Prozent. Die Linke will große Wohnungskonzerne wie Vonovia und Deutsche Wohnen ab einer Schwelle von 3.000 Wohnungen in Berlin enteignen, gestützt auf den Bürgerentscheid. Das Grundgesetz erlaubt das nur zum Wohl der Allgemeinheit, durch oder aufgrund eines Gesetzes und gegen gesetzlich geregelte Entschädigung nach Art. 14 Abs. 3 GG. Steuerlich macht das einen entscheidenden Unterschied: Der BFH hat mit Urteil vom 23.07.2019, Az. IX R 28/18, klargestellt, dass eine echte Enteignung keine Veräußerung nach Paragraf 23 EStG ist, weil der Eigentumsverlust nicht wesentlich vom Willen des Eigentümers abhängt. Im konkreten Fall blieben 600.000 Euro Entschädigung im Privatvermögen steuerfrei, selbst wenn sie über den Anschaffungskosten liegt. Anders im Betriebsvermögen: Hier kann die Entschädigung stille Reserven aufdecken, eine Rücklage für Ersatzbeschaffung nach R 6.6 EStR kann die sofortige Besteuerung aber aufschieben. Außerdem im Podcast: der geplante Direktauszahlmechanismus über das Bundeszentralamt für Steuern, gekoppelt an Steuer ID und IBAN, und die Debatte um heimisches Frackinggas, das seit 2017 per Paragraf 13a Wasserhaushaltsgesetz verboten ist, während Deutschland jährlich rund 84 Milliarden Kubikmeter Gas verbraucht und nur 4,25 Milliarden Kubikmeter davon selbst fördert.
Noch vor dem Wahl-Wochenende in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hatte sich die Koalition geeinigt: es wird eine Wiederauflage des Tankrabatts und einen Spritpreisdeckel in Deutschland geben. Ab dem 1. Oktober soll die Energiesteuer auf Kraftstoffe um 14 Cent pro Liter sinken, zusammen mit der niedrigeren Mehrwertsteuer sind das rund 17 Cent – befristet bis zum Jahresende. Astrid Kühn und Markus Plettendorff rechnen durch, was das für einen durchschnittlichen Arbeitsweg bedeutet, warum am Ende nur knapp zehn Euro im Monat übrig bleiben und weshalb den Staat das trotzdem rund zweieinhalb Milliarden Euro kosten könnte. Mails an wirtschaft@ndr.de
Als erstes stellen wir heute die Bürgerenergiegenossenschaft BENG vor bzw. wollen wissen, ob Bürgerenergiegenossenschaften eine signifikanten Beitrag zur Energiewende leisten können und welche Vorteil eine dezentrale Energiewende haben kann. Und Der Faire Handel in Deutschland wächst weiter: 2025 erreichte der Umsatz mit fair gehandelten Produkten einen neuen Höchstwert von 2,7 Milliarden Euro. Die politische Bilanz hingegen fällt kritischer aus, insbesondere mit Blick auf die Verwässerung des deutschen Lieferkettengesetzes und der europäischen Lieferkettenrichtlinie. Mehr dazu vom Forum Fairer Handel.
Am Wochenende wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt, und im Wahlkampf dreht sich viel um ein Thema: die Wirtschaft. AfD-Kandidat Holm wirft Ministerpräsidentin Schwesig vor, das Land heruntergewirtschaftet zu haben, sie warnt umgekehrt vor einer wirtschaftsfeindlichen AfD-Politik. Wir schauen uns deshalb die Grundlagen an. Die Arbeitslosenquote liegt mit 7,8 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, die Löhne unter dem Schnitt, die Wirtschaftsleistung von knapp 64 Milliarden Euro ist die kleinste im Osten. Gleichzeitig hatte das Land 2024 zusammen mit Bremen das höchste Wachstum aller Bundesländer. Markus Plettendorff erklärt, warum die Werften vom Sorgenkind zum zentralen Wirtschaftszweig geworden sind, was Rüstungsaufträge in Wismar, Konverterplattformen für Offshore-Windenergie bei der Neptun Werft in Rostock und das geplante Milliarden-Rechenzentrum der Schwarz-Gruppe bringen, welche Rolle die Häfen Rostock, Mukran und Lubmin als Handelstore für LNG, Wasserstoff und grünes Ammoniak spielen. Und warum trotzdem eine große Herausforderung bleibt: der Fachkräftemangel. Podcast-Tipp: "7 Tage wach - die Woche mit Schrag und Schröder": https://1.ard.de/7TageWach?cp
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt +++ Ermittler durchsuchen im Sommer das Berliner Zahnärzte-Versorgungswerk. Unter anderem wird gegen zwei der früheren Führungskräfte ermittelt. Jahrelang hat die Rentenkasse riskant investiert, unter anderem in Luxushotels. Über die Hälfte des Vermögens ist verloren. Die versicherten Zahnärzte müssen mit "schmerzhaften Einschnitten" bei ihrer Rente rechnen. Gast: Thomas Schieritz, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses beim Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) Text und Moderation: Caroline Amme Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Markus Will, Leo Becker und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Nimm zwei: Mischt Apples erstes iPhone Duo den Foldable-Markt nachhaltig auf? Mit dem iPhone Duo hat Apples neuer CEO John Ternus sein erstes großes Produkt vorgestellt – sieben Jahre nachdem Samsung und Huawei den Markt für Foldables eröffnet haben. Ab 2300 Euro und mit einem 7,6-Zoll-Innendisplay tritt es gegen etablierte Konkurrenz an. Kann Apple trotz später Ankunft noch den Ton im Foldable-Segment angeben? Wie unterscheidet sich das iPhone Duo konzeptionell von Book-Type-Geräten der Konkurrenz? Und lohnt sich der hohe Einstiegspreis angesichts des bislang nur einstelligen Marktanteils von Foldables? - Probier es mal mit Gemütlichkeit: Verhindert eine KI-Entwicklungsbremse unser aller Tod? Nach einem Vorstoß von Anthropic-Chef Dario Amodei für eine ein- bis zweijährige Entwicklungspause bei besonders leistungsfähigen KI-Modellen reagieren die Börsen in Asien mit Kursverlusten, während US-Präsident Trump die Sorgen als „kranke Verschwörung“ abtut. Deutsche Forscher begrüßen die Idee grundsätzlich, mahnen aber konkretere Maßnahmen an. Wie realistisch ist eine koordinierte Bremse angesichts des globalen KI-Wettrennens mit China? Wie seriös ist die oft zitierte Zahl eines zehnprozentigen Menschheits-Risikos? Und wer sollte eine solche Entwicklungspause überhaupt kontrollieren? - Seid mal flexibel: Wie viel lässt sich mit richtiger Stromnutzung sparen? Laut einer Studie von E.ON und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft könnten deutsche Haushalte jährlich bis zu 1,65 Milliarden Euro sparen, wenn sie Wärmepumpen, E-Autos und auch ganz normale Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen zeitlich flexibel nutzen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Smart Meter. Wie realistisch ist die Umsetzung angesichts des schleppenden Rollouts digitaler Stromzähler in Deutschland? Profitieren vor allem Hausbesitzer mit Solaranlage, während Mieter kaum Anreize haben? Braucht es verpflichtende dynamische Stromtarife, um das Sparpotenzial tatsächlich zu heben? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Markus Will, Leo Becker und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Nimm zwei: Mischt Apples erstes iPhone Duo den Foldable-Markt nachhaltig auf? Mit dem iPhone Duo hat Apples neuer CEO John Ternus sein erstes großes Produkt vorgestellt – sieben Jahre nachdem Samsung und Huawei den Markt für Foldables eröffnet haben. Ab 2300 Euro und mit einem 7,6-Zoll-Innendisplay tritt es gegen etablierte Konkurrenz an. Kann Apple trotz später Ankunft noch den Ton im Foldable-Segment angeben? Wie unterscheidet sich das iPhone Duo konzeptionell von Book-Type-Geräten der Konkurrenz? Und lohnt sich der hohe Einstiegspreis angesichts des bislang nur einstelligen Marktanteils von Foldables? - Probier es mal mit Gemütlichkeit: Verhindert eine KI-Entwicklungsbremse unser aller Tod? Nach einem Vorstoß von Anthropic-Chef Dario Amodei für eine ein- bis zweijährige Entwicklungspause bei besonders leistungsfähigen KI-Modellen reagieren die Börsen in Asien mit Kursverlusten, während US-Präsident Trump die Sorgen als „kranke Verschwörung“ abtut. Deutsche Forscher begrüßen die Idee grundsätzlich, mahnen aber konkretere Maßnahmen an. Wie realistisch ist eine koordinierte Bremse angesichts des globalen KI-Wettrennens mit China? Wie seriös ist die oft zitierte Zahl eines zehnprozentigen Menschheits-Risikos? Und wer sollte eine solche Entwicklungspause überhaupt kontrollieren? - Seid mal flexibel: Wie viel lässt sich mit richtiger Stromnutzung sparen? Laut einer Studie von E.ON und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft könnten deutsche Haushalte jährlich bis zu 1,65 Milliarden Euro sparen, wenn sie Wärmepumpen, E-Autos und auch ganz normale Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen zeitlich flexibel nutzen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Smart Meter. Wie realistisch ist die Umsetzung angesichts des schleppenden Rollouts digitaler Stromzähler in Deutschland? Profitieren vor allem Hausbesitzer mit Solaranlage, während Mieter kaum Anreize haben? Braucht es verpflichtende dynamische Stromtarife, um das Sparpotenzial tatsächlich zu heben? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Markus Will, Leo Becker und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Nimm zwei: Mischt Apples erstes iPhone Duo den Foldable-Markt nachhaltig auf? Mit dem iPhone Duo hat Apples neuer CEO John Ternus sein erstes großes Produkt vorgestellt – sieben Jahre nachdem Samsung und Huawei den Markt für Foldables eröffnet haben. Ab 2300 Euro und mit einem 7,6-Zoll-Innendisplay tritt es gegen etablierte Konkurrenz an. Kann Apple trotz später Ankunft noch den Ton im Foldable-Segment angeben? Wie unterscheidet sich das iPhone Duo konzeptionell von Book-Type-Geräten der Konkurrenz? Und lohnt sich der hohe Einstiegspreis angesichts des bislang nur einstelligen Marktanteils von Foldables? - Probier es mal mit Gemütlichkeit: Verhindert eine KI-Entwicklungsbremse unser aller Tod? Nach einem Vorstoß von Anthropic-Chef Dario Amodei für eine ein- bis zweijährige Entwicklungspause bei besonders leistungsfähigen KI-Modellen reagieren die Börsen in Asien mit Kursverlusten, während US-Präsident Trump die Sorgen als „kranke Verschwörung“ abtut. Deutsche Forscher begrüßen die Idee grundsätzlich, mahnen aber konkretere Maßnahmen an. Wie realistisch ist eine koordinierte Bremse angesichts des globalen KI-Wettrennens mit China? Wie seriös ist die oft zitierte Zahl eines zehnprozentigen Menschheits-Risikos? Und wer sollte eine solche Entwicklungspause überhaupt kontrollieren? - Seid mal flexibel: Wie viel lässt sich mit richtiger Stromnutzung sparen? Laut einer Studie von E.ON und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft könnten deutsche Haushalte jährlich bis zu 1,65 Milliarden Euro sparen, wenn sie Wärmepumpen, E-Autos und auch ganz normale Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen zeitlich flexibel nutzen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Smart Meter. Wie realistisch ist die Umsetzung angesichts des schleppenden Rollouts digitaler Stromzähler in Deutschland? Profitieren vor allem Hausbesitzer mit Solaranlage, während Mieter kaum Anreize haben? Braucht es verpflichtende dynamische Stromtarife, um das Sparpotenzial tatsächlich zu heben? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Der Traum vom Eigenheim wird teurer – drastisch teurer, denn die Finanzierungskosten steigen. Astrid Kühn und Nicolas Lieven rechnen vor, was die gestiegenen Bauzinsen konkret bedeuten: für Erstkäufer, für alle die gerade eine Anschlussfinanzierung brauchen – und überraschenderweise auch für Mieterinnen und Mieter. Denn die Folgen gehen weit über den einzelnen Immobilienkäufer hinaus. Bauprojekte platzen, weil sich die Finanzierung nicht mehr rechnet. Neuer Wohnraum entsteht seltener und wird teurer vermietet. Und bei Gewerbeimmobilien drohen Insolvenzen und eine Finanzierungslücke von rund sechs Milliarden Euro. Kurzum: Das große Zins-Game betrifft uns alle.
In Folge 2 von "Founders Dispatch" sprechen Stefan Köppl, Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors, und Jakob Steinschaden, Chefredakteur von Trending Topics, über folgende Themen:
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
203 Milliarden Euro neue Schulden. Und trotzdem soll der Staat noch mehr Geld bekommen? Deutschland plant für 2027 einen gewaltigen Schuldenberg. Gleichzeitig werden innerhalb der SPD verschiedene steuerpolitische Vorschläge diskutiert, die von höheren Belastungen für hohe Einkommen und Vermögen bis zu einer möglichen stärkeren Besteuerung von Produktivitätsgewinnen durch künstliche Intelligenz reichen.
Von totaler Euphorie zu totaler Panik: Die KI-Chefs schlagen plötzlich Alarm vor ihren eigenen Erfindungen. Muss man das ernst nehmen?
In einigen Wochen starten wieder die Donaueschinger Musiktage, das legendäre Festival der zeitgenössischen Musik. «Polyphonies» heisst das Motto. Also Mehrstimmigkeit. Klingt da auch etwas Politisches mit? Also das Zulassen verschiedener Stimmen, eine Art Gegenentwurf zur zunehmend polarisierten Gesellschaft? Ein Gespräch mit der künstlerischen Leiterin Lydia Rilling. (01:00) – Auftakt Wie klang es in Donaueschingen vor 200 Jahren? Nach Johann Wenzel Kalliwoda. (03:20) – Talk Wie klingt es heute in Donaueschingen? Gespräch mit der künstlerischen Leiterin Lydia Rilling. (26:10) – Wochenrückblick - Die Berliner Philharmoniker sind laut einer Studie zwei bis drei Milliarden Euro wert; - Herbert Blomstedt erhält den Praemium Imperiale in Japan. (Oliver Rutz) (33:20) – Anthony Hopkins komponiert auch: Life is a dream (Decca) (Fanny Opitz) (37:10) – Neues für die Playlist Fiddler Mark O'Connor. (46:30) – Musikfrage Pilzeinlagerungen machen den Geigenton schöner? (Yvonn Scherrer) (51:50) – Konzerttipp! Argot Lunaire, das Sextett der Pianistin und Komponistin Anne Quillier, im Bird's Eye Basel.
Der Gesundheitsetat sinkt um etwa ein Drittel, die Ersatzkassen wollen die Leitstellen von 240 auf 80 reduzieren, das Ministerium plant ein AMNOG 2.0 – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Feinstaub durch Brände und Gesundheitsdaten für die Forschung. »Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr. In dieser Ausgabe: • »Es gibt keinen Puffer mehr«: Der Bundesrechnungshof hält den Haushaltsentwurf für unfertig. Das Bundesgesundheitsministerium erhält 2027 rund 14 Milliarden Euro, etwa ein Drittel weniger als im laufenden Jahr – der Bundeszuschuss an den Gesundheitsfonds sinkt auf gut 13 Milliarden Euro, ein Darlehen für die Pflegeversicherung ist zunächst nicht eingeplant. Paula Piechotta, Haushaltsexpertin der grünen Bundestagsfraktion, spricht von »Buchungstricks«. • Anhörung zur Notfallreform: Der Entwurf verbindet die Notrufnummer 112 mit der 116117 der Kassenärztlichen Vereinigungen und plant Integrierte Notfallzentren an Krankenhäusern. Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende der Ersatzkassen, will die Zahl der Leitstellen von rund 240 auf etwa 80 reduzieren – die Ausgaben für den Rettungsdienst stiegen 2025 auf gut 8 Milliarden Euro. • Das Bundesgesundheitsministerium plant ein AMNOG 2.0 mit zweistufiger Nutzenbewertung: Arzneimittel mit unvollständiger Evidenz werden zunächst anhand vorläufiger Endpunkte bewertet, nach 3 bis 4 Jahren überprüft der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA die Entscheidung mit Versorgungsdaten. Die neue G-BA-Vorsitzende Sonja Optendrenk will das Orphan-Privileg kippen – das Ministerium vertagt die Entscheidung. • Fast 100.000 zusätzliche Todesfälle jährlich zwischen 2010 und 2018 schätzt eine von der Weltorganisation für Meteorologie WMO zitierte Studie – seit den 1990er-Jahren hat sich die Zahl extremer Brände weltweit verdreifacht, ihr Feinstaub bedroht die Fortschritte bei der Luftqualität. • Hitzeschutz: Die Betriebskrankenkassen unterstützen die ›European Declaration on Heat and Health‹ und ihre Forderung nach einem europäischen Hitze-Gesundheitsaktionsplan. Die Hitzewelle von Mitte bis Ende Juni verursachte laut Prognos einen volkswirtschaftlichen Schaden von gut 6 Milliarden Euro. • Rund 74 Millionen Versicherte, mehr als 100 Forschungsanträge: Das Forschungsdatenzentrum Gesundheit FDZ beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wächst, spätestens Anfang 2027 sollen Daten aus der elektronischen Patientenakte ePA für Forschende verfügbar sein. Nick Schneider, Referatsleiter im Bundesgesundheitsministerium, über den europäischen Gesundheitsdatenraum: »Er ist zugleich ein Standortfaktor und ein Motor für Wertschöpfung.« • Öffentlicher Gesundheitsdienst digital: Köln nutzt als erste Millionenstadt die Open-Source-Software GA-Lotse aus Frankfurt am Main. Berlin ist dagegen der Kooperation von Bayern und Baden-Württemberg auf der Plattform ÖGDigital beigetreten – dort sind weder Code noch Verträge bisher öffentlich. • Ausblick: Das Digitalgesetz GeDIG kommt am 9. Oktober zur ersten Lesung in den Bundestag, die Pflegereform wartet auf den Kabinettsbeschluss. Das Klinikum Oldenburg stellt für schwer kranke Kinder Kautabletten aus dem 3D-Drucker her – exakt auf das Körpergewicht abgestimmt.
Deutschland und die VAE bauen ihre Beziehungen massiv aus: Berlin empfängt den Präsidenten ehrenvoll, die VAE investieren 40 Milliarden Euro in Deutschland. Doch die Partnerschaft steht auch in der Kritik.**********In dieser Folge mit: Moderation: Jenni Gärtner, Thilo Jahn Gesprächspartnerin: Sabrina Loi, Deutschlandfunk Nova**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Der Tag in 2 Minuten – vom 10.9.
Schlagabtausch zwischen Kanzler Merz und AfD-Chefin Weidel bei Generaldebatte des Bundestags, Deutscher Städtetag fordert jährlich 30 Milliarden Euro vom Bund, Angriffe zwischen Iran und den USA in der Straße von Hormus, Neue Kämpfe zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen, Spritpreise in Deutschland steigen weiter, US-Rüstungsfirma Covenant will Marschflugkörper in Sachsen bauen, Israels Ministerpräsident Netanjahu will gegen Bericht zu Hamas-Überfall klagen, Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Steffen Krach von der SPD, Bundesdigitalminister Wildberger stellt Pläne für digitale Brieftasche Eudi-Wallet vor, Beisetzung von Norwegens König Harald V. in Oslo, Das Wetter
Die neue britische Regierung will Importe von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland verbieten. Mehrere westliche Staaten haben sich angeschlossen. Was bringen solche Sanktionen? Auslandredaktorin Susanne Brunner ordnet ein. Weitere Themen: · Soll der AfD der Zugang zu heiklen Daten des Verfassungsschutzes verweigert werden? Diese Frage beschäftigt die obersten deutschen Verfassungsschützer in diesen Tagen. Jörg Müller, ehemaliger Verfassungsschutz-Chef von Brandenburg, spricht über die möglichen Gefahren. · In ausgedienten Haushaltsgeräten und alter Unterhaltungselektronik schlummern ungenutzte Rohstoffe im Wert von 65 Milliarden Euro. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Elektrorecycling-Fachmann Nando Erne erklärt, was die Herausforderungen sind. · Eine 14-Jährige erfindet Missbrauchsvorwürfe und bringt Mutter und Stiefvater damit ins Gefängnis. Der Fall aus dem Kanton Zürich wurde kürzlich bekannt. Die forensische Psychologin Monika Egli-Alge ordnet die fatale Fehleinschätzung ein.
500 Milliarden Euro sollen Deutschlands Infrastruktur in den kommenden zwölf Jahren modernisieren. Doch der tatsächliche Investitionsbedarf ist noch weit größer – und Geld allein baut keine Brücke. Eric Heymann von Deutsche Bank Research erklärt, in welchen Bereichen privates Kapital einen Beitrag zur Modernisierung unserer Infrastruktur leisten kann: besonders bei Energie und digitaler Infrastruktur, deutlich weniger bei Verkehr und kommunalen Projekten. Entscheidend sind planbare Einnahmen, verlässliche Regeln, klar verteilte Risiken und schnellere Genehmigungen.
Die deutsche Energiewende könnte in den kommenden zehn Jahren (bis 2035) Investitionen von bis zu einer Billion Euro erfordern. Das ergab eine neue McKinsey-Studie. Trotz dieser hohen Ausgaben droht Deutschland im Rahmen der Energiewende 9 von 15 damit verbundenen Zielen zu verfehlen.
Aber wie teuer genau? 6,3 Milliarden Euro soll allein die Hitzewelle Ende Juni die deutsche Wirtschaft gekostet haben. Das hat das private Forschungs- und Beratungsunternehmen Prognos berechnet. Seine Analysen für die Zukunft fallen noch einmal deutlich besorgniserregender aus: Kosten in Höhe von rund 900 Milliarden Euro könnten Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels bis 2050 verursachen. Doch wie kommen diese Zahlen zustande? Das bespricht Susanne Tappe mit Lukas Sander von Prognos. Und ihre Kollegin Oda Lambrecht von der ARD-Sendung Panorama ist in diesem Hitzesommer durch ganz Deutschland gereist und hat sich von Unternehmerinnen und Unternehmern erzählen lassen, was sie der Klimawandel schon heute kostet. Der Fernseh-Beitrag von Oda Lambrecht für Panorama: https://www.ardmediathek.de/video/panorama/klimakrise-was-kostet-das-nichtstun/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS84MDkyMjRmZC0zYjE4LTRiYWQtYWY0YS0zNmI4OWY3MjIwMDU Prognos-Studie zu den Folgen von Hitze für die Arbeitswelt: https://www.prognos.com/de/kosten-hitzewelle-juni-2026 Und zu den möglichen Gesamtfolgekosten von Extremwetter-Ereignissen bis 2050: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Klimaschutz/kosten-klimawandelfolgen-in-deutschland.htmlUnd Hintergrund-Wissen dazu: https://www.prognos.com/de/qa-bezifferung-klimafolgekosten-deutschlandDie Wirtschaftsberatung PwC hat berechnet, was es uns kostet bis 2045 klimaneutral zu werden und erklärt, warum es sich rechnet früher mehr zu investieren: https://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/klimaschutzinvestitionen-lohnen-sich.html Warum der Stahlkonzern ArcelorMittal seinen klimaneutralen Umbau fürs Erste auf Eis gelegt hat, zeigt diese Fernsehdoku sehr eindrücklich: https://www.ardmediathek.de/film/herr-braun-und-der-gruene-stahl/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IHByb3BsYW5fMTk2MzQ3NjQ1 Und hier noch die Links zu unseren Podcast-Tipps "63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen", Folge: "Dürre, Hitze, Ernteausfälle: Wie geht Landwirtschaft im Klimawandel?"... https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9e367124dc994dc3/ ...und "nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht", Folge "Flammen und giftiger Rauch in NRW: Sind Waldbrände das neue Normal?"https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:df5fe5955678c41b/
Bis zum Jahr 2050 werden in Deutschland 690.000 Pflegekräfte fehlen. Schon jetzt steuert das System auf einen finanziellen Abgrund zu: Das Finanzierungsdefizit der Pflegeversicherung wird sich in den kommenden zwei Jahren von aktuell 5,4 Milliarden Euro auf 15,5 Milliarden Euro nahezu verdreifachen. Die Reform der Pflegeversicherung ist demnach kein Randthema mehr – sie ist das größte Problem der sozialen Sicherung in Deutschland. Roland Tichy spricht über diesen drohenden Kollaps mit Axel Hölzer. Als Geschäftsführer der Stella Vitalis Seniorenzentren und der Casa Mia Pflegedienste ist er verantwortlich für 24 Einrichtungen und erlebt die Krise täglich. Deutschland steckt in einem Paradoxon: Während der Bedarf an Pflegeplätzen demografisch rasant wächst, müssen immer mehr Einrichtungen Insolvenz anmelden und schließen. Der Grund ist der Fachkräftemangel. Aktuell fehlen bereits 150.000 Kräfte. Da starre Personalschlüssel eine Vollbelegung der Häuser ohne dieses Personal untersagen, werden die Einrichtungen wirtschaftlich handlungsunfähig gemacht – sie fahren buchstäblich gegen die Wand. Axel Hölzer findet dazu klare Worte: „Die Zahl der jungen Fachkräfte wird immer weniger, was bedeutet, dass Deutschland immer mehr auf Ausländer angewiesen ist.“ Wenn Ihnen unser Interview gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/
Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung KlimaWirtschaft, hält der Bundesregierung einen Wortbruch beim Emissionshandel vor. 2,7 Milliarden Euro sollen aus dem Klima- und Transformationsfonds in den regulären Haushalt wandern – die Hälfte dessen, was die Industrie in diesem Jahr für ihre Zertifikate gezahlt hat. „Ich will fast schon so weit gehen und sagen, dass da Taschenspielertricks angewendet werden.“ Sechzehn Verbände von der Chemieindustrie bis zum Naturschutzbund haben deshalb an die Haushaltspolitiker im Bundestag geschrieben. [06:10]Friedrich Merz ruft im Sommerinterview zur Zuversicht auf und wirkt dabei selbst wenig kämpferisch. Klar und deutlich wird der Kanzler bei der Verteidigung: „Was nützt uns das schönste Elterngeld, wenn wir unsere Freiheit verlieren und der Frieden in Europa gefährdet ist?“ [01:00]Eine Woche vor der Landtagswahl hat die Evangelische Landeskirche Anhalts rund 2.500 Menschen auf den Dessauer Marktplatz geholt, an lange Tische und vor einen Posaunenchor. Im Wahlprogramm der AfD steht, dass die Kirchen ihre Finanzierung in der bisherigen Form verlieren sollen. [15:14]Helene Bubrowski moderiert Table Today zum letzten Mal mit Michael Bröcker - nach fast 800 Folgen. [18:58]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Immer mehr Russen ziehen ihr Geld von den Banken ab. Allein von Januar bis Juli 2026 waren es 2,8 Billionen Rubel – umgerechnet rund 29 Milliarden Euro. Internetabschaltungen, höhere Steuern und wachsendes Misstrauen gegenüber dem Bankensystem spielen dabei eine Rolle. Besonders auffällig: Vor allem sehr vermögende Russen sollen ihr Geld lieber in bar halten. Gleichzeitig steigen das russische Haushaltsdefizit und der Druck auf die Banken. Was hinter der Bargeldflucht steckt und wie gefährlich die Entwicklung für Russlands Wirtschaft ist? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 01:41 Hitzeschutz vertagt Trotz Hitzesommer mit Tausenden zusätzlichen Toten fasst das Bundeskabinett keinen Beschluss zum Hitzeschutz. Auch zusätzliches Geld soll es dafür nicht geben. Auch die ökonomischen Folgen sind enorm: Nach Berechnungen der Umweltorganisation Greenpeace haben die anhaltend hohen Temperaturen mindestens 36 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Schäden verursacht. 05:37 Alpenverein warnt vor Klimafolgen Der Tourismus in den Alpen wird durch den Klimawandel zunehmend unsicher: Tauender Permafrost macht Felsen brüchig und Wasserknappheit schränkt den Hüttenbetrieb ein. Der Deutsche Alpenverein fordert deshalb mehr Geld für Klima- und Naturschutz und warnt: Wer heute spart, zahlt morgen doppelt. 08:26 Milliarden fehlen für Bodenschutz Der Kampf gegen die Ausbreitung von Wüsten und den Verlust fruchtbarer Böden kommt nur schleppend voran: Auf der 17. UN-Wüstenkonferenz in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar haben die Staaten um ein gemeinsames Vorgehen gerungen. Für konkrete Maßnahmen fehlt außerdem Geld: 355 Milliarden US-Dollar wären weltweit jedes Jahr nötig, doch bislang wird nicht mal ein Viertel davon investiert. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Zum 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine haben europäische Verbündete in Kiew weitere Militärhilfen zugesagt. Die EU stellt 6,1 Milliarden Euro bereit.
Die Themen: Verbraucherschützer warnen vor Tricks bei Trinkgeld per Karte; Laut Greenpeace kostet Hitzesommer Deutschland mindestens 36 Milliarden Euro; Viele Westdeutsche haben mittlerweile die Nase voll angesichts der ständigen Klagen aus dem Osten; Die Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren möglicherweise an einer Drogenüberdosis gestorben; Der Milliardär und zweitreichste Deutsche Klaus-Michael Kühne ist tot; Japanische Kaltwasser-Nudelsuppe wird zum Sommerhit 2026 und deutsche Kinos zählen wieder deutlich mehr Besucher als im Vorjahr Hosts der heutigen Folge sind Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) und Yasmine M'Barek (Zeit Online) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der Extremsommer 2026 hat Deutschland nach Berechnungen von Greenpeace mindestens 36 Milliarden Euro gekostet. Lukas Sander vom Forschungsunternehmen Prognos sagt, die Produktivität nehme ab, Menschen würden häufiger krank und das Unfallrisiko steige.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Was für eine unterschätzte Stadt! Alte Villen treffen auf sozialistischen Plattenbau und eines der größten Gebäude der Welt. Eine maximal bewegte Geschichte trifft auf eine junge Bevölkerung und ein irres Nachtleben inklusive toller Restaurant-Szene. Versteckte Cafés, der schönste Buchladen des Planeten, eine berühmte Altstadt, Museen, Markthallen, Ost-Charme und egal, was wir hier noch alles nennen: Es gibt noch soooo viel zu entdecken in Bukarest. Wir verraten euch unsere Lieblings-Viertel, super Essens-Tipps (von Fine Dining über Street Food bis zu offenen Feuerstellen), einen tollen Park und: was diese Stadt mit Michael Jackson zu tun hat. Kommt mit auf die besten Wege durch eine Stadt, die Geschichte atmet und gleichzeitig mit mindestens in einem Bein in der Zukunft steht.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf reisenreisen.infoAbboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletterMichis Bukarest TippsPalatul Parlamentului Der Palast von Diktator Nicolae Ceaușescu, zweitgrößtes Regierungsgebäude der Welt nach dem Pentagon, mit rund siebentausend Zimmern. Der Weg dorthin führt über eine kilometerlange Allee mit Springbrunnen, die Kosten werden auf 3,3 Milliarden Euro geschätzt.Icoanei Michis Lieblingsviertel, benannt nach einem kleinen Park mittendrin. Ruhig, mit alten Vorkriegs-Villen, Botschaften und versteckten Cafés.Mingle Café-Vintage-Laden-Hybrid im Herzen von Icoanei. Altes Haus voller Antiquitäten, Porzellan und alter Kameras, dazu Specialty Coffee, geröstet direkt vor Ort.Cărturești Verona Einer der schönsten Buchläden, die Michi je gesehen hat – ein altes Herrenhaus mit knarrenden Holzböden, Tea Room und Sommergarten. 2021 zur "Bookstore of the Year" bei der London Book Fair gekürt.Piața Romană Trendviertel an der Grenze zur Innenstadt mit alten Villen und angesagten Cafés und Bars. Ausgangspunkt für Bukarests Nachtleben.The Vault Bar im Keller des Marmorosch-Hotels in Lipscani, die früher tatsächlich der Tresorraum einer Bank war (gebaut 1912). Schicke Cocktailbar mit DJ, kein Ort für kurze Hosen.Triumphbogen Kleinerer Cousin des Pariser Originals, umgeben von einem Villen- und Botschaftsviertel. Erinnert an Bukarests früheren Ruf als "Paris des Ostens".Herăstrău-Park Riesiger Park mit einem Michael-Jackson-Denkmal samt eigener Straße ("Aleea Michael Jackson"). Der Sänger gilt vielen Rumän:innen bis heute als wichtiges Symbol der Nach-Revolutions-Zeit.Noema Feine Küche mit kreativen Desserts, dazu ein exzellenter Weinkeller.Soro Lume Restaurant mit komplett offener Feuerküche in nachgebauten historischen Ofentypen, versteckt in einer unscheinbaren Seitenstraße. Bekannt auch durch einen Auftritt bei Kitchen Impossible, internationale Foodies reservieren extra von zu Hause.Obor-Markt Markt für rumänisches Streetfood, allen voran Mici (gegrillte Hackfleischröllchen). Kein Touristenmarkt, sondern echtes Bukarester Alltagsleben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Arbeitsmarkt sendet zwei Signale, die sich zu widersprechen scheinen. Lufthansa streicht 4.000 Stellen, BMW 8.000, bei BASF sind 7.000 Jobs bereits weg, und pro Jahr verschwinden nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit rund 200.000 Arbeitsplätze, ohne nachbesetzt zu werden. Gleichzeitig sind die Auftragsbücher der Industrie so voll wie nie seit Beginn der Erfassung 2015. [01:26]Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed DACH, erklärt im Gespräch mit Alexander Wiedmann, warum das Geschäft der weltgrößten Jobplattform sich von der Zahl der Stellenanzeigen entkoppelt hat. Den stärksten Rückgang sieht er in der Softwareentwicklung, während Handwerk und Gesundheitsberufe stabil bleiben, und von der Debatte über eine Lockerung des Kündigungsschutzes erwartet er vor allem mehr Verunsicherung. [06:35] VDA-Präsidentin Hildegard Müller hält es für zu kurz gegriffen, die Verantwortung für die Lage der deutschen Wirtschaft beim Kanzler abzuladen. Sie fordert einen Kraftakt der gesamten Gesellschaft. Die Autoindustrie jedenfalls leiste ihren Teil. Allein in den nächsten vier Jahren würden 320 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und weitere 220 Milliarden in den Um- und Aufbau von Werken gesteckt. [13:50]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutsche Unternehmen haben ihre Investitionen in den USA im ersten Halbjahr 2026 um 65 Prozent auf rund 4,3 Milliarden Euro reduziert. Damit erreicht das Engagement einen Tiefstand seit drei Jahren. Trumps Zollpolitik sollte eigentlich Anreize schaffen, stärker in den USA zu produzieren - stattdessen sorgt sie offenbar für Verunsicherung und bremst neue Investitionen.
Die Gesetzliche Lohnuntergrenze wird gemäß einer DGB-Auswertung systematisch unterlaufen, und der Gesamtschaden in zehn Jahren beläuft sich auf 64 Milliarden Euro. Über ein Kontrollsystem, das zum Betrug einlädt, und eine Bundesregierung, die Arme noch ärmer und Reiche noch reicher macht. Von Ralf Wurzbacher.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Es gibt da diesen IrrglaubenWeiterlesen
Die Beteiligungsgesellschaft Porsche SE mahnt eine rasche Umsetzung des Sparprogramms in Wolfsburg an. Auch andere deutsche Automarken beklagen Umsatzrückgänge. Bei Opel hingegen geht es aufwärts.
Die Beteiligungsgesellschaft Porsche SE mahnt eine rasche Umsetzung des Sparprogramms in Wolfsburg an. Auch andere deutsche Automarken beklagen Umsatzrückgänge. Bei Opel hingegen geht es aufwärts.
Manipulierte Bilder, gefälschte Nachweise und KI-generierte Schadenfälle: Versicherungsbetrug wird digitaler, schneller und schwerer zu erkennen. In dieser Folge spricht Alexander Bernert mit Torsten Nietz, Geschäftsführer von FIDA, über KI-gestützte Bildforensik, Fake Detection und die Frage, wie Versicherer künftig echte von manipulierten Bildern unterscheiden können.Es geht um Milliardenrisiken im Schadenmanagement, den praktischen Einsatz von Fraudify, die Grenzen menschlicher Prüfung, automatisierte Prozesse, False Positives und die Frage, warum Versicherer KI nicht nur als Hype, sondern als echten Hebel für Effizienz und Betrugsprävention verstehen sollten. Eine Folge über Technologie, Vertrauen, Automatisierung und den nächsten Entwicklungsschritt in der Schadenbearbeitung. Schreibt uns gerne eine Nachricht!Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.Unsere Website: https://www.insurancemondaypodcast.de/Du möchtest Gast beim Insurance Monday Podcast sein? Schreibe uns unter info@insurancemondaypodcast.de und wir melden uns umgehend bei Dir.Dieser Podcast wird von dean productions produziert.Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!
Hugo-Boss-CEO Daniel Grieder hat die traditionsreiche deutsche Modefirma wiederbelebt - und in den letzten fünf Jahren den Umsatz von zwei auf vier Milliarden Euro verdoppelt. Doch jetzt stößt die Vollgas-Strategie des Schweizer Managers an ihre Grenzen: Die Konsumrückhaltung lässt die Umsätze stagnieren, wichtige Märkte wie Russland oder der Nahe Osten brechen weg. Doch Grieder bleibt optimistisch: Mit einem starken Fokus auf das Sportmarketing will er das MDax-Unternehmen wieder auf Wachstumskurs bringen. Dafür wettet Hugo Boss unter anderem auf die Australian Open oder Tennis-Nachwuchsstar Taylor Fritz. Im OMR-Podcast verrät er zudem, wie er es geschafft hat, Fußball-Legende David Beckham als Testimonial und Partner zu gewinnen, wie viel KI der Modemarke gut tut - und warum er selbst nicht zum Influencer taugt.
echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF
Manchmal beginnt ein Investment nicht mit einer Analyse, sondern mit einem Zuschauerkommentar. Im Nachschlag zum August-Depot-Update zieht Tobias Kramer aus den Rückmeldungen der Community eine konkrete Konsequenz: Der Hinweis auf Einhell führt nach einer Modellrechnung zum Kauf noch während der Aufnahme. • Einhell: Akku-Plattform Power X-Change mit über 350 Geräten, Umsatzziel zwei Milliarden Euro, KGV regelmäßig unter 10. Die Modellrechnung führt zu Zielkursen zwischen 210 und 262 Euro für 2029, gekauft wird zu 72,90 Euro – im Video ganz am Ende, weil es Teil der Rückfragen war. Erster Schwerpunkt ist „Buy and Hold“. Das kann ohne regelmäßigen Check gut gehen, muss aber nicht! Drei lange ignorierte Depotwerte mit unterschiedlicher Bilanz im Check: • Metro Inc.: Der kanadische Lebensmittelhändler läuft als fair bewerteter Qualitätswert unauffällig ins Plus und bleibt unangetastet. • Thor Industries: Schwaches Konsumentenvertrauen und gesenkte Gewinnprognosen belasten, die Position bleibt trotz fast 40 Prozent Minus im Depot. • Lennar: Eine massive Margenerosion frisst einen zwischenzeitlichen Kursverdoppler auf und zeigt, was passiert, wenn man zu lange nicht hinschaut. Außerdem ein paar Nachfragen zum Depot-Update August und der Japan-Sendung mit Jonathan Neuscheler: • Imperial Brands: Der Schuldenabbau ist abgeschlossen, der Cashflow fließt jetzt in eine erhöhte Dividende und ein ausgeweitetes Aktienrückkaufprogramm. • Japan-Nachfragen: Air Water und die Frage, warum die Marktstimmung beim Yen-Risiko so laut ist, während das größere Dollar-Risiko im Welt-ETF kaum jemanden interessiert. • Am Schluss: Von Makita zu Einhell
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Hitze wird für Deutschland zu einem immer größeren wirtschaftlichen Risiko. Eine Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass allein die Hitzewelle Ende Juni rund 6,3 Milliarden Euro gekostet und die deutsche Wirtschaft belastet hat. „Bei Temperaturen über 35 Grad kann man Pi mal Daumen mit einer Belastung von etwa einer Milliarde Euro pro Tag rechnen", erklärt Manuel Koch. Besonders betroffen sind das verarbeitende Gewerbe, das Gesundheitswesen, der Handel, das Baugewerbe, die Logistik und die Energiebranche. Die Folgen: sinkende Produktivität, höhere Kühl- und Energiekosten sowie Probleme bei Transporten und Lieferketten. Für das Gesamtjahr könnten sich die Schäden laut der im Interview besprochenen Analyse auf bis zu 20 Milliarden Euro summieren. „Die Mitarbeiter sind einfach nicht so aufnahmefähig, nicht so produktiv. Bei hohen Temperaturen arbeiten die Menschen einfach langsamer, unkonzentrierter und brauchen häufiger Pausen." Welche Folgen der Klimawandel langfristig für den Wirtschaftsstandort Deutschland haben könnte und welche Unternehmen von notwendigen Investitionen in Kühlung, Klimaanlagen, Gebäudetechnik, Energieeffizienz und widerstandsfähige Infrastruktur profitieren könnten, erklärt Manuel Koch im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Ein schnellerer Ausbau der Batteriespeicher soll den Bundeshaushalt und indirekt Verbraucher in Deutschland um Milliardenbeträge entlasten können. Das zeigt eine neue Analyse des Fraunhofer-Instituts, doch die realen Zahlen liegen weit hinter den Annahmen zurück.