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Die landesweiten Proteste im Iran wurden mit extremer Gewalt niedergeschlagen, Tausende Menschen kamen ums Leben, Zehntausende wurden verhaftet. Trotz der scharfen Drohungen von US-Präsident Donald Trump verlagert sich der Fokus Washingtons inzwischen auf neue Atomverhandlungen mit Teheran. Ein Regimewechsel ist kurzfristig nicht in Sicht – stattdessen setzt der Westen auf Eindämmung und Stabilität.
In dieser Folge sprechen Laura und Lena über feministische Proteste. Was passiert, wenn Frauen kollektiv die Arbeit niederlegen? So ein Szenario malt die Autorin Mareike Fallwickl in ihrem Roman „Und alle so still“. Und es könnte bald Wirklichkeit werden: Am 9. März soll es einen globalen Frauenstreik geben, zu dem die Initiative Enough! aufgerufen hat.Zu Gast ist Carola Lehmann. Sie erklärt, warum der Streik gerade jetzt so wichtig ist, wie feministische Kämpfe zusammenhängen und wie jede*r von uns Teil davon werden kann.Unterstützung bekommt sie von Bernadette La Hengst, Musikerin und ebenfalls bei Enough aktiv. Sie erzählt, wie Musik und politische Aktion zusammenfinden und warum wir am 9. März alle gemeinsam singen sollten.Außerdem hört ihr Auszüge aus dem Roman „Und alle so still“. Darin entwirft Marieke Fallwickl ein kraftvolles Gedankenexperiment: Was passiert, wenn Frauen sich plötzlich verweigern? Wenn sie ihre Lohn- und Care-Arbeit niederlegen und die Systeme ins Wanken geraten? Ähnliches ist 1975 tatsächlich in Island passiert. Wir reisen zurück zu diesem historischen Streik, der die Politik des Landes bis heute prägt.Also: Hört rein – und markiert euch den 9. März 2026 schon mal im Kalender. Wenn ihr schon mal den Text der Protesthymne üben wollt, findet ihr den Liedtext auf unserer Website, genauso wie ein Transkript zur Sendung.Danke an jede*n von Euch, der den Lila-Podcast bereits unterstützt hat und uns damit über Wasser hältSeit 2026 zahlen wir höhere Gehälter, um die Zeit und den Aufwand, den unsere Hosts in die Folgen investieren, auch gebührend bezahlt bekommen. Du findest das unterstützenswert? Dann freuen wir uns über deinen Support!Aktuelle Werbepartner und weitere Infos zum Podcast findet ihr hier.Links und HintergründeEnough! Link zum Trailer von EnoughBernadette la Hengst„Und alle so still“, Hörbuch von Mareike Fallwickl Studie zur Aussage „Mit 3,5 Prozent der Bevölkerung gelingt die Revolution“ Lied „Der Vergewaltiger bist du“ Podcast „Geschichte wird gemacht“„Island: Ein Tag ohne Frauen“ aktuell bis zum 23.10.26 verfügbar in der ARD-MediathekPodcast „Mythos Hexenverfolgung? Was die Forschung wirklich sagt“ „Die Erschöpfung der Frauen“ von Franziska SchutzbachWeitere Lila Folgen zum ThemaWas wir von den feministischen Bewegungen in Lateinamerika lernen könnenStreik! Wieso der 8. März wieder zum Kampftag werden muss Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Iran-Flaggen, Freiheitsrufe, 250.000 Menschen in München. Und mittendrin ein Name: Reza Pahlavi. Sohn des gestürzten Schahs. Für viele Hoffnung – für andere hochumstritten. Wer ist er – und was will er wirklich?**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartnerin: Shahrzad Eden Osterer, gebürtige Iranerin und Journalistin beim Bayerischen Rundfunk Gesprächspartnerin: Iran-Forscherin am German Institute for Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
In dieser Folge schauen wir auf die vergangenen Proteste der Gen-Z in Nepal. Warum gehen junge Menschen auf die Straße und was hat die Plattform Discord damit zu tun? Viel Spaß beim Hören!
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Es war mehr als nur Real-Satire als die amerikanische Delegation vor wenigen Tagen bei dem Treffen in Oman Iran beschuldigt, bei der Niederschlagung der von Israel und Washington angefeuerten Demonstranten, die den iranischen Ordnungskräfte nach Kiewer Maidan-Vorbild stundenlange Feuergefechte lieferten, die Menschenrechte missachtet zu haben. Das muss man sich vor Augen halten, ausgerechnet die Amerikaner, die den israelischen Genozid in Gaza mit Waffen, Geld und politischem Wohlwollen unterstützen, machen den Iranern Vorhaltungen, weil sie bei der Unterdrückung der laut Westmedien „friedlichen Demonstranten“ deren Menschenrechte verletzt hätten.Diese Real-Satire wird noch irrer, wenn man bedenkt, dass es israelische, amerikanische und andere westliche Geheimdienste waren, die für die Organisation, die Finanzierung und für die mediale Choreografie der Aufstände der gewalt-extremistischen, „Revolutionäre“ verantwortlich waren. Deren Friedfertigkeit kann an den hunderten Toten, namentlich genannten Ordnungskräften gemessen werden. Diese jüngsten amerikanischen Menschenrechtsvorwürfe, die von Washington auch als weiterer Grund für den Aufbau der militärischen Drohkulisse gegen Iran genannt wird, ist zweifellos ein neuer Gipfelrekord westlicher Heuchelei. Der wird nur noch übertroffen durch die Tatsache, dass sich Mitglieder der Trump-Regierung in aller Öffentlichkeit rühmen, auch noch die Ursachen der Krise in Iran absichtlich herbeigeführt zu haben, um durch Chaos einen gewaltsamen Umsturz und einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen.Vor dem Bankenausschuss des US-Senats erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag letzte Woche ausdrücklich, dass die USA gezielt eine Finanzkrise im Iran verursacht hätten, um Unruhen im Land zu schüren. Auf die Frage von Senatorin Katie Britt, was die USA noch tun könnten, um Druck auf den Ayatollah und den Iran auszuüben, erklärte Bessent, dass das Finanzministerium eine "Strategie" umgesetzt habe, die darauf abzielte,„die iranische Währung zu untergraben, die die Wirtschaft zum Absturz brachte und die gewalttätigen Proteste auslöste, die wir im ganzen Land gesehen haben.“ Weiter führte Bessent aus, dass er bei einer Rede im Wirtschaftsclub im März letzten Jahres „die Strategie bereits skizziert“ habe.„Es kam zu einem schnellen und ich würde sagen großartigem Höhepunkt im Dezember 2025, als eine der größten Banken im Iran unterging. Es gab einen Run auf die Bank, die Zentralbank musste Geld drucken, die iranische Währung ging in den freien Fall, die Inflation explodierte, und daher haben wir das iranische Volk auf der Straße gesehen.”Es ist nicht das erste Mal, dass Bessent solche Aussagen machte. Bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im vergangenen Monat sagte der US-Finanzminister folgendes:„Präsident Trump hat das Finanzministerium und unsere OFAC-Abteilung, das Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte, angewiesen, maximalen Druck auf den Iran auszuüben. Und das hat funktioniert, denn im Dezember ist deren Wirtschaft zusammengebrochen. Es herrscht Dollarmangel. Sie sind nicht in der Lage, Importe zu tätigen, und deshalb sind die Menschen auf die Straße gegangen. …. Das ist unsere wirtschaftliche Staatskunst. Ohne dass ein (amerikanischer) Schuss gefallen ist, und die Dinge entwickeln sich dort sehr positiv.“Nach diesen Äußerungen schrieb Professor Jeffrey Sachs auf common dreams unter dem Titel: "Wirtschaftsstaatskunst entlarvt: Eine wichtige Säule der hybriden Kriegsführung der USA, jetzt für alle sichtbar“. Im Untertitel heißt es:„Es ist sicherlich keine Diplomatie und es ist kein Zwang. Es ist ein Krieg, der mit wirtschaftlichen Mitteln geführt wird, um eine Wirtschaftskrise und soziale Unruhen hervorzurufen, die zum Sturz der Regierung führen.“...https://apolut.net/neuer-gipfelrekord-westlicher-heuchelei-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Verbot dieser Losung war der Hebel, um gegen viele Proteste gegen den israelischen Krieg in Gaza vorzugehen. Die Strafverfahren, die darauf folgten, waren immer nur ein Teil. Die ersten Prozesse erreichen jetzt die Oberlandesgerichte. rtde.press
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Wir dokumentieren die Aufzeichnung des Vortrags von Kazem Moussavi am 8.02.2026 in der Roten Flora Hamburg. ... "In der Veranstaltung spricht Kazem Moussavi über die Dynamiken der aktuellen Proteste, die Rolle feministischer und säkularer Kräfte, die Situation der iranischen Exil-Opposition sowie über die Notwendigkeit von Allianzen zwischen iranischen Aktivist:innen, Antifaschist:innen und Feminist:innen weltweit." ... https://antifatresen.tem.li/?p=916
Günther Mathà, der Direktor der Freien Universität Bozen, über die Proteste an der Uni und die künftige Ausrichtung
Die Schweiz will in die Drohnenabwehr investieren – Rüstungsfirmen bringen sich in Stellung. Dann: Eine Initiative will das Abtreibungsverbot in Liechtenstein kippen – mit unsicherem Ausgang. Und: Wie sich Bürgerinnen und Bürger in den USA gegen die ICE-Truppen stellen. Abtreibungsverbot: Jetzt wehren sich die Liechtensteinerinnen Unser Nachbarland hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas: Schwangerschaftsabbrüche sind mit wenigen Ausnahmen verboten. Frauen müssen dafür über die Grenze – meist in die Schweiz. Eine Volksinitiative will das nun ändern. Doch in der kleinen Alpenmonarchie hat in dieser Frage der Fürst das letzte Wort. Drohnenabwehr: Schweizer Tech-Firmen buhlen um Armee-Aufträge Nach den Drohnensichtungen in ganz Europa beschafft auch die Schweiz ein Drohnen-Abfangsystem. Recherchen der «Rundschau» zeigen: Teile davon stammen aus Israel. Und: Gegenüber modernen Angriffsdrohnen ist das System machtlos. Nun bringen sich weitere Firmen in Stellung. Trumps vermummte Truppen: Widerstand gegen ICE in Minneapolis Minneapolis ist Zentrum des Widerstands gegen die ICE-Behörden, die Menschen ohne Papiere verhaften. Mittlerweile wurden bereits zwei Menschen erschossen, die sich den ICE-Truppen widersetzten. Seither verstärken Aktivisten ihre Proteste und Störaktionen gegen die ICE-Truppen. Die Reportage.
Die Schweiz will in die Drohnenabwehr investieren – Rüstungsfirmen bringen sich in Stellung. Dann: Eine Initiative will das Abtreibungsverbot in Liechtenstein kippen – mit unsicherem Ausgang. Und: Wie sich Bürgerinnen und Bürger in den USA gegen die ICE-Truppen stellen. Abtreibungsverbot: Jetzt wehren sich die Liechtensteinerinnen Unser Nachbarland hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas: Schwangerschaftsabbrüche sind mit wenigen Ausnahmen verboten. Frauen müssen dafür über die Grenze – meist in die Schweiz. Eine Volksinitiative will das nun ändern. Doch in der kleinen Alpenmonarchie hat in dieser Frage der Fürst das letzte Wort. Drohnenabwehr: Schweizer Tech-Firmen buhlen um Armee-Aufträge Nach den Drohnensichtungen in ganz Europa beschafft auch die Schweiz ein Drohnen-Abfangsystem. Recherchen der «Rundschau» zeigen: Teile davon stammen aus Israel. Und: Gegenüber modernen Angriffsdrohnen ist das System machtlos. Nun bringen sich weitere Firmen in Stellung. Trumps vermummte Truppen: Widerstand gegen ICE in Minneapolis Minneapolis ist Zentrum des Widerstands gegen die ICE-Behörden, die Menschen ohne Papiere verhaften. Mittlerweile wurden bereits zwei Menschen erschossen, die sich den ICE-Truppen widersetzten. Seither verstärken Aktivisten ihre Proteste und Störaktionen gegen die ICE-Truppen. Die Reportage.
Il presidente Herzog ha reso omaggio alle vittime dell'attacco terroristico di Bondi, dove ha anche criticato le manifestazioni. Il Palestine Action Group ha contestato senza successo i poteri straordinari concessi alla polizia presso la Corte Suprema.
Protests against Israeli President Isaac Herzog's visit to Sydney have resulted in violent scenes. Dozens of people were arrested. Police are now accused of using unnecessary force. - Bei Protesten gegen den Besuch des israelischen Präsidenten Isaac Herzog in Sydney ist es zu heftigen Szenen gekommen. Dutzende Menschen wurden festgenommen. Der Polizei wird jetzt vorgeworfen, unnötige Gewalt angewendet zu haben.
Geldstrafen, Einschüchterungen, Verhaftungen: In Georgien geht die Regierung immer härter gegen Journalist:innen vor, die kritisch über den Anti-EU-Kurs der Regierungspartei „Georgischer Traum“ berichten. NDR-Reporterin Lea Eichhorn hat sich die Situation in Georgien vor Ort angeschaut. Sie erzählt uns in dieser 11KM-Folge von täglichen Protesten, mutiger Berichterstattung und einem Land, das offiziell immer noch EU-Beitrittskandidat ist – in dem die Parallelen zu Russland aber immer deutlicher werden. Hier findet ihr unsere 11KM-Folge „Schicksalswahl in Georgien - Europa oder Putin?“: https://1.ard.de/11KM_Georgien_Wahl Hier geht's zu "BR24 Medien”, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/br24-medien/urn:ard:show:450dd33b072d68ec/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Max Stockinger Mitarbeit: Claudia Schaffer und Lukas Waschbüsch Host: David Krause Produktion: Jonas Teichmann, Konrad Winkler, Viktor Fölsner-Veress, Christine Frey, Christine Dreyer und Marie-Noelle Svihla Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
In Italien gehen Athleten aus aller Welt bei den Olympischen Winterspielen auf Medaillenjagd, gleichzeitig wüten brutale Proteste auf den Straßen Mailands. Über die Lage berichtet der Mailänder Rechtsanwalt Alberto Tornato. Markus Vahlefeld widmet sich in seinem Kommentar dem modischen Misserfolg des deutschen Olympiateams. In Großbritannien wird es politisch eng für Premierminister Keir Starmer, auch seine Partei stellt sich gegen ihn. Die Einzelheiten hat unsere Großbritannien-Korrespondentin Sabine Beppler-Spahl. In Thüringen soll gegen den dortigen AfD-Chef Björn Höcke nach einer Parlamentsrede erneut ermittelt werden. Was ihm vorgeworfen wird, erklärt der Staatsrechtler Ulrich Vosgerau.
Öffentlicher Dienst: Proteste in Düsseldorf; Gewalt in Deutschland; Olympia: Deutsche Abfahrts-Frauen hoffen auf Sieg Von Dagmar Schlichting.
Fehlende Anerkennung, politische Entfremdung und ein entkernter Liberalismus bereiten den Boden für populistische Proteste. Was wäre, wenn der Boom des Populismus eine Antwort auf eine erschöpfte Demokratie ist? Von Jörg Baberowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
„In einer U-Bahn-Station sind zwei Menschen gestorben, als eine U-Bahn einfuhr“, so beschreibt der SPIEGEL den Mord an einer 18-jährigen Frau in Hamburg. Andernorts in der Republik wird ein Schaffner totgeprügelt, weil er Fahrkarten kontrollieren will. Der Linksextremist Simeon T. wurde in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt – es folgen Proteste in ganz Deutschland; Politiker erklären ihre Solidarität mit dem Straftäter. Politiker der SPD und der Grünen kokettieren ganz offen mit terroristischen Organisationen. „Das Land steht am Rande des Terrorismus“, beschreibt Roland Tichy die Situation. Doch Friedrich Merz duckt sich weg. Der Kanzler ist nicht betroffen; zwar gilt seine CDU auch als „rechts“ und damit als legitimes Ziel. Aber er selbst hat Personenschützer, eine gepanzerte Limousine und keinen Kontakt zu denen, die auf der Straße angegriffen werden.
Immer wieder töten Zoos gesunde Tiere – etwa wegen Platzmangels. Dagegen gibt es heftige Proteste. Die werfen Fragen auf nach Alternativen und dem Sinn von Tierparks. Zoologe Marcus Clauß und Tierschutz-Aktivistin Laura Zodrow diskutieren. Fecke, Britta www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
Via alle olimpiadi e alle (solite) proteste - Guterres: “Onu a rischio collasso” (e ha ragione!)
Kanzler Merz will einen Neustart in den Beziehungen zu den Ländern am Persischen Golf, Ende von Atomabkommen „New-START“-Vertrag, Gespräche zwischen Ukraine und Russland in Abu Dhabi, Analyse des BKAs zeigt steigende Anzahl von Spionage- und Sabotageversuchen in Deutschland, Großaufträge für Rüstungsunternehmen kurbeln die Konjunktur an, Studie zu sexuellen Übergriffen an Pfadfindern, Proteste in Italien über Einsatz von Mitarbeitern der US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Olympischen Winterspielen, Auswirkungen der neuen US-Einreisebestimmungen, Einschränkungen durch Schnee und Eisregen im Nordosten Deutschlands, Das Wetter
Vor 15 Jahren verließ Tunesiens Diktator Zine el-Abidine Ben Ali nach 23 Jahren an der Macht sein Land. Das war die unmittelbare Folge anhaltender Proteste, die das Regime nicht mehr eindämmen konnte.
Anfang Januar gingen Millionen Iraner und Iranerinnen im ganzen Land auf die Strasse und protestierten gegen das Regime. Sie waren unzufrieden mit der desolaten Situation der Wirtschaft und der Politik der islamischen Republik. Doch Soldaten des Regimes schossen in die Menge, laut Schätzungen wurden 30 000 Menschen in nur zwei Tagen getötet. Nun steht das Land ist unter Schock. «Jeder kennt eine Person, die getötet wurde», so berichtet es unser Reporter Teseo La Marca. Er konnte mit Augenzeugen sprechen und erklärt, warum mittlerweile viele Menschen darauf hoffen, dass die USA ihr Land militärisch angreifen. Gast: Teseo La Marca, Reporter Host: Alice Grosjean Nachlesen kannst du Teseos eindrückliche Recherche in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/nach-dem-blutbad-vor-dem-krieg-manche-iraner-hoffen-in-ihrer-verzweiflung-auf-einen-angriff-der-usa-ld.1922451). Und ein Probeabo für die NZZ gibt's [hier](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
Heute geht es um den Winter, der mit gefühlten minus 13 Grad nicht zu Ende gehen will. Weitere Themen: Anwältin äußert sich zu Vorwürfen gegen den ehemaligen HSV-Vorstand Stefan Kuntz, bei Jungheinrich enden die Proteste – und es gibt Zahlen zu Hamburgs teuersten Immobilien.
Frankreich hat ein Budget für das laufende Jahr, nachdem monatelang darum gerungen wurde. Die Nationalversammlung hat zwei letzte Misstrauensanträge gegen die Regierung von Sébastien Lecornu zurückgewiesen. Damit kann das Budget nun in Kraft treten. Weitere Themen: · Die USA und der Iran wollen offenbar die Atomgespräche wieder aufnehmen. Ein erstes Treffen soll bereits am Freitag in der Türkei stattfinden, berichten US-Medien und Agenturen. Zuletzt hatte US-Präsident Trump dem Iran mehrfach mit einem militärischen Eingreifen gedroht, weil das Regime die Proteste im Land brutal niedergeschlagen hat. · Der frühere Präsident Bill Clinton und seine Frau Hillary werden in der Untersuchung des Kongresses zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aussagen. Die Clintons hatten sich bisher auf den Standpunkt gestellt, sie hätten in der Affäre Epstein bereits alles Wesentliche gesagt. Fotos von Bill Clinton sind in den Epstein-Akten zu sehen, die das Justizministerium veröffentlicht hat. · Eine digitale Plattform, die in der Schweiz ab nächstem Jahr für alle Landwirtinnen und -wirte Pflicht ist, wird nun kritisiert. Die Eidgenössische Finanzkontrolle sagt, die Datenbank "Digiflux" weise Mängel auf - unter anderem beim Support, der Projektführung und der Planung. In der Datenbank wird aufgelistet, wer wo Pflanzenschutzmittel oder Dünger einsetzt. Das zuständige Bundesamt sagt, einige Mängel seien behoben worden.
Nach der blutigen Niederschlagung der Proteste im Iran gibt es nach wie vor keine umfassenden Informationen. Es gibt Berichte, wonach mehr als 30.000 Menschen getötet worden sind. Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg hat Familie im Iran und hat immer mal wieder Kontakt ins Land. „Jeder, der jetzt noch auf die Straße geht, um zu protestieren, weiß, dass er möglicherweise in einer der Leichenhallen landet", sagt Badenberg im Gespräch mit Helene Bubrowski.[10:28]Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ist zu seinem Antrittsbesuch nach Warschau gereist. Mit seinem polnischen Kollegen Andrzej Domański hat er über verstärkte europäische Zusammenarbeit vor allem auch im Verteidigungsbereich gesprochen.[01:30]Verdi hat gestern mit einem Warnstreik den öffentlichen Nahverkehr in fast allen Bundesländern lahmgelegt. Die Gewerkschaft fordert eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich – das entspricht einer Lohnerhöhung von 12 Prozent. Dazu kommen Forderungen nach kürzeren Schichtzeiten, längeren Ruhezeiten, höheren Zuschlägen und 33 Urlaubstagen.[06:37]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Allweiss, Marianne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Nachdem die US-Einwanderungsbehörde ICE wochenlang Minneapolis unter Druck gesetzt hat, zwei US-Amerikaner gestorben, und unzählige Proteste aufgeflammt sind, scheint das Team von Donald Trump jetzt zurückzurudern - zumindest vorerst und auch nur verbal. Der Druck aus der Bevölkerung, schlechte Umfragewerte und ein Budget im Senat könnte Trump zum nachgeben zwingen. Allerdings könnte auch eine andere Stadt in den Fokus rücken. Korrespondent Benno Schwinghammer vom RND, der auch für den STANDARD schreibt, mit einem Update darüber, was in Minneapolis seit dem Tod von Alex Pretti passiert ist und was Trumps nächstes Ziel sein könnte.
Die Themen: 20 Euro Strafe für eine pinke Parkscheibe; Neues von den Epstein-Akten; Proteste gegen ICE weiten sich landesweit aus; CDU-Wirtschaftsrat fordert Kahlschlag im Sozialen; Kevin Kühnert fordert kleinere Altersbezüge für Abgeordnete; Russen stehen auf homoerotische Serie „Heated Rivalry“; Zum Tod von Rita Süssmuth und Papst empfängt Heino Host der heutigen Folge ist Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Bruce Springsteen schreibt einen Protestsong und tritt bei den Demos in Minneapolis auf. Der Boss hält mit seiner Kritik an US-Präsident Donald Trump und den brutalen Einsätzen der Einwanderungsbehörde “ICE” nicht hinterm Berg. Er singt von “King Trump's private army” und vom Widerstand der Einwohner: “Citizens stood up for justice, their voices ringin' through the night”, die Stimmen der Demonstranten klingen durch die Nacht! Längst ist “Streets of Minnesota” zur Hymne des Widerstands gegen Trumps Einwanderungs-Politik geworden. Auch bei der Grammy-Verleihung dreht sich vieles um “ICE”: Bad Bunny ruft "ICE Raus - Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe“, als er die Auszeichnung erhält. Wie Widerstand in der Kulturszene wächst und welchen Druck das auf Trump ausübt, ist das erste Thema des Podcasts. Ingos Analyse: “Es schält sich ein Muster heraus, dass Druck die Sprache ist, vielleicht auch die einzige, die Donald Trump da zu verstehen scheint.” Aber auch außenpolitisch schwelen etliche Krisen weiter. Dazu sprechen der Tagesthemen-Moderator und seine Frau Jiffer in der zweiten Hälfte dieser Folge mit Holger Stark, dem stellvertretenden Chefredakteur der Zeit, der gerade ein Buch über das transatlantische Verhältnis geschrieben hat: "Das erwachsene Land". Er sieht in Trump einen ‘Jahrhundertpolitiker' und erklärt, was aus dem deutsch-amerikanischen Verhältnis werden kann und warum Trump dabei eine historische Chance bietet: "Für Deutschland ist es an der Zeit, erwachsen zu werden. Es könnte ein zweiter Mauerfall-Moment werden." So wie Holger Stark, sehen Jiffer und Ingo einen ‘Hallowach-Moment' für das transatlantische Verhältnis.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an podcast@ndr.de! Grammy Awards für Bad Bunny und ICE-Proteste https://www.tagesschau.de/kultur/grammy-bad-bunny-100.html Springsteen singt bei Protest-Demo in Minneapolis https://www.ndr.de/springsteen-116.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Buch von Holger Stark https://www.ullstein.de/werke/das-erwachsene-land/hardcover/9783549110188
Dass sich auf den Straßen von Minneapolis etwas zusammenbraute, ist seit Wochen erkennbar. Dass es so brutal, so historisch sein würde, dass es Amerika an einen Wendepunkt seiner Geschichte bringen könnte, nicht unbedingt. ICE führte Razzien in Schulen, Restaurants und Geschäften durch, auf der Jagd nach Migranten ohne offizielle Papiere. Der Bürgermeister von Minneapolis sprach von einer Belagerung, die Menschen protestieren, dann wurde Renée Good erschossen. Es folgten noch mehr Proteste, noch mehr ICE-Beamte – und schließlich die Erschießung von Alex Pretti mit 10 Schüssen auf offener Straße. Eine Hinrichtung. Mittlerweile scheint Trump die Lage etwas beruhigen zu wollen. Vorerst zumindest. Was aber verbirgt sich hinter dieser erbarmungslosen ICE-Behörde? Wie geht sie mit Menschen um? Und welches Ziel verfolgt Donald Trump mit der brachialen Jagd auf Migranten. Nur eine härtere Einwanderungspolitik? Oder doch etwas viel Größeres: Die Aushebelung der Demokratie? Der Apofika-Presseklub mit Alexandra Berlin (Spiegel), Kerstin Kohlenberg (Zeit), Lukas Hermsmeier (Frei) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Keine Einigung in der Koalition auf ein neues Heizungsgesetz, Landesweite Proteste in den USA gegen das brutale Vorgehen der Einwanderungspolizei ICE in Minneapolis, Proteste in Israel gegen Diskriminierung von arabisch-palästinenischen Bürger, Abkommen zwischen Übergangsregierung und Kurden soll Syrien Frieden bringen, Der Sport, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu den Themen Fußball-Bundesliga und Handball-EM dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. In den tagesthemen vom 31.01.2026 wurde in der Moderation zu den Protesten in Israel Tel Aviv irrtümlich als Hauptstadt Israels bezeichnet. Das haben wir geändert.
Nach sechs Wochen anhaltender Proteste gegen Einsätze der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE in Minnesota hat Präsident Donald Trump eine Deeskalation angekündigt. Während personelle Veränderungen und Umstrukturierungen erfolgen sollen, hält der Präsident an der umstrittenen „Operation Metro Surge“ grundsätzlich fest.
Nach erneuten tödlichen Schüssen erzählt unsere US-Korrespondentin Sofia Dreisbach über die Stimmung in Minneapolis. Politikberater Julius van de Laar sieht Trumps Beliebtheitswerte im freien Fall.
Nach der blutigen Niederschlagung der Proteste im Iran wächst die Sorge vor einem Krieg mit den USA. US-Präsident Trump sagt, Teheran wolle eine diplomatische Lösung - und droht mit einer „Armada“.
Nach einem tödlichen Zwischenfall bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis drohen neue Proteste. Während das Heimatschutzministerium von einer Notwehrlage spricht, werfen Videoaufnahmen Zweifel an dieser Darstellung auf. Parteipolitische Spannungen könnten die Aufklärung zusätzlich erschweren.
Wochenlang haben die Menschen im Iran gegen das Regime protestiert. Inzwischen konnten die Machthaber allerdings die meisten Demonstranten mit brutaler Gewalt abschrecken. Von willkürlichen Morden ist etwa die Rede. Die Menschen seien verängstigt sagt die Journalistin Karin Senz.
Nachdem in Minneapolis eine zweite Person innert zehn Tagen von Bundesbeamten erschossen worden ist, haben die ehemaligen US-Präsidenten Clinton und Obama die US-Regierung kritisiert. Clinton sagte, die Regierung lüge, und Obama hat dazu aufgerufen, die friedlichen Proteste zu unterstützen. Und weiter: · Ein Wintersturm hat grosse Teile der USA lahmgelegt. Rund 900'000 Haushalte sind zurzeit ohne Strom. Viele Städte haben angekündigt, dass die Schulen zum Wochenstart geschlossen bleiben. US-Medien berichten zudem von mehreren Todesfällen im Zusammenhang mit den tiefen Temperaturen. · In Crans-Montana gibt es drei Wochen nach der Brandkatastrophe zwei Realitäten: Einerseits sind die Tragödie und die Folgen davon nach wie vor sehr präsent. Andererseits geht die Wintersaison im Tourismus weiter. Besonders jetzt, da in einigen Kantonen die Sportferien begonnen haben. Welche Auswirkungen hat so ein Ereignis auf das Image eines Tourismusortes? · Der Goldpreis hat erneut einen Rekordwert erreicht. Eine Feinunze, also gut 31 Gramm Gold, kostete erstmals mehr als 5000 US-Dollar.
Nach den tödlichen Schüssen bei einem Einsatz von ICE-Einsatzkräften in Minneapolis halten die Proteste gegen die US-Einwandungsbehörde an.
Deutsch-italienische Regierungskonsultationen in Rom, Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi, Lage im Iran nach den Massenprotesten: Hoffnungsträger Reza Pahlavi?, Proteste nach tödlichen Schüssen eines ICE-Beamten weiten sich aus in Minneapolis, Weitere Meldungen im Überblick, Ende der Panda-Diplomatie: Japans Lieblinge müssen zurück nach China, Das Wetter
„Es war wie im Krieg“ – so beschreiben Iranerinnen und Iraner die Tage nach dem jüngsten Volksaufstand gegen das Mullah-Regime. Sicherheitskräfte schossen mit scharfer Munition auf Demonstrierende, Menschenrechtsorganisationen sprechen von Massakern. Auch die Vereinten Nationen sehen Hinweise auf mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Innerhalb weniger Tage sollen die Todeszahlen in die Tausende gegangen sein. Eltern suchen nach ihren Kindern, viele Opfer wurden gezielt erschossen – auch in der Hauptstadt Teheran. Die Proteste richten sich gegen ein Regime, das den Menschen seit Jahrzehnten Freiheit und wirtschaftliche Perspektiven verwehrt. In dieser Weltspiegel-Podcast-Folge ordnen wir die dramatische Lage im Iran ein – mit einem Augenzeugen, der während der Proteste vor Ort war, und mit unserer ARD-Korrespondentin Katharina Willinger. Wir sprechen über die Brutalität des Regimes, den Einfluss der iranischen Revolutionsgarde, die Hoffnungen vieler Iranerinnen und Iraner auf internationale Unterstützung, über die Haltung der USA und die Aussagen von Donald Trump sowie über die Macht von Ajatollah Ali Chamenei. ----- Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Roman Maruhn, Caroline Mennerich ------ Unser Extra-Folge zum Iran vom 13.1. https://1.ard.de/Massenproteste_im_Iran_WeltspiegelPodcast?p=wsp Unser Podcast-Tipp: Berlin Code kurz.ard.de/berlincode Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
„Es war wie im Krieg“ – so beschreiben Iranerinnen und Iraner die Tage nach dem jüngsten Volksaufstand gegen das Mullah-Regime. Sicherheitskräfte schossen mit scharfer Munition auf Demonstrierende, Menschenrechtsorganisationen sprechen von Massakern. Auch die Vereinten Nationen sehen Hinweise auf mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Innerhalb weniger Tage sollen die Todeszahlen in die Tausende gegangen sein. Eltern suchen nach ihren Kindern, viele Opfer wurden gezielt erschossen – auch in der Hauptstadt Teheran. Die Proteste richten sich gegen ein Regime, das den Menschen seit Jahrzehnten Freiheit und wirtschaftliche Perspektiven verwehrt. In dieser Weltspiegel-Podcast-Folge ordnen wir die dramatische Lage im Iran ein – mit einem Augenzeugen, der während der Proteste vor Ort war, und mit unserer ARD-Korrespondentin Katharina Willinger. Wir sprechen über die Brutalität des Regimes, den Einfluss der iranischen Revolutionsgarde, die Hoffnungen vieler Iranerinnen und Iraner auf internationale Unterstützung, über die Haltung der USA und die Aussagen von Donald Trump sowie über die Macht von Ajatollah Ali Chamenei. ----- Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Roman Maruhn, Caroline Mennerich ------ Unser Extra-Folge zum Iran vom 13.1. https://1.ard.de/Massenproteste_im_Iran_WeltspiegelPodcast?p=wsp Unser Podcast-Tipp: Berlin Code kurz.ard.de/berlincode Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Deutsch-italienische Regierungskonsultationen in Rom, Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi, Lage im Iran nach den Massenprotesten: Hoffnungsträger Reza Pahlavi?, Proteste nach tödlichen Schüssen eines ICE-Beamten weiten sich aus in Minneapolis, Weitere Meldungen im Überblick, Ende der Panda-Diplomatie: Japans Lieblinge müssen zurück nach China, Das Wetter
Russland und China äußerten sich nur verhalten zu dem jüngsten Aufbegehren Hunderttausender Iraner gegen das Mullah-Regime. Hier sind die Gründe für das Schweigen der Führung beider Großmächte.
Nach den heftigen Protesten im Iran hat das Regime erneut die Kontrolle über die verschiedenen Regionen übernommen. Tausende sind bei ihrem Protest gegen die Mullahs gestorben. Waren die Proteste also vergebens und sind die Demonstrierenden von der US-Regierung in Stich gelassen worden? Das analysiert Walter Posch von der Landesverteidigungsakademie.
Nach wochenlangen Massenprotesten scheint sich die Lage im Iran vorerst zu beruhigen. Während auf den Straßen Teherans wieder Alltag einkehrt, bleibt die politische Situation angespannt: Berichte über massive Gewalt, internationale Warnungen, diplomatische Rückzüge und neue Umsturzpläne des Exilprinzen Reza Pahlavi prägen das Bild.
Anfang des Jahres flammten plötzlich große Proteste im Iran auf – und wurden vom Regime brutal erstickt. Auf die große Freiheitshoffnung folgten Massaker und Internetsperre. Während die Menschen im Land weiter auf Hilfe warten, zögert Donald Trump trotz seiner Kriegsrhetorik. Bleiben die Iraner allein - oder kommt doch noch ein westlicher Befreiungsschlag? WELT-Nahostexperte Daniel-Dylan Böhmer ordnet die Lage ein und erklärt, was die Proteste für die Zukunft des Regimes bedeuten. Redaktion: Antonia Beckermann, Wim Orth Produktion: Serdar Deniz „Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
In dieser Episode sprechen wir über die Proteste der letzten Wochen im Iran und teilen einige bewegende Nachrichten von iranischen Hörer*innen, die in Deutschland leben. In unserem Thema der Woche sprechen wir über unseren Umgang mit Nachrichten: Was ist die richtige Nachrichtendiät? Wie informieren wir uns? Und wie schafft man es, optimistisch zu bleiben? Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Darüber redet Deutschland: Proteste im Iran tagesschau: Nachrichten zum Thema Iran Mahsa Amini und die Proteste im Iran (Easy German Podcast 323) Film: Ein einfacher Unfall (Wikipedia) Thema der Woche: Unsere Nachrichtendiät Sendung: Tagesschau 20 Uhr Podcast: Lage der Nation Versammlungen im Land Berlin (Polizei Berlin) Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Fast 26 Jahre haben die Verhandlungen gedauert. Heute nun unterzeichnen die Spitzen der Europäischen Union in Paraguay das Mercosur-Abkommen, das Handelsabkommen mit der Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur - mit den Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:05) Nachrichtenübersicht (05:44) Was bringt das EU-Mercosur-Handelsabkommen? (14:49) Proteste in Bern gegen das iranische Regime (18:52) Videos aus dem Iran zeigen Ausmass der staatlichen Gewalt (23:22) Der erste Eruv der Schweiz in Zürich
Daniela Sepehri ist Deutsch-Iranerin und Aktivistin. Wie sie auf die Proteste blickt.
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einer Diskussion über aktuelle Ereignisse. Seit Ende Dezember gibt es im Iran landesweit große Proteste. Nun hängt die Zukunft des Iran davon ab, wer länger durchhält: die Regierung oder das Volk. Mit dem Anwachsen der Proteste hat die iranische Regierung immer weniger Optionen. Danach sprechen wir über die Eröffnung von Anhörungen vor dem höchsten Gericht der Vereinten Nationen, wo darüber entschieden wird, ob Myanmar Völkermord an den Rohingya begangen hat. In diesem Fall wird argumentiert, dass die „Säuberungsaktionen" des Militärs von Myanmar im Jahr 2017 im Bundesstaat Rakhine gegen die Völkermordkonvention von 1948 verstoßen haben. Die Militärregierung von Myanmar weist die Vorwürfe zurück. In unserem Wissenschaftsteil diskutieren wir die Bedeutung einer vor Kurzem durchgeführten chemischen Analyse von Gesteinsproben unter dem grönländischen Eisschild. Die Analyse deutet darauf hin, dass die Region vor etwa 7.100 Jahren eisfrei war. Und zum Schluss sprechen wir über eine Flut von Memes auf Social Media, die auf Nicolás Maduros Trainingsanzug basieren. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Verbs with Prepositions (Part 2). Seit 2008 wird in Deutschland das „Instrument des Jahres" gewählt. Dies soll Musikinstrumente in den Mittelpunkt rücken, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, obwohl sie aufgrund ihrer Vielseitigkeit viel populärer sein sollten. Das Instrument des Jahres 2026 ist das Akkordeon. In einem Interview im vergangenen Sommer mit der deutschen Fernsehanstalt ARD konnte – oder wollte – AfD-Politikerin Alice Weidel keine drei Dinge nennen, die in Deutschland richtig gut laufen. Vielleicht können wir beide ihr hier ein wenig aushelfen, Jana. Was ist denn alles in Butter in Deutschland? Genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Alles in Butter. Riesige Protestwelle im Iran bedroht das islamistische Regime UN-Gericht startet Völkermord-Prozess gegen Myanmar Beunruhigende Fakten über das Abschmelzen des Eises in Grönland Nicolás Maduros Trainingsanzug sorgt für Social-Media-Hype Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026 Drei Dinge, die in Deutschland richtig gut laufen