Podcasts about verbraucherinnen

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Marketing im Kopf
Zu viel Struktur bremst deinen Vertrieb - #263

Marketing im Kopf

Play Episode Listen Later Sep 18, 2026 14:57


Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis BinderIn dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie Vertriebsorganisationen nach Verkaufsprozessen und Regionen aufgebaut werden können und welche Vor- und Nachteile diese Strukturen haben. Es geht um Matrixorganisationen, Leitungsspannen und die Frage, wie viele Hierarchieebenen tatsächlich sinnvoll sind. Außerdem schauen wir uns an, warum Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung zusammenpassen müssen, damit eine Vertriebsorganisation nicht zum Hindernis wird.____________________________________________⁠Marketing-News der Woche:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Grindr nutzt echte Erlebnisse als Motor für digitale ReichweiteGrindr investiert stärker in Veranstaltungen, Merchandising und Kooperationen außerhalb der App. Ein kurzfristig angekündigtes Madonna-Konzert am Times Square hat 50.000 Menschen angezogen. Bilder und Videos verbreiteten sich anschließend über Social Media. Hinter dem Ansatz steckt mehr als Eventmarketing: Reale Erlebnisse erzeugen freiwilligen Content. Grindr plant außerdem eine gebrandete Bustour durch Europa. Mehr zu sowas gibt's dann nächste Woche im Interview.  Markenkrisen verbreiten sich schnellerMehrere Marken gerieten zuletzt durch einzelne Vorfälle oder Kampagnen in Social-Media-"Shitstorms". Aber: Nicht zwingend die Anzahl der Fehler wächst, sondern ihre Geschwindigkeit und Sichtbarkeit. Laut einer Sprout-Social-Befragung erwarten 64 % der Verbraucherinnen eine öffentliche Reaktion auf Social Media statt nur einer Pressemitteilung. Trotzdem ist nicht jedes hohe Engagement eine echte Krise. Bei einem Vorfall sollen 15 % der beteiligten TikTok-Accounts gefälscht gewesen sein. Marketingteams brauchen deshalb schnelles Monitoring, aber genauso eine nüchterne Bewertung von Reichweite und Stimmung.  Zara entscheidet mit Onlinedaten, wo sich neue Geschäfte lohnenFür das Wachstum setzt Zara wieder stärker auf den stationären Handel. In den USA sind neue Geschäfte sowie Umbauten an bestehenden Standorten geplant. Interessant ist die Auswahl der Städte: Der Konzern analysiert die regionalen Onlinebestellungen und eröffnet nur dort, wo es ausreichend Nachfrage gibt. Gleichzeitig hat sich seit 2019 die Zahl der Geschäfte von Zara um 27 % reduziert, die Verkaufsfläche aber nur um 7 %. Größere und besser gelegene Läden sollen mehr Besucher anziehen und höhere Abschlussquoten ermöglichen. Steigende Umsätze bedeuten nicht automatisch entspannte KonsumentinnenDie US-Einzelhandelsumsätze stiegen im August um 1,2 %. Besonders stark entwickelten sich Onlinehandel, Elektronik, Bekleidung sowie Restaurants und Bars. Gleichzeitig verschlechtert sich die Verbraucherstimmung: Inflation, höhere Energiepreise und sinkende Reallöhne belasten vor allem Haushalte mit geringeren Einkommen. Viele Menschen suchen gezielter nach günstigeren Produkten. Aber die Kombination ist wichtig. Ein wachsender Markt bedeutet nicht automatisch mehr Preisspielraum. Marken müssen den wahrgenommenen Gegenwert klar erklären und vermeiden, ihre Positionierung durch dauernde Rabatte zu beschädigen.____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠]

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Kartenzahlung im Handel fest verankert - girocard verzeichnet Höchstwerte bei Terminals    Ich persönlich bin ein großer Fan der Kartenzahlung, sei es mit Kreditkarte, oder mit girocard. Mir ist es ein Grauen, wenn vor mir an einer Kasse der Kunde anfängt, nach Kleingeld zu suchen, um seine Einkäufe zu bezahlen. In gefühlt acht von zehn Fällen reicht das Klimpergeld nicht aus und am Ende wird doch ein großer Schein gezückt. Das kostet Zeit ohne Ende und ich habe das Vergnügen fast immer dann, wenn ich grade Tiefkühlware kaufe, die zügig wieder in den Tiefkühlschrank gehört. Daher hat mir die folgende Meldung der EURO Kartensysteme GmbH ausgesprochen gut gefallen. Denn im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete die girocard ein neues Akzeptanzhoch: 1.397.000 Terminals stehen Verbraucherinnen und Verbrauchern zum Bezahlen zur Verfügung. Somit steigt die Anzahl der Bezahlpunkte im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent (1. Halbjahr 2025: 1.257.000). Wie häufig die Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen an der Ladenkasse gezückt wird, zeigen die Transaktionszahlen: Im ersten Halbjahr 2026 hieß es dort rund 4,21 Milliarden Mal "Mit girocard, bitte!" - ein Plus von 4,0 Prozent (1. Halbjahr 2025: 4,04 Milliarden). Der damit erzielte Umsatz erhöht sich um 0,8 Prozent auf 151,9 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2025: 150,7 Milliarden Euro). Alltagsbegleiter auch für kleine Beträge Kundinnen und Kunden nutzen ihre girocard auch bei niedrigen Bezahlbeträgen gerne: Im ersten Halbjahr liegt der Durchschnittsbon nur noch bei 36,12 Euro (1. Halbjahr 2025: 37,28 Euro). Ich zahle selbst bei Minimalbeträgen gerne mit der Karte, selbst wenn diese unter fünf Euro liegen.  Ob mit der Karte, dem Smartphone oder der Smartwatch: Kontaktlose Zahlungen sind im Juni mit rund 92 Prozent aller Transaktionen längst der Standard beim Bezahlen (Juni 2025: 88 Prozent). Nahezu alle Terminals bieten diese bequeme Möglichkeit inzwischen an. girocard-Akzeptanz auf Wachstumskurs Im ersten Halbjahr 2026 erhöhte sich die Zahl der aktiven Terminals mit girocard-Akzeptanz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um die genannten 11,1 Prozent, nachdem das Wachstum von 2024 auf 2025 noch bei 6,2 Prozent lag. somit hat diese Entwicklung deutlich an Tempo gewonnen. Dies liegt auch am wachsenden Interesse von internationalen Anbietern, die auf Nachfrage des hiesigen Handels sowie dessen Kundschaft reagieren und die girocard in ihr Portfolio integrieren.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Berufsunfähigkeit: fünf wichtige Fakten zur Absicherung Mit dem Start der Ausbildung oder des Studiums beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Doch unabhängig davon, ob der Berufseinstieg gerade bevorsteht oder bereits Berufserfahrung vorhanden ist: Die eigene Arbeitskraft zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen für finanzielle Sicherheit. Wer seinen Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft nicht mehr ausüben kann, muss häufig auch mit Einkommenseinbußen rechnen, sagt man bei der LVM-Versicherung. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU) federt eben dieses Risiko ab. Sie greift in Form einer monatlichen Rente, wenn die berufliche Tätigkeit dauerhaft eingeschränkt oder nicht mehr möglich ist. Worauf es bei dieser Absicherung ankommt, erklären diese fünf wichtigen Fakten. Fakt 1: Wer früh abschließt, zahlt oft weniger Je jünger eine Person beim Vertragsabschluss ist, desto günstiger fallen die Beiträge häufig aus. Diese Konditionen gelten in der Regel für die gesamte Laufzeit des Vertrags. Wer sich früh um seine Absicherung kümmert, kann daher oft langfristig von niedrigeren Beiträgen profitieren. Fakt 2: Wer früh abschließt, hat bessere Chancen auf umfassenden Schutz Neben dem Alter spielt auch der Gesundheitszustand beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Rolle. Versicherer prüfen vor Vertragsabschluss verschiedene Gesundheitsangaben, um das individuelle Risiko einzuschätzen. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass bereits gesundheitliche Beschwerden oder Vorerkrankungen vorliegen, die sich auf die Versicherbarkeit oder die Vertragsbedingungen auswirken können. Fakt 3: Ehrliche Gesundheitsangaben zahlen sich aus Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sollte Gesundheitsfragen sorgfältig und vollständig beantworten. Denn unvollständige oder fehlerhafte Angaben können später zu Problemen bei der Leistungsprüfung führen. Fakt 4: Psychische Erkrankungen an erster Stelle Viele Menschen verbinden Berufsunfähigkeit vor allem mit schweren Unfällen. Tatsächlich sind jedoch psychische Erkrankungen die häufigste Ursache. Im Jahr 2026 gingen rund 32 Prozent aller Fälle von Berufsunfähigkeit auf psychische Leiden und Erkrankungen des Nervensystems zurück. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Burn-out oder Angststörungen. Fakt 5: Ein guter Vertrag schützt den ausgeübten Beruf Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es nicht nur auf die Höhe der versicherten Rente an. Ebenso wichtig sind die Vertragsbedingungen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten insbesondere auf den sogenannten "abstrakten Verweisungsverzicht" achten: Dieser stellt sicher, dass die Versicherung die versicherte Person nicht auf einen anderen Beruf verweisen kann, den sie theoretisch noch ausüben könnte.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Gaspreise erreichen neues Hoch – Grundversorgung wird für Haushalte zur Kostenfalle Die Gaspreise für Neukundinnen und Neukunden sind auf den höchsten Stand seit fast dreieinhalb Jahren gestiegen. Die günstigsten von Finanztip empfohlenen Gastarife mit zwölf Monaten Preisgarantie kosten aktuell im Schnitt 11,56 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Im Februar 2026, vor Beginn des Iran-Kriegs, lag der Gaspreis noch bei rund 9,4 ct/kWh – das entspricht einem Anstieg von rund 23 Prozent. Für einen Beispielhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh bedeutet allein ein Preisanstieg um 2 ct/kWh Mehrkosten von rund 300 Euro pro Jahr. Wer mit Gas heizt, sollte deshalb vor dem Winter seinen aktuellen Tarif prüfen – und erwägen, jetzt einen neuen Vertrag mit Preisgarantie abzuschließen. Besonders Haushalte in der teuren Grundversorgung können durch einen Anbieterwechsel weiterhin mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Noch Anfang März lagen die Gaspreise deutlich niedriger als jetzt: Empfehlenswerte Tarife mit zwölf Monaten Preisgarantie kosteten im Durchschnitt 9,34 ct/kWh. Am 17. März waren es infolge des starken Anstiegs bereits 10,47 ct/kWh. Aktuell liegt der Durchschnittspreis bei 11,56 ct/kWh – so hoch wie seit Anfang März 2023 nicht mehr. Damals lag der Gaspreis bei 12,05 ct/kWh. Krise im Nahen Osten treibt Gaspreise Hintergrund des jüngsten Preisanstiegs sind unter anderem die gestiegenen Preise am europäischen Gasmarkt. „Deutschland ist bei seiner Gasversorgung zwar nicht unmittelbar von Lieferungen aus dem Nahen Osten abhängig“, sagt man bei Finanztip. „Trotzdem schlagen die dortigen kriegerischen Auseinandersetzungen auf die Preise an den internationalen Gasmärkten durch – und belasten nun auch die deutschen Gaskundinnen und -kunden.“ Der Preis am niederländischen Handelsplatz TTF ist ein wichtiger Referenzwert für den europäischen Gaspreis. Dort lagen die Gaspreise während des vergangenen Winters noch relativ stabil bei rund 30 Euro je Megawattstunde (Euro/MWh). Seit Beginn des Iran-Kriegs schwanken sie stark um rund 50 Euro/MWh. Entwicklung der Gaspreise unklar – jetzt Tarife vergleichen Finanztip empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern, vor dem Winter die Preise in ihrem laufenden Gastarif mit den aktuellen Angeboten zu vergleichen.  Wer für den kommenden Winter Planungssicherheit möchte, kann sich jetzt einen Tarif mit zwölf Monaten Preisgarantie sichern. Darauf zu setzen, dass Gas kurzfristig wieder deutlich billiger wird, ist eine Wette.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

#MenschMahler - Die Podcast Kolumne - podcast eins GmbH

260802PC Gesetzliche Neuregelungen im Juli und AugustMensch Mahler am 02.08.2026Ab dem 1. August 2026 haben Erstklässlerinnen und Erstklässler einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung, der stufenweise auch für Grundschulkinder höherer Klassenstufen eingeführt wird. Das unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ab dem 2. August müssen Unternehmen KI-generierte Inhalte als solche kennzeichnen. Das soll Verbraucherinnen und Verbrauchern ermöglichen, klar zu erkennen, ob Video, Audio, Bild oder Text maßgeblich mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt wurde oder nicht. Machen Unternehmen dies nicht, müssen sie mit erheblichen Geldstrafen rechnen. Ob Brötchentüte oder To-go-Becher: Wer Verpackungen auf den Markt bringt, muss dazu beitragen, Verpackungsabfälle zu vermeiden. Zudem dürfen Verpackungen künftig deutlich weniger schwer recyclebare Kunststoffe oder auch gefährliche Stoffe enthalten. Das sieht eine EU-Verpackungsverordnung vor, die in weiten Teilen ab dem 12. August 2026 gilt. Defekte Waschmaschinen, Kühlschränke und Smartphones werden oft nicht repariert, sondern durch neue Produkte ersetzt. Das soll sich jetzt ändern. Für alle Kaufverträge ab dem 31. Juli 2027 gilt das neue Recht auf Reparatur. Das Gesetz verpflichtet Hersteller auch nach Ablauf der zweijährigen Garantie, bestimmte Elektrogeräte zu reparieren. Ziel ist es, Elektroschrott zu reduzieren und Ressourcen zu sparen. So viel wie noch nie investiert die Bundesregierung in die Sanierung kaputter Straßen, überlasteter Schienenwege, maroder Brücken und sanierungsbedürftiger Wasserstraßen. Damit die dafür vorgesehenen Gelder schnell wirksam werden, ermöglicht das Infrastruktur-Zukunftsgesetz langwierige Verfahren zu verkürzen. Wichtige Bauvorhaben werden künftig prioritär behandelt. Das Gesetz trat zu Teilen am 29. Juli 2026 in Kraft.Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz dient dazu, Gebäude klimafreundlicher zu heizen und Hauseigentümern die Entscheidungsfreiheit für ihre Heiztechnik zu überlassen. Die wesentlichen Neuregelungen gelten seit dem 29. Juli 2026.Wer möchte, kann seit Juli in Apotheken mehr pharmazeutische Dienstleistungen in Anspruch nehmen. So darf beispielsweise in Apotheken mehr geimpft werden, Blut für diagnostische Zwecke entnommen und Schnelltests gegen bestimmte Erreger durchgeführt werden. Das stärkt die Prävention und verbessert die Gesundheitsversorgung. Die Abfertigung für Fluggäste an deutschen Flughäfen wird auf freiwilliger Basis einfacher und schneller. Fluggäste können künftig dank eines biometrischen Abgleichs verschiedene Kontrollpunkte am Flughafen kontaktlos passieren. Wartezeiten werden so reduziert und der Weg zum Boarding komfortabler. Das entsprechende Gesetz ist am 23. Juli 2026 in Kraft getreten. Das Stromnetz in Deutschland ist seit vielen Jahren eines der zuverlässigsten in Europa. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Das „Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitäten-Gesetz“ soll sicherstellen, dass auch in Zukunft ausreichend flexible Kapazitäten auf dem Strommarkt verfügbar sind. Dieses Gesetz ist seit dem 22. Juli 2026 in Kraft. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

NDR Info - Streitkräfte und Strategien
Ukrainische Erfolge im russischen Hinterland (mit Achim Gutzeit)

NDR Info - Streitkräfte und Strategien

Play Episode Listen Later Jul 31, 2026 45:03


Im Krieg mit Russland trifft die ukrainische Armee vermehrt Ziele im russischen Hinterland. Besonders im Visier: Versandzentren und Lager der Firma "Wildberries", des russischen Pendants zu Amazon. Mehr als ein Dutzend von ihnen wurden von ukrainischen Drohnen in Brand geschossen: ein gewaltiger Schaden, den auch russische Verbraucherinnen und Verbraucher spüren. Denn mit "Wildberries" kommen bislang Konsumgüter aller Arten in alle Regionen des größten Landes der Erde.Im Nahen Osten ist es gerade der Iran, der den Krieg mit den USA befeuert - unter anderem durch einen Angriff auf eine US-Luftwaffenbasis in Jordanien. Gleichzeitig rückt das Rote Meer in den Mittelpunkt des Interesses. Dort greifen die vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen Öltanker mit Raketen und Drohnen an, nachdem sie zuvor eine Blockade dieses wichtigen Seeweges verkündet hatten. Sollte das Rote Meer tatsächlich nicht mehr passierbar sein, hätte das weitere schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beschäftigt sich Achim Gutzeit mit weitreichenden Waffensystemen, mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Achim erklärt unter anderem, ob mit dem von der Bundesregierung geplanten Kauf von US-Mittelstreckenwaffen des Typs Tomahawk die vielzitierte Abschreckungslücke der Europäer geschlossen wird und wie es um das am Rande eines NATO-Gipfels 2024 beschlossene europäische Rüstungsprojekt Elsa bestellt ist. Er geht der Frage nach, wie europäische Staaten die Ukraine unterstützen, wie sich das von Russland angegriffene Land mit Drohnen verteidigt und wie weit die Bundeswehr beim Thema Drohnenentwicklung ist.Weitere Informationen:Zum Schwerpunkt weitreichende Waffensysteme:https://www.bmvg.de/de/aktuelles/deutsch-norwegischer-seeziellenkflugkoerper-geplant-5807888https://www.telegraph.co.uk/world-news/2026/07/08/ukraine-ambassador-do-not-assume-russia-has-lost-war/https://defence-network.com/deutschland-deep-strike-drohnen-ukraine/https://www.hartpunkt.de/franzoesische-tiefenwirkung-ein-ueberblick-ueber-franzoesische-entwicklungsprojekte-fuer-waffensysteme-grosser-reichweite/https://www.youtube.com/watch?v=6GNvAr20tUgInterview mit Luft und Raumfahrt-Ingenieur Dr.-Ing. Markus Schillerhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3390464.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlUnser Seh-Tipp: STABILE ZEITENLAGE auf dem YouTube- und TikTok-Kanal der tagesschauYouTube: Was, wenn Russland in der Ostsee die NATO angreift?https://1.ard.de/STABILE_ZEITENLAGE_YT?p=susTikTok: Wetten auf Krieg?https://1.ard.de/Wetten_auf_Krieg?p=sus

Die Wirtschaftsdoku | Inforadio
Recht auf Reparatur tritt in Kraft

Die Wirtschaftsdoku | Inforadio

Play Episode Listen Later Jul 31, 2026 2:43


Die Europäische Union hat das "Recht auf Reparatur" beschlossen, ab jetzt ist die Richtlinie in Kraft. Was heißt das für uns Verbraucherinnen und Verbraucher? Von Sören Hinze

FAW Podcast
Im Gespräch mit Oliver Numrich

FAW Podcast

Play Episode Listen Later Jul 30, 2026 29:19 Transcription Available


Es gibt Branchen, über die jeder eine Meinung hat. Kaum ein Thema wird so leidenschaftlich diskutiert wie Ernährung. Doch öffentliche Debatten folgen nicht immer wissenschaftlichen Erkenntnissen – häufig gewinnen diejenigen, die die einfachste Geschichte erzählen. Der heutige Gast kennt dieses Spannungsfeld wie kaum ein anderer. Oliver Numrich ist Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. Er erzählt, wie Kommunikation im Zeitalter von Medienwandel und Social Media gelingt, wenn Vertrauen zur wichtigsten Währung geworden ist. Außerdem berichtet er, was die angedachte Zuckersteuer für die Branche bedeuten würde und wie die mündigen Verbraucherinnen und Verbraucher mit Ernährung umgehen.

BrandTrust Talks
Warum sich Aldi Süd gegen den Bonusapp-Trend stellt | Marken- und Marketingnews KW 30 | Decoding Brands (#283)

BrandTrust Talks

Play Episode Listen Later Jul 24, 2026 24:47


Aldi Süd positioniert sich in seiner neuen Kampagne bewusst gegen den Bonusapp-Trend der großen deutschen Supermarktketten und wirbt stattdessen mit einem einheitlichen Vorteilspreis für alle Kundinnen und Kunden ohne App-Zwang und Datenabgabe. In mehreren TV-Spots zeigt Aldi Süd gezielt die Widersprüche und technischen Hürden, die Bonusapps im Einzelhandel für Verbraucherinnen und Verbraucher mit sich bringen. Ich ordne ein, was diese Entscheidung strategisch bedeutet und warum sie so stark aus der eigenen DNA von Aldi Süd heraus funktioniert.Außerdem in den Marken- und Marketingnews der KW 30:

Durchleuchtet - Der Verbraucherfunk
Reform der Altersvorsorge – neue Regelungen und neue Chancen

Durchleuchtet - Der Verbraucherfunk

Play Episode Listen Later Jul 24, 2026 37:11 Transcription Available


Die Regierung hat die Rahmenbedingungen für das Altersvorsorgereformgesetz festgelegt. Ab 2027 treten neue Regelungen in Kraft. Doch was ändert sich konkret? Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen? Und worauf sollten Verbraucherinnen und Verbraucher bei neuen Angeboten achten? In dieser Folge beantwortet Niels Nauhauser im Gespräch mit Niklaas Haskamp diese und andere wichtige Fragen rund um die neue Altersvorsorge. Es geht unter anderem um die Förderregeln, das neue Altersvorsorgedepot und geplante Änderungen in der Auszahlungsphase. **Weitere Informationen:** - [Neues Altersvorsorgedepot: Renten-Chance oder teure Verkaufsfalle?](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/altersvorsorge/neues-altersvorsorgedepot-rentenchance-oder-teure-verkaufsfalle-118178) In der kostenfreien, wöchentlichen Vortragsreihe „Lunch and Learn: Meine Altersvorsorge und die Reform“ informieren die Verbraucherzentralen über den aktuellen Stand der Reform und ordnen ein, was die geplanten Änderungen praktisch bedeuten können. [Mehr Infos und Anmeldung hier.] ( https://www.vz-bw.de/node/124026) **Senden Sie uns gerne eine E-Mail mit Ihren Fragen oder Ihrer Meinung zu dieser Folge an online@vz-bw.de ** Alle Folgen: [www.vz-bw.de/podcast](www.vz-bw.de/podcast)

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland   Thema heute:    Steuer-Endspurt bis 31. Juli: Klassische Steuersoftware lohnt sich für viele nicht   Zwar hatten wir in dieser Woche schon einen Tipp von Finanztip zum Sparen bei den Stromkosten im Programm, da für viele Steuerpflichtige am 31.07 die Frist zur Abgabe der diesjährigen Steuererklärung endet, hat der unabhängige Geldratgeber dieses Thema kurzfristig auch noch bearbeitet. Eine repräsentative Umfrage hat ergeben, dass fast jeder Fünfte die Steuererklärung noch mit einer klassischen Steuersoftware erledigt. Der Ratgeber hat sechs installierbare Steuerprogramme sowie zwölf Steuer-Apps und Browserlösungen getrennt getestet. Das Ergebnis: Angestellte, Rentnerinnen und Rentner sowie Vermieter kommen mit Apps und Browserlösungen meist einfacher ans Ziel. „Für die meisten lohnt sich die klassische Steuersoftware nicht mehr, App- und Browserlösungen sind deutlich komfortabler, Verbraucherinnen und Verbraucher können die App- oder Browserlösung kostenlos ausprobieren. Bezahlt wird erst, wenn die Steuererklärung ans Finanzamt übermittelt wird.“ Eine verständlichere Sprache und eine einfache Bedienung machten die Programme zudem auch für Einsteiger attraktiv.  Klassische Software bleibt für komplexe Fälle wichtig Apps und Browserlösungen stoßen allerdings auch an ihre Grenzen. Die Tests zeigen zwar, dass viele Apps und Browserlösungen immer mehr steuerliche Themen bei der Einkommensteuer abdecken. Doch für Selbstständige, Gewerbetreibende und bei Umsatzsteuer-Themen empfiehlt sich noch immer klassische Steuersoftware. Wer eine installieren möchte, kann auf die Empfehlungen von Finanztip setzen: Wiso Steuer 2026 gibt es etwa für rund 46 Euro für fünf Steuererklärungen pro Steuerjahr, im Abo wird's günstiger. Knapp 22 Euro kostet Tax 2026 (, das Programm  Steuersparerklärung (Steuerjahr 2025) gibt es für rund 39 Euro und Taxman kostet knapp 35 Euro. Wer eine App verwenden möchte, fährt mit Wiso Steuer für rund 46 Euro und der kostenlosen App Check24 Steuer am besten. Die Kosten für ein Steuerprogramm sind komplett in der Steuererklärung absetzbar, weil diese immer weniger als 100 Euro betragen. Nach jüngsten Daten des Statistischen Bundesamts haben zuletzt 15,2 Millionen Steuerpflichtige eine Einkommenssteuererklärung abgegeben –13,2 Millionen erhielten eine Steuererstattung von durchschnittlich 1.240 Euro.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

11KM: der tagesschau-Podcast
Gegen das Gesetz? Die geheime Datenbank der Schufa

11KM: der tagesschau-Podcast

Play Episode Listen Later Jul 15, 2026 29:30


Im März 2026 hat die Schufa ein neues System eingeführt, das digitaler, für Verbraucherinnen und Verbraucher verständlicher und vor allem transparenter sein soll. Jetzt zeigt eine gemeinsame Recherche von NDR und Süddeutscher Zeitung: Die größte deutsche Auskunftei speichert die Daten von Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern viel länger als bisher bekannt – ohne, dass die Betroffenen davon wissen. In dieser 11KM-Folge erzählt NDR-Journalist Peter Hornung, wie er und seine Kolleginnen und Kollegen der bislang unbekannten Datenbank auf die Spur gekommen sind und welche Folgen die Recherche für die Schufa haben könnte. Hier geht's zur Berichterstattung auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/schufa-verbraucher-daten-100.html Hier kommt ihr zu unserer früheren 11KM-Folge „Blackbox Schufa: Ein umstrittenes System”: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a87b992fe0917d6a/ Hier geht's zu "Deutsch. Jüdisch. Sicher? – Maccabiah. Sportfest im Krieg” unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/maccabiah?audio=11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Niklas Münch, Lukas Waschbüsch Host: Kevin Ebert Produktion: Viktor Fölsner-Veress, Fabian Zweck, Lorenz Kersten, Jürgen Kopp Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.

NDR 2 - Der NDR 2 Kurier um 12
Das NDR 2 Update um 12

NDR 2 - Der NDR 2 Kurier um 12

Play Episode Listen Later Jul 15, 2026 8:39


Das Feuer im Nationalpark Müritz breitet sich weiter aus ++ Wie trocken ist es in Deutschland? Ab heute lässt sich das an einem neuen Infosystem ablesen ++ Die Schufa sammelt offenbar heimlich alte Daten über Verbraucherinnen und Verbrauch

NachhaltigReich
Der Smart Meter allein macht unser Energiesystem noch lange nicht intelligent

NachhaltigReich

Play Episode Listen Later Jul 14, 2026 15:33 Transcription Available


Der Smart Meter ist eingebaut – aber ist das Energiesystem dadurch wirklich schon intelligent? In dieser Solofolge von „Energie im Wandel“ berichtet Claus Hartmann von seinen persönlichen Erfahrungen mit dem Einbau eines intelligenten Messsystems. Er erklärt, welche Daten bereits verfügbar sind, wie zeitvariable Netzentgelte funktionieren sollen und warum zwischen Modul 1 und Modul 3 ein entscheidender Unterschied liegt. Dabei zeigt sich: Deutschland kommt beim Smart-Meter-Rollout voran. Doch komplizierte Prozesse, unzureichende Schnittstellen und fehlende Transparenz verhindern häufig, dass Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Energieverbräuche tatsächlich intelligent steuern können. Besonders in Mehrfamilienhäusern wird der Zugang zu den eigenen Messdaten schnell zur Herausforderung. Außerdem geht es um die Frage, wie Wallboxen, Batteriespeicher, PV-Anlagen und Energiemanagementsysteme zusammenspielen müssen, damit Haushalte ihr Verhalten an Strompreisen und Netzauslastungen ausrichten können. Zum Abschluss gibt Claus Einblicke in seine neue Rolle als Gesamtprojektleiter von Inno!Nord und erklärt, warum die Energiewende vor allem dann Akzeptanz findet, wenn Menschen beteiligt werden und konkret von ihr profitieren. Meine weiteren Kanäle: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-claus-hartmann/ Website: https://claushartmann.de

Wirtschaftsnews
Ifo-Institut: Tankrabatt nicht ausreichend weitergegeben

Wirtschaftsnews

Play Episode Listen Later Jun 29, 2026 4:04


Der Tankrabatt für Diesel ist offenbar nicht genug an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben worden. Das berichtet das Münchner Ifo-Institut. Demnach seien die Preise bei Diesel nur um durchschnittlich 12 Cent pro Liter gesunken - der Rabatt lag aber bei rund 17 Cent.

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Pflicht zur Betriebsrente: Hohe Gebühren können Beschäftigte Zehntausende Euro kosten    Wer nicht widerspricht, soll künftig automatisch in eine betriebliche Altersvorsorge einbezogen werden. Das zieht die Bundesregierung derzeit in Betracht. Der unabhängige Geldratgeber Finanztip begrüßt den politischen Vorstoß – warnt aber: Ohne Kostendeckel, hohen Aktienanteil und einfache Mitnahme beim Jobwechsel droht die Pflicht-Betriebsrente zur Vorsorge-Falle zu werden. Hohe Gebühren nicht auf Kosten der Altersvorsorge Nach Finanztip-Berechnungen können geringe Kostenunterschiede über Jahrzehnte viel Endkapital kosten: Wer 40 Jahre lang monatlich 150 Euro in eine Geldanlage mit sechs Prozent Rendite pro Jahr einzahlt, hat bei jährlichen Kosten von 1,0 Prozent am Ende brutto rund 50.000 Euro weniger Endkapital als bei geringeren Kosten von 0,2 Prozent. Bei 0,5 Prozent jährlicher Kosten wären es rund 30.000 Euro weniger. Bei 30 Jahren und einer monatlichen Sparrate von 150 Euro liegt der Unterschied immerhin noch bei rund 19.000 Euro und 11.000 Euro. Finanztip fordert Kostendeckel Finanztip fordert deshalb eine verbindliche Obergrenze für die Gesamtkosten. Die jährlichen Effektivkosten sollten maximal 0,5 Prozent des angesparten Vermögens betragen – inklusive Kapitalanlage, Verwaltung und Depotführung. Für ein einheitliches Standardprodukt sollten die Kosten nach Ansicht der Finanztip-Experten bei höchstens 0,2 Prozent pro Jahr liegen. „Eine verpflichtende Betriebsrente, die vor allem Banken, Versicherern und dem Vertrieb nutzt, verfehlt ihr eigentliches Ziel, die Altersvorsorge der Menschen zu sichern”, sagt Finanztip. “Das Ersparte sollte auch tatsächlich den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommen.“ Wahlfreiheit und Flexibilität bei Produkten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen die betriebliche Altersvorsorge zu einem großen Teil aus ihrem eigenen Einkommen. „Die Beschäftigten sollten daher selbst entscheiden, wie das Geld angelegt werden soll. Wem etwa Nachhaltigkeit wichtig ist, der sollte auch in entsprechende Produkte investieren können“, sagt man. Wer keine eigene Wahl trifft, sollte automatisch in ein günstiges Standardprodukt (Default-Produkt) ohne starre Garantieanteile und mit hohem Aktienanteil investieren – etwa auf Basis breit gestreuter Aktien-ETFs. Kein Nachteil mehr beim Jobwechsel Finanztip fordert außerdem mehr Flexibilität beim Arbeitgeberwechsel. Betriebsrenten müssten anders als heute ohne großen Aufwand übertragen und weitergeführt werden können.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Neues Widerrufsrecht bei Lebensversicherungen: Für Altverträge bleibt vieles möglich Ab dem 19. Juni 2026 gelten neue Regeln für den Widerruf von Lebens- und Rentenversicherungen. Für neu abgeschlossene Verträge erlischt das Widerrufsrecht künftig spätestens nach 24 Monaten und 30 Tagen, auch wenn der Versicherer gegen seine Informationspflichten verstoßen hat. Auf bestehende Verträge hat die Gesetzesänderung jedoch keine Auswirkungen. Der Verbraucherschutzverein Bund der Versicherten e. V. (BdV) empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern deshalb weiterhin, ihre Möglichkeiten sorgfältig prüfen zu lassen, bevor sie eine Lebens- oder Rentenversicherung beenden. „Viele Versicherte wissen nicht, dass für ihre Altverträge weiterhin die bisherigen Regelungen gelten können. Wer vorschnell kündigt, verschenkt unter Umständen Geld“, sagt man beim BdV-Vorstand. „Wir müssen aber auch warnen. Die Versicherer blocken beim Widerruf. Und die Rechtsprechung ist restriktiv und wenig verbraucherfreundlich. Ansprüche von Versicherten werden häufig mit dem Vorhalt des Rechtsmissbrauchs zurückgewiesen.“ Für Lebens- und Rentenversicherungen, die vor dem 19. Juni 2026 abgeschlossen wurden, bleibt das bisherige Recht maßgeblich. Wurde die Widerrufsbelehrung fehlerhaft erteilt, kann ein Widerruf auch heute noch möglich sein. In einem solchen Fall kann der Widerruf finanziell deutlich attraktiver sein als eine Kündigung. Während Versicherte bei einer Kündigung meist nur den Rückkaufswert erhalten, können sie bei einem erfolgreichen Widerruf unter Umständen zusätzlich die Abschlusskosten zurückverlangen. „Ob ein Widerruf durchsetzbar ist oder nur eine Kündigung als bessere Lösung bleibt, hängt sehr vom Einzelfall ab“, sagt der BdV. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten ihre Rechte vor einer Entscheidung unabhängig prüfen lassen. Vorsicht geboten ist vor Finanzvermittlern oder Unternehmen, die aufdringlich eine Rückabwicklung anpreisen. Oft zahlt man hier unnötige Entgelte, Anwaltshonorare oder zusätzliche Gutachterkosten. Kritisch bewertet der BdV die neue gesetzliche Regelung für Neuverträge. Bislang mussten Versicherungsunternehmen die Folgen fehlerhafter oder unvollständiger Informationen tragen. Künftig endet das Widerrufsrecht auch dann nach spätestens 24 Monaten und 30 Tagen, wenn nur bestimmte Informationspflichten verletzt wurden.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Geldmeisterin
Die Gewinner und Verlierer der aktuellen Energiekrise

Geldmeisterin

Play Episode Listen Later Jun 6, 2026 26:17


Europäische Autoindustrie nicht abschreiben, hohe Effiziensteigerungen am Bau möglichDie zentrale Frage, die sich Anleger aktuell stellen sollten: wie stark schlagen sich die gestiegenen Ölpreise, Transportkosten und Energieabhängigkeit auf Unternehmen, Verbraucherinnen und Kapitalmärkte durch. In dieser Podcast-Folge der Geldmeisterin spricht Julia Kistner mit #GuyStear, Head of Developed Markets Strategy beim Amundi Investment Institute über die wirtschaftlichen Folgen steigender Energiepreise, die Auswirkungen geopolitischer Spannungen und die Frage, welche Branchen unter Druck geraten - und wo sich trotz Krise Chancen ergeben. Amundi rechnet im Szenario einer angespannten Lage rund um die Straße von Hormus mit Ölpreisen um etwa 90 US-Dollar pro Barrel. Das wäre deutlich höher als zu Jahresbeginn und würde viele Unternehmen erst mit Verzögerung treffen, weil sie Lagerbestände und bestehende Verträge kurzfristig noch abfedern können.Besonders betroffen sind laut Stear energieintensive Branchen: Transport, Luftfahrt, Chemie, Düngemittelproduktion und Teile der Industrie. Bei Unternehmen entscheidet vor allem, ob sie höhere Inputkosten an ihre KundInnen weitergeben können. Ein klares Bild hierzu könnten erst die kommenden Quartale liefern.Gleichzeitig gibt es auch Gewinner. So können Energieproduzenten außerhalb der Krisenregionen von höheren Preisen profitieren. Auch Unternehmen, die weniger direkt von Energiepreisen abhängig sind und zugleich von strukturellen Trends wie Künstlicher Intelligenz und hohen Investitionen in Rechenzentren, Infrastruktur und Automatisierung profitieren, bleiben interessant. Stear sieht hohe Investitionen in künstliche Intelligenz als wichtigen Motor, vor allem für die USA, aber auch zunehmend für Europa. Telekommunikations- und Kommunikationsdienstleister könnten vom steigenden Datenverkehr profitieren. Auch Finanzwerte könnten durch höhere Investitionstätigkeit, Kreditnachfrage und ein Zinsumfeld mit wieder höheren Renditen Rückenwind bekommen.Bei Konsumwerten ist Amundi vorsichtiger. Höhere Energiepreise, höhere Zinsen und ein schwächerer finanzieller Spielraum vieler Haushalte könnten sowohl zyklische Konsumwerte als auch Teile des Basiskonsums belasten. Auch Tourismus und Luftfahrt könnten darunter leiden, wenn Haushalte mehr Geld für Energie, Mobilität und Wohnen ausgeben müsse.Spannend bleibt die Autoindustrie: Trotz aktueller Belastungen sieht Stear langfristige Chancen. Europäische Autobauer verfügen über viel Know-How in industrieller Fertigung, Prozessmanagement und automatisierter Produktion. Wenn KI stärker in die physische Welt kommt - etwa über Robotik, Drohnen oder neue Produktionsprozesse - könnten Industrie- und Autounternehmen davon profitieren.Auch Gesundheit und Biotechnologie bleiben aus Sicht von Amundi strukturell interessant. Eine alternde Bevölkerung sorgt weiter für Nachfrage nach Medikamenten und Gesundheitsdienstleistungen. KI könnte zusätzlich helfen, Forschung, Entwicklung und Prozesse im Gesundheitsbereich zu verbessern.Beim Immobiliensektor ist das Bild gemischt. Rechenzentren und neue Infrastruktur schaffen Nachfrage. Besonders interessant könnte KI im Bauwesen werden, wenn Robotik und Automatisierung langfristig die Produktivität steigern und Baukosten senken.Musik sieht Guy Stears auch bei grünen Technologien. Steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheit wirken als Katalysator für Elektrifizierung, erneuerbare Energien und Energieunabhängigkeit. Länder und Unternehmen, die stärker auf eigene Energieproduktion setzen - etwa durch Wind, Solar oder Atomkraft - könnten strukturell besser aufgestellt sein.Viele neue Investmentideen und viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

SWR Umweltnews
Greenpeace kritisiert Tankrabatt: Entlastung kommt nur teilweise an

SWR Umweltnews

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 1:38


Der Tankrabatt sollte hohe Spritpreise dämpfen und Autofahrerinnen und Autofahrer entlasten. Nach dem ersten Monat zieht Greenpeace allerdings eine kritische Bilanz: Ein großer Teil der Entlastung sei offenbar nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern angekommen, sondern bei den Ölkonzernen hängen geblieben. Sabine Stöhr berichtet

SWR Umweltnews
Neue E-Auto-Förderung: Make Klimaschutz sexy again (Kommentar)

SWR Umweltnews

Play Episode Listen Later May 20, 2026 1:32


Seit gestern können Verbraucherinnen und Verbraucher die neue E-Auto-Prämie der Bundesregierung beantragen. Der Staat fördert reine Elektroautos mit bis zu 6.000 Euro, Hybride mit bis zu 4.500 Euro. Hauptstadtkorrespondent Jan Frédéric Willems kommentiert, warum finanzielle Anreize beim Klimaschutz wirken könnten.

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland   Thema heute:      Entspannt verreisen: Nicht jede Versicherung hält, was sie verspricht     Die Urlaubszeit rückt näher und Viele freuen sich auf Sonne, Strand und Erholung. Bei aller Vorfreude sollten Reisende jedoch die finanziellen Risiken einer Krankheit oder eines Unfalls im Ausland nicht unterschätzen. „Im Urlaub medizinische Hilfe zu erhalten, kann je nach Reiseland hohe Kosten verursachen – insbesondere ein Rücktransport kann sehr teuer werden“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV).  Daher sollte bei der Urlaubsplanung das Thema Versicherungen nicht zu kurz kommen. Allerdings sind nicht alle Reiseversicherungen sinnvoll.   Darauf kommt es bei der Auslandsreisekrankenversicherung an Eine der essenziellen Absicherungen für Reisen ins Ausland ist die Auslandsreisekrankenversicherung (ARKV). Sie übernimmt die Kosten für eine Heilbehandlung im Ausland und für einen medizinisch notwendigen Rücktransport, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden. Beim Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung sollten Verbraucherinnen und Verbraucher darauf achten, dass der Versicherer die Kosten für den Rücktransport aus dem Ausland zum ständigen Wohnsitz oder dem vom ständigen Wohnsitz nächstgelegenen und geeigneten Krankenhaus trägt, wenn der Rücktransport medizinisch sinnvoll und vertretbar ist. Dies gilt auch für den Fall einer stationären Heilbehandlung, die nach ärztlicher Prognose länger als 14 Tage andauern würde. Außerdem sollte eine Erkrankung, die bereits vor Antritt der Reise bestand, mitversichert sein, wenn sie sich während der Auslandsreise verschlimmert.   Auslandsreisekrankenversicherung: Auf diese Kriterien sollten Sie achten. Wichtig: Vorhersehbare Behandlungen sind vom Versicherungsschutz der ARKV grundsätzlich ausgeschlossen. Vorhersehbar ist eine Behandlung beispielsweise dann, wenn sie für die Reisezeit geplant war oder schon vor Reiseantritt feststand. „Reisekrankenschutz ist oft in Kreditkarten eingeschlossen – aber Vorsicht: Die Leistungen sind in der Regel deutlich schlechter als bei einer gesonderten Auslandsreisekrankenversicherung“, sagt man beim BdV. So sind beispielsweise die Such-, Rettungs- und Bergungskosten nicht versichert und die Versicherungssummen meist niedriger. Zudem kann es sein, dass nur dann Versicherungsschutz besteht, wenn die Reise mit der Kreditkarte gebucht wurde. „Wir raten daher dazu, sich zusätzlich über einen separaten Vertrag abzusichern“.   Reisegepäckversicherung: Oft lückenhafter Versicherungsschutz    Auch Reisegepäck- und Reiserücktrittversicherungen sieht man kritisch. Sie sicherten keine existenziellen Risiken ab und oft ist nicht nachvollziehbar, wann Versicherte eine Leistung erwarten können. Bei Reisegepäckversicherungen können Versicherer zudem Leistungen kürzen, wenn die versicherte Person den Versicherungsfall grob fahrlässig herbeigeführt hat. „Gerade bei Diebstahl oder Raub wird Betroffenen häufig grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Weltverbesserer
281 Beurer - Nachhaltigkeit, die im Alltag ankommt

Weltverbesserer

Play Episode Listen Later May 14, 2026 29:48 Transcription Available


Rund um den Internationalen Klimatag wird jedes Jahr besonders sichtbar, wie sehr Nachhaltigkeit inzwischen alle Lebensbereiche betrifft – auch die Produkte, die wir täglich ganz selbstverständlich benutzen. Wie nachhaltig kann eigentlich ein Unternehmen sein, das Produkte für unseren Alltag herstellt – von der Wärmedecke bis zur elektrischen Zahnbürste? Ich spreche heute mit Lena Lattacher, Sustainability Managerin bei Beurer. Das Traditionsunternehmen aus Ulm steht für „healthy. life. style.“ – und arbeitet zunehmend daran, diesen Anspruch auch nachhaltig zu denken. Was steckt wirklich dahinter? Wo liegen die Herausforderungen? Und was können wir als Verbraucherinnen und Verbraucher daraus lernen? Herzlich willkommen im Weltverbesserer Podcast, liebe Lena! Beurer steht für healthy. life. style. – wie passt Nachhaltigkeit für euch strategisch dazu?

Durchleuchtet - Der Verbraucherfunk
Einfach abgeklemmt? - Kosten für Stilllegung des Gasanschlusses

Durchleuchtet - Der Verbraucherfunk

Play Episode Listen Later May 1, 2026 21:04 Transcription Available


Viele Eigentümer:innen denken über einen Heizungstausch nach oder haben das bereits getan. Wer sich für ein klimaneutrales Heizsystem, wie z. B. die Wärmepumpe, entschieden hat, steht nun vor der Frage, ob der Gasanschluss stillgelegt werden sollte. Was kostet es eigentlich, den eigenen Gasanschluss stilllegen zu lassen und muss man dafür zahlen? In dieser Folge des Verbraucherfunks beleuchten wir die Hintergründe der Stilllegung des Gasanschlusses, erklären die aktuelle Rechtsprechung und erläutern, warum Verbraucherinnen und Verbraucher für bestimmte Kosten nicht aufkommen müssen. Verständlich, kompakt und mit Blick darauf, was das für die Zukunft der Energieversorgung bedeutet. **Weitere Informationen:** - [Die Stilllegung der Gasnetze – Transformation der Gasverteilnetze] (https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/wissen/energie/preise-tarife-anbieterwechsel/die-stilllegung-der-gasnetze-transformation-der-gasverteilnetze-106093) - [Kostenfalle Rückbaukosten für Gasanschlüsse] (https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/aktuelle-meldungen/energie/kostenfalle-rueckbaukosten-fuer-gasanschluesse-119244) - [Musterbriefe der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg] (https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/musterbriefe) - [Beratungsangebote der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg] (https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/beratung-bw) - [Energieberatung der Verbraucherzentrale] (https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/) - [Energieberatung - neutral, individuell und unabhängig bei Ihnen zuhause!] (https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/energie/energieberatung-neutral-individuell-und-unabhaengig-bei-ihnen-zuhause-103283) **Senden Sie uns gerne eine E-Mail mit Ihren Fragen oder Ihrer Meinung zu dieser Folge an online@vz-bw.de ** Alle Folgen: [www.vz-bw.de/podcast] (www.vz-bw.de/podcast)

Klima-Labor von ntv: Wie retten wir die Erde?
"Seit 1990 ist klar: Uns bleiben nur Solar- und Windenergie" | Jörg Müller (Enertrag)

Klima-Labor von ntv: Wie retten wir die Erde?

Play Episode Listen Later Apr 30, 2026 61:18 Transcription Available


Jörg Müller baut 1992 im brandenburgischen Gerswalde seine erste Windkraftanlage. Wenige Jahre nach seinem Kerntechnik-Studium in Moskau ist für den Ingenieur klar: Das ist die Zukunft. Alternativen gibt es nicht. Gut 30 Jahre später betreibt Müller mit Enertrag in der Uckermark ein Verbundkraftwerk und beliefert seine Kunden 24 Stunden am Tag mit Strom aus Sonne, Wind, Speicher und grünem Wasserstoff: "Ich hätte nicht damit begonnen, wenn ich nicht gewusst hätte: Damit können wir so verlässlich Energie liefern wie jedes andere Kraftwerk auch", sagt Müller im Podcast. Sein Vorbild ist die Landwirtschaft. "Die Erntezeit dauert zwei Wochen. Wie haben wir daraus Essen für 54 Wochen gemacht? Mit Getreidespeichern." Deshalb ärgert sich der Enertrag-Chef auch, wenn von "Überschussstrom" gesprochen wird: "Es spricht auch niemand von Überschussweizen, wenn mehr geerntet wird, als man essen kann." Das Potenzial der Erneuerbaren ist ihm zufolge längst nicht ausgeschöpft, speziell die Solarenergie beeindruckt: "Sie hat das Potenzial, Windenergie überflüssig zu machen", sagt Müller. "Ich wüsste nicht, warum Solarzellen keinen Wirkungsgrad von 80 Prozent erreichen sollten." Das sind gute Nachrichten für Verbraucherinnen und Verbraucher. Müller ist überzeugt, dass das neue Energiesystem deutlich günstiger als das bisherige wird, "selbst wenn die Kilowattstunde doppelt so viel kostet". Ein besonderes Lob hat er im Podcast für Robert Habeck parat. Die Ausbauziele des früheren Wirtschaftsministers für Wind und Sonne sind nicht nur "industriepolitisch klug" geplant. Gast: Jörg Müller studiert in den 1980er-Jahren Kerntechnik in Moskau. Das dazugehörige Praktikum möchte er 1987 in Tschernobyl absolvieren. 1990 stellt er fest: Kernenergie hat keine Zukunft. Weil sein DDR-Betrieb nach der Wende abgewickelt wird, wagt er den Schritt in die Selbstständigkeit und gründet 1998 in der Uckermark die Enertrag SE. Der gebürtige Dessauer leitet das Unternehmen bis Juni 2022. Inzwischen ist er der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen
Schweinemast: So sieht es wirklich im Stall aus #74

63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen

Play Episode Listen Later Apr 22, 2026 46:07


Schweine sind ähnlich klug wie manche Primaten, lösen Probleme teilweise eigenständiger als Hunde und erkennen sich selbst im Spiegel.In Deutschland werden mehr als 20 Millionen Schweine gehalten, dabei ist die Schweinemast der wichtigste Betriebszweig. Die meisten Mastschweine werden auf Spaltenböden gehalten, auf Stroh oder gar auf der Wiese stehen nur die wenigsten Tiere. Doch die Haltungsformen sind nicht unumstritten: Die Schweine können ihren natürlichen Verhaltensweisen nicht nachgehen.Gast Jörn Ehlers hält 2.000 Mastschweine, davon 450 auf Stroh, die übrigen auch auf Spaltenboden nach den Richtlinien der Initiative Tierwohl. Mit Landwirtin Maja und Verbraucher Kuhlage spricht er über Massentierhaltung, Tierwohl und die Rolle der Verbraucherinnen und Verbraucher.Weitere Infos zum Thema:https://www.ble.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/240404_Fleischbilanz.htmlhttps://www.bmel-statistik.de/landwirtschaft/tierhaltung/schweinehaltunghttps://www.tierhaltungskennzeichnung.de/anwender/haltungsformen/https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/d018623f89fbe21a9882b1602f6df569.pdf/ASG_MKayserASpiller.pdfhttps://www.initiative-tierwohl.de/tierhalter/schweinemaester/https://www.landwirtschaft.de/tier-und-pflanze/tier/nutztiere-allgemein/warum-spaltenboeden-in-deutschen-staellen-so-verbreitet-sindhttps://www.landwirtschaft.de/tier-und-pflanze/tier/nutztiere-allgemein/eine-tiergerechtere-haltung-kostet-geld-doch-wer-soll-das-bezahlenSchaut rein in den Film: "1Mio. Euro für ein besseres Schweineleben" von der WDR Lokalzeit LandSchafft: Schweinemäster Bernd Mersmann aus Ascheberg baut gerade einen modernen Tierwohl-Stall nach Haltungsform 4. So einen Stall gibt es in NRW nur selten. Die Schweine bekommen dort später viel Platz, frische Luft und ganz viel Stroh. Der Bau kostet rund eine Million Euro. Wie der neue Stall entsteht, worauf Bernd beim Bau achten muss und wie die Schweine ihren ersten Tag im neuen Zuhause erleben, seht ihr jetzt in einer neuen Folge WDR Lokalzeit LandSchafft! https://www.youtube.com/watch?v=9-6drU_2w08Majas Landwort: "Abschleppen" bei 2 min.Im Podcast "63 Hektar" sprechen Stadtkind Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz miteinander statt übereinander und bequatschen verschiedenste Themen rund um die Landwirtschaft. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und auch verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten. Habt Ihr Themenvorschläge? Dann schreibt uns an 63hektar@ndr.de.Die Folgen im Überblick: https://1.ard.de/63hektar21 Unser Podcast-Tipp: "Schicksal – der SR 1 Podcast über das Leben“. https://www.ardsounds.de/sendung/schicksal-der-sr-1-podcast-ueber-das-leben/urn:ard:show:dc54d19fb19eeec1/

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Finanztip: Gute Kreditkarten gibt es kostenlos – viele Extras sind verzichtbar    Bei den meisten Kreditkarten fallen schnell hohe Gebühren an, wenn im Ausland bezahlt und Geld abgehoben wird – nur wenige Angebote sind gebührenfrei. Das zeigt ein aktueller Kreditkartenvergleich des unabhängigen Geldratgebers Finanztip. Extraleistungen wie Versicherungen, Bonusprogramme oder Rabatte rechtfertigen höhere Kreditkartenkosten meist nicht. Viele Kreditkarten werben mit Zusatzleistungen wie Cashbacks, Meilen oder Versicherungspaketen. „Solche Extras rechtfertigen keine hohen Gebühren“, so Finanztip. „Denn für Verbraucherinnen und Verbraucher, denen es vor allem um das Bezahlen und Geldabheben geht, reichen kostenlose Kreditkarten.“ Wirklich kostenlose Kreditkarten sind selten Laut Finanztip haben 15 von 39 untersuchten Kreditkarten keine Jahresgebühr, bei allen anderen werden zwischen 24 und 99 Euro jährlich fällig. Bei drei Angeboten ohne Jahresgebühr fallen außerdem keine zusätzlichen Gebühren für Zahlungen in Fremdwährung an und die Gebühren für Bargeldabhebungen sind niedrig. Finanztip empfiehlt aktuell folgende Kreditkarten: die Easybank Visa, Hanseatic Bank Genialcard und die Bank Norwegian Visa. Verbraucherinnen und Verbraucher finden online eine umfangreiche Kreditkarten-Übersicht.  Außerdem hat Finanztip bei der Auswertung berücksichtigt, dass Rückzahlungen per Vollabbuchung seitens der Bank möglich sind und so teure Ratenzahlungen vermieden werden können. „Wer statt einer vollständigen Abbuchung eine Teilzahlung nutzt, zahlt schnell drauf und läuft Gefahr, sich zu verschulden“, warnt man. Kreditkarten als Gebührenfalle Was die Kosten bei Kreditkarten ausmachen können, zeigt sich bei einem Urlaub außerhalb der Eurozone: Wer bei einer Urlaubsreise von 15 Tagen rund 1.000 Euro in Fremdwährung abhebt und mit der Karte bezahlt, zahlt schnell 20 Euro an Gebühren. Hinzu kommt eine durchschnittliche Jahresgebühr von rund 45 Euro. Mit einer kostenlosen Kreditkarte lassen sich diese Ausgaben weitestgehend vermeiden. Kombi-Angebote mit Tücken Kritisch sieht Finanztip, wenn Kreditkarten mit Versicherungspaketen kombiniert beworben werden. „Gerade bei wichtigen Versicherungen wie der Auslandsreisekrankenversicherung sollten die Policen umfassend sein“, so Finanztip. Bei Kreditkarten-Angeboten sei der Schutz häufig eingeschränkt – etwa, weil er nur greift, wenn die Reise mit der Karte bezahlt wurde.     Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Wirtschaftsnews
Neue Regeln: Schneller raus aus dem Handyvertrag

Wirtschaftsnews

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 4:50


Wenn das Handynetz schlecht ist, sollen Verbraucherinnen und Verbraucher bald leichter aus ihrem Mobilfunk-Vertrag herauskommen. Die Bundesnetzagentur will heute eine entsprechende Verfügung veröffentlichen, das hat die Deutsche Presseagentur erfahren.

WDR 5 Morgenecho
Entlastungen für Bürger: "Höchste Zeit für Direktzahlungen"

WDR 5 Morgenecho

Play Episode Listen Later Apr 8, 2026 6:28


Lebensmittelpreise sind auf einem hohen Niveau, infolge des Irankriegs steigen die Energiepreise. "Es ist jetzt dringend und zwingend Handeln geboten", sagt Dennis Radtke (CDU). Er befürwortet das Senken der Mehrwertsteuer und fordert ein Mobilitätsgeld. Von WDR 5.

KPMG on air Financial Services - Insights für die Finanzbranche
Wie verändert künstliche Intelligenz die Schadenversicherung? #52

KPMG on air Financial Services - Insights für die Finanzbranche

Play Episode Listen Later Apr 7, 2026 26:42


Prof. Florian Elert (HSBA) und Frank Schönfelder (KPMG) diskutieren, wie KI-Chatbots Kundenerwartungen prägen und in Produkte und Aktuariat einziehen.Googeln und Vergleichsportale waren gestern – heute fragen Verbraucherinnen und Verbraucher ihr KI-Tool, um die richtige Versicherung auszuwählen. Das verändert die Arbeit der Makler und stellt den Vertrieb vor neue Herausforderungen. Darüber diskutieren Prof. Florian Elert und Frank Schönfelder in der neuen Folge unseres Podcasts. Auch auf die Auswirkungen von KI auf Abläufe in den Versicherungsunternehmen – von der Produktentwicklung über das Pricing, das Aktuariat und das Underwriting – gehen sie ein. Zum Beispiel im Schadenmanagement kann sie eine Menge leisten.Jetzt die Folge #52 unseres Podcasts „KPMG on air Financial Services” hören und mehr erfahren.Die im Podcast erwähnten Studien finden sich hier:- KPMG Kurzstudie: „Evaluierung von generativer KI am Beispiel von Versicherungsunternehmen“ https://assets.kpmg.com/content/dam/kpmgsites/de/pdf/Themen/2026/02/kpmg-studie-generative-ki-bei-versicherungsunternehmen.pdf.coredownload.inline.pdf- Das Magazin der Versicherungsbranche: Das KPMG „Insurance Bulletin“ https://kpmg.com/de/de/branchen/finanzbranche/versicherungen/insurance-bulletin.html- Impulse für Versicherer: der KPMG „Pulse of Insurance 2026“ in Köln https://kpmg.com/de/de/events/kpmg-pulse-of-insurance.htmlDas Gespräch in der Übersicht:[00:00] Intro und Begrüßung[02:30] Verdrängt KI den Vermittler? Florian über die neue Customer Journey[08:00] Frank über die Einflüsse von KI auf die Prozesse in der Kompositversicherung[09:30] Mehr KI – neue Produkte[11:15] Auswirkungen auf Pricing und Aktuariat[15:00] Was KI im Schadenmanagement leisten kann – von Schaden-Tracking über chatbasierte Funktionen und Dokumentprüfung[19:30] Frank über KI-Anwendungen für die Finanz- und die Risikofunktion in Versicherungen[23:00] Florian über die Zukunft mit Agentic Commerce und KI-nativen Dienstleistern[25:30] Hinweis auf Studien und Whitepaper zu den Talk-Themen[26:30] Verabschiedung

SWR Aktuell im Gespräch
Secondhand mit Schattenseiten: Was hinter dem Geschäft mit Altkleidern steckt

SWR Aktuell im Gespräch

Play Episode Listen Later Mar 18, 2026 5:12


Der Frühling ist für viele die Zeit zum Ausmisten im Kleiderschrank. Vieles ist zu schade zum Wegwerfen. Secondhand-Plattformen scheinen dafür eine einfache und nachhaltige Lösung zu bieten. Doch eine Recherche zeigt: So einfach ist es nicht. Vanessa Materla, Journalistin und Autorin einer Doku für das ARD-Angebot "Team.Recherche", hat die Plattform Sellpy genauer untersucht. Diese gehört mehrheitlich zum Fast-Fashion-Konzern H&M – ein Widerspruch, wie Materla sagt. Denn das Geschäftsmodell des Unternehmens ziele eigentlich auf den Verkauf möglichst vieler neuer Kleidungsstücke ab. ZITAT „Jedes Kleidungsstück, das ich nicht kaufe, ist das beste Kleidungsstück“ Was wirklich mit Kleidung passiert Für ihre Recherche hat Materla zwölf Kleidungsstücke mit Trackern versehen und bei Sellpy eingeschickt. Über mehrere Monate verfolgte sie deren Weg. Einige Teile wurden tatsächlich verkauft und weitergetragen. Andere jedoch, die als "gespendet" oder "recycelt" deklariert waren, nahmen einen anderen Weg. Eine Sporthose etwa landete schließlich in Pakistan. Dort, so die Recherche, werden große Mengen importierter Altkleider weiterverwertet, allerdings häufig durch Verbrennung zur Energiegewinnung. Das habe gravierende Folgen: Die Kleidung enthalte viele Chemikalien, deren Verbrennung Schadstoffe freisetze. Diese gelangen ungefiltert in die Umwelt und seien auch gesundheitsschädlich für die Menschen vor Ort. Kritik am Geschäftsmodell Laut Materla gehen Brancheninsider und Verbraucherschützer davon aus, dass sich das Modell für H&M wirtschaftlich derzeit kaum lohnt. Stattdessen könne es sich um eine Form von "Greenwashing" handeln. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das: Secondhand bleibt grundsätzlich sinnvoller als Neukäufe. Doch nicht jedes Angebot ist automatisch nachhaltig. Materla rät deshalb, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen.

Update Klima & Energie
Was bedeutet das Gebäudemodernisierungsgesetz für Verbraucher*innen in einer Zeit geopolitischer Krisen? Mit Aribert Peters, Bund der Energieverbraucher

Update Klima & Energie

Play Episode Listen Later Mar 4, 2026 44:32


Die schwarz-rote Bundesregierung hat kürzlich die Eckpunkte für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz vorgestellt, das das bisherige Gebäudeenergiegesetz ablösen soll. Während das alte, in der Substanz sinnvolle Gesetz teils sehr kontrovers diskutiert wurde, stoßen die neuen Eckpunkte bereits jetzt auf starke Kritik in der Öffentlichkeit – insbesondere mit dem Vorwurf, dass vor allem die Gaswirtschaft davon profitiert. Die jüngsten geopolitischen Entwicklungen und aktuelle Preissteigerungen an den fossilen Energiemärkten führen zu zusätzlicher Verunsicherung bei den Verbraucher*innen. Unser Gast Aribert Peters ist Präsident des Bundes der Energieverbraucher und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Energiewende und ihrer Umsetzung aus Sicht der Verbraucher*innen. Im Podcast sprechen wir mit ihm über: – die für Verbraucher*innen günstigsten Heizungsoptionen, – die Bedeutung der Umstellung auf Erneuerbare Energien für Mieter*innen und Eigentümer*innen, – wie Verbraucherinnen und Verbraucher die Energieversorgung in die eigenen Hände nehmen können.

Zehn Minuten Wirtschaft
Heizungsgesetz adé: Was bald in eurem Heizungskeller gilt!

Zehn Minuten Wirtschaft

Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 14:15


Das Gebäudeenergiegesetz, manchen besser bekannt als das "Habeck'sche Heizungesetz", ist Geschichte. Die große Koalition hat Eckpunkte für eine Reform vorgelegt - künftig soll das Gesetz "Gebäudemodernisierungsgesetz" heißen. Zentraler Inhalt: Öl- und Gasheizungen dürfen wieder ohne Einschränkung eingebaut werden. Die Bundesregierung spricht von „Privatsache im Heizungskeller“ und es fallen Schlagworte wie "Grüngas" und "Bio-Öl." Doch was heißt das konkret für Verbraucherinnen und Verbraucher? Werden Heizen und Wohnen jetzt günstiger – oder drohen durch CO₂-Preis und neue Beimischungsquoten steigende Kosten? Und was passiert mit Klimazielen und Wärmepumpen-Boom? LINKS Was die Änderungen für Verbraucher bedeuten https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/faq-heizungsgesetz-100.html Reaktionen auf die Eckpunkte zur Reform https://www.tagesschau.de/inland/gmg-reaktionen-100.html

Durchleuchtet - Der Verbraucherfunk
Gentechnik - neue Regelungen, weniger Transparenz

Durchleuchtet - Der Verbraucherfunk

Play Episode Listen Later Jan 30, 2026 21:44


Neue gentechnische Verfahren unterliegen derzeit noch dem Gentechnikgesetz. Auf EU Ebene wurde jedoch eine neue Regelung beschlossen. Sollte diese in Kraft treten, würden künftig viele Pflanzen – und damit auch zahlreiche Lebensmittel – nicht mehr unter das Gentechnikrecht fallen. Gleichzeitig wünschen sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher eine klare Kennzeichnung von Lebensmitteln, die mit Hilfe gentechnischer Verfahren hergestellt wurden. In diesem Podcast erläutert Heike Silber, Expertin für Lebensmittel und Ernährung, im Gespräch mit Niklaas Haskamp, was das Ziel der geplanten Reform des EU-Gentechnikrechts ist. Die Risiken und auch die Chancen werden dargestellt. **Weitere Informationen:** - [Gentechnik: Was die Kennzeichnung verrät] (https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/gentechnik-was-die-kennzeichnung-verraet-5558) - [Neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR/Cas9 bei Lebensmitteln] (https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/neue-gentechnikverfahren-wie-crisprcas9-bei-lebensmitteln-28896) - [NGT-Resolution zur Grünen Woche 2026] (https://www.vzbv.de/sites/default/files/2026-01/NGT-Resolution_Gr%C3%BCne-Woche.pdf) - [Deutschland, wie es isst - Der BMLEH-Ernährungsreport 2025] (https://www.bmleh.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/ernaehrungsreport-2025.pdf?__blob=publicationFile&v=4) - [Gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg] (https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/landwirtschaft/gentechnikfreie-landwirtschaft) - [Beratungsangebote der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg] (https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/beratung-bw) **Senden Sie uns gerne eine E-Mail mit Ihren Fragen oder Ihrer Meinung zu dieser Folge an online@vz-bw.de ** Alle Folgen: [www.vz-bw.de/podcast](www.vz-bw.de/podcast)

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Urteil: Kunden müssen nicht für Stilllegung von Gasanschluss bezahlen – Finanztip rät zum Widerspruch    Gasnetzbetreiber dürfen die Kosten für die Stilllegung eines Gasanschlusses nicht an Verbraucher weitergeben. So hat das Oberlandesgericht Oldenburg kürzlich in einem Verfahren gegen den großen regionalen Netzbetreiber EWE Netz GmbH geurteilt. Nach einer aktuellen Auswertung des unabhängigen Geldratgebers Finanztip verlangen mindestens acht Netzbetreiber rechtswidrig solche pauschalen Entgelte für die Stilllegung oder den Rückbau von Gasanschlüssen. Zusammen versorgen sie knapp drei Millionen Gaskunden. Die Stilllegungskosten belaufen sich dabei zwischen 100 und 2.300 Euro. Rund die Hälfte aller Haushalte in Deutschland heizt noch mit Gas. Wer auf eine nachhaltigere Alternative wie eine Wärmepumpe umsteigen möchte, kann seinen Gasanschluss durch den zuständigen Netzbetreiber stilllegen lassen. Die dabei entstehenden Kosten dürfen nicht an die Verbraucher weitergegeben werden, wie das OLG Oldenburg vor kurzem geurteilt hat. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Im konkreten Fall hatte der Netzbetreiber EWE Netz GmbH für die Stilllegung 965 Euro berechnet und sich auf § 9 der Niederdruckanschlussverordnung (NDAV) berufen. Diese Rechtsauffassung hat das OLG Oldenburg zurückgewiesen (Az. 6 UKl 2/25). Finanztip rät zu Widerspruch und Rückforderung „Das Urteil ist ein wichtiges Signal für Verbraucherinnen und Verbraucher“, sagt man bei Finanztip. „Wer die Pauschale bereits zahlen musste, sollte diese dringend zurückfordern. Wer aktuell eine entsprechende Rechnung erhält, sollte gegen die Stilllegungskosten Widerspruch einlegen.“ Finanztip empfiehlt Betroffenen, die Zahlung unter Vorbehalt der Rückforderung aber trotzdem erstmal zu leisten, um laufende Mahn- oder Inkassoverfahren zu vermeiden. Der Geldratgeber bietet für den unkomplizierten Widerspruch und die Rückforderung kostenlose Musterschreiben an. „Es ist sinnvoll, sich frühzeitig bei den Netzbetreibern zu melden, auch wenn manche die Erstattung verweigern werden“, rät man. Uneinheitliche Begriffe der Netzbetreiber Nach Finanztip-Auswertung verwenden die Netzbetreiber die Begriffe Stilllegung, Außerbetriebnahme und Rückbau uneinheitlich und definieren diese teilweise anders als im Urteil des OLG Oldenburg zugrunde gelegt. Was bei einem Netzbetreiber als Stilllegung gilt, wird bei einem anderen als Rückbau bezeichnet, obwohl sich die zugrunde liegenden technischen Maßnahmen teilweise überschneiden.     Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Milka Alpenmilch ist »Mogelpackung des Jahres 2025«    Ich bin mir sicher, Ihnen geht es genauso wie mir. Wenn ich ins Regal im Supermarkt schaue, werde ich sauer, denn die Preise der Produkte steigen gefühlt dauernd. Zwar ist es tatsächlich so, dass es Produkte gibt, die günstiger werden, aber das sind nur wenige im Vergleich zu denen, die teurer werden.Nun haben die Hersteller aber ein ganz dummes Problem. Kunden mögen Preissteigerungen gar nicht. Was also tun die Hersteller? Sie arbeiten mit allen Tricks. Das Zauberwort heißt „Shrinkflation!“ Zwar werden die Produkte teurer, aber man versucht es vor dem Kunden mit allen Tricks zu verbergen. Das geht am einfachsten, wenn man einfach den Preis wie vorher belässt, aber den Inhalt reduziert. Wenn man dann von „Mogelpackungen“ spricht, sind die Hersteller sehr erbost, denn schließlich schreiben sie den Inhalt auf die Packung. Aber mal ehrlich. Schauen Sie bei jedem Einkauf auf die Füllmenge? Jedenfalls dann nicht, wenn sie es eilig haben. Manche Hersteller sind aber so dreist, beides zu tun. Inhalt runter, Preis hoch! Und so kürt die Verbraucherzentrale Hamburg regelmäßig die »Mogelpackung des Jahres «. Verbraucher können ihren Kandidaten dafür wählen.Die »Mogelpackung des Jahres 2025« haben Verbraucherinnen und Verbraucher mit eindeutigem Ergebnis gewählt. Zudem erreichte noch nie in der zwölfjährigen Geschichte der Wahl ein Produkt einen derart hohen Stimmenanteil. An der aktuellen Ausgabe der Abstimmung nahmen 34.731 Personen teil, so viele wie seit sechs Jahren nicht mehr.    Zwei Drittel der abgegebenen Stimmen (66,7 Prozent) entfielen auf ein Produkt des Konzerns Mondelez.  Sie werden es zwar schon ahnen, aber wir machen es mal wie in Hollywood:   „An the Winner is: » Milka Alpenmilch«    Die Schokoladentafel Alpenmilch der Marke Milka wurde laut Verbraucherzentrale Hamburg Anfang des Jahres 2025 unmerklich dünner und gleichzeitig teurer: Die Füllmenge pro Tafel sank von 100 auf 90 Gramm, während der Preis von 1,49 Euro auf 1,99 Euro stieg. Das entspricht einer Preiserhöhung von über 48 Prozent. Die reduzierte Füllmenge ist im Supermarkt kaum erkennbar, da die Verpackung nahezu unverändert geblieben ist. Auch andere Schokoladensorten von Milka waren davon betroffen.  Meine persönliche Konsequenz:  Ich habe meinen Schokoladenkonsum auf NULL reduziert!   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Das Verbrauchermagazin
Das ändert sich 2026: Wichtiges für Verbraucherinnen und Verbraucher

Das Verbrauchermagazin

Play Episode Listen Later Dec 21, 2025 20:21


Anja Keber spricht mit Hanna Heim von der BR-Wirtschaftsredaktion über die Einführung eines Widerrufsbuttons, das Ende von Greenwashing auf Verpackungen und einige weitere Änderungen für Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahr 2026.

SWR3 Topthema
Facelift für den grünen Knopf

SWR3 Topthema

Play Episode Listen Later Dec 2, 2025 2:30


Welche Textilien sind WIRKLICH unter fairen und umweltfreundlichen Bedingungen hergestellt worden? Das ist etwas, das Verbraucherinnen und Verbrauchern in den vergangenen Jahren wichtiger geworden ist. Und damit es allen, die sich dafür interessieren, beim Klamotten shoppen einfacher gemacht wird, gibt es das Siegel „Grüner Knopf“. Das finden wir auf den Etiketten zum Beispiel im T-Shirt, dem Pulli oder in der Hose. Und dieses Siegel soll weiterentwickelt werden - Manuela Rid aus dem SWR3-Aktuell-Team:

SWR Umweltnews
Black Friday – Bitte keine unnötigen Spontankäufe

SWR Umweltnews

Play Episode Listen Later Nov 27, 2025 0:45


Natur- und Umweltschutzorganisationen rufen dazu auf, den eigenen Konsum zu hinterfragen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten langlebige Produkte kaufen, leihen oder reparieren und sich nicht zu Spontankäufen verleiten lassen – um Erde und Klima weniger zu belasten (Autorin: Ulrike Brandt)

Das Verbrauchermagazin
Character ai und andere Chatbots – Nutzen, Risiken, Gefahren

Das Verbrauchermagazin

Play Episode Listen Later Nov 23, 2025 22:03


Anja Keber spricht mit Lukas Graw von der BR-Wirtschaftsredaktion über den neuen Alltag der Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Chatbots.

Irgendwas mit Recht
IMR313: Nachhaltigkeit und Werbung, Lauterkeitsrecht, Katjes-Fall, sind Grünohrhasen klimaneutral?

Irgendwas mit Recht

Play Episode Listen Later Jul 17, 2025 26:23


In Episode 313 hört Ihr von Prof. Dr. Frank Weiler von der Universität Bielefeld sowie den bekannten IMESG-Professorinnen Prof. Dr. Anne-Christin Mittwoch sowie Prof. Dr. Anne Sanders. Im Mittelpunkt steht das Lauterkeitsrecht, also das Recht gegen unlauteren Wettbewerb mit Fokus auf Werbung und Nachhaltigkeit. Die Folge beleuchtet aktuelle Urteile zur Klimaneutralitäts-Werbung, insbesondere am Beispiel der Katjes-Grünohrhasen. Es geht dabei um die Frage, wie Verbraucherinnen und Verbraucher Werbeaussagen wie „klimaneutral“ verstehen, welche Anforderungen an Information und Transparenz gestellt werden und wie das Recht mit Umweltlabels umgeht. Ist ein QR-Code auf der Verpackung für zusätzliche Informationen ausreichend? Welches Verständnis hat der Durchschnittsverbraucher von Nachhaltigkeit oder Klimaneutralität? Wie reagiert das UWG auf neue EU-Regeln, die mehr Nachhaltigkeit fördern sollen – und ist das eine grundlegende Änderung im Lauterkeitsrecht? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!

Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Folge 237: Trump, Zinsen & Inflation – wie geht’s weiter an diesen Fronten?

Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.

Play Episode Listen Later Jun 6, 2025 15:00


Die ersten Monate dieses Jahres haben viele gängige Prognosen auf den Kopf gestellt. Zinssenkungserwartungen kehren sich um und selbst das Weiße Haus spricht inzwischen ganz offen von Rezessionsgefahren. Während die US-Wirtschaft unter Donald Trumps erratischer Politik leidet, zeigt Europa erstmals seit Langem eine gewisse Dynamik. Was bedeutet das alles für unsere Zinsen und die Preisentwicklung? Antworten gibt es in dieser Podcast-Folge, wie immer, mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: - Was hat Schmidt auf der Zins- und Inflationsseite in den ersten Monaten dieses Jahres am meisten überrascht? (1:16) - Welche Auswirkungen hat das Hin & Her bei den Zöllen auf die Inflation? (2:17) - Gibt es spezielle Auswirkungen des Zollkonflikts auf die europäische Inflation? (4:05) - Welche Effekte hatte das Riesen-Schuldenpaket der neuen Bundesregierung auf Bundesanleihen? (4:45) - Färben die Renditesteigerungen bei Bundesanleihen positiv auf die Tagesgeldzinsen ab? (6:18) - Wie ist es Anleihen-Besitzerinnen und -Besitzern zuletzt ergangen? (6:56) - Ist jetzt ein günstiger Einstiegszeitpunkt für Anleihen? (7:33) - Wie ist die aktuelle Inflationslage im Euro-Raum? (8:13) - Wie geht die EZB vermutlich im weiteren Jahresverlauf vor? (9:25) - Wie abhängig ist die EZB von den Zinsentscheidungen der US-Notenbank? (9:54) - Warum sitzt die US-Notenbank aktuell zwischen zwei Stühlen? (10:28) - Lässt sich abschätzen, wie hoch die Inflation auf Gesamtjahressicht sein wird? (12:03) - Wo werden wohl die Zinsen in fünf Jahren liegen? (12:54) - Was ist die beste Geldanlage bei Inflation? (13:49) Gut zu wissen: ✔ Die US-Zollpolitik schürt die Inflation in den USA, weil Unternehmen die steigenden Importpreise an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben dürften. ✔ In Europa könnten die Zölle sogar preisdämpfend wirken, wenn China seine Billigimporte in die EU umlenken sollte. ✔ Das Schuldenpaket der Bundesregierung hat zwischenzeitlich für kräftige Renditeaufschläge bei deutschen Bundesanleihen gesorgt, weil risikoscheue Anlegerinnen und Anleger Bestände verkauft haben. Mittlerweile ist die Nachfrage aber wieder stärker, sodass die Kurse erneut gestiegen sind und die Rendite deshalb wieder zurückgefallen ist (Stand Anfang Juni 2025 rund 2,6 % für zehnjährige Laufzeiten). ✔ Kurzfristige Zinsanlagen, wie Tagesgeld, werden stärker von der EZB-Zinspolitik beeinflusst. Hier war der Trend zuletzt rückläufig. Anfang Juni wurde der Leitzins nochmals von 2,25 auf 2 % gesenkt. ✔ Die Inflation in der Eurozone und in Deutschland ist auf einem guten Weg in Richtung 2 % (Stand Mai 2025). ✔ Die Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittelpreise) liegt aber – getrieben von den Dienstleistungspreisen – noch deutlicher über 2 %. Damit sind bisher nicht alle Inflationssorgen verflogen. ✔ In den USA ist der Inflationstrend – Stand April – mit Raten um die 2 % auch deutlich rückläufig, die Zolleffekte sind hier aber noch nicht angekommen. ✔ Die US-Notenbank sitzt zwischen zwei Stühlen: Einerseits müsste sie die Zinsen verringern, um die Wirtschaft zu stützen, andererseits wären Zinsanhebungen gefragt, wenn die Inflation steigen sollte. ✔ Aktien sind auch in Zeiten hoher Inflation eine sehr geeignete Geldanlage. Folgenempfehlung: Folge 227: Trump, Zinsen und globale Spannungen – wie geht es 2025 an den Börsen weiter? (01:16) Was hat Schmidt auf der Zins- und Inflationsseite in den ersten Monaten dieses Jahres am meisten überrascht? (02:17) Welche Auswirkungen hat das Hin & Her bei den Zöllen auf die Inflation? (04:05) Gibt es spezielle Auswirkungen des Zollkonflikts auf die europäische Inflation? (04:45) Welche Effekte hatte das Riesen-Schuldenpaket der neuen Bundesregierung auf Bundesanleihen? (06:18) Färben die Renditesteigerungen bei Bundesanleihen positiv auf die Tagesgeldzinsen ab? (06:56) Wie ist es Anleihen-Besitzerinnen und -Besitzern zuletzt ergangen? (07:33) Ist jetzt ein günstiger Einstiegszeitpunkt für Anleihen? (08:13) Wie ist die aktuelle Inflationslage im Euro-Raum? (09:25) Wie geht die EZB vermutlich im weiteren Jahresverlauf vor? (09:54) Wie abhängig ist die EZB von den Zinsentscheidungen der US-Notenbank? (10:28) Warum sitzt die US-Notenbank aktuell zwischen zwei Stühlen? (12:03) Lässt sich abschätzen, wie hoch die Inflation auf Gesamtjahressicht sein wird? (12:54) Wo werden wohl die Zinsen in fünf Jahren liegen? (13:49) Was ist die beste Geldanlage bei Inflation?

Das Verbrauchermagazin
Auf der Suche nach der perfekten Kreditkarte

Das Verbrauchermagazin

Play Episode Listen Later Apr 6, 2025 22:22


Anja Keber spricht mit Wolfram Schrag von der BR-Wirtschaftsredaktion darüber, dass Kreditkarte nicht gleich Kreditkarte ist. Der Experte klärt darüber auf, welche Funktionen für die jeweiligen Verbraucherinnen und Verbraucher sinnvoll sind und welche Möglichkeiten junge Erwachsene ohne eigenes Einkommen haben.

Tagesschau (512x288)
tagesschau 20:00 Uhr, 04.04.2025

Tagesschau (512x288)

Play Episode Listen Later Apr 4, 2025 16:11


Drohender Handelskrieg zwischen den USA und China, Weltweit Zitterpartien an den Börsen nach Verhängung von US-Importzöllen, Zölle und Gegenzölle belasten Verbraucher und Verbraucherinnen, 14 Tote nach russischem Angriff auf die ukrainische Stadt Krywyj Rih, Führerscheine werden immer teurer, Rabea Rogge ist als erste deutsche Astronautin im All wieder sicher gelandet, Einnahmerekord von Theaterstück am Broadway mit George Clooney, Fußball-WM-Meister Mats Hummels gibt Karriere-Ende bekannt, 109 gefundene Minen bringen Minenräumratte ins Guinness-Buch der Rekorde, Das Wetter

SWR Aktuell Global - das Umweltmagazin
E-Mobilität im Stau: Was das Festhalten am Verbrenner-Auto bedeutet

SWR Aktuell Global - das Umweltmagazin

Play Episode Listen Later Feb 20, 2025 24:04


Porsche hat es angekündigt, VW und Audi könnten laut Medienberichten nachziehen und länger als geplant Verbrenner-Autos bauen. Ein Grund: Zu wenige Menschen kaufen E-Autos. Warum die E-Mobilität in Deutschland so stockt, ob diese Rolle rückwärts der Autobauer jetzt das Aus fürs Verbrenner-Aus ab 2035 bedeutet und vor allem wie wir uns als Verbraucherinnen und Verbraucher zwischen diesem Hin und Her verhalten sollten, das ordnet uns Bernadett Glosch, Klimaschutzexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ein. Außerdem: Gehen Wirtschaft und Klima doch zusammen? Und: Das Geld für die Transformation könnte von den Superreichen kommen, sagt die Klima-Allianz. Das Umweltmagazin mit Janina Schreiber, 20.02.2025

Das Verbrauchermagazin
Inkassoschreiben – wie reagiere ich richtig?

Das Verbrauchermagazin

Play Episode Listen Later Feb 2, 2025 21:37


Anja Keber spricht mit Jochen Weisser, Jurist beim Verbraucherservice Bayern, über die verschiedenen Gründe, warum ein Inkassoschreiben im Briefkasten landen kann und warum Verbraucherinnen und Verbraucher nicht gleich in Panik verfallen sollten.

Die Wirtschaftsdoku | Inforadio
Inflation trifft vor allem Geringverdiener und mittlere Einkommen

Die Wirtschaftsdoku | Inforadio

Play Episode Listen Later Dec 27, 2024 3:01


Die hohen Preise für Energie und Lebensmittel sind eine Belastung für viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Doch welche Haushalte trifft die Inflation besonders stark? Das hat das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung untersucht. Von Johannes Frewel

Das Verbrauchermagazin
Jahresrückblick 2024

Das Verbrauchermagazin

Play Episode Listen Later Dec 26, 2024 45:38


Christine Bergmann und Anja Keber sprechen über Rente, Climateflation, überflüssige Proteinriegel und andere spannende Verbraucherthemen aus dem vergangenen Jahr. Und sie blicken auf relevante Änderungen, die 2025 auf die Verbraucherinnen und Verbraucher zukommen.

Das Verbrauchermagazin
Die Inflationsrate – statistisch, gefühlt, persönlich

Das Verbrauchermagazin

Play Episode Listen Later Dec 15, 2024 21:51


Anja Keber spricht mit Christine Bergmann von der BR-Wirtschaftsredaktion über Inflation, Preissteigerung und Kaufkraft und wie sich das auf die Verbraucherinnen und Verbraucher auswirkt.

Wirtschaft Welt und Weit
Ghana hält sich mit Gold über Wasser

Wirtschaft Welt und Weit

Play Episode Listen Later Dec 12, 2024 33:46


Wer auf Ghana schaut, kommt am Thema Gold nicht vorbei: Denn das Edelmetall ist das mit Abstand wichtigste Exportgut des westafrikanischen Landes. Doch es stammt nicht nur aus großen Goldminen, sondern wird auch in Handarbeit abgebaut. "Galamsey" wird diese Praktik genannt, frei nach dem englischen Ausdruck "gather them and sell". In vielen kleinen Projekten sammeln Einzelpersonen Gold und verkaufen es anschließend.Julian Hilgers ist Wirtschaftsjournalist und Afrika-Experte. Im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" berichtet er von seinen Recherchen zum Goldabbau in Handarbeit. Der wird auch als "Small-Scale-Mining" bezeichnet - und ist mit einer entsprechenden Lizenz erlaubt. "Das ist theoretisch legal", sagt Hilgers: "Praktisch ist es aber so, dass es kaum überblickt wird, wer hier eigentlich gerade eine Lizenz hat und wer auch innerhalb seiner Lizenz operiert."Goldabbau in Handarbeit macht etwa 30 Prozent der Goldexporte Ghanas aus, berichtet Hilgers. Ein wichtiger Faktor, denn schließlich steckt das Land in einer schweren Wirtschaftskrise. Durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg kam es zur Inflation und steigenden Lebensmittelpreisen. Der Goldpreis ist hoch und gepaart mit einem Mangel an Jobs bietet der Goldabbau für viele Menschen eine Chance. Rund eine Million Menschen sind seinen Recherchen zufolge direkt in diesem Bereich tätig, weitere vier bis fünf Millionen profitieren indirekt.Was genau mit dem Gold weiter passiert, bleibt meist im Dunkeln. Normalerweise muss "das ganze Gold über die Zentralbank in Ghana das Land verlassen", sagt Hilgers. "Aber auf dem Weg dahin verschwimmt illegales und legales Gold komplett", berichtet er. Ghana exportiere Gold in die Vereinigten Arabischen Emirate, aber auch nach Indien und China. Zudem werde das Edelmetall in großem Maßstab außer Landes geschmuggelt. Ist es erst einmal als legal klassifiziert, kann auch illegal abgebautes Gold wieder bei uns in Europa landen."Ghana wird es möglicherweise nicht alleine schaffen, da den Daumen drauf zu halten und diese Regeln strenger zu kontrollieren", analysiert Hilgers. Hilfreich könne sein, die "anderen Länder bei diesem Thema stärker in die Pflicht zu nehmen". Und auch die Verbraucherinnen und Verbraucher könnten verstärkt Informationen beim Goldkauf einfordern.Bis dahin bleibt der illegale Goldabbau ein massives Problem für Ghana, und das gleich in doppelter Hinsicht: Zum einen kommt es zu schweren Umweltbelastungen durch Chemikalien, die die Landwirtschaft schädigen und verteuern. Auch Kakao ist als Exportgut von großer wirtschaftlicher Bedeutung für das Land. Zum anderen entgehen Ghana immense Steuereinnahmen. "Dabei wäre ein wirtschaftlicher Aufschwung für dieses Land wirklich wichtig", mahnt Hilgers, "damit die vielen jungen Menschen irgendwie Arbeit finden."Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

Das Verbrauchermagazin
Alles was Sie schon immer über Zinsen wissen wollten

Das Verbrauchermagazin

Play Episode Listen Later Dec 8, 2024 22:04


Anja Keber spricht mit Margit Siller von der BR-Wirtschaftsredaktion über Zinsen, die die Europäische Zentralbank direkt beeinflussen kann, bei welchen das nicht geht und welche Auswirkungen das für Verbraucherinnen und Verbraucher hat.