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Wir machen in der Sommerpause Neues und probieren uns formattechnisch ein bisschen aus. Dabei hört ihr - wenn alles gut geht - in den nächsten Wochen Sonderfolgen, bei denen wir neue Ideen ausprobieren. Wir freuen uns daher ganz besonders über euer Feedback, damit wir die besten KLIMANEWS produzieren können, die ihr euch wünschen könntet.In der heutigen Folge blicken wir auf die KLIMANEWS der Woche und schauen uns die Rolle Rückwärts ins fossile Zeitalter unserer Wirtschaftsministerin Katherina Reiche an, wir blicken auf den Energieverbrauch von deutschen Rechenzentren und wie der in Zukunft effizient genutzt werden kann und wir blicken auf eine Studie, derzufolge der gesellschaftliche Nutzen von Wiederaufforstung von Wäldern so hoch ist, dass es eigentlich gar keinen Grund mehr gibt, es nicht zu machen. Das und mehr in dieser Sonderfolge KLIMANEWS am Freitag, den 18. Juli 2025.Weiterlesen: Jann-Luca Künßberg, Lena Schubert, Katarina Huth: Grüße aus der fossilen Vergangenheit: 10 Wochen Wirtschaftsministerin Reiche (CORRECTIV)Andreas Baumer: Heizungsgesetz: Reiche will Betriebsverbot für Gasheizkessel abschaffen (zfk.de)Michael Bauchmüller: Heizungsgesetz: Viel Rauch im Kessel (SZ)Bernward Janzing: Gesetz zu Energieeffizienz: Die Hitze von Rechenzentren nutzen (Taz)Enerdata: Estonia Energy InformationEnerdata: Latvia Energy InformationWorldData: Energy balance of LithuaniaTarin Karzai: Studie zeigt hohen gesellschaftlichen Wert von Wiederaufforstung (IÖW)Tarin Karzai, Jesko Hirschfeld: Der Wert der Wiederaufforstung (IÖW)Joachim Wille: Waldsterben 2.0: Investitionen können sich auch wirtschaftlich lohnen – „Zuwachs von 1100 Prozent“ (FR)Wir freuen uns über euer Feedback und Kommentare zu den Themen der Folge direkt auf Spotify, auf Instagram, Twitter oder in unserem Podcast-Telegram-Kanal. Allgemeine Anregungen oder Fragen? Schreib uns! redaktion@klimanews-podcast.de. Die täglich wichtigsten Klima-Nachrichten-Artikel findest du außerdem in unserem Hauptkanal auf Telegram. Empfehle diesen Podcast weiter! Mehr Infos findest du hier.Redaktion: Johann LensingModeration, Produktion und Schnitt: Valeria Schell
In einer Spezialfolge besprechen wir zwei lange erwartete Verhandlungsergebnisse aus dieser Woche: In Berlin hat sich die Ampel auf einen neuen Haushalt geeinigt, und in Dubai hat die Klimakonferenz COP28 neue Schritte zum Klimaschutz beschlossen. Steven Geyer meldet sich aus live aus den Emiraten, wo er unter anderem mit Bernhard Pötter (Table.Media) und Michael Bauchmüller (Süddeutsche Zeitung) den Verlauf und das Ergebnis des Klimagipfels analysiert. Und Andreas Niesmann hat sich in Berlin die Haushaltseinigung von Scholz, Habeck und Lindner genauer angesehen.
Gäste: Michael Bauchmüller, Süddeutsche Zeitung; Ruth Ciesinger, Tagesspiegel; Klaus Stratmann, Handelsblatt; Ursula Weidenfeld, freie Journalistin Von Ellen Ehni.
Das wochenlange Heizungsgerangel ging am Dienstag nun zu Ende, aber was sagen der Weg dorthin und das eher unterwältigende Ergebniss aus über die zukünftigen Lösungsfindungen der Ampel in Bezug auf Klimaopolitik? Und wie beeinflussen noch dazu fossile Subventionen diese befremdlichen Handlungen politischer Autosabotage? Heizungswissenschaftlerin Samira und Rauchprofessor Friedemann stehen diese Woche kopfkratzend vor diesem Berg kognitiver Dissonanz und sehen eher schwarzwaldklinik. Quellen, Erwähnungen, Weiterführendes Analyse des Heizungsgesetzes von Susanne Götze, “Warum der Heiz-Kompromiss die Klimaziele gefährdet”, Susanne Götze, Spiegel +, https://www.spiegel.de/wissenschaft/warum-die-heizungs-einigung-die-klimaziele-gefaehrdet-a-7023195e-33c6-44bc-bae0-2a3cd2fa4037 Anlyse Heizungsgesetzes von Malte Kreutzfeld, “Heizungsgesetz aufgeweicht: Worauf es beim Klimaschutz jetzt ankommt”, tablemedia, https://table.media/berlin/analyse/heizungsgesetz-aufgeweicht-worauf-es-beim-klimaschutz-jetzt-ankommt/ Super Einordnung und Erklärung von Ann-Kathrin Büüsker bei Deutschland Funk - der Tag, ab 13:54, https://www.deutschlandfunk.de/der-tag-ja-sicher-dat-dlf-fe5490dc-100.html Ann-Kathrin Büüsker auf Twitter, folgt ihr! https://twitter.com/uedio “Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse. Gesundheitsminister Karl Lauterbach kündigt einen nationalen Hitzeschutzplan an, um den Folgen der Klimakrise zu begegnen. Kurz darauf verständigt sich die Ampel darauf, neue fossile Heizungen unter Voraussetzungen weiter möglich zu halten.”, https://twitter.com/uedio/status/1668728933389418496?s=20 “Deutschland ist nicht auf Kurs, um seine Klimaziele zu erreichen. Das geht aus dem Klimaschutzprogramm vor, das das BMWK heute vorgelegt hat. Das Emissionsminderungsziel 2030 werde bei konsequenter Umsetzung der bisher getroffenen Maßnahmen verfehlt.” https://twitter.com/uedio/status/1668999886354759687 Gutachten zur Wärmewende aus dem Bundeswirtschaftsministerium, Fazit: wir haben keine Zeit, https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Klimaschutz/gebaeudestrategie-klimaneutralitaet-2045.pdf?__blob=publicationFile&v=6 “Das passiert jetzt in deutschen Heizungskellern” von Michael Bauchmüller und Nakissa Salavati, SZ+, https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gebaeudeenergiegesetz-geg-heizung-heizwende-waermewende-heizen-1.5934841?reduced=true https://blendle.com/i/suddeutsche-zeitung/das-passiert-jetzt-in-deutschen-heizungskellern/bnl-sueddeutschezeitung-20230616-13_2?sharer=eyJ2ZXJzaW9uIjoiMSIsInVpZCI6InNhbWlyYTMiLCJpdGVtX2lkIjoiYm5sLXN1ZWRkZXV0c2NoZXplaXR1bmctMjAyMzA2MTYtMTNfMiJ9 Heizungsbauer wundert sich über Wärmewende: „Man sollte mal uns Handwerker fragen“, Handwerker Olaf Zimmermann im Gespräch mit Sebastian Hölzle und Andreas Höß, Merkur, https://www.merkur.de/wirtschaft/klimawandel-energiewende-energiekrise-energie-klima-heizungsgesetz-deutschland-klimaschutz-92338240.html (Super Grafiken), “Deutschlands Wettlauf gegen die Zeit” von Hans Koberstein und Nathan Niedermeier, ZDF, https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/klimaschutz-massnahmen-co2-budget-100.html “Berechnungen zeigen: Früher Klimaschutz hätte drastische Maßnahmen verhindern können, später Klimaschutz macht genau diese unumgänglich. Was Deutschland nun leisten muss.”
Als am 24. Februar 2022 der Krieg in der Ukraine ausbricht, ist die deutsche Politik überrascht. Bis zuletzt wollte man nicht an einen Angriff Putins glauben. Dabei gab es mehr als nur einen Hinweis: Die amerikanischen Geheimdienste hatten beispielsweise über Monate hinweg immer wieder vor einem Angriff gewarnt. Warum hat man diese Warnungen bis zuletzt nicht ernstgenommen? Warum hat der deutsche Nachrichtendienst die Situation so anders eingeschätzt - schließlich war der Chef des BND zu Kriegsbeginn noch in Kiew und musste am Morgen des 24. Februar evakuiert werden. Warum war Deutschland so unvorbereitet? Darum geht es in dieser Folge von "Das Thema", für die Redakteure des SZ-Parlamentsbüro mit vielen Regierungsmitgliedern und hochrangigen Beamten gesprochen haben. Die ganze Recherche von Michael Bauchmüller, Daniel Brössler, Boris Herrmann, Claus Hulverscheidt, Georg Ismar, Paul-Anton Krüger, Georg Mascolo, Nicolas Richter, Henrike Roßbach, Robert Roßmann und Mike Szymanski lesen Sie unter diesem Link: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/ukraine-krieg-russland-bundesregierung-ueberraschung-e723639/ Produktion: Carlo Sarsky Moderation, Redaktion: Laura Terberl Audiomaterial von Phoenix, ARD, Reuters.
Mit den Energie- und Wirtschaftsexperten Michael Bauchmüller (Süddeutsche Zeitung) und Julia Löhr (Frankfurter Allgemeine) zermartern wir uns das Hirn darüber, was gegen steigende Strom- und Gaspreise hilft, wie der Staat die Übergewinne von Energieunternehmen abschöpfen kann, auf welche Entlastung die Bürger hoffen dürfen, wie lang die Atomkraftwerke noch laufen sollten - und warum man in Deutschland darüber nicht ohne Emotionen diskutieren kann.
Die Gasimporteure haben gerade eine unangenehme Sandwichposition: Sie müssen das Gas, das sie normalerweise aus Russland beziehen, teuer am Weltmarkt einkaufen. Teilweise um fast das Dreifache wie vor dem russischen Überfall auf die Ukraine. Sie können die höheren Kosten aber nicht an ihre Kunden weitergeben, da sie langfristige Lieferverträge haben. Um die Importeure zu entlasten, soll es jetzt ab Oktober die Gasumlage geben. Sie wird Millionen deutscher Gaskunden um mehrere Hundert Millionen Euro belasten. Und das, obwohl die Gaspreise sowieso schon steigen. Michael Bauchmüller, Redakteur im Parlamentsbüro der SZ, erklärt im Podcast, warum die Umlage trotzdem ein notwendiges Übel ist - und mögliche Alternativen noch ungerechter gewesen wären. Weitere Nachrichten: Amokfahrer von Trier verurteilt, Rekord-Tiefstände im Rhein. Wie Mieter Energie sparen können: https://www.sueddeutsche.de/kolumne/sparen-energie-strom-solaranlage-mieter-vermieter-1.5639797
Gäste: Michael Bauchmüller, Süddeutsche Zeitung; Kerstin Münstermann, Rheinische Post; Petra Pinzler, Die Zeit; Klaus Stratmann, Handelsblatt Von Ellen Ehni.
Auf dem Klimagipfel werden die Etappenziele beim Klimaschutz gecheckt. Viele Länder hinken hinterher. Wie die EU damit umgehen kann. Am Sonntag startet in Glasgow die Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Es ist die fünfte nach dem Pariser Klimaabkommen von 2015. Damals hatten sich die Länder der Welt dazu verpflichtet, bis 2020 ihre Klimaziele zu verschärfen. Aber nicht einmal die Hälfte der Länder hat das auch gemacht. Was bedeutet das fürs Klima und auf welche Länder kommt es am meisten an? "Das China als größter Emittent im Wesentlichen so weitermachen will wie bisher, das könnte die Konferenz sehr belasten", sagt **Michael Bauchmüller, SZ-Klimaexperte**. In Auf den Punkt spricht er darüber, wie die Weltgemeinschaft und die EU damit umgehen können. Alle SZ-Berichte und Analysen zum Klimagipfel lesen Sie [hier](https://www.sueddeutsche.de/thema/Klimakonferenz) mit einem Abo. **Weitere Nachrichten:** Rückzug Norbert Walter-Borjans, BIP-Zahlen **Moderation, Redaktion**: Franziska von Malsen **Redaktion**: David Wünschel, Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion**: Benjamin Markthaler
Die wohl drängendste Herausforderung der künftigen Bundesregierung wird der Klimawandel sein. Aber reichen die Pläne der Parteien? Außer der AfD wollen alle große Parteien, dass Deutschland klimaneutral wird. Der Klimawandel ist mit extremen Wetterphänomenen bereits weltweit spürbar. Gerade hat der Bericht der UN-Klimaagentur nochmals klar gemacht, dass sich die Welt auf einem „katastrophalen Weg“ befindet: Demnach steuern wir auf eine Erderwärmung um 2,7 Grad zu. Laut UN müssten die Emissionen um 45 Prozent im Vergleich zu 2010 gesenkt werden. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den G20-Ländern zu, die für drei Viertel aller Emissionen verantwortlich sind. "Wir laufen auf eine Situation zu, bei der wir die Klimaneutralität bis 2045 abschreiben können, wenn nicht ganz schnell entscheidende Weichen dafür gestellt werden", sagt der Umwelt-Experte der SZ, Michael Bauchmüller. "Es ist höchste Eisenbahn." Deutschland könne diese Aufgabe natürlich nicht alleine stemmen, aber man stehe auch in der Europäischen Union nicht allein. In der scheidenden Regierungskoalition mit der Union sei die SPD die treibende Kraft in der Umweltpolitik gewesen. Aber er sei gespannt, was von der Aussage eines "moderaten Weges" übrig bleiben würde, den SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz in der Klimapolitik anstreben will. Weitere Nachrichten: Scholz vor Finanzausschuss, Wahlen in Russland. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Die Grünen und ARD.
Zum ersten Mal seit Pandemie-Beginn wird global für Klimaschutz gestreikt. Das Thema müsse wieder ganz oben auf die Agenda, fordern Aktivisten. In über 300 Orten auf der ganzen Welt streiken Menschen für das Klima. Auch in Deutschland gibt es laut der Fridays-for-Future-Bewegung über 400 Aktionen. In Berlin wird zum Beispiel eine Mahnwache abgehalten. In dieser Folge von "Auf den Punkt" sprechen wir mit der Pressesprecherin der Bewegung: Fabia Klein, 18, erklärt, warum der globale Klimastreik gerade jetzt so wichtig ist. Er kann die Aktivistinnen und Aktivisten verstehen, sagt Michael Bauchmüller. Der SZ-Hauptstadtkorrespondent gesteht der Bundesregierung zu, dass sie zwar vieles auf den Weg gebracht hat. Dennoch brauche es weitere klimapolitische Maßnahmen, die kurzfristig wirken. **Weitere Themen:** Messerattacke in Paris, AfD-Fraktion in Schleswig-Holstein löst sich auf, Spahn warnt vor Urlaub im Ausland. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Laura Terberl, Moritz Eder **Produktion:** Valérie Nowak
Gäste: Michael Bauchmüller, Süddeutsche Zeitung; Antje Höning, Rheinische Post; Nora Miethke, Sächsische Zeitung; Klaus Stratmann, Handelsblatt
Es diskutieren: Michael Bauchmüller - Süddeutschen Zeitung, Berlin, Dr. Brigitte Knopf - Mercator Institut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), Berlin, Dr. Jörg König - Stiftung Marktwirtschaft, Berlin
Saubere Luft wollen wir alle, doch wie kann das gelingen? Michael Bauchmüller erklärt, wo es Fahrverbote für Diesel-Autos gibt und ob die etwas nützen.
Entwicklungshilfeminister Gerd Müller will die europäischen Märkte für afrikanische Güter öffnen. Gut gemeint, aber unzureichend, kommentiert Michael Bauchmüller.