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Während Dunja Hayali im ZDF-„Heute-Journal“ vor Fake-Inhalten warnte, wurden offenbar KI-generierte Sequenzen gezeigt. Im Gespräch über Hintergründe und Folgen für die Glaubwürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist der Journalist Peter Welchering zu Gast. Deutschland und die USA gehen unterschiedliche Wege in der Klimapolitik. Welche Folgen das für die Wirtschaft und die Politik beider Länder hat, erläutert Dr. Axel Robert Göhring, Molekularbiologe und Mitarbeiter des Europäischen Instituts für Klima und Energie. Beim Manöver „Hedgehog 2025“ wurden Nato-Einheiten von einer Handvoll ukrainischer Soldaten vorgeführt. Dazu äußert sich Richard Drexl, Oberst a. D. und langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Soldatenbundes. Und Thomas Hartung kommentiert die Klimaangst der Deutschen, zu der jetzt noch die Angst vor US-Grenzbeamten kommt.00:00 Moderation Gernot Danowski02:28 Peter Welchering: KI im "Heute-Journal"17:46 Dr. Axel Robert Göhring: Deutschland und die USA, Wege in der Klimapolitik32:46 Richard Drexl: Das Manöver "Hedgehog 2025" - Blamage für die NATO?46:18 Thomas Hartung: Die Angst vor US-Grenzbeamten51:47 Verabschiedung Gernot Danowski
Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Der CDU-Parteitag in Stuttgart am Freitag und Samstag wird für Friedrich Merz zum Stimmungstest. Als Kanzler ist er sowieso präsent, als Parteichef steht er nun im Mittelpunkt. Es geht um sein Ergebnis, um Geschlossenheit und um die Frage, wie stark er in der eigenen Partei wirklich ist. Eine Analyse von Gordon Repinski. Im 200-Sekunden-Interview: Wiebke Winter, Mitglied der Klima-Union und von der Jungen Union für das Präsidium nominiert. Sie setzt auf Generationengerechtigkeit, spricht über Rente, Klimapolitik und über die Erwartungen an Friedrich Merz. Außerdem geht es ins Kanzleramt und damit irgendwie zur Berlinale. Jury-Chef Wim Wenders und Intendantin Tricia Tuttle treffen den Kanzler. Rasmus Buchsteiner über Filmförderung, Streaming und darüber, wie kulturbegeistert der Kanzler ist. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Täglich gibt es neue Schlagzeilen zu den Epstein-Akten. Es schaut aber oft so aus, als hätten in Europa die Veröffentlichungen zum Mädchenhänder-Ring des verstorbenen Millionärs mehr Folgen als in den USA. Zwischen mehreren Anhörungen im Repräsentantenhaus und der mühseligen Auswertung von mehr als drei Millionen Seiten Ermittlungsdokumenten schauen wir heute, wo genau der Skandal um Jeffrey Epstein steht. Welche konkreten Vorwürfe gibt es gegen US-Prominente und Mächtige wie Donald Trump, die Clintons und Bill Gates? Was lässt sich sicher aus den bisher bekannten Dokumenten ableiten? Wie genau verläuft eigentlich so eine Anhörung und welche Taktik hat Justizministerin Pam Bondi da gezeigt? Außerdem blicken wir kurz auf den Abzug von ICE aus Minneapolis, die Änderungen in der Klimapolitik von Donald Trump und die Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny. Schreibt uns außerdem wie immer gerne eure Fragen und Wünsche für kommende Themen unter: beiburgerundbier@gmail.com
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Deutschland erlebt eine Zeitenwende der Kommunalfinanzen. Haben die Kommunen zwischen 2015 und 2022 noch über 40 Milliarden Euro an Überschüssen erzielt, fahren Städte und Gemeinden seit 2023 immer größere Defizite ein. Für 2025 und die kommenden Jahre werden Defizite von über 30 Milliarden pro Jahr erwartet. Die wesentliche Verantwortung für die Misere trägt dabei die Bundespolitik, die den Kommunen viele Aufgaben überträgt, ohne für die Kosten aufzukommen. Doch die Probleme gehen nicht primär auf sinkende Einnahmen zurück, sondern auf eine explosive Ausgabendynamik. Besonders anschaulich wird das Thema am Beispiel der Stadt Erlangen. Eine vermeintlich wohlhabende Wissenschafts- und Industriestadt, getragen von Großunternehmen wie Siemens, kippt innerhalb weniger Monate in eine Haushaltsnotsituation. Der Grund ist allerdings kein Schicksalsschlag, sondern eine Mischung aus Einnahmenillusion und Ausgabenexpansion – und damit ist die Situation in Erlangen symptomatisch für die Republik. Im Gespräch mit Daniel Stelter erklärt der Kommunalpolitiker und OB-Kandidat für Erlangen Prof. Dr. Holger Schulze, wie ambitionierte Klimapolitik, teure Infrastrukturprojekte und ein plötzlicher Einbruch der Gewerbesteuer die Stadt an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht haben. Schulze zeigt am konkreten Beispiel, wie Kommunen immer mehr Aufgaben übertragen bekommen, ohne dass deren Finanzierung und Prioritätensetzung gesichert sind. HörerserviceBertelsmann-Stiftung Kommunaler Finanzreport 2025: Knappe Kassen, große Aufgaben: https://is.gd/0Neo7x Prof. Schulzes Buch zur Kommunalwahl 2026: Erlangen, das Klima & die StUB – Wege in die Haushaltskrise und wieder heraus: https://is.gd/aJehDj beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ensminger, Petra www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Heute mit Stimmen zur Reaktion der Bahn auf die Gewalt gegen ihre Zugbegleiter, zur Klimapolitik der USA und zur Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Donald Trump sorgt für eine Sensation: Er nimmt eine Entscheidung seines Vorgängers Barack Obamas zurück, nach der CO₂ als gesundheitsschädliches Gas eingestuft wird. Die Konsequenz: Plötzlich fehlt der Umweltschutzbehörde die gesetzliche Grundlage, mit der sie die Klimapolitik der letzten 18 Jahre rechtfertigte. Eine Entscheidung, die auch auf Europa Strahlkraft haben muss; denn neben Australien ist Europa nun die letzte Weltregion, in der noch aktiv das Ziel der CO₂-Neutralität verfolgt wird. Die Energiewende ist gescheitert, kann nur scheitern und wird scheitern, egal was Friedrich Merz und die deutsche Politik sich wünschen, erklärt der Physiker und Energieökonom Björn Peters im Interview mit Tichys Einblick. Das legt er in einer Reihe von Studien dar, deren Ergebnis ist: Die beste Form der Energieversorgung für Deutschland wäre die Kernenergie. Ein Wiedereinstieg wäre ohne Weiteres möglich. Die Bundesregierung könnte für zwei bis drei Milliarden Euro gleich elf deaktivierte Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen – Taschengeld im Vergleich zu den Summen, die für Subventionen und Prestigeobjekte ausgegeben werden.
Die Themen heute sind der Ausschluss des ukrainischen Skeleton-Piloten Wladislaw Heraskewytsch von den Olympischen Spielen, der EU-Wirtschaftsgipfel in Belgien, der Besuch von Bundestagspräsidentin Klöckner in Gaza und die Klimapolitik in den USA. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Präsident Trump anerkennt einen wissenschaftlichen Konsens nicht mehr: Dass Treibhausgase dem Klima schaden. Das war in den USA eine Gesetzesgrundlage, die Trump nun aufheben will. Ausserdem: An den Olympischen Spielen ficht ein ausgeschlossener Skeleton-Fahrer seinen Ausschluss von den Rennen an. Auf seinem Helm sind Bilder von Kolleginnen und Kollegen abgebildet, die im Ukrainekrieg getötet wurden. Das IOC hat ihn deshalb ausgeschlossen, denn politische Symbole sind im Wettkampf nicht erlaubt. Nun gibt es einen Rekurs.
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 02:03 Klimaschutzprogramm mit Lücke Die Bundesregierung muss bis Ende März ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen. Ein geleakter Entwurf aus dem Bundesumweltministerium setzt vor allem auf bekannte Maßnahmen. Den Klimazielen für 2030 und danach kommt die Regierung so kaum näher. 07:09 Streit über EU-Klimazoll Teile der europäischen Industrie fürchten durch Klimapolitik Nachteile im internationalen Wettbewerb. Viele Unternehmen wollen deshalb weiter kostenlose CO2-Zertifikate erhalten. Damit das möglich bleibt, soll der CO2-Grenzausgleich abgeschwächt werden, der seit Jahresbeginn für Importe bestimmter klimaschädlicher Produkte gilt. Im Sommer will die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag dazu vorlegen. 15:38 Trump erklärt Treibhausgase für unschädlich US-Präsident Donald Trump greift erneut in die Klimapolitik seines Landes ein: Mit der Aufhebung des "Endangerment Finding" gerät das rechtliche Fundament zahlreicher Umweltvorschriften ins Wanken. Die Feststellung aus dem Jahr 2009 stuft sechs Treibhausgase als gesundheitsschädlich ein und bildet die Grundlage vieler Klimaregeln. Kritiker warnen vor weitreichenden Folgen, juristische Auseinandersetzungen dürften folgen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Bundeskanzler Friedrich Merz hat zu einer Erneuerung des transatlantischen Verhältnisses aufgerufen. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte er, zwischen Europa und den Vereinigten Staaten habe sich eine Kluft aufgetan, ein tiefer Graben. Das gegenseitige Vertrauen müsse deshalb erst repariert werden. In diesem Zusammenhang warb Merz für eine größere europäische Eigenständigkeit. Der Ausstieg aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit sei die Voraussetzung für eine gesündere Partnerschaft. Zwischen den USA und der EU hatte es zuletzt mehrere Konflikte gegeben, unter anderem mit Blick auf Handel, Sicherheit und Klimapolitik.
Trump sprengt vollends das Fundament der US-Klimapolitik +++ "Endangerment Findings" gekippt – CO₂ nicht mehr Gesundheitsgefahr +++ Start-Stop-Automatik gestrichen – Schluss mit Klima-Bonusregeln +++ BASF verlagert nach Indien – Berlin verliert Jobs +++ Mercedes-Gewinn halbiert – Chef Källenius fordert mehr Arbeit – Zahlen sprechen andere Sprache +++ Bonn spart Busse – Verkehrswende in der Finanzfalle +++ Ramelow und Kuba – Solidarität mit Diktatur +++ Von Gurkensalat bis Smartphone - 150 Jahre Telefon – Der Ruf, der die Welt verband +++ TE Energiewendewetter +++ Mit dem Code Tichy20 sparen Sie 20% ab einem Mindestbestellwert von 65 €. Gültig nur auf der Webseite www.Sioux.de und nur bis 31.12.2026. Gutschein gilt auch für bereits reduzierte Ware. Keine Barauszahlung möglich. Pro Bestellung kann der Gutschein nur einmal eingesetzt werden Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns [Beschreibung] Webseite: https://www.tichyseinblick.de
In mehreren Bundesländern stehen in diesem Jahr die Landtagswahlen an. Und gerade im Wahlkampf wird oft besonders emotional und populistisch zugespitzt über gesellschaftliche Themen diskutiert – auch über Klimaschutz. Warum sich Klimapolitik sehr gut für Populismus nutzen lässt und welche Folgen das hat – das erklärt Lorenz Meister, Wissenschaftler am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Eine Sendung von Margareta Holzreiter, 12.02.2026.
Was im aktuellen Klimaschutzprogramm drinsteht, reicht nicht – das hat das Bundesverwaltungsgericht jetzt klar gestellt. In wenigen Wochen muss die Regierung neue Pläne zum Senken von Treibhausgasen präsentieren. Wir haben Ideen dafür gesammelt.**********In dieser Folge:0:00 - Paukenschlag-Urteil: Beim Klimaschutz braucht es mehr Ehrgeiz5:43 - Was sollte drin stehen im Klimaschutzprogramm9:14 - Wie gelingt der Umbau zu einem grünen Staat?14:58 - Wie begeistert man Menschen für den Klimaschutz?19:19 - Was geht? Für die Umwelt ein bisschen faul sein23:03 - Deine Minute Natur: Froschkonzert in der Provence**********Ihr hört: Moderation: Matthias Wurms und Aglaia Dane**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Das aktuelle Klimaschutzprogramm von 2023US-Studie zu Verhaltensinterventionen zur Förderung von Klimaschutz-EngagementStudie über Wirksamkeit von Klimapolitik in 40 LändernKlimawandel mit Hilfe der Verhaltenswissenschaft bekämpfen: Ein globale Interventionsstudie in 63 LändernInterview mit der Transformationsforscherin Maja GöpelAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter updateerde@deutschlandfunknova.de.
Der Historiker David van Reybrouck plädiert in seinem scharfsichtigen und streitbaren Essay „Die Welt und die Erde“ für einen Paradigmenwechsel in der internationalen Klimapolitik.
Der Historiker David van Reybrouck plädiert in seinem scharfsichtigen und streitbaren Essay „Die Welt und die Erde“ für einen Paradigmenwechsel in der internationalen Klimapolitik.
Elon Musk baut weiter an seinem Tech-Imperium und plant bereits KI-Rechenzentren im All. Gleichzeitig rückt in Deutschland die Energieversorgung in den Fokus: Leere Gasspeicher, Forderungen nach einer staatlichen Reserve und die Frage, wie viel Sicherheit der Markt allein liefern kann. Beim ADAC sorgt ein Rücktritt nach Äußerungen zu Spritpreisen und Klimapolitik für Unruhe. Und an den Finanzmärkten staunen Anleger über wilde Ausschläge bei Gold und Silber – inklusive Gerüchten über Manipulationen und Erinnerungen an frühere Spekulationsblasen. Hinweis: In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte, die auf unseren ntv Plattformen publiziert wurden in ein neues Hörformat. Text und Stimme der Sprecherin wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards geprüft. Viel Spaß beim Zuhören! Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
In der heutigen Folge sprechen wir über die Klimafonds-Initiative und die Frage, wie die Schweiz den Weg zu Netto-Null bis 2050 tatsächlich schaffen kann. Zu Gast sind Roger Nordmann, ehemaliger SP Nationalrat, und Prof. Dr. Anthony Patt, ordentlicher Professor am Departement Umweltwissenschaften der ETH Zürich. Gemeinsam diskutieren wir unter anderem die folgenden Fragen: Warum ist Klimapolitik vor allem Energiepolitik? Warum hinkt die Schweiz trotz ihres technologischen Know-hows hinterher? Weshalb wird Nicht-Investieren langfristig teurer? Wie können staatliche Investitionen Innovation auslösen? Und wieso müssen Klimaschutz, wirtschaftliche Stärke und Biodiversität gemeinsam betrachtet werden? ((04:05)) Stand der Klimapolitik heute((10:50)) Idee des Klimafonds((19:50)) ökonomische Fragen ((30:31)) neue Technologien((35:45)) zusätzliche Aspekte der Initiative((42:14)) FinanzierungRoger Nordmanns Buch: Klimaschutz und Energiesicherheit – Wie die Schweiz eine rasche und gerechte Wende schafft, 2023.Morgen, Dienstag den 3. Februar, findet zudem um 19:30 Uhr das Webinar «Medien in der Krise – Demokratie in Gefahr» mit Jon pult (Vizepräsident SP Schweiz und Nationalrat) und Min Li Marti (Nationalrätin, Verlegerin und Chefredaktorin der P.S. Zeitung) statt. Hier gelangst du zur Online-Anmeldung.
Die Spritpreise steigen – und mit ihnen der Frust. Doch was steckt wirklich hinter den hohen Kosten an der Tankstelle? In dieser Folge von Zehn Minuten Wirtschaft schauen wir genauer hin: Welche Rolle spielt der CO₂-Preis aktuell wirklich beim Benzinpreis? Wie groß ist sein Anteil – und welche Faktoren treiben den Preis mindestens genauso stark? Astrid Kühn und Arne Schulz erklären verständlich, warum der CO₂-Preis gerade oft als Sündenbock herhält und wie Mineralölkonzerne, Weltmarktpreise und staatliche Vorgaben zusammenspielen . Außerdem werfen wir einen Blick nach vorn: Was bedeutet die Klimapolitik für Autofahrer in den nächsten Jahren? Und wie wahrscheinlich ist es, dass Benzin und Diesel bald noch teurer werden? Ein kompakter Überblick für alle, die bei der Debatte um Benzinpreise, Klimaschutz und Verkehrspolitik mitreden wollen – ohne Fachchinesisch, in nur zehn Minuten.
Christoph Chorherr eröffnet den zweiten Teil der Demokratie-Serie mit der Diagnose, dass repräsentative Demokratien in vielen westlichen Ländern massiv unter Druck stehen und autoritäre oder rechtspopulistische Kräfte von dieser Krise profitieren. Nikolaus Kowall beschreibt die parlamentarische Demokratie als „abgekoppelten“ professionellen Politikbetrieb, der ein Eigenleben führt und mit der Lebensrealität vieler Menschen kaum noch verbunden ist. Sibylle Hamann betont, dass Wählerinnen und Wähler von Politik immer stärker Spektakel, Unterhaltung und Bewunderung erwarten – und sich deshalb Figuren wie Donald Trump trotz offensichtlicher Widersprüche großer Faszination erfreuen. Ausführlich diskutiert wird die Unfähigkeit vieler Staaten, längst bekannte Dauerprobleme wie föderale Kompetenzwirrnisse, Bildungs- oder Gesundheitssysteme zu reformieren, während rechtspopulistische Parteien zugleich Handlungsfähigkeit zusagen. Die Runde analysiert die mediale Logik von „Bad News“, Empörung und Social Media-Echokammern, die das Gefühl verstärken, alles werde schlechter, obwohl sich objektiv auch viele Lebensbereiche verbessert haben. Hamann schildert aus ihrer Erfahrung als Lehrerin, dass Jugendliche demokratische Grundhaltungen im Schulalltag durchaus praktizieren, das politische System und seine Institutionen aber als fern und unverständlich erleben – zumal viele gar kein Wahlrecht haben. Gemeinsam mit Kowall plädiert sie für ein modernes, europäisch geprägtes Werte- und Hausordnungsverständnis, das Menschenrechte, Rechtsstaat, Gewaltverzicht, sozialen Staat und Klimaschutz als gemeinsame Basis klar formuliert. Abschließend diskutiert die Runde, wie Parteien wieder glaubwürdiger und repräsentativer werden könnten, wie man Brücken zwischen engagierter Zivilgesellschaft und Profipolitik baut und wie man Menschen ermutigt, trotz Shitstorms und öffentlicher Anfeindungen Verantwortung in der Demokratie zu übernehmen. Links zur Folge: Demokratie sucht Zukunft - Teil 1 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Eigentlich wissen wir, dass Benzin und Diesel dem Klima schaden – und trotzdem tanken Millionen weiter. Warum fahren wir also nicht viel mehr Elektroautos? Antworten geben Menschen an einem für viele vertrauten Ort: an der Tankstelle. Hier treffen Gewohnheiten von Autofahrern, wirtschaftliche Interessen und politische Entscheidungen aufeinander. Panorama begleitet die 38-jährige Chefin einer Tankstelle in Niedersachsen. Die Erderwärmung macht ihr Sorgen, gleichzeitig lebt sie vom Verkauf klimaschädlicher Kraftstoffe. Welche Entscheidungen sorgen jetzt für eine gute Zukunft – für sie und für uns alle? Diese Frage stellt Panorama nicht nur der Tankstellenchefin und ihren Kunden, sondern auch der Mineralölindustrie, Autoherstellern und der Bundesregierung.
Wenden bitte! Der Podcast zu Wissenschaft und nachhaltigen Transformationen
Wir fragen Jonathan Schreiber: Wann empfinden Menschen Klimaschutz als gerecht? Welche Faktoren bestimmen die gesellschaftliche Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen? Was braucht es, damit Menschen ins eigene klimafreundliche Handeln kommen? Wie sieht ein Forschungsprojekt zur Akzeptanz von Klimapolitik konkret aus? Welche politischen Handlungsempfehlungen lassen sich daraus ableiten? Und wie kann Klimaschutz wieder mehr gesellschaftliche Zustimmung gewinnen? Unser Gesprächspartner ist Jonathan Schreiber. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Institutsbereichs Ressourcen & Mobilität forscht zu urbaner und ländlicher Mobilität und sucht dabei nach Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung, die gesellschaftlich akzeptiert wird. Alle von uns erwähnten Quellen und weiterführenden Texte in den Shownotes der Episode auf www.oeko.de/podcast.
Der Bund soll künftig deutlich mehr für den Klimaschutz ausgeben − das fordert die Klimafonds-Initiative. Bei einem Ja müsste bis zu einem Prozent des Bruttoinlandprodukts in einen Klimafonds eingezahlt werden. Sozial gerechte Klimapolitik oder ein Angriff auf die finanzielle Stabilität der Schweiz? Die Klimafonds-Initiative von SP, Grünen und Gewerkschaften verlangt einen staatlichen Fonds für Klimaschutzmassnahmen. Das Geld soll etwa in erneuerbare Energien, klimafreundliche Technologien und die Dekarbonisierung des Verkehrs fliessen. Gemäss Initiative müssten jährlich 0,5 bis 1 Prozent des Bruttoinlandprodukts in den Fonds einbezahlt werden – laut Bund vier bis acht Milliarden Franken. Die zusätzlichen Mittel seien nötig, um das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen, sagt das Initiativkomitee. Die Gegnerinnen und Gegner entgegnen, die Schweiz habe bereits genügend Instrumente für den Klimaschutz. Macht die Schweiz genug, um bis 2050 Netto-Null zu erreichen, oder braucht es einen Klimafonds? Umstrittene Finanzierung des Klimafonds Besonders umstritten ist die Finanzierung des Klimafonds, da die Ausgaben gemäss Initiativtext nicht der Schuldenbremse unterstellt werden sollen. Für die Initiantinnen und Initianten ist der Klimaschutz eine unumgängliche Investition in die Zukunft und dürfe deshalb nicht als gewöhnliche Ausgabe behandelt werden. FDP, SVP, GLP und die Mitte warnen hingegen vor neuen Schulden. Zudem sei früher oder später mit Steuererhöhungen zu rechnen, so die Gegnerinnen und Gegner. Mario Grossniklaus begrüsst am 23. Januar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; – Cédric Wermuth, Co-Präsident SP; und – Marc Jost, Nationalrat EVP/BE. Gegen die Vorlage treten an: – Albert Rösti, Bundesrat und Vorsteher UVEK; – Jacqueline de Quattro, Nationalrätin FDP/VD; und – Nicole Barandun, Nationalrätin Die Mitte/ZH.
Draußen ist es eisig - drinnen will man es sich gemütlich machen. Doch Millionen Mieter:innen in Deutschland geht es anders. Sie leben in zugigen, schlecht gedämmten Wohnungen. Die Mieten steigen trotzdem jedes Jahr. Und dort, wo Vermieter:innen sanieren, legen sie die Kosten auf ihre Mieter:innen um. Damit bezahlen die Mieter:innen die Wertsteigerung der Immobilien, die ihnen gar nicht gehören. Sozial- und Klimapolitik können dadurch gegeneinander ausgespielt werden. Dabei müssten sich die Interessen von Mieter:innen und Klimaschützer:innen gar nicht widersprechen. Wie es anders geht, zeigt das Bündnis "Soziale Wärmewende". Sie fordern eine energetische Modernisierungspflicht für Vermieter:innen und wollen gleichzeitig die Umlage der Modernisierungskosten auf die Mieter:innen verbieten. Lisa Vollmer - Aktivistin der ersten Stunde bei der Sozialen Wärmewende erklärt im Gespräch bei "Was tun?", wie der Brückenschlag zwischen Klima- und Mieter:innenbewegung gelingt und welche Rolle Organizing dabei spielt. Jetzt reinhören.
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
Als Redaktionsleiter von Tagesspiegel Background Energie & Klima prägt er maßgeblich die energiepolitische Debatte in Deutschland. Zuvor verantwortete er als Senior Managing Editor beim energate messenger die Energiepolitik. Wir freuen uns sehr, dass Karsten Wiedemann heute bei uns ist und gemeinsam mit uns die aktuellen Nachrichten kommentiert! Themenblöcke: Versorgungssicherheit: Preise, Speicherfüllstand und Stromausfall in Berlin, Geopolitik: USA Ausstieg aus Klima-Organisationen, amerikanische Öl-Politik in Venezuela und Mercosur, Internationaler Wettbewerb: Ausweitung des CBAMs auf nachgelagerte Produkte ab 2028 und Leak der Industriestrompreis-Förderrichtlinie, Finanzierung: KTF-Einnahmen in 2025 und Deutschland-Fond, EE-Ausbau: Gleich bleibendes Ausschreibungsmodell für Offshore-Wind; E-world-Ankündigungen: auf der E-world 2026 nehmen wir wieder eine Live-Folge auf. Unser Gast ist Barbie Haller! Merkt auch den Dienstag, 10.02.2026, um 14 Uhr vor! Podcast Lounge FfE-Science Slam auf der E-world am Messe-Mittwoch. Kommt vorbei! Hier geht's zum Science Slam! Diskussion in kleiner Runde - auf der E-world wird Philipp im Forum Energie Transformation einen Impuls halten und freut sich mit euch in die Diskussion zu kommen. Vorabanmeldung nötig: Forum Energie Transformation auf der E-world Quellen: berlin.de (2025): Stromausfall im Berliner Südwesten BNetzA (2025): Aktuelle Lage der Gasversorgung in Deutschland Bundesfinanzministerium (2025): Deutschlandfonds startet: Bundesregierung und KfW setzen deutlichen Impuls für mehr private Investitionen in zentralen Zukunftsfeldern DW (2025): Schon wieder: Stromausfall legt Teile Berlins lahm Europäische Kommission (2025): Kommission stärkt CO 2-Grenzausgleichssystem Stromnetz Berlin (2025): Update: Nach Brand: Stromausfall wird erheblich länger andauern Tagesspiegel Background (2025): Bundesregierung offen für strategische Gasreserve Tagesspiegel Background (2025): Trump drängt Big Oil zu Investitionen in Venezuela Tagesspiegel Background (2025): EU-Staaten stimmen Mercosur-Abkommen zu Tagesspiegel Background (2025): Wirtschaftsministerium formuliert Regeln für Industriestrompreis Tagesspiegel Background (2025): Bund arbeitet an neuem Investitionsrahmen für Offshore-Wind The White House (2025): Withdrawing the United States from International Organizations, Conventions, and Treaties that Are Contrary to the Interests of the United States Umweltbundesamt (2025): Emissionshandel: 21 Milliarden Euro fließen in den Klima- und Transformationsfonds Kontakt: LinkedIn (Redispatch)
In Umfragen fordert eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung mehr Klimaschutz. Sobald aber konkrete Massnahmen zur Abstimmung kommen, sinkt die Zustimmung. Aus ökonomischer Sicht wäre eine umfassende CO₂-Abgabe die beste Variante. Doch wie kann man die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von dieser Lösung überzeugen? Oder sollten wir über andere Massnahmen nachdenken? Und ist die direkte Demokratie eine zu hohe Hürde für wirksame Klimapolitik? Darüber spricht Isabelle Stadelmann-Steffen in der Podcast-Folge. Die Professorin für Vergleichende Politik lehrt und forscht an der Universität Bern. Das Gespräch führt Patricia Schafer, Fellow bei Avenir Suisse. Jetzt reinhören! The post Zu Gast: Was es für eine mehrheitsfähige Klimapolitik braucht appeared first on Avenir Suisse.
"Wir erwarten ein enorm bewegtes Jahr", sagt Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verband Deutscher Reeder (VDR), gleich zu Beginn des Gesprächs. Geopolitische Spannungen, mögliche neue Hafengebühren und offene Weichenstellungen in der internationalen Klimapolitik sorgten für erhebliche Unsicherheit in der Schifffahrt. Auch die Sicherheitslage auf zentralen Seewegen verschärfe sich weiter. Im ersten HANSA Podcast des Jahres 2026 erläutert der seit 2022 amtierende VDR-Hauptgeschäftsführer, warum das Rote Meer, die Straße von Taiwan und zunehmende Navigationsstörungen in der Ostsee für Reedereien zu ernsthaften Risikofaktoren geworden sind. Für deutsche Reeder stehe dabei vor allem eines im Mittelpunkt: die Sicherheit der Seeleute. "Wir können nicht riskieren, dass wir unsere Seeleute durch ein Seegebiet schicken, wo sie möglicherweise ihr Leben verlieren", so der Jurist. Anders als manche Wettbewerber könnten deutsche Reedereien nicht auf eine flächendeckende militärische Begleitung setzen. Auch strukturelle Themen kommen zur Sprache. Der Experte erläutert, wie die deutsche Handelsflotte heute aufgestellt ist, warum Containerschiffe weiterhin dominieren und weshalb das Bulker-Segment keineswegs eine Schwäche darstellt. Gleichzeitig beschreibt er den Bedeutungsverlust Deutschlands als Schiffsfinanzierungsstandort und die Folgen für den maritimen Wirtschaftsstandort insgesamt. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Ohne die Tonnagesteuer, so Kröger, sei der Standort aus seiner Sicht nicht überlebensfähig. Der Wettbewerb finde längst nicht mehr nur global, sondern auch innerhalb Europas statt, etwa mit Dänemark oder den Niederlanden. Ähnlich kritisch bewertet er die Situation der deutschen Flagge: Sie biete klare Vorteile, leide aber unter Bürokratie, Sonderregelungen und mangelnder Attraktivität im internationalen Vergleich. Mit Blick auf die Nationale Maritime Konferenz (NMK) Ende April fordert der VDR-Chef klarere Erwartungen des Staates an die Handelsschifffahrt, gerade in Krisen- und Verteidigungsfällen. Gleichzeitig spricht er über Tarifabschlüsse, Ausbildung, Nachwuchsgewinnung und die Grenzen der Dekarbonisierung angesichts fehlender alternativer Treibstoffe.
Klimaschutz muss nicht laut, angstgetrieben oder polarisierend sein. In dieser Folge von Green Voices spricht Nike mit dem Bundesumweltminister Carsten Schneider über pragmatische Lösungen, die Umwelt, Wirtschaft und Lebensqualität zusammenbringen. Von Elektromobilität und Wärmepumpen über Artenvielfalt bis hin zur Verantwortung für kommende Generationen – ein Gespräch, das Mut macht und zeigt, wie nachhaltige Politik konkret wirken kann.Green Voices ist der Podcast von Studio36 für nachhaltiges Leben, gesellschaftlichen Wandel und starke Ideen. Alle News & Infos zum Podcast: Website Studio36: https://studio36.berlin/podcasts/green-voices/Instagram Studio36: https://www.instagram.com/studio36.berlin/LinkedIN Studio36: https://de.linkedin.com/company/studio36berlinInstagram Nike Wessel: https://www.instagram.com/nike_wessel/ Website des Bundesumweltministeriums: https://www.bundesumweltministerium.de/ Carsten Schneider: https://www.carsten-schneider.de/ Danke, dass du bei dieser Folge zugehört hast!Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast teilt und uns eine Bewertung gebt. Um keine der neuen Folgen zu verpassen, aktiviert die Glocke und folgt uns auf Instagram. Schickt uns Liebesbriefe, Feedback und Anfragen an: info@studio36.berlin Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Diese Woche mit Verena Kern und Jonas Waack. Die USA unter Donald Trump verlassen nach dem Paris-Abkommen nun auch die UN-Klimarahmenkonvention UNFCCC, den Weltklimarat IPCC und über 60 weitere internationale Organisationen. Das Memorandum mit der vollständigen Liste ist hier nachzulesen. Damit verabschieden sich die USA komplett von den internationalen Klimaverhandlungen, werden keine Klimagelder mehr bereitstellen und auch keine Informationen mehr liefern, wie viele Treibhausgase sie eigentlich verursachen. Der Schaden für den Klimaschutz ist immens. Deutschlands CO2-Emissionen sind im vergangenen Jahr nur um 1,5 Prozent gesunken, wie die Daten von Agora Energiewende zeigen. Der Rückgang ist deutlich geringer als im Vorjahr. Beim Verkehr und bei den Gebäuden wurde sogar mehr CO2 ausgestoßen. Immerhin: Der Absatz von Wärmepumpen stieg auf einen Höchststand von 300.000 Stück. Damit wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gaskessel eingebaut. Das Institut der deutschen Wirtschaft und die Versicherung Ergo haben einen Klimarisikoindex veröffentlicht. Er soll zeigen, in welchen Städten und Gemeinden die Infrastruktur am stärksten vom Klimawandel gefährdet ist – aktuell, 2050 und 2085. Demnach ist Wilhelmshaven am stärksten betroffen, sowie weitere Kommunen im Nordwest, und zwar durch Stürme, Starkregen, Überschwemmungen und Sturmfluten. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
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Klimapolitik gegen die Realität: Wie Europa seinen Wohlstand verspielt Die Corona-Schulden der EU werden zur Zeitbombe: 700 Milliarden Euro müssen über Jahrzehnte zurückgezahlt werden, bei explodierenden Zinsen und ohne eigene Einnahmen. Deutschland haftet am stärksten – während CO₂-Kosten, EEG-Subventionen und Energiepreise die industrielle Basis zerstören. Ohne radikale Kurskorrektur bei Energie- und Klimapolitik droht Europa der wirtschaftliche Absturz. SIGMA Holding – Ihr inhabergeführtes Family Office aus Hohenlohe für Gewerbeimmobilien. Mit 15 Jahren Erfahrung, über 350.000 Quadratmetern vermieteter Flächen und Lösungen für Unternehmer, die mehr wollen als Kreditlinien.
Schön, dass du reinschaltest! Ich habe grad befristet eine Geschenkmitgliedschaft von meinem wöchentlichen Newsletter im Angebot. Der Mensch erfährt, dass er von dir beschenkt wurde, aber nicht, was du bezahlt hast. Das Abo endet automatisch nach einem Jahr. Ich freue ich mich über deinen Support! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Anfragen an backoffice@katja-diehl.de! Zusammen mit Carlo Severini aus der Schweiz habe ich mir eine dreitägige Exkursion der guten Dinge in der Mobilität überlegt. "Learn & Travel" nenne ich das Format und es soll euch zeigen, dass alles möglich ist, wenn wir nur wollen. Schaut mal vorbei, ob das nicht auch für euch oder eine Person, die ihr kennt, eine gute Idee sein könnte! Vera Huwe hat eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben zu, im weiteren Sinne, Fragen von sozialem Klimaschutz im Verkehr und durfte damals zu meinem Buch "Autokorrektur" beitragen. Jetzt arbeitet sie seit ungefähr einem Jahr für das Dezernat Zukunft, einen Think Tank in Berlin. Und wir beschäftigen uns vor allem mit öffentlichem Geld und öffentlicher Finanzierung. Niklas Höhne ist seit Anfang des Jahres beim Dezernat Zukunft und beschäftigt sich vor allem mit der Schnittstelle von Klimapolitik und Fiskalpolitik, also allem, was mit der Finanzierung von Klimapolitik zu tun hat. Wir starten mit einem Reality-Check zum Bundeshaushalt. Immer wieder höre ich in Talkshows von Unions-Politikern, dass Deutschland ja so viel Geld für die Schiene ausgibt wie noch nie. Niklas erklärt, was dahinter steckt: "Die gute Nachricht und das große positive Signal ist, dass es tatsächlich einen Mittelaufwuchs gibt. Das gilt für alle Verkehrsträger: für Wasserstraßen, für Straße, für Schiene und auch einen größeren Fokus auf den Bestand. Das ist erst mal gut, das finden wir super. Die Finanzierung wird so ein bisschen komplizierter. Wir haben seit Anfang des Jahres ein großes Sondervermögen dazu bekommen: 500 Milliarden über die nächsten 12 Jahre für Infrastruktur. Es wird aber nicht nur daraus finanziert, sondern auch aus dem Verkehrsetat und auch aus dem Verteidigungsetat." Vera ergänzt kritisch: "Es ist tatsächlich so, dass wenn man sich die Zahlen anschaut, die jetzt so im Raum stehen – ich glaube, es sind über 80 Milliarden für die Schiene in den nächsten Jahren – dann klingt das erst mal nach sehr viel. Aber wenn man dann wirklich reinguckt und fragt: Okay, was davon ist wirklich zusätzlich? Was davon kommt aus dem Sondervermögen? Was kommt aus dem regulären Etat? Dann wird es schnell komplizierter. Und vor allem: Was davon geht wirklich in den Schienenausbau und in die Sanierung? Und was davon geht zum Beispiel an die Deutsche Bahn als Unternehmen für andere Zwecke?" Ein zentrales Thema sind die Trassenpreise – ein Begriff, mit dem viele zunächst nichts anfangen können. Niklas erklärt: "Trassenpreise, das sind die Preise, die Eisenbahnverkehrsunternehmen – also die, die die Züge fahren – an den Infrastrukturbetreiber zahlen müssen, um die Schienen nutzen zu dürfen. Das ist so ähnlich wie eine Maut auf der Straße, nur eben für die Schiene." Vera bringt das Problem auf den Punkt: "Hohe Trassenpreise machen den Bahnverkehr teurer. Das trifft vor allem den Güterverkehr und den Fernverkehr. Und das macht die Bahn im Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern weniger attraktiv."
Traditionsreiche Marken verschwinden, die Industrie schrumpft, Arbeitsplätze gehen verloren: Die Lage der Nation ist kritisch. Anhand konkreter Beispiele zeigt Roland Tichy, wie sich der wirtschaftliche Niedergang beschleunigt – von Energiepolitik und Bürgergeld über Renten- und Wohnungsbaupolitik bis hin zur Infrastrukturkrise. Im Mittelpunkt steht eine scharfe Abrechnung mit der Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz. Tichy kritisiert gebrochene Versprechen, ausufernde Staatsausgaben, eine aus seiner Sicht realitätsferne Klimapolitik sowie Reformen, die Probleme nicht lösen, sondern vertagen. Auch die soziale Spaltung zwischen Jung und Alt, Arbeitnehmern und Transferempfängern sowie Stadt und Land wird thematisiert. Darüber hinaus geht es um den Umbau der Industrie hin zur Rüstungswirtschaft, die Rolle der Kernenergie in Europa, den Verlust von Meinungsfreiheit und den wachsenden Einfluss linker und linksradikaler Strukturen.
Stahlkonzerne richten mit Klimazertifikaten in Brasilien viel Schaden an. Natürlicher Wald wird durch Monokulturen ersetzt, Bewohner werden vertrieben oder sogar getötet. Dem Klima hilft das nicht. Trotzdem setzt die EU bei ihrer Klimapolitik künftig auch auf ausländische Zertifikate. Wie kann die Staatengemeinschaft dabei Fälle wie in Brasilien verhindern? Darüber sprechen wir mit Regisseur und Investigativ-Journalist Daniel Harrich und mit Klima-Ökonomin Professorin Claudia Kemfert. Harrich hat die Missstände in Brasilien mit seinem TV-Projekt "Verschollen" aufgedeckt und berichtet von den Machenschaften der Stahlkonzerne und deren Subunternehmen. Kemfert lehnt Klimazertifikate nicht grundsätzlich ab. Sie fordert die EU aber auf, bei ihrem geplanten Zertifikate-System wichtige Regeln zu beachten. Links: Spielfilm "Verschollen": https://www.ardmediathek.de/video/verschollen/verschollen/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNzY5MjA Dokumentation "Verschollen": https://www.ardmediathek.de/video/verschollen/verschollen-schmutzige-geschaefte-mit-dem-klimaschutz/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNzcyMjY Kostenfreie Anmeldung zum wöchentlichen Newsletter "ARD Klima Update": https://www.mdr.de/wissen/klima/ard-klima-update-anmeldung-100.html Podcast-Tipp "Ready for Liftoff!": https://1.ard.de/liftoff_weltraumschrott?cp=klimaupdate
Die US-Regierung hat ihren Sicherheitskurs ausformuliert – »flexibler Realismus« statt wertebasierter Weltordnung. Wichtige Passagen werden potenziellen Trump-Nachfolgern zugeschrieben. Was das Papier für Europa bedeutet. Die Aufregung über die »Nationale Sicherheitsstrategie« der USA ist groß: Die einen sprechen von einem »Kremlpapier«, weil sich das Dokument in Teilen wie eine Wunschliste Moskaus liest. Die anderen, gerade die Europäer, sind entsetzt, wie sehr sich die Amerikaner in europäische Angelegenheiten einzumischen versuchen. So wird beispielsweise sehr deutlich, welche europäischen Parteien die Amerikaner bevorzugen: populistische. Unter Joe Biden klang das 2022 noch anders: Die Welt war aufgeteilt in Demokratien und Autokratien, die Klimapolitik war eine Sicherheitsfrage, Allianzen der größte strategische Vorteil der USA. Jetzt gilt dagegen: »America First«. In dieser Folge von »Trumps Amerika« schauen wir auf diese neue Sicherheitsstrategie. Was ist wirklich neu – was bereits eine schriftliche Ausformulierung von dem, was längst bekannt ist? Was bedeutet diese Strategie für die Ukraine, was für einen möglichen Krieg mit Venezuela? Das bespricht Host Juan Moreno mit Britta Kollenbroich, der Washington-Korrespondentin des SPIEGEL. Die Frage lautet: Ist dieses Dokument das Ende der wertebasierten Weltordnung? Mehr zum Thema: (S+) Neuer Sicherheitskurs der USA: Wer hinter Trumps Anti-EU-Strategie steckt – von Britta Kollenbroich: https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-und-die-nationale-sicherheitsstrategie-der-usa-wer-steckt-dahinter-a-b501fbca-0c2f-40b2-82ce-b678d90c8d43 (S+) Nationale Sicherheitsstrategie: So will sich der US-Präsident in Europa einmischen – von Francesco Collini: https://www.spiegel.de/ausland/strategie-zur-nationalen-sicherheit-der-usa-so-will-sich-trump-in-europa-einmischen-a-26b71afa-41b3-4345-9651-ae7503228c36 (S+) Vertrauliche Telefonkonferenz mit europäischen Spitzenpolitikern: »Wir dürfen die Ukraine und Wolodymyr nicht mit diesen Jungs alleinlassen« – von Mathias Gebauer, Leo Klimm, Paul-Anton Krüger, Timo Lehmann, Fedir Petrov, Jan Petter, Fidelius Schmid und Michael Weiss: https://www.spiegel.de/politik/ukraine-verhandlungen-europaeer-misstrauen-trumps-friedensplan-a-7a439009-716d-48de-bda6-5d3926d8dbc3 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 01:29 Bundesregierung sägt am Verbrenner-Aus Die Bundesregierung stellt das beschlossene Aus für den Verbrennungsmotor offiziell infrage: Auch nach 2035 sollen "hocheffiziente Verbrenner" weiter eine Zulassung bekommen. Begründet wird das mit Technologieoffenheit. Dabei lässt die bestehende Regelung schon verschiedene Antriebstechnologien zu, solange sie keine klimaschädlichen Emissionen verursachen. 08:09 Greentech boomt Umwelttechnologien wachsen rasant und erreichten 2024 erstmals einen weltweiten Umsatz von über fünf Billionen US-Dollar. Damit machen Wind, Sonne und Batterien Klimaschutz zunehmend profitabel, wie eine Analyse der Wirtschaftsberatung Boston Consulting Group und des Weltwirtschaftsforums zeigt. Europa droht jedoch den Anschluss zu verlieren. 10:08 Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeigt: Klimawandel ist ein Gerechtigkeitsproblem. Wer wenig verdient, spürt die Folgen zuerst – wer viel verdient, pustet am meisten CO2 in die Luft. Die Regierung verspricht sozialen Ausgleich. Doch zwischen Papier und politischem Handeln klafft weiterhin eine deutliche Lücke – und auch sonst bleibt das Dokument nicht ohne Kritik. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Heute will Merz die Kanzlermehrheit – und sieht genau, wer die Hand hebt +++ Showdown im Bundestag: Merz kämpft um die Kanzlermehrheit- Rentenreform wird Machtprobe: Merz gegen die Rebellen der eigenen Fraktion +++ Giessener Krawalle: Erst leugnen, jetzt einräumen - DGB verstrickt sich in Widersprüche +++ Wagenknecht scheitert: Bundestag stoppt Neuauszählung - BSW redet von Machtspiel +++ Werner Patzelt zu Rheinland-Pfalz AfD-Verbotsstrategie „Parteiverbot durch die Hintertür“ +++ Sachsen-Anhalt will 2026 erneut Corona-Notlage ausrufen: Erneute Milliardenkredite – Corona als Dauer-Ausrede +++ EU-Vorstoß gestoppt: Kein jährlicher TÜV für ältere Autos +++ Wissenschaftsskandal erschüttert Klimapolitik: renommierte Nature zieht falsche PIK-Studie zurück +++ Tübingen: Palmer im Datenschutz-Streit – „Datenschützer“ wollen Geburtstagsglückwünsche verbieten - Gratulation nur nach Erlaubnis +++ Mit dem Code Tichy20 sparen Sie 20% ab einem Mindestbestellwert von 65 €. Gültig nur auf der Webseite www.Sioux.de und nur bis 31.12.2025. Gutschein gilt auch für bereits reduzierte Ware. Keine Barauszahlung möglich. Pro Bestellung kann der Gutschein nur einmal eingesetzt werden Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Wie wollen sich die Grünen für die Zukunft aufstellen? Darum geht's auf ihrem Parteitag in Hannover ++ In der Fußball-Bundesliga empfängt der HSV die Schwaben aus Stuttgart
Rürup und Hüther diskutieren, warum Klimaschutz im globalen Süden deutlich wirksamer ist – und weshalb die Industriestaaten dennoch zögern, dorthin zu investieren.
Vor allem Umweltschützer sind enttäuscht von den mageren Ergebnissen der Weltklimakonferenz in Belém. Viele hätten sich ein stärkeres Signal für den Schutz der Natur gewünscht. Welchen Kurs in der Klimapolitik soll Deutschland jetzt einschlagen? Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Kontrovers
Chinas Bemühungen um den Klimaschutz schneiden bei einem COP30-Index von Fachorganisationen schlecht ab. Das liegt vor allem an der Chemieindustrie. Doch gleichzeitig gilt auch: Das Land steuert neue Rekorde beim Ausbau der Solar- und Windenergie an. Mrasek, Volker www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Von der globalen Klimapolitik über die deutsche Rentendebatte bis hin zu Rätseln im Wüstensand: Der neue Newsletter beleuchtet, warum die Klimakonferenz von Belém zum Wendepunkt werden könnte, welche Risiken in den Rentenplänen der Bundesregierung stecken und was Forscher über die verborgene Kammern der Pyramiden von Gizeh herausgefunden haben.
Die deutsche Industrie steckt in einer tiefen Krise. Seit 2019 sind rund 150.000 Jobs verloren gegangen, besonders hart trifft es die Chemiebranche – mit der Automobilindustrie das Rückgrat des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Welche Rolle spielt dabei der Klimaschutz? Von WDR 5.
Ein großer Teil des CO₂-Ausstoßes geht auf Kohle zurück. Ohne globalen Kohleausstieg gibt es keinen wirksamen Klimaschutz. Die deutsche Klimapolitik ist dabei eher Teil des Problems.
Seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine ist die Schweizer Rüstungsindustrie wegen ihrer strengen Exportregeln unattraktiv und deswegen unter Druck. Die Politik ringt seit Jahren um eine Lösung. Nun haben sich die bürgerlichen Parteien geeinigt - und plötzlich soll es schnell gehen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (05:40) Nachrichtenübersicht (01:11) Bürgerliche Einigung beim Kriegsmaterialgesetz (10:33) EU-Bericht zur innenpolitischen Lage der Ukraine (17:31) Braucht es Erbschaftssteuer für Finanzierung der Klimapolitik? (22:40) Kürzungen bei Swissinfo (28:37) Parlamentswahlen im Irak: Interesse der Bevölkerung gering (33:55) Dem Mississippi Flussdelta droht der Untergang
Vor der Klimakonferenz in Belém ringen Deutschland und die EU um die Klimapolitik. Auf dem Tisch: Verbrenner-Aus, Klimazölle, Emissionshandel. Welche politischen und wirtschaftlichen Interessen machen die Einigung so schwer? Welche Hoffnungen gibt es? Thoms, Katharina; Büüsker, Ann-Kathrin; Brockhues, Annabell
Kurz vor dem UNO-Klimagipfel COP30 in Belém hat Microsoft-Gründer Bill Gates überraschend vor übertriebenem Alarmismus in der Klimapolitik gewarnt. Statt Schreckensszenarien fordert der Milliardär eine Rückbesinnung auf das Wohlergehen der Menschen – und setzt dabei auf technologische Innovation, Kernenergie und gezielte Entwicklungsförderung.
Die EU sucht nach dem Ende der Energiepartnerschaft mit Russland neue Versorger – doch ausgerechnet ihre eigene Klimapolitik droht diese zu verschrecken. In einem gemeinsamen Schreiben warnen die USA und Katar vor den Folgen der geplanten EU-Nachhaltigkeitsrichtlinie CSDDD und sprechen von einer „fundamentalen Gefahr für Europas Wirtschaftskraft“.