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Explosionen und dichter Rauch durch ukrainische Drohnen in Sankt Petersburg – kurz vor dem Start des Wirtschaftsforums, einem für Präsident Putin sehr wichtigen Termin. Gleichzeitig stockt die russische Offensive an der Front. Die Ukraine zeigt in den letzten Wochen Stärke und offenbart die Schwächen Russlands. Entsteht dadurch gerade eine mögliche Grundlage für echte Verhandlungen? Zumindest steigt der Druck auf Putin, das beobachtet ARD-Korrespondent Florian Kellermann in Kiew, der vorher jahrelang aus Moskau berichtet hat. In dieser Folge erzählt er, wie die Menschen in Russland und den besetzten Gebieten den Krieg immer mehr zu spüren bekommen und wie sich auch im russischen Staatsfernsehen der Ton ändert und was das bedeutet. Alle Nachrichten zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine findet ihr auf der Themenseite der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/thema/ukraine In dieser früheren 11KM-Folge „Ukraine: Mit neuem Selbstbewusstsein gegen Russland“ schauen wir mit ARD-Korrespondentin Rebecca Barth auf die Front – und klären, wie sich die Ukraine einen Vorteil gegenüber Russland erarbeiten konnte: https://1.ard.de/11KM_Ukraine_Selbstbewusstsein Hier geht's zu „Was tun, Herr General?“, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/general Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Niklas Münch, Nicole Dienemann Host: Nadja Mitzkat Produktion: Theo Weiß, Konrad Winkler, Hanna Brünjes, Jürgen Kopp Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Ein Friedensschluss könnte näher rücken. Das wirft neue Fragen auf. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Die Situation in der Ukraine ist brenzlig. Russische Politiker sprechen öffentlich über die Bedingungen, unter denen Russland Atomwaffen einsetzen wird. Das russische Außenministerium gab bekannt, dass Kiew jetzt „systematisch“ bombardiert wird. Nach zwei schweren russischen Raketenangriffen auf Kiew am 24. Mai und am 2. Juni – laut Wladimir Putin eine „Strafe“ für den ukrainischen DrohnenangriffWeiterlesen
Er ist mit gerade einmal 40 Jahren einer der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Politikjournalisten: Den Podcast von Paul Ronzheimer hören täglich bis zu 350.000 Menschen, obwohl (oder gerade weil?) es vor allem um Außen- und Weltpolitik geht. In Ländern wie der Ukraine, Syrien oder Israel kennt sich Ronzheimer aus wie wenige andere, er ist ständig in den Krisengebieten unterwegs, war am Tag der russischen Vollinvasion in Kiew. Wie er dort von dem Angriff erfuhr und warum er dann erst einmal viel Rotwein kaufte, erzählte der ehemalige Lokalreporter der „Emdener Zeitung“ in unserer Reihe „Entscheider treffen Haider“. Und natürlich geht es auch um seine Freundschaft zu den Klitschkos, die Bilanz von Bundeskanzler Friedrich Merz, um Angst im und vor dem Krieg – und um die Frage, wie der Junge aus Ostfriesland geworden ist, was er geworden ist. Z
Drohnenangriffe auf ein Ölterminal und einen Militärstützpunkt sorgen in St. Petersburg für Aufsehen. Kiew spricht von gezielten Störungen gegen das internationale Wirtschaftsforum SPIEF. Es werden 20.000 Teilnehmer erwartet.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist unangekündigt in die Ukraine gereist. Bei einem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete er die Lage der Ukraine im Krieg als günstig. Russland verzeichne hohe Verluste.
Wir werfen einen Blick auf die Beziehungen zwischen der Ukraine und der belarussischen Opposition. Wir gehen der Frage nach, warum Kiew seine bisherige Zurückhaltung aufgegeben hat und welche Folgen das für die Region haben könnte. Und schließlich werfen wir einen Blick in unser Archiv. Wir hören eine Aufnahme aus dem Jahr 1951 mit dem ersten DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck. Heute gilt die europäische Integration vielen als Friedensprojekt. Zu Beginn des Kalten Krieges wurde sie im Ostblock jedoch ganz anders gesehen.
Bei russischen Angriffen auf Kiew hat es etliche Tote und viele Verletzte gegeben. Gleichzeitig befürchtet die Ukraine, dass Belarus einen neuen russischen Einmarsch vom Norden aus möglich machen könnte.
Stellt euch vor, russische Bomben fallen nicht auf die Ukraine, sondern auf Österreich. Raketen schlagen nicht in Kiew ein, sondern in Berlin. Unvorstellbar, doch Militäranalyst Franz-Stefan Gady warnt mit seinem Buch "Überfall - Wenn der Krieg zu uns kommt" genau vor diesem Szenario. Ein großer Krieg in Europa gegen die NATO – und das schon in wenigen Jahren. Wie so ein Überfall Russlands ablaufen würde, wie Putins Truppen die NATO bezwingen könnten und wie wahrscheinlich das alles ist, darüber sprechen wir heute.
„Anklageschrift“ gegen deutsche und europäische Bellizisten im UkrainekriegEin Standpunkt von Uwe Froschauer.Bevor ich mit dem Artikel beginne, möchte ich meine tiefe Verachtung gegenüber allen Kriegstreibern dieser Welt ausdrücken. Nicht, wer den ersten Schritt zu einem Krieg unternimmt, ist zwangsläufig der wahre Aggressor, sondern der, der zu diesem Schritt zwingt. Dennoch ist auch dieser erste Schritt nicht zu verzeihen.Am Ende wird dieser Krieg nicht mit einem Triumph enden, sondern mit Verhandlungen. Er wird enden, wie Kriege fast immer enden: nicht durch moralische Posen, nicht durch Fernsehparolen, nicht durch Orden für Scharfmacher und „Leidverlängerer“ wie Anton Hofreiter, Marie-Agnes Strack-Zimmermann oder Annalena Baerbock, sondern durch eine politische Lösung am Verhandlungstisch. Die Tragödie besteht darin, dass ein solcher Tisch bereits Ende März/Anfang April 2022 – lediglich fünf Wochen nach Ausbruch des Krieges – in Istanbul bereitstand.Fünf Wochen nach Beginn der russischen Invasion lagen Entwürfe vor, die zumindest die Chance auf ein Ende des Sterbens boten: Neutralität der Ukraine, Sicherheitsgarantien, ein politischer Rahmen. Doch diese Chance wurde nicht genutzt. Sie wurde politisch erstickt — von jenen dunklen Kräften im Westen, die nicht Frieden wollten, sondern den Abnutzungskrieg.Boris Johnson erschien in Kiew als Bote dieser Linie: Mit Putin solle nicht verhandelt, sondern er solle unter Druck gesetzt werden. Hinter dem britischen Bellizisten stand die damalige US-Regierung unter Joe Biden, flankiert von europäischen Politikern, die seither jede weitere Eskalation als Solidarität mit der Ukraine verkauften. Annalena Baerbock sprach davon, „einen Krieg gegen Russland“ zu führen. Ursula von der Leyen versprach den Sieg der Ukraine. Keir Starmer erklärte die ukrainische Front faktisch zur eigenen europäischen Frontlinie.Als Ende März 2022 in Istanbul über ein mögliches Kriegsende verhandelt wurde, hatte die UN-Menschenrechtsbehörde OHCHR bereits 3.257 zivile Opfer in der Ukraine dokumentiert – darunter 1.276 getötete und 1.981 verletzte Zivilisten. Verlässliche Gesamtzahlen zu getöteten und verletzten Soldaten auf beiden Seiten gab es damals noch nicht. Schätzungen gingen jedoch bereits in die Zehntausende.Heute, vier Jahre später, reichen Schätzungen der militärischen Verluste – getötet, verwundet oder vermisst – auf 1,7 bis fast 2 Millionen russische und ukrainische Soldaten zusammen. Allein CSIS schätzt rund 1,2 Millionen russische und 500.000 bis 600.000 ukrainische Verluste. Wie viele dieser Opfer wären vermeidbar gewesen? Diese Frage richtet sich weniger an Moskau, sondern insbesondere an jene politischen Akteure, die auf weitere Eskalation, Waffenlieferungen und einen langen Abnutzungskrieg setzten. Schande über euch Kriegstreiber! Das Leid jeder einzelnen Mutter, die ein Kind in diesem sinnbefreiten Krieg verloren hat, möge euch euren Schlaf rauben! Aber dazu bräuchte man ja so etwas wie ein Gewissen. Ich denke, die Protagonisten dieses Krieges schlafen recht gut.Das Ergebnis dieser Kriegsverlängerungs-Politik liegt in Leichenhallen, Schützengräben und zerstörten Städten. Hunderttausende Soldaten sind tot, verwundet oder vermisst. Zehntausende Zivilisten wurden getötet oder verletzt. Und dennoch werden jene, die den Krieg durch immer neue Waffenlieferungen verlängern, als Freunde der Ukraine gefeiert.Das ist die Perversion unserer Zeit: Wer Frieden verhindert, nennt sich Freund. Wer Verhandlungen diffamiert, nennt sich Verteidiger der Freiheit und Demokratie. Wer andere Menschen in einem aussichtslosen Abnutzungskrieg sterben lässt, erhält Orden.Diese Anklage richtet sich gegen die politischen Kriegstreiber Europas und der USA, gegen jene, die Russland allein zum Täter erklären, aber ihre eigene Mitverantwortung am verlängerten Sterben verschweigen. Russland hat diesen Krieg begonnen. ...https://apolut.net/wer-verlangert-den-ukrainekrieg-von-uwe-froschauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Russland droht mit weiteren Angriffen auf Kiew und fordert Diplomaten auf, die Stadt zu verlassen. Militäranalyst Franz-Stefan Gady erklärt, was dahinter steckt und warum ein Krieg in Europa auch Deutschland direkt treffen könnte.
Nach dem verheerenden Angriff auf das ARD-Studio in Kiew berichtet Korrespondent Florian Kellermann über die Lage vor Ort. Zudem beleuchtet das Medienmagazin auf radioeins die verschleppte EU-Richtlinie gegen SLAPP-Klagen sowie versteckte antisemitische Chiffren im Netz.
Ukraine-Krieg macht Europa ratlos - Gespräch mit Europaparlamentarierin Agnes Strack-Zimmermann; EU-Migrationspolitik: Taliban als Verhandlungspartner?; Denk' ich an Europa mit dem Autor und Journalist Roman Deininger; Moderation: Philipp Anft. Von WDR 5.
Wie ernst sind Russlands Warnungen vor einem drohenden Krieg mit Europa zu nehmen?Der ukrainische Angriff auf Starobelsk, könnte ein Wendepunkt gewesen sein. Russland hat der Ukraine harte Vergeltung angekündigt und warnt vor einem Übergreifen des Krieges auf Europa. Wurden Russlands rote Linien überschritten, oder sind das nur leere Worte?Ein Kommentar von Thomas Röper.Der Angriff der Ukraine auf das Schülerwohnheim in Starobelsk im Gebiet Lugansk in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist für Russland ein Schock, denn dass zwischen 10 und 20 schwere Drohnen auf ein ziviles Ziel abgefeuert wurden, um ein Massaker unter Jugendlichen zu veranstalten, die zu Erziehern ausgebildet wurden, ist eine neue Qualität ukrainischer Kriegsverbrechen.Die Reaktion des Westens, der das Abschlachten der Jugendlichen entweder komplett bestritten oder das Wohnheim als militärisches Ziel bezeichnet hat, hat die Wut in Russland noch gesteigert. Das gilt sowohl für die Bevölkerung als auch für Expertenkreise, die immer lauter fordern, endlich gegen die vorzugehen, die den Krieg in der Ukraine durch Geldzahlungen und Waffenlieferungen erst möglich machen – also gegen die Staaten Europas.In diesem Artikel fasse ich die russischen Reaktionen auf das Massaker chronologisch zusammen.Putin kündigt Vergeltung anSchon unmittelbar nach dem Massaker hat Präsident Putin den Vorfall am Freitag als „Terroranschlag des neonazistischen Regimes“ verurteilt und Vergeltung geschworen. Außerdem hat er das russische Außenministerium angewiesen, internationale Organisationen und die internationale Gemeinschaft über dieses Verbrechen zu informieren. Beides geschah.Das russische Außenministerium hat am Samstag alle in Russland akkreditierten ausländischen Journalisten eingeladen, den Ort der Tragödie zu besuchen. Natürlich folgten die meisten westlichen Mainstream-Medien der Einladung nicht, aber 55 Journalisten aus der ganzen Welt sind am Sonntag nach Starobelsk gereist, um sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen. Bei der Reise war ich dabei, meinen Artikel darüber finden Sie hier, ein ausführliches Interview mit Bildmaterial finden Sie hier.Während wir Journalisten in der Nacht auf Sonntag nach Lugansk aufbrachen, erfolgte die von Putin angekündigte Vergeltung. Hunderte Drohnen und Raketen griffen militärische Ziele in der Ukraine an – erstmals auch im Zentrum von Kiew. Sogar eine Oreschnik-Rakete kam zum Einsatz. Trotz des massiven Angriffs fielen dem russischen Vergeltungsschlag weniger Menschen zum Opfer, als dem ukrainischen Massaker in Starobelsk, weil Russland immer noch versucht, zivile Opfer möglichst zu vermeiden.Der russische Vergeltungsschlag beherrschte dann die westlichen Medien, während sie über das ukrainische Massaker kaum berichteten und es als „russische Propaganda“ bezeichneten. Deutschland, Norwegen, die Niederlande, Polen, Frankreich, Spanien und andere EU-Staaten bestellten wegen des russischen Vergeltungsschlages die russischen Botschafter ein....https://apolut.net/die-folgen-von-starobelsk-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Aktuell verzeichnet die Ukraine schwerste Drohnen- und Raketenangriffe. Insbesondere die Hauptsadt Kiew steht im Fokus der Bombardierungen auf Befehl von Russlands Staatschef Wladimir Putin. Auch das ARD-Studio Kiew wurde bei dem Angriff beschädigt. ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn produziert ihre Berichte normalerweise in diesem Studio. Das geht nun nicht mehr. Im Gespräch mit ihr klären wir, wie die Menschen vor Ort diesen Angriff erlebt haben, von dem viele sagen, es sei der schwerste seit Anfang des Krieges gewesen. Aber sie erzählt auch, wie es ist, unter diesen Umständen aus einem Kriegsgebiet zu berichten. ARD-Korrespondentin Silke Dietrich in Moskau fragen wir, ob dort die Menschen über die Angriffe in der Ukraine gesprochen haben? Wir sprechen aber auch über die neue verschärfte Kriegsrhetorik Russlands, weitere Angriffe auf Kiew wurden angekündigt. Gleichzeitig führt die Ukraine verstärkt Drohnenangriffe im russischen Landesinneren durch. Aktuell hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Gesprächen mit seiner Militärführung neue Gegenschläge angekündigt. Wie darauf die russische Bevölkerung reagiert, auch das klären wir in dieser Extra-Ausgabe des Weltspiegel-Podcasts. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 28.05.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Aktuell verzeichnet die Ukraine schwerste Drohnen- und Raketenangriffe. Insbesondere die Hauptsadt Kiew steht im Fokus der Bombardierungen auf Befehl von Russlands Staatschef Wladimir Putin. Auch das ARD-Studio Kiew wurde bei dem Angriff beschädigt. ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn produziert ihre Berichte normalerweise in diesem Studio. Das geht nun nicht mehr. Im Gespräch mit ihr klären wir, wie die Menschen vor Ort diesen Angriff erlebt haben, von dem viele sagen, es sei der schwerste seit Anfang des Krieges gewesen. Aber sie erzählt auch, wie es ist, unter diesen Umständen aus einem Kriegsgebiet zu berichten. ARD-Korrespondentin Silke Dietrich in Moskau fragen wir, ob dort die Menschen über die Angriffe in der Ukraine gesprochen haben? Wir sprechen aber auch über die neue verschärfte Kriegsrhetorik Russlands, weitere Angriffe auf Kiew wurden angekündigt. Gleichzeitig führt die Ukraine verstärkt Drohnenangriffe im russischen Landesinneren durch. Aktuell hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Gesprächen mit seiner Militärführung neue Gegenschläge angekündigt. Wie darauf die russische Bevölkerung reagiert, auch das klären wir in dieser Extra-Ausgabe des Weltspiegel-Podcasts. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 28.05.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Am Wochenende griff Russland die Ukraine massiv mit Drohnen und Raketen an. Danach drohte Moskau mit weiteren Schlägen und forderte Ausländer auf, Kiew zu verlassen. Die EU-Außenminister beraten über eine Antwort.
Die Ukraine verhandelt laut „Politico“ überraschend in Berlin mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Eine Bestätigung der Bundesregierung liegt nicht vor. Zuvor hatten die USA und Russland eingeräumt, dass die Verhandlungen zur Beendigung des Ukrainekrieges festgefahren sind. Moskau hat kürzlich ausländische Diplomaten aufgrund geplanter Luftangriffe aufgefordert, Kiew zu verlassen.
Russland droht mit weiteren Angriffen auf Kiew und fordert Diplomaten auf, die Stadt zu verlassen. Wir sprechen darüber, was dahinter steckt und über ein potentielles Zukunftsszenario für die NATO.
Die Kämpfe in der Ukraine dauern an – doch an der Front bewegt sich kaum etwas. Gleichzeitig eskaliert der Krieg in der Luft weiter. In dieser Folge von „Was tun, Herr General?“ analysieren Tim Deisinger und Ex-NATO-General Erhard Bühler die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg, der zunehmend von Drohnen- und Raketenangriffen geprägt ist. Schauplätze sind Luhansk und Kiew. Im Fokus steht die neue russische Mittelstreckenrakete „Oreschnik“. Ex-General Bühler ordnet ihre Stärken und Schwächen ein. Sie sei wegen der sechs Gefechtsköpfe und schwerer Abfangbarkeit eine gefährliche, aber technisch nicht außergewöhnliche Waffe mit begrenzter Präzision. Den jüngsten Einsatz bewertet Bühler als politisches Signal, das mehr der Abschreckung denn der militärischen Wirkung gedient habe. Ein Podcast-Tipp: "Sieben Tage wach" https://www.ardsounds.de/sendung/7-tage-wach/urn:ard:show:f9c5f6d4e3e528db/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Mai 2026 geplant.
Der Iran protestiert gegen die neuen US-Angriffe. Die Verhandlungen gehen trotzdem weiter. │Israel weitet seine Angriffe auf den Libanon weiter aus. Es gab mehr als 31 Tote und viele Verletzte. │ Der russische UN-Botschafter sagt, die Beschädigung der ARD-Studios in Kiew sei unbeabsichtigt gewesen.
Außenminister Radosław Sikorski hat russische Drohungen gegen Ziele in Kiew scharf verurteilt. „Wir akzeptieren keinen solchen Druck und keine derartige Einschüchterung“, sagte Sikorski. Mehr dazu in den Nachrichten. Russland verschärft unterdessen den Ton gegenüber den baltischen Staaten und macht Estland, Lettland und Litauen inzwischen offen mitverantwortlich für ukrainische Drohnenangriffe auf russisches Gebiet. Welche Strategie verfolgt der Kreml mit dieser neuen Propagandaoffensive? Darüber sprechen wir heute mit Krista-Marija Läbe, Vorstandsmitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft. Und wir werfen einen Blick in unser Archiv: In einer Sendung aus dem Jahr 1956 wird der polnische Schriftsteller Adolf Rudnicki als „Schriftsteller des nationalen Gewissens“ bezeichnet und mit Thomas Mann verglichen.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In den internationalen Konflikten zeichnen sich derzeit unterschiedliche Entwicklungen ab. Während der Irankrieg auf eine diplomatische Lösung zusteuert, eskaliert die Lage im Ukraine-Krieg weiter. Die russischen Angriffe auf Kiew mit Drohnen und Raketen trafen gezielt zivile und historische Einrichtungen. Moskau rechtfertigt dies als Vergeltung für ukrainische Attacken. Diese Spirale der Gewalt fordert auf beiden Seiten zahlreiche Opfer, darunter auch Minderjährige. Auf diplomatischer Ebene im Nahen Osten zeigt sich US-Außenminister Marco Rubio indes optimistisch. Eine Vereinbarung mit dem Iran zur Öffnung der Meerengen scheint in greifbarer Nähe zu sein, was bereits zu einer Entspannung am Ölmarkt geführt hat. Präsident Trump betont jedoch, dass ein Abkommen nur zu US-Bedingungen geschlossen wird. Es bleibt abzuwarten, ob die fragile Waffenruhe im Iran hält, während der Frieden in Osteuropa immer noch in weiter Ferne scheint.
Die ukrainische Hauptstadt ist in der Nacht erneut von Russland angegriffen worden – nach den Drohnenangriffen auf Luhansk hatte Putin mit Vergeltung gedroht. Russland bestätigte den Einsatz der Mittelstreckenrakete Oreschnik.
Nach schweren Angriffen auf Kiew bittet die Ukraine um mehr Unterstützung. Was Deutschland noch tun kann.
Am Wochenende hat Russland die Ukraine massiv angegriffen, vor allem auch die Hauptstadt Kiew. Ukraine-Korrespondent Florian Kellermann schildert im Gespräch mit Stefan Niemann, wie er den nächtlichen Großangriff erlebt hat. Er beschreibt, wie das massive Bombardement sein persönliches Sicherheitsgefühl verändert hat und wie die Menschen in Kiew der Bedrohung durch Russlands Militär trotzen. Dass die Zivilbevölkerung sich dem Terror aus der Luft beuge, sei kaum zu erwarten.Im Gespräch mit Stefan analysiert Kai Küstner die von Putin als Wunderwaffe gepriesene Oreschnik-Rakete, die nun zum dritten Mal in der Ukraine einschlug. Laut Putin fliegt sie mit 10facher Schallgeschwindigkeit und ist nicht abfangbar. Warum es daran Zweifel gibt, warum sich russische Militärblogger über die geringe Zerstörungskraft lustig machen und warum Europa und die NATO sich zwar gegen diese ballistische Rakete wappnen, sich aber nicht einschüchtern lassen sollten, vertieft Kai in dieser Ausgabe. Er schaut auch auf den Widerspruch zwischen neuen US-Angriffen im Iran und einer vermeintlich kurz bevorstehenden Einigung bei den Verhandlungen beider Seiten. Kai erklärt, dass es zunächst mal um ein Rahmenabkommen als Basis für weitere Gespräche geht. Eine Einigung ist auch deshalb so kompliziert, weil der Iran Sanktionserleichterungen will. US-Präsident Trump wird vermeiden wollen, dass ein möglicher "Deal" allzu sehr dem Atomabkommen von 2015 gleicht, das er in seiner ersten Amtszeit gekündigt hatte.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beleuchtet Stefan Niemann mit Julia Weigelt die sogenannte regelbasierte internationale Ordnung. Julia erklärt, dass diese auf dem Völkerrecht basiert, aber von verschiedenen Nationen unterschiedlich ausgelegt wird. Der Umgang mit dieser Ordnung habe sich in den vergangenen Jahren verändert. So hätten die USA zum Beispiel mit Blick auf den Krieg gegen Iran gar nicht versucht, diesen völkerrechtlich zu legitimieren. Julia beschreibt auch, welche Kritik Länder des globalen Südens am Konzept der regelbasierten Ordnung haben, wie China versucht, ein alternatives internationales Ordnungsmodell zu etablieren und welchen Weg es gibt, das bestehende System zu verbessern.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlWunderwaffe "Oreschnik"?https://www.kyivpost.com/post/76801Deutsche Außenpolitik und das Leitbild der "regelbasierten internationalen Ordnung" - Herausforderungen durch China, Russland und die USA (SWP)https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2026S05_Regelbasierte_internationale_Ordnung.pdf2030-Agenda der Vereinten Nationen mit 17 Nachhaltigkeitszielenhttps://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsziele-sdgs
Russland hat am Wochenende die ukrainische Hauptstadt Kiew angegriffen. Es waren die schwersten Angriffe seit Monaten. Weitere könnten folgen. Wie lebt es sich mit den russischen Angriffen in Kiew? Der freie Journalist Denis Trubetskoy erzählt, wie er das Wochenende erlebt hat. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die Schweiz will bei der Sicherheit und Abschreckung im Weltraum vorwärtsmachen. Verteidigungsminister Martin Pfister hat deshalb seine deutschsprachigen Amtskollegen getroffen. Doch wie steht es um die Fähigkeiten der Schweizer Armee im Weltraum? Ludovic Monnerat, Kommandant des Kompetenzzentrums Weltraum, erklärt. · Die USA machen Druck auf Kuba und haben den ehemaligen Staatschef Raúl Castro angeklagt. Die Freude bei den Exil-Kubanerinnen und -Kubanern in den USA ist gross. Warum? Antworten gibt es von Jonathan Slapin, Politikwissenschaftler an der Universität Zürich. · In der Fondation Beyeler in Basel ist ein umstrittenes Bild ausgestellt worden. Es handle sich um Raubkunst, beim betroffenen Bild, und es habe früher einem jüdischen Sammler gehört. Das sagt ein renommierter Provenienzforscher. Regional-Redaktorin Claudia Kenan hat die ganze Geschichte. · Und der Sommer ist da. Eigentlich direkt der Hochsommer mit Temperaturen um oder gar über 30 Grad Celsius. Wie aussergewöhnlich sind solche Temperaturen Ende Mai? Simon Eschle von SRF-Meteo ordnet ein.
Die Themen von Matthis und Flo am 26.05.2026: (00:00:00) Papst 🤝 Technik: Computer reparieren kann Leo, bei KI ist er zwiegespalten. (00:02:03) Heftiger Beschuss auf Kyjiw: Was bei dem Angriff zerstört wurde und was eine neue Rakete damit zu tun hat. (00:08:10) (Un)zufriedenheit in deutschen Kommunen: Was die Versorgungslage mit Demokratievertrauen zu tun hat. (00:12:23) Erdoğan vs. Opposition: Was mit dem Oppositionsführer passiert ist und warum es Proteste gegen eine Unischließung gab. (00:16:55) "Doping-Spiele": Neuer Weltrekord bei den Enhanced Games. 🎧Hier kommt ihr zur aktuellsten Folge von "Mal angenommen": 🗺️https://1.ard.de/doping-malangenommen 📱Hier kommt ihr zu Karte der Kommunen: https://1.ard.de/Kommunen-Studie Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – und kommt gern in unseren WhatsApp-Channel: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Kellermann, Florian www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Die Weltpolitik ist derzeit von einem Spannungsfeld aus militärischer Härte und Diplomatie geprägt. Auf ukrainische Angriffe folgte ein Vergeltungsschlag Russlands. 600 Drohnen und 90 Raketen, darunter Oreschniks, auf Kiew verdeutlichen die anhaltend ernste Lage vor Ort. Die Zerstörung des ARD-Studios macht zudem die direkten Auswirkungen auf internationale Beobachter vor Ort deutlich. Gleichzeitig deuten sich im Nahen Osten diplomatische Lösungsansätze an, auch wenn die Spannungen bestehen bleiben. So erklärte US-Präsident Donald Trump, dass eine Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Konflikts bereits weitgehend ausgehandelt sei. Dies könnte eine Stabilisierung der Region einleiten. Beide Entwicklungen illustrieren exemplarisch die komplexe Koexistenz von militärischer Konfrontation und politischen Verhandlungsbemühungen auf der internationalen Bühne.
Donald Trump ringt um einen möglichen Deal mit dem Iran - und plötzlich wirkt alles wieder offen. Während aus Washington zunächst Signale kamen, dass ein Abkommen kurz bevorstehen könnte, wächst der Widerstand gegen einen möglichen Iran-Deal massiv: in Israel, unter Republikanern - und offenbar auch im Weißen Haus selbst. Gleichzeitig eskaliert Russland den Krieg gegen die Ukraine weiter. Nach einem der schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn liegt Kiew erneut unter Schock.
Nach russischem Raketenangriff: Tote und Zerstörung in Kiew, Iran-Krieg: Waffenruhe mit USA scheint möglich, Indien und der Einfluss des Iran-Kriegs, Wiedereröffnung des NS-Dokumentationszentrums in Nürnberg, Mittendrin in Prerow: Kunst von Baselitz in der Dorfkirche, Das Wetter
Russland hat die Ukraine erneut mit Drohnen und Raketen massiv angegriffen - besonders die Hauptstadt Kiew. Die Ukrainische Luftwaffe sprach von rund 600 Langstreckendrohnen und 90 Raketen. Es ist damit einer der schwersten Angriffe.
Wir berichten ausführlich über den russischen Großangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew - auch über die schweren Schäden in unserem ARD-Studio dort. Außerdem: Die türkische Polizei stürmt die Parteizentrale der oppositionellen CHP - und: Bayerns Ministerpräsident Söder spricht beim Sudetendeutschen Tag in Brünn von einem "historischen Signal".
2022, zu Beginn des russischen Angriffskriegs, galt die Ukraine als chancenlos. Heute verschiebt sie mit Militärschlägen auf die kritische Infrastruktur tief im russischen Hinterland und Drohnen, die bis nach Moskau kommen, die Kräfteverhältnisse immer weiter. Rebecca Barth aus dem ARD-Studio Kiew erklärt in dieser 11KM-Folge, wie sich die Ukraine im fünften Kriegsjahr zum gefragten militärischen Partner für Deutschland und Europa entwickelt und Russlands Spielraum zunehmend einschränkt. Die neuesten Entwicklungen im Krieg zwischen der Ukraine und Russland findet ihr auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/thema/ukraine In dieser früheren 11KM-Folge „Gefährliches Surren: Wie Drohnen über Europa abgewehrt werden können“ sprechen wir über mutmaßlich russische Drohnen und wie Deutschland und die EU mit ihnen umgehen: https://1.ard.de/11KM_Drohnen_ueber_Europa Hier geht's zu "Streitkräfte und Strategien”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautoren: Julius Bretzel und Niklas Münch Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Host: Nadja Mitzkat Produktion: Lorenz Kersten, Christine Frey und Hanna Brünjes Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Zwei Krisen, ein Stillstand: Drohnen und Viren. Der Ukrainekrieg ist zu einem zermürbenden Drohnen- und Abnutzungskrieg erstarrt. Die Fronten sind festgefahren, da Drohnen jeden Vorstoß verhindern. Ein Friedensschluss rückt in weite Ferne, da sowohl Kiew als auch Moskau auf einen militärischen Sieg setzen. Währenddessen überziehen sich beide Seiten mit massiven Luftangriffen, die bis nach Moskau reichen. Gleichzeitig hat die WHO wegen eines Ebola-Ausbruchs im Kongo und in Uganda eine Notlage ausgerufen. Die tödliche „Bundibugyo-Variante”, gegen die es keine Impfung gibt, hat bereits über 80 Menschenleben gefordert. Während in Europa um jeden Meter gekämpft wird, geht es in Afrika um die Eindämmung eines tödlichen Virus. Bundesgesundheitsministerin Warken stuft eine Pandemie in Deutschland jedoch als „nahezu ausgeschlossen” ein. Bei beiden Krisen ist internationale Zusammenarbeit gefragt.
Andrij Jermak war jahrelang der mächtigste Mann an der Seite von Wolodymyr Selenskyj - sein Präsidialamtschef, engster Vertrauter und einer der einflussreichsten Entscheider der Ukraine. Jetzt steht er im Zentrum eines Korruptions- und Geldwäscheverfahrens, das das politische Kiew erschüttert.
US-Präsident Donald Trump bezeichnet das Gipfeltreffen in Peking mit Chinas Staatschef Xi Jinping als einen grossen Moment des Respekts: Es sei ein Treffen der zwei grossen Länder, der «G2», sagte Trump in einem Interview. Was haben die USA konkret erreicht? Unser USA-Korrespondent ordnet ein. Weitere Themen: · Auch Chinas Staatschef Xi Jinping hat sich zum Treffen in Peking geäussert: Die Beziehungen zwischen China und den USA seien die wichtigsten der Welt und dürften niemals ruiniert werden, sagte Xi. Die Gespräche seien gut gewesen und es seien «insgesamt ausgewogene und positive Ergebnisse erzielt worden». Kann Xi zufrieden sein mit diesem Treffen? Unser China-Korrespondent ordnet ein. · Zu einem weiteren Besuch: Eine Delegation aus den USA ist nach Kuba gereist und hat unter anderem Vertreter des kubanischen Innenministeriums getroffen. Es sei darum gegangen, den Dialog zwischen den beiden Ländern zu fördern, angesichts der «komplexen» bilateralen Beziehungen, schreibt die kubanische Regierung. · Bei den russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Darunter seien drei Kinder, teilen die staatlichen Rettungsdienste mit. Russland hat die Ukraine in den vergangenen Tagen mit hunderten Drohnen und dutzenden Raketen angegriffen. In der Nacht auf Donnerstag war Kiew das Hauptziel der Angriffe. Der Bürgermeister der Stadt, Vitali Klitschko, hat für heute einen Trauertag angekündigt. · Die Schweiz hat den Final beim Eurovision Song Contest in Wien verpasst. Die Thuner Sängerin Veronica Fusaro hat sich nicht für die Finalshow qualifizieren können. Fusaro ist mit dem Lied «Alice» angetreten. Der Final des diesjährigen ESC findet morgen statt.
Nach einem der längsten und tödlichsten Großangriffe Russlands auf die ukrainische Hauptstadt mit mindestens 24 Toten, zahlreichen Verletzten und Vermissten beleuchtet Kai Küstner mit Rebecca Barth die Lage in Kiew und an der Front. Man habe zu viel Optimismus an diese sogenannte Feuerpause vom Wochenende davor geknüpft, befindet Rebecca. Die Andeutungen des russischen Machthabers Putin, der Krieg neige sich dem Ende zu, hält die ARD-Korrespondentin für reine "Rhetorik", ohne dass dies die Lage entscheidend verändere. Doch jenseits dessen nimmt Rebecca wahr, dass die Ukraine zuletzt durchaus selbstbewusster auftrete. Was sie auf Erfolge der Rüstungsindustrie bei Drohnen und weitreichenden Waffen zurückführt. Die Ukrainer hätten auch wegen der zurückgefahrenen US-Unterstützung verstanden, dass sie sich selbst helfen müssten. Und auch die Lage an den Frontlinien stelle sich deutlich positiver dar als noch vor wenigen Monaten befürchtet.Mit seiner langjährigen Erfahrung als China- und USA-Korrespondent analysiert Stefan Niemann den Besuch von Donald Trump in Peking. So demonstrativ ihm seine Gastgeber den Roten Teppich ausgerollt hatten: der US-Präsident wirkte deutlich schwächer als der mächtige Xi Jinping. Im Staatsfernsehen der Volksrepublik laufen die symbolträchtigen Bilder vom Staatsbesuch wie Belege einer Wachablösung: die Tage der Supermacht Amerika seien gezählt, die Zukunft gehöre China. Zwar hat Xi Jinping Donald Trump wohl signalisiert, mäßigend auf das iranische Regime einwirken zu wollen, um die Straße von Hormus wieder frei (auch gebührenfrei!) zu bekommen, aber ob Chinas kommunistische Führung die Mullahs als Verbündete fallen lässt, bleibt ungewiss. Unmissverständlich war Xi nur beim Thema Taiwan: unverhohlen drohte Chinas Staats- und Parteichef Donald Trump mit einem heftigen Konflikt, sollten sich die USA in Sachen Taiwan "falsch verhalten". Gemeint sind vor allem die versprochenen amerikanischen Waffenlieferungen, die Peking als Provokation und Einmischung in "innere Angelegenheiten" versteht. Ob Taiwans de facto Schutzmacht USA die demokratisch regierte Insel tatsächlich "aufgeben", um China in anderen kontroversen Fragen milde zu stimmen, wird sich noch zeigen.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Russischer Zerstörer vor Fehmarnhttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-zerstoerer-ostseekueste-100.htmlPodcast-Tipp: 11KM live: Deutsche Geheimdienste - bald größer und gefährlicher?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:49a4dd917eded8b8/Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Wenige Tage nach einer kurzzeitigen Waffenruhe griff Russland erneut mit Raketen und Drohnen die Ukraine an. Aus Kiew wurden Explosionen, mehrere Verletzte sowie mindestens ein Todesopfer gemeldet. Am gleichen Tag flogen Schwärme ukrainischer Drohnen auf russisches Gebiet.
Ein Frieden durch Dialog rückt in immer weitere Ferne, auch weil die Bundesregierung fest davon überzeugt ist, Russland niederringen zu können und zu müssen. Der Siegfrieden ist das erklärte Ziel. Von Sevim Dagdelen.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Als wäre nicht Bonn, sondern Kiew die Außenstelle des deutschen Verteidigungsministeriums, gab Verteidigungsminister Boris PistoriusWeiterlesen
Bundesverteidigungsminister Pistorius ist zu Gesprächen in Kiew eingetroffen. Bei dem Besuch geht es vor allem um den Ausbau der Rüstungskooperation mit der Ukraine. Und: DGB-Bundeskongress warnt vor Angriffen auf den Sozialstaat. Schmidt-Mattern, Barbara
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Trump wartet: Wie reagiert der Iran auf den US-Vorschlag? / Putin in Moskau: „Unsere Sache ist gerecht“ - Waffenruhe bis zum 11. Mai US-Präsident Donald Trump präsentiert sich derzeit auf der weltpolitischen Bühne als Krisenmanager. Die Entwicklungen in zwei gefährlichen Konflikten tragen seine Handschrift. Im Nahen Osten wartet Trump auf eine Antwort Teherans auf seinen 14-Punkte-Plan, der 30-tägige Friedensverhandlungen im Iran-Krieg einleiten soll. Zeitgleich vermittelte er eine Waffenruhe bis zum 11. Mai, wodurch Russland den Tag des Sieges ungestört begehen konnte. Zwar trat Wladimir Putin in seiner Rede siegessicher auf und Kiew sowie Moskau werfen sich Verstöße gegen die Feuerpause vor, doch es gibt Hoffnung. Laut Umfragen befürwortet eine Mehrheit der Russen Verhandlungen, auch ein Gefangenaustausch scheint möglich. Ob Trumps Vorstöße echten Frieden bringen oder nur kurze Pausen in erbitterten Kriegen sind, wird sich in Kürze zeigen.
Er deckt Scam-Fabriken in Asien auf, erzählt von Gaming-Ausbeutung, Amanda Knox und Mesut Özil und spürte per Podcast Daniela Klette auf: Khesrau Behroz, in Kabul geboren, prägt mit "Cui Bono" und "Legion" den deutschen Podcast-Journalismus. Sein neues Projekt: "This is America: Free Luigi".
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Wirtschaftsministerin Katherina Reiche drängt auf eine schnelle Reform des Strommarkts. Das bisherige System der Einspeisevergütung soll nach ihren Worten grundlegend überarbeitet werden. Künftig, so die Ministerin, solle Strom, der nicht benötigt wird, nicht mehr vergütet werden. Hintergrund sind zuletzt deutlich gestiegene Überkapazitäten bei Solarstrom, die zu hohen Kosten im System geführt haben. Auch politisch zeigt sich ein angespanntes Bild: Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass sich mehr als ein Viertel der Wähler eine schwarz-blaue Koalition wünscht. Die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht dabei einen neuen Höchststand von 85 Prozent. Gleichzeitig spricht sich rund ein Viertel der Befragten für einen AfD-Kanzler aus. Und auch im Ukrainekrieg gibt es Bewegung: Erstmals seit Monaten haben die Außenminister der USA und Russlands wieder direkt miteinander telefoniert. Während sowohl Kiew als auch Moskau Gesprächsbereitschaft signalisieren, bleibt die Lage weiterhin angespannt – nicht zuletzt wegen widersprüchlicher Aussagen zu möglichen Waffenruhen.
Erstmals seit Monaten haben die Außenminister der USA und Russlands wieder direkt miteinander gesprochen. Während Kiew und Moskau Gesprächsbereitschaft signalisieren, bleibt die Lage im Ukrainekrieg angespannt – auch angesichts widersprüchlicher Waffenruhe-Ankündigungen.
Was macht eigentlich ein Botschafter den ganzen Tag? Das habe ich den Diplomaten Leigh Turner gefragt. Er war Botschafter in Wien, Kiew und Generalkonsul in Istanbul. Über Spionage, Brexit, Cocktail-Partys und was einen guten Diplomaten ausmacht.
Im heutigen Interview mit Swen Lorenz sprechen wir über die überraschende ökonomische Realität in der Ukraine und warum er trotz der aktuellen Lage enorme Investment-Möglichkeiten in den Bereichen Immobilien und Landwirtschaft sieht. Vereinbare jetzt dein kostenfreies Strategiegespräch: https://jensrabe.de/Q2Termin26 Livetrading jetzt auf: https://aktienkannjeder.de Trage dich hier in meinen täglichen kostenfreien Newsletter ein https://jensrabe.de/Q2NewsYT26
Ein Sachbuch wie ein Abenteuerroman: Bojan Pancevski, Autor und Journalist für das Wallstreet Journal, im Gespräch mit Eva Konzett und Tessa Szyszkowitz über die spektakulärste Sabotage-Operation der modernen Geschichte, geplant in einer Bar in Kiew.Eine Rezension des Buches von Bojan Pancevski mit dem Titel „Die Nord-Stream-Sprengung“ finden Sie hier.„Die Nord-Stream-Sprengung“ ist im faltershop erhältlich. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Iran blockiert erneut die Straße von Hormus, Waffenruhe im Libanon ist brüchig, Finanzminister Klingbeil fordert Gegenmaßnahmen zur möglichen Kerosin-Knappheit, Auf bundesweiten Demonstrationen wird eine schnellere Energiewende gefordert, Unbekannter erschießt in Kiew mindestens sechs Menschen, NSDAP-Mitgliedschaften für Nachforschungen online im US-Nationalarchiv abrufbar, Bei Explosion in Völklingen stirbt ein Mann, Vorbereitungen für Rettung des gestrandeten Buckelwals vor der Insel Poel laufen auf Hochtouren, 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zur Fußball-Bundesliga und zur Frauen-Fußball WM-Qualifikation dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.