Unter dem Titel "Forum" gibt es in SWR2 täglich Gespräche zwischen zwei oder drei Teilnehmern. 45 Minuten haben die Gesprächspartner Zeit, Standpunkte zu klären, Sachverhalte zu reflektieren, Perspektiven zu entwickeln - immer mit dem Ziel, Orientierungswissen zu bieten. Zur Diskussion stehen aktuel…

Im Frühjahr 1956 schockierte der Hüftschwung von Elvis Presley das konservative Amerika – und elektrisierte die Jugend. Es folgte der Siegeszug eines Stils, der die populäre Musik über Jahrzehnte prägte und der Jugendliche - Teenager - als neue Zielgruppe etablierte. Wie entstand aus Rhythm & Blues, Gospel und Country dieser neue Sound? Warum war Mitte der Fünfzigerjahre die Zeit reif dafür? Wie reagierte Nachkriegsdeutschland auf die Welle aus Amerika? Und was ist heute davon übrig? Bernd Lechler diskutiert mit Mathias Häußler – Historiker, Universität Regensburg; Bodo Mrozek – Historiker am Berliner Kolleg Kalter Krieg des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin; Jenni Zylka – Kulturjournalistin

Seit 16 Jahren hat Ministerpräsident Viktor Orbán die Macht in Ungarn fest im Griff. In dieser Zeit hat er ein autoritäres Regierungssystem aufgebaut, das er selbst „illiberale Demokratie“ nennt. Gegen Migration, für Heimat, Familie, Christentum – Orbáns nationalistischer Kurs hat Ungarn zum Sehnsuchtsort der globalen Rechten gemacht. Sein Herausforderer bei der Wahl am 12. April, Péter Magyar, will Schluss machen mit dem „Orbánismus“, das Land von Korruption befreien und fest in Europa verankern. Von einer historischen Abstimmung ist die Rede, bei der sich nicht nur die Zukunft Ungarns, sondern auch das Schicksal der EU entscheidet. Michael Risel diskutiert mit Dr. Kai-Olaf Lang – Stiftung Wissenschaft und Politik; Prof. em. Dr. Werner Patzelt – Politikwissenschaftler; Dr. Petra Thorbrietz – freie Journalistin und Autorin

Wolfram Weimer polarisiert. Er sorgt für Aufruhr in der Filmszene, dann bei den Buchhandlungen, der Hauptstadtkultur und nun auch noch bei zentralen Gedenkorten: Buchenwaldverbände wollen seinen Auftritt bei einer Gedenkveranstaltung verhindern. Viele halten den Kulturstaatsminister für überfordert, andere unterstellen ihm den Willen zum Kulturkampf. Welche Konflikte zwischen Kultur und Staat sind in den letzten Wochen aufgebrochen, könnte die Auseinandersetzung die politische Kultur verändern und wo wären Ansätze für eine echte Richtungsdebatte, möglicherweise nach Wolfram Weimer? Karsten Umlauf diskutiert mit Christoph Bartmann – Germanist und Autor; Janika Gelinek – Leiterin Literaturhaus Berlin; Jürgen Kaube – Feuilletonchef FAZ

Der Frühjahrsputz steht an. Nach der Heizperiode verausgabt sich mehr als der Hälfte der Deutschen beim Wischen, Schrubben und Saugen. Im Internet schauen Millionen Menschen anderen beim Putzen zu. Psychologen behaupten, dass sich Großreinemachen positiv auf die mentale Gesundheit auswirkt. Dabei stehen diejenigen, die von Berufs wegen putzen, in der gesellschaftlichen Rangordnung ganz unten. Ist Putzen Plackerei, Therapie oder Wellness? Welche Rolle spielen Reinigungsrituale im Frühling? Und warum putzen die Saarländer am wenigsten? Marion Theis diskutiert mit Jens Lönneker – Psychologe; Stefania Pitscheider Soraperra – Frauenmuseum Hittisau; Linda Thomas – Raumpflegerin, Autorin

USA und Iran haben sich auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Die Straße von Hormus soll für den Schiffsverkehr geöffnet werden. Über ein endgültiges Abkommen zur Beilegung des Konflikts wird jetzt verhandelt. Mit welchen Aussichten auf Erfolg? Thomas Ihm diskutiert mit Jörg Lau – Außenpolitischer Korrespondent „Die Zeit“; Christoph von Marschall – Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim Berliner Tagesspiegel; Karin Senz – ehemalige ARD-Korrespondentin im Iran

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat angekündigt, freiwillige Integrationskurse für Geflüchtete ohne Bleibeperspektive zu streichen. Aus Geldmangel, wie es heißt. Betroffene und beteiligte Institutionen laufen dagegen Sturm. Und erinnern an den Koalitionsvertrag der schwarz-roten Bundesregierung, in dem es heißt: „Wir wollen Integration ermöglichen“. Wie berechtigt ist der Protest? Wo stehen wir in Sachen Integration in Deutschland? Doris Maull diskutiert mit Ricarda Breyton – „Die WELT“; Dr. Niklas Harder – Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung; Prof. Dr. Yuliya Kosyakova – Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung

Die Geschichte des BND ist schillernd und nicht immer ruhmreich. Mit dem Umzug von Pullach nach Berlin, dem Fall der Mauer und aktuell den Kriegen und Krisen dieser Welt, änderte sich auch der Auslandsgeheimdienst. Die geopolitische Lage stellt den BND vor Fragen, die für den Wohlstand und die Sicherheit unseres Landes überlebenswichtig sind. Aber ist der Dienst dafür geeignet? Wie passen Rechtstaat und Spionage zusammen? Und weiß die Politik, was Spione brauchen? Thomas Ihm diskutiert mit Dirk Banse – Journalist, Die Welt; Prof. Dr. Sophia Hoffmann – Politikwissenschaftlerin, Universität Erfurt; Prof. Dr. Wolfgang Krieger – Historiker, Universität Marburg

Am 1. April 1976 gründeten zwei Computernerds in Palo Alto in Kalifornien eine Firma, die zunächst nicht allzu große Erfolgsaussichten hatte. Aber dann zum wertvollsten Tech-Unternehmen der Welt aufstieg. Apple hat den Alltag von vielen Menschen verändert. Das hat viel mit der Person Steve Jobs zu tun und seiner Idee, dass technische Geräte nicht nur innovativ sondern auch „cool“ sein können. Wie hat das Unternehmen unsere Art zu kommunizieren oder auch Musik zu hören geprägt? Was hat Computerdesign mit Spiritualität zu tun? Und wie weit kommt man heute im Silicon Valley noch mit dem firmeneigenen Motto „Think different“? Karsten Umlauf diskutiert mit Richard Gutjahr – Journalist; Lisa Hegemann – Journalistin, Die ZEIT ; Prof. Bernhard Pörksen – Medienwissenschaftler, Uni Tübingen

Sie gilt als Schicksalswahl für Ungarn – und die EU: Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und zum ersten Mal seit 16 Jahren muss Regierungschef Viktor Orban um seine Wiederwahl bangen. Denn der Herausforderer und Politik-Neuling Peter Magyar liegt in vielen Umfragen klar vorn. Sein Erfolgsrezept: Kritik an der grassierenden Korruption, ein Pro-Europa-Kurs und viel Optimismus. Norbert Lang diskutiert mit Prof. Dr. Ellen Bos – Politikwissenschaftlerin; Gerhard Papke – Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft; Keno Verseck – Journalist

Die Preise für Öl und Gas explodieren – die Folgen bekommen wir in Deutschland seit Kriegsbeginn nicht nur an der Tankstelle zu spüren. Der Preisschub könnte auch den lang ersehnten wirtschaftlichen Aufschwung stoppen. Wie teuer wird die Energieversorgung angesichts der Eskalation im Nahen Osten? Und was bedeutet das für Verbraucher und Unternehmen? Wie stellen wir sicher, dass wir genug Öl und Gas haben – auch im kommenden Winter? Und was muss langfristig passieren, damit Deutschland unabhängiger wird von fossilen Energie-Importen? Geli Hensolt diskutiert mit Steffen Kawohl – Referent für den Fachbereich Energie, Deutscher Mittelstands-Bund (DMB) e.V.; Petra Pinzler – Autorin „Die Zeit“; Daniel G. Wetzel – Wirtschaftsredakteur, Welt-Gruppe

Filmemacher, Philosoph, Schriftsteller – kaum ein anderer Intellektueller hat die Bundesrepublik seit 1945 mehr geprägt als Alexander Kluge. In den Sechzigerjahren wurde er als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, als Autor gehört er zum Kreis der „Gruppe 47“. Getrieben von einer grenzenlosen Neugier war er zugleich Meister der freien Assoziation wie der messerscharfen Gesellschaftsanalyse. Jetzt ist Alexander Kluge im Alter von 94 Jahren gestorben. Gregor Papsch diskutiert mit Andreas Ammer – Journalist und Hörspiel-Autor; Iris Radisch – Literaturkritikerin, DIE ZEIT; Rüdiger Suchsland – Filmkritiker und Regisseur

Der CDU-Politiker Walter Lübcke wird in Kassel ermordet, die parteilose Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit einem Messer schwer verletzt, der SPD-Wahlkämpfer Matthias Ecke in Dresden brutal zusammengeschlagen. Extreme Einzelfälle, sicher. Aber Angriffe gegen Politikerinnen und Politiker gehören inzwischen zum Alltag in Deutschland, sie reichen von Hass und Hetze im Netz bis hin zur offenen Gewalt. Tendenz steigend. Was ist da passiert in den letzten Jahren? Und wann ist das gekippt? Was machen Gewalterfahrungen mit den Opfern, den vielen politisch engagierten Menschen, die eine Demokratie braucht? Und wie kommen wir zurück zu einem respektvollen Miteinander? Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Christopher Dowe – Historiker und Leiter der Ausstellungsorte im Haus der Geschichte Baden-Württemberg; Dr. Farina Rühs – Psychologin, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen; Jonas Weber – Abgeordneter der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag

Nacktbilder und Fake-Sex-Videos im Netz, gegen ihren Willen: Die Schauspielerin Collien Fernandes hat Anzeige erstattet, wegen „Virtueller Vergewaltigung“. Wenn ihre Vorwürfe stimmen, ist sie ein Opfer unter Tausenden. Ein Foto, KI-Software und ein paar Klicks genügen, um eine pornografische Illusion mit echten Gesichtszügen zu kreieren und zu verbreiten. Die Täter sind dreist, die Regeln lax, wenn es um sexualisierte Deepfakes geht. Wie lässt sich der bildbasierte Missbrauch im Internet stoppen? Und was muss sich im Verhältnis zwischen Frauen und Männern ändern? Marion Theis diskutiert mit Maria Pawelec – Politikwissenschaftlerin, Universität Tübingen; Dr. Dag Schölper – Bundesforum Männer; Dipl. Jur. Jacqueline Sittig –Expertin für bildbasierte sexualisierte Gewalt

Die Wähler entscheiden nicht nur über den Landtag in Mainz, sondern auch die Stimmung in Berlin. Die voraussagbar schlechte Laune beim Wahlverlierer wird die Stimmung in der Berliner Regierungskoalition auf eine harte Probe stellen. Aber für Wundenlecken fehlt die Zeit. Das Land braucht dringend Reformen, auch damit die Wahlen im Osten im September nicht zum Offenbarungseid werden – zumindest für die gemäßigten Parteien. Claus Heinrich diskutiert mit Anna Lehmann – Leiterin der Parlamentsredaktion der taz; Dirk Rodenkirch – SWR Landespolitik Rheinland-Pfalz; Prof. Dr. Wolfgang Schroeder – Politikwissenschaftler, Uni Kassel

Die Wirtschaftskrise macht den Beschäftigen in den Unternehmen zu schaffen. Rechte Netzwerke greifen die Zukunftsängste der Mitarbeitenden gezielt auf und versuchen, sie für ihre Zwecke zu nutzen. Bei den aktuell laufenden Betriebsratswahlen werben sie um Stimmen, teilweise mit Unterstützung der AfD. Zugleich wählen immer mehr Arbeiten die AfD, zuletzt bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Was bedeutet das für die einstige Arbeiterpartei SPD? Und für Gewerkschaften wie die IG Metall? Und wie erfolgreich sind die Strategien rechter Netzwerke in den Betrieben? Geli Hensolt diskutiert mit Klaus Dörre – Soziologe; Rainer Hank – Journalist; Daphne Weber – Expertin für rechte Gewerkschaftsarbeit

Auch in Rheinland-Pfalz galt es lange als sicher, dass die CDU nach mehr als 30 Jahren die Führung des Landes von der SPD übernehmen wird. Jetzt zeichnet sich doch wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem seit anderthalb Jahren amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer und seinem Herausforderer Gordon Schnieder von der CDU ab. Doch welche Themen werden die Wahl entscheiden? Welche Rolle spielt die AfD im Land? Und was bedeutet das alles am Ende für die Menschen in Rheinland-Pfalz? Eva Röder diskutiert mit Christian Buttkereit – SWR-Landtagskorrespondent Rheinland-Pfalz; Dr. Anna-Sophie Heinze – Politikwissenschaftlerin Universität Trier; Timo Steppat – Landeskorrespondent Rheinland-Pfalz, FAZ

Der Streit um den abgesagten Buchhandlungspreis, der von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer vergeben werden sollte, wirft auch Fragen nach Kulturförderung auf. Wird dieser Preises benötigt? Genießt die Buchbranche Sonderrechte? Sind staatliche Kulturpreise sinnvoll? Ist sofort Schaden für die Demokratie zu befürchten, wenn nicht subventioniert wird? Macht sich die Kultur zunehmend davon abhängig? Michael Köhler diskutiert mit Marc Reichwein – Redakteur Literarische Welt, WELT; Josua Straß – Inhaber Buchhandlung Eulennest, Baden-Baden; Martina Tittel – Vors. Landesverband Berlin-Brandenburg im Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Spannung vor der Oscar-Nacht ist hoch: 16 mal ist das Vampirdrama „Blood and Sinners“ nominiert, so viel wie kein Film zuvor. Erwartet wird ein enges Rennen mit dem satirischen Widerstandsepos „One Battle After another“. Möglicherweise ist der große Gewinner der Oscar-Nacht aber Hollywood selbst. Die Filmbranche befindet sich seit Jahren in der Krise. Kann sie sich freischwimmen mit ausgezeichneten Geschichten, Bildern und Besetzungen? Inwiefern wird der Druck spürbar, mit dem sie unter der Trump-Regierung zu kämpfen hat? Welche Signale gehen von dieser Preisverleihung aus? Karsten Umlauf diskutiert mit Anja Dihrberg-Siebler – Casting-Direktorin; Prof. Vinzenz Hediger – Filmwissenschaftler, Uni Frankfurt; Arabella Wintermayr – Filmkritikerin

Er war einer der ganz Großen, manche sagen, der vielleicht letzte deutsche Intellektuelle von Weltrang: Der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas. Am Samstag ist er im Alter von 96 Jahren gestorben. Als kritische Instanz hat er die Bundesrepublik seit ihrer Gründung begleitet. In der öffentlichen Wahrnehmung wurde aus dem linken Professor ein staatstragender Denker. Doch sein philosophisches Projekt der Verständigung geriet immer stärker unter Druck: Trump, Zeitenwende, der Aufstieg des Rechtspopulismus – was bleibt vom Glauben an Vernunft und moralischen Fortschritt? Was bleibt von Jürgen Habermas? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Philipp Felsch – Kulturwissenschaftler, Humboldt-Universität zu Berlin; Prof. Dr. Rahel Jaeggi – Philosophin, Humboldt-Universität zu Berlin; Dr. Peter Neumann – Philosoph und Redakteur im Feuilleton der „ZEIT“

Er bündelte den Strom vergangenen Lebens in viel gelesenen Erzählungen. Beim Publikum war er sehr beliebt. „Schilderer Deutschlands“ nannte Kanzler Helmut Schmidt seinen Freund Siegfried Lenz. Mit Günter Grass begleitete Lenz 1970 Willy Brandt auf seiner Polen-Reise. Sie unterstützten dessen Versöhnungskurs und die neue Ost-Politik. Geist und Macht standen sich nie so nahe wie damals. Von überragender Bedeutung ist sein Buch „Deutschstunde“ von 1968 über Schuld und Verantwortung im NS-Staat. Am 17. März wäre Siegfried Lenz 100 Jahre alt geworden. Warum soll man ihn heute noch lesen? Michael Köhler diskutiert mit Günter Berg – Vorstand der Siegfried Lenz Stiftung; Helmut Böttiger – Literaturkritiker, Berlin; Dr. Maren Ermisch – Universität Münster, Mitherausgeberin der Hamburger Gesamtausgabe der Werke von Siegfried Lenz

Ob Kinofilme wie „Blood and Sinners“, Remakes wie „Dracula – Die Auferstehung“ oder Serien wie „Oderbruch“ und „What we do in the Shadows“ – zahllose Regisseure und Autoren erzählen wieder Vampirgeschichten. Die Kritiker und das Publikum sind begeistert: „Blood and Sinners“ ist in 16 Kategorien für den Oscar nominiert, die ARD-Produktion „Oderbruch“ wurde über 13 Millionen Mal gestreamt. Woher kommt das Interesse an diesen blutrünstigen Gestalten? Was ist neu an den Vampirfiguren von heute? Und was erzählt die Lust am Grauen über unsere Gegenwart? Norbert Lang diskutiert mit Dana Grigorcea – Autorin; Simeon Elias Hüttel – Kulturwissenschaftler; Prof. Dr. Marcus Stiglegger – Filmwissenschaftler

Rekordpreise an den Tankstellen, nervöse Finanzmärkte – zwar hat US-Präsident Donald Trump den Öl-Schock vorübergehend abmildern können, indem er ankündigte, der Krieg im Iran sei „bald vorbei“. Doch noch gehen die Angriffe der USA und Israels weiter, ist eine Ende der Kämpfe nicht in Sicht. Unter seinem neuen Führer Mojtaba Chamenei hält der Iran die Straße von Hormus weiter besetzt. Und viele fragen sich: Wohin führt das alles – für die angeschlagene deutsche Wirtschaft, für die vom Iran attackierten Golfstaaten, für die Weltwirtschaft insgesamt? Eva Röder diskutiert mit Prof. Dr. Rüdiger Bachmann – Wirtschaftswissenschaftler Universität Michigan; Dr. Bente Scheller – Nahostexpertin Heinrich-Böll-Stiftung; Dr. Sebastian Sons – CARPO-Institut

Klima retten, Autos lenken, Krebs erkennen, Urlaub buchen: Künstliche Intelligenz, so versprechen es die Tech-Konzerne, wird unser Leben bald überall begleiten, wenn nicht dominieren, und das weckt sowohl Hoffnungen als auch Ängste. Andererseits merken wir noch wenig von dieser Zukunft: Chatbots machen weiter Fehler, Firmen stellen KI-Experimente ernüchtert ein. Werden die Sprachmodelle gar nicht immer besser? Bleiben sie für sensible Bereiche unbrauchbar? Ist KI zu ressourcenhungrig, um sie sinnvoll einzusetzen? Wer profitiert vom Hype? Und was passiert, wenn die Blase platzt? Bernd Lechler diskutiert mit Prof. Dr. Holger Hoos – Lehrstuhl für Methodik der Künstlichen Intelligenz, RWTH Aachen; Prof. Dr. Rainer Mühlhoff – Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz, Uni Osnabrück; Prof. Dr. Katharina Zweig – Leiterin Algorithm Accountability Lab, RPTU Kaiserslautern

Mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen von Schwarz und Grün ging es am Sonntag in die Wahlkabinen. Und Kopf an Kopf endete die Wahl, Özdemir gewinnt mit einer Nasenlänge Vorsprung vor Hagel. Und die nächste Wahl folgt auf dem Fuße. Auch in Rheinland-Pfalz spielen die Wähler Schicksal. Es bewegt sich etwas in Deutschland. Aber wie, wohin und warum? Thomas Ihm diskutiert mit Albrecht von Lucke – Redakteur der Blätter für Deutsche und Internationale Politik; Prof. Dr. Andreas Rödder – Historiker, Universität Mainz; Eva Quadbeck, Chefredakteurin, RedaktionsNetzwerk Deutschland

15 Jahre lang hat Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg regiert. Jetzt tritt er ab und Cem Özdemir von den Grünen und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel konkurrieren um sein Erbe. In einer Zeit, in der die Autoindustrie ums Überleben kämpft und bei Trumpf, Bosch und BASF mehrere zehntausend Stellen gekürzt werden. Gleichzeitig kämpft die CDU um Abgrenzung zur AfD. Welche Themen werden die Wahl letztlich entscheiden? Und was bedeuten die möglichen Regierungskoalitionen für die Menschen in Baden-Württemberg? Doris Maull diskutiert mit Rüdiger Soldt – Landeskorrespondent Baden-Württemberg, FAZ; Marc Debus – Politikwissenschaftler Uni Mannheim; Filiz Kükrekol – SWR Redakteurin Landespolitik in Stuttgart

Ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat ein geschlossen antifeministisches Weltbild, mehr Männer als Frauen. Vor allem Rechtsextreme wollen Frauen kleinhalten und torpedieren die Gleichstellung. Dahinter steckt die Idee, dass Männer das stärkere Geschlecht sind. Das bringt Frauen unter Druck, bremst sie aus und macht sie häufiger zu Opfern von Gewalt. Was treibt Antifeminismus an? Was heißt das für die Demokratie? Und warum machen manche Frauen gegen Frauen mobil? Marion Theis diskutiert mit Dr. Beate von Miquel – Deutscher Frauenrat; Prof. Dr. Gert Pickel – Soziologe Universität Leipzig; Tara-Louise Wittwer – Autorin und Content-Creatorin

Rassismus ist in Deutschland weit verbreitet und ein allgegenwärtiges Problem, sagt das Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Eine Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums offenbart, dass Jobcenter, Polizei und Ausländerbehörden für viele Menschen zu "Angsträumen" geworden sind. Nimmt Rassismus zu? Was heißt das für den Alltag von Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion? Und was kann dagegen getan werden? Susanne Babila diskutiert mit Florence Borowski-Shekete – Schulamtsdirektorin, Autorin und Podcasterin; Dr. Cihan Sinanoğlu – Leiter der Geschäftsstelle des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitoring am DeZIM; Prof. Dr. Detlef Pollack – Kultur- und Religionssoziologe

Die Europäische Kommission will europäische Unternehmen unterstützen und plant deshalb ein neues Gesetz: Wenn Firmen Aufträge oder Zuschüsse von der EU bekommen, müssen sie in Europa produzieren. So sollen neue Jobs entstehen und faire Wettbewerbsbedingungen für alle. Sind solche Ideen die richtige Antwort auf Trumps Zollpolitik und die Neuordnung des Welthandels? Oder tut sich Europa damit keinen Gefallen? Geli Hensolt diskutiert mit Caspar Domen – Journalist, Table.Briefings; Klemens Kober – Außenwirtschaftsexperte, DIHK; Silke Wettach – freie Journalistin

Revolutionsführer Chamenei tot, die militärische Infrastruktur geschwächt, der Rückhalt in der eigenen Bevölkerung am Schwinden – ist die selbsternannte islamische Republik am Ende? Auf die Luftangriffe reagiert der Iran mit Härte, bombardiert israelische Städte und US-Stützpunkte in Nachbarländern der Golfregion. Doch wie lange kann das Mullah-Regime dem militärischen Druck noch standhalten? Wer wird die Macht im Iran übernehmen? Wie realistisch ist die Hoffnung auf eine Revolution? Thomas Ihm diskutiert mit Prof. Dr. Gerlinde Groitl – Politikwissenschaftlerin an der Universität Regensburg und Leiterin des Münchener Instituts für Sicherheit und Strategie, Rainer Hermann – Journalist und Autor, Dr. Michael Rimmel – Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer Stiftung Israel

Die Wirtschaft schwächelt, viele Unternehmen bauen deshalb Jobs ab. Dazu kommt die KI, die zunehmend Aufgaben übernimmt: Auch Akademiker und Akademikerinnen finden deshalb nur schwer einen Job. Anfang 2026 etwa waren 360.000 Menschen arbeitslos - trotz Uni-Abschluss. Und auch die Arbeitslosigkeit insgesamt steigt, liegt aktuell bei über 3 Millionen. Wie geht es weiter auf dem Arbeitsmarkt? Wer hat noch Chancen auf einen guten Job? Und wie passt die Entwicklung zum Fachkräftemangel in vielen Branchen? Geli Hensolt diskutiert mit Martina Musati – Vorsitzende der Geschäftsführung Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit (BA); Dr. Stefanie Seele – Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.; Dr. Sandra Zimmermann – WifOR Institute

Suizid ist die häufigste Todesursache bei jungen Menschen. Zudem ist die Zahl der Suizide mit Unterstützung von Sterbehilfeorganisationen im letzten Jahr in Deutschland deutlich gestiegen. Nun schlagen die Kirchen Alarm und fordern Konsequenzen. 2020 hatte das Bundesverfassungsgericht geurteilt, dass es rechtens ist, wenn jemand „selbstbestimmt“ sterben möchte und dabei die Hilfe Dritter in Anspruch nimmt. Eine gesetzliche Regelung ist bisher nicht zustande gekommen, allerdings ist ein neuer Anlauf geplant. Außerdem soll es demnächst ein Suizid-Präventionsgesetz geben. Welche staatlichen Vorgaben braucht es? Und wie lässt sich verhindern, dass Sterben zum Geschäft wird? Marion Theis diskutiert mit Grit Kühne – Arbeitskreis Leben Baden-Württemberg; Prof. Dr. Georg Marckmann –Medizinethiker LMU München; Prof. Dr. Birgit Wagner – Spezialambulanz Suizidprävention Berlin Wenn Sie Suizid-Gedanken haben, finden Sie hier Hilfe und Informationen: https://suizidpraevention-bw.de/ https://www.suizidprophylaxe.de/ https://www.deutsche-depressionshilfe.de/wissen/suizidalitaet 0800 1110111 Telefonseelsorge

Theater, Museen, Verlage, religiöse Gebäude oder historische Zentren wie in Lwiw oder Charkiw. Zehntausende Kulturgebäude, Artefakte oder kulturell bedeutende Orte sind in der Ukraine seit dem Beginn der russischen Invasion am 24.2.2022 in Schutt und Asche gelegt oder beschädigt worden. Oft wurden Menschen dabei getötet oder verletzt. Auch in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine sind Geschichte und kulturelle Identität Ziel der Invasoren. Es werden prorussische Denkmäler errichtet oder Ausstellungen mit russischen Narrativen konzipiert die ukrainische Geschichte umdeuten. Gleichzeitig sind zahlreiche Bücher, Dokumentarfilme oder auch Comedyprogramme entstanden, Wie prägt der Krieg das kulturelle Leben? Wie ist das Verhältnis zur russischen Sprache oder Literatur? Andrea Beer diskutiert mit Olga Grjasnowa – Schriftstellerin, Professorin am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst, Wien; Yuriy Gurzhy – Musiker und Schriftsteller, Berlin / Charkiw; Evgenija Lopata – Kulturmanagerin, Leiterin des Lyrik-Festivals "Meridian Czernowitz Lesungen", Czernowitz

Wenn die US-amerikanische Philosophin Judith Butler am 24. Februar ihren 70. Geburtstag feiert, wird die intellektuelle Welt vermutlich in zwei Lager zerfallen: grenzenlose Verehrung hier, vernichtende Kritik dort. Wie immer, denn Butler polarisiert. Rechten Kulturkämpfern gilt ihre Geschlechtertheorie, mit der sie das binäre Denken in den Kategorien von Mann und Frau überwinden will, schlicht als „Gender-Ideologie“. Von links kommt der Vorwurf, Butler habe die wahren Ziele des Feminismus verraten. Zudem sei ihre Kritik an Israel antisemitisch. Was stimmt? Lohnt die Auseinandersetzung mit Butler noch? Michael Risel diskutiert mit Jan Feddersen, Journalist, „taz“; Prof. Dr. Eva Geulen – Direktorin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin; Dr. Mithu Sanyal – Autorin und Journalistin

Jetzt hat sich auch noch der Bundeskanzler eingeschaltet und ein Social-Media-Verbot für Minderjährige befürwortet. Die SPD schlägt ein nach Alter abgestuftes Modell mit einem Verbot für unter 14-jährige vor; beim heute beginnenden CDU-Parteitag in Stuttgart wird ein Antrag aus Schleswig-Holstein diskutiert werden, der den Zugang zu Facebook, Instagram und TikTok erst ab 16 vorsieht. Der Grund: soziale Medien machen süchtig, konfrontieren Kinder mit überfordernden Inhalten; können Depressionen oder Essstörungen auslösen oder verstärken. Sie sind also eindeutig gefährlich – ob man diesen Gefahren allerdings mit Verboten sinnvoll begegnet, das ist nochmal eine andere Frage. Bernd Lechler diskutiert mit Elisabeth Koblitz – Journalistin und „Newsfluencerin“; Sebastian Meineck – Journalist bei der Nachrichten-Website netzpolitik.org; Dr. Isabel Brandhorst – Psychologin am Universitätsklinikum Tübingen

Der Fall Jeffrey Epstein gilt als größter Missbrauchsskandal der jüngeren Geschichte – und seit kürzlich drei Millionen weitere Akten veröffentlicht wurden, sorgt er täglich für neue Schlagzeilen. Bill Clinton, Bill Gates, Prinz Andrew, Elon Musk und Donald Trump – unzählige Namen tauchen in den Akten auf. Aber wer war wirklich am Missbrauch minderjähriger Frauen beteiligt? Wie funktionierte das System Epstein? Werden Täter mehr geschützt als die Opfer? Und was verrät dieser Skandal über die Reichen und Mächtigen? Norbert Lang diskutiert mit Petra Blum – Investigativreporterin; Prof. Dr. Michael Hartmann – Soziologe; Anne McElvoy –Chefredakteurin bei POLITICO

Eigentlich kann sich die CDU freuen: Ihre Siegchancen bei den Landtagswahlen im März in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sind gut. Doch im Berliner Getriebe knirscht es kräftig. Die Reformideen des Wirtschaftsflügels kommen weder bei den Bürgern noch beim sozialdemokratischen Koalitionspartner gut an. Und der um sich greifende Pessimismus könnte der AfD bei den Wahlen im Osten entscheidende Stimmen bringen. Ob da ausgerechnet der Besuch von Alt-Kanzlerin Angela Merkel beim CDU-Parteitag eine Hilfe ist? Claus Heinrich diskutiert mit Christine Dankbar – Politikchefin der Frankfurter Rundschau; Prof. Dr. Uwe Jun – Politikwissenschaftler, Uni Trier; Christoph Schwennicke – Mitglied der Chefredaktion von T-Online.de

Mit ihrer Autobiografie bricht Gisèle Pelicot endgültig das Schweigen. Sie erzählt darin ausführlich von ihrem Martyrium: Zehn Jahre lang hat ihr Mann sie betäubt und im Internet zur Vergewaltigung angeboten. Er und seine Mittäter wurden mittlerweile zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Doch auch nach dem Strafverfahren bleiben Fragen: Was hat dieses monströse Verbrechen mit unserem alltäglichen Geschlechterverhältnis zu tun? Gibt es bei Männern ein Umdenken, hat die Scham tatsächlich die Seite gewechselt? Und was schützt Frauen vor männlicher Gewalt? Doris Maull diskutiert mit Isabell Beer – Investigativjournalistin u.a. für den NDR; Christoph May – Männerforscher; Gründer Institut für kritische Männerforschung; Dr. Emilia Roig – Sachbuch-Autorin und Feministin

„Under destruction“ ist der Report zur Münchener Sicherheitskonferenz überschrieben, die Botschaft ist eindeutig: die Welt, wie wir sie kannten, ist Vergangenheit. China, Russland und neuerdings auch die USA betreiben eine offen imperialistische Politik. Es gilt das Recht des Stärkeren, wer nicht gewinnt, verliert. Die Welt ordnet sich neu, ob Europa zu den Gewinnern oder Verlierern zählt, ist ungewiss. Die Nato ist beschädigt, Freiheit und Sicherheit scheinen nirgendwo mehr garantiert. Was können die rund 60 Staats- und Regierungschefs und tausend Delegierte in München ausrichten? Stehen die Zeichen auf noch mehr Eskalation, oder ist es an der Zeit, den Schaden zu begrenzen? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Marina Henke – Hertie-School Berlin, Centre for International Security; Oberst a.D. Wolfgang Richter – Sicherheitsexperte; Prof. em. Dr. Christian Hacke – Politikwissenschaftler

Der Hofnarr des Mittelalters war nicht einfach zur amüsanten Belustigung der herrschenden Klasse da. Er durfte und sollte irritieren, provozieren, dem Despoten den Spiegel vorhalten. Die heutigen „Narren“ – Komikerinnen, Satiriker, Kabarettisten – sehen sich zum Teil immer noch in dieser Tradition. Was tun, wenn der Regelbruch, die Irritation, die Provokation zur Normalität wird? Wer hält hier eigentlich wem den Spiegel vor? Und was kann und soll Satire überhaupt bewirken? Eva Röder diskutiert mit Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw – Kommunikationswissenschaftlerin an der Uni Hamburg; Lars Weisbrod – Journalist und Autor; Ella Carina Werner – Satirikerin und Mitherausgeberin der Titanic

Die Kinder werden es einmal besser haben als die Eltern, wenn sie sich nur genug anstrengen: Dieses Aufstiegsversprechen erfüllt sich in Deutschland immer seltener. Im Gegenteil: Ob Menschen Karriere machen, viel Geld verdienen, sich ein Eigenheim leisten können, hängt weniger vom persönliche Einsatz, sondern mehr vom Reichtum der Eltern ab. Welche Folgen hat das für Einzelne und eine Gesellschaft? Und wie lässt sich dem entgegen wirken? Geli Hensolt diskutiert mit Dr. Martyna Linartas – Politikwissenschaftlerin und Autorin; Dr. Maximilian Stockhausen – Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.; Heike Göbel – Verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Luxuriöse Wolkenkratzer, Parkanlagen und ganz viel Tourismus – so präsentierte Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner beim Wirtschaftsforum in Davos die Zukunft von Gaza. Doch die Immobilienträume der US-Regierung haben wenig mit der Realität in dem in weiten Teilen zerstörten Küstenstreifen zu tun. Der Waffenstillstand zwischen der Hamas und Israel ist brüchig, die Terrororganisation ist nicht entwaffnet und die israelische Armee hält einen großen Teil des Gebiets besetzt. Wird Gaza je Frieden finden? Michael Risel diskutiert mit Daniel-Dylan Böhmer – Senior Editor, „WELT“; Lisa Schneider – Nahost-Redakteurin, „taz“; Dr. René Wildangel – Historiker und Autor

Im Ausstellungsbetrieb und bei Auktionen rangieren sie immer noch hinter den männlichen Kollegen. Warum ist das so? Dresden und Bremen feiern jetzt die Expressionistin Paula Modersohn-Becker zum 150. Geburtstag. In London und New York gibt es dieses Jahr große Frida-Kahlo-Schauen. Sind Künstlerinnen dennoch ein Sonderfall? Ändern Gegenbeispiele nichts? Was macht Künstlerinnen wertvoll? Michael Köhler diskutiert mit Rita Kersting – Co-Direktorin Museum Ludwig Köln; Prof. Dr. Rainer Stamm – Direktor Osthaus Museum Hagen; Dr. Kia Vahland –Publizistin und Kunstkritikerin, Süddeutsche Zeitung