POPULARITY
Wir können uns die Welt nicht mehr ohne China vorstellen. Das „Reich der Mitte“ ist die größte Exportnation und die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Es ist auch für knapp 30 Prozent des globalen CO₂-Ausstoßes verantwortlich und hat nach den USA den zweitgrößten Militäretat der Welt. Die großen Herausforderungen der Menschheit – die Abwendung der Klimakatastrophe, der Kampf gegen Armut oder Abrüstung – können nur gemeinsam mit China gelöst werden. Doch wie sieht China die globalen Umbrüche? Welche Rolle beansprucht China in der Welt? Und welche inneren Widersprüche prägen Politik und Gesellschaft? In dieser Folge spricht Felix Jaitner mit Merle Groneweg über Chinas Außenpolitik. Merle ist Mitarbeiterin am Seminar für Ostasienstudien der HU Berlin. Sie hat Chinesisch, globale politische Ökonomie sowie chinesische Wirtschafts- und Außenpolitik in Berlin, Kassel und London studiert und dabei ein Auslandssemester in Peking absolviert. Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org Intro-Musik: Charles Bradley – The World (is going up in Flames)
Tickets für Game Show #2 am 13.09.: KLICK FÜR TICKETS!Zu Gast: Florentine Osche & Yorick Thiede-Normale Möwe waits for you! Hamburg-Max und Wien-Hinni (ist es dann Wienni?) versuchen sich als studierte Menschen durch die Stromschnellen neuer Aufnahmeoptionen durchzuackern und gottseidank lassen sie es nicht, sondern präsentieren heute eine qualitativ hochwertige Remote-Folge und das ganze (fast) ohne KI! Denn wenn Niedersachsen einen neuen Slogan kriegt, warum dann nicht auch die Klimakatastrophe? Und was ist schlimmer, der Sound von außen oder der Sound von innen? Wie baggert man auf Mittelalterfestivals und wie viel idealismus tut eigentlich gut? Das alles und einen kulinarischen Ausflug ins deutsche Hinterland in der neuen Folge Normale Möwe! HEAST!
Wir sind Weltmeister im Verdrängen – vor allem was die immer sichtbarer werdende Klimakatastrophe betrifft. Im bewegenden Film HOW DARE YOU entdecken drei Kinder das Thema und entscheiden sich zu handeln. Interessant ist dabei nicht nur das Engagement und der Einfallsreichtum der Kinder sondern auch auch die Reaktionen der Eltern: Sie sind schnell überfordert und wollen den „Elefant im Raum“ lieber weiter ignorieren, statt gegen die Klimakatastrophe aktiv zu werden. Der ebenso komische wie ernste Film von Regisseurin Mipo O tritt uns untätigen Erwachsenen gewaltig in den Hintern und wirkt besonders intensiv, weil weitgehend die Perspektive der Kinder eingenommen wird – auch dadurch, dass die Kamera auf Augenhöhe der Kinder ist. Im Podcast diskutieren wir auch darüber, was wir selbst tun können und Helena erklärt den „ökologischen Handabdruck“. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2026 aufgenommen. Am Mikrofon: Malte und Helena von Sneaky Monday, Markus von translate or die, Karoline, Andras, André und Thomas.
Warum erscheint Natur in modernen Gesellschaften häufig als etwas, das dem Menschen gegenübersteht? In „Kapitalismus im Lebensnetz“ (2015) entwickelt Jason W. Moore eine grundlegende Kritik an der herkömmlichen Trennung zwischen Natur und Mensch/Gesellschaft. Dieser Dualismus, so Moore, verleitet uns dazu, Natur als etwas Externes zu begreifen: als passive Materie und Ressource, die es für ökonomische Zwecke zu klassifizieren, zu verwerten und – wenn es sein muss – auch zu zerstören gilt. Doch der Mensch und die Gesellschaft sind der Natur nicht äußerlich, sondern immanenter Teil von ihr. Vor diesem Hintergrund muss auch die Geschichte des Kapitalismus als untrennbar von der Geschichte der Natur begriffen und analysiert werden. Der Kapitalismus, so seine These, operiert schließlich nicht jenseits von Natur, sondern ist selbst eine Weise, (menschliche und nichtmenschliche) Natur zu organisieren. Die Entstehung des Kapitalismus verortet Moore daher nicht primär in Fabriken oder Märkten, sondern in historischen Prozessen der Erschließung sogenannter „billiger Natur“: Arbeitskraft (und ihrer Reproduktion), Nahrung, Energie und Rohstoffe. Die Logik kapitalistischer Akkumulation habe zu den ökologischen Umwälzungen geführt, die heute in der Klimakatastrophe sichtbar werden. Wer trägt also die Verantwortung für die ökologische Katastrophe: die Menschheit als Ganze oder eine spezifische Form gesellschaftlicher Organisation? Zu Gast bei Alex Demirović ist in dieser Folge der Forstwissenschaftler Oliver Pye. Kontakt, Kritik, Feedback: theoriepodcast@rosalux.org
Klimakatastrophe, Kriege und Wiedererstarken autoritärer Ideologien – die Gegenwart trägt dystopische Züge. Und wir gehen shoppen, belegen Achtsamkeitsseminare oder schuften für die teure Miete. Können wir uns daran gewöhnen, in zwei Welten zu leben? Von Mariel McLaughlin www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Klimakatastrophe abgesagt? Der Weltklimarat zieht seine Warnungen für die Zukunft teilweise zurück. Vor allem die massiven Bedrohungsszenarien, die die Welt im Chaos voraussahen, seien nicht mehr haltbar. Doch auf diesen Prognosen fußte die Gerichtsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die die Politik zu mehr sogenanntem Klimaschutz zwingt. Und die Politik lässt sich gerne zwingen: In Baden-Württemberg macht die CDU das Spiel von Cem Özdemir (Grüne) gerne mit, um so an die fetten Dienstwagen zu kommen, die Ministern bereitgestellt werden. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
In einem Gastkommentar spricht der ehemalige Hamburger Umweltsenator Prof. Fritz Vahrenholt unter anderem über kürzlich zurückgezogene Klimamodelle, neue Erwärmungsprognosen und ein mögliches deutsches Wirtschaftswunder.
Der Bundesrat macht Abstimmungskampf gegen die Nachhaltigkeitsinitiative mit einer Studie. Atomkraftwerke können 80 Jahre lang sicher betrieben werden. Klimaforscher beerdigen die Klimakatastrophe. Trotz Ausschaffungsinitiative dürfen Schwerverbrecher in der Schweiz bleiben.
Klimakatastrophe abgesagt: Jetzt müssen Heizungsgesetz, CO2-Abgabe, Verbrenner-Aus weg! +++ falsche Klimagrundlage: Vahrenholt fordert Sondersitzung des Bundestages, der CO2-Abgabe, Verbrennerverbot und Heizungsgesetz kassiert +++ Mercedes verkauft seine Autohäuser: Der Stern wird ausverkauft +++ Wende von der Verkehrswende: Hamburg kauft wieder Verbrennerbusse +++ Golden Toast schließt Werk in Essen: Der Toast bleibt, die Jobs gehen +++ Ungarns neue Regierung will Migranten ins Land lassen +++ Starmer soll weg: Reform UK erschüttert das britische Parteiensystem +++ Messergewalt in Deutschland: Mindestens zwölf Angriffe binnen einer Woche +++ TU Berlin: Exzellenz mit Eimer und Flatterband +++ TE Energiewendewetter +++ ‘Klartext Finanzen' ist ein Video-Podcast der RealUnit Schweiz AG. Die Investmentgesellschaft ist bekannt für ihre klare Aussagen und eine seit 25 Jahren bewährte Sachwertstrategie, die Ihnen bestmöglichen Vermögensschutz und langfristigen Werterhalt bietet. Die RealUnit-Aktie ist ein stabiler Wertspeicher und setzt auf reale Sachwerte wie physisches Gold und Silber, aufbewahrt in Hochsicherheitslagern in der Schweiz! Informieren Sie sich jetzt auf www.realunit.de und schützen auch Sie Ihre Ersparnisse ausserhalb der EU! Audio TE YT4 https://realunit.de/?utm_campaign=35087765-2026-Welle1&utm_source=TE-audio&utm_medium=TEW-V-04 Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Auf den ersten Blick wirkt THEY LIVE heute trashig, ein Low-Budget-Film, gerade zu Beginn langsam wie ein Film der 70er, immer wieder durchsetzt mit den typischen, ruppigen und unterkomplexen Sprüchen der 80er. Mit fast vierzig Jahren Abstand wirkt er manchmal wie ein unfreiwillig komisches B-Picture, manchmal wie eine Parodie oder sogar eine Dekonstruktion des SF-Dystopie-Genres.Im Mittelpunkt steht Nada, ein einfacher Kerl, der neu in der Stadt ist und einen Job auf dem Bau sucht. Eine passende Rolle für Wrestling-Star Roddy Piper. Und Nada glaubt noch daran, dass dass jeder, der seine Arbeit ordentlich macht, in den USA eine Chance bekommt. Erst als er eine ganz besondere Sonnenbrille findet, entdeckt er, dass Ausserirdische die Kontrolle übernommen haben. Durch die Brille kann er sie mit ihren hässlichen Fratzen erkennen und er sieht auch, dass Werbung und Unterhaltung unbewusst wahrgenommene Befehle beinhalten: Konsumiere! Gehorche! Nada entscheidet sich, die Ausserirdischen um jeden Preis aufzuhalten und ihren Fake News-Sender Fox News, sorry, Cable 54 abzuschalten.I have come to chew bubble gum and kick ass, and I'm all out of bubble gum.Auf dieser Ebene ist THEY LIVE heute mindestens genauso aktuell wie 1988: Was von Carpenter als augenzwinkernde Kritik an der rücksichtslosen Wirtschaftspolitik von Ronald Reagan gedacht war, passt heute erschreckend gut zum demokratiefeindlichen Hyperkapitalismus der Techbros. Thiel, Musk und Altman sind heute die „Ausserirdischen“, die mit Hilfe einer kleinen überreichen Elite aus Wirtschaft und Politik die Kontrolle übernehmen wollen. Für sie ist der Staat nur noch eine äußere Hülle im Dienst ihrer Gewinnmaximierung.Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen wir unter anderem über das Multitalent Carpenter und über seine Weitsicht, nicht nur den Hyperkapitalismus sondern auch Verelendung, Fake News, Drohnenangriffe und die Klimakatastrophe aufzugreifen. Wr fragen uns, ob es am Ende eine positive Botschaft gibt und sind uns sicher: THEY LIVE ist trotz seiner trashigen Elemente auf jeden Fall ein Wiedersehen wert. Am Mikrofon: Heidi, Harald und Thomas.
Im Jahr 2021 erklärte das Bundesverfassungsgericht in einem historischen Beschluss das Klimaschutzgesetz für teilweise verfassungswidrig. Die Entscheidung machte weltweit Schlagzeilen und etablierte einen neuen Gedanken: Klimaschutz ist kein abstraktes politisches Ziel, sondern dient auch dem Schutz der durch das Grundgesetz geschützten Freiheitsrechte der Menschen und Bürger. Der Klima-Beschluss und seine Begründung Doch was genau hat das BVerfG entschieden, und welche Auswirkungen hatte der Beschluss am Ende? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, dessen Ansichten in seiner Habilitationsschrift die Entscheidung des BVerfG maßgeblich prägten. Mit Prof. Ekardt sprechen wir u.a. darüber, wie die Verfassungsbeschwerde zustande kam und welche Rolle der im Grundgesetz verankerte Schutz natürlicher Lebensgrundlagen gem. Art. 20a GG spielte (Spoiler: erstaunlich wenig). Doppelte Freiheitsgefährdung durch die Klimarkrise Entscheidend war vielmehr ein Gedanke, den Prof. Ekardt maßgeblich entwickelt hat, die sogenannte doppelte Freiheitsgefährdung. Die Idee dahinter ist, dass unsere Freiheitsrechte, also das Recht, selbstbestimmt zu leben, durch den menschengemachte Klimakatastrophe gleich auf zwei Wegen bedroht werden. Erstens direkt, weil die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen unsere Entfaltungsmöglichkeiten einschränkt. Und zweitens indirekt, weil ein zu langes Abwarten dazu führt, dass der Staat irgendwann drastische Maßnahmen ergreifen muss – mit dem Risiko, dass dabei autoritäre Strukturen entstehen. Unser Gast: Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, LL.M., M.A. ist apl. Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock sowie Gründer und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin. Seit 2013 ist er zudem ehrenamtlicher Landesvorsitzender des BUND Sachsen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Recht, Ethik, Politik und Transformationsbedingungen der Nachhaltigkeit. Er war maßgeblich an der erfolgreichen Klimaklage vor dem BVerfG 2021 beteiligt, in der das Klimaschutzgesetz für teilweise verfassungswidrig erklärt und die 1,5-Grad-Grenze als verfassungsrechtlich bindend eingestuft wurde. 2024 folgte eine weitere Klimaklage sowie, weltweit erstmalig, eine Biodiversitätsklage gegen Bundesregierung und Bundestag. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen „Theorie der Nachhaltigkeit“ (4. Aufl., Nomos), „Sustainability“ (2. Aufl., Springer) und „Postfossile Freiheit: Warum Demokratie, Umweltschutz, Wohlstand und Frieden nur gemeinsam gelingen“ (Bonifatius). Darüber hinaus diskutieren wir, wie sich der Klimawandel als Ursache künftiger Schäden rechtlich nachweisen lässt, welche internationalen Auswirkungen der Klimabeschluss bis hin zu EGMR und IGH entfaltet hat und warum der Klimawandel nicht das einzige Umweltproblem ist, das verfassungsrechtlich eingeklagt wird. Schließlich stellen wir die Frage, ob man direkt gegen die fossile Industrie klagen kann und ob die Natur selbst eigene Rechte haben sollte, die sie vor Gericht geltend machen könnte. Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Ekardt für die spannenden Einblicke in die Welt des Klimaschutzrechts und wünschen Euch viel Vergnügen beim Zuhören! Kapitelmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes Prof. Felix Ekardt. 00:03:00 – Wie kam der erste Klima-Beschluss des BVerfG zustande und warum ist Klimaschutz eine Voraussetzung der Freiheit? 00:15:00 – Welche Verbände und Personen waren an der Verfassungsbeschwerde beteiligt und spielt es eine Rolle, wer klagt? 00:19:30 – Welche Rolle spielte Art. 20a GG und die doppelte Freiheitsgefährdung: Zerstörung physischer Lebensgrundlagen und autoritäre Strukturen durch die Dringlichkeit der Maßnahmen. 00:25:00 – Wie lässt sich nachweisen, dass der Klimawandel für künftige Schäden kausal ist und wie wird die Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet? 00:32:00 – Welche nationalen und internationalen Auswirkungen hatte der Klima-Beschluss des BVerfG – bis hin zu EGMR und IGH? 00:41:00 – Klimawandel ist nicht das einzige Umweltproblem: Verfassungsbeschwerde auf mehr Biodiversität. 00:48:00 – Welches Gewicht kann der Klimaschutz im Klagewege haben, wenn die Politik sich nicht an die Ergebnisse hält? 00:54:00 – Kann man auf Grundlage des Klimaschutzes direkt gegen die fossile Industrie klagen? 00:59:00 – Hat die Natur eigene Rechte, die sie einklagen könnte? Besprochene Urteile: Der Klima-Beschluss des BVerfG (BVerfG, 24.03.2021 – 1 BvR 2656/18, 1 BvR 96/20, 1 BvR 78/20, 1 BvR 288/20, 1 BvR 96/20, 1 BvR 78/20). Biodiversitäts-Verfassungsbeschwerde. LG Erfurt zu „Rechten der Natur“ (8 O 836/22, 17.10.2024). DUH v. Bundesregierung – Klimaschutzprogramm (BVerwG, Urt. v. 29.01.2026, Az. 7 C 6.24). Verein KlimaSeniorinnen Schweiz v. Schweiz (EGMR, 09.04.2024 – 53600/20). Der Beitrag Klima- und Umweltklagen – Rechtsbelehrung 146 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
3,5 Milliarden Menschen leiden bereits mindestens einen Monat im Jahr unter schwerer Wasserknappheit. Die UN warnt vor einem "weltweiten Wasserbankrott". Gleichzeitig beschleunigt sich die Erderwärmung exponentiell – die Rate hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Während Wissenschaftler vom Point of No Return sprechen, baut Deutschland seine Klimapolitik systematisch ab. Was als grüne Transformation begann, wird zur fossilen Renaissance umgebaut. Alte Heizkessel müsse
Innovation wird oft als Lösung für gesellschaftliche Probleme gepriesen, vom Klimawandel bis hin zum Wirtschaftswachstum. Aber ist sie wirklich das Wundermittel, für das wir sie halten? In diesem Beitrag untersuche ich, wie verschiedene Gesellschaften im Laufe der Geschichte auf Innovation reagiert haben, welche Vorteile und Herausforderungen sie mit sich bringt und was wir heute aus diesen Beispielen lernen können. Was können uns die Erfindung der Druckerpresse, die Weigerung der Osmanen, den Druck arabischer Bücher zuzulassen, die Ludditen in Großbritannien und Chinas Jahrhundert der Demütigung über die technologischen Innovationen unserer eigenen Gesellschaften und den Umgang mit ihnen sagen?Support the show
Der gestrige Abstimmungssonntag hatte einiges zu bieten. In der heutigen Folge Marti:Wermuth sprechen wir über die deutliche Ablehnung der Anti-SRG-Initiative, den Systemwechsel durch die Annahme der Individualbesteuerung und darüber, wie SVP-Präsident Dettling mit seiner Aussage, «die Klimasekte hat ausgedient», nun das Gefühl hat die Klimakatastrophe gäbe es nicht mehr.Ausserdem erklären wir, worum es beim aktuell im Parlament behandelten Entlastungspaket 27 geht – und schauen zurück auf eine Woche Krieg im Iran.((02:58)) Abstimmungssonntag: Unser Fazit((16:21)) Entlastungspaket 27: Um was geht es?((25:24)) Iran: 1 Woche Krieg((33:20)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (SRG, Wahlen Zürich, Kuba, «Ausschaffungs-Airline»)
260306PC Wohlstand um jeden Preis Mensch Mahler am 6.3.2026Die AfD, die Unionsparteien und die FDP wollen die Klimaziele zugunsten des Wohlstands einschränken oder – im Fall der Rechtsradikalen – ganz abschaffen. Damit ginge es einem Musterland in Sachen Klimawandel aufhalten an den Kragen. Die Kleinen fängt man, und die Großen lässt man laufen. China stellt gerade seine Landwirtschaft radikal um – mit gigantischen Steigerungsraten. Milch und Schweinefleisch sind teure Luxusartikel – und dass soll sich jetzt ändern. Milche für 1,4 Milliarden Menschen – Kuhmilch soll es sein. Schweinefleisch nicht nur an hohen Feiertagen, sondern jeden Tag – dafür werden aufwändige Hochhausställe gebaut. Den Kleinbauern wird die Existenz genommen, weil man in Masse natürlich sehr viel günstiger Produzieren kann. Auf Kosten der Umwelt und des Tierwohls. Der CO2 – Ausstoß steigt in noch gigantischere Höhen, die Hochhauskäfighaltung ist pure Tierquälerei und fördert ansteckende Krankheiten. China war einmal ein wichtiges Export-Land für Deutschland. Doch der Wind hat sich gedreht und bläst jetzt scharf aus dem Osten. China ist die Dreckschleuder der Welt – und doch machen sie mit uns gigantische Geschäfte. Muss man mit einem solchen Land Handel treiben? Das unseren Automobilmarkt mit staatlich subventionierten Billschleudern zumüllt, die Klimakatastrophe immer rasanter vorantreibt und unseren Kindern Plastikmüll verkauft, der krank macht? Ich meine es ist Zeit für einen Boykott. Wenn es Politik und Wirtschaft nicht hinbekommen – wir Verbraucher haben es in der Hand. Früher sagte man in Bayern: Unsaahner fahrt kann Japaner. Wie wärs mit obermies – the Tschainis. If you buy – Bolizei. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vor vier Jahren warnte der Weltklimarat (IPCC) eindringlich vor einer eskalierenden Klimakrise. Heute ist klar: Viele dieser Warnungen sind Realität. Was nützen Warnungen und Beschlüsse, wenn Verstöße weitgehend folgenlos bleiben? Ein Kommentar von Axel Weiß
Der Protestsongcontest findet seit 2003 jedes Jahres zum 23. Mal stattfand. Veranstalter ist der zum ORF gehörende Wiener Radiosender FM4. Aus rund 160 Einsendungen hatte die Vorjury die zehn Finalacts ausgewählt, die im Gedenken an den Österreichischen Bürgerkrieg 1934 live im Wiener Rabenhof Theater auftraten. Die Themen reichten „von Krieg bis Endometriose, von der Klimakatastrophe bis zur Umverteilung nach oben". Die Jury bestand aus der Regisseurin, Autorin und Musikerin Marie Luise Lehner, dem Labelbetreiber Hannes Tschürtz, der Singer-Songwriterin Nelavie, dem Musiker und Entertainer Slivo Slivovsky, der Umweltschützerin Hanna Simons und dem Musikjournalisten und FM4-Moderator Christoph Sepin. Als siebentes Jurymitglied fungierte wie immer das Publikum im Saal sowie vor den Endgeräten.
Das Jahr 2026 ist gerade erst einen Monat alt, da überschlagen sich schon die überfordernden Ereignisse: Donald Trump verkündet Grönland annektieren zu wollen, das iranische Regime richtet rund Zig-Tausende hin, in Rojava greifen islamistische Milizen die kurdischen Autonomiegebiete an – dazu Klimakatastrophe, ein Stromausfall und Schneestürme, eine immer unsicherer werdende Zukunft. Wie kann die menschliche Psyche all das verarbeiten? Kann sie das überhaupt? Wie bleiben wir handlungs- und gesellschaftsfähig? Vielleicht liegt die Lösung darin, wahnsinnig zu werden, überlegt Hannah Schmidt, nachdem sie in der Hamburger Staatsoper war.
Wir sprechen erneut (vgl. #mitarsboni 507) mit Mag.a Michaela Krömer. Sie ist Juristin und Rechtsanwältin. Wir sprechen über laufende Verfahren und ihre grundrechtlichen Rahmenbedingungen zur juristischen Bewältigung der Klimakatastrophe.Links:https://www.michaelakroemer.com/https://www.michaelakroemer.com/austrian-climate-case/https://hudoc.echr.coe.int/eng#{%22appno%22:[%2218859/21%22],%22itemid%22:[%22001-235058%22]}https://www.bmluk.gv.at/dam/jcr:31b2d903-b8b0-4e39-82ce-3b8e29d46e33/Studie_Klimaklagen-in-Oesterreich_20250224_final.pdfhttps://www.msges.at/2024/07/klimaklage-muellner-v-austria/https://wien.orf.at/stories/3131992/https://www.behindertenrat.at/aktuelles/news/egmr-hohe-prioritaet-der-klimaklage-von-ms-betroffenem/https://www.derstandard.at/story/3000000226570/gerichtshof-fuer-menschenrechte-raeumt-klimaklage-gegen-oesterreich-prioritaet-ein#arsboni 507: https://www.youtube.com/watch?v=EZ8usO-bSJw#arsboni 526: https://www.youtube.com/watch?v=VO3P2LonNgs
Wirkliches und Mögliches in der Klimakatastrophe – mit Frank Adloff
"Wer Wind sät, wird Sturm ernten" – so heißt es in der Bibel. Wir alle säen den Wind, der als Sturm auf uns niederkommt, als Erderhitzung mit all ihren Folgen. Wie lässt sich globaler Klimawandel einmal lokal erzählen?
Der Klimaschutz und seine Folgen scheint viele Menschen mehr zu ängstigen als die Klimakatastrophe. Furcht vor Arbeitsplatzverlust, Krise ganzer Wirtschaftssektoren, Sorge vor Wohlstands- und Statusverlusten machen es großen Bevölkerungsgruppen nicht leicht, aktiv Klimaschutz zu betreiben, in Transformationsprozesse einzuwilligen. Sind wir gerade im Transformationsblues? Lässt sich das anders bearbeiten und erzählen? Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern? Von Michael Köhler.
Angesichts aktueller Krisen macht sich der Autor auf die Suche nach mehr Zuversicht, lotet Möglichkeiten aus, aufgeklärt und informiert zu sein und trotzdem Zuversicht zu fördern. Diese sei dringend nötig, um den Problemen der Gegenwart kraftvoll begegnen zu können. Die Weltkrise ist nur einen Klick entfernt. Klimakatastrophe. Krieg in der Ukraine. Krieg in Gaza. Das Gefühl der eigenen Ohnmacht wird täglich größer. Die Staatsbürgerpflicht zwingt dazu, sich zu informieren. Zugleich paralysiert der starre Blick auf die Nachrichten. Woraus lässt sich in dunkler werdenden Zeiten Zuversicht schöpfen? Es brauche Mut, die Unsicherheit zu akzeptieren, sagt der Publizist Ulrich Schnabel. Für die Philosophin Natalie Knapp ist Zuversicht die Grundvoraussetzung für jeden kreativen Akt, notwendig, damit Neues entstehen kann, wenn das Alte nicht mehr funktioniert.
In dieser Folge von „Besser lesen mit dem FALTER“ spricht Petra Hartlieb mit der Autorin Gertraud Klemm über ihr neues Buch „Abschied vom Phallozän – Eine Streitschrift“. In dem Essay stellt Klemm die These auf, dass viele der globalen Krisen – von der Klimakatastrophe bis zur sozialen Ungleichheit – auf eine gemeinsame Wurzel zurückgehen: das Patriarchat.Klemm entwirft das Gedankenspiel einer Welt nach dem Patriarchat, in der Besitz, Hierarchien und Konkurrenz durch Kooperation, Fürsorge und Konsens ersetzt werden könnten – so, wie es in real existierenden Matriarchaten teils bis heute gelebt wird. Ein Gespräch über die Isolation von Müttern in unserer Gesellschaft, neue Familienmodelle und die Frage, warum das Patriarchat kein Naturgesetz ist – und warum es höchste Zeit wäre, sich von ihm zu verabschieden.Zu den Büchern dieser Folge:„Abschied vom Phallozän – Eine Streitschrift“ von Gertaud Klemm„Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ von Lena Schätte Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kaum hat das Jahr begonnen, gibt es eine weltpolitische Krise. Was bedeutet Trumps Anspruch auf Venezuelas Öl für die globale Energiepolitik und das Klima? "Hier geht es um Einfluss, hier geht es um Kontrolle", sagt die Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Auswirkungen könne das US-Engagement in Venezuela einerseits für die Konkurrenten Russland und China haben. Aber auch der Kampf gegen den Klimawandel könnte Schaden nehmen. Denn sollten die USA über Venezuela mehr Öl auf den Markt bringen, würden die Preise weiter fallen. Und niedrige Ölpreise schädigen laut Kemfert die Geschäftsmodelle für erneuerbare Energien. Zunächst aber geht es in diesem Podcast darum, was das abgelaufene Jahr 2025 für das Klima gebracht hat und was 2026 zu erwarten ist. Es geht um Trump, Merz und Naturkatastrophen. Es geht aber auch um positive Entwicklungen: Erneuerbare Energien haben weltweit zugelegt. Es gibt positive Neuigkeiten beim Meeres- und Tierschutz. Und: Menschen, die sich engagieren, können etwas erreichen. Zwei mögliche Trends für 2026: Energy Sharing und Bidirektionales Laden! Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen: https://1.ard.de/15Minuten Anmeldung zum Newsletter ARD Klima Update: https://www.mdr.de/klima
Ischgl steht für Skifahren, Party und Luxus – fünf Jahre nach dem großen Corona-Cluster hat sich der Ort vom Reputationsschaden erholt, der Tourismus floriert wie eh und je. Doch die Winter werden immer wärmer, auch in den Tiroler Bergen. Wie lange wird der Wintertourismus in dieser Form noch existieren? Für diese Folge von "Inside Austria" sind wir nach Ischgl gefahren und haben mit Klimaforschern, Touristikern, Politikern, Urlaubern und Umweltschützerinnen gesprochen. Wie bereiten sich die Skigebiete auf die neuen Bedingungen vor? Und wie viel tragen sie selbst zur Klimakatastrophe bei? In dieser Folge zu hören: Robert Steiger (Universität Innsbruck), Thomas Köhle (Tourismusverband Paznaun), Werner Kurz (Bürgermeister Ischgl), Lena Öller (Protect Our Winters), Angelo Jantscher (Bergbahnen See), Günther Aloys (Hotelier); Skript: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Moderation: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Jannis Schakarian, Zsolt Wilhelm ; Produktion: Christoph Neuwirth
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Klimakatastrophe, Kriege, soziale Spaltung: Die Welt taumelt von Krise zu Krise – und das neoliberale Wirtschaftssystem liefert keine Lösungen. Im Gegenteil: Es heizt viele Probleme weiter an. Der Ökonom Marc Chesney und der frühere Staatssekretär und UN-Ökonom Heiner Flassbeck diskutieren im Interview, warum die aktuelle Wirtschaftsordnung versagt – und was jetzt geschehen müsste, um das Gemeinwohl zu retten. Ein Gespräch über Geldschöpfung, Marktmythen, und die Frage: Ist eine andere Weltwirtschaft überhaupt noch möglich?
In „I Want a Better Catastrophe“ stellt sich Andrew Boyd der unvermeidlichen Realität, die die Klimakatastrophe in den nächsten Jahrzehnten bedeuten wird: Große Teile der Erde werden unbewohnbar werden, die Zivilisation, die wir heute kennen, wird sich nicht länger halten können und wir werden unermessliches Leid erleben. Wie, fragt sich Boyd, lässt sich da noch ein Sinn im Leben finden?
Lucas Lindemann ist Kapitän eines Öltankers. Natürlich stellt sich sofort die Frage: Wie passt das zu @helden_der_meere?Nun ja, im ersten Moment weniger. Aber beim zweiten Hinschauen, wird die Realität der Meere ganz stark von der Frachten-Schifffahrt bestimmt. Berichte aus dieser Welt habe ich bisher jedoch keine gehört. Dabei finde ich, dass wir uns diesem Thema nicht ganz verschließen sollten, solange wir selbst fossile nutzen Energiequellen nutzen (die ja meistens vorher über das Meer transportiert werden).Wie es der Zufall wollte, habe ich Lucas auf der HdM-Flottille kennen gelernt, wo er der Head-Skipper war. In seinem Hauptberuf ist Lucas allerdings der Kapitän eines 200 Meter langen Tankers. Natürlich hatten wir auf der Flottille viel Zeit darüber zu sprechen und unsere Gespräche über seinen Berufsalltag haben mich gefesselt. Ich hatte schier endlos viele Fragen. Irgendwann dachte ich: Mensch, unsere Gespräche würden auch die HdM-Fans interessieren…Darum haben Lucas und ich während der Flottille einen Live-Podcast aufgenommen: Wir sprechen über den Alltag an Bord, seine Rolle als (sehr jungen) Kapitän und wie er es schafft, den Respekt seiner Crew zu gewinnen und im Zweifelsfall Regeln durchzusetzen. Wir sprechen aber natürlich auch über die negativen Auswirkungen der Schifffahrt und dass Lucas sich vor den Fragen seiner zukünftigen Enkel sorgt, wenn diese wissen wollen, warum er trotz Klimakatastrophe der Kapitän eines Tankers war…Mit „Ein Leben für den Ozean“ ist ein Buch zum Podcast erschienen. Es erzählt 10 Geschichten über die Held*innen der Meere und begeistert bildgewaltig für den Ozean. Ihr könnt es unter www.ein-leben-fuer-den-ozean.de bestellen.Den Link zu meinen Werbepartnern findest du hier: https://linktr.ee/helden_der_meere_partner
Ob man «Klimawandel» sagt oder «Klimazerrüttung», «Klimakrise», «Klimakatastrophe» oder «Klimakollaps» - man meint immer dasselbe Phänomen. Aber jede dieser Bezeichnungen hat eine andere Wirkung und spiegelt eine andere Haltung zur Sache. Genau das ist Framing. Frames sind mentale Bedeutungsrahmen, die festlegen, welche Aspekte einer Sache wir wahrnehmen und wie wir sie bewerten. In der Kommunikation werden solche Frames durch meine Wortwahl automatisch aktiviert – jedes Wort ruft Bilder, Emotionen oder moralische Konzepte hervor. Framing geschieht oft unbewusst, wird aber auch bewusst und manipulativ eingesetzt. Mit vielen Beispielen aus der Hörerschaft zeigen Markus Gasser und Nadia Zollinger von der SRF-Mundartredaktion, warum Framing keine theoretische Spielerei ist. Denn Wörter schaffen Realitäten und beeinflussen unsere Erinnerungen. Letztlich, so die Erkenntnis, kann Sprache nie gänzlich neutral und objektiv sein. Hinhören lohnt sich, denn wer den Rahmen kennt, kann das Bild besser einordnen. Familiennamen Inäbnit, Imboden und Imholz Inäbnit ist als sogenannter Wohnstättennamen zum Flur- oder Hofnamen Äbnit gebildet. Äbnit ist die berndeutsche Hauptform des Flurnamens; in der Ostschweiz sind es die Formen Ebnet oder Ebnat, die alle relativ ebene Landstücke in sonst bergiger Umgebung, flache Hangterrassen oder kleine Hochflächen bezeichnen. Die ersten Namensträger werden in Grindelwald (BE) und seiner Umgebung im 16. Jahrhundert noch als "im Äbnit" bezeichnet, eine Form die noch den Übergang vom Zunamen zum Familiennamen markiert. Ausgangspunkt der Grindelwalder Inäbnit könnte die alte Siedlung Äbnit in der Grindelwald benachbarten Gemeinde Lütschental sein. Imboden ist ein sogenanntee Präpositionalname mit der Vorsilbe in-, der zu einem Flur- oder Hofstättennamen (im) Boden gebildet ist. Der Flurname bezeichnet eine ebene Stelle in bergigem Umland, einen Tal- oder Wiesengrund, der sich als Kultur- und Siedlungsland eignet. Imboden ist im Oberwallis (an mehreren Orten in der Gegend um Visp), in Ringgenberg und Unterseen bei Interlaken (BE) und in Stans (NW) alteinheimisch. Imholz ist in fünf Urner Gemeinden rund um den Kantonshauptort alteinheimisch und ebenfalls in Bütschwil, Kirchberg und Mosnang im Unteren Toggenburg. Der Familienname ist ein sogenannter Wohnstättenname, der die ersten Namensträger als Bewohner einer "im Holz" genannten Flur benennt. Holz ist das ältere einheimische Wort mit der Bedeutung Wald, das im Lauf der letzten 200 Jahre fast vollständig verschwunden ist.
Wenn ich «Klimawandel» sage oder «Klimazerrüttung», «Klimakrise», «Klimakatastrophe» oder «Klimakollaps», dann meine ich immer dasselbe Phänomen. Aber jede dieser Bezeichnungen hat eine andere Wirkung und spiegelt eine andere Haltung zur Sache. Genau das ist Framing. Frames sind kognitive Deutungsrahmen, also mentale Strukturen, die festlegen, welche Aspekte einer Sache wir wahrnehmen und wie wir sie bewerten. In der Kommunikation werden solche Frames durch meine Wortwahl automatisch aktiviert – jedes Wort ruft Bilder, Emotionen oder moralische Konzepte hervor. Framing geschieht oft unbewusst, wird aber auch bewusst und manipulativ eingesetzt. Mit vielen Beispielen aus der Hörerschaft zeigen Markus und Nadia, warum Framing keine theoretische Spielerei ist. Denn Wörter schaffen Realitäten und beeinflussen unsere Erinnerungen. Letztlich, so die Erkenntnis, kann Sprache nie gänzlich neutral und objektiv sein. Hinhören lohnt sich, denn wer den Rahmen kennt, kann das Bild besser einordnen.
Der Kampf gegen den Klimawandel wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Aber es gibt noch Anlass zur Hoffnung.
Autokraten im Aufschwung. Impfskeptiker am Vormarsch. Kriege und atomares Säbelrasseln. KI droht, uns arbeitslos zu machen. Und die anrollende Klimakatastrophe wird ignoriert. Vielleicht fühlt es sich für Sie auch so an, aber man könnte meinen, die Menschheit ist gerade dabei, sich selbst abzuschaffen. Wie schlimm ist es wirklich? Ist die Menschheit noch zu retten? Darüber sprechen wir mit Autor und Psychologe Christian Stöcker. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
In der neuen Speakeasy-Bar von „Wohlstand für Alle“ beantworten wir hochinteressante Fragen aus dem Publikum. Es geht um unsere Einschätzung zu René Girard und seiner mimetischen Theorie als Gegenkonzept zu Marx, um „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ von Karl Popper und dessen Verhältnis zur Frankfurter Schule. Weiter fragen wir uns, ob die linke Kritik an der Polizei es sich nicht häufig zu einfach macht. Wir schätzen dies sehr unterschiedlich ein. Gefragt wurden wir auch, ob wir die Erwerbstätigkeit von Frauen nicht zu sehr glorifizieren und ob das überhaupt eine linke Position sein kann. Wir diskutieren außerdem über unsere Resignation angesichts der Klimakatastrophe und beantworten auch die Sommerfrage schlecht hin: Wie stehen wir eigentlich zum Konzept Urlaub? Ja, jeder hat da eine ganz andere Auffassung. Das und mehr gibt es in knapp 2 Stunden Speakeasy-Bar zu erleben. Wir freuen uns, wenn ihr uns via Steady, Apple oder Patreon bucht und den Podcast auf diese Weise unterstützt. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Sebastian Kisters ist ARD-Fernsehkorrespondent in Madrid, zu seinem Berichtsgebieten gehören Spanien, Portugal, die Kanaren und Maghrebstaaten. Die Top-Themen seiner Region: Klimawandel, Tourismus und Migration. Anlässlich seiner gerade erschienenen Reportage “Wer rettet Mallorca” spricht Wolfgang mit ihm genau darüber. Es geht um ein Land, bei dem jetzt schon spürbar ist, wohin sich die Klimakatastrophe entwickelt, wo über eine Alarmstufenfarbe jenseits von Rot nachgedacht wird, aber auch konkrete Lösungen getestet werden. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Altfried G. Rempe, Trier, Katholische Kirche: Gegen die Klimakatastrophe musste Jesus noch nicht predigen – sagt aber doch was dazu……
Das israelisches Autorenduo Yael Ronen und Itai Reicher haben eine schwarze Komödie über die Themen Klimakatastrophe und Artensterben geschrieben. Die Inszenierung wird von Studenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main gespielt. Regie führt Mark Reisig, der bereits am Mainzer Staatstheater das Stück „Philoktet“ inszeniert hat.
Erst dramatische Meldungen über die Klimakatastrophe, dann positive Stimmung an der Börse. Oft würden die Zusammenhänge zwischen Wirtschaftswachstum und den ökologischen Folgen falsch oder zu wenig dargestellt, meint Dlf-Hörerin Beate Allmenröder. Mit ihr diskutiert Birgid Becker (Dlf-Wirtschaftsredaktion). Sören Brinkmann | Produktion: Sascha Wandhöfer
Ischgl steht für Skifahren, Party und Luxus – fünf Jahre nach dem großen Corona-Cluster hat sich der Ort vom Reputationsschaden erholt, der Tourismus floriert wie eh und je. Doch die Winter werden immer wärmer, auch in den Tiroler Bergen. Wie lange wird der Wintertourismus in dieser Form noch existieren? Für diese Folge von "Inside Austria" sind wir nach Ischgl gefahren und haben mit Klimaforschern, Touristikern, Politikern, Urlaubern und Umweltschützerinnen gesprochen. Wie bereiten sich die Skigebiete auf die neuen Bedingungen vor? Und wie viel tragen sie selbst zur Klimakatastrophe bei? In dieser Folge zu hören: Robert Steiger (Universität Innsbruck), Thomas Köhle (Tourismusverband Paznaun), Werner Kurz (Bürgermeister Ischgl), Lena Öller (Protect Our Winters), Angelo Jantscher (Bergbahnen See), Günther Aloys (Hotelier); Skript: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Moderation: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Jannis Schakarian, Zsolt Wilhelm ; Produktion: Christoph Neuwirth
Klimakatastrophe, Terroranschläge, Wirtschaftskrise und Krieg in Europa – Kinder bekommen das mit. Und sie haben Fragen. Vielen Eltern fällt es schwer, darauf passende Antworten zu finden. Sie möchten ihre Kinder nicht überfordern oder belasten. Sara Bildau, Mutter zweier Töchter (6 und 11 Jahre alt) und Moderatorin der „heute“-Nachrichten im ZDF, findet: Eltern sollten keine Angst davor haben, mit ihren Kindern über düstere Themen zu sprechen. Sie hat ein Sachbuch mit dem Titel „Mama, kommt der Krieg auch zu uns?“ geschrieben. Gemeinsam mit Psychologen, Medienpädagogen und Neurowissenschaftlern hat sie herausgefunden, wie wir unseren Kindern diese komplizierte Welt erklären können, ohne ihnen noch mehr Angst zu machen. Und das Wichtigste: wie wir ihnen Zuversicht geben! Im Talk erklärt sie, was sie selbst bei der Recherche gelernt hat – und was sie bisher falsch gemacht hat. Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp der Woche: https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-rea-garvey-show-the-songs-you-picked-for-me/13745795/
Ein Vortrag der Rechtswissenschaftlerin Greta ReehModeration: Katrin Ohlendorf**********Heißt mehr Klimaschutz weniger Freiheit? Oder ist Klimaschutz die Voraussetzung für Freiheit? Beides trifft irgendwie zu – und das stellt unser Rechtssystem auf eine harte Probe. Ein Vortrag der Juristin Greta Reeh. Greta Reeh ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) und hat zum Abschiebeschutz im Menschenrechtsschutzsystem der Vereinten Nationen promoviert. Ihren Vortrag "Freiheitsrechte und Klimaschutz in Deutschland" hielt sie am 16. Mai 2024 im Rahmen der Vortragsreihe Colloquium Fundamentale am Karlsruher Institut für Technologie. Im Sommersemester 2024 stand die Reihe unter dem Titel "Was ist Freiheit?".**********Stichworte: +++ Klimaschutz +++ Klimawandel +++ Grundrechte +++ Freiheitsrecht +++ Recht auf Freiheit +++ Recht auf Versammlung +++ Versammlungsfreiheit +++ Demo +++ Demonstration +++ Klimakleber +++ Protest +++ Klimaprotest +++ Verfassung +++ Grundgesetzt +++ Verfassungsgericht +++ Umwelt +++ Natur +++ Umweltrecht +++ Rechtswissenschaft +++ Jura +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:00:01 - Einführung00:03:12 - Beginn des Vortrags: Überblick00:05:09 - Was sind Freiheitsrechte?00:07:32 - Geschichte des internationalen Klimarechts00:12:54 - Einschränkungen der Freiheitsrechte durch den Klimawandel00:18:50 - Klima und Freiheitsrechte im deutschen Verfassungsrecht00:25:44 - Aktuelle Konflikte, z.B. Meinungs- und Versammlungsfreiheit00:36:31 - Resümee**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Ziviler Ungehorsam: Wie radikal darf Protest in der Klimakatastrophe sein? Extremwetter: Treiben Katastrophen die Klimakonferenz voran?Alltag: Wie Klimaschutz in unser Leben passt**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Klimakonferenz 2024: Erde retten? Vielleicht später! | Rezession: Der letzte räumt die Wirtschaft auf | Streaming-Mafia Spotify & Co.: Dealer kassieren, Künstler hungern - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Klimakonferenz 2024: Erde retten? Vielleicht später! | Rezession: Der letzte räumt die Wirtschaft auf | Streaming-Mafia Spotify & Co.: Dealer kassieren, Künstler hungern - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Die Ergebnisse der COP29 in Baku sind enttäuschend. Immerhin konnte ein Totalausfall verhindert werden.
Die Welt ist im Umbruch, die Menschheit steht vor gewaltigen Herausforderungen – und es ist unklar, ob und wie wir sie bewältigen können. Richard David Precht sieht die Voraussetzung dafür, die großen Probleme unserer Zeit zu lösen, in einem ehrlichen Umgang mit unseren Werten und in einer größeren Wertschätzung für die anderer Kulturen. Für beides plädiert er in seinem Buch „Das Jahrhundert der Toleranz“. Wie es auf dem Umschlag des Buches heißt: „Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit versammelt das 21. Jahrhundert im Zeichen der globalen ökologischen Katastrophe alle im selben Boot. Meistern können wir sie nur, wenn wir auf das schauen, was alle Länder und Kulturen eint, nicht auf das, was sie trennt.“Mit anderen Worten: Wir müssen als Weltgemeinschaft endlich an einem Strang ziehen, um der Klimakatastrophe zu entgehen, anstatt Konflikte anzuheizen und veraltetes Freund-Feind-Denken fortzusetzen.Wie das gehen soll, und warum es so schwierig ist, darüber sprechen wir mit Richard – neben vielen anderen Themen – in dieser weitreichenden Folge.Redaktion & Postproduktion: Erik LorenzUnterstütze unsere Show mit einer Mitgliedschaft im Supporters Club und erhalte Zugriff auf werbefreie und – je nach Paket – exklusive Bonusfolgen. Alle Informationen findest du hier: https://weltwach.de/supporters-club/ Spotify-Nutzer können direkt in Spotify nach “Weltwach Plus” suchen. WERBUNGSponsor dieser Folge ist Saily. Nutze beim Checkout den Code „weltwach“ oder verwende den Link https://saily.com/weltwach, um 15% Rabatt auf dein eSIM-Datenpaket zu erhalten!WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Du bist überfordert, weil du deine Zeit nicht richtig planst. Du verdienst nicht genug Geld, weil du nicht hart genug arbeitest. Du bist verantwortlich für die Klimakatastrophe, weil du die Joghurtbecher nicht richtig entsorgst. Kurzum: Du bist selbst an allem schuld! So lautet die Ideologie unserer Zeit. Vorgetragen wird sie von Politikern wie Ökonomen, Influencern wie der eigenen Familie. Ausgeblendet werden dabei sämtliche gesellschaftlichen Bedingungen. In 13 persönlichen Essays fragen die Autoren, wie die persönliche Schuld sämtliche Lebensbereiche erobern konnte. Ihr Buch leistet sich den Luxus des Zweifels am scheinbar Selbstverständlichen. Es ist ein Manifest kritischen Denkens für die Gegenwart. Literatur: Ann-Kristin Tlusty/Wolfgang M. Schmitt (Hrsg.): Selbst schuld!, Hanser Verlag. Das Buch ist überall sowie über diesen Link erhältlich: https://shop.autorenwelt.de/products/selbst-schuld?variant=49989422580037
Wasser statt Migration: Wie das Hochwasser die Nationalratswahlen überlagert.
REPLAY: Unsere Hosts sind in der Sommerpause und so wiederholen wir an dieser Stelle besonders interessante Folgen (Erstveröffentlichung dieser Episode war am 07.06.2023): Aktivistinnen und Aktivisten der Letzten Generation sorgen für Schlagzeilen: Gemälde werden mit Öl überschüttet, sie kleben sich auf Autostraßen fest. Ihr Antrieb? Die Regierungen in Österreich und Deutschland endlich dazu zu bringen, ihre Klimaversprechen ernst zu nehmen. Denn ansonsten droht eine Klimakatastrophe in kaum vorstellbarem Ausmaß. Doch ihre Aktionen sorgen auch für viel Kritik. Saskia Jungnikl-Gossy spricht mit Marina Hagen-Canaval, der Sprecherin der Letzten Generation über Klebeaktionen, ihren persönlichen Weg zur politischen Aktivistin und was die Letzte Generation noch bereit ist zu tun, bis die Politik endlich reagiert.Link zur Folge:Die letzte Generation Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast