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Bewegt vom Geist handelnBei einem Alpgottesdienst auf 2270 Metern Höhe wird deutlich, wie technische Innovation und verantwortungsvolles Handeln zur Bewahrung der Schöpfung beitragen können. Eine erneuerte Wasserturbine, eine Photovoltaikanlage und eine Speicherbatterie ermöglichen es der Alp Kurtschinatsch, ihre Energieversorgung weitgehend selbstständig zu gestalten und jährlich rund 4000 Liter Diesel einzusparen. Pfarrer Kaspar Kunz verbindet dieses Beispiel mit den Worten des Paulus an Timotheus: Der Heilige Geist schenkt Kraft, Liebe und Besonnenheit. Statt angesichts der Klimakrise mutlos zu werden und zu denken, man könne ohnehin nichts verändern, sind wir eingeladen, nach dem eigenen Handlungsspielraum zu fragen. Auch kleine Schritte können ein Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung sein – getragen von Gottes Kraft und geleitet von Liebe und Vernunft.#BewegtVomGeistHandeln #HeiligerGeist #Schöpfungsbewahrung #Klimaschutz #Klimakrise #Glaube #Hoffnung #Liebe #Besonnenheit #Verantwortung #WortZumTag #KasparKunzBewegt vom Geist handeln, Heiliger Geist, Timotheus, Paulus, Alpgottesdienst, Alp Kurtschinatsch, Schöpfungsbewahrung, Klimaschutz, Klimakrise, erneuerbare Energie, Wasserturbine, Photovoltaik, Speicherbatterie, Energieversorgung, Verantwortung, Kraft, Liebe, Besonnenheit, Hoffnung, Handeln, Lethargie, Kaspar Kunz, Kirchgemeinde Zillis Schamserberg
Die niedrigen Pegel deutscher Flüssen beeinträchtigen Wirtschaft und Landwirtschaft, Energieversorgung, Ökosysteme und nicht zuletzt die Lebensqualität. Was helfen schnelle Lösungen, tun Wirtschaft und die Bundesregierung langfristig genug? Thoms, Katharina; Holz, Dorothee; Leue, Vivien
Diese Woche mit Sandra Kirchner und Verena Kern. 01:50 Niedrigwasser in Flüssen Niedrige Pegelstände werden in Deutschland und Europa zunehmend zum Problem. Sie beeinträchtigen die Schifffahrt, haben Auswirkungen auf die Energieversorgung und setzen Flüsse und ihre Ökosysteme unter Druck. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat nach einem Krisentreffen Sofortmaßnahmen angekündigt. Daran gibt es allerdings Kritik. 09:12 Kreuzfahrten im Klimacheck Die Kreuzfahrtbranche wächst weiter. Gleichzeitig fällt die Klimabilanz vieler Reedereien nach wie vor schlecht aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein Ranking des Naturschutzbundes NABU. Viele Kreuzfahrtschiffe fahren noch immer mit Schweröl, dabei gäbe es längs Alternativen. 14:18 Klimawandel verdrängt Schmetterlinge Schmetterlinge gelten als wichtige Indikatoren für den Zustand von Ökosystemen. Immer mehr Schmetterlingsarten breiten sich in neuen Regionen aus oder verschwinden aus ihren bisherigen Lebensräumen. Eine internationale Studie sieht den Klimawandel als stärksten Treiber dieser Entwicklung. Die Forschenden vermuten, dass das tatsächliche Ausmaß noch größer ist. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Die niedrigen Pegel deutscher Flüssen beeinträchtigen Wirtschaft und Landwirtschaft, Energieversorgung, Ökosysteme und nicht zuletzt die Lebensqualität. Was helfen schnelle Lösungen, tun Wirtschaft und die Bundesregierung langfristig genug? Thoms, Katharina; Holz, Dorothee; Leue, Vivien
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
Hosts dieser Folge: und Philipp Hench und Nora Amer Mahgoub Themen: Blick auf die Marktpreise, Hitzewelle: Zahlreiche Kernkraftwerke in Europa abgeschaltet, Hitzewelle: Rekordzahl hitzebedingter Todesfälle, Bundeskabinett beschließt Netzpaket & EEG-Novelle, Gebäudemodernisierungsgesetz (GmodG) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht, Kapazitäten im H2-Kernnetz von Raffinerie Bayernoil reserviert, Forschungs-Hubs zur kommerziellen Nutzung der Kernfusion vorgestellt Quellen: bayernets (2026): BAYERNOIL reserviert Transportkapazitäten im H2-Cluster Ingolstadt – Meilenstein für den Wasserstoffhochlauf in Bayern BMUKN (2026): Klimafreundlicher tanken: Neue THG-Quote stärkt Nachfrage für grünen Wasserstoff und Ladestrom Bundesregierung (2026): Kabinett beschließt EEG-Novelle und Netzpaket Bundesregierung (2026): Gebäudemodernisierungsgesetz DIE ZEIT (2026): Hitzewelle: Ungarn schaltet AKW wegen niedrigen Donaupegels früher als geplant ab energate messenger⁺ (2026): Trotz Widerstand - Gebäudemodernisierungsgesetz gilt energate messenger⁺ (2026): Hitze und Niedrigwasser: Gefahr für deutsche Kraftwerke? Energie-Fachberater (2026): Umfangreiche Änderungen bei Heizungs- und Sanierungsförderung Energy-Charts (2026): Kreisdiagramme zur Stromerzeugung Forschung und Lehre (2026): Fusionsforschung: BMFTR gibt die geförderten Hubs bekannt Handelsblatt (2026): Waldbrände: Mehr als 10.000 Hektar Wald in Griechenland zerstört RKI (2026): Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität Statistisches Bundesamt (2026): Stark erhöhte Sterbefallzahlen während der Hitzewelle Endedes 2. Quartals 2026 Tagesspiegel Background (2026): Energieversorgung in Europa: Wieso AKW öfter bei Hitze abgeschaltet werden als Gaskraftwerke Tagesschau (2026): Niedrige Flusspegel: Mehrere Länder drosseln Produktion von Atomstrom Tagesschau (2026): Stromkrise durch Niedrigwasser der Donau - Rumänien sprengt Felsen WELT (2026): Aufruf zum Stromsparen: Zu wenig Wasser in der Donau – Ungarn will sein einziges Atomkraftwerk abschalten Lesetipps: DataFleX (2026): Marktdesign für Redispatch 3.0: LeistungspreisPlus-Modell Agora (2026): Zukunftsperspektive für den Industriestandort Deutschland VDE (2026): V 2.4. Zellulare Energiesysteme DLR (2026): ZKI Waldbrand Monitoring System
Der globale Energiebedarf steigt strukturell weiter an. Und das nicht zu knapp. Angesichts des deutlich zunehmenden Bedarfs spricht die Internationale Energiebehörde IEA bereits vom "Zeitalter der Elektrizität". Doch was treibt die Entwicklung aktuell? Und wer könnten die Profiteure sein? Das und mehr diskutieren wir in der aktuellen Podcast-Folge mit Analyst und Industrie-Experte Damian Reimertz.In dieser Folge geht es um:die wichtigsten strukturellen Wachstumstreiber im Energiesektordie Auswirkungen geopolitischer Unsicherheiten auf Industrie und InfrastrukturUnternehmen und Bereiche, die vom Wandel der Energieversorgung profitieren könntenAusblick auf die kommenden JahreWenn Ihnen der DJE-Podcast gefällt, abonnieren Sie uns gern und hinterlassen Sie eine Bewertung. So bleiben Sie auch künftig über aktuelle Kapitalmarkt-, Länder- und Branchenanalysen informiert. Zum schriftlichen Branchenkommentar von Damian Reimertz geht es hier: Steigender Energiebedarf: Welche Industrieunternehmen derzeit profitieren könnenDies ist eine Marketingmitteilung. Sie dient ausschließlich Informations- und Marketingzwecken. Die getroffenen Aussagen stellen keine individuelle Anlageberatung, keine persönliche Empfehlung und kein verbindliches Angebot zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder zur Inanspruchnahme einer bestimmten Dienstleistung dar. Die in diesem Podcast enthaltenen Aussagen geben die Einschätzung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Diese kann sich jederzeit ändern. Alle Angaben wurden mit Sorgfalt und nach dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung erstellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird nicht übernommen. Der Podcast und seine Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Wiedergabe oder sonstige Nutzung ist nur mit vorheriger Zustimmung der DJE Kapital AG zulässig. | DJE Kapital AG, Pullacher Straße 24, 82049 Pullach, Deutschland
Weiterhin bedroht der Krieg Russlands in der Ukraine auch die deutsche Energieversorgung. Öl und Gas bleiben sehr teuer. Dennoch ist es wichtig, vor dem Winter die Gasspeicher zu füllen. Wie ist der aktuelle Stand?
Was macht ein Hotel nachhaltig? Die Architektur, das Essen oder doch die Energieversorgung? Andrea Vaz-König ist Geschäftsführerin vom "Strandhotel am Weissensee" und erzählt in diesem Küchengespräch, wie das Kärntner Hotel zu einem zukunftsorientierten Vorzeigebetrieb wurde. Wir reden über Irritationen bei der Umstellung der Küche auf biologisch-vegetarisch und was noch alles dazu gehört, um ein Hotel mit Achtsamkeit und Herz zu führen. Und sie verrät uns ihren Lieblingsplatz am wunderschönen Weissensee.
Prozesswärme ist für viele industrielle Produktionsprozesse unverzichtbar und wird heute noch überwiegend mit fossilen Energieträgern erzeugt. Ihre Dekarbonisierung ist deshalb ein zentraler Baustein der Industrietransformation. Doch die Anforderungen unterscheiden sich erheblich: Je nach Branche, Prozess und benötigtem Temperaturniveau kommen andere Lösungen infrage. Und häufig reicht es nicht, lediglich den Energieträger auszutauschen.Darüber sprechen Markus und Heike in dieser Folge mit Clemens Buhr von der DENEFF und Dr. Robert Maertens von IREES. Gemeinsam schauen sie darauf, wie Prozesswärme heute bereitgestellt wird, warum ihre Dekarbonisierung so herausfordernd ist und weshalb es dafür einen systemischen Blick auf Prozesse, Effizienz und Energieversorgung braucht.In der Folge geht es unter anderem um:Die Bedeutung von Prozesswärme und die Unterschiede zwischen verschiedenen TemperaturbereichenTechnische, wirtschaftliche und praktische Hürden bei der UmstellungProzessoptimierung, Abwärmenutzung und WärmespeicherDie Rolle von industriellen Wärmepumpen, Elektrifizierung, Wasserstoff und klimaneutralen GasenWirtschaftliche Chancen und neue Märkte rund um klimaneutrale ProzesswärmePolitische Rahmenbedingungen, Strompreise und PlanungssicherheitDen Blick nach vorn: Welche Lösungen sich bis 2045 durchsetzen könntenWeiterführende Studien:Prozesswärme in der Industrie – Investitionsentscheidungen verstehenMarktanalyse: Net-Zero Technologien für energieeffiziente ProzesswärmeEnergieeffiziente und CO2-freie ProzesswärmeDer enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Die USA und Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an - die Strasse von Hormuz bleibt ebenfalls blockiert. Eine Ausweichroute führte über das Rote Meer durch die Meerenge Bab al-Mandab. Doch nun ist auch diese praktisch unbefahrbar. Auf Deutsch bedeutet Bab al-Mandab so viel wie "Tor der Tränen". Die Passage verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean, die Route wird vor allem von Öltankern auf dem Weg nach Asien genutzt. Schiffe passieren dabei Jemen auf der einen und Dschibuti auf der anderen Seite. Die jemenitische Seite wird von den Huthi kontrolliert, eine mit Iran verbündete Miliz. Weil die Gefahr durch die Huthi mittlerweile zu gross ist, hat der Schiffsverkehr auch dort stark abgenommen, die Passage ist nun ebenfalls gesperrt. Welche Folgen diese zweite Blockade für die globale Energieversorgung hat, ordnet NZZ-Redaktorin Catherine Bosley ein. Sie erklärt, wie die bisherigen Puffer an Ölvorräten genutzt wurden und warum der Ukraine-Krieg die Lage weiter verschlimmert. Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro Host: Alice Grosjean Der [Hintergrundartikel von Catherine](https://www.nzz.ch/pro/der-naechste-seeweg-ist-blockiert-droht-nun-doch-eine-energiekrise-ld.10016390) in der NZZ. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
In dieser Episode nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Brennpunkte: Wir beleuchten, wie die Hutis erneut den saudischen Ölfluss bedrohen, werfen einen kritischen Blick auf das neue deutsche Gebäudemodernisierungsgesetz und dessen Auswirkungen auf die Wärmewende, und diskutieren, warum ein altes Gesetz über Pornografie die Ukraine und ihre EU-Ambitionen ins Wanken bringt. Wir hinterfragen politische Entscheidungen, zeigen Absurditäten auf und ordnen sie ein – mal mit Kopfschütteln, mal mit Wut, aber immer mit einem Schuss Ironie. Ob internationale Energiekrisen, deutsche Förderbürokratie oder gesellschaftliche Debatten rund um Moral und wirtschaftliche Interessen – wir lassen nichts aus. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, wie sich weltpolitische Entwicklungen direkt auf euren Alltag auswirken und warum wir manchmal nur noch ratlos lachen können. (Zusammenfassung von Podigee AI)
The United States and Iran have paused missile strikes, but the wider Middle East remains gripped by conflict. As mediators urge Washington and Tehran to return to diplomacy, the international community has raised concerns over regional security, energy supplies and the humanitarian cost of war. - Die Vereinigten Staaten und der Iran haben ihre Raketenangriffe eingestellt, doch der Nahe Osten insgesamt bleibt weiterhin von Konflikten geprägt. Während Vermittler Washington und Teheran dazu drängen, zur Diplomatie zurückzukehren, hat die internationale Gemeinschaft Bedenken hinsichtlich der regionalen Sicherheit, der Energieversorgung und der humanitären Folgen des Krieges geäußert.
Geopolitische Unsicherheiten, E-Mobilität oder auch die explodierenden Investitionen in Rechenzentren für das Trendthema der vergangenen Jahre: Künstliche Intelligenz. Gerade KI benötigt viel Energie und auch die zuverlässige Versorgung mit Energie der Streitkräfte an den verschiedensten Orten weltweit gewinnt zunehmend an Relevanz. Das SDAX-Unternehmen SFC Energy entwickelt und vertreibt Brennstoffzellen-Lösungen. Im Interview mit CEO Dr. Peter Podesser spricht der ES über die Marktentwicklung der vergangenen Jahre und die Konkurrenzsituation sowie die Zukunft.
In dieser Episode von #Volatility sprechen Thomas Altmann, Head of Portfoliomanagement bei QC Partners, und Katharina Lehmann über die erneute Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran und die Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Im Mittelpunkt stehen die Reaktionen von Öl- und Gaspreisen, die Risiken für die globale Energieversorgung sowie mögliche Auswirkungen auf Inflation und Zinspolitik. Darüber hinaus analysieren die beiden die Entwicklung an den Anleihe- und Aktienmärkten, die Rolle geopolitischer Unsicherheiten und die Frage, welche Szenarien die Börsen aktuell einpreisen.
Angriffe der Huthi auf saudische Tanker im Roten Meer verschärfen die Lage auf einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Das sorgt für steigende Ölpreise und gefährdet die globale Energieversorgung. │ Die USA setzen ihre Angriffe auf Ziele im Iran fort und erhöhen damit den Druck in der Region. Experten diskutieren, ob Präsident Trump zur Sicherung der Schifffahrtswege begrenzte Bodentruppen einsetzen könnte. │ Die Europäische Union beschließt ein neues und besonders umfangreiches Sanktionspaket gegen Russland. Neben weiteren Einträgen auf der Sanktionsliste steht vor allem die Begrenzung russischer Einnahmen aus dem Ölgeschäft im Mittelpunkt. │ Deutschland investiert Milliarden in die militärische Aufrüstung und plant bis 2030 stark steigende Verteidigungsausgaben. In der Regierungskoalition gibt es eine Debatte über die Finanzierung durch neue Schulden und die langfristigen Folgen für den Bundeshaushalt.
Die Hitzewellen im Sommer werden heftiger. Das hat Folgen: Bei jeder Hitzeperiode gibt es Hitzetote. Es gibt negative Folgen für die Wirtschaft, für den Nah- und Fernverkehr und auch unsere Energieversorgung kann darunter leiden. Frankreich zum Beispiel setzt bei seinem Energiemix stark auf Atomkraftwerke. Doch die müssen gekühlt werden und das führt zu Problemen. In Deutschland leiden die Stromkabel unter den extremen Temperaturen. Es gab bereits hitzebedingte Stromausfälle. Und was macht die Hitze mit Photovoltaik-Anlagen? Wie wird unsere Energieversorgung hitzebeständig? Darüber spricht Host Theresa Brenner in dieser Folge des „ARD Klima Updates“ mit Katha Jansen, die zu dem Thema recherchiert hat, und mit Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Jansen berichtet aus Frankreich von den Problemen mit den Atomkraftwerken. Sie erklärt, was dort genau passiert und welche Auswirkungen das auf die Sicherheitslage in den Kraftwerken hat. Außerdem erzählt sie von den hitzebedingten Stromausfällen in Deutschland. Claudia Kemfert spricht darüber, wie das deutsche Energiesystem zukunftsfest werden kann. Und wie sich die Zahl der Hitzetoten senken lässt. Ein großer Teil der Todesfälle sei vermeidbar, so Kemfert. Dazu brauche es Hitzeaktionspläne. Hier helfe beispielsweise ein Blick nach Frankreich. Links: Anmeldung zum Newsletter ARD Klima-Update - https://www.mdr.de/klima Podcast-Tipp: Die Ernährungs-Docs – Essen als Medizin - https://www.ardsounds.de/sendung/die-ernaehrungs-docs-essen-als-medizin/urn:ard:show:c9684369f9824d59/
Wenden bitte! Der Podcast zu Wissenschaft und nachhaltigen Transformationen
Wir fragen Hauke Hermann: Haben wir genug Energie, wenn die nächste Krise kommt? Wie viele Gaskraftwerke brauchen wir als Backup, wenn Wind und Sonne nicht genug Strom liefern? Welche Rolle spielen Speicher, Netze und erneuerbare Energien? Und wie gelingt eine Energieversorgung, die sicher, bezahlbar und klimafreundlich zugleich ist? Zu Gast ist Hauke Hermann, Senior Researcher im Bereich Energie & Klimaschutz am Berliner Öko-Institut. Seit 17 Jahren untersucht er marktbasierte Instrumente der Klimapolitik und beschäftigt sich dabei mit den Eigenheiten im Strommarktdesign. Alle von uns erwähnten Quellen und weiterführenden Texte in den Shownotes der Episode auf www.oeko.de/podcast.
Reizüberflutung, ständige Erreichbarkeit und zu wenig Erholung gehören für viele zum Alltag. Doch unser Gehirn ist darauf biologisch nicht ausgelegt. Schon kleine Störungen im Schlaf oder in der Energieversorgung können spürbare Folgen haben. Warum mentale Erschöpfung oft missverstanden wird – und welche Signale darauf hindeuten, dass das Gehirn an seine Grenzen gerät, erklärt die Neurowissenschaftlerin Dr. Teresa Cramer. Sie untersucht am MIT in Boston die Mechanismen von Lern- und Anpassungsfähigkeit im Gehirn und gibt in dieser Folge auch Tipps, wie wir unser Gehirn schützen können. Produktion: Lilian Hoenen Redaktion: Antonia Beckermann Noch mehr "Aha!"- Folgen gibt es bei WELTplus und Apple Podcasts. Alle zwei Wochen am Montag eine neue Folge. Hier bei WELT hören: https://www.welt.de/podcasts/aha-zehn-minuten-alltags-wissen/plus246844328/Noch-mehr-Alltagswissen-Aha-Bonus-Folgen-fuer-Abonnenten-Podcast.html. "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Was kann Ernährung bei Endometriose tatsächlich bewirken – und wo beginnen unrealistische Versprechen? In dieser Folge spreche ich mit der Diätologin Theresa Vierlinger, die ein Buch zum Thema Endometriose & Ernährung geschrieben hat. Gemeinsam räumen wir mit Ernährungsmythen auf und sprechen darüber, wie eine evidenzbasierte und gleichzeitig alltagstaugliche Ernährung bei Endometriose aussehen kann. Wir sprechen unter anderem über: *den realistischen Einfluss von Ernährung auf Endometriose * Gluten, Milchprodukte, Zucker & Soja – was sagt die aktuelle Studienlage? * das Risiko von unnötigen Restriktionen und Unterversorgung * häufige Nährstoffmängel bei Endometriose * wann aus gut gemeinten Ernährungsregeln ein problematisches Essverhalten werden kann * die Bedeutung einer ausreichenden Energieversorgung für Hormone, Zyklus, Regeneration und Schmerzempfinden * Endometriose in der Perimenopause und den Wechseljahren – was verändert sich wirklich? Außerdem erzählt Theresa von ihrem neuen Buch und warum ihr die Frauengesundheit in ihrer täglichen Arbeit besonders am Herzen liegt. Eine Folge voller fundiertem Wissen, praktischer Einblicke und wichtiger Impulse – für Betroffene, Angehörige und alle, die Frauen mit Endometriose begleiten.
In der heutigen Folge spricht Michél mit Robert Itschner, dem CEO der BKW Gruppe – einem der größten Energie- und Infrastrukturunternehmen Europas aus der Schweiz. Mit über 12.000 Mitarbeitenden schafft BKW rund 5 Milliarden Schweizer Franken Umsatz (Ca. 5,4 Mrd. €). Gemeinsam sprechen sie über die Energiewende, den Ausbau von Netzen und erneuerbaren Energien sowie den Blick der Schweiz auf Deutschland. Außerdem geht es um Unternehmertum, Führung, die Zukunft der europäischen Energieversorgung und warum Optimismus für den Wirtschaftsstandort entscheidend ist. _________________________________________________ Die BLACK BOX auf der BAU 2027 ist das neue Innovationsformat der Messe München und DIGITALWERK – mit Livedemos, Diskussionen, Networking und digitalem Content. Das geht nur mit Unternehmen, die ihre Innovationen nicht nur ausstellen, sondern sichtbar machen. Mehr Infos und Kontaktmöglichkeiten gibt's unter https://www.digitalwerk.io/dw-events/blackbox _________________________________________________ VESTIGAS ist die All-in-One-Lösung für die digitale Baulieferkette – vom digitalen Lieferschein über KI-gestützte Rechnungsprüfung bis zum smarten Rechnungsworkflow. Weniger Papierkram, rechtssichere Prozesse und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben auf der Baustelle und im Büro. Mehr erfahrt ihr unter www.vestigas.com _________________________________________________ 00:00 – Darum gehts in der Folge 02:54 – Vom Mechaniker zum CEO 06:17 – Die BKW Gruppe erklärt 17:41 – Das Geschäftsmodell der Zukunft 21:15 – Schweiz vs. Deutschland: Energiepolitik 29:28 – Warum Infrastruktur schneller werden muss 31:58 – Die Energiewende braucht Tempo 33:56 – Führung in unsicheren Zeiten 40:09 – Warum eine Rolle rückwärts Milliarden kostet 41:40 – Der Schweizer Blick auf Deutschland
Strom wird immer mehr zum Rückgrat der globalen Energieversorgung. Deutschland war Vorreiter der Energiewende – also des Umstiegs von fossilen und nuklearen auf Erneuerbare Energien. Mittlerweile stammen fast 60 % des hierzulande genutzten Stroms aus heimischen Erneuerbaren, vor allem aus Wind- und Solarenergie. Doch die Verteilung ist regional ungleich: Während der Norden mit Windkraft überversorgt ist, hinkt der Süden hinterher. Was fehlt noch, um die Energiewende zum Erfolg zu führen? Wie können wir die Lücken im Süden schließen – und welche Rolle spielen dabei Speicherlösungen und Netzausbau? Unser Gast Prof. Michael Sterner ist einer der führenden Experten für Energiespeicher und Sektorkopplung und Professor an der OTH Regensburg. Mit ihm diskutieren wir: – Wo steht die Energiewende 2026? – Warum hinkt der Süden hinterher - was müssen die südlichen Bundesländer tun? – Brauchen wir mehr Zubau, Speicher, bessere Netze – oder einfach mutigere Politik? Am Ende ist das Lied “Zur Sonne” zu hören, Reinerlös geht bei Kauf an UNICEF © Text und Musik: Michael Sterner, alle Instrumente, Mischen, Mastern: Michael Sterner
Kemfert, Claudia www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Stromausfall: Welche Solaranlagen liefern Notstrom? Im Durchschnitt ist ein deutscher Haushalt nur rund zwölf Minuten im Jahr von einem Stromausfall betroffen. Dennoch führen Sabotage wie kürzlich in Berlin, Naturkatastrophen und technische Defekte immer wieder zu lokalen Stromausfällen. Die Folgen eines mehrtägigen Stromausfalls können für Betroffene verheerend sein: keine Elektrizität, kein Mobilfunk, kein Wasser, keine Heizung. Im Winter drohen zudem kostspielige Schäden an Gebäuden durch geplatzte Wasser- und Heizungsrohre. Eine Möglichkeit, sich gegen Stromausfälle zu wappnen, sind Solaranlagen mit Not- oder Ersatzstromfunktionen und Batteriespeicher. „Photovoltaik ist in der Lage, im Notfall dezentral und ohne funktionierenden Netzzugang die Energieversorgung sicherzustellen. Das dient der Krisensicherheit der Betreiber und steigert die Resilienz unseres Energiesystems“, sagt man beim Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Während eines Stromausfalls könnten Solaranlagen bei entsprechender Ausstattung Haushalte temporär mit Strom versorgen. Voraussetzung hierfür seien ein inselbetriebsfähiger Wechselrichter, der eigenständig eine Netzfrequenz herstellen kann und den Betrieb der Anlage unabhängig vom Stromnetz ermöglicht, sowie ein Batteriespeicher. Die Mehrkosten seien in der Regel überschaubar. Auch bei Photovoltaik-Bestandsanlagen sei die Nachrüstung mit einer Notstrom- oder Ersatzstromfunktion in vielen Fällen möglich. Grundsätzlich wird bei notstromfähigen Photovoltaikanlagen zwischen Anlagen mit Notstromfunktionen, die einzelne Geräte über eine Steckdose versorgen können (nicht automatisch umschaltend), und Anlagen mit Ersatzstromfunktion, die ein Teilnetz (einzelne Phase) oder das gesamte Hausnetz versorgen können, unterschieden. Beim Ersatzstrom können Photovoltaikanlagen, die mit einem inselbetriebsfähigen Batteriewechselrichter und einer Netztrennungseinrichtung ausgestattet sind, Ersatzstrom auch in Zeiten von Stromausfällen liefern. Diese Anlagen trennen bei Ausfall der öffentlichen Versorgung die häuslichen Stromkreise vom Netz und schalten um auf Inselbetrieb. Die vorhandene Elektroinstallation und die angeschlossenen Geräte werden dann aus der Batterie versorgt. Die technisch einfachere Notstromvariante lässt die Versorgung einzelner Geräte zu, die bei Ausfall der Netzversorgung umgesteckt werden müssen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Heiko Kehm, Head of Digital Supply Chain bei SMA Solar Technology AG, zeigt im Gespräch, wie SAP Cloud Application Services seit über zehn Jahren Stabilität schaffen, Routine entlasten und die digitale Transformation stützen. Durch die Auslagerung von Aufgaben für den technischen Betrieb bleibt ihm und seinem Team mehr Raum für strategische Aufgaben. Thema ist auch, warum es für SMA bei S/4HANA und hybriden Landschaften mehr geht als nur um Technologie: Es geht um Tempo, Qualität und mehr Unabhängigkeit in der Energieversorgung.LinksLinkedIn von Heiko Kehm: https://www.linkedin.com/in/heiko-kehm-397016177/SMA Solar Technology AG: https://www.sma.de/SAP Cloud Application Services: https://www.sap.com/germany/services-support/cloud-application-services.html
Rund 1,5 Milliarden Euro Gewinn hat die Verbund AG im Vorjahr gemacht. Sie ist damit eines der wichtigsten Energieunternehmen Österreichs. Kein Wunder, dass die Regierung und die Politik insgesamt begehrlich auf dieses Unternehmen schauen, wenn es darum geht, Gewinne abzuschöpfen. Michael Strugl hält davon – wenig überraschend – nicht sehr viel. Er ist CEO bei Verbund und spricht mit Petra Stuiber darüber, warum er diese Mittel für die Zukunft der österreichischen Energieversorgung als essenziell ansieht, und wie er die Energiepolitik der Alpenrepublik insgesamt beurteilt.
Als Wladimir Putin 2022 die Ukraine angreift, wird deutlich: Die deutsche Energieversorgung ist von einem Kriegsverbrecher abhängig. Wie konnte es so weit kommen? Am Rande der Hamburg Sustainability Conference (HSC) legt der langjährige wirtschaftspolitische Berater von Altkanzlerin Angela Merkel seine Sicht der Dinge dar: "Wir haben uns um die Probleme gekümmert, die auf dem Tisch lagen", sagt Lars-Hendrik Röller im Interview. "Es gab damals genug zu tun, was das Volk bewegt hat." Russische Erdgaslieferungen gehörten ihm zufolge nicht dazu. "Die Wirtschaft, nicht die Bundesregierung hat Gasverträge abgeschlossen", sagt er. "Das war die Strategie. Eine Mehrheit der Bevölkerung hat das unterstützt." Auch der schwache Ausbau der Erneuerbaren war demzufolge nicht zu ändern, wie er sagt. "Das kann man kritisieren, aber das hat die Bundesregierung versucht." Jetzt aber wird es Zeit, für mehr Unabhängigkeit in Erneuerbare zu investieren. Einzige Voraussetzung: Es muss wirtschaftlich sein. Gast: Lars-Hendrik Röller. Der Ökonom war von 2011 bis 2021 wirtschaftspolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Leiter der Wirtschafts- und Finanzabteilung im Bundeskanzleramt. Er ist Gründer und Chairman von Berlin Global Dialogue und Chairman der Green Guarantee Group. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Warum fällt es uns so schwer, über die Klimakrise zu sprechen – obwohl die Fakten längst auf dem Tisch liegen? In dieser Sommerfolge spreche ich mit dem Wissenschafts- und Klimajournalisten Christian Stöcker über sein Buch »Männer, die die Welt verbrennen« und darüber, wie wirtschaftliche Interessen, politische Narrative und gezielte Desinformation unseren Blick auf die Klimakrise bis heute beeinflussen.Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Macht der Öl- und Gasindustrie, die Rolle von Donald Trump, Wladimir Putin und den Petrostaaten sowie auf die Frage, warum viele Menschen zwar wissen, dass die Klimakrise real ist, aber trotzdem das Gefühl haben, wenig dagegen tun zu können. Christian erklärt, warum die neue Form der Desinformation nicht mehr lautet: »Es gibt keinen Klimawandel«, sondern: »Wir können sowieso nichts dagegen tun.« Gleichzeitig macht dieses Gespräch Mut. Wir sprechen über die überraschend schnelle Entwicklung erneuerbarer Energien, über Beispiele aus Pakistan, China und den USA sowie über die Frage, wie unsere Energieversorgung und Mobilität im Jahr 2035 aussehen könnten. Ein Gespräch über Macht, Kommunikation, Verantwortung und die Frage, wie Zukunft entsteht. Kapitel 02:19 Warum »Männer, die die Welt verbrennen«? 03:51 50 Jahre Klimadesinformation 06:11 Wer profitiert vom Status quo? 08:45 Die neue Lüge der Klimadebatte 13:30 Warum Menschen Fakten verdrängen 15:38 Netzwerke hinter der Klimadesinformation 19:07 Trump, Putin und die Ölindustrie 22:35 Klimakrise und Energiewende gleichzeitig 26:07 Das Ende der Petrostaaten? 31:58 Überraschende Zahlen zur Energiewende 35:21 Greenwashing, Green Hushing & Unternehmen 41:00 Pakistan als Vorbild der Energiewende 48:43 Meine Schlussfragen Empfehlungen Buch von Christian Stöcker - Männer, die die Welt verbrennen Kontakt Christian Stöcker https://www.linkedin.com/in/christianstoecker/ Wandel mit Wirkung Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/news/anmelden/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Kooperationen https://www.trimpact.net/beratung/ Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Musik: https://elements.envato.com/documentary-film-DR358CU Item License Code: 5AM8J6RLKQ https://app.envato.com/item/f73d3698-6015-4bb4-abeb-4479e4a26f2a Item License Code: 4B3D7YCP85 Botschafterin der Ecosign Erhalte einen Rabatt von 50 Euro mit dem Code Stella50! Hier ist der Link zu deiner Zukunft: https://www.ecosign.de/weiterbildung/?crmid=aBbOBocOcKaAaAaKRaA Das ist dein Kontakt für deine Zukunft: weiterbildung@ecosign.de Ich wünsche dir viel Erfolg! Kooperationsanfragen & Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net Hinweis: Diese Shownotes wurden mit KI-Unterstützung auf Basis des Gesprächs erstellt und von mir redaktionell geprüft und verantwortet.
Deutschland zahlt weiter an die Ukraine – trotz Nord-StreamEin Standpunkt von Uwe Froschauer.Deutschland gehört seit Beginn des Ukraine-Krieges zu den größten Unterstützern Kiews. Die Bundesregierung hat Waffen geliefert, Milliardenhilfen bereitgestellt und weitere umfangreiche Finanzzusagen angekündigt. Inzwischen hat sich die rechtliche Bewertung des Nord-Stream-Pipeline-Anschlags verändert: Die Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen ukrainischen Staatsangehörigen wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines – einem Anschlag auf die kritische Energieinfrastruktur Deutschlands.Vor diesem Hintergrund stellt sich eine politische Frage, die bislang kaum öffentlich diskutiert wird: Nach welchen Maßstäben entscheidet die Bundesregierung über Solidarität, Verantwortung und den Einsatz deutscher Steuergelder?Nach Angaben der Bundesregierung und verschiedener Medienberichte wird Deutschland seine Unterstützung für die Ukraine auch in den kommenden Jahren auf hohem Niveau fortsetzen. Im Zusammenhang mit den Beschlüssen des jüngsten NATO-Gipfels ist von weiteren Milliardenbeträgen die Rede. Damit bleibt Deutschland einer der wichtigsten militärischen und finanziellen Unterstützer der Ukraine.Gleichzeitig gehen die Ermittlungsbehörden davon aus, dass die Sprengung der Nord Stream-Pipelines im Zusammenhang mit ukrainischen Akteuren stand. Über die strafrechtliche Verantwortung entscheidet letztlich das zuständige Gericht. Unabhängig davon stellt sich bereits heute eine grundsätzliche politische Frage: Welche Konsequenzen zieht Deutschland, wenn ein Staat, den es in außergewöhnlichem Umfang unterstützt, mit einem mutmaßlichen Anschlag auf deutsche Infrastruktur in Verbindung gebracht wird?Nord-Stream – weit mehr als ein Anschlag auf eine PipelineDie Sprengung der Nord Stream-Pipelines war kein gewöhnlicher Sabotageakt. Sie richtete sich nicht gegen irgendein Bauwerk auf dem Meeresgrund, sondern gegen einen zentralen Bestandteil der deutschen Energieversorgung. Wer Nord-Stream zerstörte, traf nicht nur Stahlrohre in der Ostsee, sondern das wirtschaftliche Rückgrat eines Industrielandes.Deutschland war – und ist – über Jahrzehnte auf eine verlässliche und vergleichsweise günstige Gasversorgung angewiesen. Erdgas ist nicht nur Heizenergie für Millionen Haushalte. Es ist Rohstoff für die Chemieindustrie, Energieträger für Stahlwerke, Glashersteller, Papierfabriken und zahllose mittelständische Unternehmen verschiedener Branchen. Die beiden Nord-Stream-Systeme verfügten zusammen über eine Transportkapazität von bis zu 110 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr und gehörten damit zu den bedeutendsten Energieverbindungen Europas.Es wäre zu einfach, sämtliche wirtschaftlichen Probleme Deutschlands ausschließlich auf die Sprengung der Pipelines zurückzuführen. Ebenso unredlich wäre es jedoch, deren Bedeutung kleinzureden. Mit der Zerstörung der Leitungen verschwand eine zentrale Versorgungsoption dauerhaft aus dem energiepolitischen Instrumentarium Deutschlands. Die Folge sind höhere Unsicherheiten bei der Energieversorgung sowie eine stärkere Abhängigkeit von alternativen Bezugsquellen.Hohe Energiepreise verteuern jede industrielle Produktion. Unternehmen verlieren an Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen werden verschoben oder ins Ausland verlagert, energieintensive Betriebe reduzieren ihre Produktion oder schließen Standorte. Der Anschlag war damit ein weiterer, äußerst schwerer Belastungsfaktor für den ohnehin unter Druck stehenden Industriestandort Deutschland.Die politische ReaktionMit der Anklage der Bundesanwaltschaft hat dieser Terrorakt eine neue Qualität erhalten. Sollte sich der erhobene Tatvorwurf vor Gericht bestätigen und sollten sich darüber hinaus Verantwortlichkeiten staatlicher ukrainischer Stellen nachweisen lassen, hätte dies erhebliche politische und völkerrechtliche Bedeutung....https://apolut.net/milliarden-trotz-nord-stream-anschlag-von-uwe-froschauer/
Großbritanniens Premier Keir Starmer tritt zurück, und das Land erlebt eine umfassende Krise. Wie es nun weitergeht und wer der potenzielle Nachfolger ist, berichtet Collin McMahon aus London. Washington und Teheran verhandeln aktuell in der Schweiz über einen dauerhaften Frieden. Zum aktuellen Stand der Gespräche und zur Lage vor Ort informiert Philipp Gut. Nach dem Schweizer Ständerat hat nun auch der Nationalrat zugestimmt, das AKW-Neubau-Verbot aufzuheben. Wie die Energieversorgung der Zukunft aussehen sollte, erklärt der Kerntechnikexperte Dr. Johannis Nöggerath. In ihrem Kommentar behandelt Martina Binnig die internationalen Bestrebungen des deutschen Ex-Ministers Karl Lauterbach zum Thema Klima und Gesundheit.
Künstliche Intelligenz (KI) gilt als einer der größten Technologietrends unserer Zeit. Doch während Anleger vor allem auf Chip-Hersteller und Softwareunternehmen blicken, rückt zunehmend eine andere Frage in den Fokus: Woher kommt eigentlich die Energie für die KI-Revolution? Der weltweite Ausbau von Rechenzentren lässt den Strombedarf rasant steigen und macht Energieversorgung, Stromnetze und Infrastruktur zu entscheidenden Faktoren für das weitere Wachstum der Branche. Richard Schmidt, Fondsmanager bei DJE Kapital, spricht über den aktuellen Stand des KI-Booms, die langfristigen Auswirkungen auf den globalen Energieverbrauch und die Frage, welche Branchen und Unternehmen von diesem Trend besonders profitieren könnten.
Flüsse sind in den letzten 40 Jahren jedes Jahrzehnt um 0.5 Grad wärmer geworden, insgesamt um 2 Grad. Dies zeigen erste Resultate des Forschungsprojekts zu Flusshitzewellen. Das Phänomen werde unterschätzt, sagt Manuela Brunner, ETH-Professorin für Hydrologie und Klimafolgen. Die Aare überschritt bereits im Mai die 20-Grad-Marke. Letztes Jahr verendeten Fische aufgrund zu hoher Temperaturen in den Flüssen, oder Gewässer mussten notfallmässig ausgefischt werden. Das Phänomen der Flusshitzewellen nimmt europaweit zu. Dies zeigen erste Resultate eines ETH-Forschungsprojekts des Nationalfonds am Schnee- und Lawinenforschungsinstitut in Davos. «Das Risiko von Flusshitzewellen werde bisher unterschätzt», sagt die Leiterin Manuela Brunner, Professorin für Hydrologie und Klimafolgen an der ETH Zürich. Mit Modellrechnungen werden aus über 170 Flusseinzugsgebieten in Europa die Temperaturen der Gewässer analysiert und für die Zukunft berechnet. Welche Folgen hat diese Erwärmung der Gewässer für die Fische, das Trinkwasser und die Energieversorgung? Manuela Brunner ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Themen u.a.: Lokale Stromgemeinschaften und dezentrale Energieversorgung sind für die Energiewende essentiell, meint Harald Uphoff vom Bündnis Bürgerenergie. Und: Es stockt beim Ausgeben des Sondervermögens - Grund zur Empörung? Von WDR 5.
Verpackungen - Fluch und Segen; Zweifel an der Diagnose - Was können Patienten tun?; Innovativer Marsrover - Schwimmen statt rollen; Wem gehört der Fußball?; Brauchen wir neue Gaskraftwerke?; Brennpunkt Schulklo - Wenn Toiletten zur Problemzone werden (BR); Moderation: Shanli Anwar. Von WDR 5.
Der Klimabeschluss als Brandbeschleuniger: Wie Deutschland sich juristisch deindustrialisiert Der skandalöse Klimabeschluß des Bundesverfassungsgerichtes ist zu einer Art „Überverfassungsrecht“ geworden, das Freiheitsrechte, Industriepolitik und Energieversorgung unter einen Klimavorbehalt stellt. Das führt im Gespräch mit dem TE Wecker Staatsrechtler Prof. Ulrich Vosgerau aus und weist darauf hin, daß neue Klimaklagen von Aktivisten, Umweltverbänden und der Deutschen Umwelthilfe den Druck auf Politik und Wirtschaft weiter erhöhen. Vosgerau sieht darin nicht nur eine juristische Fehlentwicklung, sondern eine Gefahr für den Industriestandort Deutschland. Fatal gerade in einer Zeit, in der billige, jederzeit verfügbare Energie zur Überlebensfrage wird. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Bei seinem Besuch in Kanada hat Verteidigungsminister Pistorius Gespräche über Energieversorgung, NATO-Aufrüstung und Rüstungskooperationen geführt. Neben einem langfristigen LNG-Abkommen rückte dabei auch ein möglicher milliardenschwerer U-Boot-Deal mit Ottawa in den Fokus.
Wie sicher ist die Energieversorgung in Österreich? Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:„Wir sprechen noch nicht von einem Mangel, sondern von einer Knappheit.“Wenn Christoph Dolna‑Gruber so einen Satz sagt, hört man besser genau hin. Der Stratege der Österreichischen Energieagentur analysiert seit über 15 Jahren, wie sicher unsere Energieversorgung wirklich ist – und warum Europa in der aktuellen Krise verletzlicher ist, als vielen lieb ist.In dieser Folge des Pragmaticus-Podcasts erklärt Dolna‑Gruber, warum die derzeitige Lage laut IEA‑Chef Fatih Birol „größer ist als die Ölkrisen der Siebziger“ – und was das konkret für unseren Alltag bedeutet. Er führt uns entlang der versteckten Lebensadern unserer Volkswirtschaft: von den Ölfeldern in Tengiz über russisches Staatsgebiet, durch verwundbare Meerengen bis zu einem einzigen Pipeline‑Rohr, von dem Österreichs Versorgung abhängt.Doch er zeigt auch, wo die Spielräume liegen – und weshalb es ein Unterschied ist, ob Milliarden für fossile Importe ins Ausland gepumpt oder im eigenen Energiesystem investiert werden. „Alles, was wir aus dem eigenen Boden holen oder selbst erzeugen, macht uns unabhängiger“, sagt er Wie teuer wird Energie in Zukunft wirklich? Wie viel Risiko sind wir bereit zu tragen, nur damit an der Zapfsäule kein politischer Sturm losbricht? Und wie könnte ein Europa aussehen, das seine Energieversorgung nicht mehr bei unkalkulierbaren Akteuren einkaufen muss?Unser Gast in dieser Folge: Christoph Dolna-Gruber leitet die Abteilung für Strategy & Business Development in der Österreichischen Energieagentur. Er hat in Eisenstadt (FH Burgenland), Brüssel (EHSAL Management School) und Wien (FH Technikum Wien) studiert und einen akademischen Hintergrund in Betriebswirtschaft und Energietechnik. Den nationalen und den internationalen Energiemarkt hat er seit rund 15 Jahren im Blick.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
US-Außenminister Rubio fordert China auf, den Iran stärker zum Offenhalten der Straße von Hormus zu bewegen. Hintergrund sind Risiken für Energieversorgung, Handel und Weltwirtschaft durch Spannungen in der Region. Parallel signalisieren Trump und Xi in Peking Einigkeit über freie Schifffahrt und bessere Beziehungen.
Die Wall Street startet schwach in den Freitag. Belastend wirken steigende Renditen bei US-Staatsanleihen, der Ölpreisanstieg und die Enttäuschung über das Trump-Xi-Treffen. Wirkliche Durchbrüche gab es nicht, weder bei Handel noch bei Technologie oder Taiwan. Damit fehlt dem Markt nach der starken Rally ein neuer positiver Treiber. Boeing soll von China rund 200 neue Aufträge erhalten. Die Wall Street rechnete aber mit 500 bis 600 Neuaufträgen. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen steigt auf über 4,5%, nachdem erneut heiße Inflationsdaten aus Japan die Sorge verstärken, dass die Inflation global hartnäckig bleibt. Gleichzeitig zieht der Ölpreis kräftig an, da die Straße von Hormus weiter blockiert bleibt und damit Sorgen um die globale Energieversorgung zunehmen. Trump dürfte sich nach seiner Ankunft in Washington wieder verstärkt auf den Iran-Konflikt konzentrieren. Die Ergebnisse von Applied Materials fallen stark aus. Umsatz, Gewinn und Ausblick schlagen die Erwartungen klar, getragen vom KI-Boom und der hohen Nachfrage nach Halbleiter-Equipment. Allerdings waren die Erwartungen zuletzt extrem hoch. Auch Figma liefert starke Zahlen und hebt die Jahresprognose an. Die Resultate helfen, Sorgen über eine mögliche KI-Verdrängung im Designbereich etwas zu entschärfen – auch wenn die Bewertung der Aktie hoch bleibt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Werbung | Zum 80. Jubiläum: Jetzt 4 Wochen Handelsblatt kostenlos sichern. Alle Infos unter: www.handelsblatt.com/80 Die Wall Street startet schwach in den Freitag. Belastend wirken steigende Renditen bei US-Staatsanleihen, der Ölpreisanstieg und die Enttäuschung über das Trump-Xi-Treffen. Wirkliche Durchbrüche gab es nicht, weder bei Handel noch bei Technologie oder Taiwan. Damit fehlt dem Markt nach der starken Rally ein neuer positiver Treiber. Boeing soll von China rund 200 neue Aufträge erhalten. Die Wall Street rechnete aber mit 500 bis 600 Neuaufträgen. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen steigt auf über 4,5%, nachdem erneut heiße Inflationsdaten aus Japan die Sorge verstärken, dass die Inflation global hartnäckig bleibt. Gleichzeitig zieht der Ölpreis kräftig an, da die Straße von Hormus weiter blockiert bleibt und damit Sorgen um die globale Energieversorgung zunehmen. Trump dürfte sich nach seiner Ankunft in Washington wieder verstärkt auf den Iran-Konflikt konzentrieren. Die Ergebnisse von Applied Materials fallen stark aus. Umsatz, Gewinn und Ausblick schlagen die Erwartungen klar, getragen vom KI-Boom und der hohen Nachfrage nach Halbleiter-Equipment. Allerdings waren die Erwartungen zuletzt extrem hoch. Auch Figma liefert starke Zahlen und hebt die Jahresprognose an. Die Resultate helfen, Sorgen über eine mögliche KI-Verdrängung im Designbereich etwas zu entschärfen – auch wenn die Bewertung der Aktie hoch bleibt. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Direkt an der Börse handeln mit tradegate.direct: https://bit.ly/wallstreet_april * ► Erhalte einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily eSIM Datentarife! Lade die Saily-App herunter und benutze den Code wallstreet beim Bezahlen: https://saily.com/wallstreet * ► Entdecke den exklusiven NordVPN Deal! Jetzt risikofrei testen mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: https://nordvpn.com/wallstreet * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
Energiewenden seit der Industriellen Revolution (3): Energieversorgung auf Erdölbasis. Mit: Patrick Kupper, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck. Gestaltung: David Winkler-Ebner. Sendung vom: 13.5.2026.
China reagiert laut Berichten auf massive Störungen in der Straße von Hormus mit einer beschleunigten Suche nach neuen Ölquellen. Die Engpässe belasten Handel, Industrie und Energieversorgung spürbar. Gleichzeitig steigen Transportkosten und Lieferketten geraten unter Druck.
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwertig: Sei es durch abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet, oder Problemen in der Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwärtig: Sei es durch abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet oder Problemen in der Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
Stövesand, Catrin www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Nach dem Fund von Sprengstoff nahe der Balkan-Stream-Pipeline in Nordserbien haben die Behörden Ermittlungen aufgenommen. Während Hinweise auf einen möglichen Anschlagsversuch geprüft werden, warnt Viktor Orbán vor Gefahren für die Energieversorgung in Ungarn. Der Oppositionsfüher spricht von einer „Aktion unter falscher Flagge“.
Schulz, Josephine www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Günstiger Strom trotz Ölkrise – Die Öl- und Gaspreise steigen, weil in mehreren Ländern Krieg herrscht. Doch die Menschen im brandenburgischen Feldheim müssen sich deswegen keine Sorgen machen. Sie produzieren ihren Strom selbst – mit Windkraft.
Start der Mondmission Artemis 2, Gegenseitige Angriffe im Nahen Osten gehen weiter: US-Präsident Trump hält Rede an die Nation, Bundesfinanzminister Klingbeil fordert schnelle Entlastungen der Bürger wegen hoher Sprit- und Energiepreise, Wirtschaftsministerin Reiche sieht keine Gefahr von Engpässen in der Energieversorgung, Karnevalist Tilly in Moskau zu achteinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt, Krankenkassen übernehmen Kosten für jährliches Lungenkrebs-Screening für starke Raucher ab 50 Jahren, Diskussion über Entlohnung der Arbeiter in der Spargelernte, Fußballerinnen des FC Bayern München im Halbfinale der Champions League, Heftige Unwetter im Süden Europas, Das Wetter
Während die Blockade der Straße von Hormus anhält, richtet sich der Blick verstärkt auf den amerikanischen Kontinent. Die USA und zahlreiche Staaten Lateinamerikas treiben den Ausbau ihrer Öl- und Gasproduktion voran. Was bedeutet das für die Zukunft der Energieversorgung?
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Von der gesicherten Energieversorgung in Deutschland über ein politisches Beben in Rheinland-Pfalz bis hin zu wachsenden Spannungen auf Kuba: Unser Newsletter beleuchtet heute drei Themen, die uns bewegen. Erfahren Sie, warum der Winter noch nicht vorbei ist, was das Wahlergebnis bedeutet und weshalb US-Politiker in der Karibik gefeiert werden.