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Die USA und der Iran verhandeln aktuell wieder über das iranische Atomprogramm. Gestern ging die zweite Verhandlungsrunde zu Ende. Heute hat der Iran dann überraschend ein gemeinsames Militärmanöver mit Russland in der Straße von Hormus angekündigt, die dafür auch gesperrt werden soll. Die Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean. Die Sperrung könnte über den Weltmarkt wiederum die Ölpreise in Europa betreffen, erklärt Volker Treier im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch. Er ist Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammer.
China dominiert den Weltmarkt bei begehrten Rohstoffen für digitale Produkte. Das schafft Abhängigkeiten. Die will Indien nicht mehr hinnehmen – durch mehr eigenen Abbau, mehr Recycling und mehr internationale Zusammenarbeit. Sawant, Nimish; Toepler, Lena www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Exzellente Forschung haben wir – was uns fehlt, ist die Skalierung. In dieser Folge diskutieren wir, wie Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zum Motor für wirtschaftlichen Erfolg werden. Wir blicken weg von reinem Wissenserwerb hin zu agilen Ökosystemen, die Unternehmertum als Kernaufgabe verstehen. Die Schwerpunkte dieser Episode: - Transfer neu denken: Warum wir ein risikoaffines Mindset brauchen und was wir von den Erfolgsmodellen aus Israel und den USA lernen können. - Akademisches Entrepreneurship: Wie Initiativen wie Unipreneurs Professoren zu Treibern der Gründungsberatung machen. - Strukturen für morgen: Die Rolle von Startup-Factories und Wagniskapital als Brücke zwischen Hörsaal und Weltmarkt. Ihr erfahrt in dieser Folge, wie sich Hochschulen als Epizentren für Innovation neu erfinden müssen, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Ein Muss für alle, die Wissenschafts- und Hochschulförderung aktiv mitgestalten wollen. Jetzt reinhören und die Zukunft des Transfers entdecken!
Wusstest du, dass sich jedes Jahr 130.000 Käufer an einem Ort treffen, um die Trends in den Bereichen Dekoration, Küche und Geschenke weltweit zu definieren? So ist es. Die Ambiente Messe 2026, organisiert von Messe Frankfurt, ist das einflussreichste Event der Branche.In dieser Episode erkunden wir, was Ambiente zum unverzichtbaren Treffpunkt für Einzelhandel und internationale Handelsprofis macht. Entdecke, wie Tausende von Käufern ihre saisonalen Produktkollektionen auswählen, große Geschäfte abschließen und Verbindungen knüpfen, die den Weltmarkt verändern.Und dieses Jahr hat Peru etwas Besonderes zu zeigen. Der peruanische Stand wird Schauplatz von handwerklichen Produkten und einzigartigem Design sein, das den kulturellen und kreativen Reichtum des Andenlandes widerspiegelt. Von Keramik über Textilien bis hin zu Dekorationszubehör positioniert sich Peru als ein Schlüssellieferant auf dem internationalen Markt.Wir sprechen über die Chancen, die diese Messe für Unternehmer, Distributoren und Einzelhändler bietet, die an der Spitze der Trends bleiben möchten. Welche Produkte werden trendy? Wie bereiten sich peruanische Aussteller vor? Warum bleibt Ambiente unverzichtbar im internationalen Handelskalender?Begleite uns in diesem Gespräch über Geschäfte, Verbindungen und die Zukunft der Dekoration- und Geschenkbranche.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Viel frischer Wind oder eher Sturm im Anzug? Die UNO steht vor finanziellen Schwierigkeiten, doch warum distanziert sich die US-Regierung von deren Agenda? Chinas Elektroautos fluten den Weltmarkt. Welche Strategien fahren unterschiedliche Länder? Die Windkraft selbst steht unter dem Verdacht, gesundheitsschädigend zu sein. Ein französisches Gericht bestätigte dies erstmals eindeutig.
In dieser Folge nehmen wir uns mal wieder das Thema Brennstoffzelle vor, denn zu Gast ist Stephan Laistner von SFC Energy. Stephan spricht mit uns über die Erfolgsgeschichte SFC - vom beschaulichen Einstieg im Wohnwagen bis hin zur industriellen PEM-Produktion und von Methanol- hin zu Wasserstoff-Brennstoffzellen. Wie wurde das deutsche Unternehmen zu einem der wenigen profitabel arbeitenden und wachsenden Brennstoffzellen-Hersteller?
US-Präsident Trump hält die Welt in Atem. Auch die Finanzwelt. Nach seiner Amtseinführung vor einem Jahr gingen die Kurse erstmal auf Tauchfahrt. Sie erholten sich wieder. Die Anleger bleiben aber nervös. Was können wir tun? Saidi Sulilatu ist Chefredakteur bei Finanztipp. In SWR Aktuell analysiert er, was man aus einem Jahr Trump für das Investment lernen kann: "Wenn ich investiere, ist es sehr schwierig, sich von US-Unternehmen und der US-Politik unabhängig zu machen. Ganz egal, ob ich einen weltweiten ETF bespare oder mir spezielle Aktien aussuche – in den meisten Fällen hängt der Weltmarkt gerade bei kurzfristigen Einbrüchen sehr stark zusammen." Die Folge: Wenn die Kurse in den USA fallen, werden Handelsplätze auf der ganzen Welt in Mitleidenschaft gezogen. Andererseits zeigt sich aber auch: "Dass sich die Kurse so gut erholt haben, beweist, dass ich mit einem weltweit anlegenden ETF solche Krisen aussitzen kann." Sind EU-Anlagen sinnvoller? Finanzexperte Sulilatu ist skeptisch: "Es ist sehr schwierig vorherzusagen, ob sich eine Investition in der Eurozone mehr auszahlt, als ein weltweites Investment." Man gehe zwar kein "gewaltiges Risiko" ein, wenn man sich mehr auf Europa konzentriert. "Aber langfristig ist immer die beste Devise, möglichst breit aufgestellt zu sein. Und da gehört auch die US-Wirtschaft dazu." Am Ende helfe es nur, Einbrüche durch die Politik Trumps langfristig auszusitzen. Der US-Präsident sieht sich selbst als "Bitcoin-Präsident". Die Realität, so Sulilatu, spreche eine andere Sprache. "Der Bitcoin ist seit seinem Amtsantritt um 16 Prozent gefallen. Was vermutlich auch daran lag, dass der Kurs nach seiner Wiederwahl schon sehr stark gestiegen war." Der Kursverlauf zeige aber, dass die Kryptowährung in hohem Maße spekulativ sei. "Er schwankt etwa viermal so stark, wie ein weltweiter Aktien-ETF. Man muss schon wissen, worauf man sich da einlässt", sagt Saidi Sulilatu im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Heute werfen wir einen Blick auf Donald Trumps Aussagen in Davos, auf die Gründe, warum China Deutschland auf dem Weltmarkt für Werkzeugmaschinen überholt – und darauf, wie sich die Generation Z ihre Zukunft und Rente vorstellt.
Der Tag in 2 Minuten – vom 21.1.
Ein Standpunkt von Alberto Zanardi.Was ist los mit den USA? Eigentlich nichts. Sie verhalten sich exakt so, wie sich Imperien immer verhalten, wenn ihr Zenit überschritten ist und der Abstieg nicht mehr aufzuhalten ist. Nicht moralisch entgleist, sondern machtlogisch konsequent. Sie pfeifen auf Regeln, weil Regeln nur für Aufsteiger nützlich sind. Imperien im Niedergang haben keine Geduld mehr für Maskerade. Sie schalten um auf Faustrecht.Am 11. Januar 2026 postete US-Präsident Donald Trump auf seinem Netzwerk Truth Social ein Bild im Stile eines Wikipedia-Eintrags, in dem er sich selbst als „amtierenden Präsidenten von Venezuela“ bezeichnete, und erklärte in diesem Kontext, die USA würden Venezuela vorübergehend führen und venezolanisches Öl kontrollieren und auf den Weltmarkt verkaufen. Offizielle Anerkennung oder institutionelle Legitimation besteht dafür nicht. (1)Ein Imperium lebt nicht nur von Verträgen, nicht von Moral, nicht von Werten. Es lebt vor allem vom Mythos der eigenen Unbesiegbarkeit. Es lebt vom Schutz der eroberten Gebiete, indem es die Eroberten aktiv in die Vereidigung der Beute miteinbezieht. Es lässt die Unterdrückten glauben, Teil von etwas Größerem zu sein. (2)Solange diese Täuschung funktioniert, liefert das Imperium nach der Eroberung Ordnung, Sicherheit, Recht und Stabilität. Es schafft eine Währung der Abhängigkeit. Mit dieser Währung kauft es Loyalität. Die Eroberten werden zu Helfern des Gewaltapparats, nicht aus Überzeugung, sondern aus Anpassung.Ein Imperium lebt von der Ausbeutung seiner „Partner“, die ein Stockholm-Syndrom entwickeln und ihre Unterordnung mit Mitsprache verwechseln. Die USA bilden hier keine Ausnahme. Sie hatten nie Freunde. Sie hatten stets nur Interessen. Und diese Interessen hießen immer zuerst USA. America First ist kein Politikstil, sondern ein deaktivierter Tarnmodus. (2)Anders als in der Geschichte üblich, beginnt der Niedergang diesmal nicht mit Überdehnung, sondern mit einer Fehlfokussierung. Die USA haben den rasanten Aufstieg von China unterschätzt, weil sie sich strategisch an Russland festgebissen haben. Zwei Jahrzehnte NATO-Expansion, Regimewechselpolitik, Sanktionen und Eskalationsrhetorik, während Peking Lieferketten, Technologie, Rohstoffe und Märkte gesichert hat. Jetzt dämmert es in Washington. Zu spät. Die BRICS-Staaten sind nicht mehr aufzuhalten. Der Petro-Dollar, Fundament der amerikanischen Machtprojektion seit den 1970er-Jahren, verliert seine Exklusivität. Wer Öl außerhalb des Dollarraums handelt, wird nicht mehr automatisch militärisch ausgeschaltet, sondern bleibt unbehelligt, weil er zu groß ist. Zu wehrhaft. Das ist kein Detail. Das ist tektonisch. (2)Was also tun? Pragmatismus ersetzt Ideologie. Es gilt, Konflikte unterhalb der großen Eskalationsschwelle am Köcheln zu halten. Etwa Russland militärisch zu beschäftigen, ökonomisch zu binden, moralisch zu ächten. Nicht besiegen, das geht nicht, aber binden.Parallel dazu die aufstrebenden oder widerspenstigen Partner zurückstutzen. Europa, allen voran Deutschland. Wie? Energieversorgung zerstören, Abhängigkeiten verschärfen. Ideologische Durchdringung über Parteien, Stiftungen, NGOs. Atomisierung der Gesellschaft über Identitätspolitik und Dauererregung. Ein zerstrittenes Land stellt keine Fragen. Wer zerstritten ist, organisiert keinen Widerstand. (3)...https://apolut.net/im-toten-winkel-von-alberto-zanardi/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das chinesische Unternehmen CATL dominiert den Weltmarkt für Elektroauto-Batterien. Doch was hat das Unternehmen so erfolgreich gemacht? Marcus und Bo nehmen die chinesische Erfolgsstrategie unter die Lupe und landen dabei in Thüringen.**********In dieser Folge:00:04:08 - Ausflug nach Arnstadt - Wie sieht es aus bei CATL vor Ort?00:08:50 - Ein bisschen Unternehmensgeschichte - Was gibts über CATL zu wissen?00:18:00 - Die Autoindustrie und die Batteriefrage - Wie könnte Deutschland wettbewerbsfähig werden?00:24:10 - Fazit / Wahres für Bares**********An dieser Folge waren beteiligt: Hosts und Autoren: Marcus Wolf und Bo Hyun Kim Faktencheck: Jule Dieterle, Lino Krukenberg Produktion: Alex Hardt Redaktion: Anne Göbel Experte: Achim Kampker, Professor für Elektromobilproduktion RWTH Aachen**********Die Quellen zur Folge:Bloomberg (2023): How China Left the World Far Behind in the Battery RaceManager Magazin (2024): Das Batteriezellen-Desaster von Europas AutoindustrieInterview mit Robin Zeng (2024)Geladen Podcast (2025): Batterie-Gigafactory: Warum ist das so schwierig?BBC (2025): How China won the world's EV battery race, BBC**********Weitere Beiträge zum Thema:Auf Spurensuche: Wie sicher ist das deutsche Gold in den USA?Schlaf und Wirtschaft: Wie Schlafen zum Milliardengeschäft wurdeDas Geschäft mit der Astrologie: Wie viel Geld liegt in den Sternen?**********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wer ins 125er-Segment einsteigen möchte, findet bei den deutschen Händlern einen reich gedeckten Tisch an 125er-Bikes vor. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und falls der Geldbeutel nicht bis zum Rand gefüllt ist, bieten bekannte Gebrauchtbörsen noch viele Alternativen, die eventuell aktuell nicht mehr in den 2026er-Programmen der Hersteller auftauchen. Aber ist damit die 125er-Range schon komplett aufgezählt? Natürlich nicht, schließlich buhlen auf den Weltmärkten noch viele weitere Modelle im 125er-Bereich um die Gunst der Käufer. Und die fallen teils richtig exotisch aus. Da gibt es Naked Bikes mit Minireifen, die ausschauen, als ob sie zu heiß gewaschen worden wären. Und Scooter, die gleich mit dem komplettem Campingbesteck zum Kunden rollen. Und noch viele weitere, kuriose 125er. Für euch haben wir den 125er-Weltmarkt mal eben auf links gedreht und sechs spannende 125er ans Tageslicht befördert, die auf jeden Fall einen genaueren Blick wert sich – selbst, wenn sie nie den Weg nach Deutschland finden oder eine EU-Zulassung erhalten.
Wer ins 125er-Segment einsteigen möchte, findet bei den deutschen Händlern einen reich gedeckten Tisch an 125er-Bikes vor. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und falls der Geldbeutel nicht bis zum Rand gefüllt ist, bieten bekannte Gebrauchtbörsen noch viele Alternativen, die eventuell aktuell nicht mehr in den 2026er-Programmen der Hersteller auftauchen. Aber ist damit die 125er-Range schon komplett aufgezählt? Natürlich nicht, schließlich buhlen auf den Weltmärkten noch viele weitere Modelle im 125er-Bereich um die Gunst der Käufer. Und die fallen teils richtig exotisch aus. Da gibt es Naked Bikes mit Minireifen, die ausschauen, als ob sie zu heiß gewaschen worden wären. Und Scooter, die gleich mit dem komplettem Campingbesteck zum Kunden rollen. Und noch viele weitere, kuriose 125er. Für euch haben wir den 125er-Weltmarkt mal eben auf links gedreht und sechs spannende 125er ans Tageslicht befördert, die auf jeden Fall einen genaueren Blick wert sich – selbst, wenn sie nie den Weg nach Deutschland finden oder eine EU-Zulassung erhalten.
Seit fast drei Jahren tobt im Sudan ein brutaler Krieg zwischen Armee und RSF-Miliz. Millionen sind auf der Flucht, vermutlich über 100.000 tot. Ein Treibstoff hält ihn am Laufen: Gold, das über verschlungene Wege auf dem Weltmarkt landet. Bettina Rühl , Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Man sieht sie kaum, doch sie sind da: Mit Staubwedel, Bügeleisen, Kochlöffel und Schnabeltasse. Sie kommen aus der ganzen Welt: aus Osteuropa, Lateinamerika, aus Asien und Afrika. Manche ganz legal und viele illegal. Der Arbeitsplatz ‚Privathaushalt' ist inzwischen ein großer Weltmarkt. Feature von Anja Kempe. Die Sendung wurde vom WDR zum CIVIS · Europa Medienpreis für Integration eingereicht. WDR 5 Dok 5 - das Feature/SR2/SWR Kultur 2007 (Ausschnitt)
Diese Woche sprechen Paul und Max über den schwindenden Anteil von Performance Shortboards auf dem Weltmarkt des Surfens. Seit 2007 ist der Markt von 70% von HP Shortboard unter 7 Fuß auf knapp 17% gesunken. Was sagt dieser Trend aus? Surfen wir immer noch zu kurze, performige Boards? Außerdem war ganz Europa on Fire. Ein absolut, verrückter Swell mit 51ft un 18s hat in mitten des Atlantiks für furore gesorgt. Als Ergebnis davon liefen Spots wie Nazare, Belharra und eigentlich die komplette europäische Küste absolut perfekt. Viel Spaß bei der Folge! Yeew! Socials: Surftalk Video Victor: https://www.youtube.com/watch?v=vrO6yuVgGss&list=RDvrO6yuVgGss&start_radio=1 Video Asher & Victor: https://www.youtube.com/watch?v=dyrcMmccW-ABock auf Surfen mit Lapoint? Surf Camp in Canggu oder woanders - checkt gerne unseren Code SURFTALK10 für 10% Rabatt auf ALLE Lapoint Camps. Mehr Infos zu dem Camp findet ihr hier und auf InstagramDanke an Oxbow für den Support!Mehr geilen Stuff von Oxbow gibts hier ! Viel Spaß bei der Folge! Yeeew!
Nach einem mutmaßlichen Doppelmord an Ostern in Bad Nauheim hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage erhoben. Gegen einen 29-jährigen Mann. Er soll am Karsamstag zwei Männer vor deren Wohnhaus mit mehr als zehn Schüssen umgebracht haben. Mord-Ermittlungen nach einer Fahrerflucht in Wettenberg im Kreis Gießen: Am 7. Dezember wird eine 71-jährige Frau im Ortsteil Krofdorf-Gleiberg angefahren und schwer verletzt - der Autofahrer flüchtet. Es gibt zu viel Zucker in der Welt: Der Konzern Südzucker appelliert jetzt auch an die rund 400 Zuckerrübenanbauer in Mittelhessen, freiwillig weniger Zuckerrüben zu produzieren. Denn es gibt gerade auf dem Weltmarkt eine regelrechte Zuckerschwemme.
Der Amerikanische Bürgerkrieg dauerte von 1861 bis 1865. Schätzungsweise 600.000 Soldaten kostete dieser Krieg das Leben, aber wofür bzw. wogegen wurde eigentlich gekämpft?Während der Norden des Landes schon weit industrialisiert war, auf freie Lohnarbeit setzte und folglich die Sklaverei abgeschafft hatte, beharrten sie Südstaaten darauf, Menschen versklaven zu dürfen, um ihr Geschäftsmodell und ihre Eigentumsordnung aufrechterhalten zu können. Vor allem die Baumwollproduktion, das wichtigste US-Exportgut für den Weltmarkt, glaubte man, nur mit Sklaverei weiter profitabel betreiben zu können. Unter Ökonomen ist es jedoch schon lange strittig, ob die Versklavung von Menschen wirklich ökonomisch "sinnvoll" ist. Adam Smith bezweifelte dies. Die Geschichte zeigt jedoch, dass es nicht bloß um eine einfache Kosten/Nutzen-Rechnung geht.Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!WERBUNG:Zum Surplus-Podcast geht es hier entlang.https://www.youtube.com/@surplusmagazinhttps://open.spotify.com/show/5lOuZ9b9lglDUOSXsNOFrW?si=iZP4ZZJnSrGu_5WQXlxwhATermine:Am 17. Dezember ist Ole in Potsdam:https://eintrittfrei-potsdam.de/veranstaltung/kaempfen-fuer-sein-land-oder-besser-abhauen/Für „Schlager für Alle“ sind wir am 13.2. in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/91256/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-13-02-2026Für „Schlager für Alle“ sind wir am 11.4. in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/91257/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-11-04-2026Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts:https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon:https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady:https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Wieso ist das Internet nicht (mehr) frei? Welche Macht haben Tech Giganten über die Meinungsbildung? Und was hat das mit Rechtspopulismus zu tun? Die Big Tech Konzerne werden immer reicher und durch den Aufstieg von KI ist kein Ende ihres Wachstums in Sicht. Große Unternehmen bündeln die Ressourcen und Angebote im Netz und machen sich so selbst unersetzlich. Es gibt keine ernstzunehmenden Alternativen zu Meta, Alphabet & Co auf dem Weltmarkt, erst recht nicht nach Vorbild von europäischen Standards beim Thema Datenschutz und Wettbewerb. Unser Gast hat diese Monopolisierung des vermeintlich freien Internets schon vor ein paar Jahren in einem erfolgreichen Buch beschrieben und vor den Folgen gewarnt. Mit "Big Tech muss weg" brachte Prof. Martin Andree von der Universität zu Köln die Debatte um Big Tech in breitere Schichten, heraus aus dem wissenschaftlichen Diskurs. Nun hat er mit "Krieg der Medien - Dark Tech und Populisten übernehmen die Macht" ein Folgebuch geschrieben. Über beide Bücher hat unser Host Daniel Mendes Jenner mit Martin gesprochen. Auch wenn es alles etwas düster klingt, ist es auch laut Martin noch nicht zu spät, das Ruder rumzureißen. Wie das gehen kann erfahrt ihr in der Folge. Viel Vergnügen!
Federn gehörten um 1900 zu den teuersten Handelswaren auf dem Weltmarkt. Sie wurden nicht nur für Fächer oder Staubbesen verwendet: Sie zierten vor allem aufwändig gestaltete Damenhüte – mit fatalen Folgen für die Vogelwelt. Strauße und andere Vögel wurden systematisch gejagt und in vielen Gegenden ausgerottet. Wir sprechen in der Folge über Straußenfedern, eine südafrikanische Straußen-Expedition und eine der ersten Artenschutzbewegungen der Geschichte. // Erwähnte Folgen * GAG262: Die Strawhat Riots – https://gadg.fm/262 * GAG520: Die Jagd nach dem Großen Panda – https://gadg.fm/520 // Literatur * Thor Hanson: Federn: Ein Wunderwerk der Natur, 2016. Podcast-Tipp: TULUS - Die Geschichte eines Restaurants (https://podcasts.apple.com/de/podcast/tulus-die-geschichte-eines-restaurants/id1855531361). //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In der Podcastreihe „Globale Zukünfte“ fragt Michael, ob es Orte auf der Welt gibt, von denen aus sich die großen Krisen unserer Zeit – Klima, Politik, Gesellschaft – neu denken lassen. Fünf Länder auf fünf Kontinenten sollten dafür den Blick weiten. Die letzte Station führt nach Botswana: ein Land, das viele kaum verorten können – und das gerade deshalb überrascht.Botswana wirkt wie ein afrikanisches Paradox. Gesprächspartner Thilo Schöne, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Gaborone, beschreibt ein Land, das sich aus bitterer Armut heraus zu Stabilität und relativer Wohlhabenheit manövriert hat – ohne den typischen „Ressourcenfluch“ zu erliegen. Diamanten wurden hier nicht zum Motor von Korruption und Oligarchie, sondern zur Grundlage von Infrastruktur, Bildung und öffentlicher Versorgung. Ein Staatsfonds nach norwegischem Vorbild, ein klug verhandeltes 50-50-Modell mit De Beers und eine politische Elite der ersten Generation, die Entwicklung vor Selbstbereicherung stellte, haben ein seltenes Fenster geöffnet: Rohstoffreichtum als gesellschaftlicher Gewinn.Dieser Erfolg ruht jedoch auf einer zweiten, tieferen Säule: einer demokratischen Kultur, die älter ist als die koloniale Moderne. Konsenssuche, lokale Versammlungen, Machtteilung zwischen Chiefs und Räten – Botswanas politische Tradition hat demokratische Elemente hervorgebracht, bevor Demokratie zum Exportbegriff wurde. Streit wird hier nicht als Sieg der Mehrheit über eine Minderheit gedacht, sondern als gemeinsames „talk it out“ bis eine Lösung tragfähig ist. Das Ergebnis ist ein Land, das nach außen ruhig wirkt: wenig Aggression im öffentlichen Raum, hohe Toleranz im politischen Wettbewerb, eine fast unaufgeregte Normalität des Zusammenlebens.Gleichzeitig steht Botswana heute an einer Schwelle. Die Abhängigkeit von Diamanten wird zur gefährlichen Einseitigkeit, seit der Weltmarkt schwächelt. Vor allem junge Menschen spüren das als Zukunftskrise: „Jobs, Jobs, Jobs“ ist der Ruf einer Generation, die auf Teilhabe wartet. Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und ein wachsender Frust, der sich nicht in Straßenprotesten entlädt, sondern nach innen kippt – in Depression, Alkoholismus, Gewalt. Hinter dem Bild des „Juwels“ liegen Wunden, die lange übersehen wurden. Gerade hier wird Zukunft zur Frage, ob das Land seine eigene Erfolgsgeschichte modernisieren kann.Botswana ist damit kein idyllischer Ausnahmefall, sondern ein Lernraum. Ein Land, das zeigt, dass demokratischer Fortschritt möglich ist – und dass Stabilität immer wieder neu erfunden werden muss. Die Bereitschaft zur Reform, die neue Regierung und starke zivilgesellschaftliche Kräfte jetzt sichtbar machen, wirkt wie ein Angebot an uns alle: Institutionen nicht nur zu verteidigen, sondern mutig zu erneuern, bevor sie brüchig werden.Zu Gast:Thilo Schöne, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung BotswanaCreate your podcast today! #madeonzencastrMentioned in this episode:The Elephant Festival 2026 – Jetzt Ticket sichern!13. Januar 2026, Leipzig. Wir bringen Menschen zusammen, die Verantwortung tragen – für Unternehmen, für Ideen, für Entwicklung. “The Elephant” ist kein klassischer Kongress. Es ist ein Festival. Für Haltung, Inspiration und echte Veränderung. Create your podcast today! #madeonzencastrThe Elephant Festival 2026
Bei der Krise deutscher Stahlkonzerne geht es nicht nur um zehntausende Jobs, auch aus strategischen Gründen ist die Branche unverzichtbar. Doch auf dem Weltmarkt gibt es insgesamt ein Überangebot an Stahl, vergleichsweise günstig. Hierzulande sind sowohl Lohn- als auch Energiekosten hoch, zudem sind die Investitionen für den Umstieg auf "grünen" Stahl beträchtlich. Ein "Stahlgipfel" sollte nun nach Lösungen suchen. Von Marlis Schaum.
Pfannen sind ein Massenprodukt. Trotzdem fertigt Kuhn Rikon rund 30 Prozent der Produkte noch immer am teuren Standort Schweiz. Wie ist das möglich? Aus dem Zürcher Oberland für den Weltmarkt: Seit bald 100 Jahren behauptet sich der Familienbetrieb Kuhn Rikon mit seinen Pfannen im Weltmarkt. Einen Grossteil produziert die Firma zwar in der EU und in Fernost – doch die Schweiz bleibt trotz Preisdruck ein wichtiger Produktionsstandort. Weshalb ist eine komplette Produktionsverlagerung ins Ausland für Kuhn Rikon bisher kein Thema? Welche Vorteile bringt das Label «swiss made»? Und was bedeutet die US-Handelspolitik für eine Firma, die neben den neuen Länderzöllen auch hohe Tarife auf ihre Stahl- und Aluminiumprodukte verkraften muss? Diese Fragen diskutiert Andi Lüscher mit Dorothee Auwärter, Präsidentin von Kuhn Rikon in vierter Generation, im «Eco Talk».
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Stark schwankende Preise, Auswirkungen des Klimawandels und eine unstete Politik – das macht Landwirten Sorge. Einfach ist die Situation nicht, räumt Agrarökonom Alfons Balmann ein. Trotzdem sieht er Potenzial, wie Betriebe besser produzieren können. Opitz, Till www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Stark schwankende Preise, Auswirkungen des Klimawandels und eine unstete Politik – das macht Landwirten Sorge. Einfach ist die Situation nicht, räumt Agrarökonom Alfons Balmann ein. Trotzdem sieht er Potenzial, wie Betriebe besser produzieren können. Opitz, Till www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
251002PC Alle hauen abMensch Mahler am 02.10.2025Am letzten Wochenende bin ich mit einer Gruppe in den Bergen gewesen. Wir sind gewandert und haben uns gut unterhalten. Es waren einige Mitarbeitende der Weltfirma Bosch dabei. Bosch hat angekündigt, dass 22.000 Stellen in Deutschland abgebaut werden. Aber nicht deshalb, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Nein, die Stellen werden 1:1 wieder vergeben – in Portugal, in Ungarn, in Bulgarien, in Malaysia. Sozialverträglich sollen sie aussteigen in Deutschland. Aber: die Stellen sind erstmal weg. Auch die nachfolgende Generation. Viele der Kinder meiner Freundinnen studieren Ingenieurswesen, IT, BWL, Mechatronik.Warum ist das so, dass man in Deutschland nicht mehr konkurrenzfähig produzieren kann? Der Standort ist schlicht zu teuer. Die Energiepreise sind nicht mehr zu bezahlen. Die Lohnkosten, die Umweltauflagen – keine Chance auf dem Weltmarkt. BMW baut sein neues Flaggschiff, den elektrischen iX3 in Ungarn. Warum? Die Ungarn bieten Konditionen, die ihresgleichen suchen. Energie? Russisches Erdgas. Konkurrenzlos billig. Die Politik gelobt Besserung. Ein Schub soll in die deutsche Wirtschaft kommen. Diese Woche wieder mal O-Ton Kanzler März. Passiert ist bisher nichts. Kein Bürokratieabbau, keine Steuererleichterungen – keine Anreize für die Firmen, in Deutschland zu produzieren.Nächstes Beispiel: Mein Schwiegersohn ist Geschäftsführer einer Fabrik für Spezialbohrer. Die werden zum Beispiel für Zylinderköpfe von Verbrennermotoren gebraucht. Die Diskussion um ein Ende der Verbrenner ab 2025 hat die Branche und die Käufer tief verunsichert. Steckengeblieben ist die Energiewende. Jetzt wieder Salto rückwärts …Es muss endlich ein Plan her, der eine längere Halbwertzeit hat als bis zum nächsten Wahlkampf. Deutschland muss wieder in die Erfolgsspur zurück. Richtig Geld verdient derzeit nur Rheinmetall. Wir brauchen Waffen, koste es was es wolle. Und die Arbeitsplätze im Land werden outgesourct. Die Wut wächst. Und treibt die arbeitende Bevölkerung den Radikalen in die Arme. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Reden wir über künstliche Intelligenz und wie die USA mit ihrem AI Global Action Plan die KI-Dominanz behalten und ausbauen will. Links zu Peters Artikeln: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1194144.ai-action-plan-usa-und-ki-globale-technologische-dominanz.html?sstr=Peter|Schadt https://www.nd-aktuell.de/artikel/1194142.technologie-wettrennen-chinas-weg-zur-ki-weltmacht.html https://www.nd-aktuell.de/artikel/1194143.spekulation-auf-ki-intelligent-aber-leider-nicht-profitabel.html?sstr=Peter|Schadt Peters Newsletter: https://2f91c69d.sibforms.com/serve/MUIFAJqEcIOcEqe6jLv8FLZ0WkjSCf8BWXZ4-Oa9iem0HhMwr5eZnStzRFMhueyu2szgGKPPNJ3uWZGRqv7vsFV7mU6yzCVrUQMn7WzqGp9jeOGIzr79dNyjgsF7tZ3O1AYSo4nvXvxxTmI5mue69t3lWoWVXOKTjEU2P0_OMH-ouk4IroENl1mwUXs8t8 Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: 1. Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. 2. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB 3. Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community, sowie exklusive After-Show Episoden und Einladungen in unsere Livestreams bekommen wollt, dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon: www.patreon.com/99zueins 4. Wir empfangen auch Spenden unter: https://www.paypal.com/donate/?hostedbuttonid=NSABEZ5567QZE
Bisher konnte die Volksrepublik die Auswirkungen der Trump'schen Zölle sehr gut meistern. Exporte und Wirtschaftswachstum stiegen. Dennoch gibt es auch hausgemachte Probleme wie die nachlassende Ertragskraft der chinesischen Wirtschaft. Eine neue Politik soll abhelfen.Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.Wirtschaftliche Freiheit schafft ÜberkapazitätenChinas Unternehmen, ob private oder staatliche, können ihre wirtschaftliche Tätigkeit weitgehend frei von staatlichen Eingriffen ausüben. Das ist anders als westliche Medien immer wieder bemüht sind dazustellen. Größtenteils sind die Vorschriften und Regulierung durch den chinesischen Staat wesentlich geringer als im Westen. Im Gegensatz zu Brüssel schreibt keine Behörde vor, wie groß und krumm Gurken sein dürfen. Staat und Partei greifen erst ein, wenn das Handeln der Unternehmen zu Entwicklungen führt, die nicht im gesellschaftlichen Interesse sind.Diese Eingriffe werden oftmals in westlichen Medien zu Skandalen aufgebauscht, ohne die Überlegungen darzustellen, die zu diesen Entscheidungen führten. Als der große chinesische Immobilienentwickler Evergrande strauchelte, war sofort die Rede von verfehlter Wirtschaftspolitik. Die Partei hatte den Zugang zu weiteren Krediten verbaut. Die Partei war nach den Worten von Xi Jingping der Meinung:„Häuser sind zum Wohnen da, nicht zur Spekulation“ (1).Das bedeutet aber nicht, dass westliche Kritik immer nur auf Missgunst zurückzuführen ist. China ist sich über die Schwächen der eigenen Wirtschaft weitgehend im Klaren. Die überschüssigen Produktionskapazitäten im eigenen Land beeinträchtigen die Ertragskraft der Wirtschaft. Man weiß auch, dass dafür nicht alleine die amerikanische Zollpolitik verantwortlich ist. Sie sind aber auch nicht das Ergebnis einer von der Partei diktierten Wirtschaftspolitik, deren Ziel es sein soll, westliche Unternehmen auf dem Weltmarkt auszustechen.Vielmehr ist die Entstehung der Überkapazitäten gerade weitgehend auf die freie unternehmerische Betätigung der chinesischen Wirtschaft zurückzuführen. Das enorme Wachstum aufstrebender Industrien mit ihren fortschrittlichen Technologien bescherten den Städten, in denen sie angesiedelt waren, willkommene Einnahmen. Andere Städte oder Regionen zogen rasch nach und förderten den Aufbau jener erfolgreichen Industrien in ihrem Zuständigkeitsbereich.„Der wiederholte Bau ähnlicher Industrieparks hat zu einer enormen Produktionsmenge und schließlich zu Überkapazitäten geführt“(2).Von staatlicher Gängelung kann da keine Rede sein.So lange der Weltmarkt für Solarpaneele beispielsweise wuchs, wuchsen auch Produktionsanlagen in China. In etlichen Städten entstanden ganze Zentren für Solartechnik. In anderen wurde die Autoproduktion, in den Hafenstädten der Schiffsbau massiv entwickelt oder unterstützt. Dabei handelt es sich um nichts anderes als um Standortentwicklung, so wie in Magdeburg die Ansiedlung von Intel oder in Schleswig-Holstein der Bau einer Batteriefabrik von Northvolt mit Milliarden an Zuschüssen, Subventionen und Bürgschaften gefördert wurde. Man erhoffte sich davon Wachstum an Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und Wirtschaftskraft, genau so wie in China auch....https://apolut.net/preiskampf-in-china-von-rudiger-rauls/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Volkswagen Group Innovation ist die zentrale Einheit für Forschung und Zukunftstechnologien im VW-Konzern. Die Mitarbeiter sind global verstreut, sitzen in Kalifornien genauso wie in Peking. Geleitet wird die Abteilung von Nikolai Ardey. Gemeinsam entwickelt sie markenübergreifende Neuerungen für Audi, VW, Porsche, Škoda & Co. Wie sieht die nächste Fahrzeuggeneration aus? Es geht längst nicht mehr nur um Motoren, sondern um Plattformen, Software und künstliche Intelligenz, sagt er im Podcast.Die Branche steckt in einer Transformation: Bis 2035 könnten mehr als 190.000 Stellen wegfallen, schätzt der Verband der deutschen Automobilindustrie. Auch der Volkswagen-Konzern verkleinert sich und kämpft. Im zweiten Quartal brach der Gewinn der Wolfsburger um mehr als ein Drittel ein. Tochter Porsche traf es noch härter: In Zuffenhausen ging der Gewinn um 91 Prozent zurück.Die Gründe sind vielfältig, der Wettbewerb hart. In diesem Umfeld muss Nikolai Ardey versuchen, die Zukunft zu orchestrieren: "Mein Job ist, alles an Innovationen zu bearbeiten, was synergetisch den Marken des Volkswagen-Konzerns hilft, damit das nicht alle mehrfach finanzieren oder tun."In den Mittelpunkt der Forschung rückt das digitale Innenleben des Autos. Sprachmodelle wie ChatGPT sind in neuen VW-Modellen integriert. "Wenn ihr die neuen Modelle fahrt, dann werdet ihr sehen, die verstehen euch schon richtig", sagt Ardey. Die Umsetzung habe vom ersten Entschluss bis zum Einsatz nur sechs Monate gedauert. "Das ist Rekordzeit."Die Zukunft? Ein persönlicher digitaler Begleiter: "Das Fahrzeug wird zum Partner, zum persönlichen Assistenten." Auch das autonome Fahren rückt näher, in Deutschland aber mit Sicherheitsfahrern. Das sei wichtig, um der Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, "Vertrauen in die Technologie zu entwickeln."Fachkräftemangel? Der starke chinesische Wettbewerb? Ardey ist trotz aller Herausforderungen überzeugt: "Neues Spiel, neues Glück." Die deutschen Hersteller hätten auch dank künstlicher Intelligenz alle Chancen, sich auf dem Weltmarkt durchzusetzen.Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschlandUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Bosch, Continental und ZF gehören weiter zu den Schwergewichten der globalen Automobilzulieferer. Doch die deutschen Player haben ihre besten Zeiten womöglich hinter sich und sind in "einer angespannten Situation", sagt Dr. Alexander Timmer. Liegt das nur an der Transformation zur Elektromobilität? In unserem Podcast erläutert der Autoexperte von Berylls by AlixPartners die Hintergründe! Während deutsche Zulieferer seit 2020 im Schnitt um 5,7 Prozent jährlich wachsen, kommen chinesische Wettbewerber auf stolze 14,7 Prozent, so die neue Zulieferer-Studie von Berylls. Die Entwicklung mag stabil erscheinen, doch 27 der 34 europäischen Unternehmen im Ranking mussten 2024 Umsatzrückgänge verkraften. Über die Gründe dafür hat electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Alexander Timmer von Berylls by AlixPartners gesprochen. Auffällig ist, dass Bosch, Conti und ZF nie ernsthaft in die großskalige Batteriezellproduktion eingestiegen sind – einem der wichtigsten Geschäftsfelder der Branche für den Wechsel zur Elektromobilität. Rückblickend hält Timmer das für ein zweischneidigen Schwert: „Für den Standort Deutschland oder Europa ist es keine gute Entscheidung gewesen. Für die Unternehmen selbst aber sehr wohl.“ Denn die Zellfertigung sei eine chemische Prozessindustrie, die sich nur schwer mit dem klassischen Automotive-Geschäft vereinbaren lasse. Jetzt noch mit der Batterieproduktion zu starten, sei kaum machbar, denn die Führerschaft asiatischer Hersteller sei so weit voraus, dass ein Einstieg einem „Uphill-Battle über viele Jahre“ gleichkäme. Die Kehrseite: Der Abstand zu Korea, Japan und vor allem China ist heute „unaufholbar“. Während europäische Player wie das mittlerweile insolvente und nun im Übernahmeverfahren durch Lyten steckende Northvolt mit Verzögerungen bei der Produktion kämpfen, dominieren die chinesischen Player CATL und BYD den Weltmarkt – trotz jüngster Rückgänge. „Der Wachstumspfad für CATL ist weiter gezeichnet“, betont Timmer. Damit einher geht eine Wachablösung in der Zuliefererbranche: Wo keine Zylinderkopfdichtungen mehr gefragt ist, sondern eben Batteriezellen, verändern sich Marktanteile. Timmers jährliche Studie listet übrigens auch sechs neue Zulieferer unter den Top 100 – allein vier davon aus China. Darunter den Elektronikkonzern Huawei, dessen Automotive-Sparte um „sagenhafte 465 Prozent“ zulegte. Diese Dynamik sei kein Zufall, so Timmer: „Da kommen Player in den Markt mit einer sehr großen Marktmacht und auch mit dem Willen, Marktanteile zu gewinnen.“ China baue nicht nur seine Fahrzeugproduktion aus, sondern etabliere parallel eine mächtige Zulieferindustrie. Prognosen von Berylls zufolge könnten chinesische Unternehmen schon rund um das Jahr 2031 Deutschland und Japan als führende Zulieferernationen ablösen. Wie ist die Lage konkret? ZF kämpft mit Margendruck und hohen Verlusten in der Antriebssparte, Bosch baut Stellen ab, Continental strukturiert sich radikal um. Positiv sei immerhin, dass Bosch früh Trends wie das „Software-Defined Vehicle“ besetzt habe, während Continental sich mit Spin-offs fokussiere. Trotzdem wird der Kuchen kleiner: Hersteller holen mehr Wertschöpfung ins eigene Haus – vom Antrieb bis zu Softwarelösungen. „De facto wird das, was übrig ist für den Zulieferer, weniger“, fasst Timmer zusammen. Neben der technischen Umstellung erschweren politische Schwankungen die Planung. Die jüngste Flexibilisierung der EU-Flottengrenzwerte verschafft Verbrennungskomponenten zwar Luft, verzögert aber Elektromobilitätsprojekte. „Planungssicherheit ist Gold wert – die gibt es derzeit nicht“, kritisiert Timmer. Für deutsche Zulieferer sieht er Chancen vor allem bei Software, Elektronik und auf neuen Märkten wie Indien – nicht jedoch in einer späten Aufholjagd bei Batteriezellen. Das nachdenkliche Gespräch über die Umbrüche im Markt der Zulieferer im Vorfeld der IAA Mobility in München sollten Sie nicht verpassen!
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Hohe Produktionskosten und strenge Regulierung: Immer mehr Großkonzerne vor allem aus dem Chemie-Sektor schließen ihre Produktionen in Europa. „Die Lage ist vielleicht kritisch, aber nicht hoffnungslos. Wir hatten ja schon mehrfach darüber geredet, dass wir in Europa rohstoffarm sind. Und wenn wir Rohstoffe haben, fördern wir die wegen der Verschmutzung nicht gerne. Die Rohstoffe sind zudem meist günstiger, wenn man sie importiert. Das ist auch schon eines der Probleme, wenn man sich die Firmen anschaut. Die Produktion im Ausland ist günstiger”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Und ist der schwache Dollar gerade gut für Gold-Käufer? „Ich will dieses Jahr auch noch zweimal einen Marathon in den USA laufen und freue mich, wenn es ein bisschen bezahlbarer als in den letzten Jahren ist. Gold wird ja am Weltmarkt in US-Dollar gehandelt. Wenn aber jemand hier in Deutschland Münzen, Barren oder Schmuck kaufen will, macht er das aber meistens in Euro. Wenn jetzt der Dollar-Kurs zum Euro gefallen ist, bedeutet das, dass man für die Euro, die man zur Verfügung hat, entweder mehr Gold bekommt oder man muss weniger dafür bezahlen, um das Gold zu kaufen. Momentan geht der Goldpreis etwas seitwärts. Er hält sich aber auf dem hohen Niveau. Das ist jetzt noch ein Niveau, bei dem man in Gold einsteigen könnte”, so der Experte der Deutschen Bank bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch im Interview. Alle Infos im Interview und auf https://www.xetra-gold.com
Domino-Theorie auf afrikanisch: wenn ein Staat aus der kolonialen Abhängigkeit abfällt, purzeln weitere afrikanische Staaten aus der Obhut der westlichen Kolonisatoren. Fällt jetzt auch die Elfenbeinküste?Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Es gibt noch weiße Flecken in unserer ansonsten total überwachten und vernetzten Welt. Da kursieren im Moment aufregende Gerüchte über einen Militärputsch in dem westafrikanischen Land Elfenbeinküste . Junge Offiziere, inspiriert durch charismatische soldatische Staatenlenker in Burkina Faso, Niger und Mali, hätten jetzt in der Hauptstadt der Elfenbeinküste, Abidjan, einen unblutigen Putsch durchgeführt. Immer wieder wurden von privaten Videobloggern die selben Videos und Fotos gezeigt, die zum Teil erkennbar schon älter sind .Auch Bürger der Elfenbeinküste im Exil hatten keinen Kontakt zu ihrem Heimatland herstellen können. Eine Nachrichtenlage wie in den Jahren des noch jungen Peter Scholl-Latour in der Schwaz-Weiß-Ära des deutschen Fernsehens. Schnell waren Dementis im Umlauf: nein, Präsident Alassane Ouattara halte gerade ganz entspannt eine Sitzung seines Regierungskabinetts ab. Es gehe dabei um so harmlose Dinge wie Wohnungsbau . Dann wieder kursieren Bilder, wo der Präsident auf einem Sofa herumliegt, eingerahmt von jungen Offizieren. Während dessen herrscht Stillschweigen über die Elfenbeinküste in der Mainstreampresse. Die Tagesschau widmet sich nach wie vor der Frage: „Bleibt der Elfenbeinküste der Kakao?“ Auch wichtig. Elfenbeinküste ist der weltweit größte Exporteur von Kakao. Keine Kinderparty ohne Kakao, das ist richtig. Aber wenn ein Putschgerücht viral geht, sollte man dann als einflussreiches Medium nicht doch mal der Frage nachgehen, was an dem Getwitter dran sein könnte?Cote d'Ivoire, Elfenbeinküste, reif für den Putsch?Gründe gibt es weißgott mehr als genug, in dem westafrikanischen Staat Elfenbeinküste, oder französisch: Cote d'Ivoire, einen Umsturz zu versuchen. Der Name des Landes ist ja schon Programm. Eine ganze Zeit lang wurde schwunghaft mit Elefantenzähnen gehandelt. Die stolzen Könige der Savanne wurden massenhaft zur Strecke gebracht. Die Zähne wurden den verendenden Elefanten herausgerissen und eilig an eben diese Elfenbeinküste transportiert und außer Landes gebracht. Das ist also die Wahrnehmung des weißen Mannes: dies ist eine Küste, über die man Elfenbein in den Weltmarkt bringt. Handel mit Elfenbein ist natürlich schon lange verboten und geächtet. So sagt man. Die Umwandlung des Landes in eine Kakao-Monokultur folgte auf dem Fuße.Nach der Entlassung aus der französischen Kolonialherrschaft folgte zunächst eine Phase relativer Stabilität. Dann aber in den 2000er Jahren blutige Bürgerkriege, verbunden mit der zeitweiligen Spaltung in einen Nord- und einen Südstaat. Dann wieder die zerbrechliche Wiedervereinigung und irgendwann die bis heute andauernde Präsidentschaft von Alassane Ouattara. Ouattara stammt aus dem Norden des Landes, und zwar aus einem altehrwürdigen afrikanischen Adel, der sich bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Ouattara hatte lange Zeit in führender Position beim Internationalen Währungsfonds (IWF) gearbeitet, bevor er sich in die Niederungen der Tagespolitik der Elfenbeinküste hinab begab. Als Präsident erwies sich Ouattara als zuverlässiger „Partner“ der westlichen Staaten. Doch viele Aufgaben blieben unerledigt. Die soziale Schere geht immer weiter auseinander. Die Frauen gingen in letzter Zeit immer häufiger und nachdrücklicher auf die Straße. Die Jugend wird immer unruhiger...hier weiterlesen: https://apolut.net/afrika-erwacht-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zwei Unternehmen, ein Ziel: Die Digitalisierung des Bauwesens. Doch während Autodesk aus den USA den Weltmarkt dominiert, etabliert sich Nemetschek aus München als agiler Herausforderer mit beeindruckender Marge und stabilem Wachstum. Wer hat die besseren Karten für die kommenden Jahre? Dieser Podcast bietet einen klaren Vergleich der beiden Aktien – strategisch, operativ und bewertungstechnisch. Auf Basis aktueller Zahlen, Marktanalysen und Bewertungsmodelle zeigt sich, wo die Unterschiede wirklich liegen – und welche Aktie jetzt interessanter sein könnte. Die Analyse geht unter anderem auf folgende Fragen ein:1. Welche Geschäftsmodelle stehen hinter den beiden Unternehmen?2. Wie unterscheiden sich Wachstumsraten, Margen und Cashflows?3. Welche Rolle spielt die geografische Aufstellung für die weitere Entwicklung?4. Und ganz zentral: Welcher Wert bietet 2025 das bessere Chance-Risiko-Verhältnis? Nemetschek punktet mit starker Profitabilität und klarer Fokussierung auf Architekten und Planer. Autodesk setzt auf Skalierung und tiefere Integration im gesamten Bauprozess. Beide Titel haben ihre Stärken – doch einer von beiden überzeugt im aktuellen Marktumfeld deutlich mehr. Inhaltsverzeichnis00:00 Intro01:17 Langfristige Charts: Nemetschek vs. Autodesk02:33 Nemetschek vs. Autodesk vs. S&P 500 Technolgie ETF (XLK) vs. S&P 50003:03 Nemetschek vs. Autodesk vs. Adobe vs. Siemens vs. Bentley Systems vs. Mensch & Maschine04:12 Geschäftsmodell: Nemetschek08:40 Geschäftsmodell: Autodesk11:05 Burggraben: Nemetschek vs. Autodesk12:47 Markt Überblick13:47 Inhaberschaft: Nemetschek vs. Autodesk & CEOs15:26 Umsatz & Margen Entwicklung: Nemetschek vs. Autodesk17:19 Umsatz nach Segment & Region18:54 Gewinn-, Cashflow- & Dividenden -Entwicklung20:14 Bilanz Überblick21:15 Nemetschek: Übernahme GoCanvas22:53 Aktienrückkäufe & Dividenden23:48 Kennzahlen-Überblick (KGV)24:50 Unternehmensbewertung: Nemetschek26:01 Unternehmensbewertung: Autodesk vs. Video 202227:06 Chartanalyse: Nemetschek29:04 Chartanalyse: Autodesk30:17 Disclaimer31:35 Danke fürs Einschalten!
Wenn vom nordwestlichen Londoner Stadtteil Wembley die Rede ist, denkt man unwillkürlich an große Fußballschlachten im gleichnamigen Stadion, doch entstammt unser heutiger Artikel über „Das Programm von Wembley“ überraschend nicht dem Sport-, sondern dem Wirtschaftsressort der Altonaer Neuesten Nachrichten vom 13. Mai 1925. Anlass war eine gigantische Kolonialausstellung, die British Empire Exhibition, in dem das Stadion umgebenden Park, auf die der Text freilich auch nur am Rande eingeht. In seinem Zentrum stehen vielmehr die großen Linien der Weltwirtschaftspolitik, wie sie am Rande dieser Veranstaltung ausgehandelt wurden. Der Autor entführt uns dabei in eine Welt bilateraler Verständigungen, in der die Großmächte sich mit Deals Vorteile zu verschaffen versuchen. Warum das insbesondere Deutschland nicht zum Vorteil gereiche, erläutert Frank Riede.
Heute wird es wild: Wir sprechen über die aktuelle Nachrichtenlage in der Welt und was Trumps "TARIFFS" mit dem Weltmarkt machen. Außerdem waren Peter und Sep auf dem Nintendo Switch 2 Event in Paris und Peter musste zum ersten Mal in eine Kita. Koro: Mit dem Gutscheincode PIETCAST erhaltet ihr 5% Rabatt auf jede Bestellung! Hier shoppen: https://serv.linkster.co/r/JNqdKHnO4d Jetzt sorgenfrei surfen - mit fraenk. Einfach App runterladen, Freundecode „PIETCALL3!“ nutzen und direkt mit mehr Datenvolumen starten. Mehr Infos hier: www.fraenk/pietcast Weitere Informationen zu uns und unseren Partnern findet hier: [http://linktr.ee/pietcast](http://linktr.ee/pietcast) Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die Börse crasht und das, was da jetzt passiert, ist erst der Anfang. Der Zollwahnsinnige testet mal aus, was auf dem Weltmarkt möglich ist. Jetzt sind Experten gefragt, solche wie WDR 2 Kabarettist Fritz Eckenga: Keine Ahnung, aber 1A-Analyse - so geht das. Von Fritz Eckenga.
Im neuen Parlament wird die Stärke rechtsextremer Politiker schmerzhaft deutlich. Es ist eine Warnung an die künftige Regierung, dass die Zukunft der Demokratie auf dem Spiel steht.
Mit der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump ändert sich die Energiepolitik der USA schlagartig. Das hat verschiedene Auswirkungen auf die US-Wirtschaft, aber auch auf den Weltmarkt. Deutschland muss jetzt die richtigen Lektionen aus diesem Wandel ziehen – und richtig reagieren.
Kein Saft ist auf dem Weltmarkt so beliebt wie der Orangensaft. Doch nach jahrzehntelanger Preisstabilität explodiert nun der Preis. Gast: Benjamin Triebe, Wirtschaftsredaktor Host: Simon Schaffer Weitere Informationen zum Thema: https://www.nzz.ch/wirtschaft/teurer-orangensaft-orangen-knappheit-laesst-preis-fuer-konzentrat-explodieren-ld.1850098 Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren unter go.nzz.ch/briefing
Wie funktioniert Wirtschaftspolitik in China? Der Ein-Parteien-Staat ist nur auf den ersten Blick homogen, sieht man sich die Herrschaftsstrukturen genauer an, fällt auf, dass vor allem die unterschiedlichen Provinzen eine relativ große Autonomie genießen. Ob Industrie- oder Steuerpolitik – zwar gibt die Kommunistische Partei in Beijing die Richtung und die BIP-Ziele vor, jedoch haben die Regionen diverse Möglichkeiten, diese umzusetzen. Gerade mit Bezug auf die Photovoltaik-Industrie zeigt sich, wie erfolgreich das chinesische Modell mit seinen 5-Jahres-Plänen ist. Dabei sollte aber auch nicht übersehen werden, dass es die teilweise Marktliberalisierung war, die Ineffizienzen bekämpft und Innovationen gefördert hat. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Chinas Wirtschaftspolitik und wagen einen Vergleich mit westlichen Industrieländern. Literatur: Xiaohuan Lan: How China Works. An Introduction to China's State-led Economic Development, Palgrave Macmillan. Tao Wang: Making Sense of China's Economy, Routledge. Gang Li: Die Reform des Chinesischen Fiskalsystems: https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00031761/Li_Dissertation.pdf Philipp Köncke über den chinesischen Kapitalismus: https://www.akweb.de/politik/china-kapitalismus-staat-partei-oekonomie-alternatives-wirtschaftsmodell/ Adam Tooze über Klimapolitik in China: https://adamtooze.substack.com/p/chartbook-324-ndc-30-the-emissions Bloomberg über chinesische PV-Exporte nach Pakistan: https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-08-09/pakistan-sees-solar-boom-as-chinese-imports-surge-bnef-says?sref=wOrDP8KX Veranstaltungen: Am 17.10. spricht Wolfgang an der Uni Frankfurt: https://www.instagram.com/p/C_-Au8DsPdU/?img_index=1 Am 19. 10. diskutiert Ole an der Uni Frankfurt: https://www.instagram.com/organisierte.halbbildung/p/DBBy5rLMSqa/?img_index=1 Am 23.10. sind wir mit unserem Kinderbuch in Mainz zu Gast: https://www.instagram.com/p/DAiYZXyssM5/?img_index=1 Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
"Heimatliebe statt Marokkanerdiebe" mit solchen Zitaten fällt Herbert Kickl immer wieder auf. Der Parteichef der FPÖ polarisiert in Österreich. In drei Wochen sind Nationalratswahlen in Österreich. Die rechtspopulistische FPÖ hat laut Umfragen die Nase vorn. Die Partei und ihr Chf Herbert Kickl treten mit aggresivem Ton an und holen so womöglich viele Stimmen. SRF-Österreich-Korrespondent Peter Vögeli im Gespräch. Die weiteren Themen: * Wie steht es um die österreichische Wirtschaft? Nicht schlecht! Das Land ist gut platziert auf dem Weltmarkt und durchaus wettbewerbsfäihig. Der Beitrag von SRF-Österreich-Korrespondent Peter Vögeli. * Der venezulanische Oppositionsführer Edmondo Gonzalez ist aus dem Land geflohen und in Spanien angekommen. Sitzt jetzt Maduro fest im Sattel? Günther Maihold vom Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin klärt auf. * Farbe die unsichtbar macht? Das geht! Bei Mäusen. Zwei Forscher haben eine spezielle Farbe entwickelt, die die Haut der Tiere durchsichtig machte - so konnten sie einige Milimeter in die Tiere hineinschauen.
Die drastische Kürzung der Agrardieselsubventionen durch die Ampelkoalition hat zu massiven Protesten der deutschen Bauern geführt. Eine Berechnung zeigt die erheblichen finanziellen Herausforderungen, die deren Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der EU und auf dem Weltmarkt gefährden.
Nach nur einem Jahr im Amt hat der schottische Regierungschef Humza Yousaf seinen Rücktritt bekannt gegeben. Zuvor hatte die Opposition ein Misstrauensvotum angekündigt. Was ist da los in Schottland? Weitere Themen: Unter den Asylsuchenden in der Schweiz sind viele unbegleitete Minderjährige. Ihnen stehen mehr Rechte zu als erwachsenen Geflüchteten. Doch Pässe, mittels denen das Alter überprüft werden könnte, haben die meisten minderjährigen Asylsuchenden nicht. Die Behörden setzen deshalb auf medizinische Untersuchungen. In Peking läuft derzeit eine der grössten Automessen der Welt. Seit 15 Jahren ist China der grösste Markt für die Autobranche, entsprechend wichtig sind solche Messen für die Autohersteller. Nun setzt China an, den Weltmarkt zu erobern - und zwar mit Elektrofahrzeugen.
Die Chinesen kaufen zu wenig und subventionieren zu viel. Also exportieren sie – nicht nur Autos, sondern auch die Deflation.
Peinlich: Die Luftwaffe bespricht Einsatzoptionen für Marschflugkörper und lässt sich dabei belauschen. Dass die Union dem Kanzler nun Unwahrheiten vorwirft, wirkt aber arg konstruiert.
Die russischen Behörden haben vor mehreren Botschaften in Moskau Tafeln angebracht. Darauf wird unter anderem die westliche Unterstützung für die Ukraine kritisiert. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie ordnet die Propagandabotschaften ein. Weitere Themen: * In mehreren europäischen Ländern gehen derzeit tausende Menschen auf die Strasse. Wie verbreiten sich Proteste? Das Gespräch mit dem Protestforscher Tareq Sydiq. * In den letzten Monaten kam es wiederholt zu Angriffen auf Schiffe im Roten Meer. Das wirkt sich auf die Lieferketten und den Weltmarkt aus, erklärt der Geschäftsführer eines Logistikunternehmens. * Dank Eisbohrungen können Forschende 1,5 Millionen Jahre in die Vergangenheit blicken. Darüber sprechen wir mit dem Physiker Fortunat Joos.
Die ukrainischen Ackerböden zählen zu den besten der Welt. Doch Kriegsschäden werden die landwirtschaftliche Produktion noch lange beeinträchtigen. Dabei sind Weizen oder Sonnenblumenöl aus der Ukraine wichtig auf dem Weltmarkt. Röhrlich, Dagmarwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Er ist Deutschlands bekanntester Autojournalist: Alexander Bloch über das beste E-Auto, den Unsinn großer Kofferräume – und warum viele von uns schon bald chinesische Autos fahren werden. Alexander Bloch ist der wohl bekannteste Autojournalist Deutschlands. Seine YouTube-Videos werden von Millionen geschaut, für die Sender VOX und RTL moderiert er Auto-Sendungen. Bloch wuchs auf einem Bauernhof war und wusste schon im Jugendalter, dass er »Fachjournalist« werden wollte. »Ich war davon fasziniert, wie man sehr komplizierte technische Zusammenhänge einfach erklär«, so Bloch. In der aktuellen Folge des SPIEGEL-Podcasts »Moreno+1« spricht Host Juan Moreno mit Bloch über das wichtigste Industrieprodukt der Deutschen: das Auto. Bloch ist davon überzeugt, dass der deutsche Maschinenbau noch immer gut ist, sich das Land aber vom Anspruch verabschieden sollte, massenweise für den Weltmarkt zu produzieren. »Wir bauen tolle Motoren, aber bei den Akkus spielt die Musik in China«, sagt Bloch. Und noch ein Punkt macht er klar: Wer sich heute ein Elektroauto kaufe, müsse damit rechnen, bereits in wenigen Jahren ein technisch völlig veraltetes Fahrzeug zu besitzen. »Gerade die Batterietechnik wird enorme Sprünge machen. Wir werden bald wieder von diesen Zwei-Tonnen-Ungetümen, die heute verkauft werden, wegkommen«, glaubt Bloch. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/morenoplus1 ++++++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Handelskriege werden in der Regel als Konflikte zwischen miteinander am Weltmarkt konkurrienden Staaten betrachtet. Selten wird dabei auf die Innenpolitik geblickt und noch weniger auf den Krieg zwischen den Klassen innerhalb eines Landes. „Trade Wars Are Class Wars“ heißt ein Buch von Matthew C. Klein und Michael Pettis, das einen bemerkenswerten Perspektivwechsel vorschlägt: Wie der Titel schon deutlich macht, gehen die Autoren davon aus, dass es vor allem die Ungleichheit innerhalb von Staaten ist, die dazu führt, dass Staaten in Handelskriege eintreten. Beispiele aus China, Deutschland und den USA verdeutlichen diese These. Dies ist ein keynesianischer Blick auf den globalen Kapitalismus, der jedoch manchen blinden Fleck hat, wie Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ aufzeigen. WERBUNG: Zur neuen Folge des "dis:arm"-Podcasts geht es hier entlang: https://disarm.podigee.io/7-new-episode Weitere Informationen zu diesem Projekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung findet ihr unter: https://www.rosalux.de/disarm Literatur: Matthew C. Klein/Michael Pettis: Trade Wars Are Class Wars. How Rising Inequality Distorts the Global Economy and Threatens International Peace, Yale University Press. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Ein Preisdeckel für russisches Öl – eine smarte Idee der G7-Staaten. Aber er funktioniert nicht. Der Höchstpreis von 60 Dollar pro Barrel sollte Russland Gewinne begrenzen und gleichzeitig dafür sorgen, dass der russische Rohstoff in den Weltmarkt fließt. Denn ganz ohne russische Brennstoffe geht es nicht. Tatsächlich aber steigen Russlands Gewinne aus dem Ölgeschäft wieder. Gleiches gilt für den Verkauf von russischem LNG. Bester Kunde für das verflüssigte Erdgas aus Putins Reich: Europa. Und auch russisches Öl gelangt trotz Embargo über Umwege immer noch zu uns. Wie kann es sein, dass grundsätzlich gut geplante Sanktionen nicht greifen? Was kann man tun, um Russlands Rohstoffgewinne wirksamer zu begrenzen? Und wie wurde Belgien ohne eigene Gasförderung einer der größten Gaslieferanten für Deutschland?Darüber sprechen die SPIEGEL-Wirtschaftsjournalisten Benjamin Bidder und Claus Hecking in dieser Folge. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Links zur Sendung: SPIEGEL Original Podcast »Operation Nord Stream« Stimmenfang-Podcast »Kiews Kampf und Baerbocks Botschaften« Warum der Preisdeckel für Putins Öl floppt Europa ist Putins bester Kunde Deutschland importiert offenbar russisches Öl über Indien New York Times: Russia Overcomes Sanctions to Expand Missile Production, Officials Say AFP: Putin weiht Flüssiggas-Projekt in der Arktis ein (youtube) AFP: EU-Staaten beschließen neue Sanktionen gegen Russland - mit Ölpreisdeckel (youtube) Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung