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„Klasse ist alles, alles ist Klasse“ so der Philosoph Hanno Sauer in seinem aktuellen Buch „Klasse – Die Entstehung von Oben und Unten“. Haben Klassenunterschiede einen großen Einfluss auf unser Denken und Handeln? Und wenn ja, warum ist das so? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge. Markus Lanz meint, weil sich das Wohlstandsversprechen nicht mehr einlöst, gerät die Mittelschicht unter Druck. Richard David Precht befürchtet, dass wir dann eine Sanduhrgesellschaft werden könnten, die auch immer ein revolutionäres Potential habe. Warum sind so abhängig von sozialen Signalen? Kann man uns mit dem Pfau vergleichen, der ein imposanten Rad schlägt? Fragen an den Biologen des Herzens.
Beatrice Egli isst zuerst die Waffeln – dann spricht sie über Tourpläne, das Matterhorn, Kritik, die an ihr abprallt und ihren Po formt, Durchhalten trotz letzter Plätze und warum sie Energie am liebsten offline auftankt. Sie reagiert gewohnt charmant auf die Frage, wie es mit Florian Silbereisen läuft. Dazu: Reisen mit XXL-Koffern, geniale Pack-Hacks, Aftershowpartys ohne sie, flüstern als Erotikfaktor und ganz viel Herz, Haltung und Humor. Viel Spaß mit der neuen Folge von "Mit den Waffeln einer Frau".
Wann gelingt eine Revolution? Und was folgt auf die Revolte? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der US-amerikanische Politologe Jack Goldstone. Er meint: „Nur die wenigsten Revolutionen führen zur Demokratie“. Was bedeutet Goldstones Analyse für den Massenprotest im Iran, der so brutal niedergeschlagen wird? Darüber diskutieren Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge, blicken außerdem auf den Arabischen Frühlings und fragen sich, wie es mit uns Deutschen und unseren Revolutionen aussieht. Anders als in Frankreich oder Italien gab es in Deutschland lange keine siegreiche und identitätsstiftende Revolution zur Begründung der Demokratie. Die Friedliche Revolution in Ostdeutschland zeigte 1989 aber sehr anschaulich, wie ein erfolgreicher Umsturz gelingen kann.
Wenig Schlaf, kaum Zeit für Familie oder Privatleben – und Verbrechen, die Spuren hinterlassen. Mordermittlerinnen und Mordermittler arbeiten dort, wo andere längst wegsehen würden. Sie tragen Verantwortung für Opfer, Angehörige und für die Wahrheit. Doch was hält sie über viele Jahre hinweg in diesem Beruf? In dieser Spezialfolge spricht Kriminalhauptkommissarin a. D. Barbara Bluhm über ihre Zeit bei der Berliner Mordkommission. Sie erzählt von einem Berufsalltag zwischen Vernehmungen, Aktenbergen und Gesprächen mit Hinterbliebenen – und von Fällen, die man nie ganz hinter sich lässt. Wie war es, Ende der 1970er Jahre als junge Frau in einer klar männerdominierten Ermittlungswelt Fuß zu fassen? Welche Eigenschaften braucht es, um schwere Gewaltverbrechen aufzuklären? Und was geht einem durch den Kopf, wenn man einem bewaffneten Täter gegenübersteht? Im Gespräch mit Rudi Cerne und Nicola Haenisch-Korus gibt Barbara Bluhm darüber persönliche Einblicke und erklärt, warum sie trotz aller Belastungen nie den Glauben an die Gerechtigkeit verloren hat. *** Moderation: Rudi Cerne, Nicola Haenisch-Korus Gast: KHK'in a. D. Barbara Bluhm, LKA Berlin Autor: David Gromer Audioproduktion & Technik: Christina Maier Leitung Postproduktion: Stephan Gossen Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Donald Trumps Start ins neue Jahr: Erst der US-Showdown in Caracas und dann geht's gleich mit Grönland weiter? Gab es zwischen Washington und Moskau eventuell eine Absprache, dass jeder in seiner Hemisphäre nach Belieben schalten kann? Mit diesen Fragen gehen Markus Lanz und Richard David Precht in diese Folge. Precht erinnert daran, dass 1989 nach dem gleichen Muster Panamas Diktator Noriega von den USA gestürzt wurde. Auch damals war die Kritik aus dem Westen verhalten. Dabei ist gerade heute das Völkerrecht so essentiell wichtig, besonders für uns in Europa. Warum aber fällt die Reaktion der Bundesregierung dann wieder so kleinlaut aus? Wir haben gerade wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren, meint Markus Lanz. Fällt die Welt unter die Räuber?
Mit Einnahmen von mehr als 10,3 Milliarden Euro im Jahr 2024 bleibt der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland das finanzstärkste System seiner Art weltweit. Neue Berechnungen des Evangelischen Pressedienstes befeuern die Debatte um die künftige Finanzierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio.
Kalte Hände, eine verschlafene Silvesternacht und Instant Eistee – darum geht´s diesmal mit Sebastian Ströbel. Gemeinsam mit Barbara Schöneberger erzählt er von der Rolle seines Lebens als Bergretter. Wir erfahren, mit welchem Wunsch er bei Heidi Klum ins Postfach gerutscht ist und Sebastian Ströbel spielt das Orakel für 2026. Was im neuen Jahr alles passieren wird? Das erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.
Der Rundfunkbeitrag hätte zum Jahr 2025 auf 18,94 Euro steigen sollen. Doch die Bundesländer stimmten nicht zu. ARD und ZDF zogen vor das Bundesverfassungsgericht. Bald steht dessen Entscheidung an. Wie viel müssen Haushalte künftig pro Monat zahlen? Sterz, Christoph www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Mit der Zukunftsforscherin Florence Gaub und mit ihrer Zuversicht beginnt das neue Podcast-Jahr. Die Politologin Gaub meint, dass schwierige Zeiten ein guter Moment für Utopien sei. Nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung haben 70% der Deutschen positive Vorstellungen für ihre eigene Zukunft. Aber was ist mit den Visionen für die Gesellschaft? Chinesen oder auch Finnen sind optimistische Gesellschaften. „Ist Pessimismus eine typische deutsche Befindlichkeit?“ fragt Markus Lanz. „Moralismus und Schwarzseher ist mit der deutschen Seele sehr verknüpft“, meint Richard David Precht. „Deutsche haben eine hohe Intoleranz gegenüber Unsicherheit,“ so erklärt es die Politologin Gaub. Wir müssen mehr „über das Tun nachdenken“, denn Zukunft, so Gaub, ist vor allem ein Gefühl.
In einem französischen Naturpark bei Verdon entdeckt ein Forstbeamter 2001 einen Plastiksack mit menschlichen Überresten – doch die örtlichen Ermittler können weder die Identität des Toten feststellen, noch einen Täter ausfindig machen. Erst als eine Frau Jahre später die Polizei in Bitburg anruft, um ihr Gewissen zu erleichtern und einen Mord anzuzeigen, nimmt der Fall Fahrt auf. Was mit einem Leichenfund ohne jede Spur begann, entwickelt sich nun zu einem der ungewöhnlichsten Fälle, die die Staatsanwaltschaft und Kripo Trier je bearbeitet haben. Die Suche nach Antworten führt von deutschen Ämtern über französische Archive bis zu einem entscheidenden toxikologischen Gutachten. Schritt für Schritt setzt sich das Bild einer tragischen Familiengeschichte zusammen. Im Gespräch mit Rudi Cerne und Conny Neumeyer: Oberstaatsanwalt Dr. Eric Samel von der Staatsanwaltschaft Trier. Er berichtet von einem zurückgezogenen Geständnis, der Frage nach Glaubwürdigkeit und von einer Last, die eine Person nicht mehr tragen konnte. Im Interview: Pressesprecherin Katja Braubach von der Deutschen Rentenversicherung Bund zu Rentenansprüchen von Angehörigen von Vermissten. *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gast: OStA Dr. Eric Samel, Staatsanwaltschaft Trier Expertin: Katja Braubach, Pressesprecherin der Deutschen Rentenversicherung Bund Autorinnen dieser Folge: Nicole Falkenberg, Katharina Jakob Audioproduktion & Technik: Louis Schäffer, Christina Maier Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
nerdcafe. Der Podcast rund um WordPress, Hosting, CMS und Web.
Willkommen im nerdcafe – dem Podcast für alle, die mehr aus ihrer WordPress-Website machen wollen! Der nerdcafe Podcast geht 2026 ins dritte Jahr. In dieser Episode schauen wir zurück auf über 100 Episoden und auf ein paar Zahlen aus Podigee und Spotify. Es erschienen über 100 Episoden und kein Ende in Sicht Über 30 Expert*innen waren im nerdcafe zu Gast Im ersten Jahr hatte das nerdcafe einen Medienpartner Im zweiten Jahr gab es einen Werbepartner Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren es laut Podigee - 700 Downloads letzte 30 tage - 300 Hörer*innen - 300 Abonnent*innen Spotify wrapped for creators - 700% neue Hörer*innen - 142% mehr Follower*innen - 101% mehr Wiedergabezeit Was ist das nerdcafe? Im nerdcafe Podcast dreht sich alles um WordPress, Webdesign, Hosting, Content-Management-Systeme und die großen Fragen rund ums Web. Du bekommst praxisnahe Tipps zu Sicherheit, Backups, SEO und Social Media – perfekt für alle, die ein eigenes Webprojekt starten oder verbessern möchten.
An Feiertagen muss nicht einfach alles stimmen, es muss perfekt sein. Aber warum sind wir an Weihnachten besonders perfektionistisch? Psychologe Leon Windscheid bespricht in dieser zusammen mit Markus Lanz und Richard David Precht, wie man den Drang nach Perfektion in dieser Zeit entfliehen kann. Außerdem ist Einsamkeit ein Thema dieser Folge. Warum fühlen sich immer mehr junge Menschen einsam? Was ist der Unterschied zwischen allein sein und einsam sein? Richard David Precht mag es, hin und wieder allein zu sein. „Alleinsein ist ein Seelenzustand, wenn man in keine Himmelsrichtung mehr andocken kann,“ meint er. Leon Windscheid erklärt, warum Empathie ein Schlüssel zu weniger Einsamkeit und mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt sein könnte.
Jan und Eric verraten im bewährten Top 10-Countdown ihre Serien des Jahres. Und wie ihr das von uns gewohnt seid: Hier kommen auch Serien zur Sprache, die nicht in jeder Bestenliste da draußen auftauchen. Mit anderen Worten: Geheimtipps und Serien, die uns auf besondere Art berührt haben. Eine ganze Menge davon findet sich übrigens in den öffentlich-rechtlichen Mediatheken, ist also für alle von euch zugänglich. Neben unserer doppelten Top 10 gibt es am Ende der Folge einen ganzen Schwung lobender Erwähnungen. In wenigen Tagen werdet ihr alle Nennungen auch in den Shownotes finden. Für jetzt gilt aber erst mal: for listeners only! Jan und Eric wünschen allen lieben Leuten da draußen, vor allem natürlich unseren treuen Hörerinnen und Hörern, einen gesunden, schönen Jahreswechsel. Auf ein spannendes Streaming-Jahr 2026.
En France, la commission d'enquête parlementaire sur l'audiovisuel public a suspendu ses travaux durant les fêtes suite à de nombreux incidents. Le 6 janvier, une réunion destinée à retrouver un « cadre digne, sérieux et respectueux » doit avoir lieu. Les travaux de cette commission, créée à la demande de l'UDR, parti allié du Rassemblement national (RN) qui prône la privatisation du service public de l'audiovisuel et présidée par un député Horizons, se déroulent depuis fin novembre dans un climat tendu. Les incidents émanent très souvent du rapporteur, Charles Alloncle, député de l'Union des droites, qui a fait de cette commission une tribune visant à mettre en cause l'audiovisuel public. Tout y passe. L'engagement passé à gauche de certains responsables, comme le numéro deux de France Télévisions, Stéphane Sitbon-Gomez. Un rendez-vous filmé à l'insu des journalistes Thomas Legrand et Patrick Cohen avec des responsables socialistes qui se transforme dans la bouche du rapporteur en une « rencontre à caractère politique » visant à nuire à la ministre de la Culture Rachida Dati. Mais on pourrait aussi citer des extraits de sketchs d'humoristes sortis de leur contexte, les insinuations constantes d'un déséquilibre en défaveur de la droite quand bien même les temps de parole sont contrôlés par l'Arcom, le reproche fait à la directrice de France Inter de s'être déclarée « progressiste » ou bien encore les tweets exhumés de personnalités du service public, parfois avant même qu'elles le rejoignent, pour les accuser de partialité voire de militantisme. S'il y a pourtant de vraies questions qui se posent – notamment autour du recours à des producteurs extérieurs –, cette commission parlementaire donne souvent le sentiment d'être instruite à charge dans le seul but de nourrir les réseaux sociaux puis de donner du grain à moudre aux médias de Vincent Bolloré. La présidente de Radio France, Sibyle Veil – par ailleurs ancienne conseillère de Nicolas Sarkozy – s'est elle-même plainte de « déformations publiques » de ses propos dans les publications sur le réseau social X (anciennement Twitter) du rapporteur Charles Alloncle. Des convocations suspendues En conséquence, le président de la commission, Jérémie Patrier-Leitus, a suspendu les convocations. Il dit souhaiter retrouver un « cadre digne, sérieux et respectueux ». Cette commission n'est pas terminée mais on sent déjà, dans les propos de son président comme de son rapporteur adepte du live-tweet (commentaires en direct, depuis l'audience, publiés sur la plateforme X anciennement Twitter), la volonté de brider l'expression des journalistes du service public sur les réseaux sociaux. Au nom du principe d'impartialité, cela peut s'entendre. Mais il faut savoir que l'accusation faite à l'audiovisuel public d'incliner à gauche n'est pas une exception en Europe. C'est aussi ce qui est reproché à la BBC au Royaume-Uni, à l'ARD et la ZDF en Allemagne, à la SSR en Suisse, etc. La plupart des services publics audiovisuels sont jugés « progressistes », « féministes » et « anti-patriotes » par les partis d'extrême droite qui veulent réduire leurs moyens, les reprendre en mains ou les privatiser. Mais, sans eux, faut-il le rappeler, c'est beaucoup de films, de séries, d'émissions, de podcasts qui n'existent plus. Pas uniquement sur le service public. À lire aussiDonald Trump réclame 10 milliards de dollars à la BBC pour un montage jugé trompeur
Noch vor wenigen Jahren glich Silvester einer Wüstenlandschaft: Mit Ausnahme des ZDF wurden keine Live-Shows gesendet. Doch in diesem Jahr eröffnen Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner das neue Jahr in der Hansestadt Hamburg, weil der Berliner Senat die Silvestersause vor dem Brandenburger Tor nicht mehr bezuschussen wollte. In dieser Sendung fragt Julian Schlichting auch, ob es sinnvoll sei, dass Das Erste den «Silvester-Schlagerbooom» zeitgleich sende. Fabian Riedner antwortet selbstverständlich mit einem Ja – schließlich müssten die Rundfunkgebühren auch ordentlich ausgegeben werden. Das führt auch dazu, dass sich der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mit einer sechsminütigen Sondersendung live aus Köln meldet. Im Anschluss folgt die Show «100 Silvester-Kracher – Die Countdown-Show 2025». Musik darf am letzten Abend des Jahres natürlich nicht fehlen: Während RTL den gesamten Tag über «Die ultimative Chartshow» sendet, setzt VOX zwischen 08.30 und 20.15 Uhr auf die Musik-Doku «100 Songs, die die Welt bewegten». Bei ProSieben gibt es die zwei finalen «Harry Potter»-Teile, während RTL um Mitternacht noch eine weitere Jahreswechsel-Sendung aus der Hauptstadt präsentiert.
Jan Marsalek, der flüchtige Ex-Wirecard-Manager und Spion, wird international gesucht und führt seit fünf Jahren ein Leben im Verborgenen, mit falschen Pässen und wechselnden Identitäten – bis jetzt. Eine internationale Recherche hat enthüllt: Marsalek lebt in Moskau und arbeitet für den russischen Geheimdienst. Journalist:innen von Spiegel, ZDF, dem österreichischen Standard, des US-Senders PBS und der russischen Investigativplattform The Insider haben enthüllt, wie das Leben von Jan Marsalek heute aussieht. In dieser 11KM-Folge erzählt Investigativjournalist Jörg Diehl (zu dem Zeitpunkt Investigativ-Chef des SPIEGEL) von der Spurensuche und dem Moment, als sie Jan Marsalek aufgespürt und enttarnt haben – und was eine Sachertorte damit zu tun hat. Diese Folge ist ein 11KM Classic und lief zum ersten Mal am 26. September 2025. Alle aktuellen Entwicklungen zu Jan Marsalek findet ihr auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/thema/marsalek Den Film vom ZDF-Magazin “Frontal” zur Recherche des internationalen Journalist:innen-Teams findet ihr hier in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/Frontal_Marsalek Hier geht es zum Spiegel-Podcast “Tarnname Alexander Nelidow: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-marsalek-das-neue-leben-des-ex-managers-in-moskau-podcast-firewall-a-43eda441-fd4b-4f60-89a4-c5078cc0a13e Über das Spionagenetzwerk von Jan Marsalek erfahrt ihr mehr in dieser 11KM-Folge „Russlands Spion: Das Doppelleben des Jan Marsalek“: https://1.ard.de/11KM_Marsalek_Doppelleben An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Sarah Fischbacher Mitarbeit: Claudia Schaffer Host: David Krause Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Adele Meßmer, Viktor Fölsner-Veress und Lisa Krumme Planung: Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Schleswig im Jahr 1982: Die 73-jährige Hilde Weber* wird in ihrer Wohnung brutal ausgeraubt und ermordet. Die Polizei sucht fieberhaft nach Hinweisen, doch trotz aufwendiger Ermittlungen und einer Blutgruppenanalyse verlieren sich die Spuren im Nichts. Der Mord wird zum Cold Case – und Hilde Webers Sohn bleibt mit der quälenden Ungewissheit zurück, ob der Mörder seiner Mutter jemals gefasst wird. Drei Jahrzehnte später bringt die moderne Forensik neue Hoffnung. Kriminalhauptkommissarin Susanne Jager von der Kripo Flensburg übernimmt die „Patenschaft“ für den Alt-Fall und kämpft sich durch die Akten und Beweisstücke. Mithilfe einer groß angelegten DNA-Reihenuntersuchung und dem Engagement zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer gelingt es, den Kreis der Verdächtigen zu verkleinern. Doch der entscheidende Treffer lässt auf sich warten – bis sich die Ereignisse plötzlich überschlagen und ein Mann ins Visier gerät, der schon einmal während der Ermittlungen aufgefallen war. Im Studio sprechen Rudi Cerne und Conny Neumeyer per Fernschalte mit KHK Susanne Jager über die lange Suche nach dem Mörder, der erst 34 Jahre nach der Tat verhaftet wurde. Der Vorsitzende Richter Dr. Stefan Wolf vom Landgericht Flensburg erläutert im Interview, warum der Täter den Gerichtssaal trotz eines Schuldspruchs als freier Mann verlassen durfte. *Name von der Redaktion geändert *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gäste und Experten: Kriminalhauptkommissarin Susanne Jager, Kripo Flensburg; Richter Dr. Stefan Wolf, LG Flensburg Autorin: Corinna Prinz Audioproduktion & Technik: Lalita Hillgärtner, Christina Maier Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut, Corinna Prinz, Tim Rascher (CvD) Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
durée : 00:58:01 - Cultures Monde - par : Julie Gacon, Mélanie Chalandon - La réforme de l'audiovisuel public allemand, entrée en vigueur le 1ᵉʳ décembre 2025, veut moderniser et rationaliser l'ARD, ZDF et Deutschlandradio. Contesté politiquement, ce modèle décentralisé est pris entre volonté d'efficacité et débats sur pluralisme et impartialité. - réalisation : Vivian Lecuivre - invités : Valérie Robert Maître de conférences en Etudes germaniques à l'Université Sorbonne Nouvelle - Paris 3; Nicolas Hubé professeur des universités en sciences de l'information et de la communication à l'université de Lorraine ; Peter Maurer maître de conférences en médias et communication à l'Université de Karlstad, en Suède
Was wäre, wenn es eine echte Alternative zu YouTube, Instagram, Tiktok und Co. gäbe? Ein öffentlich-rechtliches soziales Netzwerk, das wir vielleicht sogar mit unserem Rundfunkbeitrag finanzieren? Über solche Ideen denkt Robert Amlung nach. Der Digitalbeauftragte des ZDF arbeitet bereits an einer neuen Debattenplattform, auf der es fairer und anständiger zugehen soll als in kommerziellen Netzwerken. ZDFspaces heißt sein Projekt. Quelle: https://nice-und-noetig.podigee.io/2-robert-amlung / Bitte abonniert den Original-Podcastfeed: https://nice-und-noetig.podigee.io/feed/mp3
In dieser Sonderausgabe berichtet Markus Lanz von seinem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Berlin. „Ich habe einen sehr sympathischen und zugänglichen Mann erlebt, dessen Land gerade um das nackte Überleben kämpft“, erzählt er Richard David Precht im Gespräch. In einem sehr persönlichen Moment erzählte Selenskyj Markus Lanz, dass er nie an eine Flucht aus der Ukraine gedacht habe, auch nicht, als US-Hubschrauber bereitstanden. „Die Qualität eines Präsidenten zeigt sich nicht in guten, sondern in schlechten Zeiten.“ Precht möchte wissen, welche Gedanken Markus Lanz aus dieser Begegnung mitnimmt. „Ich bin aufgewühlt und werde noch bis in die Weihnachtstage darüber nachdenken, wie wir wieder zu mehr Moral in der Politik zurückkehren können.“
„Ich werde oft mit Gernot Hassknecht verwechselt“ Den gebürtigen Hessen Hans-Joachim Heist kennt man vor allem wegen seiner Rolle als Choleriker Gernot Hassknecht aus der ZDF heute show. Dass er viel mehr spielen kann als diese Paraderolle und über sein Engagement in Pfungstadt als Stadtrat für Kultur, Sport und Ehrenamt, erzählt er Klaus Reichert im hr1-Talk.
Was im Sudan stattfindet, das übertrifft Gaza und die Ukraine zusammen.“ Diese verstörende Einschätzung stammt von Tankred Stöbe, der für „Ärzte ohne Grenzen“ im Sudan im Einsatz war. „Wie kann es sein, dass wir diesen Krieg trotzdem ignorieren?“, fragt sich Markus Lanz. „Der Sudan ist kein vergessener, sondern ein verdrängter Krieg. Wir haben keine eigenen Interessen dort,“ glaubt Richard David Precht. Ein unsichtbares Land ohne Safari und Mittelmeerküste. Warum gelingt es nicht, Moral universell zu denken und zu leben? Das liegt an unserer Aufmerksamkeitsökonomie und der „begrenzten Reichweite unseres Mitgefühl“, so Precht. Markus Lanz verweist auf den Psychologe Jonathan Haidt, der meint: „Moral verbindet und verblendet“. Außerdem haben die 100 größten Rüstungsproduzenten im letzten Jahr ihre Umsätze weltweit um 6% gesteigert. Die Welt wird so sicher kein besserer Ort.
„Hier kommt das ZDF von Fritz“. Moritz und Till haben dermaßen viele Themen auf dem Zettel, dass sie nicht alle in diese Folge passen – aber keine Sorge, da kommen ja noch ein paar. :) Kurz in diese Folge gelunzt
Der Bundesgerichtshof hat den Rechtsstreit zwischen Stefan Aust und dem ZDF zugunsten des „Welt“-Herausgebers entschieden. Im Zentrum steht ein verfremdetes Fahndungsplakat aus dem „ZDF Magazin Royale“, auf dem Austs Name mit dem Bild eines Schauspielers kombiniert worden war.
Es scheint als gebe es zwei Wirklichkeiten in Deutschland. Die einen Medienkonsumenten hören und sehen nichts über die steigende Kriminalitätsrate, die Zunahme politischer Gewalt und den wirtschaftlichen Niedergang des Landes. Die Anderen werden tagtäglich mit diesen Meldungen konfrontiert. Wie kann das sein? Darüber diskutiert Maximilian Tichy mit dem Medienkritiker Peter Welchering und Alexander Teske (Autor von „Inside Tagesschau“). Im Zentrum steht die Frage, warum Angriffe gegen Journalisten von Plattformen wie Tichys Einblick oder freien Reportern in der Tagesschau und anderen öffentlich-rechtlichen Formaten kaum oder gar nicht thematisiert werden. Die Auswahl der Nachrichten in ARD und ZDF ist hochpolitisch – und geprägt von meist weitlinken Journalisten mit Sympathien für gewaltbereite Extremisten.
Die Renten-Debatte hält uns gerade in Atem. „Dabei hatte Adenauers gute Idee von Anfang an einen Webfehler“, meint Richard David Precht.“ Markus Lanz fragt sich, ob die Politik zu sehr an die eigene Klientel denkt, anstatt an Lösungen und dadurch Vertrauen erodiert? „Vertrauen ist aber ein wichtiges Schmiermittel in unserer Gesellschaft“, so Markus Lanz. Precht schätzt die Theorie des Soziologen Aladin El-Mafaalani, der sagt, dass wir es im Augenblick mit der Bildung von „Misstrauensgemeinschaften“ zu tun haben. Das heißt, man traut nur noch dem, der ebenfalls misstraut. Wahlkämpfe, in denen zu viel versprochen wird, spielen für dieses Misstrauen eine große Rolle. Am Ende bleibt eine diffuse Lust an der Zerstörung.
Ein makabrer Fund auf einem Hannoveraner Friedhof sorgt im April 2020 für Entsetzen: Eine Gärtnerin entdeckt in frisch aufgewühlter Erde einen menschlichen Fuß – noch im Schuh. Schnell steht fest: Das Opfer ist ein 28-Jähriger aus Bielefeld, der mit unglaublicher Brutalität getötet wurde. Doch was führte den jungen Mann 100 Kilometer von seiner Heimatstadt entfernt auf diesen Friedhof? Und wer hasste ihn so sehr, dass er ihn mit 111 Messerstichen tötete? Die Kripo Hannover verfolgt jede Spur – mit Mantrailer-Hunden, Überwachungskameras und digitalen Auswertungen. Zu Gast im Aufnahmestudio bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer ist Kriminalhauptkommissar Ralf Klemm von der Kripo Hannover. Er berichtet von verräterischen Chatnachrichten und einer schwerwiegenden Behauptung, die fatale Folgen hatte. Im Interview: Dr. Ingo Spitczok von Brisinski, Chefarzt und Leiter des Fachbereichs Kinder- und Jugendpsychiatrie an der LVR-Klinik Viersen. Er geht darauf ein, welche Rolle neurologische Entwicklungsstörungen im Kontext von Kriminalität spielen können. *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gäste & Experten: KHK Ralf Klemm, Kripo Hannover; Dr. Ingo Spitczok von Brisinski, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der LVR-Klinik Viersen Autor dieser Folge: Jonas Wengert Audioproduktion & Technik: Lalita Hillgärtner, Christina Maier, Sebastian Muxeneder Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Tim Rascher (CvD), Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Zum 1. Dezember treten in Deutschland zwei neue Medienstaatsverträge in Kraft. Sie verändern sowohl den Jugendschutz im digitalen Raum als auch die Strukturen des ÖRR. Während Eltern künftig leichter Schutzfunktionen aktivieren können, steigen die Reformanforderungen an ARD, ZDF und Deutschlandradio deutlich.
Der "Reformstaatsvertrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk" tritt heute in Kraft. Es geht darum, wie ARD, ZDF und Deutschlandradio künftig arbeiten, welche Aufgaben sie haben und wie sie sich im Digitalen stärker aufstellen.
In Mainz hat das ZDF seinen Hauptsitz. Florian war zu Besuch.
Wessen Handschrift trägt der neue Friedensplan - die von Donald Trump oder eher die Moskaus? Wenigstens laufen überhaupt wieder Friedensgespräche. Richard David Precht sieht darin vor allem die Chance, dass „dieses Hochrüsten genauso wie das Sterben in den Schützengräben endet“ wird. Markus Lanz sieht die Friedensbedingungen kritischer: „Krieg lohnt sich. Das ist die Botschaft. Und das werden auch alle anderen Autokraten auf diesem Planeten sehr genau mitkriegen.“ Zusätzliche Expertise bekommen beide von dem Militäranalysten Franz-Stefan Gady, der vor zwei Wochen an der ukrainischen Front war. Er sagt: „Das ist keine Armee, die vor dem Zusammenbruch steht.“ Welche Auswirkungen haben außerdem die aktuellen Korruptionsvorwürfe? Wie sehr schwächen die Vorwürfe auch Selenskyj? Und die entscheidende Frage: Was will Putin?
Lutz van der Horst ist bekannt als Außenreporter aus der ZDF „heute show“. In seinem neu veröffentlichten Roman „Konfetti-Blues“ geht es um einen unglücklich verliebten Comedian.
#324: Da bin ich schon wieder
„Es ist ein Privileg, eine Verhandlung über Verbrechen gegen den Frieden der Welt zu eröffnen.“ Mit diesen Worten beginnt vor 80 Jahren der erste Nürnberger Prozess. Auf der Anklagebank sitzen 21 Nationalsozialisten, denen schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden. Und: Es ist die Geburtsstunde des modernen Völkerstrafrechts. „Es lohnt sich einen Blick darauf zu werfen, gerade aus heutiger Perspektive“, meint Markus Lanz. Richard David Precht weist darauf hin, dass die Deutschen in den Nachkriegsjahren sehr schlecht darin waren „sich der eigenen Schuld zu stellen.“ Bis heute ist der Geist Nürnbergs, diese universelle Gerichtsbarkeit, unverzichtbar.
Im November 2017 trennt sich Ana Horváth* von ihrem gewalttätigen Ehemann und will endlich ein neues Leben beginnen – am nächsten Morgen verfolgt er sie auf dem Weg zur U-Bahn, sticht 24 Mal auf sie ein und tötet sie. Das Landgericht München verurteilt ihn wegen Mordes, doch der Bundesgerichtshof hebt das Urteil auf – Die niedrigen Beweggründe seien nicht eindeutig gegeben. Ein Urteil, das selbst erfahrene Juristen fassungslos macht. Im zweiten Teil unseres Spezials zum Thema Femizid blicken wir hinter die Kulissen solcher Entscheidungen. Richter Dr. Laurent Lafleur vom Oberlandesgericht München berichtet von der aktuellen Gesetzeslage in Deutschland und geht auf die gesellschaftliche Diskussion um ein weiteres Mordmerkmal im Strafgesetzbuch ein. Er erklärt, warum gerade Trennungstötungen in der Rechtsprechung oft unterschiedlich bewertet werden – und warum einige BGH-Urteile aus seiner Sicht gefährliche Signale senden. Im Interview: Florian Rebmann vom Kriminologischen Institut der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, der als akademischer Mitarbeiter an einer großangelegten Studie zu Femiziden in Deutschland beteiligt war. Er geht näher auf die Definition von Femiziden und die misogynen Motive der Täter ein. Außerdem erläutert der hessische Justizminister Christian Heinz im O-Ton, wie die Fußfessel nach spanischem Modell Opfer präventiv vor Tötungsdelikten schützen kann. *Name von der Redaktion geändert Noch mehr Informationen rund um das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen findet ihr anlässlich des europaweiten Aktionstages im ZDF Streamingportal: gegengewaltanfrauen.zdf.de *** Anlaufstellen und Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt, partnerschaftlicher Gewalt oder Stalking: • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, kostenlos und rund um die Uhr, auch als Beratung für Frauenhäuser. Tel.: 116 016, Online: https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen • Infobroschüre „Femizide verhindern“ zum kostenlosen Download: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html • Polizeiliche Informationen zu Femiziden: https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/femizid-wenn-maenner-frauen-toeten/ • Polizeiliche Informationen zu Partnerschaftsgewalt: https://polizei.nrw/artikel/partnerschaftsgewalt-ist-keine-privatangelegenheit *** Moderation: Rudi Cerne, Nicola Haenisch-Korus Gäste & Experten: Dr. Laurent Lafleur, Richter am OLG München; Florian Rebmann, Kriminologisches Institut der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; Christian Heinz, Hessischer Justizminister Autorin dieser Folge: Lale Artun Audioproduktion & Technik: Christina Maier, Lalita Hillgärtner Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Corinna Prinz, Katharina Jakob, Zoë Jungblut, Tim Rascher (CvD) Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
August 2016: Im Flur ihres Hauses wird die Münchner Architektin Jingmei Tsai* von ihrem Ex-Freund niedergestochen, den sie sieben Jahre zuvor verlassen hatte. Jahrelang hatte er sie nach der Trennung gestalkt und bedroht, bevor er sie tötete. Leider kein tragischer Einzelfall: Laut Bundeskriminalamt wurden hierzulande allein 2023 rund 360 Frauen und Mädchen Opfer eines vollendeten Tötungsdelikts – beinahe eine weibliche Person pro Tag. Bei mehr als 40 Prozent war der Täter ein ehemaliger oder aktueller Lebensgefährte des Opfers. Die Zahlen zeigen: Das Thema „Femizid“ geht uns alle an. Doch bis heute tun sich Wissenschaft und Justiz schwer, geschlechtsspezifische Tötungen von Frauen zu definieren und zu bewerten. Warum das so ist, beleuchtet die zweiteilige Spezialfolge. Zu Gast im Aufnahmestudio: Oberstaatsanwältin Katja Mühlbauer. Sie leitet bei der Staatsanwaltschaft München I die Abteilung für Kapitaldelikte und berichtet von den Ermittlungen im Fall Jingmei Tsai. Im Interview stellt Kriminologe Florian Rebmann erstmals Ergebnisse aus einer neuen Studie unter der Leitung von Prof. Jörg Kinzig vor, die rund 300 Fallakten von Femiziden empirisch untersucht hat. Das Forscherteam ist dabei der Frage nachgegangen, welche Risikofaktoren es bei solchen Taten gibt und was Strafverfolgungsbehörden und die Gesellschaft mitunter tun können, um sie zu verhindern. *Name von der Redaktion geändert Noch mehr Informationen rund um das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen findet ihr anlässlich des europaweiten Aktionstages im ZDF Streamingportal: gegengewaltanfrauen.zdf.de *** Anlaufstellen und Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt, partnerschaftlicher Gewalt oder Stalking: • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, kostenlos und rund um die Uhr, auch als Beratung für Frauenhäuser. Tel.: 116 016, Online: https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen • Infobroschüre „Femizide verhindern“ zum kostenlosen Download: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html • Polizeiliche Informationen zu Femiziden: https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/femizid-wenn-maenner-frauen-toeten/ • Polizeiliche Informationen zu Partnerschaftsgewalt: https://polizei.nrw/artikel/partnerschaftsgewalt-ist-keine-privatangelegenheit *** Moderation: Rudi Cerne, Nicola Haenisch-Korus Gäste & Experten: OStA Katja Mühlbauer, Staatsanwaltschaft München I; Florian Rebmann, Kriminologisches Institut der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Autorin dieser Folge: Lale Artun Audioproduktion & Technik: Christina Maier, Lalita Hillgärtner Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Corinna Prinz, Katharina Jakob, Zoë Jungblut, Tim Rascher (CvD) Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Estijos kariuomenės vadas Andrusas Merilo LRT radijui sako, kad Baltijos šalys glaudžiai koordinuoja veiksmus stiprindamos savo sienas su Rusija ir Baltarusija. Jo teigimu, siekiant didžiausio efektyvumo, būtina derinti tradicines kontrmobilumo priemones ir naujausias technologijas. Generolas mano, kad pasaulis jau gyvena kare, tad pasirengimas galimoms grėsmėms išlieka prioritetinis klausimas.Daugiau nei 200 advokatų ir jų padėjėjų neatlygintinai konsultuos sunkumų patiriančius žmones. Teisinės konsultacijos bus rengiamos tiek advokatų kontorose, tiek nuotoliu nuo lapkričio 20 iki gruodžio 3 dienos.Iš pradžių už būstą tu moki bankui, paskui bankas moka tau. Dalyje šalių senatvės sulaukę žmonės įdarbina savo namus. Kaip tai įmanoma?Lietuvos švietimo darbuotojų profesinė sąjunga, kuriai nepavyko sutarti dėl algų kilimo, šiandien šalia Švietimo, mokslo ir sporto ministerijos rengia protesto akciją. Ši sąjunga svarsto ir apie streiko galimybę. Pernai spalį atnaujintoje sutartyje su keturiomis profsąjungomis numatyta, kad kasmet iki 2028-ųjų pedagogams atlyginimai bus didinami 5 proc. daugiau nei prognozuojamas tų metų šalies vidutinio darbo užmokesčio augimas. Pagal šį susitarimą mokytojų algos nuo sausio turėjo didėti 7,65 proc. Ministerija lapkritį skelbė, kad derybose su dalimi švietimo bendruomenės atstovų sutarta, jog mokytojų algos nuo sausio nedidės, bet nuo rugsėjo didės 11,5 procento.Kaunas tampa vis patrauklesniu miestu filmų ir serialų kūrėjams iš užsienio. Šiomis dienomis Kaune filmuojamas britų kompanijos BBC ir vokiečių kanalo ZDF bendros gamybos serialas. Dar vieną serialą Kaune kuria norvegai.Ved. Rūta Kupetytė
Kurz vor der Bambi-Verleihung und Hazels USA-Reise werden Hazel und Thomas inhaltlich, zum Schluss sogar emotional. 00:00:00 Mikroplastik und natürliche Materialien 00:10:46 Kindern Sachen erklären & Themen verdrängen 00:22:45 Körperwelten 00:31:55 Angst vor Jetlag & psychischen Folgen 00:40:27 Selbstvertrauen, Bühnen- & Backstage-Hazel 01:01:09 Zusammenspiel kleinster Details beim ESC Zeitstempel können variieren. HTH Live Weihnachtsspecial in Neu-Isenburg https://www.ticketmaster.de/event/hazel-brugger--thomas-spitzer-horerlebnis-live-weihnachtsspecial-tickets/577558220 Aktion „Platz da!“ neuer Fußballplatz für den TSV Klein-Umstadt https://platzda-umstadt.de Thomas empfiehlt den „Steinbruchsee Billings“ https://de.wikipedia.org/wiki/Steinbruchsee_Billings Marcus Rühl bei ALDI https://www.instagram.com/reel/DQbXUYAE0hm/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== Rühls Aktion in Essen https://www.instagram.com/reel/DQt_-ElgfXr/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== Hazel und Thomas empfehlen die Apple+ Serie „Pluribus“ und den Podcast „Stuff You Should Know“ Mikroplastik im Körper https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mikroplastik-forscher-finden-immer-mehr-winzige-plastikteilchen-im-menschlichen-koerper-a-ed624f17-06d8-413f-afc5-9f0d2834067b Übermedien über ZDF und Politbarometer zur Stadtbild-Debatte https://uebermedien.de/110746/womit-hat-merz-eigentlich-recht-das-zdf-weiss-es-auch-nicht-so-genau/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/hoererlebnis Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Malen wir die Lage in Deutschland zu schwarz? Verbreiten wir alle – auch dieser Podcast – zu viel Negatives? Wie ist die Stimmung im Land? Markus Lanz und Richard David Precht überlegen, ob es Sinn macht, das ganze Land auf die Couch zu legen. Hat Deutschland als Kollektiv psychische Probleme? Dabei erinnert sich Markus Lanz an eine Lebensphase, in der es ihm nicht gut ging und er sich mehr Sensibilität für das Thema psychische Gesundheit erhofft hätte. Klar ist aber auch, dass gesellschaftlicher Stress durch zu viel Medien verursacht werden kann. Sollten wir weniger Medien wagen? Richard David Precht verrät, was es mit seiner eigenen Medien-Diät auf sich hat.
In der neuen Podcastfolge lädt Host Hanna den Leiter der TeleVisionale, Urs Spörri, in den Podcast ein. Gemeinsam sprechen sie über den Deutschen Serienpreis, der in der ersten Dezemberwoche in Weimar verliehen wird. Nominiert sind in diesem Jahr die Serien „Chabos“, „Tschappel“, „Schwarze Früchte“, „Krank Berlin“ und „Uncivilized“.Woher rührt der starke Auftritt des ZDF unter den Nominierten? Wie steht es um den Ruf der deutschen Serie im eigenen Land und international? Und welche Trends und beliebten Genres prägen - insbesondere im Streaming - die Gegenwart und sollten auch künftig bedient werden?Am Ende outet sich Urs noch als Fußballfan und gibt einen perfekten Serientipp. Viel Spaß beim Hören!Timestamps:00:08:00: Die nominierten Serien 202500:16:30: Wir haben gelernt, Serien zu machen00:24:00: Deutschland muss sich nicht verstecken00:32:00: Innovation in der Serienwelt und beim deutschen Fernsehfilm?Weitere Informationen zur TeleVisionale:https://televisionale.de/ANZEIGE: Weitere Informationen zu "The Hunting Wives" und dem MagentaTV MegaStream gibt es hier:The Hunting Wives: https://www.magenta.tv?mtv_campaignid=AO_The-Hunting-Wives_EP101_20251014&wt_mc=cmn_tvmtfrxx_112025MagentaTV MegaStream: https://www.telekom.de/magenta-tv?&ActiveTabID=hub-stage-megastream&wt_mc=cmn_tvmtsgxx_112025Hanna Twitter/ X: https://twitter.com/HannaHuge Bluesky: https://bsky.app/profile/mediawhore.bsky.social Instagram: https://www.instagram.com/mediawhore Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
7. November in 2 Minuten – heute mit Erik Rusch.
Weihnachten 2002 erschüttert ein grausames Verbrechen ganz Heidelberg: Einen Tag vor Heiligabend werden in einer Kinderarztpraxis drei Menschen brutal ermordet aufgefunden – der Arzt selbst, seine Ehefrau und eine Sprechstundenhilfe. Alle Opfer wurden gefesselt und erdrosselt. Eine eigens aus dem Urlaub zusammenberufene Sonderkommission mit 45 Ermittlern sucht fieberhaft nach Antworten. War es Rache für eine missglückte Behandlung? Ein Beziehungsdrama? Oder ein Raub, der eskalierte? Am Tatort sichergestellte Spuren führen die Polizei teils bis nach China – und doch bleibt der Täter unauffindbar. Dann erreicht die Ermittler ein rätselhaftes Schreiben: ein Brief des Mörders selbst. Will er prahlen – oder gezielt in die Irre führen? In dieser Folge sprechen Rudi Cerne und Conny Neumeyer mit dem damaligen Soko-Leiter Heinz Gräter, der die akribische Spurensuche schildert – bis eine Kioskverkäuferin in „Miss-Marple-Manier“ eigenständig ermittelt und den entscheidenden Hinweis liefert. Außerdem erklärt der forensische Toxikologe Dr. Martin Jübner, wie Alkoholkonsum noch Wochen nach einer Tat nachzuweisen ist und wie Angeklagte damit vor Gericht taktieren. *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gäste & Experten: Kriminaldirektor a. D. Heinz Gräter - ehemals Kripo Mannheim & Heidelberg, Forensicher Toxikologe Dr. Martin Jübner Autor dieser Folge: Jonas Wengert Audioproduktion & Technik: Lalita Hillgärtner, Sebastian Muxeneder, Christina Maier Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Tim Rascher (CvD), Katharina Jakob, Zoë Jungblut, Corinna Prinz Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Ein neuer Tiefpunkt im ZDF: Die letzte Ausgabe der Talkshow mit Markus Lanz folgte einer skandalösen Dramaturgie. Zum allzu bekannten Prinzip „drei angepasste Gäste und der Moderator gegen einen kritischen Gast“ kam bei dieser Talkshow noch die Arbeit mit emotionalen Tricks hinzu – mithilfe des Schicksals eines russischen „Pussy-Riot“-Mitglieds. Eine Talkshow als (vorläufiger) Gipfel derWeiterlesen
„Je stärker der wirtschaftliche Niedergang voranschreitet, desto mehr beschäftigen wir uns mit Moral und anderen Nebenschauplätzen?“ Diese Frage treibt Markus Lanz mit Blickt auf die aktuellen Quartalszahlen der Autobranche um. „Wenn der Glanz schwindet, dann bleibt nur die Moral,“ so Richard David Precht und verweist auf die anderen großen Volkswirtschaften, China und die USA. Beide treten auf der Weltbühne auf, wie es Niccolò Machiavelli beschrieb. Chinas Exportstopp von seltenen Erden hat Deutschland seine Abhängigkeit konkret vor Augen geführt. War der chinesische Lieferstopp eine Antwort auf Trumps Zollpolitik? Sitzt Deutschland zwischen den Stühlen der beiden Großmächte? Und wie kommen wir da wieder raus?
Kanzler Friedrich Merz sorgt für Empörung. Zwar sei man bei der Migration „sehr weit“, doch es gebe weiter „dieses Problem mit dem Stadtbild“ sagte Merz und kündigte in diesem Zusammenhang eine große Zahl von Rückführungen an. Welche Probleme „im Stadtbild“ genau meint Merz? Beschreibt Merz die Realität in vielen Großstädten, oder bedient er rechte Narrative? Kann man ihm hier Rassismus vorwerfen? Zumindest politisch war dieser Satz auf nicht klug, meint Richard David Precht. „Du wirst nicht durch Rückführungen das Stadtbild in Deutschland verändern“, sagt Richard. Markus Lanz stimmt zu und verweist auf die Zahlen: Unter der Kanzlerschaft von Merz hat es 12.000 Abschiebungen gegeben, während weiter 220.000 Menschen in Deutschland „vollziehbar ausreisepflichtig“ sind. Merz schaffe mit seinem Satz also Erwartungen, die er nicht erfüllen kann. „Du produzierst die nächste riesengroße Enttäuschung“, so Markus. Warum sagt Merz dann trotzdem einen solchen Satz? „Das ist Rumgeraune“, meint Richard. „Damit möchte er die Herzen der AfD-Wähler zurück für die CDU gewinnen“. Kann das gelingen, oder schadet sich die CDU damit selbst?
Im April 1995 verschwindet die 19-jährige Sonja Engelbrecht nach einem gemeinsamen Abend mit Bekannten in der Münchner Innenstadt spurlos. Während die Kripo in verschiedene Richtungen ermittelt, unternimmt auch die Familie der Vermissten alles, um Sonja wiederzufinden: Sie lässt Plakate drucken, tritt in Talkshows auf und engagiert in ihrer Verzweiflung sogar selbsternannte Hellseher, die das Leid der Angehörigen schamlos ausnutzen. Ein Vierteljahrhundert lang bleibt die Schülerin wie vom Erdboden verschluckt. Erst im Sommer 2020 entdeckt ein Forstarbeiter in einem Wald bei Kipfenberg nahe Eichstätt menschliche Knochen – es handelt sich um die sterblichen Überreste von Sonja Engelbrecht. In einer Felsspalte finden die Beamten erstmals Spuren, die zum Täter führen könnten – doch bis heute ist unklar, wer die junge Frau getötet hat. Zu Gast bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer im Tonstudio: Erster Kriminalhauptkommissar Mathias Heidtmann vom KK11 des Münchner Polizeipräsidiums. Er berichtet von neuen Hinweisen und hofft weiterhin, den Fall nach 30 Jahren doch noch zu lösen. Im Interview berichtet Angela Nachtigall, die stellvertretende Redaktionsleiterin von „Aktenzeichen XY… Ungelöst“, von den bisherigen Erfahrungen mit Hellsehern bei der Verbrechensaufklärung – denn auch bei XY bieten immer wieder Menschen mit angeblich übersinnlichen Fähigkeiten ihre Hilfe an. *** Zeugenaufruf der Münchner Polizei zum ungeklärten Mord an Sonja Engelbrecht: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/083312/index.html *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gäste & Experten: EKHK Mathias Heidtmann, KK11; Angela Nachtigall, stellvertretende Redaktionsleiterin von „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ Autor dieser Folge: Rüdiger Wellnitz Audioproduktion & Technik: Lalita Hillgärtner, Christina Maier Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Tim Rascher (CvD), Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Gefühlte Fakten - Folge 310: Der perfekte Stock! Christians neues Buch "Solange ein Streichholz brennt" ist AB JETZT überall vorbestellbar! Auch wenn noch nicht überall das richtige Cover online ist (nein, die weiße Comic Sans Schrift auf schwarzen Hintergrund ist nicht das Coverdesign von Stefan Titze). Christian erzählt, worum es in dem Buch geht und wie der Schreibprozess war. Außerdem begeben wir uns in einer neuen Ausgabe "Wie, die haben Merch?" in den verwirrend umfangreichen Online-Shop der Taz. Wir reden darüber, dass Tarkan einen saftigen Schlag in den Schritt bekommen hat und jetzt als Schauspieler im ZDF durchstartet, über perfekte Steine und Stöcke, über schnelle Wege zu Geld und über vieles, vieles mehr! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/gefuehlte_fakten Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
„Kein Mensch ist so stereotyp, wie er gesehen wird“, sagt Richard David Precht. Das gilt auch für Donald Trump. Der US-Präsident hat den Nahen Osten dem Frieden zumindest ein Stück nähergebracht. Das sollte man anerkennen, unabhängig davon, was man sonst vom US-Präsidenten hält, meint Precht. Der diplomatische Erfolg in Gaza wurde maßgeblich von zwei New Yorker Immobilienmilliardären eingefädelt: Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Steve Witkoff. Doch verknüpfen die beiden dabei amerikanische Außenpolitik mit eigenen Geschäftsinteressen? Gibt es womöglich bereits so etwas wie einen neuen Marshallplan? Und könnte diese Form der Diplomatie als Blaupause für die Ukraine dienen? „Der Hebel, den Trump bei Putin hat, ist deutlich kleiner“, meint Markus Lanz. Zudem steht ein Großteil des globalen Südens hinter dem russischen Präsidenten. „Die Ära der solidarischen liberalen Demokratien ist vorbei“, kommentiert daher der französische Historiker Emmanuel Todd. Was bedeutet das für uns im Westen? Müssen wir uns wieder stärker auf Pragmatismus besinnen?
Eine Chance für den Frieden? Groß war der Jubel auf den Straßen von Gaza und Tel Aviv, als die Nachricht vom Verhandlungsdurchbruch zwischen Israel und der Hamas die Runde machte. Was für ein diplomatischer Erfolg für US-Präsident Donald Trump. Ausgerechnet jener Trump, der polarisiert wie kein Präsident vor ihm, ein Friedensstifter? Welche Rollen spielen die Golfstaaten? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge und beleuchten die These der israelischen Soziologin Eva Illouz, dass dieser Konflikt viele Wertmaßstäbe verändert hat. Ist die politische Linke nach Gaza nachhaltig gespalten?