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Krisen überstehen ist das eine – aber was wäre, wenn Unternehmen durch Störungen sogar besser werden könnten? Genau darum geht es in dieser Folge von „Logistik auf den Punkt“: Antifragilität als Weiterentwicklung klassischer Resilienz. Christoph spricht mit Nils und Stephan darüber, wie Unternehmen, Lieferketten und Mitarbeitende lernen können, Unsicherheit nicht nur auszuhalten, sondern gezielt für Verbesserungen zu nutzen. Denn angesichts geopolitischer Krisen, Cyberrisiken und Fachkräftemangel reicht es immer weniger aus, nach einer Störung lediglich zum Status quo zurückzukehren. Warum Resilienz allein nicht mehr ausreicht und Antifragilität zum strategischen Managementthema wird Weshalb Flexibilität, Redundanzen, Szenarien und valide Daten wichtiger werden als reine Kostenoptimierung Wie Unternehmen ihre Netzwerke auf mögliche Ausfälle und Veränderungen vorbereiten können Warum Fehlerkultur, dezentrale Entscheidungen und moderne Führung entscheidend für antifragile Organisationen sind Welche Rolle Stress, Work-Life-Balance und der Umgang mit jungen Mitarbeitenden spielen Antifragilität bedeutet, Krisen und Veränderungen nicht ausschließlich als Risiko zu betrachten, sondern als Möglichkeit zu lernen und neue Fähigkeiten aufzubauen. Dafür müssen Unternehmen ihre Abhängigkeiten kennen, Strukturen kritisch hinterfragen und Führung neu denken. Die Folge zeigt anhand konkreter Beispiele, wie aus Widerstandsfähigkeit echte Weiterentwicklung entstehen kann. Und warum genau diese Fähigkeit für die Logistik der Zukunft immer wichtiger werden dürfte.
Der Raketenterror gegen Kiew und andere Teile der Ukraine bringt Wladimir Putin militärisch keine Geländegewinne, zielt aber auf die Zermürbung der Zivilbevölkerung. Rixa Fürsen bespricht mit dem Sicherheits- und Verteidigungsexperten Nico Lange die Lage nach der russischen Frühjahrsoffensive 2026. Lange kritisiert die zögerliche europäische Militärhilfe und das Fehlen strategischer Luftverteidigung scharf. Um Angriffe nachhaltig zu stoppen, müsse die Ukraine russische Rüstungsfabriken und Lieferketten mit Waffen wie dem Taurus gezielt ausschalten können. Auch bei Rufen nach Diplomatie warnt er vor Naivität: Erfolgreiche Verhandlungen seien nur durch harten wirtschaftlichen und militärischen Druck möglich. Wirksame Hebel wären etwa ein umfassender Stopp für Schengen-Visa für Russen oder das konsequente Blockieren der Schattenflotte. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Diesen Dienstag: Rauch und Feinstaub aus dem Waldbrand im Hohen Venn belasten Luxemburg weiterhin und können je nach Wetterlage auch in den kommenden Tagen noch spürbar sein. Das extreme Niedrigwasser auf dem Rhein trifft Luxemburgs Wirtschaft: Schiffe können nur noch einen Bruchteil ihrer normalen Ladung transportieren, wodurch Logistik und Lieferketten teurer werden. Die Ärztevereinigung AMMD und die CNS haben sich nicht auf eine neue Konvention geeinigt – trotzdem sollen Konsultationen und Erstattungen für Versicherte zunächst unverändert weiterlaufen. Hier geht‘s zum letzten Pendler-Update: Wieder mehr deutsche Grenzgänger, Zugausfälle & neue Index-Prognose Schon gehört? Grenzgänger gesucht: Zieht Luxemburg noch immer Deutsche an? Schreibt uns eure Fragen und Anregungen gerne an pendler@wort.lu! Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort. Mediahuis Luxembourg sind Teil des internationalen Trust Project, das für transparenten und vertrauenswürdigen Journalismus steht. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Moderation und Produktion: Jil Reale Redaktion: Luxemburger WortSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
Halbleiter sind eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist ihre Produktion weltweit auf wenige Unternehmen und Standorte verteilt. Fehlt nur ein Bauteil, können ganze Wertschöpfungsketten ins Stocken geraten. Europa ist auf andere Regionen angewiesen, verfügt aber selbst über wichtige Kompetenzen. Christina Schildmann und Sarah Hinz erklären, wer bei Halbleitern von wem abhängt und wie Europa seine Position stärken kann.
Weil das Niedrigwasser des Rheins Transporte erschwert, pausiert NRW das Sonntagsfahrverbot für LKW. "Das war gut und richtig", sagt Rüdiger Ostrowski, Verband Spedition und Logistik NRW: "Wichtig ist, dass man es jetzt bundesweit macht." Von WDR 5.
"Positiv im Verhältnis zu vielen Jahren davor – und trotzdem mit einem skeptischeren Blick Richtung Zukunft", beschreibt Sommer die aktuelle Lage der deutschen Handelsschifffahrt in der neuen Episode des HANSA Podcasts. Viele maritime Unternehmen hätten die lange Krisenphase hinter sich gelassen und wieder Investitionen tätigen können. Gleichzeitig sorgten geopolitische Spannungen, längere Transportwege und gebundene Kapazitäten weiterhin für erhebliche Unsicherheiten. Im Gespräch erläutert Sommer, warum die Schifffahrt seiner Ansicht nach trotz der zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre bemerkenswert widerstandsfähig geblieben ist. "Wer sich mit Wind und Wetter zurechtkommen muss, hat vielleicht auch die Fähigkeit, flexibel und schnell auf Veränderungen zu reagieren", erklärt der PwC-Partner mit Blick auf geopolitische Konflikte, regulatorische Veränderungen und volatile Märkte. Von einer schnellen Rückkehr zur früheren Normalität geht Sommer allerdings nicht aus. "Das, was wir jetzt gesehen haben, wird langfristige Auswirkungen haben", sagt er mit Blick auf die aktuellen Konflikte und deren Folgen für Lieferketten, Handelsströme und die Weltwirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Flottenerneuerung und die Suche nach dem geeigneten Kraftstoff der Zukunft. Die Unsicherheit rund um Methanol, Ammoniak und andere alternative Energieträger bremse derzeit Investitionsentscheidungen vieler Reedereien. "Sie bremst auf jeden Fall die Flottenerneuerung, ganz klar", so Sommer. Besonders im Shortsea- und Feedersegment sieht der PwC-Experte Herausforderungen. Dort treffe eine alternde Flotte auf vergleichsweise wenige Neubauten und begrenzte Finanzierungsmöglichkeiten kleinerer Betreiber. In einzelnen Segmenten könnten dadurch künftig Kapazitätsengpässe entstehen. Auch die zunehmenden Investitionen großer Reedereien in Terminals und Logistikunternehmen werden im Podcast ausführlich diskutiert. International sei dies kein neuer Trend, für Deutschland habe diese Entwicklung inzwischen jedoch eine neue Qualität erreicht.
Die sogenannte Neutralitätsinitiative, die aus dem Umfeld der SVP stammt, will den Begriff der Neutralität enger definieren. Am 27. September entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über diese Initiative. Am Dienstag hat Ignazio Cassis über die Haltung des Bundesrats informiert. Weitere Themen: Die Hitze hat Westeuropa weiterhin fest im Griff. Wir sehen die Trockenheit an Böden, Bächen und Flüssen. Der Pegelstand des Rheins etwa ist dermassen tief, dass das zu Problemen führt: Frachtschiffe können kaum noch fahren. Was bedeutet das für die Lieferketten? Nach dem heftigen Erdbeben suchen Rettungs- und Bergungskräfte Überlebende. Weiterhin werden hunderte Menschen vermisst, die Opferzahlen steigen. Betroffen sind auch Gebiete, wo Rebellengruppen aktiv sind, was die Situation komplex mache, sagt Günther Maihold von der freien Universität Berlin.
Zuletzt hiess es, eine Einigung zwichen den USA und Iran stehe kurz bevor. Nun scheint ein Abkommen erneut weit entfernt, die Meerenge bei Hormus bleibt blockiert. Warum der Iran bei Verhandlungen im Vorteil ist und was die USA noch bieten können. Weitere Themen: Seit über einem Jahr werden auf der ganzen Welt die Budgets für Hilfswerke zusammengestrichen. Mittlerweile seien erste Auswirkungen dieser Sparübungen spürbar, sagen Schweizer Hilfswerke. Und: das Sparen bei der Entwicklungshilfe dürften noch weitergehen. Weil die globalen Lieferketten anfällig sind und die Produktion einzelner Heilmittel ab und zu ausfällt, fehlen auch in der Schweiz immer wieder Medikamente. Deshalb sorgt die Schweiz mit einem Notvorrat in den sogenannte Pflichtlagern vor. Allein im letzten Jahr wurden diese über 100-mal genutzt.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Hitze wird für Deutschland zu einem immer größeren wirtschaftlichen Risiko. Eine Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass allein die Hitzewelle Ende Juni rund 6,3 Milliarden Euro gekostet und die deutsche Wirtschaft belastet hat. „Bei Temperaturen über 35 Grad kann man Pi mal Daumen mit einer Belastung von etwa einer Milliarde Euro pro Tag rechnen", erklärt Manuel Koch. Besonders betroffen sind das verarbeitende Gewerbe, das Gesundheitswesen, der Handel, das Baugewerbe, die Logistik und die Energiebranche. Die Folgen: sinkende Produktivität, höhere Kühl- und Energiekosten sowie Probleme bei Transporten und Lieferketten. Für das Gesamtjahr könnten sich die Schäden laut der im Interview besprochenen Analyse auf bis zu 20 Milliarden Euro summieren. „Die Mitarbeiter sind einfach nicht so aufnahmefähig, nicht so produktiv. Bei hohen Temperaturen arbeiten die Menschen einfach langsamer, unkonzentrierter und brauchen häufiger Pausen." Welche Folgen der Klimawandel langfristig für den Wirtschaftsstandort Deutschland haben könnte und welche Unternehmen von notwendigen Investitionen in Kühlung, Klimaanlagen, Gebäudetechnik, Energieeffizienz und widerstandsfähige Infrastruktur profitieren könnten, erklärt Manuel Koch im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
In dieser Episode von #Volatility sprechen Thomas Altmann, Head of Portfoliomanagement bei QC Partners, und Katharina Lehmann über den außergewöhnlich heißen Sommer 2026 und seine weitreichenden Folgen für die Wirtschaft. Im Mittelpunkt stehen neue Temperaturrekorde in Deutschland, steigende wirtschaftliche Schäden durch Hitzewellen, Produktivitätsverluste und höhere Energiekosten. Darüber hinaus analysieren die beiden die Auswirkungen von Niedrigwasser auf die Binnenschifffahrt und Lieferketten, die Folgen für die Lebensmittelindustrie sowie die Risiken für Inflation und öffentliche Haushalte. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Kapitalmärkte und die Frage, welche Unternehmen und Branchen von den zunehmenden Wetterextremen profitieren könnten.
Was passiert, wenn Europas wichtigste Wasserstraße immer weniger Wasser führt? In dieser Folge von Podzept erklärt Marc Schattenberg, warum der Rhein für die deutsche Wirtschaft so wichtig ist, weshalb alle auf den Pegel bei Kaub schauen – und wie niedrige Wasserstände Lieferketten, Transportkosten und ganze Branchen unter Druck setzen können. Außerdem: Warum sich die Kosten der Dürre derzeit kaum seriös beziffern lassen – und wann der Wasserstand eines Flusses plötzlich zur Konjunkturfrage wird.
Im Krieg mit Russland trifft die ukrainische Armee vermehrt Ziele im russischen Hinterland. Besonders im Visier: Versandzentren und Lager der Firma "Wildberries", des russischen Pendants zu Amazon. Mehr als ein Dutzend von ihnen wurden von ukrainischen Drohnen in Brand geschossen: ein gewaltiger Schaden, den auch russische Verbraucherinnen und Verbraucher spüren. Denn mit "Wildberries" kommen bislang Konsumgüter aller Arten in alle Regionen des größten Landes der Erde.Im Nahen Osten ist es gerade der Iran, der den Krieg mit den USA befeuert - unter anderem durch einen Angriff auf eine US-Luftwaffenbasis in Jordanien. Gleichzeitig rückt das Rote Meer in den Mittelpunkt des Interesses. Dort greifen die vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen Öltanker mit Raketen und Drohnen an, nachdem sie zuvor eine Blockade dieses wichtigen Seeweges verkündet hatten. Sollte das Rote Meer tatsächlich nicht mehr passierbar sein, hätte das weitere schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beschäftigt sich Achim Gutzeit mit weitreichenden Waffensystemen, mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Achim erklärt unter anderem, ob mit dem von der Bundesregierung geplanten Kauf von US-Mittelstreckenwaffen des Typs Tomahawk die vielzitierte Abschreckungslücke der Europäer geschlossen wird und wie es um das am Rande eines NATO-Gipfels 2024 beschlossene europäische Rüstungsprojekt Elsa bestellt ist. Er geht der Frage nach, wie europäische Staaten die Ukraine unterstützen, wie sich das von Russland angegriffene Land mit Drohnen verteidigt und wie weit die Bundeswehr beim Thema Drohnenentwicklung ist.Weitere Informationen:Zum Schwerpunkt weitreichende Waffensysteme:https://www.bmvg.de/de/aktuelles/deutsch-norwegischer-seeziellenkflugkoerper-geplant-5807888https://www.telegraph.co.uk/world-news/2026/07/08/ukraine-ambassador-do-not-assume-russia-has-lost-war/https://defence-network.com/deutschland-deep-strike-drohnen-ukraine/https://www.hartpunkt.de/franzoesische-tiefenwirkung-ein-ueberblick-ueber-franzoesische-entwicklungsprojekte-fuer-waffensysteme-grosser-reichweite/https://www.youtube.com/watch?v=6GNvAr20tUgInterview mit Luft und Raumfahrt-Ingenieur Dr.-Ing. Markus Schillerhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3390464.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlUnser Seh-Tipp: STABILE ZEITENLAGE auf dem YouTube- und TikTok-Kanal der tagesschauYouTube: Was, wenn Russland in der Ostsee die NATO angreift?https://1.ard.de/STABILE_ZEITENLAGE_YT?p=susTikTok: Wetten auf Krieg?https://1.ard.de/Wetten_auf_Krieg?p=sus
Das Niedrigwasser im Rhein wird zunehmend zum Wirtschaftsrisiko: Wegen stark eingeschränkter Schifffahrt steigen Transportkosten, Lieferketten geraten unter Druck. Das IfW warnt, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal um bis zu 0,2 Prozent gedämpft werden könnte.**********In dieser Folge mit: Moderation: Sarah Brendel Gesprächspartnerin: Claudia Neumeier, Deutschlandfunk Nova**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Halbleiter-Aktien feiern ihr Comeback – doch ist die Börsenrally schon am 29. Juli vorbei? Der Ölpreis sprang zeitweise über 100 Dollar, Donald Trump verhängt neue Zölle und die Fed könnte die Zinsen erhöhen. Alphabet fällt trotz starker Zahlen, Tesla stürzt ab und Intel liefert die nächste Überraschung. In der neuen Ausgabe von „Das Briefing“ analysieren wir die wichtigsten Börsen-Themen der Woche – verständlich, datenbasiert und mit einer klaren Einordnung für Privatanleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Chip-Rebound macht Hoffnung: Ist das Momentum bei Halbleiter-Aktien zurück oder sehen wir nur eine kurze Gegenbewegung? Gleichzeitig droht der nächste Inflationsschock. Der Ölpreis hat die Marke von 100 Dollar geknackt, weil gleich zwei der wichtigsten Handelsrouten der Welt unter Druck stehen: die Straße von Hormus und die Meerenge von Bab al-Mandab. Damit wird aus dem Ölschock ein doppelter Ölschock – und aus einem geopolitischen Konflikt möglicherweise ein Problem für Inflation, Zinsen und die gesamte Börsenrally. Diese Themen erwarten euch im neuen Briefing:
Steigende Kerosinpreise, geopolitische Unsicherheit und angespannte Lieferketten prägten die Farnborough Airshow 2026. Über die News von dort spreche ich mit unserem Reporter Stefan Eiselin, der für uns in England dabei war.
"Deutschland ist digital noch im Neandertal", so lautet das Urteil von China-Kenner Jörg Wuttke, der über drei Jahrzehnte in Peking lebte und dort unter anderem die Deutsche und Europäische Handelskammer gründete. Für die Autoindustrie sieht er dunkle Zeiten bevorstehen, denn zwischen den USA und China sieht er einen Machtkampf anrollen, der Europa unvorbereitet aufreiben könnte.
Prologis ist der weltweit führende Eigentümer und Entwickler von Logistikimmobilie, und könnte künftig weit mehr sein als ein klassischer REIT. Neben E-Commerce, globalen Lieferketten und der steigenden Nachfrage nach modernen Distributionszentren eröffnet der Ausbau von Datencentern ein neues Wachstumsfeld. Bestehende Flächen, strategisch gelegene Standorte und eine umfangreiche Energieinfrastruktur könnten Prologis zu einem indirekten Profiteur des KI-Booms machen.Auch die bisherige Entwicklung der Prologis Aktie kann sich sehen lassen: Über zehn Jahre erzielten Anleger einschließlich der Dividenden knapp 13% Rendite pro Jahr. Langfristige Mietverträge, hohe Wechselkosten für Kunden und ein Portfolio an wichtigen Logistikstandorten sorgen für planbare Einnahmen. Gleichzeitig wurde die Dividende seit zwölf Jahren kontinuierlich erhöht.Doch die Prologis Aktie bleibt stark von Zinsen, Inflation und der Bewertung des Immobilienportfolios abhängig. Nach dem deutlichen Rückgang ab 2022 hat sich das Chartbild inzwischen aufgehellt. Der langfristige Abwärtstrend wurde überwunden und die Aktie befindet sich wieder in einer aussichtsreichen Ausgangslage. Allerdings ist die Bewertung nach der jüngsten Erholung nicht mehr so günstig wie noch vor einigen Monaten.Die Prologis Aktienanalyse 2026 beleuchtet das Geschäftsmodell, den Burggraben, die Bilanz, das Dividendenwachstum und die Chancen durch Logistikimmobilien und Datencenter. Entscheidend ist die Frage, ob Prologis vor einer neuen Wachstumsphase steht, oder ob steigende Zinsen und die kapitalintensive Expansion den nächsten Kursanstieg ausbremsen.
"Deutschland ist digital noch im Neandertal", so lautet das Urteil von China-Kenner Jörg Wuttke, der über drei Jahrzehnte in Peking lebte und dort unter anderem die Deutsche und Europäische Handelskammer gründete. Für die Autoindustrie sieht er dunkle Zeiten bevorstehen, denn zwischen den USA und China sieht er einen Machtkampf anrollen, der Europa unvorbereitet aufreiben könnte.
Der Klimaschutz belaste die deutsche Wirtschaft, sagen Bundesregierung und manche Politiker. Doch vielen Unternehmen entstehen bereits jetzt Schäden - durch den Klimawandel. Und es könnte noch viel teurer werden, warnen Ökonomen.
„Es wird keine Nokia-Momente in der Food-Industrie geben. Global nicht – diese Branche wächst kontinuierlich, krisenfest und nachhaltig.“ In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Dr. Oliver Ebneth, dem CEO von RAPS. Das traditionsreiche B2B-Unternehmen mit Hauptsitz in Kulmbach feierte vor kurzem sein 100-jähriges Bestehen, erwirtschaftet rund 250 Millionen Euro Umsatz und beliefert führende Lebenmittelhersteller mit maßgeschneiderten Gewürzmischungen, Saucen sowie hochfunktionellen Zusatzstoffen. Im Gespräch veranschaulicht Oliver, wie die Food-Zulieferindustrie im Hintergrund agiert und warum hochtechnologische Verfahren wie die Mikroverkapselung die geheimen Geschmackstreiber hinter vielen bekannten Konsumgütern im Supermarkt sind. Der promovierte Agrarökonom blickt auf eine internationale Laufbahn zurück, die ihn über Stationen in der Brauindustrie und einen dreijährigen Ausflug in die Luxusgüterwelt zu Swarovski in Tirol an die Vorstandsspitze in Oberfranken führte. Oliver berichtet nah am Geschehen von seiner Mission, RAPS von einem klassischen Gewürzmischer zu einem modernen, digitalisierten „Ingredient House“ weiterzuentwickeln. Er skizziert, warum er auf ein pragmatisches 80/20-Management sowie ein handverlesenes Führungsteam als „Wolfpack“ setzt und wie die operative Transformation durch den gezielten Aufbau digitaler Plattformen gelingt. Auch persönlich wird es, wenn der leidenschaftliche Jäger und Blasmusiker darüber spricht, weshalb ihn der unbedingte Wille zum Erfolg antreibt und warum echter Enthusiasmus oft erst dann entsteht, wenn Hürden überwunden werden. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden: - Wie gelingt der strategische Umbau eines klassischen Lebensmittelzulieferers hin zu einem hochinnovativen, plattformbasierten Ingredient-Unternehmen? - Welche tiefgreifenden Lehren über wirtschaftliche Resilienz und globale Lieferketten lassen sich aus einem bewussten Karriereschritt in die Luxusgüterindustrie ziehen? - Warum sollten mittelständische Organisationen bei technologischen Change-Prozessen auf „intellektuelle Vollständigkeit“ verzichten und stattdessen die interne Umsetzungskompetenz stärken? Themen: - Lebensmittel-Industrie - B2B - Führungsstil ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Dr. Oliver Ebneth: https://www.linkedin.com/in/dr-oliver-ebneth-88421b40/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
Mit Dietmar Wieser steht in KaffeehausTALK-Episode 71 ein Gast im Mittelpunkt, der den österreichischen Fußball seit vielen Jahren aus unterschiedlichsten Perspektiven kennt. Als Unternehmer, Funktionär und langjähriger Begleiter zahlreicher Projekte spricht er mit den Hosts Simon-Peter Charamza und Lorenz Kirchschlager über Entwicklungen im Amateur- und Profifußball sowie den Wandel des Teamsporthandels und der Digitalisierung. Im aktuellen KaffeehausTALK zeichnet Wieser seinen beruflichen Weg nach und spricht darüber, wie aus ersten Ideen erfolgreiche Unternehmen entstehen können, welche Rolle Vertrauen und langfristige Partnerschaften dabei spielen, und warum sich Chancen oft erst dann ergeben, wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Dabei blickt er auf die Anfänge von Fanreport zurück, erzählt vom Aufbau von 11teamsports Österreich und gibt Einblicke in die Entwicklung eines Marktes, der sich in den vergangenen Jahren stark verändert hat. Ein weiterer Schwerpunkt der Episode liegt auf der Zusammenarbeit des Teamsporthandels mit Vereinen. Themen sind unter anderem Trikot- und Merchandisingkonzepte, die Herausforderungen internationaler Lieferketten sowie die steigenden Anforderungen an Vereine, Händler und Ausrüster. Darüber hinaus geht es um die Frage, welchen Einfluss künstliche Intelligenz künftig auf den Teamsporthandel und das Vereinswesen haben kann, und welche Entwicklungen die Branche in den kommenden Jahren prägen werden. Besonders interessant wird es, wenn sein Blick über wirtschaftliche Kennzahlen hinausgeht. Wieser spricht über den Stellenwert des Amateurfußballs als Netzwerk, über die Bedeutung verlässlicher Mitarbeiter:innen sowie über die Erfahrungen, die ihn als Unternehmer und Führungskraft geprägt haben. Dabei wird deutlich, dass nachhaltiger Erfolg meist das Ergebnis vieler konsequenter Entscheidungen und langfristiger Beziehungen ist. So entsteht beim KaffeehausTALK ein Gespräch, das Unternehmertum, Sport und persönliche Erfahrungen miteinander verbindet. Eine Episode mit authentischen Einblicken, praxisnahen Gedanken und Geschichten, die zeigen, wie vielfältig das Sportbusiness hinter den Kulissen tatsächlich ist.
Der KI-Boom verändert nicht nur den Technologie-, sondern auch den Rohstoffmarkt. Kupfer wird für Elektrifizierung und Rechenzentren benötigt, Uran rückt als verlässliche Energiequelle in den Fokus und strategische Metalle gewinnen durch unsichere Lieferketten an Bedeutung. Gleichzeitig bleiben Gold, Silber und Öl wichtige Faktoren für Anleger, Inflation und geopolitische Absicherung.
In dieser Folge ist die Nachhaltigkeitsexpertin und Professorin Marte Henschel zu Gast. Sie berichtet von ihrem Weg zwischen Unternehmertum, Lehre und Forschung sowie ihren Erfahrungen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen in der Modebranche. Dabei spricht sie über die Bedeutung transparenter Lieferketten, neuer Formen der Zusammenarbeit und systemischen Denkens. Im Gespräch wird thematisiert, dass Design über die Gestaltung einzelner Produkte hinausgehen und ganze Wertschöpfungssysteme beeinflussen kann. Außerdem erläutert Marte Henschel ihre Sicht auf neue Ansätze im Design und dessen mögliche Rolle bei gesellschaftlichen Transformationsprozessen.
Cyberkriminalität zählt inzwischen zu den größten wirtschaftlichen Risiken in Deutschland. Gleichzeitig verschärfen geopolitische Konflikte und KI-gestützte Angriffsmethoden die Bedrohungslage. Somit wächst die Bedeutung von Cyberresilienz – der Fähigkeit Cyber-Angriffe zu verhindern, ihnen standzuhalten und sich davon zu erholen. In dieser Folge des Deloitte Future Talk Podcasts spricht Dr. Marc Wilczek, CEO des Cloud-Providers plusserver und Research Fellow an der Goethe-Universität Frankfurt, über die aktuelle Cyberlage in Deutschland und die Frage, wie Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit nachhaltig stärken können. Seine zentrale These: Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen angegriffen werden, sondern wie gut sie auf den Ernstfall vorbereitet sind. Dabei geht es unter anderem um: die aktuelle Bedrohungslage für deutsche Unternehmen und Schäden der Cyber-Angriffe die wachsende Rolle geopolitisch motivierter Cyberangriffe typische Schwachstellen wie Phishing, Social Engineering und fehlendes Patch-Management Risiken entlang von Lieferketten und Partnernetzwerken die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in der Cybersicherheit Außerdem diskutieren wir konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen: Warum grundlegende Sicherheitsmaßnahmen häufig wirksamer sind als komplexe Lösungen, weshalb regelmäßige Krisensimulationen unverzichtbar werden und wie Organisationen Resilienz systematisch aufbauen können. Wir wünschen viel Spaß bei diesem Gespräch.* LinkedIn von Dr. Marc Wilczek ---------------------------- Unseren Podcast kannst Du bei Apple Podcast, Spotify, SoundCloud, Google und anderen Podcast Apps hören. Über Dein Feedback und Deine Anregungen zu dieser Episode freuen wir uns sehr. Besuche uns auf unseren Websites Deloitte Future Talk Podcast | Deloitte Deutschland und Deloitte Future Talk Podcast | Deloitte Schweiz. Oder schreibe uns auf LinkedIn: Alexander Boersch; Michael Grampp ---------------------------- *Disclaimer: Die in diesem Podcast geäußerten Ansichten und Meinungen der geladenen Gäste sind deren persönliche Standpunkte und repräsentieren nicht zwangsläufig die Position und Haltung von Deloitte. Deloitte ist weder für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der in diesem Podcast geteilten Informationen verantwortlich, noch für jegliche Entscheidungen oder Maßnahmen, die auf der Grundlage dieser Informationen getroffen bzw. eingeleitet werden.
Sanktionen als Geschäftsrisiko – worauf Unternehmen jetzt achten müssen. Dr. Michael Albrecht vom Kolke von Skadden im GesprächIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die wachsende Zahl globaler Sanktionen, ihre zunehmende Komplexität und die Frage, wie Unternehmen mit unterschiedlichen Sanktionsregimen umgehen können.Ich spreche mit Dr. Michael Albrecht vom Kolke, Partner im Bereich White Collar Defense and Investigations bei Skadden. Er erklärt, warum es heute nicht mehr ausreicht, sich nur an US-Sanktionen zu orientieren. Unternehmen müssen zugleich die Regeln der Europäischen Union und Großbritanniens sowie mögliche Gegenmaßnahmen anderer Staaten wie China berücksichtigen.Ein Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung. Geschäftspartner, Lieferketten und Absatzmärkte müssen nicht nur zu Beginn einer Geschäftsbeziehung geprüft, sondern laufend überwacht werden. Besonders bei Exporten über Drittstaaten stellt sich die Frage, ob Produkte tatsächlich dort verbleiben oder weiter nach Russland geliefert werden.Außerdem geht es um die Verantwortung von Vorständen und Aufsichtsräten. Staatsanwaltschaften, Abschlussprüfer und Hinweisgeber erhöhen den Druck auf Unternehmen, klare und rechtssichere Prozesse zu etablieren. Verstöße können zu Ermittlungen, hohen Bußgeldern und erheblichen Reputationsrisiken führen.Auch die Rolle der USA wird beleuchtet. Dr. Michael Albrecht vom Kolke erläutert, wie Sanktionen, Zölle und Investitionskontrollen gezielt zur Durchsetzung geopolitischer Interessen eingesetzt werden. Ein weiteres Thema ist das Einfrieren von Vermögenswerten und die schwierige Frage, wer bei komplexen internationalen Eigentümerstrukturen tatsächlich hinter einem Unternehmen oder Vermögenswert steht.Außerdem im Podcast:Warum globale Sanktionen für Unternehmen immer komplexer werdenWelche Risiken bei Lieferketten, Geschäftspartnern und Drittstaaten entstehenWelche Verantwortung Vorstände und Aufsichtsräte tragenWarum Due Diligence und laufendes Monitoring unverzichtbar sindWie die USA Sanktionen als geopolitisches Instrument einsetzenWarum internationale Eigentümerstrukturen die Prüfung von Vermögenswerten erschwerenEin Gespräch über Sanktionen, Compliance, Exportkontrolle, Lieferketten, geopolitische Risiken, Unternehmenshaftung, Due Diligence, Asset Freezes und die Frage, wie Unternehmen in einem zunehmend komplexen Umfeld rechtssicher handeln können.
In dieser Folge von DeepDive CleanTech spricht David Wortmann mit Sonja Jost, Mitgründerin und CEO von DUDE CHEM, über die nachhaltige Produktion von Medikamenten. Die konventionelle Wirkstoffherstellung ist erdölbasiert, verursacht mehr CO2-Emissionen als die Automobilbranche und hängt weitgehend an Lieferketten aus Indien und China. Gleichzeitig gibt es in Europa über 300 Wirkstoff-Engpässe, während viele Produktionsanlagen freie Kapazitäten haben. Sonja erklärt, wie DUDE CHEM mit den Prinzipien der grünen Chemie ansetzt: effizientere Synthesewege, weniger Reaktionsstufen, Produktion in Wasser statt in erdölbasierten Lösungsmitteln. Als virtueller Hersteller arbeitet das Berliner Unternehmen mit einem Netzwerk europäischer Lohnhersteller zusammen und konnte eine erste Wirkstoffproduktion aus Indien zurückholen, zu einem günstigeren Preis. Im Gespräch geht es außerdem um Gesundheitsversorgung als kritische Infrastruktur und die Frage, warum Nachhaltigkeit in der Chemie kein Kostenfaktor sein muss, sondern ein Kostenvorteil sein kann.
Diesmal: Döpfner und Merz, Empfänglichkeit für Bullshit, Heizhammer-Framing in den Medien, Stromversorgung, Programm für Aufschwung und Beschäftigung, die ePA, Italo in Deutschland, Sham Jaff zu Südafrika und der Hundeführerschein. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Die Eindämmung der chinesischen maritimen Dominanz gilt in den USA als überparteiliches Anliegen, das insbesondere durch die in der Corona-Pandemie offen zutage getretenen Schwächen globaler Lieferketten zusätzlich an Dringlichkeit gewonnen hat.
Seltene Erden sind unverzichtbar für Smartphones, Elektroautos und viele andere Zukunftstechnologien. Doch bei Förderung und vor allem Verarbeitung dominiert China den Weltmarkt – mit weitreichenden Folgen für Wirtschaft, Umwelt und Geopolitik. ARD-Korrespondent Jörg Endriss war in China und an nach Myanmar verlagerte Produktionsstandorte unterwegs und zeigt, wie die Lieferketten funktionieren und welchen Preis Mensch und Natur dafür zahlen. Gemeinsam mit Host Joyce Lee erklärt Martin Erdmann von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, warum Deutschland so abhängig von China ist, welche Alternativen es gibt und wie andere Länder versuchen, ihre Versorgung mit Seltenen Erden zu sichern. "Welt.Macht.China" ist der China-Podcast der ARD. Aktuelle und ehemalige Korrespondent*innen und Expert*innen haben sich zusammengetan, um einen vielfältigen Einblick in das riesige Land zu geben. Es geht um Politik, Wirtschaft, Kultur, das Leben und den Alltag in der Volksrepublik, außerdem um Klischees und Chinas Rolle in der Welt. Eine neue Folge gibt es jeden zweiten Dienstag unter anderem in der ARD Sounds App: https://www.ardsounds.de/sendung/welt-macht-china/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/ Ihr habt Anmerkungen, Lob und Kritik? Schreibt uns an weltmachtchina@ard.de. Und hier noch ein Podcast-Tipp von uns für euch: "PlusMinus. Mehr als nur Wirtschaft" https://1.ard.de/plusminus
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat angekündigt, die nuklearen Streitkräfte deutlich ausbauen zu wollen. Ausserdem bereitet das Land einen Staatsbesuch Chinas vor. Ist der atomare Ausbau Propaganda oder gibt es tatsächlich Hinweise darauf? Antworten von China-Korrespondent Samuel Emch. Weitere Themen: · Das Schweizer Medienhaus CH Media baut sein digitales Nachrichtenangebot aus. Es lanciert das Newsportal «Schweiz heute». Macht das für CH Media aus wirtschaftlicher Sicht überhaupt Sinn? Ja, sagt Medienredaktor Salvador Atasoy. · Einmal im Jahr vergibt das Bundesamt für Kultur die Schweizer Musikpreise, insgesamt sieben – darunter den mit 100'000 Schweizer Franken dotierten Grand Prix Musik. Nadja Räss ist die erste Gewinnerin aus der Schweizer Volksmusik. Ein Besuch in ihrem Jodel-Studio in Einsiedeln. · Wie jedes Jahr treffen sich am Swiss Economic Forum (SEF) Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem In- und Ausland für zwei Tage in Interlaken, um zu Netzwerken und sich auszutauschen – zum Beispiel darüber, wie man mit verletzlichen Lieferketten. Rainer Baumann von der Migros-Generaldirektion nimmt Stellung. Ausserdem schätzt Economie-Suisse-Chefin Monika Rühl ein, wie es der Schweizer Wirtschaft im Moment geht.
Eva Neugebauer, Geschäftsführerin von Löwenzahn Organics, gibt in dieser Folge von Digitale Vorreiter:innen einen tiefen Einblick in den extrem sensiblen Markt für Säuglingsnahrung. Im Gespräch mit Christoph Burseg erklärt sie, wie das Scale-up den Spagat zwischen kompromissloser Bio-Qualität und neuester Wissenschaft meistert. Sie beleuchtet, warum strenge Werbeverbote und der WHO-Kodex in dieser Milliardenbranche überlebenswichtig sind, wie das Berliner Unternehmen den umkämpften asiatischen Markt erobert – und warum das Thema Müttergesundheit im Wochenbett in unserer Gesellschaft noch viel zu kurz kommt. Ein ehrlicher Blick auf radikale Verantwortung und die ungeschminkte Realität globaler Lieferketten.
Die Schweizer Tech-Industrie blickt mit Sorge auf die internationalen Handelskonflikte. Swissmem-Präsident Martin Hirzel über unsichere US-Zölle, die existenzielle Bedrohung durch die EU und die Folgen des Nahost-Kriegs für die Lieferketten. Swissmem-Präsident Martin Hirzel zieht für die Schweizer Tech-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie) eine vorsichtig positive Bilanz zum Start ins Jahr 2026: Aufträge, Umsatz und Exporte legen leicht zu - vor allem dank des Booms bei KI-Datencentern, von dem Elektro- und Energieinfrastrukturfirmen profitieren. Schwieriger bleibt die Lage dagegen für viele KMU im klassischen Maschinenbau, die unter geopolitischen Unsicherheiten und der Investitionszurückhaltung leiden. Sorgen bereiten der Branche zudem die US-Zölle sowie neue EU-Zölle auf Stahl, die Schweizer Produzenten stark treffen könnten. Hoffnung setzt die Industrie deshalb auch auf neue Freihandelsabkommen etwa mit den Mercosur-Staaten, das nun im Parlament diskutiert wird.
In the future, important sea routes could become permanent costly bottlenecks — with potential consequences for trade, supply chains and the global economy. A topic that is more far-reaching than it seems at first glance. - Wichtige Seewege könnten künftig dauerhaft zu kostenpflichtigen Engstellen werden – mit möglichen Folgen für Handel, Lieferketten und die globale Wirtschaft. Ein Thema, das weitreichender ist, als es auf den ersten Blick scheint.
In dieser Folge von How to Hack spricht Carsten Puschmann mit Michelle Calios, der Mitgründerin eines der bekanntesten Food-Startups Europas: KoRo. Michelle blickt auf eine beeindruckende Reise zurück, die 2012 begann, als sie gemeinsam mit ihrem Mann und dessen bestem Freund das traditionelle Handelsmodell für Lebensmittel auf den Kopf stellte. Heute macht KoRo monatlich rund 25 Millionen Euro Umsatz und beschäftigt 300 Mitarbeitende.Doch Michelle ist nicht nur eine erfolgreiche Gründerin, sondern auch ein absoluter Supply-Chain-Profi. Inzwischen ist sie operativ bei KoRo ausgeschieden, um als Beraterin und Business Angel junge Startups beim Skalieren zu unterstützen. Ein Gespräch über den Mut, kurz vor dem Staatsexamen alles auf eine Karte zu setzen, die Reize der frühen Gründungsphase und warum 70 % der Marge bereits im Einkauf entstehen.Wir reden über:
Handelsblatt Green - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende
Der Irankrieg legt offen, wie verwundbar Europa ist. Was in den Lieferketten gerade passiert – und ob synthetisches Kerosin ein Ausweg sein kann.
Zwischen Versorgungssicherheit und Handelsoffenheit Wie resilient ist unsere Lebensmittelversorgung in geopolitisch angespannten Zeiten und welche Rolle spielen dabei Handel, Eigenversorgung und internationale Abhängigkeiten? Darüber spricht Dr. Hermann-Josef Baaken in der neuen Folge des DVT-Podcasts „Fakten-Futter“ mit Dr. Bettina Rudloff von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Die Agrarökonomin analysiert Agrarpolitik mit außen- und sicherheitspolitischem Blick und macht deutlich, dass Versorgungssicherheit nicht mit maximaler Eigenversorgung gleichgesetzt werden darf. Statt Abschottung seien stabile Lieferketten, unterschiedliche Bezugsquellen und verlässliche Handelsbeziehungen entscheidend. Diversifizierung bleibe deshalb der wichtigste Schlüssel für eine resiliente Versorgung. Im Podcast ordnet Rudloff außerdem die Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf den Welthandel ein und erklärt, warum wirtschaftliche Beziehungen zunehmend strategisch genutzt werden. Trotz aller Krisenrhetorik betont sie jedoch: „Wir produzieren mehr, als wir benötigen. Wir haben kein systematisches Versorgungsproblem.“ Über "Fakten-Futter": Als Teil der Wertschöpfungskette für Lebensmittel spielt die Fütterung von Nutztieren und die Nutzung der Agrarrohstoffe eine entscheidende Rolle. Dr. Hermann-Josef Baaken lädt regelmäßig Gesprächspartnerinnen und -partner ein und berichtet zugleich über Neuigkeiten rund um dieses Arbeitsgebiet.
In dieser Folge diskutieren Marco Herack und Ulrich aktuelle geopolitische und wirtschaftliche Themen, darunter die Auswirkungen des Krieges gegen den Iran, Energiepolitik in Deutschland, globale Lieferketten und die Entwicklung von Prediction Markets. Die beiden Experten analysieren die Zusammenhänge und geben Einblicke in die komplexen Zusammenhänge der internationalen Wirtschaft. In diesem Gespräch tauchen wir tief in die Welt der Prediction Markets, Finanzinstrumente und geopolitische Strategien ein. Ulrich erklärt die Funktionsweise von Wetten auf Ereignisse, ihre Risiken und Manipulationsanfälligkeit sowie die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Implikationen. (Zusammenfassung von Riverside AI)
Die Schweiz hat den Covid-Impfstoffherstellern die Haftung abgenommen. War dieser Entscheid verantwortbar, zumal der Bund bei der Unterzeichnung über die Risiken des Impfstoffs noch gar nicht Bescheid wissen konnte? Kritische Fragen an Anne Lévy, Direktorin des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Anne Lévy hat einen Teil der Impfverträge mit Moderna und Novavax selbst unterzeichnet. Hat der Bund überhaupt versucht, die Haftungsübernahme wegzuverhandeln? War das Risiko verantwortbar? Und: Würde der Bund das nächste Mal wieder die Haftung im gleichen Umfang übernehmen von den Herstellern? In der Samtagrundschau nimmt die BAG-Direktorin Stellung. Thema ist aber auch die Aktualität: Die Schweiz hat einen ersten Fall eines Hantavirus-Infizierten. Das BAG beruhigt und erwartet keine weiteren Fälle. Nimmt die Behörde die potentiell gefährliche Virusvariante ernst genug? Und schliesslich: Das Ringen mit der Pharmaindustrie. Die Medikamentenhersteller verlangen höhere Preise für neue Medikamente, während es bei älteren Medikamenten laufend zu Engpässen kommt. Der Bundesrat will die Pharmaindustrie mit bis zu einer halben Milliarde Franken pro Jahr subventionieren, wenn sie Schritte unternehmen für eine Produktion in der Schweiz oder für sichere Lieferketten. Sind solche Subventionen an eine prosperierende Industrie wirklich nötig? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
China im Jahr 2026 – diskutiert in 26 Minuten: In dieser Folge des deutschsprachigen MERICS-Podcasts sprechen Mikko Huotari und Claudia Wessling diesmal mit Katja Drinhausen, Leiterin des Bereichs Politik und Gesellschaft bei MERICS. Sie diskutieren neue Regeln zum Schutz der Wirtschaft und von Lieferketten in China und wagen einen Ausblick auf das bevorstehende Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping.
Wegen der jüngsten Kriege und Handelsstreitigkeiten kommt es in den Lieferketten an verschiedenen Stellen immer wieder zu zeitweisen Unterbrüchen. Die Lieferketten sind gestört - und das vermutlich anhaltend. Besonders stark leiden darunter die ärmeren Länder im globalen Süden. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:39) Nachrichtenübersicht (07:37) Gestörte Lieferketten: «Für ärmere Länder ist Freihandel zentral» (13:33) Japaner protestieren für pazifistische Politik (19:05) Gewalt an Frauen: «Bewusstsein junger Männer für das Thema fehlt» (23:52) E-Mobilität im Carsharing harzt
China reagiert laut Berichten auf massive Störungen in der Straße von Hormus mit einer beschleunigten Suche nach neuen Ölquellen. Die Engpässe belasten Handel, Industrie und Energieversorgung spürbar. Gleichzeitig steigen Transportkosten und Lieferketten geraten unter Druck.
In dieser Folge werden die komplexen Zusammenhänge der aktuellen Energiepolitik, CO2-Emissionen und wirtschaftlichen Opportunitätskosten analysiert. Experten diskutieren die Auswirkungen von politischen Entscheidungen auf den europäischen Strommarkt und die deutsche Automobilindustrie. In diesem Gespräch analysieren wir die globalen politischen und wirtschaftlichen Veränderungen der letzten zehn Jahre, ihre Auswirkungen auf die Weltordnung und die Herausforderungen für Europa. Es werden wichtige Ereignisse wie die Wahl von Donald Trump, die Konflikte im Nahen Osten und die Lieferkettenprobleme durch den Krieg im Iran diskutiert. (Zusammenfassung von Riverside AI)
Droht im Sommer Kerosinmangel? Angespannte Ölmärkte und gestörte Lieferketten setzen die Versorgung mit dem Flugtreibstoff unter Druck. Was das für Flugpreise, mögliche Ausfälle und Ihre Urlaubsplanung bedeutet.
Je länger die Straße von Hormus blockiert bleibt, desto größer sind die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Der Internationale Währungsfonds warnt bereits vor der “größten Energiekrise der Neuzeit” und vor potenziell massiven Folgen. Wirtschaftsjournalist Nicolas Lieven erzählt in dieser 11KM-Folge, warum der Krieg in Iran nicht nur die Preise an der Zapfsäule in die Höhe treibt und wieso Deutschland besonders betroffen ist. Alle aktuellen Entwicklungen im Krieg zwischen den USA und Iran findet ihr jederzeit auf https://www.tagesschau.de/thema/iran Hier findet ihr unsere bisherigen 11KM-Episoden zum Krieg in Iran: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Iran Hier geht's zu "Zehn Minuten Wirtschaft”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/10_Minuten_Wirtschaft?=cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Axinja Weyrauch Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Viktor Fölsner-Veress, Marie-Noelle Svihla und Jürgen Kopp Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Henrik Junius, 7. Generation der Gründerfamilie und Geschäftsführer bei der Waelzholz Group (ca. 1,4 Mrd. € Umsatz, 780.000 Tonnen kaltgewalzter Bandstahl pro Jahr, 2.300 Mitarbeiter weltweit), gibt tiefe Einblicke in die Realität der Stahlindustrie. # Wie ein energieintensives Unternehmen die Energiekrise und hohe Strom-/Gaspreise übersteht # Die aktuelle Lage bei Lieferketten und Rohstoffversorgung # Warum „grüner Stahl“ noch nicht die große Lösung ist – und was stattdessen passiert # Digitalisierung und Automatisierung im Werk: Wo Waelzholz steht und wo es hingeht # Internationale Expansion (Mexiko, China, Brasilien) und die Chancen der Interkulturalität # Was Waelzholz besser kann als viele Wettbewerber und welche Vorurteile gegenüber der Stahlbranche aufgeräumt gehören # Skikanten, Spezialprofile und warum das Geschäft trotz aller Herausforderungen spannend bleibt Ein sehr ehrliches, praxisnahes Gespräch über Resilienz, Unternehmertum im Mittelstand und die Zukunft einer „alten“ Industrie in einer sich radikal verändernden Welt. Disclaimer: WAELZHOLZ setzt gerade ein spannendes B2B Projekt mit Spryker und dem Partner TOWA um. Ich bin Co-Founder von Spryker. Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Wenn es eng wird in der Meerenge, wenn das Öl nicht mehr läuft wie geschmiert, wenn uns beim Tanken immer mehr Geld abgezapft wird, dann spüren wir, in welch klebrige Abhängigkeiten wir uns gebracht haben. Wie kommen wir da wieder raus? Das fragen wir uns - und meinen damit zunächst einmal die finanzielle Klemme, in der wir nun stecken. „Die Politik kann Menschen und Unternehmen nicht vor allen Verwerfungen auf den globalen Märkten schützen“, hat der Bundeskanzler gesagt. Aber seine Koalition aus Union und SPD sieht sich genau dazu gedrängt. Und wie schon frühere Regierungen in früheren Energiekrisen studiert und probiert, debattiert und beschließt sie immer wieder Maßnahmen, um uns von drückenden Energiepreisen zu entlasten. Aber stehen wir mit diesem Ansatz nicht allesamt selbst auf dem Schlauch? Müssen wir nicht endlich raus aus fossiler Abhängigkeit, um nicht jedes Mal wieder in eine finanzielle Energie-Klemme zu geraten? Könnte also das Öl, das uns jetzt so teuer zu stehen kommt, gerade dadurch zum Schmierstoff werden - für eine entschlossene Energiewende? Darüber spricht Oliver Glaap mit Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik beim Verbraucherzentrale Bundesverband, mit dem Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe (Uni Frankfurt), mit Stephan-Andreas Casdorff, Editor-at-large beim „Tagesspiegel“ und mit Claudia Kemfert, Energieökonomin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Podcast-Tipp: Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft Neue Energiekrise, neue Inflation - wie hart trifft es uns? Die Spritpreise sind erst der Anfang: Die Hintergründe zu Inflation und Lieferketten, was uns noch bevorsteht und wie wir damit umgehen. Der Krieg im Nahen Osten trifft die Menschen dort schwer. Gleichzeitig wirkt er sich weltweit auf die Wirtschaft aus. In dieser Folge ordnet die Journalistin und Volkswirtin Christine Bergmann aus dem Plusminus Team im Gespräch mit David Ahlf ein, was wirtschaftlich auf uns zukommen könnte. Ist das die schlimmste Energiekrise jemals? Was bedeutet der Krieg für Rohstoffe und Lieferketten und damit am Ende für die Preise? Es geht um Gegenstrategien und das, was ihr für euren Geldbeutel tun könnt. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ea7f73952b39f5e4/
Following the expiration of an ultimatum, the US has imposed a comprehensive naval blockade of Iranian ports in the Strait of Hormuz — and is threatening military force against any ship that disregards it. While Iran is responding with countermeasures and international negotiations have failed, concerns about a further escalation are growing. The effects are already being felt worldwide: rising oil prices, interrupted supply chains and increasing pressure on the global economy. - Nach Ablauf eines Ultimatums haben die USA eine umfassende Marineblockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus verhängt – und drohen mit militärischer Gewalt gegen jedes Schiff, das sie missachtet. Während Iran mit Gegenschritten reagiert und internationale Verhandlungen gescheitert sind, wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Die Auswirkungen sind bereits weltweit spürbar: steigende Ölpreise, unterbrochene Lieferketten und zunehmender Druck auf die globale Wirtschaft.
Der US-Präsident Donald Trump wollte den Iran „zurück in die Steinzeit bomben“. Was offenbart diese martialische Drohungen über Donald Trump, dass fragt sich Markus Lanz und schildert wie es überhaupt zu dem amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran gekommen ist. Die andauernde Blockade der Meerenge von Hormus hat dramatische Folgen für die Weltmärkte. Richard David Precht überlegt, ob die Abhängigkeit von globalen Lieferketten nicht auch eine gute Seite hat, da deutlich wird, dass sich Angriffskriege im 21 Jahrhundert nicht mehr lohnen?
Der Krieg im Nahen Osten führt zu chaotischen Wochen in der Containerschiffahrt. Die Fracht stapelt sich an falschen Häfen und fehlt an anderen. Häfen sind blockiert, Lieferketten strapaziert. Logistikfirmen versuchen zu verhindern, dass sich die Störungen weiter ausbreiten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:27) Chaos in Häfen: Lieferketten im Stress (06:02) Nachrichtenübersicht (10:07) Braucht es bei Abstimmung über neue EU-Verträge das Ständemehr? (15:52) Bundesgerichtsurteil: Milch kommt aus dem Euter (19:44) EU beschliesst neue Zölle für Päckli aus China (23:09) Paris' neuer Stadtpräsident Emmanuel Grégoire (27:47) Supermachtrivalitäten zwischen Trump und Xi (32:39) Die Schweiz zeigt, wie Phosphor nachhaltig sein könnte (37:57) Nach Krawallen: Polizei Lausanne spielt Fussball mit Jugendlichen
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms aktuelle Ereignisse der Woche. Wir beginnen mit einer Diskussion über die moralische Frage, ob es richtig ist, das iranische Volk zum Aufstand gegen das Regime aufzurufen, wenn bekannt ist, dass dabei viele Menschen unweigerlich ums Leben kommen werden. Anschließend sprechen wir über Unternehmen in der Eurozone, die unter wachsendem Druck stehen, da der Krieg im Iran die Ölpreise in die Höhe treibt, Lieferketten beeinträchtigt und das Vertrauen in die Wirtschaft schwächt. Unser Wissenschaftsthema ist heute einer Studie gewidmet, die über eine neue Klasse von Medikamenten gegen Adipositas berichtet. Diese basieren auf einem Molekül, das in burmesischen Pythons vorkommt und bei diesen nach dem Fressen eine dramatische Beschleunigung des Stoffwechsels bewirkt. Und zum Schluss gratulieren wir Finnland, das zum neunten Mal in Folge das glücklichste Land der Welt ist. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf To Leave Verbs. Dadurch, dass immer mehr Deutsche aus der Kirche austreten, bleiben viele Kirchengebäude leer. Es gibt die verschiedensten Ansätze, wie man die ehemaligen Gotteshäuser anderweitig nutzen kann. Und es ist nicht das erste Mal in der Geschichte, dass Kirchengebäude einem anderen Zweck dienen. Der Kölner Dom braucht Geld. Die Verwalter des Kölner Doms haben deshalb beschlossen, dass für Touristen ab der zweiten Hälfte des Jahres ein Eintrittsgeld fällig werden wird. Der Grund? Wie überall im öffentlichen Raum ist auch hier Schmalhans Küchenmeister, und genau das ist die Redewendung dieser Woche. Nach den Luftangriffen im Iran: Keine Spur vom erhofften Aufstand Krieg im Iran schürt Ängste vor einer Stagflation in der Eurozone Schlangenblut-Studie weckt Hoffnung auf neue Medikamente gegen Adipositas Europa belegt 8 der Top 10 im World Happiness Report 2026 Immer mehr Kirchengebäude werden umgenutzt Eintrittsgeld für den Kölner Dom