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Handelsblatt Green - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende
Im Sommerinterview spricht der Behördenchef über Klagewellen, den Kohleausstieg und sein Verhältnis zu Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Becker, Birgid www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Wolf, Marcus www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft am Mittag
NRW will gern in vier Jahren aus dem Abbau von Braunkohle aussteigen. Das ist früher als eigentlich bundesweit verabredet, auch deshalb gibt es immer wieder Forderungen nach einer Verschiebung des NRW-Termins. Wie wahrscheinlich ist das, und welche Faktoren spielen beim Kohleausstieg eine Rolle? Darüber spricht Daniela Junghans mit Jule Zentek und Tobias Zacher. Von Daniela Junghans.
Der Tag in NRW: Waldbrand: Evakuierung in Hürtgendwald-Gey; NRWs erste Moorbodenschutzmanagerin: Inga Ahlborn; AfD Schiedsgericht soll Landeswahlliste prüfen; Wer hält das Land am Laufen? - Bäcker; 18 Millionen Podcast zum Kohleausstieg; Moderation: Wolfgang Meyer Von WDR 5.
Panning, Jonas www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Reit-WM in Aachen beginnt. Kohleausstieg könnte sich verzögern, Solarausbau stockt. Deutschland bleibt als Reiseziel beliebt. Von Jutta Hammann.
Der Tag in NRW: Keine Einleitung von Steinkohle-Grubenwasser in Rhein?; Reit-WM in Aachen startet; Protest gegen Schließung von Fakultät an Uni; Wer hält das Land am Laufen? Bestatter; FDP will Verschärfung der Erlasse zu Abschiebungen; Wird der Kohleausstieg verschoben?; Zeitzeugen-App OstWest zum Mauerbau erscheint; Dortmunder Rentner bietet Gartensprechstunde an; Große Hilfsbereitschaft nach Scheunenbrand. Es moderiert: Wolfgang Meyer. Von WDR 5.
Der Tag in NRW: Bericht zum Kohleausstieg kommt später - das sind die Folgen; Hier kommt Lara, die Bau- und Spielministerin; Versuch der Feuerwehr: So schnell brennt ein Wald; Korruption in NRW-Gefängnissen? Limbach unter Druck; Von Braukunst und Kultgetränken in Dortmund; Ausbildungs-App für Eltern künftiger Azubis; Treffen von Menschen mit Armutserfahrung in Düsseldorf; Moderation: Wiebke Dumpe Von WDR 5.
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema. Magazin: Die Obere Nitra nach dem Kohleausstieg (nicht in der Podcast-Ausgabe). Urwald unter der Lupe (nicht in der Podcast-Ausgabe).
Gaskraftwerke sollen beim Kohleausstieg die Versorgungssicherheit gewährleisten. Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer begrüßt, dass Ministerin Katherina Reiche dem Osten nun bei den Standorten entgegenkommen will.
Neue Kohlekraft für die Stahlindustrie wäre teuer fürs Klima – und später noch teurer für die Wirtschaft. Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt: Der Verzicht auf neue kohlebefeuerte Stahlwerke bis 2030 könnte weltweit hunderte Milliarden Dollar sparen. Warum schnelles Handeln so wichtig ist, erklärt Susanne Henn aus der ARD-Klimaredaktion
Grüner Wasserstoff, hergestellt aus Ökostrom, ist ein Hoffnungsträger bei der Energiewende. Potenzielle Anwendungsbereiche gibt es viele – in der Chemiebranche, als Heizgas in Kraftwerken oder als Kraftstoff für Autos. Doch viele Wasserstoffprojekte liegen auf Eis. Der Vorwurf lautet oft: zu teuer, zu ineffizient! Im beschaulichen Bad Lauchstädt im Süden Sachsen-Anhalts versucht man es dennoch. Hier wird einer der bundesweit größten Elektrolyseure entwickelt, der in großen Mengen grünen Wasserstoff produzieren soll. Wie genau funktioniert das? Wie weit ist man mit dem Projekt und hat grüner Wasserstoff eine Zukunft? Oder scheitert die Nutzung an den Kosten, bürokratischen Hürden und politischen Entscheidungen? Darüber spricht Theresa Brenner in dieser Folge mit Ralf Geißler. Er ist Wirtschaftsreporter beim MDR und recherchiert seit fünf Jahren regelmäßig zu dem Projekt in Bad Lauchstädt für den Podcast „Tschüss Kohle, Hallo Zukunft“. Geißler erklärt, warum man grauen, grünen, goldenen, schwarzen und braunen Wasserstoff unterscheidet. Er sagt, der grüne Wasserstoff sei in der Theorie ein Gamechanger auf dem Weg zur Klimaneutralität. Dafür müssten aber einige Hürden genommen werden. Potenziale und Probleme beim grünen Wasserstoff besprechen wir auch mit der Energieökonomin Claudia Kemfert. Für sie ist der grüne Wasserstoff der „Champagner der Energiewende“. Kemfert sagt, in den nächsten Jahren sei noch nicht damit zu rechnen, dass er eine entscheidende Rolle bei der Energieversorgung spielen werde. Mittelfristig werde er jedoch wichtiger. Wo konkret er gebraucht wird und wie sich der Hochlauf umsetzen ließe, erklärt Kemfert im Detail. Links - Anmeldung zum Newsletter ARD Klima-Update: www.mdr.de/klima - Podcast-Tipp: Bosettis Woche - link https://1.ard.de/extra-3-bosettis-woche-cp - Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Zukunft - https://1.ard.de/tschuess-kohle
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche denkt über Fracking in Deutschland nach und Kanzler Friedrich Merz sinniert über den Ausstieg aus dem Kohleausstieg. Konservative Politikerinnen und Politiker führen immer wieder an, dass man erst einmal die Wirtschaft retten muss, bevor das Klima geschützt werden kann. Aber geht diese Rechnung auf? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/klima-und-weltwirtschaft
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche denkt über Fracking in Deutschland nach und Kanzler Friedrich Merz sinniert über den Ausstieg aus dem Kohleausstieg. Konservative Politikerinnen und Politiker führen immer wieder an, dass man erst einmal die Wirtschaft retten muss, bevor das Klima geschützt werden kann. Aber geht diese Rechnung auf? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/klima-und-weltwirtschaft
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche denkt über Fracking in Deutschland nach und Kanzler Friedrich Merz sinniert über den Ausstieg aus dem Kohleausstieg. Konservative Politikerinnen und Politiker führen immer wieder an, dass man erst einmal die Wirtschaft retten muss, bevor das Klima geschützt werden kann. Aber geht diese Rechnung auf? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/klima-und-weltwirtschaft
In Santa Marta in Kolumbien treffen sich in diesen Tagen mehr als 40 Länder zur ersten internationalen Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien. Die Klimawissenschaft wird nicht müde zu betonen, wie dringend es ist, die Ursache für die klimaschädlichen Emissionen aus fossilen Energien zu stoppen. In einem Papier haben die Forschenden nun Forderungen dafür zusammengetragen. Janina Schreiber aus der ARD-Klimaredaktion hat mit einem von ihnen gesprochen.
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema. Magazin: Die Obere Nitra nach dem Kohleausstieg. Urwald unter der Lupe.
Diese Woche mit Verena Kern und Jonas Waack Der Deutsche Wetterdienst hat seine Klimabilanz 2025 vorgestellt. Sie zeigt: Letztes Jahr war weniger heiß als das Extremjahr 2024, dennoch nehmen klimatische Risiken wie Trockenheit, Hitze und Wasserknappheit zu. Zwischen den Regionen gibt es große Unterschiede. Der Iran-Krieg treibt nicht nur die Preise für Öl und Gas nach oben. Er führt auch vor allem in Asien zu einer zunehmenden Energieknappheit. Die betroffenen Länder fahren deshalb ihre Kohleanlagen wieder hoch oder lockern Beschränkungen für alte Kraftwerke, aber sie versuchen auch, ihren Energieverbrauch zu senken. Obwohl es in Europa derzeit keine Mangellage gibt, wird auch hier eine Rückkehr zur Kohle ins Gespräch gebracht. Italien beispielsweise hat seinen Kohleausstieg nun auf 2038 verschoben. Das arktische Meereis-Maximum, also die maximale Eisausdehnung in der Arktis, hat in diesem Winter erneut einen Negativrekord erreicht. Sie lag sogar leicht unter dem Wert des Vorjahres. Das berichtet das National Snow and Ice Data Center (NSIDC) der US-Universität Colorado Boulder, das die Daten seit 1979 erhebt. Mittlerweile darf das Institut nicht mehr die Daten von Satelliten des US-Militärs nutzen, arbeitet nun aber mit der japanischen Raumfahrtbehörde zusammen, um weiterhin aktuelle Meereis-Daten erheben zu können. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Die Digitalisierung des Energiesektors bleibt eine zähe Angelegenheit, zumindest wenn es um den Smart-Meter-Rollout geht. 500 von über 800 grundzuständigen Messstellenbetreiber haben das Einbauziel zum Jahresende 2025 nicht erreicht. Warum die jüngsten Zahlen der Bundesnetzagentur dennoch auch positive Botschaften beinhalten, erfahren Sie in der aktuellen Podcast-Folge. Außerdem diskutieren wir darin über die Aussagen von Kanzler Friedrich Merz zum Kohleausstieg. Dieser hält das Zieljahr 2038 für unrealistisch. Was dahinterstecken könnte und wie wir die Debatte einschätzen, hören Sie in dieser Folge.
Wegen der Energiekrise hält der Kanzler eine längere Laufzeit der Kohlekraftwerke für denkbar. Unterstützung bekommt er von Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Doch wie realistisch sind solche Überlegungen?
Erneuerbare Energien sparen viel mehr Geld ein als fossile, Merz stellt den Kohleausstieg in Frage und Kuba bekommt solare Unterstützung. Das alles und mehr in der heutigen Folge KLIMANEWS am Freitag, den 27. März 2026. Weiterlesen: Quellen KLIMANEWSWir freuen uns über Feedback und Kommentare zu den Themen der Folge direkt auf Spotify, auf Instagram, Twitter oder in unserem Podcast-Telegram-Kanal. Allgemeine Anregungen oder Fragen? Schreib uns! redaktion@klimanews-podcast.de. Die täglich wichtigsten Klima-Nachrichten-Artikel findest du außerdem in unserem Hauptkanal auf Telegram. Empfehle diesen Podcast weiter! Mehr Infos findest du hier. Hier ist der Link zum Spendentool Betterplace. Danke für Deine Unterstützung!Redaktion: Emily Anouk Haar, Jonathan Auer (Redakteurin vom Dienst)Moderation, Produktion & Schnitt: Anna Huthmann
Die Energiepreise sind stark gestiegen. Grund ist der Iran-Krieg. In NRW gibt es nun erste Stimmen, die deswegen den Kohleausstieg verschieben wollen. Fragen dazu an Wirtschaftsredakteur Ralf Geißler.
Lausitzer Kommunen sehen den Erfolg des Strukturwandels gefährdet. Im Gegenzug zum Kohleausstieg sollte viel Neues kommen. Davon sei nur wenig übrig. Jüngstes Beispiel: Der BAFA-Neubau in Weißwasser kommt nicht.
Präsident Selenskyj gab dem Tschechischen Rundfunk ein Exklusivinterview, Kohleausstieg in Tschechien, Tschechisch-Kurs, Restaurant „Böhmische Kuchl“ in Wien
Präsident Selenskyj gab dem Tschechischen Rundfunk ein Exklusivinterview, Kohleausstieg in Tschechien, Tschechisch-Kurs, Restaurant „Böhmische Kuchl“ in Wien
Die Lausitz steht mit dem Kohleausstieg bis 2038 vor großen Herausforderungen: Arbeitswelt und gesellschaftliches Gefüge verändern sich. In Hoyerswerda, einem Symbol der Transformation, wird nach neuen Perspektiven gesucht – und es gibt Hoffnung. Moritz, Alexander www.deutschlandfunk.de, Zur Diskussion
Ein großer Teil des CO₂-Ausstoßes geht auf Kohle zurück. Ohne globalen Kohleausstieg gibt es keinen wirksamen Klimaschutz. Die deutsche Klimapolitik ist dabei eher Teil des Problems.
Die EU muss raus aus der Energie-Abhängigkeit von anderen Staaten, meint unser Gast. Unser Kollege hält den Zeitplan für den Kohleausstieg in NRW für zu früh. Und für unseren Host passt die Abgrenzung der Union zur AfD nicht ins (Stadt-)Bild. Von WDR 5.
Verbrannte Erde in NRW – Wie Wüst, Habeck & Co. die Energieversorgung ruinieren Donald Trumps Anti-Windkraft- und Anti-CO2-Kurs in den USA hat auch erhebliche Folgen für Deutschland, vor allem NRW und die RWE. RWE muss geplante Projekte in Amerika stoppen und verlagert Investitionen verstärkt ins EEG-Subventionssystem hierzulande. Er zwingt den RWE-Konzern zum Rückzug aus den USA. Gleichzeitig haben in Nordrhein-Westfalen Ministerpräsident Wüst und die Grünen mit Wirtschaftsministerin Neubauer mit geänderten Landesplanungen den Kohleausstieg faktisch unumkehrbar gemacht – mit gravierenden Folgen für Versorgungssicherheit, Industrie und Energiepreise. Der sollte erst noch einmal überprüft werden; das findet nicht mehr statt. Kohlekraftwerke, die zur Stabilisierung des Netzes gebraucht würden, fallen weg, Gaskraftwerke sind nicht in Sicht, und der Ausbau von Wind- und Solaranlagen destabilisiert zusätzlich das System – zu hohen Kosten. Zugleich sei der Naturschutz unter Wirtschaftsminister Habeck massiv zurückgedrängt worden, was auch rückwirkend jahrzehntelange Schutzmaßnahmen zunichtemache. Ein Gespräch mit Rechtsanwalt Thomas Mock, der schon jahrelang die sogenannten "Erneuerbaren" beobachtet und sieht, wie Windbarone immer reicher werden. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
RWE beginnt mit dem Rückverkauf der Häuser in den Orten, die dank des Kohleausstiegs doch nicht abgerissen werden. Aber geht es so einfach, diesen Geisterdörfern wieder Leben einzuhauchen, fragt sich Jana Fischer im satirischen "Wort zum Dienstag". Von WDR5.
Der US-Kongress hat diese Woche das so genannte "Big Beautiful Bill" verabschiedet. Das Steuererleichterungsgesetz für Wohlhabende und Reiche sieht auch vor, Windenergie und Solaranlagen künftig genauso wenig zu fördern wie Elektroautos. Die USA gehören damit zu den Ländern, die die Klimapolitik ins Schwitzen bringen. Sind damit aber nicht allein. Auch einige EU-Länder versuchen, die Klimaziele nach unten zu korrigieren. Und Deutschland? Ist schon unter der Ampel beim Klimaindex von Germanwatch auf Platz 16 abgerutscht. Und die neue schwarz-rote Bundesregierung will zwar am Ausbau der Erneuerbaren Energien festhalten, aber weniger verbindlich als bisher und den Kohleausstieg anders als die Vorgängerregierung nicht vorziehen. Außerdem geht es in dieser Ausgabe von Politik und Hintergrund um die Ukraine und die Unterstützung des von Russland überfallenen Landes. Zunehmend überziehen Putins Soldaten die Ukraine mit Luftangriffen. Mittels ballistischer Raketen, aber auch mit zahlreichen Drohnen, die auch gezielt auf Wohngebiete und Krankenhäuser gerichtet werden. Im letzten halben Jahr ist die Zahl der zivilen ukrainischen Opfer um fast 40 Prozent gestiegen. In diese Lage kam jetzt die Meldung, dass das US-Verteidigungsministerium einige wichtige Waffenlieferungen an die Ukraine stoppt. Welche Auswirkungen dies haben könnte, welche Strategie Trump hier verfolgt und warum der US-Präsident Sanktionen gegenüber Russland nicht verschärft, analysiert Clemens Verenkotte. Und: Die von Innenminister Dobrindt angeordneten verschärften Grenzkontrollen haben einen Domino-Effekt in Europa ausgelöst. Zwischenzeitlich hatte Tschechien als Reaktion seine Grenzen zur Slowakei kontrolliert, jetzt will Polen seine Grenzen zu Deutschland genauso kontrollieren wie die nach Litauen. Und Litauen in der Folge die Grenze zu Lettland.....30 Jahre nach ihrer Inkraftsetzung gerät Schengen und die Reisefreiheit in Europa massiv unter Druck. Vor allem, weil rechtsnationale Gruppierungen auf eine schärfere Migrationspolitik drängen. Wir sprechen mit unserer Korrespondentin in Warschau. Die Zurückweisungspolitik der schwarz-roten Bundesregierung ist diese Woche aber auch von anderer Seite kritisiert worden: Angela Merkel hat sich zu Wort gemeldet und in einem Gespräch mit Geflüchteten die Zurückweisungen Asylsuchender klar kritisiert. Dazu ein Kommentar. Und ein Hörtipp: Merkels Satz "Wir schaffen das" wird zehn Jahre alt. Was ist daraus geworden? Wie stellt sich die Gesellschaft heute dar? Welche Folgen hatte Merkels Entscheidung, die Grenzen 2015 nicht zu schließen? Die neue Staffel des BR- Politik-Podcasts "Die Entscheidung" beschäftigt sich in drei Folgen damit: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:db5cdae8df85fd8e/
Diesmal mit Susanne Schwarz und Verena Kern. Nur zehn Tage nach der Bundestagswahl und gleich zu Beginn ihrer Sondierungsgespräche haben sich Union und SPD auf ein milliardenschweres Finanzpaket geeinigt. Vorgesehen sind praktisch unbegrenzt Kredite für Verteidigungsausgaben und ein 500-Milliarden-Sondervermögen für die Instandsetzung der Infrastruktur. Was genau damit gemeint ist, ist offen. Klar ist nur: Klimamaßnahmen werden nicht erwähnt. Die EU-Kommission will die Abgasvorschriften für Autos lockern. Europas Autohersteller sollen so drei Jahre länger Zeit bekommen, um ihr Emissionsziel zu erreichen. Damit droht ein zusätzlicher CO2-Ausstoß von 50 Millionen Tonnen. Autohersteller, die sich bereits auf die strengeren Grenzwerte eingestellt haben, sind nicht begeistert. Die Stilllegung von Kohlekraftwerken hat bisher nicht zum Klimaschutz beigetragen. Eigentlich wollte die Bundesregierung die entsprechenden Zertifikate im Europäischen Emissionshandel löschen lassen - doch die EU-Kommission hat die deutsche Berechnungsmethode dafür nicht akzeptiert. Ob es für die Folgejahre besser klappt, wird sich zeigen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Holz, Dorothee www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft am Mittag
Diesmal mit Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz. Trotz Klimakrise hat die Welt 2024 so viel Kohle verbraucht wie nie zuvor. Haupttreiber des Anstiegs sind China, Indien, Indonesien und Vietnam. In Europa hat der Kohleausstieg zwar begonnen, aber das Tempo verlangsamt sich. Noch ein Negativrekord: In Deutschland war es 2024 heißer als je zuvor. Da ist weltweit keine Ausnahme. Auch global gab es Extremtemperaturen - im Schnitt erstmals mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Über dem französischen Übersee-Gebiet Mayotte hat Zyklon "Chido" gewütet, viele Menschen getötet und für Zerstörung gesorgt. Der Klimawandel hat den Sturm deutlich verstärkt. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Die Kuh ist vom Eis: Auch in Sachsen wurde ein Ministerpräsident gewählt. Damit haben die drei deutschen Ostbundesländer nach den Septemberwahlen neue Regierungen. Doch wie lange halten diese? Welche Konsequenzen hat die Kooperation mit BSW und Linken für die CDU? Das besprechen wir mit dem freien Journalisten Olaf Opitz. Durch den Kohleausstieg wird der Gips knapp. Man könnte nun die hiesigen Gipsvorkommen erschließen. Doch Bergbau wird gerne ins Ausland verlagert. Der Geowissenschaftler Dr. Stefan Uhlig informiert zu den Themen Gips und Lithium. Mit dem Rechtsanwalt Dirk Schmitz blicken wir auf den Betrug mit Corona-Testcentern, und Markus Vahlefeld kommentiert das Duell um das TV-Duell.
Wirtschaftsminister Robert Habeck spricht über die Lage der deutschen Industrie und mögliche Wege aus der Krise. Außerdem: Auf welche Steuerentlastungen sich SPD, Grüne und FDP nun doch geeinigt haben.
Raus aus der Szene, rein ins Handgemenge der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Mit diesem Anspruch ist die interventionistische Linke (IL) vor fast 20 Jahren angetreten. Ihr Ziel war es, eine gesellschaftlich relevante, radikale Linke zu werden: sichtbar und ansprechbar, um politische Hegemonie zu kämpfen und Gegenmacht zu organisieren. Seitdem ist viel passiert. Die IL konnte große Erfolge mitfeiern, wie den gewonnenen Volksentscheid von Deutsche Wohnen & Co enteignen oder die beeindruckenden Aktionen zivilen Ungehorsams von Ende Gelände in den Braunkohlerevieren in NRW und der Lausitz. Doch neben den beeindruckenden Mobilisierungserfolgen bleiben die realpolitischen Ergebnisse oft hinter den Erwartungen zurück: Auch wenn der Kohleausstieg heute beschlossene Sache ist, konnte die Klimabewegung den Ort Lützerath nicht verteidigen. Obwohl die Mehrheit der Berliner:innen für die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne gestimmt hat, geht der Ausverkauf in Berlin ungebremst weiter. Bei Was tun? diskutieren Inken und Valentin mit Tanja und Bastian von der IL darüber, was wir aus den Erfolgen und Rückschlägen der letzten Jahre lernen können, wie sich der gesellschaftliche Kontext für politische Veränderung gewandelt hat und wie die Linke wieder in die Offensive kommen kann.
Wie die dümmste Energiepolitik der Welt noch gewendet werden könnte - Ein Gespräch mit Energiespezialisten Manfred Haferburg und Klaus-Dieter Humpich ++ Es ist keine Frage ob, sondern lediglich wann „die dümmste Energiepolitik der Welt“ (Wall Street Journal) – in Deutschland euphemistisch „Energiewende“ genannt – beerdigt wird. Und was dann? Überall auf der Welt werden längst wieder die Weichen für die Kernenergie gestellt, CO2-frei wie bisher, aber intelligenter, resilienter, mobiler und preiswerter als je zuvor. Die beiden Energieexperten Manfred Haferburg, der fast alle Kernkraftwerke der Welt selbst gesehen hat, und Klaus-Dieter Humpich, der die Seite https://nukeklaus.net betreibt, analysieren den deutschen Irrweg. Im Gespräch mit dem TE-Wecker beschreiben die beiden Kernenergiefachleute Haferburg und Humpich, wie es dazu kommen konnte und welches die dramatischen Folgen sind. Sie haben selbst in Forschung und Industrie gearbeitet und wissen daher genau, worum es geht. Haferburg selbst hat bereits einen „Kohleausstieg“ erlebt, in jenem Schneesturmwinter zum Jahreswechsel 1978/79. Er beschreibt die dramatischen Ereignisse im Stromnetz der DDR nach dem Schneesturm und wie sein Kernkraftwerk zum letzten Stabilitätsanker im Netz wurde, als überall der Strom ausfiel. Ein unfreiwilliger Testfall für die dämliche deutsche „Energiewende“. Das Buch gibt es im Shop von Tichyseinblick.de: https://live.tichyseinblick.shop/produkt/haferburg-humpich-atomenergie-jetzt-aber-richtig/
Der europäischen Stahlbranche geht es nicht gut. Swiss Steel streicht darum 800 Vollzeitstellen, 130 davon in der Schweiz. Wieso ist Schweizer Stahl nicht mehr konkurrenzfähig? Weitere Themen: - Gegnerschaft des Atommüll-Endlagers formiert sich - Österreichs Justiz will Immunitätsaufhebung von FPÖ-Chef Kickl - Türkischer Kohleausstieg in weiter Ferne - Deutschland: Die Grünen müssen sich neu erfinden - Tagesgespräch: Wir wollen für Palästina leben, nicht sterben
Mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. Weltweit sind die Meere warm wie nie, das zeigt ein Bericht über den Zustand der Ozeane, den das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus in dieser Woche vorgelegt hat. Hitzewellen in den Meeren wurden demnach stärker und weiträumiger, sie dauern länger an und reichen weiter in die Tiefe. Vor allem das Mittelmeer gilt als Hotspot. Der CO2-Rechner des Umweltbundesamtes, mit dem sich der persönliche Klima-Fußabdruck ermitteln lässt, steht unter Beschuss. Die Forstlobby und Vertreter von CDU und CSU stören sich daran, dass der Rechner neuerdings auch die CO2-Emissionen aus dem Heizen mit Holz berechnet. Dies galt in der Vergangenheit als klimaneutral, der Rechner hatte also mit null Emissionen gerechnet. Von der Unionsfraktion kommt aber auch grundsätzliche Kritik. Großbritannien hat in dieser Woche den Kohleausstieg vollzogen und sein letztes Kohlekraftwerk ausgeschaltet. Am Ende dieses Jahrzehnts will das Land auch keinen Strom aus fossilem Erdgas mehr produzieren. Dann soll die Stromerzeugung vollständig dekarbonisiert sein. Deutschland lässt sich dagegen beim Kohleausstieg viel länger Zeit, beim Gas fehlt ein Ausstiegsdatum noch gänzlich. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Um den Kohleausstieg in der Lausitz abzupuffern sollen zehn Milliarden Euro für den Strukturwandel fließen. Doch es braucht nicht nur Geld, sondern auch Personal. Der Fachkräftemangel droht den Strukturwandel zu bremsen. Von Andreas Rausch
Die Themen von Caro und Matthis am 01.10.2024: (00:00:00) Digitalisierung: Wie der Personalausweis vom Portemonnaie aufs Handy kommt. (00:01:50) Eskalation in Nahost: Warum Israel eine Bodenoffensive im Libanon startet und wie es der Zivilbevölkerung dort geht. (00:07:40) Kohleausstieg: Wie Großbritannien jetzt auf andere Arten Strom erzeugt und wann das in Deutschland klappen soll. Mehr Klimaschutzthemen findet ihr auf dem Instragram Account klima.neutral http://www.wdr.de/k/klima-neutral (00:13:07) Gendern: Warum der Landkreis Rotenburg an der Wümme ab sofort das generische Femininum für interne Dienstanweisungen verwendet. (00:18:31) Doku-Empfehlung: Wie gefährlich Minderjährige sind, die sich radikalisieren. Die Recherche vom Y-Kollektiv könnt ihr euch hier anschauen: http://www.wdr.de/k/y-kollektiv-teenie-terroristen Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – und kommt gern in unseren WhatsApp-Channel: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Von 0630.
Bei der Gleichberechtigung fehlt der Blick auf die Männer, meint unser Gast. Das Gesetz zur Geschlechts-Selbstbestimmung schafft nicht unbedingt mehr Akzeptanz für Transpersonen, findet unser Kollege. Und unser Host schaut auf die Wahl in Österreich. Von WDR 5.
Diesmal mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. Die Klimakrise verstärkt Krankheiten - und zwar auch psychische. Davor warnen Psycholog*innen des Deutschen Zentrums für psychische Gesundheit. Sie zeigen aber auch Wege auf, um mit klimawandelbedingten Ängsten und Depressionen umzugehen. Die Bundesnetzagentur will eine Ungerechtigkeit beim Ausbau der erneuerbaren Energien angehen - dass nämlich die Menschen in Regionen mit viel Ökostromproduktion höhere Gebühren für das Stromnetz zahlen. Jetzt ist eine bundesweite Umlage geplant. Der Kohleausstieg geht ein wenig schneller als vorgeschrieben. Für das Jahr 2027 wollen die Energiekonzerne mehr Kohlekraftwerke dichtmachen als sie müssten. Aber: Das Kohleausstiegsgesetz gilt aus Klimasicht eh als zu schwach. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Klimaforscher drängen auf eine schnellere Energiewende - doch vielen Menschen geht es schon jetzt zu schnell. Das zeigt sich vor allem in der Braunkohleregion im Süden Brandenburgs. Panorama begleitet Menschen in der Lausitz: Die Fahrerin eines Braunkohle-Baggers, einen Kohlekonzern-Vorstand, Windparkentwickler und Stadtparlamentarier. Immer mit der Frage: Wie schnell muss, und wie schnell kann die Energiewende gelingen?
Fridays for Future will wieder fürs Klima mobilisieren – doch die Umstände sind widriger als vor der Europawahl 2019. »Unsere Gegner sind stärker geworden, die Rechtsradikalen vor allem und die Klimaleugner«, sagt Luisa Neubauer im Stimmenfang-Interview. Deshalb gehe man jetzt »kreativere, humorvollere, direktere Wege, um Menschen mitzunehmen«. Neubauer hat eine Zahnbürste ins Studio mitgebracht, ihre Bewegung fährt gerade eine Kampagne mit dem Slogan: »Wählen ist wie Zähneputzen – machst du es nicht, wird's braun!« Die Aktivistin spricht längst über mehr als den Meeresspiegel und den Kohleausstieg, sie tritt bei Demos gegen Krieg und Rechtsextremismus auf. »Heute hat sich die Front, vor der wir stehen, total verschoben. Wir kämpfen viel weniger gegen Desinteresse, sondern wir kämpfen viel mehr gegen Rechtsradikale, die uns degradieren und mit Hass und Hetze überziehen.« Zum Klimastreik müsse sie inzwischen mit Personenschutz gehen, sagt Neubauer: »Ich meine, in welcher Welt leben wir?« Den Grund dafür sieht die Aktivistin in den Erfolgen der Klimabewegung: »Vor zehn Jahren war die Notwendigkeit, die ökologischen, die demokratisch Überzeugt zu bekämpfen, offensichtlich nicht so groß. Jetzt stehen wir da, wir haben einen Green Deal.« Diese Fortschritte stünden bei der Europawahl jedoch auf dem Spiel: »Sollten wir am Ende eine Allianz von Rechtsradikalen und Konservativen im Europaparlament sehen, dann Halleluja! Dann werden wir hier ganz andere Kämpfe zu kämpfen haben.« Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge: Gasheizung oder Wärmepumpe – was jetzt für Sie günstiger ist Europawahl: Die Krisenkinder stehen auf Das ist das Ende der Klimabewegung, wie wir sie kennen+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die G7 wollen bis 2035 aus der Kohle aussteigen. Ein großer Schritt zu mehr Klimaschutz, findet Georg Ehring. Doch müsse schnell ein zweiter folgen: der Ausstieg aus Öl und Gas. Die G7-Staaten sollten auch hier vorangehen. Ehring, Georg www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
G7-Staaten einigen sich auf Kohleausstieg bis 2035 / Österreichs Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft WKStA ermittelt u.a. gegen früheren FPÖ-Chef und Vizekanzler Strache / Deutschland liefert der Ukraine zusätzliche Schützenpanzer und andere Verteidigungsmittel / Anthony Albanese besucht lokale Organisationen in Alice Springs / Notrufnummer Triple Zero wird gegen zukünftige technische Probleme abgesichert / Australien investiert fast 1 Milliarde Dollar in Entwicklung von Quantencomputer / Billigfluggesellschaft Bonza meldet Insolvenz an
Mit Milliardenhilfen will die Politik den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg in der Lausitz unterstützen. Doch das Geld komme eher Großkonzernen zu Gute, weniger dem Mittelstand, meint Christoph D. Richter. Es drohten technologische Monokulturen. Richter, Christoph D.www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche