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Lange galt, die Jugend möchte Nachhaltigkeit, Gendern und Wokeness. Spätestens seit der Bundestagswahl 2025 sieht man, jeder Fünfte, der bis 24-Jährigen wählt, rechts. Warum wenden sich junge Menschen von der politischen Mitte ab?
Die Brandmauer zur AfD gilt für viele als demokratische Notwendigkeit. Politikwissenschaftler Christian Stecker argumentiert jedoch, dass sie der AfD politisch genutzt und das Parteiensystem zusätzlich unter Druck gesetzt haben könnte. Im Gespräch geht es um flexible Mehrheiten, die Zukunft der CDU, die Repräsentation von AfD-Wählern und die Frage, ob die bisherige Strategie gegen den Aufstieg der AfD noch trägt.
Eine Veranstaltung im Rahmen unseres SchwerpunktesIm Fokus: FALSCHE PATRIOTEN - DIE OFFENE GESELLSCHAFT UND IHRE FEINDERobert Misik im Gespräch mit Rafid Kabir, Antonie RietzschelDIE GEN Z AUF RECHTSKURS: SOZIALE MEDIEN, VERFÜHRUNG UND JUGENDKULTURNoch 2019 hatten junge Wähler in Österreich bei der Nationalratswahl zu den Grünen und der ÖVP tendiert, aber schon wenige Jahre später war die FPÖ bei der Jugend klar die Nummer eins. Gleiches gilt für Deutschland: Lange favorisierten junge Menschen vor allem Grüne und Liberale, aber schon bei der Europawahl stimmte die Gen Z massiv für Rechtsaußen; bei der Bundestagswahl 2025 war die in Teilen rechtsextreme AfD im Osten bei Jungwählern bereits stärkste Kraft.Rechtspopulisten und Rechtsextremisten haben es also geschafft, sich als Protestpartei und als Problemlöser anzubieten - und anzubiedern. Rechte Alltags- und Subkultur ist für Jugendliche wieder attraktiv, in den sozialen Medien punkten die Radikalen mit ihren gekonnt auf Jugendliche zugeschnittenen Angeboten. Nationalistische, anti-woke Politik trendet also bei der Gen Z.Warum – und wie damit umgehen? Darüber spricht Robert Misik mit Rafid Kabir, Content Creator und „Demokratie-Influencer“, und Antonie Rietzschel, Investigativ-Journalistin und Rechtsextremismus-Expertin in Ostdeutschland.Moderation: Robert Misik, Autor und Journalist
Sollten wir US-Tech Konzerne aus europäischen Märkten vertreiben? Brauchen wir Datennutzung statt Datenschutz? Wären flexiblere Lehrpläne an Schulen in Zeiten von KI nicht ein Muss? Letztes Jahr im Februar hatten wir bei „Tech & Trara“ über die Wahlprogramme der Parteien gesprochen und mit Spannung darauf geblickt, was wirklich umgesetzt werden würde und was nur Stimmenfang sein könnte. Mit Armand Zorn haben wir nun einen Ansprechpartner der aktuellen Regierungskoalition gefunden und wollten daher von ihm wissen, wie er auf die Arbeit des letzten Jahres blickt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und Abgeordnete aus Frankfurt am Main ist u.a. aktiv im Ausschuss für Digitales und stellt der Bundesregierung mehr als ein Jahr nach der Bundestagswahl ein durchaus positives Arbeitszeugnis aus. Dennoch gibt es noch viele Baustellen, bspw. im Bereich der Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Ressorts. Aber auch ganz grundsätzliche Schwierigkeiten wie einer risikoarmen Mentalität. Wie Armand zur Einführung des Digitalministeriums steht und was sein Appell an junge Menschen ist, die etwas an der aktuellen Politik verändern wollen, hört ihr in dieser Folge. Viel Vergnügen!
Gut neun Monate ist es her, dass Robert Habeck sein Bundestagsmandat niederlegt und sich aus dem aktuellen Politikbetrieb zurückzieht. Zuvor ist er Spitzenkandidat seiner Partei bei der Bundestagswahl 2025 – und scheitert. Der ehemalige Parteivorsitzende und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz ist seit fast 25 Jahren Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Wohin ihn seine berufliche Reise künftig führt, ist aktuell noch offen. Derzeit lebt er mit seiner Frau, der Schriftstellerin Andrea Paluch, in Kopenhagen und arbeitet am Dänischen Institut für Internationale Studien. Im Januar ist er zudem Gastprofessor in Jerusalem und unterrichtet auch an der University of California, Berkeley. Langeweile kommt dabei nicht auf: Im Oktober erscheint ein neues Buch des Schriftstellers. Welche Herausforderungen sein Leben abseits des politischen Protokolls mit sich bringt, darüber spricht Robert Habeck erstmals seit seinem Rücktritt in einer Talkshow – im Mai bei 3nach9.
Scheitert Reiches Heizungsgesetz? | Amigo-Vorwürfe gegen CSU-Niebler | Lotto: Staatliche Abzocke? | NSDAP-Datenbank: War Opa ein Nazi? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Scheitert Reiches Heizungsgesetz? | Amigo-Vorwürfe gegen CSU-Niebler | Lotto: Staatliche Abzocke? | NSDAP-Datenbank: War Opa ein Nazi? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Wir veröffentlichen hier in den nächsten Wochen 10 ausgewählte Folgen aus dem letzten Jahr. Willst du noch mehr von Steffi und Maren hören? Bei Podimo gibt es inzwischen über 300 "Menschen und Monster" Fälle. Einfach die Podimo App runterladen und loshören. Mit dem Link podimo.de/menschenundmonster kannst du Podimo 30 Tage kostenlos testen. ________________________ Willkommen zurück, liebe Monstis :) Jasmin K. ist 19 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben noch vor sich. An den Pfingstfeiertagen 2014 ist sie zurück in der Heimat und möchte die Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Mit zwei Kumpels geht sie am Freitag, den 7. Juni auf eine Party in der Diskothek “Blue”, Jasmin bleibt nüchtern und fährt die Gruppe an dem Abend. In den frühen Morgenstunden des Samstag, steht Jasmins Mutter auf, um arbeiten zu gehen. Das Auto, mit dem Jasmin unterwegs war fehlt und auch Jasmin ist nicht zu Hause. Kurze Zeit später ist auch die Polizei in den Vermisstenfall involviert. Wo ist Jasmin und was ist nach dem Verlassen der Party passiert? ______________________ Geht am 23. Februar wählen! Informationen zur Bundestagswahl erhaltet ihr zum Beispiel hier: https://www.bundeswahlleiterin.de/bundestagswahlen/2025.html https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2025/app/main_app.html https://real-o-mat.de/ Schreibt uns bei Instagram: https://www.instagram.com/menschen_und_monster Spannende Cold Cases hört ihr bei "Kaltblütig - die Spur der Killer" https://share.podimo.com/s/LCeFGJVU Eine neue Folge von Menschen und Monster hört ihr jeden Mittwoch.
In dieser Episode sprechen Mira und Amit über die Grundlagen der bayesianischen Statistik und zeigen anhand der Wahlprognose für die Bundestagswahl, wie sich Vorwissen und neue Daten zu einer aussagekräftigen Posterior-Verteilung kombinieren lassen. Sie erklären die zentralen Begriffe Prior, Likelihood und Posterior und ordnen ein, wie sich Kredibilitätsintervalle von klassischen Konfidenzintervallen unterscheiden. Außerdem gehen sie auf praktische Anwendungsfälle wie A/B-Testing ein und diskutieren, warum der bayesianische Ansatz trotz seiner Vorteile nicht immer die erste Wahl ist. **Zusammenfassung** Einstiegsbeispiel Wahlprognose: Stichprobenunsicherheit trifft auf Vorwissen über realistische Stimmanteile Bayes-Theorem als Grundlage: Posterior ist proportional zu Likelihood mal Prior Prior-Verteilungen: informative Priors aus Vorwissen vs. nicht-informative Priors Interpretation der Posterior: Erwartungswert, Wahrscheinlichkeit für Effekte über einem Schwellenwert, Kredibilitätsintervalle Unterschied zur frequentistischen Statistik: p-Werte und Konfidenzintervalle vs. intuitiv interpretierbare Wahrscheinlichkeitsaussagen Praxisbeispiele: A/B-Testing mit Vorwissen aus früheren Tests, Robustheitsprüfungen, Einsatz bei Google Vorteile: intuitive Interpretation, Nutzung von Vorwissen, sinnvolle Ergebnisse auch bei kleinen Stichproben Nachteile: hoher Rechenaufwand durch Monte-Carlo-Simulationen, geringere Verbreitung, nicht immer existiert ein sinnvoller Prior **Links** #56: Unsere Bundestagswahl-Prognose: Wer gewinnt die Wahl 2025? https://www.podbean.com/ew/pb-hwgnd-16e446e #26: A/B-Testing: Erkenntnisse statt Bauchgefühl https://www.podbean.com/ew/pb-6fzpj-143cfb1
Über die Hälfte der Menschen in Singen, der Heimatstadt des Autors, haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der südbadischen Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Woran liegt das? Von Charly Kowalczyk www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Über die Hälfte der Menschen in Singen, der Heimatstadt des Autors, haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der südbadischen Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Woran liegt das? Von Charly Kowalczyk www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Dr. Jens Südekum, Professor für International Economics an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Persönlicher Beauftragter des Bundesministers der Finanzen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, im Gespräch mit Dr. Holger Schmieding. – Mit Abschluss der beiden Landtagswahlen im März hat sich ein Zeitfenster geöffnet, im Bund über die dringend erforderlichen Reformen zu beraten. Warum ist jetzt ein guter Zeitpunkt? Und wie sind die Beratungen angelaufen? – Prof. Südekum gehörte zu den vier Ökonomen, die direkt nach der Bundestagswahl ein Konzept für die Reform der Schuldenbremse vorgeschlagen hatten. Wie zufrieden können wir mit dem Ergebnis bislang sein? – Aktuell befasst sich eine Kommission mit einer dauerhaften Reform der Schuldenbremse. Wie könnte diese aussehen? – Noch wichtiger als ein Nachfrageschub wären wachstumsfördernde Reformen, die auch private Investitionen beflügeln. Welche Bilanz lässt sich hier nach einem Jahr Regierung Merz/Klingbeil ziehen? Ist Deutschland auf dem richtigen Wege? – Heftig diskutiert wird über Anreize zu mehr Arbeit. Welche Schritte sind hier erforderlich und warum? – Auch eine Einkommenssteuerreform wird von vielen Seiten gefordert. Wie sind die verschiedenen Vorschläge zur Gegenfinanzierung – insbesondere über die Mehrwertsteuer und die Erbschaftssteuer – einzuschätzen? Stichworte hier: Belastung des Mittelstands und auch Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. – In Bezug auf die gesetzliche Rentenversicherung steht neben der pauschalen Anhebung des Renteneintrittsalters auch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit als Vorschlag im Raum. Wie unterscheiden sich diese Vorschläge? Und was bedeuten diese für Akademiker und für Nichtakademiker? – Die Pflegeversicherung ist ohne Reform nicht mehr lange zu finanzieren. Welche Ansätze werden hier diskutiert? Und wie lässt sich insgesamt ein weiterer Anstieg der Beitragslast vermeiden? – Schließlich noch ein Blick auf die Konjunktur: Bisher wird für Deutschland in diesem Jahr mit einem Wachstum von etwa 0,4 % gerechnet. Wie groß ist das Potenzial, die Wirtschaft durch Reformen zusätzlich anzukurbeln? Was ist in diesem Jahr noch möglich?
Über die Hälfte der Menschen in Singen, der Heimatstadt des Autors, haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der südbadischen Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Woran liegt das? Von Charly Kowalczyk www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
„Über die Hälfte der Menschen in meiner südbadischen Heimatstadt Singen haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Auch bei der Landtagswahl im März 2026 in Baden-Württemberg ist sie erfolgreich. Woran liegt das? Warum ist die Partei gerade auch für junge Menschen mit Migrationshintergrund attraktiv? Um dies herauszufinden, treffe ich Gemeinderatsmitglieder der AfD, tauche in die Stadtgesellschaft ein, treffe Schülerinnen und Schüler, die bei den Landtagswahlen schon mit 16 wählen dürfen.“ Von Charly Kowalczyk SWR/DLF 2026
Die FDP reißt die 5-Prozent-Hürde. Erst bei der Bundestagswahl und jetzt bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Schon 2013 flog sie mal aus dem Bundestag, aber diese Krise geht tiefer. CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz hat die FDP bereits nach deren Scheitern in Baden-Württemberg beerdigt. Die Partei sei endgültig von der politischen Bühne Deutschlands verschwunden und werde keine Rolle mehr spielen, konstatierte er. Noch ist sie allerdings zumindest in sechs Landesparlamenten vertreten, am Ende des Superwahljahres 2026 könnten es weniger sein. Nun will Wolfgang Kubicki die FDP retten, im Mai kandidiert er beim Bundesparteitag für den Parteivorsitz. Für mediale Aufmerksamkeit dürfte der 74jährige sorgen können. Aber Parteirettung mit einem Mann, der sich zuvorderst aufs Polarisieren und Polemisieren versteht? Und dann gibt es - Stand jetzt - einen Gegenkandidaten. Auch Hennig Höne, Fraktions- und Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, will Parteichef werden. Das ist nicht nur ein Macht-, sondern auch ein Richtungskampf. Kubicki könnte für einen Kurs stehen, der die FDP zwischen Union und AFD in Position bringt. Höne hingegen steht für einen Mitte-Kurs. Kann ein Rechtsdrift der Partei Wähler*innen zurückbringen und von der AfD fernbleiben? Und welche Folgen hätte der nächste Rechtsschwenk einer bürgerlichen Partei für die Gesellschaft und den politischen Diskurs? Und wie verhält sich das zur weltweiten Krise des Liberalismus und dem Trend zum Rechtsliberären? Die Frage ist aber auch, wieviel Liberalismus steckt überhaupt noch in der FDP, die sich seit Jahren eher monothematisch mit Steuern senken und Schuldenbremse-Mantra beschäftigt, und die Tradition des Sozialliberalismus links liegen gelassen hat. Stehen die Grünen inzwischen nicht mehr für den Liberalismus von Gerhart Baum und Burkhard Hirsch? Über den Niedergang der FDP, ihre möglichen Erben und die globale Krise des LIberalismus sprechen in der neuen Folge des Bundestalks Stefan Reinecke, Pascal Beucker und Tobias Schulze aus dem taz-Parlamentsbüro. Moderation: Martina Mescher
Bei der Bundestagswahl hat die SPD 16,4 Prozent der Stimmen geholt, zuletzt musste sie weitere herbe Niederlagen einstecken: Bei der Wahl in Baden-Württemberg hat sie sich mit 5,5 Prozent gerade noch in den Landtag gerettet, am vergangen Sonntag das Amt des Münchener Oberbürgermeisters verloren - und das des Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz dazu. Die SPD steckt zweifellos in einer tiefen Krise. Alexander Schweitzer, der Wahlverlierer aus Rheinland-Pfalz, hat für seine Niederlage schnell einen Schuldigen ausgemacht: die SPD im Bund. Aber die Lage ist komplizierter, auch die Landes-SPD und Schweitzer haben Fehler gemacht. Und die Identitätskrise der SPD geht weit über das Gezänk in der Bundesregierung hinaus. Nun heißt es, die SPD habe ihr Kernklientel vergrätzt, in dem sie sich zu sehr um die Empfänger*innen von Transferleistungen gekümmert habe. Lange kam diese Erzählung von der Union und Kreisen rechts von ihr, inzwischen hat sich die SPD dies zu eigen gemacht. Jetzt heißt es gebetsmühlenartig: Man wolle sich stärker um die hart arbeitende Mitte kümmern, um jene Leute, die früh aufstehen und fleißig arbeiten. Wirkliche Ideen, wie die Sozialdemokrat*innen einen Weg aus ihrer Krise finden können, hört man aus Partei dagegen kaum. Über fehlende Visionen, was Gerechtigkeit im Jahr 2026 bedeutet und die Frage, ob Klingbeil jetzt den Schröder machen muss, diskutieren in der neuen Folge des Bundestalks Anna Lehmann, Stefan Reinecke und Cem Güler aus dem taz-Parlamentsbüro. Moderation: Sabine am Orde
Diese Episode widmen wir den gesetzgeberischen steuerlichen Aktivitäten seit der letzten Bundestagswahl. Wir erinnern uns: Damals war die Union mit dem Versprechen angetreten, der deutschen Wirtschaft einen Schub zu verpassen. Auch Steuererhöhungen sollte es – zumindest bis vor Kurzem – nicht geben. Erschreckenderweise hat es bis heute recht wenig Bewegung gegeben, sodass Jens im Verlauf der Aufzeichnung meint, dass das beste Gesetz wohl gewesen wäre, am Anfang der Legislaturperiode zu versprechen, mal fünf Jahre gar nichts zu machen. Vom angekündigten „Herbst der Reformen“ scheint wenig übrig geblieben zu sein… Das Standortförderungsgesetzt, das am 10. Februar 2026 in Kraft getreten ist, enthält aus steuerrechtlicher Sicht nicht viel. Erwähnenswert ist die Anpassung im InvStG, wodurch Investmentfonds nach dem InvStG nun auch gewerblich tätig sein dürfen. Der Blick geht hierbei insbesondere in Richtung Förderung erneuerbarer Energien. Hilfreich ist zudem die Änderung bei § 6b Abs. 10 EstG, der so genannten Reinvestitionsklausel, mit der stille Reserven nun bis zu einer Höhe von 2 Mio. Euro auf neu angeschaffte Assets übertragen werden können. Im Januar 2026 beschloss das Kabinett dann größtenteils berufsrechtliche Änderungen im Steuerberatungsgesetz. Materielle Regeln sind vereinzelt auch enthalten: Die Erhöhung des Mindesthebesatzes für die Gewerbesteuer ab dem Erhebungszeitraum 2027 ist dort zu finden. Positiv hervorzuheben sind die Reform des GreStG mit der die Signing-Closing-Thematik nun nachvollziehbar geregelt worden ist. Zusätzlich sind noch die Anzeigefristen von 2 auf 4 Wochen verlängert worden. Wenig Gestaltungsanspruch hatte hingegen das JStG 2025. Die Meilensteine sind die Anhebung und Vereinheitlichung der Entfernungspauschale auf 38 Cent ab dem ersten Kilometer und die USt-Reduzierung auf 7% für Speisen in der Gastronomie. Mit einem gewissen Blick zurück auf den Investitionsbooster vom 1. Juli 2025 sieht man, dass dort nicht viel mehr als die degressive AfA (bis 30% p.a.) für bewegliche Wirtschaftsgüter enthalten ist sowie die Senkung der Körperschaftssteuer um jährlich 1% ab 2028 und anschließend in den folgenden fünf Jahren auf 10%. In Bezug auf die Diskussionsgrundlage zum § 15 AStG hatten wir bereits in einem separatem TAXpod berichtet. Mit Blick in die Zukunft hatte sich Jens bereits auf das neue Aktivrentengesetz gefreut, durch das Personen älter als 67 Jahre seit dem 1. Januar 2026 monatlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen können. Leider gilt das jedoch nur für Angestellte, nicht aber für selbstständige Unternehmer oder auch Freiberufler. Und dann gab es Ende letzten Jahrs noch das Anpassungsgesetz zur Mindeststeuerreform mit dem ein paar Themen des Mindeststeuergesetzes angepasst worden sind. Unter anderem wurde der § 4j EstG (Lizenzschranke) gestrichen. Auch die Entwicklungen rund um den § 13 AStG sind hier sicherlich positiv hervorzuheben. Viel Spaß beim Hören! Folge direkt herunterladen
Die Folgen des Irankriegs und der Landtagswahl vom Wochenende Auf der geopolitischen Bühne geht der Irankrieg weiter. Was sind die wichtigsten aktuellen Entwicklungen? Und welche Folgen für Konjunktur und Preise sehen wir schon jetzt in den USA und in Europa? – Sowohl ein baldiges, glimpfliches Ende als auch eine längere und wesentlich schwerwiegendere Krise sind möglich. Was ist wahrscheinlicher? Wie groß ist der öffentliche Druck auf Trump? Und wie könnte ein Ende des Krieges aussehen? – Vor einigen Wochen hat die iranische Regierung große Proteste brutal niedergeschlagen. Könnte es jetzt zu einem baldigen Regimewechsel kommen? – Als 2022 die Inflation vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und der gestoppten Gaszufuhr durch die Nordstream-Pipeline einen Spitzenwert von 10,7 % erreichte, dauerte es fast zwei Jahre, bis der Preisauftrieb wieder auf etwa 2 % zurückgegangen war. Besteht aktuell eine ähnliche Gefahr? Und was folgt daraus für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank? – Auf der landespolitischen Bühne liegen die Ergebnisse der Wahl in Baden-Württemberg vor. Was sind die wichtigsten Erkenntnisse? – Die AfD hat ihr Ergebnis im Vergleich zur Landtagswahl von 2021 fast verdoppelt, im Vergleich zur Bundestagswahl im Land aber verloren. Wie ist das einzuordnen? – Die SPD hat eine außerordentliche Niederlage einstecken müssen und liegt nur noch knapp über der Sperrgrenze. Was sind die besonderen Probleme der SPD? – Das Abschneiden von SPD und CDU strahlt auch bundespolitisch aus. Was kann der Wahlausgang für die Stabilität der Koalition in Berlin und für den Reformeifer der Bundesregierung bedeuten?
Muss uns Angst und Bange werden um die Zukunft der Demokratie? Martha Posthofen, German Political Team Leader bei YouGov, und Robert Vehrkamp, Demokratie-Experte der Bertelsmann Stiftung diskutieren mit Jochen Arntz und Malva Sucker darüber, in welchem Zustand die Demokratie in Deutschland ist, wie die Stimmung ist – und warum nicht jede politische Auseinandersetzung bedeutet, dass die Demokratie in Gefahr ist. Repräsentative Daten zeigen, dass mehr als 70 % nach wie vor hinter dem System Demokratie stehen. Doch die Stimmung habe sich eingetrübt. Mit der praktischen Umsetzung, der Performance, sind die Menschen weniger zufrieden. Diese Stimmung wirke sich auch auf das Wahlverhalten aus. Wähler:innenwanderung ist das Stichwort. Dass die Parteienlandschaft fragmentarischer geworden sei, sei in sich kein Problem, solange die Parteien kompromissbereit und koalitionsfähig seien, sagen die Expert:innen. Die anstehenden Landtagswahlen werden zur Bewährungsprobe für die Parteien der Mitte, weil es ihnen gelingen müsse, den Wettbewerb so auszutragen, dass sie die politische Mitte stärken und nicht – wie bei der Bundestagswahl – schwächen. Kapitelübersicht: 00:00 Willkommen im Podcast – Worum geht's heute? 04:55 Aktuelle Herausforderung der Demokratie 09:36 Persönliche Einschätzung zur Lage der Demokratie 15:27 Polarisierung und ihre Auswirkungen 18:25 Welche Entwicklungen lassen sich bei den Wahlen beobachten 20:44 Fluide Wählerschaft und Parteienbindung 25:01 Welche Herausforderungen ergeben sich für die Parteien? 27:52 Ein Blick in die Zukunft auf die Landtagswahlen im Jahr 2026 Weiterführende Links: Warum junge Menschen seltener wählen – und was dagegen hilft Social Media sind essenziell, um junge Menschen mit politischen Themen zu erreichen How to Sell Democracy Online (Fast) EINWURF 01/2025 – Selbstbeschädigung der Mitte Das demokratische Potenzial von Gaming-Communitys besser nutzen Podcasts der Bertelsmann Stiftung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung Schreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Heute vor einem Jahr war Bundestagswahl. Ach, tatsächlich schon so lange her? Reflexionen über Tiefkühlschränke, Waschmaschinen und "gefühlte Zeit". Von Tobias Brodowy.
Ein Jahr nach der vorgezogenen Bundestagswahl 2025 blickt Benjamin Großkopff zurück. Wahlforscher Stefan Merz, infratest dimap, zu den schlechten Umfragewerten von Kanzler und Regierung. Ulrich Ueckerseifer ordnet das erste Jahr Wirtschaftspolitik ein. Von WDR 5.
Friedrich will die Zweite: Der Kanzler lässt durchblicken, dass er bei der kommenden Bundestagswahl noch einmal antreten möchte – und führt das Alter seines Vaters ins Feld.
Die Klage der Partei beim Bundesverfassungsgericht ist überfällig und gut begründet. Das Verhalten von Teilen des Parlaments und des Wahlprüfungsausschusses bei der Frage der Neuauszählung ist skandalös. Ein Kommentar von Tobias Riegel. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Ein Jahr nach der Bundestagswahl zieht das BSW vor das Bundesverfassungsgericht, wieWeiterlesen
Die Themen: Bad Bunny beim Super Bowl; Zahnarzt-Zoff „haut voll rein“; Wenn plötzlich Linke und AfD eine Mehrheit bilden; Neuauszählung der Bundestagswahl könnte politisches Chaos auslösen; Bundesregierung verurteilt hohe Strafe gegen Hongkonger Aktivisten Lai; Hat Amerika ein Marihuana-Problem?; Dildos werden zum Symbol der Anti-ICE-Proteste in Minnesota; Eric Schmidt und Gloria-Sophie Burkandt. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Kassenbeiträge auf alle Einkommensarten: Widerstand in Union gegen SPD-Vorschlag, BSW zieht für Prüfung der Bundestagswahl vor Bundesverfassungsgericht, Epstein-Enthüllung bringt Premier Starmer in Bedrängnis, Japans Regierungspartei triumphiert bei Wahl, Gericht in Hongkong verurteilt Medienmogul Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft, Israel treibt Siedlungsbau im besetzten Westjordanland voran, Bad Bunnys Halbzeitshow beim Super Bowl verärgert Trump, 3. Tag der Olympischen Winterspiele, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum "Super Bowl" und "Olympia" dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden.
Kassenbeiträge auf alle Einkommensarten: Widerstand in Union gegen SPD-Vorschlag, BSW zieht für Prüfung der Bundestagswahl vor Bundesverfassungsgericht, Epstein-Enthüllung bringt Premier Starmer in Bedrängnis, Japans Regierungspartei triumphiert bei Wahl, Gericht in Hongkong verurteilt Medienmogul Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft, Israel treibt Siedlungsbau im besetzten Westjordanland voran, Bad Bunnys Halbzeitshow beim Super Bowl verärgert Trump, 3. Tag der Olympischen Winterspiele, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum "Super Bowl" und "Olympia" dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden.
Fast ein Jahr nach der Bundestagswahl 2025 zeigt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen AfD und Union. Kanzler Friedrich Merz steht vor neuen Herausforderungen – Dreiviertel der Deutschen sind unzufrieden mit seiner Arbeit.
Was für ein Jahr! Trump sorgt weltweit für Verwirrung, Merz öfter für Kopfschütteln und die die jüngeren Generationen sorgen sich um ihre Rente: Für 2025 fällt die Bilanz eher bescheiden aus. Aber zum Glück gab es auch viel Anlass für Satire! Da wäre zum Beispiel Trumps flehendliches Betteln um den Friedensnobelpreis. Oder die Achterbahnfahrt der Union in Sachen Schulden, die mit einer Vollbremsung vor der Wahl begann und dann über wilde Loopings nach der Wahl in bisher unbekannten Geldspeichern endete. Außerdem kümmern sich Stephan Fritzsche und Peter Stein im satirischen Jahreszustandsbericht der NDR Intensiv-Station um die neue Böller-Ciao-Bewegung und stellen revolutionäre Alternativen zum Böllern vor, fragen sich, welche Feiertage vielleicht abgeschafft werden könnten, um die Work-Work-Balance besser hinzubekommen, zünden sowas von den Bauturbo, retten das Klima - und die Klimakonferenz gleich mit - und sichern die Rente über alle Haltelinien hinweg bis in alle Ewigkeit (Amen!). Unser Podcast-Tipp: Barmbeck-Bump - Prange vs. Rohde: https://1.ard.de/barmbekbump?cp=its
„Is‘ scho‘ wieder Silvester? – Ja fast. Deshalb schauen wir nochmal akustisch zurück: Der Rück-Hör-Blick aufs zu Ende gehende Jahr.. Das ist der letzte Podcast und die letzte Ausgabe im Jahr 2025. Auch in diesem Jahr gab es Höhen und Tiefen, individuell wie im ganz Großen. Rückblick, Draufsicht, letzte Kommentierung. Freud, Leid und Ärgernis. Friede, Finanzen, Eierkuchen, wobei gegen alle drei Dinge per se nichts einzuwenden wäre. Perspektiven zur Jahres-Wende 25/26 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD März 25 Das Jubiläum (c) Deutsches-Reiseradio / ttb-media TON-TEXT-BILD Klingt irgendwie etwas abgehoben, wenn man irgendwie grade angefangen hat. Schwups, sind zehn Jahre rum. Freude, weil es eigentlich ganz gut gelaufen ist. Leid, weil just zum Jubiläum das Finanzamt an meiner „Gewinnerzielungsabsicht“ zu zweifeln beginnt. Nur, was kann ich dafür, dass partout kein Zielgebiet, kein Veranstalter und die wenigsten Anbieter wenigstens eine klitzekleine Werbung schalten wollen. Dabei ist das doch erschwinglich. Reiseradio-Macher on Tour – Foto: ttb-media TON-TEXT-BILD Teilweise bin ich selber schuld. Bisher gab es keinerlei Auftragsproduktionen, oder Kooperationen, wie das im Podcaster- und Bloggerdeutsch heißt. Vielleicht bin ich deshalb selber schuld und gleichzeitig ein wenig stolz, sauberen Reisejournalismus anzubieten. Das Klima Die Klimakrise führt zum ersten inhaltlichen Highlight und zum Podcast-Talk, den ich auf der Tourismusbörse in Berlin mit Harald Zeiss führen konnte. Er ist Professor für Tourismus an der Hochschule Harz und – vermutlich hört er das nicht so gern – der „Umweltpapst“ in Sachen Tourismus. Harald Zeiss – Foto: Jan Konitzki Das war gut, wenn auch mit viel „Ende offen“ versehen. Schließlich waren die Ergebnisse der Bundestagswahl gerade ein paar Tage alt. Wir haben im März ausgemacht, dieses Gespräch jetzt jährlich zu führen. Gründe dafür gibt es schließlich genug. Die Tatsachen holten einen dann schon selbst auf den Boden der Klimakrise zurück. Inhalte, die es zu beleuchten gilt, werden uns also erhalten bleiben. Bye-Bye USA Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer aufmerksam die Reiseradio-Podcasts hört, wird festgestellt haben, dass eines meiner Zentralthemen „USA“, mal abgesehen von Newsmeldungen, nicht mehr stattfindet. Schaut man auf die Zahlen, ist der Niedergang des Reisens in die Vereinigten Staaten nicht mehr abzustreiten. Perspektivisch wird es eher schlimmer, als besser: Besucher müssen sich im nächsten Jahr darauf einstellen, dass auf dem ESTA-Einreiseantrag die „Social Media Accounts“ abgefragt werden. Ein Schelm, wer das Zutreffende denkt, denn ESTA ist ja keine Einreisegenehmigung, sondern nur ein Einreiseantrag. Ganz nebenbei: Der Urlaub in den Vereinigten Staaten ist sauteuer geworden. Europa und Deutschland Also hab ich mich auf Deutschland konzentriert und auf Europa. Da gibt's reichlich Entdeckungspotential. Das habe ich auf meinen Recherchetouren genutzt. Damit kommen wir dann zu den Inhalten. Mai 25 Richtig, da war eine Inselerfahrung Thema. Texel – Niederlande Windmühle bei Oudeschild / Texel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Texel (die Einheimischen sagen Tessel), Eiland im Norden der niederländischen Provinz Noord-Holland ist ein sehr entspanntes Reiseziel. Diese Eigenschaft soll ja wichtig sein soll für jede Art von Urlaub. Zwei Podcasts bieten das komplette Erlebnis, wie „Lammetjes knuffelen“ oder auch Menschen, Kultur, Natur und Genuss erleben. Podcaster im Woolness-Bett – Foto (c): ttb-media TON-TEXT-BILD Juni 25 Suomi Das war eine Premiere. Zum ersten Mal gings für mich nach Finnland. Zielort war Tampere, die drittgrößte Stadt des Landes. Zu feiern gab es da den 80. Geburtstag der Mumins. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Immer gefeiert wird bei den Finnen die Natur und die Sauna. Außerdem war mir nach dem Besuch im Norden ein wenig mehr klar, warum die Finnen als glücklichste Menschen auf dem Globus gelten. Drei Podcasts habe ich von dort mitgebracht. Rajaportti Sauna – Foto: Laura Vanzo / Visit Tampere September 25 Salzburg Da gings nach Salzburg, denn in diesem Jahr feierte man den 60. Geburtstag eines Musicals, das jährlich mindestens 350 Tausend Besucher anlockt. Nachzuhören in den beiden Podcasts über „Sound of Music“. Es ist die Geschichte eines touristischen Erfolgs, den Deutschsprachige einfach mal ignoriert haben. Mirabellgarten Salzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mozartspuren drängen sich in Salzburg immer auf, weil das Wolferl ja im Januar, genau am 27.01. seinen 270. Geburtstag feiert und Salzburg feiert mit. Kommt Ende Januar. Rheinland-Pfalz Natürlich habe ich nicht das ganze Bundesland „beackert“. Die Jahrestagung der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten fand in diesem Jahr auf einem Flusskreuzfahrtschiff statt. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Von Basel bis Koblenz und zurück waren wir auf dem Rhein unterwegs. Erlebnisse in Speyer und im dortigen Technischen Museum und Koblenz kamen dabei rum. Überhaupt, ich gebe mir ziemlich viel Mühe mit den Produktionen. Dom zu Speyer – Foto: Pfalz Touristik / Dominik Ketz Technik Museum Speyer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Koblenz-Stolzenfels und sein Schloss – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Oktober 25 Main-Spessart Bei Schneewittchen war ich in Lohr am Main und bei den Brüdern Grimm in Steinau an der Straße. Der Märchenstar mit dem vergifteten Apfel und die Grimm-Brothers stehen podcast-technisch noch aus. Aschaffenburg: Schloss Johannisburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Podcasts über Deutschlanderfahrungen gab es im mainfränkischen Aschaffenburg und Erlangen (bereits im Frühjahr). Schlossplatz Erlangen im Februar – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD November 25 Da war ich, der Anreise-Einfachheit halber gleich zwei Wochen unterwegs Rheinsberg Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Anfang November wartete, bei fast Sommerwetter, ein Ausflug ins Brandenburgische. Den Talk über die Sommerfrische von Rheinsberg gibt es schon, die Storys um Claire, Wölfchen und ihren Schöpfer Kurt Tucholsky, sowie über dem Preußenprinzen Heinrich kommen im Frühjahr. Schöne Grüße von Claire und Wölfchen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Usedom Nebensaison-Strand – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gleich im Anschluss war ich dann eher zum Jahresende noch auf Deutschlands östlichster Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern. Da hat man im Sommer Probleme mit zu vielen Besuchern, oder sagen wir mal, mit der An- und Abreise, dank überlasteter Straßen. Die Lehre daraus: Der Wunsch nach Besucherlenkung und die Bewerbung der Nebensaison. Passt das? Geht das? – Hörbare Ergebnisse gabs im Usedom-Podcast kurz vor Weihnachten. Ahlbecker Seebrücke am Morgen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „soziale“ Medienwelten Wenn es neue Podcasts oder Nachrichten gibt, erfahrt Ihr das auch bei Social Media (Facebook, Insta, LinkedIn, Xing). Hier stieß ich aktuell gerade an meine Grenzen. Ja, ich war auf Usedom. Ja, ich weiß, wie hoch der AfD-Stimmenanteil dort bei der letzten Bundestagswahl war und wie hoch er schlimmstenfalls bei der Landtagswahl im Nordosten werden könnte. Hört die Story im Podcast. Leider ist es ja so, dass diese Stimmenanteile überall wachsen. Deshalb möchte ich aber nicht die halbe Republik aus der Berichterstattung ausschließen, so schlimm wie gefährlich ich diese Entwicklung einschätze. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wünsche für 26 Ist es müßig, Frieden und Demokratie an die erste Stelle zu rücken? Vielleicht. Ich tu es trotzdem. Bessere Arbeitsbedingungen für Journalistinnen und Journalisten, nicht nur, aber insbesondere im Reisebereich. Auf dass nicht Alles den laufenden KI-Bach runtergeht. Gesundheit und weiter Spaß an dem, was ich da mache. 2026 wird das Jahr sein, wo ich zum 40. Mal auf die Internationale Tourismus Börse (ITB) in Berlin fahren werde. Hoffentlich ist sie so produktiv wie immer. Und dann wünsche ich allen Reiseradio Hörer:innen und Website-Lesenden ein ähnlich gesundes, schönes und erfolgreiches Jahr. Vergesst nicht zu reisen. Das ist gut in Sachen Erfahrungen, Toleranz und (auch) politischer Erkenntnis und hilft gegen Rassismus, Hass und politischen Rechtsruck (hatten wir, war Scheiße und hat Millionen von Menschen das Leben gekostet!). Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post D-RR303 – Deutsches Reiseradio: „RückHörBlick 2025“ first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Die Themen: Feuer in LA; Der Riesenwels; War 2025 das Ozempic-Jahr?; Der Tod von Papst Franziskus; Bundestagswahl in Deutschland; Labubus; Google-Trends; Die Kisscam bei Coldplay; Jimmy Blue Ochsenknechts Verhaftung; Prominente Verlobungen und Hochzeiten; Charlie Kirk und die Absetzung von Jimmy Kimmel; KI wird „Person des Jahres“; Die Haftbefehl-Doku; Abschied von Thomas Gottschalk; Der Stromberg-Film und das neue Album von Rosalía Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Halasz, Gabor www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Das Bündnis Sahra Wagenknecht, kurz BSW, ist mit seinem Ansinnen, die Bundestagswahl neu auszählen zu lassen, vorläufig gescheitert. Die WDR 2 Satiriker Jürgen Becker & Jünemann über Parteinamen und Personenkult. Von Becker Jünemann.
Diesmal: Batman, Ukraine, Schach, Verbrauchertipps zu Weihnachten, Bürgergeld, Syrien, Wahlgründe, Wahlgründe, Ungleichheit, Sham Jaff zu Sudan, Sham Jaff zu Sudan und eine gute Nachricht. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
In Folge 368 sprechen wir mit dem früheren Bundesverfassungsrichter Peter Müller über den Einspruch des BSW gegen die Bundestagswahl und ein neues Schiedsgericht für NS-Raubkunst.
In der Ukraine ist der Leiter des Präsidialbüros im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen zurückgetreten. Ein weiteres Thema ist die Forderung des BSW nach einer Neuauszählung der Bundestagswahl. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Maher ist Zahnarzt und lebt seit elf Jahren in Deutschland. Er ist 2014 aus Syrien geflüchtet, hat in Münster studiert und lebt und arbeitet dort mittlerweile – noch. Denn Maher denkt darüber nach, ob er Deutschland irgendwann wieder verlassen muss. NDR-Journalist Sulaiman Tadmory hat Maher und andere Syrischstämmige getroffen, um mit ihnen über die aktuelle politische Lage zu sprechen. Sulaiman ist selbst Syrer und erzählt in dieser besonderen 11KM-Folge vom Gefühl, nicht mehr willkommen zu sein und von einer hitzigen Debatte, in der die Betroffenen kaum zu Wort kommen. Hier geht's zu Sulaimans Film “Zeit zu gehen? Deutschland, Syrien und ich”: https://www.ardmediathek.de/video/zeit-zu-gehen-deutschland-syrien-und-ich/zeit-zu-gehen-deutschland-syrien-und-ich/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS80YjIyYzJlOC1mMTgzLTQ2ZDgtOTA0Yy1lNDhhMzJmMTIwZmFfZ2FuemVTZW5kdW5n Hier geht's zu “WDR5 Politikum – der Meinungspodcast”, unserem Podcast-Tipp: http://www.wdr.de/k/Politikum-Podcast-Picker Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Lukas Waschbüsch Mitarbeit: Niklas Münch Host: David Krause Produktion: Regina Staerke, Christiane Gerheuser-Kamp, Lisa Krumme und Marie-Noelle Svihla Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Die fortgesetzte Verweigerung der Überprüfung der Bundestagswahl ist skandalös und inakzeptabel: Damit führt eine radikalisierte Mitte den hysterisch ausgerufenen „Kampf für die Demokratie“ selber ins Absurde. Ein Kommentar von Tobias Riegel. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Trotz eines historisch knappen Ergebnisses und zahlreicher Indizien für mandatsrelevante Unregelmäßigkeiten: Neun Monate nachWeiterlesen
Die SPD muss immer wieder Verluste einstecken. Zuletzt erreichte sie bei den Kommunalwahlen in NRW ihr historisch schlechtestes Wahlergebnis in diesem Bundesland. Bei der vergangenen Bundestagswahl verlor sie zudem bei fast allen Kompetenzzuschreibungen, auch bei ihren Kernthemen: Soziale Gerechtigkeit, Altersversorgung, Steuer- und Finanzpolitik. Im Oktober hat sich die SPD mit der Union auf Verschärfungen beim Bürgergeld geeinigt, dabei galt gerade das Bürgergeld zu Zeiten der Ampel als großer SPD-Erfolg. Weiß die SPD noch, wer sie ist? Und wenn ja, warum kommt es bei den Wählerinnen und Wählern nicht an? Das möchte Anne Will in dieser Folge von Tim Klüssendorf, dem Generalsekretär der SPD, wissen. Er hat ein klares Bild von der SPD: Kümmererpartei soll sie wieder sein, ein Aufstiegsversprechen und eine positive Zukunftserzählung liefern. Er glaubt daran, dass die Sozialdemokratie den Kampf gegen Rechtspopulisten gewinnen kann. „Man kann Dinge wirklich verändern“, davon ist Tim Klüssendorf überzeugt. Als Generalsekretär hat Tim Klüssendorf eine Doppelrolle: Er organisiert die Partei, leitet das Willy-Brandt-Haus, bereitet Wahlkämpfe vor. Er muss die Politik seiner Partei aber auch nach außen vertreten. Kevin Kühnert, der von 2021 bis 2024 Generalsekretär war, fühlte sich am Ende seiner Zeit auf dem Posten nicht mehr wirksam und hatte keine Kraft mehr für den Job. Wie Tim Klüssendorf auf Kühnerts Erfahrungen blickt und woran er seine Wirksamkeit festmacht, auch darüber sprechen Anne Will und er in dieser Folge. Redaktionsschluss für diese Folge war der 4.11.2025, 17:30 Uhr.
Was uns Instagram, TikTok & Co. in unseren Feed spülen entscheiden Algorithmen - und die haben offenbar eine Vorliebe für extreme politische Inhalte. Posts von Parteien an den politischen Rändern wurden jungen Erwachsenen zur Bundestagswahl nämlich deutlich öfter ausgespielt, sogar wenn Parteien aus der Mitte häufiger gepostet haben. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die beispielhafte Feeds von Menschen zwischen 21 und 25 Jahren analysiert hat. Zwei Beispiele: Die SPD hat rund 24 Prozent der Partei-Posts abgesetzt. Im Feed machen die SPD-Videos aber nur rund 14 Prozent aus. Ganz anders bei der AfD: Die hat knapp 22 Prozent der Posts abgesetzt, aber im Feed lag der AfD-Anteil dann bei mehr als 37 Prozent. Wir haben darüber mit Anna Biselli gesprochen, der Chefredakteurin von netzpolitik.org.
Zombie-Partei SPD: Wie kommt sie aus dem Umfragetief? | Deutschland verlernt das Lesen | Warum die Sanktionen gegen Russland nicht genug wirken - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Zombie-Partei SPD: Wie kommt sie aus dem Umfragetief? | Deutschland verlernt das Lesen | Warum die Sanktionen gegen Russland nicht genug wirken - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Richard ist Philosoph, Autor und Publizist. Das letzte Mal war er im Juni 2024 zu Gast im Hotel Matze. Diesmal wollte ich von ihm wissen, warum er die deutsche Gegenwart als „ernste Lage“ beschreibt, wieso das alte Aufstiegsversprechen erodiert ist und wie es seiner Meinung nach um Europa steht. Es geht um Angst als Leitgefühl der Politik, um enge Machtspielräume, Dauerumfragen und Medienlogiken – und wir sprechen über strukturelle Lösungen statt Personenkult, über Europas Zukunft jenseits des Hegemonie-Denkens und über den Wandel der Kultur im KI-Zeitalter. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://penguin.de/autoren/richard-david-precht/174158 DINGE: Richards aktuelles Buch “Angststillstand”: https://bit.ly/48BI20O Richard David Precht - “Wer bin ich und wenn ja wieviele?”: https://bit.ly/4o0Vwb4 Thomas Meyer - Die Unbelangbaren: https://bit.ly/3WiZBLF Lloyd Alexander - The Chronicles of Prydain: https://bit.ly/4oRpXkn Fakten: Ergebnisse der Bundestagswahl 2025: https://bit.ly/42R5bso Grundsatzprogramm der Grünen: https://bit.ly/3Ji4LEI Aktuelle STIKO-Empfehlung zur Covid19-Impfung: https://bit.ly/4ovaOF1 Lukas Hambach - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Torben Becker - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ 17.11.2025 – Stuttgart – Liederhalle Mozartsaal 18.11.2025 – Köln – Volksbühne am Rudolfplatz 06.12.2025 – Berlin – Deutsches Theater Berlin MEIN ZEUG: Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Hat Deutschlands Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mit seinem Medium „The European“ Textraub begangen? Eine Einschätzung präsentiert der Journalist Alexander Wendt. Räuber haben aus dem Pariser Louvre Juwelen von unschätzbarem Wert erbeutet. Wie es so weit kommen konnte, erklärt Robert Kopp, emeritierter Professor für französische Literatur. Das Bündnis Sahra Wagenknecht sieht massive Fehler bei der Stimmauszählung der Bundestagswahl 2025, nun setzt sie dem Wahlprüfungsausschuss des Deutschen Bundestages eine Frist. Wie es weitergeht, berichtet der bisherige BSW-Anwalt Dr. Christoph Degenhart. Und Uwe Jochum blickt im Kommentar auf die USA und den Vorwurf, die Regierung in Washington würde Bibliotheken zur Zensur ermutigen.
Gerade in einem Moment, in dem es angesichts der anstehenden BSW-Klage in Karlsruhe wegen der Neuauszählung der Bundestagswahl sowie dem im Raum stehenden AfD-Verbotsverfahren eigentlich geboten wäre, dass die höchsten Vertreter von Exekutive und Judikative im Sinne der Gewaltenteilung mehr Abstand wahren als sonst – geschieht genau das Gegenteil: Bundeskanzler Friedrich Merz und das BundeskabinettWeiterlesen
Zwei renommierte Politikwissenschaftler fordern in einem Gastbeitrag in der FAZ, das höchst knappe Ergebnis der Bundestagswahl durch Neuauszählung zu überprüfen, da die aktuelle Bundesregierung bei korrekter Stimmenzählung möglicherweise gar keine Parlamentsmehrheit hätte. Dieser Schritt ist absolut überfällig – solange er nicht vollzogen ist, steht das aktuelle Parlament meiner Meinung nach unter schwerem Vorbehalt. Ein KommentarWeiterlesen
Robert Habeck war für die einen Hoffnungsträger, für die anderen Reizfigur - fest steht: kaum ein Politiker hat in den letzten Jahren so polarisiert. Dabei wollte er vor allem moderieren, Kompromisse suchen und einen anderen Politikstil etablieren. Damit brachte er es immerhin bis zum Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler. Doch die Bundestagswahl 2025 ging verloren - mit Habeck als Kanzlerkandidat. Daraus zog er nun die Konsequenz und hat in dieser Woche angekündigt, der Politik fürs Erste den Rücken zu kehren. Wir sprechen über seinen Stil, seine Sprache, seine Strategien, seine Fehler. Aber auch über die Rolle der Medien im Habeck-Hype und wir fragen: Woran ist Habeck wirklich gescheitert – oder ist er das am Ende gar nicht? Der Apofika-Presseklub mit Jana Hensel (Die Zeit), Albrecht von Lucke (Blätter für deutsche und internationale Politik), Nikolaus Blome (RTL/Ntv) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Netanjahu will Gaza-Stadt einnehmen. Damit stößt Israels Premier auf beispiellosen Widerstand innerhalb und außerhalb Israels. Einzelheiten dazu erfahren Sie in unserem ersten Artikel. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl sortiert sich das Parteiengefüge neu: Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage liegen Union und AfD nun bundesweit gleichauf. Einzelheiten dazu erfahren Sie in unserem zweiten Beitrag. Deutschlands Sicherheitspolitik steht vor einem Wandel: Der neue Nationale Sicherheitsrat (NSR) soll im Kanzleramt künftig die Koordination im Umgang mit Sicherheitsrisiken bündeln. Mehr finden Sie in unserem dritten Beitrag.
Was plant die AfD bis zur kommenden Bundestagswahl? SZ-Autor Roland Preuß berichtet von einem internen Strategiepapier, das einerseits auf Spaltung und andererseits auf Annäherung setzt.