Die Sehnsucht nach Gott und nach einem geglückten Leben beschäftigt viele Menschen. Die Morgenandacht will Lebensorientierung aus der christlichen Botschaft geben.

Vor 25 Jahren hat die UNESCO den 21. Mai zum Welttag der kulturellen Vielfalt erklärt. Ein Tag, der daran erinnert, dass Kulturen nicht nur nebeneinander existieren, sondern sich gegenseitig prägen.

Willkürliche Machthaber werden kaum von ihrem Kurs abweichen. Deshalb braucht es Gegenmächte – nicht gewaltsam, aber entschlossen. Das wird die Demokratie schützen. Und uns ermutigen, auch in unserem Land wachsam zu bleiben.

Elisabeth Selbert wurde 1949 in den Parlamentarischen Rat berufen. Ihr Einsatz für Gleichberechtigung wurde belohnt: Artikel 3 Absatz 2 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ wurde ins Grundgesetz aufgenommen.

Demokratie ist oft langsam. Und mühsam. Mit einem bloßen Kreuz ist es nicht getan. Manchmal wirkt Demokratie sogar chaotisch. Doch das ist ihre Stärke.

Sollt ich meinem Gott nicht singen? Mit dieser Frage beginnt ein Lied des Dichters Paul Gerhardt. Und es klingt so, als stünde die Antwort von vornherein fest. Natürlich sollen wir singen!

Die Empfehlung von Paul Gerhardt an alle, die Halt und Trost suchen, lautet: „Gib dich zufrieden und sei stille“

Dieses Lied lädt zum Tanzen ein: „Auf, auf mein Herz, mit Freuden“ Paul Gerhardt, der bedeutende protestantische Liederdichter, hat es geschrieben.

Einer der Choräle von Paul Gerhardt beginnt mit einer vollmundigen Aussage: „Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich; so oft ich sing und bete, weicht alles hinter sich“

Es gibt ein Lied des Dichters Paul Gerhardt, das sehr viele Paare für ihre Trauung wählen: Geh aus, mein Herz, und suche Freud. Dieses Lied hat den Rang eines Hochzeitsschlagers.

Mein Tun ist nicht alles, doch ohne mein Tun würde die Welt anders aussehen. Die Morgenandacht von Schwester Magdalena Winghofer CJ.

Manchmal muss man einfach mal etwas ausprobieren, um Neues zu entdecken. Die Morgenandacht von Schwester Magdalena Winghofer CJ.

Die Setzlinge sehen vertrocknet aus. Doch wer ihnen etwas zutraut, wird überrascht. Die Morgenandacht von Schwester Magdalena Winghofer CJ.

Nicht nur Dinge werden vergessen, viel zu oft auch Personen. Sie werden einfach übersehen. Die Morgenandacht von Schwester Magdalena Winghofer CJ.

Viele sehnen sich nach Freiheit. Doch oft ist sie auch in Gefahr, weil es bequem ist, unfrei zu leben. Die Morgenandacht von Schwester Magdalena Winghofer CJ.

Das „Sankt-Florians-Prinzip“ ist bei vielen beliebt. Dabei hat der Mann, nach dem es benannt ist, ganz anders gehandelt. Die Morgenandacht von Schwester Magdalena Winghofer CJ.

Niemand weiß, wie der tote Jesus das Grab verlassen hat und wieso er für die Jünger noch einmal greifbar nahe war. Amélie Nothomb beschreibt diesen Abschied aus Jesu Perspektive.

Wieso musste Jesus ein Opfer bringen? Wäre es nicht auch ohne gegangen? Was ist das für ein Gott, der so etwas von seinem Lieblingsmenschen erwartet?

„Jesus zu sein bedeutet vielleicht genau das: wirklich präsent zu sein.“ Dazu gehören alle Gefühle: die Angst vor Schmerzen, das Glück, Morgenluft zu atmen und die Fähigkeit, intensiven Durst zu erleben.

In ihrem Roman „Die Passion“ beschreibt die Bestsellerautorin Amélie Nothomb die letzten Stunden im Leben Jesu. Die Wunder waren ein Fehler, lässt sie ihn sagen.

In Westfalen gibt es einen Kreuzweg mit lebensgroßen Figuren. Die letzten Stunden im Leben Jesu in zwölf Stationen. Sie sind fester Bestandteil des Passionsweges in Telgte an der Ems.

Wir Frauen aus unterschiedlichen Kirchen sind zu Gast in „Claras Küche“, um mitzuhelfen. Die ist anders als andere Tafeln, erzählt Kirstin Faupel-Drevs.

Brot kann trösten. Das habe ich vor Kurzem erlebt: Wir feiern gemeinsam den internationalen Frauentag. Miteinander Essen und Leben teilen – vielleicht ist genau das der Kern aller Religionen, meint Kirstin Faupel-Drevs.

Jedes Jahr an Gründonnerstag staune ich wieder, wie liebevoll drei Frauen den großen Holztisch eingedeckt haben. Zwölf kostbare Gläser symbolisieren die zwölf Weggefährten Jesu, an seinem Platz steht ein großer Korb mit frischem Brot.

Kirstin Faupel-Drevs erzählt von einem gemeinsamen Koch-Abend mit Menschen aus der Gemeinde. Dolma - "mit Liebe gefüllt" - so werden die gefüllten Auberginen genannt, die zubereitet werden.

Pastorin Kirsten Faupel-Drevs möchte behaupten, dass die Mahlfeier im Christentum auch deshalb von so großer Bedeutung ist, weil sie Menschen zusammenbringt und das Beste, Heilige und Menschliche in ihnen erwecken kann.

Schön ist es, und manchmal auch tief beglückend, mit anderen Menschen zu teilen, was mich berührt, sozusagen eines Geistes zu sein, nicht nur im Glauben, sondern auch im religiösen Tun, meint Pastorin Kirstin Faupel-Drevs.

Nächstenliebe beginnt selten spektakulär. Sie beginnt klein. In einer Geste. In einer Entscheidung.

Die Leidensgeschichte Jesu stellt eine unbequeme Frage: Wie sehr lässt sich Gott auf das menschliche Leid ein?

Jesus bleibt stehen, wo andere weitergehen. Er sieht Menschen, die sonst niemand bemerkt. Den Blinden am Weg. Den Zöllner im Baum. Immer wieder unterbricht er den Ablauf. Barmherzigkeit beginnt nicht mit großen Worten.

Wer immer nur abrechnet, wird irgendwann allein sein. Vielleicht trägt uns im Leben öfter ein Satz als eine Rechnung: Es ist gut so. Und vielleicht beginnt Gnade genau dort, wo jemand fragt: „Wer sagt denn, dass im Leben immer alles bezahlt werden muss?“

Ein Wort der Bibel lautet: Barmherzigkeit. Im Hebräischen heißt es rachamim. Seine Wurzel lautet rechem. Das bedeutet: Mutterschoß. Barmherzigkeit beschreibt also ursprünglich einen Ort. Einen Raum, in dem Leben geschützt wächst.

Manchmal reagiert der Bauch schneller als der Kopf. Ich sehe einen Menschen. Im Bus. Auf dem Bahnsteig. Und plötzlich passiert etwas im Innersten. Im Bauch zieht es. Ein kurzer Moment der Unruhe. Als würde etwas in uns sagen: Schau hin.

Ein heiliger Moment im Angesicht des nahenden Todes: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Gott selbst berührt mit Klang und eröffnet eine andere Dimension: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Mit Osteraugen durch die Welt laufen und Gott selbst durchscheinen lassen: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Gott möchte, dass Menschen verstehen, wie verwundet tief seine Liebe zu uns ist: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Nichts hindert Menschen daran, dem auferstandenen Jesus zu begegnen: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Der Gründonnerstag ist Gedenktag an das letzte Mahl Jesu mit seinen Freunden, am Abend vor seiner Hinrichtung.

In der Karwoche vollziehen Christinnen und Christen innerlich die letzten Tage im Leben Jesu vor seiner Hinrichtung mit. Heute geht es um den Verrat des Judas.

Ein Wetterhahn auf dem Turm einer Kirche zeigt nicht nur die Windrichtung an. Er ist zugleich Mahnung, das eigene Fähnlein nicht leichtfertig nach dem Wind zu richten.

Mit dem Palmsonntag hat die Karwoche begonnen. Die stillen Tage laden dazu ein, den Leidensweg Jesu gedanklich und emotional mitzugehen.

„Ich brauche nicht in die Kirche gehen, um zu glauben“, hören sie häufiger. Die, die regelmäßig in die Kirche gehen hören das, und: Man könne Gott doch auch in der Natur finden.