Die Sehnsucht nach Gott und nach einem geglückten Leben beschäftigt viele Menschen. Die Morgenandacht will Lebensorientierung aus der christlichen Botschaft geben.

Nächstenliebe beginnt selten spektakulär. Sie beginnt klein. In einer Geste. In einer Entscheidung.

Die Leidensgeschichte Jesu stellt eine unbequeme Frage: Wie sehr lässt sich Gott auf das menschliche Leid ein?

Jesus bleibt stehen, wo andere weitergehen. Er sieht Menschen, die sonst niemand bemerkt. Den Blinden am Weg. Den Zöllner im Baum. Immer wieder unterbricht er den Ablauf. Barmherzigkeit beginnt nicht mit großen Worten.

Wer immer nur abrechnet, wird irgendwann allein sein. Vielleicht trägt uns im Leben öfter ein Satz als eine Rechnung: Es ist gut so. Und vielleicht beginnt Gnade genau dort, wo jemand fragt: „Wer sagt denn, dass im Leben immer alles bezahlt werden muss?“

Ein Wort der Bibel lautet: Barmherzigkeit. Im Hebräischen heißt es rachamim. Seine Wurzel lautet rechem. Das bedeutet: Mutterschoß. Barmherzigkeit beschreibt also ursprünglich einen Ort. Einen Raum, in dem Leben geschützt wächst.

Manchmal reagiert der Bauch schneller als der Kopf. Ich sehe einen Menschen. Im Bus. Auf dem Bahnsteig. Und plötzlich passiert etwas im Innersten. Im Bauch zieht es. Ein kurzer Moment der Unruhe. Als würde etwas in uns sagen: Schau hin.

Ein heiliger Moment im Angesicht des nahenden Todes: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Gott selbst berührt mit Klang und eröffnet eine andere Dimension: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Mit Osteraugen durch die Welt laufen und Gott selbst durchscheinen lassen: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Gott möchte, dass Menschen verstehen, wie verwundet tief seine Liebe zu uns ist: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Nichts hindert Menschen daran, dem auferstandenen Jesus zu begegnen: Die Morgenandacht mit Schwester Michaela Wachendorfer.

Der Gründonnerstag ist Gedenktag an das letzte Mahl Jesu mit seinen Freunden, am Abend vor seiner Hinrichtung.

In der Karwoche vollziehen Christinnen und Christen innerlich die letzten Tage im Leben Jesu vor seiner Hinrichtung mit. Heute geht es um den Verrat des Judas.

Ein Wetterhahn auf dem Turm einer Kirche zeigt nicht nur die Windrichtung an. Er ist zugleich Mahnung, das eigene Fähnlein nicht leichtfertig nach dem Wind zu richten.

Mit dem Palmsonntag hat die Karwoche begonnen. Die stillen Tage laden dazu ein, den Leidensweg Jesu gedanklich und emotional mitzugehen.

„Ich brauche nicht in die Kirche gehen, um zu glauben“, hören sie häufiger. Die, die regelmäßig in die Kirche gehen hören das, und: Man könne Gott doch auch in der Natur finden.

Wenn man für die kranke Freundin kocht, wird die Küche zur Kirche. „Vergelt's Gott“, hätte ihre Oma gesagt.

Zusammen singen, das ist mehr als ein Hobby, mehr noch als die Freude an der Musik: es ist ihr gemeinsamer Gottesdienst.

Seine Besuche im Seniorenheim sind ein Ehrenamt, er geht freiwillig und unentgeltlich dort hin. Für Hanna Jacobs sind sie Ausdruck seiner Glaubenstreue.

Morgen wartet mit Ostern das größte und wichtigste christliche Fest. Und heute? Ein Tag der Ruhe, der Grabesruhe Jesu. Ein Tag zwischen Tod und neuem Leben.

Der Mensch ist beseelt von einem Lebensatem, der dem Sein Leben einhaucht: Ostasiatische Meditationstechniken stellen sich das so vor. Und auch in der hebräischen Bibel gibt es diese Vorstellung.

Es geht ihm letztlich um eine „Weltverbesserung von unten“. Lehrer zu sein, ist für ihn mehr als ein Beruf, es ist eine Berufung.

Wie Frauen in der Kirche beteiligt werden und ob sie gleichberechtigt sind, ist oft Thema. Martin Colberg erzählt von zwei erstaunlichen Beispielen aus der Kirchengeschichte.

Über drei Dinge, die uns nach Immanuel Kant der liebe Gott geschenkt hat, macht sich Martin Colberg Gedanken.

Gemeinschaft braucht Reife: Was der HSV-Trainer mit dem heiligen Josef gemeinsam hat, überlegt Martin Colberg.

Die Opfer von sexualisierter Gewalt und falscher Machtausübung in der Kirche sind verwundet wie der Samariter im Gleichnis. Konkrete Schritte fordert darum Martin Colberg.

Der Wahrheitsbegriff ist historisch belastet und wird aktuell sehr unterschiedlich verwendet. Was kann Wahrheit heute bedeuten, fragt Martin Colberg.

Treu sein, das ist keine Sache von Augenblicksmomenten, sondern von ernsthafter Beständigkeit, schildert Martin Colberg anhand einer Parabel.

Es ist ein Experiment –ein künstlicher Lebensraum, total überwacht, eine Stadt erschaffen für die „Truman-Show“. Seahaven Islands.

Haben die Jungen recht, wenn sie sagen: „Du darfst nicht aufgeben, Opa. Das Leben geht doch weiter.“? Oder haben die Alten recht, wenn sie sagen: Das lerne ich nicht mehr?

Im Radio im Supermarkt spricht ein Mann: „Milch und Honig? Ein Land, wo Milch und Honig fließen, das kennt jeder, aus der Bibel. Und was von Gott kommt, muss ja gut sein!“

Ausweglose Situationen – wir müssen sie nicht allein schaffen. In der Bibel hören Menschen die Stimme Gottes, oder ein Engel kommt mit einer neuen Perspektive.

Wer in Timmendorfer Strand auf der Promenade spazieren geht, steht irgendwann vor der Silhouette von Udo Lindenberg, herausgeschnitten aus einer großen Kupferplatte.

Ein Tag am Meer. Am französischen Atlantik prägt der Rhythmus von Kommen und Gehen die Natur und die Menschen.

Jeder geht seinen Weg in seinem Tempo. Diese Andacht lädt ein, dem eigenen Rhythmus zu vertrauen, die eigene Geschichte anzunehmen und dabei Orientierung und Trost im Glauben zu finden.

Schlechte Tage machen müde und frustriert – trotzdem lohnt es sich, dranzubleiben. Diese Andacht ermutigt, nicht aufzugeben, auch wenn alles gegen uns spricht, und darin Freude und Stolz zu finden.

„The trail will provide“ – Gott sorgt für uns, oft auf unerwartete Weise. Eine Andacht über Vertrauen, Offenheit und die überraschenden Helfer auf unserem Weg.

„Embrace the suck“ – nimm an, was du nicht ändern kannst. Diese Andacht zeigt, wie wir im Leben wie beim Wandern mit schwierigen Momenten umgehen und darin Kraft und Gewinn entdecken.

Der Anstieg kann unüberwindlich wirken – doch gerade dann wachsen wir über uns hinaus. Diese Andacht erzählt, wie wir durchhalten und erfahren: Wer die Höhenmeter meistert, gewinnt an Stärke und Zuversicht.

Weniger tragen heißt mehr Freiheit. In der Morgenandacht geht es darum, Ballast abzugeben und zu entdecken: Leichter ist nicht nur beim Wandern, sondern auch im Glauben besser.

Es kann herausfordernd sein, im Leben auf das zu schauen, was vor mir liegt und mir eine Perspektive eröffnet. Die Morgenandacht von Pfarrer Michael Bohne.

Vom Rad absteigen? Warum? Um Tempo rauszunehmen, so auf Schnelligkeit zu verzichten. Die Morgenandacht von Pfarrer Michael Bohne.