Die Sehnsucht nach Gott und nach einem geglückten Leben beschäftigt viele Menschen. Die Morgenandacht will Lebensorientierung aus der christlichen Botschaft geben.

Wenn der Sturz der Mächtigen zum Markenzeichen eines Gottes wird. Die Morgenandacht von Andreas Brauns.

Herbert Grönemeyer hat sich in seinen Liedern immer wieder mit dem christlichen Glauben auseinandersetzt. Immer sehr persönlich, klar und meinungsstark.

1998 sterben Grönemeyers Frau Anna und sein Bruder Wilhelm. Er beschönigt nichts, harmonisiert den Verlust nicht weg, sondern durchleidet ihn in seinem Lied „Der Weg“ noch einmal.

Wenn Herbert Grönemeyer in diesem Jahr auf die sieben Jahrzehnte seines Lebens zurückblickt, sind viele Erfolge darunter. Es sind aber auch Lieder dabei, denen ein großer Schmerz vorausgegangen ist.

Zeilen aus Grönemeyers Lied „Land unter“ lassen Bilder aus dem Film „Das Boot“ wieder aufsteigen.

Grönemeyer beschreibt in seinem „Kinder an die Macht“ die Utopie einer friedlichen Welt, die von Kindern regiert wird. Dort gibt es keine Kriege mehr.

Mit dem Album „4630 Bochum“ gelingt Herbert Grönemeyer Mitte der 80er der große Durchbruch, ein Liebeslied an seine Heimatstadt Bochum.

„Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“, ist eines der zentralen Gebote im Christentum. Es geht darum, sich zu kümmern, Anteil zu nehmen andere im Blick zu behalten.

Schön, wenn sich auch Jugendliche zum Konfirmanden-Unterricht anmelden, die sich ihrer Sache noch nicht sicher sind und die Konfi-Zeit wählen, um ihre Entscheidung treffen zu können.

Das Buch „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff wurde vor kurzem verfilmt. Buch und Film schaffen es, existentielle Lebensthemen auf tiefgründige und humorvolle Weise zu erzählen.

Eine sehr bereichernde Erfahrung ist, dass „Willkommenskultur“ keine Einbahnstraße ist.

Beim Vergleichen messen wir uns mit dem Besseren – und schneiden dann schlechter ab. Wenn wir schlicht beobachten, bewerten wir nicht.

„Der Herr hats gegeben. Der Herr hats genommen. Der Name des Herrn sei gelobt.“ In diesem Spruch steckt nicht nur Gleichmut, sondern vor allem abgrundtiefe Dankbarkeit für das, was man einmal hatte.

Dass alle unsere Zeit in Gottes Hand ist, darauf hofft Claudia Aue, unabhängig davon, ob wir die Uhr noch nicht oder nicht mehr lesen können.

Es ist eine Frage der Perspektive, ob sich die Mitte des Lebens oder des Jahres, gut anfühlt und noch viel möglich und offen ist, sagt Claudia Aue.

Etwas passiert und schneidet plötzlich einen eben noch durchschnittlichen Tag in zwei Teile: davor und danach. Die Schüsse gestern in Stade waren so ein Ereignis.

Hier sein, anwesend sein, auch wenn ich hadere und zweifele: Die Morgenandacht mit Siri Fuhrmann.

Ich glaube, wo Menschen zeigen können, was in ihnen steckt, wo sie wachsen können, da ist Gott im Spiel. Geben wir uns gegenseitig doch diese Möglichkeit, meint Christiane Meyer.

Er wollte immer alles perfekt machen. Die Schuhe am Abend vorher für den nächsten Tag geputzt und sauber rausgestellt. Bei der Arbeit morgens der erste, abends der letzte. Vater sollte ja stolz sein, erzählt Christiane Meyer.

Wie gut, dass es Menschen gibt, die den Mut haben, etwas durchstehen, auch wenn es etwas kostet. Aufs Spielfeld gehen, trotz des Risikos, zu verlieren. Leben, auch wenn es schmerzt. Darüber spricht Christiane Meyer.

Ich schäme mich. Hin und wieder. Ich schäme mich, wenn ich an diese Sitzung denke, in der ich so unsicher war. Von dieser Seite möchte ich mich nicht zeigen, erzählt Christiane Meyer.

Christiane Meyer wünschte, wir könnten uns einander mehr zeigen. Auch das, was wir in uns verschließen wollen. Den Teil, den wir niemandem erzählen wollen.

Bei „Guck mal!“ geht's um mehr. Es ist nicht nur ein einfaches Hinsehen. Es geht um Aufmerksamkeit. Jeder Mensch braucht das Gefühl, als Person gesehen zu werden. Kinder. Aber auch Erwachsene.

Gott ist die Liebe, das ist Zuspruch – und zwar auf allen Ebenen. Damit durchdringt Gottes Lieben - alles, was ist. Auch das, was in der Welt abstoßend und schwierig

Die vermutlich schwierigste Spielart der Liebe ist die Feindesliebe. Christen halten Feindesliebe für speziell christlich. Aber grundsätzlich ist Feindesliebe auch in anderen Religionen zu finden.

11.6.2026 07:50 Uhr Wenn ich wissen will, wie die Welt zusammenhängt, halte ich nach Liebe Ausschau. Und finde in der Bibel, im Hohelied der Liebe: Erotik. Eine Fülle davon!

Das, was sich zwischen Geschwistern abspielt, ist manchmal nicht besonders liebevoll. Kaum eine Beziehung ist so voller Konkurrenz wie die unter Geschwistern.

Liebe ist immer eine gute Spur, wenn man sich auf die Suche nach Gott mache. Eine dieser Spuren ist „Selbstliebe“. Entwicklungspsychologisch ist sie eng an die „Mutterliebe“ oder an „Elternliebe“ geknüpft.

Was lässt Mutterliebe so mächtig sein und voller Sehnsucht? Weil Mutterliebe ohne Bedingung ist. Das bloße (Da-)Sein genügt ihr.

Eine alte Dame weiß, wie die Vögel unter dem Himmel versorgt werden, hat Pastorin Margrit Wegner aus Lübeck von ihr gelernt.

Adler sind faszinierend und majestätisch, und sie sind ein Bild des Trostes, erzählt Margrit Wegner.

Tauben und Rabenvögel sind nicht besonders beliebt. Aber gerade für sie hat die Bibel etwas übrig, weiß Margrit Wegner

Es pfeifen viel zu wenige Spatzen von den Dächern. Dabei sind sie kostbar für Gott und für Menschen, sagt Margrit Wegner.

Hühner sind angesagte Haustiere, und von ihnen lässt sich auch etwas über Jesus lernen. Die Morgenandacht von Margrit Wegner.

Vögel gibt es in der Bibel schon ganz am Anfang. Sie sind Zeichen Gottes geheimnisvoller Gegenwart zwischen Himmel und Erde, findet Margrit Wegner.

Wer ist der Größte? Diese Frage stellt sich nicht nur beim Fußball, sondern auch in der Bibel, erzählt Daniel Deman.

Durch die Krankenhausgänge hinaus zur Raucherecke. Ist das ein guter Gefallen? Das fragt sich Daniel Deman.

Die Betonkirchen der 60er und 70er Jahre sind die ungeliebtesten. Zu Unrecht findet Daniel Deman.

Der alte Traum von der ewigen Jugend ist durch den Longevity-Trend wieder aktuell. Daniel Deman hat Fragen.

Zwischen der normalen Nutzung eines Gebäudes und seiner Nachnutzung steht ein Provisorium. Gar nicht so schlecht, findet Daniel Deman.

Heute ist der 23. Mai. Ein Datum, das in Deutschland seit 77 Jahren mit einem besonderen Text verbunden ist: Dem Grundgesetz.

Unser gesellschaftliches Leben funktioniert ohne ehrenamtliches Engagement nicht. Nicht im Dorf, nicht in der Stadt, nicht in der Kirche. Viele Strukturen, die wir für selbstverständlich halten, existieren nur deshalb, weil Menschen diesen Gemeinsinn haben