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Das gabs noch nie! Jean und Falk haben sich am 16.09. in den BOB-Studios in Kassel die Ehre gegeben und in intimer Runde eine Folge von "Met&Moshpit" aufgenommen - mit Euch als Publikum. Was dabei rausgekommen ist, hört Ihr hier. Ihr könnt aber auch auf unserem Youtube-Channel vorbeischauen, denn diese "Heldenreise" haben wir auch als Video für Euch festgehalten. Was haben Bilbo Beutlin, ein persönlicher Drache und eine Steuererklärung gemeinsam? Richtig: Sie alle können Teil einer Heldenreise sein!
Was in den Anfängen noch als Schmiererei abgetan wurde, hat im Verlauf der Zeit an Renommee gewonnen und wird heute teuer bei Sotheby's versteigert. Doch kann in so einem Fall noch von Streetart – also Strassenkunst – gesprochen werden? Meistens werden die Anfänge der modernen Streetart in den 1960er-Jahren verortet. Zentrales Anliegen: den grauen urbanen Raum zurückerobern, kreativ nützen und Kunst schaffen, die allen zugänglich ist. Doch wer fremdes Eigentum besprüht oder verklebt, macht sich strafbar. Darum bewegte sich Streetart lange Zeit in der Illegalität. Mittlerweile sind Graffitis und Ähnliches im Mainstream, in Museen und in der Werbung angelangt. Grosse Wandbilder werten Stadtteile auf, helfen aber auch mit, die Gentrifizierung voranzutreiben. Ist der Streetart ihre Seele abhandengekommen? Eine Spurensuche. Erstsendung: 13.6.2025
Entscheidungen dauern in deinem Unternehmen spürbar länger als noch vor zwei Jahren.Informationen gehen zwischen den Abteilungen verloren, und Themen, die früher nebenbei gelöst wurden, landen wieder auf deinem Tisch.Der naheliegende Schluss ist, dass die falschen Leute an den falschen Stellen sitzen.Meistens liegt es aber nicht an den Leuten, sondern daran, in welcher Wachstumsphase euer Unternehmen gerade steckt.Warum jedes Unternehmen vier Phasen durchläuft und warum dieselbe Maßnahme in der einen richtig und in der anderen schädlich ist – darüber spreche ich in dieser Folge.Show Notes:>> Club der Intrapreneure: skool.com/mentorwerk>> No Zero Days – Buch von Tim: nozerodays.de/buch>> Mentornotes Newsletter: mentorwerk.de/newsletter>> Tim Schmaddebeck bei YouTube: youtube.com/@schmaddebeck>> Tim Schmaddebeck bei LinkedIn: linkedin.com/in/timschmaddebeck>> Tims Buchempfehlungen: mentorwerk.de/buecherStichworte zur Folge:Unternehmenswachstum, Wachstumsphasen, Unternehmen skalieren, Unternehmen führen, Führung im Mittelstand, technischer Mittelstand, Geschäftsführer Mittelstand, Geschäftsführer werden, Geschäftsführung, Werkleiter, Bereichsleiter, technische Führungskraft, strategische Führung, unternehmerisch denken, Unternehmer im Unternehmen, Intrapreneur, Engpass, Theory of Constraints, Prioritäten setzen, Organisationsentwicklung, Prozessorganisation, Bürokratie abbauen, Kennzahlen, KPI, Wertschöpfungskette, Cashflow, Product Market Fit, Business Development, Produktportfolio, Podcast für Ingenieure
Wie du aufhörst, dein Kind zum Helfen im Haushalt zu zwingen! Alle paar Monate taucht irgendwo ein Artikel auf: "Diese Pflichten haben Kinder im Haushalt." Meistens mit einem Verweis auf irgendwelche angeblichen rechtlichen Pflichten. In dieser Folge erklärt Ruth, warum diese Debatte an der eigentlichen Frage komplett vorbeigeht – und was stattdessen wirklich dahintersteckt, wenn wir uns wünschen, dass unsere Kinder "mithelfen".
Teutsch, Katharina www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Kann ich meine bAV auszahlen lassen, wenn ich selbstständig werde? Meistens nicht einfach so – und wer 50.000 Euro in der betrieblichen Altersvorsorge als Startkapital einplant, verrechnet sich schnell. Andreas wechselt in drei Monaten aus einer leitenden Position in die Selbstständigkeit. In seiner bAV stehen rund 50.000 Euro. Ob er sie für die Gründung nutzen kann, welche vier Wege es überhaupt gibt – ruhen lassen, privat fortführen, übertragen oder eine Kapitalleistung prüfen – und warum die Auszahlung nicht der erste Schritt ist, darum geht es in diesem Podcast. Dabei geht es um den Unterschied zwischen Übertragungswert, garantierter Leistung und Hochrechnung, um die Frage, welche Anwartschaft unverfallbar ist, um den Durchführungsweg deines Vertrags – Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse oder Direktzusage – und darum, was Steuer sowie Kranken- und Pflegeversicherung von einer Kapitalleistung am Ende übrig lassen. Außerdem: was sich ändert, wenn du die bAV beitragsfrei stellst, und welche drei Fragen du deinem bisherigen Berater stellen solltest. Welcher Weg für dich möglich ist, hängt vom Durchführungsweg, von deiner Anwartschaft und von deinem Vertrag ab. Das steht in deinen Unterlagen, nicht in diesem Podcast.
Schwarze Rhetorik Shownotes In dieser Episode geht es um Schwarze Rhetorik – also um Gesprächstechniken, mit denen Menschen andere in eine gewünschte Richtung schieben, ohne dass es auffällt. Ich zeige Dir drei davon, und zwar so, dass Du sie erkennst, während sie passieren, und nicht erst zwei Tage später. Wichtig ist mir die Richtung dieser Folge: Es geht ums Durchschauen, nicht ums Anwenden. Du lernst hier nicht, wie Du andere manipulierst. Du lernst, wie Du merkst, wenn es Dir passiert – und was Du in dem Moment sagen kannst. Zusammenfassung und Stichpunkte zur Schwarzen Rhetorik Das ist die Zusammenfassung dieser Episode in Kurzform: Technik 1 – Die Scheinalternative. „Wollen Sie Premium oder Business?" „Starten wir Dienstag oder Donnerstag?" In keiner dieser Fragen kommt die Option vor, die Du vielleicht wählen würdest: gar nicht, später, oder etwas ganz anderes. Gefragt wird nicht, ob Du willst, sondern welche Variante. Auswählen fühlt sich an wie Entscheiden – ist es aber nicht, wenn jemand anders die Auswahl zusammengestellt hat. Gegenmaßnahme: das Ob zurückholen, bevor über das Wie gesprochen wird. Technik 2 – Der Wechsel vom Thema zur Person. „Das kannst Du doch gar nicht beurteilen." „Sie sind ja auch kein Techniker." Dieser Wechsel ist kein Angriff, sondern ein Geständnis: Wer zum Argument etwas zu sagen hätte, würde es sagen. Die Falle liegt darin, sich zu rechtfertigen – denn dann ist das eigentliche Thema vom Tisch. Gegenmaßnahme: ruhig zurückführen, ohne Gegenangriff und ohne Häme. Technik 3 – Künstlicher Zeitdruck. „Das Angebot gilt nur heute." „Ich bräuchte jetzt eine Entscheidung." Echter Zeitdruck lässt sich begründen, künstlicher nicht – bei Nachfragen wird die Begründung vage, oder Du wirst als misstrauisch dargestellt. Zeitdruck schaltet genau die Fähigkeit aus, die für gute Entscheidungen nötig ist: das Nachdenken. Gegenmaßnahme: einen Tag Abstand nehmen und beobachten, was passiert. Der rote Faden: Schwarze Rhetorik funktioniert nicht durch Lügen, sondern durch Auslassen und Beschleunigen. Wer das Muster einmal kennt, fällt deutlich seltener darauf herein. Shownotes und Episodendetails Warum ist Schwarze Rhetorik gerade für Unternehmer relevant? Weil Du permanent in Situationen bist, in denen jemand etwas von Dir will: Verkaufsgespräche, Verhandlungen, Gehaltsgespräche, Vertragsverhandlungen, Kooperationsanfragen. In Folge 959 ging es um die teuersten Unternehmer-Fehler aus 950 Episoden. Der mit Abstand meistgenannte war, der falschen Person vertraut zu haben. Die naheliegende Frage lautet: Wie erkennt man die vorher? Meistens nicht am Charakter und nicht am Auftreten. Sondern an der Art, wie jemand ein Gespräch führt. Warum diese Techniken so gut funktionieren. Alle drei haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind nicht justiziabel und fallen nicht als Lüge auf. Bei der Scheinalternative wird lediglich eine Möglichkeit weggelassen. Beim Personenwechsel wird das Thema verschoben. Beim Zeitdruck wird eine Frist behauptet, die niemand überprüfen kann. Deshalb wehrt man sich auch so selten. Es gibt keinen Moment, in dem klar wird: Jetzt werde ich gerade über den Tisch gezogen. Es fühlt sich einfach nur unangenehm an, und viele halten dieses Gefühl für ihr eigenes Problem. Dazu kommt ein zweiter Effekt: Wer Schwarze Rhetorik routiniert einsetzt, tut das freundlich. Die Techniken funktionieren gerade deshalb, weil sie nicht aggressiv wirken. Ein lauter Verhandlungspartner ist leicht zu erkennen. Ein zuvorkommender, der Dir die dritte Option verschweigt, nicht. Und weil sich niemand gerne eingesteht, hereingefallen zu sein, wird die eigene Entscheidung im Nachhinein oft rationalisiert. Das Angebot war eben doch ganz gut. So bleibt das Muster unentdeckt – und wiederholt sich beim nächsten Mal. Was Schwarze Rhetorik nicht ist. Nicht jedes Verkaufsgespräch ist Manipulation. Wer Dir zwei Pakete anbietet, weil Du vorher gesagt hast, dass Du kaufen willst, wendet keine Schwarze Rhetorik an – das ist schlicht Beratung. Der Unterschied liegt darin, ob das Ob bereits geklärt war. Genauso gibt es echte Fristen. Ein Angebot kann tatsächlich auslaufen, ein Termin tatsächlich knapp sein. Der Prüfstein ist immer dieselbe Frage: Lässt sich der Druck nachvollziehbar begründen? Die drei Techniken im Zusammenspiel. In der Praxis treten sie selten einzeln auf. Ein typischer Ablauf sieht so aus: Zuerst wird die Auswahl vorstrukturiert, sodass die Frage nach dem Ob gar nicht erst aufkommt. Wer dann trotzdem nachhakt, bekommt zu hören, er habe zu wenig Erfahrung, um das beurteilen zu können. Und wer sich davon nicht beeindrucken lässt, wird zum Schluss mit einer Frist konfrontiert. Jede Stufe hat denselben Zweck: Nachdenken verhindern. Wer das Muster kennt, erkennt schon die erste Stufe – und muss die anderen beiden gar nicht mehr abwehren. Ein praktischer Selbsttest. Nach dem nächsten Gespräch, aus dem Du mit einem ungeraden Gefühl herauskommst, geh drei Punkte durch: Wurde mir eine Option verschwiegen? Ging es irgendwann um mich statt um die Sache? Und war der Zeitdruck nachvollziehbar begründet? In den meisten Fällen findest Du mindestens einen Treffer – und weißt dann, woher das Gefühl kam. Und eine Regel, die im Alltag mehr bringt als jede Technik zur Abwehr Schwarzer Rhetorik: Je mehr Druck jemand macht, desto langsamer wirst Du. Wer es ehrlich meint, kann damit umgehen. Wer nicht, zeigt sein Gesicht. Passende Episoden zum Nachhören: #959 – Unternehmer-Fehler – die 5 teuersten aus 950 Folgen #961 – Millionär werden – 3 Muster aus 500 Interviews #962 – Burnout vermeiden – 3 Warnsignale, die Du ignorierst Wie gehst Du mit Schwarzer Rhetorik um? Schreib es mir gerne – ich freue mich auf Dein Feedback. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
Age of Controlling; Bürokratische Schulden; Warum am Ende nie jemand schuld ist und der Weltfrieden nur 120 einfache Schritte entfernt. Chris erinnert sich, dass da noch ein Thema aus der letzten Folge offen war: das „Age of Controlling". Immer mehr Formulare, Vorentscheidungen, Nutzungsbedingungen, und bloß die richtige Reihenfolge einhalten. Dabei findet Alex Bürokratie im Prinzip gut, denn sie macht dich unabhängig vom Gusto deines Gegenübers. Das Problem beginnt woanders: bei Entscheidungen, die nicht auf die Sicherheit der Sache optimiert sind, sondern auf die Sicherheit der Entscheidung. Kommt hinterher Grütze raus, zeigst du eben auf den Prozess. Chris erzählt von einer maroden Brücke im Ruhrpott, an der 50 Organisationen mitentscheiden dürfen, und von dem Politiker, dessen Lösung eine 51. Behörde ist. Es geht um bürokratische Schulden ganz im Sinne technischer Schulden, um den Stempel, der nicht kommt, weil jemand krank ist, und um die Frage, ob am Ende niemand schuld ist oder ob genau das der Sinn der Sache war. Chris hat sich vorbereitet (was Alex ehrlich überrascht) und Hannah Arendt mitgebracht: „In einer voll entwickelten Bürokratie bleibt schließlich niemand übrig, mit dem man diskutieren, dem man Klagen vortragen, auf dem man Macht ausüben könnte." Alex widerspricht der Ursächlichkeit. Nicht Regeln machen ungerecht, sondern ihre ungleiche Anwendung. Trotzdem: Wer jemanden blockieren will, braucht keine Opposition, nur einen ausreichend komplizierten Käfig. Meistens reicht aber Inkompetenz, wo man Boshaftigkeit vermutet. Das Verwaltungsgericht als Chris' Lieblingsinstitution, ein runder Tisch, an dem Monate zu einer Stunde werden, getrennte Warm- und Kaltwasserhähne in England und eine Bohrfliege, deren Bekämpfung jemand für Unsinn hielt. Ein paar gesparte Millionen, ein exponentielles Problem zurück. Die Frage nach der Alternative heben wir uns auf. Bis dahin gründen wir die Bürgerkratie: Jeder bekommt seine eigene Behörde, Politiker füllen erst das Formular „Wir wollen Ihre Stimme" aus, und der Weltfrieden ist nur noch Formular WF 23 entfernt. Fair muss es ja sein. In der Folge erwähnt: Bürokratie: https://de.wikipedia.org/wiki/Bürokratie Zwei Hähne in UK - auf BBC: https://www.bbc.com/news/uk-england-42948046 Neuwelt-Schraubenwurmfliege: https://de.wikipedia.org/wiki/Neuwelt-Schraubenwurmfliege Schraumbenwurmfliege in den USA - Frankfurter Rundschau: https://www.fr.de/panorama/experten-ordnen-risiken-ein-usa-neuwelt-schraubenwurmfliege-taucht-in-texas-auf-zr-94345967.html --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Eine Frau um die 30, die 44-mal in flagranti beim Stehlen erwischt wurde rund um den Bahnhof. Ein Mann, der innerorts mit 81 Kilometern pro Stunde in eine Radarfalle getappt war und behauptet, sein Cousin sei am Steuer gesessen. Ein 32-Jähriger, der trotz Landesverweis wieder in die Schweiz eingereist ist – mit gefälschten Papieren.Meistens geht es vor den Gerichten im Kanton Bern nicht um Mord und Totschlag oder die ganz grossen True-Crime-Fälle, sondern um die vermeintlich kleinen Konflikte mit dem Gesetz: um Verkehrsdelikte, Diebstähle oder Drogen.6'551 Strafprozesse haben letztes Jahr an den Berner Gerichten stattgefunden. Sie bilden den Schlusspunkt von Strafverfahren, die oft lang, manchmal sehr lang dauern. Und es werden in der Tendenz immer mehr.Wie sieht der Justizalltag abseits der grossen Kriminalfälle überhaupt aus? Was sind das für Menschen, die sich wegen solcher unscheinbaren Delikte vor dem Gesetz verantworten müssen? Was erzählen diese einzelnen Geschichten über unsere Gesellschaft und unser Rechtssystem? Wie konnte es so weit kommen, dass die Gerichte der Flut an Fällen kaum noch hinterherkommen?Diesen Fragen ist Cedric Fröhlich nachgegangen, Justizreporter beim Ressort Bern. Er hat eine Woche im Berner Amtshaus verbracht. In einer neuen Folge von «Gesprächsstoff», dem Podcast von Bund und Berner Zeitung erzählt er von den drei Fällen, bei denen er im Gerichtssaal sass. Und wie unterschiedlich Menschen damit umgehen, wenn ihnen etwas vorgeworfen wird.Moderation und Produktion: Sibylle HartmannGast: Cedric FröhlichRedaktionelle Mitarbeit: Jessica KingSprecherin: Jacky WechslerArtikel zur Berner Justiz am Anschlag:Hinter den Kulissen des Rechts: Verkehrssünden, Diebstähle, Drogen: Eine Woche am Berner GerichtDer lange Weg zur GerechtigkeitMehr Aufwand pro Fall: Die Berner Justiz ist am Anschlag 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Konsens ist auch keine Lösung – vier Musiknerds, kein Skript und die Hoffnung, dass wenigstens einer denselben Song gut findet.StammFish Nummer 7! Lars, Stefan, Ludger und Markus sitzen wieder zusammen, empfehlen sich gegenseitig Musik und versuchen anschließend zu verstehen, was zum Teufel die anderen daran finden. Natürlich respektvoll. Meistens. Schließlich wollen wir unseren musikalischen Horizont erweitern, auch wenn der sich gelegentlich von innen gegen die Tür stemmt.Zurück in die Musikgeschichte – bitte nichts anfassen!Diesmal stellt Ludger die Einstiegsfrage: Welche zehn Minuten der Musikgeschichte würdet ihr gern persönlich miterleben? Plötzlich stehen wir mit Rick Rubin und Danzig im Studio, bei Depeche Mode im Rose Bowl oder vor einem ausverkauften Bad-Religion-Konzert. Woodstock lockt ebenfalls, sofern man auf historische Schwingungen und sehr schlechtes Camping steht. Dass manche von uns die Zeitmaschine lieber zur nachträglichen Verhinderung bestimmter Bands nutzen würden, war leider absehbar.Die Suche nach dem Konsensalbum geht weiter. Die Erfolgsaussichten bleiben unübersichtlich.Mit Cardinals, mary in the junkyard und Margaret Glaspy landen ziemlich unterschiedliche Vorschläge auf dem Tisch. Wir reden über Akkordeons, aufdringliche Gitarren, Stimmen, die einem direkt ins Ohr kriechen, und die Frage, warum Musik für den einen emotionaler Volltreffer und für den anderen bloß sympathisches Hintergrundgeräusch ist.Unsere eigentliche Hausaufgabe liefert TWIN NOIR: Zwischen Punk, Elektronik, düsteren Sounds und unbedingtem Tanzdrang diskutieren wir, wie frisch die Achtziger heute klingen können. Stefan und Markus wollen am liebsten die Möbel aus dem Fenster werfen und lostanzen. Lars sucht eher Leid und Abgründe, möchte dabei aber bitte nicht auf die Tanzfläche gezerrt werden. Ludger hört derweil sehr genau hin, bevor hier irgendjemand leichtfertig zehn Punkte verteilt.Lieblingsplatten, lebende Legenden und erstaunliche BildungslückenWarum bleibt Robert Smith für uns so großartig? Wann sollte man alte Aufnahmen neu machen – und wann lieber ihre lieb gewonnenen Macken in Ruhe lassen? Über The Cure, die Toten Hosen, Placebo und Pink Floyd geraten wir mitten in die Frage, ob Musiknerds eigentlich alle großen Klassiker gehört haben müssen. Es folgen Geständnisse, die andernorts vermutlich zum Entzug des Plattenspielers führen würden. Ludger erklärt unterdessen, warum „Born to Run“ als Rechtfertigung für die Existenz der Menschheit durchaus ausreicht.Und dann wird's ernst. Auch ohne Einigkeit.Von Ikimels Provokationen führt uns das Gespräch zur Debatte um Danger Dan und das ZDF: Wo endet künstlerische Zuspitzung, wann hören wir einen Gewaltaufruf – und legen wir dieselben Maßstäbe an, wenn uns die politische Haltung dahinter nicht gefällt? Wir widersprechen uns deutlich, fragen nach und diskutieren über Kunstfreiheit, Selbstverteidigung und Verantwortung.Auch KI-Musik beschäftigt uns: Was möchten wir darüber wissen, wie ein Song entstanden ist? Und was passiert mit unserer Begeisterung, wenn ausgerechnet die berührendste Stelle von einer Maschine stammt?Zum Durchatmen erzählt Ludger vom Gent Jazz und den Alabama Shakes, Admiral Freebie sorgt für überraschende Zustimmung, und die Vergabe der nächsten Hausaufgaben entwickelt sich zu einer mittelschweren Verfahrenskrise.Setzt euch dazu, hört mit und widersprecht uns gern: Welches Album könnte uns alle vier begeistern? Wir nehmen Vorschläge entgegen. Und anschließend auseinander.Disclaimer: Aufgezeichnet am 20. Juli. Die besprochenen Debatten beziehen sich auf den Stand zum Aufnahmezeitpunkt......RUBRIK: Die HausaufgabeLars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.>>> EUER SENF DAZU:Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/>>> EUER SUPPORT:Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. Wählt selbst:• Patreon• PayPal• BitcoinAlle Support-Infos:https://www.tunefish-podcast.de/support/Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 53:>> https://open.spotify.com/playlist/4af7KcgOEZ7Ef9PdOgh2xh?si=eNva4kOlSIyl_rr-oRM5Tg Hier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen:Wenn Euch gefällt, was wir tun ...... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört.5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. Stay tunefished, Lars & Markus .....RSS-Feed zum Podcast:https://letscast.fm/podcasts/tunefish-862dcd8d/feed.....Schreibt uns eine Mail oder kommentiert auf unserer nagelneuen Website:https://www.tunefish-podcast.de/TuneFish aufInstagramBlueskyFacebookMastodon
Social Media ist längst kein reiner Marketingkanal mehr. Es ist das Leitmedium für gesellschaftliche Debatten, Trends und Konsumentscheidungen. Hans Neubert, einer der führenden Experten für digitale Medien, Autor des Bestsellers „Der Social Media Faktor“ und Vorstandsvorsitzender der Bundesvereinigung für digitale Medien, macht bei How to Hack klar: Wer als CEO oder CMO Social Media heute nicht strategisch versteht, verliert schlichtweg seine Relevanz. Doch woran scheitern Unternehmen wirklich? Meistens nicht am Wissen der Marketingteams, sondern an schlechter Führung, starren Hierarchien und gelähmten Prozessen.Im Gespräch mit Carsten Puschmann erklärt Hans Neubert, wie Gründer und Führungskräfte eine authentische Personal Brand aufbauen, warum Wiederholung der Schlüssel zu starkem Wachstum ist und weshalb Media for Equity Modelle mit Creatorn den Einzelhandel aufrütteln. Zudem beleuchtet er den Einfluss von KI auf die Medienwelt: Warum die operative Postproduktion künftig komplett von Maschinen übernommen wird, der persönliche Geschmack („Taste“) und die Idee aber unersetzlich bleiben.Wir reden über
Personal Brand. Das Wort kennst duvielleicht zu gut. Meistens meint es Logo, Farbpalette, Positionierung. Ich sag dir in dieser Folge, warum das ein Bruchteil der Wahrheit ist. Und meistens der unwichtige Teil.Mit einer Metapher, die du nicht mehr vergisst. Und drei Fragen, die dir mehr Material für deine Marke liefern als jede Vorlage.Warteliste Business-Mentoring (Herbst-Start):
Mit einer Lungenembolie ist nicht zu spassen. Hat man im Vergleich zur Vorwoche plötzlich Atemnot oder Schmerzen in der Brustgegend oder seltsamen Husten, kann dies ein Hinweis auf eine Lungenembolie sein. Meistens verursacht ein Blutgerinnsel eine Thrombose. Der Thrombus bildet sich meistens im Bereich der Becken- oder Beinvenen. Das Gerinnsel kann sich ablösen und fortgeschwemmt werden, bis es in der Lunge landet und dann die Blutzufuhr verstopft.
Habt ihr euch morgens schon mal gefragt, warum ihr wie erschlagen aus den Federn kriecht, obwohl ihr brav eure acht Stunden Schlaf hinter euch gebracht habt? Statt den Feierabend und die Nachtruhe zur echten Regeneration zu nutzen, fühlt sich der Kopf oft an wie im Nebel – und der Akku bleibt leer. Meistens suchen wir die Ursache dann bei der Matratze, dem späten Abendessen oder dem alltäglichen Stress. Doch der eigentliche Übeltäter schläft meist völlig unbemerkt mit. Wer nachts unbewusst durch den Mund atmet, schaltet das Gehirn unbemerkt in einen permanenten Mini-Alarmmodus. Warum dieser kleine Faktor euren Tiefschlaf komplett sabotiert und wie ihr das Ruder herumreißt, packen wir in dieser Episode für euch aus. Im Zentrum dieses heimlichen Energieräubers steht ein tückischer Kreislauf aus flacher Sauerstoffversorgung und winzigen Mikro-Aktivierungen. Das Gehirn wertet die Mundatmung nämlich als Stresssignal und verhindert so, dass wir in jene essenziellen Tiefschlafphasen gleiten, die für mentale Frische und Entgiftung zwingend nötig sind. Um diesem unsichtbaren Daueralarm ein Ende zu setzen, hilft reines Durchhalten natürlich nicht weiter. Mit gezielten atemphysiotherapeutischen Ansätzen lässt sich die natürliche Nasenatmung Schritt für Schritt zurückerobern, damit der Körper nachts wieder zur wahren Ruhe findet. Hört rein und erfahrt, wie ihr eure Schlafqualität nachhaltig revolutioniert! Bitte nehmt bei gesundheitlichen Problemen immer auch individuelle Beratungen bei Ärzt:innen, Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen und Therapeut:innen in Anspruch. Unsere Podcastfolgen sollen euch einen guten Impuls für eure Gesundheit geben, ersetzen aber nie eine individuelle, persönliche medizinische Betreuung und Behandlung! Ihr habt Lust auf mehr Inspirationen für ein glückliches Leben? Dann schaut auch gerne auf unserer Webseite www.praxisentero.at vorbei – dort findet ihr zahlreiche kostenlose Beiträge in unserer Mediathek und unserem Magazin! Wenn ihr Fragen zu unseren Angeboten oder Anregungen für kommende #wohlfühlundgesundheitsratgeber Podcast-Themen habt, könnt ihr euch auch gerne unter office@praxisentero.at bei uns melden. Wir freuen uns auf euch!
Wenn Literatur Lebensrealitäten zeigt, mit denen man sonst nicht in Berührung kommt, dann wird sie politisch. Ein herausragendes Beispiel dafür ist die Kurzgeschichtensammlung »Heart Lamp«, auf Deutsch »Meistens bleibt die Frau ja zu Hause«, von der indischen Autorin Banu Mushtaq.
Endlich sind Banu Mushtaqs Erzählungen „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“ auf Deutsch erschienen. Die Gewinnerin des International Booker Prize prangert das Patriarchat in Heimat Indien an.
Führung macht vielen Ingenieuren Angst.Sie sind ambitioniert, spüren den Reiz – und zögern trotzdem. Meistens, weil sie im eigenen Unternehmen gesehen haben, was schlechte Führung anrichtet.Das Problem: Diese Entscheidung basiert fast immer auf Annahmen, selten auf Fakten.Dabei ist Führung keine Entscheidung fürs Leben. Kein Tattoo, sondern ein Haarschnitt.Warum der Schritt der größte Wachstumsboost deiner Karriere sein kann – und welche Stärken du nur auf diesem Weg an dir entdeckst – darüber spreche ich in dieser Folge.Show Notes:>> Mentoring für Ingenieure: skool.com/mentorwerk>> No Zero Days – Buch für Ingenieure: nozerodays.de/buch>> Mentornotes Newsletter: mentorwerk.de/newsletter>> Tim bei YouTube: youtube.com/@schmaddebeck>> Tim bei LinkedIn: linkedin.com/in/timschmaddebeck>> Tims Buchempfehlungen: mentorwerk.de/buecherStichworte zur Folge:Führungskraft werden, soll ich Führungskraft werden, erste Führungsrolle, Teamleiter werden, vom Ingenieur zur Führungskraft, Führungsverantwortung übernehmen, Angst vor Verantwortung, Führung lernen, Leadership für Ingenieure, technische Führungskraft, Karriereentscheidung, Fachlaufbahn oder Führungslaufbahn, Führungslaufbahn, Two-Way Door, reversible Entscheidungen, Entscheidungen treffen, Entscheidungen unter Unsicherheit, blinde Flecken erkennen, verborgene Stärken entdecken, Persönlichkeitsentwicklung, Komfortzone verlassen, Gehaltsentwicklung Führungskraft, Karrieresprung, Selbstbewusstsein im Job, souverän auftreten, Work Life Balance Führungskraft, Geschäftsführer werden, First Principles, Ingenieur Karriere, Podcast für Ingenieure
Was passiert eigentlich, wenn zwei Musiker konsequent jede Schublade verweigern?In dieser Episode erfüllen wir uns einen lang gehegten Wunsch und begrüßen endlich Jarii van Gohl und Andrej Dietrich, die beiden Musiker hinter der legendären Band DŸSE im TuneFish Musiknerd Podcast. Und aus einem Gespräch über Noise Rock wird ziemlich schnell eine philosophische Reise über Mauern – echte, gesellschaftliche und die in unseren eigenen Köpfen.Wir sprechen darüber, warum kreative Grenzen oft spannender sind als grenzenlose Möglichkeiten, weshalb ein absichtlich schief gesungener Song vielleicht einer der wichtigsten ihrer Karriere ist und warum DŸSE sich lieber weiterentwickeln, als zum hundertsten Mal dieselbe Platte aufzunehmen. Es geht um Punk als Haltung, um Humor als Einladung statt Klamauk, um David Bowie, Igor Strawinsky, Tarantino und die Kunst, Menschen lieber neugierig zu machen als ihnen Antworten vorzusetzen.Natürlich tauchen wir auch tief in die Geschichte der Band ein: Wie klingt ein Duo so gewaltig? Warum kann Beschränkung kreativer sein als Überfluss? Weshalb ist DŸSE für viele Musiker*innen eine der spannendsten Bands Deutschlands? Und warum entstehen manche ihrer radikalsten Ideen genau dort, wo andere längst aufgehört hätten?Außerdem reden wir über das außergewöhnliche Kunstprojekt MAU R, Demokratie, gesellschaftliche Verantwortung und darüber, weshalb „Nazis raus“ zwar richtig ist, aber noch lange nicht das Ende eines Gesprächs sein sollte.Diese Episode ist kein klassisches Bandinterview. Sie ist ein gemeinsamer Gedankenspaziergang über Musik, Kunst, Kreativität, Zweifel, Haltung und die Frage, wie wir vielleicht ein paar Mauern weniger mit uns herumtragen könnten.Ach ja ... und ganz nebenbei erfahrt ihr auch noch, warum ein bewusst miserabel gespielter Song manchmal verdammt viel mehr Aussagekraft besitzen kann als der perfekte Hit.Viel Spaß mit einer der tiefsten, lustigsten und inspirierendsten TuneFish-Folgen bisher......EIN PAAR LINKS FÜR EUCH:DŸSE – offizielle Website Der zentrale Link: aktuelle Tourdaten, Shop, Musik und die aktuellen MAU-R-Aktivitäten laufen dort zusammen. Offizielle Website von DŸSEMAU R / aktuelle Tour & ProjektDŸSE – MAU R und aktuelle TourAudiochimaere Die offizielle Bandcamp-Seite mit Trackliste, Credits und sämtlichen beteiligten Gästen. Die EP erschien am 15. September 2025; beteiligt sind unter anderem Laura Kempa, Fatima von Dead End Kids, Daniel Kotitschke von Van Holzen, Harry Armstrong von Orange Goblin und Reverend Beat-Man. DŸSE – Audiochimaere auf BandcampWidergeburt Die offizielle Bandcamp-Seite bmit der umfangreichen Gästeliste – darunter Farin Urlaub, Alexander Dietz, Oliver Riedel, Thorsten Scholz und weitere. DŸSE – Widergeburt auf BandcampDŸSE auf Spotify „Jetzt einfach weiterhören“. Dort sind Widergeburt, Audiochimaere, MAU R und die weitere Diskografie gebündelt. DŸSE auf Spotify.....RUBRIK: Die HausaufgabeLars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.>>> EUER SENF DAZU:Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/>>> EUER SUPPORT:Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. Wählt selbst:• Patreon• PayPal• BitcoinAlle Support-Infos:https://www.tunefish-podcast.de/support/Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 52:>> https://open.spotify.com/playlist/2vZTk6xWHmjC0XvNvLsupi?si=0f2d3348ffe34edeHier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen:Wenn Euch gefällt, was wir tun ...... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört.5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. Stay tunefished, Lars & Markus .....RSS-Feed zum Podcast:https://letscast.fm/podcasts/tunefish-862dcd8d/feed.....Schreibt uns eine Mail oder kommentiert auf unserer nagelneuen Website:https://www.tunefish-podcast.de/TuneFish aufInstagramBlueskyFacebookMastodon
Karoline Leavitt hatte auf alles eine Antwort. Meistens musste sie dazu nicht eine Sekunde lang überlegen. Was dann folgte, war meist weder sorgfältig abgewägt noch besonders respektvoll. Sie griff Medienschaffende an, brach Medienkonferenzen ab, verweigerte einzelnen Medien die Möglichkeit, Fragen zu stellen – ganz im Stile (und ganz im Sinne) ihres Chefs, Donald Trump. Seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit war sie Sprecherin des Weissen Hauses. Wegen ihres konfrontativen Stils und ihres Tempos verglich Trump sie auch mit einem «Maschinengewehr». Letzte Woche hat Karoline Leavitt angekündigt, per Ende August als Sprecherin des Weissen Hauses zurückzutreten. Die erst 28-Jährige ist vor rund zwei Monaten zum zweiten Mal Mutter geworden und will sich nun mehr Zeit für ihre Familie nehmen. So lautet die offizielle Begründung für ihren Rücktritt. Damit reiht sich Karoline Leavitt ein in eine Serie hochrangiger Beamter und Beraterinnen, die in den letzten Monaten ebenfalls ihr Amt abgegeben haben – oder abgeben mussten: Heimatschutzministerin Kristi Noem, Justizministerin Pam Bondi, Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard oder Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer sind nur ein paar von ihnen. Was ist da los? Sind es mehr Abgänge als noch in Trumps erster Amtszeit? Und was sagt das über die Regierung aus? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die Kaskade an Kündigungen und Rücktritten in und um Trumps Regierung ein – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Host: Noah Fend Mehr zu den Abgängen um Trump: Karoline Leavitt tritt zurück – diese Momente bleiben in Erinnerung Generalstaatsanwältin entlassen: Der Aufstieg und der Fall von Pam Bondi Kristi Noem verärgerte Trump – und wurde jetzt entlassen Karoline Leavitt: Trumps «Maschinengewehr» schweigt – ausnahmsweise Lori Chavez-DeRemer: Partys, Rosé-Wein und eine Affäre: Darum tritt Trumps Arbeitsministerin zurück Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
2,5 - 3,5 Stunden Handy pro Tag. Meistens abends - und unbewusst. Und genau da liegt das Problem – denn der Moment, in dem du „mal kurz entspannst" mit Reels, Stories und Scrollen, ist genau der Moment, in dem dein Gehirn auf Hochtouren läuft und dein Schlaf sich still verabschiedet. In dieser Folge spreche ich ganz offen darüber, was Social Media mit deinem Dopaminsystem macht, warum „mal kurz scrollen" biologisch gesehen genauso funktioniert wie Glücksspiel oder Drogenrausch – und warum du dich danach trotzdem schlecht fühlst. Und ich erzähle ehrlich, was ich selbst ausprobiert habe: Apps mit Zeitlimits (und warum die nicht wirklich helfen) Physische Unterbrechungsgeräte wie NFC-Tags und den Fokusanker Was passiert, wenn du Social Media blockierst – und plötzlich das andere Gerät in der Hand hältst. Und warum mein Gehirn danach direkt auf Handyspiele umgestiegen ist
322 Anmeldungen zu unserem ersten Webinar in Dubai. 26 Leute sind gekommen. Nach 165 Folgen war Schluss mit diesem Podcast, und ein Jahr lang wusste ich nicht, ob ich zurückkomme. Jetzt heißt er anders, und der Punkt in der Mitte ist der wichtigste Teil davon. Ich habe mir einen digitalen Zwilling gebaut, seither schreibt die KI meinen Content. Er läuft nicht besser, er läuft nicht schlechter, er läuft gar nicht. Liegt das an der KI oder an mir? 99 Prozent aller Podcasts hören nach fünf Folgen auf. Meiner hat 165 hinter sich, ich habe eine Firma auf 400 Mitarbeiter gebaut und wieder abgegeben, und meine HYROX-Zeit liegt 20 Minuten über meinem Ziel. Läuft also. Meistens. Dahinter steckt die Frage, um die es hier ab jetzt jede Woche geht: Wir vergleichen uns ständig mit den Ergebnissen der anderen, statt unsere eigenen zu messen. ⭐️ Triff' eine Entscheidung: Hör' auf mit Selbst- & Ständig! Meine Masterclass unterstützt dich direkt dabei https://unternehmensathleten.link/erfolg ⭐️ Du hast aktuell das Gefühl nicht so wirklich voran zu kommen? Was sollte dein nächster Schritt sein? Wie findest du Klarheit in dem ganzen Überangebot an Wissen, Strategien und Stimmen da draußen? Lass uns gemeinsam ehrlich hinschauen! Ich nehme mir gerne Zeit um von außen auf dein Business zu schauen und dir aufzuzeigen, wo dein aktueller Engpass liegt: https://calendly.com/michael-winnige/strategie ⭐️ Du findest mich auf allen Socials wie LinkedIn, Instagram, Facebook und YouTube unter meinem Namen bzw. unter „Unternehmensathleten". Lass' dich gerne von unseren Content Nuggets inspirieren oder trete mit mir direkt in Kontakt. Ich freue mich über Kommentare, Likes und dein Feedback. Konkrete Fragen beantworte ich gerne in einer eigenen Podcast-Folge oder in unseren Live-Sessions. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/michael-winnige/ Instagram: https://instagram.com/michael.winnige Facebook: https://www.facebook.com/m.winnige YouTube: https://www.youtube.com/@unternehmensathleten ⭐️ Schreib mir in den Kommentaren! Wenn dir der Podcast gefallen hat, freue ich mich auf deinen "
Die Brotdosen der Kinder sind immer wieder ein Thema in vielen Kindertageseinrichtungen und sehr oft wird ihr Inhalt von den Fachkräften bewertet. Meistens wenn der nicht "gesund genug" ist, zu viel industriell verarbeiteten Zucker enthält und so weiter. Aber was macht das mit Kindern, wenn das Essen, das die Eltern zu Hause eingepackt haben so bewertet wird? Und was ist mit Kindern, deren Familien vielleicht kein Geld haben? Oder wenns einfach stressig zu Hause war und dann das eingepackt wird, was eben noch da ist? Das sind ja nun alles Szenarien die vorkommen. Und ich finde, da haben wir uns raus zu halten es sein denn, es liegt objektiv beobachtet eine Kindeswohlgefährdung vor. Dann müssen wir entsprechend handeln aber nur meckern geht halt nicht. Mehr dazu in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören! Alles Liebe Fea
Der Trailer zum Podcast: Warum es hier um die Entscheidungen geht, die anstehen oder danebengegangen sind — und warum am Ende kein sauberes Fazit steht. ⭐️ Triff' eine Entscheidung: Hör' auf mit Selbst- & Ständig! Meine Masterclass unterstützt dich direkt dabei https://unternehmensathleten.link/erfolg ⭐️ Du hast aktuell das Gefühl nicht so wirklich voran zu kommen? Was sollte dein nächster Schritt sein? Wie findest du Klarheit in dem ganzen Überangebot an Wissen, Strategien und Stimmen da draußen? Lass uns gemeinsam ehrlich hinschauen! Ich nehme mir gerne Zeit um von außen auf dein Business zu schauen und dir aufzuzeigen, wo dein aktueller Engpass liegt: https://calendly.com/michael-winnige/strategie ⭐️ Du findest mich auf allen Socials wie LinkedIn, Instagram, Facebook und YouTube unter meinem Namen bzw. unter „Unternehmensathleten". Lass' dich gerne von unseren Content Nuggets inspirieren oder trete mit mir direkt in Kontakt. Ich freue mich über Kommentare, Likes und dein Feedback. Konkrete Fragen beantworte ich gerne in einer eigenen Podcast-Folge oder in unseren Live-Sessions. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/michael-winnige/ Instagram: https://instagram.com/michael.winnige Facebook: https://www.facebook.com/m.winnige YouTube: https://www.youtube.com/@unternehmensathleten ⭐️ Schreib mir in den Kommentaren! Wenn dir der Podcast gefallen hat, freue ich mich auf deinen "
Wenn euer Amazon Echo plötzlich gelb leuchtet oder blinkt, ist das kein Grund zur Sorge. Eure Alexa will euch damit lediglich auf etwas Neues hinweisen. Meistens ist die Lösung ganz einfach, aber manchmal kann der gelbe Ring auch hartnäckig bleiben. Wir zeigen euch, was dahintersteckt, wie ihr das Blinken sofort beendet und was ihr tun könnt, wenn es nicht verschwinden will.
In Spanien, Frankreich und Portugal brennen riesige Waldflächen. Auch in Deutschland steigt das Risiko. Försterin Leonie Münzer sagt: "Meistens sind es einfach wir Menschen, die Mist bauen." Wie groß ist die Waldbrandgefahr wirklich?**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartnerin: Leonie Münzer, Försterin im Studium Gesprächspartner: Mathias Tertilt, Wissenschaftsjournalist**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Master of Search - messbare Sichtbarkeit auf Google (Google Ads, Analytics, Tag Manager)
Jemand kommt auf deine Webseite, bleibt 30 Sekunden und geht wieder. Was bleibt hängen? Meist nur ein Bruchteil dessen, was dein Unternehmen wirklich ausmacht. Wer dich kennt, ist begeistert – wer dich nicht kennt, hält dich für austauschbar. In dieser Folge geht es darum, warum das passiert und wie du deine Substanz nach außen bringst. ---- Warum die Substanz nicht ankommt Nicht dein Angebot ist das Problem, sondern wie du es kommunizierst. Drei Gründe stecken fast immer dahinter. • Du bist zu nah dran: Was besonders ist, fühlt sich für dich längst normal an – also erzählst du es nicht mehr. • Du machst zu viel: Bei zu vielen Botschaften gehen die wichtigen unter. • Du erzählst nur Fakten: zuverlässig, kompetent, persönlicher Ansprechpartner – das ist austauschbar und bewegt niemanden. ---- Fakten informieren, Emotionen bewegen Menschen bewegen Gefühle und Geschichten, keine Aufzählung von Leistungen. Genau da liegt dein Hebel. • Finde ein bis drei Dinge, für die du wirklich stehst – nicht zehn. • Frag dich: Wofür bekommst du Lob und Anerkennung von Menschen, die dich schon kennen? • Transportiere das Gefühl dahinter, nicht nur die Fakten – etwa, dass du dir Zeit nimmst und die Sorgen deiner Kunden wirklich verstehst. • Trau dich, Geschichten zu erzählen: deine eigene und die deiner Kunden. ---- Das Material hast du längst Die passenden Geschichten musst du dir nicht ausdenken – sie liegen schon vor. • Kundenstimmen, Google-Bewertungen, Lob aus E-Mails und Gesprächen, Fallstudien. • Über YouTube, Podcast oder Social Media kannst du deine Geschichte und die deiner Kunden erzählen. • Wichtig: Alles muss wahr sein – eine Lüge fällt dir früher oder später auf die Füße. ---- Erst die Botschaft, dann die Reichweite Wer Werbung auf eine Seite schickt, die die Substanz nicht rüberbringt, kauft Klicks für eine Seite, die schlecht konvertiert. • Mehr Sichtbarkeit hilft wenig, wenn Menschen nicht verstehen, was dich besonders macht. • Schau dir deine Webseite mit den Augen eines Fremden an – oder lass einen Außenstehenden draufschauen. • Versteht diese Person in wenigen Sekunden, was du anbietest und welche Substanz dahintersteckt? ---- Wenn die, die dich kennen, begeistert sind und Fremde dich für austauschbar halten, liegt es nicht am Angebot, sondern an der Kommunikation. Der erste Schritt ist ein ehrlicher Blick auf deine Außendarstellung. Wenn du dabei einen Blick von außen möchtest, findest du mehr auf master-of-search.de.
Für einen König zu arbeiten, ist nicht leicht. Meistens hielt sich Johann Joachim Quantz an die Etikette, manchmal aber traute er sich, Widerworte zu geben. Das fand sein Schüler und König, Friedrich der Große, natürlich gar nicht gut.
Meistens kommen die Diebe nachts. Auf den Hinterhöfen von Fastfoodketten, Imbissen und Restaurants knacken sie Schlösser und schaffen ihre fettige Beute weg. Altes Speisefett ist ein wertvoller Rohstoff, unter anderem für Biodiesel. Der illegale Verkauf ist lukrativ. In dieser 11KM-Folge erzählt die Investigativjournalistin Katja Hackmann vom Saarländischen Rundfunk, wie sie versucht hat, die Spur der Fett-Diebe zu verfolgen. Diese Folge ist ein 11KM Classic und lief zum ersten Mal am 21.04.2026.Hier geht's zum ARD-Plusminus-Film „Die Altfett-Mafia – Fritteusen-Öl als Diebesgut“ von Katja Hackmann und Caroline Uhl:https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/die-altfett-mafia-fritteusen-oel-als-diebesgut/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cy9lMWU1YjhmNC05ZDMwLTQxOGUtYjVkNS1kNzZmNjFhZjM5YTk Und hier könnt ihr das Radio-Feature “Altfett-Mafia im Saarland” nachhören:https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7689b0c46a77e14d/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds:https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor:innen: Charlotte Horn und Jakob Müller Mitarbeit: Claudia Schaffer, Nadja Mitzkat, Nicole Dienemann Host: David Krause Produktion: Konrad Winkler, Jonas Teichmann, Jaqueline Brzeczek und Christine Dreyer Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Veränderung geschieht selten über Nacht. Meistens ist sie langsam, herausfordernd und nicht kontrollierbar – und trotzdem voller Hoffnung. In dieser Predigt geht es darum, wie Jesus Menschen nicht nur verbessert, sondern von innen heraus verwandelt. Was prägt dich? Welches Bild von Gott formt dein Leben? Und welche Räume kannst du öffnen, damit Gottes Liebe und sein Geist in dir wirken können? Eine Predigt von David Schimmel.
"Ich bin eigentlich gar nicht gut genug dafür." "Die tun mir doch einen Gefallen." "Wenn die wüssten, wer ich wirklich bin..." Diese Gedanken kennst du. Vielleicht sogar heute noch. Das Imposter-Syndrom ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen dafür, dass du einen hohen moralischen Kompass hast. Dass dir Integrität wichtig ist. Dass du dich nicht einfach durchmogelst. Sind echte Betrüger die, die sich diese Frage stellen? Meistens nicht. In dieser Folge spreche ich mit meinem Mann Mike über mein neues Buch "Heute hör ich auf zu zweifeln" und darüber, wie das Imposter-Syndrom unser Leben im Verborgenen steuert. Warum Perfektionismus oft kein Qualitätsanspruch ist, sondern Schutzschild. Warum wir uns aufreiben, obwohl wir nachts um drei Uhr wach liegen und nicht wissen, wie wir das alles schaffen sollen. Warum wir uns verstellen, je nach Raum, je nach Mensch und dabei vergessen, wer wir eigentlich sind. 70% aller Menschen kennen Imposter-Gedanken. Du bist also nicht allein. Und du bist auch nicht das Problem. Was du in dieser Folge bekommst: die fünf Imposter-Archetypen, einen ersten Selbstcheck und konkrete Strategien, wie du aufhörst, dein eigenes Leben von der Seitenlinie aus zu beobachten – und endlich wieder mittendrin bist. Es muss nicht perfekt sein. Es muss nur ehrlich sein. Der Link zu meinem neuen Buch: https://amzn.eu/d/0darvMTo
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms aktuelle Ereignisse der Woche. Wir beginnen mit einer Analyse der Verhandlungen im Nahen Osten, wobei wir die unterschiedlichen Interessen der Regierungschefs der USA und Israels näher betrachten. Anschließend sprechen wir über Deutschlands Wiederaufrüstung und Verteidigungsausgaben, die in Frankreich offenbar Besorgnis ausgelöst haben. In unserem Wissenschafts- und Technologiethema sprechen wir über einen Bericht der Universität der Vereinten Nationen, der davor warnt, dass die Umweltauswirkungen von KI-Rechenzentren mittlerweile eine Größenordnung erreicht haben, die mit der von ganzen Ländern vergleichbar ist. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms diskutieren wir über das Finale der French Open. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf The Passive Voice – Part 3. Viele Deutsche lieben ihren Balkon. Er ist eine Wohlfühloase, wo man sich wie zu Hause fühlt – wo man ja auch tatsächlich ist. Meistens wird er gemütlich und individuell eingerichtet. Manche verbringen sogar gerne ihren Sommerurlaub dort. Doch es gibt auch Regeln zu beachten. Außerdem sprechen wir über Hape Kerkeling, einen deutschen Komiker, der seit Jahrzehnten wirklich alles und jeden auf den Arm nimmt. Und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Auf den Arm nehmen. Unterschiedliche Interessen von Trump und Netanjahu erschweren die Verhandlungen im Nahen Osten Frankreich ist besorgt über die Aufrüstung und die Verteidigungsausgaben Deutschlands KI-Rechenzentren verbrauchen so viel Energie wie ganze Länder Viele Überraschungen bei den French Open 2026 Urlaub auf Balkonien Hape Kerkeling
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms aktuelle Ereignisse der Woche. Wir beginnen mit einer Analyse der Verhandlungen im Nahen Osten, wobei wir die unterschiedlichen Interessen der Regierungschefs der USA und Israels näher betrachten. Anschließend sprechen wir über Deutschlands Wiederaufrüstung und Verteidigungsausgaben, die in Frankreich offenbar Besorgnis ausgelöst haben. In unserem Wissenschafts- und Technologiethema sprechen wir über einen Bericht der Universität der Vereinten Nationen, der davor warnt, dass die Umweltauswirkungen von KI-Rechenzentren mittlerweile eine Größenordnung erreicht haben, die mit der von ganzen Ländern vergleichbar ist. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms diskutieren wir über das Finale der French Open. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf The Passive Voice – Part 3. Viele Deutsche lieben ihren Balkon. Er ist eine Wohlfühloase, wo man sich wie zu Hause fühlt – wo man ja auch tatsächlich ist. Meistens wird er gemütlich und individuell eingerichtet. Manche verbringen sogar gerne ihren Sommerurlaub dort. Doch es gibt auch Regeln zu beachten. Außerdem sprechen wir über Hape Kerkeling, einen deutschen Komiker, der seit Jahrzehnten wirklich alles und jeden auf den Arm nimmt. Und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Auf den Arm nehmen. Unterschiedliche Interessen von Trump und Netanjahu erschweren die Verhandlungen im Nahen Osten Frankreich ist besorgt über die Aufrüstung und die Verteidigungsausgaben Deutschlands KI-Rechenzentren verbrauchen so viel Energie wie ganze Länder Viele Überraschungen bei den French Open 2026 Urlaub auf Balkonien Hape Kerkeling
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Effizienter Lernen - Arbeiten - Leben! Der Selbstmanagement und Zeitmanagement Podcast!
Du bist Unternehmer, Partner, vielleicht Elternteil, Freund, Sportler – und du versuchst, all diese Rollen irgendwie unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis: Die lauteste Rolle gewinnt. Meistens ist das die Arbeit. Alles andere bekommt die Reste. Und dann wunderst du dich, warum du trotz vollem Kalender das Gefühl hast, dass wichtige Bereiche deines Lebens auf der Strecke bleiben. Work-Life-Balance? Vergiss das Konzept – es hat nie funktioniert, weil es so tut, als gäbe es nur zwei Seiten. In Wahrheit hast du fünf, sechs, sieben Rollen. Und jede davon verdient einen bewussten Plan. In dieser Folge zeige ich dir, wie du mit rollenbasiertem Zeitmanagement aufhörst zu jonglieren und anfängst, bewusst zu steuern.
Ein letztes Mal mit dieser einen Person sprechen, eine Revolution miterleben, die Gadgets der Zukunft sehen: Alles, was wir dafür bräuchten, wäre eine Zeitmaschine! Meistens ging es in die Vergangenheit - zu den Großeltern, zu Musik-Idolen oder um große Katastrophen zu verhindern.
Der Klassiker: Die Saison ist fast vorbei, alle sind urlaubsreif – und plötzlich fällt auf, dass für nächste Saison noch ein Co-Trainer fehlt. Dann wird schnell eine WhatsApp geschrieben, beim Elternabend halbherzig gefragt oder im August gehofft, dass sich schon irgendjemand findet. Meistens passiert genau das nicht. Und ein paar Wochen später steht wieder ein Trainer alleine mit 14 Kindern auf dem Platz. In dieser Folge sprechen Joscha und Sako darüber, warum Trainergewinnung nicht erst beginnt, wenn der Notfall da ist. Warum auch ein Zweier-Trainerteam oft noch kein stabiles Fundament ist. Und warum gerade jetzt – bei gutem Wetter, Sommerturnieren, Saisonabschluss und Vorfreude auf die neue Runde – der perfekte Moment ist, um Eltern, ehemalige Spieler oder andere Helfer ins Team zu holen. Außerdem geht es darum, warum Trainermangel nicht nur ein organisatorisches Problem ist, sondern die komplette Vereinsentwicklung ausbremst: Wer zu wenig Trainer hat, kann schlechte Lösungen kaum ersetzen, neue Ideen schwerer durchsetzen und bleibt dauerhaft im Feuerwehrmodus. Sako bringt dazu zwei konkrete Werkzeuge aus dem Trainergewinnungskurs mit: eine ehrliche Status-Quo-Analyse für den gesamten Verein und ein Formular für Elternengagement, mit dem Vereine nicht mehr nur auf die drei Immergleichen angewiesen sind. Zum Einstieg gibt es außerdem einen spannenden Abstecher in den Profifußball: Markus Krösche will den Kader von Eintracht Frankfurt verschlanken und mehr Plätze mit NLZ-Spielern auffüllen. Klingt weit weg vom Kinderfußball – führt aber direkt zur Frage, wie viel Breite, Qualität und Verlässlichkeit ein Team wirklich braucht. Eine Folge für alle Trainer, Jugendleiter und Vereinsmenschen, die nächste Saison nicht wieder improvisieren wollen.
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
Thilo hasst das Internet. Meistens jedenfalls und heute mehr als früher. Rose Tremlett liebt das Internet. Meistens jedenfalls. Und sie muss es wissen: Rose ist Internet-Feuilletonistin bei der ZEIT und schreibt regelmäßig über alles, was dort passiert. Wirklich alles. Egal ob Love Island mit Früchten, Brainrot, AI-Slop, Looksmaxxing, die Cyberdeck-Bewegung... die Liste ist lang und wird immer länger, denn Trends sind schneller in und wieder out, als Thilo „Patreon“ sagen kann. Wer mit diesen Begriffen gerade nichts anfangen konnte: Don't worry, Rose erklärt sie in dieser Folge. Und sie erklärt, wohin sich das Internet bewegt und warum wir vielleicht gerade vor einer Revolution stehen. Und die geht uns alle etwas an. Die wichtigste Frage: Kann das Internet wieder zu einem Ort werden, den man lieben kann? Denn offline gehen ist (zumindest für diejenigen, die am Nabel der Zeit leben wollen) keine Option. Außer man liest Roses Kolumne. Zu der geht es hier: https://www.zeit.de/autoren/T/Rosemary_Tremlett/index Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Meistens kommt sie in einem Topf daher und ist auch in der Menge reichhaltig. Reichhaltig ist sie auch für die Haut. Kein Wunder, spricht man von Butter. Aber die Bezeichnung Butter könnte auch auf die Sheabutter zurückgehen. Sheabutter wird vom afrikanischen Karitébaum gewonnen, besser gesagt von den Kernen der Früchte. Die Kerne erinnern an Nüsse, sind aber – eben – Kerne, die reichhaltig sind an pflegendem Fett. Das Fruchtfleisch der Karitéfrüchte wird übrigens gegessen. Bodybutter ist reichhaltig und pflegt. Gerade an trockenen Körperstellen wie den Schienbeinen oder den Ellenbogen, sagt der Apotheker Martin Emch.
Moinsen! Piet wohnt in Schleswig-Holstein. Meistens spricht er Hochdeutsch. Aber er spielt seit vier Jahren Theater, und dort spricht er Plattdeutsch. Mit Fabian.
Nach einer Trennung kommt bei vielen irgendwann der Moment: Ich will ihn oder sie zurück. Das fühlt sich nach Liebe an. Meistens ist es das nicht. In dieser Folge schauen wir uns ehrlich an, was wirklich hinter dem Wunsch steckt, den Ex zurückzugewinnen – und warum dein Gehirn dir dabei eine Menge erzählt, das nicht stimmt. 1. Für alle, die nach einer Trennung nicht loslassen können: Du verstehst, warum dein Gehirn die Vergangenheit automatisch verklärt – und wie du aufhörst, gegen die falsche Realität anzukämpfen. 2. Für alle, die sich fragen, ob es Liebe oder Abhängigkeit ist: Du bekommst konkrete Anhaltspunkte, um den Unterschied zu erkennen – ehrlich, ohne Schönfärberei. 3. Für alle, die sich in einer Beziehung verloren haben: Du lernst, was Krückenbeziehungen sind und warum manche Trennungen sich so bedrohlich anfühlen, obwohl sie richtig wären. 4. Für alle mitten im Liebeskummer: Du bekommst Orientierung, was du jetzt tun kannst – statt weiter in der Grübelschleife zu drehen.
Meistens kommen die Diebe nachts. Auf den Hinterhöfen von Fastfoodketten, Imbissen und Restaurants knacken sie Schlösser und schaffen ihre fettige Beute weg. Altes Speisefett ist ein wertvoller Rohstoff, unter anderem für Biodiesel. Der illegale Verkauf ist lukrativ. In dieser 11KM-Folge erzählt die Investigativjournalistin Katja Hackmann vom Saarländischen Rundfunk, wie sie versucht hat, die Spur der Fett-Diebe zu verfolgen. Hier geht's zum ARD-Plusminus-Film „Die Altfett-Mafia – Fritteusen-Öl als Diebesgut“ von Katja Hackmann und Caroline Uhl: https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/die-altfett-mafia-fritteusen-oel-als-diebesgut/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cy9lMWU1YjhmNC05ZDMwLTQxOGUtYjVkNS1kNzZmNjFhZjM5YTk Und hier könnt ihr das Radio-Feature “Altfett-Mafia im Saarland” nachhören: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7689b0c46a77e14d/ “Streifenfragen – was dir Polizisten sonst nicht erzählen” ist unser Podcast-Tipp: https://www.ardsounds.de/sendung/streifenfragen-was-dir-polizisten-sonst-nicht-erzaehlen/urn:ard:show:63691eca6856d040/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor:innen: Charlotte Horn und Jakob Müller Mitarbeit: Claudia Schaffer, Nadja Mitzkat, Nicole Dienemann Host: David Krause Produktion: Konrad Winkler, Jonas Teichmann, Jaqueline Brzeczek und Christine Dreyer Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Heute wird gemaxxed: BastiMasti versucht fremde Leute im echten Leben anzusprechen und verwickelt in Shopping-Apps stylische Frauen in gruselige Chats. Während der Frühling erwacht, sitzt anredo drinnen, kassiert neue Skandal-Rechnungen und produziert ein komplettes Musical. BastiMasti ist im Selbstversuch: Extrovertiert-Maxxing. Mehr rausgehen, mehr Leute ansprechen, mehr Main Character Energy. Und plötzlich steht er an der roten Ampel neben einer hübschen Frau im weißen Mazda MX5. Jetzt zählt's. Aber was sagt man? Wie geht man von Smalltalk zu… irgendwas mit Zukunft? anredo hat natürlich sofort 17 Strategien parat, die alle ein bisschen zu viel sind. Parallel läuft das große Selbstoptimierungsprogramm. Looksmaxxing ist plötzlich Thema. Skincare, Sonnencreme und die Frage, wie viele Knochen sich die beiden im Gesicht brechen müssen, um halbwegs gut auszusehen. Während BastiMasti schon tief im Rabbit Hole steckt, bleibt anredo eher Team Dieter-Bohlen-Filter. Zwei Lebensrealitäten, ein Ziel: Besser aussehen. Oder zumindest so tun als ob. Und dann kommt Vinted. Für BastiMasti kein Marktplatz, sondern ein Strategiespiel. Lowballen bis zum Limit, Gegenangebote provozieren und dabei irgendwie noch nicht komplett geblockt werden. Meistens zumindest. Während er fremde Frauen dort wie ein Creep nach Größe und Gewicht fragt, um die perfekte Passform zu checken, sitzt anredo daneben und versteht die Welt nicht mehr. Währenddessen lebt der nämlich in seinem ganz eigenen Film. Zwischen Kärcher-Fantasien, absurden Alltagsgeschichten und einer neuen, schmerzhaften Tesla-Rechnung entsteht plötzlich ein komplettes Musical. Während BastiMasti draußen Menschen anspricht, sitzt anredo mit halb runtergelassenem Rollo und produziert große Kunst. Zwei Wege durch den Frühling, beide auch ohne Looksmaxxing maximal unterhaltsam. Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Versicherungen, Kosmetik oder Pulverl an Freunde und Familie verkaufen… und sie dann auch noch selbst als Verkäufer anwerben und Provisionen kassieren: Network Marketing boomt seit Corona. Von den großen Versprechen bleiben meist nur Verlustgeschäfte. Die Wirtschaftsethikerin Claudia Groß erklärt die Praktiken der Unternehmen.
Es ist kaum zu glauben, doch ebenso wahr: Tobi ist zurück. Natürlich nur, weil niemand in seine Fußstapfen treten konnte (oder wollte). Die Tennisprofis hinterlaßen seit dieser Woche ihre Fußabdrücke im Sand. Meistens ist dieser rot, doch ganz selten auch grün. Und Casper Ruud hat auf der roten Asche besondere Schritte gemacht, was auch Henrike und Daniel verbal voranschreiten lässt. Doch auch Marco Trungelliti darf sich dieser Tage einen neuen Schuh anziehen, nämlich erstmals den der Top-100-Mitglieder, was der Argentinier als ältestester Profi der Geschichte geschafft hat. Spuren im Sand sind das definitiv! Hoch lebe die Asche!
Uli Borowka war laut eigener Aussage 16 Jahre Fußballprofi & 16 Jahre Alkoholiker. In dieser Episode spricht "die Axt" über seine spezielle Karriere. In Gladbach unter Heynckes, bei Werder Bremen mit Otto Rehhagel und in der Nationalmannschaft samt Beckenbauer und Vogts. Viel Spaß mit einem Mann, der jeden Fußballer der Welt mal getroffen hat. Meistens im Zweikampf. Von Uli / Pistor Borowka, Constantin Sven / Kleine.
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Komplexität verzeiht keine Abkürzung. Gunnar Lott blickt zurück auf fünf Lebenslektionen zwischen Gaming-Journalismus, Management und eigener Selbsterkenntnis. Warum Kontrollverlust oft teurer ist als eine langsame Antwort, Empathie mehr Kraft hat als Cleverness und Führung viel mit kindlichen Mustern zu tun hat, zeigt dieses eindringlich offene Gespräch – ohne Selbstoptimierungsfloskeln, nahe an den echten Brüchen. Eine Einladung, Irrtümer, Disziplin und Körpersorge neu zu betrachten. Du erfährst... ...wie Gunnar Lott die Komplexität im Leben umarmt und daraus Stärke schöpft. ...dass Empathie im Business als unterschätzte Superkraft fungiert. ...warum Selbstkontrolle und Körperbewusstsein essenziell für Erfolg sind. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Was ist besser: das Original oder das Remake? Meistens natürlich das Original. Aber in diesem Fall ist Schuberts Remake von Beethovens Septett alles andere als eine uninspirierte Kopie – es ist furios. Von Ben Süverkrüp.