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Rund 3000 muslimische Soldatinnen und Soldaten dienen derzeit in der Bundeswehr - einen Militärseelsorger haben sie im Gegensatz zu ihren christlichen und jüdischen Kameraden nicht. Ein Pilotprojekt soll jetzt Abhilfe schaffen. Von Melahat Simsek.
Die nächste Ausbildung zum/zur zertifizierten Trauerbegleiter/in startet am 14.11.2026.Weitere Informationen & AnmeldungKostenfreie Online-Events: https://kalifornische-terrassen.de/eventsPersonen:Birgit Steinke + https://www.linkedin.com/in/birgit-steinke-a8a0832a8/ + Trauerbegleiterin, systemische Beraterin und SeelsorgerinAchim Blackstein + https://www.linkedin.com/in/achim-blackstein-10789312/ + Gesprächspartner in dieser FolgeBeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Birgit Steinke und Achim Blackstein über Trauer, Bindung und die Frage, wie Begleitung in Verlustsituationen gelingen kann. Ausgangspunkt ist der Gedanke, dass Bindung ein Grundbedürfnis ist, das wir uns nicht aussuchen – und dass der Tod eines nahestehenden Menschen uns zwingt, diese Bindung zu lösen, ohne dass wir uns dafür entscheiden. Genau darin liegt für viele Trauernde die eigentliche Herausforderung.Birgit Steinke beschreibt ihre Haltung als Beraterin mit dem Bild des weißen Blatts Papier: ohne vorgefertigtes Wissen über die Lebensgeschichte des Gegenübers, dafür mit voller fachlicher Präsenz. Sie erzählt, wie wichtig Selbstregulation über den Atem ist, um dem Nervensystem der Klientinnen und Klienten einen stabilen Bezugspunkt zu geben, und warum sie sich bewusst dagegen entscheidet, eigene Methoden pauschal auf andere zu übertragen.Ein zentrales Thema ist das Modell der wiederherstellungsorientierten Bewegung – das Pendeln zwischen Trauerschmerz und den ganz praktischen, manchmal überraschend banalen Momenten des Alltags, wie dem Aufräumen der Küche kurz nach einem Todesfall. Beide sprechen darüber, dass Bindung an Verstorbene nicht gelöst, sondern weitergeführt werden darf – etwa durch gemeinsames Erinnern in der Trauergruppe oder kleine Rituale im Alltag.Dabei wird deutlich: Trauer folgt keinem festen Plan – aber sie darf in Verbindung bleiben, statt losgelassen werden zu müssen.Trauerbegleitung, Bindungstheorie, systemische Beratung, Verlust, Trauerprozess, weiterbestehende Bindung, Trauergruppe, Selbstregulation, Seelsorge, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.de
Begegnungen beleben oft sehr und geben Anstöße für eigenes Tun und Denken. In der Mittagspause auf einem Jubiläumsfest vergangene Woche hat mir beim Spaziergang eine Mitschwester Szenen aus ihrer Arbeit erzählt. Sie arbeitet in der Seelsorge für Menschen, die in Köln auf der Straße leben und von deren Problemen in den letzten unglaublichen heißen Wochen in der Stadt. Eines Tages ist sie mit einem Bollerwagen voller Wasserflaschen unterwegs gewesen, um an den ihr bekannten Treffpunkten Wasser anzubieten und zu verteilen. Und dabei hat eine Touristin aus New York sie beobachtet und angesprochen. Und als sie verstanden hatte, worum es hier geht, ist sie mitgegangen, hat geholfen und hat, als der Wagen leer war, im nächsten Geschäft einige Kisten mit Wasser gekauft und mit ihrem Geld bezahlt, damit weiterhin Wasser verteilt werden konnte.Ganz oft ist es genau so. Menschen erleben, dass es Probleme und Schwierigkeiten gibt und beginnen damit, an Lösungen zu arbeiten und etwas zu tun. Und meist ist sehr schnell ein kleinerer oder größerer Kreis von Menschen angesteckt von der guten Idee und macht mit. Vor fast 500 Jahren hat sich ein junger Priester und Jurist aus Spanien auf den Weg nach Rom gemacht. Und dort ist er völlig entsetzt von der Not und Verwahrlosung der Straßenkinder dort. In Trastevere beginnt er sofort mit einer Schule, die für alle Kinder dort kostenlos war. Und auch hier waren viele junge Leute so angetan von der Aufgabe und dem Engagement dieses Josef von Calasanza, dass sie mitmachen wollten und an diesem Werk für Kinder arbeiten. Also wurde eine Ordensgemeinschaft gegründet und über die nächsten Jahrhunderte gab es immer mehr Schulen für arme Kinder und die Lebensverhältnisse haben sich durch die dann gut ausgebildeten Jugendlichen stark verbessert.Begegnungen geben Anstoß zum eigenen Denken und Tun. Jesus sagt: Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Manchmal ist es dann Wasser austeilen an Bedürftige, manchmal ist es eine Schule gründen für mittellose Kinder, manchmal ist es etwas ganz anderes, was Dir heute begegnet und was Dich anregt, aus diesem Wort heraus etwas zu tun.
Die mobile Circus- und Schaustellerseelsorge begleitet Menschen, die einen Großteil des Jahres unterwegs sind, bei Taufen, Trauungen, Beerdigungen und persönlichen Krisen und passt sich dabei ihrem besonderen Lebens- und Arbeitsrhythmus an. Während die Schaustellerseelsorge für viele von ihnen selbstverständlich ist und schätzungsweise rund 80 Prozent einer der beiden großen Kirchen angehören, steht die evangelische Arbeit finanziell unter Druck: Nach den bisherigen EKD-Beschlüssen sollen bis 2030 rund 71 Prozent der Mittel wegfallen. Der Podcast „vertikal horizontal“ begleitet Seelsorger Friedrich Brandi auf dem Hamburger Dom und zeigt, warum Gottesdienste zwischen Achterbahn und Ausschank mehr sind als eine kuriose Randerscheinung – und warum Schausteller um den Erhalt ihrer Seelsorge kämpfen.
Hollenbach, Michael www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Aufgeweckt und ganz Ohr Im Jesajabuch wird der Gottesknecht als jemand beschrieben, dessen Ohr jeden Morgen neu geöffnet wird, damit er hört wie ein Schüler. Kaspar Kunz nimmt dieses Bild als Leitbild für seelsorgliche Gespräche: Menschen, die müde, belastet oder ratlos sind, brauchen kein Standardrezept, sondern jemanden, der wirklich zuhört und ihnen mit einem passenden Wort weiterhilft. Ein offenes Ohr bedeutet dabei auch, bereit zu sein, andere Sichtweisen auszuhalten und nicht nur das zu hören, was der eigenen Meinung entspricht. Echtes Zuhören schafft Vertrauen, Sicherheit und tragfähige Beziehungen. #Zuhören #OffenesOhr #Seelsorge #Vertrauen #Beziehungen #Nächstenliebe #Jesaja #Glaube #Miteinander #KasparKunz #WortZumTag Zuhören, offenes Ohr, Seelsorge, Vertrauen, Beziehungen, Sicherheit, Empathie, Gespräch, Verständnis, unterschiedliche Meinungen, Gottesknecht, Jesaja, hilfreiche Worte, Glaube, Kaspar Kunz
Ehrlich sein – aber muss man alles sagen?Michel Müller spricht über das Spannungsfeld zwischen Ehrlichkeit und Geheimnis. Ehrlichkeit schafft Vertrauen, bedeutet aber nicht, dass man einem anderen Menschen alles offenlegen muss. Es gibt Dinge, die man für sich behalten darf und manchmal sogar sollte. Gleichzeitig kann ein Geheimnis auch aus Scham oder Angst entstehen, obwohl es guttun würde, sich jemandem anzuvertrauen. Besonders bei belastenden Themen wie einer Krankheit kann es hilfreich sein, die Wahrheit mit einem vertrauten Menschen zu teilen. In der Seelsorge gibt es einen geschützten Raum, in dem man Dinge aussprechen kann, ohne dass sie weitergetragen werden. So kann man erfahren, ob die Wahrheit entlastet und ob es sinnvoll ist, sie auch anderen gegenüber auszusprechen. Ehrlichkeit und Verschwiegenheit brauchen beide ihren Platz.Ehrlichkeit, Vertrauen, Wahrheit, Geheimnis, Verschwiegenheit, Offenheit, Scham, Krankheit, sich anvertrauen, Seelsorge, Seelsorgegeheimnis, Entlastung, Glauben#Ehrlichkeit #Vertrauen #Wahrheit #Geheimnis #Offenheit #Seelsorge #Seelsorgegeheimnis #SichAnvertrauen #Entlastung #Glaube #WortZumTag
Artikel aus der "Theologischen Orientierung" Nr. 221 - "Geduldig hören - Seelsorge braucht die ganze Aufmerksamkeit" von Maike Sachs.Gelesen von unserer Studentin Hanne Schied.Kategorie: ReingelesenReferentin: Maike Sachs
Lachen als Ausdruck von ZuversichtBernd Siemes erzählt von einem Spruch, den er während seiner Ferien in einem Restaurant gelesen hat: «Als Gott mich schuf, dachte er und grinste: Das wird lustig.» Der Satz brachte ihn zum Lachen und liess ihn darüber nachdenken, das Leben mit mehr Humor, Zuversicht und Vertrauen zu betrachten. Auch wenn der Spruch nicht theologisch ernst gemeint ist, vermittelt er für ihn eine tröstliche Vorstellung: Gott meint es gut mit uns und schenkt uns Grund zur Freude.Als Seelsorger am Unispital Zürich erlebt Siemes täglich, dass Lachen auch in schwierigen Situationen seinen Platz hat. Ein Lächeln kann für Menschen auf der Intensiv- oder Palliativstation zu einem kleinen, wertvollen Geschenk werden. Dabei gehören Lachen und Weinen zusammen. Besonders berührt ihn die Szene eines Vaters am Sterbebett, der seiner Tochter mit einem besonderen Lächeln sagt: «Du hast dein Leben noch vor dir. Leb es.» Für Siemes ist das Lächeln ein Werkzeug seiner Arbeit – nicht aufgesetzt, sondern Ausdruck von Wärme, Hoffnung und Zuversicht. Sein Wunsch für die Hörerinnen und Hörer: mit einem Lachen in den Tag zu gehen und dieses Lachen weiter zu schenken.#WortZumTag #Lachen #Zuversicht #Lebensfreude #Hoffnung #Vertrauen #Glaube #Seelsorge #Lächeln #Lebensmut #Freude #Gott #Wärme #LachenUndWeinenLachen, Zuversicht, Lebensfreude, Gott als Schöpfer, Vertrauen, Humor, Seelsorge, Spital, Intensivstation, Palliativstation, Lächeln als Geschenk, Lachen und Weinen, Hoffnung, Wärme, Sterbebegleitung, Lebensmut, Freude schenken
Mit P. Antonio von Elverfeldt OSsT, arbeitet für seinem Orden in Marokko und im arabischen Raum Marokko verbinden viele mit Marrakesch, der Sahara oder den Königsstädten. Kaum jemand weiß jedoch: Auch dort gibt es Christen – eine winzige Minderheit in einem fast ausschließlich muslimischen Land. Mission ist verboten, dennoch lebt die Kirche ihren Glauben: still, unscheinbar und zugleich erstaunlich lebendig. Der Trinitarier Pater Antonio von Elverfeldt blickt zunächst auf seine 25-jährige Tätigkeit als Gefängnisseelsorger in Spanien zurück. Anschließend berichtet er von seinem Dienst in der katholischen Kirche Marokkos, von der Seelsorge unter Migranten aus Subsahara-Afrika und vom christlichen Leben in einem muslimisch geprägten Land.
Im Kirchenmagazin mit Claudia Aue geht es heute um Seelsorge im Strandkorb, um chuch4night – Stellplätze, einen HSV Pilgerweg und Einsiedlerkrebse plus Wohnungspolitik.
Sollte der Staat neben den Angeboten der Religionsgemeinschaften auch eine humanistische Seelsorge für konfessionsfreie Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr etablieren? Unter den verschiedenen säkular-humanistischen Akteuren ist das Vorhaben umstritten: Während einige ein gleichwertiges, staatlich mitfinanziertes Angebot für Nichtreligiöse fordern, lehnen es andere als unzulässige Verflechtung von Staat und Weltanschauung ab. Diese Debatte betrachtet Helmut Fink in der aktuellen Folge seiner Hör-Kolumne »Freigeist« ebenso wie den sogenannten lebenskundlichen Unterricht für Bundeswehrsoldaten. Dieser Ethikunterricht für Soldaten wird zwar als weltanschaulich neutral definiert, in der Praxis jedoch fast ausschließlich von religiösen Militärgeistlichen erteilt – ein Widerspruch zum säkularen Staat. Der Beitrag Freigeist (85) • Was ist Humanistische Militärseelsorge? • Hör-Kolumne von Helmut Fink erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
NACHHOLFOLGE - Hinweis: Wir haben im Juni 2025 gesprochen. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass ich aus der Audio-Datei versucht habe mit guter Software alles rauszuholen. Leider waren die Umstände nicht optimal und ich hoffe ihr seht mir nach, dass die Tonqualität nicht so gut ist, wie gewohnt. Ab der nächsten Folge ist sie wieder Top-Qualität, so wie ihr das kennt.
Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung (IdiSB) Jungs gelten als wild, unruhig und leider oft auch als Störenfriede. Ihre Freude am Raufen und am Wettkampf werden ihnen oft als Aggressivität ausgelegt. Der Vater jedoch kann dem Jungen einen gesunden Raum für adrenalingeladene Spiele und körperbetontes Kräftemessen geben. Außerdem ist er über lange Phasen der Kindheit für den Jungen wesentliches Vorbild und Ideengeber – vor allem im Umgang mit den eigenen Emotionen. In der Lebenshilfe betrachten wir in der letzten Folge unserer Reihe über die Entwicklung der Geschlechtsidentität die dynamische Beziehung zwischen Vater und Sohn. Der Entwicklungspsychologe Dr. Markus Hoffmann schlüsselt auf, wie der Vater gut auf die Bedürfnisse seines Jungen nach männlicher Zuwendung und Erklärung einer verwirrenden Welt eingehen kann.
Um einen vielfältigen Beruf in der katholischen Kirche geht es diesmal - drei Gemeindereferent:innen erzählen.
Weltweit nehmen autoritäre und anti-demokratische Tendenzen politisch zu, die Anzahl der demokratischen Länder liegt mittlerweile wieder bei unter 50 Prozent. Johannes Czwalina, Leiter der Holocaust-Gedenkstätte in Riehen und Autor mehrerer Bücher, sieht darin ein Wiedererstarken des Faschismus. Im Talk mit Livenet-CEO Florian Wüthrich analysiert er aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und zeigt die Gefahr dahinter auf.Wir verlosen viermal das Buch «Die Rückkehr des Faschismus. Alte Dämonen in neuer Zeit» von Johannes Czwalina! Schreibe uns bis zum 31. August 2026 eine Mail mit deinem Namen und deiner Adresse an redaktion@livenet.ch - und mit etwas Glück gehört eines der Bücher bald dir.Weiterhin viel Spass beim entdecken unserer Talks!Das Buch von Johannes Czwalina:https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1077464237Zum Buch «Trügerische Heimat» von Leo Neuman:https://www.fontis-shop.ch/products/trugerische-heimatBist du oder ist jemand, den du kennst, von den sensiblen Themen in diesem Video betroffen? Wir ermutigen dich, darüber zu reden! Hier findest du Hilfe: www.livenet-beratung.ch (Seelsorge, Gebet, Adressen usw.)Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung (IdiSB) Der Vater spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung eines Mädchens zur Frau: Während Mutter und Tochter von ihrer weiblichen Natur her ähnlich "schwingen", löst der Vater als geschlechtsverschiedene Bezugsperson diese enge Bindung auf und hilft dem kleinen Mädchen dabei, eine eigene Identität zu finden. In der Lebenshilfe mit Markus Hoffmann vom Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung geht es diesmal darum, wie Väter ihren Töchtern helfen können, zu selbstbewussten jungen Frauen heranzuwachsen.
In dieser Episode sprechen wir darüber, wie seelische Verletzungen entstehen, warum verdrängter Schmerz nicht von selbst verschwindet und wie echte Heilung beginnt. Gemeinsam schauen wir auf biblische Perspektiven, die Weisheit der Psalmen und wertvolle Impulse aus der Seelsorge. Du erfährst: Warum niemand unverletzt durchs Leben geht. Weshalb Verdrängung keine Heilung ist. Wie innere Glaubenssätze unser Leben bestimmen. Warum Vergebung in erster Linie dich selbst befreit. Welche Schritte zu einem heilenden Herzen führen. Bibelstellen: Psalm 13 · Römer 7 · Matthäus 26 · Johannes 7,38 u. a. Hinweis: Diese Episode ersetzt keine therapeutische oder professionelle seelsorgerliche Begleitung bei schweren Traumata. Wenn dir die Episode geholfen hat, freue ich mich über ein Like, ein Abo und wenn du sie mit Menschen teilst, die gerade Ermutigung brauchen. Folge direkt herunterladen
Riede, Frank; Sollich, Robert www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung (IdiSB) Warum empfindet sich ein Junge als männliches Wesen - oder auch nicht? Das hängt nicht nur mit Genen und Hormonen zusammen, sondern auch mit den prägenden Beziehungen der Kindheit. Markus Hoffmann beschäftigt sich als Berater bei Identitätskrisen seit vielen Jahren mit der Entwicklung der Geschlechtsidentität des Menschen. In der Lebenshilfe gehen wir in vier Sendungen mit ihm dem Thema auf den Grund. Heute geht es in der Lebenshilfe um die Einfluss, welche das Verhalten der Mutter auf die Entwicklung eines kleinen Jungen zum Mann hat. Denn ob ein Junge eine gesunde Einstellung zu seinem Körper entwickelt und sich selbstbewusst aus dem mütterlichen Schutzraum herauswagt, das hängt wesentlich auch von der Fähigkeit der Mutter ab, auf seine besonderen Bedürfnisse einzugehen.
Neues Zuhause mit Geschichte: Das Studentenwohnheim „Petrus Canisius“ verbindet bezahlbaren Wohnraum mit einem Stück Ingolstädter Stadtgeschichte. Weiterleben trotz Verlust: Ein Abend mit Anselm Grün und persönlichen Erfahrungen. Trauerfeier für Körperspender: Ein letzter Dienst für das Leben. Angebote in der Willibaldswoche: Eine Woche voller Begegnungen. Kann Kirche von Unternehmen lernen? Was wirtschaftliches Denken der Seelsorge geben kann. Zwischen Glaube und Mythos: 50 Jahre nach dem Tod von Anneliese Michel. Fußballfieber für den Wohnzimmertisch: Ein Ingolstädter hat ein Brettspiel entwickelt. Der Dom erzählt Geschichten: Der neue Audioguide für Kinder. Durch die Sendung führt Bernhard Löhlein
Für Hanna Henke, Anfang 30 und zweifache Mutter, ist es vor allem ein Lebensraum. In dem gibt es Probleme, aber auch Chancen und Offenheit. Landesweit ringt die Kirche mit einem Mitgliederschwund, jedoch Hanna Henke möchte Kirche in diesem Viertel gestalten, da wo viele Menschen zunächst gar keinen Zugang zu Kirche oder Religion haben. Sie initiierte den Begegnungs- und Lernort „Out of the Box“, setzt sich mit Kirche und Gesellschaft auseinander, diskutiert über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September, was Kirche hier tun kann und sollte und versucht aber auch die Kirche mit einer „feministischen Theologie“ zu erneuern. Hanna Henekes Gemeindeverband „Emmaus“ erstreckt sich über die Grenze von Halle-Neustadt hinaus, reicht bis nach Angersdorf, Niethleben und Zscherben. Insgesamt 1800 Mitglieder werden von ihr betreut. Trauungen, Beerdigungen, Predigten und Seelsorge-Gespräche gehören zu Ihrer Arbeit, aber Hanna Henke läßt auch Jugendbands in einem Schuppen auf dem Kirchgelände proben, lud in diesem Jahr das zweite Mal zum Tauffest am Heidesee unter dem Slogan „“Auftauchen, Platz nehmen, Leben“, bietet christliches Yoga an, berät Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben, befaßt sich mit den Frauen in der Heiligen Schrift, arbeitete an theologischer Forschung zu Sexarbeit. Für die Pfarrerin sind Feminismus und Tradition, Neues und Altes keine Widersprüche. Die Kirche ist Beides, sagt sie. 1992 geboren, wuchs die Tochter einer Fleischerfamilie in der Altstadt von Halle auf. Nach der Grundschule besuchte sie das Europagymnasium Latina August-Hermann-Francke in Halle und von 2007 bis 2011 die Landesschule Pforta bei Naumburg. 2011 begann Hanna Henke eine Ausbildung zur Krankenpflegerin an der Charité in Berlin. Sie fühlte sich jedoch zur christlichen Seelsorge hingezogen und studierte von 2012 bis 2020 Evangelische Theologie in Leipzig, Montpellier und Halle, schloß mit dem 1. Theologischen Examen ab und nahm noch ein Jahr ein Studium der Arabistik auf. 2020 bis 2023 absolvierte Hanna Henke das Vikariat in der Johannesgemeinde Halle und Diemitz und legte das 2. Theologische Examen ab. Seit April 2023 ist sie Pfarrerin im Kirchengemeindeverband Emmaus Halle. Moderation Carsten TeschRedaktion: Angelika Zapf
Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung (IdiSB) Warum empfindet sich ein Mädchen als weibliches Wesen - oder auch nicht? Das hängt nicht nur mit Genen und Hormonen zusammen, sondern auch mit den prägenden Beziehungen der Kindheit. Markus Hoffmann beschäftigt sich als Berater bei Identitätskrisen seit vielen Jahren mit der Entwicklung der Geschlechtsidentität des Menschen. In der Lebenshilfe gehen wir in vier Sendungen mit ihm dem Thema auf den Grund. Am Weltfrauentag starten wir mit den prägenden Einflüssen der Mutter auf ihre Tochter. Denn ob ein Mädchen zum Beispiel seine im weiblichen Gehirn angelegte besondere Fähigkeit zur Kommunikation optimal entfaltet, oder welche Einstellung es zu seinem Körper entwickelt, das hängt wesentlich auch von der mütterlichen Fähigkeit ab, auf seine Bedürfnisse einzugehen.
„Ich brauche keine Seelsorge – aber gut, dass ihr da seid.“ Diesen Satz hört Julia Hahn auf Festivals immer wieder. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erzählt die Theologin, die an der Universität Münster zum Thema Festivalseelsorge promoviert, warum Seelsorge zwischen Bühnen und Zelten ihren Platz hat und weshalb Festivals oft Räume für die großen Fragen des Lebens sind. Folge direkt herunterladen
1. Kühle Kirchen an heißen Tagen 2. EKD für vitalen Sozialstaat - neuer Debattenimpuls 3. Gespaltener denn je - die orthodoxe Kirche 10 Jahre nach dem Konzil von Kreta 4. Suchtrisiko Seelsorge - Alkoholprobleme bei Geistlichen 5. Mahnmal für die in der NS-Zeit verfolgten Zeugen Jehovas 6. Sommerserie Heilige Orte - der Hindutempel von Hamm 7. Unsinn und Sinn Moderation: Christina-Maria Purkert Von WDR 5.
In dieser Folge sprechen wir mit Beate und Olaf Hofmann über Krisenzeiten im Leben und wie man wieder Mut finden kann.
"Ich bin seit kurzem mit großer Freude wieder Teil der katholischen Kirche. Ihre Sendung hat mich auf diesem Weg entscheidend begleitet." (Zuschrift)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
"Um die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie stehen, muss man lieben, was sie lieben, und dann werden sie lieben, wen man liebt." (Schwester Bernadette Mota)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Krimis, historische Romane und die großen Fragen des Lebens: Domvikar Jörg Stockem vom Kölner Dom erzählt, warum ihn spannende Lebensgeschichten faszinieren – ob in Büchern oder in der Seelsorge. Besonders prägend sind für ihn die Begegnungen mit Menschen am Dom. "Jeder Mensch ist ja irgendwie auch ein unauslotbares Mysterium", sagt Stockem. Gerade in Beicht- und Seelsorgegesprächen dürfe er Menschen in ihren tiefsten Fragen begleiten und ihnen aus Glauben und Bibel heraus Orientierung geben.Im Evangelium spricht Jesus vom engen Tor und vom schmalen Weg, der zum Leben führt. Klingt das nicht ziemlich pessimistisch? Stockem ordnet ein, warum es Jesus nicht darum geht, Menschen auszuschließen, sondern die Bedeutung unserer Lebensentscheidungen ernst zu nehmen. Zugleich erinnert er an die Zusage Jesu: "Wer glaubt, der ist schon gerettet." Auch das bekannte Wort von den "Perlen vor die Säue" erhält eine überraschend aktuelle Deutung. Für Stockem hat jeder Mensch etwas, "das ihm heilig ist" – einen inneren Schutzraum, der Achtung verdient.Ein Gespräch über Lebenswege, das Heilige im Alltag und die Frage, wie wir zu Gott gelangen. Jetzt reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen! Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten. Geht durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor und breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind viele, die auf ihm gehen. Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und es sind wenige, die ihn finden. (Mt 7,6.12-14)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
"Im Spiel sind wir Gegner, aber nach dem Spiel sind wir alle Christen, wir sind alle Brüder, und wir haben ein kleine Gebet gesprochen, weil wir glauben." (Felix Nmecha)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Am Dienstag im "Blick in die Bibel" erzählt Sebastian Appolt, wie er als Präses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Kaplan in Neuss zwischen Strategiearbeit für die Jugend und sehr naher Seelsorge im Alltag lebt. Er liebt gerade diese Mischung aus großen Entscheidungen und besonderen Lebensmomenten wie Geburt, Hochzeit, Tod oder Erstkommunion. Im Blick auf das Tagesevangelium, in dem Jesus zur Feindesliebe aufruft, betont Appolt, dass Gottes Vollkommenheit ein Ziel bleibt, dem man sich nur annähern kann – zu erreichen ist es für Menschen nicht. Ein erster Schritt zur Feindesliebe besteht für den Priester darin, den anderen verstehen zu wollen und das Liebenswerte in jedem Menschen zu suchen. Beten verändert dabei vor allem den eigenen Blick, meint der Jugendseelsorger des Erzbistums Köln.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Ref.: Dr. med. Thomas Sitte, Palliativmediziner, Vorstandsvorsitzender der deutschen Palliativstiftung, Fulda Mit einer Patientenverfügung kann man festlegen, welche Behandlungen man wünscht, sollte man seinen Willen nicht mehr klar äußern können. Angehörigen wie Ärzten und Pflegern sollen dadurch schwierige Entscheidungen erleichtert werden. Obwohl jeder einsieht, dass das ein wichtiges Anliegen ist, schieben die meisten es vor sich her - vermutlich weil es unangenehm ist, aber auch weil der medizinische Fortschritt immer komplexere Fragen mit sich bringt. Viele Menschen sind daher unsicher, was sie überhaupt in eine Patientenverfügung eintragen sollen. Keine Verfügung zu haben führt allerdings am Ende meistens dazu, dass wildfremde Menschen als Betreuer eingesetzt werden und wesentliche Entscheidungen über Leben und Sterben treffen, ohne überhaupt die eigene Einstellung dazu zu kennen. In der Lebenshilfe schauen wir mit dem erfahrenen Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte auf sinnvolle Vorlagen und gehen die möglichen Themen einer Patientenverfügung Schritt für Schritt durch: Wiederbelebung und lebensverlängernde Maßnahmen, Schmerztherapie, künstliche Ernährung, Seelsorge usw.. Außerdem erklärt Dr. Sitte, was beim Ausfüllen einer Betreuungsvollmacht beachtet werden sollte.
"Brot des Wortes und Brot der Eucharistie (...) sein Fehlen sollte in uns ein Unwohlsein hervorrufen" (Papst Leo XIV.)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Regionalbischöfin Marianne Gorka öffnet in Folge 33 von „Mission out of control“ die Tür zu ihrem Büro und Arbeitsalltag – und zu den großen Fragen von Kirche heute. Es geht um Führung ohne Machtgehabe, um Seelsorge, Konflikte, Glauben und Zweifel, um sexualisierte Gewalt und warum Wegschauen keine Option ist. Gorka erzählt, warum sie keine Karriere geplant hat, was sie an ihrer Rolle liebt (Predigen, Menschen stärken) und was sie nervt (zähe Gremien). Dazu: Internationale Perspektiven aus der Partnerschaftsarbeit, Lernen von Kirchen im globalen Süden, die Kraft von Musik und Gemeinschaft – und warum Franzbrötchen manchmal der beste Gesprächsöffner sind. Ein ehrliches, kluges und überraschend persönliches Gespräch über Kirche zwischen Realitätssinn, Hoffnung und Humor - und leckeren Franzbrötchen, die Holger und Dirk dabei kredenzt wurden.
In unserer Welt ist Lügen das Normale. Weil der Gott dieser Welt – Satan der Lügner von Anfang ist, wird er in der Heiligen Schrift auch „Vater der Lüge“ genannt. Darum ist es oft schwer, die Wahrheit aus dem Lügengewirr in dieser Welt herauszufinden. Dieses Problem gibt es bei Gott nicht. Es wäre beleidigend, ihn […]
Krewer, Hannah www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Die Bibel gilt als "Buch der Bücher", aber ist ihr Inhalt alltagstauglich? Und dürfen Haustiere in die Kirche? Der Münchner Pfarrer Rainer Maria Schießler ist durch seine unkonventionelle Herangehensweise an die Seelsorge bekannt. Bei Bettina Ahne stellt er seine Bücher dazu vor.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 29.5.26++In Indien sind religiöse Minderheiten immer stärkeren Repressionen ausgesetzt. Auch christliche Kirchen stehen unter Druck. Neben gewalttätigen Angriffen auf Repräsentanten und Gläubige geht es auch um einen Zusammenschluss angesichts der strengen Anti-Konversionsgesetze in mehreren indischen Bundesstaaten sowie Versuche der Regierung, christliche Institutionen durch ein neues Gesetz zu enteignen. (Maria Harmer)++Mit Überalterung und Personalknappheit haben viele Ordensgemeinschaften zu kämpfen, zugleich sollen oft Aufgaben in der Seelsorge weiter bewältigt werden. Im steirischen Stift Rein, das in drei Jahren sein 900-Jahrjubiläum begeht, soll nun eine Visitation durch den Generalabt der Zisterzienser, Mauro-Giuseppe Lepori, dabei helfen, Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zu finden - übrigens, im ältesten durchgehend bestehenden Zisterzienserklosters der Welt.
Marvin Hanisch merkt an einer Tasse Kaffee, dass Körper und Geist zusammengehören.
Im dritten und letzten Teil unseres Gesprächs mit der ehemaligen Polizeiseelsorgerin Hilda Schneider geht es um den Umgang mit seelischen Belastungen im Polizeialltag. Hilda erzählt, wie sie selbst schwierige Einsätze verarbeitet hat, warum Reden so wichtig ist und wie sich die Offenheit für psychische Gesundheit bei der Polizei verändert hat. Außerdem sprechen wir über die Unterschiede zwischen Seelsorge und Psychotherapie, prägende Einsätze und die Kraft von Gemeinschaft und Austausch. Ein ehrlicher Abschluss über Menschlichkeit, Belastbarkeit und die Bedeutung von Unterstützung im Polizeiberuf.
In der heutigen Sendung geht es um ein wichtiges Thema aus der Seelsorge. Es geht um Christen, die durch den Glauben an Jesus Christus ewiges Leben empfangen haben und geliebte Kinder Gottes geworden sind. Und jetzt wollen sie dem Herrn Jesus nachfolgen und sich nach Gottes Geboten ausrichten. Doch dann entdecken sie, dass das gar […]
Esmann, Irene www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Christen auf der ganzen Welt denken Karfreitag an das Leiden und Sterben von Jesus am Kreuz.Aber ohne Tod keine Auferstehung. Weitere Themen: Reerdigung, Krankenhausseelsoge und Kollektivaussegnung
Im Podcast "Blick in die Bibel" stellt sich in dieser Woche Pfarrer Eckhard Schmid aus Weingarten vor. Seit 17 Jahren leitet er die Seelsorge in der berühmten Basilika, wo Wallfahrt, Tourismus und spirituelle Angebote zusammenkommen. Früher war das Kloster noch aktiv, heute gestaltet er das geistliche Leben neu – auch mit kreativen Formaten nach Corona.Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium bringen Pharisäer Jesus eine Ehebrecherin: "Soll sie gesteinigt werden?" Jesus antwortet: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein." Ekkehard Schmidt erklärt, dass es damals um klare Abstammung und Besitzrechte ging. Doch Jesus lenkt den Blick auf die eigene Schuld und schenkt der Frau eine neue Chance.Hört rein, um zu verstehen, warum wir oft zu schnell über andere urteilen – und wie Jesus uns zum Umdenken bringt!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit ging Jesus zum Ölberg. Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? Mit diesen Worten wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn anzuklagen.Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie das gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten.Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr! (Joh 8,1-11)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Klein, Mechthild www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Lettenbauer, Susanne www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Lettenbauer, Susanne www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
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In dieser Folge „Verfolgung und Erweckung“ in Zusammenarbeit mit AVC Schweiz berichtet Sebastian Friedrich von seiner Arbeit unter Flüchtlingen am Rand des Lagers Giharo in Burundi. Zehntausende Menschen sind dort vor dem Krieg im Osten der DR Kongo geflohen und leben unter schwierigsten Bedingungen. AVC unterstützt sie mit Seelsorge, Jüngerschaft, Mikrokrediten und praktischer Hilfe – […]