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Biker auf Pilgertour: Motorradwallfahrt mit Gottesdienst in der Spindeltalruine. Freiwillig ins Ausland - Mit Don Bosco die Welt entdecken und helfen. Zeit zum Zuhören: Das Ratschbänkle bringt Menschen ins Gespräch. Garantie oder Gewährleistung? Verbraucherrechte einfach erklärt. WM-Gegner Curacao - Ein Fußballzwerg mit starkem Glauben. Seelsorger am Ball: Eichstätt gewinnt die Fußballmeisterschaft. Wenn das Konto dichtmacht: Hilfe bei Pfändung und Überschuldung. Das digitale Erbe - Was nach dem Tod online zurückbleibt. Durch die Sendung führt Bernhard Löhlein
Imame, die in Deutschland ausgebildet werden, dann in deutschen Moscheegemeinden predigen und Seelsorger sind: Das ist schon lange Ziel der Politik und auch vieler Muslime. Damit wäre man unabhängig vom Einfluss anderer Staaten.
Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, erzählt am Dienstag im Gespräch beim "Blick in die Bibel" mit Mathias Peter von seinen Reisen und der weltweiten Arbeit von Kolping; von Mikrokrediten in Indien bis zur Unterstützung von Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Dabei spricht er auch sehr persönlich über seinen eigenen Weg vom Seelsorger zum Leiter des internationalen Hilfswerks und darüber, warum er sich im Rheinland schnell zuhause gefühlt hat.Im Evangelium geht es um die Heilung des blinden Bartimäus. Msgr. Huber erklärt, warum Wunder in der Bibel mehr sind als nur Geschichten von früher. Für ihn zeigt der Text, dass Glaube Menschen helfen kann, klarer zu sehen und neue Hoffnung zu finden. Besonders bewegt ihn die Botschaft der Barmherzigkeit, die heute wichtiger denn je sei. Eine persönliche und inspirierende Folge, die Mut macht und Lust darauf weckt, weiterzuhören.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jéricho verließ, saß am Weg ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was willst du, dass ich dir tue? Der Blinde antwortete: Rabbúni, ich möchte sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dich gerettet. Im gleichen Augenblick konnte er sehen und er folgte Jesus auf seinem Weg nach. (Mk 10,46b-52)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Am Sonntag ist Pfingsten. Das Fest steht für Verständigung über alle Sprach- und Kulturgrenzen hinweg und will Mut machen, sich für Frieden, Liebe und Zusammenhalt einzusetzen. Wie feiern Deutschlands Kirchenführer? Sie predigen Russlandangst und denken schon heute über den Einsatz im Kampfgebiet von morgen nach. Von Ralf Wurzbacher.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
Ref.: Pfr. Urs-Beat Fringeli, Wallfahrtsseelsorger und Autor, Wolfwil, Schweiz Viele Menschen tun sich schwer, zu vertrauen - zu oft sind sie enttäuscht worden. Wie wir mit Gottes Hilfe die Kraft des Vertrauens neu entdecken und dadurch Heilung erfahren können - darum geht es in der Lebenshilfe mit dem Seelsorger und vielfachen Schweizer Buchautor Urs-Beat Fringeli.
Was heißt LGBTQIA+, was bedeutet queer wirklich und was sagt die Kirche zu alledem? In dieser Folge von „Mission out of control“ gibt Theodor (Theo) Adam Antworten. Er ist Pastor und Beauftragter der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers für queersensible Seelsorge und Beratung und er weiß wovon er redet. Theo ist selbst queer, war früher eine Frau, lebt heute als Mann. „Der Leidensdruck war hoch, da ich mich selber nicht stimmig gefühlt habe, heute geht es mir richtig gut.“ Theo erzählt Holger Trocha und Dirk Freudenthal frei und offen von dieser Zeit und seinem Leben und seiner Aufgabe heute. Wie queer ist Kirche wirklich – und wie viel Widerspruch hält sie aus? Es geht um sichtbare Fortschritte und schmerzhafte Rückschläge, um Unterstützung und offene Ablehnung – oft aus den eigenen Reihen. Theodor Adam spricht über die rechtliche Lage queerer Mitarbeitender, über Bibelstellen als Waffe oder Brücke und über seinen Alltag als Seelsorger zwischen Vertrauen, Verletzlichkeit und Hoffnung.
Der Interlakner Manuel von Däniken, heute Pfarreiseelsorger in Thun, blickt auf seine Zeit in der Schweizergarde zurück. Er beschreibt das „erhebende Gefühl“, zum ersten Mal durch die Tore des Vatikans zu fahren, und die besondere Kameradschaft innerhalb der Truppe. Seine Erfahrungen, den Papst aus einer beobachtenden Rolle heraus zu erleben, prägen sein heutiges Verständnis als Seelsorger massgeblich.„Diese Zeit hat mich extrem geprägt, vor allem in meinem Menschenbild. Als Gardist lernt man, im Hintergrund zu sein und gleichzeitig extrem präsent für die Bedürfnisse der Menschen zu sein – eine Erfahrung, die mir heute als Seelsorger täglich hilft.“ — Manuel von Däniken, ehemaliger SchweizergardistFrage der Woche: Warum ist Jesus eigentlich in den Himmel aufgefahren, statt als sichtbare Figur auf der Erde zu bleiben?
Manuel von Däniken nimmt uns mit in die Schweizergarde Was bewegt einen jungen Mann in die Schweizergarde einzutreten? Manuel von Däniken erzählt, wie er seinen Weg gefunden, beschritten und sich für ein Theologiestudium entschieden hat. Er stellt die Schweizergarde vor, beginnend in der geschichtlichen Vergangenheit bis zu den heutigen modernen Aufgaben. In dieser Sendung gibt es einen Blick hinter die Kulissen und in die Welt eines jungen Menschen, der mit der Liebe und mit seiner Zukunftsplanung konfrontiert wird. Ein Gardist, der das Studium, den Dienst in der Garde und das Familienvater sein unter einen Hut bringen muss.
Ref.: Pfr. em. Gunther Josef Jäger, Pfarrei St. Sunniva in Harstad, eine der nördlichsten Gemeinden des Erdballs Jahrzehntelang hat Pfarrer Günther Jäger die katholische Kirche im Norden Norwegens mitgeprägt, als Seelsorger einer Gemeinde weit nördlich des Polarkreises. Eine kleine, aber wachsende Kirche, getragen von Gläubigen aus aller Welt. Wir blicken mit Ihm zurück auf seine Zeit in einer der säkularsten Gesellschaften Europas, auf die Herausforderungen einer internationalen Kirche - und auf das, was bleibt nach seiner Rückkehr nach Deutschland.
Ein Jahr ist es her, dass der damalige Papst Franziskus starb. Der Argentinier war der erste Nicht-Europäer im Papstamt. Er galt als bescheiden und volksnah und hatte den Ruf eines Brückenbauers. "Man hat gemerkt, dass er pastoral denkt, also Seelsorger ist. Das war ihm, glaube ich, immer ganz wichtig", sagt Stephan Ackermann, Bischof von Trier. "Franziskus hat den starken Impuls gehabt, die Kirche zu verändern. Das hat er auch getan", so Ackermann weiter. Zwar habe er weniger eine präzise Strategie verfolgt, als vielmehr Räume geöffnet für kontroverse Gespräche. Jetzt, ein Jahr später, ist Papst Leo XIV. im Amt. Dieser beeindrucke ihn, mit der Vielzahl an Terminen, die er wahrnehme, beschreibt der Bischof von Trier im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich. Was er beobachte, sei eine Fortsetzung der Impulse, die Franziskus gegeben habe. "Ich denke, dass Leo auf diesem Weg weitergeht. In einem anderen Stil, mit einer anderen Persönlichkeit - zurückhaltender, abwägender. Aber wenn man anschaut, wie er spricht, was er sagt, beruft er sich sehr oft auf Franziskus und geht diesen Weg auch weiter."
Menschen klagen, dass sich keiner Zeit für ihre Probleme nimmt. Selbst Seelsorger und kirchliche Mitarbeiter haben immer einen vollen Terminplan. Belastete Menschen ziehen sich enttäuscht in die Einsamkeit zurück oder suchen Hilfe bei okkulten Quellen. Wir nennen unser Thema: Gott hat immer Sprechstunde für uns! Diese Aussage entbindet keineswegs Seelsorger, Pastoren, Evangelisten oder Gläubige ihrer […]
In Kray ist eine ältere Frau bei einem Verkehrsunfall gestorben. Sie ist auf der Krayer Straße in Höhe der Sparkasse von einem Lastwagen überfahren worden. Seelsorger haben die zahlreichen Zeugen und Ersthelfer betreut. Das und mehr hört Ihr heute im Nachrichten-Podcast.
Es ist erstaunlich, was Künstliche Intelligenz inzwischen alles erledigen kann. Oder sollte man besser sagen, vorgibt zu können? Warum finden so viele Menschen KI inzwischen als einen guten Seelsorger? Irgendetwas stimmt hier nicht.
In ganz Polen feiern die Gläubigen am Ostersonntag eines der wichtigsten Feste im christlichen Kalender - die Auferstehung Christi. Im überwiegend römisch-katholischen Land ist Ostern tief in der Tradition und im christlichen Erbe verwurzelt. Mehr dazu im Magazin. Der Glaube und das Wort - sie begleiten viele Menschen in Polen seit Generationen. Eine besondere Rolle spielte dabei auch das Radio. Als im Jahr 1952 die polnische Redaktion von Radio Free Europe ihre Arbeit aufnahm, betonte ihr Leiter Jan Nowak-Jeziorański, seine Mitarbeiter seien keine „Seelsorger“. Ganz zutreffend war das jedoch nicht - denn auch katholische Geistliche saßen am Mikrofon. Welche Bedeutung hatten diese Sendungen für viele Hörer und Hörerinnen in Polen? UND: Der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Wie arbeitete die deutsche Redaktion in den 60er- und 70er-Jahren - in einer Zeit des Kalten Krieges, der Zensur und begrenzter technischer Möglichkeiten?
Besser spät als nie erscheint mal wieder eine neue Folge eures Lieblingspodcast. Für mehr reichts auch nicht.
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Leitender Seelsorger Universitätsspital Zürich, ZH
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Leitender Seelsorger Universitätsspital Zürich
Ref.: Walter Nitsche, Arbeitsgemeinschaft seelsorgerlicher Beratung e.V. Vergebung ist keine Kleinigkeit - manchmal scheint sie gar unmöglich. Wem echtes Unrecht angetan wurde und wer unter jemandem wirklich gelitten hat, der wird nicht einfach "Schwamm drüber" sagen können. Aber das ist es auch nicht, was Jesus mit Vergebung meint, betont Walter Nitsche. Warum Vergebung ein ganzheitlicher Prozess ist und welche Schritte dafür getan werden können, das erläutert der erfahrene Seelsorger in der Lebenshilfe.
Im Podcast „Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter mit dem Düsseldorfer Pastoralreferenten Martin Kürble. Zuerst erzählt Kürble, warum er Seelsorger wurde: Schon als Kind wollte er für andere da sein. Der Glaube an Jesus habe ihm gezeigt, dass genau das sein Weg ist. Heute versuche er, „Spuren zu legen“, Menschen zu segnen und Gottes Liebe weiterzugeben.Im Evangelium vom Tage gehe es um Freundschaft und Liebe. Kürble erklärt: Jesu Liebe sei bedingungslos und mache das Leben leicht. „Liebt einander“ heiße ganz konkret, im Alltag den anderen vorzulassen und sich selbst zurückzunehmen.Eine Folge, die Mut macht – und Lust, tiefer in die Bibel hineinzuhören.Evangelium nach Johannes: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt. (Joh 15,9-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Seelsorge klingt für viele nach Kerzen und stillen Gebeten. In Wirklichkeit geht es um Gespräche, Zuhören und das echte Leben.
Jede Woche nutzen rund 24 Millionen Menschen in Deutschland die Künstliche Intelligenz "ChatGPT" - auch Fragen zum Glauben, Gespräche in Lebenskrisen oder bei Einsamkeit werden an die KI gestellt. Doch kann Künstliche Intelligenz wirklich die Kirche ersetzen? Wir sprechen mit dem Theologen und Experten für Religion und KI, Mag. theol. Jonas Simmerlein, über das Phänomen KI in Theologie und Seelsorge. Jonas Simmerlein hält am 11. April 2026 einen Fachvortrag auf der LEBEN UND TOD in Bremen zum Thema: Seelsorge im Zeitalter der Maschine. Weitere Infos unter: https://lut-messe.de/206t0
Von Klemens Patek. Wenn Josef Grünwidl am Samstag zum Bischof geweiht wird, wird der Stephansplatz zur Hochsicherheitszone. Die Erzdiözese Wien feiert ein großes Fest, steckt jedoch in einer veritablen Krise. Ein Gespräch mit Theologie-Professorin Regina Polak über die Zeremonie sowie Aufgaben und Stärken des neuen Erzbischofs.
Einen besonders gütigen und liebenswerten Heiligen feiern wir mit der Kirche morgen, aber ich möchte Dir heute schon von ihm erzählen. Franz von Sales hat von 1567 bis 1622 gelebt, war das älteste von zehn Kindern und sollte nach dem Willen des Vaters in den diplomatischen Dienst gehen. Er hat dann zwar Philosophie und Jura studiert, aber aus persönlichem Interesse auch Theologie. Nach seiner Anstellung als Rechtsanwalt und eigentlich mit der Aussicht auf eine glänzende Karriere als Senator, ließ er sich aber zum Priester weihen und wurde einer der besten Prediger seiner Zeit und damit beauftragt, die Bevölkerung rings um den Genfer See wieder zum katholischen Glauben zurückzubringen. Weil die Machthaber den Einwohnern aber verboten haben seine Predigten zu besuchen, nutzte er intensiv die damals komplett neuen Medien: In einer klaren und einfachen Sprache druckte er die damals hochmodernen Flugblätter und heftet sie an Häuser, Zäune und Bäume. Und er brachte seine Botschaft in der Landessprache, was damals absolut unüblich und sensationell war. Franz von Sales war glaubwürdig in einer Sprache, die Gehör und Glauben fand. Franz war ein begnadeter Prediger und ein vorbildlicher Seelsorger, dem es um die persönliche Vertiefung des Glaubens jedes Einzelnen ging. Er leitete als Bischof sein Bistum mit Visitationsbesuchen, Predigt und Katechese. Seine Liebenswürdigkeit und die Übereinstimmung von Worten und Taten in seiner Lebensführung brachten ihm das Vertrauen der Menschen. Dieser Wesenszug seiner Persönlichkeit gefällt mir besonders gut: die Übereinstimmung von Worten und Taten. Nehmen wir doch heute mal diesen Satz auf und schauen, wie es denn bei mir selbst damit ist: Stimmen meine Worte mit dem überein was ich tue? Bin ich in dem, was ich tue, glaubwürdig für das, was ich sage? Spannende Überlegungen!
Wer in einem kleinen bosnischen Dorf und dann im Toggenburg aufwächst, lernt wohl früh, sich in verschiedenen Welten zu bewegen. Muris Begovic ist eine Stimme des Dialogs, des Friedens und der erste Seelsorger der Schweizer Armee mit muslimischem Hintergrund. Als Muris Begovic zehn Jahre alt war, versteckte er sich im Stall seines Grossvaters unter dem Heuhaufen. Seine Eltern hatten entschieden, dass der Moment gekommen war, ihre Heimat zu verlassen: In Slowenien und in Kroatien herrschte bereits Krieg und sie ahnten, dass es eine Frage der Zeit war, bis die Welle der Gewalt auch Bosnien erfassen würde. Aber der kleine Junge wollte nicht weg, wollte nicht in die Schweiz. Denn er wusste: Ich will Imam werden – und dort kann ich das nicht. Woher kam dieser frühe, tiefe Wunsch? Und wie brachte Muris Begovic den Mut und die Entschlossenheit auf, ihm als Jugendlicher tatsächlich nachzugehen, nach Bosnien zurückzukehren und dort seine Ausbildung zu absolvieren, in einem Internat, in dem die zersplitterten Fensterscheiben noch immer vom Krieg zeugten? Heute lebt Begovic wieder in der Schweiz, ist glücklich verheiratet, Vater von zwei Söhnen, Präsident der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) und Geschäftsleiter der muslimischen Seelsorge Zürich. Und er hat sich den Ruf erarbeitet, jemand zu sein, der sich für Offenheit, Toleranz und den konstruktiven Austausch zwischen den Religionen und Kulturen einsetzt. So wurde er 2018 mit dem «Dialogpreis der Schweizer Juden» ausgezeichnet, gemeinsam mit seinem Freund, dem Zürcher Rabbiner Noam Hertig. Im Gespräch mit Melanie Pfändler erzählt Begovic von den Erfahrungen, die ihn geprägt haben, von den Werten und Überzeugungen, die ihn leiten und wie es dazu kam, dass er der erste Schweizer Armeeseelsorger mit muslimischem Hintergrund wurde. Die Musiktitel: - Michael Jackson: Earth Song - Dino Merlin: Sredinom - Peter Fox: Haus am See - Tim Bendzko: Nur noch kurz die Welt retten - Dino Merlin: Jedan dan, jedna noć
People are becoming increasingly distrusting of others – even people in their own neighborhoods! Rev. Dr. Lucas Woodford joins Steph and Andy to talk about how the lack of trust in other people hurts our closest human relationships. Bio: Rev. Dr. Lucas V. Woodford, (MDiv, STM, DMin), is President of the Minnesota South District of the Lutheran Church – Missouri Synod and Associate Pastor of Trinity Lutheran Church, Farmington, MN. He is the author of Great Commission, Great Confusion, or Great Confession? (Wipf & Stock, 2012). He is co-author with Harold Senkbeil of Pastoral Leadership: for the Care of Souls (2nd ed Lexham Press, 2021) and their book on contextual mission, The Culture of God's Word: Faithful Ministry in a Post-Christian Society is forthcoming from Lexham in Feb. 2026. He has written numerous articles published in The Lutheran Witness, Logia, and Seelsorger, including a monograph "What does this mean? Responding to Social Justice and Critical Race Theory" (2021). Woodford is a member of the Board of Regents of Concordia University, St. Paul, MN. He has served as an adjunct instructor for Concordia Theological Seminary, Fort Wayne, IN and the graduate school at The Institute of Lutheran Theology in Brookings, SD. Dr. Woodford is a Fellow in the Collegium of DOXOLOGY: The Lutheran Center for Spiritual Care and Counsel, charged with research, writing, and speaking regarding the care of souls in the contemporary context. He frequently presents on matters related to soul care, missiology, marriage, sex and gender issues, as well as critical race theory. He is a husband to Becca and father to their seven children, five girls and two boys: Isabella (married to Zach), Thaddaeus, Aletheia, Ekklacia, Soteria, Titus, Basileia, and grandfather to Aurora. Resources: Email us at friendsforlife@lcms.org LCMS Life Ministry: lcms.org/life LCMS Family Ministry: lcms.org/family Not all the views expressed are necessarily those of the LCMS; please discuss any questions with your pastor.
Augustinermönch Paulus Sladek war Seelsorger der Heimatvertriebenen und Pionier der Völkerverständigung. Am 13. Januar 1946 veröffentlichte er sein Sühne- und Gelöbnisgebet. Gerichtet war es an die Sudetendeutschen, die ihre Heimat verloren hatten. Kirchgeßner, Kilian www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Ref.: Josef Epp, Religionspädagoge, Seelsorger und Autor, Bad Grönenbach Das neue Jahr liegt vor uns, und als Christen dürfen wir es mit Mut und Zuversicht betreten. Auch wenn manche Prognosen uns eher mit Sorge erfüllen. Der Religionspädagoge Josef Epp hat in seinem eigenen Leben schon viele Höhen und Tiefen durchwandert. Und als Seelsorger begegnet er immer wieder Menschen, die schwere Herausforderungen zu meistern haben. Tatsächlich sind es oft gerade diese geprüften Menschen, die uns einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft lehren. In der Lebenshilfe beschreibt Josef Epp, was uns trotz allem positiv nach vorne schauen lässt.
Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung werden Anfang 2026 die ersten muslimischen Seelsorger für die Bundeswehr gesucht.
In dieser Episode sprechen Timo Weber aus Rottweil und Herrmann Brodmann aus Sigmaringen darüber, weshalb sie in der Fasnachtszeit aktiv sind.
Alles außer Politik: Peter Filzmaier und Helmut Schüller sprechen über die Rolle der Kirche. Was kann Kirche? Ist die zentrale Frage. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Religion spielt in der Gesellschaft heute eine eher untergeordnete Rolle. Nur zu Weihnachten gehen die Menschen noch in die Kirche. Ein perfekter Zeitpunkt also, um die Frage zu erörtern, warum für die Mehrheit der Menschen eine Glaubensgemeinschaft nur mehr wenig attraktiv zu sein scheint. Peter Filzmaier, Host des Pragmaticus-Podcast „Alles außer Politik“, hat den Pfarrer Helmut Schüller zur Manöverkritik ins Tonstudio geladen. Mit kritischem Geist leuchten die beiden die dunklen Seiten der Vergangenheit aus: die unrühmliche Rolle der Kirche in der Nazi-Zeit, Missbrauchsvorfälle und Sexualdelikte und Intransparenz in kirchlichen Entscheidungsprozessen. Die Kleriker fürchten Machtverlust, und das sei der Grund, warum Reformen so schwer umsetzbar sind, so Schüller, der gleichzeitig die nach wie vor wichtige Rolle der Kirche betonte – etwa dann, wenn es um seelsorgerische Aufgaben in der Gesellschaft geht. Unser Gast in dieser Folge: Helmut Schüller (74) ist Pfarrer in der Gemeinde Probstdorf in Niederösterreich, wo er als Seelsorger für theoretisch 1400 Menschen zuständig ist. Schüller hat eine stationenreiche Laufbahn innerhalb der katholischen Kirche hinter sich. Er besuchte das Knabenseminar Hollabrunn, wo er von Hans Groer unterrichtet wurde, studierte dann Theologie an der Universität Wien und ließ sich zum Priester weihen. Er arbeitete als Lehrer, bevor er 1986 in die Caritas wechselte und 1991 Präsident der Caritas Österreich wurde. Der Podcast Alles außer Politik mit Peter FilzmaierIn „Alles außer Politik“ vollzieht der Politikwissenschaftler und Polit-Analyst Peter Filzmaier den Drahtseilakt im Gespräch mit Wissenschaftlern und Experten alles zu bereden und doch nicht bei der Politik anzustreifen.Was bisher besprochen wurde: Das Geld mit Gabriel FelbermayrDie Gesundheit mit Katharina Reich Der Marathon mit Julia Mayer Das Land mit Lisz Hirn Die Demokratie mit Oliver RathkolbDie Sicherheit mit Bruno HofbauerDie Durchsetzungsstärke mit Helga Rabl-StadlerDie Migration mit Ali MahlodjiDie Klimakrise mit Monika LangthalerDie Sozialen Medien mit Ambra SchusterDas Verhältnis von Deutschland und Österreich mit Dirk StermannDer Host, Peter FilzmaierPeter Filzmaier stammt aus Wien und ist der Politanalyst des Landes. Die Frequenz seiner Auftritte in den Nachrichtensendungen des ORF kann als Indikator für die Intensität einer politischen Krise dienen. Filzmaier formuliert dann im berühmten Schnellsprech präzise Einschätzungen zur Lage der Parteien und zum Urteil der Wähler. Der Politikwissenschaftler forscht und lehrt ansonsten an den Universitäten Graz und Krems, wo er Professuren für Politische Kommunikation sowie Politikforschung innehat. Und er ist Leiter des Instituts für Strategieanalysen (ISA) in Wien. Alles außer Politik ist der einzige Podcast, in dem er nicht über Politik spricht.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Pfarrer Bernhard Horstmann hat sein seelsorgerisches Amt bei der katholischen St. Christophorus Gemeinde in Sydney angetreten. Der welterfahrene Norddeutsche freut sich auf seine neue Aufgabe.
Der gebürtige Kitzbüheler spricht über seine Tätigkeit als Seelsorger bei Sportlerinnen und Sportlern, über die Gefahren im Alpinen Skisport und die Vorfreude auf die sportlichen Großereignisse 2026.
TRIGGERWARNUNG - Es ist eine Art True Crime-Folge, denn es geht um sexualisierte Gewalterfahrungen, eine Gemeinschaft, die wegschaut & das Trauma durch spirituell missbräuchliche Seelsorge verschlimmert. Bitte hört diese Folge nicht alleine bzw. in einem sicheren Setting, wenn ihr selbst betroffen seid. Danke, dass ihr auch belastende Geschichten mit uns anhört, es ist besonders da super wichtig nicht weg zu schauen. Falls es dich aber zu sehr runterzieht, dann hat das einen Grund und dann ist es eventuell die Aufgabe anderer FCK PURITY Geschwister für dich hinzuschauen. ;) Unsere Gästin ist heute nur schriftlich bei uns. In dieser Episode von FCK PURITY lesen und besprechen wir, Mona Mae und Nana Myrrhe die Geschichte von Ava*, einer anonymen Zuhörerin, die ihre Erfahrungen mit Purity Culture und den damit verbundenen Missbrauch teilt. Die beiden sprechen über die toxischen Auswirkungen von Glaubensgemeinschaften, die Verantwortung von Seelsorger*innen, anderen Frauen und der Täter-Opfer-Umkehr in diesen Strukturen und die Notwendigkeit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Avas Erzählung beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Aufarbeitung von Trauma und der Suche nach Heilung verbunden sind. In diesem deep dive in ihre Story und der Diskussion darüber wird die Bedeutung von Unterstützung und institutioneller Hilfe für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen thematisiert. Die Gesprächspartnerinnen reflektieren über persönliche Erfahrungen mit familiären Herausforderungen, der Suche nach spiritueller Geborgenheit und den Schwierigkeiten innerhalb von Glaubensgemeinschaften und die Art, wie man Betroffenen im eigenen Umfeld helfen kann und muss. Hier sind hilfreiche Nummern und Websites, die einen dabei unterstützen. *Name geändert Hilfe für Betroffene & Angehörige in Not ✨Avas Tipp✨ Bundesweite Opferhilfe https://www.hilfe-info.de/Webs/hilfeinfo/DE/Hilfe - Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 116 016 https://www.bafza.de/rat-und-hilfe/hilfetelefon-gewalt-gegen-frauen - Frauennotruf 089 763737 *Sitz in München, aber Online & telefonische Beratung von überall möglich* https://frauennotruf-muenchen.de/ - Hilfetelefon Gewalt an Männern 0800 1239900 https://www.maennerhilfetelefon.de/ - Nummer gegen Kummer 116 111 (Jugendliche) 0800 1110550 (Eltern) *psychische Belastung bei Jugendlichen - Beratung für Kinder & Jugendliche sowie Eltern* https://www.nummergegenkummer.de/ - Telefonseelsorge 0800 1110111 *bei generell psychischer Belastung & Traumatisierung* https://www.telefonseelsorge.de/ - Bundesweite Koordinationsstelle Psychotherapie 116117 *Unterstützung bei der Suche eines passenden Therapieplatzes* https://arztsuche.116117.de/ Hier sind die E-Mail-Adressen, falls ihr euch als Erstkontakt an uns wenden möchtet mona.kraehling@gmail.com nana.myrrhe@posteo.de Unsere wichtigen Learnings aus dieser Folge - Es ist wichtig, toxische Theologien zu benennen und zu kritisieren. - Professionelle Hilfe ist entscheidend für die Heilung von Trauma. - Die Verantwortung für sexuelle Übergriffe wird oft auf Frauen übertragen. - Glaubensgemeinschaften können sowohl Halt als auch Schaden bringen. - Purity Culture hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl von Frauen. Wir werden Teil 2 und eventuell 3 dieser Folge aufzeichnen und uns eventuell noch professionelle Unterstützung dazu holen, da die Geschichte sehr belastend ist und wir beide keine Psychologinnen bzw. Psychotherapeutinnen sind. Seid gespannt darauf, wie es weiter geht - und kleiner Hint, Ava ist im Heilungsprozess inzwischen ein riesen Stück weiter und wir sind unendlich stolz auf sie. Danke fürs Teilen deiner wichtigen Geschichte, fürs Sirene sein und laut heilen. Dein Mut ist eine Quelle der Inspiration für uns alle und wir alle können dafür sorgen, Glaubensräume und - gemeinschaften zu sichereren Orten zu machen. Dank dir und allen, die hier ihre Geschichte teilen. Danke euch und danke dir, liebe Ava*.
„Gebet ist in der Krise. Es ist häufig langweilig und wenig heilsam. Und gleichzeitig ist es eins der aufregendsten Dinge des Universums.“ Das behauptet zumindest der Gast der aktuellen Hossa-Folge Christof Lenzen im Vorwort seines Buches „Gesund beten statt gesundbeten“. Christof ist seit 20 Jahren Theologe, Pastor, Buchautor und dazu auch traumatherapeutischer Begleiter, Seelsorger und Coach. Im Talk mit Jay, Marco und Gofi erzählt er von von toxischen Formen der Spiritualität, die er erlebt hat und von Auswegen in eine freiere und gesunde Form des Glaubens, die er für sich entdecken durfte und wie er Menschen dabei hilft ihre persönlichen Wege zu finden. Und vor allem ist es ein Gespräch über Gebet - und das mit jemandem, der nach eigener Aussage das Beten immer langweilig fand und trotzdem ein Buch darüber geschrieben hat. In dieser interessanten Spannung gehen die drei Hossa Talker mit ihrem Gast den Fragen nach, was Gebet überhaupt ist oder bedeutet, welche Funktionen und Hoffnungen mit dem Gebet verbunden werden, wofür es gut sein soll und in welchen Formen Gebet praktiziert werden kann. Ist Gebet eine aktive Handlung oder eher eine passive Haltung? Braucht es Worte und wenn ja welche und wieviele? Ist das Gegenüber eine Person oder doch eher eine Kraft? Es geht um Kontemplation, Durchlässigkeit und immer wieder auch darum, dass für Christof das Gegenteil von Glaube nicht der Zweifel sondern Kontrolle ist. Ein anregendes Gespräch über Sinn und Unsinn von Gebet und all seine Formen, Praktiken und Deutungsversuchen. SHOWNOTES Zum Buch von Christof Lenzen: https://neukirchener-verlage.de/gesund-beten-statt-gesundbeten-9783761570265 Gofis Griechenland-Reise: https://www.chavaja.de/angebot/die-griechenlandreise.html Infos und Anmeldung zur Hossa-Con: https://hossa-talk.de/hossacon/ Hossa Talk Live in Tübingen: https://hossa-talk.de/demnaechst-bei-hossa-talk/
Jana verbringt einen Tag lang in der Justizvollzuganstalt in Köln, wo sie JVA-Beamtin Nadja durch die gesamte Gefängnis-Anlage führt. Es gibt viele Orte, an denen Menschen im Gefängnis arbeiten: Eine Turnhalle, ein Friseursalon und sogar eine Kirche. Jana lernt viel über die inhaftierten und nicht-inhaftierten Menschen, die dort arbeiten. Am Ende stellt sie fest: Ein Gefängnis ist fast schon wie ein eigenes kleines Dorf mit jeder Menge Berufen!
Ref.: Josef Epp, Religionspädagoge, Seelsorger und Autor, Bad Grönenbach Seelische Belastungen nehmen in unseren modernen westlichen Gesellschaften rasant zu: Immer mehr Menschen klagen über Angststörungen, Depressionen, Antriebsschwäche oder innere Unruhe. Die Medien sind voll mit Heilsversprechen - doch der erfahrene Seelsorger Josef Epp vermisst dabei den Blick auf die seelischen Grundbedürfnisse des Menschen. Dazu zählt er zum Beispiel Selbstwert, Zugehörigkeit und Sinn. Und gerade hier bietet der christliche Glaube einzigartige Antworten. In der Lebenshilfe zeigt Epp die Fundamente einer gefestigten Persönlichkeit auf.
Ref.: Pastor Norbert Rose, Seminarleiter für Demenz und Sterbebegleiter, Karlsbad-Langensteinbach (Landkreis Karlsruhe) Eine Demenz-Erkrankung kann einen Menschen stark verändern - zumindest sein Verhalten. Der einst friedfertige Opa reagiert vielleicht auf einmal ungehalten auf scheinbare Kleinigkeiten, oder die immer so aufmerksame Mutter scheint überhaupt nicht mehr zuzuhören, wenn man mit ihr spricht. Aber nicht nur der Demenzkranke wird für die Angehörigen auf einmal fremd, auch für den Erkrankten selbst ist die vertraute Umgebung manchmal nicht mehr wiederzuerkennen. Angesichts dieser Herausforderungen ist es wichtig, die Krankheit Demenz zu verstehen, um den Betroffenen Sicherheit zu geben und sie liebevoll begleiten zu können. In der Lebenshilfe beschreibt uns der Seelsorger und Demenz-Experte Norbert Rose die wichtigsten Auswirkungen der Krankheit und gibt Tipps zum Umgang. Norbert Rose ist evangelischer Pastor, verfügt über medizinisches Fachwissen und engagiert sich seit vielen Jahren in der Begleitung von Demenzerkrankten und in der Beratung ihrer Angehörigen.
Ref.: P. Jörg Müller SAC, Psychotherapeut und Autor, Freising Viele Christen leben mit Gott wie in einer schlechten Ehe: Man sieht sich einmal in der Woche zum Gottesdienst - und ansonsten geht man so seiner Wege. Andere wiederum lehnen Kirche und Co. überhaupt ab und basteln sich einen auf die ganz persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Wohlfühlgott. Gott geschaffen nach meinem Bilde..? Beide Arten von „Gottes-Beziehung haben mit dem christlichen Gott der Bibel herzlich wenig zu tun. In der Lebenshilfe fragen wir uns mit dem Seelsorger und Psychotherapeuten P. Dr. Jörg Müller, wann Gott uns das letzte Mal so richtig gestört hat. Und wie es gelingen kann, im Alltag eine lebendige Gottesbeziehung zu pflegen.
Seit 2020 werden am Islamkolleg Deutschland Imame und Seelsorger ausgebildet. Damit sollen die deutschen Moscheen langsam unabhängig werden von fremdem Geld und Einfluss wie dem der türkischen Regierung. Doch bisher haben nur wenige Absolventen des staatlich geförderten Kollegs eine Stelle gefunden. Nun sollen dort auch türkische Geistliche auf ihren Einsatz in Deutschland vorbereitet werden.
Ref.: Walter Nitsche, Arbeitsgemeinschaft seelsorgerlicher Beratung e.V., Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) Wenn mit dem Alter die Kräfte abnehmen, geraten viele einst aktive Menschen in eine tiefe Krise. Das hat zuletzt auch der Fall um den bekannten Unternehmer Wolfgang Grupp gezeigt, der aufgrund von Altersdepressionen einen Suizidversuch unternommen hatte. Hinzu kommt die Angst, immer abhängiger zu werden und den Mitmenschen zur Last zu fallen. Walter Nitsche kennt Krankheit und Gebrechlichkeit aus eigener Erfahrung. Und er stellt fest: Auch in der Schwachheit bleiben dem Menschen wichtige Fähigkeiten, um der Welt Gutes zu tun. In der Lebenshilfe sprechen wir mit dem erfahrenen Seelsorger über den Wert des Menschen in der letzten Lebensphase.
In Krisengebieten reicht es nicht, einfach mit weißen Kitteln und Medikamenten anzukommen. Doris Burtscher, Medizinanthropologin bei Ärzte ohne Grenzen, erklärt Andreas: Erfolgreiche medizinische Hilfe beginnt mit Verstehen, nicht mit Behandeln.
Bei Felix Reich am Stammtisch zu Gast ist Christina Huppenbauer. Die Pfarrerin leitet bei der reformierten Zürcher Landeskirche die Abteilung Spezialseelsorge und ist für die Seelsorgerinnen und Seelsorger in Spitälern, Asylzentren und Gefängnissen verantwortlich. Sie erklärt, weshalb die Seelsorge im Kanton Zürich ein konfessionelles Profil braucht und dennoch allen Menschen offen steht. Und sie sagt, warum die Kirche die interreligiöse Öffnung der Seelsorge ausdrücklich unterstützt. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurden muslimische Seelsorgende zuletzt in die bestehenden Teams an zwei Spitälern und einer psychiatrischen Klinik integriert. Noch hat der Kanton nicht entschieden, wie er das Angebot längerfristig finanzieren will. Die Kirchen springen in die Lücke und gewährleisten vorübergehend mit Staatsbeiträgen, dass die muslimischen Seelsorgenden weiterhin tätig bleiben können.
Ref.: Josef Epp, Seelsorger, Autor und Witwer, Bad Grönenbach Ehepaare können über die gemeinsamen Lebensjahre eine geradezu symbiotische Beziehung entwickeln. Wenn dann einer stirbt, fühlt sich der zurückgebliebene Ehepartner nur noch wie ein halber Mensch. Josef Epp hat seine Frau schon recht früh an eine schwere Krankheit verloren. Als Seelsorger begleitet er auch Familien im Trauerfall. In der Lebenshilfe berichtet er von seinen Erfahrungen.
Auch wenn allen bewusst ist, dass der Tod irgendwann kommt – Loslassen ist schwer. Was es leichter macht? Miteinander reden und Konflikte klären. Der Gedanke daran, dass eine geliebte Person für immer gehen wird, ist schwer zu ertragen. Der Tod bedeutet Verlust. Doch das Loslassen könne man schon im Leben in kleinen und grossen Dingen üben, sagt Seelsorger und Theologe Andreas Zimmermann: «Indem man sich schon zu Lebzeiten nicht gegen Veränderungen sperrt.» Leichter macht es den Abschied auch, wenn man sich gemeinsam damit auseinandersetzt, das Gespräch sucht und auch über Wünsche spricht: Was möchte die Person, die vielleicht als nächstes stirbt, noch erleben? Wichtig ist es, bei der Auseinandersetzung mit dem Sterben, dem Tod einer geliebten Person, auch Gefühlen Raum zu geben: Tränen, Trauer, vielleicht gibt es auch Momente zum Lachen. Aus der Studie mit 100-Jährigen weiss Psychologin Daniela Jopp von der Universität Lausanne, dass es Mut braucht, die Themen Tod und Sterben anzusprechen, es sich viele alte Menschen aber sogar wünschen würden: «Da entstehen ganz wichtige Gespräche in dem Kontext.» Manchmal kann das offene Gespräch den Raum für Vergebung öffnen und alte Konflikte lassen sich zum Ende hin doch noch klären.
Schwerkranke in ihrer letzten Lebensphase begleiten – vom Schmerzmittel zur Seelsorge, das leistet Palliative Care. Ärztin Gaby Fuchs und ihr Team von Palliative Care am Spital Zofingen wollen ihre Patientinnen und Patienten dort abholen, wo sie Unterstützung brauchen. Zur Pflege gehört deswegen ein interdisziplinäres Team, von der Physiotherapeutin zum Seelsorger. Palliativpflege umfasst nicht nur die letzten Tage vor dem Tod, sondern den ganzen Weg dorthin, für Menschen, die unheilbar krank sind – und für die Angehörigen. Gaby Fuchs wünschte, viele würden nicht auf den letzten Moment warten, sondern früher kommen: «Es gibt von den Zielen im Leben oder von Sachen, die man noch erreichen möchte, manchmal schon früh Diskussions- und Unterstützungsbedarf.» Und bei diesen Fragen kann das Team von Gaby Fuchs helfen – beispielswiese einer Patientin zu ermöglichen, trotz Chemotherapie die Hochzeit der eigenen Tochter zu erleben. Wer Fragen zur Palliativpflege hat, kann sich an seine Hausärztin oder Hausarzt wenden, an die nächste Palliativstation oder Spitex und bei einer Tumorerkrankung an die Krebsliga Schweiz.
Ref.: Pfr. Peter van Briel, Hopsten In der beliebten Live-Sendung "Frag' den Pfarrer zum Glauben!" im "Grundkurs des Glaubens" bestimmen die Anrufer mit ihren Glaubensfragen das Programm. Auch Sie haben die Gelegenheit, Ihre persönlichen Fragen zu den unterschiedlichsten Themen rund um Gott, die Welt und die katholische Kirche zu stellen: Heute um 14 Uhr bei radio horeb. Rede und Antwort steht Ihnen Pfarrer Peter van Briel, Buchautor und langjähriger Seelsorger.
Was brauchen Musliminnen und Muslime in der Schweiz? Wer predigt in den Schweizer Moscheen? Was tun muslimische Seelsorger gegen Radikalisierung? Wenn es um solche Fragen geht, ist das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft die erste Adresse. Hansjörg Schmid ist Direktor des Zentrums. Das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft wurde vor 10 Jahren gegründet, eigentlich aufgrund eines Vorstosses des damaligen SP-Nationalrats Mario Fehr. Er schlug vor, die Schweiz solle ihre eigenen Imame ausbilden, als Massnahme gegen Radikalisierung. Dieses Ziel wurde zwar nicht erreicht, das Interesse an einer Imamausbildung war und ist zu klein. Entstanden ist aber das SZIG als Anlaufstelle für Musliminnen und Muslime und als wichtige Anlaufstelle für Behörden. Dies obwohl die SVP versucht hatte, ein solches Zentrum zu verhindern. Seit 10 Jahren erforscht das SZIG den Islam und vermittelt, in Spitälern beispielsweise oder auch in Gefängnissen. SZIG-Direktor Hansjörg Schmid, Professor für interreligiöse Ethik und christlich-muslimische Beziehungen ist zu Gast im Tagesgespräch bei Ivana Pribakovic.
+++ Infos zu unseren Sponsoren, Links zu Rabattaktionen etc.: lnkfi.re/einfachganzleben +++ Das Leben liegt vor uns wie eine unbekannte Landschaft, die es zu durchqueren gilt. Mitten im Alltag träumen wir von einem anderen, besseren Leben, spüren einen Ruf nach Veränderung. Immer wieder müssen wir neu aufbrechen, Schwierigkeiten und Lebenskrisen überwinden und uns Herausforderungen stellen. Damit die persönliche Entwicklung gelingt und wir auch innerlich wachsen und reifen, ist es wichtig, uns bewusst zu machen, worauf es wirklich ankommt. Andreas Knapp und Melanie Wolfers sind Ordensleute und Seelsorger:innen und haben schon viele Menschen durch Veränderungen und Krisen begleitet. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock berichten sie von diesen Begegnungen, erzählen aber auch von ganz persönlichen Umbrüchen und davon, wie es gelingen kann, den eigenen Lebensweg zu finden.Zum Weiterhören und Stöbern:Melanie Wolfers & Andreas Knapp, Atlas der unbegangenen Wege – Eine Reise zu dir selbst (Buch)Melanie Wolfers & Andreas Knapp, Glaube, der nach Freiheit schmeckt – Eine Einladung an Zweifler und Skeptiker (Buch)Melanie Wolfers, Nimm der Ohnmacht ihre Macht – Entdecke die Kraft, die in dir wohnt (Buch)Andreas Knapp, Wer alles gibt, hat die Hände frei – Mit Charles de Foucauld einfach leben lernen (Buch)Melanies Podcast ganz schön mutigWeitere Bücher von Melanie Wolfers: melaniewolfers.de/buecherWeitere Bücher von Andreas Knapp: www.echter.deDie Titelmelodie dieses Podcasts findet ihr auf dem Album balance moods – Ein Tag in der Natur.Noch viel mehr Tipps zu einem bewussten Lebensstil findet ihr auf einfachganzleben.de.Besucht uns auch bei Facebook und Instagram.Weitere Podcasts von argon podcast gibt es unter argon-podcast.de.Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: einfachganzleben@argon-verlag.deIhr könnt Jutta auch direkt schreiben: jutta@juttaribbrock.deUnd ihr findet sie bei Instagram: @jutta_ribbrock Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ref.: P. Jörg Müller SAC, Psychotherapeut und Autor Gründe, warum man nicht beten kann, gibt es viele: Mal irritieren uns Störgeräusche, mal jagen uns die Gedanken - oder wir wissen einfach nicht, wie wir anfangen sollen. Der bekannte Pallottinerpater Dr. Jörg Müller weiß aus seiner Erfahrung als Psychotherapeut und Seelsorger, dass die Ursache für andauernde Gebetsschwierigkeiten sowohl persönliche Gründe sein können, als auch ein falsches Gottesbild. Daher schlüsselt er uns in der Lebenshilfe erst einmal auf: Was ist Gebet überhaupt? Und wie spielt der Charakter beim Beten mit? Außerdem stellt P. Müller die häufigsten Störfaktoren beim Beten vor - und macht Vorschläge, wie man ihnen begegnen kann.
Manfred Deselaers ist Theologe und lebt seit 1990 in Auschwitz/Oswiêcim, wo er am "Zentrum für Dialog und Gebet" als Seelsorger tätig ist. Sein Auftrag: Da sein, präsent sein, in den Dialog gehen.