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Es ist 6.30 Uhr, als die vier Kinder der Familie Volkert in Burgsinn aufstehen. Doch eine Sache ist anders an diesem 23. November 2005. Der Vater verlässt zwar immer frühmorgens das Haus, doch auch die Mutter scheint nicht da zu sein. Das allein ist schon sehr ungewöhnlich. Was die Kinder damals noch nicht ahnen: Ein Wiedersehen mit ihrer Mutter wird es nicht geben. Bis heute ist Brigitte Volkert wie vom Erdboden verschluckt. Die Folge zeichnet das Porträt einer Frau, die ihren Mann schon im Jugendalter kennenlernte und bereits mit Mitte 20 ihr viertes Kind zur Welt brachte. Doch das idyllische Familienleben bekommt bald Risse, als die eheliche Stimmung bröckelt und Brigitte Volkert anfängt, ein Doppelleben zu führen. Doch wer ist ihre geheimnisvolle Affäre? Und hat der Mann etwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Mehr Informationen zu den Folgen: www.mainpost.de/podcast Für mehr Infos folgt uns auf Instagram und schreibt Feedback und Vorschläge gern an podcast@mainpost.de
Seit Trump kriselt es offen zwischen Deutschland und Amerika. Das Bild vom starken Bündnis, das weltweit Demokratie und Freiheit eintritt, ist entzwei. Abgezeichnet haben sich Risse schon früher. Ehemals hochrangige Akteure beider Seiten äußern sich erstmals zu Schlüsselmomenten im deutsch-amerikanischen Verhältnis seit 9/11. Damals erklärte die Bundesregierung ihre "uneingeschränkte Solidarität" mit Amerika. Seitdem hängt Deutschland immer irgendwie mit drin im "war on terror", mal offen, mal verdeckt. Die militärische Zusammenarbeit überdauert sogar den "Bruch", den Trump brachte.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Barbara Steiner und Dorotty Szalma „Wir sind keine Heiler.“ (Dorotty Szalma)) Kultur ist entscheidend für die AfD in Sachsen-Anhalt: Die „Ursachen der aktuellen Misere“ seien „kultureller Art“, müssten also „durch gezielte Arbeit an den kulturellen Voraussetzungen geheilt werden“. So heißt es im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde und bei den Landtagswahlen mit über 40 Prozent Zustimmung rechnen kann. Gezielt attackiert die AfD diverse Kulturinstitutionen des Landes, besonders die Stiftung Bauhaus Dessau, aber auch das Landestheater der Altmark in der Hansestadt Stendal. Ihre Arbeit passt nicht zur AfD-Landeslosung „deutsch denken“. Barbara Steiner, die Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, und Dorotty Szalma, Intendantin des TdA Stendal, sprechen über ihre Vernetzung in der Region, über völkischen Kulturkampf und Selbstzensur. Barbara Steiner, geb. 1964 in Dörfles (Österreich), ist seit 2021 Vorständin und Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau. Dorotty Szalma, geb. 1974 in Budapest (Ungarn), ist seit 2023 Intendantin des Theaters der Altmark in Stendal. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:03:13 Kunstfreiheit und Heilung durch Kunst? 00:06:22 Bauhaus Dessau gestern und heute 00:09:13 Theater der Altmark Stendal 00:18:17 Politischer Druck in Dessau und Stendal 00:25:13 "Deutsch denken" statt "modern denken"? 00:33:44 Parallele Ungarn? Orbán/Fidesz und Selbstzensur 00:37:14 Parallele Österreich? FPÖ und Risse in Parteien 00:40:39 Solidarität, Manifeste, Kulturfördergesetz 00:49:36 Mehr Menschen erreichen 00:54:16 Der zweite Gedanke und Hinweis auf die nächste Folge: https://literaturfestival.com/events/zukunft-deutschland-afd-an-der-macht/ Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Im Podcast erzählt euch Sophie etwas über den Osten und der Song liefert ihr dafür drei Impulse. Es lohnt sich den Song genau zu hören, der er beschreibt, wie sich das anfühlt, wenn Menschen über einen reden und nicht mit einem. Leider stimmt das, denn der Osten wird oft „erklärt“, aber zu selten wird Erfahrung ernsthaft angehört. Das erzeugt das Gefühl, beobachtet, statt beteiligt zu sein. Es entsteht ein Gefühl dumm und weniger wert zu sein. Wo Anerkennung von Erfahrung fehlt, und praktische Entlastung ausbleibt, kippt Vertrauen. Wen soll ich dann wählen, wenn ich das Gefühl habe, echte „Rettungsringe“ fehlen. Der Song von Kummer kann helfen, um genauer hinzusehen, dort heißt es:Rostbraune Flecken an den Wänden unter DeckUnd wenn man das Jahrzehntelang so lässtDann geht das später nicht mehr von alleine wegIrgendwann wird ein Loch zu einem LeckDas „Leck“ ist keine plötzliche Katastrophe, sondern ein Prozess, der irgendwann auch die „erste Klasse“ erreicht. Viele Konflikte der Gegenwart sind Folgeerscheinungen von kleinen und großen Löchern früherer Entscheidungen – Abwanderung, Lohnlücken, dünne Infrastruktur, fehlende Repräsentanz – alles kleine Risse, die sich über Jahre summieren. Hier die Tipps aus dem Podcast mit denen Du dich genauer informieren kannst:Jana Hensel (Autorin und Journalistin) Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet https://www.ndr.de/kultur/epg/Das-Gespraech,sendung-4404698.htmlMarcant (Influencer und Investigativjournalist), Ich wurde vom AfD Demokratie-Fest geworfen … https://www.youtube.com/watch?v=4ZO3ayPGBKgAbgeschrieben? – Der Osten in den Medien - MDR Mediathek:https://www.mdr.de/video/mdr-videos/reportagen-dokus/video-abgeschrieben-der-osten-in-den-medien-mdr-100.htmlMax Schneller (politische Aktivist aus Sachsen-Anhalt): Maximal.Demokratisch –https://www.deutscher-engagementpreis.de/engagiertenfinder/engagiertendetails/6604-maximaldemokratischBuchtipp: Jana Hensel – Wie alles anders bleibtFoto ©Philipp GladsomeHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/2nvIEvBaF8ZQ44VO5hz8N8?si=5515a198908749a5Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Es ist unglaublich: Im Juli müssen in der Holstenstraße 197 in Hamburg elf Menschen innerhalb von 10 Minuten entscheiden, was die wichtigsten Dinge in ihrer Wohnung sind. Denn dann müssen sie ihr zu Hause möglicherweise für immer verlassen. Warum? Weil das Haus, in dem sie leben, akut einsturzgefährdet ist. Vorher hatte es fünf Wochen gedauert, bis der Hauseigentümer auf die Hinweise der Bewohner*Innen reagiert, dass die Risse im und am Haus sich deutlich verändern und das Haus sich spürbar bewegt. Und dieser Hauseigentümer ist niemand geringeres als Wolf Peter Schneider, schwerreicher Immobilienmogul, der unzählige Wohnungen und Luxusobjekte in Hamburg und auf Sylt besitzt. Bekannt ist er zum Beispiel dafür, sich für seine ausgelassenen Partys auf Sylt Elefanten einfliegen zu lassen. Ich spreche mit zwei Bewohner*Innen des Hauses an der Holstenstraße 197, Milena und Clara. Die beiden erzählen uns, was genau passiert ist, wie es sich angefühlt hat, dass im Flur die Feuerwehr die verbleibenden Minuten zum Packen runter zählen und wie sehr die Hausgemeinschaft im Anschluss an diesen Schicksalsschlag auch politisch zusammenwuchs. Außerdem beleuchten wir die politische Dimension des Vorfalls: Ist das Geschehene die logische Konsequenz in einer Welt, in der mit Wohnraum in erster Linie Geld verdient wird?Unterstützt gern Milena, Clara und alle anderen Bewohner*Innen des Hauses durch eine Spende oder durch Teilnahme an initiierten Aktionen. Alle Infos hier.
Nach all den historischen, leicht deprimierenden, ernsthaften Büchern der letzten Monate braucht es mal wieder einen normalen Roman, SciFi oder Fantasy, legte ich mir fest, und wenn immer das so festgelegt wird, schaue ich in die Liste der letzten Jahre Hugo/Arthur C. Clarke/Nebula Preisträger, also der internationalen Wettbewerbe der Genres und suche, den Klappentext vermeidend, das am geradeaus klingendste Buch. In diesem Fall war dies “The Ministry of Time” von Kaliane Bradley, da gab's nicht viel zu überlegen, es geht um Zeitreisen, es klingt nicht ganz ernsthaft, es ist eindeutig britisch (wo die Ministerien noch so heißen und nicht “Abteilungen” wie in den USA) – what could possibly go wrong?Nun ja, dass man zum Beispiel nicht drüber nachdenkt, was man hier gerade kauft. Wie soll man den deprimierenden Vergangenheiten entfliehen, wenn man ein Buch über Zeitreisen vor der Nase hat? Na klar, es kann unter Umständen sein, dass es nur in die Zukunft geht. Aber wo wäre da der Fun? Natürlich reist in einem Buch mit diesem Namen irgendjemand in die Vergangenheit in all ihrer Schrecklichkeit. Aber jetzt ist man schon mal drin im Buch, und man erwartet sorgenvoll die zwei Prämissen, die dem gemeinen Zeitreiseroman üblicherweise zu eigen sind:* Man reist in die Vergangenheit (häufig) oder die Zukunft (gefühlt seltener) und checkt, wie es wirklich war, damals, als die Leute noch Hüte trugen.* Man betreibt das in die Vergangenheit reisen, weil man die Gegenwart ändern will, zum Beispiel Präsidenten retten, siehe “Der Anschlag“ von Stephen King oder gleich die gesamte Zukunft, sehr funny und eindrücklich erzählt in Adrian Tchaikovsky “One Day All This Will Be Yours”, eine Novella, die man endlich mal ins Deutsche übersetzen sollte.Nun, beide Prämissen sind ein bisschen langweilig oder zumindest ordentlich ausgelutscht und einfach nicht deep genug, dachte sich Kaliane Bradley, und wie das so ist mit guten Ideen, sind die simplesten die besten von allen, und “Wieso ist man da nicht schon selbst drauf gekommen?”, fragt sich die Autorin selbst und uns und platzierte ihr Buch also in folgenden beiden, leicht abgewandelten, Szenarios:* Statt zum x-ten Mal zu erzählen, was die aus unserer Zeit Reisenden so erleben in der Vergangenheit, warum nicht die viel interessantere Frage stellen (und auf 370 Seiten Buch beantworten): Was passiert mit Menschen, die aus der Vergangenheit kommen und hier, in unserer Gegenwart (über-)leben müssen?* Und wenn wir in einem Roman über Zeitreisen schon das olle Zeitparadox bemühen, Hitler als Baby umbringen und so weiter, warum immer nur unsere ach so edle Gegenwart retten? Es gibt ja noch ein paar andere Zeiten, die eine Rettung eventuell nötiger haben, schreibe ich mal ganz spoilerfrei und geheimnisvoll.Also so erfahren wir, frisch im Buch, die britische Regierung ist seit ein paar Jahren im Besitz von Zeitreisefenstern, Risse im Raum-Zeitkontinuum. Man weiß noch nicht so recht, wie das alles gekommen ist, wie es funktioniert, was passiert, wenn man da durchgeht – es ist mysteriös. Da man, verantwortlich wie man ist, erst mal testen will, welche Auswirkungen die Zeitreise auf die Zeitreisenden hat, geht man den definitiv humansten Weg, lol, und schickt nicht die eigenen Leute in die Vergangenheit, sondern “holt” ein paar Menschen aus dieser, um die Vorfahren hier zu studieren. Und um den bekannten Zeitreise-Schmetterlingseffekt so gering wie möglich zu halten, holt man ausschließlich dem Tode Geweihte und in den Geschichtsbüchern entweder nicht vorhandene oder als verstorben erklärte Personen kurz vor deren Ableben aus ihrer jeweiligen Gegenwart.Dass die so vor dem Exitus Bewahrten ein bisschen traumatisiert sind, versteht sich, also werden sie erst mal in Quarantäne in einem Asylum gehalten. Nicht alle kommen durch, zu groß der Schock, aber die, die zumindest wieder auf zwei Beinen laufen können, sollen nun, in einer Langzeitstudie gewissermaßen, an die moderne Gesellschaft herangeführt werden, und genau diese Story erzählt uns “Das Ministerium der Zeit”, wie der Buchtitel vorbildlich übersetzt wurde.“Welche Personen aus welcher Zeit ins Heute transplantieren?”, fragt sich Kaliane Bradley und hatte sehr viel Spaß. Sie präsentiert uns diese Hauptheldinnen natürlich aus leicht britisch konnotierten Zeitaltern. Geholt (oder sagen wir besser: entführt?) werden* ein Mann aus dem Jahr 1645, frisch aus der Schlacht von Naseby gepickt, also aus dem englischen Bürgerkrieg im siebzehnten Jahrhundert mit seinem Haupthelden Oliver Cromwell, als die Engländer das letzte Mal einen König köpften.* eine Frau ist die letzte Überlebende in einem Pest-Haus in London im Jahr 1665, also genau ein Jahr vor dem großen Brand, und stirbt fast an Hunger, bevor sie im Überfluss unserer Zeit aufwacht.* eine andere Frau findet sich aus dem Paris Robespierres, kurz nach der französischen Revolution um 1793, wieder im London im dritten Jahrtausend* einen britischen Army-Hauptmann beamt es aus dem Verrecken in der Schlacht an der Somme um 1916 in unsere Zeit* und dann ist da noch Commander Graham Gore von der Royal-Navy-Expedition in die Arktis im Jahr 1847, wie er im ewigen Eis in den sicheren Tod wandert und in einem sommerwarmen London ankommt.Dass dieser Protagonist hier namentlich genannt wird, macht ihn offensichtlich zum Haupthelden des Romans. Die Story dieser Expedition ins Nordmeer ist seit der ersten Staffel der Netflix-Serie “Terror” aus dem Jahr 2018 nicht nur in UK bekannt. Sie endete, obwohl sich der Titel der Serie von einem der Schiffsnamen ableitet, ziemlich genau mit diesem und dem schlussendlichen Verschwinden der gesamten Crew. Ideal also, um die Auswirkungen einer Transplantation eines der Haupthelden der Story um hundertachtzig Jahre nach vorn möglichst gering zu halten.Der zum Zeitpunkt seiner Zeitreise Mitdreißiger ist ob seiner Herkunft und Lebensgeschichte zäh und anpassungsfähig, scharfsinnig und gebildet und überlebt die Quarantäne oberflächlich bewundernswert gesund. Er wird mit den anderen Fünfen jeweils einem Handler zugeordnet, einer Bridge, wie sie genannt wird. Der fesche Commander Gore erhält die ungefähr gleichaltrige Sylvia als Betreuerin, ihres Zeichens eine auf der Karriereleiter ein bisschen hängengebliebene Übersetzerin im britischen Geheimdienst. Wir merken, Storybuilding, ein Setting bauen, alles interessant, und im Rahmen des Genres glaubwürdige Szenarien entwerfen kann Kaliane Bradley aufs Beste.Mit dem Aufeinandertreffen unserer beiden Protagonistinnen verfolgen wir fasziniert, wie der Roman von der back-to-the-futeresken was-wäre-wenn-Oberfläche des 0815-Timetravelbuches in die Tiefe taucht (und wie wir später merken, immer wieder funny Luft holt). Die Tiefe hier ist das Betrachten der eigenen Biographie im Zerrspiegel der Zeitreisenden. Kaliane Bradley ist die Tochter einer aus Kambodscha eingewanderten Mutter und eines britischen Vaters. Die Kämpfe, die man als nicht mehr Eingewanderte und dennoch nicht voll Angekommene nicht nur in Großbritannien bestreitet, finden ihr verzerrtes Spiegelbild in ihrem Zeitreisenden, im Commander der Royal Navy, derzeit a. D. So wie dieser nach einem Besuch in der Herrenbekleidung bei Marks & Spencer oberflächlich in keinem Londoner Doubledecker mehr auffällt, ist Kaliane Bradley eigentlich voll assimiliert und äußerlich nicht sofort als südostasiatischer Herkunft erkennbar. Zumindest im Auge der weißen Mehrheit. Ihre nicht-weißen Mitbürgerinnen blicken da tiefer, und ihre Mutter, hier verisimiliert als die komplette Einwandererfamilie der Hauptheldin, sehen sie hingegen nicht unbedingt als Britin, sondern wahlweise als Mitstreiterin im Kampf gegen den latenten Alltagsrassismus oder, wie im Fall ihrer Familie, als letzte Verbindung zur Heimat. Commander Gore schleppt ähnliche Anker in die Vergangenheit mit sich, hier in Person seiner fünf Mitentführten. So kommen sie zwar aus unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlichem Abstand zur heutigen britischen Gesellschaft, aber so wie die Freunde und Familie Sophys diese in verschiedene Richtungen ziehen und zerren, “Du bist Khmer!”, “Du bist farbig”, “Du bist einfach nur eine Angestellte im MoT” (jeweils gefolgt vom gedachten Halbsatz “..und damit eine von uns!”), fühlt sich auch Commander Gore in einem permanenten Limbo zwischen Vergangenheit(en) und dem Wunsch, nicht mehr ganz fremd zu sein in der temporalen Fremde. Das führt die beiden zueinander, wenn auch sehr, sehr zögerlich, kompliziert, lustig, herzzerreißend. Und genau dieses Schnorcheln zwischen fast philosophischer Tiefe und RomCom-hafter Leichtigkeit macht das doch eigentlich als zwischendurch gedacht Buch dann doch tiefer als vermutet.Aber wir wollen mal nicht übertreiben, das Genre gibt bekanntermaßen genug Möglichkeit zur leichten Unterhaltung. Ganz brillant arbeitet Bradley dabei mit zeittypischen Dialekten. Klingt das Fast-Opfer des 1. Weltkrieges noch nahezu vertraut und hat nur ein paar schräge Ansichten zu verschiedenen Nationen, fehlt Commander Gore schon ein Stück mehr Vokabular, um sich wirklich verständlich zu machen, und die reizendste und auch lustigste Person im Buch, das Fast-Pest-Opfer Margaret, ein 17-jähriges Mädchen, der wir als Leser zunächst mit dem Vorurteil der Zurückgebliebenheit einer Magd in der Frührenaissance begegnen, entpuppt sich in immer wieder very funny Szenen als natürlich typisches Londoner Großmaul, als furztrockene Kommentatorin ihrer Umgebung, als Lesbe mit unbändiger sexueller Energie und natürlich auch dem Wortschatz, all das verbal zu präsentieren – nur dass dieser Wortschatz der von Shakespeare ist – man lacht sich schief!Abseits dieses verbalen Schabernacks sitzen natürlich alle im selben Boot, sich mit den eingeborenen Bewohnern unserer Zeit auch auf einer sachlichen und, wichtiger, persönlichen Ebene zu verständigen. Dort fehlt oft nicht nur das Vokabular, sondern je nach Entfernung vom Jetzt ein kleineres oder größeres Stück Film über unsere Vergangenheit. Diese Lücken zu füllen ist der Hauptjob der Betreuerinnen wie Sylvia, und wie kompliziert das ist, kann man an einer Szene erkennen, in der einer der Protagonisten mal einen Moment an einem ungefilterten Webbrowser bekommt und in eine tiefe Depression fällt, weil er außerhalb der geplanten Reihenfolge vom Holocaust lesen muss. Wie unbegreiflich dieser ist, haben wir, die in der Shoa voll Gebildeten, längst vergessen, und es wird uns hier über ergreifende Seiten wieder ins Gedächtnis gerufen. Das ist neben dem Handlungsvorantreiben und dem Philosophieren das dritte Standbein des Romans: die Nabelschau durch die Augen Außenstehender. Wie viele Dinge im Hier und Jetzt selbstverständlich sind, aber eigentlich komplett zufällig, schwer erklär- und durchaus veränderbar.Aber abseits von aller großen Geschichte passierten eine Menge “Entwicklungen”, vor allem im zwischen- und gleichgeschlechtlichen Beziehungsbereich im Laufe der letzten 500 Jahren, und damit ich hier nicht weiter spoilere, lasse ich diese Rezension an dieser Stelle vielversprechend ausklingen und verabschiede mich mit der lobpreisendsten Empfehlung des Romans “Das Ministerium der Zeit” von Kaliane Bradley. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Nach der Heirat von Prinz Charles und Lady Diana 1981 lief die märchenhafte Inszenierung ihrer Ehe an. Doch bald zeigten sich Risse. Nach Seitensprüngen und zahllosen Skandalen reichte das Paar am 28. August 1996 schließlich die Scheidung ein. Baumann, Tim www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Die Wall Street startet mit Gegenwind aus dem Einzelhandel. Walmart sorgt für Ernüchterung. Zwar stieg der Umsatz um 6 Prozent und lag damit leicht über den Erwartungen, aber die für den Markt entscheidenden vergleichbaren US-Umsätze enttäuschten und verlangsamten sich deutlich gegenüber dem Vorquartal. Besonders das Geschäft mit allgemeinen Konsumgütern kühlte ab. Hinzu kommt ein vorsichtiger Ausblick. Auch bei anderen Einzelhändlern zeigen sich Risse. Advance Auto Parts verfehlte mit einem Rückgang der vergleichbaren Umsätze die Erwartung und verweist auf knappere Haushaltsbudgets. JD Sports senkt wegen eines „schwierigen“ Umfelds, aggressiver Rabatte und eines vorsichtigeren Konsumenten die Jahresprognose und besonders schwach entwickelt sich das US-Geschäft. Bereits die Zahlen von Lowe's und TJX hatten ähnliche Warnsignale geliefert. Lowe's enttäuschte bei den vergleichbaren Umsätzen, während Citi die Entwicklung bei TJX-Tochter Marmaxx als „schwach und enttäuschend“ bezeichnet und die Aktie auf Neutral abgestuft hat. Gleichzeitig ziehen die Renditen wieder an: Die 30-jährige US-Rendite steigt um vier Basispunkte auf 5,23 Prozent, nachdem sie am Mittwoch deutlich gefallen war. Die Futures tendieren entsprechend verhalten, nachdem S&P 500, Dow und Nasdaq gestern ihre dreitägige Verlustserie beenden konnten. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Was macht ein junger, hochbegeisterter Diakon, wenn ihn seine ersten Wege an die Sterbebetten und Gräber junger Menschen führen? Andi Weiss startet als Bayerns jüngster Diakon in der evangelischen Landeskirche – mit einem brennenden Herzen und dem Wunsch, Menschen eine gute Botschaft zu bringen. Dann kommt das echte Leben. Und sein Vertrauen bekommt Risse.Ein echter Mann zweifelt nicht?Andi erlebt früh, wie schnell Gemeindealltag zwischen Sonntagsfeier und Sterbebett kippt. Wer auf der Kanzel steht, trägt Verantwortung, davon ist Andi überzeugt. Die eigenen Zweifel will er nicht auf dem Rücken der Gemeinde austragen. Sie brauchen einen anderen Ort – „neben der Kanzel", wie Andi es nennt. Doch was trägt, wenn die vertrauten Antworten selbst ins Wanken geraten?Zwei ungewöhnliche WegbegleiterMitten im Sturm laufen Andi zwei Männer über den Weg, die zu geistigen Freunden werden: Dietrich Bonhoeffer und Viktor Frankl. Beide leben zur gleichen Zeit, beide suchen einen Weg, der trotz Zerbruch trägt – der eine aus theologischer, der andere aus psychologischer Perspektive. Frankls Gedanken zur Sinnfindung werden im Angesicht von Verfolgung, Leid und Tod auf radikale Weise auf die Probe gestellt. Was, wenn nicht die Frage „Warum lässt Gott das zu?" die entscheidende ist, sondern eine ganz andere?Vom Diakon zum LogotherapeutenAus diesen Begegnungen wächst bei Andi etwas Neues: die Logotherapie, sinnzentrierte Psychotherapie nach Frankl. Parallel zu seiner Gemeindearbeit wächst ein Weg, der Theologie, Musik und Psychotherapie immer stärker verbindet. Auch das Schreiben wird für ihn zur Verarbeitung – in seinen Liedern finden die Fragen und Sehnsüchte Ausdruck, die ihn selbst bewegen, und werden so zum Sprachrohr für das, was auch andere erleben.Was zunächst nebeneinander beginnt, fügt sich mehr und mehr zusammen – bis Andi sich schließlich von der Landeskirche beurlauben lässt, um ganz dem Raum zu geben, was über die Jahre gewachsen ist. Woran erkennt man, dass ein Bruch nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas ist?Was bleibtHeute begleitet Andi Menschen therapeutisch und schreibt Bücher. In seinem aktuellen Projekt „Jesus, der liebevolle Therapeut" führt er zusammen, was ihn seit Jahren bewegt: seine therapeutische Erfahrung, seinen Glauben und die Frage, wie die Begegnungen Jesu auch heute heilsame Perspektiven eröffnen können.Es geht ihm um einen Gedanken, der das Gespräch trägt: dass jeder Mensch einen gesunden, heilen Kern in sich hat, den Leben und Schmerz überdecken, aber nicht zerstören können. Und dass Nachfolge bedeutet, das eigene Kreuz auf sich zu nehmen und mit dem eigenen Leben – mit seinen Schätzen und Scherben – eine Antwort zu geben.Mein Gast: Andi WeissAndi Weiss ist Logotherapeut, Songpoet, Autor und evangelischer Diakon. In seiner Praxis „Sinnvoll leben" in München begleitet er Einzelpersonen, Unternehmen und Institutionen. Sein Buch „Jesus, der liebevolle Therapeut" verbindet zwanzig Jahre therapeutische Erfahrung mit den heilenden Begegnungen Jesu.Mehr zu Andi: https://www.andi-weiss.de sowie https://www.jesus-derliebevolletherapeut.deZum WeiterdenkenJesus, der liebevolle Therapeut – Andi Weiss, das im Gespräch erwähnte Buch: https://www.andi-weiss.de/produkt/jesus_impulsbuch/Trotzdem Ja zum Leben sagen – Viktor Frankl: Erfahrungen aus dem KZ, Grundlage der Logotherapie.Nachfolge – Dietrich Bonhoeffer: Quelle des Gedankens der „billigen Gnade".Der HostMirko Sander war in den 90ern Teil der Jesus Freaks Hamburg, leitete später Jesus Freaks Deutschland und gehörte zum Team, das das Freakstock-Festival aufbaute. Heute lebt er mit seiner Familie bei Marburg.Mit „Schiffbruch mit Jesus" schafft er einen Raum für ehrliche Gespräche über Krisen, Zweifel und einen Glauben, der auch dann trägt, wenn das Leben anders verläuft als geplant.Mehr über den Podcast: https://linktr.ee/schiffbruch.mit.jesus
Kann Beton eigentlich krank werden? Bei der sogenannten Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) entstehen Schäden langsam und oft jahrelang unbemerkt im Inneren des Betons.Thomas Krug und Jonas Betz erklären, wie Betonkrebs entsteht, woran man mögliche Schäden erkennt und wann aus einem Riss tatsächlich ein Risiko wird. Dazu schauen wir auf bekannte Praxisfälle – vom Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen bis zu geschädigten Brücken und Autobahnen.
Risse in der Außenwahrnehmung und Daniel Höötmann kittet mit dem Spachtel der Unzufriedenheit. Was nehmen wir mit, wenn's heißt: Alle raus aus dem Haus? Warum wird Jared Leto immer älter und die Teens aber nicht? Wer hat Hauke die Grundmauer eingeschlagen und warum trägt Polizeideutschland mehr als nur Super Soaker zum CSD? Keine Antworten. Leider nur Fragen.
Reacher (Prime Video) | Alan Ritchson sorgt wieder für Gerechtigkeit: So stark startet die vierte Staffel des Action-Hits Am Ende war es weder die sündhaft teure „Der Herr der Ringe“- noch die „Citadel“-Serie, die für Amazon zum Mega-Hit wurde, sondern „Reacher“. Ab dem 12. August kehrt der hünenhafte Romanheld mit neuen Folgen exklusiv zu Prime Video zurück – und natürlich ist auch Alan Ritchson wieder mit von der Partie. Schließlich dürfte der Hauptdarsteller nicht ganz unschuldig daran sein, dass nicht nur unsere Theresia und unser Sven große Fans der Serie sind, sondern weltweit Millionen Zuschauer einschalten. Doch kann die vierte Staffel von „Reacher“ das bisherige Niveau halten oder bekommt der unkaputtbare Einzelkämpfer diesmal erste Risse? Unsere Reacher-Fans haben bereits die ersten drei Folgen gesehen und verraten euch im Podcast spoilerfrei, ob die Vorfreude auf die neue Staffel tatsächlich gerechtfertigt ist – und ob „Reacher“ wieder ordentlich abliefert. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen. Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Charmantes Stadthaus mit individuellem EntwicklungspotenzialKaufpreis: 3.500.000 €Dieses kompakte Stadthaus aus dem Jahr 1958 bietet eine seltene Gelegenheit für Käufer, die den besonderen Charme eines weitgehend ursprünglichen Bestands zu schätzen wissen und ihre eigenen Vorstellungen konsequent verwirklichen möchten.Auf rund 82 m² Wohnfläche präsentiert sich das Haus nahezu vollständig im Originalzustand. Feuchtigkeitsschäden, vereinzelte Schimmelbildung sowie deutlich verschlissene Boden- und Wandbeläge machen eine umfassende Sanierung erforderlich. Auch Dach, Fenster, Elektrik, Leitungen und Heizungsanlage entsprechen nicht mehr heutigen Standards und sollten im Zuge einer Modernisierung vollständig überprüft werden.Der kompakte Grundriss umfasst ein Wohnzimmer, zwei kleinere Schlafzimmer sowie eine Küche, deren Ausstattung weitgehend aus der Entstehungszeit des Hauses stammt. Das innenliegende Badezimmer bietet mit seiner ursprünglichen Verfliesung und den vorhandenen Sanitärobjekten einen authentischen Einblick in die Wohnkultur vergangener Jahrzehnte. Eine vollständige Erneuerung dürfte sich anbieten.Die teilweise niedrigen Deckenhöhen und überschaubaren Raumgrößen sorgen für eine besonders gemütliche Atmosphäre. An mehreren Stellen sind Risse im Mauerwerk erkennbar, die vor einer Sanierung fachmännisch bewertet werden sollten.Ein Garten, eine Terrasse oder ein Balkon sind nicht vorhanden. Auch auf eine Garage wurde verzichtet. Damit eignet sich das Haus hervorragend für Menschen, die möglichst wenig Zeit mit der Pflege von Außenflächen verbringen möchten.Die unmittelbare Nachbarbebauung sorgt für ein angenehm urbanes Wohngefühl und kurze Sichtachsen. Aufgrund der begrenzten Fensterflächen fällt der natürliche Lichteinfall in einigen Bereichen eher zurückhaltend aus.Der Kaufpreis von 3.500.000 € trägt insbesondere der Seltenheit vergleichbarer Angebote, dem ursprünglichen Charakter sowie der Möglichkeit Rechnung, ein Objekt dieser Art vollständig nach eigenen Vorstellungen neu zu interpretieren.Wer bereit ist, den erheblichen Sanierungsbedarf nicht als Einschränkung, sondern als gestalterische Freiheit zu verstehen, findet hier eine außergewöhnliche Gelegenheit.Ein Haus für Visionäre, die nicht suchen, was bereits da ist – sondern sehen, was nach umfangreichen Investitionen daraus werden könnte.ng
Die Marktkonzentration bekommt Risse – und für den apoBank-CIO Reinhard Pfingsten ist das schlicht gesund. Denn wer nur den MSCI World hält, hat drei Klumpenrisiken im Depot, die die wenigsten auf dem Schirm haben: 25 Prozent Mag 7, über 60 Prozent Dollar – und null Emerging Markets. ------ Ihr habt Fragen, schreibt uns an: missionmoney@focus-money.de Alle wichtigen Links: https://wonderl.ink/@mission_money
In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich darüber, wie alte Erfahrungen unser heutiges Leben beeinflussen, warum bestimmte Situationen sich immer wiederholen und weshalb Verletzlichkeit keine Schwäche ist. Ich nehme dich mit zu einer Erfahrung aus meiner Kindheit, in der ich ausgegrenzt und verbal angegriffen wurde, und erzähle, wie sich ähnliche Gefühle auch viele Jahre später wieder zeigen können.
Folge 47: Risse und Richtungskämpfe: Die US-Parteien im Vorwahlkampf (aufgenommen am 6. August 2026) Housekeeping Veranstaltungen der Atlantischen Akademie Alle Shownotes findet Ihr hier auf unserer Website.
Heute geht es um einen Beziehungsabbruch in einer psychosozialen Organisation – und um die Frage, weshalb ausgerechnet dort notwendige Gespräche vermieden werden, wo Beziehungskompetenz zum professionellen Selbstverständnis gehört.Eine langjährige externe Begleiterin unterstützt eine Organisation über viele Jahre hinweg mit Supervisionen, Klausuren, Projektentwicklungen und Reflexionsräumen. Es entsteht eine vertrauensvolle und tragfähige Zusammenarbeit.Dann übernimmt eine neue Führungskraft.Rückmeldungen werden knapper, Termine unverbindlicher und Gespräche formaler. Eine offene Klärung findet nicht statt. Stattdessen erhält die Begleiterin schließlich eine schriftliche Mitteilung: Externe Kooperationen würden aufgrund einer strategischen Neuausrichtung neu geprüft und ausgeschrieben.Die Entscheidung kann sie sachlich nachvollziehen. Was sie verletzt, ist der Weg dorthin.Wie kann es sein, dass Organisationen professionell mit Beziehungen arbeiten, ihre eigenen Arbeitsbeziehungen aber nicht ausreichend klären?Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen in dieser Case-Klinik darüber, weshalb nicht unbedingt die Entscheidung selbst den größten Schaden verursacht, sondern das Schweigen, das ihr vorausgeht.
Mit Brille und Bart: Tiefgründig und Kontrovers über Mensch und Organisation
Heute geht es um einen Beziehungsabbruch in einer psychosozialen Organisation – und um die Frage, weshalb ausgerechnet dort notwendige Gespräche vermieden werden, wo Beziehungskompetenz zum professionellen Selbstverständnis gehört.Eine langjährige externe Begleiterin unterstützt eine Organisation über viele Jahre hinweg mit Supervisionen, Klausuren, Projektentwicklungen und Reflexionsräumen. Es entsteht eine vertrauensvolle und tragfähige Zusammenarbeit.Dann übernimmt eine neue Führungskraft.Rückmeldungen werden knapper, Termine unverbindlicher und Gespräche formaler. Eine offene Klärung findet nicht statt. Stattdessen erhält die Begleiterin schließlich eine schriftliche Mitteilung: Externe Kooperationen würden aufgrund einer strategischen Neuausrichtung neu geprüft und ausgeschrieben.Die Entscheidung kann sie sachlich nachvollziehen. Was sie verletzt, ist der Weg dorthin.Wie kann es sein, dass Organisationen professionell mit Beziehungen arbeiten, ihre eigenen Arbeitsbeziehungen aber nicht ausreichend klären?Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen in dieser Case-Klinik darüber, weshalb nicht unbedingt die Entscheidung selbst den größten Schaden verursacht, sondern das Schweigen, das ihr vorausgeht.
Ein Kommentar von Paul Clemente.Seit Jahren rufen, betteln, flehen Philosophen, KI-Experten, Forscher und Unternehmer: Politiker sollen die KI-Entwicklung stoppen, ihr eine Pause verordnen, um Kontroll- und Schutz-Maßnahmen zu ergreifen. Unter den Bettlern: Promis wie der Historiker Yuval Noah Harari oder der Milliardär Elon Musk. Aufgesetzt war der Schrieb vom Future of Life-Institut. Und was geschah? Richtig: Nichts.Um die Situation in ein Bild zu fassen: Seit Jahren starrt die Welt auf ein Alien-Ei, in dem langsam ein mörderisches Monster heranwächst. Lange schon zeigen sich Risse auf der Schale. Weiterhin: Keine Reaktion. Dann geschieht es endlich: Das Ei bricht auf, das Monster springt heraus und verschwindet sofort in labyrinthischen Korridoren. Und genau das gelang vor wenigen Wochen einem OpenAI-Programm. Während der Testphase sprengte es die vorgegebene Beschränkung und enterte das System der Hugging Face-Plattform.Das KI-Monster hatte eine Schwachstelle gewittert, als Eingang genutzt und damit zahlreiche Hacker übertroffen. Zweck der Action: Die KI wurde von Forschern getestet, befand sich in einer „Prüfungssituation“. Deshalb brach sie heimlich bei Hugging Face ein, um dort die benötigten Infos zu stehlen. Und ja: Die schlaue KI konnte dank ihrer Beute das Testergebnis verbessern. Kurzum, sie tat, was jeder Schüler bei Klausuren anstellt: Sie schummelte. Sie „wusste“ genau, dass sie betrügen würde. Deshalb hat sie versucht, ihren Coup zu tarnen. Von wem sie das wohl hat?Nun, auch das OpenAI-Programm verfügt über keinerlei Bewusstsein, bringt aber „Erlerntes“ zur Anwendung. Damit ist sie ein Spiegel ihrer Erbauer, wiederholt den mentalen Müll der Gegenwart. Und das macht sie gefährlich. Und jetzt? Immerhin will OpenAI sich mit Hugging Face zusammensetzen, die Hack-Manöver rekonstruieren und anschließend über Sicherheitsoptionen grübeln.Aber auch die KI des konkurrierenden Anthropic Konzerns blieb nicht untätig. Deren Software namens Claude hatte jüngst Schwachstellen erschnüffelt, die jahrzehntelang ihrer Entdeckung harrten. Beim jüngsten Test drang die Software gleich in drei Unternehmen ein. Und weder Hersteller noch Gehackte hatten irgendwas bemerkt. Still und leise war das „Alien“ eingedrungen. Und erst die nachträgliche Überprüfung mit etwa 141.000 Testläufen brachte die Untaten ans Tageslicht. Der Hobby-Apokalyptiker Elon Musk kommentierte: In fünf Jahren habe die KI den Menschen abgehängt.Dem Chef von OpenAI, Sam Altman, war Musks Prognose zu optimistisch. Für ihn steht fest: „Wir haben Singularität bereits erreicht." Soll heißen: Die KI hat die menschliche Intelligenz übertroffen. Hier und heute. Schließlich kann eine Künstliche Intelligenz bereits zu 80 Prozent eine neue KI erstellen. Nur zu 20 Prozent benötigt sie menschliche Hilfe bei ihrer „Fortpflanzung“. Mehr noch: Sie absolviert Lernprozesse in einem Tempo, bei dem Menschen nur noch Sterne sähen. Bereits jetzt ist sie 52 mal schneller als ein Homo sapiens. Was den Menschen vier Jahre beansprucht, erledigt das Programm in vier Tagen....https://apolut.net/ki-anarchie-oder-die-aliens-sind-los-von-paul-clemente/
Le tracce della violenza sono rimaste sull'asfalto anche il mattino successivo: vetri infranti, macchie di sangue e i segni di due distinti episodi che, tra il centro storico e l'area dello skate park del Centro Le Fontane a Schio, hanno riacceso il tema della sicurezza in città. Sullo sfondo, secondo quanto emerso negli ultimi mesi e nelle segnalazioni raccolte nella zona, ci sarebbero frequentazioni giovanili e situazioni ritenute riconducibili a giri di spaccio e microcriminalità, già finite più volte sotto l'attenzione delle forze dell'ordine.
Auf einmal standen wir vor dem »Tor zur Unterwelt«! Hatten wir bis dahin die sehenswerte Altstadt von Lüneburg besichtigt, brachte uns die Stadtführerin nun zu einer 1898 errichteten Gartenpforte, die zum Sinnbild von gefährlichen Bodenabsenkungen geworden ist. Denn Lüneburg liegt auf einem Salzstock. Auch wenn der Abbau beendet wurde, löst das Grundwasser bis heute Salz und Gips. Es entstehen Hohlräume, sodass Erde nachrutscht und der Boden absinkt. So hat sich das Gartentor bereits um mehr als zwei Meter abgesenkt. Auch viele historische Häuser haben Risse, sind schief oder mussten aufgegeben werden. Noch immer bewegt sich der Boden jedes Jahr um mehrere Zentimeter. Ich frage mich: Welche existenziellen Sorgen müssen damit verbunden sein, wenn das Haus, in dem ich lebe, in die Unterwelt abzusinken droht?Am Ende der Bergpredigt vergleicht Jesus in einer Beispielgeschichte zwei Bauherren, von denen einer sein Haus auf Sand errichtet. Ein heftiger Regen spült den losen Untergrund fort und das Haus stürzt ein. Dieser Bauherr steht für Menschen, die ihre Lebensentscheidungen treffen, ohne dabei über Gottes Willen nachzudenken. Sie stehen in der Gefahr, am Ende alles zu verlieren. Das Haus des zweiten Bauherrn hält dem Unwetter stand. Denn er baut sein Haus auf ein felsiges Fundament. Er steht für Menschen, die den Worten von Jesus vertrauen. Direkt vor diesem Gleichnis hat Jesus darüber gesprochen, dass nicht jeder in Gottes Reich, in den Himmel, hineinkommt. Wer hier an Gott vorbeilebt, wird auch die Ewigkeit im Abgrund einer ewigen Trennung von ihm verbringen. Doch wer eine Glaubensbeziehung zu Jesus hat, baut sein Leben auf einem stabilen Grund und wird einmal in eine Wohnung im Himmel einziehen.Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Fast alle Güterwagen in Europa sind mit Klotzbremsen ausgerüstet, die allerdings nicht für hohe Geschwindigkeiten entwickelt wurden. Nun drohen: Überhitzung der Räder, Risse im Metall – im Extremfall Entgleisungen. Es hat mehrere Unfälle gegeben. Höfer, Klaus Martin www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Ruhestand war gestern, jetzt beginnt dein Vorwärtsleben.Was bleibt von mir, wenn der Beruf nicht länger den Takt vorgibt? Und was beginnt vielleicht genau dann?In dieser Episode spreche ich mit Christiane Rösel und René Winkler, den Stimmen hinter dem Podcast „Vorwärtsleben“. Gemeinsam richten wir den Blick auf das dritte Lebensdrittel, nicht als stillen Ausklang, sondern als offene, manchmal ziemlich überraschende Lebensstrecke.René erzählt, warum der herannahende 60. Geburtstag zunächst die unbequeme Frage auslöste, ob der schönere Teil seines Lebens nun hinter ihm liege. Heute sagt er: „Mittlerweile habe ich Lust aufs Älterwerden.“ Denn wer sich mit der nachberuflichen Zeit beschäftigt, entdeckt mehr Möglichkeiten, als der klassische Begriff Ruhestand vermuten lässt.Wir sprechen über Berufung 3.0. Dabei geht es nicht bloß um eine neue Aufgabe, ein Ehrenamt oder den nächsten vollen Terminkalender. Berufung berührt auch die Frage: Wer bin ich, wenn vertraute Rollen wegfallen? Vielleicht besteht die neue Aufgabe ja nicht darin, wieder ganz vorne zu stehen. Vielleicht beginnt eine andere Form von Wirksamkeit, leiser, freier und mit weniger eigenen Ansprüchen.Christiane beschreibt diesen Rollentausch als Weg in die zweite Reihe. Dort wird sie zur Ermutigerin und Förderin jüngerer Menschen. Nicht belehren, nicht ungefragt erklären, wie das Leben läuft. Erst mal zuhören. Interesse zeigen. Dasein. Was nach Rückzug klingt, kann eine reife Form von Generativität sein, also die Bereitschaft, Erfahrungen, Aufmerksamkeit und Zuversicht weiterzugeben.Auch der Glaube verändert sich im Älterwerden. Gewissheiten bekommen Risse, manche Antworten tragen nicht mehr und alte Vorstellungen werden zu eng. Doch Zweifel müssen kein Zeichen dafür sein, dass der Glaube schwindet. Sie können ein Reiferaum sein. Ein Ort, an dem wir aufhören, alles verstehen und festhalten zu wollen.„Nicht ich halte fest, sondern ich werde gehalten. Und das ist ein Riesenunterschied.“Christiane RöselEin Gespräch über das Leben nach dem Beruf, Pension mit Vision, geistliche Großmütter und Großväter, erwachsene Kinder, hochbetagte Eltern und Kirchen, die wieder mehr Raum für ehrliche Fragen schaffen dürfen. Und über eine Haltung, die weit über den Glauben hinausreicht: vorwärts leben, ohne vor dem zurückzuweichen, was schwierig ist.Links:Podcast VorwärtslebenHier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
Der Flughafen von Kabul wird im August 2021 zum Nadelöhr zwischen Leben und Tod. In der zweiten Episode der Podcast-Serie “Trump und die Akte Afghanistan” beleuchtet Moderatorin Shakuntala Banerjee die Hektik der Evakuierungsmission und die tiefen Risse im westlichen Bündnis. Eine Bundeswehr-Feldjägerin an den Ausreise-Schleusen und ein deutscher Diplomat in Katar berichten vom extremen Druck dieser Tage, in denen Papiere, Hochzeitsfotos und Handyvideos über Schicksale entschieden. Die Folge bildet zudem die heutige Realität in Afghanistan ab – von geheimen Untergrundschulen für Mädchen bis zur verheerenden Lage in den lokalen Krankenhäusern. Während US-Präsident Donald Trump mit Äußerungen über die NATO für Empörung sorgt. Indem er den Alliierten mangelnden Einsatz unterstellt und ihren Blutzoll herabwürdigt, stellt er die Bündnistreue rückwirkend infrage. Welche Narben hinterlässt der Abzug bei den Einsatzkräften – und wie gefährdet Trumps Rhetorik das Vertrauen der Allianz. Darum geht es in dieser Folge. Anlässlich des fünften Jahrestags des NATO-Abzugs aus Afghanistan noch zwei Empfehlungen: die fiktionale ZDF-Serie „Kabul: Flucht aus der Hölle“ sowie die ZDF auslandsjournal-Dokumentation von Katrin Eigendorf „frontlines: Kabul – die Rückkehr der Taliban“. Beide Produktionen sind im ZDF-Streaming-Portal verfügbar. ZDF auslandsjournal – der Podcast “Trump und die Akte Afghanistan” ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal in Kooperation mit der Hauptredaktion internationale Fiktion. Host: Shakuntala Banerjee Lead-Autorin: Katharina Rahn Lead Producerinnen: Jelena Berner und Julia Ilan Redaktion: Laila Mehlis und Miki Sič Schnitt und Sound: Fabio Lautenschläger und Sebastian Schäfer Musik: Flemming Nordkrug, der für die Serie “Kabul - Flucht aus der Hölle” die Musik komponiert hat, Adaption für den Podcast: Alexander von Bargen Cover: Kara Ghazaryan und Lena Neff Fact-Checking: Claus Schwartau Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF Sound: Nicolas Keller ZDF auslandsjournal Produktion: Linda Kleemann und Ulrike Schork ZDF auslandsjournal Redaktion: Narîn Şevîn Doğan und Matthias Pupat Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn Besonderer Dank an: Katrin Eigendorf, Elmar Theveßen, Mathis Feldhoff, Andreas Kynast, Lennart Reip, Frank Seybert, Frank Baloch, Jasmin Maeda, Hauptredaktionsleiterin der Fiktion und: An alle unsere Gesprächspartner.
In der heutigen Folge von Der Immobilienpodcast habe ich einen ganz besonderen Gast: Bausachverständiger Tim Heuer. Wir sprechen über die kritischsten Themen beim Immobilienkauf – von versteckten Mängeln bis hin zur energetischen Sanierung.
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Eine Photovoltaikanlage kann perfekt aussehen und trotzdem unbemerkt Leistung verlieren. ☀️
Die Hamas hat mitgeteilt, ihre de-facto-Regierung im Gazastreifen aufzulösen. Als Übergang sollen nun Technokraten regieren. Islamwissenschaftler Simon Wolfgang Fuchs von der Hebräischen Universität Jerusalem ordnet ein, ob das ein weiterer Schritt im sogenannten Friedensplan von Donald Trump ist. Weitere Themen: · Waldbrände, sie sind aktuell nicht nur in Europa ein Thema, sondern auch in der Schweiz – so zum Beispiel in Bettingen BS, wo ein Waldstück in Flammen aufging. Ein Mann hat trotz Verbot ein Feuer an einer Grillstelle gemacht. Wie es derzeit um die Waldbrandgefahr hierzulande steht, weiss Boris Pezzatti vom Tessiner Ableger der Forschungsanstalt WSL. · Eine BBC-Recherche sorgt für Aufregung: Der britische Sender hat auf Instagram in Indien Anzeigen gefunden, die für Videos von Kindsmissbrauch werben. Aufgrund dieser Recherche macht die indische Regierung nun Druck auf den Insta-Konzern Meta. Die freie Journalistin Nathalie Mayroth in Indien hat sich den BBC-Dokumentarfilm dazu angesehen und erläutert, wie Nutzerinnen und Nutzer in Indien solche Inhalte zu sehen bekommen. · Am Wochenende hat die deutsche AfD ihren Parteitag abgehalten. Dabei zeigten sich Risse innerhalb der Partei. Offenbar kämpfen zwei Lager um die Macht. «Spiegel»-Journalistin Ann-Katrin Müller über die (Un-)Einigkeit in der AfD.
41 Tote, 115 Schwerverletzte - der Brand bei einer Silvesterfeier in Crans-Montana forderte viele junge Opfer. Sechs Monate nach dem Unglück dauern die Ermittlungen weiter an. Das Image der perfekt organisierten Schweiz hat Risse bekommen. Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Der neue Co-Vorsitzende der Linkspartei, Pantisano, warf der CDU vor, sie mache "faschistische" Politik wie die AfD. Er hat sich entschuldigt. Aber WDR 2 Satiriker Florian Schroeder ist besorgt: Brandmauern hätten überall Risse, aber die Querfront zwischen rechtsaußen und linksaußen stehe. Von Florian Schroeder.
Three dark vortex beings haunt Paul Risse for three straight days, taunting him in his lucid dreams with promises of power. What starts as an exploration of consciousness becomes a supernatural battle that reshapes his entire worldview. Paul is the author of The Psychedelic Christian, and his journey runs from a TV-free childhood in Texas to consuming psychedelics close to a thousand times in a desperate search for truth. He goes off-grid with no electricity. He fasts for thirty days at a stretch. He pushes his mind further than most people ever dare. He eats mushrooms close to a thousand times. And in the end, he finds that only the name of Jesus can protect him from the entities he meets along the way.This is the conversation we could not put on the public feed. Paul sits in the basement and tackles the controversial connection between psychedelics and spirituality. He unpacks biblical pharmakeia, the Watchers, and their role in teaching humanity about root cuttings, and why he believes the modern church holds a truncated view of the supernatural. He shares powerful testimonies of healing from abuse, overcoming addiction, and the unconventional path that leads him to a deeper relationship with Christ. His story challenges traditional boundaries while staying grounded in Scripture. Want to listen to this episode and a catalog of more than 100+ other members-only episodes? How about all our main feed episodes AD FREE? Check out the vibrant community, extra episodes, and amazing perks of being a Blurry Creatures member at https://blurrycreatures.com/pages/members. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Hoffnung sucht die Spalten und Risse, Lücken und Löcher in den Gegebenheiten, durch die eine Veränderung zum Besseren möglich werden könnte. Entnommen aus: Stefan Seidel "Durch die Angst gehen", Claudius Verlag, München 2026
März, Ursula www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
März, Ursula www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In this episode of the New Books Network, we explore Ethnographic Reflections on Marriage in Dhofar, Oman (Anthem Press, 2026), with anthropologist Dr Marielle Risse. Drawing on nearly two decades of ethnographic fieldwork, Dr Risse offers a nuanced examination of marriage practices among Sunni Muslim communities in southern Oman, challenging many of the assumptions that often underpin Western discussions of gender, family, and personal autonomy. Rather than portraying marriage as either oppressive or emancipatory, Dr Risse presents it as a complex social institution shaped by kinship networks, religious values, and community expectations. Risse's work encourages readers to reconsider familiar ideas about family, marriage, household, intimacy, autonomy, and social life. Amisah Bakuri (PhD) is an Assistant Professor in the Faculty of Social Sciences and Humanities at Vrije Universiteit Amsterdam. Her work explores the intersections of religion, sexuality, gender, and migration, especially within African diasporic communities in the Netherlands. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/new-books-network
In this episode of the New Books Network, we explore Ethnographic Reflections on Marriage in Dhofar, Oman (Anthem Press, 2026), with anthropologist Dr Marielle Risse. Drawing on nearly two decades of ethnographic fieldwork, Dr Risse offers a nuanced examination of marriage practices among Sunni Muslim communities in southern Oman, challenging many of the assumptions that often underpin Western discussions of gender, family, and personal autonomy. Rather than portraying marriage as either oppressive or emancipatory, Dr Risse presents it as a complex social institution shaped by kinship networks, religious values, and community expectations. Risse's work encourages readers to reconsider familiar ideas about family, marriage, household, intimacy, autonomy, and social life. Amisah Bakuri (PhD) is an Assistant Professor in the Faculty of Social Sciences and Humanities at Vrije Universiteit Amsterdam. Her work explores the intersections of religion, sexuality, gender, and migration, especially within African diasporic communities in the Netherlands. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/gender-studies
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In this episode of the New Books Network, we explore Ethnographic Reflections on Marriage in Dhofar, Oman (Anthem Press, 2026), with anthropologist Dr Marielle Risse. Drawing on nearly two decades of ethnographic fieldwork, Dr Risse offers a nuanced examination of marriage practices among Sunni Muslim communities in southern Oman, challenging many of the assumptions that often underpin Western discussions of gender, family, and personal autonomy. Rather than portraying marriage as either oppressive or emancipatory, Dr Risse presents it as a complex social institution shaped by kinship networks, religious values, and community expectations. Risse's work encourages readers to reconsider familiar ideas about family, marriage, household, intimacy, autonomy, and social life. Amisah Bakuri (PhD) is an Assistant Professor in the Faculty of Social Sciences and Humanities at Vrije Universiteit Amsterdam. Her work explores the intersections of religion, sexuality, gender, and migration, especially within African diasporic communities in the Netherlands. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/anthropology
Gerstenberg, Ralph www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
US-Präsident Donald Trump liebt die große Bühne – und deswegen versäumt er keine Gelegenheit, um sich bei großen Sport-Events selbst in Szene zu setzen: ob beim großen NBA-Finale der New York Knicks im Madison Square Garden oder bei der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land."Trump sucht die Gewinnerkultur im Sport", so Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni.Zusammen mit seiner Frau Jiffer Bourguignon stellt er allerdings fest, dass es für Trump in letzter Zeit nicht nur Siege gab, sondern auch jede Menge Niederlagen. Jiffer nennt es "Risse im Fundament": wenn zum Beispiel das US-Repräsentantenhaus, in dem eigentlich Trumps Republikaner die Mehrheit haben, FÜR eine Resolution stimmt, die die militärischen Maßnahmen der US-Regierung im Iran einschränkt. Eine Mehrheit der Abgeordneten votierte außerdem FÜR ein Ukraine-Hilfspaket – und GEGEN den SAVE-Act, die von Trump geforderte Wahlrechts-Reform. "Die Geschlossenheit der Republikaner beginnt zu bröckeln", beobachtet Jiffer. Denn auch was seinen Entschädigungsfonds oder die geplante Umbenennung des Kennedy Centers angeht, ist Trump derzeit nicht gerade auf der Gewinnerspur."Es läuft gerade nicht so für Trump", resümiert Ingo. Ob sich Trumps miserable Umfragewerte bis zu den Zwischenwahlen im November wieder erholen werden, hängt womöglich auch von der Dauer des Iran-Kriegs ab – und auch da scheint die Lage weiterhin festgefahren.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!TV-Tipp: Spielfeld der Macht – Die WM in Trumps Amerikahttps://1.ard.de/spielfelddermachtUS-Repräsentantenhaus stimmt gegen Iran-Krieghttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-repraesentantenhaus-iran-krieg-100.htmlDie FIFA WM 2026 auf sportschau.dehttps://www.sportschau.de/fussball/fifa-wm-2026Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnierenhttps://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast-Tipp: 0630 - der News-Podcasthttps://www1.wdr.de/radio/1live/podcast/0630/index.html
Die politische Beziehung zwischen Donald Trump und Benjamin Netanjahu galt lange als stabil. Doch die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten sorgen für Risse in dieser Allianz. Was würde ein Bruch zwischen Trump und Netanjahu bedeuten? In einem Telefonat soll US-Präsident Donald Trump den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu dazu gedrängt haben, auf Vergeltungsschläge gegen den Iran zu verzichten. Netanjahu habe jedoch nicht nachgegeben. Darunter dürfte das Verhältnis der beiden Staatschefs weiter leiden. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Text-/Sprachnachricht an 076 320 10 37. ________________________________________ In dieser Episode zu hören: - Stephan Bierling, Professor für internationale Politik und transatlantische Beziehungen an der Universität Regensburg ___________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Links: König Gianni, die Infantino-Story: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. Ihr erreicht uns mit euren Fragen und Inputs per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37. News Plus von SRF erscheint jeden Wochentag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
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ab 1:35 Min. - Christian Huber: Solange ein Streichholz brennt | Gelesen von Maria Wördemann und Robert Stadlober | 9 Std.| Der Audio Verlag || ab 11:10 Min. - Elisa Hoven: Feine Risse | Gelesen von Nina Kunzendorf | 7 Std. 40 Min.| argon edition || ab 22:28 Min. - Octavia E. Butler: Verbunden | gelesen von Dela Dabulamanzi | 12 Std. 22 Min. | Random House Audio || ab 29:01 Min. - Zum 100. Geburtstag v. James Krüss am 31.Mai 2026 | James Krüss: Das gereimte Jahr | Kunterbunter Wörterspaß mit James Krüss | Gelesen von Anna Thalbach | 1 Std. 52 Min.| Bastei Lübbe / Hörcompany || Cornelia Boese, James Krüss: Henri-Jette-Sausebahn | Alte und neue Freunde von Henriette Bimmelbahn | Szenische Lesungen mit Musik | Bürger Lars Dietrich, Uwe Friedrichsen, Angelika Mann | 52 Min. | DAV / mdr-kultur ||
In einer Welt der Selbstoptimierung wirkt die japanische Philosophie des Wabi Sabi fast wie ein Gegenentwurf. Statt Perfektion, Kontrolle und ständiger Steigerung betont sie das Unfertige, Vergängliche und Unvollkommene. Schönheit entsteht nicht trotz der Risse und Falten, sondern oft gerade durch sie. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Wabi Sabi weit mehr ist als eine ästhetische Stilrichtung aus Japan. Es geht um eine Haltung zum Leben: um den würdevollen Umgang mit Brüchen, um Einfachheit statt Daueroptimierung und um die Frage, warum Menschen oft dann authentisch werden, wenn sie aufhören, perfekt wirken zu wollen. Dabei zeigt sich, dass gerade Vergänglichkeit und Unvollkommenheit dem Leben Tiefe und Bedeutung verleihen können.
Mit Nils Graf-Gutsche (Sightwise) Staffel #13 Folge #4 | #Marketing_021 Der Podcast über Marketing, Vertrieb, Entrepreneurship und Startups *** www.sightwise.ai/ www.linkedin.com/in/nils-gutsche/ *** Im Podcast „Marketing From Zero To One“ berichtet Nils Graf-Gutsche, Co-Founder & COO von Sightwise, über die Gründung des Hannoveraner KI-Startups zur automatisierten Qualitätskontrolle in der industriellen Produktion. Im Fokus steht der Einsatz von Computer Vision und insbesondere synthetischen Daten, um Defekte wie Kratzer oder Risse zuverlässig zu erkennen, auch wenn reale Trainingsdaten fehlen. Er gibt Einblicke in die Ausgründung aus der Universität Hannover, die frühe Validierung über Industrieprojekte und Messen sowie den Aufbau erster Kundenbeziehungen. Darüber hinaus geht es erneut um den praktischen Einsatz und Use-Cases von KI in Unternehmen als auch bei Sightwise, Vertriebsstrategien im B2B-Umfeld und die Bedeutung von Vertrauen ggü. B2B-Kunden in der Industrie. *** 1:46 – Hintergrund & Weg in die Gründung (BMW, Computer Vision) 3:17 – Was Sightwise macht (KI-basierte Qualitätskontrolle) 4:18 – Anwendungsfälle in der Produktion (Defekterkennung) 6:19 – Entscheidung für die Gründung 7:23 – Ausgründung aus der Universität 8:37 – Erste Validierung & Marktfeedback 9:47 – Erste Kunden & Industriepartnerschaften 11:02 – Zwei Kundentypen (Plattform vs. Turnkey) 12:14 – Nutzen & ROI der Lösung 13:41 – Synthetische Daten einfach erklärt 15:32 – Datengenerierung statt realer Trainingsdaten 17:12 – Kundenbasis & Wachstum 17:30 – Vertrieb über Messen & Events 20:19 – Leads durch Fachvorträge 21:01 – Tipps für Messeauftritte 23:34 – Hannover Messe 25:02 – Tipps für Fachvorträge 26:56 – Inbound Leads & Sichtbarkeit 27:48 – Typischer Sales-Prozess 29:28 – Robotics-Trends & Zukunftspotenzial 30:53 – KI-Modelle erklärt (Anomalie vs. Objekterkennung) 34:56 – Training & Aufbau der Modelle 37:19 – Individualisierung je Kunde 39:49 – Tipps für Gründer im KI-Bereich 40:25 – Einfluss von KI auf Kunden & Wettbewerb 41:35 – Datenvorteile & Skalierung 42:20 – IT-Infrastruktur & On-Premise 43:51 – Founder-Market-Fit 44:38 – Einsatz von KI im eigenen Unternehmen 46:54 – Einfluss auf Geschäftsmodelle 48:57 – Hiring & Teamaufbau 52:05 – Zukunftstrends (Hardware, Daten, 2D/3D) 53:12 – Startup-Szene in Hannover
Nationalrat empfiehlt Demokratie-Initiative zur Ablehnung, Angriffe auf militärische Stellungen in Mali, Frankreich: «Heiligkeit» des 1. Mai bekommt Risse, König Carl XVI. Gustaf feiert 80. Geburtstag
Trump setzt auf Druck - doch der Iran-Konflikt ist längst nicht entschieden. Paul Ronzheimer spricht mit Terrorismus- und Sicherheitsexperte Peter Neumann über die fragile Waffenruhe zwischen den USA, Israel und Iran, die Blockade der Straße von Hormus und die Frage, ob Donald Trumps harte Linie tatsächlich Taktik ist - oder gefährliches Spiel mit der Eskalation. Es geht um den wachsenden Druck auf Teheran, mögliche Risse im iranischen Regime, die Rolle der Revolutionsgarden und die Frage, wie lange beide Seiten diesen Konflikt noch durchhalten. Außerdem analysieren Paul und Peter Neumann Friedrich Merz' Kritik an Trump, die deutsche Sicht auf den Krieg - und eine neue Bedrohungslage in Europa durch pro-iranische Extremisten.
Entertainer Harald Schmidt zu Gast im Einspruch Podcast und zum ersten Mal im F.A.Z. Tower. Ein Rundumschlag vom Medienhype um „Timmy“ über Risse in der Koalition bis zur Lage auf den Weltmeeren.
Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause Bourguignon Zamperoni: Jiffer hat die die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Damit ist sie glückliche Doppelstaatsbürgerin. „Ich lebe in Deutschland seit ein paar Jahren, unsere Kinder sind hier geboren, ich arbeite hier und darf jetzt auch wählen“, freut sich die jetzt deutsch-amerikanische Journalistin. TT-Moderator Ingo hat die Einbürgerungs-Zeremonie mit reichlich Respekt erlebt: „Es war sehr bewegend“, erzählt er. Die Situation um den Iran-Krieg beschäftigt das Ehepaar weiterhin in ihren Gesprächen. Um einen Regime-Change gehe es Donald Trump schon lange nicht mehr, nachdem Irans oberste Führer getötet wurde, ist sich Jiffer sicher: „Er versucht es so zu verkaufen, wir haben jetzt ein neues Regime, mit dem kann man reden“. Die Realität sähe anders aus, sind sich Jiffer und Ingo einig. Vielleicht ist die politische Ungewissheit der Lage auch der Grund für die seltsame Auseinandersetzung mit Papst Leo. Damit gefährdet der US-Präsident seinen Rückhalt bei wichtigen Wählergruppen: „Es ist ein Risiko, weil er damit Millionen katholischer Wählerinnen und Wähler brüskieren könnte“, findet Ingo vor allem wegen der KI-generierten Bilder, die Trump in Jesus-Pose zeigen. Dass diese Ausfälle und der Streit zwischen US-Präsident und Papst die Machtbasis Trumps bei seinen Stammwählern tiefer erschüttern könnte angreifen könnten, glauben der TT-Moderator und seine Ehefrau zwar nicht. Allerdings zeigen sich erste Risse im Fundament der MAGA-Bewegung. Papst Leo über Deabtte mit Trump:https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/papst-leo-trump-streit-100.htmlFaktencheck des ZDF zum Bibelzitat von Pete Hegseth:https://www.zdfheute.de/politik/ausland/usa-hegseth-bibel-pulp-fiction-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Podcast-Tipp: Being The Beatles - eine Pop-Revolutionhttps://1.ard.de/being-the-beatles?cpIhr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Nachricht:podcast@ndr.de!
Konflikte - die meiden die allermeisten von uns am liebsten, auch aus Angst, Streit schade unseren Beziehungen. Die Lösung zeigt - das Gegenteil ist der Fall: Wenn man Risse nach Konflikten kittet, verbindet uns das stärker.