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Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Sat, 06 Jun 2026 08:27:00 +0200https://mario-lochner-weil-dein-geld-mehr-kann.blogs.audiorella.com/415-new-episode67a8d61f-cfc1-47aa-bce3-5c82046cfb5fJetzt Konto bei XTB über den Code AKTIENCAMP eröffnen, einen ersten Betrag einzahlen und eine kostenlose Canadian Natural Resources Aktie erhalten*: https://geolink.xtb.com/ZjXdM *
Wie stellst du dir Flick vor, wenn er abends in seinem Pflanzenzimmer liegt? Und wie sieht Fanian aus, wenn sie ihren Freund mal wieder zu einem Abenteuer überredet? Schnapp dir Stifte, Pinsel und Papier und zeichne los. Das Schöne am «Schlummerland» ist ja: In jedem Kopf sehen die Muns ein bisschen anders aus. Schick uns deine Zeichnung mit deinem Muns via srfkids.ch oder per Post an: Schweizer Radio und Fernsehen SRF Kids - Schlummerland Fernsehstrasse 1-4 8052 Zürich Aus allen Zeichnungen losen wir fünf zufällig aus. Mit diesen passiert etwas ganz Besonderes: Aus den gezeichneten Muns werden echte Plüschtiere. Mit etwas Glück bekommst du also dein ganz eigenes Kuscheltier, das ausser dir sonst niemand hat. Einsendeschluss ist Sonntag, 21. Juni 2026 um Mitternacht.
„Unter die Haut. Tattoos im Blick“ - so heißt die neue Ausstellung in den Opelvillen in Rüsselsheim. Eine spannende Entdeckungsreise, die wir zusammen mit der Leiterin und Kuratorin Beate Kemfert machen können: Junge Kunst, die unter die Haut geht, und eine eindrucksvolle Fotosammlung zum Thema Tätowierungen. (Foto: Christoph Scheffer)
Im Sommer 2000 wird die 35-jährige Katrin Hoffmann* von der Disco nach Hause verfolgt und vor ihrer Haustür niedergestochen. Sie überlebt den Angriff schwer verletzt, doch die Polizei geht davon aus, dass der Täter sie umbringen wollte. Die Mordkommission Bochum steht vor einer schwierigen Aufgabe: Es gibt kaum Spuren – und Katrin kennt den Täter nicht. Als die Polizei zwei Phantombilder veröffentlicht, melden sich immer mehr Frauen, denen ebenfalls ein fremder Mann nachgestellt hat und die in der Zeichnung ihren Verfolger wiedererkannt haben wollen. Den Ermittlern wird bewusst, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben. Später wird klar: Der „Frauenjäger", wie die Presse ihn nennt, soll mindestens 60 Frauen verfolgt und mehrere angegriffen haben. Zu Gast bei Rudi Cerne und Nicola Haenisch-Korus: Erster Kriminalhauptkommissar a. D. Axel Pütter, der die Ermittlungen leitete und von den zahlreichen Wendungen und falschen Verdächtigen im Fall erzählt. Außerdem im Interview: Kriminologe und Notfallpsychologe Florian Stoeck. Er erklärt, mit welchen psychischen Folgen Opfer von Gewalttaten zu kämpfen haben und was ihnen bei der Verarbeitung hilft. *Name von der Redaktion geändert *** Alle Podcastfolgen und weitere spannende Dokus gibt's auch auf Youtube-Kanal "ZDF True Crime": https://www.youtube.com/@ZDFTrueCrime/videos *** Moderation: Rudi Cerne, Nicola Haenisch-Korus Gast: EKHK a.D. Axel Pütter, Mordkommission Bochum Experte: Florian Stoeck, Psychologe und Kriminologe Autorin dieser Folge: Carolin Rückl Audioproduktion & Technik: Christina Maier Leitung Postproduktion: Stephan Gossen Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Was macht einen Kultfilm aus? Das definieren Hugi, Def und Philipp, bevor sie der Frage nachgehen, ob sie noch entstehen - die neuen Filme, die für Gesprächsstoff sorgen, die man regelmäig anschaut, auch mit Freunden. Filme, die man zitiert, die man zelebriert - egal, ob sie richtig, richtig gut sind oder Trash. Aber immerhin unterhaltsamer Trash. Filme, die der Zeit trotzen. Und auch, wenn sie vielleicht nicht zu den großen Preisträgern ihrer jeweiligen Award Season zählten, schaffen sie etwas, das auch Dutzende Auszeichnungen nicht garantieren können - sie bleiben ein Teil der Gesellschaft. Der Kultur. Deswegen: Kult! Für die Generationen, die aktuell Part of the Medienrezeptions-Game sind, bieten vor allem die 70er bis frühen 2000er noch massenhaft Kultfilme. Man hat sogar das Gefühl, dass es kaum ein größerer Film nicht zu diesem Status schaffte. Die Art, wie man rezipierte, war von vornherein mehr auf Gemeinschaft ausgelegt. Spätestens bei den Free-TV-Premieren schaltete eine ganze Nation gleichzeitig ein. VHS-Kassetten gingen auf dem Schulhof rum, um alle auf den gleichen Stand zu bringen. Die schwere Zugänglichkeit mancher Filme machte sie zum heiligen Gral. Alles Aspekte, die einen zusammenbrachten. Zum Quatschen, (Aus-)tauschen, gemeinschaftlichen Schauen. Heute ist die Rezeptionskultur viel zerklüfteter. Zehn verschiedene Leute schauen zehn verschiedene Sachen. Streaming bietet natürlich massig Vorteile, verwirrt aber auch seine AbonnentInnen. Zu viel Auswahl. Was sollen denn jetzt überhaupt alle schauen, damit eine Gemeinschaft drum herum entsteht? Und welchen Wert haben noch Rituale wie gemeinsame Kinobesuche oder Gespräche auf dem Schulhof, nachdem alle am Vorabend die neuste Free-TV-Premiere geschaut haben, wenn das Konsumverhalten heutzutage asynchron ist? Und noch ein Problem: Filme sind heutzutage so algorithmisch produzierte Vehikel, dass sie kaum noch Reibungsstellen haben. Aber genu die braucht man, um mit ihnen arbeiten zu können. Es gibt nichts Schlimmeres als einen Film, der nur aalglatt durchrutscht, aber am Ende gar keinen Eindruck hinterlässt. Und dabei vielleicht noch 250 Millionen gekostet hat … hust hust so ziemlich alles von Disney hust hust Also einiges zu klären! Aber keine Angst, es gibt auch wieder massig erquickende Anekdoten. Welche Kultfilme-Rituale hatte unsere Buben-Truppe? Was für krude Action-Streifen prägten ihre Dorfbanden? Was zitieren sie heute noch? Und wenn das alles erzählt ist, suchen wir sie: die drei, vier Kultfilme, die vielleicht doch noch in den neueren Jahrzehnten erschienen sind. Zeichnung created by Marcel “Hugi” Hugenschütt #Kultfilme #Podcast #NSP #Nerds #DeutscherPodcast #Zeichner #Profizeichner
Cornelia Funke bietet jungen Künstlern und Künstlerinnen die Möglichkeit, eine Weile bei ihr in der Toskana zu leben und zu arbeiten. Auch die Illustratorin Pauline Pete aus Fulda war bei der berühmten Autorin zu Gast und hat gerade gemeinsam mit ihr ein Buch veröffentlicht. Es geht um den Krieg und wie die Kunst die Hoffnung hochhalten kann. Ein Gespräch über die Zeit in der Toskana und welche Voraussetzungen es braucht für gute Illustrationen. Illustration: Pauline Pete Cornelia Funke bietet jungen Künstlern und Künstlerinnen die Möglichkeit, eine Weile bei ihr in der Toskana zu leben und zu arbeiten. Auch die Illustratorin Pauline Pete aus Fulda war bei der berühmten Autorin zu Gast und hat gerade gemeinsam mit ihr ein Buch veröffentlicht. Es geht um den Krieg und wie die Kunst die Hoffnung hochhalten kann. Ein Gespräch über die Zeit in der Toskana und welche Voraussetzungen es braucht für gute Illustrationen. Illustration: Pauline Pete
2025 ist zwar schon wieder ein Weilchen her, aber genau die Zeit bis hierher war nötig, um zwölf Monate Film- und Fernseh-Dauerkonsum sacken zu lassen. André, Hugi und Def sind ihre jeweiligen Listen durchgegangen und präsentieren sich nun gegenseitig, aber auch euch ihre Highlights. Es geht um die heißen Oscar Anwärter “One Battle After Another” und “Bugonia”, in denen schwierige Regisseure mal wieder beweisen, dass es sich lohnt, sich auf ihre schwierigen Filme einzulassen. Neue Top-Serien! “Families Like Ours” zeigt auf rührend bis schockierend realistische Weise, wie's wäre, wenn Dänemark untergeht. Also im Wasser. Aber ohne sich auf trottelig-apokalyptische Schauwerte zu verlassen, wie Hollywood das gern macht. “Pluribus” entwirft ein noch abgespaceteres Ende-der-Welt-Szenario, in dem eine Frau der einzige Mensch ist, der bei einer Alien-Invasion den eigenen Willen behält, während sich der Rest der Menschheit ein Schwarmbewusstsein teilt. Vom “Breaking Bad”-Macher! Und was bitte schön hat's mit dem mysteriösen “The Chair Company” auf sich? Und Def hat endlich “Bluey” für sich und seine Familie entdeckt. Der australische Trickfilm-Hit zeigt mit Hunden und einem einfach-genialen Konzept, wie man mit bestem Gewissen Kids vor die Glotze packt. Es wird aber auch eine alte Tradition befeuert, bei der die Nerd Shipper alte Klassiker erneut auf den Prüfstand stellen bzw. neu entdecken. James Camerons “Titanic”, “Death Note” als Anime, der Weihnachts-Evergreen “Kevin – Allein zu Haus”, der finsterschwarze Darf-man-das?-Cartoon “Drawn Together” oder die zotige New Yorker Comedy “Broad City” – was davon kannste dir auch in der Jetztzeit noch auf'n Zahn legen? Das alles und noch mehr! Dazu noch allerhand Anekdoten, die teils echt zu Herzen gehen, und Konfetti. 2026 ist jetzt schon geil! Zeichnung created by Marcel “Hugi” Hugenschütt #Jahresrückblick2025 #Podcast #NSP #Nerds #DeutscherPodcast #Zeichner #Profizeichner
Für dieses Werk suchte sich die international bedeutende Künstlerin Käthe Kollwitz einen ungewöhnlichen Inspirationsort: ein Leichenschauhaus. Mit nur wenigen Strichen schuf sie ein emotionales Werk, das auch Einblick in ihr persönliches Leben gibt. Welche Erfahrungen die Künstlerin machen musste und was sie mit einer Maultaschenmauer zu tun hat, erzählt Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger in dieser Folge von „Kunstsnack”.
Welche Augenblicke des vergangenen Jahres bleiben im Gedächtnis? Welche Bilder werden unsere Erinnerungen prägen? Und welche Zeichnung trifft eine politische Entwicklung am besten? Aus über 1300 eingereichten Werken wählte die Jury der „Rückblende“ sechs Preisträger aus. Eine Ausstellung mit achtzig Fotografien, sechs Fotoserien und fünfzig Karikaturen ist nun Berlin zu sehen und geht danach auf Wanderschaft.
Herzlich willkommen in Folge 124 von »Die Sucht zu SEHEN«, dem Grisebach Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst - oder über sie - zu sagen haben. Heute zu Gast ist der deutsche Künstler Tim Berresheim. Tim lebt und arbeitet in Aachen, gerade ist seine neue Ausstellung in Berlin bei Grisebach zu sehen. Seine Arbeiten entstehen aus einem Zusammenspiel von Zeichnung, Fotografie, 3D-Modellierung und algorithmischer Bildverarbeitung. Darüber hinaus hat er ein bewegtes Leben hinter sich, von dem er uns nun erzählen wird, herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, lieber Tim Berresheim!
Wissenschaftler haben in Abstrichen von einer Kreidezeichnung, die Leonardo da Vinci zugeschrieben wird, menschliche DNA gefunden – darunter ein Y-Chromosom. Der Nachweis, dass es sich tatsächlich um Leonardos Erbgut handelt, könnte schwierig werden. Lange, Michael www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Das verflixte 13. Jahr Nerd Ship Podcast nähert sich der Ziellinie. Höchste Zeit, zu rekapitulieren, was uns 2025 medial so angemacht hat. Hugi, André und Def tauschen am Kaminfeuer ihre Empfehlungen aus. Aber huch! Das ist ja kein bisschen tagesaktuell! Statt den neusten Trends hinterherzudackeln, beschenken die drei Connoisseure sich mit echten Perlen der letzten 100 Jahre Populärkultur. Hugi hat Krimi-Queen Agatha Christie für sich entdeckt und findet in ihrem Œuvre unter anderem die Formel für die einige Jahrzehnte später startenden Fälle von Detektiv Conan. André ist schon etwas moderner und reist “nur” zurück ins Jahr 2004, um den Mystery Gassenhauer Lost zu rewatchen. Nach sechs Staffeln stand das Mammut-Projekt damals sehr in der Kritik, weil es seine vielen aufgeworfenen Geheimnisse nicht für alle zufriedenstellend auflösen könnte. Auf große Versprechungen folgte viel Budenzauber. Eine reine Schwindelbude? Oder doch das verklärte Meisterwerk, das damals alle von Beginn an darin sehen wollten? Und Def geht nur ein paar Jahre zurück und kommt zuweilen schon im Jahre 2024 an. Sein großes Projekt: zwölf Platin-Trophäen in zwölf Monaten auf der Play Station 4. Ob es ihm gelungen ist und welche Perlen er dabei aus der digitalen Muschel gewürgt hat, erfahrt ihr, wenn ihr's bis in den letzten Akt dieses ersten Teils des großen Nerd Ship Podcast-Jahresrückblicks schafft. Unter anderem mit dabei: Carrion, Dredge, A Short Hike und Cat Quest. Demnächst geht's dann noch um private und berufliche Höhepunkte der letzten Monate. Positives, aber auch negatives. Zeichnung created by David Füleki #Podcast #NSP #Nerds #DeutscherPodcast #Zeichner #Profizeichner
Stella vertritt Marta und erzählt von ihrer Arbeit als Grafikerin für Satellitenfirmen, vergangenen und zukünftigen Chaos Communication Congresses und (afuturistische?) Atypographie! Dazwischen ein Best-Of der Musik der letzen 10 Sendungen, alles mit Creative-Commons Lizenz. Mjam! Kapitelchen & Tracklist 0:00:00 Sophiaaaahjkl;8901 – S4Y
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“Oh, hallo Def, wollen wir uns über 7 vs. Wild unterhalten?” "Nein.” Ein Gespräch, was in den letzten Tagen wohl häufiger stattfindet. Aber wir fragen uns: Ist es nicht vielleicht genauso langweilig wie die anderen Staffeln? Außerdem geht's um Hive Minds, Depressionen, und … oh … Denn wir besprechen: Pluribus, Steven Universe Future und Disclaimer. Aber am aller besten gefällt uns Maxton Hall. Toll. Zeichnung created by Marcel “Hugi” Hugenschütt #NerdShipPodcast - Überall wo's Podcasts gibt! #disclaimer #stevenuniverse #stevenuniversefuture #pluribus #akte-x #7vswild #Podcast #NSP #Nerds #DeutscherPodcast #Zeichner #Profizeichner
Heute mit Stuart im Matheunterrricht, einer Zahl und einer Zeichnung und natürlich mit der Maus. Von WDR.
Eintracht vom Main – Der offizielle Podcast von Eintracht Frankfurt
Seit zwei Jahrzehnten erzählt Philip Waechter täglich über seinen Alltag als Eintracht-Fan – und zwar in Form einer Zeichnung. Jetzt sind seine gesammelten Werke als Buch erschienen. Zusammen mit Matthias Thoma vom Eintracht Museum berichtet er über die Gefühlslagen, aus denen seine Bilder entstehen. Dabei spielen nicht nur unerwartete Erfolge oder enttäuschte Hoffnungen eine Rolle, sondern auch Alltagssituationen, die jedem Eintracht-Fan schon begegnet sind.
Unterstützt den "Weißt du's schon?" Podcast mit einem Supporter:innen-Abo und bekommt Zugriff auf mehr als 250 Hörrätsel und jede Menge Bonusinhalte. https://weisstdusschon.de Feedback, Fragen, Rätselwünsche? Schickt mir eine Nachricht für den Podcast: https://weisstdusschon.de/nachricht oder eine Email an christian@weisstdusschon.de ------ Das Rätsel zum Mitlesen ------ Tiere - Luftschneider Das Tier, das wir suchen, ist ein echter Superheld. Und der lebt mitten unter uns. In Europa, aber auch in vielen anderen Teilen der Welt! Bis auf den Südpol - da ist es unserem Tier zu kalt. Überall dort, wo hohe Berge oder steile Küsten sind, fühlt sich unser Tier zuhause. Sogar in der Stadt, auf hohen Dächern von riesigen Wolkenkratzern. Hauptsache oben. Denn unser Tier hat immer alles im Blick. Wie ein Superheld mit Weitsicht. Wie ein echter Superheld, trägt es eine Maske, bzw. Zeichnung am Kopf. Es sieht so aus, als hätte es einen schwarzen Helm mit dunkler Maske auf - mit schwarzen Streifen unter den Augen. Die sind nicht nur cool, sondern helfen unserem Tier auch, nicht von der Sonne geblendet zu werden. Praktisch, beim in die Ferne schauen! Könnten wir Menschen so gut sehen wie unser Tier, würden wir eine Ameise erkennen, die am anderen Ende eines Fußballplatzes sitzt. So gut sind die Augen des Tieres, das wir suchen. Es gibt eine Sache, die kann es noch besser - und zwar so gut wie kein anderes Lebewesen auf der Welt: Schnell sein! Es ist fast drei mal so schnell wie ein Gepard und in einem Wettrennen würde unser Tier sogar den ein oder anderen Sportwagen hinter sich lassen. 320 km/h und mehr schafft es. Unser Tier ist nämlich das schnellste der Welt. Allerdings nur, wenn es auf die Jagt geht - und zwar im Sturzflug! Ja, das Tier, das wir suchen ist ein Vogel. Ein Vogel, der so schnell ist, dass er in der Luft fast unsichtbar wird! Mit seinen spitzen Flügeln, zischt unser Himmelsjäger wie ein Pfeil durch die Luft. Das hübsche, graublaue Gefieder auf dem Rücken und den hellen Bauch des gesuchten Schnellfliegers sieht man also nur, wenn er Pause macht. Und? Weißt du schon? Wie heißt der blitzschnelle und maskierte Jäger der Lüfte, den wir suchen? Ich sag' es dir! Es ist: der Wanderfalke!
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Reinhardt, Anja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Mein Vater hatte gute Lehrer und schlechte, sein Kunstlehrer gehörte zu den guten. Als die Klasse einmal das Skelett eine Huhns abzeichnen sollte, tat sich mein Vater, der nicht zeichnen konnte, besonders schwer. Irgendwann kam der Lehrer an sein Pult, schaute ihm über die Schulter und meinte: »Die Proportionen stimmen nicht. Ich zeig dir, wie das geht.« Dann nahm er ihm kurz entschlossen den Bleistift aus der Hand, setzte noch einmal neu an, und mit schnellen Strichen entstand das Skelett eines Huhns auf dem Papier. Mein Vater musste die Zeichnung dann nur noch zu Ende bringen.Später wurden die Arbeiten bewertet. Der Lehrer schien sich nicht mehr daran zu erinnern, dass er den Großteil der Zeichnung meines Vaters selbst angefertigt hatte, und meinte nur anerkennend: »Das ist aber gut gelungen!« Und mein Vater bekam die Note zwei für sein Bild.Manchmal ist es in unserem Leben auch so, dass wir irgendwie feststecken und nicht mehr weiterkommen. Unsere Fähigkeiten reichen nicht, wir sind mit unserem Latein am Ende. Dann brauchen wir jemanden, der weiser und besser ist als wir. Jemand Größeren, dem wir sozusagen unseren Stift überlassen und der unser Leben neu ordnet. Dieser Jemand ist Jesus Christus. Aber er drängt sich uns nicht auf. Er wartet darauf, dass wir ihn um Hilfe bitten und ihm unser verkorkstes »Lebensbild« hinlegen. Er wird die Proportionen wieder ins Lot bringen und etwas Schönes daraus machen. Mit viel Schwung können wir uns dann an die Ausgestaltung machen. Und das Erstaunliche ist: Am Ende wird er uns loben und belohnen für etwas, was eigentlich sein Werk gewesen ist. Ja, Jesus selbst ist und bleibt der Anfänger und Vollender unseres Glaubens, dem am Ende alle Ehe gebührt!Thomas MüllerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
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Habt ihr schon die zweite Staffel von Gen V geschaut? Wenn nein, könnt ihr das zuallererst erledigen. Es gibt direkt die volle Empfehlung für die neusten acht Folgen des The Boys-Spin-offs. Nach dem krassen Cliffhanger von Staffel 1 und Staffel vier der Mutterserie sieht es erst mal schlecht aus für unsere illustre HeldInnentruppe rund um Blutbändigerin Marie Moreau, der ein massives Aufleveln bevorsteht. Und das wird auch bitter nötig sein, denn mit Cipher betritt ein neuer Schulleiter die Godolkin Universität. Ein mysteriöser Typ mit unbekannten Superkräften. Das Einzige, was da helfen könnte, ist eine heroische Combo aus kontrollierbaren wuchernden Schamhaaren und einer Quantensingularität im Anus. Denn alles andere wäre auch (mittlerweile leider) langweiliger Marvel-Quark. Zeichnung created by Marcel “Hugi” Hugenschütt #GenV #theBoys #Podcast #NSP #Nerds #DeutscherPodcast #Zeichner #Profizeichner
Schmetterlinge, Sterne, Vögel: verboten! Zur Zeit der Militärdiktatur in Uruguay durften die politischen Gefangenen ohne Erlaubnis nicht reden, pfeifen, lächeln, singen oder schnell gehen. Wie kann man das aushalten?
Ihr habt's eh schon gesehen: KPop Demon Hunters. Der erfolgreichste Film auf Netflix aller Zeiten. Drei KPOP-Idols erobern tagsüber die weltweiten Charts und gehen nachts auf Dämonenjagd - immer auf den Lippen: ‘N catchy Song. Doch halt, Huntr/x! Was ist das?!!! Die Saja Boys! Ihr Hit “Soda Pop” macht den Mädels musikalisch Konkurrenz, doch auch im Dämonen-Bekämpf-Game gibt's hier Reibereien. Werden Rumi,Zoey und Mira ihren Traum erfüllen können und gleichzeitig mit “Golden” den nächsten Hit auf die Charts-Pole-Position zimmern und damit einen Bannkreis gegen die fiesen Dämonen zementieren? Oder kommt vorher noch mal was dazwi- WIE BITTE?!!! Rumi ist zum Teil bitte schön WAS?!!!!! Krasse Dramaturgie! Verdient der erfolgreichste Film auf Netflix!!! …….. ooooder? Wir nehmen das KPop-Musical-Action-Fantasy-Animations-Spektakel kritisch unter die Lupe. Zeichnung created by David Füleki #KPOP #KpopDemonHunters #Podcast #NSP #Nerds #DeutscherPodcast #Zeichner #Profizeichner
Habt ihr auch euren Kindern “Alien: Earth” auf Disney+ gezeigt, weil ihr dachtet, es handele sich um den neuen Pixar-Streifen “Elio”? In beiden geht es um Menschenkinder mit Sci-Fi-Gear, die auf Aliens und Roboter treffen. Das eine ist aber voller kreativer Ideen und liebevoll inszeniert, das andere ist Alien: Earth. Nein, alles gut. Ein bisschen Diss muss aber sein. Okaye Serie, aber André, Hugi und Def haben sich's geiler und vor allem spannender vorgestellt. Die Serie von “Fargo”- und “Legion”-Schöpfer Noah Hawley bringt die Xenomorphs samt parasitärer Alien-KollegInnen auf die Erde. Dort warten schon Erwachsene mit Kinderverstand. Mittlerweile nennt man sie nur noch: “Erwachsene”. Aber in dem Fall steckt da ein Konzept dahinter, dass einer Haribo-Werbekampagne nicht unähnlich ist. Der Verstand von Kindern wird digitalisiert und in ausgewachsene (androide) Körper transferiert. Dazu kommt noch ein superschlauer Wunderkind-Tech-Mogul, der Aliens und Cyborgs wie Actionfiguren gegeneinander ausspielt. Da treffen Ideen aufeinander, die sowohl philosophisch in bester Philip K. Dick-Manier durchexerziert werden können - als auch als launig-trashige Action-Sause. Noah Hawley macht weder noch - soviel sei schonmal verraten. Aber taugt das, was er stattdessen anbietet, was? Wir bieten als besonderen Service in dieser Folge mehrere Gratis-Spin-off-Konzepte, die Disney+ gern direkt nach Staffel 1 ansetzen kann.You're welcome, Mickey Mouse! Zeichnung created by Marcel “Hugi” Hugenschütt #Alien #AlienEarth #Podcast #NSP #Nerds #DeutscherPodcast #Zeichner #Profizeichner
Wir nähern uns dem Finale von der Sommer- … eh … Herbstpausensause! Ein letztes mal Baden gehen, ein letztes mal vom MDR getriezt werden und ein letztes mal in den Europapark. Denn jetzt wird im Herbst ständig gepumpt und das Sportstudio als Dauerbetrieb genutzt! Dabei achten wir auf die Ernährung, Hugi ist auf drei Hochzeiten und die Hoch-Zeit für Def ist der ständige Aufenthalt in Hamburg, weil er gut im Business ist. Ein angenehmer Abschluss mit Rundumschlägen: Wie unser Sommer war, Defs Konzerterfahrung mit deutscher Meckerkultur in Reinstform und Urlaub im Fichtelberg. Viel Spaß beim Hören. Zeichnung created by Marcel “Hugi” Hugenschütt #sommerpausensause25 #Podcast #NSP #Nerds #DeutscherPodcast #Zeichner #Profizeichner
Was passiert, wenn sich Zeichnung und Klang verbinden? In dieser Folge treffe ich die Künstlerin Celia Meissner auf der Werkstattwoche Lüben, die mit feinen Linien, tiefen Frequenzen und unerwarteten Sounds ganze Erfahrungsräume schafft. Wir sprechen darüber, wie aus einer Linie ein Klang werden kann – und umgekehrt, warum Stille genauso wichtig ist wie Musik, wie Celia die „Big Crunch“-Hypothese des Universums in Kunst übersetzt hat und weshalb ihre Arbeiten nicht nur angeschaut, sondern auch gehört und sogar gespürt werden können. Entstanden ist ein Gespräch über Sinnlichkeit, Räumlichkeit, Geduld und die Kraft des Zyklischen.
Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit Comics und wie sie gezeichnet werden, Idefix und seinem Herrchen, Käpt‘n Blaubär im Sprechblasenmodus, mit Verena und natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Frage des Tages: Warum erscheinen Zeichnungen auf Papier dreidimensional? (06:28) Interview: Die Welt der Superhelden (13:20) Reportage: Comiczeichner Ilion (30:11) Comedy: Käpt'n Blaubär (39:12) Sachgeschichte: Der Comic-Hund Idefix (47:44) Von Verena Specks-Ludwig.
Gespräch zwischen Fiona Arenz, Frauke Bagusche ( Co-Moderatorin) und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 78 min)Moderation Uwe Kullnick.Fiona Arenz stellt "Tier x Vier" vor und spricht mit Uwe Kullnick und Frauke Bagusche über das Kartenquartett, Tierschutz, ihre Intentionen und die Zukunft.- Hörbahn on StageFiona Arenz, Jahrgang 1998, ist Kommunikationsdesignerin mit einem Fokus auf Zeichnung, experimenteller Malerei und Collage. Sie nennt sich selbst Awareness Designerin und sensibilisiert mit künstlerisch-gestalterischen Mitteln für relevante Themen unserer Zeit. Zu einem Zeitpunkt als das Bienensterben noch nicht so sehr im medialen Fokus stand, wurde sie 2017 mit einer künstlerischen Arbeit darüber an der Hochschule für Bildende Künste Saar (HBKsaar) in Saarbrücken aufgenommen, wo sie aktuell als Meisterstudierende die Lehre unterstützt. Ehrenamtlich gestaltet sie Kommunikationsmedien für die Naturschutzjugend Deutschland (NAJU), u.a. im Vorfeld der Bundestagswahlen 2021. Im selben Jahr nähte Fiona Arenz die Upcycling-Installation „Grauer Ozean“ aus geretteten Textilien, die von 2021 bis 2023 in diversen Ausstellungen (z.B. Stadtgalerie Saarbrücken) für die Verschmutzung der Ozeane sensibilisierte. Als Abschlussarbeit (Bachelor of Arts) entwarf und produzierte sie 2022 das Quartett „Tier mal Vier“, um spielerisch Begeisterung für das Schützenswerte zu wecken. Sie vertreibt das Kartenspiel über ihren Instagram-Account @maersiundso oder per Mail-Anfrage an hallo@maersi.de.Zum 30. Jubiläum des „Platz des Unsichtbaren Mahnmals“ im Mai 2023, bereitete sie im Auftrag des Historischen Museums Saar die Entstehungsgeschichte des Mahnmals gegen die Verbrechen der NS-Zeit im Saarland grafisch und illustratorisch auf. (In Zusammenarbeit mit Kommunikationsdesigner Christian Dietz – www.christiandietz.eu).Seit August 2023 lebt die gebürtige Saarbrückerin in Leipzig, wo sie ihr Diplom-Studium im Kommunikationsdesign an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) fortsetzt.Dr. Frauke Bagusche, Jahrgang 1978, ist Meeresbiologin. Nach ihrer Promotion an der University of Southampton in England leitete sie meeresbiologische Stationen auf den Malediven und segelte 9500 Kilometer von der Karibik durch den Atlantik ins Mittelmeer, um auf die Vermüllung der Ozeane aufmerksam zu machen. Sie ist eine gefragte Rednerin und hält deutschlandweit Vorträge zu meeresbiologischen Themen. Der von ihr mitbegründete gemeinnützige Verein »The Blue Mind« ist mittlerweile in drei Bundesländern im Bildungsbereich mit Fokus auf Kinder und Jugendliche aktiv und verankert Meeresschutz auch im Inland. 2019 erschien bei Ludwig ihr Spiegelbestseller "Das blaue Wunder. Warum das Meer leuchtet, Fische singen und unsere Beziehung zum Meer so besonders ist ─ Erstaunliche Einblicke in eine geheimnisvolle Welt". Frauke Bagusche lebt in Saarbrücken.. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach Schwabing oder in den GasteigRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Was passiert, wenn Kunst auf Quantenphysik trifft? In der neuen Gruppenausstellung im HEK setzen sich Kunstschaffende mit der rätselhaften Welt der Qubits, Superpositionen und parallelen Realitäten auf sinnliche Weise auseinander. Mit Installationen, VR-Arbeiten, Licht, Film und Zeichnung entstehen poetische und überraschende Zugänge zu einem der spannendsten Themen unserer Zeit. von Mirco Kaempf
Heute wird es wieder interaktiv! Schnappt euch Stift und Papier. Nach dem beliebten Würfel-Test gibt es ein neues psychologisches Spiel zum Mitmachen. Die einfache Aufgabe: Malen! Doch hinter dieser simplen Anweisung verbirgt sich ein faszinierendes Werkzeug der psychologischen Diagnostik, das überraschende Einblicke in eure Persönlichkeit geben kann.Erfahrt in dieser Folge, was eure Zeichnung über euer Selbstbewusstsein, eure verborgenen Wünsche und eure innere Stabilität verrät. Rolf erklärt, warum nicht nur das was, sondern vor allem wie eurer Reaktion für Psychologen so aufschlussreich ist. Hört, wie ihr spielerisch nicht nur euch, sondern auch Freunde und Bekannte besser verstehen könnt und wie ihr unbewusste Vorstellungen aufdeckt, die euer Handeln beeinflussen.Mitmach-Aktion: Schickt nach der Folge ein Foto von eurem gemalten Bild an unsere E-Mail-Adresse podcast@psychohacks.de! Bitte fotografiert das ganze Blatt, damit die Positionierung sichtbar ist. Rolf wird sich zehn Bilder herauspicken, persönliches Feedback geben und in einer späteren Folge darauf eingehen.Ihr habt eine Frage oder ein Thema, für das ihr euren persönlichen Psychohack braucht? Dann schreibt an: podcast@psychohacks.de. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vom Forschungsprojekt über die Zeichnung des Zirkulationsgrafen zur Ausstellung "Programmierte Hoffnung. Architekturexperimene an der HfG Ulm". Dr. Chris Dähne (Goethe-Universität Frankfurt) und Dr. Martin Mäntele (HfG Archiv) bericten über die Ursprünge, die Historie und Entwicklung der Architekturlehre der HfG von 1953-1968. Über die Idee des "Neuaufbaus" des Bauhauses zum wissenschaftlicheren Ansatz und modularen, industriellen Bauen.Die Ausstellung ist bis zum 26.10.2025 im Museum Ulm zu sehen.H1.12 Architekturgespräche instagram: @h1.12_architekturgespraechemail: architektur.podcast@hs-mainz.deweb: hs-mz.de/architektur und hs-mz.de/architektur-praxisHfG Ulm / Museum Ulmweb: https://hfg-archiv.museumulm.deAusstellung: Programmierte Hoffnung
Im 19. Jahrhundert entbrennt in Nordamerika ein gnadenloser Wettlauf um Dinosaurierknochen: Zwei rivalisierende Paläontologen schrecken selbst vor Spionage und Sabotage nicht zurück. In dieser Folge nehmen wir euch mit an die Anfänge der Dino-Forschung und beleuchten eine Auseinandersetzung, die schon in zeitgenössischen Zeitungen legendarisch verklärt wurde und bis heute zur Popularität der Urzeit-Echsen beiträgt.Erwähnte Podcast-Folgen:Der Drache. Kulturgeschichte eines FabelwesensDer Wilde Westen. Ein Amerikanischer MythosZum Weiterlesen:JAFFE, Mark: The Gilded Dinosaur: The Fossil WarBetween E. D. Cope and O. C. Marsh and the Rise of American Science. New York 2000.WALLACE, David Rains: The Bonehunters' Revenge: Dinosaurs, Greed, and the Greatest Scientific Feud of the Gilded Age. Houghton 1999.Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch#nordamerika #usa #amerika #NeuereUndNeuesteGeschichte #wissenschaftsgeschichteBild: WikiCommons, gemeinfrei: Copes falsche Zeichnung des Elasmosaurus
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Die Börse ist ein wunderbarer Ort für Unternehmen, um Kapital zu beschaffen. Erfolgreiche Firmen können mal eben viele Milliarden Euro einsammeln, um das eigene Wachstum zu finanzieren, wenn sie den Gang aufs Parkett wagen. Gleichwohl gibt es auch verhagelte Börsengänge. In diesem Podcast schauen wir auf die erfolgreichsten und größten IPOs und besprechen auch die Fallstricke. Antworten auf verschiedenste Fragen gibt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. • Wie hat es Schmidt empfunden, ein eigenes Unternehmen an die Börse zu bringen? (1:12) • Warum hat sich Schmidt damals dazu entschieden, an die Börse zu gehen? (2:27) • Was war bisher der größte Börsengang aller Zeiten? (3:24) • Was macht einen Börsengang groß – nur das Volumen oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle? (4:46) • Was war der erste Börsengang der Geschichte? (5:07) • Wie funktioniert eigentlich ein Börsengang und wie lange dauert er durchschnittlich? (6:05) • Welche Risiken und Herausforderungen gibt es bei einem Börsengang? (08:05) • Verändert sich auch für das Unternehmen selbst etwas nach einem Börsengang? (9:18) • Können alle Anlegerinnen und Anleger, die ein Depot haben und ein bisschen Börsenerfahrung mitbringen, Aktien beim Börsengang zeichnen? (10:07) • Wann sollte man eher vorsichtig sein bei neuen Aktien? (11:44) • Was ist ein Beispiel für einen völlig missratenen Börsengang? (12:09) • Welche Börsengänge waren dennoch sehr groß und was machte sie erfolgreich? (13:29) • Welche Branchen dominieren die großen Börsengänge und warum? (14:25) • Auf welchem Platz kommt das erste deutsche Unternehmen und welches ist es? (14:46) • Haben sich der Deutschen Telekom damals wirklich so viele die Finger verbrannt? (15:11) • Wie unterscheiden sich die größten Börsengänge geografisch? (16:18) • Welche großen Börsengänge könnten in den nächsten ein, zwei Jahren auf uns zukommen? (17:15) • Würde Karl Matthäus Schmidt noch einmal mit einem Unternehmen an die Börse gehen? (18:03) Gut zu wissen: • IPO steht für „Initial Public Offering“ – das erstmalige öffentliche Angebot von Aktien eines Unternehmens an der Börse zur Kapitalbeschaffung. • Der größte IPO aller Zeiten war Saudi Aramco (2019) mit rund 26 Mrd. USD Volumen – trotz Rekordumfang enttäuschte die spätere Kursentwicklung. • Das erste börsennotierte Unternehmen kam aus den Niederlanden: 1612, die Vereinigte Ostindische Kompanie, also ein Seehandelsunternehmen. • Ein Börsengang läuft in mehreren, teils aufwändigen Schritten ab, von der Finanzplanung bis zur Börsenplatzierung, und dauert in der Regel sechs bis zwölf Monate. • Größtes Risiko beim IPO: die falsche Preisfindung. Ist der Preis zu hoch, wird man die Aktien nicht los, ist er zu niedrig, verschenkt die Firma Kapital. • Auch ein schlechtes Börsenumfeld kann einen Börsengang erheblich beeinträchtigen. • Nicht alle Anlegerinnen und Anleger erhalten automatisch Aktien bei einer Zeichnung. Die Zuteilung hängt davon ab, welche Bank die Emission begleitet und auch von der Nachfrage. Oft gehen Privatanlegerinnen und -anleger leer aus. • Das Beispiel WeWork (2019) zeigt extremes Versagen bei einem Börsengang: starker Hype, aber massive Mängel bei der Unternehmensführung und schließlich Absage des Börsengangs plus Insolvenz nach späterer Börsennotiz. • Das Visa-IPO (2008) ist ein Beispiel für einen großen Börsengang mit langfristigem Erfolg. • Man soll nie alles auf eine Karte setzen – auch nicht bei Neu-Emissionen. Viele vergessen, dass sie sich auch bei einem IPO völlig dem Erfolg oder Misserfolg eines einzelnen Unternehmens ausliefern. Eine breite Streuung ist immer besser. Folgenempfehlung: Folge11: Was Aktien mit LEGO und Pfeffer zu tun haben ----- (01:12) Wie hat es Schmidt empfunden, ein eigenes Unternehmen an die Börse zu bringen? (02:27) Warum hat sich Schmidt damals dazu entschieden, an die Börse zu gehen? (03:24) Was war bisher der größte Börsengang aller Zeiten? (04:46) Was macht einen Börsengang groß – nur das Volumen oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle? (05:07) Was war der erste Börsengang der Geschichte? (06:05) Wie funktioniert eigentlich ein Börsengang und wie lange dauert er durchschnittlich? (08:05) Welche Risiken und Herausforderungen gibt es bei einem Börsengang? (09:18) Verändert sich auch für das Unternehmen selbst etwas nach einem Börsengang? (10:07) Können alle Anlegerinnen und Anleger, die ein Depot haben und ein bisschen Börsenerfahrung mitbringen, Aktien beim Börsengang zeichnen? (11:44) Wann sollte man eher vorsichtig sein bei neuen Aktien? (12:09) Was ist ein Beispiel für einen völlig missratenen Börsengang? (13:29) Welche Börsengänge waren dennoch sehr groß und was machte sie erfolgreich? (14:25) Welche Branchen dominieren die großen Börsengänge und warum? (14:46) Auf welchem Platz kommt das erste deutsche Unternehmen und welches ist es? (15:11) Haben sich an der Deutschen Telekom damals wirklich so viele die Finger verbrannt? (16:18) Wie unterscheiden sich die größten Börsengänge geografisch? (17:15) Welche großen Börsengänge könnten in den nächsten ein, zwei Jahren auf uns zukommen? (18:03) Würde Karl Matthäus Schmidt noch einmal mit einem Unternehmen an die Börse gehen?
Durchs Leben gezeichnet. Das schreibt Ernst Friedrich über sich selbst. Und wenn man das große Glück hat, in die Welt dieses faszinierenden Künstlers eintauchen zu können, versteht man, was er damit meint. Ohne Kompromiss, mit bedingungsloser Leidenschaft für das, was zu tun ist, schafft er Bildwelten, die ein Großes, Ganzes zu ergeben scheinen. Und doch können die einzelnen Bestandteile unterschiedlicher nicht sein. Unendlich scheint diese Welt zu sein, die uns Ernst Friedrich eröffnet. Und niemals abgeschlossen. Es ist der Mensch, der hier im Mittelpunkt steht und nicht das Werk. Hört Euch an, was er selbst dazu zu sagen hat... http://ernstfriedrich.at Kontakt: redaktion@gieseundschweiger.at; Website: https://www.gieseundschweiger.at/ ; Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion; Musik: Matthias Jakisic; Sprecherin: Sarah Scherer; Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Wir springen in dieser Folge ins 2. Jahrhundert vdZw. In Sizilien, der ersten römischen Provinz außerhalb Italiens, sorgt die Herrschaft Roms für Wut und Unruhe, vor allem unter den zehntausenden Sklavinnen und Sklaven. Ein Aufstand in der Stadt Enna wird schließlich den ersten Sklavenkrieg einläuten, und damit einen Krieg, der vielleicht weit mehr als nur ein Befreiungsschlag, sondern sogar ein Aufstand gegen Rom selbst war. // Erwähnte Folgen * GAG435: Die Schlacht bei Carrhae – https://gadg.fm/435 * GAG189: Die Schlacht bei Cannae – https://gadg.fm/189 * GAG393: Die Schlacht von Zama – https://gadg.fm/393 * GAG462: Die Schlacht an den Thermopylen oder Das erste letzte Gefecht der Geschichte – https://gadg.fm/462 * GAG489: Ein Konzil, ein Papst und ein Bücherjäger – https://gadg.fm/489 * GAG466: Julia Felix und das Ende Pompejis – https://gadg.fm/466 // Literatur * Keith R. Bradley. Slavery and Rebellion in the Roman World, 140 B.C.-70 B.C. Indiana University Press, 1998. * Morton, Peter. „EUNUS: THE COWARDLY KING“. The Classical Quarterly 63, Nr. 1 (Mai 2013): 237–52. https://doi.org/10.1017/S0009838812000778. * Peter Morton. Slavery and Rebellion in Second-Century BC Sicily: From Bellum Servile to Sicilia Capta. Edinburgh University Press, 2023. * Pfuntner, Laura. „Reading Diodorus through Photius: The Case of the Sicilian Slave Revolts“. Greek, Roman, and Byzantine Studies 55, Nr. 1 (2015): 256–72. * Theresa Urbainczyk. Slave Revolts in Antiquity. Routledge, 2016. Fragen zur Jubiläumsfolge können hier eingetragen werden: https://wolke.geschichte.fm/apps/forms/s/ekipWicD5Ps8zHBM64zfjj5K Wer Audionachrichten hochladen will, kann das hier tun: https://wolke.geschichte.fm/s/JCyGGrYf5GBbGyt Das Episodenbild zeigt einen Ausschnitt einer (anachronistischen) Zeichnung, die die Gefangennahme des Eunus darstellt. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Im deutschen Sprachgebrauch kennen wir den Ausdruck, dass ein Schlüssel einen Bart hat. Das ist der Teil eines Schlüssels, der ins Schloss eingeführt wird und durch Drehung für das Öffnen und Schliessen sorgt. Dies gilt vor allem für ältere Schlüssel. Es ist der auffällige Teil eines Schlüssels und wenn man da und dort eine Zeichnung oder ein Symbol eines Schlüssels findet - beispielsweise in der Kirchenmalerei bei Petrus. Zukünftig werden Türen möglicherweise nur noch elektronische Schliesssysteme haben - da braucht es keinen Schlüssel mit Bart mehr und viel werden vergessen, was ein Bart und ein Schlüssel ursprünglich gemeinsam hatten und das Wort Bart wird möglicherweise nur noch im Zusammenhang mit der männlichen Gesichtsbehaarung Verwendung finden. Wer dann alte Text liest, mag verwirrt sein. So kann es auch heute sein, wenn Dir Unbekanntes begegnet. Deine fehlenden Kenntnisse sind kein Indiz für die Existenz einer Realität. Vielleicht hilft Dir das. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wenn sich Kreise schließen. Meine ganz persönliche Reise mit der Kunst von Stefan Zsaitsits dauert jetzt schon einige Jahre an. Die Ausstellung im Klubhaus im 18. Bezirk war schon vor 4 Jahren geplant und fiel Corona zum Opfer. Umso glücklicher bin ich jetzt, da wir sie umsetzen konnten. 18 Arbeiten sind es, die noch bis 9. November in der Währinger Straße zu sehen sind. Die Ausstellung trägt den Titel: Alles, was Flügel hat, fliegt! Die Kunst von Stefan hat mich immer beflügelt. Ich glaube, das merkt man auch in unserem Gespräch. Einmal mehr gewinnen wir gemeinsam Einblicke in die Seele, die Arbeitsweise und die Inspirationsquelle eines wahrlich bemerkenswerten Künstlers. Viel Spaß beim Hören und bis bald im Klubhaus... Künstler: https://www.zsaitsits.com Klubhaus: https://www.kunstundschnittlauch.com Galerie Wien: https://www.sturmschober.com Galerie Gmunden: https://www.galerie422.at Kontakt: redaktion@gieseundschweiger.at Website: https://www.gieseundschweiger.at/ Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion Musik: Matthias Jakisic Sprecherin: Sarah Scherer Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Alle Folgen von "Anwälte der Toten" hört ihr jetzt schon auf RTL+.Donauwörth, Bayern 2004. In Donauwörth wird ein 15-jähriger Schüler als vermisst gemeldet. Vier Tage später finden Reiter die Leiche eines männlichen Teenagers in einem Waldstück nahe der Ortschaft. Der Körper weist neben Strangulationsmerkmalen, auch mehrere Schnitt- und Stichverletzungen auf. Schon bald bestätigen die Beamten, dass es sich bei dem Opfer um den vermissten Jugendlichen handelt. Ein Phantombild wird erstellt, das einen Mann zeigt, mit dem der Junge zuletzt gesehen wurde. Daraufhin gehen 324 Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei ein. Einer davon führt die Ermittler zu einem 41-jährigen Mann, der besonders große Ähnlichkeit mit der angefertigten Zeichnung aufweist. Aber ist er auch der gesuchte Mörder? Eine Spur führt in eine Internet-Community. +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Hubert ist sich sicher, dass die anonyme Zeichnung harmlos ist und erzählt Uschi doch davon. Verursacht das Motiv mit Messer eine neue Welle der Panik bei Uschi?
Zuhause ist unser Tier im Südosten Asiens. Ganz besonders auf den Inseln Borneo und Sumatra. Das wolkige Wesen hat große Tatzen. Die eignen sich perfekt zum Klettern auf Bäume. Die langen Krallen funktionieren dabei wie Steigeisen eines Bergsteigers. Und? Weißt du's schon? Was suchen wir? Ich sag' es dir! Infos zu den Werbepartnern: https://weisstdusschon.de/werbepartner Euch gefällt Weißt du's schon? Dann unterstützt meine Arbeit. Danke! Supporter:innen-Abo bei Apple Podcasts: https://apple.co/3FPh19X Supporter:innen-Abo bei Steady: https://steadyhq.com/wds PayPal-Spende: https://bit.ly/3v891w3 Mehr Infos: https://weisstdusschon.de Feedback, Fragen, Rätselwünsche? Schickt mir eine Nachricht für den Podcast: https://weisstdusschon.de/nachricht oder per Mail an christian@weisstdusschon.de ------ Das Rätsel zum Mitlesen ------ Tiere - Wolkenkratzer Das Tier, das wir suchen, wiegt in etwa so viel wie ein Kitakind. zwischen 11 und 20 Kilo bringt es auf die Waage. Das wars auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Es sei denn, das Kitakind kann richtig gut klettern und hat schon lange nicht mehr die Fingernägel geschnitten. Aber dazu später mehr. Zurück zu unserem Tier: Es hat extrem langen Eckzähne und eine wunderbare Zeichnung auf dem Fell. Die erinnert an Wolken. Aus dem Englischen übersetzt heißt das Tier, das wir suchen, deshalb auch Wolkiger Leopard. Mit dem Leopard ist es allerdings nicht verwandt. Eine Raubkatze ist es aber schon. Zuhause ist unser Tier im Südosten Asiens. Ganz besonders auf den Inseln Borneo und Sumatra. Das wolkige Riesenkätzchen hat große Tatzen. Die eignen sich perfekt zum Klettern auf Bäume. Die langen Krallen funktionieren dabei wie Steigeisen eines Bergsteigers. Damit erkimmt es auch die höchsten Bäume in windeseile. Perfekt zum Ausschauhalten und Jagen. Unser Tier ist aber nicht nur ein Weltmeister im Hochklettern, es kann auch ganz elegant an Baumstämmen kopfüber hinabsteigen. Würde ich das machen, würde ich ganz sicher mir nichts dir nichts vom Baum purzeln. Unserer schlanken Großkatze geht es leider schlecht, denn ihr Lebensraum ist bedroht und wird immer kleiner. Der Mensch verwandelt immer mehr Wälder in Felder. Um Holz zu schlagen und Nahrung anzubauen. Das vertreibt unser scheues Tier. Das ist ohnehin schon sehr selten und dank seiner Tarnung wirklich schwer zu erkennen. Wie eine graue Katze im Nebel. Und? Weißt du's schon? Welches Tier suchen wir? Ich sag' es dir! Es ist: der Nebelparder!
Wir haben früher als Kinder zu zweit das Galgenspiel gespielt. Einer denkt sich ein Wort aus und zeichnet so viele kleine Felder wie das Wort Buchstaben hat. Der andere muss das Wort erraten, indem er die einzelnen Buchstaben rät. Hat er einen richtigen, wird dieser an entsprechender Stelle ins leere Feld eingetragen. Rät er einen Buchstaben, der im Wort nicht vorkommt, zeichnet der andere mit jedem erfolglosen Versuch nach und nach ein Galgen, an dem ein Mensch hängt. Ist die Zeichnung nach ca 10 Fehl-Versuchen vollendet, hat der Ratende verloren. Errät er das Wort vor Vollendung der Zeichnung, gewinnt er. Mich erinnert diese Spiel daran, dass wir häufig drauf aus sind, die Fehler anderer, zu zählen und irgendwann zu sagen: Jetzt reicht's. Das sagt auch mal Petrus zu Jesus, indem er fragt: Genügt es 7mal ein Fehlverhalten einer Person zuzulassen? Jesus sagt: Nein! Fang gar nicht erst an zu zählen, sondern vergib einfach. Was löst diese Aufforderung bei Dir aus? Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag! --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/audiostretto/message
Wir springen diesmal in die USA, wo gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein Mann eine – wie er findet – bahnbrechende Idee hat: Mit dem "Clasp locker and unlocker for shoes" erfindet Whitcomb Judson die Urform dessen, was wir heute als den Reißverschluss kennen. Doch eine Idee ist anfangs eben nur das: eine Idee! Wir sprechen in dieser Folge darüber, weshalb es geschlagene dreißig Jahre, viel Geld und mit Gideon Sundbäck einen weiteren talentierten Erfinder benötigen wird, bis der Reißverschluss seinen Siegeszug überhaupt erst antreten kann. //Literatur - Robert Friedel "Zipper - An Exploration in Novelty" - Henry Petroski "The evolution of useful things" Das Folgenbild zeigt das ursprüngliche Verschlusssystem Judsons in einer Zeichnung aus seinem ersten Patentantrag. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Wir haben, wenn wir zeichnen oder an ein Bild herangehen, das wir zeichnerisch gestalten, immer die Frage untergelegt: Wie werden wir das angehen, wie soll das gehen? Allein die Linie, wie ich mit ihr umgehe. Die Linie, die auch zu einer Fläche werden kann, wenn ich viele Linien zusammenlege oder übereinanderlege. Oder viele Punkte. Oder Strichelemente. So entsteht dann etwas, das in die Fläche geht, aber aus Linien besteht. Aus kurzen Strichen, aus längeren Strichen und so weiter. Also, das Wesen der Zeichnung ist die Linie. Wie ich diese Linie gestalte, darin findet sich der Ausdruck meiner Zeichnung wieder. Das ist das Grundgerüst für jede Zeichnung. Für jedes Betrachten einer Zeichnung. Damit haben wir den Grundstein für eine gelungene Zeichnung gelegt. Und dennoch stehen wir immer wieder neu vor der Frage: „In welche Stimmung bringen wir unsere Zeichnung?“ Unbewusst ist diese Frage immer da.
Wenn wir eine Naturstudie sehr genau verfolgen, kommen wir entweder in einen Flow und möchten gerne mehr Naturstudien machen und gar nicht mehr aufhören, oder wir haben das Gefühl, es braucht eine Pause. Diese Pause würde sich sehr gut eignen, sich der Geometrie zuzuwenden. Der prinzipielle Stand der Zeichnung in der zeitgenössischen Kunst gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ich sehe, dass es nicht nur international viele Ausstellungen zum Thema Zeichnung gibt, sondern es mittlerweile sogar Kunstmessen gibt, auf denen das Thema Zeichnen ein Schwerpunkt ist. In Berlin heißt so eine Messe „Paper Positions“, auf der auch der „Paper Art Award“ vergeben wird. „Paper Art“, das meint eben Zeichnung auf Papieren, also das Thema Papier gewinnt zunehmend an Bedeutung. In diesem Impuls möchte ich das Wort Papier im doppelten Sinn in der Zeichnung thematisieren, im Zusammenhang mit Geometrie.
Es gibt in unserem Alltag alle Arten von zufälligen Spuren zu beobachten, zum Beispiel auf dem Straßenbelag, auf Wirtshaustischen, auf einem Feld. Wir können Vieles zu einer Zeichnung erklären. Genauso wie zum Beispiel die Kondensstreifen am Himmel Linien sind. Diese Zeichnungen besitzen gegenüber den absichtsvoll, von versierter Hand entworfenen Linien eine große Unmittelbarkeit und Echtheit, weil sie so unbekümmert schön sind. Weil keine Absicht, keine gestalterische Absicht zugrunde liegt. Wenn wir diese zufälligen, organisch entstandenen Strukturen und Formen wahrnehmen, ist das eine große Inspirationsquelle für viele Zeichnerinnen und Zeichner. Auch die Frage nach Absicht und Beliebigkeit wird dabei gestellt. Diese Ausweitung des Zeichenbegriffes macht es nicht einfacher. Denn: Was ist eine gute Zeichnung? Was dürfen wir als gute Zeichnung benennen? Und so möchte ich euch heute zu einem Spiel einladen. Paul Klee hat etwas sehr Schönes über das Zeichnen gesagt: „Die Linie ist ein Punkt, der spazieren geht.“
Jede Form hat eine Kontur. Die Kontur ist das, was wir mit unseren Sehfähigkeiten und den Möglichkeiten, wie unser Auge gebaut ist, jedenfalls wiedererkennen. Wir sind Sehende, die den Umriss brauchen, um etwas wiederzuerkennen. Das ist für die Zeichnung natürlich von besonderem Interesse. Wenn wir von der Kontur sprechen, sprechen wir auch von Umriss oder Silhouette. Diese drei Wörter kennt ihr wahrscheinlich aus der Alltagssprache, sie meinen immer dasselbe, aber werden in unterschiedlichen Kontexten verwendet. Das Wort Umriss kommt von „ritzen“ oder „reißen“, genauso wie Aufriss, Grundriss oder Schrägriss, das alles hat Bedeutung für die Zeichnung.
Kommt rein in unseren Livestream und lasst ne Rose da! Noch mehr würden wir uns aber darüber freuen, wenn ihr uns eine Zeichnung eurer Idee für die Eiscafé-Ecke schickt.