Was ist wissenswert in Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaftswissenschaft? Auf Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung erhalten Sie Antworten: werktäglich und sonntags in der Inforadio-Rubrik "Wissenswerte".
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Extremwetter-Ereignisse wie Hochwasser kommen durch den Klimawandel auch in Deutschland häufiger vor. Höhere Deiche oder Polder sind nicht genug, sagen Klimawissenschaftler - der nächste Schritt sei "Klima-Resilienz". Von Renate Ell.

Künstliche Intelligenz spielt in der Gesundheitsversorgung eine große Rolle - bei Prävention, Screening, Therapie und Nachsorge. Jessica Wiener spricht mit Alexander Meyer, dem Inhaber der neuen Professur für Künstliche Intelligenz an der Charité Berlin.

Der Historiker Jörg Koch hat ein seltenes Forschungsgebiet: dramatische Eisenbahnmomente. Seine Forschung reicht von den Schutt- und Trümmerbahnen nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Streit um "Stuttgart 21". Von Matthias Schirmer

Etwa 25 Millionen Natur-Weihnachtsbäume stehen in Deutschlands Wohnzimmern - und mit ihnen gelangt auch das ein oder andere Insekt in die Wohnung. Wissenschaftsreporter Frank Wittig hat recherchiert, welche das genau sind.

Wer etwas nachhaltiger Weihnachten feiern möchte, hat viele Möglichkeiten anzusetzen - zum Beispiel bei der Planung des Festtagsschmauses. Von Sabine Stöhr

Fühlende Materialien, die Funktion und Ästhetik verschmelzen lassen: Über die Vision und Technologie dahinter spricht Jessica Wiener mit Lukas Werft, dem Leiter eines entsprechenden Projekts am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM).

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Wissenschaftlich betrachtet, ist Schenken eine sehr komplexe soziale Interaktion, sagt der Kulturanthropologe Timo Heimerdinger von der Uni Freiburg. Von Frank Wittig

Laut einer neuen Studie beeinflusst die Atmung, wie das menschliche Gehirn Reize verarbeitet und Erinnerungen abruft. Der Kognitionspsychologe Thomas Schreiner erklärt, was das in der Praxis heißen kann.

Weihnachten entwickelt sich weiter - und mit dem Fest seine Trends. Einer davon betrifft Gurken am Baum. Was es damit auf sich hat, erklärt der Weihnachtsforscher Philipp Rauschnabel.

Studien zeigen, dass etwa die Hälfte der Unterrichtszeit von Langeweile geprägt ist. Das behindere das Lernen, sagt Richard Göllner von der Universität Potsdam. Man solle eher überfordern als unterfordern.

Dass Ameisen bei Krankheit oft das Nest verlassen, um draußen zu sterben, ist in der Biologie schon lange bekannt. Eine neue Studie zeigt nun, dass selbst die Brut anscheinend schon gezielt Signale aussenden kann, falls etwas nicht stimmt. Von Jana Mack

Bilder und Videos im Internet sehen heute auch dann oft täuschend echt aus, wenn sie in Wirklichkeit künstlich erzeugt wurden. Sogenannte Deepfakes verbreiten sich rasant. Die Forschung will dem etwas entgegensetzen. Von Robert Rönsch

Acht Arme, übersät mit Saugnäpfen und Millionen Nervenzellen; drei Herzen: ein weicher, gummiartiger Körper: Oktopusse verfügen über erstaunliche Talente, die zunehmend erforscht werden. Von Hannah Staus

Weihnachtsplätzchenbacken gehört zur Adventszeit. Doch was ist das Besondere am Teig? Woher kommen das Knuspergefühl und der Geschmack? Von Frank Wittig

Die "Lange Nacht des Schreibens" ist eine Veranstaltungsreihe der Schreibberatung an der Uni Potsdam. Deren Leiterin Ariane Wittkowski erklärt, wie wichtig die Schreibberatung für Studierende sein kann.

Der Medizin-Nobelpreis für den japanischen Immunsystemforscher Shimon Sakaguchi zeigt, wie Grundlagenforschung Jahrzehnte später zu neuen Therapieansätzen führt. Von Jan Kerckhoff

Xylit, Stevia, Agavendicksaft und Kokosblütenzucker – das Angebot an Alternativen zum herkömmlichen Zucker ist groß. Aber was davon ist tatsächlich gesünder? Von Anna Corves

100 Tage isoliert oder 60 Tage im Bett: Mit Hilfe zweier Studien will das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt herausbekommen, was Isolation und Schwerelosigkeit mit uns machen, erklärt Studienleiterin Sarah Piechowski.

Das RKI warnt vor einer neuen Influenza-Variante. Infektiologe Leif Erik Sander von der Berliner Charité sieht in ihr jedoch nicht mehr Gefahr als in der herkömmlichen Grippe.

Gebärmutterhalskrebs ist weltweit der vierthäufigste Krebs bei Frauen. Eine HPV-Impfung beugt dem vor, wie eine neue Metastudie eindrücklich zeigt. Von Anna Küch

Plastik verursacht Unmengen an Müll, schadet der Umwelt und bedroht die menschliche Gesundheit. Der Chemiker Dr. Manuel Häußler arbeitet an einem Massenkunststoff, der ohne Qualitätsverlust in echten Kreisläufen recycelt werden kann. Von Jessica Wiener

Der Historiker Jörg Koch hat ein seltenes Forschungsgebiet: dramatische Eisenbahnmomente. Seine Forschung reicht von den Schutt- und Trümmerbahnen nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Streit um "Stuttgart 21". Von Matthias Schirmer

Bei der Artenschutzkonferenz in Usbekistan wurde unter anderem ein verstärkter Schutz für mehr als 70 Hai- und Rochenarten beschlossen. Ein großer Erfolg, sagt Inka Gnittke, Leiterin der deutschen Delegation.

Viele gentechnisch veränderte Lebensmittel müssen künftig im Supermarkt nicht mehr gekennzeichnet werden. Der Biotechnologe Robert Hoffie befürwortet das: Die Technologie könne bei den Herausforderungen der Zukunft helfen.

Laut einer Bitkom-Umfrage wird Künstliche Intelligenz auch in immer mehr Arztpraxen und Kliniken eingesetzt. Meist noch in eher kleinen Bereichen - es gibt aber auch andere Beispiele. Von Pascal Kiss

Wiederaufbereitete Smartphones oder Laptops können eine echte Alternative zu fabrikneuen Geräten sein. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Treibhausgase. Von Kai Rüsberg

Seit Jahren wird an körpereigenen Stammzellen geforscht, um mit ihnen zerstörtes, menschliches Gewebe zu reparieren. Ein Forscherteam der TU München ist es gelungen, eine Methode dafür zu entwickeln. Von Jan Kerckhoff

Quantentechnologie ist derzeit in aller Munde - etwa bei der Entwicklung von Quantencomputern. Ein Blick in den Quantendschungel wirft für uns Professor Markus Krutzik, einer der wichtigsten Köpfe der Berliner Quanten-Szene. Von Anna Corves

Marken kennt man aus der Wirtschaft: Apple oder BMW. Aus dem Sport: Real Madrid oder Usain Bolt. Oder auch aus der Kunst: Taylor Swift. Aber auch Nationen wollen Marken sein, sagt Jessica Gienow-Hecht von der FU Berlin. Von Henning Wächter

Trotz politischer Differenzen starten die USA und Russland einen gemeinsamen Flug zur Internationalen Raumstation. Der ehemalige ESA-Chef Jan Wörner sagt: Im Moment sei es tatsächlich schwierig, doch bei der ISS funktioniere die Zusammenarbeit noch.

Zehn bis zwanzig Prozent der über 65-Jährigen haben mit depressiven Symptomen zu tun. Die Krankheit kann auch im Alter gut behandelt werden - wenn sie erkannt wird. Doch daran hapert es oft. Von Miriam Freudig

Die Ergebnisse der Weltklimakonferenz COP30 in Belém waren - gelinde gesagt - ernüchternd. Klimawissenschaftlerin Brigitte Knopf sieht gar Anzeichen, dass er weltweit zurückgedreht wird.

Ein Dialekt kann Vorurteile auslösen - selbst bei einer Künstlichen Intelligenz. Eine Studie zeigt, dass Sprachmodelle wie ChatGPT Menschen systematisch benachteiligen, wenn diese einen Dialekt sprechen. Von Julia Nestlen

Longevity ist voll im Trend. Doch wo verläuft die Grenze zwischen wissenschaftlich fundiertem Fortschritt und Wunschdenken? Professorin Ursula Müller-Werdan, Direktorin der Klinik für Geriatrie und Altersmedizin der Charitém forscht zu Alterungsprozessen. Von Axel Dorloff

Die bisher unternommenen Maßnahmen werden nicht ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen, die sich Deutschland gesetzt hat, sagt der Soziologe Stefan Aykut, Autor einer Studie der Universität Hamburg zu Schlüsselprozessen für erfolgreichen Klimaschutz. Außerdem seien weitere Rückschritte zu befürchten.

Menschen, die regelmäßig mehrere Sprachen sprechen, haben ein geringeres Risiko, früh zu altern und an Demenz zu erkranken. Das zeigt eine neue Studie. Laut den Forschenden kann die Förderung von Mehrsprachigkeit eine Strategie für gesundes Altern sein. Von Anja Braun

Am Mittwoch ist Internationaler Männertag. Dag Schölper vom "Bundesforum Männer" sieht eine Tendenz zurück zu traditionellen Männerbildern – insbesondere im rechten Teil des politischen Spektrums.

Eine Art Rohrpostsystem statt Wasserspülung? Ein Pilotprojekt in Brandenburg will die Toilette revolutionieren. Das Ziel: Nährstoffe zurück in den Kreislauf schicken. Von Annegret Faber

Die Weltklimakonferenz in Brasilien geht in ihre zweite Woche. Und immer geht es bei diesen Verhandlungen auch ums Geld und die Frage: Wer finanziert den globalen Klimaschutz? Von Susanne Henn

Wäre Deutschland morgen Ziel eines kriegerischen Angriffs, fänden nur eine halbe Million Menschen Platz in Bunkern. U-Bahnschächte, Tunnels und private Kellerräume bieten den gleichen Schutz - mit der richtigen Ausstattung. Von Lukas Meyer-Blankenburg

Eine aktuelle Studie zeigt: Wenn die Länder beim Klimaschutz knausern, werden die Folgekosten deutlich höher. Demnach spart jeder in den Klimaschutz investierte Euro den EU-Staaten vier bis zehn Euro an Folgekosten. Von Ulrike Brandt

Seit Montag läuft in Belém (Brasilien) die Weltklimakonferenz COP30. Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Wir ziehen sie mit David Ryfisch von der Umweltorganisation Germanwatch.