Was ist wissenswert in Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaftswissenschaft? Auf Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung erhalten Sie Antworten: werktäglich und sonntags in der Inforadio-Rubrik "Wissenswerte".
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Extremwetter-Ereignisse wie Hochwasser kommen durch den Klimawandel auch in Deutschland häufiger vor. Höhere Deiche oder Polder sind nicht genug, sagen Klimawissenschaftler - der nächste Schritt sei "Klima-Resilienz". Von Renate Ell.

Berlin hat in den letzten 30 Jahren laut einer Studie der Universität Lausanne im Vergleich zahlreicher Städte den radikalsten Wandel seiner Berufsstruktur durchgemacht. Co-Autorin Gina-Julia Westenberger sagt, es gebe anders als andernorts keine starke Polarisierung.

Forschende des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin sind dem Informationsgehalt 40 000 Jahre alter Zeichen auf der Spur. Dabei haben sie eine Entdeckung gemacht, die sie nun veröffentlichen. Von Maren Schibilsky

Lügen, betrügen, schmeicheln: Damit schaffen es laut einer Studie viele Menschen in den Chefsessel. Doch ist dieser Fühungsstil a la Machiavelli gut für ein Unternehmen? Von Christian Altmayer

Ein Computer, der Gedanken erkennt - was nach Science-Fiction klingt, wird zunehmend Realität. Neurotechnologien eröffnen auch neue Wege in der Medizin. Aber es wachsen auch die Risiken. Darüber spricht Anna Corves mit dem Neurologen Philipp Kellmeyer.

Studierende nutzen neben Büchern und Suchmaschinen längst auch künstliche Intelligenz. Wann ist das in Ordnung? Und was bringt KI in der Lehre? Darüber spricht Anna Hanke mit Sven Chojnacki, Vizepräsident der Freien Universität Berlin.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) muss seine Arbeit in Russland vollständig einstellen. Damit reißt eine der letzten akademischen Verbindungen endgültig ab. Von Anja Braun

Adipositas erhöht das Risiko eines besonders schweren Verlaufs von Infektionskrankheiten. Studienarzt Dr. Stefan Kabisch erklärt: Bei adipäsen Menschen ist das Immunsystem zu beschäftigt.

Die Ostsee ist ein Binnenmeer und auf Salzwassereinbrüche aus der Nordsee angewiesen. Gerade sind die Chancen dafür außergewöhnlich gut. Michael Naumann vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde erklärt, warum das wichtig wäre.

Wen etwas beschäftigt, der soll "darüber schlafen". Aber können wir im Schlaf wirklich Probleme lösen? Das haben US-amerikanische Forschende jetzt an 20 Probanden getestet. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Von Franziska Ehrenfeld

Jeden Tag ein neues wissenschaftsbasiertes Startup aus Berlin und Brandenburg – das ist die ambitionierte Zielmarke von Unite. Wie man Gründungen mehr Rückenwind verschaffen und das Startup-Ökosystem bereichern will, darüber spricht Anna Corves mit Professorin Stefanie Molthagen-Schnöring.

Wenn es um Sicherheit geht, ist auch der Weltraum ein zentraler Faktor: Satellitentechnik wird fast täglich angegriffen, diese ist aber entscheidend für die Verteidigungsfähigkeit eines Landes. Von Jan Kerckhoff

Bio verspricht viel – auch gesunde Lebensmittel. Aber sind sie denn wirklich gesünder als konventionell erzeugte Produkte? Und: Wie beurteilt man das überhaupt? Von Sebastian Moritz

Die Luftqualität in Deutschland ist nicht so gut, wie es den Anschein hat: Zwar werden die Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid eingehalten, aber das hat nur begrenzte Aussagekraft. Von Mathias Tertilt

Ein Forscherteam hat Eisangler in Finnland beobachtet, um herauszufinden, wie sie vorgehen, um möglichst viele Fische zu fangen. Der Psychologe Alexander Schakowski sagt, der Herdentrieb spiele eine Rolle - aber auch eigene Erfahrungen.

Seit der Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen gerne von zuhause aus. Einige Arbeitgeber fürchten um die Leistungsfähgikeit ihrer Angestellten. Das ist unbegründet, besagt eine aktuelle Studie. Aber: Homeoffice hat seine Grenzen. Von Florian Zinner

Elon Musk will mit SpaceX weiter ins All expandieren: Geht es nach den Plänen des Milliardärs, sollen im Weltraum bald Computerrechenzentren schweben. Antje Nötzold, Sicherheitsexpertin an der Universität der Bundeswehr, hält das für realistisch.

In Berlin haben sich das Bode-Museum, die Charité und das Max-Delbrück-Zentrum zusammengetan: Sie wollen wissen, ob Multiple-Sklerose-Patienten vom Kunstgenuss profitieren - und haben dazu eine Art Meditation entwickelt. Von Miriam Freudig

In Deutschland ist Krebs die zweihäufigste Todesursache. Doch die Forschung - auch angetrieben von KI - ermöglicht immer präzisere Behandlungen, sagt der Mediziner Dominik Modest von der Charité.

Künstliche Intelligenz verspricht Forschung, Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen zu verbessern. Felix Leitmeyer hat sich im Krebszentrum der Berliner Charité diese KI-unterstützten Forschungsansätze angeschaut.

Bei einer Seelöwenkolonie auf den Galapagos-Inseln haben Forschende ein sehr untypisches Verhalten festgestellt: Manche Seelöwen säugen bis nach der sexuellen Reife. Der Grund ist bislang unbekannt. Von David Beck

Während die EU-Kommission plant, Pestizide einfacher zuzulassen, zeigt eine neue Studie: die Reste von Pflanzenschutzmitteln wirken sich auch auf Kleinstlebewesen im Boden aus. Von Janina Schreiber

Desinformation prägt heute politische Debatten, Entscheidungen und öffentliche Meinungen – nicht nur im Netz. Die Rolle von Desinformation in der Demokratie anaysiert die Politikwissenschaftlerin Jeanette Hofmann im Gespräch mit Axel Dorloff.

Am Freitag gibt es in Berlin und Brandenburg Halbjahreszeugnisse. Malte Jansen, Professor für Pädagogische Psychologie an der HMU Potsdam, erklärt, dass Noten grundsätzlich mit fachlicher Leistung zusammenhängen. Dennoch seien sie begrenzt vergleichbar, da auch lehrerabhängige Bewertungskritereien und Phänomene eine Rolle spielten.

Ewigkeitschemikalien - sogenannte PFAS-Verbindungen werden in Gewässern und Böden kaum abgebaut und gelten als äußerst gesundheitsschädlich. Forscher am Helmholtz-Zentrum haben einen neuen Ansatz gefunden, um sie zu zerstören. Von Maren Schibilsky

Der Trend geht zum zweiten Bildschirm: Viele gucken immer wieder aufs Handy, wenn sie vorm Fernseher sitzen. Wie ausgeprägt dieses Phänomen ist, zeigt jetzt eine neue Studie. Von Florian Zinner

In den vergangenen Wochen gab es in den Alpen zahlreiche Lawinenabgänge mit Toten und Verletzten. Allerdings ist die Zahl der Lawinentote heute niedriger als vor 20 Jahren. Die Forschung hat dazu beigetragen, dass neue Hilfsmittel entstanden sind. Von Jan Kerckhoff

Die ARD-Reihe "Der Krieg und ich" erzählt von Kindern im Zweiten Weltkrieg und während des Holocausts. Damit soll Grundschülern der Schrecken dieser Zeit vermittelt werden - eine Gratwanderung, sagt die Journalistin Lene Neckel.

Die legendären Apollo-Missionen sind über 50 Jahre her - so lange liegt es nun zurück, dass Menschen auf dem Mond waren. Das soll sich nun mit der neuen Mission Artemis 2 ändern. Eine ARD-Dokumentation zeigt faszinierende Einblicke dazu. Von Daniela Schmidt

Experten beobachten eine Renaissance der alten Männlichkeit, besonders bei jungen Menschen in der rechten Bubble. Wie das zu erklären ist, weiß Christoph May, Leiter des Instituts für kritische Männerforschung. Von Axel Dorloff

In antiken Städten wie Pompeji war das Wasser in öffentlichen Bädern deutlich unhygienischer als bislang angenommen, zeigt eine neue Studie unter der Leitung der Universität Mainz. Von Julia Nestlen

Offshore-Windkraftanlagen produzieren viel Strom – der jedoch nicht abtransportiert werden kann. Forschende der TU Berlin arbeiten an einer Lösung für die Speicherung von Windstrom mithilfe von Wasserstoff direkt auf hoher See. Von Maren Schibilsky

Die Bildungsplattform "Shoah Stories" will Wissen über den Holocaust jugendgerecht über Social Media vermitteln. Der deutsch-israelische Film- und Medienwissenschaftler Tobias Ebbrecht-Hartmann leitet das Projekt.

Seitdem Donald Trump vor genau einem Jahr seine zweite Amtszeit angetreten hat, hat sich auch die Gesundheitspolitik stark verändert: Weg von wissenschaftlichen Fakten, hin zu kruden Theorien. Von Anne Schneider

Ein europäisches Forschungsprojekt hat sechs Millionen Posts in sozialen Medien nach Verschwörungstheorien untersucht. Um die deutschsprachigen Posts hat sich ein Team der Universität Tübingen gekümmert. Von Anja Braun

Die Artemis 2 Mission der NASA soll schon Anfang Februar Richtung Mond. Daran beteiligt ist auch die Europäische Raumfahrtagentur ESA. Darüber spricht Axel Dorloff mit dem Mondexperten Mirko Krumpe.

Seit der ersten Grünen Woche in Berlin vor 100 Jahren hat sich die Bedeutung der Landwirtschaft deutlich verändert. Warum sie in unserem Alltag nicht mehr so präsent ist, erklärt Historiker Ewald Frie.

Das UN-Hochseeschutzabkommen wurde von 145 Staaten unterzeichnet, am Samstag tritt es in Kraft. Es sei ein Meilenstein - allerdings am Anfang eines sehr langen Weges, sagt Biologe Helmut Hillebrand.

In Brandenburger entstehen mehrere Standorte für die neue Cloud von Amazon Web Services (AWS). Simon Hinterholzer vom Borderstep-Institut in Berlin sagt, der Energie- und Wasserbedarf solcher Rechenzentren entspreche dem einer Mittelstadt.

Korallenriffe sind bedroht. Ein Forschungsteam hat jetzt mit Hilfe von Bohrungen in Korallenskeletten eine neue Methode entwickelt, um die Geschichte und Dynamik von Korallenriffen besser zu verstehen. Von Stephan Hübner

Die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin bekommen ein seltenes Hilfsmittel: Mit einem mobilen MRT-Scanner können sie künftig direkt vor Ort die Gehirnreaktionen der Menschen messen. Von Maren Schibilsky

Arktis und Antarktis gehören zu den spannendsten Orten der Erde. Doch sie wandeln sich dramatisch. Darüber spricht Axel Dorloff mit Markus Rex, Professor für Atmosphärenphysik an der Uni Potsdam und Leiter der Atmosphärenforschung am Alfred-Wegener-Institut.