Was ist wissenswert in Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaftswissenschaft? Auf Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung erhalten Sie Antworten: werktäglich und sonntags in der Inforadio-Rubrik "Wissenswerte".
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Extremwetter-Ereignisse wie Hochwasser kommen durch den Klimawandel auch in Deutschland häufiger vor. Höhere Deiche oder Polder sind nicht genug, sagen Klimawissenschaftler - der nächste Schritt sei "Klima-Resilienz". Von Renate Ell.

Ein sogenanntes Gravitationswellen-Observatorium soll die Astronomie auf neue Stufe heben: Das Einstein-Teleskop soll tief im Untergrund nach Antworten auf die großen Fragen der Menschheit suchen. Die Lausitz gilt als möglicher Standort. Von Robert Rönsch

Wie verändern Drohnen unsere Städte? Wer steuert den Luftraum über unseren Köpfen? Der Soziologe Dr. Tobias Biehle erforscht, wie Drohnen sinnvoll in unseren Alltag integriert werden können und wie dieser neue Luftraum gesellschaftlich gestaltet werden sollte. Von Jessica Wiener

Mehr als 16 Prozent der Singles haben bereits versucht, eine emotionale Bindung zu einer KI aufzubauen. Die Psychologin Jessica Szczuka von der Universität Duisburg-Essen sieht darin weniger ein Risiko für zunehmende Einsamkeit - sondern für den Datenschutz.

Kunststoff-Verpackungen werden fast immer aus Erdöl hergestellt. Dabei geht das schon viel nachhaltiger. Forschende in Baden-Württemberg testen das gerade mit einem besonderen Rohstoff: Kartoffel-Abfällen. Von Margareta Holzreiter

Bislang galten Affen als die Tiere, die spontan auf Probleme reagieren und Lösungen finden können. Nun hat eine neue Studie gezeigt, dass zumindest ein Insekt dazu ebenfalls in der Lage ist: Die Hummel. Von Katharina Heudorfer

Schadet es der Entwicklung eines Kindes, wenn die Mutter früh wieder arbeiten geht? Die Antwort gibt eine aktuelle Studie: Tut es in aller Regel nicht. Von Veronika Simon

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will Berichten zufolge ein globales Ozean-Messnetzwerk in beträchtlichen Teilen zurückbauen lassen. Klimaforscher Stefan Rahmstorf sagt, dadurch werde man keine konsistenten Daten mehr haben.

Multitasking gehört für viele zum Alltag, doch unser Gehirn ist damit oft überfordert. Warum wir dabei langsamer werden, mehr Fehler machen und es nicht einmal merken, bespricht Jessica Wiener mit dem Psychologen Prof. Dr. Torsten Schubert von der Uni Halle-Wittenberg.

Spätestens mit der Artemis-Mission kann man wieder von einem weltweiten Raumfahrt-Boom sprechen. Der Raumfahrt-Experte und ehemalige Astronaut Prof. Dr. Ulrich Walter sieht dafür hauptsächlich finanzielle Gründe.

Während sich Fußball-Fans auf die WM freuen, machen sich Forschende Sorgen. Sie erwarten extreme Hitzebedingungen und haben das vor kurzem in einer Studie festgehalten. Von Frank Bäumer

Die "MS Wissenschaft" tourt wieder durch Deutschland: Ein Frachtschiff mit einer Ausstellung an Bord, mit vielen Dingen zum Anfassen und Ausprobieren. Am Donnerstag legt sie am Yachthafen in Potsdam an. Der Psychologe Johannes Laferton wird auch dort sein.

Ötzi, die Mumie aus dem Eis, ist wohl einer der am besten untersuchten Menschen der Welt. Doch auch nach Jahrzehnten der Forschung gibt es noch neue Entdeckungen. So hat sich jetzt gezeigt: Auf dem toten Körper gibt es noch Leben. Von Philip Artelt

Krebs in der Bauchspeicheldrüse ist besonders tückisch: Meist wird er erst entdeckt, wenn er schon gestreut hat. Nur etwa jeder zehnte Betroffene ist fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben. Jetzt sorgt ein neuer Wirkstoff in der Fachwelt für Aufsehen. Von Ulrike Till

In Deutschland baut der Eichenprozessionsspinner gerade seine Nester - auf dem Land und in der Stadt. Die Klimakrise sorge für eine leichte, kontinuierliche Bestandszunahme der Raupen, aber es sei kein starker Zuwachs zu verzeichnen, sagt Janice Pahl vom Nabu.

Am Deutschen Elektronen-Synchrotron - kurz DESY - in Zeuthen konzentrieren sich Forschende der Helmholtzgemeinschaft auf neue Therapien zur Krebsbehandlung. Diese könnte dadurch schneller und schonender werden. Von Maren Schibilisky

Ausgestorbene Tierarten zurückbringen - diesem Ziel will das US-amerikanische Biotechnologie- und Gentechnikunternehmen "Colossal Biosciences" jetzt ein Stück nähergekommen sein: Durch die Entwicklung eines Eis mit künstlicher Schale. Von Veronika Simon

Eine Studie mit Schachspielern zeigt, dass bei komplexen Situationen schnellere Entscheidungen oft die besseren sind. Mitautor Uwe Sunde von der Ludwig-Maximilians-Universität München sagt, er sei vom Ergebnis überrascht worden.

Der Body Mass Index (BMI) als Richtwert für Übergewicht bzw. für ein Gesundheitsrisiko ist kein verlässlicher Indikator mehr. Ein Forscherteam in Leipzig hat nun eine Alternative mit größerer Prognosekraft entwickelt. Von Daniela Remus

Am Montag ist die bundesweite Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus" gestartet. Es gehe darum, sich gegen rechte Bedrohung und Einflussnahme zu wehren, sagt die Soziologin Sabine Hark von der Technischen Universität Berlin.

Was bedeutet es heute, zu vertrauen? Warum gehört Verletzlichkeit untrennbar dazu? Und welche Rolle spielt das in Schule, Familie und Gesellschaft im Wandel? Darüber spricht Jessica Wiener mit der Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Inka Bormann.

Viele Debatten wirken heutzutage unversöhnlich. Doch eine Demokratie lebt davon, dass wir Konflikte aushalten — und lösen. Die Philosophin und Politikwissenschaftlerin Liya Yu empfiehlt "Neuropolitik". Von Anna Corves

Am Donnerstag startet in Herzogenaurach das Bundesfinale "Jugend forscht". Brandenburg wird vertreten von Magnus Schlinsog aus Potsdam, der ein KI-Sprachmodell für leichte Sprache entwickelt hat.

Die Herstellung von Zement ist bislang ein echter Klimakiller. Forschende wollen das jetzt ändern: Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt arbeiten sie an einem Verfahren, das mit gebündelter Sonnenenergie. Von Michael Lang

Wer Chatbots und andere KI-Tools nutzt, steht ständig vor der Frage, ob die Inhalte auch wirklich richtig sind. Wie gehen wir damit im Alltag um? Ein Forschungsteam der Universität Hohenheim und Universität Bamberg hat das untersucht. Von Pascal Kiss

Wenn Geräusche plötzlich überwältigen oder Stimmungen im Raum sofort spürbar sind – für hochsensible Menschen gehört das zum Alltag. Über Hochsensibilität spricht Jessica Wiener mit der Psychologin Mailin Modrack von der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychologie.

Greifvögel geraten immer wieder in die Rotorblätter von Windkraftanlagen - mit tödlichen Folgen. Eine Datenbank, die Bewegungsdaten von Tieren sammelt, könnte Abhilfe schaffen. Von Stephan Hübner

Gesundheitstipps verbreiten sich oft schnell im Internet: je absurder, desto besser fürs Netz. Doch viele dieser Dauerbrenner haben kaum einen wissenschaftlich belegten Effekt - oder können sogar schaden. Von Julia Nestlen

Bienen züchten als Hobby: Das sogenannte "Urban Beekeeping" soll dem Bienensterben entgegenwirken. Es gibt dabei allerdings auch Risiken. Wissenschaftsreporterin Sedir Dabbass hat sich das mal angeschaut.

Mehr als 130 Tote sind bereits durch den Ebola-Ausbruch in der DR Kongo und Uganda gemeldet worden. Maximilian Gertler von "Ärzte ohne Grenzen" sagt, die politisch instabile Lage in diesem Gebiet mache die Bekämpfung der Epidemie schwierig.

Immer mehr Menschen gehen gezielt in die Natur, um dort Vögel zu beobachten. Der Ornithologe Christopher König freut sich über den Trend des "Birding": Wer seine Beobachtungen teilt, könne damit sogar die Wissenschaft unterstützen.

Unser Körper ist eine riesige WG aus menschlichen Zellen und unzähligen Mikroben. Wie diese WG organisiert ist, wer welche Aufgaben im Haushalt übernimmt und wie das Verhältnis zur Nachbarschaft ist, bespricht Anna Corves mit der Wissenschaftlerin Theda Bartolomaeus.

Das Finale des Eurovision Song Contest steht an. Welcher Song hat das Zeug zum Hit? Die ultimative Formel hat noch niemand gefunden. Aber: Forschende untersuchen, wie Musik funktioniert. Von Sven Kästner

Wenn in Deutschland ein Kind geboren wird, muss es erstmal durch das Neugeborenen-Screening - um möglichst viele Erkrankungen, die behandelt werden können, früh zu erkennen. Nun wurde das Screening erweitert. Von Veronika Simon

Das Röntgen ist benannt nach dem Physiker Wilhelm Conrad Röntgen, der die Methode im Jahr 1895 per Zufall entdeckte. Stefan Troendle hat nachgefragt, wie sich die bildgebenden Verfahren wie Röntgen und später MRT und CT entwickelt haben.

ME/CFS ist die schwerste Form der chronischen Fatigue und gilt als unheilbar. Häufig werden Betroffene als psychisch krank abgestempelt. Bettina Grande von der Charité insistiert: Diese Behauptung verursache großes Leid. Von Matthias Bertsch

Die Humboldt-Professuren sind die höchstdotierten internationalen Forschungspreise Deutschlands. Wirtschaftswissenschaftler Michael Weber ist einer der Preisträger und wechselt aus den USA an die private Hochschule ESMT in Berlin. Wir sprechen mit ihm über seine Ziele.

Die stark gestiegenen Preise für Erdöl machen sich auch in der Luftfahrt bemerkbar. Die Forschung an nachhaltigen Alternativen läuft, sagt Tobias Sontheimer vom Helmholtz-Zentrum Berlin.

Ab dem 11. Mai – dem Beginn der "Eisheiligen" - kann es noch einmal kalt werden, mit Folgen für Pflanzen im Garten und auf dem Balkon. Christoph Tröster vom Gartenbauverband Berlin-Brandenburg gibt Entwarnung: Er erwartet keinen Frost mehr.

Wikipedia feiert Geburtstag. Doch während die Online-Enzyklopädie ein Vierteljahrhundert des freien, kollektiven Wissens markiert, geraten digitale Räume demokratischer Öffentlichkeit zunehmend unter Druck. Darüber spricht Anna Corves mit ihren Gästen in Zusammenarbeit mit der Technologiestiftung Berlin.

Die MS Wissenschaft, eine Art schwimmendes Science-Center, ankert wieder in Berlin. Dieses Jahr dreht sich in der interaktiven Ausstellung alles um unseren Körper und die Medizin der Zukunft. Von Anna Corves

Das Kreuzfahrtschiff "Hondius", auf dem sich Passagiere mit dem Hantavirus infiziert haben, ist auf dem Weg nach Teneriffa. Infektiologe Leif Erik Sander von der Charité kritisiert, dass die Menschen so lange ausharren müssen.