Was ist wissenswert in Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaftswissenschaft? Auf Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung erhalten Sie Antworten: werktäglich und sonntags in der Inforadio-Rubrik "Wissenswerte".
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Extremwetter-Ereignisse wie Hochwasser kommen durch den Klimawandel auch in Deutschland häufiger vor. Höhere Deiche oder Polder sind nicht genug, sagen Klimawissenschaftler - der nächste Schritt sei "Klima-Resilienz". Von Renate Ell.

Der schwere Waldbrand im Müritz-Nationalpark hat einmal mehr gezeigt, wie anfällig gerade die Wälder in Ostdeutschland sind. Doch der Umbau hin zu Mischwäldern kommt nur langsam voran. Biologe Pierre Ibisch fordert mehr Eingriffsrechte des Staates.

Menschen und Menschenaffen lachen im gleichen Grundrhythmus - offenbar seit 15 Millionen Jahren. Eine neue Studie zeigt: Im Laufe der Evolution wurde das Lachen schneller, variabler und der Situation angepasst. Von Julia Nestlen

Seit Montag brennt der Wald im Müritz-Nationalpark - inzwischen auf einer Fläche von 320 Hektar. Probleme bereitet die Munitionsbelastung auf dem früheren Truppenübungsplatz, sagt Ulrich Cimolino, Waldbrandexperte beim Deutschen Feuerwehrverband.

Wer viel schwitzt, verliert vor allem Kalzium, Magnesium und Natrium. Brauchen wir bei Temperaturen über 30 Grad also extra Elektrolyt-Getränke, um das auszugleichen? Von Inka Zimmermann

Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ist im vergangenen Jahr um 38 Prozent gestiegen. Eine Helmpflicht allein würde nicht helfen, sagt Unfallchirurg Christopher Spering.

Social Media ist aus dem Leben Jugendlicher kaum wegzudenken. Doch sie sehen auch die Probleme, sagt Stephan Glöckler von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Er war beteiligt an der JIM-plus-Studie, die sich mit der Mediennutzung befasst hat.

Die Bedeutungen von Höhlenmalereien sind gut erforscht. Was man aber nicht weiß: Wer hat sie gemalt? Diese Frage könnte sich künftig einfacher beantworten lassen. Denn erstmals wurde die DNA von Steinzeitmenschen an Höhlenwänden nachgewiesen. Von Renate Ell

Die Luftqualität in Europa wird besser, wie aus dem aktuellen Bericht des EU-Beobachtungsprogramms Copernicus hervorgeht. Leider sind die guten Werte kein Grund zur Entwarnung. Von Frank Bäumer

Berlin und Brandenburg erleben zurzeit überdurchschnittliche Temperaturen. Hydrologe Hagen Koch am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sieht deshalb eine angespannte Situation für die Wasserversorgung. Eine Notlage sei die Situation aber nicht.

Gegen neue Windräder gibt es oft Proteste. Anwohner fürchten Lärm, störende Blinklichter und Schattenwurf und Gesundheitsrisiken. Eine neue Studie zeigt: Von Windrädern schaden der Gesundheit nicht. Von Jan Kerckhoff

Angesichts neuer politischer Vorstöße für strengere Altersgrenzen und mögliche Social-Media-Verbote für Minderjährige plädiert eine neue Studie für eine differenzierte, evidenzbasierte Regulierung. Axel Dorloff spricht mit Dr. Jakob Ohme, Leiter der interdisziplinären Forschungsgruppe Digital News Dynamics am Weizenbaum-Institut Berlin.

Der 11. Juli ist Weltbevölkerungstag. Catherina Hinz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung sagt: Die enorme Steigerung der Weltbevölkerung in den letzten Jahrzehnten ist ein Zeichen des Fortschritts - bringt aber auch Herausforderungen mit sich.

Raus aus dem Elfenbeinturm, rein in die Diskussion mit dem Publikum: Das Einstein Forum in Potsdam will akademische Grenzen überschreiten. Der Philosoph Carlos Fraenkel ist seit 1. Juli Direktor dort. Von Miriam Freudig

Wie lässt sich KI sinnvoll in den Schulunterricht integrieren? Eine Informatikerin der Universität Bamberg ist jetzt für ihre Forschung zu diesem Thema ausgezeichnet worden. Von Constanze Alvarez

Zahlreiche tödliche Badeunfälle gab es in den letzten Wochen - auch in Berlin und Brandenburg. Woran die Menschen eigentlich sterben, erklärt Prof. Martin Möckel, Ärztlicher Leiter der Notfall- und Akutmedizin der Charité.

Verschiedene Forschungsgruppen versuchen derzeit, Mücken auf neue Krankheitserreger wie beispielsweise das Westnil-Virus zu untersuchen. Dafür haben sie eine neue Methode ausprobiert. Von Joachim Budde

Wie gefährlich kann KI für den Menschen werden? Stefan Schaffer vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sieht zwei Ebenen: Die durchaus realen Missbrauchs-Risiken und die eher hypothetische Gefahr des Kontrollverlustes.

In Deutschland soll bis 2032 ein Kernnetz für Wasserstoff entstehen. Die Bundesanstalt für Materialforschung hat in Baruth/Mark eine europaweit einzigartige Testplattform dafür in Betrieb genommen. Von Maren Schibilsky

Sozial gerechter Hitzeschutz wird künftig zu einer der wichtigsten Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Zukunftsforscher, Sozialwissenschaftler und Ökonom Stephan Rammler erklärt, wie eine Großstadt gestaltet sein muss. Von Axel Dorloff

Seit ihrer Gründung hat sich die Stiftung Planetarium Berlin zu einer wichtigen Institution der Bildungs- und Kulturlandschaft entwickelt. Zum zehnjährigen Jubiläum erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm, sagt die stellvertretende Vorständin Monika Staesche.

Der Extremismus in Deutschland hat Zulauf, gerade von jungen Menschen. Diese finden sich immer häufiger an den politischen Rändern. Die Extremismusforschung sucht nach Erklärungsansätzen für das Phänomen. Von Anja Braun

"Die Mauer dirigieren", "Bälle aus dem Netz fischen", "Hinter die Kette spielen" - Fußball hat eine eigene Sprache. Deshalb interessieren sich auch Sprachwissenschaftler dafür. Sven Kästner hat um eine linguistischen Analyse gebeten.

Viele sehen in der KI eine Art "Wundermittel" - auch für die Lösung persönlicher Probleme. Viele Experten sind aber skeptisch: Die Künstliche Intelligenz täusche Eigenschaften wie Empathie und Menschlichkeit oft nur vor. Von Michael Lang

Gleich mehrere Autobahnen in Deutschland haben durch die Hitze vom Wochenende Schaden genommen. Der Asphalt-Schverständige Andreas Schacht sagt: Nicht die Hitze an sich ist das Problem - sondern die Dauer der Temperaturphase.

Beim Sonnenbad schützt die Sonnencreme vor Sonnenbrand und langfristig auch vor Hautkrebs. Dennoch heißt es in Sozialen Medien immer wieder: Sonnencreme sei schädlich. Experten widersprechen vehement. Von Franziska Ehrenfeld

Am Wochenende wird der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle erwartet. Besonders Städte heizen sich stark auf. Eike Roswag-Klinge, Professor für klimagerechtes Bauen an der TU Berlin, spricht sich für mehr Begrünung aus.

Mit Bäumen und Sträuchern auf dem Acker versuchen Landwirte, der zunehmenden Hitze und Trockenheit zu trotzen. Forschende an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde untersuchen, wie solche Agroforst-Systeme erfolgreich sein können. Von Maren Schibilsky

Die Hitzewelle wirft einmal mehr die Frage auf: Wie bekommen wir unsere Städte hitzetauglich? Uwe Conradt (CDU), Vize-Präsident des Deutschen Städtetages, sagt: Klimaschutz muss zur Pflichtaufgabe werden.

Noch immer wissen wir erstaunlich wenig über das weibliche Lustorgan, die Klitoris. Die Berliner Gynäkologin Dr. Mandy Mangler setzt sich seit Jahren für bessere Aufklärung in der Frauenmedizin ein. Ihr neuestes Buch heißt: "Don’t miss the clitoris". Von Anna Corves

Im Tierreich galt bisher: Die Gruppe folgt dem Alphatier. Doch wie Berliner Verhaltensbiologen herausgefunden haben, wehren sich auch in Tiergesellschaften Tiere, die in der Rangordnung weiter unten stehen, gegen zu viel Macht. Von Johannes Roßteuscher und Sylvaine von Liebe

Es wird diese Woche eine extreme Hitze in Deutschland erwartet. Der Diplom-Meteorologe und Buchautor Sven Plöger sagt: Mit einer solchen Wetterlage muss man in Deutschland künftig häufiger rechnen.

Am Wochenende können es über 40 Grad werden. Eine solche Hitze ist für den Kreislauf gefährlich, es drohen körperliche Belastungen bis zum Herzinfarkt. Doch es gibt Wege, sich schützen. Von Johanna Sagmeister

Die Potsdamer Konferenz für Nationale Cybersicherheit diskutiert ab Mittwoch die aktuelle Cyberbedrohungslage. Die IT-Sicherheitsexpertin Bianca Kastl erklärt, wie Deutschland in der Frage dasteht.

Die Alpen erwärmen sich schneller als viele andere Regionen Europas, der alpine Raum verändert sich dramatisch. Das ist Thema beim AlpenKlimaGipfel auf der Zugspitze. Zukunftsforscherin Anja Kirig fordert ein Umdenken.

Ein sogenanntes Gravitationswellen-Observatorium soll die Astronomie auf neue Stufe heben: Das Einstein-Teleskop soll tief im Untergrund nach Antworten auf die großen Fragen der Menschheit suchen. Die Lausitz gilt als möglicher Standort. Von Robert Rönsch

Wie verändern Drohnen unsere Städte? Wer steuert den Luftraum über unseren Köpfen? Der Soziologe Dr. Tobias Biehle erforscht, wie Drohnen sinnvoll in unseren Alltag integriert werden können und wie dieser neue Luftraum gesellschaftlich gestaltet werden sollte. Von Jessica Wiener

Mehr als 16 Prozent der Singles haben bereits versucht, eine emotionale Bindung zu einer KI aufzubauen. Die Psychologin Jessica Szczuka von der Universität Duisburg-Essen sieht darin weniger ein Risiko für zunehmende Einsamkeit - sondern für den Datenschutz.

Kunststoff-Verpackungen werden fast immer aus Erdöl hergestellt. Dabei geht das schon viel nachhaltiger. Forschende in Baden-Württemberg testen das gerade mit einem besonderen Rohstoff: Kartoffel-Abfällen. Von Margareta Holzreiter

Bislang galten Affen als die Tiere, die spontan auf Probleme reagieren und Lösungen finden können. Nun hat eine neue Studie gezeigt, dass zumindest ein Insekt dazu ebenfalls in der Lage ist: Die Hummel. Von Katharina Heudorfer

Schadet es der Entwicklung eines Kindes, wenn die Mutter früh wieder arbeiten geht? Die Antwort gibt eine aktuelle Studie: Tut es in aller Regel nicht. Von Veronika Simon

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will Berichten zufolge ein globales Ozean-Messnetzwerk in beträchtlichen Teilen zurückbauen lassen. Klimaforscher Stefan Rahmstorf sagt, dadurch werde man keine konsistenten Daten mehr haben.