Was ist wissenswert in Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaftswissenschaft? Auf Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung erhalten Sie Antworten: werktäglich und sonntags in der Inforadio-Rubrik "Wissenswerte".
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Extremwetter-Ereignisse wie Hochwasser kommen durch den Klimawandel auch in Deutschland häufiger vor. Höhere Deiche oder Polder sind nicht genug, sagen Klimawissenschaftler - der nächste Schritt sei "Klima-Resilienz". Von Renate Ell.

In der Wissenschaft werden Frauen noch immer weniger gehört als ihre männlichen Kollegen. Woran das liegt, haben sich Anke Mautner-Culetto und Katharina Ditschke von einer Kommunikationswissenschaftlerin erklären lassen.

Alkohol ist seit Jahrtausenden Teil von Ritualen, Kultur und Geselligkeit. Gleichzeitig ist sein Konsum medizinisch riskant. Warum spielt Alkohol in unserer Gesellschaft immer noch eine so große Rolle? Jessica Wiener spricht darüber mit dem Suchtmediziner Johannes Lindenmeyer.

Was bestimmt eigentlich meinen Typen? Mein eigener Geschmack oder etwa ein aktueller Trend? Das gibt es bei Tieren. Die Wissenschaft nennt das "Mate Copying". Aber keine Sorge: Es gibt trotzdem eine stabile Vielfalt - belegt eine aktuelle Studie. Von Kristin Kielon

Laut aktuellem Schulbarometer wünschen sich Jugendliche mehr Mitspracherecht. Dafür müsste das starre Schulsystem zukunftsfähig umgebaut werden. Bildungsforscherinnen haben Ideen, wie es gelingen könnte. Von Sylvaine von Liebe

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist Deutschlands wichtigster Forschungspreis. In diesem Jahr bekommt ihn Professor Dr. Klaus-Robert Müller von der TU Berlin für seine Forschungen in der KI.

Polarlichter waren zuletzt auch in unserer Region am Nachthimmel zu sehen. Wann es das nächste Mal der Fall sein wird, kann bislang nur recht spontan vorhergesagt werden. Doch ein neuer Satellit aus Europa könnte das bald ändern. Von Clemens Haug

Menschen, die von Armut betroffen sind, werden häufiger chronisch krank und sterben früher. Forscher Rolf Rosenbrock sieht die Gründe in psychischem Stress und der Ausgrenzung von Erholungsmöglichkeiten.

Fossilien verbinden uns mit einer Zeit, in der es Berlin noch gar nicht gab. Welche man hier finden kann und was sie uns über die Geschichte der Landschaft verraten, weiß der Paläontologe Andreas Abele-Rassuly vom Museum für Naturkunde Berlin. Von Anna Corves

Seit Jahren wird an der BTU in Cottbus an Kühlsystemen für Weltraumsatelliten geforscht. Jetzt planen Professor Christoph Egbers und sein Team, ihre Erfindung marktreif zu machen. Von Aline Anders-Lepsch

Im Rentenalter weiter aktiv bleiben, Wissen weitergeben und sich einsetzen: Das macht Cordula Weimann. Sie hat die Initiative "Omas for Future" gegründet. Damit ist sie für den Engagementpreis "Umweltheldin" der Deutsche Umwelthilfe nominiert. Von Liane Gruß

Der Wissenschaftsrat hat entschieden, dass die Berlin University Alliance weiter von der Exzellenzförderung profitieren wird. FU-Präsident Günter Ziegler sagt, das sei eine Auszeichnung für den Wissenschaftsstandort, den man weiterentwickeln wolle.

Weltweit arbeiten Entwickler an autonomen Robotern. Wie weit die Forschung hierzulande in diesem Feld ist, das zeigt die Deutsche Robotik-Konferenz ab Mittwoch in Köln. Von Michael Lang

Atomenergie braucht Uran. Wo kommt das Metall her? Welche Umweltprobleme verursacht sein Abbau – und welche politischen Interessen stehen dahinter? Das beleuchtet der "Uranatlas 2026". Von Katharina Wilhelm

Gülle ist ein wichtiger Dünger und Rohstoff für Biogasanlagen. Doch die ihre Lagerung verursacht rund ein Fünftel aller Methanemissionen. Das wollen Forschende am Leibnitz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie in Potsdam ändern. Von Maren Schibilsky

Frauen, die sich als "Tradwives" inszenieren, idealisieren ein Lebensmodell als Hausfrau und Mutter. Das Phänomen sei noch kein breiter gesellschaftlicher Trend, dürfe aber auch nicht unterschätzt werden, sagt die Forscherin Leonie Kleinschrot.

Der Hirnforscher Professor Emrah Düzel hat das Ratgeber-Buch "Geistig fit bis ins hohe Alter" geschrieben. Im Vis-a-vis mit Anke Burmeister spricht er über den komplexen Vorgang des Kopfdrehens, neugierige Affenarten und die Lust aufs Tanzen.

Bislang gilt in Deutschland die Empfehlung, Kinder vier bis sechs Monate lang zu stillen. Einer Auswertung zahlreicher Studien zeigt nun: Länger ist besser – für Kind und Mutter. Von Silke Mehring

Im Krieg gegen den Iran setzt das amerikanische Militär eine Waffe ein, die es nach dem Vorbild einer iranischen Drohne nachgebaut hat. Zusätzlich haben die USA das Low-Cost Unmanned Combat Attack System (LUCAS) mit Satellitennavigation ausgerüstet. Von Stefan Troendle

Die Kernfusion gilt seit siebzig Jahren als Versprechen auf eine saubere, fast unerschöpfliche Energiequelle. Doch plötzlich macht sich in der Branche Aufbruchsstimmung breit. Von Johannes Roßteuscher

Eine Studie zeigt: In deutschen Behörden gibt es rassistische Einstellungen, die sowohl Kunden als auch Beschäftigte treffen. Studienleiter Gert Pickel sagt: Viele Behörden wollen sich nicht mit dem Problem auseinandersetzen.

Ottmar Edenhofer gehört zu den renommiertesten Klimaforschern in Deutschland. Mit Hanno Christ spricht der Klimaökonom über Veränderungen in der globalen Klimapolitik, Rationalität und Hoffnung.

Ob Betonschwellen auf Bahnstrecken innenliegende Schäden haben - dazu haben Forschende an der Bundesanstalt für Materialforschung und Materialprüfung ein innovatives Verfahren entwickelt. Von Maren Schibilsky

Das Julius-Kühn-Institut in Berlin-Dahlem ist eine Zuchtstation für Maden, Motten und andere Lebensmittelschädlinge. Hier erforscht Dr. Cornel Adler die Tücken der richtigen Vorratshaltung für Industrie, Landwirtschaft und Haushalte. Von Anna Corves

Die Zahl der Satelliten im All hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Das kann Folgen für die Umwelt der Atmosphäre haben, wie eine gerade veröffentlichte Nature-Studie zeigt. Von Jan Kerckhoff

Die Zeit vorm Bildschirm hinterlässt Spuren im kleinkindlichen Gehirn. Das beobachtet Katrin Klöpper von der Kinder- und Jugendambulanz in Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie erlebt zunehmend Entwicklungsstörungen durch Smartphonenutzung. Von Anna Corves

Das Sicherheitssystem EMAS wirkt wie eine Notbremse für Flugzeuge. Wenn zu spät aufgesetzt wurde und die Landebahn zu kurz ist, kann der Flieger damit gestoppt werden. In Deutschland gibt es das erst an einem Flughafen. Von Stefan Troendle

Berlin hat in den letzten 30 Jahren laut einer Studie der Universität Lausanne im Vergleich zahlreicher Städte den radikalsten Wandel seiner Berufsstruktur durchgemacht. Co-Autorin Gina-Julia Westenberger sagt, es gebe anders als andernorts keine starke Polarisierung.

Forschende des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin sind dem Informationsgehalt 40 000 Jahre alter Zeichen auf der Spur. Dabei haben sie eine Entdeckung gemacht, die sie nun veröffentlichen. Von Maren Schibilsky

Lügen, betrügen, schmeicheln: Damit schaffen es laut einer Studie viele Menschen in den Chefsessel. Doch ist dieser Fühungsstil a la Machiavelli gut für ein Unternehmen? Von Christian Altmayer

Ein Computer, der Gedanken erkennt - was nach Science-Fiction klingt, wird zunehmend Realität. Neurotechnologien eröffnen auch neue Wege in der Medizin. Aber es wachsen auch die Risiken. Darüber spricht Anna Corves mit dem Neurologen Philipp Kellmeyer.

Studierende nutzen neben Büchern und Suchmaschinen längst auch künstliche Intelligenz. Wann ist das in Ordnung? Und was bringt KI in der Lehre? Darüber spricht Anna Hanke mit Sven Chojnacki, Vizepräsident der Freien Universität Berlin.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) muss seine Arbeit in Russland vollständig einstellen. Damit reißt eine der letzten akademischen Verbindungen endgültig ab. Von Anja Braun

Adipositas erhöht das Risiko eines besonders schweren Verlaufs von Infektionskrankheiten. Studienarzt Dr. Stefan Kabisch erklärt: Bei adipäsen Menschen ist das Immunsystem zu beschäftigt.

Die Ostsee ist ein Binnenmeer und auf Salzwassereinbrüche aus der Nordsee angewiesen. Gerade sind die Chancen dafür außergewöhnlich gut. Michael Naumann vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde erklärt, warum das wichtig wäre.

Wen etwas beschäftigt, der soll "darüber schlafen". Aber können wir im Schlaf wirklich Probleme lösen? Das haben US-amerikanische Forschende jetzt an 20 Probanden getestet. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Von Franziska Ehrenfeld

Jeden Tag ein neues wissenschaftsbasiertes Startup aus Berlin und Brandenburg – das ist die ambitionierte Zielmarke von Unite. Wie man Gründungen mehr Rückenwind verschaffen und das Startup-Ökosystem bereichern will, darüber spricht Anna Corves mit Professorin Stefanie Molthagen-Schnöring.

Wenn es um Sicherheit geht, ist auch der Weltraum ein zentraler Faktor: Satellitentechnik wird fast täglich angegriffen, diese ist aber entscheidend für die Verteidigungsfähigkeit eines Landes. Von Jan Kerckhoff

Bio verspricht viel – auch gesunde Lebensmittel. Aber sind sie denn wirklich gesünder als konventionell erzeugte Produkte? Und: Wie beurteilt man das überhaupt? Von Sebastian Moritz

Die Luftqualität in Deutschland ist nicht so gut, wie es den Anschein hat: Zwar werden die Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid eingehalten, aber das hat nur begrenzte Aussagekraft. Von Mathias Tertilt

Ein Forscherteam hat Eisangler in Finnland beobachtet, um herauszufinden, wie sie vorgehen, um möglichst viele Fische zu fangen. Der Psychologe Alexander Schakowski sagt, der Herdentrieb spiele eine Rolle - aber auch eigene Erfahrungen.

Seit der Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen gerne von zuhause aus. Einige Arbeitgeber fürchten um die Leistungsfähgikeit ihrer Angestellten. Das ist unbegründet, besagt eine aktuelle Studie. Aber: Homeoffice hat seine Grenzen. Von Florian Zinner