Was ist wissenswert in Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaftswissenschaft? Auf Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung erhalten Sie Antworten: werktäglich und sonntags in der Inforadio-Rubrik "Wissenswerte".
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Extremwetter-Ereignisse wie Hochwasser kommen durch den Klimawandel auch in Deutschland häufiger vor. Höhere Deiche oder Polder sind nicht genug, sagen Klimawissenschaftler - der nächste Schritt sei "Klima-Resilienz". Von Renate Ell.

Während sich Fußball-Fans auf die WM freuen, machen sich Forschende Sorgen. Sie erwarten extreme Hitzebedingungen und haben das vor kurzem in einer Studie festgehalten. Von Frank Bäumer

Die "MS Wissenschaft" tourt wieder durch Deutschland: Ein Frachtschiff mit einer Ausstellung an Bord, mit vielen Dingen zum Anfassen und Ausprobieren. Am Donnerstag legt sie am Yachthafen in Potsdam an. Der Psychologe Johannes Laferton wird auch dort sein.

Ötzi, die Mumie aus dem Eis, ist wohl einer der am besten untersuchten Menschen der Welt. Doch auch nach Jahrzehnten der Forschung gibt es noch neue Entdeckungen. So hat sich jetzt gezeigt: Auf dem toten Körper gibt es noch Leben. Von Philip Artelt

Krebs in der Bauchspeicheldrüse ist besonders tückisch: Meist wird er erst entdeckt, wenn er schon gestreut hat. Nur etwa jeder zehnte Betroffene ist fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben. Jetzt sorgt ein neuer Wirkstoff in der Fachwelt für Aufsehen. Von Ulrike Till

In Deutschland baut der Eichenprozessionsspinner gerade seine Nester - auf dem Land und in der Stadt. Die Klimakrise sorge für eine leichte, kontinuierliche Bestandszunahme der Raupen, aber es sei kein starker Zuwachs zu verzeichnen, sagt Janice Pahl vom Nabu.

Am Deutschen Elektronen-Synchrotron - kurz DESY - in Zeuthen konzentrieren sich Forschende der Helmholtzgemeinschaft auf neue Therapien zur Krebsbehandlung. Diese könnte dadurch schneller und schonender werden. Von Maren Schibilisky

Ausgestorbene Tierarten zurückbringen - diesem Ziel will das US-amerikanische Biotechnologie- und Gentechnikunternehmen "Colossal Biosciences" jetzt ein Stück nähergekommen sein: Durch die Entwicklung eines Eis mit künstlicher Schale. Von Veronika Simon

Eine Studie mit Schachspielern zeigt, dass bei komplexen Situationen schnellere Entscheidungen oft die besseren sind. Mitautor Uwe Sunde von der Ludwig-Maximilians-Universität München sagt, er sei vom Ergebnis überrascht worden.

Der Body Mass Index (BMI) als Richtwert für Übergewicht bzw. für ein Gesundheitsrisiko ist kein verlässlicher Indikator mehr. Ein Forscherteam in Leipzig hat nun eine Alternative mit größerer Prognosekraft entwickelt. Von Daniela Remus

Am Montag ist die bundesweite Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus" gestartet. Es gehe darum, sich gegen rechte Bedrohung und Einflussnahme zu wehren, sagt die Soziologin Sabine Hark von der Technischen Universität Berlin.

Was bedeutet es heute, zu vertrauen? Warum gehört Verletzlichkeit untrennbar dazu? Und welche Rolle spielt das in Schule, Familie und Gesellschaft im Wandel? Darüber spricht Jessica Wiener mit der Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Inka Bormann.

Viele Debatten wirken heutzutage unversöhnlich. Doch eine Demokratie lebt davon, dass wir Konflikte aushalten — und lösen. Die Philosophin und Politikwissenschaftlerin Liya Yu empfiehlt "Neuropolitik". Von Anna Corves

Am Donnerstag startet in Herzogenaurach das Bundesfinale "Jugend forscht". Brandenburg wird vertreten von Magnus Schlinsog aus Potsdam, der ein KI-Sprachmodell für leichte Sprache entwickelt hat.

Die Herstellung von Zement ist bislang ein echter Klimakiller. Forschende wollen das jetzt ändern: Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt arbeiten sie an einem Verfahren, das mit gebündelter Sonnenenergie. Von Michael Lang

Wer Chatbots und andere KI-Tools nutzt, steht ständig vor der Frage, ob die Inhalte auch wirklich richtig sind. Wie gehen wir damit im Alltag um? Ein Forschungsteam der Universität Hohenheim und Universität Bamberg hat das untersucht. Von Pascal Kiss

Wenn Geräusche plötzlich überwältigen oder Stimmungen im Raum sofort spürbar sind – für hochsensible Menschen gehört das zum Alltag. Über Hochsensibilität spricht Jessica Wiener mit der Psychologin Mailin Modrack von der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychologie.

Greifvögel geraten immer wieder in die Rotorblätter von Windkraftanlagen - mit tödlichen Folgen. Eine Datenbank, die Bewegungsdaten von Tieren sammelt, könnte Abhilfe schaffen. Von Stephan Hübner

Gesundheitstipps verbreiten sich oft schnell im Internet: je absurder, desto besser fürs Netz. Doch viele dieser Dauerbrenner haben kaum einen wissenschaftlich belegten Effekt - oder können sogar schaden. Von Julia Nestlen

Bienen züchten als Hobby: Das sogenannte "Urban Beekeeping" soll dem Bienensterben entgegenwirken. Es gibt dabei allerdings auch Risiken. Wissenschaftsreporterin Sedir Dabbass hat sich das mal angeschaut.

Mehr als 130 Tote sind bereits durch den Ebola-Ausbruch in der DR Kongo und Uganda gemeldet worden. Maximilian Gertler von "Ärzte ohne Grenzen" sagt, die politisch instabile Lage in diesem Gebiet mache die Bekämpfung der Epidemie schwierig.

Immer mehr Menschen gehen gezielt in die Natur, um dort Vögel zu beobachten. Der Ornithologe Christopher König freut sich über den Trend des "Birding": Wer seine Beobachtungen teilt, könne damit sogar die Wissenschaft unterstützen.

Unser Körper ist eine riesige WG aus menschlichen Zellen und unzähligen Mikroben. Wie diese WG organisiert ist, wer welche Aufgaben im Haushalt übernimmt und wie das Verhältnis zur Nachbarschaft ist, bespricht Anna Corves mit der Wissenschaftlerin Theda Bartolomaeus.

Das Finale des Eurovision Song Contest steht an. Welcher Song hat das Zeug zum Hit? Die ultimative Formel hat noch niemand gefunden. Aber: Forschende untersuchen, wie Musik funktioniert. Von Sven Kästner

Wenn in Deutschland ein Kind geboren wird, muss es erstmal durch das Neugeborenen-Screening - um möglichst viele Erkrankungen, die behandelt werden können, früh zu erkennen. Nun wurde das Screening erweitert. Von Veronika Simon

Das Röntgen ist benannt nach dem Physiker Wilhelm Conrad Röntgen, der die Methode im Jahr 1895 per Zufall entdeckte. Stefan Troendle hat nachgefragt, wie sich die bildgebenden Verfahren wie Röntgen und später MRT und CT entwickelt haben.

ME/CFS ist die schwerste Form der chronischen Fatigue und gilt als unheilbar. Häufig werden Betroffene als psychisch krank abgestempelt. Bettina Grande von der Charité insistiert: Diese Behauptung verursache großes Leid. Von Matthias Bertsch

Die Humboldt-Professuren sind die höchstdotierten internationalen Forschungspreise Deutschlands. Wirtschaftswissenschaftler Michael Weber ist einer der Preisträger und wechselt aus den USA an die private Hochschule ESMT in Berlin. Wir sprechen mit ihm über seine Ziele.

Die stark gestiegenen Preise für Erdöl machen sich auch in der Luftfahrt bemerkbar. Die Forschung an nachhaltigen Alternativen läuft, sagt Tobias Sontheimer vom Helmholtz-Zentrum Berlin.

Ab dem 11. Mai – dem Beginn der "Eisheiligen" - kann es noch einmal kalt werden, mit Folgen für Pflanzen im Garten und auf dem Balkon. Christoph Tröster vom Gartenbauverband Berlin-Brandenburg gibt Entwarnung: Er erwartet keinen Frost mehr.

Wikipedia feiert Geburtstag. Doch während die Online-Enzyklopädie ein Vierteljahrhundert des freien, kollektiven Wissens markiert, geraten digitale Räume demokratischer Öffentlichkeit zunehmend unter Druck. Darüber spricht Anna Corves mit ihren Gästen in Zusammenarbeit mit der Technologiestiftung Berlin.

Die MS Wissenschaft, eine Art schwimmendes Science-Center, ankert wieder in Berlin. Dieses Jahr dreht sich in der interaktiven Ausstellung alles um unseren Körper und die Medizin der Zukunft. Von Anna Corves

Das Kreuzfahrtschiff "Hondius", auf dem sich Passagiere mit dem Hantavirus infiziert haben, ist auf dem Weg nach Teneriffa. Infektiologe Leif Erik Sander von der Charité kritisiert, dass die Menschen so lange ausharren müssen.

Chronische Schmerzen, starke Blutungen, zyklische Darmbeschwerden und unerfüllter Kinderwunsch: Das alles kann im Zusammenhang mit einer Endometriose auftreten. Die Erkrankung werde oft spät erkannt, sagt Sylvia Mechsner von der Charité. Von Ursula Stamm

Antibiotikaresistente Bakterien sind in Gewässern in der Region weit verbreitet. Das zeigen kürzlich durchgeführte Messungen. Studienautor Hans-Peter Grossart sagt, man müsse dennoch keine Angst davor haben, in den Seen schwimmen zu gehen.

Seit zwölf Monaten ist die Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) in der Verantwortung. In der Klimapolitik sollten viele Vorschriften der Ampel-Regierung zurückgedreht werden. Wie sieht die Bilanz nach einem Jahr aus? Von Margareta Holzreiter

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass sich das Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff von Mensch zu Mensch übertragen hat. Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sagt, es handele sich dennoch um ein sehr begrenztes Geschehen.

Was machen Länder anders, deren Schüler an der Spitze des internationalen Pisa-Vergleichs stehen? Das wollte der Hamburger Lehrer Alexander Brand herausfinden. Er hat deshalb vier dieser Länder besucht. Henning Wächter hat sich mit ihm unterhalten.

Auf der Konferenz "Seedcon" in Potsdam befassen sich ab Dienstag Wissenschaftler mit dem Mikrobiom von Saatgut. Das könne dabei helfen, Verluste durch den Klimawandel in der Landwirtschaft auszugleichen, sagt Gabriele Berg vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie.

Unser Gedächtnis ist eine erstaunliche Erfindung der Natur. Und gleichzeitig spielt es uns ständig Streiche. Wie verlässlich ist unser Gedächtnis also wirklich? Dazu forscht Neurologe Carsten Finke von der Berliner Charité. Von Anna Corves

Das erste Mai-Wochenende lockt mit sonnigem Wetter alle, die einen haben, in den Garten: zum Entspannen, aber auch zur Gartenarbeit. Brigitte Kenn von der Deutschen Gartenbaugesellschaft weiß, was jetzt zu tun ist - und was nicht.

Am Freitag startet wieder die Aktion "Rauchfrei im Mai". Der Medizinpsychologe Reiner Hanewinkel sagt: E-Zigaretten mit fruchtigen Aromen sind im Moment das größte Problem, gerade bei Jugendlichen.