Was ist wissenswert in Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaftswissenschaft? Auf Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung erhalten Sie Antworten: werktäglich und sonntags in der Inforadio-Rubrik "Wissenswerte".
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Extremwetter-Ereignisse wie Hochwasser kommen durch den Klimawandel auch in Deutschland häufiger vor. Höhere Deiche oder Polder sind nicht genug, sagen Klimawissenschaftler - der nächste Schritt sei "Klima-Resilienz". Von Renate Ell.

Roboter faszinieren uns: Etwa jene, die Kampfkunst-Choreographien vorführen. Dann gibt es die viel beschworenen Pflegeroboter, die auf Gesundheitsmessen vorgeführt werden. Aber sind die wirklich eine Hilfe? Darüber spricht Anna Corves mit dem Robotikforscher Oliver Brock.

Kinder mit Autismus-Diagnose finden häufig keinen Platz an Regelschulen. Eltern kritisieren, dass manche Kinder so vom Schulbesuch ausgeschlossen würden. Kirsten Buchmann hat eine Förderschule in Berlin besucht.

In der Medizin wurde die Klitoris lange kaum beachtet – entsprechend gibt es viele Wissenslücken. Eine davon wollen Forschende aus Amsterdam jetzt geschlossen haben: Sie haben erstmals das Nervengeflecht der Klitoris genau dargestellt. Von Nina Kunze

Durch wegfallende Lebensräume kommen viele Wildtieren dem Menschen immer näher und damit haben auch Viren einen kürzeren Weg. Es ist höchste Zeit, sagen Forschende, dass wir begreifen: eine Welt - eine Gesundheit. Von Lukas Kohlenbach

Warum essen wir Chips, Schokolade und andere ungesunde Dinge, obwohl wir wissen, wie schädlich sie sind? Die Charité-Forscherin Soyoung Park rät, in kleinen Schritten die Gewohnheiten zu ändern. Von Anna Corves

Der Begriff "Narzisst" hat in den letzten Jahren eine Art Inflation erlebt. Eine Studie der Uni Münster hat nun aufgezeigt: Narzissmus liegt oft in der Familie - hat aber nichts mit Erziehung zu tun, sagt Studienleiter Dr. Mitja Back.

Seit dem 1. April gilt für Psychotherapeuten eine Honorarabsenkung um 4,5 Prozent. Dagegen demonstrieren sie bundesweit. Christina Jochim von der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung kritisiert vor allem die Signalwirkung der Kürzung.

In unseren Ozeanen treiben ganze Müllstrudel, vor allem Plastikabfälle, die bis in alle Ewigkeit überdauern werden. Diese Plastikberge sind tatsächlich auch ein Lebensraum für Bakterien. Forscher haben diesen Lebensraum jetzt genauer untersucht. Von Clemens Haug

Am Montag beginnt in Stuttgart ein Verfahren gegen drei mutmaßliche Unterstützer der "Kaiserreichsgruppe" um Prinz Reuß. Mit der "Reichsbürger"-Szene beschäftigen sich mehrere Forschungsprojekte. Von Sven Kästner

Mucus – für viele eklig, für die Wissenschaft ein echter Schutzschild. Wie der körpereigene Schleim uns noch besser vor Infektionen und künftigen Pandemien schützen könnte, erforscht der Biopharmazeut Prof. Dr. Daniel Lauster von der FU Berlin. Von Jessica Wiener

Die Artemis 2 - Mission, die in der Nacht zu Ende geht, war ein voller Erfolg, sagt Astronaut Alexander Gerst - wenn denn die Landung gut geht. Die sei allerdings nicht ohne Risiko.

Was können Landwirte tun, um ihre Böden langfristig vor Folgen des Klimawandels zu schützen und so stabile Erträge zu erhalten? Ein Forschungsprojekt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung will bei der Suche nach Antworten helfen. Von Max Fallert

Neun Wochen lang war das Forschungsschiff "Polarstern" im dichten Packeis der Antarktis unterwegs. Expeditionsleiter Christian Haas vom Alfred-Wegener-Institut erklärt, was man vorfand, und wie dies einzuordnen ist.

Die Telekom will mit einem neuen KI-Call-Assistenten Sprachbarrieren beim Telefonieren abbauen. Immer mehr Anbieter bieten Live-Übersetzungsfunktionen an - auch große Tech-Unternehmen wie Google. Aber wie gut sind diese? Von Pascal Kiss

Im Pazifik deutet sich erneut das Klimaphänomen "El Niño" an. Meteorologen warnen diesmal vor einer besonders starken Ausprägung. Ein sogenannter "Super-El-Niño" könnte das globale Wettersystem erheblich beeinflussen. Von Anna Küch

"Stand with science" – so lautet dieses Jahr das Motto des Weltgesundheitstages. Kirsten Kappert-Gonther (B90/Grüne) von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung erklärt, was das beim Thema Ernährung heißt.

Faktoren wie Geschlecht, Alter, sozioökonomischer Status oder Ethnizität werden immer wichtiger in der Medizin. Gertraud Stadler erforscht an der Charité, warum einseitige oder unzureichende Datengrundlagen zu Fehldiagnosen führen können. Von Jessica Wiener

Schokolade ist ganz schön teuer geworden. Wird der Schokohase bald unbezahlbar? Im Labor arbeitet man jetzt an Lösungen: genauer - an Alternativen zum herkömmlichen Kakao. Von Anke Mautner-Culetto

Die Technische Universität in Berlin hat eine neue Präsidentin: Fatma Deniz. Ihre Eltern kamen aus der Türkei und zum Arbeiten nach Deutschland. Sie ist in München geboren, ihre Eltern sind dann mit ihr zurück in die Türkei, promoviert hat sie in Kalifornien. Wie sie die TU in die Zukunft führen möchte, auch mit KI, erklärt sie Ute Schuhmacher.

Erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert könnten in der Nacht zum Donnerstag wieder Menschen in Richtung Mond starten. Uwe Gradwohl aus der ARD-Wissenschaftsredaktion erklärt, für wen es zwar nicht auf, aber um den Mond gehen soll.

Neue Zahlen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen massive Auswirkungen des Klimawandels. DWD-Vorstand Tobias Fuchs empfiehlt, sowohl in Klimaschutz als auch in Anpassung zu investieren.

Ein Liveticker auf tagesschau.de, Radionachrichten berichten, Reporter stehen am Ufer, Schaulustige reisen an: Das Schicksal des gestrandeten Wals in der Ostsee bewegt. Aber wieso eigentlich? Von Veronika Simon

Lange dachte man: Für einen erholsamen Schlag ist entscheidend, wie tief wir schlafen. Doch eine neue Studie aus Italien zeigt: Unser Gefühl von "tiefem Schlaf" hängt offenbar auch davon ab, was wir träumen. Von Pascal Kiss

Einige kommen gut mit der Zeitumstellung zurecht, andere dagegen hängen tagelang hinterher. Aber warum eigentlich? Und was passiert dabei in unserem Kopf? Darüber hat Jessica Wiener mit dem Neurowissenschaftler Martin Riemer von der TU Berlin gesprochen.

Der in der Lübecker Bucht gestrandete Buckelwal hat sich befreit. Nun müsse sich das Tier vor allem erholen, sagt Thilo Maack von Greenpeace. Das große Engagement bei seiner Rettung freut ihn - auch wenn beim Artenschutz noch viel zu tun sei.

Laut Nabu sterben jedes Jahr 100 Millionen Vögel in Deutschland durch Glasscheiben. Forschung aus Deutschland möchte das ändern. Und dabei kann jede und jeder mithelfen. Von Florian Zinner

Eine aktuelle Studie zum Thema Multitasking zeigt: Wir können es gar nicht. Unser Gehirn kann lediglich verschiedene Dinge zeitnah hintereinander verarbeiten – doch auch das hat seinen Preis, sagt der Psychologe Tilo Strobach.

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung erntet Kritik, auch von Klimaforscher Ottmar Edenhofer: Es sei auf Kante genäht und es sei schon absehbar, dass Ziele nicht erreicht werden könnten.

Krankheiten erkennen, bevor Symptome entstehen: Das ist die Devise von Prävention. Und die soll künftig größer gedacht werden. Dafür ist nun das neue Einstein-Zentrum für frühzeitige Krankheitsintervention in Berlin eröffnet worden. Von Maren Schibilsky

Die Brandenburgerin Manja Schüle (SPD) ist als beste Wissenschaftsministerin des Jahres ausgezeichnet worden. Lambert Koch, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, berichtet von viel Lob der Mitglieder für Schüle.

In der Wissenschaft werden Frauen noch immer weniger gehört als ihre männlichen Kollegen. Woran das liegt, haben sich Anke Mautner-Culetto und Katharina Ditschke von einer Kommunikationswissenschaftlerin erklären lassen.

Alkohol ist seit Jahrtausenden Teil von Ritualen, Kultur und Geselligkeit. Gleichzeitig ist sein Konsum medizinisch riskant. Warum spielt Alkohol in unserer Gesellschaft immer noch eine so große Rolle? Jessica Wiener spricht darüber mit dem Suchtmediziner Johannes Lindenmeyer.

Was bestimmt eigentlich meinen Typen? Mein eigener Geschmack oder etwa ein aktueller Trend? Das gibt es bei Tieren. Die Wissenschaft nennt das "Mate Copying". Aber keine Sorge: Es gibt trotzdem eine stabile Vielfalt - belegt eine aktuelle Studie. Von Kristin Kielon

Laut aktuellem Schulbarometer wünschen sich Jugendliche mehr Mitspracherecht. Dafür müsste das starre Schulsystem zukunftsfähig umgebaut werden. Bildungsforscherinnen haben Ideen, wie es gelingen könnte. Von Sylvaine von Liebe

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist Deutschlands wichtigster Forschungspreis. In diesem Jahr bekommt ihn Professor Dr. Klaus-Robert Müller von der TU Berlin für seine Forschungen in der KI.

Polarlichter waren zuletzt auch in unserer Region am Nachthimmel zu sehen. Wann es das nächste Mal der Fall sein wird, kann bislang nur recht spontan vorhergesagt werden. Doch ein neuer Satellit aus Europa könnte das bald ändern. Von Clemens Haug

Menschen, die von Armut betroffen sind, werden häufiger chronisch krank und sterben früher. Forscher Rolf Rosenbrock sieht die Gründe in psychischem Stress und der Ausgrenzung von Erholungsmöglichkeiten.

Fossilien verbinden uns mit einer Zeit, in der es Berlin noch gar nicht gab. Welche man hier finden kann und was sie uns über die Geschichte der Landschaft verraten, weiß der Paläontologe Andreas Abele-Rassuly vom Museum für Naturkunde Berlin. Von Anna Corves

Seit Jahren wird an der BTU in Cottbus an Kühlsystemen für Weltraumsatelliten geforscht. Jetzt planen Professor Christoph Egbers und sein Team, ihre Erfindung marktreif zu machen. Von Aline Anders-Lepsch

Im Rentenalter weiter aktiv bleiben, Wissen weitergeben und sich einsetzen: Das macht Cordula Weimann. Sie hat die Initiative "Omas for Future" gegründet. Damit ist sie für den Engagementpreis "Umweltheldin" der Deutsche Umwelthilfe nominiert. Von Liane Gruß

Der Wissenschaftsrat hat entschieden, dass die Berlin University Alliance weiter von der Exzellenzförderung profitieren wird. FU-Präsident Günter Ziegler sagt, das sei eine Auszeichnung für den Wissenschaftsstandort, den man weiterentwickeln wolle.