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Es ist ein besorgniserregendes Bündnis, das sich in den USA zusammengefunden hat. Einerseits der US-Präsident und andererseits christliche Nationalisten, die an immer mehr Einfluss dazugewinnen und an wichtigen Schaltern der Macht sitzen. Der deutsche WDR-Journalist Arnd Henze hat recherchiert, sich die Bewegung ganz genau angesehen und seine Erkenntnisse in einem Buch niedergeschrieben. “Mit Gott gegen die Demokratie”. In diesem beschreibt er auch, warum das ganze kein rein amerikanisches Phänomen bleiben wird und warum uns das heute beschäftigen sollte. Foto: ©Annika_Graeff
In Deutschland spitzt sich die Lage der Nation dramatisch zu. Begriffe wie „Lügenfritz“ oder „Schwachkopf“ führen mittlerweile zu saftigen Geldstrafen und Hausdurchsuchungen. Was früher als polemische Kritik an Politikern zum Alltag einer lebendigen Demokratie gehörte, wird heute durch den Paragraphen 188 StGB und die Instrumentalisierung von Behörden wie dem Verfassungsschutz systematisch unterbunden. Roland Tichy analysiert in dieser Sendung den „Bauplan der Zensur“. Es geht nicht mehr nur um einzelne Beleidigungen, sondern um den Schutz der „Wirkungsmacht“ der Regierung. Wenn Kritik am Versagen der Politik – sei es bei der unkontrollierten Migration oder der Wirtschaft – als „delegitimierend“ oder „verfassungsfeindlich“ gebrandmarkt wird, steht die Freiheit des Wortes vor dem Aus. Sponsor: RealUnit Schweiz AG – Vermögensschutz und langfristiger Werterhalt mit einer seit 25 Jahren bewährten Sachwertstrategie. Die RealUnit Aktie ist ein stabiler Wertspeicher und setzt auf reale Sachwerte wie physisches Gold und Silber, aufbewahrt in Hochsicherheitslagern in der Schweiz! Auch als digitaler Aktientoken erhältlich, was Sie vom Bankensystem unabhängig macht. Informieren Sie sich jetzt auf https://www.realunit.de und schützen auch Sie Ihre Ersparnisse ausserhalb der EU!
Maren bringt einen Begriff in die Runde, der hängen bleibt: emotionale Unreife. Nicht als Beleidigung, sondern als Diagnose. Wenn Parteien keine klaren Haltungen einnehmen, wenn Angst und Unsicherheit in Floskeln verpackt werden, wenn niemand wirklich darüber spricht, was die Menschen wirklich bewegt – dann betreiben wir Pseudo-Politik. Aushandlungsprozesse, die an der Oberfläche kratzen, aber nie an die Wurzeln gehen. Das Wort radikal kommt von radix – Wurzel. Und genau da schauen wir nicht hin, sagt Maren. Wir sehen das Laub, das fällt, aber nicht, was den Baum trägt. Arne ergänzt die strukturelle Dimension: Die klassischen demokratischen Parteien haben ihre Verbindungen zur Zivilgesellschaft gekappt – zur Kirche, zu Verbänden, zu engagierten Öffentlichkeiten. Und wenn diese Korrektur von außen fehlt, wenn keine Ideen und Impulse mehr hineinkommen, dann beschleunigt sich der Radikalisierungsprozess von innen. Ich freue ich mich über deinen Support! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich von Ko-fi bis Wero: hier. Warum die AfD emotionale Räume besetzt, die andere aufgegeben haben Es geht gar nicht um Argumente, sagt Maren. Es geht um das Gefühl von Zugehörigkeit. Die AfD geht dahin, wo demokratische Parteien nicht mehr hingehen: auf Volksfeste, an Stammtische, an Grillpartys. Sie bietet das, was unser soziales Zusammenleben im Kern ausmacht. Und wenn Menschen dann befragt werden, warum sie die AfD gewählt haben, können sie oft kein Argument nennen – weil es kein Argument war. Es war eine Emotion. Es war: die haben mich gesehen. Wenn man das versteht, versteht man auch, warum Lachen über Rechtschreibfehler in Nazi-Posts keine politische Strategie ist. Man trifft nicht das Argument – man trifft die Identität. Und dann fühlt sich die Person angegriffen, nicht überzeugt. Hoffnung ist nicht Optimismus – und das ist der Unterschied Der wohl wichtigste Moment der Folge kommt, wenn Maren erklärt, was Hoffnung wirklich ist. Nicht Wunschdenken. Nicht Optimismus. Nicht magical escape fantasies. Hoffnung ist, in der Forschungssprache, die Überzeugung, you can get there from here. Sie besteht aus zwei Zutaten: der Willenskraft, von A nach B zu kommen – und der Vorstellung konkreter Wege, wie das gelingen könnte. Wer beides hat, ist ein High Hoper. Wer eines davon nicht hat, bleibt passiv. Und das, sagt Maren, ist politisch relevant: Passive Menschen lassen sich leichter manipulieren. Wer glaubt, nichts verändern zu können, verändert nichts. Wer keine Wege sieht, fängt nicht an. Ein schönes Bild, was Maren findet: Angst und Hoffnung sind Erzfeindinnen - aber Angst tarnt sich gern als Hoffnung. Sie beschäftigt sich mit der Zukunft, sie fühlt sich bedeutsam an. Aber sie lähmt. Hoffnung hingegen aktiviert. Und sie hat kein Verfallsdatum. Arne sagt dazu: Ich bin kein Optimist, ich bin Pessimist. Pessimismus des Geistes, vielleicht Optimismus des Tuns. Genau das, sagt er, ist Hoffnung: nicht zu glauben, dass es gut wird – sondern zu handeln, weil Handeln der einzige Weg ist. Gegenmacht: Was Zivilgesellschaft wirklich kann Arnes neues Buch ist, wie er selbst sagt, das letzte Kapitel seines vorigen Buches – ausgebreitet. Das vage Hoffnungskapitel, das in vielen Sachbüchern hilflos am Ende klebt, ist hier die eigentliche Mitte. Er hat sich angeschaut, wo Zivilgesellschaft wirksam ist und warum. Was er gefunden hat: Es gibt überall Menschen, die mit Witz, Charme und Cleverness Veränderungen bewirken. Über direktdemokratische Verfahren wie den Hamburger Zukunftsentscheid. Über lokale Bündnisse in Sachsen-Anhalt, die Mehrheiten organisieren, bevor überhaupt gewählt wird. Über Initiativen wie Berlin Autofrei – die auch dann ein Erfolg sind, wenn sie nicht zur Abstimmung gelangen. Und das alles, so Arne, wird kaum berichtet. Nicht weil es nicht da wäre. Sondern weil die Menschen, die das Richtige machen, keine Zeit haben für Kommunikation.
Die Demokratie ist ein Freudenhaus: Offiziell geht es um Freiheit und Auswahl, doch am Ende arbeiten alle für denselben Chef. An der Tür hängt die Regenbogenflagge, im Schaufenster steht „Vielfalt“. Doch wer nach Alternativen für Deutschland fragt, der kriegt Prügel… Darum geht es heute:Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von Basta Berlin, gratulieren Ostdeutschland: Dort hat man ein besonders feines Gespür für autoritäre Politik und Meinungsmache. Während Altparteien wie im Laufhaus mit falschen Versprechen die Bürger um ihr Geld erleichtern, findet beim Volk längst ein Umdenken statt.
Anke Plättner diskutiert mit ihren Gästen: Deniz Yücel (deutsch-türkischer Journalist), Derya Türkmen (taz), Helga Schmidt (ehem. ARD- Brüssel-Korrespondentin), Andreas Reinicke (Deutsches Orient-Institut und Diplomat a.D.)
Anke Plättner diskutiert mit ihren Gästen: Deniz Yücel (deutsch-türkischer Journalist), Derya Türkmen (taz), Helga Schmidt (ehem. ARD- Brüssel-Korrespondentin), Andreas Reinicke (Deutsches Orient-Institut und Diplomat a.D.)
33 Jahre lang war Harald Martenstein ein gern gelesener Kolumnist beim Tagesspiegel. Dann endete seine Karriere plötzlich und unerwartet, weil er seine Meinung äußerte. Ob die anberaumte “Geheimkonferenz” lediglich in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Ereignis steht, und ob es sich um einen seltsamen Zufall handele, dass mehrere Medien gleichzeitig seinen Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs forderten, lässt er offen. Klar für ihn ist hingegen, dass “der Nazi- und Antisemitismus-Vorwurf” heutzutage viel zu locker sitzt und die inflationäre Diffamierung kritischer Stimmen als Anhänger der Nationalsozialisten, eine Verharmlosung der damaligen Ereignisse ist. Er erzählt mir im Gespräch, wie es dazu kam, dass seine Rede gegen ein AfD-Verbot im Thalia-Theater absurd viral ging, was das über seine Vorstellung von Demokratie aussagt, und ob es für ihn einen Weg zurück gibt, nachdem ihn Teile des Mainstreams abgeschrieben haben. Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner Aufnahmedatum: 28. April 2026 KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:02:27) - Afrikanistik, Romanistik & der Weg zum Journalismus (00:09:22) - Lokalreporter, Hausbesetzungen & drei Jobangebote (00:13:09) - Neutralität vs. Haltungsjournalismus: Ein schleichender Wandel (00:24:24) - Das Talia-Theater: Die Rede zum AfD-Verbot (00:56:52) - Tagesspiegel, Judenstern-Kolumne & der Rauswurf (01:11:57) - Koordinierte Medien & die Einschüchterung junger Journalisten (01:29:07) - Bild, Zeit & die Zukunft des Journalismus (02:26:00) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Mein Ziel ist es, der beste Podcast Host Deutschlands zu werden. Ich verspreche dir, die spannendsten Gäste an meinen Tisch zu holen. 100% Realtalk. No Bullshit. #besterpodcast. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Kai Viehof aus Mönchengladbach wurde früh Millionär. Doch er hat sich entschieden, einen Großteil seines Geldes für den Schutz der Demokratie einzusetzen. Er erzählt, wohin die Spenden gehen und was er damit erreichen will. Von WDR 5.
Demokratische Akteure in Sachsen-Anhalt sind oft auf Geld von Stiftungen angewiesen — doch es gibt im Land nur wenige aktive Stiftungen. In dieser Episode schauen wir auf strukturelle Probleme und mögliche Lösungen. (00:01:54) Feedback zum Newsletter und zur letzten Folge (00:04:40) Stiftungen und Fonds: Was ist das eigentlich? (00:10:05) Stiftungen in Sachsen-Anhalt (00:15:43) Der Sachsen-Anhalt Fonds (00:29:15) Veranstaltungstipp: Burg Falkenstein (00:30:23) Ausblick: Ehrenamt in Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien, und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027 dazwischengehen und dazwischenfragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/dazwischen-stiftungen-sachsen-anhalt-viel-ehrenamt-wenig-geld
Demokratische Akteure in Sachsen-Anhalt sind oft auf Geld von Stiftungen angewiesen — doch es gibt im Land nur wenige aktive Stiftungen. In dieser Episode schauen wir auf strukturelle Probleme und mögliche Lösungen. (00:01:54) Feedback zum Newsletter und zur letzten Folge (00:04:40) Stiftungen und Fonds: Was ist das eigentlich? (00:10:05) Stiftungen in Sachsen-Anhalt (00:15:43) Der Sachsen-Anhalt Fonds (00:29:15) Veranstaltungstipp: Burg Falkenstein (00:30:23) Ausblick: Ehrenamt in Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien, und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027 dazwischengehen und dazwischenfragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/dazwischen-stiftungen-sachsen-anhalt-viel-ehrenamt-wenig-geld
Tobias Mann und Philip Simon lesen das komplette Grundgesetz! Die beiden Restdemokraten wollen verstehen, analysieren, besprechen und zelebrieren. Die Demokratie steht auch in Deutschland unter Druck. Das Grundgesetz hat die Antworten.
Als die Bundesregierung den sogenannten Bau-Turbo beschloss hagelte es Kritik am Gesetzespaket: zu wenig sozial, zu wenig ökologisch, zu ineffizient. Schon die Ampelregierung wollte die Wohnungsnot angehen, doch mehrere Jahre und Milliarden später ist dies nach wie vor ein Problem ohne reale Aussicht auf nachhaltige und schnelle Lösungen. Wohnungsnot bleibt eine soziale Frage, die auch bei den anstehenden Landtagswahlen zum Thema wird. Konzepte gibt es viele, aber warum scheitern diese seit Jahren? Ist es überhaupt sinnvoll, mehr Wohnungen zu bauen? Wie gefährlich ist die Wohnungsnot für die Demokratie? Andrea Beer diskutiert mit Peter Burk – Diplom-Ingenieur und Berater für sozialen Wohnungsbau; Dr. Yvonne Franz – Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien; Rolf Gaßmann – Vorstand des Mieterbunds Baden-Württemberg
Kloepfer, Inge www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Tobias Mann und Philip Simon lesen das komplette Grundgesetz! Die beiden Restdemokraten wollen verstehen, analysieren, besprechen und zelebrieren. Die Demokratie steht auch in Deutschland unter Druck. Das Grundgesetz hat die Antworten.
Parteiensysteme wandeln sich gerade. Die Demokratieforscherin Theres Matthieß erklärt im Interview, warum sie Minderheitsregierungen etwas abgewinnen kann und wie die Demokratie durch Bürgerräte gewinnen kann.
Justiz verächtlich machen, Medien diskreditieren, Wahlergebnisse anzweifeln: Populisten folgen einem international erprobten Drehbuch. Was dagegen hilft, zeigt Sally Lisa Starken in ihrem Buch "Wenn der rechte Rand regiert" auf. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Justiz verächtlich machen, Medien diskreditieren, Wahlergebnisse anzweifeln: Populisten folgen einem international erprobten Drehbuch. Was dagegen hilft, zeigt Sally Lisa Starken in ihrem Buch "Wenn der rechte Rand regiert" auf. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Justiz verächtlich machen, Medien diskreditieren, Wahlergebnisse anzweifeln: Populisten folgen einem international erprobten Drehbuch. Was dagegen hilft, zeigt Sally Lisa Starken in ihrem Buch "Wenn der rechte Rand regiert" auf. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Staat soll die Bürger schützen, doch viele trauen ihm das nicht mehr zu. Der Philosoph Philipp Staab erklärt, wie Klimakrise und alte Versprechen Vertrauen zerstört haben und warum viele Menschen heute keinen Wandel mehr wollen, sondern Stillstand. Hennig, Malte www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
„Wir haben uns unseren Staat zurückgeholt“, jubelte der ungarische Wahlsieger Peter Magyar. Die Ära Orban ist vorbei. „Ein Erfolg, der auch durch die sozialen Medien möglich wurde“, meint Markus Lanz. „Die Demokratie hat gewonnen, man kann die Steine der Erleichterung plumpsen hören.“ Aber endet damit auch Orbans „illiberale Demokratie“? Was heißt das für die Wahl in Sachsen-Anhalt und die AfD? Richard David Precht bleibt skeptisch, ob sich mit Peter Magyar wirklich so viel ändert. „Wird er die Hoffnung seiner Wähler einlösen können oder wird er am Ende ein Orban 2.0?“ Ungarns Energie-Abhängigkeit von Russland wird dabei sicherlich eine zentrale Rolle spielen.
Die Demokratie steckt weltweit in der Krise, das Weltklima bekanntermaßen auch. Was hat das miteinander zu tun? Ziemlich viel, meint Jonas Schaible. Er ist Journalist beim SPIEGEL und hat 2023 in seinem Buch Demokratie im Feuer dafür plädiert, beide Krisen zusammenzudenken: Wer die Demokratie retten will, muss das Klima retten – und umgekehrt. Die Klimakrise befeuere genau jene Unsicherheiten und Verwerfungen, von denen autoritäre Kräfte profitieren – von Ernteausfällen und Überschwemmungen bis hin zu wirtschaftlichem Abstieg und Identitätsverlust. Dass die extreme Rechte Klimaschutz so gezielt verunglimpft, ist für ihn kein Zufall, sondern knallhartes politisches Kalkül. Im Podcast erklärt er, warum der bewundernde Blick nach China trügt, wo Demokratien beim Klimaschutz an ihre strukturellen Grenzen stoßen – und ob er selbst noch Hoffnung hat, dass die Wende gelingt.
Gewalt gegen Frauen ist alltägliche Realität: körperlich, psychisch und digital. Sichtbar wird sie meist erst dann, wenn Betroffene den mutigen Schritt in die Öffentlichkeit wagen. Der Fall Collien Fernandes zeigt, wie hoch der Preis dafür ist. Während viele sich mit ihr solidarisieren, eskaliert parallel die digitale Hetze – so massiv, dass selbst das ZDF über Ostern die Kommentarfunktion unter einem Traumschiff‑Post deaktivieren musste.In ihrem neuen Buch "Feindbild Frau" analysiert Autorin Ingrid Brodnig, wie gezielte Online‑Angriffe funktionieren, warum Frauen aus der Öffentlichkeit gedrängt werden sollen und welche Folgen das für unsere demokratische Kultur hat. Im Gespräch beleuchten Siri Keil und Ingrid Brodnig, die Mechanismen hinter dieser Form von Gewalt – und welche Strategien helfen können, ihr wirksam entgegenzutreten. Die passende Musik dazu hat Ingrid Brodnig ausgesucht.
Von der Wut christlicher Nationalisten und vom neuen Widerstandsgeist in amerikanischen Kirchen und Gemeinden. (Autor: Regina König)
Schon mit 21 drehte er den ersten Dokumentarfilm – finanziert per Crowdfunding. Heute hat Çağdaş Yüksel seine eigene Firma, entwickelt ständig neue Ideen, produziert und führt Regie. Die jüngste Produktion "Uncivilized" wurde mehrfach ausgezeichnet. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Was tun gegen Populismus, Frust und politische Müdigkeit? Autor Robert Misik fordert in seinem neuen Buch "Die Kunst des Widerstands" eine kraftvolle linksliberale Haltung – und lässt sich dabei von Marx, Butler und Kafka inspirieren. Misik, Robert www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Was tun gegen Populismus, Frust und politische Müdigkeit? Autor Robert Misik fordert in seinem neuen Buch "Die Kunst des Widerstands" eine kraftvolle linksliberale Haltung – und lässt sich dabei von Marx, Butler und Kafka inspirieren. Misik, Robert www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Sind Rechtsextremisten die größte Bedrohung für unsere Demokratie? Wie will die Regierung dagegen vorgehen? Ausgangspunkt ist ein alarmierender Bericht des DÖW über Waffenfunde und eine Militarisierung der neuen Rechten. Zu hören: Staatssekretär Jörg Leichtfried (SPÖ), Andreas Kranebitter (DÖW) sowie die Journalistinnen Doris Vettermann und Nina Horaczek (Falter). Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Journalist und Jurist Ronen Steinke sagt, Gerichte würden die Meinungsfreiheit in Deutschland zu sehr einschränken. Nur wenn alle Ansichten zu Wort kämen, könne ein Gespräch in Gang kommen. Die Demokratie benötige Argumente statt Verbote. Führer, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Der Journalist und Jurist Ronen Steinke sagt, Gerichte würden die Meinungsfreiheit in Deutschland zu sehr einschränken. Nur wenn alle Ansichten zu Wort kämen, könne ein Gespräch in Gang kommen. Die Demokratie benötige Argumente statt Verbote. Führer, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Martyna Linartas ist eine der lautesten Stimmen, wenn es um Vermögensverteilung und gesellschaftliche Gerechtigkeit geht. In kaum einem anderen westlichen Land, sagt die Forscherin, ist Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Die Schere zwischen Arm und Reich gehe immer weiter auf, was unsere Demokratie, unseren Wohlstand und das Klima gefährde. Höchste Zeit, sagt die promovierte Politikwissenschaftlerin, dies klar zu benennen und nicht als Neiddebatte abzutun. Denn Vermögen bedeute nicht nur Wohlstand, sondern vor allem Macht und Einfluss. Iin Deutschland ging es durchaus schon einmal gerechter zu, sagt Martyna Linartas. Warum Deutschland Weltmeister im Vererben von Milliardenvermögen ist und wie eine kluge Steuerpolitik zum Wohle aller aussehen könnte, erklärt sie Gastgeberin Simone Menne. Links: Wissensplatform: https://ungleichheit.info/de/ Linkedin: https://www.linkedin.com/in/martyna-b-linartas-4350a1a9/ Instagram: https://www.instagram.com/martyna_linartas/?hl=de Buch: Martyna Linartas: Unverdiente Ungleichheit. Wie der Weg aus der Erbengesellschaft gelingen kann. Rowohlt 2025. https://www.rowohlt.de/buch/martyna-linartas-unverdiente-ungleichheit-9783498007355?srsltid=AfmBOoq0EB_vXStXzFBjr4nSrfaPs36W8m-p4mDXHJlcGQM9hdVI6VE3 +++"Die Boss" ist ein Podcast von RTL+. Gastgeberin: Simone Menne. Redaktion: Alexandra Frank, Kirsten Frintrop, Isa von Heyl, Sarah Klößer und Sarah Stendel. Mitarbeit: Jane Reimers. Projektmanagement RTL+ & Schnitt: Kirsten Frintrop und Alexandra Frank. Postproduktion & Sounddesign: Aleksandra Zebisch.+++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! Nur EUR 5.- im ersten Monat. https://weltwoche.de/abonnemente/Aktuelle Ausgabe von Weltwoche Deutschland: https://weltwoche.de/aktuelle-ausgabe/KOSTENLOS:Täglicher Newsletter https://weltwoche.de/newsletter/App Weltwoche Deutschland http://tosto.re/weltwochedeutschlandDie Weltwoche: Das ist die andere Sicht! Unabhängig, kritisch, gut gelaunt.Olaf Scholz befürchtet, die AfD wolle die Demokratie abschaffen. EU-Durchhalteparolen: Brüssel nimmt die Russen nicht ernst. Merz in China: Rückkehr des Pragmatismus? Marie-Agnes Strack-Zimmermann will Ungarn das Geld und das EU-Stimmrecht wegnehmen.Die Weltwoche auf Social Media:Instagram: https://www.instagram.com/weltwoche/Twitter: https://twitter.com/WeltwocheTikTok: https://www.tiktok.com/@weltwocheTelegram: https://t.me/Die_WeltwocheFacebook: https://www.facebook.com/weltwoche Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Leipziger Journalistin und Autorin Jana Hensel gilt seit Jahren als prägnante Stimme des Ostens. In ihrem Buch "Es war einmal ein Land" analysiert sie die Entwicklung Ostdeutschlands seit 1990 – und warnt vor wachsender Entfremdung vieler Ostdeutscher von der Demokratie. Von WDR 5.
Sieb, Antje www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Rechtsextreme Akteure greifen Demokratien von innen an. Das zeigt sich in den USA wie in Europa, manche Beobachter erkennen "faschistische Zustände". Was verbindet diese Bewegungen mit dem historischen Faschismus - und wie sind sie aufzuhalten? Seibel, Patric www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Wer verstehen will, warum der Osten politisch gerade so kippt, muss tiefer schauen als auf Wut über Migration.Paul spricht mit ZEIT-Autorin Jana Hensel über ihr neues Buch „Es war einmal ein Land“ - und über die These, dass sich viele Ostdeutsche von Parteien und demokratischen Institutionen verabschiedet haben, obwohl sie formal „demokratisch“ wählen. Hensel erklärt, warum sie die AfD-Erfolge nicht nur als kurzfristige Protestreaktion sieht, sondern als Ergebnis zweier übereinanderliegender Entwicklungen: der langen Linie seit 1990 (Wiedervereinigung, Deindustrialisierung, Abwanderung, fehlendes Vermögen) und der Krisenwucht seit 2015.Im Gespräch geht es um eine provokante neue Deutung: Hartz IV als mentaler Bruchmoment - als Signal, dass das Versprechen der Angleichung endet und „Arbeitslosigkeit jetzt euer Problem ist“. Außerdem: warum der „Einstellungsfokus“ (Rassismus-/Autoritarismus-Studien) oft zu kurz greift, was Hensel mit einem „informellen Ost-Talk“ meint - und wie sich daraus auch der Konflikt mit Westdeutschland speist. Zum Schluss diskutieren beide das Russlandbild im Osten, die Rolle von Angela Merkel und die Frage, ob Brandmauer im Parlament funktionieren kann, ohne gesellschaftlich noch mehr zu entfremden."Es war einmal ein Land - Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet" von Jana Hensel: https://www.aufbau-verlage.de/aufbau/es-war-einmal-ein-land/978-3-351-04288-2Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bertsch, Matthias www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Am Freitag erfuhren wir, dass der Politiker und langjährige Bundestagsabgeordnete Marco Bülow (früher SPD, dann Die Partei) im Januar 2026 im Alter von 54 Jahren verstorben ist. Nach Angaben seiner Familie erkrankte er am Wochenende vor seinem Tod und starb plötzlich und unerwartet. Die Nachricht hat mich – wie viele andere – sehr erschüttert.Weiterlesen
In der antiken griechischen Welt entstand die Idee der Demokratie. Das Volk sollte über sein eigenes Schicksal entscheiden. Und Perikles, der athenische Staatsmann, nannte auch das entscheidende Kriterium einer demokratischen Gesellschaft: Die Interessen der Mehrheit müssen sich durchsetzen. Von Oskar Lafontaine. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Heute wird die DemokratieWeiterlesen
Elisabeth Niejahr ist Wirtschaftsjournalistin. Sie hat beim Spiegel gearbeitet, war viele Jahre bei der Zeit, hat ihre Brötchen als Chefreporterin der WirtschaftsWoche verdient, schreibt über wirtschafts- und politische Themen, ist Autorin mehrerer Bücher und häufig in politischen Talkshows zu Gast.
Jaschinski, Jannik www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
US-Präsident Donald Trump hat es am WEF der Welt eindrücklich vorgeführt: den Einsatz von Fake News, um die eigenen Interessen, das eigene Weltbild, durchzusetzen. Fake News sind weit mehr als nur Falschmeldungen. Sie sind manipulative Desinformation. Sie untergraben das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Staat, in die Medien, in die Politik − und gefährden das gesellschaftliche Zusammenleben. Sind Demokratien wegen Fake News in Gefahr? Welche Verantwortung haben die grossen Techfirmen? Wird mit KI das Fake-News-Problem noch grösser? Im Club diskutiert Barbara Lüthi mit Experten aus den Medien, aus der Wissenschaft und des Bundes: - Benno Zogg, Leiter Strategie und Antizipation, Staatssekretariat für Sicherheitspolitik SEPOS; - Sarah Pohl, Leiterin Zentrale Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen ZEBRA/BW und Autorin; - Oliver Zihlmann, Leiter Recherchedesk «Tamedia»; - Damir Skenderovic, Professor für Zeitgeschichte, Universität Freiburg; und - Rahul Sahgal, Direktor Schweizerisch-Amerikanische Handelskammer.
Gerstenberg, Ralph www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
SWR Filmemacher Joachim A. Lang hat für sein aktuelles Buch „Nach der Nacht“ mit Holocaust-Überlebenden wie Margot Friedländer und Charlotte Knobloch gesprochen.
Polymarkt, Kalshi und weitere Online-Wettanbieter erleben in den USA immer mehr Zulauf. Nicht nur auf den Ausgang von Sportveranstaltungen, sondern auch auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Ereignisse kann dort geboten werden.Schon bei der letzten US-Wahl zeigte sich, dass Polymarket genauer den Ausgang der Wahlen prognostizierte als die meisten Umfragen es konnten. Die Trump-Administration hat diese Gesellschaftswetten, die in Deutschland verboten sind, immer weiter liberalisiert. Die Familie Trump plant sogar, eine eigene Plattform auf den Markt zu bringen – selbstverständlich, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen.Durch diese Prediction-Markets ergeben sich demokratietheoretische Probleme und der Insider-Handel boomt. Gerade im Fall des US-Angriffs auf Venezuela wird von anonymen Konten berichtet, die exorbitant hohe Renditen mit Wetten erzielten, weil diese User offenbar über Informationen verfügten, die sonst niemand hatte.In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das unproduktive Geschäft der Online-Wettanbieter.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutQuellen/Literatur:„Bloomberg“ über obskure Wetten: https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-01-02/bet-against-christ-s-return-pays-5-5-annual-gain-on-polymarketDer „Economist“ über die Akkumulation von Wissen: https://www.economist.com/finance-and-economics/2025/06/25/the-dream-scenario-for-prediction-markets„Forbes“ über die Prognosefähigkeiten von Polymarkets: https://www.forbes.com/sites/jasonwingard/2025/11/19/the-polymarket-effect-how-prediction-markets-are-beating-the-experts/„FT“ über die Wetten zum US-Angriff auf Venezuela: https://www.ft.com/content/985ae542-1ab4-491e-8e6e-b30f6a3ab666„The Atlantic“ über Trumps Pläne: https://www.theatlantic.com/technology/2026/01/venezuela-maduro-polymarket-prediction-markets/685526/Termine:Am 21.1. ist Wolfgang in Mainz: https://www.instagram.com/p/DTP5F5AAnln/?img_index=1Am 27. 1. ist Ole in Marburg:https://www.kfz-marburg.de/programm/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fur-mein-land-kampfen-wurdeAm 28. 1. sind Ole und Wolfgang in Gießen:https://www.jokus-giessen.de/seiten/ole26.phpAm 29. 1. ist Ole in Hannover:https://www.instagram.com/p/DTTH7nnDOJ6/Am 3.2. ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.spd-bockenheim-ffm.de/2025/12/15/polittalk-mit-ina-harwig-und-wolfgang-m-schmitt/Am 13.2. sind Ole und Wolfgang mit ihrem Schlager-Abend in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/91256/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-13-02-2026
Auf der politischen Weltbühne scheint das Recht des Stärkeren zu gelten. Wie läßt sich das ändern? Experten und Hörer diskutieren darüber, wie man die Demokratie schützen kann und welche Lehren sich aus der Geschichte der USA ziehen lassen. Mayer, Franz; Niejahr, Elisabeth www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Ein aufgebrachter Mob stürmt am 6. Januar 2021 das Kapitol in Washington. Polizisten werden angegriffen, Abgeordnete flüchten in Panik. Fünf Menschen sterben bei dem Angriff, mehr als 140 Sicherheitskräfte werden verletzt. Fünf Jahre später fragt diese Folge von Trumps Amerika: Wie konnte es Donald Trump gelingen, diesen Tag in seinem Sinn umzudeuten? Roland Nelles und René Pfister waren beide vor fünf Jahren für den SPIEGEL in Washington. Sie analysieren zusammen mit Host Juan Moreno, wie Trump es schaffte, den Angriff auf das Symbol der amerikanischen Demokratie zum Freudentag zu erklären, zu einer angeblichen Befreiung. Wie er Täter zu Opfern erklärte. Und damit jene Werte, für die Amerikas Demokratie immer stand, auf den Kopf zu stellen. Mehr zum Thema: (S+) Trumps Gotteskriegerhttps://www.spiegel.de/ausland/usa-unter-donald-trump-gotteskrieger-in-der-regierung-a-a4a2d5f4-caae-4cce-8ccb-cf80204ffcf6 (S+) Republikaner stimmen für neuen U-Ausschuss zum Sturm auf das Kapitol https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-us-republikaner-stimmen-fuer-neuen-u-ausschuss-zum-sturm-auf-das-kapitol-a-c3c9c324-4e7c-4a1d-8804-0d2482013574 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Mit dem Internet verbanden anfangs viele geradezu utopische Heilserwartungen - ein freier Kommunikationsraum, ohne Aufpasser, der zur Demokratisierung der Verhältnisse beitragen sollte. Inzwischen ist klar: Das war nur ein Traum. Ein Standpunkt von Markus Ziener www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Unsere Demokratie steht unter Druck. Was tun? Eingefahrene Wege verlassen und auch die eigenen Ansichten hinterfragen. Denn Werte wandeln sich am nachhaltigsten im Miteinander, über Einblicke in andere Perspektiven – und nicht durch Ausgrenzung. Von Kathrin Kühn www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Fishman, Robert B. www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute