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Unser heutiger Gast ist die Autorin, Musikerin, Musiktherapeutin und Sozialpädagogin Dr. Astrid Steinmetz. Sie promovierte in Gerontologie, und sie ist Entwicklerin der KoW®-Methode – Kommunikation ohne Worte. Seit 1999 ist Astrid Steinmetz tätig im Ricam Hospiz Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind palliative Begleitung und nonverbale Kommunikation. Wir sprechen mit Astrid Steinmetz über ihr tief berührendes und hoffnungsvolles Buch Glücksmomente – Geschichten vom Lebensende. Dort begegnen den Leser:innen 71 authentische Geschichten von Menschen in ihrer letzten Lebensphase, die erfahren lassen, wie viel Achtsamkeit, Liebe und Würde in dieser Zeit möglich sind, und die zu eigenen nachhaltigen Reflexionen anregen. Dazu gibt es beeindruckende Bilder und Musik. Einen besonderen Auftakt bildet die für jede:n zugängliche Buchvorstellung mit der Autorin am 16. April ab 18:30 Uhr. Diese kann auch als interne Hybrid-Veranstaltung in Kliniken und andere Einrichtungen übertragen werden. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.eventbrite.com/e/glucksmomente-geschichten-vom-lebensende-buchrelease-tickets-1982496633799?aff=ebdsoporgprofile Viel Freude beim Gespräch mit Astrid Steinmetz. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Am Anfang stand die Erschöpfung – und die Erkenntnis, dass wir öfter auf unseren Körper hören sollten, wenn er uns etwas mitteilen will. Andrina Bollinger hat zugehört und neue Kraft gefunden, wie man auf dem zweiten Album der Zürcher Musikerin eindrücklich hört. «Island of Way Back» ist das neue Sounds! Album der Woche. Wir haben Vinyl, wir haben CDs – wir verschenken sie an euch! Und zwar jeweils live in unserer Sendung auf Radio SRF 3, Montag bis Freitag nach 20 Uhr.
Prokrastination – alle reden von Netflix, Chaos und fehlender Disziplin. Doch die Prokrastination, die ich in meiner Arbeit mit Musikerinnen* erlebe, ist anders: organisiert, reflektiert und arglistig wirksam. Sie tarnt sich als Vernunft, Sicherheit oder Social-Media-Haltung – und hält dich genau dort, wo du gerade stehst. In dieser Podcastfolge erfährst du die vier Gesichter von Prokrastination, die jede Musikerin* kennen sollte – und warum sie nicht Faulheit ist, sondern Schutz. Außerdem erzähle ich, warum ich die RAKETEREI Membership auflöse und wie das neue Jahresprogramm ab 1.4. Musikerinnen* gezielt beim Booking und Umsatzwachstum unterstützt. In dieser Podcastfolge lernst du:
Kennst Du Gordana Davkova, Halla Tómasdóttir, Claudia Sheinbaum, Netumbo Nandi-Ndaitwah, Jennifer Simmons, Catherine Connolly, Ilijana Jotowa? Das sind Präsidentinnen ihrer Länder und es gibt viele weitere Ministerpräsidentinnen und Regierungschefinnen weltweit. Warum erzähle ich das?Gestern war der Internationale Frauentag. Als DDR-Kind war und ist mir dieser Tag sehr präsent. Wir haben als Kinder den Tisch gedeckt, die Küche gefegt und Blumen gesucht. Und in den vielen Betrieben, in denen die Frauen den Hauptanteil der Belegschaft ausgemacht haben, gab es ebenso Blumen, und Reden und kleine Präsente. 1975 haben die Vereinten Nationen den 8. März zum "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden" gemacht und in 27 Ländern ist dieser Tag ein staatlicher Feiertag. Ein paar Zitate von Frauen gefallen mir bis heute sehr gut: "Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität."Das sagt zum Beispiel Marie Curie, die Nobelpreisträgerin und PhysikerinUnd Ella Fitzgerald, die begnadete Musikerin und Sängerin gibt den Tipp:"Gib niemals auf, für das zu kämpfen, was du tun willst. Wo Leidenschaft und Inspiration ist, kann man nicht falsch liegen.""Wir können nicht erfolgreich sein, wenn die Hälfte von uns zurückgehalten wird."sagt Malala Yousafzai, Friedensnobelpreisträgerin und Kinderrechtsaktivistin aus Pakistan und meint ihren Staat und ihre Gesellschaft.Und Nancy Pelosi, die ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses stellt fest:"Ich will, dass Frauen ihre Macht erkennen und wertschätzen. Sie müssen verstehen, dass nichts der Politik so gutgetan hat, wie mehr weiblicher Einfluss."Alle diese Zitate und Tipps tun uns auch als Frauen in der Kirche gut und es ist gut, weiterhin darüber nachzudenken und in die Zukunft zu tragen, damit Frauen nicht weiter die Kirche in Scharen verlassen, sondern teilhaben werden an allen Diensten und Ämtern in der Kirche.
In der Fastenzeit übt man Verzicht. Wir verzichten auf eine neue Folge Wellmusik - und erfreuen uns an einer Sendung aus dem März 2018. Zu Gast ist die Münchner Musikerin Klara Rebers von Umme Block, die bairisch von der Biermösl-CD Sepp-Depp-Hennadreck gelernt hat.
Daniela Lorenz ist Spezialistin für die paraguayische Harfe. Im SRF Musikwelle Brunch spricht die 58-jährige Musikerin darüber, warum dieses Instrument rhythmisch anspruchsvoll ist – und weshalb man es nicht zählen, sondern fühlen muss. Aufgewachsen in Lantsch/Lenz in Graubünden studierte Daniela Lorenz am Konservatorium Zürich Rhythmik, Musik und Pädagogik, Klavier im Nebenfach. Über Andeninstrumente fand sie zur paraguayischen Harfe – einem diatonischen Instrument, dessen Musik vom inneren Puls lebt. Vieles werde über das Gehör gelernt, sagt sie im Gespräch: hören, aufnehmen, nachspielen. Heute lebt Daniela Lorenz in Wetzikon, sie ist Mutter von zwei Söhnen und einer Tochter. Neben Konzertprojekten arbeitet sie derzeit an einer neuen CD mit südamerikanischen Stimmen, das lateinamerikanische Lieder von Mexiko bis Argentinien vereint.
Es sind zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Dijana und Dada. Die eine ist burschikos, geht an die Front, der Vater nennt sie “Sohn”. Die andere: Hypersensibel, Tabletten- und Alkoholsüchtig, vergewaltigt von UN-Soldaten. Vernesa Berbo beschreibt die Belagerung von Sarajevo aus der Perspektive der Frauen. Das unterscheidet dieses Debut von vielen anderen Büchern zum Thema. Sie verblendet das Trauma einer jungen Bosnierin mit der Kriegserfahrung einer deutschen Seniorin, die sie in Berlin kennenlernt. Ein Abend mit gemeinsamem Singen und Reden über Kriege, Theaterspielen in einer belagerten Stadt, die Kraft der Kultur, die Musik der Roma, wie Schreiben hilft, nicht verrückt zu werden und den Traum von Jugoslawien. Das Buch Vernesa Berbo: Der Sohn und das Schneeflöckchen, Frankfurter Verlagsanstalt, 26 Euro, 448 Seiten. Stephan Ozsváth empfiehlt Ena Katerina Haler: Die Schuldlosen. Folio Verlag.256 Seiten. 25 Euro. Vernesa Berbo empfiehlt Marica Bodrozic: Das Herzflorett, Luchterhand Verlag, 288 Seiten, 24 Euro Sasa Stanisic: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird, Luchterhand, 160 Seiten, 22 Euro. Der Ort Galerie Subject Object, Berlin Schöneberg Die Autorin Vernesa Berbo ist in Priboj geboren, in Sarajevo hat sie Schauspiel studiert. Während der Belagerung der bosnischen Hauptstadt hat sie die “Hexe” in einem Unicef-Theater verkörpert, das Kinder mit Entspannung und Lunchpaketen versorgte. Sie ist Schauspielerin, Drehbuchautorin und Musikerin. Mit den “Balkan Boys” tourt sie. Am liebsten ist sie Mutter, sagt sie. 1994 kam sie als Kriegsflüchtling nach Berlin. “Der Sohn und das Schneeflöckchen” ist ihr erster Roman.
Viele von euch kennen sie besser als Lizzie McGuire: Hilary Duff ist zurück! Nicht als Schauspielerin, da ist sie eh nie weggewesen, sondern als Musikerin. Ihr neues Album heißt "Luck... Or Something". Und warum das alles perfekt getimed ist, für eine emotional strapazierte Welt im Jahr 2026, das besprechen wir im FM4 Musikpodcast. Außerdem geht's um Yungblud und das Touren der Zukunft. Könnte der bald mit seinem eigenen Festival on the road gehen? Und: warum gibt's im Backstage bei The Last Dinner Party Kisten voller Popcorn? Sendungshinweis: Generation Sound - der FM4 Musikpodcast, Montag, 23.02.2026, 19 Uhr und Campus, Donnerstag, 26.02.2026, 4 Uhr.
In dieser Folge sprechen Laura und Lena über feministische Proteste. Was passiert, wenn Frauen kollektiv die Arbeit niederlegen? So ein Szenario malt die Autorin Mareike Fallwickl in ihrem Roman „Und alle so still“. Und es könnte bald Wirklichkeit werden: Am 9. März soll es einen globalen Frauenstreik geben, zu dem die Initiative Enough! aufgerufen hat.Zu Gast ist Carola Lehmann. Sie erklärt, warum der Streik gerade jetzt so wichtig ist, wie feministische Kämpfe zusammenhängen und wie jede*r von uns Teil davon werden kann.Unterstützung bekommt sie von Bernadette La Hengst, Musikerin und ebenfalls bei Enough aktiv. Sie erzählt, wie Musik und politische Aktion zusammenfinden und warum wir am 9. März alle gemeinsam singen sollten.Außerdem hört ihr Auszüge aus dem Roman „Und alle so still“. Darin entwirft Marieke Fallwickl ein kraftvolles Gedankenexperiment: Was passiert, wenn Frauen sich plötzlich verweigern? Wenn sie ihre Lohn- und Care-Arbeit niederlegen und die Systeme ins Wanken geraten? Ähnliches ist 1975 tatsächlich in Island passiert. Wir reisen zurück zu diesem historischen Streik, der die Politik des Landes bis heute prägt.Also: Hört rein – und markiert euch den 9. März 2026 schon mal im Kalender. Wenn ihr schon mal den Text der Protesthymne üben wollt, findet ihr den Liedtext auf unserer Website, genauso wie ein Transkript zur Sendung.Danke an jede*n von Euch, der den Lila-Podcast bereits unterstützt hat und uns damit über Wasser hältSeit 2026 zahlen wir höhere Gehälter, um die Zeit und den Aufwand, den unsere Hosts in die Folgen investieren, auch gebührend bezahlt bekommen. Du findest das unterstützenswert? Dann freuen wir uns über deinen Support!Aktuelle Werbepartner und weitere Infos zum Podcast findet ihr hier.Links und HintergründeEnough! Link zum Trailer von EnoughBernadette la Hengst„Und alle so still“, Hörbuch von Mareike Fallwickl Studie zur Aussage „Mit 3,5 Prozent der Bevölkerung gelingt die Revolution“ Lied „Der Vergewaltiger bist du“ Podcast „Geschichte wird gemacht“„Island: Ein Tag ohne Frauen“ aktuell bis zum 23.10.26 verfügbar in der ARD-MediathekPodcast „Mythos Hexenverfolgung? Was die Forschung wirklich sagt“ „Die Erschöpfung der Frauen“ von Franziska SchutzbachWeitere Lila Folgen zum ThemaWas wir von den feministischen Bewegungen in Lateinamerika lernen könnenStreik! Wieso der 8. März wieder zum Kampftag werden muss Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was wäre wenn sich zwei Frauen zusammentun, um nicht nur ihr Wissen und ihre Energie zu bündeln, sondern sie auch eine gemeinsame Vision verfolgen? Bühne meets Business ist ein Podcasterinnen Talk von zwei sehr erfolgreichen deutschen Musikpodcasts und in dieser ersten gemeinsamen Folge sprechen Irene Kurka vom Podcast Neue Musik Leben und Saskia Worf vom Podcast Managemusik über Human Design, Sichtbarkeit und den Bestmove – ein Konzept, das Musikerinnen hilft, ihren individuellen Weg zwischen Musik und Business zu finden. Wir sind davon überzeugt, dass Musiker:innen heute mehr brauchen als nur künstlerische Exzellenz – sie brauchen Sichtbarkeit, Klarheit und ein stimmiges Inneres „Ja“ zu ihrem Weg. Wir verbinden unsere Erfahrungen aus sehr unterschiedlichen Expertisen, um Bühne und Business zusammenzudenken und Musikschaffenden Werkzeuge an die Hand zu geben, die im Alltag wirklich umsetzbar sind. Human Design, der Bestmove und Themen wie Selbstvermarktung, Personal Branding und Online-Sichtbarkeit helfen dabei, die eigene Künstler:innenpersönlichkeit besser zu verstehen und Entscheidungen zu treffen, die zum eigenen Leben und zur eigenen Karriere passen. Individualität und die Verbindung zum eigenen Körper sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen und gesunden, sowie nachhaltigen Karriere als Musiker und Musikerin.
Thomas Zurbuchen, Astrophysiker und ehemaliger Wissenschaftsdirektor der NASA, trifft auf Comedian Michael Elsener. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben Thomas Zurbuchen (58) Astrophysiker, ehem. Wissenschaftsdirektor der NASA Thomas Zurbuchen war sechs Jahre lang Forschungsdirektor der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und damit einer der einflussreichsten Wissenschaftler der Welt. In den USA nannte man ihn schlicht «Dr. Z.» – sein Nachname galt als zu kompliziert. Zurbuchen verantwortete ein Budget von fast acht Milliarden Dollar und führte gegen 10'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dieser Funktion leitete er zahlreiche Schlüsselmissionen der Raumfahrt, darunter Marsmissionen und das «James-Webb»-Weltraumteleskop. Aufgewachsen ist er in Heiligenschwendi im Berner Oberland als Sohn eines Predigers einer Freikirche. Die Familie lebte in einfachen Verhältnissen und war auf Spenden aus der Gemeinde angewiesen. Ob der «Berner Bub vom Land» überhaupt den Sprung ins Gymnasium schaffen würde, war lange alles andere als selbstverständlich. Sein Interesse an Naturwissenschaften führte ihn schliesslich an die Universität Bern und später in die USA. Dort machte er Karriere als Astrophysiker, wurde Professor an der University of Michigan und entwickelte sich zu einer zentralen Figur der internationalen Weltraumforschung. Heute ist Thomas Zurbuchen an der ETH Zürich tätig, wo er das «Space Center» leitet. Sein Lebensweg steht exemplarisch für eine aussergewöhnliche Karriere – von bescheidenen Verhältnissen im Berner Oberland bis an die Spitze der globalen Raumfahrt. Thomas Zurbuchen ist mit einer Musikerin verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern._____________________________________________ Michael Elsener, Comedian (40) Michael Elsener steht für politische Satire. Sein Anspruch ist es, sein Publikum zu einem aktiven, demokratischen Miteinander in der Gesellschaft zu bewegen. Aufgewachsen ist er als Ältester von zwei Kindern in Hünenberg im Kanton Zug. Zur Comedy kam er früh und eher zufällig: Ein Freund zapfte das Fernsehsignal eines Nachbarn an, sodass die beiden Buben heimlich die amerikanische «Letterman Show» schauen konnten. Viel verstand Elsener damals nicht – doch die Art der Show und ihre Energie liessen ihn nicht mehr los. Seine ersten Parodien galten Verwandten und Lehrpersonen. Daraus entwickelte sich ein präziser, beobachtender Stil, für den er heute auch über die Schweiz hinaus bekannt ist. Michael Elsener tritt inzwischen auch im englischsprachigen Raum auf. Im vergangenen Jahr stand er am weltweit renommiertesten Comedyfestival auf der Bühne, dem Edinburgh Fringe Festival. Diese Erfahrung habe ihm neue Seiten an sich gezeigt, sagt Elsener. Privat pflegt er feste Rituale: Wenn möglich schwimmt er täglich im See – bei jeder Temperatur und jedem Wetter. Vor Auftritten schläft er jeweils 20 Minuten, um «frisch im Kopf» zu sein. In seinem neuen Programm «Gute Entscheidung» eröffnet der Comedian und Politikwissenschafter seinem Publikum neue Perspektiven auf Kopfentscheide und Bauchgefühle.
In unserer Region gibt es einige Veranstaltungsorte, bei denen besonders der Jazz zum Zuge kommt, so auch der Jazzclub in Eschwege. Dort ist morgen Abend die Nürnbergerin Rebecca Trescher zu Besuch. Meine Kollege Karsten Gräf hat mit Andreas Goos über die Musikerin und ihr aktuelles Album gesprochen.
Man hört einen Song und denkt sich: Geil, so will ich auch klingen. Genau so soll mein Schlagzeug sich anhören, wenn ich darauf haue. Und voller Freude stapft man in den Proberaum und fängt an zu spielen. Pöng, Pömg tönt es aber leider nur von der Snare. Nichts da von den fetten Sounds der Musikerin, die man so unfassbar toll findet. Also packt man seine Snare ein und fährt zu jemandem, der sich damit auskennt. Also mit den Stars und auch damit, wie man so ein Instrument so präpariert, dass es so klingt, wie man es will. Immerhin hat Pommes die Instrumente unzähliger Drummer präpariert, restauriert und so hergerichtet, dass sie auf Bühnen und Alben so klingen, wie wir das kennen. Aber ist das überhaupt möglich: aus meiner Sonor SQ2 den Sound von den Beatsteaks rauszuholen? Ich habe das Pommes von der Schlagzeugbetreuung direkt gefragt. Die Antworten haben mich zumindest wirklich überrascht.... Patreon ist endlich online: https://patreon.com/TrommelTalk_EinfachSchlagzeug?utm_medium=unknown&utm_source=join_link&utm_campaign=creatorshare_creator&utm_content=copyLink Also hoffe ich zumindest. Ihr findet die Seite bei Patreon unter „Trommel Talk – Einfach Schlagzeug“: https://www.patreon.com/posts/hallo-zum-talk-148862844?utm_medium=clipboard_copy&utm_source=copyLink&utm_campaign=postshare_creator&utm_content=join_link Pommes findet ihr bei Instagram hier: https://www.instagram.com/schlagzeugbetreuung/?hl=de Ich freue mich tierisch, wenn du auf der Seite von Einfach Schlagzeug mal vorbeischaust: https://einfachschlagzeug.de/ Kapitelmarken: 00:09 – Start und eine Chad-Smith-Snare 04:58 – Palimm, palimm – Das Bett herrichten 16:56 – Gratwanderung 30:25 – Materialfragen 38:09 – Der Mensch hinter der Maschine
In der neuen Folge von „Die Wahrheit irgendwo hier drinnen“ ist Katharina zu Gast bei Emma. Katharina ist nicht nur ausgebildete Musikerin, sondern auch Musiktherapeutin an der KJK – und sie nimmt uns mit in die Welt der Klang- und Musiktherapie. Musik als Heilmittel ist dabei keine moderne Erfindung: Schon in der Antike setzten die alten Griechen Musik gezielt zur Heilung ein. Für Katharina ist Klang vor allem eines: Schwingung. Körper kommen in Resonanz, Beziehung entsteht – zu sich selbst und zu anderen. Musik wirkt dabei auf einer Ebene, für die Worte manchmal fehlen. Oder, wie sie es beschreibt: Musik kann Dinge aussprechbar machen, die zuvor nicht aussprechbar waren. Gleichzeitig räumt Katharina mit einem Missverständnis auf: Musiktherapie ist keine Wohlfühl-Esoterik und keine „Globuli der Fachtherapie“, sondern ein wissenschaftlich fundiert und evidenzbasiert. Und ja – manchmal braucht es Überzeugungsarbeit, bis Patient:innen sich auf Klänge und Musik einlassen können. Doch oft lohnt sich genau dieser Schritt. Warum Musik direkt das limbische System berührt, was Klang auf Beziehungsebene bewirken kann und weshalb Musiktherapie in der Psychiatrie so viel mehr ist als Hintergrundmusik – darüber sprechen Emma und Katharina in dieser Folge.
Ein Album – 20 Songs, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Mit ihrem Jubiläumsalbum erfüllt sich Heidi Happy einen Traum und blickt auf ihre 20-jährige Reise als Musikerin zurück. Gemeinsam mit 20 unterschiedlichen Künstler:innen hat sie 20 neue Songs geschrieben. Büne Huber (Patent Ochsner), Stephan Eicher, Boris Blank (Yello), Meimuna, Pablo Nouvelle und viele weitere haben mit Heidi Happy ihre Köpfe zusammengesteckt. Entstanden ist ein äusserst vielseitiges Album, das von Singer-Songwriter-Stücken über französische Chansons bis hin zu mitreissenden Partytracks reicht.
Katharina Franck wuchs in Portugal und Brasilien auf und kam für die Musik wieder nach Deutschland: Dort gründete sie 1986 die "Rainbirds", die mit dem Song "Blueprint" ihren Durchbruch feierten.
In diesem Podcast-Interview unterhält sich der Moderator Axel Metz mit der aufstrebenden Musikerin Hanna Rautzenberg über ihren künstlerischen Werdegang und ihren persönlichen Hintergrund. Die Künstlerin beschreibt ihren Wandel vom klassischen Singer-Songwriter-Stil mit Akustikgitarre hin zu moderneren, elektronischen Klängen. Sie spricht offen über ihre musikalischen Einflüsse durch Rock-Legenden wie die Rolling Stones sowie über die Herausforderungen, die das Social-Media-Marketing für junge Talente mit sich bringt. Zudem thematisiert das Gespräch ihre Wahlheimat Leipzig, ihr Studium der Medienwissenschaften und die tiefere Bedeutung ihrer Songtexte, die oft private Erlebnisse verarbeiten. Und die junge Musikerin spricht über das Lebensgefühl ihrer Generation, insbesondere im Hinblick auf Unverbindlichkeit in Beziehungen und die Fülle an Lebensoptionen.
Nach einer Trennung steht Tim R. (35) vor einem Rätsel: Seine Ex-Freundin Alexa hat ihm vorgeworfen, er wolle „zu viel Sex“. Für ihn kam das überraschend. Bisher schien alles gut gewesen zu sein. Verunsichert wendet er sich an seine drei besten Freunde.Jeden Freitag treffen sich die vier in wechselnden Kneipen, dieses Mal im “Blinden Huhn”. Steak, Bier, Schnaps und Gespräche über alles, was sie bewegt.An diesem Abend erzählt Tim von seiner ungewöhnlichen Entscheidung nach der Trennung: Er will sich als Callboy bei einer Escort-Agentur arbeiten. Nicht nur, um Geld zu verdienen, sondern auch, um sein Selbstbild zu retten.Die Freunde reagieren zwischen Spott, Sorge und ehrlicher Unterstützung. Was zunächst wie ein Witz klingt, wird schnell ernst. Denn Tim erzählt von seinem ersten Date: von den Zweifeln an der Wohnungstür, von Erwartungen an sich selbst.Zwischen ironischen Kommentaren und echten Geständnissen entfaltet sich eine besondere Männerrunde. Es geht um Begehren und Bindung, um Unsicherheiten, um das Bedürfnis, gesehen zu werden.Dann die Wendung: Die Frau, für die Tim erstmals mehr empfindet, ist die Schwester eines der Freunde. Plötzlich steht nicht nur eine Romanze, sondern auch die Freundschaft auf dem Spiel.Was bleibt? Ein Raum voller Ambivalenz und die Frage, wie Männlichkeit, Nähe und Loyalität heute gelebt werden können.Infos zu unserer Gastleserin Schwesta EBRA:Schwester Ebra ist Creatorin, Kolumnistin beim Momentum-Magazin und Workshop-Leiterin. Sie setzt sich mittels Politsatire, Comedy und Rap gesellschaftskritisch mit verschiedenen Themen wie dem Sexismusproblem der HipHop-Szene, toxischer Männlichkeit oder Rassismus auseinander. Sie erzählt Geschichten aus dem Alltag, beobachtet Menschen mit Witz und Tiefgang und bringt vor allem junge Menschen zum Sprechen. Neben ihrer Arbeit in Medienprojekten studiert sie Lehramt und arbeitet regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen, unter anderem im Projekt Wir alle sind Wien.https://www.instagram.com/schwesta_ebra/?hl=dehttps://www.tiktok.com/@schwesta_ebrahttps://www.moment.at/profile/ebru-sokolova-51/Euch hat diese Geschichte gefallen, aufgeregt oder ihr habt euch darin sogar wiedererkannt?Das interessiert uns brennend!Schreibt uns in Kommentaren über Facebook und Instagram unter @dramacarbonara. Dort werdet ihr auch die in den Geschichten besprochenen Fotos finden und endlich sehen können, was wir sehen ... Falls ihr noch mehr fantastische Geschichten mit uns lesen wollt, können wir euch schon jetzt versprechen: das Repertoire ist unerschöpflich, wir staunen jedes Mal aufs Neue, was möglich ist. Abonnieren per RSS-Feed, Apple Podcasts, Spotify, Deezer oder Google Podcasts ist der Schlüssel zur regelmäßigen Versorgung. Über Rezensionen freuen wir uns natürlich extrem und feiern diese gern auch prominent in unserem Social Media Feed.Jede zweite Folge kommt übrigens ein/e GastleserIn zu uns ins kuschelige Wiener Hauptquartier und unterstützt uns mit Theorien zu Charakteren und Handlungssträngen. Wenn ihr einen Wunschgast habt oder gern selbst mal vorbeischauen wollt, sagt Bescheid. Wir können nichts versprechen, aber wir freuen uns immer über Vorschläge.Wenn ihr Lust auf Extra-Content und Community-Aktivitäten habt, unterstützt uns mit einem Abonnement auf Steady und kommt in den Genuss des kompletten "Drama Carbonara"-Universums: https://steadyhq.com/de/drama-carbonara/aboutFalls ihr daran interessiert sind, Werbung in unserem Podcast zu schalten, setzt euch bitte mit Stefan Lassnig von Missing Link in Verbindung. Verbindlichsten Dank! NEUER PODCAST!Wer in den neuesten Podcast, den Tatjana und Asta für HAPPY HOUSE MEDIA Wien produziert haben mit dem vielversprechenden Namen "Wo die Geister wohnen" reinhören mag - schaut mal hier & hier findet ihr den Geister Instagram Account! Es wird schrecklich schön!!--Link zur Podcast Hörer:innen UMFRAGE!Danke für die Mitarbeit und euer wertvolles Feedback :) & hier zur legendären Spotify Drama Carbonara Soundtrack Playlist - folgen folgen folgen!! liebe Freund:innen des unberechenbaren Musik-Algorithmus!
«Mit Songwriting kann ich jenen Part im Gehirn abschalten, der dazu neigt, dass man sich zu viele Gedanken macht», sagt die britisch-holländische Songwriterin Tessa Rose Jackson im Sounds!-Interview. Nur so finden schwere Themen wie der Tod oder ein unerfüllter Mutterwunsch den Weg in ihrer Songs. «The Lighthouse» ist ein spannender Neuanfang für Jackson. Im Alter von 20 Jahren veröffentlichte die Musikerin ein sonniges Folk-Pop-Debütalbum namens «(Songs From) The Sandbox». Perfekt für die Stampf-Klatsch-Folk-Pop-Ära der damaligen Zeit. Aber auch eine Hürde um sich danach musikalisch weiter entwickeln zu dürfen. Also veröffentlichte Jackson ihre Musik fortan unter dem kryptischen Pseudonym Someone... bevor es jetzt, mit ihrem neuen Album «The Lighthouse», zurück zum alten Namen geht. «The Lighthouse» ist das neue Sounds! Album der Woche. Es gibt CDs zu gewinnen, jeden Abend bis und mit Freitag. Nur Live im Radio!
Urias ist eine Künstlerin der radikalen Selbstentwürfe. Aus Brasilien kommend, zunächst als Model sichtbar, dann als Musikerin hörbar geworden, hat sie sich früh als Figur zwischen Pop, Performance und Provokation positioniert. Ihre bisherigen Alben waren bewusst sperrig, fragmentiert, manchmal überfordernd. Genau diese Rastlosigkeit bildet den Hintergrund für ihr aktuelles Werk "Carranca" und macht den Sprung, den dieses Album vollzieht umso bemerkenswerter. (superfly.fm)
Die Performerin, Musikerin, Filmemacherin, Geschichtenerzählerin, Multi-Mediakünstlerin, Geigen-Virtuosin, praktizierende Buddhistin und Witwe von Lou Reed hat mit Petra Erdmann das Studio 3 des Wiener Funkhauses besucht: ein architekturhistorisches Juwel mit besonderer Aufnahmeakustik. Die neugierig, unprätentiös und freundlich wirkende Laurie Anderson zeigte sich selbstredend beeindruckt von den historischen Gemälden an den Studiowänden. Sie stammen aus dem Jahr 1937, von der Kunsthandwerkerin und Malerin Hilda Jesser, die für die Wiener Werkstätte tätig war.
Was für eine Stimme! Was für abgefeimte Melodiebögen! Und erst die Texte: böse, durchtrieben, feministisch, witzig und poetisch. Als Connie Converse in den frühen 50er-Jahren nach NYC kam, brachte sie Songs mit, die den Folk hätten verändern können. Sie spielte sie auf "listening parties" vor ergriffenem Publikum - trat sogar im Fernsehen auf - einen Plattenvertrag bekam sie jedoch nie. Zum Glück gab es Menschen, die diese Song auf Tonbandgeräte aufnahmen … Und dann verschwand Connie einfach und ward nie mehr gesehen … Monika Kursawe auf den Spuren einer großen Musikerin und schwierigen Existenz. SWR/ORF/RB 2024
Es könnte das Jahr von Sassy 009 werden. Der entschleunigte Hyperpop-Sound der Norwegerin ist derzeit schwerstens angesagt. Das Debütalbum der Produzentin, DJ und Musikerin heißt “Dreamer+”. In den Songs erzählt uns Sassy 009 eine fantastische Geschichte, die in die dunkle Welt der Träume führt. Christian Lehner hat Sassy 009 via Videokonferenz gesprochen und auch erfahren, was einer der Albumsongs mit dem Eurovision Songcontest zu tun hat.Sendungshinweis: FM4, Morning Show, 16.01.2026, 6 Uhr
In der heutigen Folge spricht Thilo mit Maryam.fyi sie ist eine deutsch-iranische Musikerin und Ärztin. Gemeinsam sprechen Thilo und Maryam über die anhaltenden Proteste gegen das iranische Regime, die brutale Repression mit Internet-Blackouts, gezielten Schüssen und öffentlichen Hinrichtungen sowie darüber, warum so viele Menschen trotz der Gefahr für ihr Leben weiter Widerstand leisten. Maryam ordnet ein, welche Rolle Kunst, Öffentlichkeit und internationale Solidarität spielen – und was Menschen außerhalb des Iran konkret tun können: von medialer Sichtbarkeit und Demonstrationen bis hin zur Unterstützung von Tools, die helfen, Internetzensur zu umgehen und den Zugang zu unabhängigen Informationen zu sichern. Eine Folge über Mut, Widerstand und die Bedeutung globaler Solidarität. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Zu Gast in der 101. Folge ist die Musikerin Katrin Auer, die in eine Volksmusikfamilie hineingeboren ist und musikalisch vielfältige Wege geht: Mit der Ziach, am Kontrabass und singend, und zwar in der Volksmusik, am Theater und mit ihrer Band REIWAS.
(00:53) «Aus der Zeit» erzählt die Lebensgeschichte der Aarauer Kommunistin Lili Glarner, die in den 1930er Jahren ins Visier der Nazis geriet und inhaftiert wurde. Eine filmreife Geschichte auf der Theaterbühne. Weitere Themen: (05:21) Geheimnisse und Träume in Zürich: In der Aktionshalle der Roten Fabrik zeigt die Theatergruppe «Les mémoires d'Helène» das Stück «HOTEL INSOMNIA». (09:55) Mit der barocken Orgel Arciorgano verknüpft das Ensemble Proton arabische und europäische Musiktraditionen. (14:38) Der US-Filmemacher Rob Reiner und seine Ehefrau wurden tot in ihrem Haus in Los Angeles gefunden: Unser Filmredaktor über das Werk des Regisseurs und Schauspielers. (19:03) Die US-amerikanisch-dänische Jazz-Perkussionistin Marilyn Mazur ist im Alter von 70 Jahren gestorben: Der Zürcher Perkussionist Andi Pupato spricht über eine Begegnung mit der Musikerin.
Triffst du Entscheidungen in deiner Musikkarriere, oder schiebst du sie vor dir her, bis Monate ins Land ziehen? Vielleicht willst du seit Ewigkeiten releasen, Fördermittel beantragen oder ein Crowdfunding starten, aber dein Kopf findet immer neue Gründe, warum du »noch nicht so weit« bist. Also wartest du. Und wartest. Und genau in diesem Warten verlierst du Tempo, Sichtbarkeit und letztlich auch Geld. In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, warum nicht deine einzelnen Entscheidungen über Erfolg oder Misserfolg bestimmen, sondern deine Fähigkeit, überhaupt zu entscheiden – immer wieder. Ich zeige dir, weshalb Perfektion dein Tempo killt, warum Stillstand mehr weh tut als eine vermeintlich falsche Entscheidung und wie du dir mit einer einfachen Entscheidungsmatrix das Leben als Musikerin* leichter machst. Du erfährst, wie du aus dem Rumgeeiere rauskommst, welche Fragen dir in 30 Sekunden helfen, eine klare Entscheidung zu treffen und wie du mit Mini-Commitments in deine Rolle hineinwächst. **In dieser Podcastfolge lernst du:**
Wunderkind, Musikgenie, größter Komponist aller Zeiten - für Wolfgang Amadeus Mozart ist keine Beschreibung zu klein. Seine fünf Jahre ältere Schwester Maria Anna, das Nannerl stand ihm nach allem, was man weiß in den musikalischen Fähigkeiten nicht nach. Nur konnte eine junge Frau im 18. Jahrhundert keine Karriere als Musikerin machen. „Mozart, Mozart“ geht allerdings mit der Originalmusik sparsam um und setzt mehr auf eine Art popmusikalischen Mischmasch mit Mozart-Versatzstücken.
Welche Ausrede hält dich gerade klein? Vielleicht glaubst du, dass der Musikmarkt überfüllt ist. Oder dass du erst noch „besser“ werden musst, bevor du loslegen darfst. Vielleicht denkst du auch, es sei normal, sich im Kreis zu drehen, weil »das halt so ist« in der Branche. Doch all das sind nur Geschichten, die du dir erzählst – Geschichten, die dich bremsen und dir vormachen, dass Sichtbarkeit, Wert oder Selbstvertrauen etwas ist, das nur andere haben. Genau darüber spreche ich in meiner aktuellen Podcastfolge. Ich habe die Musikerin, Sängerin und RAKETEREI-Künstlerin Caro Trischler eingeladen. Caro hat nicht nur ihren Blick auf die Musikbranche komplett gedreht, sondern sich selbst als Künstlerin neu verstanden. Sie spricht über alte Glaubenssätze, die sie jahrelang ausgebremst haben, über den Moment, an dem ihr klar wurde: So geht es nicht weiter ... und über die ersten mutigen Schritte, die ihre komplette Karriere in Bewegung gesetzt haben. **In dieser Podcastfolge lernst du:**
Kopfsalat - Der "Freunde fürs Leben" Podcast über Depressionen
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht die Musikerin und Autorin Charlotte Brandi mit unserem Moderator Sven Haeusler über Geschlechterungleichheit in der Musikbranche. Sie erzählt, wie sehr fehlende Vorbilder prägen. Wer keine Menschen sieht, die so aussehen oder leben wie man selbst, könne sich auch schwerer vorstellen, diesen Weg zu gehen. In der Musikbranche wird das besonders spürbar, von der Produktion über Studioarbeit bis hin zur Frage, wer überhaupt als „talentiert“ gilt. Charlotte Brandi erzählt, wie sie ihr Album bewusst nur mit FLINTA*-Musiker:innen und Engineers aufgenommen hat – als Experiment, als Statement und um neue Arbeitsrealitäten auszuprobieren. Sie spricht über strukturelle Barrieren, über Sichtbarkeit als Voraussetzung für Veränderung und darüber, warum echte Gleichberechtigung erst dann erreicht ist, „wenn wir alle mittelmäßig sein dürfen“. Die sechste Staffel wird gefördert durch die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit. Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana Doko, Jasmin Hollatz und Vera Colditz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee: Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn - https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
Schreiner, Helene Nikita www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
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Buchmann, Anja; Weis, Diana www.deutschlandfunk.de, Corso
Luca Vasta ist Musikerin und lebt abwechselnd in Berlin und auf Sizilien. Ihre Songs bezeichnet sie selbst als "Spaghetti Pop" - und da ist es zum Essen nicht mehr weit. Bei Dominique Knoll teilt sie die Geheimnisse perfekter Pasta, spricht über Dolce Vita, Inspiration und ihr Aufwachsen und Leben zwischen den Kulturen.
Magdalena Ganter musikalisch einzuordnen, ist nicht ganz einfach. Chanson, Jazz, Varieté, Kabarett – das steckt alles in ihrer Musik. Nach langer Zeit als Wahlberlinern schreibt sie nun ihre Songs wieder daheim im Schwarzwald.
Europäer drängen auf Veränderungen zugunsten der Ukraine beim US-Friedensplan, Machtkampf im Weißen Haus um Friedensverhandlungen für die Ukraine?, Diskussion in der Bundesregierung über das geplante Rentenpaket, #mittendrin aus Ahaus: Die digitale Stadt, Neonazi-Szene lockt in Thüringen Jugendliche mit sogenannten "Lagerverkäufen", Weitere Meldungen im Überblick, Mine und Orchester: Neue Tour der Musikerin startet in München, Das Wetter
Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Anna Rossinelli zählt zu den wenigen Schweizer Künstlerinnen, die sich seit ihrem Debüt 2008 und dem internationalen Schub durch den Eurovision Song Contest 2011 dauerhaft etablieren konnten. Kurz vor der Veröffentlichung von «Heat» (21. November 2025) zeigt sie sich im Gespräch mit Podcaster Christoph Soltmannowski fokussiert und klar ausgerichtet.«Heat» verzichtet auf ein übergeordnetes Konzept und setzt auf elf eigenständige Songs. Rossinelli spricht von «Vignetten», die unterschiedliche Stimmungen abbilden. Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Pop, Rock und Singer-Songwriter und ist so angelegt, dass einzelne Tracks auch unabhängig funktionieren.Der Titelsong «Heat» hat sich früh als starker Radio-Track etabliert. Ergänzt wird er durch Songs wie «Stolen Kingdoms» mit gesellschaftspolitischem Unterton oder das rockigere «If You Don't Know». Diese Bandbreite erhöht die Einsatzmöglichkeiten – von Airplay bis Live-Performance.Für «Heat» öffnete Rossinelli den Produktionsprozess gezielt. Die Zusammenarbeit mit jüngeren Schweizer Songwriterinnen und Produzentinnen wie Dana oder Lisa Oribasi («Victoria Line») brachte neue Perspektiven. Die Sessions waren direkt und effizient angelegt und zielten darauf ab, Routinen aufzubrechen.
Kaum eine ist so ein fester Bestandteil der deutschen Kulturbranche wie sie: In der heutigen Folge spricht Thilo mit Katja Riemann – Schauspielerin, Musikerin, Autorin. Gemeinsam mit Thilo, der sich manchmal schwertut ins Theater zu gehen, spricht sie über genau das: Die Faszination, die vom Theater ausgeht und warum auch unangenehme Gefühle vielleicht manchmal gute Gefühle sind. Sind Theater eigentlich die letzten Räume, in denen wir noch konzentriert sind? Betäuben wir uns irgendwann nur noch auf Netflix während die Bühnen leer bleiben? Und: Sind kulturelle Räume für alle da? Wer ist willkommen? Katja nimmt uns mit auf einen Ritt durch die Kulturszene und ins Backstage des Theaters. Es geht um persönliche Erfahrungen und um Einblicke in das große Ganze. Denn: Sie sprechen dabei auch über ein System, das gerade massiv unter Druck steht. Der Staat baut Schulden ab und spart dabei auch – oder vor allem – bei der Kultur. Das geschieht in einer Zeit, in der es rechten Strömungen ohnehin recht wäre, bestimmte Gelder für Kulturarbeit zu streichen. Ist Kultur einfach nice to have, Nebensache, oder eine demokratische Grundversorgung? Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Schon mit ihrer ersten E-Mail-Adresse nannte sich runo plum Rockstar. Nun kommt sie der kindlichen Manifestation einen Schritt näher: die Musikerin aus Minnesota veröffentlicht ihr Debütalbum «patching». «patching» beheimatet süsse Folk-Song über eine bittere Trennung. Die Umstände? Eher kompliziert: Die Herzschmerzsongs nahm runo plum mit ihrer jetzigen Partnerin auf. Das Ex-Gspusi spielt nun aber wieder in der aktuellen Bandformation. Wie man das emotional aushält? Gar nicht so schwierig, meinte runo plum im Sounds!-Interview. «patching» ist das aktuelle Sounds! Album der Woche. Wir verlosen täglich CDs - nur live im Radio.
Patti Smith gilt als Patin des Punk. Ein ehrenvoller Titel, aber sie ist sogar noch viel mehr als das. Ihre Songs sind episch, die Stimmung mystisch, ihre Texte inspiriert von französischen Lyrikern des 19. Jahrhunderts. Aber ihre Einstellung war eben Punk – z.B. aus der Kleinstadt nach New York zu gehen und „es“ einfach zu machen. Dabei schien die große Zeit von New York da eigentlich gerade vorbei. In den 50ern hatten erst die Beat-Poeten Allen Ginsberg und William S. Burroughs das Village besiedelt, in den 60ern dann Folkmusiker Bob Dylan. Als Patti Smith Ende der 60er, Anfang der 70er nach Manhattan kam, atmete sie den Geist dieser Ären ein und machte daraus etwas Neues, Eigenes. Sie vermischte Blues und Rock, Lyrik und den Freigeist des Jazz mit ihrer eigenen androgynen Aufmüpfigkeit. „Jesus died for somebody else's sins but not mine“ – was für ein Orkan von einer Aussage auf dem Feld des gottesfürchtigen Amerika, mit dem sie ihr Debüt-Album „Horses“ eröffnete, das dieser Tage 50 Jahre alt wird. Auch in diesem Monat erschienen sind ihre neusten, bisher umfassendsten Memoiren „Bread of Angels“. Patti Smith erinnert sich darin an ihre ärmliche, aber schöne Kindheit in Philadelphia, ihre New Yorker Zeit, ihr Leben als Mutter und Ehefrau von Fred „Sonic“ Smith, ihre tragischen Verluste und den Weg zurück auf die Bühne. Über all das sprechen Musikerin und Musikjournalisten-Kollegin Negisa Blumenstein und Stereo.Typ Marc Mühlenbrock in Episode #113PattiSmith. Die Patin selbst kommt auch in Interview-Ausschnitten zu Wort.
Salman Rushdie ist zurück. Der Literatur-Megastar legt fünf Erzählungen über Alter und Sterblichkeit vor. Es geht um Geister, Väter auf Abwegen und eine Musikerin – märchenhaft überbordend, teils aber überfrachtet und ohne Stringenz. Harrabi, Kais www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Früher oder später kommt sie in jedem meiner Programme: die Frage, ob man als Musikerin* auf Veranstaltungen wie das Reeperbahn Festival oder die Jazzahead gehen *muss*. Und meistens schwingt da sofort ein tiefes Unbehagen mit. Denn bei dem Wort »Netzwerken« rollen viele schon mit den Augen. Zu präsent ist dieses Bild von Menschen, die sich gegenseitig Visitenkarten in die Hand drücken und laut von sich selbst erzählen. Aber genau so meine ich Netzwerken nicht. In dieser Podcastfolge spreche ich über 5 Missverständnisse, die dir wahrscheinlich im Weg stehen, wenn du beim Thema Netzwerken bisher eher innerlich blockierst.
Patti Smith gilt als "Godmother of Punk", auch dank ihres 1975 erschienenen Albums "Horses". Bis heute gilt das Album als eines der einflussreichsten der Rockgeschichte. "Ungezügelter Rock, aber mit Köpfchen – das war die Idee hinter 'Horses'", so beschreibt Meilensteine-Host Frank König das Debütalbum von Musiklegende Patti Smith. Dass dieses Album in den Meilensteinen besprochen wird, haben sich auch viele der Podcast-Hörer gewünscht – zurecht. Als Patti Smith im November 1975 ihr Album "Horses" rausbringt, mit dem rohen und "garagigen" Rocksound hat die Welt von Punkbands wie den Sex Pistols, The Clash oder den Ramones noch nichts gehört. Neben der Musik wurde Patti Smith selber auch stark von Dichtern und Künstlern der Beat Generation beeinflusst. Sie selber kommt eigentlich auch aus der Dichtkunst und der Malerei, wodurch sich schnell erklärt, warum vor allem ihre Texte so stark sind. Inzwischen ist "Horses" Teil des US-Kulturerbes und wurde auch in die Rock'n'Roll-Hall-Of-Fame aufgenommen. Große Rockstars, das waren damals fast ausschließlich Männer. Für junge Frauen, die sich für Rock und ähnliche Spielarten interessierten, gab es keine wirklichen Vorbilder, an denen sie sich orientieren konnten. Für viele junge Musikerinnen wurde Patti Smith eben zu genau diesem Vorbild. Sie hat gezeigt, dass man auch als Mädchen oder Frau rocken kann und darf. Sängerin Viv Albertine von The Slits hat in einem Interview gesagt, Patti Smith sei ihre eigene Seele, die sichtbar gemacht wurde. "Ich habe noch nie eine Frau wie sie gesehen. Sie ist meine Seele, die sichtbar geworden ist, all das, was ich tief in mir verberge und nicht ans Licht bringen kann [...]. Ich möchte mich nicht wie sie kleiden oder ihren Stil kopieren, aber sie gibt mir das Selbstvertrauen, mich auf meine eigene Weise auszudrücken", sagte Viv Albertine, Punk-Musikerin im Interview mit dem "Far Out" Magazine. Nachdem Katharina Franck "Horses" von Patti Smith gehört hatte, "war alles anders", erklärt die Musikerin im Meilensteine-Podcast: "Patti Smith hat mich auf einen neuen Weg gebracht, der aber schon als Sehnsucht in mir drin war." Im Podcast sprechen Frank König, Katharina Franck und Katharina Heinius auch über konkrete Beispiele, wie die Kunst von Patti Smith auch den Weg in die Musik der Rainbirds geschafft hat, zum Beispiel in dem Songzyklus "Sea Of Time" vom zweiten Album der Rainbirds. Patti Smith versteht sich selber eher als Lyrikerin als als Musikerin. Für sie ist die Musik ein Medium, mit dem ihre Texte mehr Menschen erreichen können, erklärt Katharina Heinius im Meilensteine Podcast. Erste Konzerte von Patti Smith fanden im New Yorker Szeneclub "CBGB" statt, wo sie von Clive Davis entdeckt worden ist. Patti Smith hat einen Plattenvertrag über sieben Alben bekommen, was sehr ungewöhnlich war, und damit ein Beweis, wie groß das Vertrauen in ihr Talent war. Patti Smith hat mit ihrem Album "Horses" Generationen von Musikern, und vor allem Musikerinnen, beeinflusst, inspiriert und ermutigt, selbst zum Instrument zu greifen und darüber hinaus. Meilensteine Gast Katharina Franck hat selbst über den Einfluss von "Horses" auf ihr – nicht nur musikalisches Leben – einmal geschrieben, dass die Musik von Patti Smith (in diesem Beispiel der Song "Birdland") ihr gezeigt hat, dass "sich auch andere Menschen fremd fühlen in der Welt und man sich seinen Platz darin selber nehmen muss". Und sowas schaffen mit Sicherheit nur ganz wenige Künstlerinnen. __________ Über diese Songs vom Album "Horses" wird im Podcast gesprochen (21:30) – "Gloria"(35:55) – "Redondo Beach"(44:25) – "Birdland"(01:02:32) – "Land"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Horses" findet ihr hier: https://1.ard.de/patti_smith_horses __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
In der heutigen Folge spricht Thilo mit Maryam.fyi —sie ist Musikerin und Ärztin. Anlass für das Gespräch ist die „Stadtbild“-Aussage von Friedrich Merz und die anschließenden „Wir sind die Töchter“- Proteste. Thilo wollte von Maryam wissen, wie sie als Person mit Migrationshintergrund auf dieses Thema blickt. Im Gespräch geht es darum, warum Rassismus in Deutschland für viele nie aufgehört hat, wie sich Diskurse verschieben und abwertende Sprache normalisiert wird. Außerdem zieht Thilo Vergleiche zu seiner Recherche in Amerika — und wie schnell Situationen kippen können. Maryam spricht auch über Aktivismus, Erschöpfung und die Kraft von Community, über Musik als Raum von Verbundenheit – und darüber, warum ihr Song „Queen“ für viele zu einem Lied über Stärke und Zusammenhalt geworden ist. Ein Gespräch über Zugehörigkeit, Sprache, Privilegien und die Frage, wie wir uns gegenseitig Halt geben können – in einer Zeit, in der Empörung schnell vergeht, aber Rassismus bleibt. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an amr@pqpp2.de oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Musik ist ihre Leidenschaft, die Stimme ihr Werkzeug, ihre Songs sind atemberaubend. Sophie Hunger ist Schweizerin, Sängerin, Musikerin, Songwriterin, Filmkomponistin. Vor fast 20 Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Album "Sketches on Sea", es folgte ihr erstes Studioalbum "Monday's Ghost", mit dem sie 2008 ihren musikalischen Durchbruch feierte. Seitdem ist sie in der Szene eine etablierte Künstlerin, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, ist weltweit auf renommierten Festivals zu Gast und hat viele, spektakuläre Alben veröffentlicht. Jetzt hat Sophie Hunger einen Roman geschrieben: "Walzer für Niemand". Darüber spricht sie in NDR Kultur à la carte mit Andrea Schwyzer, die die Künstlerin seit vielen Jahren beobachtet und ihre Arbeit sehr gut kennt.
Polina Lapkovskaja ist eine Perfomance Künstlerin, Theaterregisseurin und Musikerin. Die geflohene Weißrussin setzt sich immer wieder mit ihrem Geburtsland auseinander und arbeitet heute an einem neuen Album ihrer Band Pollyester.
Spanien und mehrere andere Staaten kündigen an, sich vom ESC zurückzuziehen, wenn der Jüdische Staat als kriegsführende Nation dabei ist. Die Kontroverse findet vor dem Hintergrund der Ausweitung der israelischen Kriegsführung auf Gaza Stadt statt, wo Hunderttausende Menschen schon wieder vor einer Militäroffensive flüchten müssen. Zu hören: Angus Robertson (Schottischer Kulturminister), Sashi Turkof (Jüdische Künstlerin), Isabel Frey (Jüdische Musikerin, Standing Together), Tessa Szyszkowitz und Soraya Pechtl vom FALTER Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Name unserer heutigen Besucherin versprüht mehr als nur einen Hauch von Zauberei – Magi Merlin verhandelt jedoch in ihren klugen Texten durchaus handfest-irdische Dinge wie Rassismus, Heteronormativität oder auch den Kapitalismus und seine Auswirkungen auf die Kunst, um nur einige zu nennen. Klanglich setzt die Kanadierin dabei auf eine originelle, verschroben-quirlige Interpretation von Neo-Soul, Indie-Pop und Alternative-R 'n' B; das ist dann der Teil, wo die (musikalische) Magie ins Spiel kommt. Zuletzt zu hören gab es die im April, als Magi ihre EP "A Weird Little Dog" online sowie auf Kassette (!) veröffentlichte. Momentan arbeitet sie an ihrem ersten Album, fand und findet derweil aber nicht nur Zeit, sich ihrer zweiten großen Leidenschaft, der Schauspielerei zu widmen (Anfang September startete der Film "Mile End Kicks") oder "zwischendurch" eine Single rauszuhauen, auf der sie ein Stück der britischen Post-Punk-Band Idles covert beziehungsweise besser: "adoptiert" (erscheint nächste Woche). "Nicht nur" deshalb, weil sie quasi auf dem Weg zum Hamburger Reeperbahn-Festival, wo sie am Donnerstag und Freitag gleich zweimal auftreten wird, auch noch einen "Zwischenstopp" bei uns im studioeins einlegt. Bei der Gelegenheit erfahren wir im Interview manches Wissenswerte über die Musikerin aus Montreal und ihre diversen Eisen im Feuer, ehe wir uns dann auch live von ihren künstlerischen Qualitäten überzeugen können.