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In dieser Folge aus der Serie "SPEZIAL Was lernen wir durch Trump?" widmet sich Gast-Host Michel Reimon dem Milliardär Peter Thiel, der Strömung der „dunklen Aufklärung“ und ihrer Rolle im politischen Projekt von Donald Trump – mit Blick auf Auswirkungen auf Europa und Österreich. Der Theologe Wolfgang Palaver schildert seine dreißigjährige Gesprächsbeziehung zu Thiel und verteidigt die Idee, Thiel öffentlich kritisch zu befragen, um Widersprüche und Gefahren seiner antidemokratischen Positionen sichtbar zu machen, statt ihn symbolisch „auszuladen“. Claudia Zettel hält dem entgegen, dass Thiels Ablehnung von Demokratie, Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung längst offen dokumentiert sei und öffentliche Bühnen ihn eher normalisieren als entlarven. Im Zentrum steht die Ideologie der „dunklen Aufklärung“, die Gleichwertigkeit und Demokratie verwirft, technokratische CEO-Herrschaft und radikale technologische Beschleunigung propagiert und in libertären wie rechtsautoritären Netzwerken verankert ist. Die Runde diskutiert, wie Tech-Eliten wie Thiel, Elon Musk und andere Silicon-Valley-Akteure rechtspopulistische Bewegungen in den USA und Europa fnanzieren oder instrumentalisieren und damit Regulierungen, insbesondere der EU, zu unterlaufen versuchen. Aus europäischer Perspektive werden Versäumnisse bei Digitalisierung, KI, Plattformregulierung und strategischer Souveränität thematisiert, von der Abhängigkeit von US-Techkonzernen über Rüstungspolitik bis hin zur verschleppten Energiewende. Palaver und Zettel sprechen darüber, wie sich Europas Demokratien zwischen Effzienzversprechen des Marktes und dem politischen Anspruch auf Gleichheit und Solidarität behaupten können, ohne in nationalstaatlichem Kleinklein stecken zu bleiben. Am Ende verweist Palaver auf sein Buch „Medienmassen“ im Karl-Auer-Verlag zur technologisch-medialen Revolution und der Dunkelaufklärung und die Notwendigkeit, dem ideologischen Projekt der Tech-Eliten eine selbstbewusste, europäische demokratische Antwort entgegenzusetzen. Links zur Folge: Buch "Survival of the Richest" von Douglas Rushkoff (Morawa) Buch "Magnifica Humanitas" von Papst Leo XVI (Morawa) Buch "Medienmassen" von Michel Reimon (Carl-Auer-Verlag) Ganz offen gesagt #70 2025 „Trump, wie ein König – mit Ralph Janík" Ganz offen gesagt #2 2026 „Über Trump, Venezuela und die Folgen – mit Martin Weiss“ Ganz offen gesagt #19 2026 „Was lernen wir durch Trump? – Teil 1“ Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Sinahs Hochzeit steht 2027 an und nach kaum einem Thema fragen sie die Leute so oft, wie nach dem „neuen Nachnamen“. Der Nachname nach der Hochzeit: Ein Thema, dass in vielen Beziehungen zu Streit führt – selbst in sehr glücklichen, sehr fixen Beziehungen. Soll man den Nachnamen des Partners annehmen, der Kinder willen, der Familie wegen? „Darf“ man seinen eigenen Namen behalten? Und was sagt man damit aus? Themenvorschläge, Lob, Ideen gerne an: [@couchgeflüster.vienna](https://www.instagram.com/couchgefluester.vienna/) [@sinah.edhofer](https://www.instagram.com/sinah.edhofer/) [@leonie_rachel](https://www.instagram.com/leonie_rachel/) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [Hier findest du alle Infos & Rabatte](https://linktr.ee/couchgefluester.vienna) Werbe- und Kooperationsanfragen bitte an couchgefluester@wepodit.com
Wie mich feministischer Body Horror mit meinem Körper versöhnt. Zu Gast: Dr. Patricia Gwozdz
"Ich bin schwul und das ist auch gut so". Mit diesem Satz schrieb der SPD-Politiker Klaus Wowereit vor 25 Jahren Geschichte. Heute schaut er sorgenvoll auf das gesellschaftliche Klima. Von WDR 5.
Bis es eine Anti-Baby-Pille für Männer gebe, werde es noch etwa acht bis zehn Jahre dauern, sagt Hubert Schorle, Uniklinik Bonn. Die Entwicklung eines solchen Produkts sei im Sinne der Gleichberechtigung auf jeden Fall notwendig. Von WDR 5.
Das eigene Kind allein erziehen, dass bedeutet immer noch, sich gegen enorme Widerstände durchzusetzen, bedeutet viel Vorurteile und hohes Armutsrisiko. Fujiko kommt 1977 in diese Situation – der Film von Taichi Kimura begleitet sie in den ersten fünf Jahren durch eine schmerzhafte und nervenaufreibende Achterbahnfahrt im Kampf um Kinderversorgung, eine Wohnung und genug Geld fürs Überleben. Der Film findet dabei beeindruckend gut die Balance zwischen Tragödie und komischen Momenten, manchmal wohltuend rauh und unverstellt und machnmal sehr subtil. Ein wirklich starker Eröffnungsfilm. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film vor dem Eldorado-Kino auf der Nippon Connection 2026 aufgenommen. Am Mikrofon: Hendrik und Thomas.
Diese Folge erscheint, weil am 3.Juni Muhammad Ali seinen 10. Todestag hat – er wird The Greatest genannt und das nicht nur weil er so ein großer Boxer war, sondern auch ein großer Mensch – sein Kampf für Gleichberechtigung und der gleichen Würde für alle Menschen sollte bis heute Inspiration für uns alle sein In "Fight The Power" von Public Enemy wird dieser Widerstand gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit thematisiert. Der Song fordert die Menschen auf, sich gegen die Mächtigen zu erheben, die ihre Stimme und ihre Rechte unterdrücken. In einer Zeit, in der wir erneut mit autoritären Tendenzen konfrontiert sind, ist es wichtig, Alis Vermächtnis zu ehren und für Gerechtigkeit einzutreten. Die Parallelen zwischen Alis Kampf und den heutigen Kämpfen für soziale Gerechtigkeit sind unübersehbar. Der Mut, den Ali zeigte, ist eine Inspiration für die heutige Generation, die sich gegen Ungerechtigkeiten und Diskriminierung zur Wehr setzen will.In Gedanke 1 beantworten Sarzeh und Elgün vom BBZ-GV einige Fragen von mir, damit ihr merkt, wie unser Song und Muhammad Ali zusammenhängen."Fight The Power" ermutigt uns, gegen Vorurteile und Stereotypen anzukämpfen. Der Song fordert die Zuhörer auf, die Machtstrukturen zu hinterfragen, die oft von Vorurteilen und Ignoranz geprägt sind. Indem wir Alis Menschlichkeit und seine Botschaft des Friedens in den Vordergrund stellen, können wir dazu beitragen, ein differenzierteres Verständnis des Islams zu fördern und Vorurteile abzubauen.Die Werte, für die Ali einstand – Respekt, Gerechtigkeit und Frieden – sind universell und können uns alle inspirieren. Es ist wichtig, dass wir diese Werte in unserem täglichen Leben umsetzen und uns für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen. Indem wir Alis Beispiel folgen, können wir aktiv gegen Ungerechtigkeiten kämpfen und ein positives Bild des Islams fördern, das die Menschlichkeit und den Frieden in den Vordergrund stellt.Foto © Universal MusicHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/1yo16b3u0lptm6Cs7lx4AD?si=ac1e031c8dd24454Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
260601PC Bitte keine Nachkommen!Mensch Mahler am 01.06.2026Die Geburtenrate ist weltweit auf einem Tiefststand. Und das hat Gründe.1. Das Streben nach Selbstverwirklichung: Mit dem Ausbau von Verhütungsmitteln und der Gleichberechtigung ist Elternschaft zu einer bewussten Option statt einer Lebensnotwendigkeit geworden. Viele genießen ihre persönliche Unabhängigkeit und wollen ihre Zeit, Karriere und finanzielle Freiheit nicht für eine 24/7-Betreuung 2. Ökonomische Hürden und Wohnraum: Kinder sind zu einem massiven Kostenfaktor geworden. Insbesondere in industrialisierten Regionen wie Deutschland (oder generell in der westlichen Welt) sind die Lebenshaltungskosten hoch. Die Sorge, dem Kind keinen ausreichenden Lebensstandard oder keine sichere Wohnsituation bieten zu können, wiegt schwer. 3. Klimawandel und Weltuntergangsszenarien: Eine prominente Haltung besagt, dass es moralisch verwerflich sein kann, Kinder in eine von Krisen und Umweltkatastrophen gezeichnete Welt zu setzen. Die Angst vor den Lebensbedingungen der nächsten 80 Jahre lässt viele zögern. 4. Gleichberechtigung und Karriere: Vor allem in Ländern mit unzureichenden Betreuungsstrukturen stehen Frauen oft vor der Entscheidung zwischen Karriere und Familie. Viele entscheiden sich (auch wegen drohender Altersarmut durch Teilzeitarbeit) gegen ein Kind. 5. Wegfall des sozialen Zwangs: Früher galt die Familiengründung als gesellschaftliche Pflicht und als Absicherung im Alter. Heute ist Kinderlosigkeit gesellschaftlich weitaus akzeptierter, und Paare ohne Kinder werden nicht mehr als unvollständig betrachtet. Fazit: Der Verzicht auf Kinder ist im 21. Jahrhundert kein Zeichen von kollektiver Resignation, sondern oft eine rational abgewogene Entscheidung für das eigene Wohlbefinden und die eigene Lebensqualität. Gesellschaften stehen dadurch vor der Herausforderung, mit dem demografischen Wandel umzugehen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge spreche ich mit Sinah und Leonie von „Couchgeflüster“ bzw. jetzt auch „Mamageflüster“ – zwei Stimmen, die schon lange vor dem großen Podcast-Boom offen über Themen gesprochen haben, über die viele lieber schweigen: Dating, Sexualität, Beziehungen, Mental Load, Mutterschaft und Frauengesundheit. Was 2019 als mutiger Raum für ehrliche Gespräche über Sex und Gleichberechtigung begonnen hat, ist heute weit mehr als ein klassischer „Sex-Podcast“. Sinah und Leonie erzählen, wie sich ihre Inhalte gemeinsam mit ihren eigenen Lebensrealitäten verändert haben – vom Dating-Chaos über Langzeitbeziehungen bis hin zu Schwangerschaft, Mutterschaft und neuen Lebensmodellen ab 30. Wir sprechen darüber, warum Podcasts manchmal ehrlicher sind als Social Media, weshalb Scham rund um Sexualität und Frauengesundheit gefährlich sein kann und wie wichtig echte Gespräche über Mental Load, Kinderwunsch oder Beziehungsrealitäten geworden sind. In dieser Folge erfährst du: - warum Couchgeflüster ursprünglich aus dem Wunsch entstanden ist, offen über Frauenrechte, Dating und Sexualität zu sprechen - weshalb Sexualität für Sinah und Leonie immer auch ein gesundheitliches und gesellschaftliches Thema ist - wie sich Dating, Beziehungen und gesellschaftliche Stimmungen seit 2019 verändert haben - warum Podcasts oft mehr Tiefe und Ehrlichkeit ermöglichen als Social Media - wie Mamageflüster als neuer Ableger entstanden ist - weshalb Themen wie postnatale Depression, Kinderwunsch und finanzielle Absicherung von Frauen mehr Öffentlichkeit brauchen - wie Sinah und Leonie es schaffen, seit Jahren erfolgreich und ehrlich zusammenzuarbeiten - und warum das Leben und die wirklich spannenden Fragen oft erst ab 30 beginnen. Ein ehrliches Gespräch über Freundschaft, Öffentlichkeit, Beziehungen, Mutterschaft, Feminismus, Social Media, persönliche Entwicklung und darüber, warum offene Gespräche manchmal genau das sind, was uns zeigt, dass wir mit unseren Themen nicht allein sind.
BFI Jugendpaket Traun: Gleichberechtigung
In dieser Folge von Aurora's Mistress Talk spreche ich mit Elli über ihren Weg in die digitale Sexarbeit – vom Camgirl bis hin zum erfolgreichen OnlyFans Model. Wir reden offen darüber, wie sie in die Branche gekommen ist, was Menschen daran fasziniert und wie der Alltag hinter der Kamera wirklich aussieht. Dabei geht es nicht nur um Sexualität, sondern auch um Selbstbestimmung, Grenzen, Vorurteile und emotionale Seiten des Jobs, über die selten gesprochen wird. Elli erzählt ehrlich, was sie glücklich macht, was belastend sein kann und warum die Realität oft ganz anders aussieht als viele denken. Eine intime, direkte und spannende Folge über moderne Sexarbeit im Internetzeitalter. Offen, ehrlich und ohne Tabus.ShownotesElliInstagram: @diefrecheellie und @EllieBlessomEmpfohlenes Sexspielzeug: Massagestab LovensMeine Workshops:FemDom-Workshop: https://www.mistressacademy.de/femdom-workshop/Dom-Sub-Workshop: https://www.mistressacademy.de/dom-sub-paar-workshop/MISTRESS ACADEMY: www.mistressacademy.deEinzelcoaching mit mir: https://www.mistressacademy.de/einzelcoaching/Kurs für den Orgasmus der Frau: https://www.mistressacademy.de/o-jaaa/Kurs "Entfessele die Königin in dir": https://www.mistressacademy.de/entfessele-die-koenigin-in-dir/Die Coachings meiner MISTRESS ACADEMY:: https://www.mistressacademy.de/coaching/DOMINA MASTERCLASS: https://www.domina-ausbildung.net/Kurs "Perfect Slave - der Sklaven-Guide": https://www.mistressacademy.de/perfect-slave/ Die Online-Kurse meiner MISTRESS ACADEMY:: https://www.mistressacademy.de/online-kurs/ Kurs "How to be a FemDom": https://www.mistressacademy.de/how-to-be-a-femdom/Alles zu meinem MISTRESS EMPIRE:Private Mietung: https://www.mistressempire.de/booking/privateWebsite: https://www.mistressempire.de/Phone: 040 41125057Mail: info@mistressempire.deMein Buch "Abends heiße ich Aurora": https://amzn.to/2UmZr6dAurora Nia Noxx auf den Kultkieztouren: https://www.kult-kieztouren.de/guides/aurora-nia-noxx/Auroras kostenloser Telegram-Kanal: https://t.me/auroranianoxxchannelAurora auf BestFans: https://www.bestfans.com/auroranianoxxKontakt Aurora: aurora@mistressacademy.deInstagram: @auroranianoxxofficial
Sind Deepfakes in überhaupt strafbar? Wie können wir digitale Räume sicherer machen? Und was können Betroffene tun?
In der heutigen Podcastfolge sprechen wir unter anderem über den Konflikt im Schützenverein Twistringen. Auf der einen Seite geht es um Tradition, auf der anderen Seite um Gleichberechtigung. Sollen Werte bewahrt werden, braucht es Veränderungen. Warum sorgt genau das aktuell für Diskussionen – nicht nur im Verein? Darüber unterhalten wir uns mit Jens Bley, dem Bürgermeister von Twistringen.Auf Schritt und Tritt ist ein Podcast der Mediengruppe Kreiszeitung. Produktion dieser Folge: Hagen Wolf. Feedback und Anregungen gerne an podcast@kreiszeitung.de.Impressum: https://www.mediengruppe-kreiszeitung.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Stillen gilt als etwas „Natürliches“. Etwas, das einfach funktioniert. Etwas, das irgendwie dazugehört. Und genau darüber müssen wir sprechen. Denn was passiert eigentlich, wenn die Realität ganz anders aussieht als die Vorstellung? Wenn auf einmal Erwartungen, Druck, Unsicherheit, gesellschaftliche Bilder und die eigene Selbstbestimmung aufeinandertreffen? In der neuen Folge spreche ich mit Autorin Britta Fuchs über ihr Buch „Unstillbar“. Ein Buch, das weit über das Thema Stillen hinausgeht. Wir sprechen darüber, warum Stillen so unsichtbar ist. Warum viele Frauen das Gefühl haben, vorbereitet zu sein und dann doch überrascht werden. Warum Mutterschaft, Fürsorge, Rollenbilder und Gleichberechtigung untrennbar miteinander verbunden sind. Es geht nicht nur um Milcheinschuss, Wochenbett und Unterstützung, es geht um Scham und Öffentlichkeit. Um die Frage, warum der Fokus oft auf dem Baby liegt und so selten auf der Mutter. Und um einen Gedanken, der mich besonders berührt hat: ✨ „Je weniger Informationen wir haben, desto weniger selbstbestimmt können wir entscheiden.“ Diese Folge macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt. Für Stillende. Für Eltern. Für alle, die verstehen möchten, wie tief gesellschaftliche Erwartungen in unser Leben hineinwirken.
Die Frau schweige?Pfarrer Joel Baumann Kirchgemeinde WyssachenBis heute sorgen einzelne Aussagen des Apostels Paulus über Frauen in der Kirche für Diskussionen. Joel Baumann ordnet diese Bibelstellen historisch ein und zeigt, dass Paulus auf konkrete Situationen in den damaligen Gemeinden reagierte. In der Hafenstadt Korinth herrschten chaotische religiöse Zustände mit wilden Kulten und grosser Unordnung. Paulus wollte deshalb Ruhe, Ordnung und gegenseitigen Respekt fördern. Auch im Timotheusbrief geht es um Anstand und Verhalten im Gottesdienst – nicht um ein generelles Redeverbot für Frauen. Joel Baumann ist überzeugt: Paulus wollte keine Frauen grundsätzlich vom Predigen ausschliessen. Heute dürfen Frauen selbstverständlich lehren, predigen und Verantwortung übernehmen. „Wort zum Tag“ lebt davon, dass Menschen zuhören – und mittragen. Wenn dir diese Beiträge etwas bedeuten, unterstütze uns mit einer Spende. So hilfst du mit, dass diese tägliche Ermutigung weiterbesteht: https://wortzumtag.ch/unterstuetzen Paulus, Frauenbild, Kirche, Bibelverständnis, Gleichberechtigung, Glaube, Gemeinde #wortzumtag #bibel #kirche #glaube #fraueninderkirche #ermutigung #verständnis #gemeinde #spiritualität #kircheonline
Ulrich Guserl und Alexander Mairwöger spüren in der Männerarbeit eine Herzensaufgabe. Sie haben die Mission Mann gegründet – ein Netzwerk für Austausch, Verbindung und gegenseitige Unterstützung. Von und für Männer im deutschsprachigen Raum, die sich auf bewusste Weise genau diese Frage stellen: “Welcher Mann will ich sein?” Authentische Antworten zu finden erfordert Neugierde, Mut und ein nährendes, unterstützendes Feld aus anderen, ähnlich gesinnten Männern. Höre in dieser Folge ein ehrliches Gespräch von drei Männern, die eine große Leidenschaft entwickelt haben, Männerarbeit zu fördern und im deutschsprachigen Raum voranzubringen. Im Gespräch erfährst du: Wie wir wieder Verbindlichkeit und Verlässlichkeit in unseren Beziehungen kultivieren Wie Männerarbeit zu mehr Gleichberechtigung in der Gesellschaft beiträgt Was die gemeinsame Ursache für die Polaritäten von Softie und Macho ist Warum viele Männer vereinsamen, obwohl sie in Gesellschaft sind Wie wir mangelndes Selbstvertrauen mit einer übertriebenen Ego-Identität kompensieren Warum es keine leichte Aufgabe ist, Männer für die Männerarbeit zu begeistern LINKS ZUR FOLGE Mission Mann Männerfestival Mann Sein Retreat 2026 1:1-Begleitungen, Workshops und Gruppenangebote Social Media Kanäle von Mission Mann: FacebookInstagramLinkedInYouTube Wenn dich diese Folge einen Schritt weiter gebracht hat, dann abonniere den Podcast und meinen Newsletter, um über meine Arbeit auf dem Laufenden zu bleiben. Es gibt Infos zu neuen Podcastfolgen, meinen wöchentlichen Meditationen, Coaching-Angeboten und mehr.Ich freue mich auch sehr, von dir zu lesen – teile deine Gedanken mit mir auf Instagram (@jakob.horvat) oder schick mir ein E-Mail an mail@jakobhorvat.com.Wenn du mithelfen magst, dass noch mehr Menschen davon profitieren, kannst du Thousand First Steps eine Rezension auf iTunes schreiben, deinen Freunden und Bekannten davon erzählen oder einen Screenshot in deiner Insta-Story posten.Schau auch gerne vorbei auf www.jakobhorvat.com für mehr Infos, dort findest du auch Links zu meinem Buch WELTNAH – Raus aus der Komfortzone, rein ins Leben, Vorträgen, Interviews und wertvolle Impulse für deine persönliche und spirituelle Weiterentwicklung.
„Sei nett. Sei höflich. Sei nicht so empfindlich.“Viele Frauen kennen diese Sätze – oft schon seit ihrer Kindheit. Doch was passiert, wenn man beginnt, diese Prägungen zu hinterfragen?In dieser Folge von Frauenstimmen spreche ich mit der Journalistin und Autorin Evelyn Höllrigl über Mikrofeminismus – also über die kleinen alltäglichen Situationen, in denen Gleichberechtigung beginnt oder eben verhindert wird.Es geht um Sprache, Rollenbilder, weibliche Sozialisation, höfliches Weglächeln, „Mädelsabende“, vorgetäuschte Orgasmen, Raum einnehmen, weibliche Wut und die Frage, warum Frauen oft als „zickig“ gelten, sobald sie Grenzen setzen.Ein kluges und ehrliches Gespräch darüber, warum Feminismus nicht erst auf Demonstrationen beginnt – sondern mitten im Alltag. Und warum Frauen sich erlauben dürfen, unbequem zu sein.Mehr zu Evelyn Höllrigl:Evelyn Höllrigl bei Instagram www.littlepaperplane.netThe Daily Feminist (Buch)Mehr zu Ildikó von Kürthy:www.ildikovonkuerthy.deIldikó von Kürthy bei Facebook und Instagram(Hör-)Bücher von Ildikó von Kürthy:Alt genug (Buch und Hörbuch)Eine halbe Ewigkeit (Buch und Hörbuch)Mondscheintarif (Buch und Hörbuch)Morgen kann kommen (Buch und Hörbuch)Es wird Zeit (Buch und Hörbuch)Weitere Bücher und HörbücherWenn ihr Bookbeat ausprobieren möchtet, dann könnt ihr das jetzt bis zum 15.06.2026 mit meinem Code FRAUENSTIMMEN26 ganz einfach tun.Der Link lautet: bookbeat.de/frauenstimmen26Mein Code funktioniert zum ersten Mal sogar auch für all jene, die Bookbeat schon mal hatten, vorausgesetzt, sie hatten in den letzten sechs Monaten kein aktives Abo Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Sie heißen „Looksmaxxer“: Männer, die viel Geld und Zeit in ihr Aussehen stecken. Ist es ausgleichende Gerechtigkeit, wenn nicht nur Frauen sondern auch Männer den Druck zum Schönsein spüren? Von Christine Bratu www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
In dieser Folge sprechen Aline Knapp und Sabrina Müller mit Stefanie Lohaus, wie Sexismus unseren Alltag, die Medien und die Arbeitswelt bis heute beeinflusst. Sexismus besteht nicht nur aus einzelnen Beleidigungen, sondern ist ein tiefes gesellschaftliches Problem, durch das Frauen beispielsweise im Laufe ihres Lebens viel weniger Geld verdienen als Männer. Stefanie Lohaus beschreibt, wie Frauen in den Medien oft einseitig dargestellt werden und mit welchen Hindernissen sie im Beruf, insbesondere in der Wissenschaft, zu kämpfen haben. Zum Schluss gibt es praktische Tipps, wie jede:r durch kleine Taten im Alltag – den sogenannten „Mikrofeminismus“ – mutig für mehr Gerechtigkeit einstehen kann. Prof. Dr. Sabrina Müller, Lehrstuhlinhaberin für Praktische Theologie, Universität Bonn und Projektleiterin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @sabrinamueller25 Aline Knapp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Praktische Theologie, Universität Bonn und assoziierte Forscherin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @aline.knapp Stefanie Lohaus ist Autorin und Teil der Geschäftsführung der EAF Berlin, einer gemeinnützigen Organisation für Gleichstellung, Vielfalt und demokratische Teilhabe. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierte die EAF Berlin das Bündnis Gemeinsam gegen Sexismus, dessen Projektleitung Stefanie Lohaus verantwortet. Daneben ist sie seit 2008 Mitgründerin und Mitherausgeberin des Missy Magazine. Das Magazin erscheint sechsmal jährlich und steht für unabhängigen feministischen Journalismus. 2015 veröffentlichte sie gemeinsam mit Tobias Scholz das Buch "Papa kann auch stillen". 2023 erschien ihr Buch "Stärker als Wut" über die Geschichte feministischer Bewegungen. 2025 veröffentlichte sie gemeinsam mit Tannaz Falaknaz und Cécile Weidhofer den Sammelband "Zu anders für die Macht?" über die Erfahrungen von Frauen in der Politik.Instagram: @slow_house Shownotes Stefanie Lohaus: www.eaf-berlin.dewww.gemeinsam-gegen-sexismus.dewww.missy-magazine.de Empfehlungen zur Vertiefung:Falaknaz, T., Lohaus, S., & Weidhofer, C. (Hrsg.). (2025). Zu anders für die Macht? Wie mutige Frauen für Gleichberechtigung in der Politik kämpfen. Herder. Lohaus, S., & Scholz. T. (2015). Papa kann auch stillen: Wie Paare Kind, Job & Abwasch unter einen Hut bekommen. Goldmann. Lohaus, S. (2023). Stärker als Wut – Wie wir feministisch wurden und warum es nicht reicht. Suhrkamp Verlag. Planert, U. (1998). Antifeminismus im Kaiserreich: Indikator einer Gesellschaft in Bewegung: https://library.fes.de/afs/pdf/afs-1998-093.pdf Praktische Theologie Universität Bonn: https://www.etf.uni-bonn.de/de/fakultaet/praktische-theologie-religionspaedagogik/praktische-theologieInstagram: @pt_unibonn Gleichstellung der Universität Bonn: https://www.gleichstellung.uni-bonn.de/de Evangelische Hochschule Hessen: https://www.eh-hessen.deInstagram: @eh_hessen Transformationsstudien: https://transformationsstudien.deInstagram: @transformationsstudien
In dieser Folge des Makler und Vermittler Podcasts spricht Nicolas Vogt mit dem Unternehmer-Ehepaar Sandra Hartmann und Markus Hartmann von Hartmann Assekuranz in Düsseldorf über die außergewöhnliche Verbindung von Familien- und Geschäftsleben. Gemeinsam führen sie nicht nur ihr Versicherungsunternehmen, sondern meistern auch die Herausforderungen als Ehepartner, Eltern von drei Kindern und Remote-Arbeitgeber. Die beiden berichten, wie sie den Sprung von der sicheren Anstellung in die Selbstständigkeit wagten, ihren Unternehmensalltag strukturieren, die Bereiche untereinander aufteilen und welche Stolpersteine sie überwinden mussten, sowohl finanziell als auch im familiären Miteinander. Sie teilen ihre Erfahrungen zur Remote-Führung eines Teams, die Bedeutung von Gleichberechtigung und Augenhöhe aus Partnersicht, sowie ihre ganz eigenen Definitionen von Erfolg, Flexibilität und Lebensqualität. Freuen Sie sich auf ehrliche Einblicke, praktische Tipps und inspirierende Geschichten aus dem Alltag einer Unternehmer-Familie.
Es gibt Dinge, die wirken im ersten Moment klein. Ein Mann, der im Zug zu viel Platz einnimmt. Kinderkleidung, die für Mädchen enger geschnitten ist. Schönheitsideale, die Frauen glatt, angepasst und möglichst kontrolliert wirken lassen. Worte, die wir benutzen, ohne sie zu hinterfragen.Evelyn Höllrigl Tschaikner ist Journalistin, Autorin und bekannt durch ihre feministische Arbeit auf Social Media. In »The Daily Feminist« zeigt sie, warum genau diese Alltagssituationen politisch sind und weshalb Mikrofeminismus nichts Kleines ist. Sie spricht darüber, was der Hass unter ihren Beiträgen mit ihr gemacht hat, warum Wut eine wichtige Ressource sein kann und wie viel Veränderung entsteht, wenn wir anfangen, Muster bewusst wahrzunehmen.Dabei wird deutlich, wie viel Macht in den Dingen steckt, die wir lange normal fanden. Und warum es ein Anfang sein kann, genauer hinzusehen, unbequemer zu werden und den eigenen Raum nicht immer automatisch freizumachen.Mehr von Evelyn:Buch: The Daily Feminist: 199 konkrete Handlungstipps für Gleichberechtigung im AlltagInstagram: @little.paper.planeMein neues Buch kannst du jetzt vorbestellen: Lust – Macht – BegehrenMehr von mir:Website: www.julia-henchen.deInstagram: @lustfaktorMein aktuelles Buch: Kopf aus – Lust an: Wie du deine Lustlosigkeit überwindest und ein erfülltes Sexleben führst. Kurse: www.julia-henchen.de/online-kurse/Fortbildungen und Veranstaltungen: www.julia-henchen.de/kundeninfos/dozentin/Therapiematerial: www.julia-henchen.de/therapiematerial/produziert von podcastly
Die Schweiz kennt in grossen Unternehmen seit fünf Jahren eine Frauenquote. Nun kommt die emeritierte Wirtschaftsprofessorin Margit Osterloh zum Schluss: Die Quote ist unnötig und sogar schädlich. Wie kommt sie zu dieser Aussage? Osterloh ist zu Gast bei Simone Hulliger. Zwanzig Prozent Frauen in Geschäftsleitungen, dreissig Prozent Frauen in Verwaltungsräten von grossen börsenkotierten Unternehmen: Seit der Einführung der Frauenquote wurden diese Zielwerte im Schnitt erreicht. Allerdings: Frauen bleiben in Geschäftsleitungen nur halb so lange wie Männer, stellt Osterloh in ihrem neuen Buch fest. Da das Angebot an Frauen, welche Karriere machen wollen, zu klein sei, würden die Firmen einander die Frauen abwerben. Die kurze Verweildauer schade den Frauen und sei nicht förderlich für die Unternehmen. Man sollte die Frauen nicht zwingen, Machtpositionen zu wollen, so Osterloh. Zusammen mit Katja Rost, Maria Rebecca Augstburger und Pierrette Lamezan hat sie das Buch verfasst: «Bumerang Frauenquote. Für Gleichberechtigung statt Gleichstellung.» Margit Osterloh ist emeritierte Professorin für Betriebswirtschaft der Uni Zürich und Gründerin der Forschungsplattform «Crema».
Was, wenn wir nicht einfach in einem Backlash leben, sondern in einem grundlegend anderen Zustand? Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und feministische Denkerin, beschreibt unsere Gegenwart nicht als Rückkehr des Patriarchats, sondern als postpatriarchales Chaos – einen Zustand, in dem die alten Ordnungen zerfallen sind, ohne dass Neues an ihre Stelle getreten ist. Und genau dieser Zustand hat weitreichende Konsequenzen für Familien, Care-Arbeit und die Frage, was feministische Elternschaft heute bedeuten kann. Es geht um Antjes Feminismusbegriff, der Freiheit nicht als Unabhängigkeit denkt, sondern als etwas, das nur möglich wird, wenn wir Abhängigkeit, Verantwortung und Care anerkennen und zwar als gesellschaftliche, nicht als private Aufgabe. Wir sprechen darüber, warum der Geburtsfehler moderner Demokratien darin liegt, die reproduktive Differenz, also die Tatsache, dass manche Menschen schwanger werden können und andere nicht, nie wirklich einkalkuliert zu haben. Und was das bis heute für alle bedeutet, die versuchen, Care-Arbeit fair zu teilen. Eine Folge für alle, die über den Tellerrand des Paarthemas hinausdenken und verstehen wollen, in welchem strukturellen Kontext Equal Care überhaupt stattfindet. Du bekommst Impulse dazu: - Warum wir im postpatriarchalen Chaos leben und was das für Frauen und Care-Arbeit konkret bedeutet - Welcher Geburtsfehler moderner Demokratien dazu geführt hat, dass unbezahlte Reproduktionsarbeit bis heute strukturell unsichtbar bleibt - Warum der klassische Freiheitsbegriff auf einer Fiktion beruht und wie ein Feminismusbegriff aussehen kann, der Abhängigkeit einschließt - Was es bedeutet, dass Frauen als freie Subjekte etwas wollen dürfen und warum dieses Wollen ein politischer Akt ist - Inwiefern Familien, die Care gut organisieren, bereits praktizieren, was politisch noch aussteht: eine Ordnung, in der die Bedürfnisse aller zählen - Und wie das Chaos auch Spielräume öffnet und warum es gleichzeitig diejenigen am stärksten trifft, die sich am wenigsten wehren können Weiterführende Hinweise: Antje Schrupp ist Politikwissenschaftlerin, Journalistin und feministische Autorin. Mehr zu Antje Schrupp findest du auf ihrer Website: https://antjeschrupp.com/ Ihre Bücher sind sehr zu empfehlen: Postpatriarchales Chaos – und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern: https://www.aufbau-verlage.de/aufbau/postpatriarchales-chaos-und-wie-wir-mit-feminismus-die-freiheit-erobern/978-3-351-04270-7 Schwangerwerden können – Über reproduktive Differenz und feministische Politik: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/antje-schrupp-schwangerwerdenk%C3%B6nnen/ Mehr zu den Angeboten von Hanna Drechsler: Wenn du merkst, dass die strukturellen Grenzen im Alltag immer wieder spürbar werden – in der Aufteilung von Care-Arbeit, im Gefühl, zu viel alleine zu tragen, in der Frage, wer eigentlich verantwortlich ist – dann ist das kein individuelles Versagen, sondern ein strukturelles Thema. In meinem Gruppencoaching „ByeBye Supermom" begleite ich Mütter dabei, sich von diesem Druck zu lösen und die eigenen Bedürfnisse wieder ernst zu nehmen. Das Programm startet voraussichtlich im Herbst 2026 wieder: https://www.hannadrechsler.de/byebyesupermom/ Und wenn du dich mit anderen Müttern austauschen möchtest, die Care, Gleichberechtigung und Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen Raum für ehrliche Fragen und gegenseitige Unterstützung: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/ Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreib mir gerne eine E-Mail an hallo@hannadrechsler.de oder eine Nachricht auf Instagram @hanna.drechsler.coaching. Mehr zu meinen Coaching-Angeboten findest du auf meiner Website: https://www.hannadrechsler.de/
Elisabeth Selbert wurde 1949 in den Parlamentarischen Rat berufen. Ihr Einsatz für Gleichberechtigung wurde belohnt: Artikel 3 Absatz 2 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ wurde ins Grundgesetz aufgenommen.
Leila Bust ist Heilpraktikerin, systemische Paar- und Familientherapeutin, Sexualtherapeutin und Tantra-Lehrerin. Seit 1995, also seit über drei Jahrzehnten, arbeitet sie mit Frauen in Seminaren und Therapieräumen und öffnete damit Räume für weibliche Selbsterfahrung, lange bevor das Thema Weiblichkeit in den Mainstream-Diskurs zurückkehrte. Gemeinsam mit dem Männlichkeits-Experten Björn Leimbach hat sie ein Institut gegründet, das Männer und Frauen getrennt wie auch als Paare in ihrer Polarität ausbildet. Ihre Arbeit verbindet systemische Therapie mit der Körperpsychotherapie nach Wilhelm Reich und Alexander Lowen sowie mit der indisch-asiatischen Energielehre. In ihrem Buch „Weiblichkeit Leben. Die Hinwendung zum Femininen" formuliert sie eine neue Weiblichkeit jenseits von Tradwife-Romantik und feministischer Gleichmacherei. Bust lebt heute überwiegend in einer Dorfgemeinschaft im Nordosten Brasiliens.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erklärt Leila Bust, warum sie die Gleichmacherei zwischen Mann und Frau für eine der größten Beziehungslügen der Gegenwart hält und warum Frauen heute schwerer in Beziehungen finden als noch vor dreißig Jahren. Bust spricht über die Folgen fehlender Väter, über kollektive sexuelle Wunden und über eine Dynamik, die sie aus jahrzehntelanger Praxis kennt: Frauen, die ihre Männer aus Kontrollbedürfnis schwach machen und dann den Respekt vor ihnen verlieren. Wir diskutieren Bodycount, Hingabe und Unterordnung, christliche Geschlechterbilder ebenso wie die Welt der Manosphere und den feministischen Ruf nach „Decenter the Man". Bust nimmt dabei eine seltene dritte Position ein, jenseits von Tradwife und Genderdebatte, und benennt klar, was viele Frauen heute spüren, aber kaum aussprechen.
Raul lebt in Berlin, hat keinen Führerschein, seine Frau auch nicht. Barrierefreiheit im ÖPNV ist für ihn, wie er selbst sagt, das A und O. Er kann sich noch daran erinnern, wie es in den 80ern war: kein Bus mit Rampe. Das änderte sich in den 90ern – aber nicht, weil die Politik es so wollte, sondern weil die alten Busse wegen Umweltschutzauflagen nicht mehr zugelassen wurden. Die neuen hatten dann plötzlich alle Rampen. Raul lernte mit 16 Jahren, alleine Bus zu fahren. Was andere mit 5 lernen. Den Sonderfahrdienst gibt es in Berlin seit Jahrzehnten. Eine Revolution, als er eingeführt wurde. Aber die Buchung lief lange per Telefon, Fax oder E-Mail. Manchmal 23 Stunden Warteschleife. Drei Wochen Vorlaufzeit. Keine App. Keine Echtzeitverfügbarkeit. Die Welt der Ride-Hailing-Apps hatte sich längst weitergedreht – der Sonderfahrdienst nicht. Dann las Raul, dass der Sonderfahrdienst neu ausgeschrieben wird. Und er hatte eine Idee: Warum nicht VIA, die schon mit dem Berlkönig gezeigt hatten, was digitale On-Demand-Mobilität kann, in die Ausschreibung bringen? Der Berlkönig hatte von Anfang an zwei barrierefreie Fahrzeuge – weil die damalige Projektleiterin Raul einfach gefragt hatte, was es braucht. VIA bekam den Zuschlag. Der Sonderfahrdienst wurde digital. 50 Prozent der Fahrten werden per App gebucht. Raul kann jetzt spätabends auf einer Party schauen, wann der nächste WIRmobil für ihn verfügbar ist – und eine halbe Stunde später zuhause sein. Was ihn sonst eine Stunde gekostet hätte, weil Aufzüge nicht funktionierten. Und dann kam der MUVA, ein Angebot der BVG, entwickelt mit VIA. Barrierefrei, digital buchbar. Seitlicher Einstieg mit Rampe, wie beim klassischen Bus – schnell, würdevoll, ohne den umständlichen Hublift-Prozess. Das Fahrzeug kam in BVG-Design. Es fühlte sich wie ein Verkehrsmittel an – nicht wie Sondertransport. Zu Hochzeiten: bis zu 1.000 Fahrgäste am Tag. Menschen im Rollstuhl, ja – aber auch Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen, Menschen mit Angststörungen, die nicht U-Bahn fahren können. Der MUVA schloss Lücken, die entstehen, wenn ein Aufzug kaputt ist und der nächste einfach... auch kaputt ist. Hier wurden sogar 98 Prozent mobil gebucht. Arne-Steffen Möller ist Partner Success Manager bei VIA, Anbieter von On-Demand-Software und in Deutschland maßgeblich daran beteiligt, barrierefreie Mobilität nicht nur zu denken, sondern auch umzusetzen. VIA war als Technologiepartner der BVG hinter dem Berlkönig, dem WirMobil und zuletzt dem MUVA. Im Gespräch erklärt er, welche Überzeugungsarbeit es brauchte, Digitalisierung überhaupt erst in eine klassische Betriebsausschreibung hineinzubekommen, wie eine App individuelle Assistenzbedarfe abbilden kann – von der Treppenhilfe bis zur Begleitung am Start – und warum gute Software allein nichts ausrichten kann, wenn der politische Wille fehlt, Angebote langfristig zu finanzieren. Sein Appell: verbindliche Standards für barrierefreie Fahrzeuge in Ausschreibungen und Planungssicherheit für die Menschen, die darauf angewiesen sind. Denn: Der Muva wurde eingestellt. Was bleibt, ist ein Nachfolgeservice des VBB, der das Gegenteil von Fortschritt ist: keine App, nur Telefon, klassische Taxizentrale, keine Garantie auf ein barrierefreies Fahrzeug. Wer an einem defekten Aufzug steht und anruft, hört manchmal: kein barrierefreies Taxi verfügbar. Oder: kommt in einer Stunde. Raul bringt es auf den Punkt: Das Kostenargument ist das Totschlagargument unserer Zeit. Es wird gegen Klimaschutz benutzt, gegen Gleichberechtigung, gegen Inklusion. Aber niemand rechnet, was es kostet, Dinge ständig neu zu erfinden. Den Berlkönig aufgebaut, abgebaut. Den MUVA aufgebaut, abgebaut. Fahrer*innen eingestellt, entlassen, eingestellt, entlassen. Konzepte über Konzepte – und am Ende: Rückschritt. Dabei wäre die Vision so klar: Sonderfahrdienst, ÖPNV und Taxiverkehr aus einer Hand gedacht, aus einem Topf finanziert, mit verbindlichen Standards für Barrierefreiheit in jeder Ausschreibung.
Gleiche Rechte für Männer und Frauen gibt es in westlichen Gesellschaften noch nicht lange, und wo es sie gibt, wollen immer mehr Männer das Rad zurück drehen. Chancengleicheit gibt es in vielen Situationen immer noch nicht. Länder in denen Frauen sich unterordnen müssen, Kulturen in denen Frauen rechtlos sind, gibt es immer noch viel zu viele. Vor diesem Hintergrund trifft ROSE besonders hart. Der einzige Weg für eine Frau, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, ist die Hose – also sich als Mann auszugeben. Mit allem, was das bedeutet: im Krieg kämpfen, Bären töten, alleine Verantwortung zu tragen. Rose schafft das alles, sie „steht ihren Mann“. Aber irgendwann kommt man ihr durch einen Zufall auf die Schliche. Und die patriarchale Gesellschaft nimmt grausam Rache … Starke Inszenierung in düsterem Schwarzweiss mit einer schon wieder so intensiven Sandra Hüller, dass einem die Luft wegbleibt. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna, Hendrik und Thomas.
36% so viel weniger Einkommen haben laut Statistischem Bundesamt Frauen über 65 Jahre gegenüber Männern. Dabei sind die durchschnittlichen Einkommen im Alter ohnehin selten sehr üppig. Für Frauen ergeben sich zudem aufgrund oftmals gebrochener Erwerbsbiografien (Stichwort Elternzeit und Pflege von Angehörigen) dazu nochmal erhebliche Einschnitte. Obwohl Frauen heute gut ausgebildet sind und viel Verantwortung tragen, hält fast die Hälfte ihre eigene Altersvorsorge für unzureichend. So waren 2025 nur gut 15 % der Frauen, aber fast 25 % der Männer in Aktien, Fonds oder ETFs investiert. Studien zeigen: Frauen sind nicht „per se“ weniger interessiert an rentierlicher Geldanlage, sondern sie stoßen oft auf tradierte Rollenbilder, strukturelle Ungleichheiten und Beratungsangebote, die eher Sicherheit als Teilhabe fördern. Wie kann es gelingen, dass finanzielle Unabhängigkeit für Frauen zur Selbstverständlichkeit wird und was fehlt, damit Female Finance kein Nischenthema bleibt? Das klärt Falko Block, Anlage-Stratege im Bereich Privatkunden-Sales in seiner 100. Podcast-Folge mit seinem besonderen Gast Souâd Benkredda, Vorständin bei der DZ BANK.#100 Female Finance - Gleichberechtigung auch an der Börse!
Letztes Jahr ging durch die Presse, dass z.B. Doppelformen wie "Bürgerinnen und Bürger" von den Nazis bzw. von Hitler selbst in Deutsche etabliert wurden. Unsere Gästin Eva Büthe-Scheider schaut genauer hin. Sie erklärt uns, warum die Frage weitere Untersuchung braucht und die Antwort definitiv nicht so simpel ist, wie in manchen Medien zu lesen war. Wir reden außerdem darüber, warum es in der NS-Zeit keine Frauchenrechtler mehr gab, sondern nur noch Fraunrechtlerinnen.Klar ist aber: Das NS-Regime war nicht an einer Gleichberechtigung der Geschlechter interessiert, weder sprachlich noch gesellschaftlich.Ein Podcast von Anton und Jakob.Mit Eva Büthe-Scheider.Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Von Eva verwendete und teils erwähnte Literatur (inklusive Zeitungsartikel):Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Neubearbeitung (A–F). Dame 1. Bd. 6: 129. https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB2&lemid=D01089Domarus, Max. 1962–1963. Hitler. Reden und Proklamationen 1932-1945. Kommentiert von einem deutschen Zeitgenossen. 2 Teile in 4 Bänden. Nachdruck Pamminger 1988.Hartmann von Aue. Erec (= Altdeutsche Textbibliothek 39). 6. Aufl. 1985, besorgt von Christoph Cormeau und Kurt Gärtner. Max Niemeyer Verlag. Heine, Matthias. 12.5.2025. Gendern wie Hitler. Welt. https://www.welt.de/kultur/plus256007600/VolksgenossInnen-Gendern-wie-Hitlers-NSDAP.html Heine, Matthias. 28.5.2025. Die Nazis und das Gendern – die ganze Wahrheit. Welt. https://www.welt.de/kultur/plus256177128/NS-Sprache-Die-Nazis-und-das-Gendern-die-ganze-Wahrheit.htmlHeine, Matthias. 2025. Verbrannte Wörter – Wo wir noch reden wie die Nazis – und wo nicht. 2. aktualisierte und erweiterte Aufl. Dudenverlag. Hitler Wahlreden = Vier Wahlreden Hitlers vom Juli 1932. Digital bereitgestellt von Kurt Bauer: http://www.kurt-bauer-geschichte.at/PDF_Lehrveranstaltung%202008_2009/10_Hitler-Wahlreden_1932.pdfKlemperer, Victor. Tagebücher = "Sonntag Mittag 11 Juli 20 ". Klemperer Online Tagebücher 1918–1959, edited by Walter Nowojski and Christian Löser. Berlin, Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2019. https://www.degruyterbrill.com/database/KLEMP/entry/TB11071920/html. Accessed 2026-05-07. [leider nicht frei zugänglich]Klemperer, Victor. 1947. LTI. Notizbuch eines Philologen. Nachdruck Reclam 2022.Takada, Hiroyuki. 2024. Hitlers Reden 1919–1945. Eine sprachwissenschaftliche Analyse. J.B. Metzler. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-67850-3Steinbacher, Sibylle. 2007. Volksgenossinnen. Frauen in der NS-Volksgemeinschaft (= Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus 23). WallsteinWeiterführende Literatur: Zur neu entstehenden Edition der Hitler-Reden: Brechtken, Magnus. „Zum Stand des Editionsprojekts „Hitler-Reden 1933–1945“" Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, vol. 73, no. 4. 2025, pp. 736-738. https://doi.org/10.1515/vfzg-2025-0037Außerdem: Büthe-Scheider, Eva. [i. E.] Zur (Neu-)Einführung von Movierungen und äquivalenten Kompositionsbildungen zur Zeit des Nationalsozialismus: Meyers (Konversations-)Lexikon als Fallstudie. In: Döhmer, Caroline / Werth, Alexander (Hgg.): Perspektiven der Movierungsforschung (= Linguistik - Impulse & Tendenzen).___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Die Themen: Grüne fordern mehr Gleichberechtigung auf dem Klo; Schwarz-Rot will Reformpaket noch vor der Sommerpause; Heizungsgesetz gekippt: Gas und Öl wieder erlaubt; Cem Özdemir zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs gewählt; Jordan Bardella rechnet mit der AfD ab; Denkt Nagelsmann bei Neuer doch noch um?; Vertreter der Taliban in Deutschland suchen Praktikanten und Liebesspiel im Flugzeug – Paar nach Landung festgenommen Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Deepfakes, AI-Girlfriends, Sex-Bots
Der Muttertag löst nach wie vor gemischte Gefühle aus. Zeichen der Dankbarkeit oder Erinnerung an immer noch herrschende Ungleichheit: Wie geht es den Müttern damit? Und welche Rolle spielt Ihre Mutter? Diskussion mit der Regisseurin Carolin Schmitz ("Mutter") und Moderatorin Elif Şenel Von WDR 5.
Nach den Lokal- und Regionalwahlen in Grossbritannien zeichnen sich grosse parteipolitische Umwälzung ab. Bereits bevor die Schlussresultate vorliegen, ist klar, die regierende Labour-Partei von Premierminister Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Auch die konservativen Tories verlieren. Weitere Themen: Die Verfehlungen in der Herzchirurgie am Unispital Zürich schockieren die Öffentlichkeit. Aber ist es auch strafrechtlich relevant? Bereits vor sechs Jahren haben die Vorfälle die Zürcher Staatsanwaltschaft beschäftigt - doch die Justiz hat die Meldungen damals nicht weiterverfolgt. Weshalb? Am 8. Mai 2001 gab sich in der Schweiz zum ersten Mal ein homosexuelles Paar das Ja-Wort. Es waren Patrick Berguer und Yves de Matteis, die damals in Genf ihre Partnerschaft eintragen liessen. Ein Rückblick mit den beiden auf 25 Jahre Kampf für Gleichberechtigung.
In dieser Folge wird's persönlich, politisch und erstaunlich hoffnungsvoll. Ricarda spricht mit Aljosha Mutardi über sein neues Buch „Gut wird's hier nicht mehr, aber besser“ und darüber, wie man in einer Welt voller Überforderung trotzdem nicht komplett zynisch wird. Es geht um verlorene Koffer kurz vor der Buchpremiere, internalisierte Queerfeindlichkeit, Leistungsdruck, Social Media und die Frage, warum Menschen sich so schnell angegriffen fühlen, wenn es um Gleichberechtigung geht. Ricarda erzählt offen von Hassnachrichten nach ihrer Haltung gegen rechtsextreme Plattformen und davon, wie sehr ihr der aktuelle gesellschaftliche Diskurs zusetzt. Gemeinsam sprechen die beiden über:Weltschmerz und Ohnmachtsgefühleechte Narrative und das sogenannte „Overton-Fenster“Privilegien, Angst und gesellschaftliche Spaltungwarum Veränderung oft mit Selbstreflexion beginntGendern, Queerness und verlernte Vorurteiledie Sehnsucht, einfach nur geliebt zu werdenwarum Hoffnung keine naive Idee ist, sondern ArbeitAußerdem erklärt Aljosha, warum echte Begegnungen mehr verändern können als jede Kommentarspalte und weshalb es manchmal schon reicht, zuzuhören, statt sofort recht haben zu wollen. Spoiler: Es wird tief, lustig, traurig und zwischendurch geht's natürlich auch um Rossmann-Unterwäsche nach einem DB-Kofferdrama.
Die Hürden sind da, nicht nur die gut sichtbaren Stufen und Stolpersteine im Alltag. Die Barrieren für Menschen mit Behinderungen sind vielfältig, von Kita über Schule bis zum Arbeitsmarkt. Und das auch 17 Jahre nachdem die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet wurde. Inklusion wurde zum Menschenrecht. Auch Deutschland ist damit verpflichtet, für gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen zu sorgen. Allerdings erfüllt Deutschland diese Vorgabe bis heute nur unzureichend, so beklagt der UN-Ausschuss, er sieht mehr Rück- als Fortschritte. Deutschland muss nachbessern; das soll mit der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes passieren. Was wird diese Reform bringen? Barrierefreiheit ist vorgeschrieben, wann wird sie Realität? Wie kann endlich für einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, zu Gesundheit, zum Arbeitsmarkt gesorgt werden? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit der Sozialpädagogin Akina Klee, der Rehabilitationswissenschaftlerin Gudrun Wansing, dem Behindertenbeauftragten des Bundes Jürgen Dusel und Alexandra Cremer vom Netzwerk Inklusion. Podcast-Tipp: Die neue Norm Muss man drei "Behinderten" zuhören? Muss man nicht, man sollte. Karina Sturm, Jonas Karpa und Raúl Krauthausen brechen die Norm des Normalen auf und sprechen über Vielfalt, Inklusion und das Leben von Menschen mit Behinderung. https://www.ardsounds.de/sendung/die-neue-norm/urn:ard:show:f23dbe856f92f960/
Themen u.a: Die Abschaffung des Ehegattensplittings und die Mitversicherung in der Krankenkasse können Mütter in Arbeit bringen, reichen aber nicht für eine Gleichberechtigung, meint unser Gast, die Soziologin Jutta Allmendinger. Und: der Außenkanzler ist zu getrieben von der Innenpolitik. Von WDR 5.
Dolly Parton ist die "Königin des Country", aber auch eine Ikone in den USA, die für Gleichberechtigung und soziales Miteinander steht. Als Vorbild ist sie wichtiger denn je - in einer Gesellschaft, die gespaltener ist als je zuvor. Von Susi Weichselbaumer
Ella Maillart war ihrer Zeit weit voraus: Als Spitzensportlerin, Fotografin und Schriftstellerin bereiste die Genferin die Welt – allein und unverheiratet. Heute dient sie vielen Frauen als Vorbild. Warum wird sie wiederentdeckt? Ihre Fotografien prägen bis heute unseren Blick auf Zentralasien. Zu Lebzeiten bricht Ella Maillart Tabus: Sie segelt übers Mittelmeer und bereist allein die Welt. Frauen wie die Profiseglerin Justine Mettraux oder die Schriftstellerin Felicitas Hoppe erzählen, wie sie Ella Maillarts Abenteuer beeinflussen. «Kulturplatz» öffnet den Blick auf Maillarts fotografisches Werk und auf aktuelle Themen wie Gleichberechtigung und Kolonialismus.
Gunnar entspricht nicht dem stereotypen Männlichkeitsbild. Er setzt sich für Feminismus und Gleichberechtigung ein und hat Strategien gegen Frauenhass und sexualisierte Übergriffe. Doch wie können mehr Männer dafür sensibilisiert werden?**********Ihr hört: Gesprächspartner: Gunnar, versucht, ein möglichst guter Mann zu sein, erhält dafür medial viel Zuspruch Gesprächspartner: Christoph May, Männerforscher, hat mit Marie Louise May das Institut für Kritische Männerforschung gegründet Gesprächspartner: Fabian Ceska, Bildungsreferent und Co-Founder des Bildungsinstituts Detox Identity Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Friederike Seeger, Stefan Krombach, Mo Lorenz Produktion: Oskar Kühl**********Quellen:Krivoshchekov, V., Gulevich, O., & Blagov, I. (2023). Traditional masculinity and male violence against women: A meta-analytic examination. Psychology of Men & Masculinities, 24(4), 346–364.Evteeva, M. (2024). Internalized Misogyny: The Patriarchy inside our heads. Journal of Integrated Social Sciences, 14(1), 82-108.Moser, C. E., Siegel, J. A., & Wiley, S. (2024). Men in feminism: A self-determination perspective and goals for the future. Psychology of Men & Masculinities, 25(4), 438–450.Waling, A. (2022). ‘Inoculate Boys Against Toxic Masculinity': Exploring Discourses of Men and Masculinity in #Metoo Commentaries. The Journal of Men's Studies, 31(1).Zhao, X., & Roberts, S. (2026). To hell with toxic masculinity?: a case for retaining a debated concept. Journal of Gender Studies, 35(2), 422–432.Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Feminismus: Was geht mich das als Mann an?Männer: Wie reden wir über Gefühle?Unter 25-Jährige: Wie Männer heute ticken**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Es ist wieder Marathonsaison und zu diesem Anlass blicken wir zurück zum Boston Marathon im Jahr 1967: Damals läuft Kathrine Switzer als erste Frau offiziell beim Marathon mit. Während des Laufs kommt es zu einem Zwischenfall – der Race Manager versucht sie, von der Strecke zu drängen. Ein Foto der Szene geht um die Welt, Kathrine Switzer läuft den Marathon zu Ende und schreibt Geschichte. Seither setzt sich die heute 79-jährige für die Rechte von Frauen im Sport ein. Gemeinsam mit der Österreicherin Edith Zuschmann hat sie das globale Frauen-Laufnetzwerk „261 Fearless“ gegründet, das Frauen empowern und Mut machen soll, Hindernisse zu überwinden. Nina Hochrainer spricht mit den beiden über ihre Mission, was schon geschafft wurde und was es beim Marathon am Weg zur Gleichberechtigung noch zu erreichen gibt. Sendungshinweis: FM4, OKFM4, 17.04.2026, 17 Uhr
Hexe, Boss-Bitch, Mutti oder Tugendheldin – weibliche Macht immer begrenzt und verharrt in abwertenden Klischees
Schulz, Josephine; Zimmermann, Dr. Sandra; Hong, Elena www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Worthaus 13 – Tübingen: 9. Juni 2025 von Prof. Dr. Kathy Ehrensperger & Prof. Dr. Peter Arzt-Grabner.
"Ich wollte nie nach Berlin" heißt die neue EP der in Berlin lebenden Österreicherin, die ihre Musik als "Art-Pop, irgendwo zwischen Streicheln und Beißen" bezeichnet. Auf dem fünf (teils im Vorarlberger Dialekt gesungene) Stücke umfassenden Werk behandelt sie Themen wie auf die Spitze getriebene körperliche Selbstoptimierung, Einsamkeit, den Stand von Gleichberechtigung in den 2020er-Jahren, und setzt zudem mit "Nie wieder" ein klares politisches Statement gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck.
Außerdem: Künstliche Nägel - Cooler Trend oder unterschätztes Risiko? (13:15) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Yvi Strüwing.
Außerdem: Sonnencreme - Schützt oder schadet sie uns? (08:49) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Ina Plodroch.
In dieser Folge trifft Ricarda auf Anika Decker – und es wird… sagen wir: angenehm ungeschönt.Anika gehört zu den erfolgreichsten Drehbuchautorinnen Deutschlands (Keinohrhasen, Zweiohrküken, Traumfrauen, Liebesdings) – und weiß trotzdem ziemlich genau, wie es sich anfühlt, übersehen oder nicht fair bezahlt zu werden. Erfolg heißt eben nicht automatisch Gleichberechtigung.Wir sprechen über strukturelle Schieflagen in der Filmbranche, über Macht, Geld und darüber, was passiert, wenn man aufhört zu warten, bis einem jemand einen Platz anbietet – und sich einfach selbst hinsetzt.Und weil's bei Busenfreundin nie nur ums große System geht, wird's auch persönlich: Wie merkt man eigentlich, dass man sich selbst vertrauen kann? (Und das Imposter-Syndrom einfach mal gehen darf!)Außerdem geht's um Anikas neuen Podcast „Bin ich jetzt das Problem?“ , den sie zusammen mit Psychologin Miriam Junge hostet.Eine Folge über Wut, Humor als Überlebensstrategie und die Erkenntnis, dass man sich manchmal neu schreiben muss. Wie ein gutes Drehbuch.
In dieser Folge von „Zukunft gestalten“ geht es um ein Thema, das viele bewegt – und gerade wieder besonders im Fokus steht: die Gleichstellung von Frauen. Rund um den Weltfrauentag wird viel über Fortschritte gesprochen. Gleichzeitig ist weltweit immer häufiger von einem Rückschritt die Rede. Wie steht es also um die Chancengleichheit – insbesondere auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland? Wir sprechen über zentrale Fragen: Warum kommen Frauen noch immer seltener in Führungspositionen? Welche Rolle spielt das Ehegattensplitting? Was steckt hinter dem Gender Pay Gap – und warum ist er trotz Verbesserungen noch nicht überwunden? Wie gerecht ist die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit heute wirklich? Und was raten wir Frauen, damit die gesellschaftliche Entwicklung vorangeht? Malva Sucker und Jochen Arntz diskutieren mit Dr. Wiebke Ankersen (AllBright Stiftung) und Michaela Hermann (Bertelsmann Stiftung). Gemeinsam ordnen sie aktuelle Entwicklungen ein, identifizieren politische Hebel und zeigen, welche strukturellen Veränderungen nötig sind – und wo Deutschland im internationalen Vergleich steht. Kapitelübersicht: 00:00 Willkommen im Podcast – Worum geht's heute? 02:51 Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen 06:02 Gleichstellung in Unternehmen 11:51 Welche Lösungen können wir uns abschauen? 14:55 Politische Perspektiven und Zukunftsaussichten 24:54 Gleichstellung und wirtschaftliche Indizes 30:43 Ein Blick in die Zukunft 33:42 Aussicht und Verabschiedung Weiterführende Links: Onlinemeldungen: Nach Kinderphase: Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2026/maerz/nach-kinderphase-ehegattensplitting-bremst-beschaeftigung-von-frauen-aus Frauen und Männer wollen die bezahlte Elternzeit gleichmäßig aufteilen – tun es aber nicht https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/themen/aktuelle-meldungen/2025/maerz/frauen-und-maenner-wollen-die-bezahlte-elternzeit-gleichmaessig-aufteilen-tun-es-aber-nicht Publikationen Erwerbsbeteiligung von Frauen ab 45 https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/erwerbsbeteiligung-von-frauen-ab-45 Gleichstellung am Arbeitsmarkt? https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/gleichstellung-am-arbeitsmarkt Spannungsfeld Vereinbarkeit: Arbeitsaufteilung, Geschlechterrollen und Aushandlungen im Paarkontext https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/spannungsfeld-vereinbarkeit-arbeitsaufteilung-geschlechterrollen-und-aushandlungen-im-paarkontext Frühere Publikationen https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel/publikationen Projekt Beschäftigung im Wandel: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel AllBright Stiftung: https://www.allbright-stiftung.de/ Podcasts der Bertelsmann Stiftung https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung Schreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Lange schließt das IOC Frauen aus, bis Sportlerinnen ab dem 24.3.1921 erstmals eigene Spiele organisieren – und damit die Gleichberechtigung im Spitzensport vorantreiben. Von Merle Schaack.
Was für eine Geschichte steckt hinter dem Internationalen Frauentag, der im März 1911 zum ersten Mal stattfindet - und wie hat er sich seitdem verändert? Eine Zeitzeichen‑Sonderfolge zusammen mit Lost‑Sheroes‑Host Milena Straube. Von Franziska Rempe.