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US-Präsident Donald Trump will offenbar kurdische Separatisten gegen das iranische Regime in Stellung bringen. Die Folgen könnten katastrophal sein. Seit gut einer Woche greifen das israelische und das US-amerikanische Militär Ziele in Iran an. Schätzungen zufolge sollen dabei Hunderte Zivilisten ums Leben gekommen sein. Zugleich ist von mehr als tausend zerstörten militärischen Einrichtungen die Rede. Auch jenseits der unmittelbaren Frontlinien ist der Krieg längst angekommen: Dubai, Doha und Riad leiden unter iranischem Beschuss. In dieser ohnehin brandgefährlichen Situation platzt nun eine neue Wendung, die alles noch unberechenbarer macht. US-Präsident Donald Trump soll den Kurden im Irak angeboten haben, sie zu bewaffnen. Das Ziel? Einen Aufstand in Iran entfachen. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Maximilian Popp, stellvertretender Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts. Allein die Andeutung, man könne eine innere Destabilisierung als Kriegsinstrument nutzen, wirft eine zentrale Frage auf: Wie gefährlich wäre es, einen Bürgerkrieg in Iran bewusst zu befeuern? Mehr zum Thema: (S+) Der Ajatollah ist tot, sein Regime macht weiter https://www.spiegel.de/ausland/iran-der-ajatollah-ist-tot-sein-regime-macht-weiter-a-20db82b2-5dcc-4346-b44c-4d991269aa09 (S+) Das weiße Haus inszeniert den Krieg gegen Iran als Computerspiel https://www.spiegel.de/netzwelt/iran-das-weisse-haus-inszeniert-kriegsszenen-als-computerspiel-a-ed59fedd-ca3e-429e-a485-895aa34ea337+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Trump spricht mit Kurden im Irak. Es geht um ihre Landsleute im benachbarten Iran. Sollen sie zu Trumps ersten Bodentruppen werden? Macron scheint querzuschießen und will eine „friedliche Lösung“. Der Krieg droht, weitere Nachbarstaaten in den Konflikt hineinzuziehen.
Ein Strand am Meer, wo jede und jeder die Sonne geniessen kann. Mit dieser Utopie im Kopf hat die 6-köpfigen Münchner Band Die Sauna ihr neustes Kapitel «tut beni» in Angriff genommen: eine warme, trippy, Schunkelplatte für Fans von Isolation Berlin, The Notwist oder Stahlberger.
IT-Management Podcast | Für den Service-Management Nerd in Dir.
Viele MSPs haben Zahlen – aber keine Sicherheit im Alltag. Diese Folge zeigt, warum Kennzahlen nur dann helfen, wenn sie zur aktiven Steuerung genutzt werden. Es geht darum, welche Kennzahlen früh Orientierung geben, wie sie Veränderungen messbar machen und warum sie nichts mit Mitarbeitendenkontrolle oder Rechtfertigung zu tun haben.
Thoms, Katharina www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Zweisprachige Schulklassen sollen nicht mehr von der Initiative oder den Mitteln der Gemeinden abhängen. Dies hat der Berner Grosse Rat beschlossen. Der Regierungsrat muss nun die nötigen Gesetze und das nötige Geld zur Verfügung stellen. Weiter in der Sendung: · Im Kanton Bern sollen denkmalgeschützte Schulhäuser künftig einfacher saniert oder abgerissen werden können, wenn es nach dem Grossen Rat geht. · Die vorläufige Bilanz der Schweizer Bergbahnen für die Wintersaison 2025/2026 ist durchzogen. Währenddem die Branche im Wallis einen Zuwachs verzeichnen konnte, gab es bei den meisten anderen Regionen einen Rückgang der Gästezahlen.
Die beiden Cheftrainer Albert Riera und Julian Schuster auf der Pressekonferenz nach der 2:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg.
Woher kommen wir Menschen? Warum glauben wir an die Würde des Menschen? Warum ist die Welt zugleich wunderschön, aber auch ein Ort voller Gewalt und Trauer? Gibt es Hoffnung für unseren Planeten? Diesen Fragen gehen wir in unserer Predigtserie «Genesis» nach. Du bist herzlich eingeladen!
Lolo ist ein Feinschmecker aus Lothringen. Lisi eine Journalistin, die hauptsächlich in Frankreich kochen gelernt hat. Sie beide kochen leckere Gerichte aus Frankreich. Diesmal Kaesknepfle. Und dazu gibt es allerlei aus der Großregion zu erzählen.
Woher kommen wir Menschen? Warum glauben wir an die Würde des Menschen? Warum ist die Welt zugleich wunderschön, aber auch ein Ort voller Gewalt und Trauer? Gibt es Hoffnung für unseren Planeten? Diesen Fragen gehen wir in unserer Predigtserie «Genesis» nach. Du bist herzlich eingeladen!
Woher kommen wir Menschen? Warum glauben wir an die Würde des Menschen? Warum ist die Welt zugleich wunderschön, aber auch ein Ort voller Gewalt und Trauer? Gibt es Hoffnung für unseren Planeten? Diesen Fragen gehen wir in unserer Predigtserie «Genesis» nach. Du bist herzlich eingeladen!
In seiner Vorlesung behandelt Michael Esfeld die Frage, wie Staaten offensichtliches, schweres Unrecht in anderen Staaten behandeln sollen. Sollen sie, wenn sie die Machtmittel dafür zur Verfügung haben, gegen das Unrecht vorgehen? Dies scheint moralisch geboten, doch ist der Weg mit dem republikanischen Rechtsstaat nicht vereinbar, denn er höhlt die Grundlage des Rechtsstaats aus und fügt den eigenen Bürgern Schaden zu. Auch wenn humanitäre Prinzipien in einem fremden Land schwer verletzt werden, ist es deshalb falsch, militärische Mittel zur Behebung des Unrechts einzusetzen. Das Beispiel von Sokrates zeigt einen Ausweg aus diesem Dilemma: Er führt vor, wie man sich selbst weigern kann, Unrecht zu tun, ohne dabei mit Gewalt gegen andere vorzugehen.
• Begrüßung & Themenvorstellung 00:00:00 • Rückblick #VfBCEL 00:02:24 • NLZ-News & Frauen 00:28:38 • Ausblick #VfBWOB 00:37:35 ──────────────────────────── Auslosung im Re-Live: https://www.youtube.com/live/4GiPXx1_TcE MeinVfB-Tippspiel: https://www.kicktipp.de/meinvfb/ Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@MeinVfB Transferticker zum VfB: https://stn.de/vfbtransfers Newsblog zum VfB Stuttgart: https://stn.de/vfbnews ──────────────────────────── Der MeinVfB-PodCannstatt wird präsentiert von den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung. Hosts: Philipp Maisel, Christian Pavlic, Felix Mahler Produktion: Marian Hepp Alles rund um MeinVfB findest du hier: https://linktr.ee/meinvfb ──────────────────────────── Impressum: https://www.meinvfb.de/impressum.html
Es ist möglich, dass die Landeskirchen im Kanton Bern bald mit weniger Geld auskommen müssen. Das Kantonsparlament diskutiert in der nächsten Session nämlich über die Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen. Was das für Folgen haben könnte, zeigt ein Besuch in Herzogenbuchsee. Weiter in der Sendung: · Rekordjahr für Freiburger Tourismus: Zum ersten Mal zählt die Region 500'000 Logiernächte. · Wie tönt der Klimawandel? Die Journalistin Sarah Heinzmann und ihr Kollege Noah Pilloud waren in den Bergen unterwegs und haben die Klänge eingefangen. Das preisgekrönte Radiostück läuft am Radio- und Podcastfestival Sonohr in Bern.
#DTalk #DNEWS24 #Demografie #fachkräftemangel #KI #AI #MarkusReichel #CDU #MdB #Bundestag Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise beklagen immer noch viele Unternehmen einen Fachkräftemangel. Wie kann es gelingen, mehr ältere Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt zu halten? Welche Risiken und Chancen bietet die KI in einem älter werdenden Arbeitsmarkt? Steuern wir im Verteilungskampf um knappe finanzielle Ressourcen auf einen Generationenkonflikt zu?DTalk mit dem Abgeordneten im Deutschen Bundestag Dr. Markus Reichel.
Niemand sagt mir, wann ich mein Geld ausgeben muss oder soll. Niemand, gar niemand. Ich entscheide immer noch, wann ich Geld ausgebe und wann ich kein Geld ausgebe. Kennst du das? „Ja, wir machen gleich zu. Kommen Sie nächste Woche." Nein, mache ich nicht. Warum soll ich nächste Woche kommen? Ich will jetzt Geld ausgeben. Wenn ich jetzt Geld ausgeben will, dann will ich es jetzt und nicht nächste Woche. Kleines Beispiel: Du rufst im Restaurant an. „Nein, wir sind komplett ausgebucht." Okay, was ist mit Warteliste? „Haben wir nicht." Sag ich: „Dann rufen Sie mich bitte an, wenn jemand absagt." „Nein, machen wir nicht. Ich habe Ihnen doch gesagt, wir sind ausgebucht." Okay, alles klar. Ich lege auf. Für mich ist das eine klare Ansage: Wir wollen dich nicht als Kunde. „Komm mal nächste Woche." Nein. Ich will jetzt essen gehen und nicht nächste Woche. Und natürlich: Wenn jemand ausgebucht ist, verstehe ich das. Aber man kann trotzdem sagen: „Geben Sie mir Ihre Nummer. Sollte jemand absagen, rufen wir Sie sofort an." Fühl dich rein: Was ist das für ein Gefühl? Ein gutes Gefühl. Du fühlst dich gut aufgehoben. Aber nicht: „Wir sind ausgebucht. Tschüss." Heutzutage solltest du aufpassen. Denn: Der Kunde ist das scheue Reh. Er zeigt sich kurz und zack, ist er wieder weg. Viele kommen einfach nicht mehr. Und manche sind sogar stolz drauf, dem Kunden „was gesagt" zu haben. Kann ich nicht nachvollziehen. Ich weiß nicht, was du beruflich machst, aber bitte sei sensibler: Sei nett, sei zuvorkommend. „Geben Sie mir Ihre Nummer, wenn etwas frei wird, rufen wir Sie gerne an." Ist das nicht wunderbar? Und wenn du Profi bist, rufst du sogar später an und sagst: „Ich habe an Sie gedacht. Leider hat niemand abgesagt. Wir freuen uns riesig auf Ihren nächsten Besuch. Sollen wir gleich einen Termin machen, nächsten Freitag oder Samstag?" Verstehst du? Gute Gefühle auslösen. Und der Kunde macht einen Termin und du hast wieder Kunden, die kommen. Aber nein: „Wir haben es nicht nötig. Die Kunden kommen von alleine." Am liebsten wäre uns Geld ohne Kunde. Kennst du das? Kann ich nicht nachvollziehen. Ich erlebe das ständig in Coachings, bei Gastronomen und Dienstleistern. Oft noch Steinzeitalter. Der Geist der neuen Stunde wurde nicht erkannt. Der Kunde heute ist schneller weg, als du denkst. Und er hinterlässt so schnell eine Bewertung. Ein begeisterter Kunde behält es oft für sich. Ein verärgerter erzählt es 10 bis 20 Mal weiter. Kannst du dir das leisten? Frag dich mal. Und du: Sei Dienstleistung. Begeister die Kunden. Mit jedem begeisterten Kunden kannst du einen Stammkunden gewinnen. Freue mich auf deine Kommentare. Freue mich, dass du den Podcast teilst. Alles Liebe. Tschüss. Bye bye. Dein Ernst. Kundenfreundlichkeit und Kundenbegeisterung. #Kundenfreundlichkeit #Kundenbegeisterung #Service #Dienstleistung #Gastronomie #Kundenbindung #Stammkunden #Bewertungen #Unternehmertum #Coaching #Kommunikation #Verkaufen #Ernstcrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 7. One Million-Mastermind in Catania Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Vor vier Jahren hat Russland die Ukraine angegriffen. Der Krieg hat die grösste Flüchtlingswelle in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Aktuell halten sich 70'000 Geflüchtete aus der Ukraine in der Schweiz auf. Doch offen ist, wie lange sie hierbleiben dürfen. Nach dem Ausbruch des Krieges hat die Schweiz den Menschen aus der Ukraine kollektiv den Schutzstatus S gewährt. Dieser bietet unbürokratisch Schutz, ohne dass die Zehntausenden von Geflüchteten einzeln ein Asylverfahren durchlaufen mussten. Der Status S ist aber ausdrücklich ein vorübergehender Schutzstatus, er ist auf die Rückkehr ins Heimatland ausgerichtet. Unklar ist aber, wie es weitergeht. Nach fünf Jahren Aufenthalt haben die Betroffenen ein Anrecht auf eine Aufenthaltsbewilligung (eine so genannte B-Bewilligung). Sollen die Flüchtlinge dennoch in die Ukraine zurückkehren müssen, sobald eine Rückkehr zumutbar ist? Oder sollen sie in der Schweiz bleiben dürfen, sofern sie eine Arbeit gefunden haben und die Kinder die Schule besuchen? Debatte im «Forum» In der Live-Diskussionssendung «Forum» diskutieren: - Konstanze Burkard, Leiterin Kommunikation der Schweizerischen Flüchtlingshilfe. Sie fordert, dass die Geflüchteten eine Bleibeperspektive erhalten sollen. - Walter Gartmann, SVP-Nationalrat aus dem Kanton St. Gallen. Er verlangt, dass die Geflüchteten nur solange in der Schweiz bleiben dürfen, so lange sie in Gefahr sind.
Die Migros hat ein Vitaminwasser aus seinem Sortiment genommen, weil ein Influencer, der sonst auf der Strasse vor der Kamera schlecht Popsongs singt, auf seinem Zweitkanal rechtsextreme Parolen skandiert. Blick-online ist natürlich sofort zur Stelle und fragt: „Sollen sich Influencer politisch äussern oder nicht?“ Wir leben in der lustigsten und traurigsten aller Realitäten: Kennst du XY? Nein, wer ist das? HEY DER HAT 5,5 MIO FOLLOWER AUF TIKTOK. Und ist jetzt ein Getränk in meiner Migros. Ausserdem geht‘s um Nazi-Kampf-Clubs im Aerobic Dress, Investments im männlichen Intimbereich und um die Kommentarspaltenfrage: „Warum müssen alle in Zürich wohnen!?“ Nun, weil nicht alle das Glück haben, in Dietikon geboren zu sein!Mumford & Kaiser - hier könnte Ihre Werbung stehen.
Was heute wichtig ist: Das iranische Regime plant für den Fall eines US Angriffs, große Unsicherheit nach der US-Gerichtsentscheidung gegen Trump Zoll-Politik und Asylbewerber in Deutschland sollen schneller arbeiten können.
Wurzel, Steffen www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Was heute wichtig ist: Das iranische Regime plant für den Fall eines US Angriffs, große Unsicherheit nach der US-Gerichtsentscheidung gegen Trump Zoll-Politik und Asylbewerber in Deutschland sollen schneller arbeiten können.
Der Titel der heutigen Episode ist: Digitale Kolonie oder Souveränität? Europa steckt in einer Reihe von Herausforderungen, eine davon ist, wie wir die immer durchdringendere Digitalisierung zu unserem Vorteil nutzen und die damit verbundenen Risiken minimieren können. Ich freue mich besonders, für dieses sehr wichtige Thema zwei Gesprächspartner zu haben: Wilfried Jäger und Kevin Mallinger. Wilfried hat in Wien technische Physik studiert und anschließend eine Postdoc-Stelle im Bereich „Industrial Policy” am MIT in den USA angenommen. Danach war er als Berater mit Schwerpunkt IT-Einsatz tätig. Seine Konzernlaufbahn konzentrierte sich auf physische Infrastrukturen, zunächst im Bereich Eisenbahn und später im Rechenzentrumsbetrieb. Diese Tätigkeit hatte er auch in der Verwaltung inne, bis er vor ca. 8 Jahren den Schwerpunkt auf KI in der Verwaltung legte. Seine Interessensschwerpunkte sind digitale Infrastrukturen und Open-Source-Software. Neben der beruflichen Tätigkeit, und dies ist für diese Episode ebenfalls sehr wichtig, hat er vor mehr als 15 Jahren den Verein OSSBIG mitgegründet, der das Thema Unabhängigkeit und Souveränität auf unterschiedlichen Ebenen propagiert. Kevin ist Leiter der Forschungsgruppe Complexity and Resilience und verantwortlich für die anwendungsorientiere Forschung im Forschungszentrum SBA Research in Wien.Er ist im Bereich der Informatik und Komplexitätsforschung mit einem besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Technologien. Außerdem leitet er bei der Österreichischen Computer Gesellschaft die Arbeitsgruppe Informatik und Nachhaltigkeit. Digitale Souveränität ist aktuell in aller Munde, besonders in Europa, aber ist es schlicht ein Buzzword, alter Wein in neuen Schläuchen oder relevant und wichtig? Ich nehme in diesem Podcast von Buzzword-Themen Abstand. Daher ist es aus meiner Beobachtung eine wesentliche Diskussion, die wohl seit mindestens 25 Jahren schwelt, und gerade wieder gehyped wird, dennoch aber von fundamentaler Bedeutung ist. Aber zunächst gehen wir einen Schritt zurück: Viele Zuhörer sind keine Techniker — warum ist Software und digitale Souveränität überhaupt ein Thema? Vor einigen Jahrzehnten war es noch schwer, die gesellschaftliche Bedeutung in der Breite der Gesellschaft klar genug zu machen, auch wenn die technisch/ökonomische schon einigen klar war. So erklärt sich unter anderem auch die Gründung der OSSBIG, von der Wilfried erzählt. Digitalisierung hat nun die gesamte Gesellschaft sehr offensichtlich in jeder alltäglichen Dimension durchdrungen — damit werden auch Abhängigkeiten und Gefahren in der Breite deutlicher. Was ist somit unter der Plattformisierung digitaler Infrastrukturen zu verstehen? Was sind die Folgen? Die gesamte Prozesskette ist ungleich komplexer geworden und damit natürlich auch die Fortpflanzung von Fehlern und Abhängigkeiten ausgeprägter. Hinzu kommt der evolutionäre Aspekt von Technik, das heißt, Neues wird immer auch auf Altem aufgebaut, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Situation ist eben keine rein technische mehr, sondern ist zu einer komplexen Gemengelage aus technischen, geopolitischen, militärischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher. Wie sehen wir digitale Souveränität und Autonomie? Wer ist souverän, in welcher Hinsicht? Welche Rolle spielen andere Schlagworte in diesem Umfeld, etwa Komplexität, Open Source und Open Protocol, Netzwerkeffekte? Ein Indikator für die Explosion an IT-Services und Diensten und daraus folgender Komplexität: »Wir haben IPV6 eingeführt, weil wir mussten — das hat mehr IP-Adressen als es Atome im Weltall gibt.« Welche Rolle spielen Marktmechanismen in diesem Kontext? Wie werden neue Technologien eingeführt? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? »Aus Spaß wird Ernst und aus Ernst wird Infrastruktur.« Technik ist meist ein zweischneidiges Schwert: »Auf der einen Seite gewinnen wir Freiheiten, auf der anderen Seite schaffen wir Abhängigkeiten auf einer anderen, meist systemischen Ebene.« Diese Abhängkeiten, diese Infrastruktur muss heute sogar global betrachtet werden. Single Points of Failure sind nicht mehr theoretisch, sondern immer wieder zu beobachten. »Durch die Komplexität verlieren wir den Überblick.« Abhängigkeiten gehen weit über die IT hinaus und sind teiweise zirkulär. Was bedeutet dies konkret? Software ist zwar ein virtuelles Gut, aber wird dadurch noch schneller weltumspannend wirksam. Wie wirkt Evolution in der Software? innerhalb einer Organisation marktwirtschaftlicher Wettbewerb zwischen Unternehmen Open Source — wir funktioniert Evolution hier? Welche Auswirkungen hat das auf Eigentumsrechte, Verantwortlichkeit, Motivation, Zentralität vs. Dezentralität? Wer hat noch Kontrolle über die Systeme, die entwickelt werden und die sich evolutionär weiterentwickeln? Es kommen wieder die häufig genannten Fragen auf: Wo findet Steuerung und Kontrolle statt und wo soll sie vernünftigerweise stattfinden? Kann man Komplexität überhaupt sinnvoll zentralisieren? »Der Steuerungsmechanismus kann nicht weniger komplex sein als das System selber.« Kehren wir also wieder zu den frühen kybernetischen Erkenntnissen und Problemen zurück? Das wurde von W. Ross Ashby (und Stafford Beer) als Law of Requisite Variety bezeichnet. Was ist Edge Computing? Wie können verteilte Ansätze hier weiterhelfen? Aber wie schafft man die Abwägung zwischen größeren strategischen Überlegungen und operativen taktischen Entscheidungen? Wie lösen wir das Koordinationsproblem? Warum ist es weiter problematisch, Open Source und kommerzielle Software klar trennen zu wollen? Was ist nun die Überlappung zwischen Open Source/Protocol und Souveränität? »Souveränität bedeutet, dass ich genügend Handlungsoptionen in einem komplexen Umfeld habe. Jeder Mechanismus, der mir das ermöglicht, erhöht meine Souveränität.« Was sind Software-agnostische Daten? Was sind Protokolle und warum sind solche, die sich als Standard etabliert haben, kaum mehr wegzubekommen? Was bedeutet dies im Kontext der digitalen Souveränität? Software — alles schnell, Programme von gestern spielen keine Rolle mehr, jeden Tag eine neue App? Oder läuft wesentliche Software über Jahrzehnte, oder noch länger? Und die Daten, mit denen operiert wird, haben noch wesentlich längere Lebenszyklen. Wie gehen wir im Zeitalter der Digitalisierung damit um? Es gibt auch in der Privatindustrie Beispiele, wo Geschäftsfälle Daten und Code über ein Jahrhundert gewartet und betrieben werden müssen. Was bedeutet dies vor allem auch für die gesellschaftliche Kontrolle dieser Infrastrukturen. Ich provoziere: Wenn wir aber der Realität der letzten Jahrzehnte ins Auge blicken so sind wir (in Europa) nicht längst eine digitale Kolonie und versuchen jetzt den Zwergenaufstand? Kein einziges der weltweit größten 25 Unternehmen (die ersten zehn fast ausschließlich IT-Unternehmen) ist europäisch und auch in einer Bewertung kritischer Technologien und deren Führerschaft spielt Europa keine Rolle. Haben wir also in Europa in allen wesentlichen Aspekten den Anschluss verloren? Was gibt es überhaupt noch zu tun? Wilfried bringt die »Gegenprovokation«: »Jedes System erlebt, bevor es zusammenkracht, seine große Blüte.« Wer wird gewinnen? Der Tyrannosaurus Rex oder die Säugetiere? Ist diese Metapher zutreffend? Welche unserer Provokationen gewinnt?
Die Gefängnisse im Kanton St. Gallen sind voll oder sogar übervoll. Die St. Galler Regierung will deshalb die Kleingefängnisse Uznach und Bazenheid wieder in Betrieb nehmen. Dafür will sie einen Nachtragskredit beim Kantonsrat beantragen. Weitere Themen: · TG: Dreckiges Trinkwasser in Stettfurt: Ort der Verunreinigung ist nun bekannt · AR: Die ungewöhnliche Geschichte von Werner Hugener und vom Werkpark in Gais
Innenminister Dobrindt will Asylbewerbern schneller eine Arbeitserlaubnis erteilen.
Woher kommen wir Menschen? Warum glauben wir an die Würde des Menschen? Warum ist die Welt zugleich wunderschön, aber auch ein Ort voller Gewalt und Trauer? Gibt es Hoffnung für unseren Planeten? Diesen Fragen gehen wir in unserer Predigtserie «Genesis» nach. Du bist herzlich eingeladen!
Woher kommen wir Menschen? Warum glauben wir an die Würde des Menschen? Warum ist die Welt zugleich wunderschön, aber auch ein Ort voller Gewalt und Trauer? Gibt es Hoffnung für unseren Planeten? Diesen Fragen gehen wir in unserer Predigtserie «Genesis» nach. Du bist herzlich eingeladen!
Woher kommen wir Menschen? Warum glauben wir an die Würde des Menschen? Warum ist die Welt zugleich wunderschön, aber auch ein Ort voller Gewalt und Trauer? Gibt es Hoffnung für unseren Planeten? Diesen Fragen gehen wir in unserer Predigtserie «Genesis» nach. Du bist herzlich eingeladen!
Die Bahn schafft Bodycams für ihre Mitarbeitenden an. Ein wichtiges Signal an Fahrgäste und Personal, sagt Soziologe Dirk Baier. Wer etwas gegen Gewalt tun wolle, müsse aber viel breiter agieren: Dazu müsse man Menschen und Gesellschaft verändern. Hoffmeister, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Steuer-Abzocke auf Kapitalerträge: Papiergewinne sollen versteuert werden. In Holland hat gerade ein Gesetz die erste Hürde passiert, das Luftgewinne besteuern will. Hier einige Simulationen zur Wirkung einer solchen Steuer. Spoiler: Sie macht Altersvorsorge praktisch unmöglich. Beispielrechnung zum Gedankenexperiment: https://x.com/BitcoinNewsCom/status/2021978390870347923?s=20 Vereinfachte Berechnung bei Null-Volatilität und mit Freibetrag: https://x.com/EneNoob/status/2014629098518139344?s=20 WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK Das Vermögensteuer-Paradoxon: Strategische Fehlanreize Das deutsche Bundesverfassungsgericht rügte die Vermögensteuer 1997 nicht aus moralischen Gründen, sondern wegen Verstoßes gegen das Gleichheitsprinzip: Die Unterbewertung von Immobilien gegenüber Geldvermögen verzerrte das Spielfeld. Eine Steuer auf unrealisierte Gewinne ist faktisch eine jährliche Vermögensteuer mit variablem Hebel. Frankreichs Erfahrung zeigt das Ergebnis: Die Kapitalflucht war so massiv, dass die Mindereinnahmen bei anderen Steuerarten den Ertrag der neuen Steuer bei weitem übertrafen. Der Staat spielt hier gegen seine eigenen langfristigen Interessen. Das Liquiditäts-Dilemma: Erzwungene Liquidation Wer ein hohes Vermögen auf dem Papier besitzt, aber über wenig Bargeld verfügt – wie ein Startup-Gründer oder ein Landwirt –, wird durch eine Steuer auf fiktive Gewinne zu einem verlustreichen Schritt gezwungen: dem Teilverkauf seiner Substanz. Wer Anteile veräußern muss, um Steuern auf einen theoretischen Buchwert zu zahlen, verliert strategischen Einfluss und die Motivation, das Unternehmen weiter zu skalieren. Internationaler Standortwettbewerb: Bestrafung für den Verbleib Viele Länder kennen eine Wegzugsbesteuerung – eine einmalige Gebühr beim Verlassen des Spielfelds. Der niederländische Vorstoß geht weiter: Er führt eine permanente Gebühr für die bloße Teilnahme am heimischen Markt ein. Wenn ein Land einseitig die Regeln verschärft, während die Nachbarn stabil bleiben, provoziert dies Ausweichreaktionen, die den Standort nachhaltig schwächen. Verhaltensökonomik: Die Gefahr der Panikverkäufe Verluste wiegen in der menschlichen Wahrnehmung etwa doppelt so schwer wie Gewinne. Sinken die Kurse nach einem Steuerstichtag, müssen viele Anleger gleichzeitig verkaufen, um die Steuerschuld für Gewinne zu begleichen, die auf dem Papier längst wieder verschwunden sind. Dies kann Marktabstürze wie eine Lawine beschleunigen. Die Asymmetrie des Verlustvortrags Der Staat partizipiert bei Buchgewinnen sofort durch eine cash-wirksame Zahlung. Verluste hingegen werden meist nur als steuerlicher Vortrag für die Zukunft gewährt. Die sofortige Zahlung entzieht dem Anleger Kapital, das nicht mehr für Zinseszinsen arbeiten kann. Der Staat agiert als Partner, der die Gewinne sofort einstreicht, sich aber bei den Verlusten auf einen Gutschein für später zurückzieht. Hinweis: Die angegebenen Links können Affiliate-Links sein, bei denen ich eine Provision bekomme. Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz- oder Medizinkanal. Der Inhalt meiner Videos bzw. Podcasts dient ausschließlich zur allgemeinen Information und ist kein finanzieller oder medizinischer Rat oder gar eine persönliche Empfehlung. Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/ X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck
Der Bundesrat schlägt vor, für die Aufrüstung der Armee die Mehrwertsteuer um 0,8 Prozentpunkte zu erhöhen. Auf der bürgerlichen Seite ist man sich einig, dass das Militär mehr Geld braucht, doch der Vorschlag mit der Mehrwertsteuer stösst teils auf Widerstand. Woher sollen die zusätzlichen Milliarden für die Armee kommen? Soll die Mehrwertsteuer erhöht werden? Soll in anderen Bereichen gespart werden? Sollen andere Finanzierungsquellen angezapft werden – etwa eine Gewinnsteuer auf Immobilien? In der «Politik Debatte» diskutieren: · Reto Nause, Nationalrat Die Mitte, BE · Michael Götte, Nationalrat SVP, SG
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Ökonom Dr. Hanno Lustig, Professor für Finanzwesen an der Stanford University in Kalifornien, brachte angesichts der Eurobond-Diskussion das aktuelle europäische Finanzproblem mit zwei Sätzen auf den Punkt: „Hey Mitbewohner, ich stoße an mein Kreditkartenlimit. Sollen wir uns eine gemeinsame Kreditkarte zulegen?” (a. d. Engl.) Schon seit Jahren drängen die Eurozonen-Mitbewohner Frankreich und Italien darauf, Zugriff auf die deutsche Kreditkarte zu bekommen. Mit Erfolg, wie der „Wiederaufbaufonds“ und jüngst die Ukrainehilfe unterstreichen. Mit dem Argument, man könne doch nur mit gemeinsamen Schulden die EU „retten“ und die Verteidigungsfähigkeit herstellen, läuft jetzt der Generalangriff. Diese für Deutschland schädliche Position wird mittlerweile sogar von der Bundesbank und der Deutschen Bank unterstützt. Die Risiken einer Vergemeinschaftung der Haftung werden dabei offenbar unterschätzt. Steigende Schuldenstände in Frankreich und Italien, ungelöste Strukturprobleme im Euroraum und fehlende politische Integration werfen die Frage auf, ob gemeinsame Anleihen wirklich Stabilität schaffen – oder lediglich nationale Reformverweigerung finanzieren.Wie eine solide Finanzarchitektur des Euro aussehen könnte, hat Dr. Jörg König, Ökonom bei der Stiftung Marktwirtschaft, in Folge 242 Falsche Medizin erklärt. König erläutert Reformvorschläge für die europäischen Fiskalregeln, darunter mehr Marktdisziplin durch sogenannte Accountability Bonds, besicherte Staatsanleihen und eine geordnete Staateninsolvenz. Im Zentrum steht aber die grundsätzliche Frage, wie fiskalische Eigenverantwortung im Euroraum gestärkt werden kann – statt über gemeinsame Schulden neue Haftungsrisiken zu schaffen. Angesichts der aktuellen Eurobond-Debatte ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was Jürgen Klopp macht, bleibt nebulös, Ole Werner steht für neue Sachlichkeit und im Kader bröckelt die Achse. Ulli Kroemer über ein Leipzig im Umbruch vor fast leeren Pressekonferenzen.
In der neuen Folge Spieltach gibt es wenig zu lachen für die beiden Karnevalsjecken vom Rhein. Gladbach kriselt weiter, Köln kann keine Topspiele gewinnen und Marcel und Yannik wünschen sich nichts sehnlicher als eine gute alte Ecke. Die Dortmunder wissen die Standards umso besser für sich zu nutzen. Doch wie gehen wir mit der neuen Eckballvariante a la Arsenal um? Sollen es sich mehr Vereine zu nutzen machen? Müssen die Torhüter besser geschützt oder Ecken gleich ganz abgeschafft werden? Kontroverse Diskussionen im Spieltach 22! TIMESTAMPS:(00:00) HSV vs. Union(17:22) Standardtore: BVB und Leverkusen mit reichlich Toren nach Ecken(40:11) Gladbach taumelt beim Heimdebut von Riera(51:50) Stuttgart vs. Köln(63:35) QuizJETZT PATRON WERDEN:https://patreon.com/derspieltachWERDE TEIL DER COMMUNITY:https://discord.gg/bmsxDkwcqTJETZT BEI KICKTIPP TEILNEHMEN:https://kicktipp.de/spieltach
Woher kommen wir Menschen? Warum glauben wir an die Würde des Menschen? Warum ist die Welt zugleich wunderschön, aber auch ein Ort voller Gewalt und Trauer? Gibt es Hoffnung für unseren Planeten? Diesen Fragen gehen wir in unserer Predigtserie «Genesis» nach. Du bist herzlich eingeladen!
Woher kommen wir Menschen? Warum glauben wir an die Würde des Menschen? Warum ist die Welt zugleich wunderschön, aber auch ein Ort voller Gewalt und Trauer? Gibt es Hoffnung für unseren Planeten? Diesen Fragen gehen wir in unserer Predigtserie «Genesis» nach. Du bist herzlich eingeladen!
Letzte Woche habe ich hier über den unendlichen Run im Online-Hamsterrad gesprochen. Dem Gefühl, dass alle anderen immer mehr wissen und der ständigen Angst, etwas zu verpassen. Wir alle sind permanent überfordert von all den Informationen, leiden unter Information-Overload, und fühlen uns doch schlechter informiert. Der Kopf ist voll, das Hirn ist leer. Was tun? Es gibt Dutzende Ratgeber über die «Hirnpower» und «richtiges», «besseres» oder «cleveres» Lernen. Aber eigentlich mache ich mir vor allem Sorgen darüber, was mein geplagtes Gehirn nicht behalten kann. Wie hiess jetzt nochmal die Nachbarin, die Französisch unterrichtet? Warum war Werther bei Lotte? An welche Länder grenzt Marokko? Hab ich die Kaffeemaschine ausgeschaltet? Und wo ist eigentlich mein Schlüssel? Von wegen Hirnpower: Ich glaube, mein Gehirn ist ein Versager. Wirklich gut ist es nur im Vergessen. Doch dann bin ich auf die Geschichte der Kalifornierin Jill Price gestossen. Sie suchte Hilfe beim Neurobiologen James McGaugh, weil sie nichts vergessen kann. Immer, wenn sie ein Datum sehe, kehre sie automatisch gedanklich zurück und erinnere sich daran, wo sie damals war und was sie tat. Ihr gehe jeder Tag ihres ganzen Lebens durch den Kopf. Sie bat den Neurobiologen um Hilfe und schrieb ihm: «Es macht mich verrückt!» Vielleicht meint es mein Hirn also gut mit mir, wenn es vergisst? Sollen wir also gegen das Vergessen gar nicht ankämpfen und es als Teil unseres Wesens akzeptieren? Vielleicht sogar als Geschenk?Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Er droht mit hohen Zöllen, beleidigt Bundesrätin Karin-Keller Sutter und die Schweiz öffentlich am WEF – und hält die Welt mit seiner unberechenbaren Aussenpolitik in Atem. In der «Arena» diskutiert die Schweizer Politik über den richtigen Umgang mit Donald Trump. Der laute Trump und die leise Schweiz: So lässt sich der Auftritt des US-Präsidenten am WEF und die darauffolgende Reaktion der offiziellen Schweiz zusammenfassen. Donald Trump machte sich auf der Weltbühne über andere Staatschefs lustig und äffte unter anderem Bundesrätin Karin Keller-Sutter nach. Zudem provozierte der Republikaner in seiner Rede mit der Aussage: «Ohne Amerika ist die Schweiz nichts.» Auch international sorgt Donald Trump pausenlos für Aufsehen und stellt die Weltpolitik vor neue Herausforderungen: der Völkerrechtsbruch in Venezuela, der Besitzanspruch auf Grönland, die Drohungen zu einem Militäreingriff im Iran. Boykottieren oder stillhalten? Während EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der französische Präsident Emmanuel Macron gegenüber Trump am WEF klare Worte fanden, reagierte die Schweiz mit diplomatischer Zurückhaltung. Dass Bundespräsident Guy Parmelin dem US-Präsidenten gar mit dem Satz schmeichelte, «Davos ohne Sie wäre nicht wirklich Davos», wurde im Nachgang kontrovers diskutiert. Sollen die Schweiz und der Bundesrat trotz der laufenden Zollverhandlungen klarere Kante zeigen? Braucht es gar einen Boykott von US-Produkten oder der bevorstehenden Fussball-Weltmeisterschaft in den USA? Und muss die Schweiz sich allgemein enger mit Europa zusammenschliessen im Rahmen dieser internationalen Konflikte oder jetzt erst recht neutral bleiben? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 6. Februar 2026 in der «Arena»: – Benjamin Fischer, Nationalrat SVP/ZH; – Eric Nussbaumer, Nationalrat SP/BL; – Damian Müller, Ständerat FDP/LU; und – Sibel Arslan, Vize-Präsidentin Grüne.
Statt in der Jugendabteilung des Gefängnisses Limmattal sollen straffällige Jugendliche in einer geschlossenen «Überbrückungsstation» untergebracht werden. Nach den Plänen der Zürcher Justizdirektion sollen sie dort wenige Wochen bis Monate in Wohngruppen wohnen und betreut werden. Weitere Themen: · Das EKZ hat 2025 186 Millionen Franken gewinn gemacht · Uber will noch dieses Jahr Robo-Taxis in Zürich einführen · Zürcher Stadtratswahlen: Die Einschätzung des Regionaljournals zu den Wahl-Chancen von Stadtratskandidat Balthasar Glättli (Grüne)
Das Zürcher Kantonsparlament hat sich dafür ausgesprochen, dass nicht nur öffentliche, sondern auch private Alters- und Pflegeheime assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten dulden müssen. Psychiatrien und Gefängnisse sind von der neuen Regelung ausgenommen. Weitere Themen: · Bauarbeiten am Bahnhof Stäfa haben begonnen · Uster soll besser mit Fernwärme erschlossen werden · Zürcher Stadtratswahlen: Die Einschätzung des Regionaljournals zu den Wahl-Chancen von Stadträtin Karin Rykart (Grüne) und FDP-Kandidatin Marita Verbali
Nicht nur öffentliche, sondern auch private Heime und Spitäler sollen künftig Sterbehilfeorganisationen in ihre Räumlichkeiten lassen. Das will der Zürcher Kantonsrat. In den kommenden Wochen berät er erneut über eine Initiative und einen Gegenvorschlag. Weitere Themen: · Zu hohe Löhne für vier Richterinnen und Richter des Sozialversicherungsgerichts · Mirlind Kryeziu wechselt zum FC Winterthur · «Lüdi singt zur Maschine» feierte Premiere im Fabriktheater
Im neuen Wochenkommentar geht es heute um weitere gezielte Schritte der besten Regierung aller Zeiten, um jetzt sofort die Bürger zu entlasten! Endlich wird der Spargel billiger! Und: Es geht darum, dass die Erdverkochung auf wundersame Weise im Schnee erstickt.
Am 8. März stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über eine grundlegende Änderung des Steuersystems ab. Sollen verheiratete Paare in Zukunft einzeln besteuert werden – individuell – und nicht mehr als Ehegemeinschaft?Die Befürworterinnen und Befürworter der Individualbesteuerung erhoffen sich davon mehr Gleichstellung: Beim aktuellen Modell lohnt sich ein niederprozentiges Arbeitspensum kaum, was vielfach Frauen mit Familie vom Arbeitsleben fernhält.Die Gegnerinnen und Gegner warnen vor komplexeren Abläufen und beträchtlichem Mehraufwand, sollte die Individualbesteuerung angenommen werden. Zudem warnen sie vor Steuerausfällen.Was stimmt? Wie würde ein Wechsel zur Individualbestuerung funktionieren? Und wer würde davon profitieren?In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt Iwan Städler, Autor im Ressort Politik & Wirtschaft, was man über die Individualbesteuerung wissen muss und was von der Abstimmung zu erwarten ist.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterMehr Informationen zur Abstimmung: Ehepartner künftig getrennt besteuern? Was Sie für die Abstimmung wissen müssenInterview zur Individualbesteuerung: «40 Prozent der Verheirateten müssten höhere Steuern zahlen, wenn es zu keinen Ausfällen kommen soll»Finden Sie mit wenigen Klicks heraus, ob Sie mehr oder weniger Steuern zahlen müsstenSie heiraten nicht – wegen der Steuern64 Prozent Ja: Abschaffung der Heiratsstrafe startet mit grossem Vorsprung Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Viele Fasnachts-Cliquen und guggen üben traditionell in den Langen Erlen für die Basler Fasnacht. Sie üben dort ihre Märsche. In den letzten Jahren sorgte das für Ärger, es kam sogar zu einer Attacke mit Pfefferspray. Deshalb gibt es jetzt Schilder mit Benimmregeln. Ausserdem Thema: · Beanstandungen bei Gefahrenguttransporten
Lischka, Gregor www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Was in Basel-Stadt bereits möglich ist, wird jetzt auf der Landschaft diskutiert. Sollen auch Ausländerinnen und Ausländer bei der Polizei arbeiten dürfen. Damit hat sich am Donnerstag der Landrat beschäftigt. Ausserdem: · Warum wird eine EVP-Politikerin homophob angefeindet - hat das mit dem freikirchlichen Umfeld zu tun? · Die Ruine in Waldenburg muss saniert werden · Eine neue, aber auch altehrwürdige Adresse für Kunst in Basel
Hasselmann, Silke www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Verkehrslage in NRW weniger dramatisch als befürchtet. Für Trinkwasser gelten ab heute neue Qualitätswerte. Von Caro Köhler.
Schröder, Tomma www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Teste jetzt dein Hörverständnis!Transkript Deutsch-Englisch & Wortschatzerklärungen & Übungen gibt's hierThema der Folge:In der heutigen Folge von Deutsches Geplapper geht es um eine Frage, die Flemming und Amelie immer wieder bewegt: Sollen wir Deutschland verlassen oder doch lieber bleiben? Wir sprechen darüber, was für uns ganz persönlich dafür und dagegen spricht und beleuchten die für uns wichtigsten Vor- und Nachteile vom Leben in Deutschland.Hör dir die ganze Folge an, um deinen Wortschatz ganz einfach zu erweitern - mit natürlichen Gesprächen auf Deutsch!Welches Thema sollen Amelie und Flemming besprechen? Sag es uns!Per Instagram: https://www.instagram.com/deutschesgeplapper.podcast?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==Per Mail an: flemming@naturalfluentgerman.comWEITERE LERNANGEBOTE