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Charisma ist nicht das, was viele denken. Ich saß in einer Runde mit mehreren Unternehmern. Einer war laut. Hat dominiert. Hat viel geredet. Alle haben zugehört. Und dann war da noch ein anderer. Ruhig. Klar. Wenig Worte. Aber jedes Mal, wenn er gesprochen hat, war der Raum still. Und alle haben sich automatisch ausgerichtet. Genau da wird der Unterschied sichtbar: Das eine ist Lautstärke. Das andere ist Wirkung. Viele verwechseln Charisma mit Auftreten. Mit Präsenz. Mit Technik. Aber Charisma entsteht nicht im Verhalten. Es entsteht vorher. Wenn jemand innerlich klar ist, wird er eindeutig. Und diese Eindeutigkeit ist spürbar. Unabhängig von Worten. KI verstärkt genau das: Inhalte werden austauschbar. Was bleibt, ist die Person dahinter. Und genau deshalb wird Charisma gerade neu definiert. Die ganze Folge dazu: „Was modernes Charisma wirklich ist (und was du komplett falsch verstehst)“ Ich wünsche dir ein Charisma-Aha, trau dich DU zu sein, deine Silke und ein Lächeln. In Podcastfolge #369 „Wie ruhige Menschen Zuhörer fesseln – mit MODERNEM Charisma“, erfährst du unter anderem: ✨ Wieso Lautstärke wie Wirkung aussieht, aber keine echte Anziehung schafft. ✨ Was passiert, wenn alle dich hören – aber niemand dich wirklich spürt. ✨ Warum Charisma nicht dort beginnt, wo andere zuschauen. ✨
KI ersetzt nicht deinen Job. KI ersetzt Menschen, die unklar sind. Zwei Menschen. Gleich viel Erfahrung. Gleich viel Wissen. Einer wird gebucht. Der andere wird übersehen. Der Unterschied ist nicht Können. Der Unterschied ist Klarheit. Früher konntest du mit Wissen gewinnen. Heute liefert dir jede KI in Sekunden bessere Antworten als der Durchschnitt. Das heißt: Dein Vorteil liegt nicht mehr im Was. Sondern im Wer. KI wirkt wie ein Verstärker. Sie hebt alles auf ein ähnliches Niveau. Und dann passiert Selektion: Wer klar ist, wird sichtbar. Wer unklar ist, wird austauschbar. Das zeigt sich in jedem Gespräch: „Klingt gut“ – aber keine Entscheidung. Nicht, weil das Angebot schlecht ist. Sondern weil die Eindeutigkeit fehlt. Eine einfache Frage: Wofür steht jemand konkret – in einem Satz? Wenn das länger als 10 Sekunden dauert, liegt genau da der Hebel. Die ganze Folge dazu: „Du wirst gerade ersetzt – wenn du dich nicht klar hast“ Ich wünsche dir ein Charisma-Aha, trau dich DU zu sein, deine Silke und ein Lächeln. In Podcastfolge #367 „Wer durch KI JETZT vom Markt gefegt wird – und wer nicht“, erfährst du unter anderem: ✨ Warum zwei Menschen das Gleiche können – und trotzdem nur einer Zukunft hat. ✨ Warum Fleiß dich nicht schützt, wenn niemand spürt, wofür du stehst. ✨ Weshalb deine Persönlichkeit jetzt stärker zählt als dein Lebenslauf. ✨
Mit dem preisgekrönten Journalisten, Juristen und Autoren Ronen Steinke hat MuK über die Grenzen staatlichen Eingreifens, gute Streitkultur in Großbritannien, was es bedeutet, wenn man von taz und faz gleichzeitig gelobt wird, die Eindeutigkeit von Beleidigungen im juristischen Kontext, inspirierende Diskussionen mit Zuhörern auf seiner Lesereise und vieles mehr gesprochen. Sein neuestes Buch "Meinungsfreiheit - Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken - und wie wir es verteidigen" ist am 27.02. im Berlin Verlag erschienen.
In der heutigen Folge von "Die Frage der Moral" haben wir einen besonders spannenden Konflikt aus dem Leben einer Hörerin aus Wels, Elena. Sie ist besorgt über die Urlaubspläne ihres Freundes, der sich für drei Wochen mit seinen Kumpels in den Urlaub verabschieden möchte. Diese Entscheidung sorgt bei ihr für Unmut, da es bedeutet, dass kaum Zeit für gemeinsame Urlaubsaktivitäten bleibt. Ist ihr Ärger also berechtigt? Und wie sollte sie ihrem Freund gegenüber auftreten, um ihre Gefühle zu kommunizieren? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion und haben zahlreiche Hörer mobilisiert, die ihre Meinungen und Erfahrungen via Social Media und Hotlines teilen. Die ersten Reaktionen aus der Community sind direkt und differenziert. Viele Hörer neigen dazu, Elena zu unterstützen. So äußert Claudia, dass es einfach nicht in Ordnung sei, wenn in einer Beziehung einer der Partner mehr Zeit mit Freunden verbringt als miteinander. Ein anderer Hörer, Johannes, schildert, dass seine Frau und er selbst auch privat Urlaub mit Freunden machen, jedoch die Wichtigkeit der Kommunikation betont. Hanna, die die Social Media Präsenz überwacht, sorgt für einen lebhaften Austausch und bringt unterschiedliche Perspektiven ins Spiel, indem sie die Stimmen der Zuhörer kurzerhand zusammenfasst. Ein weiteres Highlight sind die WhatsApp-Nachrichten, über die Hörerin Doris zu Wort kommt. Sie bringt zum Ausdruck, dass auch sie die lange Abwesenheit des Freundes als problematisch empfindet und hinterfragt, was mit der Beziehung geschieht, wenn der Partner sich für einen längeren Zeitraum von ihr abwendet. Die Frage, ob das auf eine mangelnde Priorität hinweist, wird vielerorts aufgeworfen. Diese Bedenken werden durch weitere Hörer, wie Gerhard aus Kirchdorf oder Birgit aus Freistaat, verstärkt, die bedeuten, dass es bei einer so langen Abwesenheit klärende Gespräche über die Beziehung notwendig sind. Das Gespräch wandert auch in eine persönliche Richtung, als Hanna anspricht, dass sie selbst in einer Beziehung ähnliche Freiräume hat und ihren Freund während seiner Urlaube nicht kontrolliert. Hier zeigt sich eine interessante Divergenz: Während einige an der Eindeutigkeit der Beziehung zweifeln, gibt es auch Paare, die sich durch solche Freiräume nicht gestört fühlen. Ein weiterer Hörer bringt den Gedanken ein, dass Männerurlaube nicht übertrieben langfristig sein sollten und schlägt vor, dass die Unvereinbarkeit von Interessen einer kritischen Reflexion bedarf. Der Verlauf des Podcasts wird durch die Analyse von Live-Coach Constanze Hill abgerundet, die die emotionale Komplexität der Sache umfassend behandelt. Sie regt an, die Art des Urlaubs zu hinterfragen. Ist dieser Urlaub ein einmaliges Erlebnis, das den Entschluss rechtfertigt, oder handelt es sich um ein bloßes Party-Wochenende, das Fragen aufwirft? Ihre Analyse schlüsselt die Bedeutung von Prioritäten und der Kommunikation innerhalb einer Beziehung auf, und sie fordert Elena auf, ihre Bedenken direkt anzusprechen und das Gefühl, zu kurz zu kommen, ernst zu nehmen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Folge von "Die Frage der Moral" durch die vielen Rückmeldungen der Zuhörer eine lebendige und tiefgründige Diskussion über den Wert von Paarzeit im Vergleich zu individuellen Freiräumen entfaltet hat. Die Einsichten sind ein hervorragender Anstoß für Zuhörer in ähnlichen Situationen, ihre eigenen Beziehungen zu reflektieren und möglicherweise offene Gespräche über Prioritäten zu führen. Wie immer bleibt die Frage spannend, welches Urteil die Hörer gefällt haben und ob Elenas Anliegen sich klären lässt – die Diskussion bleibt auch in der weiteren Folge lebendig.
In der heutigen Folge von "Die Frage der Moral" haben wir einen besonders spannenden Konflikt aus dem Leben einer Hörerin aus Wels, Elena. Sie ist besorgt über die Urlaubspläne ihres Freundes, der sich für drei Wochen mit seinen Kumpels in den Urlaub verabschieden möchte. Diese Entscheidung sorgt bei ihr für Unmut, da es bedeutet, dass kaum Zeit für gemeinsame Urlaubsaktivitäten bleibt. Ist ihr Ärger also berechtigt? Und wie sollte sie ihrem Freund gegenüber auftreten, um ihre Gefühle zu kommunizieren? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion und haben zahlreiche Hörer mobilisiert, die ihre Meinungen und Erfahrungen via Social Media und Hotlines teilen. Die ersten Reaktionen aus der Community sind direkt und differenziert. Viele Hörer neigen dazu, Elena zu unterstützen. So äußert Claudia, dass es einfach nicht in Ordnung sei, wenn in einer Beziehung einer der Partner mehr Zeit mit Freunden verbringt als miteinander. Ein anderer Hörer, Johannes, schildert, dass seine Frau und er selbst auch privat Urlaub mit Freunden machen, jedoch die Wichtigkeit der Kommunikation betont. Hanna, die die Social Media Präsenz überwacht, sorgt für einen lebhaften Austausch und bringt unterschiedliche Perspektiven ins Spiel, indem sie die Stimmen der Zuhörer kurzerhand zusammenfasst. Ein weiteres Highlight sind die WhatsApp-Nachrichten, über die Hörerin Doris zu Wort kommt. Sie bringt zum Ausdruck, dass auch sie die lange Abwesenheit des Freundes als problematisch empfindet und hinterfragt, was mit der Beziehung geschieht, wenn der Partner sich für einen längeren Zeitraum von ihr abwendet. Die Frage, ob das auf eine mangelnde Priorität hinweist, wird vielerorts aufgeworfen. Diese Bedenken werden durch weitere Hörer, wie Gerhard aus Kirchdorf oder Birgit aus Freistaat, verstärkt, die bedeuten, dass es bei einer so langen Abwesenheit klärende Gespräche über die Beziehung notwendig sind. Das Gespräch wandert auch in eine persönliche Richtung, als Hanna anspricht, dass sie selbst in einer Beziehung ähnliche Freiräume hat und ihren Freund während seiner Urlaube nicht kontrolliert. Hier zeigt sich eine interessante Divergenz: Während einige an der Eindeutigkeit der Beziehung zweifeln, gibt es auch Paare, die sich durch solche Freiräume nicht gestört fühlen. Ein weiterer Hörer bringt den Gedanken ein, dass Männerurlaube nicht übertrieben langfristig sein sollten und schlägt vor, dass die Unvereinbarkeit von Interessen einer kritischen Reflexion bedarf. Der Verlauf des Podcasts wird durch die Analyse von Live-Coach Constanze Hill abgerundet, die die emotionale Komplexität der Sache umfassend behandelt. Sie regt an, die Art des Urlaubs zu hinterfragen. Ist dieser Urlaub ein einmaliges Erlebnis, das den Entschluss rechtfertigt, oder handelt es sich um ein bloßes Party-Wochenende, das Fragen aufwirft? Ihre Analyse schlüsselt die Bedeutung von Prioritäten und der Kommunikation innerhalb einer Beziehung auf, und sie fordert Elena auf, ihre Bedenken direkt anzusprechen und das Gefühl, zu kurz zu kommen, ernst zu nehmen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Folge von "Die Frage der Moral" durch die vielen Rückmeldungen der Zuhörer eine lebendige und tiefgründige Diskussion über den Wert von Paarzeit im Vergleich zu individuellen Freiräumen entfaltet hat. Die Einsichten sind ein hervorragender Anstoß für Zuhörer in ähnlichen Situationen, ihre eigenen Beziehungen zu reflektieren und möglicherweise offene Gespräche über Prioritäten zu führen. Wie immer bleibt die Frage spannend, welches Urteil die Hörer gefällt haben und ob Elenas Anliegen sich klären lässt – die Diskussion bleibt auch in der weiteren Folge lebendig.
Während Teile der deutschen Politik aktuellen US-Forderungen nach einer tieferen Kollaboration im Irankrieg in überraschender Eindeutigkeit widersprechen (wenigstens/immerhin bezüglich der Straße von Hormus), fordern manche deutsche Medien die gefährliche weitere Verstrickung Deutschlands in diesen Krieg. Die Bundesregierung agiert somit (momentan, selektiv) beim Irankrieg vorsichtiger, als von so manchem Mainstream-Journalisten gefordert – wahrscheinlich deuten die ihreWeiterlesen
Der Möglichmacher Podcast mit Jan Schmiedel - Erkennen ist krasser als tun!
Was passiert, wenn Multipotenzial auf eine Gesellschaft trifft, die Eindeutigkeit fordert? Im Gespräch mit Donatus Minio betreten wir das Spannungsfeld zwischen Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Viele reflektierte, sensible, empathische Menschen kennen diese innere Spaltung. Klar im Denken. Unsicher im Fühlen. Stark im Auftreten. Fragil im Inneren. Genau dort setzen wir an. Wir sprechen über mentale Intelligenz als Fähigkeit, die eigene Vielbegabung zu strukturieren, ohne sie zu zähmen. Über mentale Gesundheit als Stabilität in einem kollektiven Stressfeld, das sensible Menschen intensiver wahrnehmen. Wenn eine Gesellschaft im Überlebensmodus läuft, reagiert das Nervensystem. Empathie wird zur Kraftquelle oder zum Energieleck. Ein zentrales Thema ist die Grenze. Donatus bringt das Bild der Chinesischen Mauer ein: Grenzen brauchen Tore. Sie schützen und sie verbinden. Ohne Tore entsteht Isolation. Mit Intuition entsteht Selbstführung. Hier wird Selbstermächtigung konkret – als Macht über das eigene Reagieren, nicht als Dominanz über andere. Wir sprechen über Narzissmus, über den Unterschied zwischen berechtigtem Schutz und pauschaler Abwehr. Über Konzepte im Coaching, die Sicherheit versprechen und Flexibilität verlieren. Multipotenziale dagegen verändern den Weg und behalten das Ziel. Transformationsprozesse beginnen dort, wo starre Identitäten weich werden. Schattenarbeit wird greifbar, wenn Bewunderung und Neid als Hinweis auf ungelebte Anteile verstanden werden. Projektion wird zum Integrationswerkzeug. Perspektivwechsel entsteht, wenn wir erkennen, dass das, was uns triggert, oft ein Teil unserer eigenen Geschichte ist. Wahrhaftigkeit zieht sich durch das Gespräch wie ein roter Faden. Eigene Glaubenssätze prüfen. Konditionierungen erkennen. Rollenbilder verlassen. Mentale Intelligenz heißt hier, Systeme zu durchschauen – gesellschaftliche wie innere. Mentale Gesundheit heißt, sich darin nicht zu verlieren. Selbstermächtigung bedeutet schließlich: Wenn ich keine Macht über mich habe, wer hat sie dann? Ein Gespräch über Identitätsintegration, über Zugehörigkeit ohne Selbstverrat und über Sinn als innere Ausrichtung. Für Menschen, die sich weder reduzieren noch verlieren wollen. Hier findest Du Donatus Webseite: https://donatusminio.de/ Hier geht es zum Buch: https://buchshop.bod.de/ Jan, der moderne Skalde - Worte, die wirken! Ich bin Jan Schmiedel, ein moderner Skalde. Meine Reise ist meine Botschaft – eine Suche nach Klarheit, Wahrheit und dem Mut, sich selbst zu begegnen. In einer Welt, die dich mit Erwartungen und Lärm überflutet, glaube ich daran, dass wahre Freiheit nur entsteht, wenn du bereit bist, deine eigene Dunkelheit zu durchschreiten und dein Licht zu entdecken. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Authentizität. Nicht darum, zu gefallen, sondern darum, zu erkennen, wer du wirklich bist. Ich lade dich ein, die Ketten zu sprengen, die du dir selbst angelegt hast, und den Weg zu gehen, der nur dir gehört. Gemeinsam erforschen wir die Pfade, die zu deinem wahren Selbst führen. Es geht nicht darum, etwas zu tun – es geht darum, zu sein. Zu fühlen. Zu wachsen. Die Weisheit liegt nicht in der Antwort, sondern in der Frage, die du dir selbst stellst. Wenn du bereit bist, die Masken fallen zu lassen und dich deiner eigenen Wahrheit zu stellen, begleite ich dich. Nicht als Lehrer, sondern als Weggefährte. Dein Licht und deine Freiheit sind keine Ziele – sie sind bereits in dir. Mein Weg hat mich dazu gebracht, dass ich eine schwere Depression mit suizidalität und einer komplexern Traumafolgestörung selber geheilt habe. Willst du mehr über diesen Weg erfahren? Finde mich auf meiner Webseite: Wahre Freiheit beginnt mit radikaler Ehrlichkeit – dir selbst gegenüber. #Selbsterkenntnis #JanSchmiedel #ErkennenIstLeben #MentaleFreiheit #Transformation #Perspektivwechsel #Selbstermächtigung #AuthentischSein #LebenImLicht
English Version below In dieser Kurzfolge setzen wir unsere Reise durch die Wiener Digital Humanities im Vorfeld der DHd2026 fort. Zu Gast ist diesmal erneut Tara Andrews, die ein Teil des zentralen Organisationsteams der kommenden Konferenz ist. Zu Beginn der Folge erzählt Tara von ihrem ungewöhnlichen akademischen Werdegang, der sie in die Digital Humanities gebracht hat. In Wien arbeitet sie schwerpunktmäßig an digitaler Text- und Editionsphilologie, an computergestützter Stemmatologie sowie an nachhaltigen Forschungsinfrastrukturen. Mit STEMMAweb hat sie bereits früh ein Werkzeug zur Analyse komplexer Überlieferungszusammenhänge entwickelt, das bis heute aus „reiner Hartnäckigkeit“ weiterlebt. Ihr zentrales aktuelles Projekt ist das RELEVEN, das sich mit Unsicherheit in historischen Daten beschäftigt. Tara und ihr Team fragen darin, wie Zeit-, Raum- und Personendaten für vormoderne Kontexte modelliert werden können, ohne eine trügerische Eindeutigkeit vorzugeben. Gerade für mittelalterliche Geschichte, so Tara, ist es entscheidend, digitale Datenstrukturen zu entwickeln, die historiographische Zweifel und Mehrdeutigkeiten sichtbar machen. Daneben gibt sie Einblicke in die große thematische Bandbreite ihrer Wiener Arbeitsgruppe, die von mittelalterlicher Materialkultur über Prosopographie bis hin zu Fragen kultureller Identitätsbildung reicht. English: In this short episode, we continue our journey through Vienna's Digital Humanities landscape in the run-up to DHd2026. Our guest is Tara Andrews, once again, who is part of the core organising team for the upcoming conference. At the beginning of the episode, Tara reflects on her unconventional academic journey and how it led her to the field of Digital Humanities. In Vienna, she works in the areas of digital textual scholarship and scholarly editing, computational stemmatology, and sustainable research infrastructures. She developed STEMMAweb early on as a tool for analysing complex textual transmission histories, and it is still in use today, largely thanks to her tenacity. Her current main project is RELEVEN, which addresses uncertainty in historical data. In this project, Tara and her team are exploring how temporal, spatial, and personal data in premodern contexts can be modelled without creating a false sense of certainty. Tara argues that, especially for medieval history, it is crucial to design digital data structures that make historiographical doubt and ambiguity visible. She also provides insight into the wide thematic range of her Vienna-based research group, which spans medieval material culture, prosopography, and questions of cultural identity formation.
Wenn deutsche Leitmedien über Venezuela berichten, geschieht dies seit Jahren mit einer auffälligen sprachlichen und moralischen Eindeutigkeit. Begriffe wie „Diktatur“, „Regime“ oder „Failed State“ strukturieren die Berichterstattung und prägen nachhaltig die Wahrnehmung politischer, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen. Sie erscheinen dabei weniger als erklärungsbedürftige Zuschreibungen denn als feststehende Deutungen, die kaum noch erläutert oder hinterfragt werden.Weiterlesen
Schwer vergrippt und reif für den Sylvesterurlaub treffen Sascha und Felix sich am Morgen des Ersten Weihnachtstages. Die Weine sind dem Fest angemessen, die Themen auch: Rückschau auf ein schräges Weinjahr und der Wunsch, bei der Beschreibung von Weinen möge es ein wenig mehr Eindeutigkeit geben. Dazu gibt es eine Ankündigung: Blindflug live in Oberursel bei Frakfurt am 14. Februar 2026 spätnachmittags. Mehr Infos gibt es unter www.blindflug-live.de. Im Glas 200 Monges Reserva blanco aus der Rioja und Ch9dP Reserve des Celestines von Bonneau.
In dieser Sonderfolge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ trifft Lisa Zeitz den amerikanischen Künstler Adam Pendleton – anlässlich seiner Ausstellung "spray light layer emerge" und live aufgenommen im Garten der Berliner Dependance der PACE Gallery, die sich die ehemalige Tankstelle mit der Galerie Judin für besondere Ausstellungsprojekte teilt. Adam Pendleton spricht über die Spannung von Chaos und Regelwerk, die Suche nach Freiheit im Malprozess und politische Entwicklungen im Laufe der Zeit – und darüber, wie Kunst jenseits von Eindeutigkeit einen offenen Denkraum schaffen kann. Der „WELTKUNST-Podcast – Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen produziert.
Lars Rademacher spricht mit Jürgen Schulz über Lehre, Forschung und die Lust an großen Zusammenhängen – von Werberegulierung bis hin zum Mythos.
Am 1. August vor 20 Jahren griff die Verbindlichkeit vieler neuer Rechtschreibregeln - auch an Schulen der meisten Bundesländer. Melanie Kunkel aus der Dudenredaktion blickt auf hitzige Reformdebatten zurück.
Klarheit und Eindeutigkeit – das wünschen wir uns von Führung, der Organisation, unserem Arbeitsleben. Die Realität? Steckt voller Paradoxien. Oft gelingt es uns zwar, so zu tun, als gäbe es die Widersprüche nicht. Dennoch spüren wir sie immer wieder, etwa, wenn wir uns zwischen widersprüchlichen Anforderungen zerrissen fühlen. Die Crux dabei: Paradoxien lassen sich nicht auflösen. Aber es lohnt sich, zu lernen, klug mit ihnen umzugehen.
Den Initiatoren des wichtigen „Manifestes“ zur Friedenspolitik aus der SPD bläst jetzt erwartungsgemäß ein harter Wind unseriöser Meinungsmache entgegen: Die ganz große Koalition der Militaristen fühlt sich in ihrer komfortablen propagandistischen „Eindeutigkeit“ gestört – mache Reaktionen sind entsprechend giftig. Das zeigt aber auch: Die SPD-Friedenspolitiker haben einen Nerv getroffen. Ein Kommentar von Tobias Riegel. DieserWeiterlesen
In ihrem ersten Buch "Das patriarchat der Dinge" ist die Journalistin und Autorin Rebekka Endler der Frage nachgegangen, wie patriarchales Design unsere Umgebung bestimmt. In ihrem zweiten Buch begibt sie sich auf die Suche nach den Ursprüngen des Patriarchats und die Frage, was das mit Geschichtserzählung zu tun hat.
Bundestagswahl 2025 - Manifestation einer vorhersehbaren KatastropheDie Bundestagswahl 2025 als Beleg der Beerdigung des „gesunden Menschenverstandes“ in Deutschland und der Sieg der transatlantischen Kriegstreiber über einen versprochenen „notwendigen Politikwechsel“, der nun definitiv nicht kommen wird, unter Kanzler Merz.Oder: Wie der „Qualitätsjournalismus“ sein Wunschergebnis herbei geschrieben hat und der ungute Verdacht im Raum steht über eine ev. gezielte Wahlmanipulation auf mehreren Ebenen, die einer dringenden Prüfung bedarf.Ein Kommentar von Bodo Schickentanz. Eines der berühmtesten Zitate aus Shakespeares „Hamlet“ ist: „Es ist was faul im Staate Dänemark“ und es ist bitter genug, dass ich meinen Artikel in diesem Tenor beginnen muss, denn, mit der gestrigen Wahl zum 21. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland hat sich etwas manifestiert, das zwar auf den ersten Blick geradezu unauffällig vorhersehbar erscheint, im Detail aber immensen Klärungsbedarf in sich birgt, wozu ich schon mal einen ersten Beitrag leisten möchte.Was war so vorhersehbar?Nun, es galt als gesetzt und hat sich nun erfüllt, dass Friedrich Merz, als Kandidat der stärksten Fraktion im neuen Bundestag, der neue Bundeskanzler sein wird. Es war klar, dass die SPD keinen Blumentopf gewinnen wird, allein die Eindeutigkeit mit der der Wähler sie für die „Ampelregierung“ abgestraft hat ist beeindruckend, allerdings wird die SPD dennoch wieder regieren, was es um so bitterer macht für die Bürger dieses Landes, denen man doch einen „Politikwechsel“ versprochen hat, der aber schon seit Jahrzehnten auf sich warten lässt, gerade bei dieser Koalitions-Konstellation, die uns nun wieder ins Haus steht, und wer tatsächlich glaubt, dass das diesmal was wird, sollte dringend ein Gehirn-CT machen lassen, denn dabei wird sich nur ein gähnender Hohlraum offenbaren, in dem inhaltslose Politikerversprechen zusammen mit Mainstream-Lügen des „Qualitätsjournalismus“ wie Murmeln hin und her rollen.Die beiden zuvor genannten Personengruppen, Politiker und „Qualitätsjournalisten“, können aber mit stolzgeschwellter Brust die Bilanz ziehen: „Mission Accomplished!“...hier weiterlesen: https://apolut.net/manifestation-einer-katastrophe-von-bodo-schickentanz/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Anlässlich des Reformationstags wollen wir in den kommenden zwei Wochen die vier Soli nach Luther bedenken. In der ersten Folge geht es um "Christus allein". Es geht darum, warum diese Aussage in heutigen Zeiten schwierig ist. Sind wir heute stärker erlebnisorientiert? Wie zuverlässig ist die Geschichte, die Natur oder die Erfahrung als Quelle der Gotteserkenntnis? Es geht um die Eindeutigkeit der Existenz und der Liebe Gottes in Jesus Christus. Es geht um die Gemeinde in Galatien, um Kreuz und Auferstehung, um "Christus allein". Was ist die Folge der Liebe? Wieviel Schritte ist Gott auf uns zugegangen? Um diese Fragen geht es in dieser Folge. Die Folge wurde ursprünglich aufgenommen auf der Herbstkonferenz der SMD im Jahr 2017. Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein ist emeritierter Professor für Neues Testament mit Schwerpunkt Evangelienforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er ist Autor, Musiker und hält deutschlandweit Vorträge. https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ https://www.iguw.de/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
Die aktuelle Marktphase ist von enormer Unsicherheit geprägt: Wird es für Bitcoin noch ein weiteres, sechsstelliges Allzeithoch geben? Oder ist das Zyklus-Top bereits drin und wir bewegen uns schon im Bärenmarkt? Um uns hier einer Antwort zu nähern, beleuchten BTC-ECHO Marktexperte Stefan Lübeck und Moderator Peter Büscher für euch in dieser Folge Bitcoins Saisonalität im letzten, jetzt anstehenden Viertel des Jahres, setzen es in den Kontext makroökonomischer Ereignisse und gucken auf wichtige On-Chain-Indikatoren. Starke Ambivalenz Die derzeitige Unsicherheit unter Anlegern spiegelt sich auch in vielen Indikatoren wieder. Suchen Anleger in ihnen oft nach einer Eindeutigkeit und Sicherheit, so wird es ihnen in diesem Zyklus besonders schwer gemacht. Wir dröseln alle bullischen und bärischen Aspekte der relevantesten Indikatoren für euch auf. ➡️ Sponsored by Coinbase. Jetzt hier registrieren und 15 Euro in BTC für den ersten Trade sichern: https://bit.ly/3M5EFCV Entdecke jetzt alle weiteren Angebote von BTC-ECHO
Heute schließen wir Kapitel 1.5 aus das Unbehagen der Geschlechter ab. Wir sprechen über trans Identität und Geschlecht als Spektrum, das Aufbrechen von Geschlechter-Klischees, und die Gegenreaktion von Maskulisten wie Andrew Tate sowie dem Wunsch nach Eindeutigkeit in Fragen des Genders. Schließlich kommen wir zu Butlers Fazit, dass die Ontologie der Substanzen überflüssig ist und Gender Performance ist. Wollt ihr uns unterstützen? Dann gebt uns doch einen Kaffee aus! :) https://www.buymeacoffee.com/privatsprache Oder über PayPal: https://www.paypal.me/DanielBrockmeier ==== abonniert meinen Podcast ===== Philosophie-Videos: Aristoteles' Kritik an Platons Ideenlehre: https://youtu.be/Hjghct9d8yo?si=puV480EiYUFQdlFh Ethik und Ästhetik in Tár – Kann man die Kunst vom Künstler trennen? https://youtu.be/3oH9G19T04A 10 philosophische Lieblingsbücher: https://youtu.be/LfQ2CksAEB0 Alle Philosophie-Videos: https://www.youtube.com/watch?v=MhvEH9NjuPs&list=PL1L_CFjFbZ9aRfcEW6avxSgvxr9Q2jBrH Wie das mit der Philosophie angefangen hat: https://www.youtube.com/watch?v=MhvEH9NjuPs&t Zur weiteren Recherche über Judith Butler: Judith Butler – Das Unbehagen der Geschlechter: https://amzn.to/3ENUwBW * Lars Distelhorst – Judith Butler https://amzn.to/3H31oho * Riki Wilchins – Gender Theory. Eine Einführung: https://amzn.to/3AZFZSw * Ernst Ulrich von Weizsäcker über Konrad Lorenz: https://gegneranalyse.de/personen/konrad-lorenz/# Bundespsychotherapeutenkammer über die Entpathologisierung von Homosexualität: https://www.bptk.de/homosexualitaet-und-transgeschlechtlichkeit-sind-keine-krankheiten/ Olaf Hiort über biologisches Geschlecht als Spektrum https://www.spektrum.de/frage/geschlechtsidentitaet-gibt-es-mehr-als-zwei-geschlechter/1835662 Simone de Beauvoir – Das andere Geschlecht: https://amzn.to/3XtAXb3 * Eva Scheufler – Die feministische Philosophie und der Frauenkörper https://utheses.univie.ac.at/detail/913# Gödels Unvollständigkeitssätze https://www.spektrum.de/kolumne/goedels-unvollstaendigkeitssaetze-mathematik-ist-unvollstaendig/2019298 Die BPB zu Humanismus: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320496/humanismus/ Deutschlandfunk zu Butlers Dekonstruktion des Humanismus: https://www.deutschlandfunkkultur.de/humanismus-einer-dekonstruktivistin-100.html Und Produktive Differenzen zur Frage, warum Butler diese Dekonstruktion vornimmt: https://differenzen.univie.ac.at/glossar.php?sp=26 Wörterbuch der Philosophischen Begriffe https://amzn.to/3Qi5Ygk * Spektrum der Wissenschaft zur Herr-Knecht-Dialektik https://www.spektrum.de/lexikon/philosophie/herr-und-knecht/871 "Reach Everyone on the Planet" von Kimberleé Crenshaw https://www.boell.de/sites/default/files/crenshaw_-_reach_everyone_on_the_planet_de.pdf Habermas' Diskursethik https://philosophisch-ethische-rezensionen.de/rezension/Themen/Habermas1.html Jürgen Habermas: Erläuterungen zur Diskursethik https://amzn.to/3SuSwqA * Der Podcast Feminist Shelf Control: https://podcasts.apple.com/de/podcast/feminist-shelf-control/id1635137441 Die drei Paradigmen er Philosophie: https://perspektiefe.privatsprache.de/die-drei-paradigmen-der-philosophie/ Definition Identität: https://www.spektrum.de/lexikon/philosophie/identitaet/931 Foucault – Sexualität und Wahrheit: Erster Band: Der Wille zum Wissen: https://amzn.to/3z5C9JB * Kübra Gümüşay – Sprache und Sein: https://amzn.to/3dfJYBx * Podcast What's in your Pants: https://whats-in-your-pants.de/ Philosophy Tube zu Judith Butler: https://youtu.be/QVilpxowsUQ?si=6SvqY51IeYfT5kFy Mein kleines Philosophie-Lexikon: https://amzn.to/3LRTYyJ * Tim Kreider – We learn nothing: https://amzn.to/3Xc5oTb * *Das ist ein Affiliate-Link: Wenn ihr das Buch kauft, bekomme ich eine winzige Provision und freue mich. Oder in Amazons Formulierung: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Wenn ich in Vorträgen von der Liebe Gottes spreche, von wirklich bedingungsloser Liebe, von der Liebe die über das Gericht triumphiert oder von der Liebe als entscheidendes Merkmal aller Glaubensentwicklung, dann wird sofort der Verdacht geäußert, dass hier das Evangelium weichgespült wird. Liebe ist gefährlich und sie muss immer von der Gerechtigkeit begleitet werden, sonst wird alles wischi-waschi. In vielen christlichen Kreisen steht die Liebe unter Generalverdacht. Wenn wir nur noch von der Liebe reden, dann bleibt anscheinend Gehorsam, Moral, Klarheit und Eindeutigkeit auf der Strecke. Für mich gibt es keinen größeren Quatsch als solche Äußerungen! Wer so redet hat eigentlich nichts von der Liebe verstanden. Was die Bibel unter Agape versteht hat rein gar nichts mit diesen Befürchtungen zu tun. Göttliche Liebe ist das Herausforderndste und Anstrengendste, um was es in meinem Glauben nur gehen kann. Damit bin ich den Rest meines Lebens richtig gut beschäftigt. Man merkt mir in diesem Podcaast meine Leidenschaftlichkeit an und auch wie ich mich ärgere über die Geringschätzung der Liebe, die ich immer wieder antreffe. Also wundert euch nicht, wenn ich in diesem Podcast richtig Gas gebe. Movecast finanziert sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
Zwei Jungs ziehen von der Stadt aufs Land, ein schwules Großstadtpaar mitten in der Provinz. Ein Blick auf schwules Leben auf dem Land, der präziser nicht sein könnte, gerade weil sich die Geschichte zwischen albtraumhaftem Wahn, klischeehaft mafiösen Familienbanden und watteweicher Idylle von Grün und Dorfgemeinschaft immer wieder jeder Eindeutigkeit entzieht.
Ortsnamen brauchen Eindeutigkeit. Sonst landet man dort, wo man eigentlich nicht hin will. Und da reden wir nicht von Neustadt. Eine Glosse von Severin Groebner.
Ein Veranstaltungs-Mitschnitt im Rahmen des People‘s Summit against EGC vom 24. März 2024. Am 07. Oktober 2023 überfallen palästinensische Gruppen unter der Führung der radikal-islamistischen Hamas Israel. Sie verüben ein Massaker an der Zivilbevölkerung, töten mehr als 1.000 Menschen, vergewaltigen Frauen und verschleppen 240 Personen als Geiseln in den Gazastreifen. Israel ruft daraufhin den Kriegszustand aus. Ende Oktober beginnen israelische Streitkräfte eine Bodenoffensive im Gazastreifen. Die Offensive hält bis heute an und hat nach Schätzungen bislang 35.000 Todesopfer gefordert. Die Zivilbevölkerung im Gazastreifen sieht sich einer humanitären Katastrophe gegenüber. Linke Antworten und Perspektiven auf die brutale Eskalation in Israel und Palästina stehen sich oft verhärtet gegenüber. Anstatt sich dem Schrecken durch Terror und Krieg fragend zu widmen, dominiert der Wunsch nach Eindeutigkeit und klarer Positionierung. Notwendige Debatten über Antisemitismus oder den Charakter der rechtsextremen israelischen Regierung führen nicht zu Verständigung. Vielmehr treiben sie politische Akteur*innen immer mehr auseinander. Zu beobachten ist das in politischen Gruppen, auf Demonstrationen in unterschiedlichen Städten oder auf internationalen Konferenzen und an Hochschulen. Dialog-Veranstaltung am People's Summit against EGC Vom 22.-24. März 2024 fand in Wien der People‘s Summit against EGC statt – der Gegengipfel zur Europäischen Gaskonferenz. Ziel des People‘s Summit war es, einen kollektiven Raum für Diskussion, Vernetzung und Alternativen zu schaffen. Dabei sollte auch der Krieg in Israel und Palästina nicht ausgeklammert werden. Mit der Dialog-Veranstaltung „Über Israel und Palästina reden: Gegen die Polarisierung nach dem 7. Oktober“ widmeten sich die Organisator*innen des Gegengipfels der Auseinandersetzung proaktiv. Begleitend hielten sie dazu in ihrem Awareness-Konzept fest: „Eine Konferenz wie der People's Summit ist nicht der Ort, wo komplexe politische Fragen letztgültig ausdiskutiert werden können. Aber es ist der Ort, wo wir gemeinsam Schritte der Verständigung machen können.“ Osama Zatar, Meron Mendel & Hannah Eberle (v.l.) | (c) People's Summit against EGC Im Sinne dieser Verständigung traten am Vormittag des 23. März Meron Mendel und Osama Zatar in Austausch. Meron Mendel ist Direktor der Bildungsstätte Anne Frank. Osama Zatar ist Gründer des Projekts OneState Embassy und Mitinitiator von Standing Together Vienna. Hannah Eberle von der Wiener Gruppe Zinnoberrot moderierte die Veranstaltung. Die Diskussion fand in deutscher und englischer Sprache statt. Titelbild: People's Summit against EGC
Ein Veranstaltungs-Mitschnitt im Rahmen des People‘s Summit against EGC vom 24. März 2024. Am 07. Oktober 2023 überfallen palästinensische Gruppen unter der Führung der radikal-islamistischen Hamas Israel. Sie verüben ein Massaker an der Zivilbevölkerung, töten mehr als 1.000 Menschen, vergewaltigen Frauen und verschleppen 240 Personen als Geiseln in den Gazastreifen. Israel ruft daraufhin den Kriegszustand aus. Ende Oktober beginnen israelische Streitkräfte eine Bodenoffensive im Gazastreifen. Die Offensive hält bis heute an und hat nach Schätzungen bislang 35.000 Todesopfer gefordert. Die Zivilbevölkerung im Gazastreifen sieht sich einer humanitären Katastrophe gegenüber. Linke Antworten und Perspektiven auf die brutale Eskalation in Israel und Palästina stehen sich oft verhärtet gegenüber. Anstatt sich dem Schrecken durch Terror und Krieg fragend zu widmen, dominiert der Wunsch nach Eindeutigkeit und klarer Positionierung. Notwendige Debatten über Antisemitismus oder den Charakter der rechtsextremen israelischen Regierung führen nicht zu Verständigung. Vielmehr treiben sie politische Akteur*innen immer mehr auseinander. Zu beobachten ist das in politischen Gruppen, auf Demonstrationen in unterschiedlichen Städten oder auf internationalen Konferenzen und an Hochschulen. Dialog-Veranstaltung am People's Summit against EGC Vom 22.-24. März 2024 fand in Wien der People‘s Summit against EGC statt – der Gegengipfel zur Europäischen Gaskonferenz. Ziel des People‘s Summit war es, einen kollektiven Raum für Diskussion, Vernetzung und Alternativen zu schaffen. Dabei sollte auch der Krieg in Israel und Palästina nicht ausgeklammert werden. Mit der Dialog-Veranstaltung „Über Israel und Palästina reden: Gegen die Polarisierung nach dem 7. Oktober“ widmeten sich die Organisator*innen des Gegengipfels der Auseinandersetzung proaktiv. Begleitend hielten sie dazu in ihrem Awareness-Konzept fest: „Eine Konferenz wie der People's Summit ist nicht der Ort, wo komplexe politische Fragen letztgültig ausdiskutiert werden können. Aber es ist der Ort, wo wir gemeinsam Schritte der Verständigung machen können.“ Osama Zatar, Meron Mendel & Hannah Eberle (v.l.) | (c) People's Summit against EGC Im Sinne dieser Verständigung traten am Vormittag des 23. März Meron Mendel und Osama Zatar in Austausch. Meron Mendel ist Direktor der Bildungsstätte Anne Frank. Osama Zatar ist Gründer des Projekts OneState Embassy und Mitinitiator von Standing Together Vienna. Hannah Eberle von der Wiener Gruppe Zinnoberrot moderierte die Veranstaltung. Die Diskussion fand in deutscher und englischer Sprache statt. Titelbild: People's Summit against EGC
Bete!
Bist du ein Mann oder eine Frau? Wo lebst Du und was machst Du beruflich? Dieses gegenseitige Abklopfen auf gewisse Kriterien hilft uns dabei, ein Gegenüber einzuschätzen, jedenfalls war das früher so, denn so langsam werden die Begrifflichkeiten um Männlichkeit und Weiblichsein neu definiert, peu à peu, neue Job-Modelle verändern die Arbeitswelt und was den geografischen Lebensmittelpunkt angeht, ist seit der Digitalisierung und Home-Office sowieso ganz viel passiert. Dafür, dass man auch ohne Eindeutigkeit ein ziemlich interessantes und erfülltes Leben führen kann, ist unser heutiger Gast ein wunderbares Beispiel. Annick Adelle studierte Jura und besitzt eine Zulassung in Deutschland und den USA. Annick ist gender-fluide oder zumindest non-binär, lebt in New York aber auch in Berlin, arbeitet überall auf der Welt, in Amsterdam oder Paris, aber eben nicht nur als Top-Jurist, sondern auch als Stand-up-Comedian. Ein Wanderer zwischen den Welten und zur Zeit in Deutschland auf Tour. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Bist du ein Mann oder eine Frau? Wo lebst Du und was machst Du beruflich? Dieses gegenseitige Abklopfen auf gewisse Kriterien hilft uns dabei, ein Gegenüber einzuschätzen, jedenfalls war das früher so, denn so langsam werden die Begrifflichkeiten um Männlichkeit und Weiblichsein neu definiert, peu à peu, neue Job-Modelle verändern die Arbeitswelt und was den geografischen Lebensmittelpunkt angeht, ist seit der Digitalisierung und Home-Office sowieso ganz viel passiert. Dafür, dass man auch ohne Eindeutigkeit ein ziemlich interessantes und erfülltes Leben führen kann, ist unser heutiger Gast ein wunderbares Beispiel. Annick Adelle studierte Jura und besitzt eine Zulassung in Deutschland und den USA. Annick ist gender-fluide oder zumindest non-binär, lebt in New York aber auch in Berlin, arbeitet überall auf der Welt, in Amsterdam oder Paris, aber eben nicht nur als Top-Jurist, sondern auch als Stand-up-Comedian. Ein Wanderer zwischen den Welten und zur Zeit in Deutschland auf Tour. Playlist: Zapp - Computer Love Francis Cabrel - Hors Saison Europe - The Final Countdown Sara Bareilles - Gravity Sebastian Lind - Another you Dalia Lavi - Warum soll mein letztes Lied denn traurig sein John Martyn - Solid Air Alin Coen - Entflammbar Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Bist du ein Mann oder eine Frau? Wo lebst Du und was machst Du beruflich? Dieses gegenseitige Abklopfen auf gewisse Kriterien hilft uns dabei, ein Gegenüber einzuschätzen, jedenfalls war das früher so, denn so langsam werden die Begrifflichkeiten um Männlichkeit und Weiblichsein neu definiert, peu à peu, neue Job-Modelle verändern die Arbeitswelt und was den geografischen Lebensmittelpunkt angeht, ist seit der Digitalisierung und Home-Office sowieso ganz viel passiert. Dafür, dass man auch ohne Eindeutigkeit ein ziemlich interessantes und erfülltes Leben führen kann, ist unser heutiger Gast ein wunderbares Beispiel. Annick Adelle studierte Jura und besitzt eine Zulassung in Deutschland und den USA. Annick ist gender-fluide oder zumindest non-binär, lebt in New York aber auch in Berlin, arbeitet überall auf der Welt, in Amsterdam oder Paris, aber eben nicht nur als Top-Jurist, sondern auch als Stand-up-Comedian. Ein Wanderer zwischen den Welten und zur Zeit in Deutschland auf Tour. Playlist: Zapp - Computer Love Francis Cabrel - Hors Saison Europe - The Final Countdown Sara Bareilles - Gravity Sebastian Lind - Another you Dalia Lavi - Warum soll mein letztes Lied denn traurig sein John Martyn - Solid Air Alin Coen - Entflammbar Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Bist du ein Mann oder eine Frau? Wo lebst Du und was machst Du beruflich? Dieses gegenseitige Abklopfen auf gewisse Kriterien hilft uns dabei, ein Gegenüber einzuschätzen, jedenfalls war das früher so, denn so langsam werden die Begrifflichkeiten um Männlichkeit und Weiblichsein neu definiert, peu à peu, neue Job-Modelle verändern die Arbeitswelt und was den geografischen Lebensmittelpunkt angeht, ist seit der Digitalisierung und Home-Office sowieso ganz viel passiert. Dafür, dass man auch ohne Eindeutigkeit ein ziemlich interessantes und erfülltes Leben führen kann, ist unser heutiger Gast ein wunderbares Beispiel. Annick Adelle studierte Jura und besitzt eine Zulassung in Deutschland und den USA. Annick ist gender-fluide oder zumindest non-binär, lebt in New York aber auch in Berlin, arbeitet überall auf der Welt, in Amsterdam oder Paris, aber eben nicht nur als Top-Jurist, sondern auch als Stand-up-Comedian. Ein Wanderer zwischen den Welten und zur Zeit in Deutschland auf Tour. Playlist: Zapp - Computer Love Francis Cabrel - Hors Saison Europe - The Final Countdown Sara Bareilles - Gravity Sebastian Lind - Another you Dalia Lavi - Warum soll mein letztes Lied denn traurig sein John Martyn - Solid Air Alin Coen - Entflammbar Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
In der Hufeisentheorie kommen sich die Pole so nahe, dass sie kaum noch unterschieden werden können. Das eine Extrem wird so extrem wie das andere Extrem, sodass beides in seinem Extrem-Sein eine Gemeinsamkeit hat. Das ist im Wokeismus zu beobachten. Gepriesen wird da zum Beispiel das Non-Binäre in der Identitätspolitik. Nur zwei Geschlechter? Seine beiden Beine in die Hand nehmen darf, wer das heute wagt, laut auszusprechen. Die Dualität zwischen Mann und Frau scheint aufgeweicht, als abnormal wird sie gerade im politisch sogenannten korrekten Diskurs angesehen. Alles hat divers zu sein. Nur mit der Meinungsvielfalt... da verhält es sich anders. Selbst das Binäre stellt noch zu viel der Vielfalt dar. Eindeutigkeit hat zu herrschen. Hören Sie Roberto J. De Lapuentes bissigen Kommentar: „Non-Binäre und keine zwei Meinungen“, der zunächst bei den Neulandrebellen erschienen war: https://www.neulandrebellen.de/?s=Non-Bin%C3%A4re Sprecher: Karsten Troyke.
ESG* und Nachhaltigkeit sind in der Finanzbranche (und darüber hinaus) mit Konflikten und Frust verbunden. Das liegt auch daran, dass die menschliche Psyche sich nach Eindeutigkeit sehnt. Die kann es bei den Themen aber gar nicht geben, auch wenn Regulierer, Ratinganbieter oder Marketingexperten sie vorgaukeln.
Anastasia Biefang ist seit 1995 bei der Bundeswehr und kam unter anderem in Afghanistan zum Einsatz. 2015 outete sie sich als trans*Frau. Nach der rechtlichen und medizinischen Geschlechtsangleichung war Anastasia Biefang als Frau Oberstleutnant nicht nur die erste Trans-Kommandeurin, sondern auch die erste Kommandeurin überhaupt in der Geschichte der Bundeswehr. Zu dieser Zeit führte sie ein Bataillon von rund 750 Soldatinnen und Soldaten. Aktuell ist sie als Referatsleiterin für Einsatz- und Übungsplanung im Kommando Cyber- und Informationsraum in Bonn tätig. Seit mehreren Jahren engagiert sich Anastasia Biefang ehrenamtlich im gemeinnützigen Verein QueerBw, der Interessenvertretung für queere Angehörige der Bundeswehr. In unserem Podcast geht es um Fragen wie: Was bedeutet es, Mann oder Frau zu sein, sich als Mann oder Frau zu fühlen? Welche Bedeutung hat dabei das biologische Geschlecht, haben körperliche Merkmale? Ist das soziale Geschlecht nur eine Konstruktion auf Basis von Erwartungen, Geschlechterklischees und Rollenzuweisungen einer normativen Gesellschaft? Was entgegnet Anastasia Biefang Kritikern und Gegnern des geplanten Selbstbestimmungsrechts, das das bisherige Transsexuellengesetz von 1980 abschaffen soll. Wie können Unternehmen Vielfalt fördern und warum ist das überhaupt wichtig? Ist es wichtig im Sinne der Diversität im Unternehmen, den Kolleginnen und Kollegen gegenüber, die eigene Persönlichkeit sichtbar zu machen, wozu beispielsweise auch eine queere Sichtbarkeit gehört? Was macht Anastasia Biefangs Führungsstil bei der Bundeswehr aus, die männlich und testosterongesteuert ist und mit Kommandos nach dem Prinzip Befehl und Gehorsam funktioniert. Auch blicken wir auf die derzeitigen Bedrohungen für die Demokratien, auf den weltweit zunehmenden Nationalismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus, auf das Erstarken der AfD und eine schweigende, anscheinend gleichgültige Mehrheit in der Mitte unserer Gesellschaft. Wie kann Anastasia Biefang zuversichtlich bleiben in einer Zeit der Sehnsucht nach Eindeutigkeit, Vereinfachung und Komplexitätsreduktion? „… am Ende geht es im Kern weniger um Sexualität oder Identität, sondern um unsere Demokratie. Es geht im Kern um den Umgang mit der Vielfalt des Menschlichen und mit den Abweichungen vom Standard, also um den Umgang mit Menschen, die warum auch immer, nicht die Mehrheit bilden … Wie menschlich eine Gesellschaft am Ende wirklich ist, zeigt sich daran, wie freundlich und respektvoll sie selbst mit feinen Unterschieden umzugehen weiß“, fasste der Philosophen und Fernsehmoderator Gert Scobel am Ende seiner Gesprächsrunde auf 3sat zum Thema ‚Transgender‘ zusammen, was auch treffend für unser Podcast-Gespräch mit Anastasia Biefang ist.
Eindeutigkeit hilft jetzt Ich teile mit dir, was meinen Geist bewegt und heilt. Termine https://www.mein-licht-spricht.de/termine Telegramgruppe https://t.me/Bianca_Kasting Youtube https://www.youtube.com/@biancamariakasting4207/featured
Geboren 1981 in Sarajevo - das ist mehr als nur eine Zeile in Tijan Silas Biografie. Sie deutet an, was er in seinem jüngsten Roman „Radio Sarajevo“ (Hanser Verlag) berührend beschreibt: Sein Aufwachsen im belagerten Sarajevo: „Das war meine Kindheit, das war mein Krieg.“ 1994 kam er mit seinen Eltern nach Deutschland, in Landau in der Pfalz machte er Abitur und war Gitarrist einer Punkband. In Heidelberg studierte er Germanistik und Anglistik. Seit seinem Debütroman „Tierchen unlimited“ ist Tijan Sila deutscher Schriftsteller - wobei ihm „Schriftsteller“ wichtiger ist als „deutsch“. Für ihn ist Sprache vor allem ein Werkzeug. Und Schreiben kann man auch im ICE oder mit Baby auf dem Arm, dafür braucht es keine Abgeschiedenheit. Er sucht seinen Weg und seine Art Autor zu sein in einem Literaturbetrieb, über den er auch einiges Komisches zu erzählen hat. Bei FREIHEIT DELUXE erzählt Tijan Sila, wie er als junger Mann noch lange die Wut aus dem Krieg in sich trug, Kampfsport machte und etwas Reptilhaftes hatte. Groll haben ist „wie Stacheldraht kauen“, sagt er und beschreibt, wie es ihm mit der Zeit gelang, den Groll loszulassen. Gemeinsam versuchen Jagoda Marinić und Tijan Sila zu ergründen, wie man über Krieg schreiben kann, ohne Gewalt zu verherrlichen. Sie reflektieren, welche Auswirkungen Gewalt in der Erziehung auf Generationen von Menschen hatte, wie diese Weitergabe unterbrochen werden kann und weshalb Tijan Sila das mit deutschen Alt-68ern verbindet. Für ihn ist dieses Thema sehr persönlich, denn als Vater einer kleinen Tochter hat er täglich vor Augen, was er ihr mitgeben möchte und wovor er sie und alle Kinder der Welt gern bewahren würde: die Erfahrung des Krieges und der Gewalt. Dabei versuchen Tijan Sila und Jagoda Marinić Ambivalenzen zuzulassen und „sich von der Eindeutigkeit wegzubewegen, um zum Kern einer wirklich menschlichen Erfahrung vorzudringen“. Hier hört ihr warum Tijan Sila als junger Mann etwas Reptilhaftes hatte (6:01) wie es ist, „gegen den Krieg“ zu schreiben (15:03) weshalb Sprache für ihn hauptsächlich „ein Werkzeug“ ist (29:25) welchen Einfluss die 68er auf eine gewaltfreie Erziehung in Deutschland hatten und was ihn mit dieser Generation verbindet (43:12) weshalb er sich in manchen Identitätsdiskursen der letzten Jahrzehnte nicht wiederfindet (52:50) wieso er sich andere Dinge im Leben wünscht als Macht (1:07:33) was für ihn den Prozess des Schreibens als kreativen Prozess ausmacht (1:19:24) wie er das erste Mal im Krieg gemerkt hat, dass er als Kind auch Zielscheibe ist (1:26:12) was ihm half, den Groll nach dem Krieg loszulassen (1:36:26) warum es ihm wichtig ist, angesichts eines komplexen Konflikts Ambivalenzen zuzulassen (1:48:02) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels.
Geboren 1981 in Sarajevo - das ist mehr als nur eine Zeile in Tijan Silas Biografie. Sie deutet an, was er in seinem jüngsten Roman „Radio Sarajevo“ (Hanser Verlag) berührend beschreibt: Sein Aufwachsen im belagerten Sarajevo. „Das war meine Kindheit, das war mein Krieg.“ 1994 kam er mit seinen Eltern nach Deutschland, in Landau in der Pfalz machte er Abitur und war Gitarrist einer Punkband. In Heidelberg studierte er Germanistik und Anglistik. Seit seinem Debütroman „Tierchen unlimited“ ist Tijan Sila deutscher Schriftsteller - wobei ihm „Schriftsteller“ wichtiger ist als „deutsch“. Für ihn ist Sprache vor allem ein Werkzeug. Und Schreiben kann man auch im ICE oder mit Baby auf dem Arm, dafür braucht es keine Abgeschiedenheit. Er sucht seinen Weg und seine Art Autor zu sein in einem Literaturbetrieb, über den er auch einiges Komisches zu erzählen hat. Bei FREIHEIT DELUXE erzählt Tijan Sila, wie er als junger Mann noch lange die Wut aus dem Krieg in sich trug, Kampfsport machte und etwas Reptilhaftes hatte. Groll haben ist „wie Stacheldraht kauen“, sagt er und beschreibt, wie es ihm mit der Zeit gelang, den Groll loszulassen. Gemeinsam versuchen Jagoda Marinić und Tijan Sila zu ergründen, wie man über Krieg schreiben kann, ohne Gewalt zu verherrlichen. Sie reflektieren, welche Auswirkungen Gewalt in der Erziehung auf Generationen von Menschen hatte, wie diese Weitergabe unterbrochen werden kann und weshalb Tijan Sila das mit deutschen Alt-68ern verbindet. Für ihn ist dieses Thema sehr persönlich, denn als Vater einer kleinen Tochter hat er täglich vor Augen, was er ihr mitgeben möchte und wovor er sie und alle Kinder der Welt gern bewahren würde: die Erfahrung des Krieges und der Gewalt. Dabei versuchen Tijan Sila und Jagoda Marinić Ambivalenzen zuzulassen und „sich von der Eindeutigkeit wegzubewegen, um zum Kern einer wirklich menschlichen Erfahrung vorzudringen“. Hier hört ihr warum Tijan Sila als junger Mann etwas Reptilhaftes hatte (6:01) wie es ist, „gegen den Krieg“ zu schreiben (15:03) weshalb Sprache für ihn hauptsächlich „ein Werkzeug“ ist (29:25) welchen Einfluss die 68er auf eine gewaltfreie Erziehung in Deutschland hatten und was ihn mit dieser Generation verbindet (43:12) weshalb er sich in manchen Identitätsdiskursen der letzten Jahrzehnte nicht wiederfindet (52:50) wieso er sich andere Dinge im Leben wünscht als Macht (1:07:33) was für ihn den Prozess des Schreibens als kreativen Prozess ausmacht (1:19:24) wie er das erste Mal im Krieg gemerkt hat, dass er als Kind auch Zielscheibe ist (1:26:12) was ihm half, den Groll nach dem Krieg loszulassen (1:36:26) warum es ihm wichtig ist, angesichts eines komplexen Konflikts Ambivalenzen zuzulassen (1:48:02) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels.
Ob in Politik oder Alltag: Wir wünschen uns Eindeutigkeit. Besser wäre, zwiespältige Wirklichkeiten auszuhalten zu können, meint unser Gast. Außerdem fragen wir, ob die Regierung noch hält und ob bei der Bahn besser die Kunden streiken sollten. Von WDR 5.
Für alle, die sich Sorgen machten: Marcos Puls ist wieder um 100 runter. Er ist wieder angekommen in der Glückseligkeit eines Fußball-Fans, denn seine Eintracht hat ihm 3 Punkte aus Berlin mitgebracht. Trotzdem werden natürlich die Geschehnisse von letzter Woche nochmal thematisiert. Sagen wir mal so: An der einen oder anderen Stelle fehlte vermutlich die Eindeutigkeit. Aber das wird gemeinsam aufgearbeitet. Denn im Duo sind wir stark und können unsere Lehren aus harten Zeiten ziehen.
Samira ist zurück und beide rekapitulieren die letzten zwei Wochen, insbesondere die existenzielle Krise der Linken in Bezug auf den Angriff der Hamas, die Sehnsucht nach Eindeutigkeit in einem asymmetrischen Krieg, die semantische Verdrängung und Umdeutung, den steigenden Antisemitismus in Deutschland und die Angst der Jüdinnen und Juden. Nahostkonflikt und Ambiguitätstoleranz: Terror benennen, Menschlichkeit beachten, Simone Rafael , Amadeu Antonio Stiftung, https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/nahostkonflikt-und-ambiguitaetstoleranz-terror-benennen-menschlichkeit-beachten-105805/ “Mama?“, Lena Niethammer, Zeit, https://www.zeit.de/zeit-magazin/2023/45/angriff-israel-hamas-kibbuz-reim-kinder On Israel, Progressive Jews Feel Abandoned by Their Left-Wing Allies, Jennifer Medina and Lisa Lerer, NYT, https://www.nytimes.com/2023/10/20/us/politics/progressive-jews-united-states.html Zur Lüge der Linken, Natan Sznaider, SZ+, https://www.sueddeutsche.de/kultur/natan-sznaider-nahost-linke-krieg-israel-hamas-palaestina-1.6292773 UN-Genozidkonvention, https://www.voelkermordkonvention.de, https://www.voelkermordkonvention.de/voelkermord-eine-begriffsbestimmung-9308/ Krieg in Israel: Was Yuval Noah Harari jetzt fürchtet, Zeit Online, https://www.youtube.com/watch?v=uAizvjJP7tM “Wie sich Israel im Einklang mit dem Völkerrecht verteidigen soll”, Ronen Steinke https://www.instagram.com/reel/Cy20zleswV1/ Bomben auf Gaza, Aufruf zur Massenflucht, Blockade: Was sagt das Völkerrecht dazu?, Ronen Steinke, SZ, https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-hamas-voelkerrecht-zivilbevoelkerung-gazastreifen-gaza-1.6287613 “Wir müssen damit rechnen, dass gezielt Gewalt gegen Juden verübt werden könnte”, Interview von Sven Röbel und Wolf Wiedmann-Schmidt, Spiegel+, https://www.spiegel.de/politik/deutschland/antisemitismus-thomas-haldenwang-sorgt-sich-um-die-sicherheit-von-juedinnen-und-juden-a-9f26e255-1245-44dd-91cb-130452c074ea —---------------------------- PP unterwegs: https://www.contra-word.com/Kuenstler-innen/Piratensender-Powerplay/ 01.11.23 Köln, Comedia 02.11.23 Dortmund, Junkyard 16.11.23 Bremen, Lagerhaus 17.11.23 Hamburg, KENT 18.11.23 Berlin, Columbia Theater 27.11.23 München, Lustspielhaus 29.11.23 Stuttgart, Im Wizemann Studio 30.11.23 Frankfurt, Brotfabrik
Benjamin von Stuckrad-Barre ist Autor und Stammgast im Hotel Matze und checkt zum vierten Mal ein. Ich habe von ihm tatsächlich alle Bücher gelesen - da ist er einer von wirklich wenigen Autoren und Autorinnen, auf die das zutrifft. Über sein aktuelles Buch “Noch wach?” wollte ich eigentlich schon zur Veröffentlichung im April dieses Jahres sprechen, aber er wollte das Buch erstmal für sich sprechen lassen. Man kann definitiv sagen, dass es das getan hat: Im Buch geht es um Macht und Machtmissbraucht, um #metoo und um das Zerbrechen einer großen Freundschaft. Und ich bin froh, dass wir jetzt erst im Hotel miteinander darüber sprechen, nachdem sich die erste große Aufregung gelegt hat. Benjamin und ich haben über Eindeutigkeit, Ausschließlichkeit und Sprache gesprochen. Es geht - natürlich - um Macht und warum sie attraktiv ist, um Missbrauch und um die eigene Rolle in einer Gesellschaft, in der viele Themen ans Tageslicht kommen, über die lange geschwiegen wurde. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://instagram.com/benjamin_von_stuckrad_barre/ DINGE: Benjamin von Stuckrad-Barre (2020) – Warum willst du übertreiben? - https://spoti.fi/3PmaycQ Benjamin von Stuckrad-Barre (2021) – Liebe usw. - https://spoti.fi/3EjnMAC Tour - https://stuckradbarre.de/home#tour “Noch wach?” - https://thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1064678458 “Panikherz” - https://thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1045261717 Das echte Chateau Marmont - http://chateaumarmont.com/ MITARBEIT: Redaktion: Lena Rocholl Mix & Schnitt: Maximilian Frisch Videoschnitt: Sebastian Fischbeck Musik: Jan Köppen & Andi Fins MEIN ZEUG: Mein Fragenset: https://beherzt.net/matze Mein Podcast bei Apple: https://apple.co/3DTfsFb Mein Podcast bei Spotify: https://bit.ly/3J7OLjJ Wunschgäste bitte in die Kommentare: https://apple.co/2RgJVH6 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscher YouTube: https://bit.ly/2MXRILN LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein erstes Buch: https://bit.ly/39FtHQy Mein zweites Buch: https://bit.ly/3cDyQ18
„Kann es zu viel von Ambiguitätstoleranz geben?“ In dieser Episode tauchen wir tief in das Thema der Ambiguitätstoleranz ein. Kann es zu viel Toleranz für Mehrdeutigkeit geben? Oder wird Unsicherheit manchmal mit dem schönen Begriff der Ambiguitätstoleranz nur kaschiert? Wie wirkt sich Ambiguitätstoleranz auf individueller und organisatorischer Ebene aus? Kann man sie üben? Diesen und einigen weiteren Fragen gehen Viola Ploski und Sebastian Gühne nach. Doch zunächst: was genau ist Ambiguitätstoleranz? Es ist die Fähigkeit, mit mehrdeutigen Situationen und widersprüchlichen Handlungsweisen umzugehen, eine Form der Unsicherheits-Toleranz. Doch ab wann wird es unangenehm? Wo ist die Grenze, ab der wir uns unwohl fühlen? Viola und Sebastian gehen noch einen Schritt weiter und betrachten, wie die heutige Welt uns mit immer mehr Unsicherheit konfrontiert. „Die jüngste Zeit, geprägt von Ereignissen wie der Pandemie, hat gezeigt, wie schwer es sein kann, mit Unsicherheit umzugehen. Die Ambiguitätstoleranz kann hier zu einer Herausforderung werden, wenn Menschen nach Klarheit und Eindeutigkeit suchen.“ Aber wie geht das zusammen? Denn während wir Eindeutigkeit mögen, ist die Welt oft alles andere als eindeutig. Wir neigen dazu, uns an Zahlen und Fakten zu klammern, um Entscheidungen zu treffen. Doch wie solide sind unsere "Fakten"? Hier betreten wir das Gebiet der eigenen Sicherheitsblase, die wir erschaffen, um mit Unsicherheit umzugehen. Doch die Ambiguitätstoleranz hat zwei Seiten. Menschen mit hoher Toleranz für Mehrdeutigkeit sind offener, neugieriger und bereit, verschiedene Perspektiven anzunehmen. Sie akzeptieren, dass die Welt komplex und nicht immer vorhersehbar ist. Menschen mit niedriger Toleranz hingegen möchten schneller Entscheidungen treffen und neigen zu Schwarz-Weiß-Denken. Hier heben Viola und Sebastian hervor, wie wichtig es ist, diese Unterschiede zu erkennen, sowohl auf individueller als auch auf organisatorischer Ebene. „Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, beide Typen in ihren Teams zu führen und zu fördern. Das Erkennen und Nutzen dieser Vielfalt kann zur Stärke eines Teams werden.“ Und was ist mit Unternehmen? Können sie auch eine Art "Ambiguitätstoleranz" haben? Die Antwort ist ein klares „Ja, können sie! Unternehmen müssen in der Lage sein, mit den unsicheren und sich ständig ändernden Einflüssen ihrer Umgebung umzugehen.“ Hier spielen Faktoren wie Führung, Unternehmenskultur und die Art des Geschäfts eine entscheidende Rolle. Am Ende werden noch die entscheidenden Fragen, ob man Ambiguitätstoleranz üben kann und ob es auch zu viel geben kann von beiden aufgegriffen. Wie genau das geht und was der Schlüssel zum Erfolg ist, das wird am Ende der Folge deutlich.
Willkommen an Bord. Nichts geht bei uns über Eindeutigkeit und ein klares Lagebild, insbesondere im Funk. Wie wir das bewerkstelligen und wie wir es gelernt haben, darum geht es heute. Kontakt und Feedback unter info@fliegergeschichten.com Instagram: @fliegergeschichten
Gestrichene Züge und verschobene Heimfahrten haben auch ihr Gutes. So kommen Ole & Max vor Beginn der Western Conference Finals immerhin noch zu zwei, drei gemeinsamen Sätzen zu Lakers und Nuggets. Im Vorteil? Ungewiss. Dazu: Ratlosigkeit trifft Eindeutigkeit beim nächsten Meeting zwischen Celtics und Heat. Mehr Folgen gibt es für Supporter unter https://www.patreon.com/korbjaegerpodcast zu finden! Dort gibt es aktuell mindestens eine Extra-Folge pro Woche.
In dieser Folge spricht Juli Zeh mit der Journalistin und Autorin Marlen Hobrack ihr gerade erschienenes Romandebüt “Schrödingers GRRRL”. In dem Buch wird die Geschichte von Mara Wolf erzählt. Die arbeitslose Schulabbrecherin wird in der glitzernden Literaturwelt von einem cleveren PR-Agenten als neue Star-Schriftstellerin etabliert, ohne dass sie jemals eine eigene Zeile geschrieben hat. Sie wird zur Projektionsfläche und zur Hochstaplerin wider Willen, bricht sämtliche Klischees des Kulturbetriebs und wird so zum Liebling des Feuilletons. Juli Zeh sagt: “Schrödingers GRRRL von Marlen Hobrack ist ein Buch im Buch im Buch. Es geht darin letztlich um die Frage, was unsere Wirklichkeit ist, was wir über die Realität wissen können, wie viel Eindeutigkeit wir verlangen dürfen.” Marlen Hobrack lebt in Leipzig und schreibt unter anderem für die ZEIT, die taz und die Kunstzeitschrift Monopol. Im vergangenen Jahr hat sie sehr erfolgreich ein Sachbuch veröffentlicht, das einen gesellschaftlichen Diskurs angeschoben hat: „Klassenbeste. Wie Herkunft unsere Gesellschaft spaltet“.
Florian und Serdar haben viel über Themen gesprochen, in denen sie unterschiedlicher Meinung sind. Heute wollen sie ihre Gemeinsamkeiten suchen und sich dabei die Frage stellen, wo sie überhaupt stehen. Es geht um Dogmen, Schubladen und Missverständnisse. Sie stellen sich die Frage, ob sie eine Verpflichtung zur Eindeutigkeit haben, und wo die Verantwortung des Künstlers bei der Rezeption seiner Arbeit liegt. Dabei geht es auch um Fluidität von Haltung und den Entwicklungsprozess von Meinung auf der Bühne. Dabei kommen sie auch auf die Reaktionen auf ihre eigene Arbeit zu sprechen. Released by rbb media.
Professor Chiara Russo Krauss is a researcher at University of Naples Federico II, Department of Humanities, who serves as Associate Professor in History of Philosophy, and who is interested in introspection and introspectionism, history of psychology, 19th and 20th century philosophy. She joins on episode 380, where we discuss and preview some material from upcoming […]
Die Mitte der Gesellschaft ist ein sicherer Ort der Vernunft und der Demokratie - so wird es oft von Politiker*innen vermittelt. Ein Ort, zu dem sich am besten alle Menschen zugehörig fühlen sollten. Aber wie denkt die gesellschaftliche Mitte? Diese Frage bearbeiten Forschende regelmäßig in den Mitte-Studien. Mit einem Katalog von Fragen werden dabei die Einstellungen abgefragt und untersucht. Klar wird: Eine deutliche Mehrheit der Gesellschaft lehnt rechtsextremes Denken ab, doch die Mitte zeigt sich auch nicht als "Ort der Solidarität und der Demokratie". Aus ihr, so sind sich die Forschenden sicher, kann ein großes antidemokratisches Potenzial hervorgehen. Außerdem werden menschenfeindliche Tendenzen wie Antiziganismus, die Abwertung von Asylsuchenden und Antisemitismus deutlich. Im Gespräch mit Host Maja Bahtijarević analysiert Autor Patric Seibel die Ergebnisse der Mitte-Studien. Und er stellt das Konzept des "marktförmigen Extremismus" vor: Wer dieser Einstellung folgt, bewertet Wettbewerb höher als zum Beispiel Gleichheit und Solidarität und bewertet Menschen ausschließlich nach ihren Leistungen. Wir fragen: Warum erhöhen sich Menschen überhaupt über andere? Wie weit ist der Weg aus der Mitte nach rechts? Welche Rolle spielt die Politik in Sachen Menschenfeindlichkeit? Und wie könnte ein anderes gesellschaftliches Zusammenleben aussehen? DIE HINTERGRUNDINFORMATIONEN • Synapsen: Wer ist hier sozial schwach? https://www.ndr.de/podcastsynapsen210.html • Die geforderte Mitte. Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2020/21: Küpper, B., Zick, A. (Hg.), herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Franziska Schröter, Bonn: Dietz; 2021. Kostenfreier Download: https://www.fes.de/referat-demokratie-gesellschaft-und-innovation/gegen-rechtsextremismus/mitte-studie-2021 • Die enthemmte Mitte. Autoritäre und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland: Brähler, E., Decker, O., Kiess, J. (Hg.), Gießen: Psychosozial-Verlag; 2016. Kostenfreier Download: https://www.boell.de/de/2016/06/15/die-enthemmte-mitte-studie-leipzig • Ideologien der Ungleichwertigkeit: Heinrich Böll Stiftung, Schriften zur Demokratie, Band 42: Berlin https://www.boell.de/de/2016/04/15/ideologien-der-ungleichwertigkeit • Gekränkte Freiheit: Amlinger, C., Nachtwey, O., Frankfurt am Main: Suhrkamp; 2022 • Vorurteile haben immer nur die anderen: Degner, J., Berlin: Springer; 2022 • Das unternehmerische Selbst: Bröckling, U., Frankfurt am Main: Suhrkamp; 2007 • Theorie des Marktförmigen Extremismus | Groß, E., Hövermann, A., Marktförmiger Extremismus. Abwertung, Ausgrenzung und Rassismus vor dem Hintergrund einer Ökonomisierung der Gesellschaft, in: Gomolla, M., Menk, M., Kollender, E., (Hg.) Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland, 110 – 126, Weinheim: Beltz-Juventa 2018. https://www.researchgate.net/publication/323129042_Marktformiger_Extremismus_Abwertung_Ausgrenzung_und_Rassismus_vor_dem_Hintergrund_einer_Okonomisierung_der_Gesellschaft • Vorurteile | Degner, J., Wentura, D., Die automatische Verarbeitung emotionaler Informationen, in: Magazin Forschung / Universität des Saarlands, Saarbrücken: 2006. https://www.researchgate.net/publication/237538807_Die_automatische_Verarbeitung_emotionaler_Informationen • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit | Groß, E., Krause, D., Zick, A.: Von der Ungleichwertigkeit zur Ungleichheit: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 16/17 (2012) S. 11-18 https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/130404/von-der-ungleichwertigkeit-zur-ungleichheit-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit/ • Broden, A., Anmerkungen zur Aktualität der Ungleichheit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 16/17 ( 2012): S. 7-11 https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/130402/anmerkungen-zur-aktualitaet-der-ungleichheit-essay/ • Neue autoritäre Typen in verschiedenen Gesellschaften | Nachtwey, O., Heumann, M., Regressive Rebellen und autoritäre Innovatoren: Typen des neuen Autoritarismus. In Große Transformation? Zur Zukunft moderner Gesellschaften, Wiesbaden: Springer VS, S.435 - 453 https://scholar.google.de/scholar?hl=de&as_sdt=0%2C5&q=Regressive+Rebellen+und+autorit%C3%A4re+Innovatoren%3A+Typen+des+neuen+Autoritarismus&btnG= • Abschied von der Gleichsetzung von Rechts und Links | Rechts-Linksextremismus/Hufeisentheorie: Mach, L., Paradigmenwechsel im Extremismus, Soziologiemagazin 13,(2020), S. 41-63 https://www.researchgate.net/publication/347652206_Paradigmenwechsel_im_Extremismus • Langner, C., Bedürfnis nach Eindeutigkeit. Zur Attraktivität des Totalitären in Zeiten des Neoliberalen, in: Köttig, M., Röh, D., Soziale Arbeit in der Demokratie. Opladen: Verlag Barbara Budrich; 2019, S. 84 - 92
Die Mitte der Gesellschaft ist ein sicherer Ort der Vernunft und der Demokratie - so wird es oft von Politiker*innen vermittelt. Ein Ort, zu dem sich am besten alle Menschen zugehörig fühlen sollten. Aber wie denkt die gesellschaftliche Mitte? Diese Frage bearbeiten Forschende regelmäßig in den Mitte-Studien. Mit einem Katalog von Fragen werden dabei die Einstellungen abgefragt und untersucht. Klar wird: Eine deutliche Mehrheit der Gesellschaft lehnt rechtsextremes Denken ab, doch die Mitte zeigt sich auch nicht als "Ort der Solidarität und der Demokratie". Aus ihr, so sind sich die Forschenden sicher, kann ein großes antidemokratisches Potenzial hervorgehen. Außerdem werden menschenfeindliche Tendenzen wie Antiziganismus, die Abwertung von Asylsuchenden und Antisemitismus deutlich. Im Gespräch mit Host Maja Bahtijarević analysiert Autor Patric Seibel die Ergebnisse der Mitte-Studien. Und er stellt das Konzept des "marktförmigen Extremismus" vor: Wer dieser Einstellung folgt, bewertet Wettbewerb höher als zum Beispiel Gleichheit und Solidarität und bewertet Menschen ausschließlich nach ihren Leistungen. Wir fragen: Warum erhöhen sich Menschen überhaupt über andere? Wie weit ist der Weg aus der Mitte nach rechts? Welche Rolle spielt die Politik in Sachen Menschenfeindlichkeit? Und wie könnte ein anderes gesellschaftliches Zusammenleben aussehen? DIE HINTERGRUNDINFORMATIONEN • Synapsen: Wer ist hier sozial schwach? https://www.ndr.de/podcastsynapsen210.html • Die geforderte Mitte. Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2020/21: Küpper, B., Zick, A. (Hg.), herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Franziska Schröter, Bonn: Dietz; 2021. Kostenfreier Download: https://www.fes.de/referat-demokratie-gesellschaft-und-innovation/gegen-rechtsextremismus/mitte-studie-2021 • Die enthemmte Mitte. Autoritäre und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland: Brähler, E., Decker, O., Kiess, J. (Hg.), Gießen: Psychosozial-Verlag; 2016. Kostenfreier Download: https://www.boell.de/de/2016/06/15/die-enthemmte-mitte-studie-leipzig • Ideologien der Ungleichwertigkeit: Heinrich Böll Stiftung, Schriften zur Demokratie, Band 42: Berlin https://www.boell.de/de/2016/04/15/ideologien-der-ungleichwertigkeit • Gekränkte Freiheit: Amlinger, C., Nachtwey, O., Frankfurt am Main: Suhrkamp; 2022 • Vorurteile haben immer nur die anderen: Degner, J., Berlin: Springer; 2022 • Das unternehmerische Selbst: Bröckling, U., Frankfurt am Main: Suhrkamp; 2007 • Theorie des Marktförmigen Extremismus | Groß, E., Hövermann, A., Marktförmiger Extremismus. Abwertung, Ausgrenzung und Rassismus vor dem Hintergrund einer Ökonomisierung der Gesellschaft, in: Gomolla, M., Menk, M., Kollender, E., (Hg.) Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland, 110 – 126, Weinheim: Beltz-Juventa 2018. https://www.researchgate.net/publication/323129042_Marktformiger_Extremismus_Abwertung_Ausgrenzung_und_Rassismus_vor_dem_Hintergrund_einer_Okonomisierung_der_Gesellschaft • Vorurteile | Degner, J., Wentura, D., Die automatische Verarbeitung emotionaler Informationen, in: Magazin Forschung / Universität des Saarlands, Saarbrücken: 2006. https://www.researchgate.net/publication/237538807_Die_automatische_Verarbeitung_emotionaler_Informationen • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit | Groß, E., Krause, D., Zick, A.: Von der Ungleichwertigkeit zur Ungleichheit: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 16/17 (2012) S. 11-18 https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/130404/von-der-ungleichwertigkeit-zur-ungleichheit-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit/ • Broden, A., Anmerkungen zur Aktualität der Ungleichheit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 16/17 ( 2012): S. 7-11 https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/130402/anmerkungen-zur-aktualitaet-der-ungleichheit-essay/ • Neue autoritäre Typen in verschiedenen Gesellschaften | Nachtwey, O., Heumann, M., Regressive Rebellen und autoritäre Innovatoren: Typen des neuen Autoritarismus. In Große Transformation? Zur Zukunft moderner Gesellschaften, Wiesbaden: Springer VS, S.435 - 453 https://scholar.google.de/scholar?hl=de&as_sdt=0%2C5&q=Regressive+Rebellen+und+autorit%C3%A4re+Innovatoren%3A+Typen+des+neuen+Autoritarismus&btnG= • Abschied von der Gleichsetzung von Rechts und Links | Rechts-Linksextremismus/Hufeisentheorie: Mach, L., Paradigmenwechsel im Extremismus, Soziologiemagazin 13,(2020), S. 41-63 https://www.researchgate.net/publication/347652206_Paradigmenwechsel_im_Extremismus • Langner, C., Bedürfnis nach Eindeutigkeit. Zur Attraktivität des Totalitären in Zeiten des Neoliberalen, in: Köttig, M., Röh, D., Soziale Arbeit in der Demokratie. Opladen: Verlag Barbara Budrich; 2019, S. 84 - 92
Supporters Shield Gewinner 2022 Bereits vor dem letzten Spieltag in der regulären Saison stand der Sieger des MLS Supporter Spielt 2022 fest. Was sonst immer eine gewisse Eindeutigkeit hatte, sorgte in diesem Jahr für leichte Verwunderung, denn wieder einmal hat der US Fußball eine besondere Regel, die in Europa nicht angewendet wird. Welche das ist, besprechen Daniel, Vincent (in dieser Folge aus einer großen, bayrischen Höhle heraus) und Anne in dieser 145. Folge des MLS Podcasts. Die US Männer in Europa Die US Männer haben zwei Partien in Europa gespielt und daraus unterschiedliche Erfahrungen mitnehmen können. Eine der Partien war in Deutschland und gehört definitiv besprochen. Ein erschütternder Ermittlungsbericht In der vergangenen Woche wurde der sogenannte Yates Report veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Ermittlung rund um das Team der ehemaligen Justizministerin Sally Yates, der eine umfassende Ermittlung zu Fehlverhalten und Missbräuchen in der NWSL geführt hatte. Was unter anderem in diesem Bericht stand, berichtet Anne im dritten Teil der Folge. Feedback erwünscht! Um den MLS Podcast noch besser und interessant zu machen, freuen wir uns natürlich sehr über Rückmeldungen, Meinungen, Feedback oder Kritik. Auch Themenvorschläge, die ihr in künftigen Folgen hören wollt, nehmen wir gern entgegen. Das könnt ihr gern bei Twitter unter den Hashtags #DerMLSPodcast und #DAZNSoccer machen oder uns auf Facebook unter United States Soccer News anschreiben. Den bereits mehrfach erwähnten Discord Server findet ihr unter dem Namen MLS Supporters Germany unter https://discord.gg/NXrxdCG Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten.
Unmittelbar vor dem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Kiew hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von der deutschen Regierung mehr Eindeutigkeit in der Unterstützung seines Landes gefordert. In der ZDF-Sendung „heute journal“ warf Selenskyj dem Bundeskanzler vor, noch immer zu viel Rücksicht auf Russland zu nehmen. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2022 Epoch Times