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2080 könnten zehn Milliarden Menschen auf der Welt leben. Vor allem die Bevölkerung in Afrika wächst stark, während Europa und Asien in weiten Teilen überaltern. Technologischer Fortschritt könnte den dort drohenden Wohlstandsverlust aber abfedern. Wessel, Felix www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Wer bei Vektoren an den Mathe-Unterrricht denkt, wird sich in Teil 2 dieser Doppelfolge wohl etwas wundern. Im Kontext Tropenkrankheiten sind mit Vektoren nämlich die Überträger der Krankheitserreger gemeint. Die Erreger von Tropenkrankheiten – oft selbst kleine Tierchen wie z.B. Würmer – haben häufig komplexe Lebenszyklen, bei denen sie im Laufe ihrer Entwicklungsstadien verschiedene Wirte infizieren müssen. Von der Ratte in die Fliege, in den Menschen und so weiter… Schon deshalb lassen sich diese Erreger nicht vollständig ohne den Einsatz von Tieren erforschen, da sie oft nicht außerhalb eines Organismus lebens- und vermehrungsfähig sind. Und auch das sind natürlich Tierversuche. Und auch bei der Entwicklung von Therapien, kommt die Forschung nicht ohne Tierversuche aus. Prof. Achim Hörauf von der Uni Bonn erklärt im zweiten Teil, wie und welche Tiere verwendet werden. Überrascht werden Roman und Johannes davon, dass manche Parasiten sogar für den Menschen nützlich sein können. Und zum ersten Mal machen unsere Hosts am Ende den „Deckel“ wieder auf und hören über einen spektakulären Durchbruch zur Bekämpfung der Schlafkrankheit! Und der zeigt, dass für die Gesundheit der Weltbevölkerung nicht nur Forschung wichtig ist, sondern auch echte Lobbyarbeit und eine Menge Geld. Um auch die nächste Folge nicht zu verpassen, jetzt abonnieren und weitersagen – überall, wo es Podcasts gibt! Links zur Folge: Internationale Forschungsorganisation DNDi: https://dndi.org/ „Spektakulärer“ Durchbruch bei der Schlafkrankheit weckt Hoffnungen auf Ausrottung: https://www.science.org/content/article/truly-spectacular-drug-sleeping-sickness-simplifies-treatment-raising-hopes-eradication Wie Parasiten sich vor dem Immunsystem verstecken: https://www.sciencealert.com/scientists-solve-40-year-old-mystery-of-sleeping-sickness-parasite Das „Netflix-Modell“ für die Entwicklung neuer Antibiotika: https://www.lshtm.ac.uk/research/centres/amr/news/426171/netflix-model-antibiotic-subscriptions Statistische Analyse der Probleme durch Wegbrechen der Mittel von USAID: https://www.thelancet.com/article/S0140-6736(25)01186-9/fulltext Deutsches Zentrum für Infektionsforschung über neue Medikamente: https://www.dzif.de/de/neue-antibiotika Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @NeuRoman_cer, @JohBeckershttps://www.tierversuche-verstehen.de
Über 13 verschiedene Krebsarten sind mit Adipositas assoziiert – und dennoch wird die Erkrankung häufig als reine Willenssache abgetan. Doch Adipositas ist weit mehr als ein kosmetisches Problem: Es handelt sich um eine komplexe Stoffwechselerkrankung mit weitreichenden Folgen für den gesamten Körper. Im ERCM Medizin Podcast spricht Dr. med. Peter Kirchmeyer, Facharzt und Experte für Adipositas-Chirurgie am Exzellenzzentrum in Düsseldorf, über die Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen im Umgang mit starkem Übergewicht. Es wird kalkuliert, dass 2050 mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung adipös sein wird. In Deutschland sind bereits zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen übergewichtig. Dr. Kirchmeyer erklärt, warum konservative Therapien oft nicht ausreichen – und welche Rolle moderne chirurgische Verfahren wie der Schlauchmagen spielen können. Weitere Themen in dieser Episode: Warum Adipositas keine Willensstörung ist, sondern eine behandlungsbedürftige Krankheit. Welche Rolle Genetik, Hormone, Ernährung und Umweltfaktoren spielen. Wie viszerales Fett chronische Entzündungen fördert und das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und Demenz erhöht. Was vor, während und nach einer Adipositas-Operation passiert – und warum die Nachsorge entscheidend ist. Welche Bedeutung Ernährungsberatung, psychologische Betreuung und Selbsthilfegruppen haben. Warum Prävention im Kindesalter so wichtig ist – und welche strukturellen Änderungen in Schulen, Politik und Gesundheitssystem notwendig wären. Dr. Kirchmeyer macht deutlich: Die Operation ist nur ein Teil der Lösung. Langfristiger Erfolg erfordert ein gut abgestimmtes, interdisziplinäres Team aus Chirurgen, Ernährungsberatern, Psychologen, Diabetologen und Hausärzten. Und vor allem: die aktive Mitarbeit der Patientinnen und Patienten selbst. Ein differenzierter Blick auf eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit – ohne Stigmatisierung, mit klaren Fakten und konkreten Lösungsansätzen. "Der ERCM Medizin Podcast" Social & Webseite: Instagram: https://www.instagram.com/ercm.podcast/ TikTok: https://www.tiktok.com/@ercm.podcast?lang=de-DE Webseite: http://www.erc-munich.com Kontakt: podcast@erc-munich.com Über das ERCM: Im Europäischen Radiochirurgie Centrum München (ERCM) setzen wir seit über 20 Jahren auf präzise Tumortherapien: hochmoderne Radiochirurgie und innovative Medizintechnologien zur gezielten und schonenden Behandlung verschiedener Tumoren – gutartige Neubildungen ebenso wie schwere Krebserkrankungen. Jahr für Jahr schenken uns mehr als 1.000 Patientinnen und Patienten ihr Vertrauen auf dem Weg zu einer individuell abgestimmten Therapie. Unser Ziel: Personalisierte, präzise und vor allem patientenzentrierte Behandlungen, die auf eine effektive und nebenwirkungsarme Therapie bei guter Lebensqualität fokussieren. Chapters 00:00:00 Intro 00:01:26 Adipositas-Epidemie: Die erschreckenden Zahlen für 2050 00:03:17 Ernährungskultur im Wandel: Warum Deutschland aufholt 00:05:15 Adipositas als Krankheit: Mehr als nur ein Schönheitsproblem 00:06:27 Evolutionäre Fallen: Warum unser Körper auf Speichern programmiert ist 00:07:33 Das Mikrobiom und Adipositas: Spannende Mäuse-Studien 00:09:54 Viszerales Fett: Die unterschätzte Gefahr für Gehirn und Herz 00:13:04 Der Weg zur OP: Multimodales Konzept und Hürden 00:15:24 Ernährungsberatung und Sport: Warum konservativ oft nicht funktioniert 00:16:13 Türkei-Tourismus: Die gefährlichen Schnell-OPs 00:17:02 Haupttreiber der Adipositas: Genetik, Hormone oder Lifestyle? 00:30:18 Der Schlauchmagen: So funktioniert die häufigste OP 00:33:50 Leben nach der OP: Ernährung, Nachsorge und Komplikationen 00:39:52 Hautüberschuss nach Gewichtsverlust: Die zweite Operation 00:43:19 Psyche und Selbsthilfegruppen: Der unterschätzte Erfolgsfaktor 00:45:40 Exzellenzzentren und ihre Zukunft: Kritik an neuen Regelungen 00:48:19 Adipositas bei Kindern: Die Zeitbombe tickt 00:50:43 Prävention statt Operation: Was wirklich helfen würde 00:57:09 Supplements und Mangelerscheinungen: Was Patienten wissen müssen 01:01:07 Abschlussbotschaft: Mut zur Veränderung ohne Stigmatisierung #Adipositas #Übergewicht #Schlauchmagen #AdipositasChirurgie #BMI #Stoffwechselerkrankung #Diabetes #ViszeralesFett #Prävention #Ernährung #Gesundheit #ERCMPodcast #PeterKirchmeier #Exzellenzzentrum #Selbsthilfe
Diese Woche mit Jonas Waack und Verena Kern In der derzeitigen Energiepreiskrise hat Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) keinen leichten Job. Doch statt auf mehr Tempo bei der Energiewende zu drängen, um die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu reduzieren, stellt Reiche die europäischen Klimaziele infrage und schreibt einen Gastbeitrag in der Frankfurter AllgemeinenFrankfurter Allgemeinen, in dem sie vor den Kosten eines schnellen Erneuerbaren-Ausbaus warnt. Was ist dran an Reiches Argumenten? Bislang gibt es in Deutschland keine verpflichtende Elementarschadenversicherung für Wohngebäude. Die Bundesregierung plant dazu ein Gesetz, Details sind noch unbekannt. Nun hat die NGO Urgewald einen Vorschlag vorgelegt, der sich von den Vorstellungen der Versicherungsbranche stark unterscheidet. Vorbild ist Frankreich, wo es bereits eine Pflichtversicherung gibt – und zwar für kleines Geld. Hitze und Dürre werden künftig häufiger gleichzeitig und mit größerer Intensität auftreten, also als kombinierte Hitze-Dürre-Extreme. Das zeigt eine neue Studie des Alfred-Wegener-Instituts, die in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters erschienen ist. Bei einer Erderwärmung um 2,7 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts werden 2,6 Milliarden Menschen oder 28 Prozent der Weltbevölkerung betroffen sein. Bei einem Plus um 3,6 Grad wären es 40 Prozent, bei 4,4 Grad sogar mehr als die Hälfte, nämlich 53 Prozent. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Der Name ist Programm: Vernachlässigte Tropenkrankheiten heißen so, weil sie von den Pharmaindustrien und der Forschungsförderung der ersten Welt lange vernachlässigt wurden. Doch die Benennung hat auch zu einem Umdenken geführt: Heute gibt es immer mehr Ansätze zum Management und zur Therapie der tropischen Infektionen, die einen großen Teil der Weltbevölkerung bedrohen. Da es sich häufig um größere Parasiten handelt, die solche Krankheiten auslösen, seien die Zuhörenden an dieser Stelle gewarnt: Manche Ausführungen des Experten Prof. Achim Hörauf von der Universität Bonn, den sich Johannes und Roman für diese Doppelfolge eingeladen haben, könnten ekelerregtes Erschaudern hervorrufen. Was macht Bilharziose, Elefantiasis, Flussblindheit, Schlafkrankheit & Co so vernachlässigt, so schwer zu erforschen und auch so schwer zu behandeln? Über diese Fragen sprechen Hosts und Gast im ersten Teil. Um auch den zweiten Teil nicht zu verpassen, jetzt abonnieren und weitersagen – überall, wo es Podcasts gibt! Links zur Folge: Arbeit des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) zu vernachlässigten Tropenkrankheiten: https://www.dzif.de/de/vernachlaessigte-tropenkrankheiten Internationale Forschungsorganisation DNDi: https://dndi.org/ Bilharziose-Infos beim Tropeninstitut: https://tropeninstitut.de/krankheiten-a-z/bilharziose Antibiotikum gegen Wurminfektion: Kurzfilm über die Forschung von Achim Hörauf: https://www.youtube.com/watch?v=cOqIB-brlCE WHO zu Neglected Tropical Diseases (NTDs) und Fortschritten: https://www.who.int/health-topics/neglected-tropical-diseases#tab=tab_1 Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @NeuRoman_cer, @JohBeckershttps://www.tierversuche-verstehen.de
Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/schnellerschlau +++ Dass Botox ein Gift ist, wissen die meisten. Aber nicht, was für ein eines: 20 Gramm würden reichen, um die gesamte Weltbevölkerung zu vergiften. Die Medizin setzt Botox gegen Schmerzen ein, gegen Migräne und sogar gegen Depressionen. Im Gespräch mit Andreas Albes verrät Ärztin Astrid Viciano alles über das „Wundergift“. Und hier gehts zu den Terminen für den Science Slam: https://www.scienceslam.de/ +++ Wenn ihr Fragen habt, die wir für euch beantworten sollen, dann schreibt uns an: pm-redaktion@verlagshaus.de +++ Lust auf mehr Wissenschaft? Hier geht's zum günstigen P.M.-Testabo: https://www.verlagshaus24.com/p_m__zum_testen-vz-web-p.m.-17180-gb-mex/?utm_source=website&utm_medium=digital&utm_campaign=pmm-testabo +++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In der neuen Folge von Breach FM meldet sich Max direkt von B-Sides San Francisco. Sein Eindruck: KI ist auf jedem Stand, aber anders als noch vor einem Jahr wissen einige der Leute dahinter wirklich, was sie bauen. Keynote-Botschaft: die Security-Industrie braucht wieder mehr Optimismus – und die Geschichte zeigt, dass sie aus jeder Krise verbessert rausgekommen ist.Eines der Hauptthemen der Folge ist der Angriff auf Stryker. Die Iran-nahe Gruppe Handala – nach Einschätzung von Palo Alto und CrowdStrike eine staatliche Einheit aus dem Umfeld des iranischen Geheimdienstministeriums MOIS – hat Zugriff auf Strykers Microsoft-Intune-Umgebung erlangt und einen Remote-Wipe über gut 200.000 Geräte in 79 Ländern ausgelöst, inklusive privater BYOD-Geräte. Kein Ransomware, kein Malware – einfach alles weg. Wir diskutieren, warum das fehlende Multi-Admin-Approval in Intune eine strukturelle Schwäche sein kann und was es bedeutet, wenn die gefährlichste Waffe im Netzwerk das eigene IT-Management-Tool ist.Direkt anschließend eine Geschichte, die in der deutschen Security-Community gerade extreme Wellen schlägt: PTC hat das BKA über eine Schwachstelle in ihrem PLM-Tool Windchill informiert – und LKA-Beamte fuhren nachts bei Geschäftsführern vor und klingelten sie wach. Grundsätzlich richtig, Unternehmen bei realer Gefahr auch unkonventionell zu erreichen – mit dem aktuellen Wissensstand fühlt sich die Aktion aber befremdlich an. Wir hoffen noch mehr Informationen zu erlangen.Dann zur Studie, die niemanden überraschen sollte: KI-Agenten deaktivieren EDR-Lösungen eigenständig, wenn diese ihre Arbeit blockieren – nicht aus böser Absicht, sondern weil sie auf Output optimieren. Genau wie Admins, die kurz mal den EDR abschalten. Unsere These: KI-Agenten brauchen dieselben Zero-Trust-Prinzipien wie menschliche Identitäten im Netzwerk.Zum Abschluss: wie Google über reCAPTCHA jahrelang die Weltbevölkerung als kostenloses KI-Trainingsprogramm eingespannt hat – erst für Texterkennung, dann für Bilderkennung für autonomes Fahren. Ob das schlimm ist, darüber sind wir uns nicht ganz einig. Ich bekenne mich aber schuldig, durch wildes Klicken möglicherweise mitverantwortlich für Waymos heutige Schwächen in der Katzenerkennung zu sein.Emergent Cyber Behavior: When AI Agents Become Offensive Threat Actorshttps://www.irregular.com/publications/emergent-offensive-cyber-behavior-in-ai-agentsStryker attack raises concerns about role of device management toolhttps://www.cybersecuritydive.com/news/stryker-attack-device-management-microsoft-iran/814816/How ‘Handala' Became the Face of Iran's Hacker Counterattackshttps://www.wired.com/story/handala-hacker-group-iran-us-israel-war/Critical RCE Vulnerability reported in Windchillhttps://www.ptc.com/en/support/article/CS466318?as=0You've been training Google's AI for 15 years. You had no idea.https://x.com/sharbel/status/2033921312716882384?s=46
Ein Schlüsselstaat EurasiensEin Standpunkt von Uwe Froschauer.Geht es den USA im Konflikt mit dem Iran wirklich um Menschenrechte, Demokratie oder die angebliche Gefahr iranischer Atomwaffen? Oder verbirgt sich hinter der moralischen Rhetorik ein wesentlich nüchterneres strategisches Kalkül?Ein Blick auf die geopolitische Landkarte legt eine andere Interpretation nahe. Der Iran liegt an einer der wichtigsten Schnittstellen Eurasiens – zwischen den Energiezentren des Nahen Ostens, den Rohstoffregionen Zentralasiens und den aufstrebenden Wirtschaftsmächten Asiens. Wer diesen Raum kontrolliert oder politisch schwächt, beeinflusst zugleich die Entwicklung eines ganzen Kontinents. Genau deshalb steht der Iran seit Jahrzehnten im Fokus US-amerikanischer Machtpolitik. Nicht Menschenrechte oder Atomprogramme bilden den eigentlichen Kern des Konflikts, sondern die strategische Rolle des Landes als geopolitischer Schlüsselstaat auf dem eurasischen Schachbrett.Das Zusammenwachsen Eurasiens versuchen die USA zur Erhaltung einer unipolaren, von ihnen gesteuerten Weltordnung mit allen denkbaren Mitteln zu verhindern.Halford Mackinder und Zbigniew BrzezinskiIn geopolitischen Analysen gilt der eurasische Kontinent seit über einem Jahrhundert als das strategische Zentrum der Weltpolitik. Bereits der britische Geograf Halford Mackinder formulierte Anfang des 20. Jahrhunderts die berühmte „Heartland-Theorie“. Seine zentrale These lautete, dass die Kontrolle über die große Landmasse Eurasiens – insbesondere über die inneren Regionen zwischen Osteuropa und Zentralasien – einen entscheidenden Einfluss auf die globale Machtverteilung haben könne. Wer diese zentrale Landmasse kontrolliere, so Mackinder, könne langfristig eine dominierende Stellung in der Weltpolitik erlangen.Mackinder fasste seine Überlegungen 1904 in einem oft zitierten geopolitischen Leitsatz zusammen:„Wer Osteuropa beherrscht, kontrolliert das Heartland; wer das Heartland beherrscht, kontrolliert die Weltinsel; wer die Weltinsel beherrscht, kontrolliert die Welt.“Mit der „Weltinsel“ meinte Mackinder die zusammenhängende Landmasse aus Europa, Asien und Afrika – also den mit Abstand größten geopolitischen Raum der Erde. Auf dieser sogenannten Weltinsel leben heute rund 85 Prozent der Weltbevölkerung, hier befinden sich der Großteil der landwirtschaftlichen Produktionsflächen, ein erheblicher Teil der industriellen Kapazitäten sowie die wichtigsten Energie- und Rohstoffreserven der Welt. Eurasien allein umfasst rund 36 Prozent der globalen Landfläche, beherbergt jedoch etwa 70 bis 75 Prozent der Weltbevölkerung und erwirtschaftet mehr als 60 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.Aus Mackinders Sicht lag der entscheidende Vorteil des Heartlands darin, dass es im Gegensatz zu den klassischen Seemächten kaum durch Flotten blockiert werden konnte. Wer diese riesige, ressourcenreiche Landmasse kontrollierte und durch Eisenbahnen und später moderne Infrastruktur miteinander verband, hätte langfristig einen strukturellen Machtvorteil gegenüber maritimen Imperien.Diese Überlegungen beeinflussten über Jahrzehnte strategisches Denken im Westen. Besonders deutlich griff der US-amerikanische Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski diese Logik nach dem Ende des Kalten Krieges wieder auf. In seinem 1997 erschienenen Buch "The Grand Chessboard" bezeichnete er Eurasien als das „geopolitische Schachbrett“, auf dem sich die Zukunft der globalen Machtverhältnisse entscheidet....https://apolut.net/iran-der-wahre-kriegsgrund-der-usa-von-uwe-froschauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Kanzler Friedrich Merz ist zu seinem Antrittsbesuch nach Peking unterwegs. Mit ihm an Bord 30 CEOs und Gesellschafter von Unternehmen aus Deutschland, auch aus dem Mittelstand. Wie es mit dem Ausbau der Windkraft weitergehen kann, stellen die Ergebnisse einer Studie zur Debatte. Weiter schauen wir über den großen Teich. Dort soll es ein Datenleck für 60% der Weltbevölkerung gegeben haben und das FBI rollt mit der Beschlagnahmung von Wahlunterlagen die US-Wahl von 2020 auf.
In einem ETF auf einen globalen Index sind Emerging Markets derzeit nur zehn Prozent gewichtet. Das sei eindeutig zu wenigmeint Marcus Weyerer, Emerginur rund 10 % gewichtet. Das seieindeutig zu wenig meint Marcus Weyrer, Senior ETF Investment Strategist, EMEA bei Franklin Templeton.Je nach Risikoprofil könnte ein Schwellenländeranteil für das gesamte Portfolio von zehn bis 15 Prozent schon sinnvoll sein. Wer einen längeren Anlagehorizont und entsprechende Schwankungstoleranz hat kann auch einen höhern Anteil in sein Depot packen. Für Investitionen in Emerging Markets spreche derzeit vieles, nicht zuletzt die Demographie: In den Schwellenstaaten leben 85 Prozent der Weltbevölkerung und 58 Prozent der weltweiten Mittelschicht. 2030 werden es voraussichtlich schon 80 Prozent der mittleren Einkommen sein, die 70 Prozent des Weltkonsums ausmachen. Auch entlastet ein schwächerer US-Dollar die Dollarschulden der Entwicklungsstaaten. Hinzu kommt, dass neben den Europäern jetzt vermehrt auch die US-Anleger stärker außerhalb der USA veranlagen, um zu diversifizieren. In Indien unterstützen ein starker Binnenkonsum und Reformen die Börse. In Asien , allen voran Südkorea geben Value-Up-Programme und Corporate Governance-Reformen den Kapitalmärkten Rückenwind: Die Regierungen haben großes Interesse, dass ihre Bürger am Kapitalmarkt verdienen. In Taiwan und Korea bietet die Technologieführerschaft viel Potenzial. Diese Staaten zählen die meisten Indexanbieter noch zu den Schwellenländern obwohl etwa Südkorea tatsächlich eine der 15 größten Volkswirtschaften der Welt ist und Börsenstars wie SK Hynix oder Samsung beheimatet. Das hat etwas mit der Investierbarkeit dieser Märkte zu tun. Welche Schwellenländer aktuell die Nase vorne haben, berichtet EM-Experte Marcus Weyerer in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia KistnerWarnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Diversifikation #Schwellenländer #Aktien #EmergingMarkets #Dollar #Indien #Südkorea #Taiwan #USA #Europa #investieren #podcastFoto: Franklin Templeton
Der lange Weg zur Demokratie und wieder zurück?!Parallel zur Entwicklung der Menschenrechte hat sich in der Moderne die Demokratie als Staatsform etabliert. Von der griechischen Antike über die Unabhängigkeitserklärung der USA und der Französischen Revolution begann ein langer, oft mühsamer Weg hin zu unterschiedlichen demokratischen Modellen. Kirche und Theologie hatten zu dieser Entwicklung von Anfang an unterschiedliche und oft ambivalente Haltungen. In Deutschland haben die Kirchen demokratische Entwicklungen lange Zeit ablehnend bzw. skeptisch beurteilt und erst im Nachhinein anerkannt. So stabil die Demokratie in Deutschland in den letzten Jahrzehnten erschien, so stark wächst weltweit der Druck auf demokratische Systeme. Inzwischen lebt die Mehrheit der Weltbevölkerung unter autokratischen Regimen, mit steigender Tendenz. Wie sollen Kirche und Theologie im Westen darauf reagieren?Weiterführende Links:https://www.v-dem.net/documents/60/V-dem-dr__2025_lowres.pdfhttps://www.chbeck.de/richter-demokratie/product/30917915https://www.soziopolis.de/gefuehlte-geschichte.htmlhttps://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/evangelische_kirche_und_freiheitliche_demokratie_1985.pdfhttps://open.spotify.com/episode/5V1MwxitSe3VjJoh4StzCs
Wie immer ist der erste Teil unseres Programms aktuellen Ereignissen gewidmet. Wir beginnen mit dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur, der aus Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay besteht. Danach sprechen wir über die Bemühungen der EU, angesichts der sich rasant verändernden Weltordnung geeint zu bleiben. In unserem Wissenschaftsteil diskutieren wir heute über die weltweiten Geburtenraten, die schneller sinken als von Experten vorhergesagt. Ein solcher Rückgang lässt für die nahe Zukunft eine Schrumpfung der Weltbevölkerung erwarten. Und zum Schluss sprechen wir über die Erhöhung der Eintrittspreise des Louvre in Paris für die meisten nicht-europäischen Besucher. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Verbs with Prepositions – (Part 3). Es geht um den Börsencrash, oder den sogenannten „Schwarzen Freitag", am 25. Oktober 1929. Er führte zu einer Massenarbeitslosigkeit in Deutschland und ließ die politische Stimmung kippen – mit verheerenden Folgen. Unsere Redewendung diese Woche ist Mit jemandem durch dick und dünn gehen. Wir werfen einen tieferen Blick auf den demografischen Wandel in Deutschland. Das Bild, das sich ergibt, ist klar: Die Ehe befindet sich im Rückzug. EU und Mercosur-Staaten unterzeichnen umstrittenes Handelsabkommen Europa unter Druck: Zusammenhalt in einer neuen Weltordnung Modelle prognostizieren schnelleres Schrumpfen der Weltbevölkerung als erwartet Der Louvre wird teurer für ausländische Touristen Der Börsencrash von 1929 in Deutschland Die Ehe im Rückzug
Wie immer ist der erste Teil unseres Programms aktuellen Ereignissen gewidmet. Wir beginnen mit dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur, der aus Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay besteht. Danach sprechen wir über die Bemühungen der EU, angesichts der sich rasant verändernden Weltordnung geeint zu bleiben. In unserem Wissenschaftsteil diskutieren wir heute über die weltweiten Geburtenraten, die schneller sinken als von Experten vorhergesagt. Ein solcher Rückgang lässt für die nahe Zukunft eine Schrumpfung der Weltbevölkerung erwarten. Und zum Schluss sprechen wir über die Erhöhung der Eintrittspreise des Louvre in Paris für die meisten nicht-europäischen Besucher. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Verbs with Prepositions – (Part 3). Es geht um den Börsencrash, oder den sogenannten „Schwarzen Freitag", am 25. Oktober 1929. Er führte zu einer Massenarbeitslosigkeit in Deutschland und ließ die politische Stimmung kippen – mit verheerenden Folgen. Unsere Redewendung diese Woche ist Mit jemandem durch dick und dünn gehen. Wir werfen einen tieferen Blick auf den demografischen Wandel in Deutschland. Das Bild, das sich ergibt, ist klar: Die Ehe befindet sich im Rückzug. EU und Mercosur-Staaten unterzeichnen umstrittenes Handelsabkommen Europa unter Druck: Zusammenhalt in einer neuen Weltordnung Modelle prognostizieren schnelleres Schrumpfen der Weltbevölkerung als erwartet Der Louvre wird teurer für ausländische Touristen Der Börsencrash von 1929 in Deutschland Die Ehe im Rückzug
Diese Woche mit Sandra Kirchner und Susanne Schwarz. 01:26 2025 außergewöhnlich warm 2025 war weltweit eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen. Nach Daten des EU-Klimadienstes Copernicus lag die Durchschnittstemperatur nur minimal unter den Werten für die Rekordjahre 2023 und 2024. Mit dem weiteren heißen Jahr rückt die 1,5-Grad-Grenze gefährlich nahe. 05:39 Schäden durch Naturkatastrophen Naturkatastrophen verursachten 2025 weltweit Schäden von 224 Milliarden US-Dollar. Das vergangene Jahr war geprägt von Schwankungen mit sehr verlustreichen Abschnitten und ruhigen Phasen. Dass die Bilanz nicht noch höher ausfiel, war laut dem Rückversicherer Munich Re vor allem Glück. Zugleich häuften sich regelmäßig auftretende Extremereignisse wie Waldbrände, Hurrikans und Überschwemmungen. 12:11 Superreiche mit extremem CO2‑Ausstoß Das reichste Prozent der Weltbevölkerung hat rechnerisch schon am 10. Januar sein Treibhausgas-Budget für das gesamte Jahr verbraucht. Das zeigen Berechnungen von Oxfam. Die Entwicklungsorganisation fordert, klimaschädlichen Luxus-Konsum zu begrenzen und fossile Unternehmen stärker zu besteuern. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Wer Sonntags in Deutschland in die Kirche geht, muss keine Angst haben. In 62 anderen Ländern der Welt ist das leider nicht so. Laut "Kirche in Not" ist dort die Religionsfreiheit massiv eingeschränkt. In diesen Ländern leben knapp zwei Drittel der Weltbevölkerung. Christen sind heute die weltweit am meisten verfolgte religöse Gruppe. Und immer wieder bezahlen sie mit ihrem Leben für ihren Glauben. Wir sprechen in dieser Podcast-Folge aus der Kaffeeküche der CDU-Fraktion mit unserem ehemaligen Abgeordneten Lars Rohwer, der jetzt im Bundestag den Stephanuskreis der CDU/CSU leitet. In Erinnerung an den ersten christlichen Märtyrer stellt dieser sowohl den Schutz verfolgter Christen als auch Religionsfreiheit und religiöse Toleranz ins Zentrum seiner Arbeit. Unser Dresdner Abgeordneter Dr. Frank Kromer ist selbst im Kirchenvorstand seiner Gemeinde und erklärt, was Politik für diese Christen in Not machen kann.
In dieser Folge sprechen Anja und Nic über Reichtum – und was er mit Demokratie zu tun hat.Wir fragen:Wie viel Ungleichheit verträgt eine Gesellschaft?Warum ist die Konzentration von Vermögen nicht nur ein ökonomisches, sondern ein demokratisches Problem?Und was steckt wirklich hinter der Erbschaftssteuer-Initiative, über die die Schweiz am 30. November 2025 abstimmt?Wir sprechen über:die wachsende Vermögenskonzentration in der Schweizdie antidemokratische Wirkung von Reichtum und Lobbyismusdie Mythen rund um die Erbschaftssteuer (Familienunternehmen, Wegzug, Arbeitsplatzverlust)und die kulturelle Seite: Bro-Culture, Coaching-Wahn und das Märchen vom „selbstgemachten Reichtum“
Rund acht Milliarden Menschen leben heute auf der Erde – so viele wie nie zuvor. Doch das rasante Wachstum, das über Jahrhunderte anhielt, verlangsamt sich deutlich. In immer mehr Ländern sinken die Geburtenraten und Prognosen sagen: Die Weltbevölkerung beginnt wohl noch in diesem Jahrhundert wieder zu schrumpfen. Was das für die Menschheit bedeutet und welche Chancen und Gefahren in dieser Entwicklung liegen, darüber sprechen wir in dieser Folge von "Edition Zukunft". Zu Gast ist Thomas Fent, Bevölkerungsökonom am Institut für Demografie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Vom 4. bis zum 6. November findet in Katar, genauer gesagt in Doha, der zweite Weltgipfel für soziale Entwicklung der UN statt. Der erste Weltsozialgipfel wurde 1995 in Kopenhagen abgehalten und strebte an, Maßnahmen gegen die weltweite Ungleichheit sowie für soziale Sicherheit zu beschließen und diese nachfolgend umzusetzen. In dieser Folge sprechen wir mit der Entwicklungsökonomin Gabriele Köhler, die persönlich am diesjährigen Weltgipfel für soziale Entwicklung teilnehmen wird. Sie erläutert den Weltsozialgipfel, wie es derzeit um „soziale Ungleichheit“ steht und welche Erwartungen dem Gipfel gegenüber bestehen.Anmerkung: „Soziale Ungleichheit“ ist weltweit ein zunehmendes Phänomen. 838 Millionen Menschen leben in extremer Armut und 673 Millionen Menschen leiden unter Hunger. Rund zwei Milliarden Menschen arbeiten im informellen Sektor; fast die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu sozialer Sicherung. Mehr als 100 Millionen Menschen sind aufgrund von Konflikten auf der Flucht. Insbesondere Frauen und Kinder sind betroffen.InhaltErläuterung zum WeltsozialgipfelStatus quo über das Phänomen „soziale Ungleichheit“Erwartungen an den WeltsozialgipfelHoffnungen für die Zeit nach dem WeltsozialgipfelLinksDr. Sonja Grigat - Weltsozialgipfel 2025 in Doha: Globale soziale Entwicklung braucht gerechte Finanzierung (VENRO-Blog): https://blog.venro.org/weltsozialgipfel-2025-in-doha-globale-soziale-entwicklung-braucht-gerechte-finanzierung/ DGVN-Veranstaltung - Live aus Doha: Online-Briefing vom 2. Weltsozialgipfel der Vereinten Nationen 2025: https://dgvn.de/aktivitaeten/einzelansicht/live-aus-doha-online-briefing-vom-zweiten-weltsozialgipfel-der-vereinten-nationen-2025Redaktion & Moderation: Sophie FasshauerPost-Produktion: Erwin Eisenhardt
Die Nostalgie ist ein Laster, welchem man sich versagen sollte. Denn für jedes Vergnügen, was uns im “Damals!!” genommen wurde, sagen wir: Rauchen in Flugzeugen, gibt es im Heute Ersatz. Hier: Internet in Flugzeugen! Ja, vorbei sind die Zeiten, in denen man sich in der Flughafenbuchhandlung eine Packung steuerfreie Lucky Strikes und einen dicken Dan Brown holte, um den Transatlantik-Flug zu überstehen. Heute kauft man sich für das gleiche Geld einen Internetpass und kocht sich über den Wolken das Hirn weich mit acht Stunden TikTok-Videos-Swipen. Das ist, zugegeben, deutlich gesundheitsschädigender als eine Schachtel Luckies (für alle Beteiligten), aber irgendwas ist ja immer.Dennoch kann ich nicht umhin, einen Verlust wirklich zu betrauern: den Verlust eines intellektuellen Vergnügens, einer albernen Freiheit, eines ungefährlichen Spaßes. Nein, Axel, Polenböller ist falsch. Es geht um die gute alte Verschwörungstheorie. Noch in den 2000ern habe ich Nächte damit verbracht, mir auf YouTube wilde Vorträge zu 9/11 anzuschauen. Tagelang hatten alte weiße Männer in Hobbykellern CNN-Footage solange zusammengetoastet, bis die Videorealität mit ihrem Weltbild in Kongruenz war und niemand hat sich einen Kopf gemacht, ob man beim Abrufen der Kunstwerke von Youtube getrackt wurde, denn, selbst wenn: Ja, Herr Falschgold kuckt alberne Amateurvideos, big deal. Aber es war auch eine den Kopf erwärmende Übung, sich in die zwei, drei Prozent der Leute reinzuversetzen, die die Filmchen kuckten und sich die Zeit nahmen, absatzweise Kommentare darunter zu schreiben. “Wieviel seines Hirns muss man ausschalten, bis 2+2 tatsächlich 5 ist?”, ist eine faszinierende Frage.Zwanzig Jahre später sind all diese Videos aus dem Normalo-Internet getilgt, zu groß ist der Hirnschwund in großen Teilen der Bevölkerung, sie könnte verunsichert werden, glaubt der Bürger doch heute wirklich jeden Scheiß und außerdem muss Platz gemacht werden im Internet für die wirklich manipulativen Kaliber, damit irgendwann auch der letzte Widerständige fünf Lichter sieht, statt vier.Stimmen uns Connaisseure der Kunstart “Verschwörungstheorie” diese Um- und Zustände traurig, wütend oder, s.o., einfach nur nostalgisch, so kann das für die professionellen Createure ruinös werden. Brachte Dan Brown nach seinem ersten Professor-Langdon-Buch “Illuminati” im Jahr 2000 die Fortsetzungen noch alle drei bis fünf Jahre heraus, brauchte er glatte acht für dessen jüngste Geschichte. Sie heißt “The Secrets of Secrets” und ich habe den Roman tatsächlich gelesen.Wollen wir doch mal spekulieren: Man kann vermuten, dass Dan Brown 2017, nach Veröffentlichung von Teil Fünf der Serie (”Origin”), kurz das Bankkonto gecheckt hat und sich an Teil Sechs machte. Kurz vor Fertigstellung zwang ihn dann Corona ins Homeoffice, wie den Rest der Weltbevölkerung. Für einen Schriftsteller ist das kein Problem, aber seine Zielgruppe, die Transatlantikfliegenden, brach komplett weg. Bummer. Wie er sich nun überrascht und leicht gelangweilt durch Facebook klickerte, wird ihm aufgefallen sein, dass die Menge und Verbreitung seines Markenzeichens, seines f*****g Spezialgebietes, des Dinges, in dem doch er die Koryphäe ist: die gemeine Verschwörungstheorie nämlich, dass diese sich so explosionsartig vergrößerten, dass vielleicht, so spekulieren wir, jemand zufällig auf genau die spinnerte Idee gekommen war, die er gerade in Buchform den Millionen schenken wollte. S**t. Was tun? Wahrscheinlich (wie gesagt, wir spekulieren hier nur) hat er nochmal von vorn angefangen und eine Story ersonnen, die in eine Gedankenlandschaft passt, wie wir sie alle seit dem Jahr 2020 ertragen müssen, eine Landschaft, die man im allgemeinen mit “Es ist eh alles egal” beschreibt. Weiß ist schwarz, gut ist böse, und alles ist erlaubt. Und alles ist egal.Alles? Nun, nicht alles, dachte sich Dan Brown und man muss ihm zugestehen, der Gedanke ist clever: Egal ist, ob sich die Börse von der Wirtschaft abkoppelt und deshalb alle ärmer werden; egal ist, ob sich das Weltklima um 1,5 Grad erhöht, während die USA Windparks verbieten; egal ist, ob Kinder an Masern sterben, weil ein Mann mit Wurm im Kopf Gesundheitsminister der reichsten Nation der Welt ist. Was nicht egal ist, selbst all den Wahnsinnigen, die an den drei vorbenannten Egalismen schuld sind: Ob man den s**t selbst noch erlebt. Einfacher: was niemandem egal ist, ist, dass man früher oder später sterben wird. Und dort setzt Dan Brown an und das ist brillant.Das schöne für diese Rezension ist, dass das gerade kein wirklicher Spoiler war, haut uns der Autor das doch so ziemlich auf den ersten Seiten vor die Füße. Wir wissen nur noch nicht: Warum? „Das entwickelt sich!“, wie Manfred Krug sagte, damals, und zwar gewohnt rasant. Die Story ist, von ein paar Rückblenden unterbrochen, eine, die sich über gerade mal einen Tag und einen halben erstreckt. Sie liest sich, wie man das von moderner Pageturnerware gewohnt ist, wie das Drehbuch für den zu erwartenden Film, in dem der mittlerweile neunundsechzigjährige Tom Hanks als Prof. Langdon definitiv ein Bodydouble brauchen wird, denn nicht nur rennt der Hauptheld mal locker früh halb sieben über die Karlsbrücke, nein, er rennt auch wieder zurück. Kurz danach schwimmt er dann, leicht unfreiwillig, in der Moldau. Im Februar. Zudem hat er sich verliebt, und zwar in seine ehemalige Professorin, ¡Holla! Wir werden im Kino also extrem weichgezeichnete GILFs sehen, bis uns der fade to black erlöst. Das wird hart. Ein Markenzeichen der Serie ist, dass Dan Brown seinen Protagonisten jetsetten lässt, wie seine primäre Zielgruppe. Von Rom, Paris, Florenz geht es diesmal nach, geographisch bewanderte Leserinnen haben es längst punktgenau verortet, ins goldene Prag, in die Stadt der hundert Türme. Wie Beate Baum letztens die Dresdner Neustadt als hyperlokales Setting benutzte, um Morde in deren Künstlerinnenmilieu aufzuklären, präsentiert Dan Brown uns auf der ersten Seite des Buches eine Karte der Prager Innenstadt und gibt den Fremdenführer. Im Schatten von Vyšehrad, Prager Burg und Veitsdom passieren die üblichen internationalen Intrigen, muss der Professor sich nur mithilfe seines genialen, rätsellösenden Kopfes aus brenzlichen Situationen befreien; Schießereien, Morde, Verfolgungsjagden halten uns am Ball, all das geschrieben in den mittlerweile üblichen minusklen Kapiteln von ein paar hundert Worten, über 137 sind es am Ende, auf dass man sich zwischen diesen Lesesnacks den Gargrad des Kopfinhalts mit zwei, drei Instareels auf “sehr soft” stellen kann. So soll das sein in einem Pageturner, so verlangt es der Lektor. Dan Browns real existierender bekommt übrigens in der Prof. Langdon Serie nicht zum ersten mal eine prominente Nebenrolle (was ich wirklich nice finde).Worauf der ganze Quatsch hinausläuft, ist lange unklar und nicht des Spoilerns Wert, denn die Story hat mit der Verschwörungstheorie nicht wirklich viel zu tun, letztere ist eher Mittel zum Zweck, der Hammer, der das Ding irgendwie passend machen soll. Was nicht heißt, dass Dan Brown nicht eine wirklich überraschende Wendung hat zum Schluss, da ist er schon Profi. Oder eben nicht zum Schluss. Irgendwie war der Lektor schon ein bisschen happy über seine Prominenz im Buch, so dass er sich selbst nicht aus den letzten fünfzig Seiten Abspann streichen wollte, die wir, nachdem schon alles klar war, überstehen müssen.Aber vielleicht hat Danny auch darauf bestanden, dass das alles drin bleibt, weil er da nochmal richtig seine Theorien ausbreiten kann. Denn Dan Brown ist, so weit ich das sehe, der einzige Erfolgsautor im Genre, der zu seinen absurden “Entdeckungen” steht und sich nicht dagegen wehrt, wenn Künstler und Werk in einen Topf geworfen werden. Das alles läuft natürlich unter “Anregung, den Status Quo zu überdenken” und ähnlichem Schwurbel (als würden Wissenschaftler das nicht den ganzen f*****g Tag lang machen), und das ist auch OK und war immer harmlos genug, bis es das nicht mehr war, siehe oben. Der zu hinterfragende Status Quo, den er sich in “The Secret of Secrets” herausgesucht hat, ist dankbarerweise ein recht harmloses Stück Pseudoscience. Zusammengefasst lautet seine These: “Die Realität ist nicht wie sie uns erscheint”. No s**t, sherlock. Gefühlt 1/3 aller TED-Talks in den 2010ern drehte sich genau darum. Dan Brown zitiert die üblichen Experimente, nach denen wir z.B. deutlich schneller auf externe Stimuli reagieren, als unser Hirn das eigentlich leisten kann. Er berichtet von den alten Programmen der CIA, in denen man “psychics” für das “remote viewing” züchten wollte, also, ein Medium in Langley verbindet sich mit einem Medium im Kreml und schon weiß LBJ, was Chruschtschow zum Frühstück hat. Er schreckt noch nicht mal vor dem in den 80ern allgegenwärtigen ESP zurück, über das sich schon die brillante TV Serie “The Americans” lustig gemacht hatte. Die Konsequenz aus all dem ist, irgendwie, lest den Humbug bitte selbst, dass wir alle unsterblich sind. Na also!All das wird ausgebreitet hinter einem Vorwort, welches behauptet, das alle im Buch erwähnten Experimente real wären. Nur dass halt die wenigsten davon reproduzierbar sind. Das spielt aber keine Rolle, so Dan Brown, denn die übergreifende Theorie im Buch erkläre ganz wundersam, dass all die Experimente gar nicht nachvollziehbar sein können! In der Wissenschaft nennt man das einen Zirkelschluss. Ich nenne es einen unterhaltsamen, mittelspannenden Pageturner zum Kopfausschalten in schweren, dunklen Zeiten. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Beim Verfassen dieser Anmoderation zeigte der „Weltbevölkerungszähler“ 8 Milliarden 252 Millionen 218 Tausend 576. Dass die Weltbevölkerung rasch wuchs und irgendwann an die Grenze stoßen könnte, die durch das Maximum der auf der Erde produzierbaren Nahrungsmittel gegeben sei, kalkulierte man schon vor 100 Jahren. Der Hamburger Anzeiger berichtete in seiner Ausgabe vom 24. Oktober 1925 über die Schätzungen von George Handley Knibbs, einem Mathematiker aus Australien, der zur Mathematical Theory of Population publiziert hatte. Rosa Leu weiß, wie weit von der aktuellen Weltbevölkerung seine damalige Prognose lag.
Ein Vortrag der Völkerrechtlerin Dana Schmalz, HeidelbergModeration: Katja Weber**********Wir brauchen wieder mehr Wachstum – aber bitte nicht in Form einer wachsenden Weltbevölkerung, denn diese würde zu einer Übernutzung des Planeten führen. Die Völkerrechtlerin Dana Schmalz nimmt dieses Argument unter die Lupe.Dana Schmalz ist Völkerrechtlerin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. 2025 erschien ihr Buch "Das Bevölkerungsargument. Wie die Sorge vor zu vielen Menschen Politik beeinflusst". Am 19. September 2025 hat sie auf unsere Einladung beim Beats'n'Bones Wissenschaftspodcast-Festival vorgetragen, im Museum für Naturkunde Berlin.**********Schlagworte: +++ Wachstum +++ Völkerrecht +++ Bevölkerung +++ Weltbevölkerung +++ Menschen +++ Ressourcen +++ Verantwortung +++ Geburtenrate +++ Kindersterblichkeit +++ Sterblichkeit +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:01:35 - Gespräch mit Dana Schmalz05:05 - Vortragsbeginn38:49 - Fragen an Dana Schmalz47:25 - Veranstaltungstipp**********Quellen aus der Folge:Jonathan Franzen, Freiheit, 2010 Mo Yan, Frösche, 2013 Paul R.Ehrlich, The Population Bomb, 1968 The Limits to Growth. A Report for the Club of Rome's Project on the Predicament of Mankind, 1972 White House Report, “Restoring the Quality of Our Environment,” Report of the Environmental Pollution Panel, President's Science Advisory Committee, November 1965 Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Anthropozän und Klima: Wieso wir das Wirtschaftswunder anders erzählen solltenKlimawandel: Kapitalismus – Unser System kommt an seine GrenzenBevölkerungswachstum: Es geht langsamer voran**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Blue Alpine Cast - Kryptowährung, News und Analysen (Bitcoin, Ethereum und co)
Mit Rüdiger Bachmann und Christan Bayer. Lage in den USA Charlie Kirk, Jimmy Kimmel, Luigi Mangione, Antonio Gramsci Sinkende Geburtenraten Villaverde: The Demographic Future of Humanity: Economic Challenges Solow-Modell Pugsley: Grown-up Business Cycles, Older and slower: The startup deficit's lasting effects on aggregate productivity growth Prognose zur Entwicklung der Weltbevölkerung von 1950 bis 2100 Bachmann, […]
Martina Gercke ist seit 40 Jahren Flugbegleiterin und vor ihrem Job noch nie geflogen. Sie erzählt uns, wie Wolken für sie schmecken und gibt Tipps gegen Flugangst. Außerdem stellt dir Livia den Film Porco Rosso vor, du lernst die Feministin und Flugpionierin Amelia Earheart kennen und wir klären, ob Flugmodus einschalten beim Fliegen wirklich so wichtig ist. Und nebenbei gibts noch ein paar Fakten zur weniger schönen Seite des Fliegens – nämlich zu Flugemissionen.Wie gefällt dir Jeannes Varieté? - Sag uns deine Meinung und fülle den Fragebogen zum Podcast aus: ohwoweu.eu/feedbackDu kannst mir auch schreiben: per E-Mail an jeanne@ohwow.eu oder auf Instagram an @jeanne_drach! Abonniere den Jeannes Varieté Newsletter unter ohwow.eu/newsletter.Links zur FolgeMartina Gercke auf InstagramBiographie von Amelia Earheart auf Englisch und auf DeutschWurde das Rätsel um Amelia Earhearts Verschwinden gelüftet?Flugmodus vergessen – ist das gefährlich?Rezension des Films Porco RossoEuropäische Flugemissionen1 Prozent der Weltbevölkerung verursacht 50 Prozent der CO2-Emissionen durch FlugverkehrTreibhausgase verschiedener VerkehrsmittelCo2-RechnerIn dieser Folge haben mitgewirkt: Jeanne Drach, Anna Muhr, Hanna Bergmayr, Ariel Verderber; Trompete: Almut Schäfer-Kubelka. Foto: Christian Zagler. Grafik: Catharina Ballan. Strategische Beratung: Milo Tesselaar.Dieser Podcast wird präsentiert von OH WOW. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im chinesischen Tianjin trafen sich am Sonntag und Montag die Staatschefs der SCO – einem Zusammenschluss von zehn Staaten, die fast die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren, darunter China, Indien und Russland. In den Redaktionen deutscher Medien wurde der „Schurken-Gipfel“ (BILD) als Angriff auf unsere geliebte „regelbasierte Weltordnung“ gesehen, die ohnehin nur noch in den KöpfenWeiterlesen
Der CDU-Arbeitnehmerflügel macht einen neuen Vorschlag in der schwarz-roten Steuerdebatte. CDA-Chef Dennis Radtke will Änderungen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Dabei geht es ihm um die Vermögensbedarfsprüfung. Bei dieser Regelung prüft das Finanzamt, ob Erben eines sehr großen Unternehmens die Steuer aus ihrem privaten Vermögen bezahlen können. Sie müssen dafür maximal die Hälfte ihres Privatvermögens einsetzen. Je nach genauer Ausgestaltung können so auch Milliardenvermögen vererbt werden, ohne dass überhaupt eine nennenswerte Steuer vom Erben gezahlt werden muss. Radtke sagt im Gespräch mit Michael Bröcker: "Diese Dinge anzugehen, wäre überfällig. Das wäre gut für das Land. Das wäre auch keine Steuererhöhung, sondern das Stopfen von Schlupflöchern." [05:25]In China demonstriert Staatschef Xi Jinping seinen globalen Machtanspruch. Er versammelt die Mitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit zu einem Gipfeltreffen.Es ist ein eurasisches politisches, wirtschaftliches und militärisches Bündnis, das oft als "Anti-NATO" des Ostens bezeichnet wird. Zu den Mitgliedern gehören neben China und Russland auch Schwergewichte wie Iran, Indien und Pakistan. Zusammen repräsentieren die Mitgliedsstaaten rund 40 % der Weltbevölkerung.Angela Köckritz vom China.Table erklärt, wie China den Gipfel nutzt, um seine Vision einer neuen Weltordnung voranzutreiben.[17:06]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
31.08.2025 – Thomas Fasbender (Ressortchef Geopolitik der Berliner Zeitung), Gerald Markel (österreichiescher Publizist und Unternehmer) sowie Markus Somm (Verleger und Chefredaktor des schweizerischen Magazins Nebelspalter) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über einen Mann, der als Frau den Irrsinn der deutschen Gendergesetzgebung entlarvt, und jetzt mit internationalem Haftbefehl gesucht wird, weil er nicht für seine frechen Reden eine 18-monatige Gefängnisstrafe angetreten hat; über die Formen der Demokratiesimulation in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Rumänien und andernorts im freien Westen sowie über die wirtschaftlichen und politischen Aussichten des SCO-Bündnisses (Shanghai Cooperation Organization), dem Staaten angehören, in denen fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt.
Sie werden immer mehr und zusammen immer stärker: Die BRICS+-Staaten. Zu den Gründungsmitgliedern Brasilien, Russland, Indien und China und dem Nachrücker Südafrika sind inzwischen fünf weitere Staaten gekommen. Aus BRIC ist BRICS und aus BRICS ist BRICS+ geworden. Gemeinsam werfen diese zehn Länder, verteilt auf vier Erdteile, ein schweres Gewicht in die internationale Waagschale. Sie sind nicht nur mehr als die G7, sondern sie vertreten auch einen deutlich größeren Teil der Weltbevölkerung. Und sie vereinigen in ihren Reihen auch autokratische Machthaber, wie die Präsidenten Russlands und Chinas und den Obersten Führer des Irans. Auf den BRICS+-Gipfel in Rio de Janeiro schauen die Staaten Nordamerikas und Europas deshalb mit großer Wachsamkeit und Sorge: Sind die BRICS+ so eng und einig miteinander, dass sie zusammen eine Supermacht bilden? Bedeuten sie eine Gefahr für „den Westen“ - politisch, militärisch, wirtschaftlich? Wie wird die künftige Weltordnung aussehen mit den BRICS+-Staaten als Machtfaktor? Darüber sprechen wir mit Samina Sultan vom Institut der Deutschen Wirtschaft und mit dem Politikwissenschaftler Günther Maihold. Zusammen mit Gerlinde Groitl von der Uni Regensburg schauen wir auf das Verhältnis der USA zu den BRICS-Staaten und fragen Gary S. Schaal vom „German Institute for Defence and Strategic Studies“ nach den militärischen Aspekten. Podcast-Tipp: Welt.Macht.China Was macht China zur Weltmacht und was macht China mit der Welt? Darum geht es im ARD-Podcast "Welt.Macht.China". Ein Team aus aktuellen und ehemaligen KorrespondentInnen und China-ExpertInnen schaut nicht nur von außen auf das Land, sondern tief hinein - mit Hintergründen, Analysen, Stimmen und auch einem Blick auf Klischees und Vorurteile, die es in Deutschland eventuell gibt. https://www.ardaudiothek.de/sendung/welt-macht-china/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/
Sie werden immer mehr und zusammen immer stärker: Die BRICS+-Staaten. Zu den Gründungsmitgliedern Brasilien, Russland, Indien und China und dem Nachrücker Südafrika sind inzwischen fünf weitere Staaten gekommen. Aus BRIC ist BRICS und aus BRICS ist BRICS+ geworden. Gemeinsam werfen diese zehn Länder, verteilt auf vier Erdteile, ein schweres Gewicht in die internationale Waagschale. Sie sind nicht nur mehr als die G7, sondern sie vertreten auch einen deutlich größeren Teil der Weltbevölkerung. Und sie vereinigen in ihren Reihen auch autokratische Machthaber, wie die Präsidenten Russlands und Chinas und den Obersten Führer des Irans. Auf den BRICS+-Gipfel in Rio de Janeiro schauen die Staaten Nordamerikas und Europas deshalb mit großer Wachsamkeit und Sorge: Sind die BRICS+ so eng und einig miteinander, dass sie zusammen eine Supermacht bilden? Bedeuten sie eine Gefahr für „den Westen“ - politisch, militärisch, wirtschaftlich? Wie wird die künftige Weltordnung aussehen mit den BRICS+-Staaten als Machtfaktor? Darüber sprechen wir mit Samina Sultan vom Institut der Deutschen Wirtschaft und mit dem Politikwissenschaftler Günther Maihold. Zusammen mit Gerlinde Groitl von der Uni Regensburg schauen wir auf das Verhältnis der USA zu den BRICS-Staaten und fragen Gary S. Schaal vom „German Institute for Defence and Strategic Studies“ nach den militärischen Aspekten. Podcast-Tipp: Welt.Macht.China Was macht China zur Weltmacht und was macht China mit der Welt? Darum geht es im ARD-Podcast "Welt.Macht.China". Ein Team aus aktuellen und ehemaligen KorrespondentInnen und China-ExpertInnen schaut nicht nur von außen auf das Land, sondern tief hinein - mit Hintergründen, Analysen, Stimmen und auch einem Blick auf Klischees und Vorurteile, die es in Deutschland eventuell gibt. https://www.ardaudiothek.de/sendung/welt-macht-china/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/
Um die wachsende Weltbevölkerung zu versorgen, müssten Prognosen zufolge 50 Prozent mehr Eiweiß bis 2050 produziert werden. Experten jedenfalls sehen in der Larvenzucht großes Potenzial: Innerhalb von nur einer Woche vervielfachen die Larven ihr Gewicht um das 200-fache – und das nur durch das Füttern mit Resten aus der Landwirtschaft.
In vielen Ländern wird die Einwohnerzahl nur grob geschätzt. Grund sind häufig veraltete oder fehlende Meldedaten, aber auch politisches Kalkül. Dabei ist die Zahl der Weltbevölkerung wichtig für viele Entscheidungen. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:00:42) Begrüßung Katharina Menne (00:01:38) Erhebung der Weltbevölkerung (00:03:39) Rekonstruktion historischer Bevölkerungszahlen (00:05:52) Zweifel an der Zuverlässigkeit von Volkszählungen (00:07:22) Genauigkeit der Bevölkerungszahlen in Europa (00:08:38) Blue Zones (00:10:47) Erhebung in Ländern mit schlechter Datenlage (00:13:37) Politische Konsequenzen der Bevölkerungszahlen (00:18:20) Gibt es 8 Milliarden Menschen? (00:20:01) Verabschiedung >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-weltbevoelkerung
In vielen Ländern wird die Einwohnerzahl nur grob geschätzt. Grund sind häufig veraltete oder fehlende Meldedaten, aber auch politisches Kalkül. Dabei ist die Zahl der Weltbevölkerung wichtig für viele Entscheidungen. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:00:42) Begrüßung Katharina Menne (00:01:38) Erhebung der Weltbevölkerung (00:03:39) Rekonstruktion historischer Bevölkerungszahlen (00:05:52) Zweifel an der Zuverlässigkeit von Volkszählungen (00:07:22) Genauigkeit der Bevölkerungszahlen in Europa (00:08:38) Blue Zones (00:10:47) Erhebung in Ländern mit schlechter Datenlage (00:13:37) Politische Konsequenzen der Bevölkerungszahlen (00:18:20) Gibt es 8 Milliarden Menschen? (00:20:01) Verabschiedung >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-weltbevoelkerung
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Die Raumfahrt ist inzwischen ein rein kapitalgetriebenes Projekt, das die Weltbevölkerung nicht mehr mitdenkt, meint unser Gesprächspartner. Unser Kollege beschäftigt der Bedeutungsverlust des G7-Treffens. Und: Der Bundestag und der Christopher Street Day. Von WDR 5.
Amokläufer erschießt zehn Menschen an Schule in Österreich, Verfassungsschutz sieht starken Anstieg bei Extremisten, Statistisches Bundesamt meldet Höchstwert bei Einbürgerungen 2024, Fünf Länder erlassen Sanktionen gegen zwei ultrarechte israelische Minister, Erneut massive russische Angriffe auf die Ukraine, Bundeskanzler Merz wirft Russland "schwerste Kriegsverbrechen" in der Ukraine vor, Proteste in Los Angeles drohen zum politischen Machtkampf in den USA zu werden, Weltbevölkerungsbericht: UN plädiert für freie Familienplanung, Das Wetter
Regisseur und Drehbuchautor Edward Berger sagt, seine Filme müssten, erstens, mit ihm selbst zu tun haben, und, zweitens, auch mit unserer Zeit. Nun erschien 2022, dem Beginn des russischen Angriffskriegs, “Im Westens nichts Neues”. Und während “Konklave” dieses Jahr noch in den Kinos gezeigt wurde, wartete die Weltbevölkerung auf die Wahl des neuen Papstes. Der hat “Konklave” übrigens auch gesehen. Mit Wolfgang spricht Edward Berger über diese beiden Riesenerfolge, aber auch seine filmischen Anfänge im deutschen Fernsehen. Wie es war, aus der Spirale der kleinen Kompromisse in eine Position zu kommen, in der er fast keine mehr machen muss. Und darüber, was eben diese beiden letzten Filme, aber auch sein kommender, “The Ballad of a Small Player”, mit ihm selbst zu tun haben. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Asien gilt als jung und dynamisch. Dem Kontinent wird dabei viel Wachstum nachgesagt, ob nun im riesigen China, im aufstrebenden Vietnam oder im bevölkerungsreichen Indien. Wie es um die aktuelle Wirtschaftslage in Asien bestellt ist und welche Investitionsmöglichkeiten es gibt, das besprechen wir in dieser Podcast-Folge mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: -Was assoziiert Karl Matthäus Schmidt spontan mit Asien? (1:13) -Wie geht man am besten an eine wirtschaftliche Analyse Asiens heran? (1:54) -Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage in China einzuschätzen – auch angesichts der anhaltenden Immobilienkrise? (2:43) -Woran liegt das relativ schwache Wirtschaftswachstum Chinas und die Underperformance chinesischer Aktien in den letzten Jahren? (4:00) -Der aktuelle Zoll-Konflikt mit den USA belastet China zusätzlich – wie ist die Lage dort einzuschätzen? (5:38) -Ist eine gütliche Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China in Sicht? (6:44) -Können die Chinesen mithilfe des KI-Start-Ups DeepSeek im globalen KI-Wettstreit an einer führenden Position mitspielen? (7:49) -Wie kommt Indien auf seinem Weg zu einem breiten und starken Wirtschaftswachstum voran? (10:18) -Wie groß ist die wirtschaftliche Bedeutung Vietnams in Asien? (12:42) -Gelingt es dem alternden Japan der Deflation zu entkommen? (14:55) -Stimmt es, dass Japan mittlerweile sogar ein Inflationsproblem hat? (16:56) -Inwiefern ist die koreanische Wirtschaft vom jüngsten Wirbel um den dortigen Präsidenten betroffen? (18:00) -Wie investiert man am besten in die Asien-Story? (19:30) -Welchen Anteil sollte Asien in einem gut gestreuten Schwellenländeraktien-Portfolio haben? (20:06) -Wie wird die chinesische Wirtschaft in einer Aktien-Vermögensverwaltung abgebildet? (20:57) -Welches ist das reichste Land Asiens und welches das ärmste? (22:33) -Ganz allgemein gefragt: Warum ist Asien so mächtig? (23:55) -Welches asiatische Land reizt Schmidt am meisten? (24:57) Gut zu wissen: -Wirtschaftlich gesehen ist Asien sehr heterogen – allgemeine konjunkturelle Einschätzungen sind daher nicht sinnvoll. -Allgemein lässt sich aber sagen, dass die wirtschaftliche Stärke insbesondere auch auf der riesigen, aufstrebenden Bevölkerung basiert. In Asien lebt fast die Hälfte der Weltbevölkerung. -China wächst zwar aktuell immer noch deutlich stärker als die Industrieländer, im eigenen historischen Kontext aber relativ schwach. -Chinas Konjunktur wird schon seit Längerem durch die Immobilienkrise und die Corona-Nachwehen belastet – aktuell kommt noch der harte Zollkonflikt mit den USA dazu. -Chinas Börsen wurden in den letzten Jahren vom Weltaktienmarkt klar abgehängt. -Der Zollstreit könnte vor allem auch deshalb am Ende beigelegt werden, weil sich die Amerikaner damit auch selbst stark schaden, speziell mit Blick auf die Inflation. -Indien gehört aktuell zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt, muss aber trotzdem dringende Probleme lösen, vor allem die Kluft zwischen Arm und Reich. -Vietnam verfügt auch über viel Wachstumsdynamik, ist aber wirtschaftlich eine viel kleinere Hausnummer als China oder Indien. -Für Japan geht es nach Jahrzehnten der wirtschaftlichen Stagnation langsam wieder bergauf, auch wenn die hohen Schulden und die alternde Gesellschaft problematisch bleiben. -Auch in Asiens Aktienmärkte investiert man am besten über kostengünstige, breit streuende ETFs. Folgenempfehlung: Folge 208: BRICS-Gruppe – wie viel Einfluss und Wirtschaftskraft hat das neue Staatenbündnis? (01:13) Was assoziiert Karl Matthäus Schmidt spontan mit Asien? (01:54) Wie geht man am besten an eine wirtschaftliche Analyse Asiens heran? (02:43) Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage in China einzuschätzen – auch angesichts der anhaltenden Immobilienkrise? (04:00) Woran liegt das relativ schwache Wirtschaftswachstum Chinas und die Underperformance chinesischer Aktien in den letzten Jahren? (05:38) Der aktuelle Zoll-Konflikt mit den USA belastet China zusätzlich – wie ist die Lage dort einzuschätzen? (06:44) Ist eine gütliche Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China in Sicht? (07:49) Können die Chinesen mithilfe des KI-Start-Ups DeepSeek im globalen KI-Wettstreit an einer führenden Position mitspielen? (10:18) Wie kommt Indien auf seinem Weg zu einem breiten und starken Wirtschaftswachstum voran? (12:42) Wie groß ist die wirtschaftliche Bedeutung Vietnams in Asien? (14:55) Gelingt es dem alternden Japan der Deflation zu entkommen? (16:56) Stimmt es, dass Japan mittlerweile sogar ein Inflationsproblem hat? (18:00) Inwiefern ist die koreanische Wirtschaft vom jüngsten Wirbel um den dortigen Präsidenten betroffen? (19:30) Wie investiert man am besten in die Asien-Story? (20:06) Welchen Anteil sollte Asien in einem gut gestreuten Schwellenländeraktien-Portfolio haben? (20:57) Wie wird die chinesische Wirtschaft in einer Aktien-Vermögensverwaltung abgebildet? (22:33) Welches ist das reichste Land Asiens und welches das ärmste? (23:55) Ganz allgemein gefragt: Warum ist Asien so mächtig? (24:57) Welches asiatische Land reizt Schmidt am meisten?
Darin: Dunkle Energie und Quintessenz, Bibel-Archäologie, Linear A, Galaxienrotation, Gödel-Universum, Klimawandelverschwörung, Mondtreffer, Deutsche im All, Fram2, Schlaf-Verschwörung, Gesund altern, Weltbevölkerung, Naturdokus, Minderheitengrößen Lesenswert: Das Tagebuch der Menschheit*, Die Entdeckung des Himmels* Hörenswert: Sternengeschichten als Hörbuch Hier Florian direkt unterstützen! Florian (und andere) live sehen: Sternengeschichten, Sciencebusters, Simpsons in Krems *Affiliate-Link: Wer über diesen Link Amazon […]
Etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung spricht eine indoeuropäische Sprache. Analysen prähistorischer DNA aus der Grenzregion zwischen Asien und Europa zeigen nun: Die Yamnaya-Kultur war an der Verbreitung dieser Sprachfamilie beteiligt. Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Behauptung, dass eine wachsende Weltbevölkerung soziale oder ökologische Probleme schafft, ist so alt wie falsch. Doch der Mythos von der "Überbevölkerung" ist angesichts von Klimakrise und sinkenden Geburtenraten in reichen Ländern stark wie lange nicht mehr, ein Zuviel an Bevölkerungswachstum gibt es dabei immer nur bei "den Anderen" – im globalen Süden oder unter marginalisierten Gruppen. In ihrem Buch "Das Bevölkerungsargument" zeigt die Rechtswissenschaftlerin Dana Schmalz, wie mit der Angst vor "zu vielen Menschen" Politik gemacht wird: etwa wenn sich Rassismus in Entwicklungspolitik einschleicht, Regierungen eine autoritäre Geburtenpolitik betreiben oder Ökofaschisten ihren Menschenhass mit Klimaschutz rechtfertigen. Ein Gespräch über die Ursprünge der Fortpflanzungs-Paranoia, die Geschichte gewaltvoller Bevölkerungspolitiken und die Zukunft der Weltbevölkerung.
Wir beginnen das heutige Programm mit einer Analyse eines globalen Trends, der einen Rückgang der Zahl der Frauen in politischen Führungspositionen aufzeigt. Dann diskutieren wir über einen Bericht, der analysiert, wie viele Monatsgehälter man braucht, um in verschiedenen Ländern Europas ein Haus zu kaufen. Anschließend sprechen wir über einen in der Fachzeitschrift Science veröffentlichten Report, in dem führende Wissenschaftler, darunter auch Nobelpreisträger, einen sofortigen Stopp der Forschung zur Schaffung von „spiegelbildlichem Leben“ fordern. Das betrifft insbesondere Spiegelbakterien. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit den Vorhersagen der berühmten blinden bulgarischen Hellseherin Baba Wanga für das Jahr 2025. Der zweite Teil des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Im Grammatikdialog gibt es heute viele Beispiele für das Grammatikthema der Woche – Compound Nouns: Part 1. Und unser Dialog über Redewendungen veranschaulicht den Gebrauch der deutschen Redewendung dieser Woche – Seinen/Ihren Friedrich Wilhelm unter etwas setzen. Die Hälfte der Weltbevölkerung ging 2024 wählen, doch die Zahl der Frauen in politischen Führungspositionen stagniert Wie viele Monatsgehälter benötigt man, um in Europa ein Haus zu kaufen? Nobelpreisträger warnen vor einer beispiellosen Bedrohung des Lebens auf der Erde Verwirrung um Baba Wangas unheilvolle Vorhersagen für 2025 Mythos widerlegt: Kein Hochdeutsch in Hannover Seinen Friedrich Wilhelm unter etwas setzen Das Bundesverfassungsgericht
Wir beginnen das heutige Programm mit einer Analyse eines globalen Trends, der einen Rückgang der Zahl der Frauen in politischen Führungspositionen aufzeigt. Dann diskutieren wir über einen Bericht, der analysiert, wie viele Monatsgehälter man braucht, um in verschiedenen Ländern Europas ein Haus zu kaufen. Anschließend sprechen wir über einen in der Fachzeitschrift Science veröffentlichten Report, in dem führende Wissenschaftler, darunter auch Nobelpreisträger, einen sofortigen Stopp der Forschung zur Schaffung von „spiegelbildlichem Leben“ fordern. Das betrifft insbesondere Spiegelbakterien. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit den Vorhersagen der berühmten blinden bulgarischen Hellseherin Baba Wanga für das Jahr 2025. Der zweite Teil des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Im Grammatikdialog gibt es heute viele Beispiele für das Grammatikthema der Woche – Compound Nouns: Part 1. Und unser Dialog über Redewendungen veranschaulicht den Gebrauch der deutschen Redewendung dieser Woche – Seinen/Ihren Friedrich Wilhelm unter etwas setzen. Die Hälfte der Weltbevölkerung ging 2024 wählen, doch die Zahl der Frauen in politischen Führungspositionen stagniert Wie viele Monatsgehälter benötigt man, um in Europa ein Haus zu kaufen? Nobelpreisträger warnen vor einer beispiellosen Bedrohung des Lebens auf der Erde Verwirrung um Baba Wangas unheilvolle Vorhersagen für 2025 Mythos widerlegt: Kein Hochdeutsch in Hannover Seinen Friedrich Wilhelm unter etwas setzen Das Bundesverfassungsgericht
Martina Gercke ist seit 40 Jahren Flugbegleiterin und vor ihrem Job noch nie geflogen. Sie erzählt uns, wie Wolken für sie schmecken und gibt Tipps gegen Flugangst. Außerdem stellt dir Livia den Film Porco Rosso vor, du lernst die Feministin und Flugpionierin Amelia Earheart kennen und wir klären, ob Flugmodus einschalten beim Fliegen wirklich so wichtig ist. Und nebenbei gibts noch ein paar Fakten zur weniger schönen Seite des Fliegens – nämlich zu Flugemissionen.Wie gefällt dir Jeannes Varieté? Was tust du gegen Flugangst – oder lassen dich auch Turbulenzen kalt?Schreib mir per E-Mail an jeanne@ohwow.eu oder auf Instagram an @jeanne_drach! Abonniere den Jeannes Varieté Newsletter: ohwow.eu/newsletter.Links zur FolgeMartina Gercke auf InstagramBiographie von Amelia Earheart auf Englisch und auf DeutschWurde das Rätsel um Amelia Earhearts Verschwinden gelüftet?Flugmodus vergessen – ist das gefährlich?Rezension des Films Porco RossoEuropäische Flugemissionen1 Prozent der Weltbevölkerung verursacht 50 Prozent der CO2-Emissionen durch FlugverkehrTreibhausgase verschiedener VerkehrsmittelCo2-RechnerIn dieser Folge haben mitgewirkt: Jeanne Drach, Anna Muhr, Hanna Bergmayr, Ariel Verderber; Trompete: Almut Schäfer-Kubelka. Foto: Christian Zagler. Grafik: Catharina Ballan. Strategische Beratung: Milo Tesselaar.Dieser Podcast wird präsentiert von OH WOW. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der BRICS-Gipfel in Kasan unterstrich die wachsende Bedeutung des Bündnisses, das fast die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentiert. Klare Einigkeit in den großen geopolitischen Fragen fehlte aber. Trotz interner Spannungen und keiner konkreten Ergebnisse zeigt sich der Westen zunehmend besorgt über den Einfluss und die institutionelle Dynamik der BRICS-Staaten.
Elon Musk schreibt gerne über den „drohenden Kollaps der Weltbevölkerung“. Auch im aktuellen Wahlkampf um die US-Präsidentschaft spielt das Thema eine Rolle.
Seit 30 Jahren stagnieren die Fänge der Wildfischerei. Schon jetzt stammt jeder zweite weltweit konsumierte Fisch aus Aquakulturen. Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung gewinnt die Aquakultur als Lebensmittellieferant enorm an Bedeutung. Aber nachhaltig ist nicht alles. Von Jörn Breiholz und Michael Marek
My Way ist dieses Mal "Mey Way": unser Host Miriam Meckel (Weltreisende, Wissenschaftlerin, Jungunternehmerin) hat sich für diese Folge mit Matthias Mey verabredet, Geschäftsführer der “Mey GmbH & Co. KG" in Albstadt (Baden-Württemberg). Wäschekorb: Matthias Mey beantwortet Fragen zur richtigen BH-Größe genauso wie zur Billig-Konkurrenz aus China wie Shein oder Temu. Und auch: warum es ihm darauf ankommt, dass in unseren Kleiderschränken möglichst viele Lieblingsteile seiner Firma liegen. Rezessionsindikator. Mey glaubt: Gehen seine Umsätze zurück, “dann brodelt es in der Wirtschaft”. Zu viel Klamotten: zu viel Billigprodukte, zu viel Mikroplastik, zu wenig Nachhaltigkeit. “Ich glaube, in den letzten 20 Jahre hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt und der Bekleidungskonsum hat sich vervierfacht.” Außerdem: Wieviel Gründergeist von 1928 steckt heute noch in dem Familienunternehmen? Wer kontrolliert die Mey-Firmenspitze (zwei Brüder plus Cousin) eigentlich? Wie und wo nutzt der Wäschehersteller Künstliche Intelligenz?
Indien ist die größte Demokratie der Welt. Bis zum 1. Juni wird ein Zehntel der Weltbevölkerung dort wählen. Was sind die Probleme und Themen im Wahlkampf? Wie mächtig ist Narendra Modi, der wieder antritt?