Bei "Eins zu Eins. Der Talk" ist Zeit für persönliche Gespräche. Ereignisreiche Biografien, ungewöhnliche Berufe, spannende Einsichten oder Momente, die alles verändert haben. Erlebt und erzählt von Gästen, die etwas bewegen – ob prominent oder (bislang) unbekannt.

Für viele ihrer Fans ist Monika Baumgartner immer noch die "Rumplhanni". 1981 wurde die Münchnerin mit dieser Glanzrolle auch dem breiten Publikum bekannt. Und seit vielen Jahren ist sie in der Serie "Der Bergdoktor" zu sehen. Zu ihrem 75. Geburtstag am 19. Juli wiederholen wir ein Gespräch von 2013.

Seit 24 Jahren prägt CSU-Kulturpolitikerin Julia Lehner Nürnbergs Kultur: vom Staatstheater und freien Szenen bis zur Kongresshalle auf dem Reichsparteitagsgelände. Als "fränkische Kulturpäpstin" kämpft sie für Erinnerungskultur.

Geboren in Sri Lanka, aufgewachsen in Wuppertal: Stephan Anpalagan ist evangelischer Theologe, Autor und Geschäftsführer von "Demokratie in Arbeit". Er schreibt über Heimat, Identität, Rechtsextremismus und Wehrdienst.

Die Gründerin von "Tegernsee Kitchen" wuchs als Diplomatenkind in New York und Nairobi auf, machte Karriere in der Start-Up Welt und fand über Natur, Therapie und das Kochen zu einem neuen Leben am See.

Neuer Podcast: Wenn dir das Leben Zitronen gibt: Caro Matzko besucht Menschen, die eine große Veränderung durchlebt haben - Pferdezahnarzt Albert, der sich mit 40 outet, oder Gina, die in ihr Heimatdorf zurückkehrt, um die Pension ihrer Eltern zu retten.

Die Politik-Professorin May-Britt Stumbaum berät EU und Bundesregierung zur China- und Sicherheitspolitik, lehrt am Marshall Center - und führt das Familienerbe der Fischerei Stumbaum am Ammersee weiter.

Lydia Möcklinghoff war die einzige Ameisenbär-Expertin außerhalb Brasiliens. Jetzt ist sie bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen. In memoriam wiederholen wir einen Talk aus dem Jahr 2024.

In ihrer "Casa Tomata" in Wassermungenau bewahrt Andrea Illini Samen von über 5800 Tomatensorten. Die gelernte Aromatherapeutin züchtet samenfeste Paradeiser für ein Saatgut-Archiv der Zukunft - mit Leidenschaft, Wissen und viel Zeit.

Vom Schulabbrecher zum Berliner Sternekoch mit Bundesverdienstkreuz. In seinem Buch "Kochen am offenen Herzen" erzählt Max Strohe von seinen wilden Jahren, in "Eins zu Eins" außerdem, warum Genuss für ihn politisch ist.

Christian Baron hat es geschafft, seinem Milieu zu entkommen. Über sein Aufwachsen in Kaiserslautern und seinen gewalttätigen Vater schrieb er das Buch "Ein Mann seiner Klasse".

Die Schweizer Architektin, Journalistin und "mare"-Mitgründerin baut heute Texte statt Häuser. In ihrem preisgekrönten Roman "Seinetwegen" macht sie sich auf die Suche nach dem Mann, der ihren Vater tötete.

Die Heimatpflegerin und Autorin Erika Eichenseer bewahrt mit Schönwerth-Märchen, Dialekt und Oberpfälzer Bräuchen das kulturelle Gedächtnis Bayerns - und wurde dafür mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt.

Schon als Kind hat sie im Garten Triathlon gespielt - heute inszeniert Kathrin Walchshöfer zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Mutter das wohl größte Sportevent Frankens, die Challenge Roth. 2024 erzählte sie darüber in "Eins zu Eins. Der Talk".

Zwischen 2021 und 2024 konnte Anne Haug die Challenge Roth drei Mal hintereinander für sich entscheiden, wurde Weltmeisterin und gewann den Iron Man. Umso überraschender kam ihr Karriereende im Sommer 2025. Anlässlich des Triathlons in Roth am 5. Juli wiederholen wir ein Gespräch mit ihr aus dem Jahr 2019.

Als Generalsekretär des Goethe-Instituts prägt Johannes Ebert die kulturelle Außenpolitik Deutschlands. Er fördert weltweit Deutsch, Kunst und Diskurs - und kämpft für freien Austausch in Zeiten von Krieg und Krisen.

Eigentlich ist Jonas Müller ein junger Opernbariton an der Oper Frankfurt. Er ist aber auch Festivalleiter: im niederbayerischen Niederaltteich hat er das "Ohefestival" gegründet, wo die Besucher auch mal in kurzer Hose und mit Bier in der Hand klassischem Liedgut lauschen.

In seinen Projekten verbindet Holger Schwarz Gartenkunst, Spielraumgestaltung und Pädagogik. Er plant lebendige Grünräume, in denen Kinder Natur erfahren und Städte neue Freiräume gewinnen.

Wegen ihrer Oma ist sie Psychologin geworden, um deren Demenz zu verstehen. Aber eigentlich wollte Sarah Straub schon immer nur eines: Musik machen. Jetzt ist sie einfach beides: Neuropsychologin und Liedermacherin. "Lebensmut trotz (t) Demenz" heißt ihr zweites Buch, mit dem sie Angehörigen Mut machen will.

Aufgewachsen im Pfarrhaus an der Marburger Elisabethkirche, ist Volker Leppin heute als Professor an der Eliteuniversität Yale in den USA tätig. In seinem Buch "Gottesspuren" blickt der Kirchenhistoriker auf das christliche Europa vor der Aufklärung.

Die 1926 in Breslau geborene Lyrikerin Dagmar Nick erzählt von ihrem jüdischen Leben, Familienerbe, Schoah, Flucht nach Bayern, Jahren in Israel und ihrem Leben in München. Anlässlich ihres 100. Geburtstags wiederholen wir das Gespräch aus 2016.

Vigdis Nipperdey wächst in der DDR auf, flieht in den Westen, wird Juristin und prägt als Gemeinderätin Jahrzehnte lang Icking. Als Hochschulrätin der TU München kämpft sie bis heute leidenschaftlich für Demokratie vor Ort.

In Senegal als Königs-Enkel geboren, im Saarland heimisch geworden: Ibo N'Diaye ist Geschichtenerzähler, Kinderbuchautor, Kabarettist und Goethe-Institut-Dozent. Mit Märchen, Musik und Humor bringt er Kindern weltweit Literatur näher.

Als West-Berliner wurde Peter Schimmelpfennig zum Grenzgänger zwischen Ost und West. Der Musikmanager brachte die Puhdys und Karat in den Westen - und James Brown nach Ostberlin.

In "Uppercut" erzählt Maja Iskra vom Aufwachsen im Belgrad der 90er, zwischen Krieg, patriarchalem Bootcamp und Mädchen, die härter zuschlagen als Jungs. Die Medienkünstlerin und Urbanistin zeigt, wie Gewalt, Popkultur und Sehnsucht eine Generation prägen.

Seit 1998 zerlegt Christoph Süß in "quer" Politik und Gesellschaft. Der Münchner Kabarettist, Ex-Philosophiestudent, Buchautor und "München Mord"-Kommissar verbindet Tiefgang mit trockenem Witz und nimmt dabei oft zuerst sich selbst aufs Korn.

Nach dem Tschernobyl-Gau reisten über eine Million Kinder aus den kontaminierten Gebieten zur Erholung ins Ausland. Volha Hapeyeva kam damals aus Belarus nach Deutschland. Heute schreibt sie auf Deutsch Romane und Gedichte.

Seit 1998 zerlegt Christoph Süß in "quer" Politik und Gesellschaft - klug, bayerisch, bissig. Der Münchner Kabarettist verbindet Tiefgang mit trockenem Witz und nimmt dabei oft zuerst sich selbst aufs Korn.

Der Niederbayer Franz Schiermeier ist Architekt, Verleger, Stadtführer und Experte für Münchens Geschichte: Er kartiert Stadtbäche und Stadtviertel, berät Initiativen und zeigt, wie Planungsgeschichte die Stadt bis heute prägt.

Aufgewachsen ist er "ganz normal" in Coburg, hat in London studiert und in New York gearbeitet. Heute ist er Stiftungschef und Oberhaupt eines der einst mächtigsten Adelshäuser Europas. Über die NS-Vergangenheit seines Urgroßvaters spricht er offen.

Sie ist Ärztin, Journalistin und Schriftstellerin aus Odesa, Jüdin und Migrantin in Dresden: In "Zugwind" erzählt Iryna Fingerova vom Leben ukrainischer Geflüchteter, von sozialem Tod, Trauma und magischem Realismus - und davon, wie Hoffnung wiederkehrt.

Sie flog von der Schule, wurde Schneiderin, Model, Groschenroman-Autorin - und mit über 80 zur Youtube-Köchin. Monika Fuchs erzählt von Fernweh, Neuanfängen, Krebs, Kinderverlust und ihrem spät entdeckten Glück am Herd.

Thomas Krüger, aufgewachsen als Pfarrersohn in der DDR, war Bürgerrechtler, kurz Oberbürgermeister von Ost-Berlin und später SPD-Bundestagsabgeordneter. 25 Jahre lang leitete er die Bundeszentrale für politische Bildung und kämpft bis heute für Kinderrechte und eine starke Demokratie.

Mit ihren fünf Kindern flieht Maria Yeddes ins Frauenhaus und gründet später in Erlangen das "Grüne S.O.f.A" für Alleinerziehende. Heute lebt sie wieder in ihrem alten Elternhaus in Regenstauf.

Aufgewachsen ist sie im Spreewald, heute Oberfeldärztin in der Notfallmedizin: Sophia Wilk-Vollmann war in Afghanistan und Mali im Einsatz - und in Berlin spritzt sie Botox. Sie erzählt, warum "gefühlter Schmerz" ernst genommen werden muss.

Jean Ziegler war einer der bekanntesten und radikalsten Kapitalismus- und Globalisierungskritiker. Als solcher wurde er UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und kämpfte für die Rechte der Kinder weltweit. Jetzt ist er im Alter von 92 Jahren verstorben. In memoriam wiederholen wir einen Talk aus dem März 2019.

In Bad Aibling hat Ernst Böhm aus einem ehemaligen US-Militärgelände ein Forschungsquartier für Holzbau und inklusives Wohnen gemacht. Der promovierte Juristund Nachhaltigkeitspreisträger denkt Stadt, Klima und soziale Gerechtigkeit radikal zusammen.

Unter zwei bayerischen Ministerpräsidenten hat Prof. Hans Maier als Kultusminister amtiert. 16 Jahre war er im Amt. Jetzt ist er im Alter von 94 Jahren verstorben. In memoriam wiederholen wir ein Gespräch aus dem April 2011.

Zwischen Rosen und selbst getöpferten Engeln bewegt sich Berta Trautmann in ihrem 700qm-Garten. Als Coach und Kunsttherapeutin bringt sie Menschen in ihrem Zuhause zusammen. Wir wiederholen ein Gespräch vom Juni 2025.

Er war Bildungsminister unter Willy Brandt, Erster Bürgermeister von Hamburg und prägte die Entspannungspolitik: Klaus von Dohnanyi, Sohn eines NS-Widerständlers, mischt mit streitbaren Thesen zu Ukrainekrieg, USA, Russland und Europas Rolle noch immer die Debatten auf - und das mit 97 Jahren.

Vom Straßengang-Mitglied zum Sozialpädagogen, Anti-Gewalt-Trainer, Rapper und Regisseur: Mashood Khan nutzt seine Geschichte, seine Musik und den Kurzfilm "Zurück ins Leben", um Jugendliche aus Brennpunkt-Vierteln vor Drogen, Gewalt und Kriminalität zu bewahren.

Bevor sie am Theater arbeitete, hatte sie einen prägenden Aufenthalt in der Sowjetunion. Aus dem heraus entstand ihr erstes Buch "Plötzlich ist es Nacht". Seitdem seziert Sie Justiz, Kirche, Schule und Machtmissbrauch. In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Petra Morsbach über ihren neuen Roman "Orion", Krankheit, Widerstand - und darüber, was Literatur im Leben bewirken kann.

Aufgewachsen in München, scheiterte Fatoni fast am Schulsystem - heute füllt der Rapper und Schauspieler Hallen, dreht Netflix-Serien und verarbeitet seine Zweifel im neuen Album "Drama endet nie". Ein Gespräch über Anerkennung, Absturz und Kunst.