Bei "Eins zu Eins. Der Talk" ist Zeit für persönliche Gespräche. Ereignisreiche Biografien, ungewöhnliche Berufe, spannende Einsichten oder Momente, die alles verändert haben. Erlebt und erzählt von Gästen, die etwas bewegen – ob prominent oder (bislang) unbekannt.

Yevgeniy Breyger war zehn, als er und seine Familie 1999 als jüdische Kontingentflüchtlinge von Charkiw nach Deutschland ausgereist sind. Nach einem schwierigen Aufwachsen in Magdeburg ist er jetzt als Lyriker erfolgreich.

Bahar Kizil wurde in der Öffentlichkeit erwachsen: Mit 18 gewann sie die Castingshow "Popstars" und wurde Teil der erfolgreichen Girlgroup "Monrose". Nach der Trennung der Band jobbte sie in einer Bäckerei, holte ihr Abitur nach, studierte und arbeitete an ihrer Solokarriere. Ende 2025 spielte sie ihr erstes eigenes Konzert.

Mehr als ein Dutzend politische Bücher, ein Kochbuch, zwei Romane, Lob- und Klagelieder in Hexametern...aber eigentlich ist Armin Thurnher Journalist. Er hat 1977 österreichs "unabhängigste" Wochenzeitung "Falter" mitgegründet, war 40 Jahre Chefredakteur und schreibt dort noch regelmäßig seine "Seuchenkolumne".

Aufgewachsen ist Karl-Markus Gauß in einer Barackensiedlung für Heimatvertriebene am Stadtrand von Salzburg. Heute ist Gauß, der viel an den Rändern und im Osten Europas unterwegs ist, einer der produktivsten und vielseitigsten österreichischen Schriftsteller. "Schreibend...", sagt er ",...werde ich ein besserer Mensch!"

Sie schleust sich in Neonazi-Chatgruppen, AfD-Nachwuchstreffen und identitäre Fightclubs: Die Investigativreporterin Angelique Geray deckt rechtsextreme Netzwerke auf - und half schon dabei, einen geplanten Anschlag auf ein Asylheim zu verhindern.

Die Bibel aus einer neuen, feministisch geprägten Sicht sehen und interpretieren: Das will Pfarrerin Maike Schöfer. Dazu geht sie neue Wege. Sie erzählt auf Instagram, was sie von einer patriarchalisch geprägten Heiligen Schrift hält. Wir wiederholen ein Gespräch aus dem Dezember 2022.

"Weil Gott sie liebt" hat Kinderkrankenschwester Sabine Vogel das Hilfswerk "casayohana" gegründet. Mit "sie" sind Kinder mit Behinderung und misshandelte Frauen im Hochland Perus gemeint. Ihnen versucht Sabine Vogel zu helfen.

Als einjähriges Kind wird sie adoptiert und wächst mit viel Liebe zu einer selbstbewussten Frau heran. "Meine Identität ist schwarz-weiß!" sagt Dorothea Böhm, Tochter einer Griechin und eines Nigerianers. Heute ist die Diplompsychologin Karriereberaterin für junge Menschen und in vielen Ehrenämtern aktiv.

Erich Follath machte Auslandsreportagen in der ganzen Welt. Im Laufe seiner Karriere hat er viele Despoten und Gewaltherrscher interviewt, die er nun in seinem Buch "Alle meine Mörder" noch einmal revue passieren lässt.

Vom Metzgerssohn zu einem der bekanntesten bayerischen Schauspieler. Horst Kummeth hat in der BR-Familienserie "Dahoam is dahoam" 17 Jahre lang den Apotheker Bamberger gespielt. Und jetzt seine Biografie geschrieben.

Ende der 70er Jahre begann er, Rockmusik mit kölschen Texten zu singen. Und wurde damit zur Legende. "Verdamp lang her" ist das heute. Zu seinem 75. Geburtstag am 30. März wiederholen wir ein Gespräch aus dem Jahr 2021.

Als jüdisches Kind in den Niederlanden versteckt, überlebte Ernst Otto Krakenberger den Holocaust dank der Familie Stockmann. Später wurde er Hopfenhändler in Nürnberg, gründete Stiftungen für Alte und Kinder - und erzählt heute als Zeitzeuge: "Alle Menschen sind gleich."

Schon mit fünf Jahren wusste Jennifer Morscheiser, dass sie Archäologin werden will. Heute leitet sie den Rosenheimer Lokschuppen und erweckt dort Geschichte zum Leben. Die neue Ausstellung ist sogar ihr Spezialgebiet: "Römer - Gesichter eines Weltreichs".

Er war einer der intellektuellen Köpfe Deutschlands: Autor, Filmemacher, Jurist und Philosoph. Alexander Kluge ist am 25.03.2026 im Alter von 94 Jahren gestorben. Wir wiederholen ein Gespräch aus dem Jahr 2023.

Seit über zwanzig Jahren fliegt der Ebersberger Orthopäde Wolfgang Haller mit seinem Team nach Sierra Leone, um dort zu operieren. Obwohl er sich viel selbst erarbeitet hat, waren für so Einiges seine "Füße zu kurz".

Kirchenmusikerin Andrea Wittmann ist ein Phänomen: Sie spielt die Mozart-Orgel in Kloster Seeon, leitet vier Chöre, hält den Weltrekord in Dauerjodeln, ist Biersommelière, geht jeden Tag mit ihrem Dackel mindestens zehn Kilometer. Und weiß nebenbei noch alles über Mozart...

Peter Wohlleben istFörster und hat die Natur schon als Kind geliebt. Seine Bücher beschreiben die Zusammenhänge in der Natur in mitreißender Sprache. Zum Tag des Waldes am 21. März wiederholen wir ein Gespräch aus dem Jahr 2018.

Als Tochter eines Iraners und einer Rumänin kam die Journalistin und Autorin Miriam Davoudvandi mit sechs Jahren nach Süddeutschland, wo sie in Armut aufwuchs. Darüber hat sie jetzt ein Buch geschrieben: "Das können wir uns nicht leisten". In ihrem Podcast "Danke, gut." spricht sie mit Gästen über Pop und Psyche und berichtet auch über ihre eigenen Erfahrungen mit Depressionen und ADHS.

Er schont mit seiner Kunst weder sich noch andere: Wolfgang Flatz, hat sich in seinen Performances unter anderem als menschliche Zielscheibe mit Dartpfeilen bewerfen lassen. Ein selbsternannter "Bildhauer seiner selbst".

1944 in den französischen Alpen geboren, lebt Sylvie Schenk seit den 1960ern in Deutschland und schreibt ihre gefeierten, autobiografisch inspirierten Romane auf Deutsch. In "Maman" und "In Erwartung eines Glücks" erkundet sie Alter, Liebe, Verlust und das Leben zwischen zwei Sprachen.

Mit "Da Huawa, da Meier und I" war er 20 Jahre lang auf den Kleinkunstbühnen und Volksfesten Bayerns unterwegs. Jetzt ist Christian Maier mit seinem Solo-Projekt "Schokoladenseitn" auf Tour und bleibt seinem Stil treu.

Ikone der 68er-Bewegung, Mitgründer des links-alternativen Frankfurter Stadtmagazins "Pflasterstrand", erster Referent für multikulturelle Angelegenheiten, Europa-Parlamentarier - das alles ist Daniel Cohn-Bendit. "Erinnerungen eines Vaterlandslosen" hat der 80-Jährige nun seine Biografie betitelt.

Ihr Rollstuhl hielt Anna Schaffelhuber nicht davon ab, erfolggekrönt im Hochleistungssport zu sein. Auf ihrem Monoskibob holte sie fünfmal Gold in Sotschi 2014. Zum Ausklang der Paralympics wiederholen wir einen Talk aus dem Jahr 2014.

In vier Jahrzehnten als Wirt des Münchner Hauses auf der Zugspitze hat Hansjörg Barth den Wandel im Alpintourismus hautnah erlebt. Jetzt ist er im Alter von 79 Jahren verstorben. 2022 war er zu Gast bei "Eins zu Eins. Der Talk".

Mit elf Jahren verliebte sich die gebürtige Polin Joanna Sachryn in das Cello. Eine Liebe, die ihr die Chance gab, die Welt zu entdecken. Und das, obwohl ihr der Eiserne Vorhang immer wieder den Weg versperrte.

Amelie Fried wurde als TV-Moderatorin mit "Live aus dem Alabama" bekannt. 1996 startete ihre Karriere als Autorin und seitdem schreibt sie - auch über ihre jüdische Familiengeschichte. Im März erscheint ihr neuer Roman "Eine von uns".

Ali Fathollah-Nejad ist deutsch-iranischer Politikwissenschaftler und Autor. Er ist der Meinung, dass der Westen in Sachen Iran seine Werte und Interessen verrät.

Sie ist aufgewachsen im Heim, wurde immer wieder ausgegrenzt: Mit Ungerechtigkeiten kennt sich Wilma Nyari aus - und die will die Mitgründerin der "Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland" nicht mehr ertragen.

Wöchentlich berichtet der Journalist und Schriftsteller Axel Hacke im SZ-Magazin über "Das Beste aus aller Welt". Früher war er Sportredakteur und politischer Reporter. In seinem neuen Buch "Wie fühlst du dich?" beschäftigt er sich mit unserem Innenleben.

Olympia, Champions-League, deutsche Meisterin und: Mutter. Die Welttorhüterin hat in den USA gelernt, dass beides durchaus vereinbar ist. Und Treckerfahren und Kühe melken kann sie so gut wie Fußballspielen. Fast.

Aleida Assmann ist Anglistin und war mit ihrem Mann Jan Assmann das wohl berühmteste Wissenschaftler-Ehepaar Deutschlands. Die 78-jährige ist Professorin für Anglistik und Literaturwissenschaft in Konstanz.

Sie ist Weltmeisterin im Kickern, genauer: amtierende Tischfußballweltmeisterin. Maura Porrmann kam wegen einer Verletzung vom Fußball zum Tischkickern, jetzt ist sie Profi.

Eigentlich wollte Helmut Eigner Profifußballer werden, wurde dann aber Polizist und brachte es bis zum Leiter der Münchner Mordkommission, wo er den Beinamen "Mister Cold Case" bekam.

Naturfilmer Jens Westphalen macht das Unsichtbare sichtbar und stellt eine atemberaubende Nähe zur Tierwelt her. Zuletzt hat er den Deutschen Naturfilmpreis für "Orang-Utans - Die unbekannten Menschenaffen" erhalten.

Ende der 90er war der Jurist Michael Friedman eine der bekanntesten Medienpersönlichkeiten Deutschlands, bis 2003 eine Affäre um Zwangsprostitution und Drogenkonsum ihn erschüttert hat. Mittlerweile publiziert der jüdische Jurist und Philosoph wieder. Zu seinem 70. Geburtstag am 25. Februar wiederholen wir ein Gespräch aus dem Januar 2024.

Dimitrij Schaad - Autor und Schauspieler des Jahres 2024. Wilde Kindheit in Kasachstan, mit acht Jahren kommt er nach Deutschland. Jetzt hat er seine erste Serie geschaffen: "Kacken an der Havel".

Seine Eltern entscheiden sich für die DDR und nicht für Italien, als sie vor dem Pinochet-Regime aus Chile fliehen. Weil sein Vater es ans Berliner Ensemble schafft, spielt Francisco Medina schon früh dort Theater. Sein Weg zum Schauspieler ist dann trotzdem ein harter.

Musiker, Poetry-Slammer, Schriftsteller: Elias Hirschl ist Österreichs literarischer Shooting-Star. Sein aktueller Roman "Schleifen" handelt von Macht und dem Einfluss von Sprache auf unser Leben. Das schier Unglaubliche stellt sich als wahr heraus, und der Rest ist gut erfunden.

Aufgewachsen ist Alexander Straßner im Wirtshaus seiner Eltern im Bayerischen Wald. Dort reift er zwischen Gästen, Böhmischen Knödeln und Bayerwald-Originalen zum Politikwissenschaftler. Das und mehr hat er im Erinnerungsbuch "Bayerwaldblues" aufgeschrieben.

Sechs Jahre ist Anita Donderer alt, als sie 1946 aus dem Sudetenland nach Bayern vertrieben wird. Die Liebe zu ihrem Geburtsort Neudek musste erst wachsen. Heute engagiert sie sich intensiv für sudetendeutsche Angelegenheiten.

Josia Topf schafft es, Grenzen zu verschieben - nicht nur im Wasser. Bei den Paralympics in Paris holte er Gold, Silber und Bronze. Nun ist er Jurymitglied beim Bayern 2-Wettbewerb "Gutes Beispiel" 2026. Wir wiederholen ein Gespräch vom Januar 2025.

Warum "der Butter" korrekt ist, erklärte uns Gerald Huber in seiner BR-Kolumne "Obacht Bairisch!". Das Korrespondentenbüro Ingolstadt hat er aufgebaut und 13 Jahre geleitet. Nun ist der Mann, der uns so viele Geschichten aus der Bayerischen Geschichte erzählt hat, in Ruhestand gegangen.