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Mit kühnen Ideen die Evolution überlisten - in seinem Werk nimmt Stanislaw Lem auf verblüffende Weise den technischen Fortschritt vorweg. Vor 20 Jahren starb der populärste Schriftsteller Polens im 20. Jahrhundert. Von Sven Ahnert.
Mit kühnen Ideen die Evolution überlisten - in seinem Werk nimmt Stanislaw Lem auf verblüffende Weise den technischen Fortschritt vorweg. Vor 20 Jahren starb der populärste Schriftsteller Polens im 20. Jahrhundert. Von Sven Ahnert.
Wittstock, Ulrich www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Allein vom Schreiben können nur 5,7% der deutschen Autorinnen und Autoren leben. Das geht aus einem Datenreport des Verbands der deutschen Schriftsteller hervor. Wer kann sich das Schreiben unter diesen Bedingungen leisten? Braucht man Geld, um Schriftsteller zu werden? Diesen Fragen ist unsere Autorin Josephine Ziegler nachgegangen, die zurzeit am Literaturinstitut der Universität Hildesheim studiert.
Inspiration für Autoren + Infos zum Autoren-Kabinett: kostenfreie Email-Liste "Inspiration für Autoren"! | Willst du einen Roman schreiben? Dann berücksichtige diesen Ratschlag! So absurd er auch klingen mag ... | music: https://www.purple-planet.com/ | Bücherschreiben, Buch schreiben, Roman schreiben, Schriftsteller werden, Kreatives Schreiben, Buchanfang, Schreibtipps Folge direkt herunterladen
Der Sozialphilosoph, Schriftsteller und Psychologe Ulrich Sonnemann (1912–1993) zählt zu den markantesten und zu Unrecht wenig rezipierten Denkern der Kritischen Theorie. Sein Hauptwerk Negative Anthropologie (1969) entwirft eine Bestimmung des Menschen, die vom Nichtgewordenen ausgeht: vom Unterdrückten, Verdrängten, Abwesenden und noch Ungelebten. Zugleich entzündet sich die Kritik am bestehenden Unheil gesellschaftlicher Verhältnisse. Der Vortrag rekonstruiert diesen Ansatz anhand konkreter Geschichtserfahrungen, die das Menschliche in seiner Deformation und unabgegoltenen Möglichkeit zeigen. Im Mittelpunkt steht dabei Sonnemanns Kritik an der positivistischen Anthropologie Arnold Gehlens sowie seine Verschränkung von Sprachkritik, Psychoanalyse und kritischem Humanismus. Kann dieser Ansatz – auch angesichts aktueller Debatten um künstliche Intelligenz und die Zukunft des Humanen – dazu beitragen, am Menschlichen festzuhalten? Referent: Dr. Martin Mettin ist Philosoph und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humanistischen Hochschule Berlin, wo er zu Ästhetik, Ethik und philosophischer Bildung lehrt und forscht. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Echo im Sprachwald (Neofelis, 2019) über Walter Benjamin und Kritische Theorie des Hörens. Untersuchungen zur Philosophie Ulrich Sonnemanns (Metzler, 2021), das mit dem Wissenschaftspreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen ausgezeichnet wurde. Zudem ist er Mitherausgeber des Briefwechsels zwischen Sonnemann und Theodor W. Adorno (Zeitschrift für Kritische Theorie, 2019) und eines Sammelbandes zur Negativen Anthropologie (Neofelis, 2021).
Jorge Amado war überzeugter Kommunist. Auch als Schriftsteller hat er sich für Benachteiligte eingesetzt. Menschen und Kultur des brasilianischen Bundesstaates Bahia hat er so ein literarisches Denkmal gesetzt. Vor 25 Jahren ist er gestorben. Eglau, Victoria www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Ist die Behauptung "Soldaten sind Mörder" strafbar? Seit Kurt Tucholsky diesen Satz vor 95 Jahren veröffentlicht hat, beschäftigt er Gerichte. Den ersten Prozess verfolgte der verantwortliche Schriftsteller 1932 aus dem Exil. Vormweg, Christoph www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Während er mit seinem Elektro-Roller Essenslieferungen an die Haustüren brachte, hat Wang Jibing zwischendurch Gedichte geschrieben. Manche auf kleine Zettel, andere hat er unterwegs als Sprachnachricht aufgezeichnet. Seine Gedichtsammlung "Low Flight", die über die täglichen Herausforderungen von Lieferdienstfahrern in China erzählt, wird nun mit dem Lu-Xun-Preis gewürdigt. Dies ist eine der höchsten literarischen Auszeichnungen des Landes, benannt nach Lu Xun, einem Schriftsteller, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Weg der modernen chinesischen Literatur ebnete. Eva Lamby-Schmitt, ARD-Korrespondentin in China, hat Wang Jibing getroffen.
War Scotia tatsächlich eine ägyptische Prinzessin? Und könnte ihre Geschichte Irland, Schottland und das alte Ägypten miteinander verbinden? In dieser Episode von „Erlebnis Irland“ sprechen wir mit dem Schriftsteller und Folkloristen Luke Eastwood. Im Mittelpunkt steht die faszinierende Legende von Scotia, die der Überlieferung zufolge aus Ägypten nach Irland kam und später zur Namensgeberin Schottlands geworden sein soll. Luke Eastwood erzählt, wie aus seiner Beschäftigung mit Scotias Grab bei Tralee eine mehrjährige Recherche entstand. Er erklärt, warum er Scotia mit Meritaten, einer Tochter des Pharaos Echnaton und der Nofretete, in Verbindung bringt, welche möglichen Reiserouten es gegeben haben könnte und wo sich Mythologie, Archäologie und historische Spekulation überschneiden. Außerdem geht es um die Dingle-Halbinsel, Skellig Michael, außergewöhnliche archäologische Funde, alte Göttinnen, heilige Brunnen, die langsame Christianisierung Irlands und die Frage, wie viel historische Erinnerung in mündlich überlieferten Geschichten stecken kann. Eine Episode über Mythen, offene Fragen und die besondere Kraft irischer Erzähltraditionen.
Widerstand unterhält ein spannungsreiches Verhältnis zum Recht, aber auch zur Literatur. Das Recht hegt Widerstand vielfach ein, ermöglicht ihn aber zugleich durch Grundrechte auf Protest und Gelegenheiten zur Negation. Moderne Verfassungen sehen gar ein Widerstandsrecht der Bevölkerung als letztes Mittel gegen die eigene Regierung vor, so auch das Grundgesetz. Die Literatur dagegen kann Widerstand historisieren, heroisieren und verurteilen, zu ihm anstiften oder seine Ambivalenz aufzeigen. Vor allem kann sie auch reflektieren, unter welchen Bedingungen Widerstand überhaupt materiell und geistig möglich wird, wann und wie er scheitert und in welchen subtilen Formen er auftritt, ohne überhaupt ins Blickfeld des Rechts zu rücken. In diesem Gespräch denken ein Schriftsteller und ein Dozent, beide Juristen und Philosophen, gemeinsam darüber nach, inwiefern Recht und Literatur hier und heute Spiegel, Instrumente oder Bremsen des Widerstands sind. Mesut Bayraktar, geboren 1990 in Wuppertal und Kind türkischer Arbeitsmigranten, hat Jura und Philosophie studiert. Als Schriftsteller schreibt er Romane und Gedichte, Erzählungen, Theaterstücke sowie Essays für diverse Zeitungen und Magazine. Er hat das Kollektiv nous – konfrontative Literatur 2013 mitgegründet und ist dort Redakteur. 2024 erschien sein Erzählband Die Lage. 2025 erschien sein Lyrikdebüt Linke Melancholie. Tim Wihl hat Politik- und Rechtswissenschaft studiert und zu Aufhebungsrechten promoviert. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gastprofessor an der Humboldt-Universität mit Aufenthalten an der Sorbonne und in Princeton sowie Fellow am The New Institute in Hamburg. Derzeit ist er Vertretungsprofessor für Öffentliches Recht und Grundlagen des Rechts an der Universität Erfurt. Von ihm erschien 2024 das Buch Wilde Demokratie. Das Recht auf Protest. Moderation: Johanna Bröse
Hotels können auch Inspirationsquelle sein. Deshalb logieren dort oft Schriftsteller. Von Marcel Proust bis Thomas Mann. Der Germanist und Autor Rainer Moritz folgt ihren Spuren. Interview: Monika Kursawe.
Kostenfreie Inspiration für Autoren: Email-Liste "Inspiration für Autoren"! | Wie schlimm sind Logikfehler eigentlich? Und wie vermeidest du sie? Oder ist das gar nicht nötig? | Welche Schreibtipps bringen wirklich was? Und was kannst du tun, um sie für dich zu nutzen? Das erfährst du in diesem Gespräch! | music: https://www.purple-planet.com/ | Bücherschreiben, Buch schreiben, Roman schreiben, Schriftsteller werden, Kreatives Schreiben, Buchanfang Folge direkt herunterladen
Neun Millionen Übernachtungen im Jahr – und die meisten Gäste kommen zuerst wegen der Berge. Woran sie sich hinterher erinnern, ist oft das Essen. Wie wird Kulinarik in Vorarlberg vom angenehmen Nebeneffekt zum eigenständigen Reisegrund? Darüber spricht Stefan Fak mit Renate Breuß, Kunst- und Kulturhistorikerin, Autorin von „Das Maß im Kochen" und langjährige Geschäftsführerin des Werkraum Bregenzerwald, sowie mit Christian Schützinger, Landestourismusdirektor und Geschäftsführer der Vorarlberg Tourismus GmbH. Renate Breuß führt durch die Materialgeschichte der Vorarlberger Küche: Sennerei und Milchwirtschaft, Mais im föhngeprägten Rheintal, Beeren und Pilze aus dem Wald. Warum Butter jahrhundertelang wichtiger war als Fettkäse. Wie Kresse einst als natürliches Gerinnungsmittel diente. Und weshalb zwei Grad Unterschied beim Erhitzen der Milch über feinkörnigen oder speckigen Sauerkäse entscheiden. Christian Schützinger erklärt, was das für den Tourismus bedeutet: Auf Vorarlbergs Alpen wird die Milch dort verarbeitet, wo sie gemolken wird – keine Einheitsmilch aus dem Tal, keine Schaukäserei. Er spricht über Tourismusorganisationen als Vermittler zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Bevölkerung, und über den Druck, unter dem beide Seiten stehen. Im zweiten Teil wird es kontroverser: Was gibt die historische Küche der Knappheit für die Klimafrage her? Zero Waste als Haltung statt als Etikett. Die Verlagerung der Milchwirtschaft in höhere Lagen. Und die Frage, ob Vorarlberg beim Bergkäse in dieselbe Klemme gerät wie Italien beim Parmesan. Zum Schluss: Wie viel Substanz steckt hinter dem Schlagwort Longevity – und wie verhindert eine Region, dass daraus bloß Wellness mit neuem Etikett wird? GLOSSAR ZUR FOLGE Alpkäse & Bergkäse – Alpkäse entsteht während des Sommers direkt auf der Alp, Bergkäse in den Talsennereien. Beide aus Rohmilch, beide mit deutlich unterschiedlichem Charakter je nach Lage, Futtergras und Reifedauer. Sauerkäse (Surakees) – Magerkäse aus abgerahmter Milch. Der Vorarlberger Sauerkäse hat eine Speckschicht und einen weißen Kern; ob er fein- oder grobkörnig wird, entscheidet die Erhitzungstemperatur zwischen etwa 38 und 40 Grad. Verwandte im Alpenraum: Graukäse (Tirol), Bloderkäse (Schweiz), Steirerkas (Steiermark), Harzer (Deutschland). Rässkäse – Würziger Magerkäse, der sich vor allem in Vorarlberg gehalten hat. Weil er mager und trotzdem kräftig ist, gilt er als bekömmlichere Komponente in den Käsknöpfle. Käsknöpfle – Die Vorarlberger Nationalspeise. Verwandt mit den Kässpätzle, klassisch mit einer Mischung aus Fett- und Magerkäse. Riebel – Maisspeise aus dem Rheintal, entstanden aus dem dortigen Maisanbau. Gilt als typisch vorarlbergisch. Subira (Saubirne) – Roh kaum genießbare Birne, die früher an die Schweine verfüttert wurde. Gebrannt ergibt sie einen Vorarlberg-typischen Edelbrand. Grünpflücke – Verarbeitung unreifer Tomaten, die ab September nicht mehr ausreifen, zu Salsa oder Eingemachtem. Das heimische Gegenstück zum französischen Verjus, der aus unreifen Trauben gewonnen wird – in Vorarlberg historisch aus unreifen Äpfeln oder Stachelbeeren. Hochstämme – Traditionelle hochstämmige Obstbäume. Sie tragen erst nach vielen Jahren, dafür über Jahrzehnte. Werden kommunal wieder gefördert. GENANNTE HÄUSER, BETRIEBE UND PERSONEN Hirschen Schwarzenberg – Gasthof und Hotel am Dorfplatz von Schwarzenberg Tobias Schöpf, Klostertal – beeindruckender Keller voll Eingemachtem, dazu Kochkurse, bei denen morgens gemeinsam Kräuter gesammelt und anschließend in der Küche verarbeitet wird. Thorsten Probost – Spitzenkoch, Koch des Jahres, absolviert die Wanderführerausbildung. Anton Moosbrugger – Käsemacher, gibt die alte Methode des Käsemachens an junge Leute weiter und experimentiert mit langer Reifung, 36 bis 52 Monate. Franz Michael Felder (1839–1869) – Bauer, Schriftsteller und Sozialreformer aus dem Bregenzerwald. Von ihm stammt das Bild vom Senn als Alleskönner.
In dieser Folge diskutiert Matussek mit Rüdiger Safranski, dem Schriftsteller und Philosophen, den Unterschied der alten RAF zu einer neuen Terrorgruppe, zu der sich gerade gewisse Teile der Antifa und Untergrundkommandos wie die sogenannte Vulkangruppe zusammenfinden. Safranski, früher selbst Mitglied einer kommunistischen Hochschulgruppe, schildert den Beginn der sogenannten Achtundsechziger als dionysische Befreiung, Matussek spricht vom eher zufälligen Sprung Ulrike Meinhofs in die Illegalität. Weitere Themen sind der weltweite linke Aufstand, etwa am Beispiel der Unruhen in Minneapolis, sowie der gezielte Staatsbankrott des Landes, der nach den Hoffnungen linker Theoretiker eine neue revolutionäre Bewegung auslösen soll. Des Weiteren: Donald Trumps vereinfachte Weltpolitik am Beispiel des Kidnappings von Venezuelas Maduro und die Hoffnung auf eine ähnliche Blitzaktion zur Befreiung des iranischen Volkes. (Wiederholung vom 6. Februar 2026)
Great Shorties: "Gedanken" – von Uwe Kullnickes liest Matthias Pöhlmann(Hördauer 37 Min)Doc_U ist Chef bei Literaturradio Hörbahn und KI- Radio Liberton bei über 20 Plattformen - international doc_U@online.msEr macht Radio. schreibt Bücher, findet mit KI neue Ausdrucksmöglichkeiten für seine Texte. Er ist Radiomacher, Journalist, Schriftsteller. Literaturradio Hörbahn hat er vor 11 Jahren gegründet und ist bis heute mit ehrenamtlich, 5 Sendungen pro Woche und ca. 3000 Sendungen online.Literaturradio Hörbahn – wo Sprache Frequenz wird und Gedichte auf Sendung gehen.Seit einem Jahr online: Radio Liberton – ein KI-Radio, das nicht schweigt. Eigene Texte, auch eigene Stimme, eigene Meinung, Songs für Demokratie, gegen Totalitarismus und so'n Zeug, aber ohne SchubladenDoc_U macht Musik, weil Worte mit Musik einfach besser sind.Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler. Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen.Wenn Ihnen dies gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinSprecher Matthias Pöhlmann, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
In dieser Episode von Carl & Company geht es um das Bewahren gegen alle Wahrscheinlichkeit: Wie überlebt queere Geschichte, wenn sie über Jahrhunderte weichgezeichnet, verboten, verfolgt und verbrannt wurde? Im Nachklang des Pride Month nähert sich Host René Freudenthal dieser Frage wieder von zwei Seiten des großen Teichs. Aus New York kommt der Schriftsteller und frieze-Chefredakteur Andrew Durbin, dessen meisterliche Doppelbiografie The Wonderful World That Almost Was die Leben der Ausnahme-Avantgardekünstler Peter Hujar und Paul Thek vor dem Vergessen rettet – aus Werken und Briefen, aus Fotografien und Fußnoten, mit all der großen Zärtlichkeit, dem gnadenlosen Klatsch und dem schieren Überlebenswillen einer Welt, die die AIDS-Krise fast ausgelöscht hätte. Durbin hebt queere Vergangenheit aus dem Archiv: Die zweite Stimme der Folge holt sie gleich ins Rampenlicht. Franz-Erdmann Meyer-Herder ist Chefdramaturg am Theater Freiburg und, sobald das Bühnenlicht angeht, Dragqueen Dr. Flametta M. Sauvage, die mit Overhead-Projektor und Glitzergarderobe vierhundert Jahre queerer Geschichte aufrollt – Vergangenheit nicht konserviert, sondern leibhaftig verkörpert, nicht eingelagert, sondern leidenschaftlich aufgeführt. So entsteht ein transatlantischer Dialog über zwei Arten, dasselbe vor dem Verschwinden zu retten – Papier und Perücke, Kuration und Kabarett – und über die Frage, warum queere Kunst auch queere Geschichte(n) erzählen muss, gerade jetzt, da der Radiergummi wieder ausgepackt wird. Übrigens: Am 24. Juli um 21 Uhr gibt es auf dem Theatervorplatz eine Summer-Stage-Ausgabe von How Queer! mit Flametta! Shownotes: Andrew Durbin: "The Wonderful World that Almost Was" "How Queer! mit Flametta M. Sauvage" Moderation & Redaktion: René Freudenthal Produktion & Mitarbeit: Hanna Langreder Original-Logo zum Podcast: Simon Krause Original-Musik zum Podcast: Edward Fernbach
Send us Fan MailFolge 204: Buddy deckt in Essen eines der größten Mysterien der gastronomischen Geschichte auf: Wer ist eigentlich dieser Sascha Perrone von „Essberichte", der ganz NRW abfotografiert, aber im Netz praktisch unauffindbar bleibt? Das Gerücht sagt: geboren in einem kleinen kalabrischen Bergdorf. Die Wahrheit: Düsseldorf-Gerresheim. Kein Pate, keine Mafia – ein Ex-Finanzmann und eine Schnapsidee zum Hochzeitstag 2013. Weil er online kein einziges brauchbares Restaurant fand, zückte er das iPhone und machte es einfach selbst.Aus der „Jungfrau zum Kinde" wurde eine kompromisslose One-Man-Show: Sascha schreibt, fotografiert, layoutet und verlegt seinen Restaurantführer komplett allein – rund 300 Seiten, an die 100 Restaurants, und immer selbst bezahlt. Das Buch gibt's nicht am Kiosk, sondern nur in den Läden, die drinstehen, und exklusiv am Nikolaustag bei Zurheide. Heute ist er Hausfotograf der Sterneküche, wird als Flatrate gebucht und durfte am Tag der Deutschen Einheit als einziger Fotograf Christian Bau beim Staatsbankett begleiten – sein bisheriges Highlight.Es geht um Tomaten, die bei Oma in Kalabrien anders schmecken als die „Wasserbombe aus Holland", um zwei Kater namens Brunello und Montalcino, um Influencer, die im klimatisierten Bus einfliegen, 45 Minuten knipsen und wieder verschwinden. Und um die große Frage, warum heute keiner mehr das Zehn-Gänge-Menü will, sondern Soul Food: zwei Teller, eine geile Flasche – und um neun auf der Couch. Dazu gibt's Sterne-Hype als geplatzte Blase, das ewige Montags-Drama der Gastronomie, No-Show-Gebühren, warum Expandieren für ihn keinen Sinn ergibt und die Geschichte vom Objektiv, das ein Drei-Sterne-Koch zu Kleinholz verarbeitete – und das bis heute durch ganz Deutschland geistert. Denn die Gastronomie vergisst nicht.Ehrlich, unbestechlich, selbstbezahlt. Carsten lässt sich entschuldigen (Schriftsteller, also Nachtarbeiter). #SoulFoodPassionistas #Essberichte #SaschaPerone #Foodfotografie #Sternegastronomie #NRW #Düsseldorf #ChristianBau #Foodpodcast #Kulinarik #SoulFood #Gastronomie #Foodie #ErstDieKameraDannDieGabel#SOULFOOD # SOULFOODPASSIONISTAS # CARSTENHENN #GASTROSURIVIAL #BUDDYZIPPER #GASTROPODCAST #KULINARIK #STERNEKUECHE #KOCHGOTT #gastrosurivial #sterneküche #foodporn #foodlover #instafood #gastronomie #podcast @buddyzipper @carstenhenn @soulfoodpassionistas
Alex Capus' aktueller Roman spielt an der Grenze. Im «Gasthof zur Moskau» an einem kleinen Grenzübergang zu Deutschland im Kanton Schaffhausen, wo wenig läuft. Wenn aber mal was läuft, dann richtig. Wie im Sommer 1933, als deutsche NS-Schergen auf Schweizer Boden einen Schmuggler entführten. An sich ist es eine Asterix-Geschichte, die Alex Capus da erzählt. In einem kleinen Schweizer Dorf an der deutschen Grenze wehren sich die Einwohner gegen einen gewaltsamen Übergriff deutscher Polizisten und SS-Männer und zwingen am Ende sogar die neue deutsche Regierung in Berlin dazu kleinbeizugeben. Alex Capus erzählt diese wahre Geschichte vor dem Hintergrund einer sehr viel ruhigeren, sehr viel längeren und sehr viel tiefer gehenden Geschichte eines Wirts und seiner Familie, der in Ramsen – so der Name des Dorfes – einen Gasthof mit dem merkwürdigen Namen «Gasthof zur Moskau» führt. In «Literaturclub Interview» erzählt Alex Capus vom Verhältnis zwischen Fiktion und Realität in seinen historischen Romanen, vom Vorteil langer Beziehungen für sein Leben und von der Bedeutung eigener Lebenserfahrung fürs Schreiben. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Alex Capus. «Querfeldein». 288 Seiten. Hanser Verlag, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Alex Capus, Autor ____________________ - Host: Michael Luisier ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Wichner, Ernest www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
LiteraturPur #73: "Ich bin ein Überlebender", schreibt der Schriftsteller und Dramatiker Lukas Bärfuss. Was er damit meint, erfährt man in seinem neusten Buch "Königin der Nacht, ein kurzes Buch über meine Mutter". Es ist ein schonungsloses, ein gesellschaftskritisches, aber auch ein sehr persönliches und zärtliches Buch über die Mutter. Ich habe Luaks Bärfuss im Waldhaus in Sils Maria zu einem Gespräch getroffen. Er erzählte mir, weshalb ein rosa Bankzettel mit einem Kontostand von 60 Franken am Anfang des Buches steht. Wir sprachen über Herkunft, was sie mit uns macht und wie sie ein Leben lang an einem haften bleibt. Ich wollte auch wissen, wie man über eine Mutter schreibt, die nie getröstet, nie eine Wunde verbunden, keine Liebe gezeigt, ja den Sohn im Alter von 15 Jahren auf die Strasse gesetzt hat und abgehauen ist? Lukas Bärfuss meint dazu, dass er die Mutterliebe nie vermisst habe. Er kenne sie nicht. Aber die Armut, die habe er kennengelernt. Und er äussert sich zu seinem provokativen Satz im Buch: "Die Schweiz macht Jagd auf die Armen." Das Gespräch mit Lukas Bärfuss hat grossen Spass gemacht, das Publikum im Hotelsaal war begeistert von seiner Erzähllust und seinen Lesungen. Hört rein!Lukas Bärfuss, Königin der Nacht, ein kurzes Buch über meine Mutter, Rowohlt Verlag
Reisen sind Grundlage vieler Bücher des Genfer Schriftstellers Daniel der Roulet. Er hat mehrmals die Schweiz durchwandert, ist zu allen 56 französischen Kernreaktoren und zu Dutzenden Grenzseen gereist. Im Tagesgespräch erzählt er, was er unterwegs über die Schweiz und über Grenzen gelernt hat. Zudem geht es im letzten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs ums Älterwerden, ums Vorbereiten des eigenen Nachlasses und um die Wut, die für den 82-jährigen Schriftsteller nach wie vor eine wichtige Antriebsfeder ist. Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger.
«Literaturclub Interview» ist in der Sommerpause. Damit euch in dieser Zeit das Lesefutter nicht ausgeht, gibt es an dieser Stelle die «Literaturclub Bestenliste» zu hören: fünf beste Bücher des Monats, gekürt von einer externen Jury, vorgestellt von der SRF-Literaturredaktion. Auf der Bestenliste stehen diesen Monat die aktuellen Bücher von Lukas Bärfuss, Birgit Birnbacher, Lilli Tollkien, Elias Hirschl und Lena Gorelik. Wir stellen die nominierten Titel vor. ____________________ In «Königin der Nacht» setzt sich Lukas Bärfuss mit seiner verstorbenen Mutter auseinander. Sie war bettelarm, vulgär, zynisch und lehnte ihren Sohn ab. Das Buch ist eine intensive Lektüre, weil es an Urmenschliches rührt und politischen Gesprächsstoff bietet: Bärfuss thematisiert den oft fragwürdigen Umgang der Schweiz mit mittellosen Menschen in der Vergangenheit. Ozzy ist neun und hat ADHS. In der Schule passt er nicht rein, aber er hat Begabungen und Fähigkeiten, mit denen er ein erfolgreiches Leben führen könnte. In ihrem vierten Roman «Sie wollen uns erzählen» stellt die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher die Frage, ob Betroffene als Problem gesehen werden müssen, oder ob «Wildwuchs im Denken» angesichts der Probleme, auf die wir zusteuern, nicht auch eine Chance für alle ist. In Lilli Tollkiens neuen Roman «Mit beiden Händen den Himmel stützen» wächst die Protagonistin Lale in den 1980ern in einer Berliner Männer-Kommune auf, in der Partys gefeiert und Revolutionen geplant werden. Vor allem aber wird getrunken, gekifft und gefeiert. Lale darf wach bleiben, solange sie will, Süssigkeiten essen und ewig fernsehen. Doch sie sehnt sich nach Geborgenheit und Verlässlichkeit, während ihre eigenen (körperlichen) Grenzen immer wieder übertreten werden. Franziska Denk hat ein Problem. Sie bekommt jede Krankheit, sobald sie deren Namen hört. Im Mathematiker Otto Mandl begegnet ihr ein Seelenverwandter. Sie lernen, sich mit Wörtern toter Sprache zu immunisieren. In seinem neuen Roman «Schleifen» erkundet der Schriftsteller und Spoken-Word-Künstler Elias Hirschl das Thema «Sprache» auf alle nur erdenklichen Arten. Gescheit, verblüffend und komisch. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ Buchhinweise: Lukas Bärfuss. Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026. Birgit Birnbacher. Sie wollen uns erzählen. 224 Seiten Zsolnay, 2026. Lilli Tollkien. Mit beiden Händen den Himme stützen. 255 Seiten. Aufbau, 2026. Elias Hirschl. Schleifen. 416 Seiten. Zsolnay, 2026 Lena Gorelik. Alle meine Mütter. 270 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen, Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und Vertreterinnen von literarischen Institutionen. An der Erstellung der Bestenliste für Juli und August 2026 waren 32 Jurymitglieder beteiligt, die insgesamt 471 Punkte vergeben haben. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
Schweizer Söldner, die in der französischen Revolution ihr Leben lassen, jurassische Anarchistinnen, die nach Südamerika auswandern oder eine Familiensaga rund um die Atomtechnologie. Daniel de Roulets Romane haben oft einen historischen Hintergrund. Im Zentrum stehen dabei die wenig Privilegierten. Im zweiten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs geht es um de Roulets Faszination für die Technik hinter der Atomkraft, um seinen Blick auf die Schweiz und darum, wieso Westschweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller weniger politisch sind als ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Deutschschweiz. Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger.
Er ist Schriftsteller, Dokumentarfilmer, Hörspielautor, Comicszenarist, Journalist und seit neuestem Host des Podcasts „einfach kompliziert“: Thomas von Steinaecker, Gast der 128. freigeistern!-Folge, macht Kultur für viele Medien. Ein Gespräch über seine Filme und das Filmemachen, über seine Romane und das Schreiben, über Literatur, Literaturkritik, die alte Debatte U gegen E, über Bildung, Bildungsungerechtigkeit und die Macht des Marktes. „Ich sehe zumindest Grau“, sagt er im Hinblick auf aktuelle Wertschätzung, Bedeutung, Einfluss und Möglichkeiten der Kultur in der selbsternannten Kulturnation Deutschland – „kulturgeistern“ war, ist und bleibt trotzdem eine helle Freude.
Sie ist 2700 Jahre alt, aber Homers große Erzählung von Odysseus und seiner Jahre dauernden Heimkehr vom Trojanischen Krieg kann es an Bekanntheit mit den Geschichten der Bibel aufnehmen. Die Odyssee, sagt der Althistoriker Raimund Schulz, enthält alles, was das Leben menschlich macht: Triumph und Tod, Liebe und Sex, Enttäuschung, Verlust, tiefsitzende Ängste, aber auch nicht endende Sehnsüchte. Und mit Odysseus einen Hauptdarsteller, der in seiner Zerrissenheit ziemlich modern wirkt. Ganz großes Kino also. US-Regisseur Christopher Nolan bringt es jetzt als dreistündiges Filmepos auf die Leinwand. Warum berührt und fasziniert uns die Odyssee bis heute? Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Lisz Hirn –Philosophin; Michael Köhlmeier – Schriftsteller; Prof. Dr. Raimund Schulz – Historiker an der Universität Bielefeld
Am 14. Juli trifft der Neumond im Krebs auf den Fixstern Castor und die Tage davor hatten es bereits in sich: Sonne-Merkur-Konjunktion (rückläufig) und Venus-Uranus-Quadrat. Familie gegen Partner, Vergangenheit gegen Zukunft, Loyalität gegen Wahrheit: diese Energie schont niemanden. In dieser Folge gehe ich durch alle zwölf Aszendenten und sage dir, wo es bei dir kracht, wo es heilt und worauf du in den nächsten zwei Wochen wirklich achten musst. Beziehungslügen fliegen auf, Familiengeheimnisse kommen hoch und Castor bringt Schriftsteller, Künstler und unbequeme Stimmen nach vorne. Kein leichter Neumond, aber einer, der Klarheit schafft. DEIN MONEY KARMA - KISMET FAKTORMasterclass am 15. Juli 2026mehr Infos dazu findest du hier
Plath, Jörg www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Plath, Jörg www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wir reden immer offener darüber, was wir am Wochenende genommen haben, ob auf dem Festival, im Club oder beim Spaziergang in den Bergen. Doch wird der Rausch dadurch auch ungefährlicher? Und waren wir als Menschheit nicht eigentlich schon immer high, mit Ritualen, die uns dabei seit Jahrtausenden begleiten? Thilo spricht in dieser Folge mit Norman Ohler. Er ist Schriftsteller und Autor, unter anderem des Bestsellers „Der totale Rausch", in dem er sich mit dem Einsatz von Substanzen bei den Nazis beschäftigt hat. Gemeinsam eröffnen die beiden den Sommer der Drogen, eine Reihe, in der in den kommenden Wochen aus unterschiedlichen Perspektiven über Substanzen gesprochen wird. Norman und Thilo blicken zurück bis zu den Iboga-Ritualen im zentralafrikanischen Regenwald und den ersten Königen im alten Sumer und fragen, wie aus Schamanen irgendwann Herrscher und aus Ritualen Machtinstrumente wurden. Sie sprechen über die Rolle der katholischen Kirche in der Geschichte der Drogenprohibition, über Ibogain und Psilocybin als medizinische Hoffnungsträger gegen Sucht, Demenz und Depression und darüber, was im Gehirn passiert, wenn das sogenannte Default Mode Network zur Ruhe kommt. Ein Gespräch über Kontrolle und Kontrollverlust, über deutsche Drogenpolitik und die Frage, was sich verändern würde, wenn Friedrich Merz und Lars Klingbeil sich gemeinsam einem psychedelischen Ritual unterziehen würden. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an amr@pqpp2.de oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast Du möchtest in „Alles Muss Raus" werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Mit seinen Romanen trifft der deutsche Popliterat Leif Randt den Nerv einer Generation. Zwischen Wehmut und Wermut, Club und Altbau, Selbstreflexion und Kontrollverlust-Verweigerung zeichnet sein Buch „Allegro Pastell“ die Welt bürgerlicher Millennials. Jetzt wurde der Bestseller von 2020 verfilmt, aus diesem Anlass treffen Pia Reiser und Christian Fuchs den cinephilen Schriftsteller zum spannenden Gespräch. Dabei geht es neben Mode und Melancholie auch um die Anziehungskraft von David Lynch oder um Lieblingsfilme von Leif Randt wie „Springbreakers“ oder „Mid90s“. Sendungshinweis: FM4 Film Podcast, 06.07.2026, 0 Uhr
Was passiert, wenn der Traum vom Profifußball plötzlich endet – bevor er überhaupt begonnen hat? In dieser Folge berichtet Schriftsteller und Journalist Michael Kröchert über seinen Kurzroman „Messi. Dreams Pequeña“. Er berichtet über die Faszination des Fußballs, über Lionel Messi als moderne Projektionsfigur, über Leistungsdruck im Jugendfußball, dubiose Heilversprechen, Väter, Onkel und unerfüllte Träume. Außerdem wird ein Blick auf Kröcherts bisherigen Weg geworfen – vom Reporter auf deutschen Autobahnen über seinen Naturroman Wasserläufer bis zu seinem bisher persönlichsten und zugleich gesellschaftlichsten Buch. Eine Folge über Hoffnung, Scheitern, Identität und darüber, warum Fußball manchmal viel mehr über unsere Gesellschaft erzählt als Politik. Links https://www.voland-quist.de/werke/messi-dreams-pequena/ https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/rezension-michael-kroecherts-kurzgeschichte-messi-dreams-peque-a-110737347.html https://www.youtube.com/watch?v=ke78o94ztgE https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Kr%C3%B6chert https://www.nd-aktuell.de/artikel/1150882.raststaetten-dort-hingehen-wo-es-wehtut.html Feedback Sagt ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält in diesem Jahr der Schriftsteller und Völkerrechts-Experte Phillippe Sands, geboren 1960 in London.
Der Erfolgsautor Christoph Peters ist durch die Hölle einer schweren Alkoholerkrankung und den entsprechenden Entzug gegangen. Schon als Kind aß er heimlich Schnapspralinen, trank als Jugendlicher im Internat und glaubte, er könne nur mit Alkohol ein guter Künstler sein. Über 20 Jahre war er schwer abhängig. Was sein Wendepunkt war, wie er wieder zu sich selbst gefunden hat und wie man sich selbst oder Angehörigen helfen kann, das erzählt Christoph Peters bei Dominique Knoll. Es werden in diesem Gespräch schwere Suchterfahrungen und Alkoholentzug thematisiert. Falls Sie auf diese Themen/dieses Thema sensibel reagieren, hören Sie den Podcast vielleicht lieber mit einer vertrauten Person, um sich eventuell über das Gehörte unterhalten zu können.
Schriftsteller – und Fußball-Fan - Franzobel macht sich diese Woche „Gedanken für den Tag“ rund um die Fußball-WM der Männer.Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20.06.2026
Es ist einer der grössten und blutigsten Konflikte der Welt. 150'000 Zivilpersonen sind gestorben und 14 Millionen Menschen sind geflüchtet – rund ein Viertel der Bevölkerung. Die Vertreibungen im Sudan sind die Folge eines andauernden Kriegs zwischen zwei bewaffneten Gruppen: der sudanesischen Armee (SAF) und der Miliz Rapid Support Forces (RSF). Trotz seines Ausmasses wird der bewaffnete Konflikt im Sudan oft als «vergessenen Krieg» bezeichnet. Nur wenige Journalistinnen und Journalisten reisen in den Nordosten Afrikas. Einer davon ist der deutsche Schriftsteller und Reporter Navid Kermani. Er ist in den Sudan gereist, um von der Krise vor Ort zu berichten. Navid Kermani ist Gast in der neuesten Folge von «Apropos» und erzählt von seinen Eindrücken und Begegnungen im Sudan. Unter anderem berichtet er über den Einfluss von Drogen im Kriegsgeschehen, spricht von der Bedeutung der Musik und über die Rolle der Schweiz in diesem Konflikt. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Sprecherin: Jacqueline Wechsler Mehr zum Krieg im Sudan: Teil 1 der Reportage von Navid Kermani aus dem Sudan Teil 2 der Reportage von Navid Kermani aus dem Sudan Sudan im Krieg: Zivilisten eingeschlossen zwischen Fronten Wer ist der Anführer der RSF? Kriegsverbrechen im Sudan: Schwere Vorwürfe gegen Armee SAF Millionen Geflüchtete aus dem Sudan: In den Camps von Aboutenge Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Schon als Teenager flüchtete Catalin Dorian Florescu aus Rumänien und lebt seitdem in der Schweiz. Seine auf Deutsch geschriebenen Romane spielen aber meist in seiner alten Heimat – und handeln oft vom Leben in der Diktatur. Auch sein neuester. Führer, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Thomas Hettche wurde 1964 im mittelhessischen Treis am Rand des Vogelsbergs geboren. Er gehört zu den Autoren, die Literatur nie als abgeschlossenen Raum verstanden haben, sondern als offenen Prozess - zwischen Geschichte und Gegenwart, Fantasie und Medien. (Wdh. vom 19.03.2026)
Ob man sich nun für Fußball interessiert oder eher nicht: Irgendwie bekommt es wohl jeder und jede mit: Es ist gerade die Fußball-WM der Männer. Bekennender Fußballfan ist auch Franzobel. Darum erzählt der Schriftsteller in den „Gedanken für den Tag“ über seine Beziehung zum Fußball. Losgegangen ist das in - wirklich – frühester Kindheit…Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 15.06.2026
Im Podcast mit Publikum sprechen wir mit Bernhard Schlink über Fragen der Gerechtigkeit – in der Politik, im Umgang mit der AfD, im Krieg und im eigenen Leben als Jurist und Schriftsteller.
«Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter», so heisst das neue Werk von Lukas Bärfuss, einem der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller und Dramatiker. Darin verarbeitet er die schwierige Beziehung zu seiner Mutter. Sie nannte ihren Sohn einen «Betriebsunfall», ein Ärgernis. Sie vernachlässigte ihn und liess ihn schliesslich völlig allein: Mit 15 lebte Lukas Bärfuss auf der Strasse und schlief zwischen Kartonschachteln. Bärfuss verknüpft in seiner Arbeit vielfach die eigene Geschichte mit sozialkritischen Elementen – so auch in diesem Werk. Neben seiner eigenen Vergangenheit thematisiert er den Umgang der Schweizer Behörden mit mittellosen Menschen. Literaturredaktorin Nora Zukker findet, «Königin der Nacht» sei «ein harter, ein roher und ein unglaublich naher Bericht aus dem Inneren seiner Kindheit in Armut». In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt sie Einblicke in das neue Werk und ordnet dessen Bedeutung ein. Host: Philipp Loser Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Hier den Text von Nora Zukker lesen Schriftsteller, Dramatiker und Publizist: Lukas Bärfuss Interview mit Lukas Bärfuss: «Privilegierte Menschen leiten ihre Rechte aus dem Stammbaum ab» Lukas Bärfuss redet von «Diebstahl», Forscher sprechen von «Training»: Der Streit um KI-Daten erreicht die Schweiz Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Vor 100 Jahren, am 3. Juni 1926, wurde der US-amerikanische Dichter Allen Ginsberg geboren, der mit Werken wie „Howl“ zu einer der prägenden Stimmen der Beat Generation wurde. Sein Übersetzer Michael Kellner beschreibt die besondere Wirkung des berühmten Gedichts so: „Bei Howl ist das Interessante, es besteht im Hauptteil aus langen Atemzügen.“ Diese Verbindung von Sprache und Rhythmus lasse sich auch aus dem Englischen übertragen, denn „das kann man auch auf Deutsch machen“, sagte Kellner im Gespräch mit SWR Kultur. Ginsberg habe sich zeitlebens nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als politischer Aktivist verstanden und mit seinen Gedichten gegen Krieg und gesellschaftliche Zwänge protestiert. Für Kellner ist die Faszination des Autors bis heute ungebrochen, weil „es immer wieder Menschen gibt, die sich dafür interessieren, dass jemand eine andere Haltung hat, eine kritische gesellschaftliche Haltung“.
Guez, Olivier www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Kim Koplin ist zurück. Nach "Die Guten und die Toten" erscheint mit "Die Toten von morgen" der zweite Teil der Großstadt-Krimireihe. Jetzt kommt raus: Hinter dem Autorinnen-Pseudonym steckt ein bekannter Schriftsteller. Rai, Edgar www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Kim Koplin ist zurück. Nach "Die Guten und die Toten" erscheint mit "Die Toten von morgen" der zweite Teil der Großstadt-Krimireihe. Jetzt kommt raus: Hinter dem Autorinnen-Pseudonym steckt ein bekannter Schriftsteller. Rai, Edgar www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Bei der akribischen Recherche für seine Romane spricht Grandl mit unzähligen Menschen, fährt in Bergwerke ein, übt mit dem Flugsimulator und besucht den Vatikan. Dass er heute Schriftsteller ist, war weder sein Ziel, noch war es abzusehen. Für seinen ersten Roman hat er 10 Jahre nach einem Verlag gesucht.
Dreizehn Jahre hat der österreichisch-bulgarische Schriftsteller Dimitré Dinev an seinem zweiten Roman geschrieben. Nun ist er mit «Zeit der Mutigen» auf Lesereise. An den Solothurner Literaturtragen tritt er live im Gespräch mit Michael Luisier in «Musik für einen Gast» auf. Dimitré Dinev stammt auf Bulgarien und hat die kommunistische Diktatur hautnah miterlebt. Nichts hat ihn für sein Schreiben so geprägt wie die Erfahrung, wie gefährlich und wie wichtig zugleich es ist, die Wahrheit zu schreiben. Erste Schreibversuche macht er schon als junger Mann in Bulgarien. Aber so richtig los geht es in Wien, wohin er 1990 geflohen ist. So schreibt der Student der Philosophie und russischen Philologie Drehbücher und Theaterstücke, Essays und mit «Engelszungen» einen ersten Roman, der ihn europaweit bekannt macht. Jetzt, mehr als 20 Jahre später, erscheint mit «Zeit der mutigen» ein zweiter Roman erschienen, eine grossangelegte Geschichte Europas im 20. Jahrhundert, die inhaltlich und formale neue Wege geht.
Mit dem Schriftsteller, Ästheten und politischem Berater Michael Klonovsky über das, was den Kulturbetrieb heute ausmacht, über die massiv linke Schlagseite innerhalb des Kulturkosmos - über Ideologie, und Polarisierungen, über ästhetische Maßstäbe und deren Verlust, über Instrumentalisierung und Bildung - über Kulturbegriff und über Freiheit der Kunst - die ja gerade immer von links sehr laut eingefordert wird - und wir loten aus, was gerade eine konservative Ästhetik dieser Freiheit beitragen kann.Achgut unterstützen: https://www.achgut.com/seite/achgut_s...Mit Paypal unterstützen: https://www.paypal.com/paypalme/achgutAchgut Pate werden: https://paten.achgut.comAchgut Buch-Shop: https://shop.achgut.comAchgut Newsletter bestellen: https://newsletter.achgut.com
„Das ist nicht gerecht!“ - „Da fühle ich mich einfach ungerecht behandelt!“ - „So eine Ungerechtigkeit!“ Ob wir ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl haben, das merken wir vielleicht zuallererst, wenn etwas nicht stimmt an der Art und Weise, wie Menschen im Unterschied zu anderen Menschen dastehen oder behandelt werden. Wenn wir meinen, dass die einen bevorzugt und die anderen benachteiligt werden. Wenn Vermögen oder Chancen ungleich verteilt sind. Und wenn die Entscheidung, wer vor Gericht Recht bekommt und wer nicht, wer bestraft und wer freigesprochen wird, uns nicht gerecht erscheint. Aber was ist eigentlich Gerechtigkeit? Nach welchen Kriterien, nach welchen Maßstäben kann man Menschen mit all ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden gerecht werden? Für die einen ist eine Gesellschaft dann gerecht, wenn alle die gleichen Chancen haben. Für andere, wenn Leistung sich auszahlt. Und wieder andere sagen: Gerecht ist, wenn jeder Mensch bekommt, was er braucht oder was ihm zusteht. Wie gerecht ist unsere Gesellschaft und in welcher Hinsicht? Wovon hängt es ab, was wir als gerecht empfinden? Warum gehen die Vorstellungen davon so weit auseinander? Und gibt es vielleicht doch so etwas wie einen gemeinsamen Kern von Gerechtigkeit, auf den wir uns verständigen können? Darüber spricht Oliver Glaap mit dem Philosophen Stefan Gosepath von der FU Berlin, dem Bildungsforscher Andreas Schleicher (OECD), dem Ökonomen Markus Grabka vom DIW und mit Bernhard Schlink, Jurist, Schriftsteller und Autor des Essays „Gerechtigkeit“. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift. Ist in unserer Demokratie wirklich jede Stimme gleich viel wert? In Deutschland besitzen wenige Tausend Menschen so viel wie Millionen andere zusammen - und dieses Vermögen verschafft politischen Einfluss. Gilda Sahebi und Kristin Langen recherchieren, wie Vermögensungleichheit unsere Demokratie verändert - und was dagegen getan werden könnte. Unter anderem spricht ein deutscher Milliardenerbe offen darüber, wie seine Familie Macht ausübt. Das ARD radiofeature: „Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift." Zu hören in der ARD Sounds App.“ https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:b7a955e652e2e245/
Aufgewachsen ist Karl-Markus Gauß in einer Barackensiedlung für Heimatvertriebene am Stadtrand von Salzburg. Heute ist Gauß, der viel an den Rändern und im Osten Europas unterwegs ist, einer der produktivsten und vielseitigsten österreichischen Schriftsteller. "Schreibend...", sagt er ",...werde ich ein besserer Mensch!"