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Ob man sich nun für Fußball interessiert oder eher nicht: Irgendwie bekommt es wohl jeder und jede mit: Es ist gerade die Fußball-WM der Männer. Bekennender Fußballfan ist auch Franzobel. Darum erzählt der Schriftsteller in den „Gedanken für den Tag“ über seine Beziehung zum Fußball. Losgegangen ist das in - wirklich – frühester Kindheit…Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 15.06.2026
Thomas von Aquin war einer der produktivsten Schriftsteller und Denker des Mittelalters. Sein Werk Summa Theologica zählt zu den umfassendsten theologischen Schriften der Geschichte. Doch Aquin beendete es nie, weil am 6. Dezember 1273 etwas geschah, das ihn dazu brachte, mit dem Schreiben aufzuhören. „Alles, was ich geschrieben habe, erscheint mir wie Stroh“, sagte er, […]
Im Podcast mit Publikum sprechen wir mit Bernhard Schlink über Fragen der Gerechtigkeit – in der Politik, im Umgang mit der AfD, im Krieg und im eigenen Leben als Jurist und Schriftsteller.
Musik und Literatur – bei kaum einem Schriftsteller des 20. Jahrhunderts fließen beide Kunstformen so eng zusammen wie in den Texten von Thomas Mann. Ob er als Essayist über die Opern von Richard Wagner schreibt, ob er in den Buddenbrooks den kleinen Hanno am Klavier fantasieren lässt oder im Davoser Berg-Sanatorium ein ganzes Kapitel dem Hören von Schallplatten widmet – Musik war für Thomas Mann ein „Lebenselixier“. Kein Wunder also, dass er im fortgeschrittenen Alter mit „Doktor Faustus“ einen ganzen Musiker-Roman geschrieben hat, die fiktive Biografie eines Komponisten. In unserer Reihe „Klassiker der Musik-Literatur“ stellt uns das Buch Christoph Vratz vor – für ihn ist „Doktor Faustus“ einer der Meilensteine der Musik-Literatur.
«Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter», so heisst das neue Werk von Lukas Bärfuss, einem der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller und Dramatiker. Darin verarbeitet er die schwierige Beziehung zu seiner Mutter. Sie nannte ihren Sohn einen «Betriebsunfall», ein Ärgernis. Sie vernachlässigte ihn und liess ihn schliesslich völlig allein: Mit 15 lebte Lukas Bärfuss auf der Strasse und schlief zwischen Kartonschachteln. Bärfuss verknüpft in seiner Arbeit vielfach die eigene Geschichte mit sozialkritischen Elementen – so auch in diesem Werk. Neben seiner eigenen Vergangenheit thematisiert er den Umgang der Schweizer Behörden mit mittellosen Menschen. Literaturredaktorin Nora Zukker findet, «Königin der Nacht» sei «ein harter, ein roher und ein unglaublich naher Bericht aus dem Inneren seiner Kindheit in Armut». In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt sie Einblicke in das neue Werk und ordnet dessen Bedeutung ein. Host: Philipp Loser Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Hier den Text von Nora Zukker lesen Schriftsteller, Dramatiker und Publizist: Lukas Bärfuss Interview mit Lukas Bärfuss: «Privilegierte Menschen leiten ihre Rechte aus dem Stammbaum ab» Lukas Bärfuss redet von «Diebstahl», Forscher sprechen von «Training»: Der Streit um KI-Daten erreicht die Schweiz Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Mütter prägen uns, ob wir es wollen oder nicht. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt in «Alle meine Mütter» von dieser komplexen Beziehung – der jeweils ersten Beziehung im Leben eines Menschen. Klischierten Mutterbildern setzt sie feinfühlige Erzählungen entgegen. «Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern. «Alle meine Mütter» ist ein zärtliches und warmherziges Buch ganz ohne Kitsch. Die Autorin Lena Gorelik, 1981 in der Sowjetunion geboren und als Kind nach Deutschland ausgewandert, lebt in München. Sie ist als Journalistin und Schriftstellerin tätig und hat zwei Söhne. Im «Literaturclub Interview» erzählt sie, was sie an dem Thema «Mütter» gereizt hat – und dass sie sich, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs ist, oft beobachtet und bewertet fühlt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Lena Gorelik. «Alle meine Mütter». 270 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Lena Gorelik, Autorin ____________________ - Host: Katja Schönherr ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
"Wenn ich deine Worte lese, finde ich den Weg zurück nach Hause." Diese Zeile entstammt einem Brief, und sie ist zugleich der Titel eines neuen Buchs mit Briefen von Autor:innen im Exil. Das von Annika Reich und Mirjam Wittig im Rahmen des Kulturprojekts "Weiter Schreiben" herausgegebene Buch versammelt Briefe unterschiedlicher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die sich aus ganz verschiedenen Ecken der Welt gegenseitig schreiben. Sie tauschen sich aus über Erinnerungen und insbesondere ihren Alltag im Krieg, im Exil oder auf der Flucht. Sofie Czilwik erzählt auf radio3 von ihrer Lektüre der bei Ullstein erschienenen Briefsammlung.
Vor 100 Jahren, am 3. Juni 1926, wurde der US-amerikanische Dichter Allen Ginsberg geboren, der mit Werken wie „Howl“ zu einer der prägenden Stimmen der Beat Generation wurde. Sein Übersetzer Michael Kellner beschreibt die besondere Wirkung des berühmten Gedichts so: „Bei Howl ist das Interessante, es besteht im Hauptteil aus langen Atemzügen.“ Diese Verbindung von Sprache und Rhythmus lasse sich auch aus dem Englischen übertragen, denn „das kann man auch auf Deutsch machen“, sagte Kellner im Gespräch mit SWR Kultur. Ginsberg habe sich zeitlebens nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als politischer Aktivist verstanden und mit seinen Gedichten gegen Krieg und gesellschaftliche Zwänge protestiert. Für Kellner ist die Faszination des Autors bis heute ungebrochen, weil „es immer wieder Menschen gibt, die sich dafür interessieren, dass jemand eine andere Haltung hat, eine kritische gesellschaftliche Haltung“.
260603PC Ein schwarzer TagMensch Mahler am 03.06.2026Am 3. Juni ist viel passiert. Leider viel Negatives. Das schwerste Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland geschah am 3. Juni 1998: Die Zugkatastrophe bei Eschede. Während der Fahrt des ICE 884 «Wilhelm Conrad Röntgen» bricht kurz vor 11.00 Uhr bei Eschede in Niedersachsen ein Radreifen wegen Materialübermüdung. Der Zug, der sich auf dem Weg von Hannover nach Hamburg befindet und mit einer Geschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde fährt, entgleist und prallt gegen die Pfeiler einer 200 Tonnen schweren Brücke, die einstürzt. 101 Menschen sterben, 88 werden schwer verletzt. Am 3. Juni 1924 stirbt Franz Kafka im Sanatorium Kierling bei Klosterneuburg im Alter von 40 Jahren. Als offizielle Todesursache wird Herzversagen festgestellt. Begraben wird er auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Prag. Franz Kafka war ein deutschsprachiger jüdischer Schriftsteller aus Prag, dessen visionäre Romane und Erzählungen zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur gehören. Kafka war – wie so viele expressive Menschen – körperlich und seelisch nicht gesund. Am 3. Juni 1963 starb der Lächelnde Papst Johannes der 23. Er saß vom 28. Oktober 1958 bis zu seinem Tod vier Jahre und sieben Monate auf dem Papststuhl. Er galt als bescheiden und verbündete sich immer wieder mit einfachen Leuten. Im Volksmund wird er Il Papa buono genannt: der gute Papst. 3. Juni 1989: Tod von Ajatollah Chomeini, politischer und religiöser Führer der Islamischen Revolution von 1979, danach bis zu seinem Tod iranisches Staatsoberhaupt.Und schließlich 3.6. 2016: Tod von Muhammad AliAli war dreifacher Schwergewichtsboxweltmeister. Das Internationale Olympische Komitee wählte Ali 1999 zum «Sportler des Jahrhunderts». Der 1.91 Meter grosse Muhammad Ali, als Cassius Clay geboren, litt ab 1984 an Parkinson. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Frischer Wind für Gothaer Antiquariat. Nicht nur kleine Verlage haben dieses Problem, auch kleine Buchläden: Wer führt sie weiter, wenn die Aufbau-Generation in Rente geht? Oft gibt es niemanden, der Lust hat für sechs Tage die Woche – für wenig Geld – Bücher zu verkaufen. Und doch sind es gerade kleine Läden, in denen am liebsten gestöbert wird. Auch bei Andreas Zink in der Bücherstube "Hannah Höch" in Gotha. Dort fand sich in allerletzter Minute jemand, der den Laden übernommen hat. Blanka Weber mit einer Reportage.Leipziger Übersetzerin Stefanie Bose ist Stadtschreiberin in Trenčín. 2026 ist, neben dem finnischen Oulu, die slowakische Kleinstadt Trenčín Kulturhauptstadt Europas. Im vergangenen Jahr gab es einen regen Austausch mit Chemnitz (der Kulturhauptstadt 2025). Auch jetzt sind die Verknüpfungen – in dem Fall zu Sachsen – nach wie vor eng. Denn Stefanie Bose, die Stadtschreiberin der westslowakischen Stadt im Kulturhauptstadtjahr, stammt aus Leipzig. Am 1. Mai hat sie offiziell ihr Amt angetreten. Vor ihrer Abreise hat Grit Krause sie getroffen und stellt sie uns vor.Trauerarbeit und Literatur – Ein Buch für den gefallenen Cousin. Die Ukrainerin Anhelina Olijnyk, 25 Jahre alt, hat einen der wichtigsten Menschen in ihrem Leben verloren. Ihr Cousin Maxym, der sich freiwillig zur Armee gemeldet hatte, ist im Donezbecken gefallen. Ihre Trauer hat Anhelina literarisch in kurzen Texten verarbeitet. Sie meint: So könnten auch andere Trauernde besser mit ihrem Schmerz umgehen. Nun hat sie ein Buch mit ihren Texten veröffentlicht, im Eigenverlag, und es bei mehreren Lesungen präsentiert. Sie blickt jetzt wieder positiver in die Zukunft.Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben. Der Autor sieht sich selbst als "philosophierenden Schriftsteller". Trockene Akademiker-Prosa ist nicht sein Ding. Er liebt es, in freien Assoziationsketten zu denken und zu schreiben. Da mag es überraschen, dass sein neues Buch "Der Fürst und seine Erben. Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute" eine Auseinandersetzung mit dem nüchternen, kühlen Klassiker Niccolò Machiavelli verspricht. Holger Heimann hat den Essay gelesen.Sebastian Haffner: Der Teufelspakt. Eine "Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen" – das ist ein Titel, der einige Menschen triggern könnte, in jegliche Richtungen. Verfasst hat das Buch Sebastian Haffner. Nun mag man denken: Der lebte 1907 bis 1999, der Journalist und Historiker, was mag er uns über Russland und Deutschland Erhellendes erzählen, es ist ja so viel passiert inzwischen? Eine Frage an unseren Kritiker Matthias Schmidt.Maike Luhmann: Einsamkeit. Warum sie uns alle betrifft. Einsamkeit, nicht zu verwechseln mit Alleinsein, ist ein gesellschaftliches und individuelles Problem, das sich auch politisch auswirkt. In Deutschland gibt es das Kompetenznetz Einsamkeit der Bundesregierung, in Großbritannien gar ein Einsamkeitsministerium. Mehr dazu steht im Buch der Professorin Maike Luhmann, die dazu im Gespräch ist.
Heute vor 100 Jahren wurde der Schriftsteller und Beatpoet Allen Ginsberg geboren.
Sparpaket und Postenschacher: Was läuft falsch in Österreich?Gegen die Sparpläne der Regierung formiert sich geballter Widerstand: Nach den aufmüpfigen Pensionisten gehen jetzt die Unis auf die Barrikaden. In der Bevölkerung regt sich Unmut – denn Strukturen und Parteienförderung rührt die Regierung weiter nicht an. Und beim ORF drängen immer mehr Kandidaten zur Wahl des Generaldirektors, viele mit Parteinähe. Spart die Politik überall – nur nicht bei sich selbst? Wie verfilzt ist Österreich? Und kriegt die Regierung noch einmal die Kurve?Terrorprozesse: Kommt jetzt die Migrationswende?Es sind bewegte Zeiten für Österreich nach den zwei Terrorprozessen, die diese Woche ihren Abschluss fanden: Gegen den Attentäter von Villach und gegen jene Männer, die ein Blutbad beim geplanten Taylor Swift-Konzert in Wien durchführen wollten.Wie sicher sind wir? Und brauchen wir eine Wende in der Migrationspolitik, wie sie laut Umfragen 64 Prozent der Österreicher fordern?Zu Gast bei Katrin Prähauser sind: Corinna Milborn, Info-Chefin bei Puls4 Andreas Mölzer, Publizist Ernst Gelegs, langjähriger Osteuropa-Korrespondent des ORF Joachim Steinhöfel, Schriftsteller und Jurist Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
"Ich bin ein einfacher Typ, kein Literat", sagt Frank Goldammer. Was er damit meint, warum er nicht gerne reist und warum er so gerne schreibt, verrät der Schriftsteller im Podcast.
Horror? Echt jetzt? Und das noch als Novelle? Wie das geht, erfährst du hier. Hier gibt es alle Infos zu Nils Anders: https://ohne-original.de/ Inspiration für Autoren + Infos zum Autoren-Kabinett: kostenfreie Email-Liste "Inspiration für Autoren"! | music: https://www.purple-planet.com/ | Bücherschreiben, Buch schreiben, Roman schreiben, Schriftsteller werden, Kreatives Schreiben, Horror Folge direkt herunterladen
Lesung und Gespräch. So schöne Zähne! Und eine so grausame Tat! "Poe holt das Böse in das Ich hinein", sagt Übersetzer Andreas Nohl. Und: der US-amerikanische Schriftsteller hat mit seinem Werk die literarische Moderne begründet.
Gemeinsam mit Schriftsteller_in, Redakteur_in und Pop Culture Icon Hengameh Yaghoobifarah widmen wir uns dem Thema Looksmaxxing. Was als Subkultur in den Tiefen von Incel-Foren begann, flimmert heute durch die FYP-Seiten von Millionen junger Menschen: als Tutorial und nicht enden wollende Transformation. Auf TikTok begegnet uns das Optimierungsversprechen in Form von „Bonesmashing“ bis hin zum „Softmaxxing“, von Skincare-Routinen, die nach klinischer Präzision klingen, bis hin zu Gesichtsanalysen, die den menschlichen Körper in Winkelgrade und Symmetriewerte zerlegen. Der Algorithmus belohnt das Vorher-Nachher, die Verwandlung, den messbaren Fortschritt. Wir fragen, mit welchen neofaschistischen Ideologien die algorithmische Vermessung des Gesichts, die Rückkehr zu pseudowissenschaftlichen Schönheitsidealen und die nostalgische Sehnsucht nach dem „natürlichen“, unverstellten Körper zusammenhängen. Vielen Dank an das das Team der Volksbühne Berlin – c u in der nächsten Spielzeit!
Ein harmloser Apfelbaum brachte Svenja Leiber auf die Geschichte einer jungen NS-Zwangsarbeiterin. Aus ihren Recherchen ist ihr Roman "Nelka" entstanden. Eine fiktive Geschichte mit erfundenen Figuren, aber tief verwurzelt in der gewaltvollen Historie des 20. Jahrhunderts. Basierend auf dem Schicksal von Millionen zwangsverschleppter Frauen aus Osteuropa während der Nazi-Zeit. Svenja und Nadine besuchen die Gedenkstätte und lassen sich zeigen, unter welchen Bedingungen Zwangsarbeiter in den Baracken leben mussten. Sie reden über Svenjas Recherchen und aktuelle Lieblingsbücher. Das Buch Svenja Leiber: "Nelka", Suhrkamp, 200 Seiten Svenja empfiehlt Lena Gorelik: "Alle meine Mütter", Rowohlt, 272 Seiten Nadine empfiehlt Jaqueline Scheiber: "Schwimmen / Schweben", Leykam, 144 Seiten Die Autorin Svenja Leiber lebt in Berlin. 1975 wurde sie in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. 2005 veröffentlichte sie ihren ersten Erzählungsband: "Büchsenlicht", seit 2010 hat sie fünf Romane veröffentlicht, zuletzt "Staub" (2018), "Kazimira" (2021) und nun "Nelka". Der Ort Dokumentationszentrum und Gedenkstätte NS-Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide. https://www.ns-zwangsarbeit.de/
Erzähler, Schriftsteller und Festivalgründer Folke Tegetthoff, im Gespräch mit Alice Herzog
Hubertus Becker, genannt Huby, ist eine „Verbrecherlegende“. Sein Ehrenkodex, niemanden zu verraten, hat ihm nicht nur in der Unterwelt Respekt eingebracht und wird in Videos von Gangster-Rappern gepriesen. Als Haschischschmuggler hat er auf internationaler Bühne ein Luxusleben geführt, das ihn mit prominenten Abnehmern seiner Schmugglerware zusammengebracht hat. 1972 wurde er zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt, traf im Gefängnis auf Ludwig Lugmeier und startete ein neues Leben als Schriftsteller. Er gewann Preise, wurde von Martin Walser gefördert und ist inzwischen selbst ein aktiver Förderer der Gefängnisliteratur.
Außenminister Radosław Sikorski hat russische Drohungen gegen Ziele in Kiew scharf verurteilt. „Wir akzeptieren keinen solchen Druck und keine derartige Einschüchterung“, sagte Sikorski. Mehr dazu in den Nachrichten. Russland verschärft unterdessen den Ton gegenüber den baltischen Staaten und macht Estland, Lettland und Litauen inzwischen offen mitverantwortlich für ukrainische Drohnenangriffe auf russisches Gebiet. Welche Strategie verfolgt der Kreml mit dieser neuen Propagandaoffensive? Darüber sprechen wir heute mit Krista-Marija Läbe, Vorstandsmitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft. Und wir werfen einen Blick in unser Archiv: In einer Sendung aus dem Jahr 1956 wird der polnische Schriftsteller Adolf Rudnicki als „Schriftsteller des nationalen Gewissens“ bezeichnet und mit Thomas Mann verglichen.
Guez, Olivier www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Inspiration für Autoren + Infos zum Autoren-Kabinett: kostenfreie Email-Liste "Inspiration für Autoren"! | Welche Schreibtipps bringen wirklich was? Und was kannst du tun, um sie für dich zu nutzen? Das erfährst du in diesem Gespräch! | music: https://www.purple-planet.com/ | Bücherschreiben, Buch schreiben, Roman schreiben, Schriftsteller werden, Kreatives Schreiben, Buchanfang Folge direkt herunterladen
Über 260 Lesungen laden zum Zuhören auf historischen Plätzen ein, in verträumte Gassen und in romantische Höfe. Zudem wird auf fünf Open-Air-Bühnen und an 35 Veranstaltungsorten wie Kirchen, Ateliers, Cafés, Seniorenresidenzen oder Vereinen ein vielfältiges Literaturprogramm geboten. Zu den diesjährigen Gästen gehören Martina Hefter, die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2024, sowie die Schriftsteller und Schriftstellerinnen Jan Kuhlbrodt, Anja Kampmann, Jens Sparschuh, sowie die 81jährige Stilikone Günther Krabbenhöft. Im Rathaus der Stadt wird Irina Scherbakowa mit Aktuellem aus Osteuropa erwartet. Geplant und organisiert wird das Literaturfestival Meißen von Maria Fagerlund und Daniel Bahrmann in Zusammenarbeit mit zahlreichen Vereinen, Institution und Bürgern der Stadt. Das Literaturfest Meißen wird komplett ehrenamtlich vom veranstaltenden Verein organisiert, wie auch von den 35 Leseorten. MDR Kultur hat sich im Rahmen des ARD-Schwerpunktes „Ehrenamt und Zusammenhalt“ eine ganze Woche lang im Radio mit Fragen und Sichtweisen zum Thema beschäftigt und wird auch Maria Fagerlund zu ihren Erfahrungen mit dem Ehrenamt befragen. Am 23. Mai 2026 feiert das Grundgesetz Geburtstag. Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen, sagt Bundespräsident Steinmeier und hat den 23. Mai 2026 zum ersten deutschlandweiten Mitmachtag ausgerufen. In Dresden wurde Maria Fagerlund 1982 geboren, in Plauen im Vogtland wuchs sie auf. Nach dem Abitur absolvierte sie in Leipzig eine zweijährige Berufsausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch, Französischen und Italienisch, der sich ein EU-gefördertes Pflicht-Auslandspraktikum in Frankreich anschloß. Maria Fagerlund gefiel es dort so gut, daß sie nicht zurückkehrte, vier Jahre in Paris blieb und an Rezeptionen, im touristischen Bereich und an einer Sprachschule arbeitete. Die Sehnsucht nach Natur, Stille und Weite führte Maria Fagerlund nach Schweden. Da lernte sie ihren späteren Mann und Vater der gemeinsamen drei Kinder kennen. Sie zogen zusammen nach Irland und lebten drei Jahre in Dublin. 2009 ließ sich die Familie in Berlin nieder, zog dann nach Dresden und 2016 schließlich nach Meißen. Dort stieß Maria Fagerlund, die u.a. als freiberufliche Gästeführerin arbeitet, eher zufällig als Hörerin auf das Literaturfest, wurde 2019 Vorleserin auf der Kinderbühne, kam 2020 zum Organisationsteam und hat heute die Programmleitung inne. Seit 2017/ 2018 engagiert sich Maria Fagerlund zudem im Verein „Bundes Meißen“ und ist seit 2025 im Vorstand des Vereins. Moderation Ellen Schweda Redaktion: Angelika Zapf
Viele wollen gern ein Buch schreiben. Aber wie geht das eigentlich? Schreiben, einem Verlag schicken und dann wirds gedruckt - fertig?Ist das so? Die Wahrheit sieht ganz anders aus und in dieser Folge der Neurotainment Show erfährst du, was eine Autorin oder ein Autor eigentlich tatsächlich für Aufgaben hat.Solltest du also selbst vorhaben, ein Buch zu schreiben und veröffentlichen zu wollen, dann solltest du hier auf jeden Fall bis zum Schluss dran bleiben."Der Zoo der unsichtbaren Tiere" von Andreas Z. Simon bekommst du hier:- Bei Amazon: https://www.amazon.de/Zoo-unsichtbaren-Tiere-Ready/dp/3407814127- Bei Autorenwelt: https://shop.autorenwelt.de/products/der-zoo-der-unsichtbaren-tiere-von-andreas-z-simon?variant=57621098234181- Beim Verlag: https://beltz.de/der-zoo-der-unsichtbaren-tiere/BEL81412Aber natürlich auch bei Thalia, Hugendubel und jeder Buchhandlung in deiner Nähe.Kostenlose Signatur für alle meine Bücher: https://www.simon.vision/signaturInfos zu Andreas Z. Simon, die Neurotainment Mail und generell mehr Neurotainment findest du auf https://www.simon.vision/
Max Duttenhofer hätte die Apotheke des Vaters übernehmen sollen. Aber es kommt anders. Ihn interessiert mehr das Schießpulver. Im Neckartal bei Rottweil baut er eine Pulverfabrik, es ist die Keimzelle zu einem "schwäbischen Kartell" mit Daimler und der Gewehrfabrik Mauser. Johann Reißer erzählt die Geschichte des widersprüchlichen Frauenhelds und weitgereisten, kiffenden Industriellen und Netzwerks, aber er entwirft in seinem Debütroman auch ein Panorama Deutschlands. Vor allem erzählt er, wie die Schießpulverfabrik eine ganze Stadt bestimmt. "Pulver" ist Wimmelbild, Sozialkritik, Industriegeschichte. Stephan Ozsváth ist mit ihm über die Insel Eiswerder in Berlin-Spandau gestreift, einst wichtiges Zentrum preußischer Rüstungsindustrie. Das Buch: Johann Reißer: Pulver, FVA, 480 Seiten, 26,00Euro. Die Bücher, über die Stephan und Johann sonst noch sprechen: Johann empfiehlt Shoshana Zuboff: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus. Campus Verlag. 727 Seiten, 25 Euro. Olga Tokarczuk: Spiel auf vielen Trommeln. Kampa Verlag, 386 Seiten, 26,00 Euro. Stephan empfiehlt Yaryna Chornohuz: Dasein: Verteidigung der Präsenz. Mauke-Verlag. 104 Seiten. 20,00 Euro. Der Autor Johann Reißer, geboren 1979 in Regensburg. Ausbildung zum Steuerfachangestellten, Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in Regensburg und Berlin. Er promovierte über Archäologie und Sampling in der deutschen Lyrik nach 1960. Er schreibt Theaterstücke und Performances, seine Auftritte sind oft intermedial. Er lehrt Kreatives Schreiben und Philosophie in Bildungs- und Kultureinrichtungen, moderiert und organisiert Kulturveranstaltungen. 2014 war er Stadtschreiber in Rottweil. "Pulver" ist sein erster Roman. Der Ort Insel Eiswerder, Berlin-Spandau Podcast-Tipp Buchgefühl – Lesung und Gespräch in ARD Sounds https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/
Die Debatte mit Natascha Freundel, Marko Martin und Kateryna Mishchenko "Die Dystopie klarer denken, um sie nicht Gestalt werden zu lassen." (Marko Martin) "Atomkraft? Nein danke" war schon zum Motto der gesamtdeutschen Energiepolitik geworden, da zeigte Russlands umfassender Überfall auf die Ukraine, wie abhängig Deutschland von russischen Energielieferungen war. Mehr noch: Russland droht Europa mit Atomwaffen und hält damit die europäische Verteidigung in Schach. Plötzlich taucht in der deutschen Energie- und Verteidigungspolitik eine neue Atom-Debatte auf. Der Schriftsteller Marko Martin und die ukrainische Essayistin und Verlegerin Kateryna Mishchenko über den Supergau in Tschernobyl vor 40 Jahren, über den deutschen Atomausstieg und die russische Besetzung der AKW Tschernobyl und Saporischschja in der Ukraine. Aufgezeichnet im Deutschen Theater Berlin am 18. Mai 2025 – in Kooperation mit DT Kontext zu "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt. Marko Martin ist Schriftsteller und Sachbuchautor. Zuletzt erschien von ihm "Freiheitsaufgaben" (Klett-Cotta/Tropen 2025), worin er beschreibt, wie er zur vieldiskutierten Rede beim Bundespräsidenten im Schloss Bellevue im Februar 2024 kam. Kateryna Mishchenko ist eine ukrainische Essayistin, Übersetzerin und Verlegerin. 2023 erschien ihr zusammen mit Katharina Raabe herausgegebenes Buch „Aus dem Nebel des Krieges. Die Gegenwart der Ukraine“. 2025 folgte darauf "Geteilter Horizont, Die Zukunft der Ukraine". Kapitel: 00:00:00 Into/ Der erste Gedanke 00:01:50 Müssen wir die Atombombe wieder fürchten? 00:13:35 Supergau Tschernobyl 1986 – Erfahrungen DDR und Ukraine 00:27:03 Besetzung AKW Saporischschja und Tschernobyl (2022) 00:33:29 Atomausstieg Deutschland und neue Atomkraft-Debatte (SMR) 00:42:29 Russlands Atombomben-Drohung 00:48:39 Neue europäische Abschreckung mit Frankreich und Großbritannien? 00:54:06 Zuschauerfrage: Von Kubrick zum MAD-Magazin 00:56:50 Alltagsheldinnen, Verantwortung, Widerstand, Würde 01:00:20 Outro/ Der zweite Gedanke Podcast-Tipp: NEIN DANKE? - Warum Atomkraft uns spaltet (6 Folgen) https://www.ardsounds.de/sendung/nein-danke-warum-atomkraft-uns-spaltet/urn:ard:show:455af99291b87cc8/ Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Kim Koplin ist zurück. Nach "Die Guten und die Toten" erscheint mit "Die Toten von morgen" der zweite Teil der Großstadt-Krimireihe. Jetzt kommt raus: Hinter dem Autorinnen-Pseudonym steckt ein bekannter Schriftsteller. Rai, Edgar www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Kim Koplin ist zurück. Nach "Die Guten und die Toten" erscheint mit "Die Toten von morgen" der zweite Teil der Großstadt-Krimireihe. Jetzt kommt raus: Hinter dem Autorinnen-Pseudonym steckt ein bekannter Schriftsteller. Rai, Edgar www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Kim Koplin ist zurück. Nach "Die Guten und die Toten" erscheint mit "Die Toten von morgen" der zweite Teil der Großstadt-Krimireihe. Jetzt kommt raus: Hinter dem Autorinnen-Pseudonym steckt ein bekannter Schriftsteller. Rai, Edgar www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Bei der akribischen Recherche für seine Romane spricht Grandl mit unzähligen Menschen, fährt in Bergwerke ein, übt mit dem Flugsimulator und besucht den Vatikan. Dass er heute Schriftsteller ist, war weder sein Ziel, noch war es abzusehen. Für seinen ersten Roman hat er 10 Jahre nach einem Verlag gesucht.
Dreizehn Jahre hat der österreichisch-bulgarische Schriftsteller Dimitré Dinev an seinem zweiten Roman geschrieben. Nun ist er mit «Zeit der Mutigen» auf Lesereise. An den Solothurner Literaturtragen tritt er live im Gespräch mit Michael Luisier in «Musik für einen Gast» auf. Dimitré Dinev stammt auf Bulgarien und hat die kommunistische Diktatur hautnah miterlebt. Nichts hat ihn für sein Schreiben so geprägt wie die Erfahrung, wie gefährlich und wie wichtig zugleich es ist, die Wahrheit zu schreiben. Erste Schreibversuche macht er schon als junger Mann in Bulgarien. Aber so richtig los geht es in Wien, wohin er 1990 geflohen ist. So schreibt der Student der Philosophie und russischen Philologie Drehbücher und Theaterstücke, Essays und mit «Engelszungen» einen ersten Roman, der ihn europaweit bekannt macht. Jetzt, mehr als 20 Jahre später, erscheint mit «Zeit der mutigen» ein zweiter Roman erschienen, eine grossangelegte Geschichte Europas im 20. Jahrhundert, die inhaltlich und formale neue Wege geht.
Mit dem Schriftsteller, Ästheten und politischem Berater Michael Klonovsky über das, was den Kulturbetrieb heute ausmacht, über die massiv linke Schlagseite innerhalb des Kulturkosmos - über Ideologie, und Polarisierungen, über ästhetische Maßstäbe und deren Verlust, über Instrumentalisierung und Bildung - über Kulturbegriff und über Freiheit der Kunst - die ja gerade immer von links sehr laut eingefordert wird - und wir loten aus, was gerade eine konservative Ästhetik dieser Freiheit beitragen kann.Achgut unterstützen: https://www.achgut.com/seite/achgut_s...Mit Paypal unterstützen: https://www.paypal.com/paypalme/achgutAchgut Pate werden: https://paten.achgut.comAchgut Buch-Shop: https://shop.achgut.comAchgut Newsletter bestellen: https://newsletter.achgut.com
Wer ist für mein Lebensglück verantwortlich – ich selbst oder die Gesellschaft? Lukas Bärfuss erkundet in «Königin der Nacht» seine Mutter. Sie war bettelarm, vulgär und frei von Mitgefühl für ihren Sohn. Felix Münger unterhält sich mit dem Autor über die Macht von Prägungen. Bärfuss' Suche nach der Mutter entpuppt sich auch als Suche nach sich selbst. Was hat sich von der hartherzigen Mutter auf ihn übertragen – im Guten, wie im Schlechten? Indem der mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnete Autor die Spur aufnimmt, gelangt auch einiger politischer Sprengstoff ans Licht. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Lukas Bärfuss. «Königin der Nacht». Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Lukas Bärfuss, Schriftsteller ____________________ - Host: Felix Münger ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Die junge polnische Wissenschaftlerin Wanda bekommt 1983 die Erlaubnis, von Krakau nach Venedig zu reisen, um den Systemtheoretiker Mrugalski für ihre Forschung zu befragen. Aber schon bald wird klar, dass es um mehr geht. Sie scheint eine persönliche Rechnung mit dem Landsmann im Exil offen zu haben, die weit in die brutale europäische Vergangenheit führt, in den Zweiten Weltkrieg, sowjetische Gulags und Foltergefängnisse im sowjetisch kontrollierten Nachkriegs-Krakau und ins westeuropäische Exil. Gleichzeitig spürt Wanda im Polen der 80er Jahre, wie die Politik auch in ihr eigenes Leben eindringt. "Das glückliche Schicksal" stellt Fragen nach Schuld, Moral und Verantwortung. Darüber haben Nadine und Matthias gesprochen, als sie sich an der Freien Universität Berlin getroffen haben. Hier hat Matthias gerade eine Gastprofessur, während bei Nadine Erinnerungen an ihre Studienzeit hochkommen. Das Buch Matthias Nawrat: "Das glückliche Schicksal", Rowohlt, 272 Seiten. Die Bücher, über die Nadine und Matthias sonst noch sprechen: Matthias empfiehlt Anna Maria Ortese: "Neapel liegt nicht am Meer", Friedenauer Presse, 231 Seiten. Nadine empfiehlt Peggy Mädler: "Selbstregulierung des Herzens", Galiani Berlin, 304 Seiten. Der Autor Matthias Nawrat wurde 1979 im polnischen Opole geboren. Im Alter von zehn Jahren emigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Biologie in Heidelberg und Freiburg im Breisgau, danach Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel/Bienne und lebt heute in Berlin. Er hat als Wissenschaftsjournalist gearbeitet, Erzählungen und Essays veröffentlicht, er schreibt Romane und Gedichte. Er wurde mit dem Fontane Literaturpreis und mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet und war sowohl für den Deutschen Buchpreis als auch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Der Ort "Rostlaube" der Freien Universität in Berlin Dahlem.
Christoph Poschenrieder veröffentlichte mit 46 Jahren sein literarisches Debüt "Die Welt ist im Kopf". Nach dem Erfolg folgten weitere sieben Werke, die von der Kritik und Leserschaft durchweg positiv aufgenommen wurden. Und doch hat der in München lebende Poschenrieder beschlossen, die Schriftstellerei an den Nagel zu hängen.
In seinem "Depressionstagebuch" erzählt der Schriftsteller und Journalist einmal mehr offen über das Leben mit der Erkrankung.
Wie Parolen von „Stunde Null“ bis „Wir schaffen das“ Deutschland veränderten: In SWR Kultur spricht der Schriftsteller über sein neues Sachbuch, seine Arbeitsweise und sein aktuelles Projekt.
Sie ist mit dem Containerschiff um die Welt und in einem Zug voller Schriftsteller quer durch Europa gefahren: Felicitas Hoppe schreibt in „Reisen“ über Sehnsüchte und Paradoxien.
Oksana Maksymchuk wurde 1982 in Lviv geboren, in den 1990er Jahren emigrierte sie mit ihrer Mutter in die USA.
Seit 2023 wütet im Sudan, im Nordosten Afrikas, ein heftiger Bürgerkrieg. Mehr als 30 Millionen Menschen sind laut UN auf Hilfe angewiesen. Der Schriftsteller Navid Kermani ist für eine Reportage in der Süddeutschen Zeitung auf eigene Faust in den Sudan gereist. Auf seiner Reise habe er unter anderem das Flüchtlingslager Al-Afad besucht und mit den Menschen gesprochen, sagt Kermani in SWR Kultur. Viele der Geflüchteten kämen aus Al-Faschir. Der sudanesischen Armee wird vorgeworfen, dort 2025 Kriegsverbrechen verübt zu haben, die UNO sieht deutliche Anzeichen für einen Genozid. „Das ist so überwältigend, was man hört an Schauergeschichten, an schrecklichen Geschichten“, berichtet Kermani. Selbst er, der viel Kriegserfahrung habe, hätte diese „in dieser Dichte, in dieser Grausamkeit“ noch nie gehört. Das sei „erschütternd“ gewesen, so der Autor.
„Das ist nicht gerecht!“ - „Da fühle ich mich einfach ungerecht behandelt!“ - „So eine Ungerechtigkeit!“ Ob wir ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl haben, das merken wir vielleicht zuallererst, wenn etwas nicht stimmt an der Art und Weise, wie Menschen im Unterschied zu anderen Menschen dastehen oder behandelt werden. Wenn wir meinen, dass die einen bevorzugt und die anderen benachteiligt werden. Wenn Vermögen oder Chancen ungleich verteilt sind. Und wenn die Entscheidung, wer vor Gericht Recht bekommt und wer nicht, wer bestraft und wer freigesprochen wird, uns nicht gerecht erscheint. Aber was ist eigentlich Gerechtigkeit? Nach welchen Kriterien, nach welchen Maßstäben kann man Menschen mit all ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden gerecht werden? Für die einen ist eine Gesellschaft dann gerecht, wenn alle die gleichen Chancen haben. Für andere, wenn Leistung sich auszahlt. Und wieder andere sagen: Gerecht ist, wenn jeder Mensch bekommt, was er braucht oder was ihm zusteht. Wie gerecht ist unsere Gesellschaft und in welcher Hinsicht? Wovon hängt es ab, was wir als gerecht empfinden? Warum gehen die Vorstellungen davon so weit auseinander? Und gibt es vielleicht doch so etwas wie einen gemeinsamen Kern von Gerechtigkeit, auf den wir uns verständigen können? Darüber spricht Oliver Glaap mit dem Philosophen Stefan Gosepath von der FU Berlin, dem Bildungsforscher Andreas Schleicher (OECD), dem Ökonomen Markus Grabka vom DIW und mit Bernhard Schlink, Jurist, Schriftsteller und Autor des Essays „Gerechtigkeit“. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift. Ist in unserer Demokratie wirklich jede Stimme gleich viel wert? In Deutschland besitzen wenige Tausend Menschen so viel wie Millionen andere zusammen - und dieses Vermögen verschafft politischen Einfluss. Gilda Sahebi und Kristin Langen recherchieren, wie Vermögensungleichheit unsere Demokratie verändert - und was dagegen getan werden könnte. Unter anderem spricht ein deutscher Milliardenerbe offen darüber, wie seine Familie Macht ausübt. Das ARD radiofeature: „Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift." Zu hören in der ARD Sounds App.“ https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:b7a955e652e2e245/
Aufgewachsen ist Karl-Markus Gauß in einer Barackensiedlung für Heimatvertriebene am Stadtrand von Salzburg. Heute ist Gauß, der viel an den Rändern und im Osten Europas unterwegs ist, einer der produktivsten und vielseitigsten österreichischen Schriftsteller. "Schreibend...", sagt er ",...werde ich ein besserer Mensch!"
Francis Bacon von Verulam, Staatsmann, Philosoph, Jurist und Schriftsteller, ist eine der prägendsten Figuren der europäischen Neuzeit. Am 9. April jährt sich sein Todestag zum 400. Mal. Darum widmet ihm der Literaturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk diese Woche seine „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 07.04.2026
Jennifer Khakshouri, Elke Heidenreich, Thomas Strässle und Gast Denise Tonella diskutieren über «Meine Liebe stirbt nicht» von Roberto Saviano, «Die Reise ans Ende der Geschichte» von Kristof Magnusson, «Nebelflüchtige» von Flurina Badel sowie «Die Lebensentscheidung» von Robert Menasse. Vor 20 Jahren hat Roberto Saviano mit «Gomorra» die Mafia aufgeschreckt. Seitdem lebt er unter Polizeischutz wegen Morddrohungen. Die Mafia bleibt dennoch sein Thema. Jetzt hat er einen Roman nach einer wahren Geschichte geschrieben. «Meine Liebe stirbt nicht» erzählt von einer verhängnisvollen Beziehung – anhand von Gerichtsunterlagen, Abhörprotokollen und schriftstellerischer Fantasie. Der deutsch-isländische Schriftsteller Kristof Magnusson ist bekannt für gute Unterhaltung mit Tiefgang. Sein neuer Roman ist ein historischer Spionage-Thriller und gleichzeitig eine Parodie darauf. Am Ende des Kalten Krieges schien alles möglich: In dieser Zeit schickt Magnusson einen jungen, erfolgreichen Schriftsteller auf Agentenmission. «In den Tag» von Christoph Ribbat beschreibt die Schwelle zwischen Augenaufschlag und Wachwerden. Jenseits heutiger Selbstoptimierung entfaltet er eine Kulturgeschichte des Aufwachens, amüsant und anekdotisch: Paul McCartney soll einen seiner Songs komplett geträumt haben. Autoren wie Toni Morrison, Sylvia Plath und Ernest Hemingway schrieben ganz früh morgens. Die Bündnerin Flurina Badel greift in «Nebelflüchtige» ein aktuelles politisches Thema auf: Die Nachfrage nach Ferienwohnungen im Engadin macht erschwinglichen Wohnraum für Einheimische knapp. Die Romanfigur Aita kehrt nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Bergdorf zurück. Das Haus soll verkauft werden – und so vermischt sich die Trauer über die Mutter mit jener über den Verlust der Heimat. Seit seinem preisgekrönten Roman «Die Hauptstadt» ist der österreichische Autor Robert Menasse der literarische Europa-Spezialist. Nach flammenden Plädoyers für Europa zeigt er sich in der Novelle «Die Lebensentscheidung» abgeklärter: Er schickt einen müden und ernüchterten Angestellten der Europäischen Kommission in den Tod. Ein Buch über verpasste Chancen, Freundschaft und Müttersöhne. Die Bücher der Sendung sind: • Roberto Saviano: «Meine Liebe stirbt nicht» (Hanser); • Kristof Magnusson: «Die Reise ans Ende der Geschichte» (Klett-Cotta); • Christoph Ribbat: «In den Tag» (Insel); • Flurina Badel: «Nebelflüchtige» (Rotpunkt); und • Robert Menasse: «Die Lebensentscheidung» (Suhrkamp).
Holger Siemann war Offizier in der NVA, Schauspieler, Schäfer, Schriftsteller und Philosoph. Nun plant der 64-Jährige eine queerfreundliche WG auf dem Land - um selbstbestimmt, mit Freunden und vor allem anders als der eigene Vater alt zu werden. Ufer, Gesa www.deutschlandfunkkultur.de, Plus Eins
Alexander Kluge zeichnete eine schier grenzenlose Neugier auf die Welt aus, erinnert sich Thomas Meinecke an den 94-jährig verstorbenen Publizisten und Filmemacher. Gerne folgte der Schriftsteller und Musiker Kluges "sprühender Intelligenz". Meinecke, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Er war einer der intellektuellen Köpfe Deutschlands: Autor, Filmemacher, Jurist und Philosoph. Alexander Kluge ist am 25.03.2026 im Alter von 94 Jahren gestorben. Wir wiederholen ein Gespräch aus dem Jahr 2023.
Wer einen berühmten Fußballer zum Vater hat, darf sich keine Fehlpässe erlauben. Auch deswegen ist Robert Menasse Schriftsteller geworden. Oft schreibt er über die EU - will aber nicht in eine Schublade gesteckt werden, betont er im Interview. Susanne Führer www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
„Operation Epischer Zorn" (Epic Fury), so heißt die amerikanisch-israelische Militäraktion gegen den Iran, die am 28. Februar 2026 begonnen hat. Über diese Offensive, ihre Hintergründe und ihre möglichen Folgen spricht Gerd Buurmann mit dem deutsch-israelischen Schriftsteller und Journalisten Chaim Noll. Was bedeutet es, wenn ein Regime wie das iranische militärisch angegriffen wird? Welche Interessen verfolgen die USA und Israel – und welche Rolle spielen Europa und Deutschland? Und wie ehrlich ist der Westen im Umgang mit der Bedrohung durch den politischen Islam?
Wöchentlich berichtet der Journalist und Schriftsteller Axel Hacke im SZ-Magazin über "Das Beste aus aller Welt". Früher war er Sportredakteur und politischer Reporter. In seinem neuen Buch "Wie fühlst du dich?" beschäftigt er sich mit unserem Innenleben.