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Martin ist Schriftsteller und war zuletzt im Mai 2020 im Hotel Matze zu Gast. Diesmal haben wir uns live in Zürich getroffen und im Kaufleuten miteinander gesprochen. Ich wollte von Martin wissen, was an ihm typisch schweizerisch ist und warum er so gern in Zürich lebt, aber auch, wie der Tod seiner Frau ihn verändert hat und warum er dem Alkohol abgeschworen hat. Wir sprechen über Verlust, Vertrauen, gute Kleidung, radikale Ehrlichkeit, Wut und Liebe. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://instagram.com/martinsutercom/ DINGE: Martins Website: https://martin-suter.com/ Martins Buch “Wut und Liebe”: https://wutundliebe.diogenes.ch/ Maximilian Frisch - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein neues Fragenset: https://beherzt.net/liebe Mein neues Buch: https://bit.ly/3cDyQ18 Die Hotel Matze Suite bei Apple: https://apple.co/43V3hGq Die Hotel Matze Suite bei Spotify: https://spoti.fi/3U3ZySC Wunschgäste bitte in die Kommentare: https://apple.co/2RgJVH6 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscher LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN Twitter: https://twitter.com/hotelmatze1 Mein erstes Buch: https://bit.ly/39FtHQy Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze
Die Fantasie der Musiker, Schriftsteller und Künstler richtete sich im 19. Jahrhundert auf Italien. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy ging auf Bildungsreise. Der Ruf eines Wunderkindes eilte Mendelssohn voraus.
Die Fantasie der Musiker, Schriftsteller und Künstler richtete sich im 19. Jahrhundert auf Italien. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy ging auf Bildungsreise. Der Ruf eines Wunderkindes eilte Mendelssohn voraus.
Alexander von Humboldt – 1789-1799 - Sämtliche SchriftenBd. I Der junge WissenschaftlerI/2 „Neptunismus – Plutonismus: Abhandlung vom Wasser im Basalt – 1790“Gesammelte Schriften von Alexander von HumboldtIn dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Ein Zettel, den Peter Friesenhahn vor rund 50 Jahren von einem schwarzen Brett abriss, hat ihn zu seinem neusten Roman inspiriert. Gesucht wurde die Vertretung eines Organisten im Gefängnis - fünf Mark Gefahrenzulage extra. Orgelspielen konnte der damalige Student Peter Friesenhahn. Was er im Knast erlebte, hat er nun in seinem Buch verarbeitet. In „Raus hier, aber schnell“, geht es um einen Schriftsteller, der unschuldig im Gefängnis sitzt, noch dazu geplagt von einer Schreibblockade. Ein Kriminalroman, der nicht an mörderischen Details spart und gleichzeitig einen realistischen Einblick über das Eingesperrtsein liefert – auch wenn man längst wieder frei ist.
Christoph Martin Wieland – 1733-1813Teil 2, Buch 4, Kapitel 8(Hördauer 22 Minuten)Das ProjektWir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!Übrigens, man kann auch beinahe jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.Alle BeiträgeDas BuchDie "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Eine EU-Denkfabrik will wie einst die USA im Kalten Krieg den Kreml „entmachten“Ein Kommentar von Tilo Gräser.Das US-Außenministerium, das State Department, „ist zu dem Schluss gelangt, dass das Einzige, was wir tun können, darin besteht, Russland ‚in seine Schranken zu verweisen‘, bis Russland sich ändert, nicht mehr unser Rivale ist und unser Partner wird“. Das klingt, als wäre es geschrieben, nachdem der derzeitige US-Präsident Donald Trump sich deutlich unzufrieden mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin gezeigt hat, weil der anscheinend partout nicht den Krieg in der Ukraine beenden will. Es könnte eine Aussage sein, die zu Trumps Ultimatum an Putin passt, das auf eine Umkehr seiner zuvor geäußerten eher verständnisvollen Haltung gegenüber Russland deutet.Doch diese Aussage stammt aus dem Jahr 1947 von Walter Lippmann, der sie in seinem Essay „The Cold War – A Study in U.S. Foreign Policy“ schrieb. Er gilt in den USA als meistgelesener und einflussreichster politischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, ebenso als einer der einflussreichsten Propagandisten des Neoliberalismus und einer gelenkten Demokratie. Er prägte den Begriff „Kalter Krieg“ und brachte ihn in den allgemeinen Sprachgebrauch ein.In seinem Essay von 1947 kritisierte er zumindest die damals begonnene Politik der „Eindämmung“ der Sowjetunion, wie sie der Politikberater und Diplomat George F. Kennan propagierte und erfolgreich etablierte. Das Streben der führenden Kräfte in der US-Politik von damals, die Sowjetunion, die gleichgesetzt wurde mit Russland, erst einzudämmen und zu schwächen, um sie dann in den Schoß des Kapitalismus zurückzuholen, sprich den eigenen Profitinteressen unterzuordnen, wurde natürlich nicht so offen erklärt. Es wurde stattdessen mit der angeblichen russischen beziehungsweise kommunistischen Gefahr aus dem Osten begründet, gegen die sich die USA und der von ihr geführte Westen als „Hort der Freiheit“ verteidigen müsse.Diese Phrase von der „Verteidigung der Freiheit“ ist auch heute wieder zu vernehmen, laut und schrill und genauso verlogen. Die grundlegenden Interessen dahinter, die vor allem vor der eigenen Bevölkerung verborgen werden, sind die gleichen wie bereits vor rund 80 Jahren, als der „Kalte Krieg“ begonnen wurde – von den USA unter ihrem damaligen Präsidenten Harry S. Truman. Aus Sicht mancher Historiker fing das noch eher an und reicht bis 1917 zurück, als in Russland eine Revolution das Ende des Kapitalismus verkündete.Russland soll nun wieder der Feind sein, der die Freiheit des Westens bedroht und sich darauf vorbereitet, seine Grenzen in Richtung Westen zu überschreiten. Das wird wider alle Fakten und Tatsachen, wider alle Vernunft und Diplomatie behauptet. Letztere stört bei den neuen westlichen und auch deutschen Kriegsgelüsten Richtung Osten nur und wird von den meisten der derzeit in den Staaten der Europäischen Union (EU) Regierenden beiseite gewischt und für nicht nützlich erklärt.Dabei gilt auch heute, was Lippmann 1947 ebenfalls schrieb:„Die Geschichte der Diplomatie ist die Geschichte der Beziehungen zwischen rivalisierenden Mächten, die keinen politisch vertrauten Umgang miteinander pflegten und auf Appelle an gemeinsame Ziele nicht reagierten. Dennoch hat es Beilegungen von Kontroversen gegeben ... Der Gedanke, dass rivalisierende und einander unfreundlich gesinnte Mächte nicht zu einer Lösung ihrer Probleme durch Verhandlungen gebracht werden können, heißt, die eigentliche Aufgabe der Diplomatie verkennen.“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Piazza an der Bo "Nachts auf der Piazza" – eine Kolumne von Uwe KullnickErleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.(Hördauer ca. 3 Minuten)Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können."Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop. Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.Sprecher: Matthias PöhlmannMixing Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
Melancholisch-schönes Werk – Maxim Biller beweist mit federleichter Prosa, was für ein herausragender Schriftsteller er ist. Rezension von Carsten Otte
Melancholisch-schönes Werk – Maxim Biller beweist mit federleichter Prosa, was für ein herausragender Schriftsteller er ist. Rezension von Carsten Otte
Ein Charaktertest ist, wie du auf den Erfolg anderer reagierst. Das gilt insbesondere dann, wenn sie dort erfolgreich sind, wo du selbst gescheitert oder frustriert bist. F. B. Meyer, ein englischer Schriftsteller und Pastor, erzählte einmal einigen seiner Freunde folgendes: „Es war leicht, für den Erfolg von G. Campbell Morgan zu beten, als er in Amerika war. Aber als er nach England zurückkehrte und eine Kirche in der Nähe meiner Kirche übernahm, war es etwas anderes. Der alte Adam in mir neigte zur Eifersucht, aber ich setzte ihm die Ferse auf den Kopf, und egal, ob ich mich meinem Freund gegenüber im Recht fühlte, ich war entschlossen, richtig zu handeln. Meine Kirche gab einen Empfang für ihn, und ich bestätigte, dass ich ihn gerne selbst hören würde, wenn es nicht notwendig wäre, dass ich am Sonntagabend predige. Das gab mir ein gutes Gefühl ihm gegenüber. Aber sieh nur, wie der liebe Gott mir aus meiner Not geholfen hat! Auf der einen Seite von mir predigte Charles Spurgeon und auf der anderen Seite G. Campbell Morgan. Beide waren so beliebt und zogen so viele Menschen an, dass unsere Kirche den Überlauf auffing und wir alle unterbringen konnten.“ Egal, wie gut du etwas machst, ein anderer wird kommen und es besser machen. Hier sind deine Möglichkeiten: Vergleiche dich mit ihm, konkurriere mit ihm, kritisiere ihn, mache Komplimente und kooperiere mit ihm. Das meinte Paulus, als er schrieb: „In der Bruderliebe zueinander seid voll Herzlichkeit; in der Ehrerbietung komme einer dem andern zuvor!“ (Röm 12,10 MB).
Jonas Lüscher ist einer der einflussreichsten politischen Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit dem Besteller-Autor fragen wir uns: Wie bedrohlich ist der Aufstieg rechts-autoritärer Kräfte? Wie steht es um die Sozialdemokratie? Und ist die EU ein Hoffnungsprojekt oder ein neoliberales Unterfangen?((01:02)) Wieso äusserst du dich politisch?((02:26)) Ressentiments und Demokratieversprechen((06:04)) Angst vor Trump und Co.((09:18)) Rückkehr des gewalttätigen Maskulinismus((20:06)) Müsliriegel vs. Kinderschokolade((28:33)) Was ist los mit der Sozialdemokratie?((50:58)) EU: Hoffnung oder neoliberales Projekt?((54:30)) Eine linke Antwort
Biografien sind niemals stromlinienförmig, ihre Verästelungen nicht vorauszuahnen, und nicht selten schlägt der Zufall zu. Oder ist es Gott, der die Lebensbahnen lenkt? Die «Sternstunde Religion» fragt einen Schriftsteller, eine Astrologin, eine Juristin, einen Hindu-Mönch und eine Freelance-Schwester. Zum zehnjährigen Jubiläum des «Haus der Religionen» in Bern spricht Olivia Röllin mit «Wolkenbruch»-Autor Thomas Meyer, Freelance-Schwester Veronika Ebnöther, Ashramleiter und Hindu-Mönch Krishna Chandra, Astrokolumnistin Alexandra Kruse sowie Juristin und Nationalrätin Sibel Arslan über Zufälle, göttliche Erkenntnis, Identitätsfindung, Naturverbundenheit und Jenseitskontakte. Wiederholung vom 8. Dezember 2024
Am letzten Tag der Abiturprüfungen im Jahr 2002 fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Welche Verantwortung hat man als Schriftsteller gegenüber Betroffenen – vor allem, wenn man selbst zu ihnen gehört?
Christoph Martin Wieland – 1733-1813Teil 2, Buch 4, Kapitel 7(Hördauer 13 Minuten)Das ProjektWir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!Übrigens, man kann auch beinahe jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben. Das BuchDie "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.Alle BeiträgeWenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Als elfjähriger Schüler erlebte Kaleb Erdmann den schrecklichen Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium Erfurt. Mehr als 20 Jahre später verarbeitet der Schriftsteller das Ereignis im Roman „Die Ausweichschule“: Als eine Reise ins eigene Innere, erzählt er. Erdmann, Kaleb www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Als elfjähriger Schüler erlebte Kaleb Erdmann den schrecklichen Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium Erfurt. Mehr als 20 Jahre später verarbeitet der Schriftsteller das Ereignis im Roman „Die Ausweichschule“: Als eine Reise ins eigene Innere, erzählt er. Erdmann, Kaleb www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Als elfjähriger Schüler erlebte Kaleb Erdmann den schrecklichen Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium Erfurt. Mehr als 20 Jahre später verarbeitet der Schriftsteller das Ereignis im Roman „Die Ausweichschule“: Als eine Reise ins eigene Innere, erzählt er. Erdmann, Kaleb www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Sich anpassen oder sich verweigern? Isabel Kreitz zeigt in ihrem neuen Comic „Die letzte Einstellung“, wie ein Schriftsteller versucht, im Nationalsozialismus zu überleben – mit unübersehbaren Parallelen zum Leben Erich Kästners. Rezension von Silke Merten
Sich anpassen oder sich verweigern? Isabel Kreitz zeigt in ihrem neuen Comic „Die letzte Einstellung“, wie ein Schriftsteller versucht, im Nationalsozialismus zu überleben – mit unübersehbaren Parallelen zum Leben Erich Kästners. Rezension von Silke Merten
Piazza an der Bo "Ärger im Paradies" – eine Kolumne von Uwe KullnickErleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.(Hördauer ca. 3 Minuten)Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können."Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop. Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.Sprecher: Matthias PöhlmannMixing Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
Der Krieg in der Ukraine ist auch ein Kampf um den Erhalt der russischen Sprache und Kultur, um Traditionen. Ein Russland ohne Literatur, Musik und Kunst ist undenkbar. Attentate auf prominente Schriftsteller oder Journalisten und die Zerstörung von Denkmälern sollen das Wesen des Landes treffen. In der Ukraine werden nun aus Büchern Sprengfallen gemacht. Von Natalija Ossipowa
Seit dem 7. Juli kontrollieren auch polnische Beamte die deutsch-polnische Grenze. Ursprünglich waren die Maßnahmen auf 30 Tage befristet, doch eines steht bereits fest: Sie sollen verlängert werden. Außerdem sprechen wir mit einem polnischen Obstverkäufer, der in Wien äußerst populär ist.
Wenn es in den Sommerurlaub geht, gehört für viele eines seiner Werke ins Gepäck. Jetzt hat er es also wieder getan: Schriftsteller Heinz Strunk nimmt uns in seinem neuesten Roman mit in eine Welt, in der es viel zu staunen und zu lachen gibt, obwohl sie im Großen und Ganzen voller Schmerz und Schauer ist. Wie kaum ein anderer besticht das norddeutsche Original mit einer detailgenauen Beobachtungsgabe. Zu seinen Bestsellern gehören "Fleisch ist mein Gemüse" und "Der Goldene Handschuh", die der als Mathias Halfpape geborene Hamburger alle unter seinem Künstlernamen Heinz Strunk veröffentlicht hat. Warum der Schriftsteller, Musiker und Schauspieler mit seinem Namen nicht so glücklich ist und wie er dazu steht, wenn Autoren behaupten, sie hätten mit ihren Figuren nichts zu tun, berichtet Heinz Strunk bei 3nach9.
In Gaza sind allein in den letzten Tagen dutzende Menschen verhungert. Die Situation ist katastrophal. Der Schriftsteller Akram Surani lebt im Gazastreifen und schildert das Leid und die Hoffnungslosigkeit der Bevölkerung. Sie würden Sand und Sträucher essen. Und die Kinder würden vom Essen träumen. Die wenigen Lebensmittel, die es in Gaza noch gibt, seien extrem teuer. Israel lasse viel zu wenige Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen, sagt Auslandredaktorin Susanne Brunner. Die öffentliche Ordnung sei komplett zusammengebrochen. Und vor den Lebensmittelverteilzentren herrsche Chaos. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ Links: - «Jetzt ist eine ganz andere Stufe des Horrors erreicht»: Martin Frick, Leiter des Welternährnugsprogramms der UNO im Gespräch: https://www.srf.ch/news/international/krieg-in-nahen-osten-jetzt-ist-eine-ganz-andere-stufe-des-horrors-erreicht ____________________ In dieser Episode zu hören: - Susanne Brunner, Auslandredaktorin Radio SRF - Akram Surani, Schriftsteller, lebt im Gazastreifen _________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Silvan Zemp - Mitarbeit: Oliver Kerrison ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Hasselmann, Silke www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Als der Psychiater, Schriftsteller und Freiheitskämpfer Frantz Fanon am 20. Juli 1925 auf Martinique geboren wurde, war die Insel der Antillen noch eine französische Kolonie, erzählt die Literaturwissenschaftlerin Brigitte Schwens-Harrant. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21.07. 2025
Vielleicht ist der berühmteste deutsche Schriftsteller der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Nobelpreisträger Heinrich Böll, bis heute der uns unbekannteste geblieben. Was war sein brennendes Geheimnis, die Quelle seines heiligen Zorns, die dem sanften, guten Menschen aus Köln seinen eigentlichen Antrieb gab? Von Tomas Fitzel
London, Anfang des 18. Jahrhunderts: Die Gassen sind dunkel, das Gesetz oft machtlos – eine organisierte Polizei gibt es noch nicht, von Scotland Yard keine Spur. Verbrechen sind Alltag, Angst regiert die Stadt. Inmitten dieser Unordnung erhebt sich ein Mann, der vorgibt, für Ordnung zu sorgen – und zugleich das Chaos orchestriert: Jonathan Wild. -- In dieser Folge BRITPOD CRIME rekonstruieren Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling das Leben eines der berüchtigtsten Doppelspieler der britischen Kriminalgeschichte. Wild gibt sich als gesetzestreuer Verbrechensbekämpfer aus – in Wahrheit ist er das Mastermind hinter einem perfekt organisierten Diebesnetzwerk. Er lässt stehlen, fängt die Täter öffentlichkeitswirksam selbst – und kassiert gleich doppelt: an der Beute und am Ruhm. Diese Episode beleuchtet seinen Aufstieg vom Gefängniswärter zum selbsternannten „Thief Taker General“, seine geschickte Manipulation von Presse und Justiz und den wachsenden Einfluss, den er auf das Londoner Verbrechensmilieu ausübt. Auch Jonathan Wilds dramatischer Fall wird detailliert erzählt: von Intrigen, Verrat und der Hinrichtung am Galgen von Tyburn im Jahr 1725 – einem Schauspiel, dem Tausende beiwohnen. Das Doppelleben des "Königs der Unterwelt" inspirierte Schriftsteller wie Bertolt Brecht und Komponisten wie Kurt Weill ("Die Dreigroschenoper") – sein Name steht bis heute für Machtmissbrauch, Inszenierung und moralische Abgründe. Ein Krimineller, der die Regeln schrieb – und gleichzeitig brach. BRITPOD CRIME, Englands Mystery Crime Stories! -- WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. -- Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Spannung ist es, die Regula Venske leidenschaftlich begeistern kann. Also hat sich Regula Venske schon in ihrer Dissertation mit Männerbildern in der Literatur von Frauen beschäftigt. Dann entdeckte sie den Krimi, veröffentlichte 1991 "Schief gewickelt" und hat seitdem mindestens ein gutes Dutzend davon geschrieben. Regula Venske beherrscht die Schreibkunst und kämpft dafür immer wieder auch politisch. So war sie von 2017 bis 2021 Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland. Gerade ist die engagierte Literaturwissenschaftlerin und Autorin 70 Jahre alt geworden. Mit Annemarie Stoltenberg durchleuchtet sie in NDR Kultur à la carte den Wandel der Literaturszene, analysiert die gegenwärtige Lage für Schriftstellerinnen und Schriftsteller und spricht über ihren jüngsten Roman "Die Schneckenkönigin".
• Literatur • Er habe „ein ganz gewöhnliches Verhältnis“ zur Poesie, so der Schriftsteller Gerhard Meier, „ohne Pathos, ohne Forciertheiten“. Darüber sei er „glücklich, denn die Sterne machen auch kein Aufhebens von ihrem Kreisen.“ Von Janko Hanushevsky www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Heuer feiern wir den 150. Geburtstag von Thomas Mann. Der große Schriftsteller hat seine Sommerfrische 1918 am Tegernsee verbracht. Die Autorin Kerstin Holzer ist bei Hermine Kaiser zu Gast und gibt einen Einblick in das Leben des Literatur-Nobelpreisträgers.
60 Jahre Musik für einen Gast - über 1500 spannende Persönlichkeiten gaben Einblick in ihren Beruf, ihre Leidenschaften und vor allem in die Musik, die sie geprägt hat. Ein Grund zum Feiern! Dieses Jubiläum begehen wir mit einer Spezialsendung mit Publikum. Zu Gast ist der Schweizer Kabarettist, Liedermacher und Schriftsteller Franz Hohler. Mit seinem unverwechselbaren Stil, seiner feinen Beobachtungsgabe und seinem humorvollen Blick auf die Welt, schafft es Hohler immer wieder, die Menschen zu berühren. Im Gespräch mit Gastgeberin Eva Oertle spricht Franz Hohler u.a. über sein Leben auf der Bühne, über seine Freundschaft zu Mani Matter, über das Älterwerden und über die Liebe zu seinem Cello, das ihn jahrelang bei seinen Bühnenauftritten begleitet hat. Die Musiktitel: 1. Giuseppe Sammartini – «2. Allegro» aus der Sonate für Sopran-Blockflöte und Basso continuo, G-Dur Maurice Steger, Sopran-Blockflöte /Naoki Kitaya, Cembalo 2. Arda String Quartet – W.A. Mozart: «1. Allegro» aus dem Streichquartett Nr. 2, D-Dur 3. Mani Matter - Farbfoto 4. Franz Hohler – Wenn i mol alt bin (wenn ich mal alt bin) 5. Franz Schubert - Nachthelle (Die Nacht ist heiter und ist rein) D 892 Irwin Gage, Klavier / Karl Scheuber, DIR / Schmaz - Schwuler Männerchor Zürich und Orchester Erstsendung 28.04.2024
Rommy Arndt im Gespräch mit Ulrich Vosgerau, Claudio Zanetti, Hans Christoph Buch und Felix Böllmann. Im deutschen Bundestag steht heute die Wahl von drei neuen Richtern für das Bundesverfassungsgericht an. Doch ob die Kandidaten von Union und SPD durchkommen, ist ungewiss. Über die Ausgangslage und die Rolle der AfD bei der Wahl sprechen wir mit dem Staatsrechtler Ulrich Vosgerau. Anfang Juni gab es beim Online-Finanzportal „Inside Paradeplatz“ in Zürich eine Durchsuchung. Das warf Fragen zur Pressefreiheit in der Schweiz. Doch jetzt hat eine Richterin entschieden, die Hausdurchsuchung war unrechtmäßig. Die Hintergründe des Falls erklärt der Schweizer Unternehmer und frühere SVP-Nationalrat Claudio Zanetti. „Haiti. Nachruf auf einen gescheiterten Staat“ - so hieß ein Buch, das Hans Christoph Buch im Jahr 2010 veröffentlicht hat. Heute - 15 Jahre später - ist die Lage in dem Karibikstaat noch schlimmer. Wir sind dazu im Gespräch mit dem deutschen Schriftsteller und Haiti-Kenner Buch. Der Digital Services Act der EU ist ein umstrittenes Gesetz, dass Online-Plattformen verpflichtet, bestimmte Inhalte zu löschen. Im Rahmen des Gesetzes gab es bisher einen freiwilligen Verhaltenskodex für die Internetplattformen und Anbieter. Seit 1. Juli ist dieser Kodex nun verbindlich für alle Unternehmen. Was das bedeutet, erklärt der Rechtsanwalt Felix Böllmann von ADF International.
Vielleicht ist der berühmteste deutsche Schriftsteller der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Nobelpreisträger Heinrich Böll, bis heute der uns unbekannteste geblieben.
Produktiv wie eh und je, legt der Hamburger Heinz Strunk einen neuen Band mit erzählerischen Miniaturen vor, die einmal mehr seine Meisterschaft unterstreichen. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller über "Kein Geld Kein Glück Kein Sprit" (Rowohlt) / "Anna oder: Was von einem Leben bleibt" (C.H. Beck): Der preisgekrönte Journalist Henning Sußebach hat die Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff recherchiert - "eine Frau vor ihrer Zeit". Ein Gespräch mit dem Autor über seine biografische Rekonstruktion / "Auf Abruf" (Suhrkamp): Bernd Cailloux, Seine Literarische Lässigkeit aus Berlin-Schöneberg, schenkt uns zu seinem 80. Geburtstag eine leichtfüßige Künstlernovelle über die letzten Dinge. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller / Das literarische Rätsel
Martin Piekar ist in erster Linie Autor. Er schreibt Gedichte und Prosatexte in deutscher Sprache, die nicht seine Muttersprache ist, aus dem “sexyunderground“, so nennt sich eine Gruppe junger Autoren in Frankfurt. (Wdh. vom 27.02.2025)
Ehlert, Stefan www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Vor 75 Jahren, am 1. Juli 1950, gründete der Verleger Peter Suhrkamp den Suhrkamp Verlag. Ein Verlag, der mit Autor*innen wie Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard oder Marlene Streeruwitz das literarische Leben im deutschsprachigen Raum enorm geprägt hat. Was die „Suhrkamp-Kultur“ ausmacht, sei die Kommunikation zwischen Lektoren und Autoren, denn die finde auf Augenhöhe statt, sagt SWR Literaturchef Frank Hertweck. Bis heute ist der Verlag unabhängig und gehört keinem großen Konzern. Etwas, das sich der Verlag leisten kann „aufgrund seiner fantastischen Backlist“, so Frank Hertweck.
„Er ist zum Spielball geworden“, sagt Katharina Eleonore Meyer vom Merlin Verlag über den algerischen Autor Boualem Sansal. In Frankreich gilt er als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller, ist dort mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. Auch in Deutschland hat Sansal 2011 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Doch im vergangenen November ist Sansal bei der Einreise nach Algerien verhaftet worden und zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Heute soll das Urteil im Berufungsprozess fallen.
30 Jahre ist es schon her, dass Feridun Zaimoglu mit seinem Buch "Kanak Sprak" den deutschen Literaturbetrieb aufgemischt hat. Für Viele war das Kind von Gastarbeitern der erste Türke, der sich in der deutschsprachigen Literatur behaupten konnte.
Wir sprechen in dieser Ausgabe von "Was liest Du gerade?" über zwei literarische Entdeckungen, die uns wunderbar durch den Sommer bringen: über Stig Dagermans poetisches Buch "Trost" und Ré Soupaults Reisebericht "Kaffee mit Croissant". Stig Dagerman (1923–1954) gilt heute als einer der wichtigsten schwedischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Mit seinen eindringlichen, international gefeierten Romanen "Die Schlange" (1945) und "Die Insel der Verdammten" (1946) hatte er mit Anfang zwanzig den Schrecken des Krieges eingefangen. Trotz dieses frühen Erfolgs litt Dagerman fortwährend unter schweren Depressionen und Schreibkrisen. Mit nur 31 Jahren setzte er seinem Leben durch Suizid ein Ende. Umso erstaunlicher ist sein jetzt ins Deutsche übersetzter, funkelnder, lebensfroher Essay "Trost", in dem er erkundet, was uns am Leben hält – gerade dann, wenn man nicht an Gott glaubt und metaphysisch obdachlos ist. Die in Deutschland geborene und aufgewachsene Ré Soupault (1901–1996) war ein Multitalent: Sie war Bauhaus-Künstlerin, Fotografin, Journalistin, Zeichnerin, Modemacherin – und wirkte seit Ende der Zwanzigerjahre in Paris in avantgardistischen Kreisen. Wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg unternahm sie mit einem Vélosolex, einem motorbetriebenen Fahrrad, alleine eine Reise durch Südfrankreich und führte dabei auf losen Blättern ein Tagebuch. Es ist nun unter dem Titel "Kaffee mit Croissant in Avignon" erschienen. Soupault schreibt über Reisebekanntschaften, erkundet Landschaften, verlassene Schlösser und den Neubeginn des Tourismus. Es ist ein herrliches Buch über ein Europa im Umbruch und im Neubeginn. Wenige Monate später setzt sie ihre Reise fort – und gelangt nach Deutschland, ihr Heimatland, und führt abermals Tagebuch, das unter dem Titel "Überall Verwüstung. Abends Kino" erschienen ist. In unserem Klassiker beschäftigen wir uns mit dem französischen Schriftsteller Philippe Jaccottet. In seinem sehr persönlichen Buch "Bonjour, Monsieur Courbet" erkundet Jaccottet, der am 30. Juni 100 Jahre alt geworden wäre, die Kunst der Moderne. Und unser "Zitat des Monats" stammt aus dem neuen Roman von Katharina Hagena, "Flusslinien". Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Stig Dagerman: "Trost". Mit einem Nachwort von Felicitas Hoppe. Aus dem Schwedischen von Paul Berf. S. Fischer Verlag, 64 S. - Ré Soupault: "Kaffee mit Croissant in Avignon: Reisetagebuch". Verlag Das Wunderhorn, 160 S. - Philippe Jaccottet: "Bonjour, Monsieur Courbet: Künstler, Freunde, kunterbunt". Aus dem Französischen übersetzt von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Wallstein Verlag, 197 S. - Katharina Hagena: "Flusslinien". Kiepenheuer & Witsch Verlag, 400 S. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Harry von Duckwitz ist das Alter Ego des Satirikers Joseph von Westphalen, ein adeliger Ex-Diplomat, der sich über seine Frührentner-Existenz beschwert. Zu seinem 80. Geburtstag wiederholen wir ein Gespräch aus dem Jahr 2011.
Ein Vortrag des Schriftstellers und Biologen Bernhard KegelModeration: Katrin Ohlendorf**********Dass Bäume einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, ist bekannt. Aber es gibt noch andere Biotop-Arten, die riesiges Potential haben. Der Biologe und Schriftsteller Bernhard Kegel erklärt, wie etwa Wälder, Moore oder marine Ökosysteme uns im Kampf gegen den Klimawandel helfen könnten. Bernhard Kegel hat Chemie und Biologie studiert und 1991 zum Thema Nebenwirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Bodentiere promoviert. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Autor. Bernhard Kegel hat zahlreiche Sachbücher geschrieben, zuletzt "Mit Pflanzen die Welt retten. Grüne Lösungen gegen den Klimawandel" (2024, DuMont), das für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert war.Zum Thema des Buches hielt er den gleichnamigen Vortrag "Mit Pflanzen die Welt retten?" am 24. April 2025 am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin im Rahmen der diesjährigen Haberlandt-Vorlesung. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Biologie +++ Klimawandel +++ CO2 +++ Kohlendioxid +++ Emissionen +++ Treibhausgas +++ Kohlenstoff +++ Pariser Klimaabkommen +++ Kohlenstoffspeicherung +++ CO2-Senken +++ Wald +++ Wälder +++ Bäume +++ Moor +++ Torf +++ Renaturierung +++ Wiedervernässung +++ Paludikultur +++ Torfmoos +++ Rohrkolben +++ Schilf +++ Wasserbüffel +++ Landwirtschaft +++ Allianz der Pioniere +++ Blue-Carbon-Ökosysteme +++ Seegras +++ Algen +++**********Quellen aus der Folge:L. Greenspoon, E. Krieger, R. Sender, Y. Rosenberg, Y.M. Bar-On, U. Moran, T. Antman, S. Meiri, U. Roll, E. Noor, & R. Milo, The global biomass of wild mammals, Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A. 120 (10) e2204892120 (2023)Die Keeling-Curve – aktuelle Daten, Scripps Institution of Oceanography at UC San DiegoNadine Unger: To save the planet, don't plant trees. The New York Times, 19.09.2014Greifswald Moor Centrum: Mooratlas**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Klimaschutz und Freiheitsrechte: (Wie) lassen sie sich vereinen?Energiewende: Wasserstoff für DummiesBioethik: Können wir uns Pflanzen gegenüber moralisch falsch verhalten?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Bücher werden vernichtet, Schriftsteller verhaftet: Die Gefahr für regimekritsche Kunstschaffende in Russland ist enorm. Autor Mikhail Shishkin spricht vom Missbrauch der Literatur und Kultur. Er sagt: "Sie werden jeden Autor und Verlag holen." Shishkin, Michail www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Bücher werden vernichtet, Schriftsteller verhaftet: Die Gefahr für regimekritsche Kunstschaffende in Russland ist enorm. Autor Mikhail Shishkin spricht vom Missbrauch der Literatur und Kultur. Er sagt: "Sie werden jeden Autor und Verlag holen." Shishkin, Michail www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Tomas Espedal erzählt in seinem autobiografisch geprägten Buch „Lust“ davon, wie ein junger Mann zum Schriftsteller wird. Die Lust am Schreiben und am Leben hat sich dabei regelrecht eingeprägt in diesen rauschhaften, intensiven Erinnerungsroman. Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel Rezension von Holger Heimann
Vor 10 Jahren starb die Schriftstellerin Gabriele Wohmann. Gegen Ende ihres Lebens sprach sie offen über ihren Glauben, den sie als Trost empfand. Gott blitzt auch hin und wieder in ihrem umfangreichen Werk auf: Die himmlische Gnade kommt in Gestalt eines lachenden Klempners daher. Auch andere Autoren scheuen sich nicht, über Religion zu sprechen und zu schreiben.
Vor 90 Jahren sind Faschismus und Tyrannei auf dem Vormarsch. In Paris wollen weltberühmte Autorinnen und Autoren die Kultur verteidigen, auf dem ersten Schriftsteller-Kongress ab dem 21.6.1935. Von Christoph Vormweg.
Monika und Michael sind beide Schriftsteller und kommen aus Vorarlberg in Österreich, wo sie bis heute leben. Außerdem sind sie seit über 40 Jahren verheiratet und führen eine sehr symbiotische Beziehung. Ich habe die beiden live in München getroffen und wollte von ihnen wissen, was Liebe für sie bedeutet, wie sie ihre gemeinsame Geschichte erzählen und wann auch sie auf dem Drahtseil zwischen Autonomie und Bindung tanzen. Wir sprechen über das Glück des Schreibens, es geht um Trauer, um Freiheit und um Momente, die man beschweigt. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEINE GÄSTE: Monika: https://bit.ly/4dVzwdP Michael: https://bit.ly/4jmX2Be DINGE: Monikas Buch “Die Bagage”: https://bit.ly/43vQ336 Michaels neues Buch “Dornhelm”: https://bit.ly/3FcKkHz Maximilian Frisch - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein neues Fragenset: https://beherzt.net/liebe Mein neues Buch: https://bit.ly/3cDyQ18 Die Hotel Matze Suite bei Apple: https://apple.co/43V3hGq Die Hotel Matze Suite bei Spotify: https://spoti.fi/3U3ZySC Wunschgäste bitte in die Kommentare: https://apple.co/2RgJVH6 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscher LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN Twitter: https://twitter.com/hotelmatze1 Mein erstes Buch: https://bit.ly/39FtHQy Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze