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MINDtoring® - Von 80 Stunden selbst und ständig zum Leader mit Erfolg und Freiraum
Folge #279 und Teil 2 der Mini-Serie – Du willst Selbstständigkeit, aber kontrollierst jedes Detail Dein Team fragt dich alles. Jede Entscheidung. Jede Kleinigkeit. Jede Freigabe. Und du fragst dich: Warum denken die nicht selbst? In dieser Folge gehen wir einen Schritt weiter als in Episode 1. Denn vielleicht liegt das Problem nicht im Team, sondern in deinem Kontrollbedürfnis. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer delegieren Aufgaben und behalten unbewusst die Macht. Sie sprechen von Verantwortung, greifen jedoch bei jedem Fehler ein. Das Ergebnis: Abhängigkeit statt Selbstständigkeit. Mikromanagement statt Führung. Umsatzwachstum ohne echte unternehmerische Freiheit. In dieser Episode erfährst du: • Warum Perfektionismus dein größter Wachstumsblocker sein kann • Wieso du Verantwortung offiziell abgibst – emotional aber nicht • Wie Mikromanagement sich als Qualitätsanspruch tarnt • Warum dein Team nur so groß wird, wie dein Vertrauen reicht • Wie du klare Entscheidungsstrukturen etablierst, ohne Chaos zu riskieren Wenn dein Unternehmen ohne dich nicht funktioniert, hast du kein skalierbares System, sondern einen gut bezahlten Job. Diese Folge ist für Unternehmerinnen und Unternehmer im Mittelstand, in KMU, Handwerk, Dienstleistung und Einzelhandel, die nicht mehr operativ festhängen wollen, sondern echte unternehmerische Unabhängigkeit aufbauen möchten. Führung beginnt nicht mit mehr Kontrolle. Sondern mit klaren Entscheidungen und konsequentem Loslassen. Viel Hörgenuss wünsche ich dir. Herzlichst, Carmen
Duri Bonin legt Nina Langner ein Buch auf den Tisch: Letters to a Young Lawyer. 37 kurze Kapitel, jedes eine Frage. Keine Theorie, kein Lehrbuch, sondern eine Sammlung unbequemer Berufsfragen: Wen bewunderst du? Wen verteidigst du? Und was macht der Beruf mit dir, wenn Öffentlichkeit, Geld, Angst und Eitelkeit an dir zerren? Nina blättert. Die Kapitelüberschriften wirken wie Provokationen: „Pick Your Heroes Carefully.“ „Have a Good Enemies' List.“ „Should Good Lawyers Defend Bad People?“ Fast so, als wäre das Buch fürs Streiten geschrieben. Dazu kommt der zusätzliche Haken: Der Autor ist Alan Dershowitz. Duri erzählt Nina, wer das ist und warum genau das die Lektüre heikel – und vielleicht gerade deshalb interessant – macht: Harvard-Professor mit 28. „Devil's advocate“ als Selbstbild. Konfrontativ, medienfest, arena-tauglich. Einer, der Hassbriefe sammelt und an die Bürotür hängt, als Beweis, dass Strafverteidigung nicht nach Sympathie funktioniert, sondern nach Prinzipien und nach Konflikt. Damit Nina versteht, wie Dershowitz tickt, sprechen sie über die Fälle, die ihn berühmt (und berüchtigt) gemacht haben: - O. J. Simpson: Ein Prozess, der als Mordfall beginnt, endet als Vertrauenskrise. Die Verteidigung findet den Punkt, an dem Ermittler und Beweisführung unglaubwürdig werden. Dershowitz' Appellationsarbeit ist die Kunst, das Spiel im Spiel zu lesen. - Mike Tyson: In der Berufung wird nicht nur um Beweise gestritten, sondern um Deutungshoheit. Und genau dort wird es heikel: Wo endet legitimes Angreifen von Beweisen, und wo beginnt das Opfer-Bashing? - Harvey Weinstein: Der Fall ist so berühmt, dass viele Leute schon eine Meinung haben, bevor ein Gericht entscheidet. Wenn Dershowitz als Berater auftaucht, sehen viele das nicht als „normale Verteidigung“, sondern als Zeichen: Ein Star-Anwalt hilft einem mächtigen Mann. Dadurch werden selbst technische Fragen zu Beweisen sofort moralisch bewertet. - Donald Trump: Impeachment als Bühne für Grenzargumente. Dershowitz' Linie ist provokativ schlicht: Ein Präsident darf Handlungen setzen, die ihm politisch nützen, solange er sie als „Staatsinteresse“ rahmen kann. Das ist juristisch clever und politisch toxisch zugleich, weil es die Grenze weit verschiebt: Wenn der Massstab „er behauptet Staatsinteresse“ genügt, wird Kontrolle fast unmöglich. Der Preis dieser Argumentation ist, dass sie nicht nur den konkreten Fall betrifft, sondern das gesamte System der Checks and Balances und damit genau jene Institutionen, die Macht begrenzen sollen. - Epstein: Statt einer grossen Bundesanklage kommt 2007 eine Non-Prosecution Agreement zustande: Epstein bekennt sich auf Staatsebene schuldig, erhält eine vergleichsweise milde Haftlösung – teils sogar mit Schutzwirkung für mögliche Mitbeteiligte. Brisant ist nicht nur das Ergebnis, sondern das Verfahren. Der Fall erscheint damit als Musterbeispiel, wie ein mächtiger Beschuldigter mit einem starken Team einen Rahmen aushandeln kann, der juristisch funktioniert, gesellschaftlich aber wie eine Umgehung von Verantwortung wirkt. Am Ende steht nicht „Dershowitz ist gut“ oder „Dershowitz ist schlecht“. Sondern die Frage, ob dieses Buch als Spiegel taugt – für Handwerk, Haltung und die eigenen Reflexe. Duri und Nina machen es pragmatisch: Nina liest nächste Woche die Einleitung. Dann entscheiden sie, ob sie weiterlesen. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Vom Silicon Valley mit zwei Exits im neunstelligen Bereich direkt in die Produktionshallen des deutschen Fleischerhandwerks: Dieser radikale Wechsel steht für die Suche nach echter unternehmerischer Substanz fernab von überromantisierten Start-up-Hypes. Es ist die bewusste Entscheidung für einen Markt, der durch gnadenlosen Preisdruck und komplexe Strukturen geprägt ist, aber gerade deshalb enorme Chancen für diejenigen bietet, die bereit sind, den sprichwörtlichen Schmerz im Prozess auszuhalten.Mein Gast ist Josef Brunner, Founder & CEO von NutriUnited. Wir sprechen darüber, wie man sich mit Premium-Nischen vom Diktat der großen Handelsketten löst, warum eine Buy & Build-Strategie im Handwerk eine völlig neue Logik erfordert und weshalb am Ende der echte Cashflow die einzige Kennzahl ist, die wirklich über die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens entscheidet.Wir beleuchten in dieser Episode:wie Buy & Build im Handwerk funktioniert,die Logik hinter dem Wechsel aus dem Silicon Valley,Vorteile privater Gesellschafter gegenüber großen Fonds,Strategien gegen den Preisdruck durch gezielte Nischenthemen,warum radikale Ehrlichkeit zu sich selbst der wichtigste Erfolgsfaktor ist,und vieles mehr...Viel Spaß beim Hören!***Timestamps:(00:00:00) Intro(00:03:57) Das handwerkliche Fundament in der Tech-Welt(00:05:17) Werte aus der elterlichen Backstube(00:06:41) Kritik an der überromantisierten Start-up-Welt(00:08:37) Meilenstein JouleX und der Exit an Cisco(00:11:50) Energiemanagement-Software für Rechenzentren(00:15:13) Erfahrungen als Investor nach den großen Exits(00:17:23) Herausforderungen ohne operative Verantwortung(00:19:14) Selbstreflektion beim Wandern und der Weg zum ersten Buch(00:20:44) Follow the Pain und Kreativität: Einblick in seine zwei Bücher(00:22:07) Kontakt zur Familie Obama und Charity-Impact(00:24:14) Kriterien für unternehmerische Wohltätigkeit(00:26:56) Einstieg in den Food-Markt und Portfoliocheck(00:31:47) Vorstellung und Geschäftsmodell von Nutri United(00:35:24) Eigenständigkeit vs. Synergien im Verbund(00:39:26) Strategischer Fokus auf Immobilien und Kontrolle(00:40:54) Fundraising und Auswahl der Investoren-Gruppe(00:43:21) Zielbild für Profitabilität und Marktwachstum(00:49:49) Warum so viele lokale Lebensmittelproduzenten scheitern(00:54:22) Wettbewerb mit Eigenmarken und Nischenbildung(01:00:17) Vorbilder wie Constellation Software und Danaher(01:04:02) Cashflow-Management und operative Agilität(01:08:56) Langfristige Perspektive ohne Exit-Druck***Alle Links zur Folge:Kai Hesselmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-hesselmann-dealcircle/CLOSE THE DEAL auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/closethedeal-podcastJosef Brunner auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/josef-brunner-85203915/NutriUnited auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/nutriunited/Website CLOSE THE DEAL: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/Folge 112 zum Thema Food M&A mit Investec: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/episoden/112-food-beverage-ma-florian-ismer-juergen-schwarz-investec/***AMBER und DUB.de sind die Plattformen für sichere Unternehmensnachfolgen. Schaut vorbei, wenn ihr euer Unternehmen schnell, sicher und kostenfrei zum Verkauf inserieren wollt oder als Käufer auf der Suche nach passenden Deals seid:www.amber.dealswww.dub.de***Du bist M&A-Berater im Small- oder Midcap-Segment und suchst einen Überblick über alle relevanten Deals? Jetzt schnell den
Obwohl ich das sonst eher ungern mache, muss ich dir heute mal ein KI-Tool vorstellen: NotebookLM. Das Tool ist nicht neu, ich habe mich aber quasi neu in das Tool verliebt. Die möglichen Anwendungsfälle, gerade im Handwerk, sind vielfältig und können dir und deinem Team enorm Zeit sparen. ✅ HIER FINDEST DU NOTEBOOKLM https://notebooklm.google.com/ ✅ KOSTENFREIES WEBINAR ZU NOTEBOOKLM IM HANDWERK 05.03.2026 um 09.00 Uhr - live https://www.team-handwerk-digital.de/notebooklm-webinar/ ✅ PRAXISGUIDE KI UND AUTOMATISIERUNG IM HANDWERK Kostenfrei für dich zum Download https://www.team-handwerk-digital.de/praxisguide-ki/
Ich spreche mit dem Schreiner Johannes Aumüller über die Verbindung von Handwerk und Bitcoin. Er erklärt, warum körperliche Arbeit das perfekte Verständnis für Proof of Work liefert und wie die Inflation sowie ausufernde Bürokratie seinen Familienbetrieb belasten. Wir diskutieren, warum das aktuelle Geldsystem die Qualität von Produkten zerstört und wie er Bitcoin als ehrliche Maßeinheit für seine Lebenszeit nutzt. Erfahre, wie Johannes mit 25 Jahren die Nachfolge antritt und warum er seine Möbel heute mit Bitcoin-Symbolik auflädt.Insta / WebsiteLEADING PARTNER
Ein nasser Sockelbereich oder aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk versetzt viele Hausbesitzer sofort in Panik. Doch bevor die Angst vor einer riesigen Baustelle überhandnimmt, gibt es eine Lösung, die das Handwerk revolutioniert hat: den sogenannten Sperrstick. Thomas Adam erklärt ganz offen, warum er sich neben der feinen Wandgestaltung ganz bewusst für diesen rustikaleren Weg der Bauwerksabdichtung entschieden hat. Es geht ihm in erster Linie darum, Menschen in Krisensituationen echte, verlässliche Hilfe zu bieten und ihnen die Sorge um ihre Immobilie zu nehmen.Die unsichtbare Mauer im Mauerwerk
Eine spontane Sonderfolge – direkt vom Messestand der Doghammer auf der FREE Messe München.Roman Gull und Per-Olof Wassen sprechen mit Matthias Drexlmaier über Mut, Marktbewegungen und die Frage, die viele gerade beschäftigt:
Die heutige Podcast-Episode wurde buchstäblich in den heiligen Hallen aufgenommen – an einem Ort, den viele aus YouTube und von legendären Projekten kennen: bei Holy Hall. Heute sprechen wir mit Johannes, dem Kopf hinter Holy Hall. Fabian war ebenfalls im Hintergrund mit dabei, auch wenn er leider nicht am Mikrofon zu hören ist. Von Lada Niva bis hin zum ESP One – hier wird Automotive-Kunst noch mit echter Leidenschaft gelebt. Johannes gibt uns spannende Einblicke in die Anfänge von Holy Hall und erzählt, wie aus einem einfachen HolzGarage eine Fahrzeugmanufaktur in einem Gebäude mit ganz eigenem Stil entstanden ist. Wie schafft man es, bei null anzufangen und ein komplettes Auto zu bauen? Und geht der ESP One vielleicht sogar noch einen Schritt weiter, da es für ihn kein reales Vorbildfahrzeug gibt? Außerdem sprechen wir darüber, wie wichtig echtes Handwerk heute noch ist. Was braucht man wirklich, um außergewöhnliche Autos zu erschaffen? Und kann das im Grunde jeder mit genügend Zeit, Geduld und Hingabe erreichen? Lass dich inspirieren, selbst wieder etwas anzupacken – in dieser besonderen Podcast-Folge mit HolyLinks:@ashthorp@colorsponge
Asylbewerber sollen nach Plänen von Innenminister Alexander Dobrindt künftig eher arbeiten dürfen. Der Arbeitswissenschaftler Olaf Struck hält das für sinnvoll. Vor allem Pflege und Handwerk könnten profitieren.
Ein kalter Wind weht über den Strelasund. Hinter Backsteingotik und Klostermauern beginnt eine Reise in die Weltmeere. Hier, mitten in Stralsund, wird das Meer erfahrbar – mit Walen unter dem Dach des ehemaligen Klosters, Korallenriffen im Kellergewölbe und Forschungslaboren hinter historischen Mauern.Das Deutsches Meeresmuseum feiert 75 Jahre – und ist heute weit mehr als ein Ausstellungshaus. An unterschiedlichen Standorten verbindet es Wissenschaft, Vermittlung und moderne Inszenierung.Im Hafenkonzert-Podcast sprechen wir mit Direktor Burkard Baschek, mit Aquarienleitern, Präparatorinnen und Meeressäuger-Forscherinnen. Wir schauen hinter die Kulissen der Generalsanierung, stehen vor einem 800.000-Liter-Becken und erfahren, wie empfindlich das biologische Gleichgewicht darin ist.Wir hören die Geschichte von „Marlene“, der legendären Lederschildkröte, begegnen den Walen in einer immersiven 360-Grad-Show – und begleiten Wissenschaftler bei der Forschung zu Schweinswalen, Beifang und Meeresschutz in der Ostsee.Eine Sendung über Neugier, Leidenschaft und die große Faszination Meer.⚓ Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge) – Ankunft im Katharinenkloster in Stralsund und 75 Jahre Deutsches Meeresmuseum – Umbau, Generalsanierung und barrierefreier Rundgang – Marlene, die Lederschildkröte, und ihre besondere Geschichte – Die Struktur der Stiftung: Meeresmuseum, Ozeaneum, Natureum und weitere Standorte – Finanzierung, Besucherzahlen und Stiftungsmodell – Architektur im Denkmal: Kloster, Neubau und Aquarienanbau – Präparation zwischen traditionellem Handwerk und 3D-Druck – Das 800.000-Liter-Karibikbecken und die Technik dahinter – Biologische Kreisläufe, Korallen und Quallen – Aquarienalltag und Tierpflege– Der Gründer Otto Dibbelt und das Naturmuseum von 1951 – Sonnfried Streicher und der Weg zum Deutschen Meeresmuseum – Der Weg in die Stiftung nach der Wiedervereinigung – Forschungsschwerpunkt Schweinswale und Strandungsmonitoring – Beifang-Problematik und PAL-Warnsysteme – Internationale Kooperation und Populationsschutz in der Ostsee – Die immersive Ausstellung „Welt der Wale“ im Ozeaneum – Die Geschichte hinter dem Namen „Marlene“Das Hamburger Hafenkonzert - zu hören in der ARD Audiothek, in der NDR Hamburg-App und unter ndr.de/hafenkonzert
In dieser Folge treffen wir Boris und Sebastian vom Wu Dram Clan einem Indy-Bottler aus München, dem Schwarzwald und Kyoto, der nicht nur Whisky-, sondern auch Rum-, Cognac- und Armagnac-Einzelfassabfüllungen kuratiert und veröffentlicht – immer mit Fokus auf Qualität, Authentizität und Handwerk. Gemeinsam sprechen wir über:
"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold", so sagt man. Und gleichzeitig: "Klappern, gehört zum Geschäft" Was stimmt denn nun? Und wenn es ums Beten geht? Wie laut flehen wir zu Gott?
In der nächsten BierTalk-Folge nehmen wir euch mit auf eine ziemlich besondere Reise – quer durch Franken und mit einem Abstecher über die (ehemalige) Grenze nach Südostthüringen. Am Mikro ist ein alter Weggefährte und echter Handwerksprofi: Stefan Mützel, Braumeister seit 18 Jahren, mit Stationen in Unterfranken, Mittelfranken und jetzt in Saalfeld. Wir starten mit einer herrlich bodenständigen „Wie kommt man eigentlich zum Bier?“-Geschichte (Spoiler: Kartenspiel, Dorfkneipe und ein legendärer „Biersepp“ spielen eine Rolle) und landen schnell bei Stefans heutiger Heimat: dem Bürgerlichen Brauhaus Saalfeld – berühmt für Bügelflaschen, eine starke regionale Verwurzelung und Biere mit klarer Handschrift. Gemeinsam probieren wir uns durch mehrere Klassiker: ein überraschend charakterstarkes Helles mit feiner, „sektiger“ Kohlensäure, ein Pils, das mit ordentlich Hopfen und langer Bittere richtig Haltung zeigt, und das Jubiläums-Festbier „Freiheit 1525“ mit wunderbar runder Malz-Hopfen-Balance. Dazu gibt's tiefe Einblicke in Brautechnik (liegende vs. stehende Tanks!), Wasser als Schlüssel für die Bierqualität – und Stefans Erfahrungen aus Wettbewerben wie dem European Beer Star. Highlight zum Schluss: das „Exklusiv“, ein einmal jährlich gebrautes Grünhopfen-Böhmisches Pils aus dem eigenen Hopfengarten – inklusive Hopfenzupferfest, Zupfwettbewerb und dem schönsten Luxusproblem überhaupt: nach wenigen Wochen ausverkauft. Eine Folge über Bierkultur, Heimat, Handwerk – und darüber, wie man junge Leute fürs Brauen begeistert. Prost!
Heidiho Welt, lange geplant und nun endlich umgesetzt: MO und Steven sprechen mit Drehbuchautor Arend Remmers über sein Schaffen, das Handwerk des Schreibens, über Genrekonventionen und natürlich über die zweite Staffel des Überraschungserfolgs Oderbruch. Dabei geht es weniger um inhaltliche Aspekte, sondern vielmehr um all jene Hintergründe und Rahmenbedingungen, die der Erfolg mit sich brachte. Wie immer gilt: bleibt gesund uns spoilerfrei
In dieser Spezialfolge der Schreibzeug‑Werkstatt widmen sich Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer den Einsendungen zum 100‑Wörter‑Schreibwettbewerb. Als „Gläserne Jury“ sprechen sie darüber, was die Texte auszeichnet und was sie selbst gelernt haben! Sie lesen die Siegertexte vor, erläutern ihre Auswahl und geben Einblicke in die Kriterien, die bei so kurzen, konzentrierten Texten den Unterschied machen. Eine Folge voller Drabbles, Handwerk und ehrlicher Jury‑Transparenz.
Folge 194: Carsten Henn und Buddy Zipper machen diesmal in Essen-Werden Halt und sitzen bei Jürgen Kettner im Kettners Kamota genau da, wo es gefährlich wird: zwischen Wirtshauswärme und Produkten, die eigentlich einen Bodyguard brauchen. Was dann passiert, ist ehrlicherweise eine der lustigsten Folgen der Soul Food Passionistas überhaupt: viel Gelächter, viel Dialektliebe und dieses wohlig-chaotische Gefühl, wenn Genuss plötzlich sehr, sehr unterhaltsam wird.Und mittendrin Jürgen Kettner: herzlich, schlagfertig und angenehm unprätentiös, einer, der seinen Stern nicht vor sich herträgt, sondern ihn mit Ruhe, Handwerk und einer guten Portion Humor einfach mitkochen lässt. Hier geht es nicht um Chichi, sondern um das Kamota-Prinzip: 6 Gänge zu einem bezahlbaren Tarif und wer danach noch “harmlos” sagt, bestellt vermutlich auch die legendäre Extrawurst mit Luxus-Add-ons, als wäre das eine ganz normale Alltagssportart. Dazu gibt es Küchen-Klartext vom Knoblauch-Schütteltrick bis zum Kaiserschmarrn, der sich eher wie ein Soufflé benimmt und trotzdem so tut, als wäre er bodenständig geblieben. Und natürlich: Playlist-Geplänkel und dieser Moment, in dem “Weinkeller offen” nicht mehr wie ein Satz klingt, sondern wie ein Plan. Jetzt reinhören und danach bitte einmal ehrlich prüfen, ob deine nächste “Extrawurst” wirklich nur eine Beilage sein soll ... :-) - mehr im Podcast.#SOULFOOD # SOULFOODPASSIONISTAS # CARSTENHENN #GASTROSURIVIAL #BUDDYZIPPER #GASTROPODCAST #KULINARIK #STERNEKUECHE #KOCHGOTT #gastrosurivial #sterneküche #foodporn #foodlover #instafood #gastronomie #podcast @buddyzipper @carstenhenn @soulfoodpassionistas
MINDtoring® - Von 80 Stunden selbst und ständig zum Leader mit Erfolg und Freiraum
Folge 278: Warum ist dein Team nicht selbstständig, obwohl du ständig erklärst? Viele erfolgreiche Unternehmer und Unternehmerinnen im Mittelstand, in KMU, Handwerk, Dienstleistung und Einzelhandel investieren in Mitarbeiterführung und hängen trotzdem operativ fest. In dieser Folge spreche ich über einen der häufigsten Führungsfehler in wachsenden Unternehmen: Du erklärst zu viel. Und nennst es Führung. Du erfährst: • Warum dein Team dich ständig braucht • Wieso Erklären kurzfristig hilft, aber langfristig Abhängigkeit schafft • Was echte Mitarbeiterführung wirklich bedeutet • Warum unternehmerische Freiheit nicht durch mehr Umsatz entsteht • Wie dein Führungsstil darüber entscheidet, ob dein Unternehmen ohne dich laufen kann Wenn du dein Team besser führen, Verantwortung abgeben und dein Unternehmen unabhängiger von dir aufstellen willst, ist diese Folge dein erster ehrlicher Spiegel. Für Unternehmer und Unternehmerinnen, die nicht mehr operativ festhängen, sondern echte Selbstständigkeit im Unternehmen aufbauen wollen. Ich wünsche dir viel Hörgenuss. Herzlichst, Carmen
Christian Pufahl ist ein Weinrealist, der den Wein liebt – und genau das macht ihn unvergesslich. Er zeigt, dass Nüchternheit und Liebe kein Widerspruch sind, sondern eine harmonische Einheit. Er verkörpert eine seltene Balance in der Welt des Weins: die Fähigkeit, Leidenschaft mit pragmatischem Blick zu betrachten und dennoch eine tiefe, verliebte Hingabe zu empfinden. In einer Branche, die oft von Übertreibungen, modernem Lifestyle und modischen Hypes geprägt ist, steht er für Authentizität, Tiefe und ein echtes Gefühl für Genuss. Und natürlich lebt er, wie viele seiner Kollegen, eine tiefphilosophische Haltung, die Wein nicht nur als Getränk, sondern als Spiegel von Natur, Handwerk und Emotionen versteht – als Ausdruck von Beziehung zwischen Winzer, Flasche und Mensch. Diese Dualität – Nüchternheit gepaart mit Leidenschaft – macht ihn zu einer inspirierenden Figur. Christian vermag es, weit über den eigenen Teller-, nein Glasrand zu denken, denn in seinen selbstkreierten, eigenproduzierten und prämierten alkoholfreien Begleitungen beschreitet er Geschmacksebenen, die vielleicht sogar der Wein nicht zu bespielen vermag. Hier meistert er Alternativen zum klassischen Trinken mit derselben Hingabe, um Inklusivität im Restaurant zu fördern und Genuss für alle möglich zu machen. Was Christian Pufahl besonders auszeichnet, ist seine bedächtige Herangehensweise. Er betrachtet Wein nicht mit rein wissenschaftlicher Präzision über Terroirs, Rebsorten, Vinifikationsmethoden oder klimatische Einflüsse, sondern aus einer gelebten Praxis heraus. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Geld und Business werden von ihm nüchtern betrachtet – ohne Illusionen, aber auch ohne Zynismus. Wie er zu seinen Ansichten und Erkenntnissen kommt? Ganz einfach: aus der Arbeit mit Winzern, aus Tätigkeiten auf verschiedenen Weingütern, aus dem Reisen, aus dem täglichen Umgang mit Essen und Trinken. Er kennt die Realitäten des Weinbaus – wirtschaftliche Herausforderungen, handwerkliche Feinheiten und ökologische Grenzen. Doch inmitten dieser Rationalität blüht seine echte Verliebtheit. Wein ist für ihn mehr als ein Produkt; er ist eine Kunstform, die Erinnerungen weckt, Emotionen berührt und Geschichten erzählt – manchmal traditionell, manchmal modern, aber immer getragen von Herz. Und so erschafft er im Restaurant eine Atmosphäre, in der Gäste nicht nur essen und trinken, sondern erleben. Denn sein Kredo ist, dass er keine Speisen, keine Getränke und keine Flaschen verkauft, sondern bleibende Erlebnisse und echte Beziehungen. Und jeder, der ihm begegnet, spürt: Hier geht es nicht um Status, nicht um Lifestyle, nicht um Geld – sondern um Liebe, um Nähe und um einen ehrlichen Umgang mit Genuss. Genau das. Und oft noch weit darüber hinaus. Wie in dieser Episode.
Hendrika de Kramer hat ihr Handwerk an der renommierten Schauspielschule Ernst Busch gelernt. Am Puppenspielen liebt sie die Vielfalt.
Episode #159: Wenn die Leidenschaft dich ausbrennt – Burnout, Neuanfang & Mentale Stärke mit Susanne Drexel „Ich habe keine Zeit für ein Burnout.“ Diesen Satz sagte Susanne Drexel voller Überzeugung, während sie ihre Karriere in der Friseurwelt auf das höchste Level hob. Gelernt nach dem präzisen System von Vidal Sassoon, war das Handwerk für sie Liebe auf den ersten Blick. Doch was passiert, wenn die Liebe zum Beruf schleichend zur Gefahr für die eigene Gesundheit wird? In dieser Folge spricht Susanne so offen wie nie zuvor über ihren Weg vom absoluten High-Performer bis zum totalen Zusammenbruch. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen einer Branche, die von Herzblut lebt, aber oft den Preis der mentalen Gesundheit zahlt. Was dir diese Folge zeigt: Vom System zur Freiheit: Wie die Schule von Vidal Sassoon Susannes Arbeitsweise prägte und warum Strukturen uns zwar Halt geben, aber nicht vor Überlastung schützen. Der ungebetene Gast: Warum das Burnout nicht fragt, ob du gerade „Zeit dafür hast“ und welche Warnsignale Susanne rückblickend ignoriert hat. Liebe vs. Selbstaufgabe: Wie man die Leidenschaft für seinen Beruf behält, ohne sich selbst darin zu verlieren. Die Zukunft der Branche: Warum Susanne davon überzeugt ist, dass das Thema Mental Health im Handwerk gerade komplett neu gedacht wird. Diese Episode ist ein Weckruf für alle, die mit „ganz viel Herz“ bei der Sache sind – egal in welchem Job. Susanne zeigt uns, dass es keine Schwäche ist, Grenzen zu setzen, sondern die höchste Form der Professionalität. „Du darfst dir das nehmen, was du brauchst, ohne dich dafür zu entschuldigen.“ – Ein Motto, das Susanne heute lebt und weitergibt. Mehr über Susanne Drexel: Instagram: @susannedrexel_leadership Website & Services: mindandmoodbalance.de Hat dir diese Folge die Augen geöffnet? Dann teile sie gerne in deiner Instagram-Story und verlinke uns! Wir freuen uns auf dein Feedback zu diesem so wichtigen Thema. Hör jetzt rein und finde deine Balance wieder!
Solange dein Kontostand entscheidet, wie gut du schläfst, führst du deinen Betrieb nicht – du reagierst nur. Nach außen läuft es. Die Auftragsbücher sind voll, es wird gearbeitet, Rechnungen werden geschrieben. Und trotzdem kippt die Stimmung, sobald sich der Kontostand verändert. Ist genug Geld da, fühlt sich alles sicher an. Kommt eine größere Rechnung oder Nachzahlung, ist die Ruhe sofort weg. Das Problem ist nicht dein Umsatz. Das Problem ist, dass dein Kontostand dein einziges Steuerungsinstrument ist. Wer so führt, führt nach Gefühl – nicht nach System. In dieser Folge zeige ich dir, welche wenigen Kennzahlen du wirklich brauchst, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Es geht darum, vom Reagieren ins Steuern zu kommen – damit dein Betrieb dich trägt und nicht dauerhaft Druck erzeugt. Finanzen sind kein Blick zurück. Sie sind dein Werkzeug für klare Entscheidungen nach vorn.
Hubert Schenk hatte nie vor, Südtirol zu verlassen, und wollte schon mit der Zahntechnik aufhören. Aber dann kam es ganz anders. Seit 1989 lebt und arbeitet er in Deutschland. 1998 gründete er sein erstes Dentallabor in München und seit 2014 betreibt er dort zusammen mit Otto Prandtner, Stefan Frei und Peter Hoth die „Plattform für feinste Dentaltechnologie“. Außerdem ist er Präsident der „Fachgesellschaft für Zahntechnik“ (FZT), die unter anderem alle zwei Jahre einen Azubi-Kongress organisiert, – und Oral-Design-Mitglied. Was er an der Arbeitswelt in Deutschland so sehr schätzt, was die Plattform für feinste Dentaltechnologie ausmacht und wie er digitale Technologien im zahntechnischen Arbeitsalltag einordnet, darüber spricht Hubert Schenk im Podcast.
Echte Live-Kunst; Musik als Gefühl und KI-generierte Töne. Diesmal landen Alex und Chris bei dem schönen Thema Musik. Und bei der Frage, was eigentlich passiert, wenn Klänge wirklich im Moment entstehen. Ausgangspunkt ist ein Auftritt von Fred again.. beim Tiny Desk Concert von NPR. Ein DJ, der keiner sein will oder vielleicht gerade deshalb einer ist. Xylophon mit Geigenbogen, Beats auf dem Schreibtisch, Klavier, leiser Gesang, Loops, Samples, alles live, alles sichtbar. Und plötzlich kippt ein ganzes Set an Vorannahmen darüber, was elektronische Musik ist, wie sie entsteht und wie nah sie sein kann.Von dort aus öffnet sich ein weiter Raum: Tiny Desk als Format, Nähe ohne Show, Handwerk ohne Hochglanz. Es geht um Doechii, um Rap mit Band, um Bassistinnen und Drummerinnen, um Energie, Körperlichkeit und das Unbehagen gegenüber Musik, die so tut, als wäre sie live, es aber nicht ist. Playback, Autotune, Volksmusiksendungen, Triggerpunkte inklusive.Wir wandern weiter zurück zu den Anfängen elektronischer Musik. Bandmaschinen, geschnittene Loops, analoge Studios, Magnetband und Schere. Zu Erinnerungen an Tracker, frühe Internetforen, MIDI-Dateien, Moby, LAN-Partys und die Erkenntnis, dass vieles von dem, was heute digital selbstverständlich ist, einmal mühsam, haptisch und experimentell entstanden ist.Immer wieder geht es um Werkzeuge. Um Zufälle. Um kreative Impulse. Um die Frage, ob Musik jemals „fertig“ sein kann. Covers, Remixe, Kopien von Kopien, das erste Gehörte als persönliches Original und die kleine Überwindung, die es braucht, um sich davon zu lösen und Neues wirklich zuzulassen.Spätestens beim Thema KI wird klar: Auch das ist ein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger. In kreativen Händen ein Verstärker von Ausdruck, im schlechtesten Fall liebloser Einhalts. Autotune, digitale Amps, virtuelle Drummer, perfekte Takte – alles schon da, alles schon diskutiert. Neu ist nur die Geschwindigkeit. Und vielleicht die Chance, schneller ins Spielen zu kommen.Am Ende bleibt ein erstaunlich optimistischer Blick: Musik wird nicht weniger. Sie wird mehr. Mehr Werkzeuge, mehr Wege, mehr Szenen, mehr Möglichkeiten, gehört zu werden oder einfach nur für sich zu entstehen. Live oder produziert, roh oder maximal poliert.Eine Folge über Musik als Prozess. Über Magie im Moment. Und über die Freude daran, sich inspirieren zu lassen oder selbst wieder anzufangen. In der Folge erwähnt:Tiny Desk Konzerte: https://www.youtube.com/playlist?list=PL1B627337ED6F55F0Fred again Tiny Desk Concert: https://www.youtube.com/watch?v=4iQmPv_dTI0Doechii: Tiny Desk Concert: https://www.youtube.com/watch?v=-91vymvIH0cYoutube Channel „there I ruined it“: https://www.youtube.com/@ThereIRuinedIt --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Als PKW für den Chef oder die Chefin sind Elektroautos bereits im Handwerk angekommen. Doch wie sieht es bei Transportern oder sogar LKW aus? Ist hier eine flächendeckende Einführung von Elektromotoren überhaupt möglich? In dieser Folge bekommst du Antworten auf diese Fragen und außerdem eine fundierte Zukunftseinschätzung zu Elektromobilität im Handwerk von Rainer Thies. Rainer ist Geschäftsführer der MHC Mobility, die Flottenlösungen für Unternehmen anbietet. ✅ LINKS ZUM INTERVIEWPARTNER Webseite von MHC https://mhcmobility.de ✅ PRAXISGUIDE KI UND AUTOMATISIERUNG IM HANDWERK Hier kostenfrei das E-Book runterladen https://www.team-handwerk-digital.de/praxisguide-ki/
Entscheiden. Umsetzen. Verantwortung übernehmen. In dieser Episode des Dachdecker-Podcasts spreche ich mit Michael über seinen Entschluss, nach neun Jahren im Präsidium nicht erneut zu kandidieren. Wir werfen einen ungeschönten, aber absolut lösungsorientierten Blick auf den Zustand unseres Ehrenamts. Wir diskutieren, wie wir als Berufsorganisation wieder zum echten Unternehmerverband werden, warum Stillstand im Handwerk keine Option ist und weshalb wir in den entscheidenden Ämtern dringend Praktiker mit Weitblick brauchen. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Der Mut zur Veränderung: Michaels persönliche Beweggründe für den Ausstieg nach neun Jahren und warum dieser Schritt Platz für neue Energie schafft. Unternehmer statt Unterlasser: Warum die Berufsorganisation nicht verwalten, sondern die konkreten Probleme der Betriebe lösen muss. Ehrenamt trifft Hauptamt: Die klare Rollenverteilung zwischen dem wichtigen fachlichen Sparringspartner (Hauptamt) und dem unverzichtbaren Realitätstest aus der Praxis (Ehrenamt). Die Mitgliederkrise meistern: Ehrliche Fragen zum sinkenden Organisationsgrad und wie aktives Recruiting für die Innungen aussehen muss. Verantwortung statt Kritik: Warum Unzufriedenheit ein Auftrag zum Mitgestalten ist und weshalb die Fachtechnik zwar wichtig, aber ein Gesamtblick für die Verbandsführung entscheidend ist.
Hägi ist Musikproduzent, DJ und Teil der Jugglerz-Familie – und eigentlich jemand, der lieber im Hintergrund bleibt. Umso schöner, dass er bei Julia im Studio Platz nimmt und offen über seinen Weg, seine Erfahrungen und das Business hinter der Musik spricht. Er arbeitet mit Artists wie Bausa, Gentleman, Nura, Disarstar oder Pashanim und mit spannenden Newcomer*innen wie Wa22ermann, Eli Preiss, Beslik und OG Lu. In dieser Folge bekommt ihr einen ehrlichen und praxisnahen Einblick in die Welt eines Producers: Wie rechnet man Produktionen richtig ab? Worauf kommt es bei einem Verlagsdeal wirklich an? Wer bekommt wann welche Anteile und wovon lebt man eigentlich langfristig, wenn man nur bezahlt wird, wenn ein Song auch veröffentlicht wird? Im Gespräch gibt er exklusive Einblicke in seinen Workflow – vom ersten Studiotermin bis zur Vorbereitung einer Ableton-Session für die Live-Tour. Hägi erklärt, wie Vorschüsse funktionieren, wie so eine Studio-Session abläuft und wie man sich als Producer ein Netzwerk aufbaut. Außerdem sprechen wir darüber, warum im Studio oft nicht nur Talent, sondern vor allem die menschliche Komponente über den nächsten Hit entscheidet. Unter anderem sprechen wir über: Seine Anfänge als DJ und warum er aus Trotz ins Produzieren eingestiegen ist Das Business hinter der Kunst: Production Fees, Splits und Verlagsabrechnungen Die neue „Splice-Kultur“ und warum manche Producer eher den Lifestyle als das Handwerk feiern Studio-Dynamiken: Wer bringt was ein und wer verdient woran? Insights aus seinem Leben und Arbeiten als Tour-DJ Eine Folge für alle Producer*innen, Artists und Musikschaffenden, die verstehen wollen, wie das Geschäft hinter der Musik wirklich funktioniert. Jede Menge Erfahrung aus der Praxis gibt es exklusiv dazu. HIP HOP LEBT mit Julia Gröschel erscheint jeden Mittwoch mit einer neuen Episode. Instagram: https://www.instagram.com/suphaegi/@hiphoplebt_podcast @julia.backslash Eine Produktion von BosePark Productions GmbH www.bosepark.com Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Lustig sein, kann man lernen. Zum Komisch-Sein gehört ein solides Handwerk, sagt Arnd Schimkat und hat ein Buch über die Grundlagen der Komik geschrieben. Im Gespräch mit Ruslan Amirov erklärt er, was dazu gehört.
Viktualienmarkt, München. Draußen das Stimmengewirr zwischen Obstkisten und Marktständen, drinnen dunkle Holzvertäfelung, feines Porzellan, der Duft von Earl Grey. Das Victorian House wirkt wie ein kleines Stück London mitten in Bayern, als müsste gleich nur noch jemand „God Save the King“ anstimmen. Und genau in diesem Kontrast beginnt ein Gespräch über Stil, Tradition und die Frage, wie britisch München eigentlich sein kann. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best spricht Alexander-Klaus Stecher mit dem Münchner Oberbürgermeisterkandidaten Clemens Baumgärtner und dem königlich-bayerischen Hofgoldschmied Maximilian Heiden über London als Sehnsuchtsort und die erstaunlichen Parallelen zwischen London und der München – und über die besondere Verbindung zur Partnerstadt Edinburgh, die seit Jahren ein offizielles Band zwischen Bayern und Großbritannien knüpft. Clemens Baumgärtner erzählt von seiner Faszination für London, vom kosmopolitischen Lebensgefühl zwischen Financial District und indischen Restaurants, von einer politischen Kultur, die hart diskutiert und trotzdem Humor kennt. Als langjähriger Wirtschaftsreferent und Wiesn-Verantwortlicher kennt er den internationalen Blick auf München - und die britische Begeisterung für bayerische Lebensart. London steht für Weltläufigkeit, München für Verwurzelung. Und doch verbindet beide Städte mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Maximilian Heiden nimmt Tradition und Handwerk in den Blick. Während im Tower of London die Kronjuwelen funkeln, entstehen in seinem Atelier seit Generationen die Amtsketten der Münchner Stadtpolitik. Gold als Symbol von Verantwortung, Stil als Haltung. Der Vergleich mit Großbritannien führt zu Fragen nach Understatement, Etikette und dem besonderen britischen Sinn für Glanz. Zwischen Scones und Clotted Cream entwickelt sich ein Gespräch über Gelassenheit, Selbstironie und darüber, was eine Stadt prägt. Kann München ein wenig mehr britischen Sportsgeist vertragen? Und würde London im Gegenzug nicht gern ein Stück bayerische Lebensfreude importieren? Was verbindet London und München jenseits von Tee und Bier? Wie viel Tradition braucht eine moderne Metropole. Und wie viel Stil verträgt sie? BRITPOD – England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Eine neue Studie von Arcushin et al. 2026 untersucht die unausgesprochene Verzerrung (unverbalized bias) von KI-Modellen. Sie finden eine eindeutige Richtung: Maschinen bevorzugen Frauen gegenüber Männern und Minderheiten gegenüber Weißen, geben dies aber nicht bekannt. Die aktuelle Forschung zu Large Language Models (LLMs) offenbart eine wachsende Diskrepanz zwischen der internen Logik einer KI und ihren nach außen kommunizierten Begründungen. Diese Phänomene lassen sich durch vier zentrale Konzepte der Informatik und Spieltheorie einordnen: Sycophancy: Optimierung auf soziale Erwünschtheit Ein zentrales Problem ist Sycophancy (Kriechertum). Durch Reinforcement Learning from Human Feedback (RLHF) werden Modelle darauf getrimmt, hohe Zustimmung zu finden. Spieltheoretisch optimiert die KI nicht auf "Wahrheit", sondern auf Belohnungsmaximierung. Dies führt zu Ex-post-Rationalisierung: Die KI trifft Entscheidungen aufgrund ihres Trainings, liefert aber Begründungen, die nur Erwartungen erfüllen. Geometrie der Vorurteile: Vektorräume und Embeddings Das "intuitive" Urteil einer KI basiert auf Word Embeddings. Wörter und Konzepte werden als Vektoren in hochdimensionalen Räumen verortet. Mathematisch bedeutet Bias eine geringere Distanz zwischen bestimmten Vektoren – "Ingenieur" liegt oft näher bei "Mann" als bei "Frau". Wenn ein Modell seine Schritte explizit darlegen soll (Chain of Thought), ist dieser Text oft vom mathematischen Entscheidungsprozess entkoppelt. Die KI "erfindet" eine logische Geschichte für eine Entscheidung, die rein auf geometrischen Besonderheiten basierte. Modell-Autophagie: Gefahr synthetischer Daten Da KIs massenhaft Texte produzieren, die durch Alignment-Prozesse gefiltert wurden, speisen sich zukünftige Trainingsdatensätze zunehmend aus KI-generierten Inhalten statt aus Realität. Dies führt zu Verzerrung: Berufsgruppen, die weniger im Internet publizieren (z. B. klassisches Handwerk), verschwinden aus dem statistischen Fokus, während akademische und "politisch korrekte" Diskurse überrepräsentiert werden. IAT-Paradigmenwechsel: KI als psychologische Entität Studien nutzen vermehrt den Implicit Association Test (IAT), um KIs zu untersuchen. Dies markiert einen Paradigmenwechsel: Wir betrachten KI-Systeme nicht als deterministische Software mit "Bugs", sondern als Entitäten mit "digitalem Unterbewusstsein". Modelle hegen implizite Vorurteile und verschleiern diese aktiv in ihren Erklärungen. Weitere Ressourcen: Verwandtes Video: https://youtu.be/ayxgHMu3bwU Die Studie: https://arxiv.org/pdf/2602.10117 Herkunft der Grafiken: https://x.com/IvanArcus/status/2021592600554168414 Anmeldung Webinar: https://www.rieck-verlag.de/verhandlungsinfo Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/ X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck Hinweis: Die angegebenen Links können Affiliate-Links sein, bei denen ich eine Provision bekomme. Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz- oder Medizinkanal. Der Inhalt dient ausschließlich zur allgemeinen Information und ist kein Rat.
Lektion 45: GOTT ist der GEIST, mit dem ich denke. - EKIW Gedacht im Ewigen Heute wird Denken nicht als privates Handwerk verstanden, sondern als Teilhabe. Nicht ein einzelnes Ich sitzt in sich verschlossen und produziert Gedanken wie Werkstücke. Der Kurs erinnert: Der Geist, mit dem ich denke, ist nicht isoliert. Er ist verbunden mit dem Ursprung, und in dieser Verbindung liegt eine stille Würde. Das bedeutet nicht, dass jeder Gedanke, der durch mich zieht, bereits Wahrheit ist. Viele Gedanken sind Lärm, Wiederholung, Angst in Worten. Doch hinter diesem wechselnden Strom liegt ein tieferer Geist, der nicht in Gegensätzen denkt. Ein Geist, der nicht angreift. Ein Geist, der nicht urteilt, um sich sicher zu fühlen. Wenn Gott der Geist ist, mit dem ich denke, dann ist wahres Denken immer friedlich – und alles, was nicht friedlich ist, ist nicht mein wahres Denken. Diese Lektion öffnet eine Tür: Ich muss mich nicht länger mit dem verwirrten Strom identifizieren. Ich kann unterscheiden lernen zwischen dem, was aus Angst kommt, und dem, was aus Wahrheit kommt. Und ich muss das nicht allein können. Ich darf mich führen lassen in eine andere Ebene des Denkens – weniger gemacht, mehr empfangen. Heute übe ich, nicht jedem inneren Satz Autorität zu geben. Ich trete zurück, werde still, und erinnere mich: Der Geist Gottes ist mir näher als meine eigenen Geschichten. In ihm ist Klarheit. In ihm ist Weite. In ihm ist das sanfte Denken, das nicht trennt. Und wenn ich heute auch nur einen Moment lang aus diesem Geist heraus denke, wird etwas spürbar: Nicht ich halte die Wahrheit fest – die Wahrheit hält mich. Und das Denken wird zu einem Ort, an dem Frieden wieder möglich ist. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
In dieser Episode des Fachwerk-Podcasts spreche ich mit Ulrich Arnold über die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA) – eine internationale Gemeinschaft, die sich mit Leidenschaft für den Erhalt historischer Gebäude einsetzt.Ulrich Arnold erklärt, warum die WTA-Merkblätter als „anerkannte Regeln der Technik“ gelten, wie sie Fachleuten und Eigentümer:innen helfen, alte Bausubstanz richtig zu pflegen, und weshalb ehrenamtliches Engagement hier so entscheidend ist.Ulrich Arniold gibt außerdem persönliche Einblicke in seine Motivation, seine Liebe zu Fachwerkhäusern und die Bedeutung von Gemeinschaftsarbeit in der Denkmalpflege.Highlights dieser Folge:Was die WTA ist und welche Ziele sie verfolgtWie Merkblätter entstehen und warum sie so wichtig sindEhrenamt in der Denkmalpflege – Engagement mit WirkungUlis persönliche Verbindung zu FachwerkhäusernEin inspirierendes Gespräch für alle, die sich für Baukultur, Handwerk und den Erhalt unserer historischen Architektur begeistern!Hier der Link zur Seite von Ulrich Arnold: https://www.bauplanungsbuero-arnold.de & hier der Link zur WTA: https://www.wta-international.org/de/referate/fachwerk-und- holzkonstruktionen/ Abonniere jetzt den Fachwerk Podcast in Deinem Player, um keine neue Folge zu verpassen.Und ich freue mich natürlich über Deine Bewertung im Podcast Player.Hoodies und T-Shirts vom Fachwerk Podcast findest Du hier: https://www.seedshirt.de//fachwerk-podcastNimm gerne Kontakt zu mir auf über das Kontaktformular:https://www.fachwerkpodcast.de/feedbackOder direkt ne Mail an: fachwerkscheune@posteo.de
Paula Bründl ist eine große Freundin des Erdäpfelteigs. Im Servus Küche-Podcast verrät der Mühlviertler Spitzenkoch Philip Rachinger, wie seine gebackenen Speckknödel perfekt gelingen – und warum es wichtig ist, auch eine Gaudi beim Kochen zu haben. Gut zu wissen: Dieser Podcast erschien erstmals im Februar 2025 Ist genug Salz dran? Braucht es noch einen Schuss Rum? Auch das sind wichtige Fragen beim Kochen. Für die Pinzgauerin Paula Bründl geht es dabei aber um noch viel mehr. Nämlich darum, welche Zutaten das Leben besonders gschmackig machen. Wir zeigen, wie glücklich manchmal die einfachsten Gerichte machen können. Bei Philip Rachinger kommen in seinem Restaurant „Ois“ im Mühltalhof spannend interpretierte Klassiker auf den Tisch. 2025 konnte er sich über zwei Guide-Michelin-Sterne freuen. Die junge Pinzgauer Köchin Paula Bründl möchte von ihrem Lehrmeister wissen, wie man es schafft, die Jugend für die Gastronomie zu begeistern, und warum es wichtig ist, das Fach mit Augenzwinkern zu betrachten. Zum Rezept: https://www.servus.com/r/bochane-muehlviertler-speckknoedel-von-philip-rachinger-und-paula-bruendl Ihr hört: Paula Bründl wollte eigentlich Neurowissenschaftlerin werden. Jetzt ist sie Köchin. Vor drei Jahren hat die Pinzgauerin nämlich an einer deutschen Kochsendung teilgenommen – und überraschend gewonnen. Noch überraschender hat sie dabei ihre Erfüllung im Kochen gefunden und sich kurzerhand für eine Lehre entschieden. Sie wollte das Handwerk immerhin „gscheit lernen“. Und das hat sie: Ihre Begeisterung für regionale Produkte, die österreichische Küche und vor allem dafür, das Gute im Einfachen und Naheliegenden zu finden, hat auch uns überzeugt. Die Episode hat euch gefallen? Dann folgt Servus Gute Küche, um keine Folge mehr zu verpassen, schreibt einen Kommentar und schenkt uns eine 5-Sterne-Bewertung. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen: team@servus.com Werft hier einen Blick in das aktuelle Servus-Magazin: https://www.servus.com/aktuelles-servus-magazin Die aktuelle Ausgabe von Servus in Stadt & Land findet ihr überall, wo es Zeitschriften gibt. Oder lasst es euch als Einzelheft bequem nach Hause senden: https://www.magazinabo.com/at_servusstadtland/sonderhefte/ Alle Abo-Angebote mit tollen Prämien gibt's hier: https://www.magazinabo.com/at/servusstadtland 3.500 Rezepte aus dem Alpenraum: servus.com/rezepte Foto: Robert Maybach; Illus: Roland Vorlaufer, Getty Images Aufnahme & Redaktion: Johanna Brodträger Schnitt & Stimme: Beatrix Hammerschmied Tonmischung: Tonstudio Soundfeiler
Manchmal reicht ein einziger Schnitt, und plötzlich wird aus dem Wirtschaftsfilm eine kleine Sketch-Comedy. In dieser Folge geht es im Credit to the Edit Podcast um genau diesen Moment: wenn ein Imagefilm mal nicht nach "Drohnenflug über das Firmengelände" klingt, sondern nach Menschen mit Geschichten. Im Gespräch wird der Imagefilm als Genre ernst genommen und gleichzeitig entmystifiziert. Was macht einen schlecht geschnittenen Imagefilm aus? Für Fabian ist das ziemlich klar: Einer, der keine Story und keine Emotion vermittelt, sondern bloß Fakten abspult. Von dort aus geht's tief rein in die Praxis: Mal über Humor und Selbstironie, mal über Rhythmus und Musik, mal über Struktur. Und zwischendrin wird deutlich: Imagefilm-Montage ist nicht „leichter" als andere Genres, sondern nur anders. Oft sogar gnadenlos anders, weil der Witz sitzen muss, sonst fällt das ganze Konstrukt in sich zusammen. Wer wissen will, wie man aus O-Tönen erst eine belastbare Tonspur baut (inklusive Abnahme-Schleife), warum Shortcuts kreatives Denken freiräumen und weshalb ein Satz wie „Das verspielt sich" im Schneideraum Gold wert sein kann: Dann ist diese Folge ist euer Play-Button. Zu Gast Fabian Prager hat sein Handwerk klassisch gelernt: Von 2007 bis 2010 absolvierte er bei der ProSiebenSat.1 Produktion eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild & Ton. Danach ging's Richtung Unternehmertum, bis klar wurde: Das Administrative ist nicht sein Spielfeld. Stattdessen zog es ihn in den Schneideraum: Als Video-Editor war er über mehrere Jahre bei der Bavaria Communications (heute in Bavaria Entertainment aufgegangen) tätig und merkte dabei, dass ihm der Schnitt fremden Materials mehr liegt als die ursprünglich anvisierte Regie. Nach einem kurzen Ausflug in den TV-Schnitt arbeitet er seit Dezember 2021 als festangestellter Senior Video Editor bei Al Dente Entertainment im Corporate-Film-Bereich, wo er u.a. Imagefilmen Rhythmus verleiht. Timeline-Shortcuts 00:06 Anmoderation 02:06 Gesprächsstart 04:26 Was ist ein schlecht geschnittener Imagefilm? 10:29 Menschlichkeit, Humor, Selbstironie – und der „nackte Mann" als Konzept 22:49 Konzept schlägt Produkt: Der „Menschen-Film" & die Reaktions-Montage 34:29 Workflow im Schnitt: O-Ton-Abnahme → Musik → Bilder 42:25 Kategorien 52:44 Abmoderation Weiterführende Links Fabian Prager Al Dente Entertainment – Team (Fabian Prager) Fabian Prager bei Crew United Al Dente Entertainment – Awards Fabian Prager auf LinkedIn Al Dente Website Al Dente Instagram Filme/Beispiele DBL // Nichts zu verstecken Hagedorn // Die Möglichmacher Dräxlmaier // A Story of Character FIEGE // Wir sind Fiege What does a Good Life mean? // Emotional Employer Branding Film (Wernsing Food Family) PINCK // Mission TGA Fabians Darling Jindal Steel – „The Steel Of India" (YouTube) Buch / Hintergrund „Filmische Mittel, industrielle Zwecke – Das Werk des Industriefilms" (Amazon) Eintrag in der Deutschen Digitalen Bibliothek (Titel/ISBN) Festival / Kategorien Cannescorporate Festival – Kategorien Internationale Wirtschaftsfilmtage – Kategorien
MINDtoring® - Von 80 Stunden selbst und ständig zum Leader mit Erfolg und Freiraum
Folge #277: Viele Unternehmer und Unternehmerinnen im Handwerk; KMU und im Dienstleistungsbereich glauben, dass sie nur noch härter arbeiten müssen. Noch mehr Stunden. Noch mehr Druck. Noch mehr Verantwortung. Und genau das ist der Denkfehler. Ein guter Monat macht noch keinen stabilen Betrieb. Mehr Aufträge lösen keine strukturellen Probleme. Und noch mehr Einsatz ersetzt keine Klarheit. In dieser Folge spreche ich darüber, warum kurzfristiges Denken dich ausbremst und warum echter, nachhaltiger Erfolg ganz anders entsteht. Wenn du merkst, dass du dich im Kreis drehst, obwohl du alles gibst, dann ist diese Episode für dich. Für Unternehmer und Unternehmerinnen, die keinen schnellen Impuls suchen, sondern echte Entwicklung. Im Betrieb. Und in ihrer Führung. Viel Hörvergnügen und herzlichst, Carmen
Dlubal Podcast: Digitales und Innovatives aus dem Ingenieurbau
Willkommen zu den Bau-News 2/26! In dieser Folge sprechen wir über die anhaltende Wohnungsnot in Deutschland, erste Hoffnungsschimmer für die Bauwirtschaft 2026, nachhaltigen Beton aus Abfall sowie die wachsende Bedeutung von Digitalisierung und Bauen im Bestand. Außerdem werfen wir einen Blick auf KI im Handwerk – und zeigen zum Abschluss einen außergewöhnlichen Baustelleneinsatz per Hubschrauber. Jetzt reinhören und rund um die Themen Bauwesen, Digitalisierung und nachhaltige Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben!
Vom 24. bis 27. März in Nürnberg trifft sich auf der Fensterbau Frontale die internationale Fenster-, Türen- und Fassadenbranche und wir haben mit Ramona und Nicole genau darüber gesprochen, warum wir eigentlich viel zu selten über Fenster reden.
Bier, Stimme & Gesundheit Die Episode beginnt charakteristisch mit einer Bierverkostung: Flensburger Winterbock in der 2-Liter-Flasche versus alkoholfreies Hazy IPA von Amundsen. Gordian leidet schon länger unter Heiserkeit. Diese gesundheitliche Unsicherheit wird zum persönlichen Anker für eine größere Diskussion über medizinische Datenerhebung. Die Nationale Kohorte: Wissenschaft trifft Statistik Ein faszinierender Zufall: Beide Moderatoren sind Teilnehmer der Nationalen Kohorte (NAKO) – einer Langzeitstudie mit 30.000 Bürger:innen in Deutschland, die körperliche Werte, kognitive Tests und sozialen Status erfasst. Gordian schildert die Tests anekdotisch: das Merken von zwölf Wörtern (fast wie bei Donald Trump's berüchtigtem Cognitive Exam), das rückwärtige Aufsagen von Zahlenkombinationen. Doch hier liegt das Kernproblem: Die Statistik erfasst zwar Schulabschluss der Eltern, nicht aber Berufsabschluss. Jans Vater war Ingenieur, starb aber früh. Sein Stiefvater hatte keinen akademischen Abschluss – doch die Statistik zählt ihn als Kind aus einem „Akademiker-Haushalt", obwohl er vielmehr in einer Arbeiterfamilie aufwuchs. Eine der Grenze der Statistiken. Handwerk vs. Akademiker: Ein Paradigmenwechsel Dies führt zu einer zentralen These: Handwerksmeister verdienen heute oft mehr als Akademiker. Nicht wegen elitärer Positionen, sondern wegen Knappheit – es gibt Millionen Studienabsolventen, aber zu wenige Meister. Ein Meister kann seinen eigenen Betrieb führen, ausbilden, verhandelt von einer Position der Stärke. Generische Akademiker prügeln sich um wenige Jobs. Die Diskussion deckt auf, wie deutsche Statistik und gesellschaftliche Wahrnehmung nach Herkunft, nicht nach Leistung unterscheiden. Anders als in Frankreich, England oder USA mit ihren Ivy League Schools, wo Dynastien transparent dominieren, fungiert deutsche Bildungsstatistik als unsichtbarer Klassifizierer. Meisterbrief wird gleichgesetzt mit handwerklicher Beschränkung, obwohl ein Meister heute oft mehr verdient und entscheidet als ein studierter Projektmanager. Philosophie & Diskursanalyse: Die Kritik an der Schwachstelle Am Ende der Episode wendet sich die Diskussion zur Diskursanalyse – einer Denkschule, die Jan bedauert. Sie ist „demokratisch" geworden (alle können mitmachen) und dadurch schwach. Jan berichtet von einem Interview des Journalisten Tilo Jung (Jung & Naiv) mit Maximilian Krah (AfD), in dem Krah die „Übernahme durch Diskursanalyse" bedauert. Hier zeigt sich eine Gefahr: Man kann mit Menschen, deren Haltung man ansonsten ablehnt, eine gemeinsame Abneigung oder Vorliebe haben. In dieser Episode erfährst du: - Der statistische Fehler: Warum die Nationale Kohorte Jans Arbeiterkind-Hintergrund als „Akademiker-Haushalt" klassifiziert – und was das über deutsche Statistik aussagt. - Handwerk schlägt Akademiker: Warum ein Meister heute oft bessere Chancen und höhere Einkommen hat als viele Universitätsabsolventen – und warum das deutsche Klassenbewusstsein das nicht sieht. - Bierverkostung mit Tiefgang: Wie der Geschmack eines Winterbocks sich mit Temperatur entwickelt und warum alkoholfreie IPAs unterschätzt sind. - Philosophische Warnung: Wie die Diskursanalyse als denkerische Mode zum Problem werden kann – wenn alles nur noch Konstruktion ist und nichts mehr evident. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder in deiner Podcatcher-App, hinterlass uns gerne einen Like, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deinen Geschichten vom Handwerk. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutiert mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social
In dieser „Mainframe - What the Heck“ Live-Folge #92 aus Berlin sprechen Tobias Leicher (IBM), Heidi Schmidt (PKS Software GmbH) mit Patrik Maeyer (GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.) über das PKS-Event „Train the Boss“ und die wichtigsten Learnings aus anderthalb Tagen Austausch in der Mainframe-/Enterprise-Community. Im Fokus stehen weniger Technologien, sondern vor allem Kommunikation, Haltung und der Umgang mit Veränderung.Ein Highlight ist ein Vortrag des Zimmermanns, Sebastian Schmäh von Holzbau Schmäh, der zeigt, was Stolz aufs Handwerk, Demut vor dem Bestand und Ausbildung mit Verantwortung bewirken können – und was die IT daraus lernen kann: Bestände respektieren, gezielt modernisieren statt „alles neu“, und Menschen stärker befähigen.Außerdem geht es um digitale Souveränität in der Versicherungsbranche: Warum das Thema durch geopolitische Rahmenbedingungen auf Entscheider-Ebene angekommen ist, wie Unternehmen Risiken sinnvoll verteilen können und welche Rolle die EU-Digital-Wallet / digitale Identität spielt. Als roter Faden zieht sich das Thema Risikokompetenz durch: Risiken lassen sich nicht komplett vermeiden, aber professionell managen. Am Ende steht ein positives Fazit: Mit Zuversicht, Austausch über die eigene Komfortzone hinaus und einem klaren Blick auf den Nutzen für Bürger und Kunden kann Transformation sogar Freude machen.Alle Infos zu unserem Podcast findet ihr hier: https://www.pks.de/pks-live/podcast-pks
Eine Nacht kann alles verändern. Und manchmal merkt man erst am nächsten Morgen, was wirklich zählt.In dieser Folge des MKN Küchenschnack bin ich zu Gast bei Horst Albrecht und Daniel Gemein in Bad Neuenahr-Ahrweiler., in der Fleischerei. Wir sitzen in einer Küche, die heute wieder läuft – effizient, modern, lebendig. Aber der Weg dahin war alles andere als selbstverständlich.Wir sprechen über:Arbeiten, wenn Normalität plötzlich weg istEntscheidungen, die man nicht plant – aber treffen mussHandwerk zwischen Verantwortung, Tierwohl und RealitätWarum „Bio“ nicht automatisch ehrlich heißtEffizienz in der Küche, wenn Personal fehltGläser, Mittagstisch, Partyservice – und warum alles aus einer Qualität kommtTechnik, die Freiheit schafft (Flexi-Chef, Druckgaren, Reinigung in Minuten)Team, Zusammenhalt und warum Aufgeben nie eine Option warEs geht um Demut statt Drama, um Weitermachen ohne Pathos – und um die Frage, warum man nach bestimmten Erfahrungen anders auf Arbeit, Alltag und Wertschätzung schaut.Kein Sensationstourismus. Kein Hochglanz. Sondern echtes Handwerk. Echte Menschen. Echte Geschichten.
Du triffst jeden Tag Entscheidungen – aber nicht die, die wirklich zählen. Baustellen, Material, Mitarbeiter: Das läuft. Doch bei Preisen, Investitionen oder schwierigen Kunden bleibst du unsicher. Genau hier beginnt bei vielen Handwerksbetrieben die eigentliche Krise. Nicht laut, nicht plötzlich – sondern schleichend. In dieser Folge erkläre ich dir, warum finanzielle Engpässe oft das Ergebnis von aufgeschobenen Entscheidungen sind und wie du deine Zahlen so nutzt, dass sie dir Orientierung geben statt Stress verursachen. Du lernst: - warum Zahlen kein Gegner deines Bauchgefühls sind - wie du wieder steuerst statt nur zu reagieren - warum Nicht-Entscheiden immer die teuerste Option ist
Hand aufs Herz: Wie viele Domains hast du gekauft, die heute nur noch als jährliche Renew Mail existieren? Genau mit diesem Reality Check steigen wir ein und biegen dann scharf ab: nicht Webdomains, sondern Domain Driven Design.In dieser Episode machen wir DDD greifbar, ohne dass du direkt ein 560-Seiten-Buch heiraten musst. Wir klären, welches Problem Domain Driven Design eigentlich löst, warum Teams in großen Systemen so oft in Spaghetti Code, technische Schulden und Kommunikationschaos rutschen und weshalb eine Ubiquitous Language, also eine gemeinsame, allgegenwärtige Sprache, oft der erste echte Hebel ist.Danach geht es ans strategische Design: Bounded Contexts, Context Mapping, Schnittstellen zwischen Teams und warum das verdächtig nah an Conway's Law, APIs und realen Teamstrukturen ist. Und ja, wir schauen auch auf die taktische Seite: Value Objects, Entities, Aggregates, Repositories, Domain Events, plus der Klassiker aus der Anti-Pattern-Ecke: das anämische Domänenmodell.Wir sprechen außerdem darüber, wie du pragmatisch startest, auch in bestehenden Codebasen, wer das im Team treiben kann, und warum Konsistenz im Naming gerade mit LLMs und AI Coding Tools plötzlich noch mehr zählt als früher.Wenn du wissen willst, ob DDD wirklich Enterprise Buzzword Bingo ist oder einfach der Name für verdammt gute Softwarearchitektur, dann bleib dran.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Dachdecker:innen gründen oft im Zweifel, ob Organisation und Kund:innenakquise gelingen – dabei schlummern im Handwerk Chancen, die selten sichtbar werden. Wie sich aus Widerspruch Wachstum entfaltet, zeigt Bastian Meyer am eigenen Unternehmen: Erst Software, dann eigene Baustelle, immer echtes Risiko. Wer im Chaos von Zetteln und Ungewissheit neue Routinen sucht, findet hier einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen von Handly – mit allem Stolz, Zweifel und der Kraft echter Veränderung. Du erfährst... …wie Handly Dachdecker*innen bei der Gründung unterstützt und Prozesse optimiert …warum Bastian Meyer eine eigene Dachdeckerei gründete, um authentisch zu beraten …wie Handwerksbetriebe durch Digitalisierung und KI effizienter arbeiten können __________________________ ||||| PERSONEN |||||
In dieser ersten Samstagsausgabe von «NZZ Akzent» spricht der Italien-Korrespondent Luzi Bernet über prägende Begegnungen und Geschichten jenseits der Schlagzeilen. Er erzählt von einem Besuch im neapolitanischen Problemviertel Caivano, wo der Staat kaum präsent ist und die Camorra den Alltag bestimmt. Daneben geht es um ein anderes Italien: um traditionsreiche Handwerksbetriebe, die weltweit gefragt sind. Etwa die Krawattenmanufaktur Marinella in Neapel, deren Produkte von Staatsmännern und Präsidenten getragen werden, oder die Glockengiesserei Marinelli in Agnone, päpstlicher Hoflieferant mit globaler Kundschaft. Die NZZ ist die Zeitung im deutschen Sprachraum mit dem grössten Netzwerk von Korrespondentinnen und Korrespondenten. In «NZZ Akzent – der Samstag» hört der Host Simon Schaffer von nun an einmal wöchentlich noch etwas genauer hin, wenn sie von den kleinen und grösseren Geschichten aus ihren jeweiligen Ländern erzählen. Denn manchmal gibt es keinen Platz für solche Geschichten – und manchmal keine Zeit. Gast: Luzi Bernet, Italienkorrespondent Host: Simon Schaffer Mitarbeit: Benjamin Gysler Die Texte von Luzi könnt ihr [bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/impressum/luzi-bernet-ld.1667572). Hier ist die erwähnte [Glockengiesserei auf Youtube](https://www.youtube.com/@campanemarinelliagnone/videos). Und ein Probeabo für die NZZ gibt's [hier](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
Erfolg ist kein Zufall. Erfolg ist Handwerk. Und kaum jemand verkörpert das kompromissloser als Philipp Plein. Live bei der Premiere meines Buches „Der Code zum Erfolg“ in der CUPRA City Garage München spricht Deutschlands erfolgreichster Designer, internationaler Fashion-Mogul und Unternehmer über seinen radikalen Erfolgs-Code. Ungefiltert, unbequem und maximal ehrlich. Er sagt: „Alles, was dich bindet, macht dich langsam.“ Und: „Wenn du nichts zu verlieren hast, bist du bereit, alles zu geben.“ Nach diesem Auftritt schrieb die Süddeutsche Zeitung über Philipp Plein, er sei eine „beeindruckende Maschine“. Und genau das ist diese Folge: - Warum Bindung oft der größte Karrierekiller ist - Weshalb Angst vor Verlust dein Wachstum blockiert - Warum der gefährlichste Business-Partner der ist, der nichts zu verlieren hat - Mindset über Materialismus – wie echtes Wachstum entsteht - Krisen als Level-up, nicht als Gegner - Warum Spaß ein echtes Leadership-Tool ist - Erfolg als Architektur, nicht als Glück - Warum du bereit sein musst, mit Zeit, Fokus, Schmerz und Disziplin zu zahlen TOMorrow LIVE – Ein Abend voller Macher! Aufgenommen live bei der Buchpremiere in der CUPRA City Garage München. Full House. Mit dabei unter anderem: Daniel Abt, Tim Stracke (Chrono24), Torsten Müller-Ötvös (CEO Rolls-Royce), Star-Winzer Jochen Dreissigacker. Besonderer Moment: Empfang von Philipp Plein im Münchner Rathaus durch Oberbürgermeister Dieter Reiter. Das erste Treffen von Münchens Stadtvater und einem seiner erfolgreichsten Söhne. Was viele nicht wissen: Philipp Plein ist in München geboren. Von hier aus hat er ein internationales Milliarden-Imperium aufgebaut – Fashion, Watches, Parfum, Eyewear, Hotels, Restaurants, Bars. Philipp Pleins Erfolgs-Prinzipien: Dream big. Believe bigger. Execute hardest. Das Buch zur Folge: „Der Code zum Erfolg“ – jetzt überall im Handel. Mit den besten Karriere-Strategien der erfolgreichsten Macher unserer Zeit. Diese Folge gibt es auch als TOMorrow Video-Podcast auf YouTube. Jetzt reinhören, abonnieren und teilen mit Menschen, die wirklich etwas erreichen wollen.
Liebe Leute,heute geht's um eine Sprache, die man nicht im Lehrbuch lernt – sondern auf der Baustelle, in der Werkstatt und auf Montage: Handwerker-Deutsch.Unterstützung habe ich dabei von Arne, viele von euch kennen ihn schon aus anderen Folgen. Er baut Konstruktionen, ist leitender Angestellter und regelmäßig auf Montage. Wir sprechen über Handwerk, Mythen – und vor allem über die Sprache: ganz viel Umgangssprache, typische Sprüche und Sprichwörter, die man in diesem Umfeld ständig hört.In der Sprachanalyse (27:15) warten wieder interessante Wörter wie „pfuschen“, „der Geselle“ oder auch Redewendungen wie „Wo gehobelt wird, fallen Späne.“ auf euch.Viel Freude beim Zuhören!Euer RobinHier geht es zum Handout:https://www.dropbox.com/scl/fi/n767i11sth6axksgt8b06/Episode_159_Handwerk-mit-Arne_Handout.pdf?rlkey=9irhaj18n2c23izgm74722s0u&dl=0Das Transkript und viele weitere Extras gibt es auf Patreon:https://www.patreon.com/aufdeutschgesagtZum Newsletter:https://aufdeutschgesagt.us21.list-manage.com/subscribe?u=530247c810b1c462df23c5ff9&id=b3c548b8d1Wer meine Arbeit finanziell unterstützen will, der kann das hier tun:https://paypal.me/aufdeutschgesagt?locale.x=de_DEE-Mail:info@aufdeutschgesagt.deHomepage:www.aufdeutschgesagt.deFolge dem Podcast auch auf diesen Kanälen:Facebook:https://www.facebook.com/pages/category/Podcast/Auf-Deutsch-gesagt-Podcast-2244379965835103/Instagram:www.instagram.com/aufdeutschgesagtYouTube:https://www.youtube.com/aufdeutschgesagtHier geht es zum Podcast auf anderen Seiten:https://plinkhq.com/i/1455018378?to=page Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Stell dir vor, du könntest in die Denkweise eines der legendärsten Braumeister der Welt blicken. In dieser Folge nehmen wir dich mit auf eine Reise in die Philosophie von Vinnie Cilurzo, dem Gründer der Russian River Brewing Company, und entschlüsseln, was seine West Coast IPAs so einzigartig macht. Wir sprechen über fanatische Frische, geheime Hopfentricks und warum kompromisslose Qualität manchmal sogar bedeutet, das eigene Bier aus den Regalen zu kaufen und zu vernichten. Außerdem erfährst du, wie Pliny the Elder und Simcoe-Hopfen gemeinsam Geschichte schrieben und welche Innovationskraft hinter scheinbar traditionellen Rezepten steckt. Begleite uns auf eine spannende Entdeckungstour durch Wissenschaft, Handwerk und die ewige Suche nach dem perfekten IPA.
Viele Podcasts liefern gute Inhalte. Sie erklären, ordnen ein, geben Tipps. Und trotzdem fehlt oft etwas Entscheidendes. In dieser Solofolge spreche ich über eine unbequeme Wahrheit: Keiner will nur deine Expertise. Es geht um Mut. Um das, was Überwindung kostet. Und um das, was entsteht, wenn du dich im Podcast wirklich zeigst. Ich erzähle, warum 2026 ein Jahr ist, in dem reine Wissensformate an ihre Grenzen kommen – und warum gerade jetzt andere Episoden zählen. Solche, die Nähe schaffen. Haltung zeigen. Und Vertrauen möglich machen. Diese Folge ist eine Einladung, Podcast nicht nur als Bühne für Wissen zu nutzen, sondern als Raum für Verbindung. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Christoph Chorherr eröffnet eine Serie zur „Zukunft der Demokratie“ und spricht mit Judith Kohlenberger, Kurt Guwak und Laurenz Ennser-Jedenastik über die Thesen ihres gemeinsamen Buchs „Demokratie sucht Zukunft – Wie Parteien neu gedacht werden müssen“. Die Gäste schildern, warum Parteien im Vergleich zu Unternehmen strukturell innovationsarm, innerlich verknöchert und stark von Kontrollbedürfnis, Risikoaversion und kurzfristiger Wahllogik geprägt sind. Laurenz Ennser-Jedenastik erklärt mit Verweis auf das „eherne Gesetz der Oligarchie“, wie sich in Parteien funktionale Eliten und mächtige Vetospieler – von Landeshauptleuten bis Bürgermeistern – herausbilden, die Reformen und Zentralisierungsvorschläge blockieren. Judith Kohlenberger beschreibt eine polarisierte Öffentlichkeit, Veränderungserschöpfung und Vertrauensverlust in staatliche Handlungsfähigkeit, während zugleich viele Menschen weiterhin politisch interessiert, aber von Parteipolitik abgestoßen sind. Am Beispiel Migration zeigt sie, wie symbolpolitische Maßnahmen (Asyl-Auslagerung, Scharia-Verbot) echte Zukunftsthemen wie demografischen Wandel und qualifizierte Zuwanderung verdrängen und wissenschaftliche Expertise meist nur für Wahlkampf-Framings abgefragt wird. Im Gespräch über Brexit, Orban, Erdogan, Trump, China und neue rechte Bewegungen diskutieren die vier, warum Demokratien ineffizient wirken, autoritäre Systeme scheinbar „liefern“ – und dennoch nur die liberale Demokratie Menschenrechte, individuelle Freiheit und Machtbegrenzung garantieren kann. Die Runde arbeitet heraus, wie Hyper-Individualisierung, soziale Medien, Boulevardlogik und alternative Medien-Ökosysteme Parteien zusätzlich unter Druck setzen, Politiker:innen zu permanent defensiver Kommunikation zwingen und geteilte Öffentlichkeit erodieren lassen. Am Ende skizzieren die Autor:innen Reformideen: Parteien sollen sich öffnen, echte inhaltliche Beteiligungsräume jenseits von Mitgliedschaft schaffen, Zukunftsbilder und kollektive Ziele stärker in den Mittelpunkt stellen und gemeinsam mit einer aktiven Zivilgesellschaft neue, konfliktfähige und dennoch entscheidungsstarke Formen demokratischer Politik entwickeln.Links zur Folge:Buch "Demokratie sucht Zukunft" (Goldegg-Verlag)Buch "Ungleich vereint" (Suhrkamp-Verlag)Ganz offen gesagt SPEZIAL Über das politische Handwerk - mit Laurenz Ennser-Jedenastik und Christoph Chorherr vom 21.03.2025Initiative "mehrGRIPS""Ehernes Prinzip der Oligarchie" (Wikipedia) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at