POPULARITY
Categories
Lustig sein, kann man lernen. Zum Komisch-Sein gehört ein solides Handwerk, sagt Arnd Schimkat und hat ein Buch über die Grundlagen der Komik geschrieben. Im Gespräch mit Ruslan Amirov erklärt er, was dazu gehört.
Viktualienmarkt, München. Draußen das Stimmengewirr zwischen Obstkisten und Marktständen, drinnen dunkle Holzvertäfelung, feines Porzellan, der Duft von Earl Grey. Das Victorian House wirkt wie ein kleines Stück London mitten in Bayern, als müsste gleich nur noch jemand „God Save the King“ anstimmen. Und genau in diesem Kontrast beginnt ein Gespräch über Stil, Tradition und die Frage, wie britisch München eigentlich sein kann. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best spricht Alexander-Klaus Stecher mit dem Münchner Oberbürgermeisterkandidaten Clemens Baumgärtner und dem königlich-bayerischen Hofgoldschmied Maximilian Heiden über London als Sehnsuchtsort und die erstaunlichen Parallelen zwischen London und der München – und über die besondere Verbindung zur Partnerstadt Edinburgh, die seit Jahren ein offizielles Band zwischen Bayern und Großbritannien knüpft. Clemens Baumgärtner erzählt von seiner Faszination für London, vom kosmopolitischen Lebensgefühl zwischen Financial District und indischen Restaurants, von einer politischen Kultur, die hart diskutiert und trotzdem Humor kennt. Als langjähriger Wirtschaftsreferent und Wiesn-Verantwortlicher kennt er den internationalen Blick auf München - und die britische Begeisterung für bayerische Lebensart. London steht für Weltläufigkeit, München für Verwurzelung. Und doch verbindet beide Städte mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Maximilian Heiden nimmt Tradition und Handwerk in den Blick. Während im Tower of London die Kronjuwelen funkeln, entstehen in seinem Atelier seit Generationen die Amtsketten der Münchner Stadtpolitik. Gold als Symbol von Verantwortung, Stil als Haltung. Der Vergleich mit Großbritannien führt zu Fragen nach Understatement, Etikette und dem besonderen britischen Sinn für Glanz. Zwischen Scones und Clotted Cream entwickelt sich ein Gespräch über Gelassenheit, Selbstironie und darüber, was eine Stadt prägt. Kann München ein wenig mehr britischen Sportsgeist vertragen? Und würde London im Gegenzug nicht gern ein Stück bayerische Lebensfreude importieren? Was verbindet London und München jenseits von Tee und Bier? Wie viel Tradition braucht eine moderne Metropole. Und wie viel Stil verträgt sie? BRITPOD – England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Lektion 45: GOTT ist der GEIST, mit dem ich denke. - EKIW Gedacht im Ewigen Heute wird Denken nicht als privates Handwerk verstanden, sondern als Teilhabe. Nicht ein einzelnes Ich sitzt in sich verschlossen und produziert Gedanken wie Werkstücke. Der Kurs erinnert: Der Geist, mit dem ich denke, ist nicht isoliert. Er ist verbunden mit dem Ursprung, und in dieser Verbindung liegt eine stille Würde. Das bedeutet nicht, dass jeder Gedanke, der durch mich zieht, bereits Wahrheit ist. Viele Gedanken sind Lärm, Wiederholung, Angst in Worten. Doch hinter diesem wechselnden Strom liegt ein tieferer Geist, der nicht in Gegensätzen denkt. Ein Geist, der nicht angreift. Ein Geist, der nicht urteilt, um sich sicher zu fühlen. Wenn Gott der Geist ist, mit dem ich denke, dann ist wahres Denken immer friedlich – und alles, was nicht friedlich ist, ist nicht mein wahres Denken. Diese Lektion öffnet eine Tür: Ich muss mich nicht länger mit dem verwirrten Strom identifizieren. Ich kann unterscheiden lernen zwischen dem, was aus Angst kommt, und dem, was aus Wahrheit kommt. Und ich muss das nicht allein können. Ich darf mich führen lassen in eine andere Ebene des Denkens – weniger gemacht, mehr empfangen. Heute übe ich, nicht jedem inneren Satz Autorität zu geben. Ich trete zurück, werde still, und erinnere mich: Der Geist Gottes ist mir näher als meine eigenen Geschichten. In ihm ist Klarheit. In ihm ist Weite. In ihm ist das sanfte Denken, das nicht trennt. Und wenn ich heute auch nur einen Moment lang aus diesem Geist heraus denke, wird etwas spürbar: Nicht ich halte die Wahrheit fest – die Wahrheit hält mich. Und das Denken wird zu einem Ort, an dem Frieden wieder möglich ist. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Eine neue Studie von Arcushin et al. 2026 untersucht die unausgesprochene Verzerrung (unverbalized bias) von KI-Modellen. Sie finden eine eindeutige Richtung: Maschinen bevorzugen Frauen gegenüber Männern und Minderheiten gegenüber Weißen, geben dies aber nicht bekannt. Die aktuelle Forschung zu Large Language Models (LLMs) offenbart eine wachsende Diskrepanz zwischen der internen Logik einer KI und ihren nach außen kommunizierten Begründungen. Diese Phänomene lassen sich durch vier zentrale Konzepte der Informatik und Spieltheorie einordnen: Sycophancy: Optimierung auf soziale Erwünschtheit Ein zentrales Problem ist Sycophancy (Kriechertum). Durch Reinforcement Learning from Human Feedback (RLHF) werden Modelle darauf getrimmt, hohe Zustimmung zu finden. Spieltheoretisch optimiert die KI nicht auf "Wahrheit", sondern auf Belohnungsmaximierung. Dies führt zu Ex-post-Rationalisierung: Die KI trifft Entscheidungen aufgrund ihres Trainings, liefert aber Begründungen, die nur Erwartungen erfüllen. Geometrie der Vorurteile: Vektorräume und Embeddings Das "intuitive" Urteil einer KI basiert auf Word Embeddings. Wörter und Konzepte werden als Vektoren in hochdimensionalen Räumen verortet. Mathematisch bedeutet Bias eine geringere Distanz zwischen bestimmten Vektoren – "Ingenieur" liegt oft näher bei "Mann" als bei "Frau". Wenn ein Modell seine Schritte explizit darlegen soll (Chain of Thought), ist dieser Text oft vom mathematischen Entscheidungsprozess entkoppelt. Die KI "erfindet" eine logische Geschichte für eine Entscheidung, die rein auf geometrischen Besonderheiten basierte. Modell-Autophagie: Gefahr synthetischer Daten Da KIs massenhaft Texte produzieren, die durch Alignment-Prozesse gefiltert wurden, speisen sich zukünftige Trainingsdatensätze zunehmend aus KI-generierten Inhalten statt aus Realität. Dies führt zu Verzerrung: Berufsgruppen, die weniger im Internet publizieren (z. B. klassisches Handwerk), verschwinden aus dem statistischen Fokus, während akademische und "politisch korrekte" Diskurse überrepräsentiert werden. IAT-Paradigmenwechsel: KI als psychologische Entität Studien nutzen vermehrt den Implicit Association Test (IAT), um KIs zu untersuchen. Dies markiert einen Paradigmenwechsel: Wir betrachten KI-Systeme nicht als deterministische Software mit "Bugs", sondern als Entitäten mit "digitalem Unterbewusstsein". Modelle hegen implizite Vorurteile und verschleiern diese aktiv in ihren Erklärungen. Weitere Ressourcen: Verwandtes Video: https://youtu.be/ayxgHMu3bwU Die Studie: https://arxiv.org/pdf/2602.10117 Herkunft der Grafiken: https://x.com/IvanArcus/status/2021592600554168414 Anmeldung Webinar: https://www.rieck-verlag.de/verhandlungsinfo Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/ X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck Hinweis: Die angegebenen Links können Affiliate-Links sein, bei denen ich eine Provision bekomme. Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz- oder Medizinkanal. Der Inhalt dient ausschließlich zur allgemeinen Information und ist kein Rat.
Paula Bründl ist eine große Freundin des Erdäpfelteigs. Im Servus Küche-Podcast verrät der Mühlviertler Spitzenkoch Philip Rachinger, wie seine gebackenen Speckknödel perfekt gelingen – und warum es wichtig ist, auch eine Gaudi beim Kochen zu haben. Gut zu wissen: Dieser Podcast erschien erstmals im Februar 2025 Ist genug Salz dran? Braucht es noch einen Schuss Rum? Auch das sind wichtige Fragen beim Kochen. Für die Pinzgauerin Paula Bründl geht es dabei aber um noch viel mehr. Nämlich darum, welche Zutaten das Leben besonders gschmackig machen. Wir zeigen, wie glücklich manchmal die einfachsten Gerichte machen können. Bei Philip Rachinger kommen in seinem Restaurant „Ois“ im Mühltalhof spannend interpretierte Klassiker auf den Tisch. 2025 konnte er sich über zwei Guide-Michelin-Sterne freuen. Die junge Pinzgauer Köchin Paula Bründl möchte von ihrem Lehrmeister wissen, wie man es schafft, die Jugend für die Gastronomie zu begeistern, und warum es wichtig ist, das Fach mit Augenzwinkern zu betrachten. Zum Rezept: https://www.servus.com/r/bochane-muehlviertler-speckknoedel-von-philip-rachinger-und-paula-bruendl Ihr hört: Paula Bründl wollte eigentlich Neurowissenschaftlerin werden. Jetzt ist sie Köchin. Vor drei Jahren hat die Pinzgauerin nämlich an einer deutschen Kochsendung teilgenommen – und überraschend gewonnen. Noch überraschender hat sie dabei ihre Erfüllung im Kochen gefunden und sich kurzerhand für eine Lehre entschieden. Sie wollte das Handwerk immerhin „gscheit lernen“. Und das hat sie: Ihre Begeisterung für regionale Produkte, die österreichische Küche und vor allem dafür, das Gute im Einfachen und Naheliegenden zu finden, hat auch uns überzeugt. Die Episode hat euch gefallen? Dann folgt Servus Gute Küche, um keine Folge mehr zu verpassen, schreibt einen Kommentar und schenkt uns eine 5-Sterne-Bewertung. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen: team@servus.com Werft hier einen Blick in das aktuelle Servus-Magazin: https://www.servus.com/aktuelles-servus-magazin Die aktuelle Ausgabe von Servus in Stadt & Land findet ihr überall, wo es Zeitschriften gibt. Oder lasst es euch als Einzelheft bequem nach Hause senden: https://www.magazinabo.com/at_servusstadtland/sonderhefte/ Alle Abo-Angebote mit tollen Prämien gibt's hier: https://www.magazinabo.com/at/servusstadtland 3.500 Rezepte aus dem Alpenraum: servus.com/rezepte Foto: Robert Maybach; Illus: Roland Vorlaufer, Getty Images Aufnahme & Redaktion: Johanna Brodträger Schnitt & Stimme: Beatrix Hammerschmied Tonmischung: Tonstudio Soundfeiler
In dieser Episode des Fachwerk-Podcasts spreche ich mit Ulrich Arnold über die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA) – eine internationale Gemeinschaft, die sich mit Leidenschaft für den Erhalt historischer Gebäude einsetzt.Ulrich Arnold erklärt, warum die WTA-Merkblätter als „anerkannte Regeln der Technik“ gelten, wie sie Fachleuten und Eigentümer:innen helfen, alte Bausubstanz richtig zu pflegen, und weshalb ehrenamtliches Engagement hier so entscheidend ist.Ulrich Arniold gibt außerdem persönliche Einblicke in seine Motivation, seine Liebe zu Fachwerkhäusern und die Bedeutung von Gemeinschaftsarbeit in der Denkmalpflege.Highlights dieser Folge:Was die WTA ist und welche Ziele sie verfolgtWie Merkblätter entstehen und warum sie so wichtig sindEhrenamt in der Denkmalpflege – Engagement mit WirkungUlis persönliche Verbindung zu FachwerkhäusernEin inspirierendes Gespräch für alle, die sich für Baukultur, Handwerk und den Erhalt unserer historischen Architektur begeistern!Hier der Link zur Seite von Ulrich Arnold: https://www.bauplanungsbuero-arnold.de & hier der Link zur WTA: https://www.wta-international.org/de/referate/fachwerk-und- holzkonstruktionen/ Abonniere jetzt den Fachwerk Podcast in Deinem Player, um keine neue Folge zu verpassen.Und ich freue mich natürlich über Deine Bewertung im Podcast Player.Hoodies und T-Shirts vom Fachwerk Podcast findest Du hier: https://www.seedshirt.de//fachwerk-podcastNimm gerne Kontakt zu mir auf über das Kontaktformular:https://www.fachwerkpodcast.de/feedbackOder direkt ne Mail an: fachwerkscheune@posteo.de
In dieser „Mainframe - What the Heck“ Live-Folge #92 aus Berlin sprechen Tobias Leicher (IBM), Heidi Schmidt (PKS Software GmbH) mit Patrik Maeyer (GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.) über das PKS-Event „Train the Boss“ und die wichtigsten Learnings aus anderthalb Tagen Austausch in der Mainframe-/Enterprise-Community. Im Fokus stehen weniger Technologien, sondern vor allem Kommunikation, Haltung und der Umgang mit Veränderung.Ein Highlight ist ein Vortrag des Zimmermanns, Sebastian Schmäh von Holzbau Schmäh, der zeigt, was Stolz aufs Handwerk, Demut vor dem Bestand und Ausbildung mit Verantwortung bewirken können – und was die IT daraus lernen kann: Bestände respektieren, gezielt modernisieren statt „alles neu“, und Menschen stärker befähigen.Außerdem geht es um digitale Souveränität in der Versicherungsbranche: Warum das Thema durch geopolitische Rahmenbedingungen auf Entscheider-Ebene angekommen ist, wie Unternehmen Risiken sinnvoll verteilen können und welche Rolle die EU-Digital-Wallet / digitale Identität spielt. Als roter Faden zieht sich das Thema Risikokompetenz durch: Risiken lassen sich nicht komplett vermeiden, aber professionell managen. Am Ende steht ein positives Fazit: Mit Zuversicht, Austausch über die eigene Komfortzone hinaus und einem klaren Blick auf den Nutzen für Bürger und Kunden kann Transformation sogar Freude machen.Alle Infos zu unserem Podcast findet ihr hier: https://www.pks.de/pks-live/podcast-pks
Bier, Stimme & Gesundheit Die Episode beginnt charakteristisch mit einer Bierverkostung: Flensburger Winterbock in der 2-Liter-Flasche versus alkoholfreies Hazy IPA von Amundsen. Gordian leidet schon länger unter Heiserkeit. Diese gesundheitliche Unsicherheit wird zum persönlichen Anker für eine größere Diskussion über medizinische Datenerhebung. Die Nationale Kohorte: Wissenschaft trifft Statistik Ein faszinierender Zufall: Beide Moderatoren sind Teilnehmer der Nationalen Kohorte (NAKO) – einer Langzeitstudie mit 30.000 Bürger:innen in Deutschland, die körperliche Werte, kognitive Tests und sozialen Status erfasst. Gordian schildert die Tests anekdotisch: das Merken von zwölf Wörtern (fast wie bei Donald Trump's berüchtigtem Cognitive Exam), das rückwärtige Aufsagen von Zahlenkombinationen. Doch hier liegt das Kernproblem: Die Statistik erfasst zwar Schulabschluss der Eltern, nicht aber Berufsabschluss. Jans Vater war Ingenieur, starb aber früh. Sein Stiefvater hatte keinen akademischen Abschluss – doch die Statistik zählt ihn als Kind aus einem „Akademiker-Haushalt", obwohl er vielmehr in einer Arbeiterfamilie aufwuchs. Eine der Grenze der Statistiken. Handwerk vs. Akademiker: Ein Paradigmenwechsel Dies führt zu einer zentralen These: Handwerksmeister verdienen heute oft mehr als Akademiker. Nicht wegen elitärer Positionen, sondern wegen Knappheit – es gibt Millionen Studienabsolventen, aber zu wenige Meister. Ein Meister kann seinen eigenen Betrieb führen, ausbilden, verhandelt von einer Position der Stärke. Generische Akademiker prügeln sich um wenige Jobs. Die Diskussion deckt auf, wie deutsche Statistik und gesellschaftliche Wahrnehmung nach Herkunft, nicht nach Leistung unterscheiden. Anders als in Frankreich, England oder USA mit ihren Ivy League Schools, wo Dynastien transparent dominieren, fungiert deutsche Bildungsstatistik als unsichtbarer Klassifizierer. Meisterbrief wird gleichgesetzt mit handwerklicher Beschränkung, obwohl ein Meister heute oft mehr verdient und entscheidet als ein studierter Projektmanager. Philosophie & Diskursanalyse: Die Kritik an der Schwachstelle Am Ende der Episode wendet sich die Diskussion zur Diskursanalyse – einer Denkschule, die Jan bedauert. Sie ist „demokratisch" geworden (alle können mitmachen) und dadurch schwach. Jan berichtet von einem Interview des Journalisten Tilo Jung (Jung & Naiv) mit Maximilian Krah (AfD), in dem Krah die „Übernahme durch Diskursanalyse" bedauert. Hier zeigt sich eine Gefahr: Man kann mit Menschen, deren Haltung man ansonsten ablehnt, eine gemeinsame Abneigung oder Vorliebe haben. In dieser Episode erfährst du: - Der statistische Fehler: Warum die Nationale Kohorte Jans Arbeiterkind-Hintergrund als „Akademiker-Haushalt" klassifiziert – und was das über deutsche Statistik aussagt. - Handwerk schlägt Akademiker: Warum ein Meister heute oft bessere Chancen und höhere Einkommen hat als viele Universitätsabsolventen – und warum das deutsche Klassenbewusstsein das nicht sieht. - Bierverkostung mit Tiefgang: Wie der Geschmack eines Winterbocks sich mit Temperatur entwickelt und warum alkoholfreie IPAs unterschätzt sind. - Philosophische Warnung: Wie die Diskursanalyse als denkerische Mode zum Problem werden kann – wenn alles nur noch Konstruktion ist und nichts mehr evident. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder in deiner Podcatcher-App, hinterlass uns gerne einen Like, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deinen Geschichten vom Handwerk. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutiert mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social
Vom 24. bis 27. März in Nürnberg trifft sich auf der Fensterbau Frontale die internationale Fenster-, Türen- und Fassadenbranche und wir haben mit Ramona und Nicole genau darüber gesprochen, warum wir eigentlich viel zu selten über Fenster reden.
Eine Nacht kann alles verändern. Und manchmal merkt man erst am nächsten Morgen, was wirklich zählt.In dieser Folge des MKN Küchenschnack bin ich zu Gast bei Horst Albrecht und Daniel Gemein in Bad Neuenahr-Ahrweiler., in der Fleischerei. Wir sitzen in einer Küche, die heute wieder läuft – effizient, modern, lebendig. Aber der Weg dahin war alles andere als selbstverständlich.Wir sprechen über:Arbeiten, wenn Normalität plötzlich weg istEntscheidungen, die man nicht plant – aber treffen mussHandwerk zwischen Verantwortung, Tierwohl und RealitätWarum „Bio“ nicht automatisch ehrlich heißtEffizienz in der Küche, wenn Personal fehltGläser, Mittagstisch, Partyservice – und warum alles aus einer Qualität kommtTechnik, die Freiheit schafft (Flexi-Chef, Druckgaren, Reinigung in Minuten)Team, Zusammenhalt und warum Aufgeben nie eine Option warEs geht um Demut statt Drama, um Weitermachen ohne Pathos – und um die Frage, warum man nach bestimmten Erfahrungen anders auf Arbeit, Alltag und Wertschätzung schaut.Kein Sensationstourismus. Kein Hochglanz. Sondern echtes Handwerk. Echte Menschen. Echte Geschichten.
Manchmal reicht ein einziger Schnitt, und plötzlich wird aus dem Wirtschaftsfilm eine kleine Sketch-Comedy. In dieser Folge geht es im Credit to the Edit Podcast um genau diesen Moment: wenn ein Imagefilm mal nicht nach "Drohnenflug über das Firmengelände" klingt, sondern nach Menschen mit Geschichten. Im Gespräch wird der Imagefilm als Genre ernst genommen und gleichzeitig entmystifiziert. Was macht einen schlecht geschnittenen Imagefilm aus? Für Fabian ist das ziemlich klar: Einer, der keine Story und keine Emotion vermittelt, sondern bloß Fakten abspult. Von dort aus geht's tief rein in die Praxis: Mal über Humor und Selbstironie, mal über Rhythmus und Musik, mal über Struktur. Und zwischendrin wird deutlich: Imagefilm-Montage ist nicht „leichter" als andere Genres, sondern nur anders. Oft sogar gnadenlos anders, weil der Witz sitzen muss, sonst fällt das ganze Konstrukt in sich zusammen. Wer wissen will, wie man aus O-Tönen erst eine belastbare Tonspur baut (inklusive Abnahme-Schleife), warum Shortcuts kreatives Denken freiräumen und weshalb ein Satz wie „Das verspielt sich" im Schneideraum Gold wert sein kann: Dann ist diese Folge ist euer Play-Button. Zu Gast Fabian Prager hat sein Handwerk klassisch gelernt: Von 2007 bis 2010 absolvierte er bei der ProSiebenSat.1 Produktion eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild & Ton. Danach ging's Richtung Unternehmertum, bis klar wurde: Das Administrative ist nicht sein Spielfeld. Stattdessen zog es ihn in den Schneideraum: Als Video-Editor war er über mehrere Jahre bei der Bavaria Communications (heute in Bavaria Entertainment aufgegangen) tätig und merkte dabei, dass ihm der Schnitt fremden Materials mehr liegt als die ursprünglich anvisierte Regie. Nach einem kurzen Ausflug in den TV-Schnitt arbeitet er seit Dezember 2021 als festangestellter Senior Video Editor bei Al Dente Entertainment im Corporate-Film-Bereich, wo er u.a. Imagefilmen Rhythmus verleiht. Timeline-Shortcuts 00:06 Anmoderation 02:06 Gesprächsstart 04:26 Was ist ein schlecht geschnittener Imagefilm? 10:29 Menschlichkeit, Humor, Selbstironie – und der „nackte Mann" als Konzept 22:49 Konzept schlägt Produkt: Der „Menschen-Film" & die Reaktions-Montage 34:29 Workflow im Schnitt: O-Ton-Abnahme → Musik → Bilder 42:25 Kategorien 52:44 Abmoderation Weiterführende Links Fabian Prager Al Dente Entertainment – Team (Fabian Prager) Fabian Prager bei Crew United Al Dente Entertainment – Awards Fabian Prager auf LinkedIn Al Dente Website Al Dente Instagram Filme/Beispiele DBL // Nichts zu verstecken Hagedorn // Die Möglichmacher Dräxlmaier // A Story of Character FIEGE // Wir sind Fiege What does a Good Life mean? // Emotional Employer Branding Film (Wernsing Food Family) PINCK // Mission TGA Fabians Darling Jindal Steel – „The Steel Of India" (YouTube) Buch / Hintergrund „Filmische Mittel, industrielle Zwecke – Das Werk des Industriefilms" (Amazon) Eintrag in der Deutschen Digitalen Bibliothek (Titel/ISBN) Festival / Kategorien Cannescorporate Festival – Kategorien Internationale Wirtschaftsfilmtage – Kategorien
Dlubal Podcast: Digitales und Innovatives aus dem Ingenieurbau
Willkommen zu den Bau-News 2/26! In dieser Folge sprechen wir über die anhaltende Wohnungsnot in Deutschland, erste Hoffnungsschimmer für die Bauwirtschaft 2026, nachhaltigen Beton aus Abfall sowie die wachsende Bedeutung von Digitalisierung und Bauen im Bestand. Außerdem werfen wir einen Blick auf KI im Handwerk – und zeigen zum Abschluss einen außergewöhnlichen Baustelleneinsatz per Hubschrauber. Jetzt reinhören und rund um die Themen Bauwesen, Digitalisierung und nachhaltige Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben!
MINDtoring® - Von 80 Stunden selbst und ständig zum Leader mit Erfolg und Freiraum
Folge #277: Viele Unternehmer und Unternehmerinnen im Handwerk; KMU und im Dienstleistungsbereich glauben, dass sie nur noch härter arbeiten müssen. Noch mehr Stunden. Noch mehr Druck. Noch mehr Verantwortung. Und genau das ist der Denkfehler. Ein guter Monat macht noch keinen stabilen Betrieb. Mehr Aufträge lösen keine strukturellen Probleme. Und noch mehr Einsatz ersetzt keine Klarheit. In dieser Folge spreche ich darüber, warum kurzfristiges Denken dich ausbremst und warum echter, nachhaltiger Erfolg ganz anders entsteht. Wenn du merkst, dass du dich im Kreis drehst, obwohl du alles gibst, dann ist diese Episode für dich. Für Unternehmer und Unternehmerinnen, die keinen schnellen Impuls suchen, sondern echte Entwicklung. Im Betrieb. Und in ihrer Führung. Viel Hörvergnügen und herzlichst, Carmen
Du triffst jeden Tag Entscheidungen – aber nicht die, die wirklich zählen. Baustellen, Material, Mitarbeiter: Das läuft. Doch bei Preisen, Investitionen oder schwierigen Kunden bleibst du unsicher. Genau hier beginnt bei vielen Handwerksbetrieben die eigentliche Krise. Nicht laut, nicht plötzlich – sondern schleichend. In dieser Folge erkläre ich dir, warum finanzielle Engpässe oft das Ergebnis von aufgeschobenen Entscheidungen sind und wie du deine Zahlen so nutzt, dass sie dir Orientierung geben statt Stress verursachen. Du lernst: - warum Zahlen kein Gegner deines Bauchgefühls sind - wie du wieder steuerst statt nur zu reagieren - warum Nicht-Entscheiden immer die teuerste Option ist
Hand aufs Herz: Wie viele Domains hast du gekauft, die heute nur noch als jährliche Renew Mail existieren? Genau mit diesem Reality Check steigen wir ein und biegen dann scharf ab: nicht Webdomains, sondern Domain Driven Design.In dieser Episode machen wir DDD greifbar, ohne dass du direkt ein 560-Seiten-Buch heiraten musst. Wir klären, welches Problem Domain Driven Design eigentlich löst, warum Teams in großen Systemen so oft in Spaghetti Code, technische Schulden und Kommunikationschaos rutschen und weshalb eine Ubiquitous Language, also eine gemeinsame, allgegenwärtige Sprache, oft der erste echte Hebel ist.Danach geht es ans strategische Design: Bounded Contexts, Context Mapping, Schnittstellen zwischen Teams und warum das verdächtig nah an Conway's Law, APIs und realen Teamstrukturen ist. Und ja, wir schauen auch auf die taktische Seite: Value Objects, Entities, Aggregates, Repositories, Domain Events, plus der Klassiker aus der Anti-Pattern-Ecke: das anämische Domänenmodell.Wir sprechen außerdem darüber, wie du pragmatisch startest, auch in bestehenden Codebasen, wer das im Team treiben kann, und warum Konsistenz im Naming gerade mit LLMs und AI Coding Tools plötzlich noch mehr zählt als früher.Wenn du wissen willst, ob DDD wirklich Enterprise Buzzword Bingo ist oder einfach der Name für verdammt gute Softwarearchitektur, dann bleib dran.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Persönlicher Kontakt zu Kunden und Mitarbeitern ist im Handwerk ein hohes Gut, das wir bewahren und pflegen sollten. Die Frage ist, ob KI und digitale Systeme hier wirklich der Gegenspieler der Persönlichkeit sind oder ihr bester Unterstützer? In dieser Folge gehe ich dieser Frage auf den Grund und gebe dir meine Einschätzung zum Einsatz von KI und digitalen Systemen im Kundenservice. ✅ PRAXISGUIDE KI UND AUTOMATISIERUNG IM HANDWERK Hol dir hier das kostenfreie E-Book https://www.team-handwerk-digital.de/praxisguide-ki/ ✅ WERDE TEIL DER DIGITALE PROZESSE COMMUNITY https://www.digitale-prozesse-community.de
Während der Fasnacht zeigt sich die Schweiz von ihrer närrischen und zugleich kreativen Seite. Die Fasnacht zählt zu den wichtigsten winterlichen Brauchtumsereignissen der Schweiz. In vielen Regionen markieren Umzüge, Masken und musikalische Formationen den Übergang in die Fastenzeit. Basel eröffnet das Fest mit dem «Morgestraich», bei dem Laternen, Trommeln und Pfeifen den Stadtraum prägen. Luzern setzt auf farbenreiche Kostüme und laute Guggenmusik, die Strassen und Plätze füllen. Auch kleinere Gemeinden pflegen ihre eigenen Formen, oft getragen von Vereinen, die über Monate hinweg an Kostümen und Wagen arbeiten. Trotz regionaler Unterschiede verbindet alle Fasnachten der starke Bezug zu Tradition, Handwerk und sozialem Miteinander: Ein kulturelles Ereignis, das tief im Jahreslauf verankert ist.
Dachdecker:innen gründen oft im Zweifel, ob Organisation und Kund:innenakquise gelingen – dabei schlummern im Handwerk Chancen, die selten sichtbar werden. Wie sich aus Widerspruch Wachstum entfaltet, zeigt Bastian Meyer am eigenen Unternehmen: Erst Software, dann eigene Baustelle, immer echtes Risiko. Wer im Chaos von Zetteln und Ungewissheit neue Routinen sucht, findet hier einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen von Handly – mit allem Stolz, Zweifel und der Kraft echter Veränderung. Du erfährst... …wie Handly Dachdecker*innen bei der Gründung unterstützt und Prozesse optimiert …warum Bastian Meyer eine eigene Dachdeckerei gründete, um authentisch zu beraten …wie Handwerksbetriebe durch Digitalisierung und KI effizienter arbeiten können __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Pascal Steffen ist der «Green Chef» des Jahres und als Gemüsekönig weit über die Grenzen von Basel bekannt, wo er seit acht Jahren das Restaurant roots auf einem Niveau von 18 Gault-Millau-Punkten führt. Seine Inspiration ist die Saison, der Wald, das Feld, die regionalen Produzentinnen und Produzenten, aber auch das Handwerk. Fleisch und Fisch stehen auf seiner Karte im Hintergrund. Sein Signature-Gericht, der «Roots Garden», bestehend aus rund dreissig wechselnden Gemüsesorten, ist indes nicht mehr von der Karte zu denken. Das Gespräch wurde am 15.11.2025 in den Cheminée Chats der Igeho 2025 live vor Ort aufgezeichnet.
Wir beantworten heute eine Frage aus unserem Discord. Ihr habt Themenvorschläge, Anreize und Ideen? Dann tritt unserem Discord-Forum-Server bei. Über den nachfolgenden Link werdet Ihr an Discord weitergeleitet: [https://letstalkguitar.de/discord](https://letstalkguitar.de/discord) Zu der Umfrage kommt ihr hier rüber: [https://www.umfrageonline.com/c/qc99w4rv](https://www.umfrageonline.com/c/qc99w4rv)
In dieser ersten Samstagsausgabe von «NZZ Akzent» spricht der Italien-Korrespondent Luzi Bernet über prägende Begegnungen und Geschichten jenseits der Schlagzeilen. Er erzählt von einem Besuch im neapolitanischen Problemviertel Caivano, wo der Staat kaum präsent ist und die Camorra den Alltag bestimmt. Daneben geht es um ein anderes Italien: um traditionsreiche Handwerksbetriebe, die weltweit gefragt sind. Etwa die Krawattenmanufaktur Marinella in Neapel, deren Produkte von Staatsmännern und Präsidenten getragen werden, oder die Glockengiesserei Marinelli in Agnone, päpstlicher Hoflieferant mit globaler Kundschaft. Die NZZ ist die Zeitung im deutschen Sprachraum mit dem grössten Netzwerk von Korrespondentinnen und Korrespondenten. In «NZZ Akzent – der Samstag» hört der Host Simon Schaffer von nun an einmal wöchentlich noch etwas genauer hin, wenn sie von den kleinen und grösseren Geschichten aus ihren jeweiligen Ländern erzählen. Denn manchmal gibt es keinen Platz für solche Geschichten – und manchmal keine Zeit. Gast: Luzi Bernet, Italienkorrespondent Host: Simon Schaffer Mitarbeit: Benjamin Gysler Die Texte von Luzi könnt ihr [bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/impressum/luzi-bernet-ld.1667572). Hier ist die erwähnte [Glockengiesserei auf Youtube](https://www.youtube.com/@campanemarinelliagnone/videos). Und ein Probeabo für die NZZ gibt's [hier](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
In dieser Folge von Thora Time ist Jan Witt zu Gast – Dachdeckermeister aus Jevenstedt bei Rendsburg und einer der spannendsten Unternehmerpersönlichkeiten im norddeutschen Handwerk. Vor rund 15 Jahren startete Jan Witt als Einzelkämpfer auf dem Dach. Heute führt er einen Betrieb mit rund 230 Mitarbeitenden – begehrt, sichtbar, gefragt wie kaum ein anderer Handwerksbetrieb in der Region. Zwei Stunden lang sprechen wir offen, direkt und ohne Filter über seinen Weg, seine Haltung und die Dinge, die im Unternehmertum gern verschwiegen werden. Es geht um sein Leben als Familienvater, Ehemann und bekennender Workaholic – und um die ehrliche Frage, wie (und ob) sich das alles miteinander vereinbaren lässt. Wir sprechen über bürokratische Stolpersteine, über Modelle, mit denen Mitarbeitende durch steuerfreie Überstunden mehr verdienen können. Jan gibt Einblicke in das sich verändernde Gesellschaftsbild, erklärt seine Erfolgsgeheimnisse, warum seine Firma kaum Fluktuation kennt, ständig Bewerbungen erhält – und warum er trotz hoher Nachfrage sogar Azubis ablehnen muss. Wir sprechen über klare Prinzipien wie seine kompromisslose Haltung zur 40-Stunden-Woche, warum es bei ihm keine Vier-Tage-Woche gibt und was das mit Verantwortung und Leistungsverständnis zu tun hat. Mein Podcast-Sponsor: Osmers Rechtsanwälte aus Husum Die Osmers Rechtsanwälte stehen für lösungsorientierte Rechtsberatung mit klaren Zielen und echter Hands-on-Mentalität – an der Küste verwurzelt, in der Beratung bundesweit aktiv. Ob Unternehmen, Kommunen oder Privatpersonen: Das Team bringt dich rechtlich sicher durch stürmische Gewässer. Und wer Lust auf eine Karriere in der Praxis hat – Osmers sucht junge Rechtsanwälte und engagierte Rechtsanwaltsfachangestellte/-fachkräfte (ReNos), die mit anpacken und mitwachsen wollen. Danke an Osmers Rechtsanwälte – gemeinsam klären wir nicht nur Rechtsfragen, sondern gestalten Zukunft! Auch politische Themen kommen zur Sprache – ebenso wie Jans große Leidenschaft für den FC Bayern München. Und ja: Er zieht Parallelen zwischen seinem unternehmerischen Denken und Uli Hoeneß. Eine intensive, meinungsstarke und hochspannende Folge über Unternehmertum, Führung, Haltung und Leidenschaft – jetzt im Podcast.
„Wir haben unser Unternehmen Gott überschrieben – und das verändert alles: Von echten Mitarbeitereinkommen bis zu gelebter Transparenz.“– Michael Deck, Geschäftsführer Tiedge GmbH, Innovations-Dozent & Kingdom Company-PionierWas passiert, wenn ein Unternehmen wirklich Gott gehört?Michael Deck führt mit seiner Frau die Tietke GmbH – einen bodenständigen Handwerksbetrieb, der Türen, Fenster und Rollläden repariert. Doch hinter dem scheinbar klassischen Geschäftsmodell verbirgt sich ein radikal anderer Ansatz: Michael hat sein Unternehmen als „Wohnstätte für Gott“ aufgestellt. Personalkosten werden zu Mitarbeitereinkommen, Gehalt und Zahlen sind für alle transparent und der Chef gibt Verantwortung konsequent ab. Kunden, die Schwarzgeld wollen? Werden abgelehnt – auch wenn das schmerzt. Die Firma ist „unverkäuflich“, denn: Gott ist Eigentümer. Diese Haltung prägt die Kultur, sorgt für Null-Fluktuation und ein Team, das sich wie Familie anfühlt. Michael lebt, was er lehrt – und inspiriert mit praktischen Beispielen, wie Glaube und Business in Deutschland transformativ zusammengehen können.Zentrale Themen der Episode:- Zuerst Gottes Reich: Das Unternehmen als geistlicher Raum- „Schafft die Chefs ab“: Verantwortung radikal delegieren- Personalkosten? Mitarbeitereinkommen! – Worte, die Kultur prägen- Gelebte Transparenz: Zahlen, Gehälter und Prozesse offenlegen- Kein Schwarzgeld, echte Integrität im Alltag- Unverkäuflich: Warum Gott der wahre Eigentümer ist- Von Krisen, Prüfungen und dem Mut, anders zu wirtschaften- Impact for Entrepreneurship: Investition in die nächste GenerationHat dich diese Folge inspiriert? Dann kommentiere und teile die Episode, und gib uns 5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️, damit noch mehr Menschen inspiriert und ermutigt werden, ihre Unternehmen als Werkzeuge für Gottes Königreich einzusetzen.Gute Unterhaltung wünscht dir deine CKS-CREW
Indiefilmtalk Podcast - Der Podcast über das Filmemachen | Produzieren | Drehbuch | Festivals
In einer Welt, die sich immer schneller dreht, stellt sich für Filmschaffende eine zentrale Frage: Wie fangen wir die Wirklichkeit ein, ohne sie zu verzerren? In unserer Kooperationsfolge mit der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin werfen wir einen Fokus auf den Dokumentarfilm und die wichtige Rolle, die er für unsere Gesellschaft spielt. In unserem Gespräch mit Regisseur Andres Veiel sprechen wir über das genaue Hinsehen als Haltung, über Verantwortung im Umgang mit realen Protagonist*innen und über den Dokumentarfilm als „Rastplatz der Reflexion“ in einer überreizten Gegenwart. Es geht um Handwerk, um Beziehungsarbeit – und um die Frage, wie Filme Denkprozesse anstoßen können, statt schnelle Antworten zu liefern. GESAMTER BEITRAG: https://indiefilmtalk.de/episodes/21-dffb-sessions-wahrheit-haltung-verantwortung-zwischen-beobachtung-und-eingriff/ MITARBEIT Moderation & Redaktion: Yugen Yah Schnitt: Sara-Marie Plekat Social Media & Redaktion: Anna Maria Ortese IHR FINDET UNS UNTER... Unsere Webseite: https://indiefilmtalk.de/ Unser Discord-Channel: https://discord.com/invite/eQYk4REftu Unser Newsletter: https://indiefilmtalk.de/ift-newsletter/ Feedback, Wunschgäste & Themen bitte an: comment@indiefilmtalk.de Susanne Braun (Homepage): https://www.dialogpartnerin.de/ FOLGE UNS Instagram: @indiefilmtalk Facebook: Indiefilmtalk Podcast Linked In: https://www.linkedin.com/company/indiefilmtalk/
Luise Wackernagel war bereits im vergangenen Jahr bei uns im Bau-Podcast zu Gast und hat über ihre Leidenschaft für Fassadenbegrünung gesprochen: über Pflanzen an Gebäuden, nachhaltige Konzepte und darüber, wie Grünflächen Städte lebenswerter machen können. Was folgte, war kein gewöhnliches Jobangebot, sondern die Anfrage, eines der größten Bauprojekte Deutschlands im Bereich Fassadenbegrünung fachlich zu leiten. Luise nahm den Job an. Und wir wurden – ohne es zu wissen – zum verbindenden Element. Nicht als Vermittler, sondern als Plattform. Ein echtes Beispiel dafür, was Sichtbarkeit und Reichweite im Bau wirklich bedeuten können.
Ideencouch – Der Podcast, der selbstständig macht mit Jan Evers
Diese Folge beginnt mit Frust – und endet mit einer großen Vision. Ben erzählt, warum ihn seine eigenen Massage-Erlebnisse jahrelang genervt haben: schlechte Buchung, liebloses Ambiente, kein Gefühl von Qualität. Irgendwann war klar: Das geht besser. Heute ist Soulhouse auf dem Weg, aus einem 5.000 Jahre alten Handwerk eine europäische Marke zu bauen. Du hörst, wie aus einer sehr persönlichen Beobachtung ein skalierbares Geschäftsmodell entsteht, gedacht vom Kunden her, sauber positioniert zwischen Thai-Studio und Luxushotel. Ben erklärt, warum gerade sogenannte Four-Wall-Businesses enormes Potenzial haben und wie Digitalisierung dabei hilft, Buchung, Zahlung, Planung und Wachstum effizient zu steuern. Besonders wertvoll: der klare Blick auf Finanzierung. Ben ordnet unterschiedliche Wege ein, erklärt die Logik hinter Family Offices, VC und Fremdkapital – und zeigt typische Fehler auf, die Gründer*innen bei VC-Deals teuer zu stehen kommen können. Diese Episode hilft dir zu verstehen, wie ein gutes Geschäftsmodell ganz praktisch wirkt: für mehr Freude, Wirksamkeit und zahlende Kunden. Wir wünschen dir viel Spaß beim Hören! Smart Business Control: Schaut jetzt bei Smart Business Control vorbei und meldet euch für die kostenlose Testphase an.Über die Personen: [Gast] Benjamin Schroeter ist Unternehmer aus Überzeugung. Nach seiner Zeit als Berater bei BCG gründete er das SaaS-Unternehmen Facelift, baute es auf über 250 Mitarbeitende und mehr als 2.000 B2B-Kunden auf und verkaufte das Unternehmen nach sieben Jahren an DuMont. Heute gründet er erneut – mit Soulhouse. Gemeinsam mit Rosa Tapper arbeitet er daran, Massagen und Self Care als europäische Marke neu zu denken. Sein Fokus: skalierbare Geschäftsmodelle, starke Marken und die Frage, wie sich klassische Dienstleistungen mit moderner Organisation und Technologie besser machen lassen.[Gastgeber] Dr. Jan Evers ist erfahrener Gründungsberater und selbst Unternehmer. Jan berät seit fast 20 Jahren Banken und Ministerien sowie wachstumsstarke Gründer*innen und Mittelständler – als Aufsichtsrat, Business Angel und Miteigentümer. Mehr Infos zu Jan https://everest-x.de/profil/ [Redaktion] Gesa Holz, Sarah Bechtloff [Technische Bearbeitung] Anne de ChénerillesWeitere Themen: LaborX Hamburg – Ideencouch #66 Geschäftsmodellarbeit - Ideencouch #93 – Mit ökonomischem Denken in der Geldanlage die Welt retten - Ideencouch #107 – Spin-off für den CCPI, Germanwatch Ideencouch #92 – Süßkartoffeln und WhatsApp: Die neue Ära der Landwirtschaft in AfrikaÜber die Ideencouch: Die Ideencouch ist ein Podcast von EVEREST. Wenn du Gründer*in bist, dich Startups faszinieren oder du als Unternehmer*in an deinem eigenen Unternehmen arbeitest, ist dieser Podcast genau der richtige für dich. Aus den Gesprächen zwischen Jan und seinen Gästen wirst du praktisches Wissen, anwendbare Erkenntnisse und kreative Anregungen für deinen Unternehmer*innen-Alltag mitnehmen. -- Du möchtest uns Feedback geben oder selbst Gast im Podcast sein? Schreib uns eine E-Mail an info@laborx-hamburg.de Wir freuen uns auf deine Nachricht! -- Partner -- LaborX -- Gründerplattform -- Firmenhilfe --SmartBusinessPlan – Smart Business Control
Ein beruhigendes Grün, ein alarmierendes Rot, ein langweiliges Beige, ein erfrischendes Blau, ein schreiendes Pink – in der Regel fällt es uns nicht allzu schwer, mit Farben bestimmte Eigenschaften zu verbinden. Doch warum ist das so? Wie nehmen wir Farben wahr und welche Wirkung haben sie? Mit dem Farbpsychologen Prof. Dr. Axel Buether sprechen wir in dieser Folge über die Grundlagen der Farbwahrnehmung, über Materialität, Licht und Atmosphäre – und darüber, wie Tischlerinnen und Tischler mit einem ganzheitlichen Farbkonzept echten Mehrwert für ihre Kundschaft schaffen können. Nach der Ausbildung zum Steinmetz sowie der beruflichen Praxis in der Restaurierung von Sakralbauten im studierte Prof. Axel Buether Architektur und promovierte im Grenzbereich von Neuropsychologie und Umweltgestaltung. Seit 2012 ist der heute 59-Jährige Professor für Didaktik der Visuellen Kommunikation an der Bergischen Universität Wuppertal. In der Lauschwerkstatt geht er unter anderem darauf ein, welche Rolle Farben beispielsweise für ein angenehmes Arbeitsumfeld spielen und wie Tischlereien mit Farbtrends umgehen können. Außerdem verrät er, ob auch er eine Lieblingsfarbe hat.
Datenschutz im OHR - DSGVO Erste Hilfe für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen leicht gemacht
Du steckst mitten in der Produktentwicklung, alles dreht sich um Features, Wachstum und Speed – und dann ist da dieses Thema Datenschutz. Wichtig, ja. Aber fühlt es sich nicht oft wie eine Bremse an? In dieser Folge zeigen wir, warum genau das Gegenteil der Fall ist. Wir klären, was „Datenschutz by Design“ wirklich bedeutet und warum die DSGVO im Kern eine simple Botschaft hat: Datenschutz gehört von Anfang an ins Produkt. Welche Prinzipien stecken dahinter und warum Start-ups davon besonders profitieren – durch Vertrauen, geringere Kosten und bessere Chancen bei Investoren. Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, was passiert, wenn Datenschutz zu spät kommt, und wie man ihn stattdessen Schritt für Schritt in Produkt, UX und Technik integriert – praxisnah, verständlich und ohne Fachchinesisch. Abgerundet wird die Folge durch sieben klare Regeln, die Datenschutz alltagstauglich machen.
Das Jahr 2026 wird in jedem Fall spannend und herausfordernd, auch für das Handwerk. Warum es sich trotz großer Herausforderungen lohnt, einen verstärkten Blick auf die Chancen zu richten, darüber spreche ich in dieser Episode mit Patrick Neumann (Chefredakteur) und Ramon Kadel (Chef vom Dienst) vom handwerk magazin. Wir werfen gemeinsam einen Blick auf das „Chancen-Jahr" 2026. ✅ LINKS ZUM INTERVIEWPARTNER Webseite von handwerk magazin https://www.handwerk-magazin.de/ ✅ PRAXISGUIDE KI UND AUTOMATISIERUNG IM HANDWERK Lade dir hier den Praxisguide kostenfrei herunter https://www.team-handwerk-digital.de/praxisguide-ki/ ✅ WERDE TEIL DER DIGITALE PROZESSE COMMUNITY https://www.digitale-prozesse-community.de
Auf der Halbinsel Eiderstedt, nur weniger Kilometer von St. Peter-Ording entfernt, besucht Simone die Friesische Schafskäserei im Bilderbuchdorf Tetenbüll. Hier setzen Monika und Redlef Volquardsen eine lange Familientradition fort und verarbeiten die Milch ihrer 120 Schafe mit viel Liebe in Handarbeit zu einzigartigem Bioland-Schafskäse. In der ersten Folge von Deichmomente geht es nicht nur um den Käse: Redlef erzählt von der Arbeit mit seiner Schafherde, dem Leben auf dem Hof und den kleinen und großen Momenten zwischen Stall, Käserei und Hofladen. Ein Einblick in Handwerk, Tradition und das echte Leben auf Eiderstedt.
In wenigen Jahren von null auf über 600 Millionen Euro Umsatz zu wachsen – und dann den nächsten Schritt zu einem europäischen Zusammenschluss zu gehen: Das ist im Handwerks- und Gebäudetechnikmarkt alles andere als selbstverständlich. Mein Gast ist Maurice von Dalwigk, CEO der Builtech Group. Mit ihm spreche ich über den Aufbau von Builtech mit AUCTUS im Rücken, über die Logik hinter dem Zusammenschluss mit der niederländischen VDK Group – und darüber, warum dieser Schritt weniger ein Verkauf als vielmehr die konsequente Weiterentwicklung einer Plattform ist.Wir beleuchten in dieser Episode:wie Builtech durch Buy & Build gewachsen ist,wie die operative Zusammenarbeit in der Gruppe abläuft,welche Meilensteine und Best Practices sie daraus mitnehmen,wie es zum Zusammenschluss mit der niederländischen VDK Group kam,was Maurice für die Zukunft nach dem Deal für die Gruppe & den Markt erwartet,und vieles mehr... Viel Spaß beim Hören!***Timestamps:(00:00:00) Intro(00:03:01) Vita Maurice(00:10:13) Gründung und Vorstellung Builtech Group(00:13:56) Wechsel zu und Rolle bei Builtech(00:16:27) Zusammenarbeit AUCTUS & Builtech(00:18:06) M&A-Team bei Builtech(00:19:08) M&A-Meilensteine Builtech(00:23:15) Personenabhängig im Handwerk(00:26:38) M&A-Playbook(00:29:17) Wettbewerb im Buy & Build(00:33:54) Dealstrukturen & Rückbeteiligungen(00:35:08) Integration in der Gruppe(00:39:13) Best Practices für Buy & Build(00:44:10) Geschwindigkeit vs. Profitabilität(00:50:55) Merger mit VDK(00:57:06) Ausblick PMI(00:59:10) Phase zwischen Signing & Closing(01:02:00) Ausblick Zusammenschluss(01:03:10) Marktausblick***Alle Links zur Folge:Kai Hesselmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-hesselmann-dealcircle/CLOSE THE DEAL auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/closethedeal-podcastMaurice von Dalwigk auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maurice-frhr-v-dalwigk-a72b41/Builtech auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/builtech-gruppe/Folge 45 mit Ingo Krocke: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/episoden/45-ingo-krocke-auctus/Folge 137 mit Ingo Krocke: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/episoden/137-dr-ingo-krocke-auctus-state-of-the-german-pe-market/Website CLOSE THE DEAL: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/***AMBER und DUB.de sind die Plattformen für sichere Unternehmensnachfolgen. Schaut vorbei, wenn ihr euer Unternehmen schnell, sicher und kostenfrei zum Verkauf inserieren wollt oder als Käufer auf der Suche nach passenden Deals seid:www.amber.dealswww.dub.de***Du bist M&A-Berater im Small- oder Midcap-Segment und suchst einen Überblick über alle relevanten Deals? Jetzt schnell den
Erfolg ist kein Zufall. Erfolg ist Handwerk. Und kaum jemand verkörpert das kompromissloser als Philipp Plein. Live bei der Premiere meines Buches „Der Code zum Erfolg“ in der CUPRA City Garage München spricht Deutschlands erfolgreichster Designer, internationaler Fashion-Mogul und Unternehmer über seinen radikalen Erfolgs-Code. Ungefiltert, unbequem und maximal ehrlich. Er sagt: „Alles, was dich bindet, macht dich langsam.“ Und: „Wenn du nichts zu verlieren hast, bist du bereit, alles zu geben.“ Nach diesem Auftritt schrieb die Süddeutsche Zeitung über Philipp Plein, er sei eine „beeindruckende Maschine“. Und genau das ist diese Folge: - Warum Bindung oft der größte Karrierekiller ist - Weshalb Angst vor Verlust dein Wachstum blockiert - Warum der gefährlichste Business-Partner der ist, der nichts zu verlieren hat - Mindset über Materialismus – wie echtes Wachstum entsteht - Krisen als Level-up, nicht als Gegner - Warum Spaß ein echtes Leadership-Tool ist - Erfolg als Architektur, nicht als Glück - Warum du bereit sein musst, mit Zeit, Fokus, Schmerz und Disziplin zu zahlen TOMorrow LIVE – Ein Abend voller Macher! Aufgenommen live bei der Buchpremiere in der CUPRA City Garage München. Full House. Mit dabei unter anderem: Daniel Abt, Tim Stracke (Chrono24), Torsten Müller-Ötvös (CEO Rolls-Royce), Star-Winzer Jochen Dreissigacker. Besonderer Moment: Empfang von Philipp Plein im Münchner Rathaus durch Oberbürgermeister Dieter Reiter. Das erste Treffen von Münchens Stadtvater und einem seiner erfolgreichsten Söhne. Was viele nicht wissen: Philipp Plein ist in München geboren. Von hier aus hat er ein internationales Milliarden-Imperium aufgebaut – Fashion, Watches, Parfum, Eyewear, Hotels, Restaurants, Bars. Philipp Pleins Erfolgs-Prinzipien: Dream big. Believe bigger. Execute hardest. Das Buch zur Folge: „Der Code zum Erfolg“ – jetzt überall im Handel. Mit den besten Karriere-Strategien der erfolgreichsten Macher unserer Zeit. Diese Folge gibt es auch als TOMorrow Video-Podcast auf YouTube. Jetzt reinhören, abonnieren und teilen mit Menschen, die wirklich etwas erreichen wollen.
Liebe Leute,heute geht's um eine Sprache, die man nicht im Lehrbuch lernt – sondern auf der Baustelle, in der Werkstatt und auf Montage: Handwerker-Deutsch.Unterstützung habe ich dabei von Arne, viele von euch kennen ihn schon aus anderen Folgen. Er baut Konstruktionen, ist leitender Angestellter und regelmäßig auf Montage. Wir sprechen über Handwerk, Mythen – und vor allem über die Sprache: ganz viel Umgangssprache, typische Sprüche und Sprichwörter, die man in diesem Umfeld ständig hört.In der Sprachanalyse (27:15) warten wieder interessante Wörter wie „pfuschen“, „der Geselle“ oder auch Redewendungen wie „Wo gehobelt wird, fallen Späne.“ auf euch.Viel Freude beim Zuhören!Euer RobinHier geht es zum Handout:https://www.dropbox.com/scl/fi/n767i11sth6axksgt8b06/Episode_159_Handwerk-mit-Arne_Handout.pdf?rlkey=9irhaj18n2c23izgm74722s0u&dl=0Das Transkript und viele weitere Extras gibt es auf Patreon:https://www.patreon.com/aufdeutschgesagtZum Newsletter:https://aufdeutschgesagt.us21.list-manage.com/subscribe?u=530247c810b1c462df23c5ff9&id=b3c548b8d1Wer meine Arbeit finanziell unterstützen will, der kann das hier tun:https://paypal.me/aufdeutschgesagt?locale.x=de_DEE-Mail:info@aufdeutschgesagt.deHomepage:www.aufdeutschgesagt.deFolge dem Podcast auch auf diesen Kanälen:Facebook:https://www.facebook.com/pages/category/Podcast/Auf-Deutsch-gesagt-Podcast-2244379965835103/Instagram:www.instagram.com/aufdeutschgesagtYouTube:https://www.youtube.com/aufdeutschgesagtHier geht es zum Podcast auf anderen Seiten:https://plinkhq.com/i/1455018378?to=page Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gerald Marleaux aus Clausthal-Zellerfeld baut seit seinem 14 Lebensjahr E-Bässe. Was er als Jugendlicher angefangen hat, weil er kein Geld für ein fertiges Instrument hatte, ist mittlerweile zu seinem Beruf geworden. In über 30 Jahren hat er dieses Handwerk immer weiter verfeinert. Seine Bässe gehören mittlerweile zur internationalen Spitzenklasse und sind bei Amateuren und Berufsmusikern weltweit gleichermassen begehrt.Heute ist er bei uns im Podcast zu Gast! Luca hat Gerald in seiner Werkstatt in Clausthal-Zellerfeld besucht und mit ihm über sein Handwerk, die Besonderheit seiner Instrumente und seine Holzsammlung gesprochen! Viel Spaß mit dieser Folge DER HARZ HINTER DEN KULISSEN!
Für diese besondere Folge von Thores Tea Time Tour nehme ich im Salon DT Exklusiv Platz – mitten im Salon, mitten im echten Leben der Friseurbranche. Es wird ein intensives Vierer-Gespräch: Ich als Moderator im Austausch mit drei Friseurpersönlichkeiten, die ihren Beruf nicht nur ausüben, sondern l(i)eben. Mit dabei sind Scarlet Matzdorff, Daniela Thomsen und Thomas Brockmann-Knödler – international tätiger Star-Friseur mit Salons unter anderem in Dubai und Geschäftsführer der Firma Orgaenic. Mein Podcast-Sponsor: Osmers Rechtsanwälte aus Husum Die Osmers Rechtsanwälte stehen für lösungsorientierte Rechtsberatung mit klaren Zielen und echter Hands-on-Mentalität – an der Küste verwurzelt, in der Beratung bundesweit aktiv. Ob Unternehmen, Kommunen oder Privatpersonen: Das Team bringt dich rechtlich sicher durch stürmische Gewässer. Und wer Lust auf eine Karriere in der Praxis hat – Osmers sucht junge Rechtsanwälte und engagierte Rechtsanwaltsfachangestellte/-fachkräfte (ReNos), die mit anpacken und mitwachsen wollen. Danke an Osmers Rechtsanwälte – gemeinsam klären wir nicht nur Rechtsfragen, sondern gestalten Zukunft! Im Mittelpunkt steht der Fachkräftemangel in der Friseurbranche – und die unbequemen Fragen dahinter. Wir sprechen offen über Mentalität, Leistungsbereitschaft und die viel diskutierte Generation Z: Haben junge Menschen wirklich keine Lust mehr zu arbeiten? Oder passen alte Strukturen einfach nicht mehr zur heutigen Realität? Was muss sich gesellschaftlich, betrieblich und im Mindset verändern, damit Arbeit wieder Sinn, Stolz und Perspektive vermittelt – und auch Einsatz über das absolute Minimum hinaus möglich wird? Thomas Brockmann Knödler gibt zudem tiefe Einblicke in Orgaenic und erklärt, wie dieses System Friseursalons helfen kann, wirtschaftlich stabiler, planbarer und nachhaltiger zu arbeiten – und warum das sogar dazu führt, dass Endkundinnen und Endkunden seltener zum Friseur müssen, ohne dass der Salon verliert. Ein ehrlicher, respektvoller und zugleich meinungsstarker Austausch zwischen drei Friseuren aus Leidenschaft. Branchenrealität statt Hochglanz, Haltung statt Floskeln – direkt aus dem Salon, direkt ins Ohr
Peru 2026: Chancen im Aufwind
Stell dir vor, du könntest in die Denkweise eines der legendärsten Braumeister der Welt blicken. In dieser Folge nehmen wir dich mit auf eine Reise in die Philosophie von Vinnie Cilurzo, dem Gründer der Russian River Brewing Company, und entschlüsseln, was seine West Coast IPAs so einzigartig macht. Wir sprechen über fanatische Frische, geheime Hopfentricks und warum kompromisslose Qualität manchmal sogar bedeutet, das eigene Bier aus den Regalen zu kaufen und zu vernichten. Außerdem erfährst du, wie Pliny the Elder und Simcoe-Hopfen gemeinsam Geschichte schrieben und welche Innovationskraft hinter scheinbar traditionellen Rezepten steckt. Begleite uns auf eine spannende Entdeckungstour durch Wissenschaft, Handwerk und die ewige Suche nach dem perfekten IPA.
Techniker oder Meister – welche Weiterbildung bringt Dich in der Elektrotechnik wirklich weiter? In dieser Folge räumt Giancarlo the Teacher mit Mythen auf und vergleicht den staatlich geprüften Techniker und dem Handwerksmeister sachlich, technisch und ohne Stammtischparolen.Du erfährst:• was den Techniker fachlich und beruflich ausmacht• welche Rolle der Meister im Handwerk wirklich übernimmt• wie sich Lehrpläne, Verantwortung und Rollenbilder unterscheiden• wie der Arbeitsmarkt Gehalt und Karrierechancen bewertet• welcher Weg besser zu Planung, Führung oder Berufsschule passtDiese Folge richtet sich an Elektroniker, Auszubildende, Gesellen und alle, die vor der Entscheidung Techniker oder Meister stehen und eine fundierte, realistische Einschätzung suchen.Elektrotechnik bedeutet Verantwortung. Und die beginnt bei der richtigen QualifikationHinweisAlle Inhalte dieser Folge wurden mit hoher Sorgfalt recherchiert und technisch geprüft. Sie entsprechen zum Zeitpunkt der Aufnahme dem aktuellen Stand der Technik und der in Deutschland geltenden Vorschriften und Regelwerke.Die Aussagen orientieren sich unter anderem an DIN- und VDE-Normen, dem DGUV-Regelwerk, der Betriebssicherheitsverordnung sowie einschlägigen Technischen Regeln und Veröffentlichungen von Fachportalen, Kammern, Unfallkassen und Netzbetreibern.Rechtlicher HinweisDiese Folge dient der fachlichen Weiterbildung und Einordnung technischer und normativer Zusammenhänge. Sie ersetzt keine individuelle Planung, keine Gefährdungsbeurteilung und keine verantwortliche Elektrofachkraft vor Ort.Für konkrete Projekte gilt immer: Nutze die jeweils aktuelle Normfassung, entscheide auf Basis einer schriftlichen Gefährdungsbeurteilung und kläre Unsicherheiten im Zweifel mit einer verantwortlichen Fachkraft oder einem Sachverständigen.Oder kurz gesagt: Dieser Podcast schärft Deinen Kopf, aber er unterschreibt keine Protokolle.Quellen:Q1: Staatlich Fachschule Weilburg-Hadamarhttps://fachschule-weilburg-hadamar.de/elektrotechnikQ2: Rahmenvereinbarung über Fachschulenhttps://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2002/2002_11_07-RV-Fachschulen.pdfQ3: Aufsteigen als Technikerhttps://www.igmetall.de/jugend/junge-beschaeftigte/weiterbildung-und-foerdermoeglichkeiten/aufsteigen-als-technikerQ4: Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung)https://www.gesetze-im-internet.de/hwo/HwO.pdfQ5: Bestandteile und Prüfungsanforderungen in der Meisterprüfunghttps://www.zdh.de/ueber-uns/fachbereich-berufliche-bildung/hoehere-berufsbildung/meister-im-handwerk/meisterpruefungQ6: Bundesinstitut für Berufsbildunghttps://www.bibb.de/de/11734.phpQ7: Meister/in Elektrotechnik Gehälter in Deutschlandhttps://www.stepstone.de/gehalt/Meister-in-Elektrotechnik.htmlQ8: Entgelt für den Beruf: Techniker/in - Elektrotechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in Technikhttps://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/5494Q9: Entgelt für den Beruf: Elektrotechnikermeister/in/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerkhttps://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/2731https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=9UW85PQWLBWZSSupport this podcast at — https://redcircle.com/elektrotechnik-podcast/donationsAdvertising Inquiries: https://redcircle.com/brandsPrivacy & Opt-Out: https://redcircle.com/privacy
Viele Podcasts liefern gute Inhalte. Sie erklären, ordnen ein, geben Tipps. Und trotzdem fehlt oft etwas Entscheidendes. In dieser Solofolge spreche ich über eine unbequeme Wahrheit: Keiner will nur deine Expertise. Es geht um Mut. Um das, was Überwindung kostet. Und um das, was entsteht, wenn du dich im Podcast wirklich zeigst. Ich erzähle, warum 2026 ein Jahr ist, in dem reine Wissensformate an ihre Grenzen kommen – und warum gerade jetzt andere Episoden zählen. Solche, die Nähe schaffen. Haltung zeigen. Und Vertrauen möglich machen. Diese Folge ist eine Einladung, Podcast nicht nur als Bühne für Wissen zu nutzen, sondern als Raum für Verbindung. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Peter Bollhagen ist Chef eines bremischen Malereibetriebs und selbst mit dem Pinsel in der Hand groß geworden. Bereits seine Eltern besaßen einen Malerbetrieb, in das Handwerk ist er "quasi hineingewachsen". Heute besteht sein Team hauptsächlich aus Menschen mit Migrationshintergrund: "Ohne Zuwanderer müsste ich meinen Laden morgen dicht machen", so Bollhagen, der außerdem Mitglied der FDP und Bremer Landesvorsitzender des Verbandes "Die Familienunternehmer" ist: "Teilweise haben hier bis zu vierzehn verschiedene Nationen gearbeitet, aktuell sind es 25 Menschen aus zwölf Nationen in aller Welt. Wir sind ein sehr buntes Team." Ammar Bilal ist 2015 aus Syrien nach Deutschland geflohen. Auch er stammt aus einer Malerfamilie. Heute ist der 29-Jährige Teilhaber: "Keiner hätte je geglaubt, dass ich das schaffen kann." Bilal ist seit 2018 im Betrieb, hat dort seine dreijährige Ausbildung absolviert und den Malergesellen gemacht. Deutschland nennt er seine zweite Heimat: "Ich möchte auf jeden Fall in Deutschland sterben." Wie Peter Bollhagen und Ammar Bilal die Stimmung im Land gegenüber Zuwanderern wahrnehmen, was es braucht, um einen Handwerkerbetrieb heute erfolgreich zu führen und weshalb Ammar trotz gelungener Integration immer noch große Angst hat, das Land verlassen zu müssen, erzählen die beiden bei 3nach9.
Kai Schattner ist eine Cuvée aus spontaner Begeisterung und tiefer Sachkenntnis, die den Weinservice erdet und zugleich zu einer Kunstform erhebt. Als einer der großen Sommeliers Deutschlands perfektioniert er nicht nur seine Weinkurationen, sondern die gesamte Inszenierung von Wein im Restaurant – von der Flasche bis zum Gaumen, vom ersten Gefühl bis zum letzten Nachhall des Genusses. Essen und Trinken sind für ihn keine getrennten Disziplinen, sondern Ausdruck einer Beziehung zwischen Küche, Winzer, Gast und Sommelier. Geboren in Heidelberg, einer Stadt, die von Weinbergen umarmt wird, fand Kai früh seinen Weg in die Welt des Weins – jedoch mit einem klaren Ziel: Weinkellner in einem der legendärsten Restaurants der damaligen Zeit zu werden, dem Nassauer Hof in Wiesbaden mit dem vom Gastronomie-Genie Hans-Peter Wodarz geführten Sterne-Restaurant „Die Ente vom Lehel“. Schon früh verstand er, dass Wein nicht allein über Wissen funktioniert, sondern übers Herz und die Fähigkeit, seine Liebe zum Produkt für den Gast spürbar zu machen. Er verantwortete einen Weinkeller – nein, eine Weingalerie – von 70.000 Flaschen, die damals erstmals in Deutschland mit dem Grand Award des Wine Spectator ausgezeichnet wurde. Hier zeigte sich sein Verständnis von Business und Verantwortung: Geld, Struktur und Organisation waren Mittel zum Zweck, niemals Selbstzweck. „Der Wein hat mich gefunden“, sagt er – und tatsächlich scheint es, als hätte das Schicksal ihn in den Rheingau geführt, wo er heute lebt und wirkt. 2003 zum Sommelier des Jahres gekürt, setzte Kai Schattner Maßstäbe, die die Branche nachhaltig prägen. Seine Kunst liegt in der Perfektion des Services: nicht nur empfehlen, sondern erzählen, nicht nur servieren, sondern Beziehungen stiften. Seit 2013 als selbstständiger Berater tätig, moderiert er Events, ist Weinkritiker, hält Seminare und berät Restaurants, Unternehmen und Winzer. Selbst in einer Zeit, in der Wein zunehmend zum Lifestyle avanciert, mahnt er zur Authentizität. Er trägt den deutschen Riesling über den Atlantik, referiert in China und Amerika, verbindet das Traditionelle und das Moderne – und verliert dabei nie den Respekt vor dem Handwerk, dem Ursprung und dem Herz des Weines. Kai Schattner ist ein Brückenbauer unseres Weinlandes, einer, der Genuss nicht als Pose, sondern als gelebte Haltung versteht. Über drei Jahrzehnte Erfahrung haben ihn zu einem Visionär gemacht – vom Sternerestaurant zur unabhängigen Beratung. Seine Arbeit, seine Moderationen und Auszeichnungen inspirieren eine Generation, Weinservice als Hingabe zu begreifen. Kai Schattner perfektioniert die seltene Kunst, Wein lebendig zu machen – und bleibt dabei ein Bollwerk der Qualität in Zeiten des Wandels.
Ein kariertes Stück Stoff, das Generationen begleitet: Das Küchentuch ist mehr als ein Gebrauchsgegenstand. Barbara Geschwinde erzählt die Geschichten des Küchentuchs – mit Stimmen von Webern, Designerinnen, Historikern. Von Barbara Geschwinde.
Estimated reading time: 9 Minuten Viele Vertriebsteams in Deutschland haben ein Problem, das man selten offen ausspricht: Sie sind erfahren, sie sind nett – und trotzdem verkaufen sie unter Wert. Nicht, weil die Leute faul sind. Sondern weil sie nie gelernt haben, wie gutes Verkaufen wirklich funktioniert. Oder besser: Sie haben es nie sauber trainiert. Wenn du heute Vertriebstraining einkaufst oder intern aufsetzen willst, dann geht es nicht um „noch ein Seminar". Es geht um Standards. Um Übung. Um Feedback. Und um einen Transfer in den Alltag, der sichtbar wird: bessere Gespräche, bessere Pipeline, bessere Abschlussquote. Warum „erfahren & nett" im Vertrieb nicht reicht Erfahrung ist Wiederholung – nicht automatisch Verbesserung Ich sehe das ständig: Jemand ist seit zehn Jahren im Vertrieb, war auf Messen, hat tausend Telefonate geführt, kennt jedes Produktdetail. Und trotzdem laufen die Gespräche immer gleich ab: viel erzählen, wenig fragen, am Ende „Schicken Sie mal Unterlagen". Das ist nicht böse gemeint. Das ist menschlich. Das Problem: Wiederholung ohne Standard ist wie Fitnessstudio ohne Trainingsplan. Du bist oft da – aber du wirst nicht zwingend stärker. Ein Vertriebstraining, das wirkt, macht aus „viel gemacht" ein „gezielt verbessert". Ohne Feedback bleibt alles Bauchgefühl Die meisten Verkäufer bekommen Feedback zu spät oder gar nicht. Wenn der Deal verloren ist, ist es zu spät. Wenn der Deal gewonnen ist, weiß keiner, warum. Also bleibt alles im Nebel. Genau da setzt gutes Vertriebstraining an: Es macht Verhalten beobachtbar und damit trainierbar. Vertriebstraining vs. Vertriebsschulung: der praktische Unterschied Was Teams wirklich einkaufen (und was sie brauchen) Viele nennen alles „Vertriebsschulung". Häufig ist das dann Wissensvermittlung: Produkt, Markt, Argumente, vielleicht ein bisschen Einwandbehandlung. Das ist nicht falsch – aber es ist oft nicht der Engpass. Der Engpass ist fast immer Verhalten im Gespräch: Fragetechnik, aktives Zuhören, Struktur, nächste Schritte, Commitment. Das ist Vertriebstraining: üben, wiederholen, Feedback, nochmal üben. Welche Formate wann funktionieren (Inhouse/Online/Hybrid) Inhouse-Vertriebstraining: wenn du ein gemeinsames Spielsystem willst (gleiche Sprache, gleiche Standards). Online-Vertriebstraining: wenn du häufiger in kleineren Dosen üben willst (Micro-Drills, Call-Reviews). Hybrid: wenn du Kick-off + Transfer-Begleitung kombinieren willst. Das ist oft der Sweet Spot. Die 4 Kompetenzstufen im Vertrieb (und warum sie alles erklären) Ein unterschätzter Grund, warum Vertriebstraining scheitert: Viele sind in einer Stufe unterwegs, in der sie nicht mal merken, dass sie etwas nicht merken. Klingt hart? Ist aber der Alltag. 1) Unbewusste Inkompetenz „Ich mache das doch schon immer so." Hier fehlt die Einsicht, dass etwas besser gehen könnte. Typisch: Monolog statt Diagnose, Angebot statt Problemverständnis. 2) Bewusste Inkompetenz Jetzt dämmert's: „Okay, ich verliere Deals – aber ich weiß nicht genau, woran's liegt." Das ist ein guter Moment. Denn ab hier kannst du trainieren. 3) Bewusste Kompetenz Du kannst es – aber noch nicht automatisch. Du denkst aktiv mit: Fragenkatalog, Gesprächsstruktur, nächste Schritte. Das ist anstrengend, aber es funktioniert. 4) Unbewusste Kompetenz (Coach-Falle) Top-Verkäufer können oft großartig verkaufen – aber schlecht erklären, wie. „Mach's halt so wie ich" ist kein Coaching. Genau deshalb braucht ein Vertriebstraining Standards und eine gemeinsame Sprache. Der fehlende Hebel: Standards, die messbar sind Standard = beobachtbares Verhalten, nicht „Gefühl" Wenn du dein Team fragst: „Wie gut sind wir in Kundengesprächen?" bekommst du Antworten von 3 bis 9 – und alle meinen etwas anderes. Ein wirksames Vertriebstraining definiert Standards so, dass jeder dasselbe sieht. Beispiel-Standard: Gesprächsführung & Bedarf Ein klassischer Gesprächsstandard umfasst z. B. Kontaktphase, Bedarfsanalyse, Fragetechnik, aktives Zuhören, Angebotsphase, Einwandbehandlung und Abschluss. Genau solche Bausteine findest du auch in strukturierten Programmen (z. B. Bedarfsermittlung, Fragetechnik, aktives Zuhören, Einwandbehandlung, Abschluss). Das ist keine Magie – das ist Handwerk. Mini-Scorecard für Termine (10 Punkte) Agenda gesetzt (Ziel & Ablauf in 60 Sekunden)? Problem sauber verstanden (Ist-Zustand)? Impact herausgearbeitet (Warum jetzt?) Entscheiderbild klar (Wer, wie, wann)? Budget/Business Case adressiert? Fragenanteil höher als Redeanteil? Einwände geklärt statt wegargumentiert? Nächster Schritt mit Datum vereinbart? Commitment (wer macht was bis wann)? Dokumentation im CRM innerhalb von 24h? Das ist die Basis, auf der Vertriebstraining plötzlich objektiv wird. Und fair. Weil nicht mehr der Lauteste gewinnt, sondern der, der Standards erfüllt. Anleitung: So setzt du ein Vertriebstraining auf, das wirkt Diese Anleitung zeigt dir, wie du ein Vertriebstraining so aufsetzt, dass es nicht als „Event" verpufft, sondern als Routine im Alltag ankommt. 1) Ziel & Messgröße festlegen Definiere 1–2 Outcomes (z. B. höhere Gesprächsqualität, mehr qualifizierte Termine, bessere Next-Steps). Ohne Messgröße wird Vertriebstraining zur Meinungsrunde. 2) Diagnose vor Inhalt Höre 10 Calls, schaue 5 Angebote an, prüfe 20 CRM-Einträge. Finde das echte Leck: Bedarf, Einwände, Pricing, Next Steps? 3) Standards definieren Lege fest, wie „gut" aussieht (Scorecard, Leitfaden, Beispiele). Standards machen Verhalten trainierbar. 4) In Drills trainieren (nicht in Folien) Kurze Übungseinheiten: Einwand-Drill, Frage-Drill, Closing-Drill. Wiederholen. Feedback. Wiederholen. 5) Coaching-Routine einbauen Wöchentlich 1:1 (20–30 Min): Call-Review, Deal-Review, Skill-Fokus. Coaching ist der Transfer-Motor. 6) Erfolg sichtbar machen Tracke 2–3 Kennzahlen (z. B. Next-Step-Rate, SQL-Rate, Win-Rate in Zielsegmenten). Vertriebstraining muss Resultate zeigen. Wenn du nur einen Punkt mitnimmst: Vertriebstraining ist kein Termin im Kalender. Es ist eine Gewohnheit im Team. Methoden, die wirklich Transfer bringen Rollenspiel – aber richtig Rollenspiele scheitern nicht am Rollenspiel. Sie scheitern an fehlenden Standards. Wenn niemand weiß, worauf bewertet wird, bleibt es Theater. Mit Scorecard wird es Training. Call-Reviews & Shadowing Das ist Gold. Nicht zur Bloßstellung, sondern zur Lernkurve. Du nimmst 10 Minuten aus einem Call, analysierst: Wo war die Diagnose stark? Wo wurde argumentiert statt gefragt? Danach ein konkreter Drill. Das ist Vertriebstraining im echten Leben. Micro-Drills (10 Minuten) Einwand-Drill: „Zu teuer" in 5 Varianten – jeweils mit Rückfrage statt Gegenargument. Frage-Drill: 10 Diagnosefragen, die auf Outcome und Impact zielen. Next-Step-Drill: Termin endet erst, wenn Datum + Aufgabe + Commitment stehen. Hier steckt die Logik drin, die auch Forschung zu Expertentum stützt: gezielte Übung an Teilaufgaben, mit Feedback, und wiederholter Ausführung. Genau das fehlt vielen „Seminar-only"-Ansätzen. Leadgeneration & Neukundengewinnung: Skills sind der Engpass Warum Leadgeneration ohne Vertriebstraining teuer wird Leadgeneration bringt Kontakte. Punkt. Ob daraus Pipeline wird, entscheidet der Vertrieb. Wenn dein Team aber im Erstgespräch keinen Bedarf herausarbeitet und keinen nächsten Schritt führt, dann wird Leadgeneration zur teuren Beschäftigungstherapie. Neukundengewinnung braucht Prozess + Gesprächsqualität Neukundengewinnung ist nicht „mehr machen", sondern „richtig machen": Zielgruppe, Erstkontakt, Qualifizierung, Abschluss. Und genau in der Qualifizierung trennt sich Spreu vom Weizen. Ohne Vertriebstraining für Quali-Gespräche landen zu viele falsche Deals in der Pipeline – und verstopfen alles. Die Übergabe (Marketing ↔ Sales) als versteckter Hebel Wenn Marketing MQLs liefert und Sales SQLs braucht, ist die Brücke das Gespräch: Fragen, Diagnose, Priorisierung. Hier lohnt sich ein eigenes Vertriebstraining nur für Lead-Qualifizierung (erste 15 Minuten, perfekte Fragen, klare Next Steps). Erfolg messen: Kirkpatrick fürs Vertriebstraining Vier Ebenen, die dir peinliche „Hat's gefallen?"-Fragebögen ersparen 1) Reaktion: War es hilfreich? 2) Lernen: Können sie die Skill-Bausteine? 3) Verhalten: Tun sie's im Alltag (Calls, Termine, CRM)? 4) Ergebnisse: Hat sich Pipeline/Win-Rate/Marge verändert? KPI-Set (einfach starten) Next-Step-Rate nach Erstgespräch SQL-Rate (Quali → echte Chance) Win-Rate in Zielsegmenten Sales Cycle (Zeit bis Abschluss) Discount-Rate (Preisdisziplin) Wichtig: Miss wenig, aber konsequent. Dann wird Vertriebstraining vom „nice to have" zum Wachstumshebel. Quick Takeaways Vertriebstraining ist Verhaltens-Training, nicht Wissens-Sammlung. Erfahrung ohne Feedback ist nur Wiederholung. Standards machen Leistung messbar – und Training fair. Micro-Drills + Call-Reviews schlagen „Tagesseminar" fast immer. Leadgeneration scheitert selten am Marketing – oft an Quali-Skills. Ohne Messung kein Momentum: nutze einfache KPIs. Fazit: Dein nächstes Vertriebstraining entscheidet sich im Alltag Wenn du willst, dass Vertriebstraining wirklich Umsatz bewegt, dann hör auf, Events zu kaufen. Bau ein System: Diagnose, Standards, Drills, Coaching, Messung. Dann entsteht echte Kompetenz – und zwar teamweit, nicht nur bei den Naturtalenten. Und ja: Nett sein ist gut. Aber im B2B-Vertrieb gewinnt nicht „nett". Es gewinnt Klarheit. Führung im Gespräch. Und die Fähigkeit, Entscheidungen zu ermöglichen. Genau das trainieren wir.
Christoph Chorherr eröffnet eine Serie zur „Zukunft der Demokratie“ und spricht mit Judith Kohlenberger, Kurt Guwak und Laurenz Ennser-Jedenastik über die Thesen ihres gemeinsamen Buchs „Demokratie sucht Zukunft – Wie Parteien neu gedacht werden müssen“. Die Gäste schildern, warum Parteien im Vergleich zu Unternehmen strukturell innovationsarm, innerlich verknöchert und stark von Kontrollbedürfnis, Risikoaversion und kurzfristiger Wahllogik geprägt sind. Laurenz Ennser-Jedenastik erklärt mit Verweis auf das „eherne Gesetz der Oligarchie“, wie sich in Parteien funktionale Eliten und mächtige Vetospieler – von Landeshauptleuten bis Bürgermeistern – herausbilden, die Reformen und Zentralisierungsvorschläge blockieren. Judith Kohlenberger beschreibt eine polarisierte Öffentlichkeit, Veränderungserschöpfung und Vertrauensverlust in staatliche Handlungsfähigkeit, während zugleich viele Menschen weiterhin politisch interessiert, aber von Parteipolitik abgestoßen sind. Am Beispiel Migration zeigt sie, wie symbolpolitische Maßnahmen (Asyl-Auslagerung, Scharia-Verbot) echte Zukunftsthemen wie demografischen Wandel und qualifizierte Zuwanderung verdrängen und wissenschaftliche Expertise meist nur für Wahlkampf-Framings abgefragt wird. Im Gespräch über Brexit, Orban, Erdogan, Trump, China und neue rechte Bewegungen diskutieren die vier, warum Demokratien ineffizient wirken, autoritäre Systeme scheinbar „liefern“ – und dennoch nur die liberale Demokratie Menschenrechte, individuelle Freiheit und Machtbegrenzung garantieren kann. Die Runde arbeitet heraus, wie Hyper-Individualisierung, soziale Medien, Boulevardlogik und alternative Medien-Ökosysteme Parteien zusätzlich unter Druck setzen, Politiker:innen zu permanent defensiver Kommunikation zwingen und geteilte Öffentlichkeit erodieren lassen. Am Ende skizzieren die Autor:innen Reformideen: Parteien sollen sich öffnen, echte inhaltliche Beteiligungsräume jenseits von Mitgliedschaft schaffen, Zukunftsbilder und kollektive Ziele stärker in den Mittelpunkt stellen und gemeinsam mit einer aktiven Zivilgesellschaft neue, konfliktfähige und dennoch entscheidungsstarke Formen demokratischer Politik entwickeln.Links zur Folge:Buch "Demokratie sucht Zukunft" (Goldegg-Verlag)Buch "Ungleich vereint" (Suhrkamp-Verlag)Ganz offen gesagt SPEZIAL Über das politische Handwerk - mit Laurenz Ennser-Jedenastik und Christoph Chorherr vom 21.03.2025Initiative "mehrGRIPS""Ehernes Prinzip der Oligarchie" (Wikipedia) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In dieser Folge geht es um Ziele und Planung für dein Podcastjahr 2026. Ich teile, welche Ziele ich mir mit meinem Podcast gesetzt habe – und warum es völlig in Ordnung ist, mehrere Ziele gleichzeitig zu verfolgen, solange sie sich nicht widersprechen. Außerdem spreche ich darüber, warum klassische Redaktionspläne für mich nicht funktionieren und wie flexible Contentplanung hilft, verlässlich zu veröffentlichen, ohne sich selbst unter Druck zu setzen. Du erfährst, wie du dein Podcastjahr strukturierst, Fokus behältst und trotzdem offen bleibst für neue Ideen – damit dein Podcast nicht nur läuft, sondern sich auch gut anfühlt.
Reporterin Heike Mayer hat ihren Badezimmerschrank ausgeräumt und hat zu diesem Termin bei Erika Rieck und Jutta Marbach alles mitgenommen, was man so braucht, für die neue Frisur. Kämme, Sprühflasche, Fön, Scheren und Glätteisen - denn sie will die zwei ehemaligen Friseurinnen dazu bewegen, ihr die Haare zu schneiden. Die wehren sich nach Kräften, ist doch Heike Mayer für sie das "Engelchen", dessen zauberhafte Erscheinung sie gar nicht ändern wollen. Im Disput, ob nun abgeschnitten wird, oder nicht, kommen die besten Anekdoten aus einem langen Arbeitsleben zu Tage und auch das eine oder andere Geständnis.
Storytelling, Serienstruktur & Emotionen: Ein Blick hinter die Kulissen von “Omas Geheimnis” Wie wird aus einer spontanen Podcast-Idee eine komplette Hörbuch-Serie? Ich erzähle dir, wie ich gemeinsam mit Serienprofi Franziska Fuchs („GZSZ“, „Verbotene Liebe“) meinen ersten fiktionalen Weihnachtsmehrteiler entwickelt habe – von der ersten Idee über das Plotten bis zum finalen Kapitel. Was braucht eine gute Geschichte? Wie entstehen Figuren mit Tiefe? Und was macht einen echten Cliffhanger aus? Hör rein in ein inspirierendes Gespräch über Storytelling, Mut und das Handwerk des Schreibens.
In unserem Gespräch sprechen wir über pflanzliche Ernährung, Sojaanbau, ethische Überlegungen, Vielfalt und Biodiversität sowie regionales Handwerk.Wir sprechen über Offenheit, einen Wandel der Sichtweise und geben Tipps dazu.Peter plant, sein Wissen in Form von Workshops insbesondere für Schulen weiterzugeben.Während des gesamten Gesprächs ist seine ansteckende Begeisterung spürbar.https://www.hoftofu.at/