Commune and town in Kayes Region, Mali
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Lahkunud on Ahti Bachblum (08.05.1976 – 11.05.2026) Diakon, organist, helilooja ja õpetaja Ahti Bachblum oli seotud paljude kooride ja ansamblitega.
Diakon und Bienenexperte Markus Munzinger erklärt das Wunder der Bienen. (Autor: Tanja Rinsland)
Diakon und Bienenexperte Markus Munzinger erklärt das Wunder der Bienen. (Autor: Tanja Rinsland)
Diakon und Bienenexperte Markus Munzinger erklärt das Wunder der Bienen. (Autor: Tanja Rinsland)
Diakon und Bienenexperte Markus Munzinger erklärt das Wunder der Bienen. (Autor: Tanja Rinsland)
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht ein letztes Mal Kai Witzel über sein Engagement für den Lebensschutz: "Es geht um Anfang und Ende des Lebens – ohne Verurteilung, aber mit klarer Haltung." Als Diakon predigt er dazu – "mit medizinischer und theologischer Perspektive". "Meine Familie sitzt nicht immer in der Bank", lacht er, "aber gemeinsam Gottesdienst feiern ist wichtig!"Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium sagt Jesus: "Wer mich sieht, sieht den Vater." Kai Witzel erklärt: "Seine Werke – Heilungen, Vergebung – sind Beweise." "Bittet in meinem Namen" heißt: "Reflektiert: Würde Jesus das auch wollen?"Warum Glauben und Werke zusammengehören, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philíppus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philíppus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist?Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke!Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bitten werdet, werde ich es tun. (Joh 14,7-14)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Podcast "Blick in die Bibel" verrät Kai Witzel heute, wie er den 1. Mai verbringt: "Familie, Radtour mit dem Enkel – und keine OP!" Zur Predigtvorbereitung nutzt er KI – "aber nur als Werkzeug, nicht als Geist". "Eine KI-Predigt hört man raus", betont er.Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium sagt Jesus: "Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen." Kai Witzel deutet die Aussage so: "Kein begrenztes 'Himmelreich', sondern persönliche Zugehörigkeit – wie ein Wohlfühlort." "Ich bin der Weg" bedeutet: "Vertrau Gott, dann trägt er deine Last."Warum Jesu Angebot mehr ist als Alltagstrott, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh 14,1-6)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Kai Witzel heute über "Halbgötter in Weiß": "Chirurgen gelten oft als unfehlbar – doch Demut ist wichtiger." Frauen in der Chirurgie hätten "das patriarchale Denken aufgebrochen".Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium wäscht Jesus den Jüngern die Füße und warnt: "Der Sklave ist nicht größer als sein Herr." Kai Witzel deutet: "Judas stellte sich über Jesus – wie heute viele, die Macht über andere suchen." Doch "wahre Führung zeigt sich im Dienen". Jesus sagt: "Wer mich aufnimmt, nimmt Gott auf." Das gelingt "im Glauben, in den Sakramenten – und indem wir Gott im Nächsten erkennen".Warum Demut den Unterschied macht, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:Nachdem Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte, sprach er zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat. Wenn ihr das wisst – selig seid ihr, wenn ihr danach handelt.Ich sage das nicht von euch allen. Ich weiß wohl, welche ich erwählt habe, aber das Schriftwort muss sich erfüllen: Der mein Brot isst, hat seine Ferse gegen mich erhoben. Ich sage es euch schon jetzt, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt: Ich bin es.Amen, amen, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, den ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. (Joh 13,16-20)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Kai Witzel heute, wie er zum Diakonat fand: "Mein Pfarrer fragte mich – und meine Frau sagte: 'Endlich machst du mal was Vernünftiges!'" Als Arzt und Diakon verbindet er "Heilung des Körpers und der Seele".Im Bibeltext aus dem Matthäusevangelium preist Jesus den Vater: "Du hast es den Unmündigen offenbart, nicht den Weisen." Kai Witzel erklärt: "Gott zeigt sich denen, die mit kindlichem Vertrauen offen sind – nicht denen, die alles intellektuell durchdringen wollen." Jesus lädt ein: "Kommt zu mir, ich will euch erquicken." "Sein 'Joch' ist kein Druck, sondern ein Weg zur inneren Ruhe", so Witzel.Warum Demut und Vertrauen den Glauben lebendig machen, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. (Mt 11,25-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Kai Witzel heute, wie er vom Rettungssanitäter zum Chirurgen und Diakon wurde: "Heilung bedeutet mehr als Reparatur – es geht um Zuwendung und Fürsorge." Sein Studium der Gesundheitswissenschaften zeigt: "Wissen weitergeben ist Verantwortung. Ich will, dass meine Studenten später gut für mich sorgen können."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium fordern die Juden von Jesus: "Sag offen, ob du der Messias bist!" Er antwortet: "Meine Werke zeugen für mich – doch ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört." Die Aussage "Ich und der Vater sind eins" erklärt Kai Witzel so: "Jesus offenbart Gott selbst. Wer ihm vertraut, ist in Gottes Hand."Warum Jesus Antwort bis heute herausfordert, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In Jerusalem fand das Tempelweihfest statt. Es war Winter und Jesus ging im Tempel in der Halle Sálomos auf und ab. Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange hältst du uns noch hin? Wenn du der Christus bist, sag es uns offen! Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht.Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins. (Joh 10,22-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Podcast "Blick in die Bibel" stellt sich Dr. Dr. Kai Witzel vor – Chirurg, Klinikgründer und Diakon. "Als Arzt erlebe ich, wie Medien unser Bild von Heilung prägen", erklärt er. "In meiner Klinik geht es um minimalinvasive Eingriffe – und um Demut."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium sagt Jesus: "Ich bin der gute Hirt." Kai Witzel deutet: "Er beansprucht, der verheißene Messias zu sein – und zeigt eine tiefe Beziehung zu uns: 'Ich kenne die Meinen.'" Der "bezahlte Knecht" flieht vor dem Wolf, "doch Jesus stellt sich dem Bösen – bis zum Kreuz". "Kirchliche Mitarbeiter sind nicht gemeint", betont Witzel, "sondern eine Haltung: Wer nur für Lohn arbeitet, ohne sich zu identifizieren, verfehlt den Auftrag."Warum Jesu Hingabe uns heute noch herausfordert, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus: Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es von mir aus hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen. (Joh 10,11-18)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
GlückspilzDiakon Bernd Siemes, Universitätsspital ZürichEin Mann im Spital, 82 Jahre alt, mit gebrochenem Bein – und doch sagt er: „Ich bin ein Glückspilz.“ Ein Satz, der zuerst irritiert. Doch dann wird klar: Gerade durch den Unfall wurde eine lebensbedrohliche Herzerkrankung entdeckt und rechtzeitig behandelt. Was wie Pech aussah, wurde zum Glück. Diese Haltung ist mehr als Optimismus – sie ist Weisheit. Nicht alles im Leben läuft rund. Und doch kann sich in schweren Momenten etwas Gutes zeigen, das wir zuerst nicht sehen. Vielleicht liegt darin eine Einladung: den Blick zu weiten und auch im Schwierigen nach Spuren von Glück zu suchen. Wer so lebt, strahlt etwas aus – und wird selbst für andere zur Ermutigung.Wenn dich „Wort zum Tag“ stärkt, unterstütze diese Arbeit:???? https://wortzumtag.ch/unterstuetzenGlück, Weisheit, Vertrauen, Hoffnung, Perspektive, Dankbarkeit, Leben#glück #hoffnung #vertrauen #dankbarkeit #leben #ermutigung #weisheit #zuversicht #perspektive #wortzumtag
Glaube und VernunftDiakon Bernd Siemes, Universitätsspital Zürich„Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott.“ Ein Gedanke von Werner Heisenberg – und eine Einladung zum Weiterdenken. Glaube und Vernunft stehen nicht im Widerspruch, sondern können sich ergänzen. Wer fragt, hinterfragt und sucht, verliert vielleicht einfache Antworten – gewinnt aber oft eine tiefere Sicht. Auch im Glauben geht es nicht um blosse Theorie, sondern um gelebte Wahrheit. Vertrauen, das wächst. Vielleicht ist Glaube weniger ein Wissen als ein Sich-Einlassen – ein Herz, das sich öffnet. Wie zwei Flügel tragen uns Vernunft und Glaube durchs Leben. Und wer beides zulässt, entdeckt vielleicht genau dort, wo Fragen offen bleiben, eine neue Tiefe – und einen Gott, der nicht verschwindet, sondern gerade dort zu finden ist.Spendenaufruf:Wenn dich „Wort zum Tag“ zum Nachdenken anregt, unterstütze diese Arbeit:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenGlaube, Vernunft, Vertrauen, Wissenschaft, Wahrheit, Erkenntnis, Spiritualität#glaube #vertrauen #wissenschaft #vernunft #hoffnung #leben #ermutigung #spiritualität #denken #wortzumtag
Im Podcast "Blick in die Bibel" sprechen Diakon Thorsten Giertz aus dem Erzbistum Köln und Moderator Mathias Peter zunächst über den Alltag von Giertz zwischen Job, Aufgaben als Diakon und Familie: Auch am Wochenende ist er oft im Einsatz, doch die Zeit mit seiner Familie ist ihm besonders wichtig. Danach geht es im Evangelium vom Tag um das Wunder der Brotvermehrung, das Jesus wirkt. Giertz sagt: Das Wunder ist für ihn nicht nur ein Symbol. Wichtig ist vor allem der Junge, der seine wenigen Brote und Fische teilt. Daraus wird für ihn klar: Wenn wir geben, was wir haben, kann daraus viel wachsen. Die Botschaft für heute: Veränderung ist möglich – auch bei uns selbst. Eine Folge, die zum Nachdenken anregt und neugierig macht!Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele! Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teile an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein. (Joh 6,1-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
In der Donnerstags-Folge vom „Blick in die Bibel“ erzählt Diakon Thorsten Giertz, wie ihn Priester in seiner Jugend geprägt haben und er zuerst selbst Priester werden wollte. Stattdessen wurde er Lehrer und sogar Schulleiter, bevor er den mutigen Schritt wagte, alles aufzugeben und als Diakon ins Erzbistum Köln zurückzukehren. Im Evangelium vom Tag geht es um „oben“ und „unten“ – für Giertz steht das für Gottes andere Maßstäbe: Nicht Macht und Erfolg zählen, sondern Liebe und Beziehung. Glauben heißt für ihn, Jesu Botschaft nicht nur zu kennen, sondern im Alltag zu leben und anderen mit offenen Augen zu begegnen. Wer sich darauf einlässt, kann echtes Leben erfahren – hier und jetzt. Eine Folge, die zeigt, wie Glaube ganz praktisch werden kann und neugierig macht, tiefer einzusteigen.Aus dem Johannesevangelium: Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen. Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an. Wer sein Zeugnis annimmt, hat besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist. Denn der, den Gott gesandt hat, spricht die Worte Gottes; denn ohne Maß gibt er den Geist. Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm. (Joh 3,31-36)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Zu Beginn der Folge von "Blick in die Bibel" am Montag erzählt Diakon Thorsten Giertz von seiner beruflichen Tätigkeit im Erzbistum Köln: Er hilft dabei, die Veränderungen auf der Pfarreiebene zu gestalten. Als ständiger Diakon hat er zusätzliche seelsorgliche und liturgische Aufgaben. Die Bibel ist für ihn tägliche Orientierung und gibt ihm Halt. Im Johnnesevangelium begegnet an dieem Montag Jesus Nikodemus, der ehrlich nach Antworten sucht. Jesus spricht davon, neu geboren zu werden – nicht körperlich, sondern innerlich durch Gottes Geist. Giertz erklärt: Wer sich auf Jesus einlässt, kann sich im Denken und Handeln verändern. Ein Impuls, der zeigt, wie viel Bewegung im Glauben steckt – und Lust macht, tiefer reinzuhören.Aus dem Johannesevangelium:Es war da einer von den Pharisäern namens Nikodémus, ein führender Mann unter den Juden. Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist. Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von oben geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodémus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Kann er etwa in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und noch einmal geboren werden? Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus dem Wasser und dem Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. (Joh 3,1-8)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
In Hoffnung lebenDiakon Bernd Siemes, Universitätsspital ZürichWie kann man vertrauen, wenn das Leben erschüttert wird? Wenn ein geliebter Mensch plötzlich stirbt und nichts mehr sicher scheint? In solchen Momenten reicht Wissen nicht aus – und oft fehlt auch der Glaube. Selbst die Jünger Jesu hatten Mühe zu vertrauen. Thomas wollte Gewissheit, wollte sehen und berühren. Und doch spricht Jesus von einem anderen Weg: zu glauben, ohne zu sehen. Vertrauen bedeutet nicht, alles zu wissen. Es heisst, zu hoffen – trotz Schmerz, trotz Zweifel. Es heisst, daran festzuhalten, dass Liebe bleibt. Dass die Verbundenheit stärker ist als der Tod. Vielleicht ist genau das der Glaube: nicht Gewissheit, sondern eine leise Hoffnung, die trägt – und die wir miteinander teilen und stärken dürfen.Wenn dich „Wort zum Tag“ begleitet und stärkt, hilf mit, diese Hoffnung weiterzugeben:???? https://wortzumtag.ch/unterstuetzenVertrauen, Hoffnung, Tod, Trauer, Glaube, Liebe, Verbundenheit#hoffnung #glaube #vertrauen #trauer #liebe #leben #ermutigung #zuversicht #ostern #wortzumtag
Wort zum Tag - Diakon Bernd Siemes, Universitätsspital Zürich
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Seelsorge Universitätsspital Zürich, ZH
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Leitender Seelsorger Universitätsspital Zürich, ZH
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Leitender Seelsorger Universitätsspital Zürich
Was bedeutet die Fastenzeit wirklich – und warum scheitert Umkehr so oft?Diese Folge zeigt überraschend: Bekehrung beginnt nicht bei unserem Tun, sondern bei Gottesbefreiendem Handeln. Denn: Umkehr ist keine religiöse Leistung, sondern Antwort auf Gottesbefreiendes Handeln.Viele verbinden die Fastenzeit mit Verzicht, Disziplin und persönlicher Leistung. Doch das Evangelium zeichnet ein anderes Bild – eines, das entlastet und zugleich herausfordert.In dieser Auftaktfolge zur Fastenzeit spricht Diakon Clemens Reithofer über ein oft missverstandenes biblisches Gleichnis: den starken Mann und den Stärkeren, der einbricht. Überraschend klar wird: Jesus Christus selbst ist dieser „Stärkere“ – nicht um zu zerstören, sondern um zu befreien.Gemeinsam entdecken wir die tiefen Verbindungen zwischen Evangelium, Exodus und dem Reich Gottes. Es geht um die wahre Bedeutung christlicher Umkehr, um Loslassen, um Befreiung aus falschen Sicherheiten und um eine Liebe, die allem menschlichen Bemühen vorausgeht. Diese Folge macht deutlich: Bekehrung beginnt nicht bei uns, sondern bei Gott, der sucht, liebt und aufrichtet.Diese Episode lädt ein, die Fastenzeit neu zu leben – nicht als Selbstoptimierung, sondern als Zeit der Befreiung. Als geistlichen Weg, auf dem Gott in unser Leben einbricht, um uns frei zu machen für ihn.
Kva skjer når seks gamle, i ordets rette forstand, menn med diakonutdanning frå 1980-talet på Diakonhjemmet, set seg ned for å reflektere over kva for verdiar dei fekk med seg den gongen? Bakgrunnen for samlinga var at ein god kamerat Jan Gustav Hollund, kull januar 1982 ved Diakonhjemmet nett gjekk bort (1959-2026) og denne episoden av Diakonalganger til til eigna han som takk for kameratskapen, og eit ord for diakoni,Møt Øyvind Dåsvatn, ArnfinnRodal, Erling Jacobsen, Asbjørn Finnbak og Bård Kalstad.
Diakon Em Jakobsson besöker Narkopodden i ett samtal om droger, diakoni och hemlängtan. Hur hänger moralisk kompass ihop med medias ansvar och varför vurmar vissa psykologer för psykedelika? Det och en del annat diskuterar Em och Jessica i Narkopooden avsnitt 120. Välkommen att lyssna! Tack till dig som lyssnar och delar våra avsnitt! Stöd gärna Narkopodden genom att swisha oss på 123 532 09 57 Programledare: Jessica Vikberg narkopodden@rns.seSpeakerröst: Ulf ElfvingVinjettmusik: Magnus Rosén @magnusrosenofficialKlipp & mix: Tjarls Metzmaa, Styrelsepost.se
In dieser Episode spricht der ehemalige Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen und heutiger katholischer Diakon Rupert Kubon darüber, wie er versucht, ein "spirituelles Zuhause für die Sehnsüchtigen" zu schaffen.
Kapitelsmesse aus dem Kölner Dom am Donnerstag der zweiten Woche im Jahreskreis, Nichtgebotener Gedenktag Heiliger Vinzenz, Diakon, Märtyrer in Spanien; Zelebrant: Domkapitular Christoph Ohly.
Ref.: Jonas Reißmann, Seminarist, Eichstätt Ehelos und gehorsam leben, für den Rest seines Lebens. Das verspricht Jonas Reißmann, wenn er am 28. Juni in der Eichstätter Schutzengelkirche zum Diakon geweiht wird. Jonas ist 27 Jahre alt und möchte katholischer Priester werden. Über den Weg, der ihn zu dieser Lebensentscheidung geführt hat, und über das, was bei seiner Diakonenweihe passiert, spricht Jonas Reißmann heute im Kurs 0 bei radio horeb.
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Seelsorge Universitätsspital Zürich, ZH
Wolfgang Bosbach, Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach feiern Weihnachten mit:Willibert Pauels, katholischer Diakon und BüttenrednerMachen Sie mit bei unserem Weihnachtsgewinnspiel auf Instagram und Facebook.Die erste Folge im neuen Jahr hören Sie am 09.01.2026.Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIADreimal freie Meinung. Der Debatten Podcast. Antworten auf die drei wichtigsten Fragen der Woche aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Vermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIA. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Seit Mai 2024 leitet Diakon Marco Folchnandt die Deutsche Seemannsmission in Lübeck. Gemeinsam mit 15 Ehrenamtlichen kümmert er sich um die Seeleute, die in Lübeck ankommen. Sein Team geht an Bord oder heißt die Gäste im Seemannsclub an Lehmannkai willkommen. “Wir sind die einzigen Menschen, die in einem Hafen an Bord kommen, die nichts von den Seeleuten wollen”, so beschreibt Folchnandt seine Arbeit. Und da kann das Besorgen einer SIM-Karte für den Kontakt in die Heimat schon Seelsorge sein. Im Podcast berichtet Folchnandt, der früher lange Zeit als Jugenddiakon gearbeitet hat, von seinem Weg zur Seemannsmission - hin zu dem Job, “den ich schon immer machen wollte.” Gemeinsam mit seinem Team unterstützt Folchnandt bei kleinen Besorgungen an Land, organisiert Dinge des täglichen Bedarfs oder hört einfach mal zu. Mit “Hello, my friend!” begrüßt Marco Folchnandt die Seeleute und möchte ihnen damit auf Augenhöhe begegnen. An Bord herrschen häufig starke Hierarchien. Die Monate auf See sind monoton und von Arbeit und Pflichten geprägt. Der Kontakt mit den Menschen von der Seemannsmission sorgt dabei für Abwechslung und viele fröhliche Momente. Warum der Billardtisch im Seemannsclub das Große Highlight für die Gäste ist? Auch davon erzählt Folnandt im Gespräch mit Redakteurin Annkathrin Bornholdt. Wie sieht für ihn die Zukunft der Kirche aus? Gemeinschaft und die Zuwendung zum Menschen sieht Folchnandt als die großen Schätze und zugleich Aufgaben von Kirche. Er wünscht sich weniger Egoismus in den eigenen Reihen . Weiterführende Links: Deutsche Seemannsmission Lübeck: https://www.seemannsmission-luebeck.de/ Zukunftsziele Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg: https://www.kirche-ll.de/aktuelles/nachrichten/details/meilenstein-fuer-den-kirchenkreis-synode-beschliesst-30-ziele-fuer-die-zukunft.html
Súhrn diania v kresťanskom svete od vedúceho redaktora Sveta kresťanstva Pavla Rábaru. V aktuálnom súhrne sa dozviete: k akým záverom dospela pápežská komisia na skúmanie otázky diakonátu pre ženy, ako to hodnotí vatikanista a prečo robí venezuelská vláda zle miestnemu kardinálovi.
Wolfgang Bosbach, Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach feiern Weihnachten mit:Matthias Maurer, Astronaut und Buchautor „Cosmic Kiss“Pinar Atalay, Journalistin und ntv-TalkerinFlorian Schroeder, Kabarettist, Moderator und Buchautor „Happy End“Willibert Pauels, katholischer Diakon und BüttenrednerMachen Sie mit bei unserem Weihnachtsgewinnspiel auf Instagram und Facebook.Die erste Folge im neuen Jahr hören Sie am 09.01.2026.Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIADreimal freie Meinung. Der Debatten Podcast. Antworten auf die drei wichtigsten Fragen der Woche aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Vermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIA. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Predigt anlässlich der Weihe von Matthias Eder zum Diakon am Nikolaustag in Altötting
Predigt vom 30.11.2025 Diakon Matthias Stempfle Bibeltext: Sacharja 9, 9-10 Link zur Predigt: https://1aj5r4k.podcaster.de/predigt/media/20251130.mp3
Er kommt aus keiner Bilderbuchfamilie - vielleicht, sagt Peter Barbian, wollte er deshalb Erzieher werden. Der Beginn einer Karriere, die Stationen: über Chile und Tansania nach Rummelsberg, wo er die Bruderschaft leitet.
Predigt anlässlich der Zulassung zum Lektorat und Akolythat von Korbinian Zelger und Sebastian Albert auf dem Weg zum Ständigen Diakon
Wilhelm Frede aus Kleve widersetzte sich dem Nationalsozialismus und half verfolgten jüdischen Mitmenschen. Dafür wurde er getötet. Heute setzen sich viele dafür ein, dass er seliggesprochen wird. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erzählt Diakon Michael Rübo vom „Wilhelm-Frede-Kreis“ in Kleve, wer Wilhelm Frede war – und warum sein Beispiel heute aktueller ist denn je. Pater Alfred Bell gibt ein Update zum Seligsprechungsverfahren. Folge direkt herunterladen
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Seelsorge Universitätsspital Zürich, ZH
Podjetniki, skavti in diakon Luka so bili gostje tokratne oddaje. V Novem mestu je namreč potekal svetoletni shod podjetnikov, Luka Anžiča je v Ihanu ljubljanski nadškof Stanislav Zore posvetil v diakona, skavti pa so v Festivalni dvorani praznovali 35 letnico. Prisluhnili smo tudi povzetku okrogle mize pri jezuitih, na kateri so sogovorniki razmišljali o verovanju mladih in mislim celjskega škofa Maksimilijana Matjaža na maši zadušnici za pokojnega duhovnika Vlada Leskovarja.
Podjetniki, skavti in diakon Luka so bili gostje tokratne oddaje. V Novem mestu je namreč potekal svetoletni shod podjetnikov, Luka Anžiča je v Ihanu ljubljanski nadškof Stanislav Zore posvetil v diakona, skavti pa so v Festivalni dvorani praznovali 35 letnico. Prisluhnili smo tudi povzetku okrogle mize pri jezuitih, na kateri so sogovorniki razmišljali o verovanju mladih in mislim celjskega škofa Maksimilijana Matjaža na maši zadušnici za pokojnega duhovnika Vlada Leskovarja.
In dieser Episode sprechen Niels Materne aus Ulm und Kilian Schadt aus Rottenbug über die Aufgaben des Ständigen Diakonats und über die Geschichte des Diakonenamts.
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Seelsorge Universitätsspital Zürich, ZH
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Seelsorge Universitätsspital Zürich, ZH
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Seelsorge Universitätsspital Zürich, ZH
Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Universitätsspital Zürich, ZH
Roth, Andreas www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Gernot Wüst wurde in einem Gottesdienst in den Polizeidienst eingeführt. Denn der Diakon ist Polizeiseelsorger.
Diakon, Priester, Bischof – in diesen drei Weihestufen entfaltet sich das Sakrament der Weihe (Ordo). Der priesterliche Dienst ist untrennbar mit dem Glauben der Kirche und den Sakramenten verbunden. Doch nicht der Priester selbst handelt aus eigener Macht, sondern als Vertreter Christi. Es ist Jesus, der in den Sakramenten wirkt. Das Priestertum hat seinen Ursprung in der Heiligen Schrift. Im Alten Bund waren die Söhne Aarons und der Stamm der Leviten zum priesterlichen Dienst im Tempel berufen. Der Hohepriester trat einmal im Jahr ins Allerheiligste ein, um für das Volk Sühne zu erwirken und Gottes Vergebung zu erbitten. Mit Jesus Christus und seiner Selbsthingabe wurde ein neuer Bund geschlossen: Er ist der Bräutigam, der sein Volk an sich zieht und es als seine Braut mit sich versöhnt. Sein Opfer am Kreuz ist das endgültige Opfer. Beim letzten Abendmahl vor seinem Tod reichte Jesus seinen Jüngern Brot und Wein und gab ihnen den Auftrag, dies zu seinem Gedächtnis immer wieder zu vergegenwärtigen. Dafür versammelte er die Zwölf um sich und nannte sie Apostel. Er bestimmte sie zu Priestern, die in seinem Namen handeln sollten. Er nahm sie in seine Nähe und gab ihnen Anteil an seinem priesterlichen Dienst, sodass sie fortan seine Gegenwart in der Eucharistie vergegenwärtigen konnten. Sie werden von dort an geweiht durch Handauflegung und Gebet von den Nachfolgern der Apostel – bis heute. Dass meint die „apostolischen Sukzession“: Der priesterliche Dienst wird durch eine ununterbrochene Kette von Handauflegungen der Apostel bis heute weitergegeben. Nur ein Priester, der diese Weihe empfangen hat, kann die Eucharistie feiern und andere Sakramente spenden. Dies unterscheidet das "Priestertum des Dienstes" vom "gemeinsamen Priestertum" aller Gläubigen, die durch Taufe und Firmung Anteil am Priestertum Christi haben, aber nicht die gleichen Funktionen wie der geweihte Priester übernehmen können. Der Priester feiert die Eucharistie und spendet die weiteren Sakramente wie das Sakrament der Versöhnung. Im gemeinsamen Priestertum übernehmen alle die Rolle der Vermittler: Sie bringen Menschen mit Gott in Verbindung, sodass jeder Mensch den Weg zu Gott durch irdische Wirklichkeit vermittelt findet. Jeder getaufte und gefirmte Mensch hat Anteil an dieser Vermittlungsfunktion. Denn auch deine Berufung als Getaufter ist es, anderen zu helfen, in die Verbindung mit Gott zu finden. Handeln Priester immer in persona Christi? Und wie steht es mit der Weihe für Frauen? Antworten auf diese Fragen findet ihr im neuen Podcast über die Priesterweihe!
Zwei Menschen und ein Bund – das Sakrament der Ehe. So scheint die Eheschließung auf den ersten Blick. Doch bei genauerem Hinsehen offenbart sie Tiefe und Komplexität. Anders als die anderen Sakramente hat sie bereits eine natürliche Entsprechung: die sogenannte Naturehe. Die gesamte Heilige Schrift erzählt das Verhältnis Gottes zu seiner Schöpfung und zu seinem Volk. Dabei ist Gott der Bräutigam, das Volk Gottes oder die ganze Schöpfung ist die Braut, Christus ist der Bräutigam und die Kirche ist die Braut. Paulus wird später sagen: „Dieses Geheimnis von Mann und Frau beziehe ich auf Christus und seine Kirche.“ In der katholischen Lehre ist die Ehe weit mehr als nur ein Vertrag – sie ist ein Sakrament, ein unauflöslicher Bund. Ein Mann und eine Frau versprechen sich einander in guten wie in schlechten Zeiten. Es bedarf jedoch des Willens, ein Leben lang zusammenzubleiben, damit das Sakrament gültig zustande kommt: der Wille zur Ehe, zur Ganzhingabe, zur Einheit und zur Offenheit für Nachkommenschaft. Das Verständnis der katholischen Kirche weist zudem ein wichtiges Moment auf: Die Eheleute spenden sich gegenseitig das Sakrament. Es ist nicht der Priester oder Diakon, der das Sakrament spendet, sondern die Eheleute spenden sich das Sakrament durch ihr Ja-Wort. Die Ehe ist eine der besten Liebesschulen, denn eine glückliche und erfüllte Ehe geschieht nicht von selbst – sie erfordert Hingabe, Geduld und das Bewusstsein, dass es sich um ein lebenslanges Versprechen handelt. Daher ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Besonders das gemeinsame Gebet kann die Beziehung stärken und den Ehepartnern helfen, sich immer wieder neu auf Gott auszurichten und in der Beziehung zu ihm und damit zueinander zu wachsen. Auch die Sexualität spielt eine wesentliche Rolle in der Ehe. Sie ist Ausdruck der Liebe und der Ganzbezogenheit auf den Ehepartner: mit Leib und Seele, mit Verstand und Gefühl, mit der Freude, die darin liegt, und der Offenheit für Nachkommenschaft. Über den Bund, die Eheschließung und die Ehe in ihrer Ganzheit spricht Bischof Stefan Oster im neuen Podcast in der Reihe über die Sakramente hier auf dem Kanal! Der Podcast auch als Video erhältlich.
Kapitelsmesse aus dem Kölner Dom am Fest Heiliger Laurentius, Diakon, Märtyrer in Rom. Zelebrant: Domkapitular Heinz-Peter Teller.