POPULARITY
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Jena wirkt erstmal unscheinbar. Eine oft funktionlae Architektur, ein riesiger Turm aus DDR-Zeiten, der schon von der Autobahn grüßt, und eine Stadt, in der viele vielleicht nur einen Kaffee trinken… Jochen ist geblieben. Und war begeistert.Er fährt auf den JenTower und sieht plötzlich, dass diese Stadt mitten im Grünen liegt. Umringt von Hügeln, durchflossen von der Saale. Er landet in einem verwilderten Garten direkt neben Schillers Gartenhaus, wo Schiller einst den Wallenstein schrieb und Goethe regelmäßig vorbeikam. Er sitzt in einem der ältesten Großraum-Planetarien der Welt, das 2026 hundert Jahre alt wird und gerade komplett neu eröffnet hat. Und er hört morgens eine junge Band durch die Fußgängerzone singen und spürt, wie sich ein warmer Schleier über die ganze Stadt legt.Rundherum ist die Natur sofort da. Die Leuchtenburg mit ihrem Steg der Wünsche hoch über dem Tal. Und in Bad Sulza ein Thermalbad, in dem du unter Wasser Musik hörst, erdacht nach dem Gesang von Walen in Kanada.Kommt mit nach Jena. Die Stadt der kurzen Wege, die euch mit dem zweiten Blick kriegt. Und wer Teil eins verpasst hat: Saale-Unstrut und die Himmelsscheibe warten schon im Feed.—
Rosbach, Jens www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Marta Fraenkel macht vor 100 Jahren Public Health zum Thema für Millionen. Dann zerstören die Nazis ihre Arbeit. Spüren wir die Folgen dieses Bruchs bis heute? Von Stephan Beuting.
Als am 9. August 1951 in München das Goethe-Institut gegründet wurde, sollte es der Welt auch ein anderes Bild von Deutschland vermitteln als in der NS-Zeit. Bis heute bietet es Deutschkurse an und fördert den kulturellen Austausch. Schäfers, Burkhard www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Das Dritte Reich war ein zerstörerisches Gewaltregime, das der europäischen Natur auf brutalster Weise schadete. Dennoch gab es frühe Umweltbewegungen, die mit dem Nationalsozialismus verstrickt waren. Als bedeutendes Beispiel untersucht Peter Staudenmaier die Geschichte der biodynamischen Bewegung zwischen 1933 und 1945. Mit Marken wie Demeter und Weleda ist die biologisch-dynamische Landwirtschaft möglicherweise die bekannteste Form in der heutigen Bio-Branche. Auch in der NS-Zeit war die biodynamische Bewegung erfolgreich, wenn auch unter anderen politischen Vorzeichen. Der Vortrag geht dieser komplexen Vergangenheit nach, als Beispiel der historischen Gemengelage von Reformbewegungen im Zusammenspiel mit dem Nationalsozialismus. Prof. Peter Staudenmaier lehrt Geschichte an der Marquette University in den USA und ist langjähriger Mitarbeiter des Institute for Social Ecology. Sein Buch "The Politics of Nature in Nazi Germany" ist vor kurzem bei Cambridge University Press erschienen. Moderation: Dr. Sina Arnold
In dieser Radiosendung spricht Marie Ann Rouaiha mit Julia Friedel von Nordsterneltern, die Eltern begleitet, wenn es mit neurodivergenten, gefühlsstarken und sensiblen Kindern knirscht. Julia ist Sozialpädagogin und Diplom‑Pädagogin mit einem starken psychologischen Fundament. Ihre Arbeit ist geprägt von der Auseinandersetzung mit Kriegskindern und Erziehung in der NS‑Zeit – und davon, wie viel davon bis heute in unseren Familien und Bildungssystemen nachwirkt.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 31.7.2026++Etwa 12.000 von der Polizei damals als "Zigeuner" erfasste Roma und Romnia lebten in Österreich, als 1938 der sogenannte Anschluss erfolgte. 9 von 10 kamen dann während der NS-Zeit ums Leben.Im Unterschied zu anderen NS-Opfergruppen hat sich eine Erinnerungs- und Gedenkkultur nur langsam entwickelt. (Maria Harmer)++Die katholische Diözesansportgemeinschaft Österreichs hat den von den 55 europäischen Fußballverbänden der der UEFA angedrohten Boykott von FIFA-Wettbewerben begrüßt. ++Im Südsudan sind mehr als zwei Drittel der Menschen Analphabeten. Das Schulgeld ist häufig nicht leistbar, am Land gibt es oft gar keine Schulen. Die kirchliche Hilfsorganisation St. Vincent de Paul betreibt am Rand der Hauptstadt Juba eine Berufsschule und eine Schule, die auch mit Geld aus Österreich finanziert werden. (Eva Maria Kaiser)
Werbung in eigener Sache: Du hast genug von all den Videos zur Mobilitätstransformation in Paris, Kopenhagen, Utrecht? Du willst ins Handeln kommen und vor deiner Haustür gerechte Mobilität erschaffen? Dann komm´ mit meiner zweiten Delegationsreise nach Graubünden! 2,5 Tage geballtes Learn&Travel, Austausch mit Expert*innen vor Ort, Export von Ideen nach Deutschland. Die Plätze sind limitiert, um einen guten Austausch zu garantieren. https://katja-diehl.de/die-naechste-delegationsreise-ist-buchbar-diesmal-gehts-nach-graubuenden/ Für diese Folge habe ich drei Gäste eingeladen, die auf sehr unterschiedliche Weise mit Volkswagen verbunden sind: Corinna Budras, Wirtschaftskorrespondentin der FAZ in Berlin, ihren Kollegen Christian aus Hamburg, der bei der FAZ für die Berichterstattung über den Volkswagen-Konzern verantwortlich ist, und Thorsten Donnermeier, der seit 42 Jahren im VW-Werk Kassel-Baunatal arbeitet. Mit Thorsten und zwei weiteren Autor*innen, Tobi und Kiki, habe ich vor einiger Zeit gemeinsam ein Buch über die Transformation von Volkswagen und der Autoindustrie geschrieben. Werbung: Die Erkenntnisse der Bosch Unfallforschung sind eindeutig: Wenn alle Ebikes mit ABS ausgestattet wären, könnten jährlich bis zu 29 % aller Pedelec-Unfälle abgemildert oder verhindert werden. Bosch eBike ABS Bremst dein Bike, nicht deinen Flow. Mehr Infos unter bosch-ebike.com/abs Wir treffen uns zu einem Zeitpunkt, an dem erneut angekündigt wurde, dass 100.000 Stellen bei Volkswagen gestrichen werden sollen. Corinna und Christian erzählen zunächst, wie sie sich dem Thema in ihrer sechsteiligen FAZ-Serie „Die VW Story" genähert haben: von der Gründung in der NS-Zeit über die identitätsstiftenden Jahre des Wirtschaftswunders bis zu den Skandalen und dem Blick nach China. Thorsten ordnet das aus der Beschäftigtenperspektive ein und erinnert an einen Punkt, der in vielen Debatten fehlt: dass Volkswagen 1933 mit enteignetem Gewerkschaftsvermögen aufgebaut wurde. Von dort aus geht es in die Gegenwart: die massive Existenzangst in der Belegschaft, immer neue Sparprogramme, sinkende Löhne trotz steigender Anforderungen. Thorsten rechnet vor, dass ein Nettolohn von rund 2.600 Euro in der mittleren Entgeltgruppe branchenweit schon als gut gilt – „das sind die reichen VW-Arbeiter", sagt er, „mit 2.600 Euro ist man nicht reich." Wir sprechen über den Abgasskandal und wie unterschiedlich er in Deutschland und den USA aufgearbeitet wurde, über die Kluft zwischen Managementgehältern im Millionenbereich und dem, was am Band verdient wird, und darüber, wie sehr Sparprogramme wie „Speed" das Verhältnis zwischen Konzern und Belegschaft geprägt haben. Im Zentrum des Gesprächs steht dann die vielleicht schwierigste Frage: Soll, muss, darf ein Autokonzern zum Rüstungsbetrieb werden? Am Beispiel des Standorts Osnabrück – ausgerechnet der Stadt, in der einst der Dreißigjährige Krieg beendet wurde – diskutieren wir die ethischen Widersprüche dieser Entwicklung. Thorsten bringt es auf den Punkt: Wäre die Beschäftigung sicher und der Tarif gut, würde niemand freiwillig in die Rüstungsproduktion wollen. Er zitiert dazu Charlie Chaplins Rede aus „Der große Diktator": „Ihr habt die Macht, Bomben zu bauen oder Glück zu spenden." Nur die Beschäftigten selbst, sagt er, hätten am Ende die Macht, es mit den eigenen Händen zu tun oder zu lassen – „wir sind die beherrschte Klasse, wir dürfen nicht mal entscheiden, ob wir einen Panzer oder etwas anderes bauen wollen." Wir sprechen auch über Alternativen jenseits von Rüstung und reiner Kostenlogik: über Mobilitätsprojekte wie MOIA, über Mobilitätsarmut in Deutschland und darüber, was es bedeutet, wenn ein Konzern, der Generationen von Menschen mobil gemacht hat, plötzlich vor allem kalt und kapitalistisch wirkt. Gegen Ende ziehen wir den Bogen zu Solidaritätsbewegungen bei Mercedes, die Thorsten Hoffnung machen, und zur Frage, wer eigentlich entscheidet, was produziert wird - und wer am Ende die Konsequenzen trägt.
Der Bayreuther Musik- und Theaterwissenschaftler Anno Mungen zählt zu den Experten für Werk und Leben Richard Wagners. Jetzt hat er – rechtzeitig zum 150-Jahr-Jubiläum der Bayreuther Festspiele – ein Buch mit dem Titel „Von Bayreuth nach Auschwitz“ vorgelegt und beleuchtet darin das Verhältnis von Oper, Politik und Gewalt. Christoph Vratz über den Hauptverdienst dieser Neuerscheinung: „Durch die Auswertung neuer Quellen wird die These, dass eine nationalsozialistische Wagner-Rezeption Massenmorde zur NS-Zeit begünstigt hat, glaubwürdig erhärtet.“
Viele Künstler wurden in der NS-Zeit ausgegrenzt, vertrieben und ermordet. Nun erinnern Opernhäuser mit einer digitalen Plattform "Verstummte Stimmen" an sie. Basis dafür ist die gleichnamige Ausstellung.
Kaum ein Ort ist so eng mit deutscher Geschichte verbunden wie die Loreley. Vom Mythos der sagenumwobenen Nixe über die politische Instrumentalisierung des Amphitheaters während der NS-Zeit bis hin zur Wiederentdeckung als Rockbühne: Der Felsen erzählt viele Geschichten. In dieser Folge steht die deutschsprachige Musik im Mittelpunkt. Künstler wie BAP, Peter Maffay, Udo Lindenberg und Die Fantastischen Vier prägen eine neue Generation von Konzerten auf der Loreley. Für BAP wird ein Auftritt im Sommer 1982 zum Wendepunkt ihrer Karriere – obwohl die Band das Angebot zunächst fast ausgeschlagen hätte. Peter Maffay erinnert sich an besondere Momente in seinem "Wohnzimmer" Loreley, an außergewöhnliche Begegnungen mit Fans und an Abenteuer abseits der Bühne. Außerdem geht es um das politische Engagement der Rockszene: Mit "Rock gegen Atom" wird die Loreley zur Plattform gesellschaftlicher Debatten – inklusive eines Besuchs des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. __________ Kapitel: • (02:41) – Der Durchbruch von BAP auf der Loreley • (09:50) – Die legendäre Jam-Session mit Rory Gallagher • (16:55) – Peter Maffays zweites Zuhause • (23:04) – Hinter den Kulissen der Loreley • (33:12) – "Rock gegen Atom" 1986 • (35:10) – Udo Lindenberg gibt dem Deutschrock Haltung • (37:40) – Deutsche Festivals im Wandel __________ ARD Podcast-Tipp: "Wem gehört Wacken? Metal, Mythos, Millionen": https://1.ard.de/wacken?at
War Opa in der SS oder SA? In Hitlers Schutzstaffel und Sturmabteilung, die im Namen der NS-Ideologie mordeten? DIE ZEIT hat hunderttausende Personalakten erstmals aufbereitet und eine Suchmaschine veröffentlicht, die Antworten liefern kann. Wenn es um die NS-Vergangenheit geht, wird in vielen Familien bis heute geschwiegen. Oder es werden Geschichten erzählt, wie Widerstand geleistet wurde. Die Zahlen aber zeigen etwas anderes: Allein die SA hatte zwischen 1920 und 1945 4,5 Millionen Mitglieder. Die SS weitere hunderttausende. Im aktiven Widerstand waren dagegen nur 0,2 Prozent der Bevölkerung. Vermutlich waren Opa, Urgroßvater oder der Onkel also doch nicht so unschuldig. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz hat DIE ZEIT Lebensläufe, Briefe, Charakterzeugnisse und viele weitere Originaldokumente aus der NS-Zeit online durchsuchbar gemacht. Name, Geburtsort und Geburtsjahr reichen, um in wenigen Sekunden herausfinden, wer Mitglied oder Anwärter der SA oder SS war. Was bedeutet es, wenn ihr dort ein Familienmitglied findet? Was verraten euch die Akten – was aber auch nicht? Und welche Bedeutung haben diese Unterlagen für uns als Gesellschaft? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Christian Staas, der das Geschichts-Ressort bei der ZEIT leitet. Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. #NSDAP #Nazis #Nationalsozialismus #SS #diezeit
In "Weltzeituhr" erzählt Helga Kurzchalia von einer jungen Psychologin, die ihre Freiheit als eingeschränkt empfindet und den Ursachen dafür nachgeht. Liegen diese in Nachwirkungen der NS-Zeit oder in den gesellschaftlichen Zwängen der DDR? Auf der Suche nach Orientierung lässt sie fremde Menschen auf ihr Leben blicken. Zu ihnen gehört Magda, die während des Krieges Kinder aus dem jüdischen Ghetto rettete. Eine Buchkritik von Jörg Magenau.
1. Kühle Kirchen an heißen Tagen 2. EKD für vitalen Sozialstaat - neuer Debattenimpuls 3. Gespaltener denn je - die orthodoxe Kirche 10 Jahre nach dem Konzil von Kreta 4. Suchtrisiko Seelsorge - Alkoholprobleme bei Geistlichen 5. Mahnmal für die in der NS-Zeit verfolgten Zeugen Jehovas 6. Sommerserie Heilige Orte - der Hindutempel von Hamm 7. Unsinn und Sinn Moderation: Christina-Maria Purkert Von WDR 5.
Der Roman spielt vor der Kulisse der Flüchtlingskrise 2015. Benjamin Weiß betreut als Jurist das Asylverfahren eines Syrers, dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden. Dabei holt Benjamin Weiß die NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie ein. Denn seine Großmutter zieht in das Häuschen am Strombad Kritzendorf ein, versucht dort belastende Dokumente aus der NS-Zeit zu entsorgen. Ein Roman über die Grautöne bei der Bewertung von Tätern und Opfern, die Zeitbomben der Vergangenheit in unseren Familien und die schwierige Suche nach der Wahrheit. Stephan hat sich mit Daniel Zipfel am Donau-Strombad Kritzendorf getroffen, das die Nazis nach dem Anschluss Österreichs "arisierten". Das Buch Daniel Zipfel: "Walküre", Leykam, 256 Seiten, 25,00 Euro. Die Bücher, über die Stephan und Daniel sonst noch sprechen: Daniel empfiehlt Dokupodcast: Deutsche Geister | DIE ZEIT https://www.zeit.de/serie/deutsche-geister Stephan empfiehlt Franco. Der ewige Faschist. Eine Biografie. Beck-Verlag. 376 Seiten. 28,00 Euro. Clara Sánchez:"Lo que esconde tu nombre". Booket. 446 Seiten. Antiquarisch. Auf Deutsch als WDR-Hörspiel in ARD Sounds | Schlechte Gesellschaft - ARD Polit- und Psychokrimis | Was dein Name verbirgt (1/2): KZ-Überlebender jagt NS-Verbrecher https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e1401ee9f414366c/ Podcast: Gestern ist jetzt – Der Podcast für Familiengeschichte im Nationalsozialismus https://gesternistjetzt.de/ Der Autor Daniel Zipfel. 1983 in Freiburg im Breisgau geboren. Lebt und arbeitet in Wien. Der Jurist ist in der Asylrechtsberatung tätig. Er hat eine Ausbildung am Institut für Narrative Kunst absolviert und ist Mitglied der Grazer Autor*innenvereinigung. "Walküre" ist sein vierter Roman. Zahlreiche Stipendien und Preise. Der Ort Donaustrombad Kritzendorf bei Wien Podcast-Tipp Buchgefühl – Lesung und Gespräch https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/
„So ziemlich jeder Betrieb, der mehr als fünf Beschäftigte hatte, beschäftige irgendwann im Laufe des Krieges Zwangsarbeiter“, sagt Norbert Prothmann. Engagierte Bürgerinnen und Bürger in Stuttgart leuchten seit Jahren das Thema NS-Zwangsarbeit systematisch aus.
Anfang April 2026 ist der neue Sammelband über den HSV im Nationalsozialismus endlich erschienen. Der Herausgeber Werner Skrentny behandelt zusammen mit weiteren Autor*innen sehr detailreich ganz unterschiedliche Themen rund um unsere Raute unterm Hakenkreuz. Zusammen mit dem Förderkreis Nordtribüne e. V. veranstalteten wir am 7. Mai 2026 ein Podiumsgespräch in der Zentralbibliothek, bei dem zahlreiche Aspekte des Buchs vorgestellt und diskutiert wurden. Wie verhielt sich der HSV im Nationalsozialismus? Welche Geschichten erzählen wir heute und welche wurden lange nicht erzählt? Und was bedeutet es, sich aktuell unserer Vergangenheit zu stellen?Über diese Fragen kamen auf dem Podium Werner Skrentny (Herausgeber), Paula Scholz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Netz E), Jürgen Kowalewski (Autor der Asbjørn Halvorsen-Biografie), Niko Stövhase (HSV-Museum) und Svea Gruber (Netz E) mit der Moderatorin Pauli (Förderkreis Nordtribüne e. V.) ins Gespräch.Den Mitschnitt des Podiums stellen wir euch hiermit als 13. Folge zur Verfügung – viel Spaß beim Hören und Lesen!Links:Sammelband „Die Raute unterm Hakenkreuz – Der HSV im Nationalsozialismus“ bestellbar beim Delius Klasing – Verlag: https://shop.delius-klasing.de/die-raute-unterm-hakenkreuz-p-2003134/?srsltid=AfmBOorrxYPrUSRLqTO2mr_0MCt1_g2JnNstkEG_3pkvhbsbjHVhB-tbTaz-Interview mit Werner Skrentny über das Buch vom 3.5.2026: https://taz.de/Chronist-ueber-HSV-in-der-NS-Zeit/!6171622/
Stellen Sie sich vor: Es ist der Winter im Jahr 1946. In Österreich wirken die Jahre der NS-Zeit und des Zweiten Weltkriegs noch nach. Trotzdem knirscht an manchen der weißen Berghänge im Salzburger Land Schnee unter den Brettln, die für manche die Welt bedeuten. Und das, obwohl nach der Befreiung vom Nationalsozialismus für die meisten Menschen an Freizeit und Urlaub zunächst nicht zu denken war. Aber der Schnee fiel trotzdem. Und mit ihm kam der Wintertourismus nach Salzburg. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
Kinder und Jugendliche gelten in der Erinnerung an die NS-Zeit meist als Opfer. Doch der Historiker Frank Bajohr zeigt in seiner aktuellen Forschung eine andere, lange übersehene Seite: Viele junge Menschen waren nicht nur Zuschauende, sondern aktive Akteure antisemitischer Gewalt. Sie beschimpften, demütigten und attackierten jüdische Mitschüler, beteiligten sich an Boykotten, verwüsteten Synagogen und Friedhöfe und wirkten am Novemberpogrom 1938 mit. Im Gespräch erklärt Bajohr, wie das NS-Regime Kinder und Jugendliche für seine Ideologie gewann, welche Rolle Gruppendruck, Propaganda und das Versprechen von Zugehörigkeit spielten – und warum die Erinnerung an die „unschuldige Jugend“ oft zu kurz greift. Außerdem sprechen wir über die Gegenwart: Wie erreichen politische Bewegungen heute junge Menschen? Welche Rolle spielen soziale Medien wie TikTok? Und was können wir aus der Geschichte über die Anziehungskraft von Feindbildern, Identitätspolitik und digitaler Mobilisierung lernen? Bundesarchiv "War Opa ein Nazi?": [Hier.](https://www.bundesarchiv.de/das-bundesarchiv/aus-unserer-archivarbeit/war-opa-ein-nazi/)
Hoher Sachschaden nach Brand in Hadamar, Herborner Stadtteil Hörbach will Gedenkort schaffen und positive Bilanz nach Installation von Buskameras in Wetzlar. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/landkreis-lahn-dill/bsw-lahn-dill-lehnt-brandmauer-zu-afd-entschieden-ab-5728865 https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/herborn/nach-50-jahren-was-aus-dem-alten-friedhof-in-hoerbach-wird-5728308 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-limburg-weilburg/landkreis-limburg-weilburg/brand-in-der-hadamarer-gymnasiumstrasse-5731618 https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/buskameras-gegen-falschparker-so-ist-die-erste-bilanz-5713559 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-marburg-biedenkopf/gladenbach/giazzo-gladenbach-expandiert-auf-die-insel-foehr-5678280 Ein Angebot der VRM.
Themen u.a.: Es gibt große Lücken in der Erinnerungskultur, meint unser Gast. Die Historikerin Anke Hilbrenner fordert mehr osteuropäische Perspektiven. Und: Schwarz-Grün ist eine gute Alternative zur aktuellen Regierung. Von WDR 5.
Wagner, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Wagner, Thomas www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
In dieser Folge beleuchten wir ein oft vernachlässigtes Kapitel der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft: die systematische Entrechtung und Ermordung sexueller Minderheiten. Während die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung heute fest im kollektiven Gedächtnis verankert ist, blieb das Schicksal tausender homosexueller Männer, lesbischer Frauen und transgeschlechtlicher Personen lange Zeit im Schatten der Geschichte. Wir blicken zurück auf die lebendige queere Szene der Weimarer Republik und analysieren, wie das NS-Regime durch die Verschärfung des Paragrafen 175 und die Ideologie des „gesunden Volkskörpers“ Liebe und Identität kriminalisierte. Anhand erschütternder Einzelschicksale wie dem von Karl Gorath, der sowohl die Konzentrationslager Neuengamme als auch Auschwitz überlebte, zeigen wir auf, wie tief die Verfolgung in das Privatleben reichte – von Denunziationen durch Nachbarn bis hin zu grausamen medizinischen Experimenten im Lager. Besonders bedrückend ist die Erkenntnis, dass das Unrecht für viele Betroffene mit dem Jahr 1945 nicht endete: Der Paragraf 175 blieb in Deutschland noch Jahrzehnte bestehen, und ehemalige KZ-Häftlinge wurden weiterhin als Straftäter ausgegrenzt, statt als Opfer anerkannt zu werden. Diese Folge ist eine Mahnung an die Gegenwart und ein Plädoyer für die Würde und Freiheit jedes Einzelnen.
Kaum noch Zeitzeugen, dafür neue Recherche-Möglichkeiten: Dank verschiedener Archive schauen viele Menschen gerade nach, welche NS-Vergangenheit Ihre Familie hat. Sie auch? Diskussion mit Janosch Steuwer und Jürgen Wiebicke. Von WDR 5.
Letztes Jahr ging durch die Presse, dass z.B. Doppelformen wie "Bürgerinnen und Bürger" von den Nazis bzw. von Hitler selbst in Deutsche etabliert wurden. Unsere Gästin Eva Büthe-Scheider schaut genauer hin. Sie erklärt uns, warum die Frage weitere Untersuchung braucht und die Antwort definitiv nicht so simpel ist, wie in manchen Medien zu lesen war. Wir reden außerdem darüber, warum es in der NS-Zeit keine Frauchenrechtler mehr gab, sondern nur noch Fraunrechtlerinnen.Klar ist aber: Das NS-Regime war nicht an einer Gleichberechtigung der Geschlechter interessiert, weder sprachlich noch gesellschaftlich.Ein Podcast von Anton und Jakob.Mit Eva Büthe-Scheider.Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Von Eva verwendete und teils erwähnte Literatur (inklusive Zeitungsartikel):Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Neubearbeitung (A–F). Dame 1. Bd. 6: 129. https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB2&lemid=D01089Domarus, Max. 1962–1963. Hitler. Reden und Proklamationen 1932-1945. Kommentiert von einem deutschen Zeitgenossen. 2 Teile in 4 Bänden. Nachdruck Pamminger 1988.Hartmann von Aue. Erec (= Altdeutsche Textbibliothek 39). 6. Aufl. 1985, besorgt von Christoph Cormeau und Kurt Gärtner. Max Niemeyer Verlag. Heine, Matthias. 12.5.2025. Gendern wie Hitler. Welt. https://www.welt.de/kultur/plus256007600/VolksgenossInnen-Gendern-wie-Hitlers-NSDAP.html Heine, Matthias. 28.5.2025. Die Nazis und das Gendern – die ganze Wahrheit. Welt. https://www.welt.de/kultur/plus256177128/NS-Sprache-Die-Nazis-und-das-Gendern-die-ganze-Wahrheit.htmlHeine, Matthias. 2025. Verbrannte Wörter – Wo wir noch reden wie die Nazis – und wo nicht. 2. aktualisierte und erweiterte Aufl. Dudenverlag. Hitler Wahlreden = Vier Wahlreden Hitlers vom Juli 1932. Digital bereitgestellt von Kurt Bauer: http://www.kurt-bauer-geschichte.at/PDF_Lehrveranstaltung%202008_2009/10_Hitler-Wahlreden_1932.pdfKlemperer, Victor. Tagebücher = "Sonntag Mittag 11 Juli 20 ". Klemperer Online Tagebücher 1918–1959, edited by Walter Nowojski and Christian Löser. Berlin, Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2019. https://www.degruyterbrill.com/database/KLEMP/entry/TB11071920/html. Accessed 2026-05-07. [leider nicht frei zugänglich]Klemperer, Victor. 1947. LTI. Notizbuch eines Philologen. Nachdruck Reclam 2022.Takada, Hiroyuki. 2024. Hitlers Reden 1919–1945. Eine sprachwissenschaftliche Analyse. J.B. Metzler. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-67850-3Steinbacher, Sibylle. 2007. Volksgenossinnen. Frauen in der NS-Volksgemeinschaft (= Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus 23). WallsteinWeiterführende Literatur: Zur neu entstehenden Edition der Hitler-Reden: Brechtken, Magnus. „Zum Stand des Editionsprojekts „Hitler-Reden 1933–1945“" Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, vol. 73, no. 4. 2025, pp. 736-738. https://doi.org/10.1515/vfzg-2025-0037Außerdem: Büthe-Scheider, Eva. [i. E.] Zur (Neu-)Einführung von Movierungen und äquivalenten Kompositionsbildungen zur Zeit des Nationalsozialismus: Meyers (Konversations-)Lexikon als Fallstudie. In: Döhmer, Caroline / Werth, Alexander (Hgg.): Perspektiven der Movierungsforschung (= Linguistik - Impulse & Tendenzen).___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Özdemir als Hoffnungsträger, nicht nur für seine Partei. Deutschland hängt hinterher in der Aufarbeitung der NS-Zeit. Und die Milka-Schokolade ist zu dünn. Das ist die Lage am Mittwochabend. Die Artikel zum Nachlesen: Cem Özdemir zum Ministerpräsidenten gewählt: Er ist der Sohn türkischer Gastarbeiter. Jetzt regiert er Baden-Württemberg NSDAP-Mitgliederdatei: Schluss mit dem Aktenstau! Nur noch 90 statt 100 Gramm: Gericht nennt neue Milka-Tafel irreführend +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Außerdem: Krisen verdrängen - Wie schlimm ist das für eine Gesellschaft? (10:07) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
Zum Gedenktag am 8. Mai als Tag der Befreiung zeigt euch Jessi heute den Podcast "Sprechende Akten", in dem wir unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten kennenlernen, die uns aus einer der dunkelsten Zeiten Deutschlands erzählen. Der Podcast des Landesarchiv Baden-Württemberg erzählt, wie Menschen während und/oder nach der NS-Zeit um "Entschädigung" kämpften und lässt uns sehr nah an die Geschehnisse von damals heran. Gegen das Vergessen.
Mit Fokus auf NS-Zeit und SED-Diktatur: Im neuen Bundes-Gedenkstättenkonzept von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sollen die Verbrechen des deutschen Kolonialismus ausgeklammert werden. Daran gibt es Kritik. Nun ist ein eigenes Konzept geplant. Pizzato, Lucca www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
In vielen Museen weltweit befinden sich Kunstwerke, die während der NS-Zeit jüdischen Eigentümern geraubt wurden. Zunehmend wird ihre Herkunft erforscht und an die Nachkommen zurückgegeben. Ein aktuelles Beispiel aus der Schweiz ist ein Gemälde von Ferdinand Hodler. Weitere Themen: Im Februar 2024 soll ein Mann seine Ehefrau erwürgt und anschliessend zerstückelt haben. Am Montag startet der Prozess am Baselbieter Kantonsgericht. Es ist ein Fall, der nicht nur durch seine ausserordentliche Brutalität auffällt, sondern auch das Thema «Femizide» weiter in den Fokus rückt. Der Eigenmietwert wird Anfang 2029 abgeschafft, ein Jahr später als geplant. Damit sollen die Kantone mehr Zeit erhalten für die Umsetzung, zu der auch die Einführung einer neuen Sondersteuer auf Zweitliegenschaften gehört. Doch nicht alle Kantone machen da mit.
In vielen Museen weltweit befinden sich Kunstwerke, die während der NS-Zeit jüdischen Eigentümern geraubt wurden. Teilweise wird die Herkunft der Werke erforscht und sie werden an die Nachkommen zurückgegeben; wie ein aktuelles Beispiel eines Hodler-Gemäldes aus der Schweiz zeigt.
Henri Philippe Pétain, geb. am 24.4.1856, wird als General im 1. Weltkrieg zum Nationalhelden. Im 2. Weltkrieg führt er das Vichy-Regime und kollaboriert mit Deutschland. Von Heinz, Joachim; Harmann, Markus.
Aufgewachsen im Münchner "Feminat", wurde Paul Hoser zum investigativen Historiker der NS-Zeit in Bayern. Der Biograf von Hitlers "Duzfreund" Herrmann Esser deckt lokale Verstrickungen auf - präzise, streitbar und unbequem.
Immer mehr Menschen in Deutschland recherchieren in der neu zugänglichen, vom US-Nationalarchiv zur Verfügung gestellte NSDAP-Datenbank und stoßen dabei auf überraschende Erkenntnisse über ihre eigenen Vorfahren. Laut der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann ist das eine Zäsur in der Erinnerungskultur: „Ich glaube schon, dass es so etwas ist wie eine richtige Wende in unserer Situation des gemeinsamen Erinnerns.“ Die neuen digitalen Möglichkeiten führen dazu, dass viele ihre Familiengeschichte kritischer hinterfragen und sich intensiver mit der NS-Zeit auseinandersetzen. Assmann betont im Gespräch mit SWR Kultur, dass dies zu mehr Ehrlichkeit beitragen kann: „Wir sind herausgefordert, ein ehrlicheres Verhältnis zu dieser Vergangenheit zu gewinnen.“ Gleichzeitig wird deutlich, dass persönliche Erinnerungen und historische Dokumente zusammengeführt werden müssen, um ein differenziertes Bild der Vergangenheit zu erhalten.
Waren die eigenen Großeltern Nazis? – Millionen NSDAP-Daten sind jetzt im US-Nationalarchiv online für alle zugänglich. Dort kann man prüfen, ob Familienmitglieder in der Partei waren. Die genaue Rolle muss aber weiter recherchiert werden.
Sascha Lange beschäftigt sich mit der Geschichte von Jugendkulturen. In seinem neuen Buch geht es um die Leipziger Meuten, eine Widerstandsgruppe während der NS-Zeit.
Der katholische Bischof Clemens August Graf von Galen wurde für seinen Widerstand gegen das NS-Regime bekannt. In seinen Predigten prangerte er die Euthanasie-Programme der Nazis an. Neben Verehrung gibt es aber auch Kritik am "Löwen von Münster".**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":00:05:52 - Esther Körfgen zitiert aus den abgeschriebenen Predigten von Galens, die sie aus dem Nachlass ihrer Großmutter hat00:11:47 - Markus Trautmann beschreibt die Motive, die Kardinal von Galen während der NS-Zeit angetrieben haben00:22:14 - Bernd Haunfelder erläutert den Umgang Münsters mit dem "großen Sohn" der Stadt00:31:36 - Christoph Kösters befasst sich mit dem Verhältnis der katholischen Kirche zum NS-Staat**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Auf Spurensuche im Vatikan: Warum schwieg der Papst zur Shoah?Bittbriefe an den Papst: "Bemerken muss ich, dass ich Jude bin..."Kirchenglocken mit NS-Symbolen: Sachverständiger will Glocken erhalten"**********KorrekturWir haben eine kurze unpräzise Formulierung eines Interviewpartners entfernt. **********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartner: Markus Trautmann, Dülmener Theologe und Pfarrdechant Gesprächspartner: Christoph Kösters, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bochumer Kommission für Zeitgeschichte Gesprächspartnerin: Esther Körfgen, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin
Der katholische Bischof Clemens August Graf von Galen wurde für seinen Widerstand gegen das NS-Regime bekannt. In seinen Predigten prangerte er die Euthanasie-Programme der Nazis an. Neben Verehrung gibt es aber auch Kritik am "Löwen von Münster".**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":5:52 - Esther Körfgen zitiert aus den abgeschriebenen Predigten von Galens, die sie aus dem Nachlass ihrer Großmutter hat11:47 - Markus Trautmann beschreibt die Motive, die Kardinal von Galen während der NS-Zeit angetrieben haben22:14 - Bernd Haunfelder erläutert den Umgang Münsters mit dem "großen Sohn" der Stadt31:36 - Christoph Kösters befasst sich mit dem Verhältnis der katholischen Kirche zum NS-Staat**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Auf Spurensuche im Vatikan: Warum schwieg der Papst zur Shoah?Bittbriefe an den Papst: "Bemerken muss ich, dass ich Jude bin..."Kirchenglocken mit NS-Symbolen: Sachverständiger will Glocken erhalten"**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartner: Markus Trautmann, Dülmener Theologe und Pfarrdechant Gesprächspartner: Christoph Kösters, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bochumer Kommission für Zeitgeschichte Gesprächspartnerin: Esther Körfgen, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin
Gerlach, Alexandra www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Der Historiker Michael Wolffsohn hat sich für eine Studie über Herbert von Karajan tief in den Archiven geforscht. Ergebnis: Der Stardirigent war NSDAP-Mitglied, aber kein "Gesinnungsnazi". Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Historiker Michael Wolffsohn hat sich für eine Studie über Herbert von Karajan tief in den Archiven geforscht. Ergebnis: Der Stardirigent war NSDAP-Mitglied, aber kein "Gesinnungsnazi". Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Nach Ende des zweiten Weltkriegs werden zehntausende Shoah-Überlebende, sogenannte „Displaced Persons“, unter anderem in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen untergebracht. Ausgerechnet im Land der Täter formt sich in den “DP-Camps” eine junge jüdische Gesellschaft – mit Sportvereinen, Säuglingsstationen, politischen Komitees und paramilitärischer Ausbildung. In dieser 11KM-Folge erzählt BR-Journalist Thies Marsen wie in diesen Lagern die Weichen für einen jüdischen Staat Israel gestellt wurden und warum heute nur wenig darüber bekannt ist. Hier geht's zum Beitrag “Holocaust-Überlebende nach 1945 in Bayern. Ausbildung für den Kampf um Israel” von Thies Marsen und Jim Tobias: https://www.deutschlandfunkkultur.de/holocaust-ueberlebende-nach-1945-in-bayern-ausbildung-fuer-100.html Hier geht's zur 11KM-Folge „Recht statt Rache: 80 Jahre Nürnberger Prozesse”: https://1.ard.de/11KM_Nuernberger_Prozesse Hier geht's zu "15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen“ unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/15Minuten Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Stephan Beuting Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck, Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Jonas Teichmann, Laura Picerno, Ruth-Maria Ostermann und Lisa Krumme. Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Siniawski, Adalbert; Quatram, Boris www.deutschlandfunk.de, Corso
Um Krupps Rüstungsschmiede vor Bombern zu schützen, entsteht im Januar 1941 bei Velbert eine Scheinfabrik. Das Wissen darüber ist das Ergebnis akribischer Detektivarbeit. Von Martina Meißner.
Die AfD steht in Umfragen so erfolgreich da wie nie zuvor – und im Hintergrund arbeiten Vertreter der sogenannten “Neuen Rechten” daran, ihre Ideen und Vorstellungen im politischen Alltag unterzubringen. Wie viel Anteil haben sie am Erfolg der AfD? NDR-Journalist Sebastian Friedrich beobachtet die “Neue Rechte” schon lange und erzählt in dieser 11KM-Folge von einflussreichen rechten Vordenkern, ihren großen Plänen zwischen Revolution und Vernetzung und, welchen Einfluss sie bei der AfD wirklich haben. Hier geht's zum Feature “ „Deutsches Denken – Rechte Intellektuelle der Bundesrepublik“” von Sebastian Friedrich und Nils Schniederjann: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d167a26e35e3d625/ In dieser früheren 11KM-Folge geht es um Björn Höcke und sein rechtsextremes Weltbild: https://1.ard.de/11KM_Bjoern_Hoecke Hier geht's zu "Kunstverbrechen”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/kunstverbrechen-staffel-5?cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Eva Münch Mitarbeit: Lukas Waschbüsch, Sebastian Schwarzenböck und Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Timo Lindemann, Konrad Winkler, Hanna Brünjes und Marie-Noelle Svihla. Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Erst im Alter von 47 Jahren begann Judy Rosenthal ihre jüdische Familiengeschichte zu erforschen. Ihre Großeltern entkamen dem Holocaust durch rechtzeitige Flucht, aber 19 Verwandte überlebten nicht. Judy Rosenthal plädiert leidenschaftlich dafür, die eigene Familiengeschichte zu erforschen, sei es eine Opfer- oder Tätergeschichte.
Im Konzentrationslager erlebt Seweryna die Grausamkeit der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler: Menschen werden gequält und getötet, Kinder verbrannt. Seweryna macht Notizen, sogar Zeichnungen. Sie ist mutig, will alles sehen, alles festhalten, um später zu berichten. Denn sie weiß: sie will überleben. Und dann geschieht etwas Unglaubliches: Seweryna trifft im KZ Witold wieder. Sie verlieben sich, geben sich ein Versprechen: wenn sie diese Hölle überleben, gründen sie später eine Familie. Das gibt ihnen Hoffnung. Bis die Männer das Lager verlassen und Seweryna mit anderen Frauen auf einen Todesmarsch geschickt wird. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda. Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Unbekannte Täter der NS-Zeit stehen in "NS-Cliquen" im Fokus. Sie haben begeistert, schweigend oder resignierend Macht, Terror und Ausgrenzung wahrgenommen. https://www.ardaudiothek.de/sendung/ns-cliquen-von-menschen-und-moerdern/urn:ard:show:bb67d8af824e7f96/ ***
Sie liebt das Leben, die Freiheit und das Fliegen. Mit 22 Jahren wird Cato Bontjes van Beek (geb. 14.11.1920) hingerichtet - weil sie Flugblätter gegen den Krieg verteilt. Von Heide Soltau.
Am 18.10.29 boxt der Sinto seinen ersten Profikampf. Kurz darauf ist er Deutscher Meister - für drei Tage. Er trotzt den Nazis mit Ironie. Und bezahlt mit seinem Leben. Von Gianna Scholten.