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Maria und Alexandra renovieren ein Haus in Sibiel, einem Dorf in den rumänischen Karpaten. Sie schleifen Dielen, schmieden Türgriffe, arbeiten Fensterrahmen auf, dichten das Dach ab. Sie sprechen zum ersten Mal über den Umgang mit ihrer Trauer. Ihr Vater Alexandru oder Tata, Rumänisch für Papa, ist 2013 mit 83 Jahren gestorben. Da war Maria 24, Alexandra 21 Jahre alt. Er war nie ganz in Deutschland angekommen, sein Herz für immer in Rumänien geblieben, in dem Land, das er auf der Flucht vor dem kommunistischen Regime Ceausescus verlassen hatte. Sein Testament endete mit den Worten, dass seine Töchter in seinem Willen weiterleben sollen. Was heißt das? Wie sollen sie leben? Hütete der Vater ein Geheimnis? Eine Audiodoku über die Suche nach einer Familiengeschichte zwischen Rumänien und Deutschland, zwischen kommunistischem Regime und Demokratie, Freiheit und Exil, Republik und Revolution, Sehnsucht und Schweigen. Von Alexandra Bidian Regie: Giuseppe Maio Redaktion: Ulrike Toma Produktion: NDR 2026 Der gleichnamige Dokumentarfilm in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/film/schon-lange-kein-fruehling-mein-vater-rumaenien-und-ich/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IHByb3BsYW5fMTk2MzMyNTQ0
Verity - Dunkle Geheimnisse | Anne Hathaway & Dakota Johnson im Psychothriller: Lohnt sich das? Nach „It Ends with Us“ und „Reminders of Him“ erwartet uns mit „Verity - Dunkle Geheimnisse“ (ab 1. Oktober im Kino) die nächste Verfilmung eines erfolgreichen Romans von Colleen Hoover. Doch „Verity“ ist unter Fans ein durchaus umstrittenes Buch – und tatsächlich ein Thriller. Darum geht's: Die erfolglose Schriftstellerin Lowen Ashleigh (Dakota Johnson) übernimmt als Ghostwriterin die Arbeit der erfolgreichen Verity Crawford (Anne Hathaway). Auf deren abgelegenem Anwesen stößt sie auf verstörende Aufzeichnungen, die Zweifel an Veritys Ehemann Jeremy (Josh Hartnett) und der Wahrheit hinter der Familiengeschichte wecken. Michael und Stu waren offenbar nicht besonders gut vorbereitet, denn sie haben sich beim Betreten des Kinos tatsächlich etwas anderes vorgestellt. Ob sie positiv überrascht wurden, warum die Romanverfilmung stellenweise für großes Grinsen sorgte und ob 2026 tatsächlich das Jahr von Anne Hathaway ist, darüber sprechen sie im Podcast. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen. Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Als Lauren Leiderman 2019 das erste Mal den Jüdischen Friedhof in Görlitz besuchte, war die US-Amerikanerin gerade in die sächsische Grenzstadt gezogen. Sie fing an, Lebensläufe Görlitzer Juden zusammenzutragen. Und sie rief die „Görlitz Cousins“ ins Leben - eine WhatsApp-Gruppe, in der sich ihre Nachfahren austauschen. Im Sommer 2026 waren 130 von ihnen zu Besuch in Görlitz.
Die Geburtenrate in der Schweiz ist auf einem historischen Tiefstand, Mütter sind bei ihrem ersten Kind im Schnitt immer älter und viele entscheiden sich auch bewusst für ein Leben ohne Kind. Stress, Schlafmangel, mangelnde Flexibilität – die mühsamen und strengen Seiten des Elternseins sind, so scheint es, in der gesellschaftlichen Debatte übers Kinderkriegen ziemlich präsent. Präsenter manchmal als die schönen Seiten.«Magazin»-Autorin Alice Britschgi steht für die Gegenerzählung. An Weihnachten 2025 wurde sie per Kaiserschnitt Mutter – und findet es grossartig.Warum sie das so sieht, wie sie mit den anstrengenden und schwierigen Seiten des Mutterseins umgeht und wie sie ihre neue Rolle verändert hat, erzählt Alice Britschgi in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduzentin und Sprecherin: Jacky WechslerHier geht es zum Text von Alice BritschgiHier die Apropos-Folgen zur Familiengeschichte von Alice Britschgi zum Nachhören:Teil 1: Ein Geheimnis, das drei Generationen prägt: Die SpurensucheTeil 2: Ein Geheimnis, das drei Generationen prägt: Die AufarbeitungOder hier zum Nachlesen:Teil 1: Mein Vater, das uneheliche KindTeil 2: Der Vormund drängt Madeleine, ihren kleinen Maurice aufzugebenTeil 3: Wenn wir unsere Grossmutter besuchen, huschen wir ins Haus. Niemand darf uns sehen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Was passiert mit einer Unternehmerfamilie, wenn das Unternehmen verkauft wird, die nächste Generation übernimmt oder plötzlich ein großes liquides Vermögen an die Stelle des operativen Betriebs tritt? Dr. Marcel Megerle begleitet Familien genau in diesen Übergängen und kennt die Situation auch aus der eigenen Familiengeschichte. Im Gespräch mit Malte Dreher erklärt Megerle, warum Nachfolge häufig weniger an Verträgen als an Kommunikation scheitert, weshalb „gerecht“ nicht immer „fair“ bedeutet und warum Unternehmer nach einem Exit zunächst eine neue Identität finden müssen. Es geht um das schwierige Loslassen der Seniorgeneration, um Familienstrategien und lebendige Familienverfassungen, aber auch um die Frage, wer in modernen Unternehmerfamilien überhaupt zur Familie gehört. Und was geschieht, wenn aus der Unternehmerfamilie eine Investorenfamilie wird? Megerle spricht über neue Vermögenskulturen, unterschiedliche Renditevorstellungen der Generationen und darüber, warum Familien sogar einen Ausstieg aus gemeinsamen Vermögensstrukturen mitdenken sollten. Am Ende steht eine überraschend einfache Frage: Ist die Familie für das Vermögen da oder das Vermögen für die Familie?
Biberach wird wieder zum Treffpunkt der deutschen Filmszene! Vom 28. Oktober bis zum 1. November gehen die Biberacher Filmfestspiele in die 48. Runde. Rund 60 deutschsprachige Filme, viele bekannte Schauspieler, spannende Premieren und jede Menge Gespräche mit den Menschen hinter der Kamera stehen auf dem Programm. Zwei Tatort-Stars in Biberach: Adele Neuhauser und Maria Furtwängler Gleich zwei bekannte Tatort-Gesichter stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt. Die österreichische Schauspielerin Adele Neuhauser, bekannt als Ermittlerin Bibi Fellner aus dem Wiener Tatort, wird mit dem Ehrenbiber ausgezeichnet. Schon 2024 begeisterte sie das Biberacher Publikum mit ihrem Film „Ungeschminkt“, der damals den Publikumspreis gewann. Auch Maria Furtwängler, die Millionen Fernsehzuschauer als Hannoveraner Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm kennen, wird in Biberach erwartet. Gemeinsam mit Adele Neuhauser ist sie im Fernsehfilm „Glückspilze isst man nicht“ zu sehen. Neuhauser ist außerdem in „Wenn das Licht gefriert“ und im Rahmen eines Specials in „Überleben in Brandenburg“ auf der Leinwand vertreten. Weitere angekündigte Gäste sind unter anderem Philipp Hochmair, Petra Schmidt-Schaller, Henriette Confurius und Andreas Pietschmann. Rund 60 Filme und eine Weltpremiere Los geht es am Mittwoch, 28. Oktober, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Biberach. Eröffnungsfilm ist die Komödie „Lieblingsmenschen“ von Helena Hufnagel. Darin treffen eine 101-jährige Frau und ein 31-jähriger Geflüchteter aufeinander und gründen eine ziemlich ungewöhnliche Wohngemeinschaft. In den Hauptrollen sind Katharina Thalbach und Bardo Böhlefeld zu sehen. Auch Krimifans kommen auf ihre Kosten. Neben dem „Tatort – Zwischenwelten“ feiert der Fernsehfilm „Der Geier – Blut und Zweifel“ mit Philipp Hochmair seine Weltpremiere in Biberach. Dazu kommen zahlreiche Dokumentarfilme, sechs Debütfilme, sechs mittellange Filme und insgesamt 26 Kurzfilme, die in vier Blöcken gezeigt werden. Hauptspielort ist wieder das Cineplex-Kino in der Biberacher Innenstadt. Geschichten von Familie, Vergangenheit und Neuanfang Ein Schwerpunkt des diesjährigen Programms sind Geschichten über Familiengeheimnisse, persönliche Krisen und Neuanfänge. Dazu gehört auch „Frieda – Kalter Krieg“ von Autor und Regisseur Felix Hassenfratz mit Julia Jentsch in einer der Hauptrollen. Die bekannte Schauspielerin feierte mit „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ ihren internationalen Durchbruch und spielte unter anderem im Kinohit „Die fetten Jahre sind vorbei“ und in der erfolgreichen Krimiserie „Der Pass“. „Frieda“ erzählt von einem Mädchen, das 1984 in der süddeutschen Provinz mit einem verdrängten Familiengeheimnis konfrontiert wird. Für Regisseur Felix Hassenfratz ist es eine Rückkehr an einen vertrauten Ort: Bereits 2018 gewann er mit seinem Kinodebüt „Verlorene“ den Debüt-Biber. Ein Jahr später saß er selbst in der Biberacher Jury. Auch „Eurotrash“ von Frauke Finsterwalder beschäftigt sich mit einer schwierigen Familiengeschichte. In der Verfilmung des Romans von Christian Kracht begibt sich ein Schriftsteller gemeinsam mit seiner todkranken Mutter auf einen ebenso absurden wie schmerzhaften Roadtrip durch die Schweiz. Nachwuchstag, Tickets und große Abschlussgala Schon vor dem offiziellen Festivalstart gibt es am Sonntag, 25. Oktober, einen Nachwuchstag. Wer selbst einmal vor oder hinter der Kamera arbeiten möchte, bekommt bei Workshops zu Schauspiel, Kamera, Schnitt und Drehbuch Einblicke in die Filmbranche. Auch das Rahmenprogramm wird erweitert. Geplant sind unter anderem Gespräche über Drehbücher, Casting und unabhängige Filmproduktionen. Natürlich darf auch die Filmfestparty am Freitagabend im Hotel Kapuzinerhof nicht fehlen. Am Sonntag, 1. November, endet das Festival um 19 Uhr mit der großen Preisverleihung in der Stadthalle. Insgesamt werden acht Preise im Gesamtwert von 27.000 Euro vergeben. Das vollständige Programm gibt es auf Website der Biberacher Filmfestspiele. Der Ticketverkau
#319: Die 15-jährige Jutta Hoffmann verbringt den 29. Juni 1986 im Freibad im hessischen Lindenfels. Gegen 16.45 Uhr macht sie sich allein auf den Heimweg. Doch dort kommt sie nie an. Aus der Suche wird ein jahrzehntelanges Warten auf Antworten: Was ist Jutta auf dem kurzen Heimweg passiert? Fast 40 Jahre später ist die Polizei kurz davor, endlich Klarheit zu bekommen. Die Ermittler verfolgen die Spur zu einem Mann, doch sie brauchen mehr Informationen. Am besten ein Geständnis. Um das zu bekommen, greifen sie zu einem zunächst ungewöhnlich klingenden Mittel: Der Mann wird zu einem scheinbar gewöhnlichen Fernsehabend eingeladen. Contentwarnung: Gewalt an Kindern **Könnt ihr uns weiterhelfen?** Wir recherchieren derzeit intensiv zu ungelösten Kriminalfällen (Cold Cases) in Hamburg aus den späten 1970er bis späten 1980er Jahren. Im Zentrum stehen gewaltsame und sexuelle Übergriffe auf Frauen durch einen fremden Täter. Da wir vermuten, dass diese Fälle miteinander in Verbindung stehen könnten, sind wir auf Hinweise angewiesen. Habt ihr in eurer Familiengeschichte von ähnlich gelagerten Vorfällen gehört? Gibt es Erzählungen aus eurem Bekanntenkreis über solche Übergriffe in Hamburg und dem Umland in dieser Zeit? Wenn ihr etwas wisst, meldet euch bitte bei uns: team@aufexproductions.de Jeder noch so kleine Hinweis kann für die Aufklärung wichtig sein. Alle Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Contentwarnung: Gewalt an Kindern Quellen (Auswahl) Urteil des Landgerichts Darmstadt, Aktenzeichen 11 Ks 400 Js 7185/21 Artikel [stern](https://www.stern.de/panorama/verbrechen/jutta-hoffmann--polizei-hat-verdaechtigen-in-36-jahre-altem-cold-case-33333482.html) Artikel [Hessenschau](https://www.hessenschau.de/panorama/cold-case-jutta-hoffmann-lebenslange-haftstrafe-fast-40-jahre-nach-mord-v2,urteil-jahrzehnte-nach-mord-100.html) Artikel [Der Westen](https://www.derwesten.de/panorama/promi-tv/aktenzeichen-xy-zdf-jutta-hoffmann-hinweise-cold-case-id300463488.html) Eine Produktion von Auf Ex Productions Hosts: Leonie Bartsch, Linn Schütze Recherche: Nicole Falkenberg, Leonie Bartsch Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze Rechtliche Einordnung: Jan-Christian Hochmann Mehr Informationen, Bilder und Videos zum Fall findet ihr auf Social Media unter @mordaufexpodcast Privat könnt ihr uns auch auf Instagram folgen: @leonie_bartsch & @linnschuetze Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/MordaufEx) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
Nach einer langen Sommerpause, während der Rasha unter anderem an ihrem neuen Buch gearbeitet hat, kehrt Fempire nun endlich zurück. Den Anfang im September macht die britisch-zyprische Schriftstellerin Katerina Vasiliou, die im Gespräch mit Rasha die in Deutschland kaum bekannte, weil kaum übersetzte schottische Schriftstellerin Janice Galloway vorstellt. Katerina ist in Großbritannien geboren, besitzt inzwischen einen zyprischen Pass und lebt in Hamburg. Über Grenzen, Nationalismus und Herkunft dreht sich auch ihr Memoir „Komm, komm“, das von Christine Koschmieder aus dem Englischen übersetzt und diesen Sommer veröffentlicht wurde. In ihrem komischen und melancholischen Buch setzt sich Katerina schriftstellerisch mit ihrer Familiengeschichte auseinander, zeigt auf wie diese von den politischen Gegebenheiten geformt wurde und wie Politisches und Familiäres wiederum die Konstituierung des eigenen Selbst beeinflusst haben und immer noch beeinflussen. Auch die von Katerina mitgebrachte, 1955 in Schottland geborene Autorin Janice Galloway hat ein Memoir geschrieben, dem sich Katerina und Rasha in ihrem Gespräch besonders widmen werden. Wie der Titel des 2008 veröffentlichten autobiografischen Werks „This is Not About Me“ schon verrät, geht es dabei, ebenso wie in Katerinas Memoiren, um so vieles mehr als um die Erinnerungen der Autorin. Galloway wirft darin einen Blick auf Frauen der schottischen Arbeiterklasse in den 1960er Jahren und beschreibt ihre eigene besondere Familienkonstellation zwischen Mutter und großer Schwester. Für ihren 2002 erschienen Roman „Clara“, den Rasha und Katerina ebenfalls besprechen, hat sich Galloway dagegen die biografischen Details einer anderen, historischen Figur, der Pianistin und Komponistin Clara Schumann (1819-1896) genommen und damit ein ganz anders erzähltes Werk geschaffen. Trotzdem die beiden Bücher der schottischen Autorin so unterschiedlich sind, vereint sie doch, wie Katerina im Gespräch bemerkt, dass beide eine Frau im Zentrum haben, der nicht erlaubt wird, sich in die von ihr angestrebte Richtung hin zu entwickeln. Neben diesen beiden Büchern hat Galloway weitere Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und kollaborative, multimediale Werke veröffentlicht und wurde dafür bereits mit mehreren Preisen bedacht. Ins Deutsche übersetzt wurden bisher jedoch nur ihr Debütroman „Die Überlebenskünstlerin“ (1993; original mit dem Titel „The Trick is to Keep Breathing“ 1989 erschienen) sowie ihr zweiter Roman „Fremde Länder“ (1996; original mit dem Titel „Foreign Parts“ 1994 veröffentlicht), die beide auch nicht mehr aufgelegt werden. Katerina und Rasha sprechen über Galloways Vielseitigkeit als Schriftstellerin, creative non-fiction und die Grenzen des Genrebegriffs. Als Produzentinnen standen Rasha auch in dieser Folge wieder Kathrin Albrecht und Asya Kurtuldu zur Seite.
Abbude ist ein Mysterium. Mit seinem Freund und Kollegen Ibo Diab postet er regelmäßig auf Tiktok und Instagram – Videos, die gleichzeitig trocken-lustig sind und eine politische Haltung vermitteln. Aber ansonsten weiß man fast gar nichts über ihn. Als vor einigen Monaten mal wieder ein Sketch von ihm viral ging, habe ich versucht, online mehr über ihn herauszufinden – und dann beschlossen: Wenn es da bisher so wenig gibt, lade ich ihn halt ein! Ich habe einen sehr warmherzigen, nachdenklichen Mann getroffen, der gerade seinen Weg als Comedian macht. Und das mit einem Humor, der niemanden verletzt und vielleicht gerade deshalb so viele Leute erreicht. Wir haben über Abbudes Aufwachsen in Neukölln gesprochen, wie sein muslimischer Glaube ihn geprägt hat und wie er einen Ausweg aus den Panikattacken gefunden hat, die ihn eine Zeitlang heimgesucht haben. Und dann habe ich diese letzte Folge, bevor der Herbst anfängt, noch genutzt, um zusammen mit Abbude auf einige Schlagzeilen und Debatten dieses Sommers zurückzublicken. Los geht‘s! ►►►Deutschland3000 Instagram: @deutschland3000 https://www.instagram.com/deutschland3000YouTube:https://www.youtube.com/deutschland3000 AbbudeInstagram: @abbude.19/https://www.instagram.com/abbude.19/YouTube:https://www.youtube.com/@AliciaJoe Eva Schulz Instagram: @evaschulzhttps://www.instagram.com/evaschulz/ ►►►Zum Podcast „Nicht Mehr Mein Land - In der Manosphere“ kommt ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/nicht-mehr-mein-land-in-der-manosphere/urn:ard:show:3f637b2746ad2030/ Hilfe bei der Suche nach einem Termin für ein Erstgespräch bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten für gesetzlich Versicherte findet ihr hier: über den Terminservice der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der 116 117 oder https://arztsuche.116117.deIn akuten Fällen, etwa bei suizidalen Gedanken, können Betroffene sich an die Notrufnummer 112 oder die nächstgelegene psychiatrische Ambulanz wenden: Telefonseelsorge und Ansprechpartner bei akuten Krisen: Telefon 0800 / 1110111 oder 0800 / 1110222. ►►►Host: Eva SchulzRedaktion: Isabella Huber, Ruby-Ann Schwiethal, Axel Schöning und Kim Vanessa SchangTeam YouTube: Javan Wenz, Jana Keifenheim, Camille Laveu, Tim Terborg und Fehri LarianiFotografin Cover: Leah RuprechtGrafik Cover: BR/Lena Waldispühl, Simon HeimbuchnerArt Direction Cover: Veronika GrenzebachProduktion: KONTER Studios GmbH und das Sounddesign kommt von Soundquadrat. „Deutschland3000“ ist ein ARD Sounds-Podcast von N-JOY (NDR) und dem BR (00:00:00) Intro(00:01:54) Willkommen, Abude! Wer ist der Typ mit dem Bart wirklich?(00:04:07) Zeitreise nach Neukölln in die 2000er(00:06:11) Zwischen Libanon, Mardin und Berlin – die Familiengeschichte(00:08:16) Wrestling-Weltmeister-Papa und ein leichterer Start in Deutschland?(00:10:34) Streng erzogen oder einfach ums Überleben gekämpft?(00:12:57) Welche Rolle spielt der Glaube im Elternhaus – und heute?(00:16:28) Ein Schicksalsschlag mit 14 – und zehn Jahre im Tief(00:17:39) Wie Deutschrap zur ersten großen Liebe wurde(00:19:46) Ehrenmord in den Medien: Wenn die eigene Realität anders aussieht(00:31:48) Hass im Netz – was trifft, was nicht?(00:34:32) Panikattacken: Der Moment, in dem alles begann(00:42:52) Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – und ein Buch mit Ibo(00:47:53) Unsichtbare Arbeit: Rassismus getarnt als Kompliment(00:49:10) Merz' "Deutsche arbeiten zu wenig" – was denkt Abude darüber?(00:51:15) Sommer-Schlagzeilenspiel: Rückblick auf die großen Debatten(01:00:52) Menschlichkeit statt Fakten – warum das ihr Ansatz ist
Die Vergangenheit in mir: Meine Familie und die Schatten des NationalsozialismusAndreas Bönte im Gespräch mit Uwe Kullnick – Hörbahn on Stage (Hördauer ca.86 Min. ) Lesung und GesprächWährend eines durch Angststörungen bedingten Klinikaufenthalts gewinnt der Journalist Andreas Bönte erste erschreckende Einblicke in die eigene Familiengeschichte. Weitere Nachforschungen ergeben: Sein Großvater, der sich im Dezember 1944 das Leben genommen hatte, war in führender Position in der SA aktiv gewesen und hatte am 9. November 1938, der »Reichskristallnacht«, einen Schlägertrupp angeführt. Seine Mutter war begeistertes Mitglied des BDM, fand ihren Vater erschossen im Elternhaus. Aufgrund der Traumata und der Scham wird die NS-Vergangenheit der Familie jahrzehntelang totgeschwiegen. In seinem Buch erzählt Andreas Bönte von seiner Recherche, die ihn mit der Nazivergangenheit der eigenen Familie konfrontiert, seinem Eintauchen in eine Welt des Verdrängten und der Übertragung der Traumata auf ihn. Erfahrungen, die viele aus der Boomergeneration mit ihm teilen. Mit zahlreichen Bilddokumenten aus dem Archiv des Autors. Andreas Bönte, geb. 1959, Politikwissenschaftler und Journalist. Er war bis 2025 stellvertretender Kulturdirektor des Bayerischen Rundfunks und unterrichtet als Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. ...Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
In diesem Vertriebsansatz-Powershot sprechen Torsten und Dirk über ein Thema, das in der Beratung häufig wenig Beachtung findet: die Kindermitversicherung in der Sterbegeldversicherung. Warum ist die Absicherung bereits ab der 24. Schwangerschaftswoche relevant? Wie funktioniert die Mitversicherung und für welche Kinder gilt sie? Dirk erklärt die Regelung und zeigt, warum es sich für Finanzberater lohnt, das Thema frühzeitig und offen anzusprechen. Dabei wird das Gespräch sehr persönlich. Dirk teilt eine eigene Familiengeschichte und macht deutlich, welche Bedeutung eine solche Absicherung im Ernstfall haben kann. Ein kurzer, aber wichtiger Impuls für alle, die ihre Kunden ganzheitlich beraten möchten.
Die Kamera schwebt über die lange Kiesauffahrt. Lord Grantham geht mit seinem Labrador Isis auf Highclere Castle zu. Hinter uralten Zedern zeichnet sich langsam die markante Silhouette des Schlosses ab. Dann öffnen sich die schweren Fensterläden und geben den Blick frei auf die geheimnisvolle Welt von Downton Abbey. Noch während die ersten Takte der Titelmelodie erklingen, geraten hunderte Millionen Zuschauer weltweit in den Bann dieses Ortes und seiner Bewohner. Doch die wahre Geschichte von Highclere Castle ist älter, dramatischer und überraschender als jede Fernsehserie. In dieser Folge BRITPOD – England at its best reisen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling nach Highclere Castle und räumen mit einem hartnäckigen Mythos rund um Downton Abbey auf. Denn nicht die Erfolgsserie rettete das Schloss. Als George Herbert, der achte Earl of Carnarvon, und seine Frau Fiona das Anwesen übernahmen, war ein großer Teil des Hauses kaum noch nutzbar. Jahre bevor die erste Kamera anrückte, investierte die Familie 12 Millionen Pfund in Dächer, Mauerwerk und Räume. Der Earl brachte es später selbst auf den Punkt: Ohne das zuvor aufwendig reparierte Dach hätte es Downton Abbey in Highclere vermutlich nie gegeben. Dabei war Highclere Castle schon weltberühmt, lange bevor Julian Fellowes, der Schöpfer und Drehbuchautor von Downton Abbey, das Anwesen zur Heimat der Familie Crawley machte. Der fünfte Earl of Carnarvon finanzierte über Jahre die Ausgrabungen des Archäologen Howard Carter in Ägypten. 1922 standen beide schließlich vor dem nahezu unberührten Grab des Pharaos Tutanchamun. Teile dieser außergewöhnlichen Familiengeschichte sind heute im Keller des Schlosses zu sehen, in einer eigenen Ägypten-Ausstellung. Und Highclere lebt längst nicht allein von seinem Fernsehruhm. Lady Fiona Carnarvon, ausgebildete Wirtschaftsprüferin und heutige Hausherrin, führt das Anwesen gemeinsam mit ihrem Mann wie ein Unternehmen. Besucher, Veranstaltungen, Bücher, Landwirtschaft und eigene Produkte finanzieren ein Haus, dessen Erhalt jedes Jahr enorme Summen verschlingt. Downton Abbey brachte weltweite Aufmerksamkeit. Überleben muss Highclere Castle trotzdem aus eigener Kraft. Julian Fellowes erfand mit Downton Abbey eine große britische Familiensaga. Highclere Castle hatte seine eigene längst geschrieben. BRITPOD – England at its best. Quellen (YouTube): Reed Viking WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. ➡️ Mit dem Code BRIT erhaltet ihr bei unserem Podcast-Partner BRAINEFFECT immer den höchsten verfügbaren Rabatt. (mind. 20 %)
Elisabeth Donoughue erzählt ihre Familiengeschichte aus dem Böhmerwald als Graphic Novel, Susanne Sehlbach vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds im Interview
Elisabeth Donoughue erzählt ihre Familiengeschichte aus dem Böhmerwald als Graphic Novel, Susanne Sehlbach vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds im Interview
Die Geschwister Mina, Paul und Annie werden plötzlich Waisen - ein Schock! Ins Heim wollen sie auf keinen Fall. Doch da taucht eine ihnen völlig unbekannte Oma auf und nimmt die Sache in die Hand. Von Birgit Schössow WDR 2024 www.wdrmaus.de Weitere Infos zum Hörspiel: https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/5035401 Von Birgit Schössow.
Als es eines Tages schon wieder losgeht mit dem Gesterbe, und auch noch ihre Oma stirbt, nehmen die Kinder ihr Schicksal selbst in die Hand und schmieden einen Plan. So raffiniert, dass er glatt aus Omas Feder stammen könnte! Von Birgit Schössow WDR 2024 www.wdrmaus.de Weitere Infos zum Hörspiel: https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/5035402 Von Birgit Schössow.
Linh Tran ist eine deutsche Tischfußballspielerin mit vietnamesischen Wurzeln. Heute ist sie fünffache Weltmeisterin, Unternehmerin, Keynote-Speakerin und seit 2022 Tischfußball-Profi. Das Spannendste an Linh ist nicht, dass sie Tischfußball-Weltmeisterin geworden ist, sondern warum sie unbedingt gewinnen musste – und was passierte, als sie merkte, dass genau dieser Antrieb sie beinahe kaputtmacht. In dieser Folge sprechen wir über ihre berührende Familiengeschichte und darüber, warum all ihre sportlichen Erfolge sie nicht glücklich gemacht haben. Podcasttipp: „Elefant, Tiger & Co. - Der Podcast“ https://www.ardsounds.de/sendung/elefant-tiger-und-co-der-podcast/urn:ard:show:546c41e9f574c49a/
In dieser Folge von DAS IST KUNST spricht Jumoke Olusanmi mit der Künstlerin Akosua Viktoria Adu-Sanyah. Großformatige, von Hand entwickelte Farbabzüge sind charakteristisch für die Kunst von Akosua Viktoria Adu-Sanyah (*1990). In manuellen und chemischen Prozessen verschiebt und erweitert die deutsch-ghanaische Künstlerin die Grenzen der Fotografie. Die Dunkelkammer dient ihr nicht nur als Produktionsort, sondern auch als Raum der Reflexion. Ausgangspunkt für ihre aktuellen Arbeiten sind historische Fotografien aus der British Empire & Commonwealth Collection in Bristol, aufgenommen am Geburtsort ihres Vaters im heutigen Ghana, sowie Porträts ihres Urgroßvaters Wilhelm Schlüter, der im Zweiten Weltkrieg in der deutschen Luftwaffe diente. Im Podcast spricht Adu-Sanyah über ihre Arbeit in der Dunkelkammer, darüber, wie ihre eigene Familiengeschichte sie inspiriert hat, und darüber, welche Rolle die Malerei dabei spielt.
Gott denkt und wirkt über Generationen hinweg - er sieht den Einzelnen, wirkt aber ganz besonders über Jahre einer Familiengeschichte. Dies ist sehr bedeutsam für jeden von uns. Welche Rolle spielen unsere Eltern für unser Leben - und welche Rolle werden wir für unsere Enkel und Urenkel einnehmen? Predigt vom 7.Sept. 2026 von Frank Vornheder in der Pfimi Herisau ------- #jesus #neuesleben #erfülltesleben #jüngerschaft #nachfolge #gnade #bibel #christsein #christus #heiligergeist #heilung #sinndeslebens #gottesruhe #landderruhe #Vision #Träume #liebegottes #pfingsten #Generationen
Philip Stein und Volker Zierke wühlen in ihrer Familiengeschichte. KI-Tools des »Spiegels« und der »Zeit« machen's möglich.
Von Frieda spricht heute niemand mehr, von ihr hat nie jemand erzählt. 1941 gestorben, kam sie zwei Jahre vor ihrem Tod ins Kloster Blankenburg, ein Pflegeheim für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen in Oldenburg. Wer aber war Frieda? Wie lebte sie? Wer hat sie nach Blankenburg gebracht? Fragen, die Geraldine Oetken stellt. Sie hat sich auf die Suche nach ihrer unbekannten Urgroßtante begeben, hat ihre eigene Familiengeschichte durchforstet, nach Dokumenten in Archiven gesucht, Krankenakten studiert. Geraldine Oetken, 1990 in Oldenburg geboren, arbeitet heute als Künstlerin in Hannover. Über ihr Buch "Frieda", das prominent im S. Fischer Verlag erschienen ist, über ihre Recherche und die vielen Fragen, die sie seit ihrer Begegnung mit Frieda beschäftigen, spricht Geraldine Oetken bei NDR Kultur à la carte.
Über die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Jugoslawien/Kroatien und Deutschland erzählt Ilija Matusko in "Jugo". Dabei geht es auch um die Frage: Wo gehöre ich hin? Was prägt mich bis heute?
Jetzt wird's persönlich: anredos Familie öffnet BastiMasti die Tür und liefert direkt einige Erklärungen für alles, was bisher rätselhaft war. Aus einem eigentlich harmlosen Kennenlernen wird eine wilde Familienanalyse, bevor ein Promi-Ausraster die neue Rubrik komplett eskalieren lässt. Eine Woche nach der wilden OKF in Lausbach an der Ahle ist BastiMasti noch immer dabei, den Besuch bei anredos Familie zu verarbeiten. Denn nach all den Jahren hat er endlich auch die Eltern kennengelernt und dabei Antworten auf Fragen bekommen, die er vielleicht lieber nie gestellt hätte. Zwischen sehr direktem Humor, liebevollen Spitzen und alten Geschichten wird schnell klar, woher anredo einige seiner Eigenheiten hat. Vor allem Mum-redo hinterlässt Eindruck. Nach dem Familientreffen folgt die große House-Tour durch das sogenannte Weasley-Haus. Basti kämpft sich durch gefühlt unendlich viele Räume, alte Kinderzimmer und einen Keller mit mehr Funktionen als manche Wohnung. Dabei tauchen Klassenfahrtsberichte, Kindheitserinnerungen und einige sehr spezielle Relikte aus anredos Vergangenheit auf. Und auch draußen wartet noch ein Ort, an dem eine legendäre, tierische Familiengeschichte ihre Spuren hinterlassen hat. Zum Schluss feiert eine neue Rubrik Premiere: der „Shitstorm der Woche“. Ausgerechnet unter einem völlig harmlosen Reel verirrt sich plötzlich ein prominenter Kommentator und pöbelt los. Es geht um Stimmen, Mikrofone, einen angeblich peinlichen Podcastnamen und erstaunlich viel Wut für sehr wenig Anlass. Natürlich bleibt das nicht unbeantwortet. Aus einem einzelnen Kommentar entwickelt sich ein skuriller Internet-Beef, der rundfunk 17 ganz nebenbei sogar noch einen neuen Namen beschert. Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Woop! Woop! Zuerst spreche ich heute mit dem Soziologen Florian Butollo über sein Buch „Das knappe Gut Arbeit. Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt" (Suhrkamp, 2026). Das Paradox der Stunde: Überall wird vor KI-bedingtem Jobverlust gewarnt — und gleichzeitig reißen die Klagen über Fachkräftemangel nicht ab, Pflegestationen kollabieren, Stellen blei-ben unbesetzt. Butollo, Professor für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und ehemaliger Sachverständiger der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz" des Bundes-tags, löst diesen Widerspruch auf: Automatisierung schafft nicht weniger, sondern mehr Arbeit — und damit eine neue Konfliktlinie. Die Frage ist nicht mehr, ob wir genug Arbeit haben. Die Frage ist: Wofür wollen wir angesichts sozialer und ökologischer Krisen unsere Arbeitskraft noch einsetzen — und wer entscheidet das? Dann spricht der Jurist und Völkerrechtler Michael Riepl über sein Debüt „Ferne Heimat Altmontal. Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus" (C.H. Beck, 2026). Altmontal — ein deutsches Dorf in der Schwarzmeerebene, heute mitten an der Front des Ukraine-Krieges. Hier wurde Hedwig Krämer 1919 geboren, erlebte Hungersnöte, Verfolgung und Krieg — und entkam 1942 nach Bayern. Mit 75 Jahren begann sie, ihre Geschichte aufzuschreiben. Niemand hatte je danach gefragt. Riepl hat ihre Aufzeichnungen mit eigenen Recherchen vor Ort verwoben — Reisen in die Ukraine zwischen 2018 und 2025 — und daraus ein Buch gemacht, das sich liest wie ein Roman, aber eine wahre Geschichte ist: über Familie, Heimat, Verlust und einen unfassbaren Lebensmut. Zwei Bücher, ein roter Faden: Was bleibt von einer Welt, die wir kannten — und wer trägt die Last des Wandels? Enjoy!^^
Franz Ulrich Göttlicher ist Künstler und beschäftigt sich in seiner Arbeit mit sogenannten Gefühlserbschaften – emotionalen Prägungen, die Erfahrungen früherer Generationen in Familien hinterlassen können. Seine eigene Familiengeschichte ist eng mit Krieg, Flucht und Nationalsozialismus verbunden: Einer seiner Großväter war Wehrmachtssoldat, sein Vater erlebte als Kind Krieg und Vertreibung aus dem Sudetenland. Schon als Kind entwickelte Göttlicher eine starke Faszination für Krieg und Soldaten. Später, als Kunststudent, begann er über Jahre Bilder mit Wehrmachtssoldaten, Aufmärschen und nationalsozialistisch geprägter Ästhetik zu malen. Für ihn wurden diese Bilder zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte und den Gefühlen, über die dort lange kaum gesprochen wurde. Im Gespräch mit Jasmin spricht Göttlicher über die Scham gegenüber seinem Großvater, das Schweigen innerhalb seiner Familie und die psychischen Folgen, die ihn über viele Jahre begleitet haben. Er erzählt, warum er heute weder seinen Großvater verurteilen noch dessen Vergangenheit idealisieren möchte und weshalb für ihn gerade das Aushalten dieser Ambivalenz entscheidend ist. Davon ausgehend diskutieren die beiden, warum Nationalsozialismus und Faschismus bis heute emotional aufgeladen sind, welche Rolle politische Polarisierung von links und rechts dabei spielt und warum Göttlicher sowohl die Dämonisierung des politischen Gegners als auch die Sehnsucht nach nationaler Größe, Stärke und heroischer Bildsprache kritisch sieht. Es geht um Deutschland und Erinnerungskultur, den Ukrainekrieg und Russland, Patriotismus, Männlichkeit und schließlich um die Frage, ob unverarbeitete Erfahrungen einer Generation noch Jahrzehnte später Familien und Gesellschaft prägen können.
Zweiter Weltkrieg lange vorbei. Da gibt´s nichts mehr zu reden, oder? Von wegen. In vielen Familien lebt der Krieg weiter – als Schweigen, Schuldgefühl oder zwischenmenschlicher Kälte. Stephan Lebert, Reporter der ZEIT, hat mit dem Psychologen Louis Lewitan das Buch "Der blinde Fleck" geschrieben. Suse Schumacher spricht mit Lebert über Sprachmuster, die wie Mauerwerk in Familien wirken. Über verkrustete Strukturen, die Nähe unmöglich machen. Über vererbte Traumata, verdrängte Geschichten und das Erbe, das viele erst begreifen, wenn es vielleicht zu spät ist. Unsere Themen: Zwischen Heldenerzählung und Schuldverdrängung – was das Schweigen mit uns macht. Warum es so viele unvollständige Biografien in diesem Land gibt. Wie Karl Theodor zu Guttenberg mit dem Schatten von Widerstand und Mittäterschaft lebt. Warum fällt es so schwer, den eigenen Eltern Fragen zu stellen? Was man gewinnt, wenn man das Dunkel der eigenen Familiengeschichte ausleuchtet? Plus: Warum Komfortzonen manchmal genau der falsche Ort sind. Folge 69 (Wiederholung vom 26. Juli 2025)Das Buch: Der blinde Fleck von Stephan Lebert und Louis Lewitan, Penguin Verlag, 2025Wikipedia über Stephan Lebert und über Louis Lewitan"Mama, wie geht eigentlich Erholung?" - das neue Donnerstagsformat von PaulPodcast Elefantenrunde mitFrank Stauss und HajoDie MutMacher auf steady unterstützenHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes,Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinenbei Droemer Knaur.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
#227 HAND AUFS HERZ - #story2brand Cafe Loni Hamm: Was, wenn deine beste Brand Story schon immer Teil deiner Familie war? Manchmal beginnt eine Marke nicht mit einer Strategie. Sondern mit einer Geschichte. In dieser Folge bin ich zu Gast im Café Loni und spreche mit Pia, die sich mit gerade einmal 28 Jahren ihren Kindheitstraum erfüllt hat: ein eigenes Café. Doch Café Loni ist viel mehr als Kaffee und Kuchen. Es ist Omas Wohnzimmer. In jedem Teller, jedem Stuhl und jedem Detail steckt ein Stück Familiengeschichte – vor allem die Geschichte von Oma Loni. Aus Erinnerungen, alten Möbeln, Geschirr und ganz viel Herz ist ein Ort entstanden, der sich für viele Menschen längst nach Zuhause anfühlt. Wir sprechen darüber, wie aus einem freien Ladenlokal nach und nach eine Vision wurde, warum Pia und ihr Freund über drei Jahre renoviert haben und was es bedeutet, ein Business komplett aus eigener Kraft und ohne Kredit aufzubauen. Aber vor allem geht es um Storytelling, Personal Brand und die Frage, warum Menschen eigentlich kommen. Denn am Ende ist der Kuchen wichtig – aber noch wichtiger ist das Gefühl, mit dem jemand das Café wieder verlässt. Pia zeigt dabei ganz wunderbar: Du brauchst nicht zuerst eine perfekte Website, einen Funnel oder eine riesige Marketingstrategie. Du darfst selbst deine Marke sein. Eine Folge über Mut, Familie, Selbstständigkeit, Erinnerungen, Herzensprojekte und darüber, was entstehen kann, wenn wir unsere eigene Geschichte nicht verstecken, sondern sie zum Mittelpunkt von dem machen, was wir erschaffen. Und vielleicht ist Café Loni deshalb eben wirklich nicht nur ein Café. Mehr zu Café Loni: Insta: cafe.loni_hamm HERZENSGRÜSSE Deine Christina Insta: @christinaheinrichofficial @schallundraum_podcastagentur BRAND2SOCIALMEDIA 26.09.26 https://www.christinaheinrichmentoring.de/shop/brand2socialmedia/
In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf eine Trüffeljagd durch Istrien. Wir suchen eine besonderen Knolle, einer sehr teuren Knolle, eine unterirdische Knolle. Es geht um den teuersten und kulinarisch wertvollsten Pilz. Wir folgen der Trüffeljägerin Daniela Puh rund um die Stadt Buzet, die Heimat des eingegrabenen Schatzes. Ihre Hunde haben eine gute Spürnase. Wie sie trainiert werden, erklärt uns die Schatzsucherin. In Livade lassen wir uns im bekannten Trüffelrestaurant Zigante ein wenig von der Knolle über die Speisen raspeln lassen. Daniela Kramer, Verkäuferin in einem Trüffelgeschäft, erklärt, wie sich diese edlen Pilzen veredeln lassen. Und weil zum Trüffel auch gutes Olivenöl gehört, haben wir einen der Besten seines Faches besucht. Tedi Chiavalon aus Vodnjan im Süden Istriens führt uns über seine Plantage. Auch beim Wein lassen wir nur die besten Tropfen an uns heran. Peter-Piero Poletti vom Weingut Vina Poletti in der Nähe des malerischen Ortes Višnjan erzählt, wie sein Großvater einst den Grundstein für diese Familiengeschichte legte. Als Basis-Camp für diese Trüffeljagd empfehlen wir Urlaub auf dem Bauernhof auf istrische Art und Weise. Davorka Šajina und ihr Mann Vjeran betreiben eine gemütliche Herberge, bei der man abends vor der Peka sitzt und in diesem Ofen auch sein Essen zubereiten kann. Viel Spaß auf dieser Genießerreise durch Istrien!
Die Creepypasta "Das Monster in meiner Familie hatte Regeln" von ChristianWallis – ein Hörbuch auf deutsch. Zum Gruseln, Ablenken und Einschlafen. Vertont von Dr. Zargota.
877 Seiten. Eine epische Familiensaga. Die tschechische Autorin Alice Horáčková hat sich auf die Spuren ihrer Familie im Riesengebirge begeben und lässt tschechisch-deutsche, deutsch-tschechische Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebendig werden. Warum sich dieser Roman für mich wie ein historisches Echo auf unsere Zeit anfühlt, erfahrt ihr diesmal bei Feiste Bücher. Ich freue mich sehr, Alice Horáčková bei ihrer Lesung bei Hugendubel im Rahmen der Buchmesse zu begleiten. Tschechien ist dieses Jahr das Gastland der Messe:
Der Journalist Andreas Bönte erfährt spät, dass sein Großvater NS-Täter war. In „Die Vergangenheit in mir“ erzählt er von einer Familiengeschichte zwischen Schweigen, Schuld und Erinnerung.
Eine indische Autorendynastie, die an die Manns erinnert: Die Autorin Sara Rai erzählt ihre Familiengeschichte, zu der auch Nationaldichter Munshi Premchand gehört, ihr Großvater.
Transgenerationale Traumata - schaden wir wirklich unseren Enkeln? ; 50 Jahre Indexfonds - Wie bequemes Investieren die Börse verändert ; Hitze in der Stadt: Was Tiere, Pflanzen und Menschen brauchen ; mRNA-Impfstoffe - Die nächste Generation ; Tierseuchen - Warum sie eine Biowaffe sind ; Moderation: Louisa Schmidt. Von WDR 5.
Letzter Teil der preisgekrönten Familiensaga von Monika Helfer: eine Geschichte über Fürsorge, Schuldgefühle und Familienbande. Richard, von seinem Vater liebevoll «Löwenherz» genannt, ist anders. Ein Sonderling, der auch als Erwachsener noch unter seiner trostlosen Kindheit leidet. Der sechs Jahre jüngere Bruder von Monika Helfer wächst nach dem frühen Tod der Mutter bei der Tante auf, getrennt von seinen drei Schwestern. Dort erfährt er weder Nähe, Verständnis noch Zärtlichkeit. Und wird ein Leben lang damit zu kämpfen haben. Das Leben scheint Richard wenig wichtig zu sein. Er arbeitet als Schriftsetzer, ist aber eigentlich Maler, ein Künstler. Verantwortung übernimmt er nur, wenn sie ihm angetragen wird. So auch, als ihm auf merkwürdige Weise eine Frau ein Kind überlässt, von dem er nur den Spitznamen kennt. Doch «das Putzi» nennt ihn «Papa», und die unfreiwillige Vaterrolle gibt ihm Halt und bringt Freude in sein Leben, zumindest für eine Zeit. Mit dem innigen Porträt von «Löwenherz» vollendet Monika Helfer die autofiktionale Trilogie ihrer Familiengeschichte. ____________________ Mit: Dörte Lyssewski (Monika), Emanuel Fellmer (Richard), Sarah Viktoria Frick (Monika jung), Johannes Silberschneider (Michael), Elisabeth Adam (Putzi), Martina Ebm (Kitti), Alina Fritsch (Tanja), Martina Spitzer (Nachbarin von Kitti), Julia Koch (Grete als Mutter), Mara Romei (Monika als Kind), Rada Rae (Grete als Kind), Katja Kolm (Tante Kathe), Sonja Romei (Tante Irma), Jakob Zögernitz (Richard als Kind) und Rainer Galke (Kittis Freund) ____________________ Tontechnik: Martin Leitner, Jakob Kainz, Melanie Inden, Thomas Rombach – Naturaufnahmen: Martin Leitner – Originalmusik: Fatima Dunn – Hörspielbearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann ____________________ Produktion: HR/ORF/SRF 2024 ____________________ Dauer: 50'
Monika Helfer war die grosse Erzählerin der österreichischen Literatur; 2026 ist sie gestorben. Die Geschichte ihrer eigenen Familie wie des Landes zeichnet sie in der «Bagage»-Trilogie nach. Sie beginnt im Vorarlberg, wo ganz hinten im Tal Familie Moosbrugger wohnt, als Randständige, als «Bagage» … Maria, die Mutter, bleibt mit den Kindern allein zurück. Durch ihre Schönheit ist sie nicht nur der Lust der Männer im Dorf, sondern auch dem Argwohn der Frauen ausgesetzt. Und sie wird abhängig vom Schutz und der Grosszügigkeit des Bürgermeisters. Da taucht Georg auf. Er spricht hochdeutsch und ist freundlich. Maria entdeckt mit ihm eine Nähe, welche ihr bisher unbekannt war. Kurze Zeit später ist sie schwanger, mit Grete. Es ist das Kind, mit dem der Familienvater Josef nie ein Wort sprechen wird – die Mutter von Monika Helfer. In «Die Bagage» nähert sich die Schriftstellerin der Geschichte ihrer Grosseltern und Eltern an. Dabei zeichnet sie eindringlich ein Frauenleben in Zeiten des Krieges nach und schafft einen aussergewöhnlichen Figuren- und Geschichtenkosmos. Mit ihrer Trilogie, bestehend aus «Die Bagage», «Vati» und «Löwenherz», ist Monika Helfer ein tiefer Einblick in die eigene Familiengeschichte gelungen. Die autofiktionalen Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. ____________________ Mit: Dörte Lyssewski (Monika), Andrea Wenzl (Maria), Christoph Luser (Josef), Andreas Lust (Bürgermeister), Hannes Wegener (Georg), Michael Edlinger (Postbote), Sabine Muhar (Frau des Bürgermeisters), Johannes Seilern (Pfarrer), Oskar Weilenmann (Lorenz als Kind), Elisabeth Adam (Grete), Jano Lukas Putz (Heinrich), Damyan Andreev (Lorenz als Jugendlicher), Vassili Anando Putz (Walter) und Sophie Mavie Fritz (Katharina) ____________________ Tontechnik: Martin Leitner, Jakob Kainz, Melanie Inden, Thomas Rombach – Naturaufnahmen: Martin Leitner – Originalmusik: Fatima Dunn – Hörspielbearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann ____________________ Produktion: HR/ORF/SRF 2024 ____________________ Dauer: 53'
Die Schriftstellerin Ines Geipel recherchiert seit langem zur NS- und DDR-Vergangenheit Deutschlands – auch in der eigenen Familiengeschichte. Moderation: Wolfgang Meyer Von WDR 5.
Ein Kuss verrät mehr über deine Beziehung, als du denkst: Im Human Elevation Podcast spricht Patrick Reiser mit Dr. Wolfgang Krüger darüber, warum Küssen ein Spiegel für Nähe, Intimität, Bindungsangst und die Qualität einer Partnerschaft ist. Für Dr. Wolfgang Krüger steht fest: Liebe ist planbar. In dieser Folge erklärt er, warum 90% aller Beziehungen zu retten sind. Warum scheitern so viele Paare an immer gleichen Mustern?Der bekannte Psychotherapeut erklärt, warum die Familiengeschichte und das Leben unserer Eltern, Großeltern und Ahnen entscheidend dafür sein können, wie wir heute Beziehungen führen. _____► Jetzt Patrick's neuen Spiegel Bestseller bestellen: https://rich-buddha.com/_____► Kostenlose Achtsamkeitsmeditation für tiefere Verbundenheit und mehr Klarheit: https://start.patrickreiser.com/meditation_____► Kostenloser Klarheitstest: https://klarheitsquiz.com_____► In 12 Wochen zu tiefer Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude: Hier geht es zu meinem Mentoring: https://patrickreiser.com/human-elevation-mentoring_____► Das exklusive Retreat in den Schweizer Bergen, welches die Grenzen deine Wahrnehmung sprengt und dich in eine zielgerichtete Umsetzung deiner Vision bringt: https://patrickreiser.com/retreat_____Alles über unseren Gast Dr. Wolfgang Krüger:► Homepage: https://www.dr-wolfgang-krueger.de/► Buch "Die Geheimnisse der Großeltern - Unsere Wurzeln kennen, um fliegen zu lernen": https://www.dr-wolfgang-krueger.de/buecher/die-geheimnisse-der-grosseltern/► Instagram: https://www.instagram.com/dr_wolfgangkrueger/?hl=de______Alles über Patrick Reiser und die Möglichkeiten mit ihm zusammenarbeiten zu können:► Zur Homepage: https://patrickreiser.com_____ Mehr zu Patrick auf den sozialen Medien:► Patrick Reiser auf Instagram:https://www.instagram.com/patrick.reiser/?hl=de► Human Elevation auf Instagram:https://www.instagram.com/human.elevation/?hl=desch► Patrick Reiser auf YouTube:https://www.youtube.com/@patrick.reiser/videos_____Den Human Elevation Podcast gibt es auch auf:►YouTube►Apple Podcast_____Vielen Dank, dass du da bist, dein Patrick & das Human Elevation InstitutFeedback und Kooperationsanfragen gerne an folgende Email-Adresse: kontakt@patrickreiser.com
Seit Monaten wird in vielen Familien über ein Thema diskutiert: Waren Opa und Oma bei der NSDAP? Und wenn ja, was heißt das überhaupt? Auslöser für dieses neu entflammte Interesse an der möglichen Nazi-Vergangenheit der Verwandtschaft, ist die Veröffentlichung der NSDAP-Mitgliederdatei. Auf den Internetseiten von ZEIT und SPIEGEL und inzwischen auch bei der Süddeutschen Zeitung kann man in dieser Datei recherchieren: Nach Namen, nach Orten, nach Geburtsdaten - und so etwas über die Familiengeschichte erfahren. Die Verlage haben die Datei, die vom US-Nationalarchiv veröffentlicht worden ist, mit Künstlicher Intelligenz aufbereitet und recherchierbar gemacht. Inzwischen sind auch Akten von SS und SA einsehbar.“Damit sind die Recherchemöglichkeiten endlich im 21. Jahrhundert angekommen”, sagt der Historiker und Holocaust-Forscher Stephan Lehnstaedt auf NDR Info. Das große Interesse zeige, wie viel Relevanz diese Familiengeschichte noch habe. Er weist aber auch auf die Grenzen der Aussagekraft gerade der NSDAP-Kartei hin. Sie könne nur der Ausgangspunkt für weitere Recherchen sein. Die Publizistin Ines Geipel spricht von einer “großen Chance für die Gesellschaft”. Lange habe es einen "Hohlraum" in Ost und West gegeben, auch, weil Großvater und Großmutter noch gelebt hätten. Jetzt gebe es einen Paradigmenwechsel, auch durch die neuen technischen Möglichkeiten. Das gelte auch für Akten aus der ehemaligen DDR.weitere Informationen:War meine Oma Nazi? Großes Interesse an NSDAP-Akten im Nordenhttps://www.ndr.de/nsdaparchiv-100.htmlHistoriker Lehnstaedt: "NSDAP-Vergangenheit wird greifbarer"https://www.ndr.de/audio-3383162.htmlEnkel-Generation hat Fragen: War mein Opa ein NS-Verbrecher?https://www.ndr.de/kz-neuengamme-104.htmlAlle Folgen von “NDR Info Thema” auch in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/das-thema/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Peter Mücke Interviews: Liane Koßmann Planung: Oliver Christ Produktion /Distribution: Mathias Stössner
Der Musiker und Filmemacher erzählt seine Familiengeschichte, über die Verwüstungen des Krieges und über "soviel ungelebtes Leben" am Beispiel der Geschichte seiner Mutter und ihrer vier Brüder, die alle im zweiten Weltkrieg gefallen sind.
Geschichten die nur das Laufen schreibt: Ich hab an einem Rennen teilgenommen. Im Olympiapark. Mit meinem Vater. Wenn das nicht Gründe genug sind eine herzzerreissende Familiengeschichte und einen hochspannenden Rennbericht zu erzählen, dann weiss ich auch nicht. LINKS ZUR FOLGE* Das Z Letter zur Folge* ON REPEAT: BRIAN FALLON - Better Before* ON REPEAT Playlist: Apple Music | Spotify* Du findest die Sprachnachricht cool? Abo abschließen und supporten!Die Das Z - Sprachnachricht ist kein Lauf-Podcast von Chris Z, dem Gründer der Laufsportmarke Willpower und Autor der Bücher Runhundred und Hundert-Meilen-Herz. Get full access to DAS Z LETTER — Running, Culture & Self at dasz.substack.com/subscribe
Dreifach Nasdaq, zweifach MSCI World, CFDs und Knock-outs: Diese Folge zeigt die heißeste Abkürzung zur Überrendite – und den schnellsten Weg zum Totalverlust. Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz streiten über Pfadabhängigkeit, Margin Calls und die gefährliche Versuchung, sich selbst aus dem Markt zu hebeln. Außerdem: Sparkassen-Neobroker S-NEO, Adidas' WM-Fantasie, die Pony-AI-Wette und eine sehr persönliche Begegnung mit der deutschen Familiengeschichte. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/deffnerundzschaepitz DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreibt uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
In seinem neuen Buch "Die Geschichte in mir" spürt der Spitzendiplomat a.D. Rüdiger von Fritsch den Spuren seiner Familie nach. Eine Reise durch die Generationen bis hin zu Verlust, Flucht und Entwurzelung.
«War Ihr Opa in der SS?», «Wer war in der Nazi-Partei?» und «Waren Ihr Vater, Ihre Grossmutter oder Ihr Ur-Opa in der NSDAP?» titeln deutsche Medien. Diverse Nachrichtenportale veröffentlichten kürzlich Artikel mit Online-Tools, in welchen man die Mitgliederkarteien der NSDAP durchsuchen kann. Die Tools stossen seither auf enormes Interesse. Deutsche suchen in den Karteien nach ihren Verwandten, recherchieren ihre eigene Familiengeschichte und studieren historische Dokumente. Bis 1945 traten etwa 8,5 Millionen Deutsche der NSDAP bei und unterstützten direkt oder indirekt das NS-Regime. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuchten viele, ihre Schuld zu verdrängen – und schwiegen. Nun scheint es, kommt Bewegung in die Aufarbeitung der NS-Diktatur. Warum geschieht das gerade jetzt? Wer ist in diesen Mitgliederkarteien alles erfasst? Und wie tiefgreifend war die deutsche Erinnerungskultur bisher? Deutschland-Korrespondent Simon Widmer hat sich mit den NSDAP-Mitgliedkarteien und der NS-Aufarbeitung auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Erkenntnissen und Begegnungen. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Die Texte von Simon Widmer über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus «Ich schäme mich nicht für ihn» – wenn plötzlich der Grossvater in der Nazi-Kartei auftaucht Analyse zur NS-Aufarbeitung: Deutsche Nachfahren stellen sich der unbequemen Wahrheit Was tat Opa während der Nazi-Zeit? Die Deutschen können es jetzt rausfinden Kinder riefen: «Da werden wieder welche vergast», wenn der Transportwagen kam Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Rätsel des Unbewußten. Ein Podcast zu Psychoanalyse und Psychotherapie
Zur Folge erscheint in wenigen Tagen eine besondere Vertiefung auf Patreon: Wir lesen Lyman Wynnes wegweisenden Text „Die Pseudogemeinschaft“, einen Schlüsseltext der systemischen Therapie, der helfen kann, die eigene Familiengeschichte und ihr psychisches Fortwirken besser zu verstehen. www.patreon.com/raetseldesubw Was erwarten Familien unbewusst von ihren Kindern? In dieser Folge sprechen wir über das psychoanalytische Konzept der Delegation nach dem Systemiker und Psychoanalytiker Helm Stierlin: unbewusste Aufträge, die Eltern an ihre Kinder weitergeben. Kinder sollen dann etwas erfüllen, lösen oder fortführen, was in der Familiengeschichte offen geblieben ist. So etwa Erfolg, Fürsorge oder bedingungslose Loyalität. Anhand von Fallvignetten zeigen wir, wie solche familiären Aufträge entstehen, warum sie eng mit Schuldgefühlen, Trennungsangst und transgenerationaler Weitergabe verbunden sein können. Unser Hörbuch "Jetzt bin ich schon wie meine Eltern": https://www.patreon.com/collection/2029837 (Kollektion kaufen = Einmalkauf Hörbuch) Ausschnitt und Infos: https://www.patreon.com/posts/151955086?collection=2029837 Literaturempfehlung zur Folge: Stierlin, Helm (1999): Individuation und Familie. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Helm Stierlin (1982) Delegation und Familie. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Horst-Eberhard Richter (1962) Eltern, Kind und Neurose. Die Rolle des Kindes in der Familie. Hamburg: Rowohlt. Günter Reich (2024) Die Mehrgenerationenperspektive – gibt's was Neues? Psychoanalytische Familientherapie, 25(2), 27–47. Susanne Döll-Hentschker (2025) Transgenerationalität. Gießen: Psychosozial-Verlag. Skript zur Folge: https://www.patreon.com/raetseldesubw/posts/tiefseeltauchen-160703122 Hilfsmöglichkeiten bei psychischen Krisen: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/psyche-wohlbefinden/hilfe-bei-psychischen-problemen-diese-stellen-koennen-sie-sich In psychischen Krisen können auch Hausarzt/ärztin, Psychiater/in und Psychotherapeut/innen Ansprechpartner sein. In Notfällen kann man sich zudem an eine psychiatrische Klinik wenden. Rätsel-des-Unbewussten-Abo als Geschenk: https://www.patreon.com/raetseldesubw/gift Beschreibung der Level-Inhalte: https://www.patreon.com/c/raetseldesubw/membership Wenn ihr alle bisher erschienenen handgebundenen Hefte bekommen wollt (12 Hefte) => Jahresabo auf dem Level "Liebhaber" - Vertiefungsfolge "Beendigung von Therapien" auf Patreon: https://www.patreon.com/posts/127931630 - Folge zu Glenn Gabbard und den "liebeskranken" Analytiker: https://www.patreon.com/posts/121877727?collection=148939 Skript zu dieser Folge: https://www.patreon.com/posts/145065724 Kontakt: lives@psy-cast.org Erziehungskonzepte psychoanalytisch betrachtet (5 Teile): https://www.patreon.com/collection/148943 Digitaler Lesekreis zum Thema "Wie die Digitalisierung unsere psychische Struktur verändert" (1. Folge ist frei zugänglich): https://www.patreon.com/posts/lesekreis-werner-94838102 - Bestellung unseres Buches über genialokal: https://www.genialokal.de/Produkt/Cecile-Loetz-Jakob-Mueller/Mein-groesstes-Raetsel-bin-ich-selbst_lid_50275662.html und überall, wo es Bücher gibt. Auch als Hörbuch! - Link zu unserer Website: www.psy-cast.de - **Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal**: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VLYYKR3UXK4VE&source=url - Anmeldung zum Newsletter: https://dashboard.mailerlite.com/forms/394929/87999492964484369/share Musik: Evergreen, Kintsugi (licenced via premiumbeat.com)
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
Sommer, Sonne, Lieblingsleseplätze: Karla und Günter sprechen über ihre Lieblingsorte zum Lesen in München und Hamburg und haben Bücher im Gepäck, die durch heiße Tage und lange Ferienabende tragen – vom warmherzigen Debüt bis zum brisanten Urlaubsthriller.Hanna Heim: „Hofsommer“: Doreen kehrt auf den ostdeutschen Pferdehof ihrer Kindheit zurück, nachdem ihre Großeltern ihr eine erschütternde Entscheidung mitteilen. Ein dennoch sommerlich erzählter Roman über Familie, DDR-Geschichte und die Frage nach einem würdevollen und selbstbestimmten Abschied.Betsy Lerner: „Meine goldene Schwester“: Die Autorin erzählt von Amy und Olivia, zwei sehr unterschiedliche Schwestern, die einander immer wieder verletzen und doch nie ganz loslassen können. Eine unwiderstehliche und tragikomische Geschichte, die zeigt, wie Gegensätze zusammenhängen: Das Verrückte und Versöhnliche oder das Nahe und Ferne.Virginia Tangvald: „Wir Kinder der offenen See“: Der Roman folgt der Autorin auf eine Recherchereise in ihre eigene Familiengeschichte. Aus dem Mythos eines freien Lebens auf See wird eine dichte, poetische Spurensuche über Verlust, toxische Männlichkeit und Identität.Louise Candlish: „Our Holiday“: Die englische Südküste ist ein Ort, an dem reiche Ferienhausbesitzer und Einheimische aufeinanderprallen. Ein gesellschaftlich brisanter Thriller über Privilegien, Wohnungsnot und einen Sommer, der immer bedrohlicher wird.Amelia Mellor: „Magic Bookshop. Im Bann des dunklen Magiers“: Der Kinderroman entführt junge Leser*innen in die magische Cole's Book Arcade im Melbourne des Jahres 1893. Pearl und Vally Cole müssen ihren Vater und die größte Buchhandlung der Stadt retten – ein fantastisches Abenteuer voller Bücher, exotischer Tiere und Pflanzen und zahlloser Überraschungen.Sergei Prokofjew: „Peter und der Wolf“ mit Illustrationen von Jessica Courtney-Tickle: Das Musik-Bilderbuch erscheint bei Prestel Junior zum Hören mit insgesamt zehn Soundmodulen. Frisch illustriert und mit kurzen Erklärungen zu Instrumenten und musikalischen Begriffen ist der Klassiker ein schöner erster Einstieg in die Welt der klassischen Musik.Alle Titel dieser Folge:Hanna Heim: „Hofsommer“ (Heyne)Betsy Lerner: „Meine goldene Schwester“ (btb)Virginia Tangvald: „Wir Kinder der offenen See“ (Penguin)Louise Candlish: „Our Holiday“ (btb)Amelia Mellor: „Magic Bookshop. Im Bann des dunklen Magiers“ (Penguin Junior)Sergei Prokofjew: „Peter und der Wolf“ (Prestel Junior)+++Viel Spaß mit dieser Folge. Wir freuen uns auf euer Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Bingo! Der Hauptgewinn beim Preisausschreiben macht Steffi zur leibhaftigen Insel-Besitzerin. Den seetüchtigen neuen Freund Max gewinnt sie wenig später gleich dazu. Nervigerweise hat Steffi jemanden im Schlepptau, an den sie sich nicht gewöhnen kann. Kai, der Sohn von Mamas neuem Freund, nur drei Monate älter, aber drei Zentimeter kleiner, außerdem auch noch Nichtschwimmer. Der taugt nicht für die Rolle "großer Bruder"! Oder wächst hier so etwas wie eine zukünftige Familie zusammen? Die verzwickte Geschichte ist längst spannend, bevor der geheimnisvolle Inselschrat in Erscheinung tritt. Von Georg K. Berres & Uwe Spoerl WDR 2002 www.wdrmaus.de Weitere Infos zum Hörspiel: https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1437398 Von Uwe Spoerl Georg K. Berres.
Bingo! Der Hauptgewinn beim Preisausschreiben macht Steffi zur leibhaftigen Insel-Besitzerin. Den seetüchtigen neuen Freund Max gewinnt sie wenig später gleich dazu. Nervigerweise hat Steffi jemanden im Schlepptau, an den sie sich nicht gewöhnen kann. Kai, der Sohn von Mamas neuem Freund, nur drei Monate älter, aber drei Zentimeter kleiner, außerdem auch noch Nichtschwimmer. Der taugt nicht für die Rolle "großer Bruder"! Oder wächst hier so etwas wie eine zukünftige Familie zusammen? Die verzwickte Geschichte ist längst spannend, bevor der geheimnisvolle Inselschrat in Erscheinung tritt. Von Georg K. Berres & Uwe Spoerl WDR 2002 www.wdrmaus.de Weitere Infos zum Hörspiel: https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1437398 Von Uwe Spoerl Georg K. Berres.
Bingo! Der Hauptgewinn beim Preisausschreiben macht Steffi zur leibhaftigen Insel-Besitzerin. Den seetüchtigen neuen Freund Max gewinnt sie wenig später gleich dazu. Dummerweise hat Steffi jemanden im Schlepptau, an den sie sich nicht gewöhnen kann. Von Georg K. Berres & Uwe Spoerl WDR 2002 www.wdrmaus.de Weitere Infos zum Hörspiel: https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1437398 Von Uwe Spoerl Georg K. Berres.
Kai, der Sohn von Mamas neuem Freund, ist nur drei Monate älter als Steffi, aber drei Zentimeter kleiner, außerdem auch noch Nichtschwimmer. Der taugt nicht für die Rolle "großer Bruder"! Oder wächst hier so etwas wie eine zukünftige Familie zusammen? Von Georg K. Berres & Uwe Spoerl WDR 2002 www.wdrmaus.de Weitere Infos zum Hörspiel: https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1437399 Von Uwe Spoerl Georg K. Berres.