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„Opa war kein Nazi“ schrieb Anfang der 2000er Jahre der Sozialpsychologe Harald Welzer, und er legte dar, wie sehr in Familien die eigene Nazi-Vergangenheit noch immer beschwiegen, verdrängt oder beschönigt wurde. Die Nazis, das waren immer die anderen. Jetzt, mehr als 80 Jahre nach Kriegsende, scheint die Bereitschaft, die eigene Familiengeschichte zu durchleuchten größer denn je. Seit das US-Nationalarchiv die NSDAP-Mitgliederdatei öffentlich gemacht und deutsche Medien sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz leicht durchsuchbar gemacht haben, ist das Interesse riesig. Waren meine Vorfahren vielleicht doch Nazis? Aber wie aussagekräftig sind die Ergebnisse? Was machen sie mit uns heute? Verändert sich gerade etwas in der deutschen Erinnerungskultur? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Götz Aly – Historiker und Publizist; Dr. Felix Bohr – Leiter des Geschichtsressorts beim Magazin „Der Spiegel“; Julia Wolrab – Wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg
• Preisgekrönte Literatur • Fatma ist Gastarbeiterin. Sie verdient das Geld, sie hält die Familie zusammen. Ihr Sohn Dinçer entwickelt sich zwischen Elternhaus, Ausbildung und Theater zum Autor. Und die Gesellschaft kommentiert als Chor. Nach dem Roman von Dinçer Güçyeter www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Fronten brechen zusammen, Berlin steht kurz vor der Einnahme durch die Rote Armee ... das Ende des Nationalsozialismus ist längst absehbar. Und dennoch werden in diesen letzten Kriegstagen noch viele Menschen ermordet. Unter ihnen: Dietrich und Klaus Bonhoeffer, Rüdiger Schleicher und Hans von Dohnanyi. Sie waren Widerstandskämpfer & Humanisten. Doch mit deren Tod endet die Geschichte nicht. Denn Geschichte verschwindet nicht einfach. … sie sitzt mit am Familientisch. Sie lebt weiter in Erinnerungen, in Erzählungen, im Schweigen, manchmal auch in Musik. Mein heutiger Gast ist Dr. Tobias Korenke, der Großneffe von Dietrich Bonhoeffer. Seine Großmutter Ursula Schleicher, geborene Bonhoeffer, verlor durch die Nationalsozialisten ihren Mann, ihre Brüder und ihren Schwager. Dr. Tobias Korenke studierte Politik und Geschichte in Freiburg, Oxford und Berlin und publiziert zu historischen und politischen Themen. Bis 2025 war er Leiter Corporate & Public Affairs der FUNKE Mediengruppe, begleitet die gemeinnützige yeswecan!cer GmbH von Beginn an und ist seit Februar 2025 deren Geschäftsführer. Im Podcast-Gespräch sprechen wir darüber, wie seine Familiengeschichte sein Leben prägte und wie wichtig Widerstand war und immer noch ist … Hinweis: Im Podcast passierte mir (Claudia Lutschewitz) ein Namensfehler. Die von mir genannte Sekretärin Hitlers hieß nicht Trude Junge, sondern Gertraud (genannt „Traudl“) Junge. Sie war von 1942 bis 1945 neben Christa Schroeder, Johanna Wolf und Gerda Christian eine der vier Sekretärinnen Adolf Hitlers. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Wichtige und interessante Links zu Dr. Tobias Korenke: https://raufeld.de/en/corporate-public-affairs https://www.funkemedien.de/de/presse/nach-zwoelf-jahren-tobias-korenke-verlaesst-funke-und-konzentriert-sich-auf-ehrenamtliches-engagement-bei-krebs-selbsthilfe-movement-yeswecan-cer https://www.linkedin.com/in/tobias-korenke-780a0a73/
Kapitel 74Im Nachgang schliesst Mr. Howett alle Lücken im Wissen von Jim Featherstone und klärt ihn vollständig über die Hintergründe von Abel Bellamy und die Familiengeschichte der Bellamys auf. Vorgelesen von Rainer Schuppe; aufgenommen und bearbeitet im Coworking Space Rayaworx, Santanyí, Mallorca.
Bingo! Der Hauptgewinn beim Preisausschreiben macht Steffi zur leibhaftigen Insel-Besitzerin. Den seetüchtigen neuen Freund Max gewinnt sie wenig später gleich dazu. Dummerweise hat Steffi jemanden im Schlepptau, an den sie sich nicht gewöhnen kann. Von Georg K. Berres & Uwe Spoerl WDR 2002 www.wdrmaus.de Weitere Infos zum Hörspiel: https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1437398 Von Uwe Spoerl Georg K. Berres.
Kai, der Sohn von Mamas neuem Freund, ist nur drei Monate älter als Steffi, aber drei Zentimeter kleiner, außerdem auch noch Nichtschwimmer. Der taugt nicht für die Rolle "großer Bruder"! Oder wächst hier so etwas wie eine zukünftige Familie zusammen? Von Georg K. Berres & Uwe Spoerl WDR 2002 www.wdrmaus.de Weitere Infos zum Hörspiel: https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1437399 Von Uwe Spoerl Georg K. Berres.
Der neue Roman der Bachmannpreisträgerin: Familiengeschichte, Roadtrip und hoffnungsvoll aufgeladene Beschreibung einer Diagnose mit Namen ADHS.
Im Roman "Vatertage" widmet sich die französische Autorin Anne Berest ihrer Familiengeschichte. Es geht um Verlust und die Nähe zum Vater. Berest interessiert sich für die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts - und wie diese bis heute nachhallen. Berest, Anne www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Im Roman "Vatertage" widmet sich die französische Autorin Anne Berest ihrer Familiengeschichte. Es geht um Verlust und die Nähe zum Vater. Berest interessiert sich für die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts - und wie diese bis heute nachhallen. Berest, Anne www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Im Roman "Vatertage" widmet sich die französische Autorin Anne Berest ihrer Familiengeschichte. Es geht um Verlust und die Nähe zum Vater. Berest interessiert sich für die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts - und wie diese bis heute nachhallen. Berest, Anne www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Claudius Unger ist definitiv kein Sommelier im klassischen Sinne. Im „Blauen Engel“ in Aue, den er gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin führt, ist er ein hochverdichtetes Hybrid-Talent aus Serviceintelligenz, purem Weinerlebnis und situativer Präzision. Sommelier ist für ihn kein Berufsbild, sondern eine Funktionsverschiebung: weg von der Rolle, hin zu einem beweglichen System aus Wahrnehmung, Anpassung und radikaler Gegenwärtigkeit. Man könnte sagen: Er ist das Ergebnis einer Gastronomie, die sich nicht mehr über reine Dienstleistung definiert, sondern über Interpretation. Und genau dort bewegt sich Claudius Unger mit einer Selbstverständlichkeit, die nicht konstruiert wirkt, sondern gewachsen – destilliert über Jahre, über Flaschen hinweg, über Gespräche, die sich oft länger entfalten als die gesamte gastronomische Familiengeschichte selbst. Dabei arbeitet er nicht gegen die Tradition, sondern durch sie hindurch. In der nüchternen Betrachtung ist er ein hochfunktionaler Generalist innerhalb eines extrem spezialisierten Feldes. Er liest nicht nur Wein, er liest Situationen. Mikrospannungen am Tisch, verschobene Blickrichtungen, unausgesprochene Hierarchien zwischen Gästen – all das wird Teil seiner Sensorik. Und der Wein ist dabei nicht Kulisse, sondern präzises Werkzeug dieser Wahrnehmung. Doch jede reine Kompetenzbeschreibung greift zu kurz, weil sie ihn in ein statisches System zwingt. In Wahrheit ist er ein bewegliches Koordinatensystem aus Erfahrung, Intuition und kalkulierter Improvisation. Wo andere im Aromarad argumentieren, setzt er einen Satz, der Situationen entkrampft, bevor sie sich verfestigen. Keine Überhöhung, keine Mystifizierung – sondern eine Sprache, die Wein wieder zugänglich macht, noch bevor er beschrieben wird. Dieser Allrounder innerhalb der Sommelier-Welt bewegt sich permanent im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Zwischen der exakten Temperatur eines Weins und der unexakten Temperatur eines Raums. Zwischen technischer Präzision und sozialer Unschärfe, die kein Lehrbuch vollständig abbilden kann. Ach, und habe ich eigentlich schon über seine Vorliebe für mit Weinhefen gebraute Biere gesprochen? Brauche ich nicht, das macht er selber am besten.
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Andrea Genest und Maite Billerbeck "Die Jugendlichen einbeziehen mit Emotionen." (Maite Billerbeck) Das US-Nationalarchiv hat Millionen von Mitgliederkarteien der NSDAP ins Internet gestellt, für alle frei zugänglich. Mehrere deutsche Wochen- und Online-Magazine haben aus diesem Datenwust ein digitales Tool gebaut. Seitdem recherchieren Millionen Deutsche, ob die eigenen Familienangehören in Hitlers Partei waren. Verändert das Recherchetool unsere Erinnerungskultur? "Immer mehr Menschen fragen, wie konnte es dazu kommen, wie konnten Menschen im Nationalsozialismus mitmachen, Das lernen wir über die Biografien und die Sozialgeschichte der Täterschaft, so Gedenkstättenleiterin Andrea Genest. "Wenn wir Erinnerungskultur lebendig machen wollen, müssen wir die Jugendlichen einbeziehen mit Emotionen, mit ihrem Gefühl", betont Maite Billerbeck, Psychologin und Gründerin des Vereins zur Förderung der Erinnerungskultur. Dr. Andrea Genst ist Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.Zuvor hat sie u.a. in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin gearbeitet. Maite Billerbeckist Psychologin und Gründerin des Vereins zur Förderung der Erinnerungskultur e.V., nach Recherchen in der eigenen Familiengeschichte. Der Dokumentarfilm "Das vergessene Massaker - Tikun Olam 2025: ein deutsch-italienischer Schüleraustausch“ (Regie: Richard Moritz Schmidt) wurde im April 2026 uraufgeführt. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:26 Die persönlichen Familiengeschichten 00:07:48 Die Morde am Lago Maggiore 00:09:41 Die neuen Recherchetools 00:14:28 Tikkun Olam 00:17:23 Mauer des Schweigens und transgenerationelles Trauma 00:22:50 Wandel der Erinnerungskultur? 00:24:40 Jugendprojekt zwischen Berlin und Mailand 00:30:56 Herausforderungen der Gedenkstätten 00:35:52 Begegnung der Nachkommen von Opfern und Tätern 00:39:15 Baseballschlägerjahre haben Kinder bekommen 00:45:27 Der Zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de Hörtipp: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/urn:ard:show:be34348e7e107ac6/ Darin besonders: Traumata der NS Zeit - Wie sie Kinder und Enkel belasten https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:bd2bb39edaa22434/
Nach drei Gedichtbänden von Martin Piekar ist jetzt sein erster Roman erschienen: „Vom Fällen eines Stammbaums“. Eine bewegende Familiengeschichte, eine Geschichte von Fürsorge und Liebe, von Herkunft und Trauma. Martin Piekar wurde 1990 in Bad Soden am Taunus geboren und lebt heute in Frankfurt - „als Poet, Lehrer und Philosoph“, wie er sagt. Er gewann Preise bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, wurde ausgezeichnet unter anderem mit dem hr2-Literaturpreis und dem Robert-Gernhardt-Preis. Christoph Scheffer hat mit Martin Piekar gesprochen. (Foto: Charlotte Werndt)
Judith Hermann beschäftigt sich in ihrem neuen Buch mit der eigenen Familiengeschichte und erzählt vom Schweigen und Verdrängen. Von Scheck Schreyl.
Alle Informationen zur LingFLoWS®-Ausbildung bekommst du hier: https://dielinguistin.at/lingflows-warteliste In dieser Folge spreche ich mit Mariko, eine der ersten zertifizierten LingFLoWS®-Mehrsprachigkeitsberaterinnen über ihren ganz individuellen Weg. Sie erzählt, wie sie trotz zwei kleiner Kinder den Mut gefunden hat, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen, warum Sprache für sie so viel mehr ist als Kommunikation und wie aus ihrer eigenen Familiengeschichte ein Wimmelbuch über Mexiko entstanden ist. Wenn du selbst spürst, dass Mehrsprachigkeit, Kulturen und Kinder dich rufen, dann ist diese Folge für dich.
Amelie Fried liebt Familiengeschichten, da in Familien alles geschehen kann. So ist auch ihr neuer Roman "Eine von uns" wieder eine Familiengeschichte. Darüber und über die Geschichte ihrer eigenen Familien erzählt sie in SR 3 "Aus dem Leben".
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
In dieser Folge wird es familiär und wie immer literarisch vielschichtig. Karla und Günter stellen euch vier Bücher vor, die zeigen, wie schnell Fassaden bröckeln: in der Vorstadt, in der eigenen Familiengeschichte, in der Welt der Vermögenden – und das über mehrere Generationen hinweg.Madeline Cash: „Verlorene Schäfchen“: Die Familie Flynn ist ein schräges, chaotisches Vorstadt-System: drei Töchter, die überall anecken und Eltern in der Midlife-Crisis. Madeline Cash erzählt ihren Debüt-Roman mit Tempo, Witz und einer Wärme, die selbst die dunkelsten Momente überraschend menschlich macht. Anja Jonuleit: „Wo der Wind die Namen trägt“: Mit 85 bekommt Inge Sundermann Post aus der Heimat – und mit ihr kehren Erinnerungen zurück, die sie jahrzehntelang weggesperrt hat. Der Roman erzählt in Rückblicken von einer Kindheit, in der ein Verbrechen und sein Verschweigen einen ganzen Ort bis heute prägen. Ohne Romantisierung, aber mit Sogwirkung und eindrucksvoller Recherche.Florian Scheibe: „Die Verluste“: Ein Patriarch will Millionen in einen privaten Luxusbunker stecken – und plötzlich bricht in der privilegierten Familie Werner alles auf, was lange unter der Oberfläche brodelte. Erbe, Status, alte Kränkungen und Lebenslügen treffen aufeinander, bis eine unausweichliche Konfrontation näher rückt.Mithu Sanyal: „Antichristie“: London 2022: Durga soll Hercule Poirot für eine antirassistische Neuverfilmung adaptieren – und landet dann buchstäblich in einer anderen Zeit. Zwischen 1906, indischen Revolutionären und einem ziemlich entzauberten Gandhi jongliert Sanyal mit Genres und Perspektiven – absurd, klug, politisch und dabei extrem unterhaltsam.Alle Titel dieser Folge:Madeline Cash: "Verlorene Schäfchen" (Penguin)Anja Jonuleit: "Wo der Wind die Namen trägt" (C.Bertelsmann)Florian Scheibe: "Die Verluste" (btb)Mithu Sanyal: "Antichristie" (btb)+++Viel Spaß mit dieser Folge. Wir freuen uns auf euer Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Was bedeutete das Saisonnierstatut für Hunderttausende Familien in der Schweiz – und warum droht diese Geschichte sich zu wiederholen? In dieser Folge Meyer:Wermuth sprechen die Historikerin Paola de Martin und die Journalistin Giulia Bernardi über ein dunkles Kapitel der Schweizer Migrationsgeschichte: Jahrzehntelang wurden Menschen als Arbeitskräfte ins Land geholt, aber systematisch entrechtet – getrennt von ihren Kindern, ohne sozialen Schutz, ohne Recht auf ein Familienleben. Durch ihre eigene Familiengeschichte betroffen engagieren sie sich im Vorstand des Verein Tesoro, welcher sich für die Aufarbeitung dieses Unrechts und die Stimmen der betroffenen Familien einsetzt.Wir sprechen über die strukturelle Gewalt, die dieses System bedeutete, über das grosse Schweigen in den betroffenen Familien, über die Parallelen zur Schwarzenbach-Initiative – und darüber, warum die 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP eine Rückkehr zu genau dieser Entrechtung bedeuten würde.((01:15)) Was war das Saisonnierstatut?((17:54)) Was hat dies für die Betroffenen bedeutet?((15:22)) Aufarbeitung und Forderungen an die Politik((30:57)) Bezug zur Aktuellen Debate um die 10-Millionen SchweizVerein Tesoro: https://www.tesoro2021.ch/Austellung: Wir, Saisonniers… https://memoriav.ch/de/neuigkeit/wir-saisonniers-zuerich-1931-2026-eine-ausstellung-ueber-sichtbare-arbeit-und-unsichtbar
(#206) Jahrelang wusste Astrid Huber, dass sie das Potenzial in ihrer Selbständigkeit nicht ausschöpft. Sie war blockiert von ihrer Angst, es nicht zu schaffen. Ihr fehlten selbständige Vorbilder, und auch ihre Beziehung zu Geld war verbesserungswürdig.Astrid ist Gründerin von Mascotas und bietet Tierkommunikation in Österreich an. Als Teilnehmerin der Money Flow Academy ist sie der Strategie aus dem Simple Business Blueprint gefolgt, ein Angebot in den Fokus zu setzen. Für sie war es die Tierkommunikation-Ausbildung. In den ersten vier Monaten dieses Jahres hat sie bereits über 30.000 Euro umgesetzt und in den letzten 12 Monaten insgesamt über 58.000 Euro Umsatz eingenommen.In dieser Folge spricht sie mit Julia darüber, wie Mindset-Arbeit ihre Beziehung zu Geld und zu sich selbst verändert hat. Sie zeigt in der Folge, warum das Angebot eine wichtige Entscheidung, vor allem ihr neues Mindset der größte Hebel in ihrem Veränderungsprozess war. Höre jetzt rein und lass dich inspirieren.Timestemps: 00:01 – Wer ist Astrid und was ist Mascotas?01:07 – Wie alles begann: Seit 2019 an Julias Fersen03:21 – Warum die Anmeldung zur Money Flow Academy ein No-Brainer war07:29 – Was sie als erstes angepackt hat – und warum10:44 – Für möglich halten, ohne die Lösung schon zu kennen11:50 – Die Zahlen: Was in zwölf Monaten möglich wurde13:20 – Der Wendepunkt: Eine Zahl, die alles verändert hat14:36 – Die entscheidende strategische Entscheidung17:16 – 7 Buchungen, und warum das früher Angst ausgelöst hätte19:15 – Familiengeschichte und Glaubenssätze: Das saß tief22:04 – Der hartnäckigste Glaubenssatz und wie sie ihn aufgelöst hat27:23 – Angst zulassen statt verdrängen: Das war der Game-Changer32:28 – Warum der Fokus auf ein Angebot der richtige Schritt war35:38 – Letzter Impuls: Die Zwei-Minus-RegelVollständige Shownotes und weitere Informationen findest du unter https://julia-lakaemper.com/podcast/206/
Seit das US-Nationalarchiv die NSDAP-Mitgliederkartei ins Internet gestellt hat, bekommt die Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte neue Bedeutung. Die Historikerin Franka Maubach beleuchtet, was ein Fund tatsächlich erzählt und was nicht. Reinhardt, Anja; Maubach, Franka www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
In Paul Gerhardts 152 Liedern und Hymnen stehen zeitlos frische Bilder neben sentimentalen Ohrwürmern. Aber nicht nur Dietrich Bonhoeffer in seiner Todeszelle entdeckte in diesen Texten eine rebellische Energie und ein stürmisches Gottvertrauen. Geschrieben wurden sie vor dem Hintergrund des verheerenden Dreißigjährigen Krieges und einer tragischen Familiengeschichte. Was hat uns Paul Gerhardt heute noch zu sagen?
Endlich: Martins Piekar Debütroman "Vom Fällen eines Stammbaums" ist erschienen! Drei Jahre lang haben wir sehnsüchtig darauf gewartet, denn damals trafen wir Martin beim Klagenfurter Bachmannwettbewerb und waren von seinem Vortrag geflasht. Jetzt haben wir erneut mit ihm gesprochen: Über die Familiengeschichte des jungen deutsch-polnischen Mannes, der im Buch seine alkoholkranke, depressive Mutter pflegt, über die Macht von Freundschaft, Musik und Poesie, und darüber, warum er ein echter Bastard ist (seine Worte, nicht unsere! :-)). Schaltet ein und lauscht dem wunderbaren Martin Piekar!
Gordon Repinski trifft den ewigen Wahlkreis-König Gregor Gysi zu einem intensiven, persönlichen Spaziergang im Treptower Park. Direkt vor dem sowjetischen Ehrenmal sprechen die beiden über Gysis tief verwurzelte, osteuropäische Familiengeschichte, seine DDR-Biografie und den schmalen Grat zwischen berechtigtem Antifaschismus und der brachialen Realität des Stalinismus. Gysi gehört zu den Bundestagsabgeordneten mit den höchsten dokumentierten Nebeneinkünften. Gordon hakt nach: Wie passt das zu den Idealen eines überzeugten Sozialisten? Außerdem liefert Gysi ein Plädoyer gegen das vorgeschlagene Rentenalter der Großen Koalition und erklärt sein radikales, alternatives Modell für die Sozialsysteme und den Berliner Wohnungsmarkt. Er analysiert außerdem die Angst der etablierten Politik vor dem Wähler, kritisiert scharf den Zickzack-Kurs von Friedrich Merz zur Schuldenbremse und rechnet mit dem Agieren der AfD in Thüringen ab. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Kaum noch Zeitzeugen, dafür neue Recherche-Möglichkeiten: Dank verschiedener Archive schauen viele Menschen gerade nach, welche NS-Vergangenheit Ihre Familie hat. Sie auch? Diskussion mit Janosch Steuwer und Jürgen Wiebicke. Von WDR 5.
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260518PC War mein Opa Nazi?Mensch Mahler am 18.5.2026Andeutungen hatte ich gehört, mehr auch nicht. Mein Vater war mit 17 Jahren zum Volkssturm einberufen worden. Meinen Opa habe ich nie kennengelernt, er ist auf der Flucht in Österreich gestorben. Ich hörte, dass er wohl in der NSDAP war. Genaueres ist nicht bekannt.Mehr als 10 Millionen Menschen waren Parteimitlieder in der NSDAP. Aber es wurde im Nachkriegsdeutschland nicht darüber gesprochen, auch bei uns zu Hause nicht. Vergangenheit abhaken, nach vorne schauen war das Motto im Wirtschaftswunder. Seit April ist die Mitgliederdatei der NSDAP online. Viele Millionen Klicks gab es seitdem und ich war in der Versuchung, meine Vorfahren zu identifizieren. Und dann? Keiner von ihnen lebt mehr. Was würde es mir bringen, zu wissen, dass mein Opa Nazi war? In der Zeit, im Spiegel lange Abhandlungen darüber, was Menschen über die Vergangenheit ihrer Familien erfahren haben. Durch mehrere Millionen Klicks brach die Datenbank anfangs zusammen. Und sicher, da gab es erschütternde Erkenntnisse und auch ein Verständnis für das Schweigen der Väter und Vorväter. Ich weiß, dass Hitler meinem Vater die Jugend gestohlen hat. Und ich weiß auch, warum er allergisch reagiert hat, als ich mich als Jugendlicher in der Friedensbewegung engagiert habe. Er fand es ganz schrecklich, dass ich Anti-Bundeswehr Demonstrationen gemacht habe.Ich habe für den SWR einen Film gemacht über die Judenbuche in meinem Heimatort Villingen-Schwenningen. Die Recherche war schwierig. Keiner der ehrenwerten Bürger und Stadträte war bereit darüber zu reden, warum dort ein Hinrichtungsplatz für Zwangsarbeiter war. Ein alter Kommunist, der eh nichts mehr zu verlieren hatte, weil er in der Stadt geächtet wurde, hat mit mir über die Vorkommnisse damals gesprochen und uns Beweisfotos zur Verfügung gestellt, die im Stadtarchiv vermutlich im Giftschrank lagerten. Was hat das alles mit der NSDAP Mitgliederkartei zu tun? Also: ich werde nicht darin wühlen. Ich will gar nicht mehr wissen. Und wenn man in der Familiengeschichte stöbert sollte man sich vorher darüber im Klaren sein, was die Erkenntnisse mit einem machen. Aber das muss jede und jeder für sich selbst entscheiden. Die Kartei ist online und offen zugänglich. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
40 Jahre nach der Atomkatastrophe kehrt Maryna Peter zum ersten Mal nach Prypjat, an den Ort ihrer Kindheit zurück. Als vierjähriges Mädchen musste sie 1986 überstürzt fliehen. (Wiederholung) Die sozialistische Musterstadt Prypjat, drei Kilometer vom einstigen Atomkraftwerk Tschernobyl entfernt, liegt in einer Sperrzone, und seit dem russischen Angriff 2022 ist auch der Katastrophentourismus eingestellt worden. Für einen Besuch benötigt man heute eine spezielle Bewilligung. Eine Drohne des Wachtpersonals verfolgt uns. Auf den Spuren der Familiengeschichte besucht Maryna Peter ihre alte Wohnung und das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl, den Kontrollraum von Reaktor 4, wo die Crew ahnungslos auf den verhängnisvollen Knopf drückte und den sogenannten Sarkophag, unter dem die verstrahlten Trümmer der Explosion liegen. Ihr Vater Anatolii Varbanets arbeitete 1986 als Strahlenschutzingenieur im Atomkraftwerk und schildert seine Erlebnisse und Gedanken im Moment der Katastrophe. (Wiederholung) ____________________ In dieser Episode zu hören: · Maryna Peter musste als vierjähriges Mädchen von einem Moment auf den anderen fliehen und kehrt 40 Jahre nach der Atomkatastrophe erstmals in die Stadt Prypjat zurück, in der die Angestellten des Atomkraftwerks und ihre Familie wohnten. · Anatolii Varbanets ist der Vater von Maryna Peter und arbeitete von 1974-1988 als Strahlenschutzingenieur im Atomkraftwerk Tschernobyl. ____________________ Link zu weiteren Folgen von Tschernobyl 1986 von SRF-Geschichte: - Wie es zur Katastrophe kam: https://www.srf.ch/audio/geschichte/tschernobyl-1986-wie-es-zur-katastrophe-kam?id=AUDI20260324_NR_0001 - Auswirkungen auf die Schweiz: https://www.srf.ch/audio/geschichte/tschernobyl-1986-die-auswirkungen-auf-die-schweiz?id=AUDI20260421_NR_0007 ____________________ Autor: Peter Voegeli, Technik: Lukas Süess
Ein altes Sprichwort sagt: „In Göteborg werden keine Gedichte geschrieben, sondern nur Rechnungen“. Es muss in Stockholm – ganz auf der anderen Seite Schwedens – erfunden worden sein. Denn Reporterin Merle Schaack hat in der zweitgrößten Stadt im Königreich viel mehr Gründe als Volvo, SKF und Co. entdeckt, um mehr als einen Zwischenstopp einzulegen.In der kultigen Straßenbahn fährt sie die Lebensadern der bodenständig bunten Stadt ab: Angefangen an der Mündung des Flusses Göta Älv, der einst Schwedens Tor zur großen Welt war. Jeden Morgen feilschen Händler hier im Hafen bei einer Fischauktion mit ganz eigenen Regeln um den besten Fang des Tages.Mit speziellem Göteborger Humor geht es nach Haga. Und hinter hübschen Holzfassaden dem Ursprung des ehemaligen Arbeiterviertels auf den Grund. Denn dass Einheimische wie Reisende hier in so gemütlichem Ambiente ihre Kaffeepausen einlegen können, verdanken sie dem Pragmatismus einer boomenden Hafenstadt und hartnäckigen Anwohnern.Fernab vom innenstädtischen Trubel lernen wir in dieser Folge von „Zwischen Hamburg und Haiti“ im Schärengarten Johanna Olzon kennen. Ihre Vorfahren arbeiteten zunächst als Fischer auf Hönö, einer der felsigen Inseln vor der Westküste – bis ihr Urgroßvater aus der Not eine Tugend machte und der Familiengeschichte mit seinem Geschäftssinn eine Wendung gab. Johanna und ihr Freund Peter zeigen uns, wie das Inselleben heute aussieht und wie sie es mit einem alten Rezept bereichern wollen.Merle Schaack war für uns dort.
Im Mai treffen Ruth Moschner und Lézan zum allerersten Mal aufeinander. In der ersten Folge geht es um Authentizität, wer das Wort besser aussprechen kann und ums Erwachsen werden. Da einer von beiden zum Oversharen neigt, wird diese erste Folge eine ganz Besondere. Wir sind stetig dabei unser Format zu verbessern. Ihr helft uns, indem ihr diesen kurzen Fragebogen ausfüllt: https://surveys.psyma.com/ssi/11250254_COM/cgi-bin/ciwweb.pl?studyname=11250254_COM Lass uns gerne eine Bewertung da! Feedback, Freundschaftsbriefe & liebe Grüße an: 1plus1@swr3.de. Eine neue Folge gibt es jeden Mittwoch auf SWR3.de, in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. Mehr Infos zum Podcast gibt es auf SWR3.de. Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp der Woche: https://1.ard.de/XATAR (03:40): Sprache und Inklusion (05:07): Erstes Kennenlernen (07:40): Zu große Unterhose und ehrliches Wohlbefinden (09:20): Internet und Authentizität (17:34): Die dunkle Seiten von Social Media (32:20): Ab wann ist man erwachsen? (46:19): Zwei Wahrheiten, eine Lüge (55:39): frühe Jobs und Ruths Karriereweg (01:00:23): Familiengeschichte und Schauspieltraum (01:07:42): Lézans Musiktraum und neue Wege
Eine frühe Kindheitserinnerung hat der in den USA geborene Schauspieler ans Vorsingen eines Weihnachtsliedes vor einem Chor seines Vaters, der als jüdischer Emigrant eine Opernschule gegründet hatte. Über die innige Verbindung durch die Musik, sein virtuoses Flötenspiel, das Glück der Stille und seine bewegte Familiengeschichte spricht August Zirner mit Thorsten Otto.
Mit seinem Theaterstück „Asiawochen“ hat er beim „Heidelberger Stückemarkt 2025“ gleich dreimal gewonnen: Autor*innenpreis, SWR-Hörspielpreis und Publikumspreis. Die Hauptfigur, aufgewachsen zwischen Indonesien und Deutschland, recherchiert ihre Familiengeschichte und zeigt damit auch, wie die deutsche Kolonialgeschichte verdrängt wurde. „Das ist ganz nah an der Geschichte meiner Familie“. Yannic Han Biao Federer wurde als Sohn eines chinesischen Indonesiers und einer Deutschen in Breisach geboren. Zuletzt veröffentlichte er ein sehr persönliches Buch über den Tod seines Sohnes.
(00:27) Die Online-Plattform «manosphere.ch» setzt sich mit übersteigerten Männlichkeitsbildern im Internet auseinander und bietet Unterstützung. Weitere Themen: (05:31) Carte Blanche für John Armleder: Genfer Künstler präsentiert Sammlung des Musée d'art et d'histoire neu. (10:15) Marilyn Monroe hautnah erleben: eine immersive Ausstellung in der Lichthalle MAAG in Zürich widmet sich dem Leben der Hollywood-Ikone. (14:38) Hollywood rebelliert: Über tausend Unterschriften gegen die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance. (18:51) Schweizer Kinostart von «Romería»: Katalanische Regisseurin Carla Simón vollendet Filmtrilogie zu ihrer Familiengeschichte.
Immer mehr Menschen in Deutschland recherchieren in der neu zugänglichen, vom US-Nationalarchiv zur Verfügung gestellte NSDAP-Datenbank und stoßen dabei auf überraschende Erkenntnisse über ihre eigenen Vorfahren. Laut der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann ist das eine Zäsur in der Erinnerungskultur: „Ich glaube schon, dass es so etwas ist wie eine richtige Wende in unserer Situation des gemeinsamen Erinnerns.“ Die neuen digitalen Möglichkeiten führen dazu, dass viele ihre Familiengeschichte kritischer hinterfragen und sich intensiver mit der NS-Zeit auseinandersetzen. Assmann betont im Gespräch mit SWR Kultur, dass dies zu mehr Ehrlichkeit beitragen kann: „Wir sind herausgefordert, ein ehrlicheres Verhältnis zu dieser Vergangenheit zu gewinnen.“ Gleichzeitig wird deutlich, dass persönliche Erinnerungen und historische Dokumente zusammengeführt werden müssen, um ein differenziertes Bild der Vergangenheit zu erhalten.
40 Jahre nach der Atomkatastrophe kehrt Maryna Peter zum ersten Mal nach Prypjat, an den Ort ihrer Kindheit zurück. Als vierjähriges Mädchen musste sie 1986 überstürzt fliehen. Mit bloss einer kleinen Tasche, darin ein Apfel, ein Schokoriegel, Ersatzunterwäsche und einem Zettel mit ihrem Namen. Die sozialistische Musterstadt Prypjat, drei Kilometer vom einstigen Atomkraftwerk Tschernobyl entfernt, liegt in einer Sperrzone, und seit dem russischen Angriff 2022 ist auch der Katastrophentourismus eingestellt worden. Für einen Besuch benötigt man heute eine spezielle Bewilligung. Eine Drohne des Wachtpersonals verfolgt uns. Maryna Peter findet die alte Wohnung. Auf den Spuren der Familiengeschichte besucht sie das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl, den Kontrollraum von Reaktor 4, wo die Crew ahnungslos auf den verhängnisvollen Knopf drückte und den sogenannten Sarkophag, unter dem die verstrahlten Trümmer der Explosion liegen. Ihr Vater Anatolii Varbanets arbeitete 1986 als Strahlenschutzingenieur im Atomkraftwerk und schildert seine Erlebnisse und Gedanken im Moment der Katastrophe. ____________________ In Episode 2/3 zu hören: · Maryna Peter musste als vierjähriges Mädchen von einem Moment auf den anderen fliehen und kehrt 40 Jahre nach der Atomkatastrophe erstmals in die Stadt Prypjat zurück, in der die Angestellten des Atomkraftwerks und ihre Familie wohnten. · Anatolii Varbanets ist der Vater von Maryna Peter und arbeitete von 1974-1988 als Strahlenschutzingenieur im Atomkraftwerk Tschernobyl. ____________________ Autor: Peter Voegeli, Technik: Lukas Süess ____________________ Literatur: Yunha, Mariia: Soziale Aspekte der Tschernobyl-Katastrophe. Maturitätsarbeit, MNG Rämibühl 2024 (unveröffentlicht). _______________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Diesmal geht's bei den "Literaturagenten" um gleich mehrere Bücher, die sich mit Herkunft, mit Überleben und Zugehörigkeit beschäftigen. Jacqueline Harpmans "Ich, die ich Männer nicht kannte" wurde posthum zu einem Riesenhit bei BookTok. Das Buch führt in eine beklemmende, rätselhafte Welt weiblicher Gefangenschaft. In "King Cobra" erzählt Muri Darida von Familiengeschichte, Gewalt und Identitätssuche zwischen Berlin, Budapest und den langen Schatten der Vergangenheit. Mit Salman Rushdie sprechen wie über seinen neuen Erzählband "Die elfte Stunde", nach 30 Jahren sein erster fiktionaler Band, in dem es auch um das Alter und die letzten Fragen des Lebens geht.
Auch heute nutzt Michaela May jeden Moment, ist optimistisch, jammert nicht, und liebt ihren Beruf. Auf ihren großen Erfolg in den "Münchner Gschichten" vor 50 Jahren wird sie noch immer angesprochen. Dass sie ihre schwere Familiengeschichte veröffentlicht hat, bringt ihr viel positive Resonanz.
Waren die eigenen Großeltern Nazis? – Millionen NSDAP-Daten sind jetzt im US-Nationalarchiv online für alle zugänglich. Dort kann man prüfen, ob Familienmitglieder in der Partei waren. Die genaue Rolle muss aber weiter recherchiert werden.
November 1906. Josephine Molitor wird in Baden-Baden von ihrem Schwiegersohn Karl Hau erschossen; sie hinterlässt 1 Million Mark (ca. 8 Millionen Euro heute), doch das Unglück nimmt da erst richtig seinen Lauf. Karl Hau gelang es bis heute, den Verdacht abzulenken und die öffentliche Meinung zu seinen Gunsten zu manipulieren. Dies ist die Geschichte seiner vier weiblichen Opfer. Die Recherche wurde von den Enkeln Olga Molitors und Lina & Karl Haus begleitet. Der Trailer des Theaters Baden-Baden, "Der Fall Hau", findet sich auf Youtube. Das letzte Wort in dieser Sendung hat heute Robert Rickover, dem ich nicht ins Wort fallen mochte, deshalb hier die Übersetzung: "Mein Name ist Robert Rickover. Ich bin noch nie in Baden-Baden gewesen. Doch die Geschichte der Stadt ist fest mit meiner eigenen Familiengeschichte verknüpft, was ich aber erst mit 45 Jahren erfuhr. Ich bin der Urenkel der ermordeten Josephine Molitor, Enkel von Karl Hau & seiner Frau Lina und Sohn von, hier manchmal "kleine Olga" genannt. Ich kannte sie als meine Mutter, Ruth Masters. Es gab nichts in meiner Familiengeschichte über meine Großeltern, ich wusste nicht einmal, dass ich welche hatte. Und erst recht nicht, dass ich Großeltern hatte, die durchmachen mussten, was sie durchmachten. Das war einfach nie ein Thema und so hatte ich keine Ahnung. Als sie starb, fiel mir ein großer gefüllter Umschlag in die Hände, auf den sie geschrieben hatte:"Im Falle meines Todes bitte vernichten!" Und aus Gründen, die ich heute nicht mehr ganz nachvollziehen kann, tat ich genau das. Ich denke, es enthielt Material über den Hau-Fall und vielleicht über ihr Leben in Deutschland danach. Wie ich es entdeckt habe, war eigentlich durch Zufall, mein Vater war schon ziemlich alt und ihm entschlüpfte damals meiner Frau gegenüber, dass mal meiner Mutter etwas ganz Schlimmes passiert war. Er blieb ziemlich vage. Irgendwie kam ich an ein kleines Stück Papier, auf dem "Karl Hau" geschrieben stand. Ich hatte keine Idee, was es bedeutet, aber jetzt war ich neugierig. Also ging ich in die öffentliche Bibliothek in Toronto, Kanada, wo ich lebte, und dort hatten sie diese dicken Bücher mit verschiedenen Zeitungssammlungen. Eine war eine britische Zeitung (an den Namen erinnere ich mich nicht) und ich fand einen Hinweis auf Karl Hau und die ganze Geschichte. Und ich habe dann später begonnen, einzelne Stücke zusammenzusetzen und habe entdeckt, dass es Bücher darüber gab und zwei Filme und habe so viel darüber gelesen, wie ich nur konnte. Das Meiste war aber nur in Deutsch verfügbar, ich spreche kein Deutsch. Ich weiß, dass meine Mutter sehr gründlich jeden Hinweis darauf, Deutsche zu sein, auslöschte. Was ihr dabei half, war, dass sie ja tatsächlich in Washington DC geboren war, und so kam das Thema nie wirklich darauf, dass sie ihre ersten 20/25 Jahre ihres Lebens in Deutschland verbrachte. Ich war tatsächlich versucht, Baden-Baden zu besuchen, doch für mich ist diese Art von Reise im Augenblick nicht wirklich möglich. Ich bin jetzt 85 Jahre alt und Reisen nach Europa wären jetzt nicht gut für mich." Wir bedanken uns bei allen, die uns so treu unterstützen!❤️ Nicht nur über: https://www.paypal.me/krimikiosk. Nächste Sendung: 30.04.2026. https://krimikiosk.de/impressum-2/
Wieder verkündet US-Präsident Trump, dass der Krieg im Nahen Osten bald Geschichte sein könnte. Bei den Verhandlungen mit dem Regime in Teheran gebe es wesentliche Übereinstimmungen, man stehe möglicherweise kurz vor einem Deal. Der Iran hat direkte Gespräche dementiert. Und auch Netanjahu und seine Generäle stellen klar, dass seitens Israel noch kein Ende in Sicht sei: Weitere Länder sollen sich dem Kampf gegen den Iran anschließen, der Erzfeind sei noch nicht geschwächt genug. In der heutigen Folge beleuchten Kai Küstner und Stefan Niemann den oft widersprüchlichen Kurs des US-Präsidenten in Nahost. Der zum einen den Ölpreis und die Börsen beruhigen muss - zum anderen aber gegenüber dem Iran nicht schwach erscheinen will. Für beide ist klar: Der Krieg im Nahen Osten verliert bis dato nicht an Intensität. Nicht nur der ukrainische Präsident Selenskyj fürchtet, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine mit dem US-Fokus auf Nahost in Vergessenheit geraten könnte. Auch im fünften Kriegsjahr bereite man sich auf eine russische Frühjahrsoffensive vor, so Selenskyj. Er hat außerdem in seiner jüngsten Videoansprache davor gewarnt, dass Putin den Iran weiterhin mit Geheimdienstinformationen unterstütze und spricht von "destruktiven Aktivitäten", die zu weiterer Destabilisierung führen können. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Kai Küstner mit der Journalistin Julia Weigelt. Sie beleuchtet, wie politische Entscheidungen entstehen können - vor allem solche, die undurchsichtig wirken und für Fragezeichen sorgen. Insbesondere bei Trump sieht Julia die Neigung zu einer emotionalen Herangehensweise und begründet das auch mit seiner Familiengeschichte. Eine Reise in die Psyche des US-amerikanischen Präsidenten, anlässlich seines Verhaltens auf der weltpolitischen Bühne. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Zum Scherpunkt: Interview mit Mary Trump: https://www.tagesschau.de/ausland/mary-trump-interview-101.html SMS von Mark Rutte an Donald Trump vor NATO-Gipfel 2025: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-rutte-102.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Amelie Fried wurde als TV-Moderatorin mit "Live aus dem Alabama" bekannt. 1996 startete ihre Karriere als Autorin und seitdem schreibt sie - auch über ihre jüdische Familiengeschichte. Im März erscheint ihr neuer Roman "Eine von uns".
Orlowski, Corinne www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Orlowski, Corinne www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Jan Frerichs hat eine verblüffende Lebensgeschichte: Ohne seinen leiblichen Vater zu kennen und etwas über ihn zu wissen, lebte er dasselbe Leben wie er: als Franziskaner-Mönch, als Journalist, als Suchender. Sein Vater blieb jahrelang ein Geheimnis und ein Tabu, bis Jan Frerichs den Mut fand, in den Tiefen seiner brasilianischen Familiengeschichte seine ganz eigene Wahrheit und seinen Weg zu finden. Heute hilft er Menschen in Krisen dabei, sich den Fragen ihres Lebens zu stellen, für sich selbst einzustehen und mutig zu neuen Ufern aufzubrechen.
Mehrheit der US-Republikaner im Senat unterstützen Angriffe gegen Iran, Chinas Blick auf den Iran-Konflikt, ARD-DeutschlandTrend: Wie bewerten die Deutschen den Angriff auf den Iran, Landtag in Sachsen-Anhalt will demokratische Institutionen stärken, #mittendrin in Gelsenkirchen: Wie Schulen Kinder ohne Deutschkenntnisse fördern, Weitere Nachrichten im Überblick, Tourauftakt Betterov – „Große Kunst“ erzählt eine ostdeutsche Familiengeschichte, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Tourauftakt Betterov" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Mehrheit der US-Republikaner im Senat unterstützen Angriffe gegen Iran, Chinas Blick auf den Iran-Konflikt, ARD-DeutschlandTrend: Wie bewerten die Deutschen den Angriff auf den Iran, Landtag in Sachsen-Anhalt will demokratische Institutionen stärken, #mittendrin in Gelsenkirchen: Wie Schulen Kinder ohne Deutschkenntnisse fördern, Weitere Nachrichten im Überblick, Tourauftakt Betterov – „Große Kunst“ erzählt eine ostdeutsche Familiengeschichte, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Tourauftakt Betterov" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Helene Fischer zählt zu den größten Stars in Deutschland. Dieses Jahr feiert sie ihr 20-Jähriges Bühnenjubiläum und geht auf große Tournee. Aber wer ist Helene als Mensch? Wo liegen ihre Wurzeln und wer sind ihre wichtigsten Bezugspersonen im Leben. Vor Kurzem musste sie auch einen großen Verlust verarbeiten. All das und vieles mehr bespricht Barbara Fischer mit Stefan Blatt in der neuen Folge von BUNTE Menschen. Außerdem: Lena Meyer-Landrut genießt ihre Schwangerschaft in den Bergen, Zendaya und Tom Holland haben geheiratet und Mette-Marit von Norwegen steht kurz vor der Scheidung. Im Horoskop schauen wir, wie die Sterne für Sängerin Sarah Engels stehen, die beim ESC antreten wird.
Passend zum Re-Start der DAIKIN Handball-Bundesliga nach der Europameisterschaft ist einer der Silber-Helden von Herning bei „Hand aufs Harz“ zu Gast. Moderator Markus Götz begrüßt Tom Kiesler vom VfL Gummersbach und damit einen ewigen VfLer. Kiesler ist im Oberbergischen aufgewachsen und hat bisher nur in Gummersbach Handball gespielt. Dazu gibt es eine jahrhundertealte Familiengeschichte der Kieslers beim VfL. Natürlich sprechen die beiden auch nochmal ausführlich über die EM und die Reise des DHB-Teams bis ins Finale. Warum er Miro Schluroff aus dem Zimmer schmeißen musste, wie nah das Team nun wirklich an Dänemark herangerückt ist und wie die Kommunikation mit dem Bundestrainer abläuft, erzählt Kiesler in dieser Folge. Neben dem Handball hat der 24-Jährige noch eine weitere Passion: das Jagen im Wald. Kiesler berichtet, wie ihm diese Beschäftigung während der verletzungsbedingt schwierigen vergangenen Saison geholfen hat, woher diese Passion kommt und welche Reiseziele noch auf seiner Bucketlist stehen. Viel Spaß mit Folge #143 von „Hand aufs Harz“ mit Tom Kiesler.
Seit Trumps zweiter Amtszeit erkennt Sabine von Mering die USA nicht wieder. Die Germanistin protestiert gegen das brutale Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE und wurde dabei selbst schon festgenommen. Mut schöpft sie aus ihrer Familiengeschichte. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
"Sexy und bodenständig" - so kann schreiben sein. glaubt man dem gleichnamigen Podcast von Alena Schröder und ihrem Kollegen. In ihren Romanen zeichnet die Schriftstellerin ihre Familiengeschichte nach. Warum ihr jüngstes Werk "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" eine Notlösung war? Lassen Sie sich überraschen.
Was passiert, wenn Eltern erfahren, dass ihre Tochter wohl eines Tages ihr Augenlicht verlieren wird? Im Fall von Josefine Gauck und ihrem Mann führte diese Nachricht zu einer mutigen Entscheidung: einer einjährigen Weltreise mit ihren drei Kindern. Nicht getrieben von Abenteuerlust, sondern vom Wunsch, ihrer Tochter Pauli – deren Sehkraft bereits zum Reisebeginn bei nur 7 % lag – möglichst viele visuelle Eindrücke dieser Welt mitzugeben: Farben, Formen, Landschaften, Begegnungen.In dieser Folge spricht Josefine offen über die Beweggründe, Herausforderungen und unvergesslichen Erlebnisse dieser Reise, die sie unter anderem nach Kanada, Kalifornien, Australien und Bali führte. Sie erzählt von Auseinandersetzungen mit ihrer Angst, vom Familienalltag auf engem Raum, von Zweifeln – und davon, was es bedeutet, sich wirklich einzulassen. Ihr Buch „Mal gucken – Wie unsere Tochter uns half, die Welt mit neuen Augen zu sehen“ (Malik Verlag) ist eine sehr persönliche Reiseerzählung, eine Familiengeschichte – und eine Einladung, dem Leben mit Neugier und Vertrauen zu begegnen.----------------------------------Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.