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In dieser Folge spricht Host Katharina Pagitz mit Journalistin und Content Creatorin Susanne Siegert (@keine.erinnungskultur) über Erinnerungskultur und Gedenkarbeit im digitalen Zeitalter. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Gedenken ohne Zeitzeug:innen weitergehen kann. Susanne Siegert erläutert, warum sie lieber von Gedenkarbeit als von Erinnerungskultur spricht und wie Social Media – insbesondere TikTok und Instagram – neue Zugänge für junge Menschen eröffnet. Themen sind unter anderem blinde Flecken im Schulunterricht, Täter:innenschaft in Familiengeschichten, der Umgang mit KI-Material, Videospiele ("Serious Games") sowie zunehmender Antisemitismus in Kommentarspalten.Weiterführende LinksHier geht es zu einem wissenschaftlichen Text zur Erinnerungskultur in ÖsterreichHier mehr Infos zur Waldheim-AffäreHier geht es zum Buch „Gedenken neu denken“ von Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur)Hier Links zu den Serious Games: Tribunal45 und Gegen Mauern: Vier Leben, vier Kämpfe"Hier mehr zur „Mühlviertler Hasenjagd“ Hier geht es zum Jahresbericht und Antisemitismusstudie 2024 in ÖsterreichHier geht es zum Rechtsextremismus-Bericht des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) 2025 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In Deutschland schlummern große, ungenutzte Lithium-Reserven – einem der wichtigsten Rohstoffe für E-Autos, Smartphones oder KI-Rechenzentren. Noch sind wir beim Lithium fast vollständig abhängig vom Ausland. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählt die Journalistin Heidi Mühlenberg, wo die geplante Förderung hierzulande in Deutschland schon bald starten soll, welche Umweltbedenken es gibt und wie Anwohner reagieren. Von Johannes Döbbelt.
Iran-Flaggen, Freiheitsrufe, 250.000 Menschen in München. Und mittendrin ein Name: Reza Pahlavi. Sohn des gestürzten Schahs. Für viele Hoffnung – für andere hochumstritten. Wer ist er – und was will er wirklich?**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartnerin: Shahrzad Eden Osterer, gebürtige Iranerin und Journalistin beim Bayerischen Rundfunk Gesprächspartnerin: Iran-Forscherin am German Institute for Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
In Deutschland schlummern große, ungenutzte Lithium-Reserven – einem der wichtigsten Rohstoffe für E-Autos, Smartphones oder KI-Rechenzentren. Noch sind wir beim Lithium fast vollständig abhängig vom Ausland. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählt die Journalistin Heidi Mühlenberg, wo die geplante Förderung hierzulande in Deutschland schon bald starten soll, welche Umweltbedenken es gibt und wie Anwohner reagieren. Von Johannes Döbbelt.
In dieser Solofolge blicke ich auf 2 Jahre und 65 Folgen zurück. Ich teile Highlights, Learnings und besondere Momente mit Menschen und Impulse, die mich in dieser Zeit besonders geprägt haben. Am Ende wartet ein kleines Geschenk auf Dich: eine kurze Übung, die dir hilft, Ressourcen aufzubauen gerade in stressigen Zeiten.Zwischen zwei Leidenschaften: Wasser und WorteDieser Podcast war von Anfang an ein Ort zwischen:Storytelling, Lernen, Weiterentwicklung (für Selbstständige und Unternehmen)Entspannung, Stille, Wasser, Floating (zur Ruhe kommen, Ressourcen auftanken)Gerade im Wasser ist bei mir viel Klarheit entstanden, die jetzt zum nächsten Schritt führt:Warum jetzt eine Pause kommt (und was als Nächstes entsteht)Ich entwickle ein neues Format: einen Blog rund um Auszeiten. Dort teile ich künftig ganz praktische Dinge, die du direkt umsetzen kannst, zum Beispiel:Home Retreat Ideen für zu Hauseeine Day Spa zu Hause Anleitung (ohne Hotel, ohne großen Aufwand)Übungen, Checklisten und Inspiration für kleine ErholungsmomenteEmpfehlungen und Entdeckungen (unter anderem rund um Freiburg)Damit das gut wird, braucht es Fokus. Deshalb pausiere ich den Podcast erstmal.Mini-Geschenk am Ende: Übung "Wärme Dein Herz"Zum Abschluss teile ich eine Übung aus der positiven Neuroplastizität. Sie unterstützt dich dabei, gute Momente bewusster aufzunehmen und so Ressourcen aufzubauen trotz Stress. Du kannst sie in 1 bis 2 Minuten machen, auch unterwegs.Mein Dank geht an alle Podcastgäste, insbesondere an:Uwe von Grafenstein und das Programm „Geschichten, die verkaufen“: Folge 10, https://youtu.be/ciiqCybW3O0Nik Linder und Relaqua (Freediving-inspirierte Entspannungsmethode), Folge 11 und 37, https://youtu.be/MDAavKTIcFshttps://youtu.be/fmxlcTsbIAISebastian Wittmann von Stärkeneffekt und dem Stärkenradar, Folge 24, https://youtu.be/DMufv3_RnEMhttps://youtu.be/Eva3hzs5jpgDr. Reinhard Friedel, Herzchirurg, Schiffsarzt und Buchautor „Der Takt des Lebens“ und die Frage, wie wir lernen auf unser Herz zu hören. Folge 48, https://youtu.be/YXCqIXxjHQYUnd natürlich an Dich und alle, die meinen Podcast geteilt und empfohlen haben. Es war eine schöne Reise und sie geht weiter.Bleib auf dem LaufendenLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sandra-megahed/Instagram: https://www.instagram.com/sandra_megahed/KontaktDu willst deine Story sichtbarer machen oder selbst einen Podcast starten?Kontakt: Dann schreib mir gerne: info@changeyourbrain.deDieser Podcast schenkt Dir Zeit. Zeit, Deine Aufmerksamkeit bewusst auf Dich, Deine persönliche Entwicklung, Deine mentale und körperliche Gesundheit zu lenken.Wie kannst Du gesund bleiben in einer herausfordernden, auf Leistung ausgerichteten Arbeitswelt?Wie kannst Du wieder mehr Zeit gewinnen für Deine Leidenschaften, Hobbies und die wichtigen Menschen in Deinem Leben?Wie kannst Du Deine Beziehungen stärken, zu Dir selbst, Familie, Freunde, Kollegen oder auch Mitarbeitenden?Ich bin Sandra Megahed, Coach und Journalistin. Immer auf der Suche nach den spannendsten Geschichten und wirksamsten Methoden für Deine persönliche Entwicklung.Lerne von mir und mit mir von den Besten und sei Teil dieser Reise hin zu mehr Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, Ruhe und Gesundheit.Was erwartet Dich? Geschichten von Menschen und ihre wertvollen Erfahrungen, ein Mix aus einfachen, wirksamen Methoden, spannende Bücher, Gespräche mit Wissenschaftlern, Buchautoren rund um die Themen Psychologie, Neurowissenschaften, Mindset, Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz und Stressbewältigung.Du möchtest gleich den Anfang machen und in Deine Weiterentwicklung und die Deines Unternehmens voranbringen? Dann bin ich gespannt von Dir zu hören. Melde Dich gerne bei mir für einen ersten kostenfreien Inspirationscall.Du möchtest nichts verpassen: Dann abonniere doch gleich meinen Kanal auf Youtube:www.youtube.com/@changeyourbrain_megahedFolge mir auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/sandra-megahed/und Instagram: https://www.instagram.com/sandra_megahed/Kundenstimmen:Christian Bentz, Ausbildungsleiter bei der Siemens AG: "Sandra ist eine herausragende Persönlichkeit, die nicht nur durch ihre fachliche Kompetenz, sondern auch durch ihre authentische und beruhigende Präsenz überzeugt. Ich kann sie uneingeschränkt als Partnerin für inspirierende und effektive Weiterbildungsprojekte empfehlen."Johannes Gronover, Gronover Consulting:Sandra versteht die Leute richtig zu motivieren und sie hat eine Menge Erfahrung in ihrem Bereich. Die Kunden waren total begeistert von ihren Vorträgen: Klar verständlich und voller praktischer Tipps!"Gizem Duvan, Academy / Ausbildung Franke GmbHDurch Sandras professionelle und einfühlsame Art habe ich persönlich enorm an mir selbst gearbeitet und bin in vielerlei Hinsicht gewachsen. Besonders wertvoll war die Bearbeitung meiner persönlichen Story, die ich nun stolz als Steckbrief auf LinkedIn nutze. Sandra hat mir geholfen, meine Geschichte authentisch und überzeugend zu formulieren, was mir beruflich wie privat neue Türen geöffnet hat.
Die österreichische Journalistin und Podcasterin Daniela Ullrich spricht über die Legenden und Missverständnisse der Wechseljahre.
Am 14. Februar ist Valentinstag. Ein Tag, an dem viele Blumensträuße verschenkt werden und an dem über ein großes Gefühl nachgedacht und gesprochen wird. NDR Kultur à la carte möchte das auch tun, mit Barbara Schmutz, die sich intensiv in einem Buch mit der Liebe beschäftigt hat. "Alles Liebe" heißt es und dafür hat die Journalistin, Publizistin, Dokumentarfilmerin ungewöhnliche Orte aufgesucht. Sie ist beispielsweise in den Zoo gegangen und hat mit dem Zoodirektor über Liebe zu Tieren gesprochen. Gefragt hat sie sich, ob man Objekte lieben und sich in Roboter verlieben kann. Eine Ärztin für plastische Chirurgie erklärt ihr, warum Menschen Schmerzen auf sich nehmen und auf Verschönerung durch das Skalpell hoffen. Barbara Schmutz hat sich grundsätzlich gefragt: Welche Nahrung braucht die Liebe? Wann verkümmert sie? In NDR Kultur à la carte spricht Barbara Schmutz mit Andrea Schwyzer über dieses große Gefühl, das so allgegenwärtig und doch so wenig greifbar ist.
Mit den nun veröffentlichten Epstein Files distanzieren sich Prominente von Epstein, sagen, sie hätten von nichts gewusst. Das zu glauben fällt schwer. Man hätte es zumindest ahnen können, denn bereits ab 2005 gab es die ersten Ermittlungen um Epstein, 2008 ging er zum ersten Mal ins Gefängnis. Wir haben ein großes Bedürfnis nach einer moralischen Einordnung. Deswegen spricht Thilo in der heutigen Folge mit Felicitas Kock. Sie ist Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung und hat dort lange Jahre das Panorama-Ressort geleitet – auch 2019, als der Fall Epstein mit seiner Anklage und seinem Tod riesig wurde. Felicitas hat sich lange mit Epstein auseinandergesetzt, kennt die Chronologie der Ereignisse und kann deswegen gut einordnen, warum es unwahrscheinlich ist, dass Epsteins Umfeld nichts wusste. Wir fragen sie außerdem: Darf man noch die Simpsons schauen, wenn der Erfinder in den Epstein Files auftaucht? Was bedeuten solche Männerbünde und wie können sie gesellschaftlich existieren? Außerdem fragen wir, ob wir als Medien und Journalist:innen richtig über Epstein berichtet haben. In einer idealen Welt: Was wären jetzt die Konsequenzen? Wem kann man vertrauen? Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Bereits zum zweiten Mal pfeifft das Tessiner Verwaltungsgericht das Erziehungsdepartement von Marina Carobbio zurück. Ein Chefposten wurde mit zwei Personen besetzt, die nicht über die nötige Berufserfahrung verfügten. Weitere Themen: · Die SVP des Kantons Waadt hat mit Hilfe von KI-Werbung für einen Kandidaten gemacht. Allerdings ist dabei die Waadtländer Kantons-Fahne nicht korrekt herausgekommen. Die Fehler blieben bis zur Veröffentlichung unbemerkt. · In den Freiburger Skigebieten Charmey und Moléson hört man seit diesem Jahr vermehrt Schweizerdeutsch auf der Piste. In Charmey hat sich der Anteil an Deutschschweizer Schneesportlerinnen und -sportler verdoppelt. Grund: Dank Magic Pass probieren mehr Deutschschweizer ein Freiburger Skigebiet aus. · Umstrittene Schneekanonen im Skigebiet Leysin-Les Mosses. Das Skigebiet will schneesicherer werden und neu 175 Schneekanonen aufstellen. Gegen das Projekt gingen über 500 Einsprachen ein. Zu Gast: Eva Hirschi, freie Journalistin in der Westschweiz und Gerhard Lob, freier Journalist aus dem Tessin.
Jennifer Sieglar ist Journalistin und Fernsehmoderatorin. Von 2012 bis 2023 war sie Moderatorin bei „logo!“. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Tim Schreder hat sie nicht nur moderiert, sondern auch mehrere Bücher geschrieben, in denen sie komplexe Themen möglichst verständlich erklären. In ihrem neuen Buch beschäftigen sich die beiden mit dem Thema Longevity, dem gesunden Altern. Sie erklären die Wissenschaft der Langlebigkeit: Unsere Gene bestimmen nur zu etwa 20 bis 30 Prozent, wie alt wir werden und wie lange wir gesund bleiben. Neuere Studien gehen sogar von einem noch geringeren Anteil aus. Das bedeutet: Entscheidend ist unser Lebensstil. Aber was genau heißt das? Was davon können wir selbst beeinflussen? Und warum leben Tennisspieler durchschnittlich zehn Jahre länger? Sicherlich können viele beim Hören dieser Folge eine kleine Stellschraube entdecken, an der man einmal drehen könnte. Und die Aussicht, Lebensjahre dazuzugewinnen, indem man seinen Schlaf etwas optimiert, klingt doch machbar. Außerdem erfahren wir, welchen Satz Jennifer Sieglar vor dem Abflug unbedingt hören muss – und wie ihre Hochzeit mit Tim war, bei der sie sich das „logo!“-Wort gegeben haben. Podcasttipp: Alles in Butter – Das Magazin zum Genießen für Gernesser https://www.ardaudiothek.de/sendung/wdr-5-alles-in-butter/urn:ard:show:3b23126828a9c81c/
"Was wissen wir schon über den Islam?", fragt die Journalistin und Diplom-Juristin Marion Sendker, die seit Jahren in Istanbul lebt. Für Programme der ARD, den Deutschlandfunk und weitere Medien berichtet die Katholikin aus und über die Türkei und den Nahen Osten. Sie reist in Kriegs- und Krisengebiete und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Region verstehen zu wollen. Im Podcast erzählt Sendker wie Präsident Erdogan die Islamisierung der Türkei vorantreibt, neue Moscheen eröffnet und den Islam zum politischen Instrument macht. Für die Christen im Land habe das nicht nur Nachteile.
Laetitia Brodard hat beim Brand von Crans-Montana ihren 16-jährigen Sohn Arthur verloren. Leila Micheloud ist jeden Tag im Spital bei ihren zwei Töchtern Farah, 20, und Meissa, 18. Laetitia und Leila: zwei Mütter, vereint im Schmerz. Im «Club» erzählen sie, was sie und andere Opferfamilien jetzt am stärksten brauchen: Wahrheit und Gerechtigkeit für ihre Liebsten. Und gleichzeitig stellt sich für Verletzte und Opferfamilien auch die Frage: Wer wird die medizinischen Kosten bezahlen? Wer wird die Angehörigen unterstützen? Wie lange dauert es, bis sie wieder vergessen werden? Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hat 41 Tote und 115 Verletzte gefordert. Im «Club»-Studio sind neben den beiden Angehörigen auch weitere Gäste aus dem Wallis: ein Opferanwalt, eine Politikerin und eine Journalistin.
Im Oman finden Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt. Es geht um das iranische Atomprogramm. Erst wenige Wochen ist es her, dass die Demonstrationen gegen das Regime in dem Land brutal niedergeschossen wurden. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn mit der Journalistin und Iran-Expertin Gilda Sahebi.
Louise Brown ist Journalistin und Autorin. Nachdem innerhalb kurzer Zeit beide Eltern gestorben waren, setzte sie sich intensiv mit ihrer eigenen Trauer auseinander – auf eine Erfahrung, auf die sie kaum vorbereitet war. Aus diesem Prozess heraus entstand ihr Buch „Was bleibt, wenn wir sterben“ und schließlich auch ihr Weg zur Trauerrednerin. Die Zeit der Trauer veränderte sie anders als erwartet. Mit der Zeit eröffnete sie ihr einen neuen Blick auf die Welt: auf kleine Momente des Alltags, die oft übersehen werden und dennoch zu Dankbarkeit und Zuversicht führen können. Genau darum geht es in ihrem zweiten Buch „Zuversicht“. Von den kleinen Wundern des Lebens. Darin beschreibt sie, wie wichtig es ist, diese Augenblicke wahrzunehmen – selbst scheinbar unscheinbare, wie zwei Kräne, die über einer Baustelle kreisen. Im Gespräch erzählt Louise Brown von ihrem Weg, davon, warum wir oft nicht lernen, richtig zu trauern, und wie aus schmerzhaften Erfahrungen neue Perspektiven entstehen können. Podcasttipp: „Frag dich fit – mit Doc Esser und Johanna“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/wdr-2-frag-dich-fit-mit-doc-esser-und-johanna/urn:ard:show:74bd24c92e3f9ab9/
Im Iran hat das Regime die Massenproteste Anfang Januar mit einer unfassbarer Gewalt und Brutalität niedergeschlagen. Laut Time-Magazine könnten bis zu 30.000 Menschen getötet worden sein, das Magazin beruft sich dabei auf zwei ranghohe Beamte des iranischen Gesundheitsministeriums. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA meldet inzwischen, dass es Bestätigungen für fast 7.000 Tote hat, mehr als 10.000 Fälle werden weiter untersucht. Die Proteste sind abgebrochen, die Menschen im Iran verzweifelt. Viele hoffen, dass Hilfe von außen kommt. US-Präsident Donald Trump hat dem iranischen Regime zuletzt immer wieder mit einem militärischen Angriff gedroht, den Demonstrierenden hatte er auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt, Hilfe sei unterwegs. Seit Anfang Januar hat das US-Militär seine Präsenz in der Region deutlich ausgebaut, etwa mit dem Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ und dessen Begleitschiffen. Jetzt aber soll es Gespräche zwischen den USA und Iran geben, bei denen es anscheinend vor allem um das iranische Atomprogramm gehen soll. Wie geht es weiter im Iran? Darum geht es in der neuen Folge des Bundestalks, des politischen Podcasts der taz. Wir fragen: Was würde ein militärisches Eingreifen der USA bedeuten? Wie angeschlagen ist das iranische Regime und gibt es interne Risse? Wie kann sich die Opposition überhaupt organisieren? Was will Trump, welche Interessen haben die Staaten in der Region? Ist Europa ein Player oder nur Zuschauer? Und warum sind in Deutschland so wenig Menschen auf der Straße, um die Iranerinnen und Iraner in ihrem Kampf zu unterstützen? Darüber diskutieren Gilda Sahebi, deutsch-iranische Journalistin und taz-Autorin, Nahost-Redakteurin Lisa Schneider und Leon Holly, der in der Auslandsredaktion für die USA zuständig ist. Moderiert wird die Folge von Sabine am Orde, der innenpolitischen Korrespondentin der taz.
Für viele Iraner*Innen, darunter auch Avin Khodakarim, selbst Journalistin und Vorstandssprecherin der iranischen Gemeinde in Deutschland, ist es unglaublich frustrierend, wie deutsche Medien die Sprache und Darstellung des iranischen Regimes übernehmen. Bei Studio Kindler klärt sie über klassische Medienfehler auf. Warum wird von "Protesten gegen die Regierung" gesprochen, statt von "Revolution gegen das Regime"? Woher kommt der Reflex, stets die Frage zu stellen: "Aber wer soll denn nun der neue Anführer sein?" Hat genau das vielleicht auch etwas mit der deutschen Geschichte zu tun? Das alles und noch mehr besprechen Avin und Ich in dieser bewegenden Folge. Ich danke Avin von Herzen, dass sie sich die Zeit genommen hat, so offen über das Thema zu sprechen - trotz des Drucks, den eine klare Haltung gegen das Regime auch für Iraner*Innen in Deutschland bedeuten kann. Wir hatten bei der Aufnahme leider erhebliche technische Probleme. Es hat mehrere Tage gedauert diese Folge zu retten, wir haben uns entschieden, sie zu spielen, obwohl es auch jetzt noch zwischendurch etwas blechern klingt. Wir wollten das Gespräch nicht noch einmal führen, weil dadurch die Unmittelbarkeit des Gesagten verloren gegangen wäre.
Mit Anmoderation vom Flughafen Schipol starten wir in die heutige Folge, in der Thilo mit der Journalistin und Lebensborn Expertin Dorothee Schmitz-Köster spricht. Sie hat uns bei der Recherche zu unserer ZDF-Doku-Reihe German Guilt maßgeblich unterstützt. Denn Thilo ist auf der Suche nach der Geschichte seiner Großmutter auf viele Geheimnisse gestoßen. Eines davon ihre Herkunft, die eng mit dem sogenannten Lebensborn e.V. verwoben ist: Einem von Heinrich Himmler gegründeten und von der SS getragenen Verein, der beinahe sozial anmuten könnte, denn er unterhielt Kinder- und Entbindungsheime. Auf den ersten Blick Unterstützung für Mütter in Not, auf den zweiten Blick ein rassistisches, ideologisches Projekt, um die sogenannte “Arische Rasse” zu fördern. Wie genau wurde Lebensborn verwendet, was war die Strategie? Und was die Konsequenzen? Darüber, was passiert, wenn man in der eigenen Biografie gräbt. Über Gleichzeitigkeiten und wie wichtig es ist, genau hinzusehen. Hier geht es zu German Guilt in der ZDF-Mediathek: https://www.zdf.de/reportagen/german-guilt-100 Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
In dieser Schmökerstunde stellen Sabine und Manfred wieder zwei Bücher vor, die unterschiedlicher nicht sein können. Der Krimi von Trude Teige „Der Junge, der Rache schwor“ geht über einen bloßen Krimi hinaus, denn Trude Teige hinterfragt darin gesellschaftskritisch den Umgang mit den Opfern, die in Kinderheimen einst Gewalt erfahren haben, und die Haltung der Politik hinsichtlich der Entschädigung für das erlittene Unrecht. Dass Trude Teige selbst als Journalistin arbeitet, dürfte es ihr leicht gemacht haben, mit ihrer Protagonistin Kajsa Coren eine TV-Reporterin auf Recherchetour zu schicken. Der Roman von Sarah Kuttner "Mama & Sam" warnt vor Love Scamming Sarah Kuttners Mutter ist Opfer von Love Scamming geworden, einer Betrugsmasche, bei der Täter durch gefälschte Online-Profile emotionale Bindungen aufbauen, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Davon erzählt die Moderatorin in ihrem Roman "Mama und Sam".
Ein Hausarzt und eine ehemalige Journalistin wollen sich nicht damit abfinden, dass die medizinische Versorgung außerhalb der großen Städte immer schlechter wird: Jan und Tanja Gerlach aus dem kleinen Scheeßel zwischen Hamburg und Bremen arbeiten daran, wie Menschen auf dem Land genau dort betreut werden können, wo sie leben. In unserer Reihe „Entscheider treffen Haider“ sprechen Sie über Ärzte, die von Hamburg aus Patienten in Niedersachsen behandeln, über die digitale Assistentin Karin, die immer erreichbar ist – und über Arzt-Avatare.
Kanzler-Rede und Bablers Liste: Viel Lärm um Nichts? Die Weltordnung bebt, die Teuerung frisst uns Löcher ins Börsel, und immer mehr Menschen sind arbeitslos. Doch die Spitze der Bundesregierung zeigt sich zufrieden: SPÖ-Chef Andreas Babler kann seine Lebensmittel-Liste präsentieren, die den Österreichern künftig satte 8 Euro im Monat erspart; Außenministerin Beate Meinl-Reisinger schmückt sich seit Neuestem mit einem Ukrainischen Orden für ihren Einsatz; und Bundeskanzler Christian Stocker wendet sich mit einer 60-minütigen Rede an die Nation. Kann die Regierung noch mehr liefern als Symbolpolitik? Bleiben die großen Reformen unangetastet? Nach Minneapolis: Wie viel Härte verträgt die Migration? Ganz Europa zeigt sich entrüstet über das harte Vorgehen der amerikanischen Einwanderungsbehörde ICE. Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt: Trumps harte Migrationspolitik wirkt. In Europa hingegen bleibt bisher die versprochene Wende bei der Migration aus. So wurden jüngst Vorwürfe laut, die Stadt Wien verhindere die Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt. Und Spanien will jetzt 500.000 Migranten das Aufenthaltsrecht verleihen. Funktioniert ein Rechtsstaat nur, wenn er auch unschöne Bilder in Kauf nimmt? Und welche Rolle spielen politisch finanzierte NGOs in unserer zunehmend gespaltenen Gesellschaft? Darüber diskutiert Katrin Prähauser mit diesen Gästen: Norbert Bolz, Medienwissenschaftler Eric Frey, Journalist beim "Standard" Heimo Lepuschitz, FPÖ-Berater Barbara Toth, Journalistin beim "Falter" Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der Rapper Gian Marco Schmid alias Gimma trifft bei Olivia Röllin in Chur auf die Architektin und Journalistin Anita Simeon Lutz. Gian Marco Schmid (45) besser bekannt als «Gimma», ist Rapper und Autor aus Haldenstein bei Chur. Er verteilt schon in der Sekundarschule auf dem Pausenhof seine ersten RapTapes, später prägt er mit düsteren und provokativen Mundarttexten über Drogen, Sex, Depressionen und Familienchaos die Schweizer HipHopSzene und steuert mit «Hymna» sogar den Nati-Song zur WM 2006 bei. Seine Biografie: Hirntumor mit zwölf, Hörverlust auf einem Ohr, früher Drogenkonsum, eine alkoholkranke Mutter und ein Jahr im Kloster, bevor er eine KVLehre bei Calanda Bräu abschliesst. Offen spricht er über seine Psychotherapien und sagt trotz allem, er habe eine gute Kindheit gehabt. Letztes Jahr schrieb er ein Buch über das Leben mit einer süchtigen Mutter, das er innert acht Tagen nach deren Tod verfasste. Aktuell arbeitet er an einem neuen Album, in dem er seinen bisherigen Werde- und Wendegang verarbeitet. ________________________________________ Anita Simeon Lutz (54) ist Architektin und Journalistin. In Lenz aufgewachsen, als jüngste von fünf Kindern, ging sie jeden Sonntag in die Kirche und genoss es, dort vor versammelter Gemeinde aus den biblischen Texten vorzulesen, denn das Amt der Ministrantin wurde ihr als Mädchen verwehrt. Bald keimt der Berufswunsch Nonne in ihr auf. Schliesslich wird ihr das 400-Seelendorf aber zu eng, sie wechselt an die Kantonsschule Chur, schlägt ab und an über die Stränge und entscheidet sich für ein Architekturstudium in Zürich. Schon früh entwickelt sie eine Leidenschaft dafür, Architektur verständlich zu erzählen. 2012 wird sie Chefredakteurin des Wohnmagazins «Das ideale Heim» und gründet eine Familie. Als ihr Mann an Krebs erkrankt und schliesslich stirbt, stürzt sie sich in die Arbeit - eine Zeit, die sie bis heute verdaut. 2022 gründete sie die Zurich Design Weeks. Heute ist sie Chefredaktorin der Verbandszeitschrift «Schweizer Samariter». Zudem ist sie als Expertin in der RTRArchitekturserie «Portas Avertas» zu sehen. ________________________________________ Moderation: Olivia Röllin ________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
"Gamerrepublic" ist der Name eines Gamingblogs, der seit seiner Gründung 2019 immer wieder in den Social Feeds von Dom Schott auftauchte: Studioporträts, Interviews mit EntwicklerInnen und Branchennews - das Angebot ist bunt, umfangreich und wird von nur einer einzigen Person gestemmt: Katharina Trautvetter. Katharina Trautvetter ist heute freie Journalistin, Texterin und Narrative Designerin, kommt allerdings ursprünglich aus den Musikwissenschaften. Aber auch dort fand sie bereits lange vor der Ankunft der Game Studies hierzulande einen Weg, ihre Forschung mit der Welt der Spiele zu verbinden. Eine spannende Persönlichkeit mit klarer spielejournalistischer Kante, die im Gespräch mit Dom Schott von der Arbeit rund um Gamerrepublic berichtet - und wie sie zu diesem Projekt eigentlich gekommen ist.
Voigt, Nina www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Elisabeth Niejahr ist Wirtschaftsjournalistin. Sie hat beim Spiegel gearbeitet, war viele Jahre bei der Zeit, hat ihre Brötchen als Chefreporterin der WirtschaftsWoche verdient, schreibt über wirtschafts- und politische Themen, ist Autorin mehrerer Bücher und häufig in politischen Talkshows zu Gast.
Fakt oder Fake? Die russische Propaganda rund um den Abschuss des Flugs MH17. Und: Für immer mehr Menschen ist das Pflegeheim ihr letztes Zuhause – das Personal ist gefordert und dringend gesucht: die 24-Stunden-Reportage. Das letzte Zuhause: 24 Stunden im Pflegeheim Für viele Menschen ist das Pflegeheim ihr letztes Zuhause. Der Bedarf an Plätzen steigt in den nächsten Jahren enorm – insbesondere für Menschen mit Demenz. Die «Rundschau» filmte 24 Stunden lang im Alterszentrum in Wattenwil BE. Die Reportage zeigt, wie gefordert die Pflegenden sind, und gibt Einblick in die Perspektiven der Bewohnenden und Angehörigen. Ein Alltag zwischen Hektik und Langsamkeit, Selbstbestimmung und Verzweiflung. Denn die meisten Menschen wohnen nicht freiwillig im Heim. SRF-Themenwoche «Fakt oder Fake?»: Russlands Propaganda Vor fast 12 Jahren wurde über der Ostukraine ein Passagierflugzeug von prorussischen Kräften abgeschossen. Flug MH17 war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Alle 298 Menschen an Bord starben. Russland weist bis heute jegliche Verantwortung dafür zurück – und russische Medien haben nach dem Absturz jahrelang Desinformation verbreitet. Die «Rundschau» trifft eine Journalistin, die Teil der Propagandamaschine war, spricht mit dem Vater eines Opfers und dem Gründer des Recherchenetzwerks Bellingcat, das massgeblich zur Aufklärung des Falles beigetragen hat.
Hoppe Hoppe Scheitern - Der Eltern Real Talk mit Evelyn Weigert
In dieser Folge spricht Evelyn mit Leonie Lutz, Journalistin und Bestseller-Autorin, über das echte Leben von Familien mit Smartphones, Social Media und KI. Als Mutter von zwei Kindern kennt Leonie den Spagat zwischen Klassenchats, KI-unterstütztem Lernen und allgegenwärtigen digitalen Medien aus eigener Erfahrung. Sie zeigt, wie Eltern ihre Kinder durch diese Welt begleiten können – mit Haltung und Wissen. Warum Verbote allein nicht schützen. Warum Kontrolle irgendwann an ihre Grenzen gerät. Und warum Wegschauen die schlechteste Option ist. Leonie berichtet von ihrer Recherche, bei der sie selbst als vermeintlich 12-jähriges Kind auf Instagram, TikTok & Co. unterwegs war – und dort auf Cybergrooming und andere verstörende Inhalte gestoßen ist, die Kinder viel zu leicht erreichen. Mut statt Angst! Leonie liefert einen ehrlichen Realitätscheck und konkrete Lösungen: kindersichere Smartphone-Einstellungen, offene Gespräche über digitale Erfahrungen, klare Reaktionen bei verdächtigen Kontakten – und Ideen, wie Kinder Medien und KI kreativ nutzen können, statt sich darin zu verlieren. Ihr Ziel: Kinder stark für die digitale Welt zu machen. Absolut hörenswert! Hier gibt es viele Infos über Leonies Arbeit: https://www.instagram.com/kinderdigitalbegleiten/ Diese Website empfiehlt Leonie: https://www.medien-kindersicher.de/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AllemeineEltern Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Fakt oder Fake? Die russische Propaganda rund um den Abschuss des Flugs MH17. Und: Für immer mehr Menschen ist das Pflegeheim ihr letztes Zuhause – das Personal ist gefordert und dringend gesucht: die 24-Stunden-Reportage. Das letzte Zuhause: 24 Stunden im Pflegeheim Für viele Menschen ist das Pflegeheim ihr letztes Zuhause. Der Bedarf an Plätzen steigt in den nächsten Jahren enorm – insbesondere für Menschen mit Demenz. Die «Rundschau» filmte 24 Stunden lang im Alterszentrum in Wattenwil BE. Die Reportage zeigt, wie gefordert die Pflegenden sind, und gibt Einblick in die Perspektiven der Bewohnenden und Angehörigen. Ein Alltag zwischen Hektik und Langsamkeit, Selbstbestimmung und Verzweiflung. Denn die meisten Menschen wohnen nicht freiwillig im Heim. SRF-Themenwoche «Fakt oder Fake?»: Russlands Propaganda Vor fast 12 Jahren wurde über der Ostukraine ein Passagierflugzeug von prorussischen Kräften abgeschossen. Flug MH17 war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Alle 298 Menschen an Bord starben. Russland weist bis heute jegliche Verantwortung dafür zurück – und russische Medien haben nach dem Absturz jahrelang Desinformation verbreitet. Die «Rundschau» trifft eine Journalistin, die Teil der Propagandamaschine war, spricht mit dem Vater eines Opfers und dem Gründer des Recherchenetzwerks Bellingcat, das massgeblich zur Aufklärung des Falles beigetragen hat.
Unser heutiger Gast hat früh gelernt, wie wichtig es ist, die eigene Stimme zu finden und zu erheben. Nach dem Abitur studierte sie Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Politik in München und Washington D.C., absolvierte die renommierte Deutsche Journalistenschule und war unter anderem Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung. Erste Stationen führten sie zum Bayerischen Rundfunk, dann ins Management von Bertelsmann, Gruner + Jahr und RTL Deutschland. Dort entwickelte sie zentrale Podcast-Strategien, baute die Audio Alliance mit auf, verantwortet heute crossmediale Markenführung und leitet die Abteilungen für Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion, mit gerade einmal Anfang 30. Als Autorin wurde sie mit ihrem Debüt Buch: „Dinge, die ich am Anfang meiner Karriere gerne gewusst hätte“ zur Stimme einer Generation von Frauen, die sich fragt, wie beruflicher Erfolg gelingen kann, ohne sich selbst zu verlieren. Seit mehr als achteinhalb Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mehr als 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten haben wir darüber gesprochen, was sich verändert hat – und was sich weiter verändern muss. Wie gelingt es, in der Medienwelt der Gegenwart Haltung zu zeigen – ohne sich zu verbiegen? Welche strukturellen Hürden bremsen Frauenkarrieren – und wie lassen sie sich konkret überwinden? Und warum reicht es nicht, nur das System zu kritisieren – wenn wir nicht auch die Spielregeln verändern? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei „On the Way to New Work“ – heute mit Mirijam Trunk. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Knüppel, Leila www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Pippi Langstrumpf ist ganz klar unsere Kindheitsheldin. Das starke, mutige, freche Mädchen, eine Romanfigur von Astrid Lindgren. Ihre roten Haare, die Sommersprossen, die Villa Kunterbunt, ihre Abenteuer: alles frei erfunden – oder? Nicht ganz. Heute erzählen wir euch die Geschichte der echten Pippi Langstrumpf. Ester Blenda Nordström ist wohl die mutigste Reporterin, von der wir je gehört haben. Anfang des 20. Jahrhunderts rast sie nicht nur mit ihrem Motorrad durch Stockholm, sondern auch den spannendsten Geschichten des Landes hinterher. Sie tut etwas, das vor ihr noch kein schwedischer Journalist – und erst recht keine schwedische Journalistin – gewagt hat: Sie geht für ihre Reportagen undercover. Klingt ein bisschen nach Pippi Langstrumpf? Das ist ganz bestimmt kein Zufall. Ob sich Astrid Lindgren tatsächlich von der mutigen Reporterin Ester Blenda Nordström inspirieren ließ, beleuchten wir in dieser Folge von True Love. Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Tanja Kachler, Antonia Faltermaier Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze, Julian Ortleb Quellen (Auswahl) Buch "Life in Every Breath: Ester Blenda: Reporter, Adventurer, Pioneer" von Fatima Bremmer und Gloria Nneoma Onwuneme Buch "Pippi Langstrumpf. Alle Abenteuer in einem Band" von Astrid Lindgren Artikel [Emma](https://www.emma.de/artikel/die-echte-pippi-340679) [Dokumentation](https://www.esterblenda.com/projects/people-eyrmp) Hintergrundinformationen, Bilder und Videos findet ihr auf unserem Instagram- oder TikTok-Kanal @true.lovepodcast. Oder auf unseren privaten Profilen @leonie_bartsch und @linnschuetze. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast bewertet und teilt. Haben euch lieb & bis in zwei Wochen! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!: https://linktr.ee/truelove_podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audioDu möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/truelove_podcast) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
Functional Basics - Die Basis für deine Gesundheit, mehr Lebensqualität & Performance im Leben.
Na, gehst du auch ins kalte Wasser? Über das Eisschwimmen unterhalte ich mich mit Anita Horn. Sie ist freie Journalistin beim WDR, Eisbaderin & Eisschwimmerin, Hobbiesportlerin, Mensch- & Hunde-Mama.Wir sprechen darüber, wie sie zum kalten Wasser gekommen ist, was sie daran so fasziniert & was sie für Höhen & Tiefen mit dem gefrorenem Wasser bereits gemacht hat.In ihrem Podcast bekommst du dann einen weitern Part.===NUTZE DIE KOMMENTARFUNKTION VON SPOTIFY:Welche Fragen hast du? Was hast du mitgenommen?===Mehr über Anita:Homepage: https://www.ahornzeit.de/Instagram: https://www.instagram.com/ahornzeit/Podcast: https://www.ahornzeit.de/medien/===
Minusgrade, kein Strom, kein warmes Wasser: Russland macht Energie zur Waffe, zerstört gezielt die Energie-Infrastruktur. Karina aus Odessa erzählt, wie ihr Alltag in diesem Krieg aussieht – und warum der Winter dieses Mal besonders brutal ist.**********Ihr hört: Moderatorin: Ilka Knigge Gesprächspartnerin: Karina Beigelzimer, Journalistin und Lehrerin in Odessa Gesprächspartner: Peter Sawicki, Deutschlandradio-Korrespondent für die Ukraine**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Du kommst nach Hause, triffst auf dem Gang drei Nachbarn, quatschst kurz, deine Kinder spielen schon längst mit ihren Freunden im Haus, und am Abend kochst du nicht allein, sondern mit der Gemeinschaft.Klingt utopisch? Für Barbara Nothegger war das zehn Jahre lang Realität. Sie hat im Wohnprojekt Wien gelebt – einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt mit 39 Wohnungen und rund 100 Bewohner:innen. Wie lebt's sich dort?
Trump kommt ans WEF, und die Welt fragt sich: Wohin führt seine Aussenpolitik? Grönland, Venezuela, Drohungen gegen Teheran und die Ukraine – Washington setzt auf Druck. Hat Europa die Kraft für eine eigenständige Sicherheitspolitik? Darüber diskutiert Barbara Lüthi mit ihren Gästen: - Christoph Heusgen, ehemaliger Sicherheitsberater von Angela Merkel; - Rahul Sahgal, Direktor Schweizerisch-Amerikanische Handelskammer; - Roland Popp, Sicherheitsexperte der Militärakademie an der ETH Zürich; und - Solmaz Khorsand, Journalistin und Autorin.
Wut auf das Mullah-Regime. Verzweiflung über die eigene Lage. Der sehnliche Wunsch, die Zustände im Land zu verbessern. All das treibt die Menschen im Iran seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder auf die Straßen. Aber bislang haben immer die Herrschenden triumphiert. Sie haben Massenproteste um Massenproteste niedergeschlagen und die eigene Bevölkerung danach weiter und umso grausamer unterdrückt. Jedes Mal ist die Verzweiflung der Menschen größer geworden. Aber zugleich ist der Mut der Verzweiflung gewachsen. Diesmal auch wegen einer desolaten wirtschaftlichen Lage im Iran, bis hin zu einem bedrohlichen Wassermangel. Wieder haben Massenproteste begonnen, wieder setzen Menschen ihr Leben aufs Spiel, und das Regime fährt dagegen auch jetzt seine schwersten Geschütze auf: Sicherheitskräfte und Justiz gehen brutaler denn je mit Festnahmen und Hinrichtungen gegen Demonstrierende vor und verbreiten in der Bevölkerung Angst und Schrecken. Was wird aus dem Iran? Welche Seite kann auf welche Unterstützung zählen? Und wer wird am Ende den längeren Atem haben? Darüber spricht Oliver Glaap mit der deutsch-iranischen Journalistin und Aktivistin Daniela Sepehri, mit Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, mit Prof. Andreas Dittmann, Humangeograph an der Uni Gießen und mit dem ARD-Iran-Korrespondenten Benjamin Weber. Podcast-Tipp: Breitengrad Die iranisch-amerikanische Feindschaft Washington und Teheran - die USA und die Islamische Republik Iran verbindet eine bald 45jährige Geschichte voller Konflikte. Ulrich Pick, ehemaliger ARD-Korrespondent für den Iran, begleitet uns auf dem Weg in die "amerikanisch-iranische Feindschaft." https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d1a5aeda00fb34ed/
Die Podcasterin, Fernsehmoderatorin, Produzentin, Journalistin und Autorin im Talk mit Robin Solf
Susanne Wille hat einen guten Draht zu Menschen, ein offenes Ohr für unterschiedliche Meinungen, ist ambitioniert– und erfüllt damit jenes Profil, das eine Generaldirektorin der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) in der aktuellen Situation braucht.In ihrem Job als SRG-Chefin steht sie vor ihrer bislang grössten Herausforderung. Sie muss die Halbierungsinitiative gewinnen, über die das Stimmvolk im März abstimmt. Gleichzeitig soll sie die SRG neu erfinden und das Schweizer Radio und Fernsehen in das digitale Medienzeitalter bringen.Kurz: Susanne Wille muss die SRG retten. Kann sie das? Wie versucht sie das? Und was, wenn es nicht klappt?Jacqueline Büchi, Leiterin des Ressorts «Reportage- und Storytelling», hat die SRG-Direktorin ein Jahr lang begleitet und für das «Magazin» ein grosses Porträt über sie geschrieben . In einer neuen Folge «Apropos» erklärt unsere Journalistin, wie sie Susanne Wille über die Zeit kennengelernt hat und wie ihr Rettungsplan für die SRG aussieht.Podium : «SRG unter Druck: Wie viel Service Public braucht die Schweiz?» Mit Medienminister Albert Rösti, SRG-Generaldirektorin Susanne Wille, Thomas Matter (SVP), Jonas Lüthy (Jungfreisinnige), Martin Candinas (Die Mitte), Amélie Galladé (GLP). Moderation: Raphaela Birrer, Chefredaktorin «Tages-Anzeiger». Dienstag 17. Februar, 20 Uhr, Kaufleuten Zürich. Hier finden Sie Tickets.Hier geht es zum grossen Porträt im «Magazin»: Kann Susanne Wille die SRG retten?Host: Philipp LoserProduktion: Sara Spreiter Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Tag in 2 Minuten – vom 15.01.
Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Interviews
Reingehen und rausholen. So springt die US-Regierung gerade mit Venezuela um. Reingehen ohne Rücksicht auf Verluste. Rausholen, was Gewinn verspricht, politisch und finanziell: Den bisherigen Machthaber Maduro von seinem Palast in Caracas direkt auf die Anklagebank in New York. US-amerikanische Gefangene aus venezolanischen Gefängnissen. Das Land Venezuela raus aus seinen Bündnissen mit Russland und China. Und das venezolanische Öl rein in den Besitz von US-Konzernen. So hat Donald Trump seinen Beutezug von langer Hand geplant. Und welche Reserven hat Venezuela? Mit einer heruntergekommenen Öl-Industrie, die zu fördern nur mit großem Aufwand möglich ist. Mit einer unterdrückten Zivilgesellschaft, die zu fördern nicht im Interesse der Mächtigen liegt. Mit einer Übergangsregierung von Gnaden der USA. Und mit einer oppositionellen Friedensnobelpreisträgerin, die den US-Präsident umwirbt. Welche Entwicklung des Landes wird der Ober-Machthaber Trump forcieren. Zulassen oder verhindern? Und wie weit kommt er bei den nächsten Malen mit seiner “Venezuela-Methode“ - wenn er sich, so wie jetzt im selbsterklärten „Hinterhof“ der USA, auch in anderen Räumen der Welt breitmachen will? Darüber spricht Oliver Glaap mit Jesús Renzullo Narváez, Politologe am Giga-Institut für Lateinamerika-Studien, mit Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim „Tagesspiegel“ und USA-Kenner, mit Prof. Kai Ambos, Lehrstuhlinhaber für Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Uni Göttingen und mit der ARD-Südamerika-Korrespondentin Jenny Barke. Podcast-Tipp: ARD Presseclub Im ARD Presseclub diskutieren Journalist*innen über Trumps „neue Weltordnung“. Gäste: Andrew Denison, US-amerikanischer Publizist und Politologe Gesine Dornblüth, freie Journalistin, ehem. Moskau-Korrespondentin Deutschlandradio Shi Ming, freier Journalist und China-Experte Hubert Wetzel, Brüssel-Korrespondent, Süddeutsche Zeitung
Der Iran ist abgeschottet - und auf den Straßen eskaliert die Gewalt.Paul spricht mit der deutsch-iranischen Journalistin und Iran-Expertin Natalie Amiri über die aktuellen Proteste im Land, den massiven Internet-Shutdown und die Frage, was gerade hinter den Kulissen passiert - während Donald Trump öffentlich ein mögliches Eingreifen andeutet.Amiri erklärt, wie sie Informationen aus einem Land verifiziert, das seit Tagen praktisch offline ist - und warum für viele nur noch Starlink als letzte Verbindung zur Außenwelt bleibt, obwohl der Besitz der Terminals lebensgefährlich sein kann. Sie berichtet von der Brutalität der Sicherheitskräfte, von Basij-Milizen, von immer aggressiverem Tränengas - und von Bildern und Berichten über Tote, die kaum unabhängig zu überprüfen sind.Außerdem geht es um die Strategie des Regimes: Warum die Führung in einem Dilemma steckt, wie Propaganda-Bilder von „Pro-Regime-Demos“ entstehen - und ob Trumps Botschaften die Proteste wieder anheizen oder am Ende noch gefährlicher machen. Und: Was passieren müsste, damit ein Umbruch gelingt - ohne dass der Iran im Chaos versinkt.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Follow-Up-Folge zu „Toxic Tantra“ gehen Catrin und ihr Gast den Vorurteilen auf den Grund. Nach dem Gespräch mit einer Journalistin über Übergriffe spricht Catrin jetzt mit einer Person aus der Szene selbst: Thomas Lempert - über die Geschichte, Klischees, Machtverhältnisse und darüber, wie Tantra verantwortungsvoll gelebt werden kann. Ein 1LIVE-Podcast, © WDR 2026 Von Catrin Altzschner.
Gäste: Andrew Denison, US-amerikanischer Publizist und Politologe Gesine Dornblüth, freie Journalistin, ehem. Moskau-Korrespondentin Deutschlandradio Shi Ming, freier Journalist und China-Experte Hubert Wetzel, Brüssel-Korrespondent, Süddeutsche Zeitung Von Anke Plättner.
Ein Klassenzimmer im Norden Londons. Ein deutsches Mädchen absolviert hier die elfte Klasse im britischen Schulsystem. Neben dem Unterricht lernt sie eine andere Art zu denken, miteinander umzugehen, Traditionen zu leben. In dieser Zeit entsteht Franca Lehfeldts Verbindung zu England - eine Prägung, die bis heute wirkt. In dieser Folge BRITPOD – England at its best spricht Alexander-Klaus Stecher mit der Journalistin, Unternehmerin und Bestsellerautorin Franca Lehfeldt über ihre Stationen auf der Insel. Mit London verbindet sie mehr als dieses Schuljahr. Die Stadt wird später zu ihrem zweiten Lernort, als sie ihr praktisches Semester im Landmark Hotel im Herzen Londons verbringt - einem Haus, in dem Afternoon Tea nicht nur serviert wird, sondern als festes Ritual gelebt wird: als Treffpunkt für Familie, Freunde und Generationen. Das Gespräch führt weiter in die Welt des Journalismus. Franca Lehfeldt beschreibt die BBC als Vorbild für eine klare Trennung von Nachricht und Kommentar und als Gegenentwurf zu einer Medienlandschaft, in der Meinung, Aktivismus und Berichterstattung zunehmend ineinandergreifen. Es geht um Glaubwürdigkeit als journalistische Haltung, um Verantwortung und um die Frage, warum Neutralität heute oft missverstanden wird. Auch London nach dem Brexit kommt zur Sprache: veränderte Dynamiken, hohe Lebenshaltungskosten und Orte, die dennoch bleiben. Traditionelle Cafés, Harrods Food Hall, das Beobachten von Menschen als Teil der Stadt. Franca Lehfeldt spricht außerdem über ihre Entscheidung, den tagesaktuellen Journalismus zu verlassen, und über ihr Leben als Unternehmerin. Wie geht sie mit Verantwortung für ein Team um? Was hat England ihr jenseits von Ausbildung und Karriere mitgegeben? Warum wirkt britische Kultur in vielen Bereichen stabiler als der deutsche Diskurs? Und welche Orte in London erzählen mehr über das Land als jede Hochglanzkulisse? WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Als Dom Schott vor einigen Tagen eine Übersicht über die erfolgreichsten Gamingpodcasts im deutschsprachigen Raum studierte, stellte er eines fest: Männer dominieren. Zwar haben viele der Podcastangebote Frauen im Team - eine Entwicklung, die erst innerhalb der letzten zehn Jahre mit Nachdruck eingesetzt hat - aber kein einziger wurde von einer Frau gegründet. Die Ursachen hierfür sind komplex und reichen tief, die Auswirkungen spürbar: weibliche Perspektiven in der Welt der Gamingpodcasts sind noch immer nicht so präsent wie ihre männlichen Gegenparts. Um seinen eigenen Podcastplayerhorizont zu erweitern, machte sich Dom Schott nun aktiv auf die Suche nach Gamingpodcasts, die von Frauen ins Leben gerufen wurden - die muss es ja auch geben. Und so stieß er schließlich auf "Gamer by heart" - ein Videopodcast der Journalistin und Moderatorin Stefanie Langer, der seit Dezember 2024 vor allem Frauen rund um die Spielebranche zu Gesprächen einlädt. Die Folgen sind hochwertig produziert, die Interviews empathisch und interessant, die Einladung zu "OK COOL trifft" schrieb sich wie von alleine. Und so landeten Stefanie Langer und Dom Schott schließlich gemeinsam vor dem Mikrofon, um miteinander über "Gamer by heart" und ihre Erfahrungen als Podcast-Hosts zu sprechen.
Tamara Dietl wuchs in politisch-intellektuellem Umfeld auf und war zwanzig Jahre lang Journalistin. Heute begleitet sie als Coach Menschen zu innerer Stärke. Ihr neues Buch verknüpft persönliche Krisen mit gesellschaftlicher Analyse. Britta Bürger www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Frauen in der Armee? Womöglich im Kampfeinsatz? Bis Anfang des Jahrhunderts war das in Deutschland kaum denkbar. Erst ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat es Frauen ermöglicht, alle militärischen Laufbahnen bei der Bundeswehr einzuschlagen. 25 Jahre ist es her, dass die ersten in die Kasernen einzogen. Bis heute sind Soldatinnen bei der Truppe die Ausnahme. Dabei bräuchte die Bundeswehr dringend mehr Personal. Wie steht es um die Gleichstellung in der deutschen Armee? Sollten Frauen zum Kämpfen verpflichtet werden dürfen? Und wieviel Weiblichkeit tut der Bundeswehr gut? Marion Theis diskutiert mit Hauptmann Maria Holz – Deutscher Bundeswehr Verband; Stefanie Lohaus – Stefanie Lohaus, Journalistin und Mitglied der Geschäftsführung der EAF Berlin; Dr. Gerhard Kümmel – Militärsoziologe
Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing.
Das Schreibtalent hat die Autorin Susanne Kippenberger von ihrer Mutter, die selbst gerne Schriftstellerin geworden wäre. Ein vielbeachtetes Buch schrieb die Journalistin über das Leben ihres verstorbenen Bruders, den Maler Martin Kippenberger. Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Zum Jahresstart 2026 eskaliert die Lage in der Islamischen Republik - und plötzlich sind wieder zehntausende Menschen auf den Straßen.Paul spricht mit der Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal, die seit Beginn der Protestbewegung 2022 eng mit Betroffenen und Quellen vor Ort arbeitet. Sie erklärt, warum diese Proteste eine neue Qualität haben: Ausgelöst durch den Absturz der Landeswährung, begannen ausgerechnet konservative Basar-Händler mit einem Streik - und daraus wurden innerhalb weniger Stunden landesweite Demonstrationen mit klaren Systemparolen gegen das Regime. Tekkal berichtet von ersten Toten, massiver Gewalt durch Revolutionsgarden und dem Gefühl vieler Iraner, dass „diesmal etwas in der Luft liegt“.Es geht um die Frage, ob wirtschaftliche Not jetzt zum gefährlichsten Treiber einer Revolution wird, warum Frauen und Studierende erneut eine Schlüsselrolle spielen - und weshalb Berlin und Brüssel aus Sicht der Protestierenden viel zu lange wegschauen. Welche Druckmittel hat Europa wirklich? Und könnte 2026 das Jahr werden, in dem die Islamische Republik ernsthaft ins Wanken gerät?Düzens Menschenrechtsorganisation HÁWAR.helpWenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.