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Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Neujahr ist überall gleich? Falsch gedacht! In Peru wird das neue Jahr mit Koffern, gelber Unterwäsche und Feuer begrüßt. In dieser Folge nehme ich euch mit auf eine kulturelle Reise durch die Neujahrsbräuche eines faszinierenden Landes. Erfahrt, welche Traditionen seit Jahrhunderten bewahrt werden und wie sie sich mit modernen Einflüssen vermischen. Ein Podcast von dem du Insights bekommst.
Weltuntergang. Apokalypse. Das Ende der Zeit: Wer in einer Suchmaschine seiner Wahl diese Begriffe eingibt, bekommt in Sekundenschnelle Millionen Einträge. Weltuntergang hat Konjunktur. Filme, Videos, Musik und Social Media sind heute voll mit Untergangsfantasien. So wie in dem Science fiction - Klassiker von Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“. Im Roman wird die Erde einfach gesprengt, weil sie im Weg ist. In der Antike und im Mittelalter waren es Unwetter, Pest oder Heuschreckenplagen, die als Vorboten der nahenden Apokalypse gedeutet wurden. Die Angst vor dem endgültigen Untergang begleitet die Menschen seit Jahrhunderten. Und auch die Frage: Ja, wann genau geht die Welt denn nun unter? Allein im Jahr 1600 kursierten 24 konkrete Termine für das Ende der Welt. Während bis ins späte 16. Jahrhundert hinein vor allem religiöse Endzeitvorstellungen die Menschen beunruhigten waren es spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg die Angst vor dem menschengemachten Ende der Welt, dem ökologischen Zusammenbruch und der Auslöschung unseres Planeten durch Atomwaffen. Ein Podcast über religiöse Offenbarungsliteratur, Kometenpillen und die Frage: Wie wahrscheinlich ist es eigentlich, dass die Menschheit sich in absehbarer Zeit mit Atomwaffen selbst auslöscht? Gesprächspartner*innen Christian Jakob Peter Dinzelbacher Armin Wagner Veronika Wieser Literatur Adams, Douglas (1979): Per Anhalter durch die Galaxis (The Hitchhiker's Guide to the Galaxy). Bhagavadgita: Kapitel 11 (u. a. Vers 32). von Berger, Louis M.; Raupach, Hajo; Schnickmann, Alexander (2021): Leben am Ende der Zeiten. Wissen, Praktiken und Zeitvorstellungen der Apokalypse Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Weltuntergang (= Aus Politik und Zeitgeschichte, 62. Jg., 51–52/2012), Bonn 2012. Die Bibel: Offenbarung des Johannes (u. a. Kapitel 8). Dinzelbacher, Peter (2014): Weltuntergangsphantasien: und ihre Funktion in der europäischen Geschichte. 2/3 Fried, Johannes (2016): Dies irae. Eine Geschichte des Weltuntergangs. Grimm, Gunter (1985): Michael Stifel: Augustinermönch, Algebraiker, Apokalyptiker. Sonntagsbeilage der Stuttgarter Zeitung "Die Brücke zur Welt". Hohler, Franz (1973): Der Weltuntergang. Jakob, Christian (2023): Endzeit. Die neue Angst vor dem Weltuntergang und der Kampf um unsere Zukunft. Ch. Links Verlag. King, Stephen (2020): Blutige Nachrichten (If It Bleeds) – darin „Chucks Leben“. Masala, Carlo (2025): Wenn Russland gewinnt. Ein Szenario. C.H. Beck. Meadows, Donella H.; Meadows, Dennis L.; Randers, Jørgen; Behrens, William W. III (1972): Die Grenzen des Wachstums (The Limits to Growth). Messiaen, Olivier (1942): Quatuor pour la fin du temps (Quartett für das Ende der Zeit). Wagner, Armin (2025): Das ABC der Apokalypse. NATO-Offiziere erzählen den Dritten Weltkrieg. Campus Verlag. Wieser, Veronika und Zolles, Christian (2025): Apokalyptik zur Einführung. Internetquellen https://www.clubofrome.org/publication/the-limits-to-growth/ https://www.sciencehistory.org/stories/magazine/the-comet-panic-of-1910-revisited/ https://www.fbi.gov/history/famous-cases/jonestown https://www.moj.go.jp/psia/25years_after_the_tokyo_subway_sarin_gas_attacks https://time.com/4947492/stanislav-petrov-soviet-officer-nuclear-war/ https://www.theguardian.com/technology/2025/sep/23/rapture-tiktok https://abcnews.go.com/US/video/end-world-theory-spreads-social-media-125843593 https://www.space.com/14137-2012-doomsday-theories-nasa-interview.html https://www.scientificamerican.com/article/nasa-crushes-2012-mayan-apocalypse-claims/ https://www.zdf.de/video/dokus/terra-x-history-102/der-grosse-knall-deutschland-und-der-atomkrieg-100 https://www.zdf.de/dokus/geheime-bunker-100/geheime-bunker-angst-vor-dem-atomkrieg-102 https://www.zdf.de/video/dokus/luftkrieg--100/luftkrieg-am-nuklearen-abgrund-100 https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/weltuntergang-2012-maya-kalender-besagt-nicht-das-ende-der-erde-a-873683.html https://www.ipsos.
Der Klimawandel lässt die Gletscher schmelzen. Dabei fördert er unzählige Relikte aus vergangenen Jahrhunderten zutage. Spektakuläre Funde wie Ötzi sind selten, aber auch Pfeilspitzen, Kleidungsreste oder Kultfiguren erzählen viel über die Vergangenheit. Archäologen sind im Wettlauf mit der Zeit, um die Funde zu sichern. Ein Podcast von Sebastian Kirschner.
Oxford, ein Morgen zwischen Aufbruch und Abschied. Die Straßen wirken ruhiger als sonst, fast feierlich. Schwarze Talare tauchen zwischen Sandsteinfassaden auf, weiße Hemden blitzen unter Mänteln hervor. In der Luft liegt diese besondere Mischung aus Erwartung, Stolz und leiser Nervosität. Ein Tag, der für viele Studierende der Anfang eines neuen Lebens ist. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best begleitet Alexander-Klaus Stecher seinen Neffen Maximilian Stecher am Tag seiner Graduation an der University of Oxford - einem ganz persönlichen und zugleich zutiefst britischen Moment. Vom Frühstück im Kellogg College bis zur feierlichen Prozession durch die Stadt öffnet sich ein seltener Blick hinter die Kulissen einer akademischen Tradition, die seit Jahrhunderten gepflegt wird. Im Zentrum der Tradition steht das Sheldonian Theatre. Ein Ort, an dem Geschichte nicht ausgestellt, sondern gelebt wird. Lateinische Formeln hallen durch den Raum, Orgelklänge erfüllen das Rund, livrierte Diener führen die Graduands nach vorn. Hier wird Wissen zelebriert, Arbeit gewürdigt und ein neuer Abschnitt offiziell eröffnet. Der Moment, in dem aus Studierenden Graduates werden, ist still, würdevoll und überraschend emotional. Zwischen Talar und Mortarboard, zwischen familiärem Stolz und akademischem Ernst geht es um mehr als einen Abschluss. Es geht um das Ende einer intensiven Zeit, um Freundschaften, um Zweifel und um die Frage, was bleibt, wenn der Kreis sich schließt. Oxford zeigt sich dabei von seiner vielleicht eindrucksvollsten Seite. Wie fühlt es sich an, im Sheldonian Theatre vor den Präsidenten der Universität zu treten? Warum ist diese Zeremonie weit mehr als ein formeller Akt? Und was macht Oxford mit Menschen, die hier lernen und wieder Abschied nehmen? BRITPOD – England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
In Pferdekutschen gab es keine Radios. Wie war das in früheren Jahrhunderten, als man Musik noch nicht aufnehmen und abspielen konnte? Wer hörte da Musik? Und vor allem: Wie, wo und wozu? Eine kleine Zeitreise in eine Zeit, als es nur Live-Musik gab. Von Markus Mähner (BR 2025)
Rauhnächte: Rituale, Bedeutung & innere Ausrichtung für dein neues JahrDie Rauhnächte – die zwölf Nächte zwischen den Jahren – sind nichts für dich? Vielleicht überzeugen wir dich mit dieser Episode. Die Rauhnächte gelten seit Jahrhunderten als besondere Schwellenzeit: eine Phase der Innenschau, Reinigung, Neuorientierung und bewussten Ausrichtung auf das neue Jahr.Was sind die Rauhnächte? In dieser Female-Leadership-Folge #424 erklärt Vera Strauch Ursprung, Bedeutung und Rituale der Rauhnächte – für Klarheit, Reflexion und eine bewusste Ausrichtung auf das neue Jahr, jenseits von Klischees, esoterischer Überhöhung oder Leistungsdruck.Es geht um Rituale, die erden, stabilisieren und gleichzeitig Raum für Visionen schaffen.Du erfährst unter anderem:was die Rauhnächte historisch und kulturell bedeutenwarum Rituale psychologisch wirksam sind (Stressreduktion, Emotionsregulation, Klarheit)wie du die Rauhnächte alltagstauglich gestalten kannst – auch ohne Vorerfahrungwie du die zwölf Nächte mit den zwölf Monaten des kommenden Jahres verbindestwie Schreiben, Atmung, Räuchern und kleine Abendrituale dein Nervensystem unterstützenwie das 13-Wünsche-Ritual funktioniert und was es mit Selbstverantwortung zu tun hatwie du dein Visionboard in die Rauhnächte integrieren kannstDiese Folge verbindet Psychologie, Embodiment und moderne Selbstführung.Sie lädt dich ein, deinen eigenen Zugang zu den Rauhnächten zu finden – intuitiv, kritisch, sanft und kraftvoll zugleich.Eine Episode für alle, die das Jahr bewusst abschließen und das neue mit Klarheit, innerer Stabilität und Vertrauen beginnen möchten.+++Alle Links und Details der Episode findest du hier.Du willst noch mehr? Dann melde dich jetzt bei der Female Leadership Academy 2026 an und gestalte deine Leadership Karriere mit uns.Du brauchst mehr Infos? Melde dich hier zum Newsletter an.Du willst uns kennenlernen? Im Januar hast du die Chance bei der Neujahrschallenge dabei zu sein. Melde dich jetzt an und bring 5 Freund*innen oder Kolleg*innen mit!+++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weihrauch steht seit Jahrhunderten für Schutz, Reinigung und Transzendenz. Der aufsteigende Rauch symbolisiert Verbindung, Festlichkeit und spirituelle Präsenz. Doch hinter dieser kulturellen Bedeutung verbirgt sich ein Naturstoff, der heute aus einem völlig anderen Grund wissenschaftlich relevant ist. Woraus besteht Weihrauch? Aus dem Harz verschiedener Boswellia-Bäume. Gewonnen aus der angeschnittenen Rinde, getrocknet und weiterverarbeitet, enthält es eine Gruppe bioaktiver Substanzen, die als Boswellia-Säuren bekannt sind. Diese Stoffe sind es, die Weihrauch aus biologischer Perspektive interessant machen. In diesem HEALTH NERDS Deep Dive ordnen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum die biochemischen Mechanismen von Weihrauch ein. Der Fokus liegt auf Entzündungsprozessen und hier insbesondere auf der sogenannten Leukotrien-Achse. Leukotriene sind entzündungsfördernde Botenstoffe des Immunsystems, die vor allem bei chronisch aktiven Entzündungen eine zentrale Rolle spielen. Boswellia-Säuren greifen genau an dieser Stelle regulierend ein und dämpfen Entzündungswege, die bei dauerhaft aktivierten Immunprozessen relevant sind. Damit unterscheidet sich Weihrauch grundlegend von klassischen Entzündungshemmern wie Ibuprofen oder Diclofenac. Diese wirken primär über die Hemmung der Prostaglandin-Synthese und entfalten ihre Effekte vor allem bei akuten Entzündungen und Schmerzen. Weihrauch hingegen entfaltet seine Wirkung nicht sofort und nicht symptomorientiert, sondern setzt auf langfristige Modulation chronischer Entzündungsprozesse. Deshalb ist Weihrauch kein Akut-Schmerzmittel, kann aber bei bestimmten chronischen Krankheitsbildern eine ergänzende Rolle spielen. Mögliche Einsatzgebiete sind Kniegelenkarthrose, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, allergische Erkrankungen und Asthma. Wichtig dabei ist die Unterscheidung zwischen wissenschaftlich belegten Effekten und überzogenen Erwartungen. Denn: Entscheidend ist nicht der Name Weihrauch, sondern die Qualität des standardisierten Extrakts, die Konzentration der Boswellia-Säuren und eine ausreichend lange Einnahmedauer. Wie ist die aktuelle Studienlage? Gibt es nachweisbare Effekte gegenüber Placebo? Für wen ist Weihrauch geeignet? Und: Hat das Einatmen von Weihrauch in der Kirche nachweisbare Effekte auf unsere Gesundheit? HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. HEALTH NERDS – Mensch, einfach erklärt. - Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast
Schon am Freitag hat unser Hausmeister den Baum gebracht und in unser Wohnzimmer gestellt. Anders wäre es nicht zu schaffen gewesen in den letzten arbeitsreichen Tagen vor dem Fest. Jetzt steht er also da, wunderbar dunkelgrün und tatsächlich duftend nach Wald und Harz und Kühle. Und wir haben die Heizung ein bisschen runtergedreht und ihm Wasser in den Christbaumständer gegeben, dass er lange durchhält und uns Freude macht. Und morgen werden wir ihn schmücken, mit Strohsternen und Holzfiguren und kleinen geschenkten Dingen, die ihn dann so wunderschön machen. Und mit elektrischen Kerzen und mit echten Wachskerzen. Mir gefällt die Lichtersymbolik der Adventszeit auf Weihnachten hin so gut. Jeden Adventssonntag eine Kerze mehr am Kranz. Ein kleines Licht mehr, dass das Ankommen Gottes ankündigt und die Sehnsucht danach heller erscheinen lässt. Und dann am Weihnachtsfest der hell erleuchtete Baum mit ganz vielen Lichtern, der zeigt: Gott ist im Kommen. In einer der vielen Geschichten im Advent hatte ich gelesen, dass in vorigen Jahrhunderten der Christbaum tatsächlich unter die Decke gehängt worden ist, mit dem Stamm nach oben und der Spitze nach unten. Und die Deutung dazu war, dass den Leuten deutlich wurde, dass der Baum wie ein Pfeil die Richtung zeigt, weil Gott herunterkommt und unter uns in unserem Alltag und Kleinkram und Sorge und Leid bleiben will. Und dann könnte ja der Baum, wie wir ihn heute sehen, eher unsere Richtung zeigen: den Pfeil nach oben, dorthin wo wir, da wir es weder zeitlich noch räumlich anders denken können, Gottes Gegenwart verorten, in seinem Himmel. Und das ist nicht nur ein frommes Gedanken- und Deutungsspiel. In der heutigen Lesung aus dem Buch Jesaja heißt es unmissverständlich: Ich der Herr will es vollbringen. Und das war viele Jahrhunderte vor Christus. Und im Jakobusbrief, aus dem ersten Jahrhundert nach Christus heißt es: „Brüder und Schwestern, haltet geduldig aus, bis zur Ankunft des Herrn!“ Allein diese Zeitdimension macht uns Heutigen zu schaffen, denen Geduld nicht die bevorzugte Tugend ist. Der leuchtende Baum ist vielleicht eine Gedanken- und Hoffnungsstütze.
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die Existenz Gottes kann mittels philosophischer Argumente bewiesen werden. So war die verbreitete Vorstellung im Mittelalter. In den letzten zwei Jahrhunderten kam sie aus der Mode. Ändern möchte das der katholische Philosoph Sebastian Ostritsch. Ostritsch, Sebastian; Newmark, Catherine www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Tunrithas Kessel - heimische Magie, Zaunreiten, Runenzauber und nordischer Schamanismus
Orakel und Zeichen gehören seit Jahrhunderten zum festen Brauchtum der Rauhnächte.Diese Folge beleuchtet alte Orakelbräuche, das Deuten von Zeichen und warum die Zeit zwischen den Jahren bis heute als besonders gilt.
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
In dieser Episode nehmen wir dich mit nach Córdoba – in eine Stadt, die im warmen Licht Andalusiens strahlt und deren Gassen Geschichten von Jahrhunderten erzählen. Während die Sonne untergeht und die Mauern golden glühen, schlendern wir durch die engen Straßen bis zu einem historischen Turm, der uns mit seiner jahrhundertealten Vergangenheit empfängt.
Warum werden die Reichen immer reicher – und du nicht? In diesem Video zeige ich dir 3 Gesetze, die die Reichen seit Jahrhunderten kennen und anwenden. Gesetze, die dir niemand in der Schule beigebracht hat.Als Vater kennst du das: Du arbeitest hart, sparst fleißig – aber am Monatsende bleibt nichts übrig. Das Haus wird teurer, die Kosten steigen. Das ist kein Zufall. Das ist System.In diesem Video lernst du:✅ Gresham's Gesetz: Warum es gutes und schlechtes Geld gibt✅ Der Cantillon-Effekt: Wer bekommt neues Geld zuerst?✅ Financial Repression: Warum Sparen dich arm macht✅ Was du als Vater konkret tun kannst
Maria Anna Mozart stand nicht nur zu Lebzeiten, sondern auch heute im Schatten ihres berühmten Komponistenbruders Wolfgang Amadeus Mozart. Die Serie „Mozart/Mozart“ denkt die Geschichte um und erzählt sie in freier Form neu. Der Showrunner und Produzent Andreas Gutzeit erklärt im Musikgespräch, warum Kostüm und Sprache aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammen und warum „Nannerl“ als Hauptfigur gewählt wurde.
Musik ist allgegenwärtig. Immer und überall werden wir mit Musik beschallt: im Radio, im Kaufhaus, im Supermarkt oder in der U-Bahn. Heute ist Musik außerdem unendlich kopier- und speicherbar. Doch wie war das in früheren Jahrhunderten?
Die US-Regierung schreibt in den sozialen Medien, dass mit dem Tanker venezolanisches und iranisches Öl transportiert worden sei. Deshalb hätten die USA den Tanker beschlagnahmt. Venezuela spricht von einem Raubüberfall. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die US-Notenbank FED senkt den Leitzins, und zwar schon zum dritten Mal in diesem Jahr. Er sinkt um 0.25 Prozentpunkte – und liegt neu zwischen 3.5 und 3.75 Prozent. · Schweizer Jodeln gehört neu zum Unesco-Weltkulturerbe. Das hat die Unesco heute früh bekannt gegeben. Jodeln werde schon seit Jahrhunderten dazu genutzt, um sich auszudrücken, erklärt eine Musik-Ethnologin. · In Bulgarien sind Zehntausende Menschen auf die Strasse gegangen und haben den Rücktritt der Regierung gefordert. Zuletzt war in der bulgarischen Politik um das Budget für das neue Jahr gestritten worden. Gleichzeitig gab es Korruptionsvorwürfe gegen einen führenden Politiker.
Ikigai ist eine japanische Lebensphilosophie. In Japan ist sie ziemlich populär. Und das seit vielen Jahrhunderten. Interessant wird es , wenn Altersforscher Ikigai mit der besonders hohen Lebenserwartung von Menschen auf Okinawa in Verbindung bringen. Offenbar ist es da völlig normal, dass ein 90jähriger ein Sushi Restaurant betreibt und das möglichst beste Sushi anbietet oder im Dorf Hakune Handwerker sich darauf spezialisiert haben, auf filigranste Art in Handarbeit Trickkisten zu bauen. Und was hat das alles mit unserer Akademie zu tun? Ich denke, eine ganze Menge. Und was hat das eventuell mit dir zu tun? Das musst du selbst entscheiden.
Seit über zwei Jahrhunderten steht der Name Kreutzkamm für feinste Backkunst. Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller führt die Tradition weiter und bringt Dresdner Stollen in die Welt. 2024 war sie zu Gast bei "Eins zu Eins. Der Talk".
In dieser Einstiegsfolge von 2020 öffnet sich der Raum für die Raunächte, ihre Geschichten und die stille Magie, die sich durch diese Zeit zieht. Du erfährst Hintergründe zu den alten Nächten, zu ihren Ritualen und zum Räuchern, und spürst, warum diese Tage seit Jahrhunderten als Übergang wahrgenommen werden. Eine Zeit zwischen den Jahren, in der alles etwas leiser wird und das Innere klarer spricht. Dazu bekommst du eine kleine Vorschau darauf, was dich in den kommenden zwölf Nächten in diesem Kurs erwartet – ein Weg aus Ritualen, Schreiben, Wahrnehmen und einem Rhythmus, der dich durch jede einzelne Nacht trägt.…Wenn du die Raunächte nicht nur rückblickend, sondern lebendig durch das Jahr tragen möchtest, findest du im Haus der Raunächte einen Raum, der dich durch die Monate führt.Die Raunachtsbegleitung beginnt jedes Jahr im November und ist im Classroom zu finden – oder Teil deiner Membership, wenn du ab Oktober dabei bist.Beide Wege tragen dich durch den Jahresrhythmus.Community und Classroom findest du hier:https://www.skool.com/das-haus-der-raunaechte-6748/about?ref=9103f12ed7a24b3bb50bcf0bf60f7cfbhttps://www.skool.com/das-haus-der-raunaechte-6748/classroomBegleiter für deinen Weg durch die zwölf Nächte:Raunächte Workbookhttps://www.amazon.de/dp/B0CMV5WW95Raunächte Journalhttps://www.amazon.de/dp/B0CNFXVQ4BJahresjournal durch die Raunächtehttps://www.amazon.de/dp/B0CRQ2DQS9
Seit über zwei Jahrhunderten steht der Name Kreutzkamm für feinste Backkunst. Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller führt die Tradition weiter und bringt Dresdner Stollen in die Welt.2024 war sie zu Gast bei "Eins zu Eins. Der Talk".
Was sind Sperr- und Rauhnächte wirklich? In dieser feinen Sofa-Folge sprechen wir über die besondere Zeit zwischen dem 8. Dezember und dem 6. Januar – eine Schwellenzeit, die seit Jahrhunderten als Phase des Rückzugs, der Klärung und der Neuorientierung genutzt wurde. Ich erkläre dir, • wo die Rauhnächte ihren Ursprung haben • warum die Sperrnächte als Integrationszeit so wertvoll sind • was diese Wochen biologisch mit deinem Nervensystem machen • weshalb feinfühlige Menschen diese Zeit besonders intensiv erleben • und warum es nicht um Rituale, Perfektion oder „richtig machen“ geht, sondern um Bewusstsein Die Rauhnächte sind keine mystische Pflichtübung. Sie sind ein natürlicher Prozess: Der Körper fährt herunter, Wahrnehmung wird feiner, alte Muster zeigen sich klarer – und genau dadurch entsteht Raum für echte innere Ausrichtung. Wir sprechen darüber, wie du diese Zeit ohne Stress nutzen kannst, warum dein Nervensystem in der Dunkelzeit anders reagiert, und wie du Rückschau, Integration und Neuausrichtung in deinem eigenen Tempo gestalten kannst. Ob du diese Wochen alleine verbringst, mit einem Buch, mit meinem Kartenset oder im Rauhnächte Retreat: Diese Folge hilft dir zu verstehen, wie tief diese Zeit wirkt – und wie du sie für dich nutzen kannst, ohne dich zu überfordern. Sperrnächte: 8.–20. Dezember Rauhnächte: 24./25. Dezember – 6. Januar Ein feiner Raum für dich, dein Jahr – und dein Nervensystem.
Schwarzkümmelöl gilt seit Jahrhunderten als Naturheilmittel in der arabischen und persischen Medizin – und viele erhoffen sich heute weniger Allergien, bessere Haut, stabilere Atemwege und ein stärkeres Immunsystem. Aber was davon hält einer wissenschaftlichen Überprüfung stand? In diesem HEALTH NERDS Deep Dive liefern Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum einen präzisen Überblick: Der zentrale bioaktive Wirkstoff in Schwarzkümmelöl heißt Thymoquinon – ein Molekül, das in Zellstudien, Tiermodellen und kleineren Humanstudien antientzündliche, antioxidative und immunmodulierende Effekte zeigt. Im Gespräch erklärt Matthias, wie Thymoquinon auf den Entzündungsschalter NF-κB wirkt, warum es Mastzellen stabilisieren kann und weshalb das Öl gerade bei Allergien, Asthma und entzündlichen Atemwegsreaktionen besonders interessant ist. Ebenso beleuchten die beiden, welche Rolle Schwarzkümmelöl bei Stoffwechselprozessen, Blutzucker und LDL-Cholesterin spielen kann – und wo die Datenlage eindeutig zu schwach ist für starke gesundheitliche Aussagen. Ein weiteres Thema: die Fettsäurenzusammensetzung des Öls. Schwarzkümmelöl besteht zu über 50 % aus Linolsäure (Omega-6), was wichtig für die Einordnung der Dosierung ist. Welche Mengen sinnvoll sind, ob man überdosieren kann und warum eine tägliche Einnahme im Bereich von 1.000–2.000 mg realistisch und sicher ist – Matthias ordnet klar ein und erklärt, wie man das Öl am besten kombiniert und warum Qualität, Thymoquinon-Gehalt und eine UV-geschützte Verpackung in dunklen Flaschen entscheidend sind. HEALTH NERDS – Mensch, einfach erklärt. –– Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Im Hafenkonzert-Podcast geht es dieses Mal um ein Thema, das in jeder Küche steckt – und das seit Jahrhunderten eng mit Hamburg verbunden ist: Gewürze. Von Pfeffer, Curry und Kardamom über Safran und Vanille bis zu Zimt – sie alle haben spannende Geschichten, weltumspannende Handelswege und oft auch bittere koloniale Wurzeln. Wir besuchen das Spicy's Gewürzmuseum in der Speicherstadt, wo einst die berühmten „Pfeffersäcke“ ihre Kolonialwaren lagerten. Wir sprechen mit Historikerinnen, Linguistinnen und Kaufleuten darüber, wie Gewürze früher veredelt wurden, wie ihr Handel funktionierte – und warum so viele Redensarten rund um Pfeffer, Schärfe und Reichtum entstanden sind. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Kontrollen der Hafenbehörde, hören von unvergesslichen Gerüchen, reisen gedanklich bis nach Sansibar – und bekommen zum Schluss noch einen Buchtipp für alle, die tiefer in die Welt der Gewürze eintauchen möchten. ⸻ Die Themen im Einzelnen:
Im Nationalpark Harz informiert Historiker Sebastian Berbalk die Besucher. Vor allem der Brocken ist seit Jahrhunderten ein touristischer Höhepunkt. Mit Moderator Ralph Erdenberger spricht er über seine Arbeit. Von WDR 5.
Goethes Faust – der Klassiker quält und begeistert Leserinnen und Theatergänger nun seit 217 Jahren. Man könnte meinen, dass über Faust in diesen zwei Jahrhunderten alles gesagt wurde. Vielleicht alles gesagt, aber noch nicht alles gezeigt und bebildert. Denn jetzt macht die Comiczeichnerin Nele Heaslip Faust Eins zu einer Graphic Novel. Es ist ein gewaltiges Projekt, dessen erster Band jetzt erscheint, passenderweise auch ganz klassisch gezeichnet mit Feder und Tusche, ohne Computertechnik also. Warum Faust, warum Faust heute und warum als Comic? Fragen, über die Max Bauer mit Nele Heaslip gesprochen hat.
Ein saftiges Steak – ganz ohne Fleisch? Drei junge Gründer aus München wollen genau das möglich machen. Mit Justake bringt Lebensmitteltechnologin Sarah Schlingloff eine ganz neue Art von Fleischalternative auf den Teller: ein Steak aus Pilzen. Klingt verrückt? Ist aber echte Wissenschaft.Ihr „Lion's Mane Steak“ sieht aus wie Rind, lässt sich braten wie Rind – und hat dabei nichts Tierisches. Statt hochverarbeiteter Ersatzstoffe setzt das Team auf einen echten Superfood-Pilz, der in China seit Jahrhunderten als Heilpflanze gilt. Geschmack, Textur, Nachhaltigkeit – alles neu gedacht.
Juckreiz, Ausschläge und Geschwüre unter der Gürtellinie: Die Rede ist von sexuell übertragbaren Krankheiten, kurz STDs. Die Infektionszahlen von Syphilis, Tripper und Co. steigen derzeit stark, bei der Behandlung und Vorbeugung von STDs sind in den vergangenen Jahrzehnten zum Glück viele Verbesserungen gelungen. Aber wie war das früher? Geschlechtskrankheiten beschäftigen die Menschheit schon seit Jahrhunderten, lang vor der Entdeckung von Penicillin zum Beispiel. In dieser Folge des Wissenschaftsradios machen wir eine Zeitreise bis in die Antike, und fragen nach, wie sexuell übertragbare Krankheiten in vergangenen Epochen erklärt und behandelt worden sind. Zu Gast sind Laura Lick und Eduard Winter vom Naturhistorischen Museum in Wien. Sie haben die Ausstellung “Safe Sex: Comeback der Geschlechtskrankheiten” kuratiert, die derzeit im Narrenturm zu sehen ist. Weitere Informationen zur Ausstellung: https://www.nhm.at/ausstellung/sonderausstellung/safe_sex Mehr Infos zu sexuell übertragbaren Krankheiten und wie sie in Zukunft behandelt werden könnten: https://soundcloud.com/radioradieschen/wissenschaftsradio-sexuell-ubertragbare-krankheiten-auf-dem-vormarsch?in=radioradieschen/sets/wissenschaftsradio Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Radio Radieschen-Sendung vom 18. November 2025.
Off The Path Daily - Reisen, unbekannte Orte, Geschichte und mehr…
Am Catatumbo-Fluss in Venezuela lodert fast jede Nacht ein stilles Gewitter. Über dem Maracaibo-See flackert der Himmel bis zu zehn Stunden lang – mit 60 Blitzen pro Minute, aber ohne Donner. In dieser Folge erfährst du, warum dieses leuchtende Phänomen so einzigartig ist, wo du es beobachten kannst und wie sich das lautlose Feuerwerk in den Himmel Südamerikas zeichnet – Nacht für Nacht, seit Jahrhunderten.
Guillermo del Toro hat sich mit “Frankenstein” an eines der bekanntesten Werke der Literaturgeschichte gewagt. Und wie zu erwarten, liefert er kein klassisches Kostümstück, sondern eine eigene, visuell überwältigende Interpretation. Der Film ist in jeder Einstellung üppig ausgestattet: großzügige Sets, sorgfältige Kostüme und ein atmosphärisches Licht, das zwischen düsterer Melancholie und märchenhafter Überhöhung pendelt. Man sieht sofort, wie viel handwerkliche Liebe in diesem Projekt steckt. Dieser Film wirkt nicht einfach nur produziert, sondern gebaut und geschmiedet.Del Toro interessiert sich aber weniger für die philosophischen Kernthemen, wie Mary Shelley sie in ihrem Roman anlegte, sondern stärker für sein eigenes mythologisches Universum. Die Fragen nach Verantwortung, ethischer Grenzen und dem existenziellen Schmerz der Kreatur sind zwar vorhanden, aber sie treten hinter der starken Bildsprache und del Toros persönlicher Deutung zurück. Genau hier liegt der zentrale Punkt: Seine Version lässt vieles von dem, was den Roman seit zwei Jahrhunderten so stark macht, spürbar außer Acht. Die literarische Tiefe, die kühle Klarheit und die moralische Wucht - all das wird von einer sehr freien, sehr modernen Interpretation überlagert.Das ist nicht zwingend schlecht, nur anders. Wer eine werkgetreue Adaption sucht, wird irritiert sein. Wer aber bereit ist, “Frankenstein” als del Toros eigenes Märchen aus Fleisch, Blut und Metall zu sehen, findet einen Film, der einen packen kann. Unterm Strich: ein sehenswertes Werk. Kein Shelley-Frankenstein, aber ein del-Toro-Frankenstein: opulent, emotional und extrem eigensinnig. Und auf seine Weise absolut faszinierend. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
Pilgern boomt. Das gilt nicht nur für das 21. Jahrhundert. Pilger- und Wallfahrten gibt es im Christentum schon seit den ersten Jahrhunderten. Im Mittelalter gab es eine Hochphase, aber auch Reformation und Aufklärung konnten diese Form religiöser Praxis nicht bremsen. Was treibt Menschen heute an, auf Pilgerfahrt zu gehen? Darüber sprachen wir mit dem Theologen Stephan Wahle.
In der Podcastreihe „Globale Zukünfte“ fragt Michael, ob es Orte auf der Welt gibt, von denen aus sich die großen Krisen unserer Zeit – Klima, Politik, Gesellschaft – neu denken lassen. Fünf Länder auf fünf Kontinenten sollen dafür den Blick weiten. Nach Neuseeland und Estland führt die dritte Etappe der Reise an das sprichwörtliche Ende der Welt: nach Chile.Ein Land, das in seiner Länge von Finnland bis Spanien reichen könnte, doch im Durchschnitt nur 120 Kilometer breit ist – und ebenso schmal scheint manchmal der Grat zwischen Hoffnung und Ernüchterung. Gesprächspartnerin Gitte Cullmann, Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Santiago de Chile, beschreibt ein Land voller Gegensätze: stabil und unruhig zugleich, von ungeheurer Energie und tiefen Widersprüchen durchzogen.Chile ist ein Land im Dauerzustand der Transformation. Nach den gewaltigen Protesten von 2019, den sogenannten Estallido Social, träumte die Gesellschaft von einem neuen Gesellschaftsvertrag. Zwei Anläufe für eine neue Verfassung – einer progressiv, einer konservativ – scheiterten. Der Wille zur Veränderung ist groß, die Angst davor ebenso. Zwischen neoliberaler Tradition und sozialer Erneuerung tastet sich das Land an ein neues Gleichgewicht heran.Hinter der Fassade wirtschaftlicher Stärke verbirgt sich eine der größten sozialen Ungleichheiten im OECD-Raum. Renten, Bildung, Gesundheit – alles ist privatisiert. Wer es sich nicht leisten kann, fällt durchs Raster. Das Chile der Chicago Boys war einst das Labor des Neoliberalismus. Heute kämpft es mit dessen Spätfolgen: hoher Verschuldung, schwindender Chancengleichheit und einer tiefen gesellschaftlichen Unzufriedenheit.Gleichzeitig ist Chile eines der rohstoffreichsten Länder der Welt – und könnte damit eine Schlüsselrolle in der globalen Energiewende spielen. Kupfer, Lithium, grüner Wasserstoff: kaum ein Land ist besser aufgestellt, um die Dekarbonisierung voranzutreiben. Doch noch wird zu wenig Wertschöpfung im eigenen Land gehalten. Gitte spricht von einem „Gefühl der ökologischen Kolonie“ – Europa profitiert von den Ressourcen, Chile trägt die ökologischen Kosten. Der Anspruch auf Partnerschaft „auf Augenhöhe“ bleibt oft ein Lippenbekenntnis.Auch die Klimakrise trifft das Land härter als viele andere. Dürren, Waldbrände, Wassermangel – Chile ist eines der verwundbarsten Länder der Erde. Doch die politische Aufmerksamkeit liegt anderswo. „Klimapolitik spielt im Wahlkampf keine Rolle“, sagt Gitte. Und doch zeigt sich in der Anpassungsfähigkeit der Chilenen eine Form der Resilienz, die Hoffnung macht. Katastrophen gehören zum Alltag – Erdbeben, Überschwemmungen, Brände. Die Menschen leben mit der Natur, nicht gegen sie. Diese Haltung teilt die indigene Bevölkerung schon seit Jahrhunderten.Indigene und nicht-indigene Perspektiven prallen aufeinander: hier der extraktivistische Blick des globalen Marktes, dort die Vorstellung von Pachamama, der Erde als Teil des eigenen Lebens. Diese unvereinbaren Weltbilder prägen die gesellschaftliche Debatte – und zeigen, dass Zukunft in Chile mehr ist als technologische Modernisierung. Sie ist ein kulturelles Aushandeln darüber, was Fortschritt bedeutet.Chile könnte ein Zukunftslabor werden – wenn es gelingt, gesellschaftliche Kreativität, ökologische Verantwortung und internationale Kooperation zu verbinden. Schon heute stammt über zwei Drittel der Energie aus erneuerbaren Quellen, Kohle ist fast Geschichte. Doch der Weg bleibt lang. Zukunft entsteht hier nicht aus Reichtum, sondern aus Bewegung.Chile ist dynamisch und divers – in seinen Landschaften, in seinen Ideen, in seinen Konflikten. Wer sich von Widersprüchen nicht abschrecken lässt, sondern von ihnen anregen lässt, wer Wandel nicht fürchtet, sondern sucht, findet hier vielleicht den spannendsten Zukunftsort der Welt: am Ende der Welt, wo die Zukunft schon begonnen hat.Zu Gast:
CO₂ – das arme Molekül CO₂ – Kaum ein anderes Molekül wird so verteufelt, so moralisch aufgeladen und so wenig verstanden. Dabei ist es kein Gift, kein Schadstoff, sondern der Baustoff allen Lebens. Ohne CO₂ gäbe es keine Wälder, keine Wiesen, keinen Weizen – und auch uns nicht. Das grüne Blatt braucht dieses unscheinbare Spurengas, um wachsen zu können. In jeder Zelle seiner Blätter sitzen winzige Fabriken – Chloroplasten –, die Sonnenlicht auffangen, Wasser spalten und mithilfe des Enzyms RuBisCO das CO₂ aus der Luft in Zucker und Stärke verwandeln. Das ist die Photosynthese, der älteste und wichtigste chemische Prozess der Erde. Er liefert den Sauerstoff, den wir atmen, und die Nahrungsgrundlage für alles Leben. CO₂ ist dabei kein Feind, sondern Rohstoff – ein Molekül, das Energie in Form bringt. Steigt der CO₂-Gehalt leicht an, wachsen Pflanzen besser. Gärtner wissen das seit Jahrhunderten – sie führen in ihren Gewächshäusern mehr CO₂ zu und sehen, wie Blätter schneller wachsen und Ernten üppiger ausfallen. In den Weltmeeren läuft derselbe Vorgang: Algen und Plankton binden Kohlendioxid und geben Sauerstoff ab. Der Kohlenstoff aus CO₂ bildet Berge, Kalkstein, Wälder, Nahrung und selbst den Körper des Menschen. Das Molekül, das heute als Klimaschuldiger gilt, ist zugleich das Fundament des Lebens. In unserem TE Wecker schauen wir genau hin: Wie CO₂ wirklich wirkt, was im grünen Blatt geschieht – und warum ohne dieses kleine Molekül kein einziges Blatt grün wäre. Eine Reise in die unscheinbare, aber mächtigste Fabrik der Natur – die Photosynthese. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Sie kommen um uns zu holen, uns den Tod zu bringen oder uns auf unsere größten Sünden aufmerksam zu machen. Bloody Mary, der kopflose Reiter oder die weiße Frau sind Mythen, die uns Schauer über den Rücken jagen. Dennoch halten sich diese Legenden teilweise seit Jahrhunderten und immer wieder kommen neue Geschichten dazu. Warum haben wir so viel Lust an der Angst und wie sind diese Mythen eigentlich entstanden? Die Fake Busters schauen sich diesmal diese drei düsteren Protagonisten aus unseren Albträumen genauer an und werden versuchen zu verstehen, warum sie zu uns gehören und warum wir sie auch ein Stück weit lieben.Bleibt skeptisch aber hört uns gut zu…Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Finde uns auch auf Instagram.Abonniere uns auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns einen Kommentar oder eine Bewertung.Mehr unserer Podcasts gibt es unter kurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vor Gott ist jeder Mensch nackt. Aber sobald andere Menschen mit ins Spiel kommen, gibt es auch Regeln für die Bekleidung. Das war schon so bei Adam und Eva im Paradies: kaum hatten sie vom Baum der Erkenntnis gegessen und sich gegenseitig wirklich wahrgenommen, bedeckten sie ihre Scham mit einem Feigenblatt. Aus der schlichten Bedeckung primärer Geschlechtsteile sind in den Religionen im Laufe von Jahrhunderten komplexe Bekleidungsregeln entstanden. Wo bedeckt man in heiligen Räumen die Schultern zieht die Schuhe aus? Wieviel sichtbare Blöße erlaubt ihr Glaube?
London im Nieselregen, irgendwo zwischen Mayfair und der Themse: Tweed, Blazer, Hut und Regenschirm - kaum ein Land hat seinen Stil so konsequent kultiviert wie Großbritannien. Britische Mode ist kein Zufall, sondern eine Haltung. Sie vereint Tradition, Witz und Wetterfestigkeit und trotzt seit Jahrhunderten anderen Modewellen. -- In dieser Folge BRITPOD – England at its best sprechen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling über die faszinierende Welt der britischen Mode. Vom klassischen Tweed, der nach Pferd riechen darf, weil das als heritage gilt, über den Blazer mit goldenen Knöpfen und Clubwappen bis hin zur legendären Barbourjacke, die man nicht wäscht, sondern wachst - nach dem Motto: Don't clean it, polish it. Kleidung wird hier zum Symbol gesellschaftlicher Zugehörigkeit: Der Hut verrät die Klasse, der Schuh den Beruf, der Pullover die politische Haltung. Auch das Wetter spielt seine eigene Rolle beim Stil der Insel. Es hat das Zwiebelprinzip perfektioniert, prägt Farbwahl und Stoffe und sorgt dafür, dass Eleganz in England nie eitel wirkt, sondern immer praktisch bleibt. Selbst die Damenmode zeigt: femininer Stil bedeutet hier, auch bei zwölf Grad und Nieselregen Haltung zu bewahren - mit Rock, Hund und Schirm, selbstverständlich kariert. Was verrät britische Kleidung über den, der sie trägt? Warum ist der Blazer mehr Lebensgefühl als Kleidung? Und wieso gilt Tweed noch immer als Uniform der Upper Class? BRITPOD – England at its best. -- WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. -- Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Seit beinahe anderthalb Jahrhunderten, nämlich seit 1882, besteht das Berliner Philharmonische Orchester und bald ebenso lang wird es als einer der besten Klangkörper weit und breit gefeiert. Auch in den 1920er Jahren und auch in Hamburg, wo die „Berliner“ damals regelmäßig gastierten, tat man dies, wie wir einer euphorischen, nur mit „M“ gezeichneten Kritik der Altonaer Nachrichten vom 20. Oktober 1925 entnehmen. Etwas befremdlich an ihr muten allenfalls die drastischen Worte an, mit denen die Leistung von Chefdirigent Wilhelm Furtwängler hier genieästhetisch überhöht wird. Der Conventgarten, von dem hier die Rede und der nicht mit Covent Garden in London zu verwechseln ist, befand sich übrigens in Hamburg-Neustadt, an der Stelle des heutigen Springer-Hochhauses. 1853 als Musikpavillon errichtet, wurde er mehrfach ausgebaut, bevor er 1943 bei einem Luftangriff im Zuge der sogenannten Operation Gomorrha zerstört wurde. Es liest Frank Riede.
Während selbstfahrende Autos und Roboter unseren Alltag erobern, bewegen wir täglich sechs Minuten lang ein Stück Plastik mit Borsten durch den Mund. Die Zahnbürste hat sich seit Jahrhunderten kaum verändert – doch warum scheitern alle Versuche, sie zu revolutionieren? Von den alten Ägyptern mit ihren Zahnpasten aus Ochsenhufen bis zu heutigen High-Tech-Startups: Die Geschichte der Zahnhygiene ist geprägt von Innovationen und spektakulären Pleiten. Das Wiener Startup Amabrush versprach Zahnreinigung in zehn Sekunden und sammelte vier Millionen Euro ein – bevor es 2019 in Konkurs ging. Auch das Luxus-Gerät von Epitome mit 100 Sensoren und 14 Nanokameras für 2400 Euro konnte sich nicht am Markt behaupten. Warum sind automatische Zahnbürsten zum Scheitern verurteilt? Und welche Zukunftstechnologien könnten das Zähneputzen tatsächlich ablösen – von Nanobots bis zur Kariesimpfung?
Sammelaktion soll Weiterzug ans Bundesgericht ermöglichen. Der bekannteste Unterstützer zieht sich aber zurück. Weitere Themen: · Kanton Zürich soll Sexarbeiterinnen, die aussteigen wollen, besser unterstützen · Autofahrer bei Selbstunfall auf Flughafenautobahn schwer verletzt · Kunst und Spiele: Das Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen zeigt Kartenspiele aus mehreren Jahrhunderten, die von teils bekannten Künstlerinnen und Künstlern gefertigt wurden
Mozarts Zauberflöte: Bis heute ein Opernhit trotz altmodischen Rollenbildern. Seit über zwei Jahrhunderten fasziniert Mozarts «Die Zauberflöte» Menschen jeden Alters – vom Opern-Neuling bis zum erfahrenen Kenner. Die märchenhafte Geschichte und die eingängige, vielseitige Musik machen das Werk zu einem idealen Einstieg in die Welt der Oper. Ursprünglich für ein breites Publikum geschrieben, war das Libretto von Emanuel Schikaneder damals ein Spiegel seiner Zeit – mit allem, was heute auch kritisch gesehen wird: Altmodische Rollenbilder, patriarchale Strukturen und problematische Stereotype. Umso spannender ist es, wie heutige Produktionen diese Herausforderungen angehen, ohne Mozarts zeitlose Musik zu verändern. Nach neun Jahren kehrt die «Zauberflöte» zurück in die Diskothek – aus aktuellem Anlass: Eine neue Produktion am Theater Orchester Biel Solothurn unter der Leitung von Meret Lüthi (Les Passions de l'Âme) sorgt gerade für Aufsehen. Meret Lüthi und die Mezzosopranistin und Leiterin von Lied Basel, Silke Gäng, sind zu Gast bei Annelis Berger.
Sie sind die ausgestorbenen Riesen, die seit Jahrhunderten die Menschheit faszinieren. Dinosaurier wanderten für knapp 200 Millionen Jahre über unsere Erde und erst seit einigen Hundert Jahren ist klar, wie diese Tiere ausgesehen und gelebt haben. Seitdem sind sie nicht nur Thema in der Popkultur, die Wissenschaft gewinnt immer noch ständig neue Erkenntnisse über Dinosaurier. Vielleicht ist auch das der Grund, warum es so viele Spekulationen darum gibt. Immer wieder wird behauptet, dass es sie gar nicht wirklich gegeben hat, oder umgekehrt, dass es sie immer noch gibt. Außerdem sollen sie völlig anders ausgesehen haben, als wir bisher dachten. Tatsächlich wissen Forscher diesbezüglich noch lange nicht alles. Wir reisen heute Millionen Jahre in die Vergangenheit und versuchen zu verstehen, wie die Welt der Dinosaurier ausgesehen hat.Bleibt skeptisch aber hört uns gut zu…Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Finde uns auch auf Instagram.Abonniere uns auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns einen Kommentar oder eine Bewertung.Mehr unserer Podcasts gibt es unter kurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Rätselhaft, romantisch oder abgrundtief böse – so, aber auch ganz anders interpretieren Künstlerinnen und Künstler seit Jahrhunderten die Nacht. Das Mittelrhein-Museum widmet dem Spiel aus Licht und Dunkelheit jetzt eine gesamte Ausstellung und zeigt, wie sich der Blick auf die Nacht über die Jahrhunderte gewandelt hat.
„Hast du Kairo nicht erblickt, so hast du die Welt nicht gesehen.“, schreibt der arabische Philosoph Muhammed Abu Hamed im Jahr 1457. So gilt Kairo, seit jeher als „Mutter aller Städte“. Im Ballungsraum mit über 25 Millionen Einwohnern ist sie eine der wichtigsten Metropolen der arabischen und afrikanischen Welt. Denn Kairo ist die Welt - oder besser: Kairo ist viele Welten: Die berühmte Altstadt, auch Islamisches Kairo genannt, seit 1979 UNESCO Weltkulturerbe, birgt Schätze und Kuriositäten ägyptischer Lebens- und Architekturgeschichte. Forschende graben nun erstmalig in diesem Teil der Geschichte des Pharaonenlandes. Und die lokale Bevölkerung versucht den Spagat zwischen Erhalt jahrtausendalter Bauwerke und der Bewahrung ihrer alltäglicher Lebenskultur im mittelalterlichen Kairo. Die Stadt ist seit Jahrtausenden Zufluchtsort ausländischer Migration. So auch aktuell: Seit dem Beginn des Krieges im Sudan, im Frühjahr 2023, sind über eine Million Menschen nach Ägypten geflohen. Die meisten von ihnen nach Kairo. Oft kommen sie illegal durch die Wüste und starten hier ins Ungewisse. Gleichzeitig ist die Flucht nach Kairo die Chance eines Neubeginns. Gerade für die sudanesische Kunst- und Kulturszene, die sich hier im Exil in Ägyptens Hauptstadt, erstmalig außerhalb ihres Landes zeigt und versucht sich hier ein neues Leben aufzubauen. Der muslimische Fastenmonat Ramadan wird in Kairo wie nirgends sonst in der arabischen Welt zelebriert. Der Beginn dieses heiligen Monats ergibt sich seit Jahrhunderten aus dem islamischen Mondkalender – Beginn und Ende bestimmt der Mond. Und zentral in dieser Zeit: Das Teilen mit denen, die weniger haben. So lädt Ägyptens Metropole ein – zu entdecken, zu wachsen und von ihrem herzlichen Chaos umarmt zu werden. Für das NDR-Feature aus Kairo, hat Max-Marian Unger sechs Monate in Ägypten recherchiert.
Ist uns die Mystik verloren gegangen? So fragen in dieser Folge Andi und Thorsten nicht nur für sich selbst – sondern für die reformierte Kirche. Unter Mystik versteht man heute eine Intensivform des christlichen Glaubens, in der es um die unmittelbare Nähe bzw. Gegenwart Gottes geht. Diese Strömung ist sehr alt. Es gibt sie seit den ersten Jahrhunderten der Christenheit; länger als Kirchengebäude und Gesangbücher, theologische Fakultäten und Lehrbücher, Orgel und Kanzel. Entsprechend vielfältig ist sie. Und doch ist es immer wieder umstritten, was alles zur Mystik zählt und ob sie eine Vertiefung oder Verfälschung des Glaubens darstellt. Ist sie in der Reformierten Kirche heimisch, darf sie es sein? Thorsten und Andreas erinnern an den Schweizer Theologen und Schriftsteller Walter Nigg (1903-1988), der viele Bücher zu Themen wie Mystik und Spiritualität, Mönchtum und Heilige verfasst hat. Vielfach hat er beklagt: Die Kirchen haben diese intensive Form des Glaubens verloren. Im Versuch, der heutigen Zeit nahe zu sein, haben sie die Pflege der intensiven Nähe zu Gott und der Gottesfreundschaft zurückgestellt. Stimmt das? Andi und Thorsten gehen wesentliche Merkmale der Mystik durch und verbinden sie mit geschichtlichen Beispielen und eigenen Erfahrungen. Sie diskutieren auch das Recht der kritischen Anfragen an die Mystik und Fehlentwicklungen in ihrer Tradition. Und zuletzt finden sie: Die Mystik sollte der Kirche nicht einfach fehlen. Diese Spur sollte neu aufgenommen werden, wo sie gänzlich verlorengegangen ist.
Sobald der Herbst beginnt, werden in vielen Dörfern und Städten die Festzelte, Weinstände und Wurstbuden aufgebaut. Ob Münchner Oktoberfest, Cannstatter Wasen oder Bad Dürkheimer Wurstmarkt, es ist die Zeit der Volksfeste. Sie sind schon seit Jahrhunderten ein klassisches deutsches Kulturgut, sind ein bedeutsamer sozialer Treffpunkt und für viele Winzerbetriebe und Bierbrauer ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das Oktoberfest ist auch ein Exportschlager: Schon seit langem wird auch in Japan, Brasilien und in den USA mit deutschem Bier angestoßen und zu zünftiger bayrischer Blasmusik geschunkelt.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Weltweit eine der Top-3-Städte für Essen, das komplette Zentrum UNESCO-Welterbe, ein Schlossberg und in der Weihnachtszeit… ist Graz so schön wie ein begehbarer Adventskalender. 300.000 Menschen leben hier, 80.000 davon sind Studierende. Will sagen: Hunderte junge Ideen in historischen Gemäuern! Plus natürlich das beste aus Jahrhunderten der Tradition und dem Sinn für Schönes. Mega Museen, Theater, kleine Geschäfte und spätestens in der Adventszeit denkt ihr, ihr seit im Märchen. 16 kleine Weihnachtsmärkte hat diese Stadt. Alle mit eigenem Charakter und verstreut über einen Ort, der aussieht die eine romantische Phantasiewelt. Warmes Licht in den Gassen, die Fenster verziert, eine Eislaufbahn, mega Essens-Stände und nie vergessen: Sollte euch kalt werden, es regnen oder ihr einfach nur eine Pause brauchen: Auf euch warten Backhendl, Tafelspitz, Mehlspeisen, Wein, Spirituosen, das weltberühmte Kürbiskern-Öl… Und das alles in überragender Qualität. Auf nach Graz! Es wird Zeit. Das ganze Jahr - und spätestens im Advent.Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung vom Tourismusverband Region Graz.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Noch mehr Reisen Reisen gibt es in unserem Newsletter-Magazin.Die TOP 5 Restaurants in Graz (von unserer Freundin Iris aus dem Gasthaus Essers, Ottostraße 72, 50823 Köln):FrankowitschStainzerbauerKreuzwirtWürstelstand von Familie Gutmann (Stand 3)Mohrenwirt Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Historisches Hörspiel • "Enthauptung einer lebenden Person und jährlich neues Programm", so funktioniert auf dem Oktoberfest seit eineinhalb Jahrhunderten wahre Schaustellerkunst. Die Erfolgsgeschichte von Michael August Schichtl: Vom Zweipersonenbetrieb zum florierenden Großunternehmen, mit allem, was dazu gehört: Neid, Familienstreit, Schicksalsschläge und natürlich Liebe. | Von Justin Schröder | Mit Fritz Straßner, Christa Berndl, Christiane Blumhoff, Margot Schellemann, Ludwig Schmid-Wildy und anderen | Komposition: Raimund Rosenberger | Regie: Olf Fischer | BR 1969
In dieser Folge reist Miriam wieder nach Dänemark – diesmal ganz in den Norden, nach Nordjütland. Dort, wo sich Nordsee und Ostsee begegnen, wo Sand und Wind die Landschaft formen und wo das Licht eine ganz eigene Stimmung schafft.Miriam besucht Orte voller Geschichte und Atmosphäre: Sie steigt auf Dänemarks zweithöchsten Leuchtturm, spricht mit einem ehemaligen EZB-Sprecher, der heute durch die Dünenlandschaften Skagens führt, besucht Orte, die einst Treffpunkte einer berühmten Künstlerkolonie waren, und einen Falkner, der mit riesigen Greifvögeln arbeitet. Es geht um seltene Zugvögel, versandete Kirchen, gestrandete Schiffe – und um eine Region, in der die Natur seit Jahrhunderten den Alltag prägt. Ach ja, und natürlich um das besondere Licht des Nordens, das einst KünstlerInnen aus den Großstädten anzog und bis heute nicht nur Gemälde, sondern auch das Lebensgefühl der Region prägt! Wer noch mehr Dänemark-Feeling möchte: In Folge WW398 reiste Miriam auf die Ostseeinseln Lolland-Falster.Redaktion & Postproduktion: Miriam MenzDieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Diese Folge ist ursprünglich am 11. April 2025 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Sommerpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal. Der Westen denkt bei Krieg an Waffensysteme, Soldaten und Aufrüstung. Russland hat dazu andere Vorstellungen, sagt Marineoffizier und Sicherheitsforscher Helge Adrians. Die Vorstellungen von Krieg sind in den Köpfen der Menschen seit vielen Jahrhunderten unverändert: erst eine Krise, dann eine Kriegserklärung, dann ein Krieg. Es folgen Angriffe, Bombardierungen, Schlachten. Armeen und militärisches Gerät treffen aufeinander. Russland hat vor einigen Jahren erkannt, dass man im 21. Jahrhundert zu Erfolgen kommen kann, ohne zu schießen – man kann auch mit ganz anderen Mitteln politische Kontrolle über einen Gegner erlangen. In der aktuellen Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit dem Marineoffizier Helge Adrians über Russlands hybride Kriegsführung. »Social Media, Medien, Cyberspace, diese ganzen Felder, die unser tägliches Leben beeinflussen und damit auch unser Entscheidungsverhalten, wurden als Kriegsschauplatz ausgemacht«, sagt Adrians, der derzeit Gastwissenschaftler bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin ist, wo er zu Sicherheitsfragen forscht. Wie können wir »Acht Milliarden« noch besser machen? Sagen Sie uns Ihre Meinung – in unserer neuen, anonymen Umfrage. Das hilft uns immens und dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank! Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wer sich nicht mit dem Coronavirus, Masern, Mumps oder Röteln anstecken möchte, für denjenigen gibt es Impfungen. Die Pockenimpfung etwa wurde vor mehreren Jahrhunderten erfunden. Die Wissenschaft lässt jetzt erneut aufhorchen, und zwar mit einer "Impfung" gegen Krebs. Was es damit genau auf sich hat, erklärt Pia Kruckenhauser, Leiterin des Gesundheitsressorts beim STANDARD. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)