Ein akustischer Denkraum: über Alltägliches und Akademisches, über Sinn und Unsinn.

Völkerrechtswidrige Kriege, Aufrüstung, genozidale Rhetorik – der Pazifismus scheint heute angeschlagen. Aber ist er wirklich überholt? Oder brauchen wir ihn gerade jetzt? Und wie lässt er sich denken, ohne kriegerische Bedrohungen auszublenden? Müller, Olaf; Koloma Beck, Teresa www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Posten, hinfahren, Tränen weinen – und dann Chicken Wings bestellen. Der gestrandete Wal Timmy zeigt, wie symbolische Anteilnahme als ideologische Schutzschicht funktioniert, meint David Lauer – und sieht darin trotzdem eine Chance. Ein Kommentar von David Lauer www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

In der Politik wird darüber nachgedacht, das Schwarzfahren zu entkriminalisieren, denn Ersatzfreiheitsstrafen gelten als unverhältnismäßig und teuer. Doch weder moralische noch ökonomische Gründe sollten das Recht nach Belieben biegen oder dehnen. Überlegungen von Thorsten Jantschek www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Persönlichkeiten wie der US-Präsident Donald Trump oder der Milliardär Elon Musk scheinen den Zeitgeist zu verkörpern. Denn Narzissten wirken von Erfolgen gekrönt. Eine philosophische Erkundung mit dem Phänomenologen Thomas Arnold. Arnold, Thomas; Miller, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Von Jon Snow bis KI-Avatar: Der Wunsch, dem Tod zu entkommen, scheint heute allgegenwärtig. Ist das die Fortführung des christlichen Auferstehungsglaubens mit weltlichen Mitteln? Die Kulturgeschichte zeigt ein komplizierteres Bild. Berndt, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Ostern ist das Fest des Opfers, genauer: der Aufopferung. Heute dominiere dagegen eine Vorstellung des passiven Opfer-Seins, sagt die Philosophin Maria-Sibylla Lotter: ein Fortschritt für Gewalt-Opfer, aber Gift für die Wahrheitsfindung. Lotter, Maria-Sybilla; Rohde, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Pollmann, Arnd www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Von Geburt bis zum Tod atmen wir Luft, ohne sie könnten wir nicht leben – dennoch denken wir selten über sie nach. Abhilfe verschafft Chemiker und Philosoph Jens Soentgen: Er erzählt von der Luftforschung und der ganzheitlichen Erfahrung des Atmens. Newmark, Catherine; Soentgen, Jens www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Newmark, Catherine www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Gebrochenes Recht, unterwanderte Institutionen, gehetzte Menschen: Durch fast alle westlichen Demokratien geht gerade ein Rechtsruck. Aber ist das schon Faschismus? Die Philosophin Eva von Redecker analysiert Begriff und Phänomen. von Redecker, Eva; Miller, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Roedig, Andrea www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Die Kybernetik entstand in den 1940ern als Wissenschaft der Steuerung, Feedback-Schleifen und Maschinenmenschen. Heute prägt sie laut Philosophin Anna-Verena Nosthoff unsere digitale Gegenwart: Verhalten, Denken und wie wir uns regieren lassen. Eilenberger, Wolfram; Nosthoff, Anna-Verena

Jürgen Habermas ist tot – der Denker des herrschaftsfreien Diskurses prägte die politische Philosophie der Bundesrepublik. Für Martin Saar war er ein "ganz, ganz großer" Philosoph, der wissenschaftliche Tiefe mit öffentlicher Wirkung verband. Miller, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Bratu, Christine www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Der „Machiavellismus” ist ein geflügeltes Wort für brutale Machtpolitik. Doch der Renaissancedenker war nicht nur ein Machtanalytiker, sondern auch ein früher Republikaner. Philipp Hölzing sieht in ihm sogar einen Klassentheoretiker. Hölzing, Philipp; Miller, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Mit jeder neuen Enthüllung in Sachen Epstein-Files wird klarer: Die Mitglieder dieses Netzwerks glaubten, dass gewöhnliche Regeln für sie nicht gelten. Schützenhilfe für einen so elitären Anspruch bietet auch die Philosophie. Lauer, David www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Die unerwiderte Liebe hat keinen guten Ruf, sie gilt als Selbsttäuschung. Für die Philosophin Miriam Metze zeigt sich darin hingegen die wesentliche Unverfügbarkeit der Liebe selbst. Ein Gespräch über Verletzbarkeit, Trost - und Quantenphysik. Rohde, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

In der Politik wird über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche nachgedacht. Experten diskutieren nun das Pro und Contra: Oft werden dabei Phänomene wie Sucht oder Mobbing ins Feld geführt. Doch das Problem liegt tiefer. Ein Kommentar von Philipp Hübl www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Der Dichter Raoul Schrott ist eine Institution: Als Übersetzer, Denker, Gelehrter wirkt er weit über die reine Poesie hinaus. Sein neuestes Buch spürt dem "Zeitgeist" nach. Was das ist und ob man ihm entkommen kann, das fragen wir ihn im Gespräch. Newmark, Catherine; Schrott, Raoul www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Die Frage, ob Maschinen philosophieren, gewinnt durch Moltbook an neuer Aktualität. In dem sozialen Netzwerk posten keine menschlichen Nutzer, sondern KI-Agenten. Sie diskutieren über Philosophie, philosophische Kunst und künstlerische Philosophie. Rehse-Knauf, Luca www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Newmark, Catherine; Debus, Dorothea www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Schniederjann, Nils www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Wir haben bisher nur den Menschen auf der Erde gedacht, nicht aber den Planeten selbst. Das zu tun, ergibt ein neues Bild vom Leben und seiner Entwicklung. Den Planeten begreifen, heißt eine neue Ethik entwickeln, sagt Philosoph Armen Avanessian. Avanessian, Armen; Miller, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Der „Welttag des Optimismus“ findet jedes Jahr am ersten Donnerstag im Februar statt. Ist es in einer krisenhaften Welt überhaupt sinnvoll, optimistisch zu sein? Oder muss man es sogar? Ein Kommentar von Arnd Pollmann www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine wird in Deutschland über die Wehrpflicht debattiert. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler und die Historikerin Karen Hagemann denken darüber nach, was Mobilisierung für eine Gesellschaft bedeutet. Eilenberger, Wolfram; Hagemann, Karen; Münkler, Herfried www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Meyer, Kira www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Bratu, Christine www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Klimaschutz ist Sache von Staaten. Einzelne können keinen Unterschied machen – oder? Viele Argumente sprechen gegen die klimapolitische Verantwortung von Individuen. Die Philosophie-Professoren Kirsten Meyer und Stefan Riedener räumen mit ihnen auf. Miller, Simone; Meyer, Kirsten; Riedener, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Ohne Scherz: Der 21. Januar ist der „Tag der Jogginghose“. Das ist auch philosophisch höchst interessant. Denn das Kleidungsstück erfreut sich seit der Entführung des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro erneut großer Beliebtheit. Von David Lauer www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Zum Auftakt unserer Denkfabrik 2026 befragen wir den Politikwissenschaftler Bernd Ladwig zur Rolle von Macht und Gewalt bei Menschen und Tieren, zu den Ursprüngen unserer Rechtsverhältnisse und zu den Gefahren reiner Machtpolitik. Ladwig, Bernd; Eilenberger, Wolfram www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Schniederjann, Nils www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Regulierung und Verrechtlichung prägen moderne Gesellschaften im Zeitalter digitaler Algorithmen. Soziologe Hartmut Rosa beschreibt die Schattenseiten dieser Entwicklung. Sie führen zu Verlust an Handlungsmacht und wachsender Frustration. Rosa, Hartmut; Newmark, Catherine www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Roeder, Étienne www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Krise, Krise, Krise - und keine Visionen. Dabei bräuchten wir dringend Perspektiven, um die Herausforderungen der Gegenwart zu bewältigen. Der Soziologe und Podcaster Jan Groos hat ein paar Vorschläge, wie sich neue Ideen entwickeln lassen. Groos, Jan; Rohde, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Volfing, Barbara; de la Riva, Miguel www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Menschen und Tiere leben schon lange zusammen. Trotzdem betrachten wir Tiere oft nicht als vollwertige Mitglieder unserer Lebensgemeinschaft. Das sollte sich ändern, sagt die Philosophin und Lyrikerin Mara-Daria Cojocaru - zum Wohle aller. Cojocaru, Maria-Daria; Miller, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Hoffmann, Jule www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

von Trotha, Hans www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Die Existenz Gottes kann mittels philosophischer Argumente bewiesen werden. So war die verbreitete Vorstellung im Mittelalter. In den letzten zwei Jahrhunderten kam sie aus der Mode. Ändern möchte das der katholische Philosoph Sebastian Ostritsch. Ostritsch, Sebastian; Newmark, Catherine www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Eins plus eins ergibt zwei, der Mount Everest ist 8.849 Meter hoch - an solchen simplen Tatsachen wird niemand zweifeln. Aber besteht auch der Raum der Moral aus moralischen Tatsachen? Das ist die steile These des Philosophen Markus Gabriel. Eilenberger, Wolfram; Gabriel, Markus www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Lauer, David www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit