Communist state in Europe and Asia that lasted from 1922 to 1991
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Es ist soweit: wir sind bei der letzten Folge unserer Sinnesreihe angekommen. Die meisten wissen, was noch von den “big five” übrig bleibt: der Tastsinn. Wir reden also heute darüber, wie er funktioniert, welche Formen er annehmen kann und wie er beeinträchtigt werden kann. Und weil wir schon dabei sind und alles so viel Spaß macht, sprechen wir natürlich auch noch ein bisschen über andere “honorable mentions” der Sinne, die man vielleicht gar nicht auf dem Schirm hat. Viel Spaß!Fact check ImpfungenWurden 1500 v. Chr. tatsächlich schon die ersten “Impfungen” verabreicht?Ja, in alten Schriften auf Sanskrit wird geschrieben, dass im alten China die Hemden von Pockenkranken angezogen wurden oder dass die Pockenbarke durch die Nase eingeführt wurde.Die geschichtliche Entwicklung - Springer Was ist Gelbfieber?Gelbfieber ist in den Tropen verbreitet und wird von einem Virus ausgelöst, der von Mücken übertragen wird. Es ist dementsprechend nicht von Mensch zu Mensch ansteckend. Der Verlauf kann glimpflich sein (nur Fieber), endet aber bei ca. 20% der Erkrankten tödlich. Der Name kommt durch die gelbe Färbung der Haut, wenn der Virus die Leber angreift.Gelbfieber - Auswärtiges Amt Gibt es eine psychologische Reaktion auf Zwang?Ja, das Konzept wird in der Psychologie “psychologische Reaktanz” genannt. Hier eine kleine Übersicht zum Thema.Reaktanz: Wie Verbote Widerstand erzeugen - Deutschlandfunk Kultur Lustigerweise wurde das ganze auch im Zusammenhang mit Impfgegnern in der Covid-19 Pandemie untersucht. Hier das paper dazu:Psychological reactance and vaccine uptake: a longitudinal study Wie war das jetzt mit der Erfindung der Polioimpfung?Der erste wirksame Polioimpfstoff (inaktivierter) wurde 1952 von Salk und einem Team an der University of Pittsburgh entwickelt. Einige Jahre später setzten Sabin und Koprowski ( beide in der USA) die Arbeit an der Entwicklung eines Lebendimpfstoffs fort. Sowohl Sabin als auch Koprowski gelang es schließlich, Impfstoffe zu entwickeln. Aufgrund der in Amerika bestehenden Festlegung auf den Salk-Impfstoff mussten Sabin und Koprowski ihre Tests beide außerhalb der USA durch führen – Sabin in Mexiko und auch der Sowjetunion, Koprowski im Kongo und in Polen. 1957 entwickelte Sabin einen trivalenten Impfstoff, 1959 erhielten zehn Millionen Kinder in der Sowjetunion den oralen Impfstoff von Sabin. Sabins oraler Impfstoff auf Basis von Lebendviren kam 1961 in den kommerziellen Einsatz und verdrängte weltweit nach und nach den injizierbaren Impfstoff, bis Ende der 1990er Jahre viele entwickelte Länder dazu wieder übergingen, wieder den inaktivierten Impfstoff einzusetzen, nachdem die Länder für poliofrei erklärt worden waren und es immer ein Risiko einen impfdruchbruches gibt. Polio-Impfstoff - Jonas Salk und sein Patent für die Menschen Ist Sputnik ein Vektorimpfstoff?Ja ist er. Hier noch ein paar mehr Infos zu Sputnik (und wir sagen alle “Danke, Apothekenumschau”) Impfstoff Sputnik V: Fragen und Antworten - Apotheken Umschau Hier die STIKO Empfehlung vom Januar 2026:https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2026/04_26.pdf?__blob=publicationFile&v=6Gute Nachricht der Woche:In Greifswald wurde ein Weg gefunden, Blutplasmaspenden so zu bearbeiten, dass sie universell verabreichbar sind, egal welche Blutgruppe! Hier ein Artikel dazu:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/greifswalder-forscher-entwickeln-universelles-blutplasma,mvregiogreifswald-3344.html
Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg | rbb24
Im August 1931 erschießt ein Kommunisten-Trio vor dem Kino Babylon zwei Polizisten. Der mutmaßliche Haupttäter Erich Mielke flieht in die Sowjetunion. Erst 60 Jahre später steht der zwischenzeitlich zum Stasi-Chef aufgestiegene Mann vor Gericht.
Die Schweiz steht im Viertelfinal der Fussball-WM. Im Zentrum ein Spieler, der sich zum Christentum bekennt. Auch Bundesrat Martin Pfister überlegt sich, an das Spiel zu fliegen. Im Iran geht dafür der Krieg weiter und Putin droht dem Baltikum.
Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 geht auch die Epoche der Sowjetunion langsam zu Ende und mit ihr löst sich das mächtige Militärbündnis des Ostens auf, der Warschauer Pakt.
Mehr als 15 Jahre befand sich Lenins Leiche auf dem Roten Platz in Moskau, ab 1930 sogar in einem eigens erbauten Mausoleum. Bis sie nach dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion dort weg musste.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 23.6.2026++Die Leitungsebene der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Niederösterreich steht vor einem personellen Umbruch. Nachdem Superintendent Michael Simmer vergangene Woche seinen Rücktritt mit September angekündigt hat, legt nun auch Superintendentialkuratorin Gisela Malekpour ihr Amt zurück. (Ganglbaur)++Zwei Orthodoxe Kirchen gibt es in der Republik Moldau. Und die stehen in einem Spannungs- und Konkurrenzverhältnis zueinander: die Russisch-Orthodoxe Kirche aus der Zeit der Sowjetunion und die nach der Unabhängigkeit der Republik Moldau von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche wiedererrichtete Metropolie von Bessarabien. (Harmer)++Neuer Direktor für Missio-AustriaJohannes Laichner, Priester der Diözese Innsbruck, wird neuer „Missio“-Nationaldirektor.
85 Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion nimmt die Orwell‘sche Sprachverdrehung hierzulande mittlerweile atemberaubende Züge an. Nach dem „Vernichtungskrieg“, den der „zweite Hitler“ im Kreml seit über vier Jahren angeblich gegen die Ukraine führt, wird nun auch noch ungeniert eine „bedingungslose Kapitulation Russlands“, eine „Stunde Null“ mit anschließendem Kriegsverbrecherprozess eingefordert. Höchste Zeit, dieWeiterlesen
Das "Unternehmen Barbarossa", der deutsche Überfall auf die Sowjetunion 1941, hat nie stattgefunden. Das könnte man bei der Betrachtung des bundesdeutschen Fernsehprogramms fast meinen. Initiativen wie die des Babylon-Kinos in Berlin machen es sich zur Aufgabe, die Gedächtnislücke zu schließen. Von Astrid Sigena
Am 22. Juni 1941 begann mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion die „Operation Barbarossa“. Der Osteuropa-Historiker Jochen Hellbeck, fordert eine Neubewertung des Vernichtungskrieges und seiner Bedeutung für die Geschichte des Holocaust. Reinhardt, Anja; Hellbeck, Jochen www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
85 Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion nimmt die Orwell‘sche Sprachverdrehung hierzulande mittlerweile atemberaubende Züge an. Nach dem „Vernichtungskrieg“, den der „zweite Hitler“ im Kreml seit über vier Jahren angeblich gegen die Ukraine führt, wird nun auch noch größenwahnsinnig eine „bedingungslose Kapitulation Russlands“, eine „Stunde Null“ mit anschließendem Kriegsverbrecherprozess eingefordert. Höchste Zeit, dieWeiterlesen
Zum 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion: Während deutsche Generäle mit Angriffen auf Russland drohen und die Bundeswehr zur größten Armee Europas aufgerüstet wird, gemahnt der 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion an die gefährlichen historischen Kontinuitäten. Von Sevim Dagdelen.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Vor wenigen Tagen drohte derWeiterlesen
Heute ist in Russland Feiertag – der Tag Russlands. Gefeiert wird der Tag, an dem sich Russland 1990 für souverän von der Sowjetunion erklärte. Eigentlich ein wichtiger Tag, aber in Russland wissen viele nicht, warum gefeiert wird. Und das ist dem Präsidenten Wladimir Putin wohl recht so.
Nach den Raketenpionieren und den Anfängen der Raumfahrtgeschichte geht es in dieser Folge weiter mit dem eigentlichen Wettlauf ins All. Eva und Jana verfolgen die Ereignisse vom Start des ersten Satelliten Sputnik 1 über Juri Gagarins historischen Flug bis zu John F. Kennedys berühmtem Versprechen, noch vor Ende der 1960er Jahre Menschen auf den Mond zu bringen. Wie reagierten die USA auf die frühen Erfolge der Sowjetunion? Und welche technischen Schritte waren notwendig, um aus einer Vision Realität werden zu lassen? Die beiden sprechen über die Programme Mercury, Gemini und Apollo, die Tragödie von Apollo 1, die legendäre Earthrise-Aufnahme von Apollo 8 und schließlich die erste Mondlandung von Apollo 11. Doch die Geschichte endet nicht mit Neil Armstrongs berühmtem ersten Schritt. Auch die späteren Apollo-Missionen und die Frage, warum nach Apollo 17 niemand mehr den Mond betreten hat, stehen im Mittelpunkt dieser Folge. Außerdem werfen Eva und Jana einen Blick auf die sowjetischen Mondpläne und stellen die spannende Frage, ob die UdSSR jemals Chancen auf eine eigene Mondlandung hatte. Schließlich geht es zurück in die Gegenwart: Warum interessiert sich die Menschheit heute wieder für den Mond? Welche Ziele verfolgt das Artemis-Programm? Und weshalb könnte der Mond diesmal nicht nur ein Reiseziel, sondern ein dauerhafter Außenposten der Menschheit werden? Unterstützt uns bei [Steady](https://steadyhq.com/de/cosmiclatte/), [Patreon](https://patreon.com/CosmiclattePodcast) oder [Paypal](https://paypal.me/cosmiclattepod)
Durch Deutschland rollt eine Welle des Geschichtsrevisionismus. Besonders deutlich wird das beim aktuellen Umgang mit den sowjetischen Denkmälern in Berlin. Die vor allem durch die Sowjetunion erkämpfte Befreiung vom Naziterror steht der aktuellen Propaganda für die Ukraine im Weg. Darum sollen diese Befreiung und die zugehörigen Denkmäler „kontextualisiert“ werden, um „Missbrauch zu verhindern“. Das sindWeiterlesen
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit der Historikerin und Memorial-Mitgründerin Irina Scherbakowa über den Aufstieg Wladimir Putins und die Frage, warum Russland nach dem Ende der Sowjetunion nicht den Weg zu einer stabilen Demokratie gefunden hat. Sie gehörte zu denen, die früh vor Wladimir Putin warnten.
Mütter prägen uns, ob wir es wollen oder nicht. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt in «Alle meine Mütter» von dieser komplexen Beziehung – der jeweils ersten Beziehung im Leben eines Menschen. Klischierten Mutterbildern setzt sie feinfühlige Erzählungen entgegen. «Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern. «Alle meine Mütter» ist ein zärtliches und warmherziges Buch ganz ohne Kitsch. Die Autorin Lena Gorelik, 1981 in der Sowjetunion geboren und als Kind nach Deutschland ausgewandert, lebt in München. Sie ist als Journalistin und Schriftstellerin tätig und hat zwei Söhne. Im «Literaturclub Interview» erzählt sie, was sie an dem Thema «Mütter» gereizt hat – und dass sie sich, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs ist, oft beobachtet und bewertet fühlt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Lena Gorelik. «Alle meine Mütter». 270 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Lena Gorelik, Autorin ____________________ - Host: Katja Schönherr ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Bevor sie am Theater arbeitete, hatte sie einen prägenden Aufenthalt in der Sowjetunion. Aus dem heraus entstand ihr erstes Buch "Plötzlich ist es Nacht". Seitdem seziert Sie Justiz, Kirche, Schule und Machtmissbrauch. In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Petra Morsbach über ihren neuen Roman "Orion", Krankheit, Widerstand - und darüber, was Literatur im Leben bewirken kann.
In Armenien ist Schach weit mehr als nur ein Spiel. Es ist ein Nationalsport und sogar ein obligatorisches Schulfach. Das hängt mit der Schachbegeisterung der Sowjetunion zusammen. Armenien war früher Teil der Sowjetunion, wo Schach als Mittel galt, um die Überlegenheit des eigenen Systems zu demonstrieren. Doch auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion blieb Schach in Armenien populär. Denn man verspricht sich Grosses davon: Schach soll junge Leute resilienter machen und ihnen zu einer anständigen Karriere verhelfen. Mittlerweile gehört Schach zum nationalen Selbstverständnis in Armenien. Gast: Jana Kehl, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner In [Janas Reportage aus Armenien](https://www.nzz.ch/international/in-armenien-muessen-alle-kinder-schach-lernen-ld.10003532) kannst du dir die Schach-Szene auch anschauen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Die Serie "For All Mankind" spielt zur Zeit des Kalten Krieges und zeigt den Wettlauf ins All, der zwischen den USA und der Sowjetunion lief aus amerikanischer Sicht.
"An meine Kindheitsjahre in Moskau kann ich mich so gut wie überhaupt nicht mehr erinnern", sagt Katerina Poladjan. Die preisgekrönte Schriftstellerin kam 1971 als Tochter eines Künstlers und einer Kunsthistorikerin zur Welt. Die Familie verließ die Sowjetunion und kam Ende der 70er Jahre nach Deutschland. "Vielleicht ist mein Schreiben mehr und mehr das Umkreisen dieser großen Fragen: Wer bin ich? Woher komme ich?" Im MDR KULTUR Café reflektiert Poladjan ihre Lebensgeschichte, denkt nach darüber, was es für sie heißt, sich als Schriftstellerin gesellschaftlich einzubringen, und erzählt vom Leben auf Lesereisen. Eine Stunde voll kluger Sätze und mitreißender Geschichten mit einem Star der deutschen Gegenwartsliteratur. Die Vertonung ihres Romans Goldstrand steht in der kostenfreien App ARD Sounds zum Hören.Eine Sendung von Ellen SchwedaRedaktion: Gabriele Bischoff
OWN IT! Aufruf zu gelebter Meinungsfreiheit
In dieser Folge sprechen Carina und Katja über ein Thema, das viele Eltern beschäftigt – und gleichzeitig tief mit der eigenen Geschichte verbunden ist: Essen, Hunger, Kontrolle und die Beziehung zum eigenen Körper. Carina erzählt sehr persönlich von ihrer Kindheit während des Zusammenbruchs der Sowjetunion und wie Erfahrungen von Mangel und Hunger ihr Verhältnis zum Essen geprägt haben. Es geht um Sicherheit, Selbstbestimmung und darum, wie stark Essen emotional aufgeladen sein kann. Katja berichtet aus ihrem Familienalltag und davon, wie schwierig es manchmal ist, Kindern eine entspannte Beziehung zum Essen zu ermöglichen – besonders in einer Gesellschaft voller Erwartungen, Bewertungen und gut gemeinter Regeln. Die beiden sprechen über: – Fasten und Kinder – gesellschaftlichen Druck auf Eltern – intuitive Essgewohnheiten – Kontrolle vs. Vertrauen – warum „gesunde Ernährung“ oft komplizierter wird als nötig – und wie Kinder lernen dürfen, ihrem eigenen Körper zuzuhören. Außerdem teilen sie praktische Gedanken und kleine Übungen aus ihrem Alltag, die helfen können, Essen wieder entspannter zu betrachten – für Kinder und Erwachsene. Wie war Essen bei euch zuhause? Welche Sätze oder Regeln habt ihr bis heute im Kopf? Schreibt uns eure Gedanken und Erfahrungen – wir freuen uns sehr auf den Austausch. Die nächste Folge wird… speziell
Harijs Witolinsch hat eine bemerkenswerte Biografie: Als Junior wurde er vom legendären russischen Trainer Wladimir Jursinow geprägt. Im harten Sowjet-System kannte er nur eines: Training, Training, Training. Seine einzige U20-WM spielte der Lette noch für die Sowjetunion. Später war er erfolgreicher Trainer in Clubs und Nationalteam in Russland: Er gewann drei Landesmeisterschaften und wurde Olympiasieger und Weltmeister. Eine ganz andere Bedeutung hat für ihn dennoch die Sensation mit WM-Bronze 2023 als Lettlands Nationaltrainer. Die Beziehung zu Russland hat sich seit 2022 und dem Beginn des Krieges in der Ukraine auch für Witolinsch von einem Tag auf den anderen verändert. Wie er seine regelmässigen Besuche in der alten Heimat erlebt. Wie er im Sowjet-System gross wurde. Wie er sich in die Schweiz verliebte. Was er vom Spiel Schweiz - Lettland am Samstagabend erwartet. All das erzählt der 58-Jährige aus Riga im Eisbrecher. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Als am 9. Mai in Moskau der 81. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion gegen das faschistische Hitler-Regime und damit das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa (in Südostasien ging er bis August 1945 weiter) gefeiert wurde, wurde nicht nur auf die Rede des russischen Präsidenten geachtet, sondern auch auf die abgespeckte Militärparade. In hiesigen MedienWeiterlesen
Militärparade ohne militärisches Gerät in Russland zum Gedenken an Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland, Ukraine und Russland werfen sich gegenseitig Verstöße gegen Waffenruhe vor, Peter Magyar in Ungarn zum Regierungschef gewählt, Koalition sucht nach Scheitern der Entlastungsprämie nach weiteren Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, Protesttag will auf "Long Covid" aufmerksam machen, Passagiere sollen nach Hantavirus-Ausbruch in Teneriffa Kreuzfahrtschiff verlassen können, Ergebnisse des 33. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Fußballerinnen des FC Bayern München bekommen Meisterschale überreicht, Hamburg feiert 837. Hafengeburtstag, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Bundesliga" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Militärparade ohne militärisches Gerät in Russland zum Gedenken an Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland, Ukraine und Russland werfen sich gegenseitig Verstöße gegen Waffenruhe vor, Peter Magyar in Ungarn zum Regierungschef gewählt, Koalition sucht nach Scheitern der Entlastungsprämie nach weiteren Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, Protesttag will auf "Long Covid" aufmerksam machen, Passagiere sollen nach Hantavirus-Ausbruch in Teneriffa Kreuzfahrtschiff verlassen können, Ergebnisse des 33. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Fußballerinnen des FC Bayern München bekommen Meisterschale überreicht, Hamburg feiert 837. Hafengeburtstag, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Bundesliga" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Es ist wohl die prominenteste pro-europäische Organisation im Land: die Europäische Bewegung Schweiz. In den vergangenen Jahren war ihr politischer Einfluss zwar eher gering, doch nun erhält sie Auftrieb, dank des neuen Verhandlungswerks zwischen der Schweiz und der EU. Ausserdem: In Ungarn hat das Parlament Peter Magyar zum neuen Regierungschef gewählt und vereidigt. Magyar folgt auf Viktor Orban, der bei den vergangenen Wahlen unterlag. Die Hoffnungen im Land sind gross, dass sich nun einiges verändern wird. In Moskau hat am Samstag die alljährliche Militärparade anlässlich des Sieges der Sowjetunion über Nazideutschland stattgefunden. Die Feierlichkeiten fanden unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt und waren wohl die kürzesten in der Geschichte Russlands.
Es ist eine Route, die noch immer offen ist: Über Kasachstan gelangen deutsche Bauteile nach Russland: Chips, Kugellager und andere Produkte, die auch in Waffensystemen eingesetzt werden können. Sanktionen sollten das eigentlich verhindert. Doch Filmemacher Michael Höft zeigt in der ARD Story "Die Russlandroute - Sind die Sanktionen sinnlos?", dass sie umgangen werden können. Im Gespräch mit Anna Engelke erzählt er, wie ihm und seinem Team in Kasachstan stolz sogenannte Dual-Use-Güter präsentiert wurden, die für Russland bestimmt waren. Die EU zeige sich hilflos, sagt Höft. Dabei brauche es nur mehr Kontrollen. Es reiche eben nicht, "sich nur einen Zettel unterschreiben zu lassen", damit solche kriegswichtigen Produkte nicht beim Aggressor Russland landen und am Ende dazu beitragen, dass Menschen in der Ukraine getötet werden.Stefan Niemann beschreibt die widersprüchlichen Entwicklungen im Nahen Osten und in der Golfregion und geht dabei ein auf Waffenstillstände, die keine sind. In der Straße von Hormus beschießen sich US-Streitkräfte und iranische Revolutionsgarden gegenseitig - und jeder gibt der Gegenseite Schuld an der Eskalation. Vom durch US-Präsident Trump großspurig angekündigten "Project Freedom", den Geleitzügen für Handelsschiffe, ist keine Rede mehr. Auch im Süden Libanons und im Norden Israels ist der Waffenstillstand brüchig. Im Angriffskrieg gegen die Ukraine will Russland nun eine Waffenruhe, allerdings nur für zwei Tage anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland. Der Kreml droht der Ukraine mit schwerer Vergeltung, sollte sie die Siegesparade auf dem Roten Platz für einen Angriff nutzen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit dem Filmemacher Michael Höft https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3250380.htmlARD-Story: “Die Russland-Route: Sind die Sanktionen sinnlos?”https://www.ardmediathek.de/film/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IDllMWU5MGZhLWI4NzEtNGY3NC05YTFkLTcwNzBhZjU0ZTJjMw 11KM - der tagesschau Podcast: Sanktionen gegen Russland: Geheimer Handel über Kasachstan? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6d2769ed098f2aa0/ Podcast-Tipp: Bigger EU - wer kommt als nächstes in den Club?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6ad134362c0c7f09/Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Frühjahr 1940. Polen wurde zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion aufgeteilt. Zehntausende polnische Offiziere, Polizisten und Intellektuelle geraten in sowjetische Gefangenschaft.
Als “extrem beunruhigend” beschreibt die Politikwissenschaftlerin Claudia Major den von US-Präsident Trump angekündigten Abzug von (mindestens) 5.000 Soldaten aus Deutschland, vor allem aber die Nicht-Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern und Hyperschallwaffen. Diese hätten die Europäer bislang nicht, insofern “schwächt dies die konventionelle Abschreckung der NATO und reißt eine Fähigkeitslücke”, so Claudia Major im Interview mit Kai Küstner. Das Vorenthalten der Mittelstreckenraketen hält Major aber nur für ein Symptom eines viel größeren Problems: dem Auseinanderdriften von USA und Europa. Man könne die Politik Trumps aber nicht ändern, diagnostiziert sie, deshalb sollten sich die Europäer darauf konzentrieren, “militärisch handlungsfähiger” zu werden. Stefan Niemann beschreibt die Lage im Nahen Osten, wo in der Straße von Hormus die Spannungen wieder zunehmen. Die von Präsident Trump angekündigte Eskortierung ausgewählter Handelsschiffe durch US-Kriegsschiffe hat begonnen. Dabei gab es Angriffe durch Schnellboote des iranischen Regimes, angeblich auch Raketentreffer auf einem US-Zerstörer und die Versenkung von sechs iranischen Booten. Ob es für die in der Meerenge festsitzenden Handelsschiffe nun einen sicheren Weg durch omanische Küstengewässer gibt, bleibt genauso offen wie der Fortgang der von Pakistan vermittelten Friedensgespräche. Unabhängig davon ist das Minenjagdboot Fulda mit etwa 40 Soldaten in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Die Marine soll später helfen, möglicherweise in der Straße von Hormus verlegte Minen zu räumen. Zunächst muss aber eine stabile Waffenruhe gewährleistet und ein internationales Mandat erteilt sein. In der Ukraine gehen die russischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung weiter. Militärisch kommen die Aggressoren kaum noch voran, verlieren erstmals seit drei Jahren wieder ukrainisches Territorium. Ukrainische Drohnen bedrohen nun auch Moskau, wenige Tage vor der traditionellen Parade zum Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Claudia Major, Vizepräsidentin für Transatlantische Sicherheitsinitiativen German Marshall Fundhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3246728.htmlKanzler Merz zu Trumps Ärger über Deutschland bei Caren Miosga in der ARDhttps://www.ardmediathek.de/video/caren-miosga/ein-jahr-kanzler-wie-schwer-ist-regieren-herr-merz/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zZGFlMGExZS01MGYwLTQyZTYtYTc3Yy00MmFlZTQzNzVjZDBfZ2FuemVTZW5kdW5n Was Zurückhalten von Tomahawk & Co für Deutschland bedeuten könntehttps://www.tagesschau.de/inland/kiesewetter-usa-abzug-truppen-deutschland-100.html Podcast-Tipp: ARD Radiofeature: “Kampf der Geheimhaltung: Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit”https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:7082323e515e82ae/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Mehr als 20 Jahre bestimmt Ulbricht an der SED-Spitze über die DDR. Dann verliert er Moskaus Unterstützung. Erich Honecker steht am 3.5.1971 für die Übernahme bereit. Von Thomas Klug.
Seit Monaten blockieren die USA nahezu jede Öllieferung nach Kuba – mit Folgen für die Menschen auf der Karibikinsel: Der Strom fällt aus, Produktionsanlagen stehen still, Krankenhäuser verschieben Operationen, Havanna versinkt im Müll und Lebensmittelregale bleiben leer. Kubas sozialistisches Regime spricht von einer „Hungerblockade“, US-Präsident Trump von einer „nationalen Bedrohung“ – er spekuliert offen, den Inselstaat zu übernehmen. Jenny Barke aus dem ARD-Studio Mexiko-Stadt blickt in dieser 11KM-Folge auf die Folgen der US-Blockade und eine historisch gewachsene Feindschaft zwischen den USA und Kuba. Sie erzählt, wie Fidel Castros Revolution, verpasste Reformen und neue Sanktionen zusammenwirken und warum die Welt auf die drohende Krise in Kuba bisher kaum reagiert. Hinweis: Bei 22'20 Min sagt unser Gast wörtlich zu US-Außenminister Marco Rubio: "Er selbst kommt aus einer kubanischen Familie, die vor dem Sozialismus geflohen ist." Diese Aussage ist missverständlich formuliert. Fakt ist, dass Rubios Eltern im Jahr 1956 aus Kuba geflohen sind, also mehr als zwei Jahre vor der Machtübernahme durch den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro. Rubio selbst hatte in der Vergangenheit allerdings mehrfach betont, der kubanische Sozialismus hätte eine Rolle für die Flucht seiner Eltern gespielt.Alle Updates und Entwicklungen zu Kuba und der Ölblockade: https://www.tagesschau.de/thema/kuba In dieser früheren 11KM-Folge mit Jenny Barke geht's um Venezuelas Zukunft nach Maduro: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:10ac5845fdd9f058/ Hier geht's zu “Amerika, wir müssen reden!”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautoren: Sarah Fischbacher und Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Viktor Fölsner-Veress, Christine Frey, Christiane Gerheuser-Kamp, Jürgen Kopp und Marie-Noelle Svihla Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Der Schriftsteller Tschingis Aitmatow (1928-2008) wuchs in Schecker einem winzigen Dorf in der kirgisischen Steppe auf. Seine Werke wurden Weltliteratur. Sie verbinden Mythos, Sowjetgeschichte, Identität und Erinnerung.
Jörg Müller baut mit Enertrag in Brandenburg Verbundkraftwerke aus Sonne, Wind, Speicher und grünem Wasserstoff. Vor 40 Jahren war Müller noch ein Anhänger der Atomkraft: Am Energetischen Institut in Moskau studierte er Kerntechnik. Zu dem Studium gehörte ein Praktikum. Das wollte Müller 1987 in Tschernobyl absolvieren: "Das war ja nicht irgendein Reaktor, sondern der modernste der Sowjetunion", sagt er im Podcast. "Viele wollten dort zum Praktikum hin, um ihn in Funktion zu sehen." Dazu kam es nicht. Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor. Im Podcast erzählt Müller, wie er von der Reaktorkatastrophe erfahren hat und was seine Lehren daraus waren. Gast: Jörg Müller, Gründer, langjähriger Chef und heutiger Aufsichtsratschef von Enertrag SE. Moderation: Christian Herrmann Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl verändert das Leben von Anatolii Gubariev. Im Mai 1986, kurz nach dem Super-GAU, wird der Wirtschaftsprüfer gemeinsam mit anderen Reservisten in die verstrahlte Kraftwerksruine geschickt, um dort als sogenannter Liquidator Feuer zu löschen. ARD-Journalistin Sarah Fischbacher hat Anatolii getroffen und erzählt von seinem gefährlichen Einsatz vor 40 Jahren in Tschernobyl, wie sowjetische und ukrainische Behörden Anatoliis Strahlenschäden verschleierten und wie der Zusammenbruch der Sowjetunion letztlich sein Leben rettet. Hier geht's zum fünfteiligen Doku-Podcast “Tschernobyl. Die Katastrophe und wir” von Sarah Fischbacher, Meret Reh, Philip Syvarth und Judith Rubatscher: https://1.ard.de/tschernobyl-die-katastrophe-und-wir Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jakob Müller Mitarbeit: Caspar von Au und Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Christiane Gerheuser-Kamp, Regina Staerke, Hanna Brünjes und Jürgen Kopp Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl setzte enorme Strahlung frei. Kontaminierte Güterzüge aus dem Osten verbreiteten die radioaktiven Stoffe zusätzlich und verschärften so die Folgen für Mensch und Umwelt.
In der neuen Speakeasy-Bar geht es dieses Mal schwerpunktmäßig über den Vorschlag, die Demokratie mit Losverfahren zu organisieren. Angefangen bei ausgelosten Bürgerräten, weitergeführt durch Parlamente, die nach Losverfahren besetzt sind, bis hin zu gelosten Gremien mit Vetorecht– die Ideen sind vielfältig, mit denen die Mängel der Repräsentativen Demokratie behoben werden sollen.Legitimität und Effizienz stehen im Vordergrund, erklärt der Politologe David van Reybrouck in seinem breit rezipierten Buch „Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist“. Inzwischen gibt es in Deutschland sogar eine Partei, die solche Ziele umsetzen will. Wir diskutieren, ob es sich dabei um ein linkes Projekt handelt und welche Fehlannahmen über die Demokratie dem Konzept zugrunde liegen.Darüber hinaus sprechen wir über den linken Twitch-Streamer und YouTuber Hasan Piker, dessen Bedeutung so stark gewachsen ist, dass selbst NYT-Journalist Ezra Klein plötzlich für mehr Dialog plädiert. Außerdem geht es um Preise und Marktwirtschaft in der Sowjetunion und um linke und rechte NGOs.Mehr als 120 Minuten lang beantworten Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Fragen aus der Community!Veranstaltungen:Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang in Frankfurt am Main:https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Im Juli 1943 neigt sich der Zweite Weltkrieg langsam dem Ende zu, während der Status der Unbesiegbarkeit der Nationalsozialisten nach der Niederlage in Stalingrad massiv schwindet. Mit dem „Unternehmen Zitadelle“ wollen die deutschen Machthaber im Kursker Bogen noch einmal einen großen Sieg gegen die Rote Armee erzwingen und die strategische Initiative im Osten zurückgewinnen. Es entwickelt sich zur größten Landschlacht des Zweiten Weltkrieges, in der rund drei Millionen Soldaten und etwa 7.500 Panzer aufeinanderprallen. Trotz einer technischen Überlegenheit der neuen deutschen Modelle wie dem Panther und dem Tiger, die den sowjetischen Standardpanzern in Bewaffnung und Panzerung deutlich überlegen sind, kämpft die Wehrmacht mit massiven Problemen. Während der Panther oft durch technische Defekte und Getriebeschäden schon vor dem ersten Schuss ausfällt, kann der schwere Tiger seine psychologische Wirkung nur entfalten, solange er nicht von der eigenen Truppe isoliert wird. Die Rote Armee hält mit einer gewaltigen Überzahl an T-34 Panzern und spezialisierten „Bestiendreschern“ wie dem SU-152 dagegen, unterstützt durch tief gestaffelte Verteidigungssysteme und eine überlegene Luftstreitmacht. Den Höhepunkt erreicht das Ringen am 12. Juli 1943 bei Prochorowka, wo hunderte Panzer aus nächster Nähe aufeinanderfeuern und sich teils gegenseitig rammen. Obwohl die Kämpfe verlustreich für beide Seiten sind, bricht Hitler die Offensive schließlich ab, woraufhin das Gesetz des Handelns endgültig auf die Sowjetunion übergeht. Die Schlacht wird so zum „Schwanengesang der deutschen Panzerwaffe“: Die Offensivkraft des Heeres ist endgültig gebrochen, und es beginnt eine Ära der deutschen Rückzüge, die das Ende des Krieges einläutet.
Am Anfang der Raumfahrt in den 1950er-Jahren stand der Bau von militärischen Raketen - sowohl in den USA als auch in der Sowjetunion. Doch der russische Konstrukteur Sergej Koroljow hat gleich eine Rakete gebaut, die auch die Erdumlaufbahn erreicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Direkt nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 meldeten sich Frauen freiwillig bei der Roten Armee, um zu kämpfen. Sie waren in gemischten Einheiten eingesetzt und wurden auch von der Wehrmacht gefangen genommen. Hauptmann Luisa Eckert und Obergefreiter der Reserve Philipp Janssen vom ZMSBw sprechen über die sowjetischen Soldatinnen in deutscher Kriegsgefangenschaft.
In den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 explodiert im Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine Reaktor Nummer vier. Eine grosse Menge Radioaktivität wird freigesetzt; es ist der bis dahin grösste und schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Atomindustrie. Wie konnte es so weit kommen? In den 1970er und 1980er Jahren gehört die Atomindustrie zu den Prestigeindustrien in der Sowjetunion. Die zivile Kernenergie gilt als sauber und als fortschrittlicher als andere Energieformen, etwa die Kohle. Der Glaube an die Technik ist in jener Zeit gross, der Hunger nach Energie ebenfalls. Der Stolz der sowjetischen Atomindustrie ist der RBMK-1000-Reaktor – der «National-Reaktor», eine Eigenentwicklung der UdSSR. Er wird gefeiert und gar besungen. Doch hinter der hochgelobten Fassade gibt es immer wieder Probleme. ____________________ In Episode 1/3 zu hören: - Anna Veronika Wendland, Osteuropa- und Technikhistorikerin. Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg. - Laurent Coumel. Historiker. Dozent für russische und sowjetische Geschichte. Institut national des langues et civilisations orientales, Paris. - Archivmaterial, Recherche und Archive SRF. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Veronika Meier Mitarbeit: Team Recherche und Archive (SRF), Anaïs Kien (RTS), Harald Kapp (Technik) ____________________ Literatur: - Coumel, Laurent (2024): 24 heures de la vie à Tchernobyl. Paris, Edition Puf. - Wendland, Anna Veronika (2023): Der Tschernobyl-Reaktor RBMK. Eine kerntechnische Verflechtungsgeschichte. In: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 71, 2023/1, S. 137-165. - Wendland, Anna Veronika (2019): Nuclearizing Ukraine – Ukrainizing the Atom. Soviet nuclear technopolitics, crisis, and resilience on the imperial periphery. In: Cahiers du monde russe, 2019/2 Vol.60, S. 335-367. - Higginbotham, Adam (2019): Mitternacht in Tschernobyl. Die geheime Geschichte der grössten Atomkatastrophe aller Zeiten. Frankfurt/Main, S. Fischer Verlag. - Stscherbak, Jurij (1988): Protokolle einer Katastrophe. Frankfurt/Mail, Athenäum Verlag. ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Der Krieg gegen den Iran entwickelt sich zur ernsten Gefahr für Trump. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ostpreußen zwischen der Sowjetunion und Polen aufgeteilt, die Deutschen vertrieben. Für viele Kinder begann eine Zeit bitteren Hungers. Immer auf der Suche nach Essen, zogen die sogenannten Wolfskinder durch die Wälder oder schlichen über die Grenze nach Litauen. Hier wurden sie oft von Bauern aufgenommen – als billige Arbeitskräfte oder als Teil der Familie.
Im Jahr 1969 landeten die Amerikaner erstmals auf dem Mond. Dies bedeutete damals den Sieg der USA über die Sowjetunion im Wettrennen um das All. Seit Jahrzehnten gibt es ein neues Wettrüsten im All, hauptsächlich zwischen China und den USA. Doch auch Russland drängt mit Waffensystemen ins All – und Deutschland ebenso. Der Weltraum droht zum Kriegsgebiet zu werden. Was bedeutet das für unseren Alltag?
Verteidigungsminister Martin Pfister fehlt das Geld für die Armee. Pfister möchte innert zwei Jahren die Luftabwehr stark ausbauen. Doch die geplanten Systeme dürften zu spät kommen, denn der Verteidigungsminister hat kein Geld für dringend nötige Anzahlungen. Weitere Themen: In Kuba spitzt sich die Versorgungslage zu: Der Ölmangel so gross, dass gewisse Haushalte tagelang ohne Strom auskommen müssen, der Vekehr ist lahmgelegt, Flugzeuge können kein Kerosin mehr tanken. Die kubanische Regierung zückt derweil Konzepte aus der Zeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Polen rüstet angesichts der russischen Bedrohung das Militär auf, doch der Zivilschutz hinkt hinterher und die Bevölkerung scheint mental nicht auf Bedrohungen vorbereitet zu sein. Die Regierung versucht das zu ändern und verschickt in der Eile Sicherheitsratgeber an alle Haushalte.
Ein neuer Mensch für eine neue Gesellschaft: In den 1930er-Jahren setzt die Sowjetunion alles daran, den Homo Sovieticus hervorzubringen - einen kommunistischen Idealbürger. Durch gezielte Umerziehung sollte ein "Neuer Mensch" entstehen: angepasst, diszipliniert, politisch loyal. Wie erfolgreich war das soziale Experiment? Von Fiona Rachel Fischer (BR 2025)
Der Zug mit den letzten Kriegsgefangenen rollt am 16.1.1956 in Friedland ein. Am Bahnsteig nur jubelnde Begrüßung. Keine kritische Frage nach Schuld und Verantwortung. Von Thomas Klug.
Ein Baby verschwindet 1984 spurlos aus einem Kinderwagen. Wenige Tage später taucht ein fremdes Kind auf. War es ein perfider Tausch? Der KGB scheint involviert. Die Spur führt ins heutige Russland.
Als Dean Reed 1961 nach Südamerika kommt, wird der US-Amerikaner als Superstar empfangen. Es ist ein Wendepunkt in seinem Leben: Im eigenen Land nur mäßig erfolgreich, macht er in den folgenden Jahren eine außergewöhnliche Karriere. Er tourt durch die Sowjetunion, zieht in die DDR und beteiligt sich an zahlreichen Protestaktionen gegen die US-Politik. Wir sprechen in der Folge über das Leben von Dean Reed, wie er als Roter Elvis bekannt wurde und warum sein Tod bis heute zu Spekulationen führt. // Erwähnte Folgen - GAG512: Eine kleine Geschichte der Sonnenbrille – https://gadg.fm/512 // Literatur - Stefan Ernsting: Der rote Elvis: Dean Reed, oder, Das kuriose Leben eines US-Rockstars in der DDR, 2004. - Reggie Nadelson: Comrade Rockstar: The Life and Mystery of Dean Reed, the All-American Boy Who Brought Rock 'N' Roll to the Soviet Union, 1991. - Thomas Latter: Red Elvis: The Cold War Cowboy (2022), Doku - Leopold Grün: Der rote Elvis (2007), Doku //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio