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In dieser Schmökerstunde stellen Sabine und Manfred wieder zwei Bücher vor, die unterschiedlicher nicht sein können. Manfred stellt euch das Sachbuch von Jan Jekal : "Paranoia in Hollywood" mit dem Untertitel "Wie die USA verfolgte Künstler erst retteten und dann verfolgten 1941-1953". Der Berliner Kulturjournalist Jan Jekal zeigt in seinem für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Sachbuch wie sich die Stimmung in Hollywood kurz nach dem Zweiten Weltkrieg plötzlich drehte. Fesselnd und stimmungsvoll, anhand bisher unveröffentlichter Dokumente aus Archiven in Los Angeles, zeichnet Jan Jekal nach, wie sich die Exilierten gegen das autoritäre Amerika wehrten – -mit Aktivismus, Witz, Courage und mit Filmen, die zu Klassikern geworden sind – - - -, aber auch, wie einige von ihnen an Amerika verzweifelten. Sabine stellt euch das Buch von Helga Schubert: „Luft zum Leben “ . Geschichten vom Übergang vor. Aus einem Lebenszeitraum von 65 Jahren, von 1960 bis 2025 hat Helga Schubert in diesem Band Geschichten versammelt, die von Übergängen erzählen: von der Abhängigkeit als Kind, in die Verantwortung für das eigene Leben, von den Übergängen in bisher ungewohnte Lebensformen, vom Übergang eines gesellschaftlichen System in eines, das man nur aus den Fernsehgerät kannte. Und schließlich vom Übergang in die Unendlichkeit. 38 Texte aus sieben Jahrzehnten zusammengestellt. Die Hälfte davon sind bisher unveröffentliche Texte.
Von Frieda spricht heute niemand mehr, von ihr hat nie jemand erzählt. 1941 gestorben, kam sie zwei Jahre vor ihrem Tod ins Kloster Blankenburg, ein Pflegeheim für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen in Oldenburg. Wer aber war Frieda? Wie lebte sie? Wer hat sie nach Blankenburg gebracht? Fragen, die Geraldine Oetken stellt. Sie hat sich auf die Suche nach ihrer unbekannten Urgroßtante begeben, hat ihre eigene Familiengeschichte durchforstet, nach Dokumenten in Archiven gesucht, Krankenakten studiert. Geraldine Oetken, 1990 in Oldenburg geboren, arbeitet heute als Künstlerin in Hannover. Über ihr Buch "Frieda", das prominent im S. Fischer Verlag erschienen ist, über ihre Recherche und die vielen Fragen, die sie seit ihrer Begegnung mit Frieda beschäftigen, spricht Geraldine Oetken bei NDR Kultur à la carte.
"Kein Mucks!" – der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka (Neue Folgen)
Host Bastian Pastewka und Redakteurin Lina Kokaly erzählen zum ersten Mal auf einer Bühne wie sie Krimischätze aus verstaubten Archiven heben! Außerdem berichten sie aus ihrem Arbeitsalltag – ein Blick hinter die Kulissen des Krimi-Podcasts, der Hörspiel-Klassiker aus der Zeit präsentiert, als die Magnetbänder rauschten und das Mikrofon keine Gnade mit kleinen Patzern und raschelnden Skript-Seiten hatte. ARD 2026 Podcast-Tipp: Sherlock Holmes – Krimi-Hörspielklassiker nach Sir Arthur Conan Doyle https://1.ard.de/sherlock-holmes
Eldorado: Der Mythos von der goldenen Stadt im Amazonasregenwald galt schon Ende des 16. Jahrhunderts als Lügenmärchen. Aber lange in Archiven vergessene Berichte und modernste Lasertechnik zeichnen heute ein anders Bild. Ein Podcast von Frank Halbach (BR 2026)
Gregor Lietz spricht mit Norman Müller darüber, warum die Akte durch KI plötzlich wieder zu einem strategischen Thema wird. Im Zentrum steht die Frage, ob KI-Agenten Organisationen wirklich souveräner machen oder nur die Unordnung automatisieren, die vorher nie gelöst wurde. Es geht um Dokumentenmanagement, Wissensmanagement, digitale Souveränität, demografischen Wandel und die Frage, wie Unternehmen ihr vorhandenes Wissen endlich nutzbar machen. Gregor zeigt, warum KI nicht nur beim Ablegen hilft, sondern zur Grundlage besserer Entscheidungen und wissensbasierter Prozesse werden kann.* 00:00 Warum die Akte durch KI wieder relevant wird* 01:01 Vom Ablageproblem zum neuen Dokumentenmanagement* 05:40 Autonomes Ablegen statt besserer Chatbot* 07:52 Wissen als Machtzentrum in Organisationen* 11:03 Digitale Souveränität und geschützte Unternehmensdaten* 14:14 Warum klassische Systeme das Wissensproblem nicht lösen* 17:57 Von Dokumenten zu wissensbasierter Prozesssteuerung* 20:29 Warum KI Ordnung nicht ersetzt, sondern ermöglicht* 24:03 Demografischer Wandel und der drohende Wissensverlust* 29:45 Warum KI für Menschen arbeiten muss* 36:23 Der konkrete Nutzen für CEOs* 43:19 Haftung, Human in the Loop und Verantwortung* 52:48 Gregors Antwort auf die SchlussfrageEs gibt Begriffe, die klingen nach Kellerregal, Behörde und Faxgerät. Die Akte gehört dazu. Sie riecht nach Verwaltung, nicht nach Zukunft. Nach Vorgang, nicht nach Transformation. Und doch führt ein ernsthaftes Gespräch über künstliche Intelligenz in Organisationen genau dorthin zurück.Nicht zur Akte als Papierstapel. Sondern zur Akte als Struktur. Als Gedächtnis. Als Ort, an dem Entscheidungen, Verträge, Vorgänge, Mails, Fachwissen und Verantwortung zusammenlaufen. Wer über KI-Agenten spricht, ohne über Akten, Dokumente und Wissensbestände zu sprechen, spricht oft über Automatisierung ohne Fundament.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Sein Ausgangspunkt für Agile Office war erstaunlich unspektakulär: zu viele Dokumente, zu viel tägliche Ablage, zu wenig brauchbare Werkzeuge. Die Aufgabe klang klein. Ein System sollte helfen, Dokumente richtig abzulegen und später wiederzufinden. Doch aus dieser Alltagsfrage wurde eine strategische Frage: Was muss eine Organisation wissen, damit KI sinnvoll in ihr arbeiten kann?Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Ablage ist noch kein WissenDer Unterschied ist entscheidend. Viele Unternehmen setzen KI noch wie einen besseren Assistenten ein. Der Mensch sagt, wohin ein Dokument gehört. Das System nimmt ein paar Klicks ab. Das ist bequem, aber keine Transformation. Der eigentliche Sprung beginnt dort, wo ein System selbst versteht, was ein Dokument ist, in welchen Zusammenhang es gehört und welches Wissen daraus für die Organisation entsteht.Lietz spricht deshalb von autonomer Ablage, autonomem Finden und selbstständigem Arbeiten. Nicht als Showeffekt, sondern als Antwort auf ein sehr reales Problem: Organisationen wissen oft nicht, was sie wissen. Der alte Siemens-Satz fällt im Gespräch: Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß. Er trifft bis heute nicht nur Konzerne, sondern Mittelständler, Verwaltungen, Verbände und gewachsene Institutionen.Das Wissen liegt nicht an einem Ort. Es liegt in Postfächern, DMS-Systemen, ERP-Systemen, Fachverfahren, Laufwerken, Archiven, Tickets, Angeboten, Verträgen und Protokollen. Jeder Bereich hat seine eigenen Töpfe. Jeder Bereich hat seine eigene Suchlogik. Und oft gibt es Personen, deren Macht genau darin liegt, dass nur sie wissen, wo etwas liegt.KI verändert diese Machtstruktur. Nicht automatisch zum Guten, aber grundsätzlich. Wenn ein intelligentes System verteilte Dokumente erschließen, verbinden und befragbar machen kann, wird Wissen weniger abhängig von einzelnen Personen. Das ist kein kleines Effizienzthema. Es berührt Führung, Verantwortung und Souveränität.Demografie macht Wissensmanagement dringendBesonders stark wird das Gespräch dort, wo es um den demografischen Wandel geht. Viele Organisationen verlieren in den nächsten Jahren erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihnen verschwindet nicht nur Arbeitszeit. Es verschwindet implizites Wissen, das nie sauber dokumentiert wurde. In Verwaltungen und Unternehmen ist das kein Zukunftsproblem, sondern ein laufender Prozess.KI kann hier helfen, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss mit dem richtigen Wissen versorgt werden. Agenten, die Prozesse unterstützen, Angebote vorbereiten, Qualitätssicherung beschleunigen oder Vorgänge einschätzen sollen, brauchen Kontext. Lietz beschreibt Agile Office deshalb auch als eine Art Onboarding-Maschine für KI-Agenten. Neue digitale Mitarbeiter müssen befähigt werden, bevor sie sinnvoll arbeiten können.Das ist eine bemerkenswerte Verschiebung. KI-Agenten werden nicht einfach angeschaltet. Sie werden eingebunden. Sie brauchen Rollen, Regeln, Zugriff, Grenzen und Wissen. Genau hier trennt sich echte KI-Transformation von Spielerei.Wenn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen, verschwindet nicht nur Arbeitskraft. Es verschwindet Kontext. Es verschwinden Entscheidungslogiken. Es verschwinden informelle Abkürzungen, die nie dokumentiert wurden.Der Mensch bleibt der MaßstabGleichzeitig warnt Lietz vor einer KI-Euphorie, die sich von menschlichen Zielen löst. Nicht alles, was glänzt, ist nützlich. Nicht jeder Agent braucht den nächsten Agenten, der ihm Arbeit liefert. Der Empfänger der KI-Arbeit muss der Mensch bleiben. Sonst entsteht eine absurde Ökonomie aus Systemen, die Angebote schreiben, lesen, ausführen und bewerten, ohne dass klar bleibt, welchem menschlichen Zweck das dient.Die Haftungsfrage zeigt, wie wichtig diese Grenze ist. Wenn ein KI-Agent Dokumente falsch einordnet oder eine Entscheidung auf unvollständiger Aktenlage vorbereitet, wer trägt Verantwortung? Lietz verweist auf Kennzeichnungspflichten und den EU AI Act, bleibt aber pragmatisch: Der Mensch muss in der Verantwortung bleiben. KI soll vorbereiten, beschleunigen und verbessern. Sie soll nicht heimlich die Entscheidung übernehmen.Für CEOs ist die Botschaft unbequem und klar. Wer KI ernsthaft nutzen will, muss nicht zuerst fragen, welches Tool gerade modern ist. Er muss fragen: Wo liegt unser Wissen? Wer kann darauf zugreifen? Welche Systeme sprechen nicht miteinander? Welche Entscheidungen treffen wir heute auf unvollständiger Informationsbasis? Und wie schaffen wir eine Struktur, in der KI-Agenten produktiv arbeiten können, ohne Kontrolle und Verantwortung zu verlieren?Die alte Akte war ein Verwaltungsinstrument. Die neue Akte könnte ein strategischer Wissensraum werden. Nicht, weil Dokumente plötzlich sexy sind. Sondern weil jede Organisation nur so intelligent handeln kann, wie ihr Wissen zugänglich, verlässlich und nutzbar ist.KI macht aus Unordnung keine Strategie. Aber sie kann Organisationen helfen, ihre verborgene Ordnung zu finden. Genau darin liegt die Chance.ShownotesIn dieser Folge des Venture AI Podcasts spricht Norman Müller mit Gregor Lietz über Dokumentenmanagement, Wissensmanagement und die Frage, warum KI-Agenten ohne saubere Informationsgrundlage kaum sinnvoll in Organisationen arbeiten können.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Aus einem persönlichen Ablageproblem entstand bei ihm die Plattform Agile Office. Im Gespräch geht es darum, wie KI Dokumente nicht nur schneller verarbeitet, sondern verteiltes Organisationswissen erschließen, nutzbar machen und für bessere Entscheidungen verfügbar machen kann.Zentrale Themen der Folge:* Warum Dokumentenmanagement durch KI strategisch neu relevant wird* Der Unterschied zwischen Ablage, Suche und echtem Wissensmanagement* Warum viele Unternehmen zwar Dokumente besitzen, aber ihr Wissen nicht aktiv nutzen* Wie KI-Agenten in Organisationen fachlich onboarded werden müssen* Was demografischer Wandel und Wissensverlust für Unternehmen und Verwaltungen bedeuten* Warum SharePoint, Mailboxen und DMS-Systeme allein noch kein Gesamtbild liefern* Welche Rolle Konnektoren, Prozessplattformen und wissensbasierte Steuerung spielen* Warum der Mensch trotz KI in der Verantwortung bleiben muss* Was CEOs aus alten Dokumentenbeständen für bessere Entscheidungen gewinnen könnenKontakt:* Gregor Lietz bei LinkedIn* A & O Software GmbH: https://a-and-o.comNicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
Pünktlich zum "Tag der Trinkhalle", spreche ich mit Peter Hesse über die Trinkhalle als typischen Ort im Ruhrgebiet. Zur kurzen historischen Einordnung stelle ich einen Text aus den Archiven des LVR und LWL vor: Demnach entstanden Trinkhallen seit den 1870er Jahren im Zusammenhang mit Industrialisierung, schlechter Trinkwasserversorgung und dem Versuch, den Alkoholkonsum der Industrie und Werksarbeiter einzudämmen.
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Mit ihrem Verlag Dimidium Mundi will Zarifa Mamedova Schriftstellerinnen ins öffentliche Bewusstsein rücken, die zu ihrer Zeit prägend waren, später aber weitgehend vergessen wurden. Um sie wieder sichtbar zu machen, veröffentlicht Zarifa Mamedova Werke deutscher und internationaler Schriftstellerinnen, darunter Olga Wohlbrück, Milada Součková und Janet Frame. So möchte sie Lücken im literarischen Kanon schließen. Viele dieser Texte hält Mamedova auch heute noch für relevant, weil sie aktuelle Fragen etwa nach weiblicher Selbstbestimmung aufgreifen und zugleich einen neuen Blick auf die Literaturgeschichte ermöglichen. „Es bringt ja nichts, wenn die Arbeit und die Werke einfach in Archiven rumliegen“, sagt Mamedova im Gespräch mit SWR Kultur und verweist darauf, dass Literatur ihren Wert vor allem dann entfalten könne, wenn sie gelesen und öffentlich diskutiert werde. Dabei setzt sie darauf, dass die wiederentdeckten Bücher durch ihre Qualität ein Publikum finden und mit ihren Verkaufserlösen langfristig weitere Veröffentlichungen vergessener Autorinnen ermöglichen.
Meierding, Gabriele www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
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Bei einer spektakulären Ausgrabung im oberbayerischen Landkreis Erding haben Archäologen eine Siedlung aus der Zeit der Bajuwaren geborgen. Die Funde zeigen einzigartige Einblicke in das Leben in Bayern vor 1400 Jahren. / Ariana Grande will sich zurückziehen, wie die Sängerin am Wochenende bekannt gab. Ein mehr als ungewöhnlicher Schritt für einen globalen Popstar. Und ein konsequenter, wie auch ihr neues Album "Petal" zeigt. Mehr bei sich war die Sängerin nie. / Überschwemmungen, Brände, Stürme - es gibt genug Bedrohungen für die Kulturgüter, die in bayerischen Museen und Archiven lagern. Doch was passiert im Ernstfall? Ab sofort arbeitet der Freistaat mit einem mobilen Rettungscontainer. Funktioniert das?
Bredel, Claus www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Der gebürtige Thüringer Horst Tatzkow glaubte wohl, seiner Familie Gutes zu tun, als er sich in Zeiten des Kalten Krieges als Diener zweier Geheimdienste verdingte. Das Gegenteil war der Fall. Mit seiner Enttarnung als CIA-Agent in der DDR brach für seinen ahnungslosen 15-jährigen Sohn eine Welt zusammen. Jürgen Tatzkow fand trotzdem seinen Weg, studierte und machte im Schuldienst Karriere, während sein Vater nach Haftentlassung nunmehr für die HVA, den ostdeutschen Auslandsgeheimdienst spionierte. Der Sohn bietet, gestützt auf spätere Gespräche mit dem Vater sowie Recherchen in diversen Archiven, Einblicke in seine Familiengeschichte im Schatten des zweitältesten Gewerbes der Welt.
Der Schriftsteller Hermann Hesse ist für Generationen von Lesern zum Idol geworden. Er war ein von Selbstzweifeln geplagter Einzelgänger, Guru der Hippies und Literaturnobelpreisträger. Den Glauben an einen Neuanfang gab der Visionär aber nie auf. Christian Linder, Manfred Franke, Helmut Gumtau, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Hans Bender, Dieter Schlesak, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Das Feature von Ekkehart Rudolph aus dem Jahr 1968 untersucht die Verstrickung des Schauspielers und Intendanten Gustaf Gründgens in die nationalsozialistische Herrschaft. Eine weiße Weste behielt er nicht, aber es gab auch entlastende Episoden. Ekkehart Rudolph, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
War euer Opa ein Nazi? War er Mitglied in der NSDAP - oder sogar in der SS? In vielen Familien gab es dazu nie wirklich Antworten. Wer mehr erfahren wollte, musste aufwändige Ahnenforschung in Archiven betreiben. Das ist nun anders: Der SPIEGEL hat ein digitales Recherchetool erstellt, worüber man die rund zwölf Millionen Karteikarten durchsuchen kann, die das US-Nationalarchiv frei zur Verfügung stellt. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich war der Zulauf zur NSDAP groß – sogar so groß, dass es teilweise Aufnahmestopps gab. Warum war das so? Über diese Frage sprechen wir mit dem österreichischen Historiker und Autor Kurt Bauer. In dieser Folge geht es um die Anfänge des Nationalsozialismus in Österreich, über die Terroranschläge in der Zeit, als die NSDAP verboten war – und um die Frage, was eine Parteimitgliedsnummer über die Gesinnung aussagt. Hier geht's zum Spiegel-Recherchetool der NSDAP-Mitgliederkartei. Unsere Serie über die Menschenjagd im Mühlviertel könnt ihr hier hören. Mehr zur Kontroverse über die österreichische Täterschaft findet ihr hier. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
War euer Opa ein Nazi? War er Mitglied in der NSDAP – oder sogar in der SS? In vielen Familien gab es dazu nie wirklich Antworten. Wer mehr erfahren wollte, musste aufwändige Ahnenforschung in Archiven betreiben. Das ist nun anders: Der SPIEGEL hat ein digitales Recherchetool erstellt, worüber man die rund zwölf Millionen Karteikarten durchsuchen kann, die das US-Nationalarchiv frei zur Verfügung stellt. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich war der Zulauf zur NSDAP groß – sogar so groß, dass es teilweise Aufnahmestopps gab. Warum war das so? Über diese Frage sprechen wir mit dem Historiker und Autor Kurt Bauer. In dieser Folge geht es um die Anfänge des Nationalsozialismus in Österreich, über die Terroranschläge in der Zeit, als die NSDAP verboten war – und um die Frage, was eine Parteimitgliedsnummer über die Gesinnung aussagt. In dieser Folge zu hören: Kurt Bauer (Historiker und Autor), Interview & Gestaltung: Lucia Heisterkamp und Katharina Zingerle, Produktion: Christoph Neuwirth
Ruprecht Kurzrock, Rainer Höynck, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Bernhard Beger, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Die US-Serie Bonanza lief in den 1960er Jahren im deutschen Fernsehen und begeisterte 400 Folgen lang die Fans. Die Geschichte der Brüder Cartwright wurde zu einer der erfolgreichsten Westernserien. Ein RIAS-Feature von 1969 weckt Erinnerungen. Dieter Koch, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Im Stadtteil Mount Pleasant werden Hauswände zu offenen Archiven. Murals berichten von Migration, Identität und kolonialer Vergangenheit. Kunst wird hier Teil des Alltags und zugleich politisches Statement.Von dort geht es auf Schienen durch die Rocky Mountains: Der Luxuszug Rocky Mountaineer inszeniert Kanada als spektakuläre Landschaftserfahrung. Doch unter den Gleisen liegen die kaum erzählten Geschichten chinesischer Arbeiter, die unter gefährlichen Bedingungen die transkontinentale Eisenbahn errichteten.Michael Marek war für uns dort.
Mit der Atombombe bekam die Menschheit die Möglichkeit, sich selbst zu vernichten. Was wäre passiert, wenn deutsche Wissenschaftler Hitler diese schreckliche Waffe verschafft hätten? Heute ist der Nuklearexport mehr denn je eine existentielle Gefahr. Reinard Spilker, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Satire und autoritäre Regimes sind Gegensätze. Das gilt nur auf den ersten Blick. Sie liefern Stoff für die Hauptfunktion von Satire: das Anprangern von Missständen und Aufklärung durch Humor und Überspitzung. So war es auch in der DDR. Peter Boris, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Peter Lange, Sonja Scholz, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Das Verhältnis des Paul Celan und Martin Heidegger ist eines der großen und vieldiskutierten Rätsel der deutschen Nachkriegsgeschichte, hier der Philosoph, der sich für den Nationalsozialismus engagierte, dort der Dichter, dessen Eltern im Holocaust umkamen. Der Essay macht sich auf die Suche in den Archiven, er schaut in die Bibliotheken von Celan und Heidegger, die sich im Deutschen Literaturarchiv in Marbach befinden, deutet Lesespuren, Anstreichungen oder offensichtliche Desinteresse. Eines ist dabei schnell klar, die Begegnung der beiden findet nicht wirklich auf Augenhöhe statt. Wie aber dann? Essay von Frank Hertweck SWR 2026
Traute Hellberg, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Sten Martenson, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Der US-Amerikaner Paul Robeson war in den 1920er und 30er Jahren einer der berühmtesten schwarzen Sänger und Schauspieler weltweit. In den 50er Jahren geriet der Sozialist ins Visier der US-Behörden, Reise- und Auftrittsverbote beschädigten seine Karriere nachhaltig. In der DDR jedoch wurde er gefeiert. Das Feature von Kirsten Reese verwendet ausschließlich Tonmaterialien aus ostdeutschen Archiven. Wer war Robeson für die DDR? Und was war die DDR für Robeson?
Renate Eisel, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Hatten wir erwähnt, wie sehr wir die (meisten) Filme von Paul Verhoeven lieben? Natürlich hatten wir das. Aber auf der zweiten Etappe unserer filmographischen Reise durch das Werk des holländischen Blockbuster-Provokateurs haben wir wiederum viel Gelegenheit zum kritisch-analytischen Lobhudeln. Mit dem expliziten Teen-Drama Spetters (1980) und dem symbolgeladenen Psychothriller Der 4. Mann (1983) stehen dabei nicht nur zwei wirkliche Highlights auf unserer to-do-Liste, sondern auch die Werke, die Verhoeven schlussendlich Richtung Hollwood wandern ließen. Dass ihm mit dem US-europäischen Abenteuerfilm Flesh + Blood (1985) nicht gleich der ganz große Wurf in Übersee gelang, war sicher nicht nur sein Versagen. Auch Rutger Hauer wollte da ein Wörtchen mitreden. Aber das ist nur eine von zahlreichen Anekdoten zur Produktion dieser drei Filmperlen, die wir für unsere heutige Podcastfolge aus den Archiven gekramt haben.
Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Heinz-Gert Freimuth, Hellmuth Kühn, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Hermann Theißen, Hero Buss, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Ursula Welter, Michaela Riese, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Lionel van der Meuylen, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Rosvita Krausz, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Um kostbare Erinnerungen geht es diesmal bei den Literaturagenten. Siri Hustvedt hat mit "Ghost Stories" ein zutiefst berührendes Buch über ihr Zusammenleben mit Paul Auster geschrieben und denkt darin auch über den Platz der Trauer in unserer Gesellschaft nach. Wir blicken zurück auf Hustvedts Lesungen in Berlin und Potsdam. Christoph Peters war lange Jahre Alkoholiker. In seinem Buch "Entzug" erzählt er die abgründigen Erfahrungen eines Trinkers, der es schließlich schafft, seine Sucht zu überwinden. Manifeste Erinnerungsstücke finden sich in Museen und Archiven. Wir waren bei einer Führung in der Akademie der Künste, um frühe Briefe von Anna Seghers anzuschauen. Dazu Bücher über "Alte Wut", ein Wirkungstreffer von Pegah Ferydoni und ein Ausschnitt aus dem neuen Sörensen-Krimi von Sven Stricker.
Arnold Schwarzenegger zieht 1968 in die USA, um seine ungewöhnlichen Muskeln zu präsentieren. Bald wird "Mister Olympia" zum Action-Held in Hollywood. Im RIAS-Feature von 1986 verrät der Sohn der Steiermark, dass er durch Zufall zum Bodybuilding kam. Baringdorf, Anka; Graves, Barry www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Barbara Sandberg, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Die Trümmerfrauen sind Heldinnen, weil sie das Land nach dem Krieg mit ihren eigenen Händen wieder aufgebaut haben – so sagt man. Andererseits hatten sie keine Wahl, weil zu der Arbeit zwangsverpflichtet wurden. Was steckt wirklich hinter dem Mythos? Meinhard Stark, Michael Hase, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Für Billy Wilder war er der Thomas Mann der Reportage. Bekannt ist Egon Erwin Kisch auch als der "Klassiker des Journalismus". Rasend, akribisch, mitunter fantasievoll und vor allem mit Leib und Seele bei seiner Sache. Die bis heute Bestand hat. Günter Wallraff, Walther Schmieding, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Der Historiker Michael Wolffsohn hat sich für eine Studie über Herbert von Karajan tief in den Archiven geforscht. Ergebnis: Der Stardirigent war NSDAP-Mitglied, aber kein "Gesinnungsnazi". Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Herbert Hansen, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Klaus Pilger, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Alfred Berndt, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Boah, das hat aber gedauert. heliumTALK, das Kunstgespräch zwischen Vater (Jörg) und Sohn Melvin), zwischen Künstler (Alex Diamond) und Galerist (MEGA Contemporary), war im Superwinterschlaf. Ende 2022 sprachen wir das letzte mal gemeinsam in diesem Format. 2023 sprach Melvin das letzte Mal mit seiner Künstlerin Susannah Martin für heliumTALK. Eigentlich war alles schon in Kisten verpackt, das Equipment verscherbelt, die Klappen zu. Aber ... wir haben es nicht ausgehalten. Es gibt so viel zu erzählen. Aus der Kunst und über die Kunst. Und ja, ihr habt uns ja auch sehr vermisst. Deshalb haben wir uns zwei mal kräftig geschüttelt, die Sessel zusammengerückt, und wieder losgelegt. Hier nun unser erstes Gespräch, aufgenommen am 3. Februar 2026, im Hauptquartier von MEGA Contemporary, den heliumcowboy Archiven und dem Hamburger Atelier von Alex Diamond (alles im Bäckerbreitergang 75, Hamburg-Neustadt). Wir freuen uns auf euer Feedback, eure Kritik, eure Wünsche, und natürlich: eure Fragen. Viel Spaß Melvin und Jörg
Karl Valentin war einer der großartigsten Komiker des 20. Jahrhunderts. Ein Alltagsphilosoph, der bei seinen Granteleien nur selten auch nur eine Mine verzog, ganz anders als sein brüllendes Publikum. Der Meister des Wortwitzes fasziniert bis heute. Renate Milczewsky, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven