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Herbert Hansen, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Klaus Pilger, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
In dieser Folge von Drei Generationen – Eine Zukunft sprechen Stefan Wally (Gen X), Carmen Bayer (Gen Y) und Miriam Nichtl (Gen Z) über das Buch „Stadt unter Druck“ – welches einen klugen Blick auf die aktuellen Herausforderungen urbaner Räume wirft und untersucht, wie Städte in Zukunft gestaltet werden können. Im zweiten Teil unterhält sich Stefan mit Sebastian Haumann über die Frage, wie Wissenschaftler:innen gemeinsam mit Bewohner:innen Stadtgeschichte schreiben können. Denn die Geschichte der eigenen Stadt, des eigenen Stadtteils oder des eigenen Dorfes ist vielen Menschen wichtig. Aber wer schreibt diese Stadtgeschichten eigentlich? Ein Blick in die Praxis zeigt, dass es hier viele unterschiedliche Akteure gibt: Wissenschaftler:innen, aber auch Kommunen mit ihren Museen und Archiven, und vor allem engagierte Bürger:innen in Geschichtsvereinen und erinnerungskulturellen Initiativen. Obwohl diese „Arbeitsteilung“ in der Stadtgeschichte eine lange Tradition hat, ist es oftmals eher ein Nebeneinander als ein Miteinander. Hier kann Citizen Science neue Impulse setzen. Der Univ. Prof. für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte Sebastian Haumann erzählt, worauf es dabei ankommt. Input: Sebastian Haumann: Univ. Prof. für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte Shownotes: Buchtipp | Die resiliente Stadt | Elke Mertens | Birkhäuser Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/default-baadaff78d Buchtipp | Stadt, Land, Klima | Gernot Wagner | Brandstätter Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/stadt-land-klima Buchtipp | Sind Flüsse Lebewesen | Robert Macfarlane | Ullstein Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/sind-fluesse-lebewesen Buchtipp | Stadt unter Druck | Maria Auböck | Picus Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/stadt-unter-druck Buchtipp | The 15-Minute City | Carlos Moreno | Alexander Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/the-15-minute-city Buchtipp | Autokorrektur: Mobilität für eine lebenswerte Welt | Katja Diehl | S. Fischer Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/6-themen-6-buecher JBZ TV | Was Stadtplanung mit Ihrer Gesundheit zu tun hat https://jungk-bibliothek.org/2024/07/04/ilonka-horvath-johannes-horak-was-stadtplanung-mit-ihrer-gesundheit-zu-tun-hat-jbz-tv/ Sachbuchmagazin: https://www.prozukunft.org/ Weitere Informationen zur JBZ: https://jungk-bibliothek.org/
Patrick hat Herrn Altenbrink getötet. Das war natürlich ein Versehen. Am toten Körper Altenbrinks probiert Patrick einen der Wege aus, die Thomas vor seinem Verschwinden vorgeschlagen hat, um Martin aus der Kaffeemaschine zu befreien, in der dieser sich befindet. In der Geschichte der Woche stößt Hackerin Sam im Internet auf eine besondere KI: Gott. Kurz nachdem Sam beginnt, regelmäßig mit der mysteriösen KI zu schreiben, beginnt ein Agent mit übersinnlichen Fähigkeiten, sie zu verfolgen. Sam ist zwischen die Fronten eines interdimensionalen Krieges geraten. Zoe hat in der Geschichte jemanden erkannt: Der Agent mit übersinnlichen Fähigkeiten klingt ein bisschen zu sehr nach ihrem heiß geliebten Stiefvater Gernot! Jetzt will sie, trotz allem, mit dem wahnsinnigen Patrick die Antworten in den Archiven finden. Thomas ist ein hartgesottener Geheimagent in einer Welt ganz aus Watte. Der flauschigste Agent aller Zeiten! Mit Max Schimmelpfenning, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk u.a. Regie: Lars Henriks Podcast-Tipp: Die Blender https://1.ard.de/blender?cpdb
Alfred Berndt, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Boah, das hat aber gedauert. heliumTALK, das Kunstgespräch zwischen Vater (Jörg) und Sohn Melvin), zwischen Künstler (Alex Diamond) und Galerist (MEGA Contemporary), war im Superwinterschlaf. Ende 2022 sprachen wir das letzte mal gemeinsam in diesem Format. 2023 sprach Melvin das letzte Mal mit seiner Künstlerin Susannah Martin für heliumTALK. Eigentlich war alles schon in Kisten verpackt, das Equipment verscherbelt, die Klappen zu. Aber ... wir haben es nicht ausgehalten. Es gibt so viel zu erzählen. Aus der Kunst und über die Kunst. Und ja, ihr habt uns ja auch sehr vermisst. Deshalb haben wir uns zwei mal kräftig geschüttelt, die Sessel zusammengerückt, und wieder losgelegt. Hier nun unser erstes Gespräch, aufgenommen am 3. Februar 2026, im Hauptquartier von MEGA Contemporary, den heliumcowboy Archiven und dem Hamburger Atelier von Alex Diamond (alles im Bäckerbreitergang 75, Hamburg-Neustadt). Wir freuen uns auf euer Feedback, eure Kritik, eure Wünsche, und natürlich: eure Fragen. Viel Spaß Melvin und Jörg
Sylvia Wagner erhält Zugang zu Archiven der Pharmafirmen und entdeckt: Ärzte, die im Nationalsozialismus Kinder ermordeten, führten nach dem Krieg für die Firmen Medikamententests an Heimkindern durch – unterstützt von staatlichen Stellen. Von Ilona Toller www.deutschlandfunk.de, Mikrokosmos
Karl Valentin war einer der großartigsten Komiker des 20. Jahrhunderts. Ein Alltagsphilosoph, der bei seinen Granteleien nur selten auch nur eine Mine verzog, ganz anders als sein brüllendes Publikum. Der Meister des Wortwitzes fasziniert bis heute. Renate Milczewsky, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Die NS-Justiz sprach nach fragwürdigen Verfahren auch Todesurteile aus. Einige Abschiedsbriefe der hingerichteten NS-Justizopfer liegen bis heute in Archiven, sie wurden nie zugestellt. Eine Initiative möchte das ändern. Larissa Schmitz berichtet. Von Larissa Schmitz.
Kinderlähmung, Brustkrebs, vier Ehen in nur 39 Jahren Leben. Das Privatleben der DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann fasziniert die Menschen auch über 50 Jahre nach ihrem Tod. Und das, obwohl sie selbst über sich sagte: "Nur das Werk wiegt". Angelika Grunenberg; Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
In der aktuellen Folge trifft sich Thilo mit der Schriftstellerin und Journalistin Ronja von Rönne. Die beiden haben nicht nur durch ihre Berufe etwas gemeinsam – nein, sie waren auch Teil des ZDF-Projekts German Guilt: War mein Opa ein Nazi? Die Doku-Reihe fragt, ab wann Geschichte – und ab wann Verantwortung – persönlich wird. Wir wissen um die Gräueltaten der Nazis, doch sie bleiben oft abstrakt: die Nazis als Phänomen, und wir in der sicheren Annahme, dass uns das nicht hätte passieren können. Doch es konnte damals passieren – und so kann es das auch heute. Nicht alles ist schwarz oder weiß, und bekanntlich liegt die Wahrheit immer irgendwo dazwischen. Um zu verstehen, wie banal Schuld sein kann, müssen wir zurückblicken. Dabei hüllt sich die Generation unserer Eltern und Großeltern nicht selten in Schweigen, wenn es um die Vergangenheit geht. Vielleicht aus Scham, vielleicht aufgrund von Traumata – vielleicht können wir sie auch nicht mehr fragen. Doch die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen, und diese liegen noch immer in deutschen Archiven. Kiloweise Akten, Papiere, die darauf warten, von uns geöffnet zu werden. Genau das haben Ronja von Rönne, Katja Riemann und Thilo getan. Und sie hätten niemals erwartet, was sie gefunden haben. German Guilt: War mein Opa ein Nazi? Jetzt in der ZDFmediathek verfügbar. Hier entlang zum Film: https://www.zdf.de/reportagen/german-guilt-100 Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Horst Wenderoth, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Durch die Währungsreform vom 20. Juni 1948 änderten sich die Lebensbedingungen von Millionen Menschen. Die Deutsche Mark löste die alte inflationäre Reichsmark als Währung ab. Was bedeutete das? Eine Collage aus Berlin aus dem Jahre 1950. Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Sie ist das Gesicht des Trümmerfilms - ehe sie mit der ersten Nacktszene im deutschen Kino zur Skandalperson wird. Sie flieht nach Amerika, wird zum umjubelten Star. Ein RIAS-Gespräch mit Hildegard Knef 1975 im Hotel bei ihrem letzten Berlinbesuch. Waldemar Overkämping; Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Hildegard Knef, 1925 in Ulm geboren, ließ nie einen Zweifel daran, wo sie sich zu Hause fühlte: in Berlin. Entsprechend oft tauchte sie im Programm des RIAS auf. In unserem Tonarchiv fanden wir Interviews mit der Schauspielerin aus vier Jahrzehnten. Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Jedes Jahr entstehen in der Forschung brillante Ideen und bahnbrechende Ergebnisse und trotzdem verschwinden die meisten davon in Schubladen, Papern oder Archiven. Woran scheitert der Transfer von Innovationen aus der Wissenschaft in die Praxis?In dieser Folge spricht Tim Reuscher, Gründer von aiXopt, über seinen Weg aus der Forschung in die Startup-Welt. Er erzählt, warum viele gute Ideen in der Wissenschaft nie den Markt erreichen, wie aus theoretischer Optimierung ein skalierbares Produkt wird und was es wirklich braucht, um Industrieprobleme mit KI zu lösen. Es geht um Entscheidungsfindung, Gründung aus dem akademischen Umfeld, den Transfer von Technologie in marktfähige Lösungen und die ehrlichen Learnings aus den ersten Jahren als Gründer.
Wohlan, Margarete www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
„Mit dem Sammeln beginnen sofort Tätigkeiten des Klassifizierens, Sortierens und Einteilens“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Struck. Wir sammeln Dinge, sie werden aufgehoben, geordnet und archiviert. Doch Sammeln ist keine neutrale Praxis. Es entscheidet darüber, was erinnert und aufbewahrt werden soll – und was verschwindet. Es ist eine Kulturtechnik, die auf Auswahlprozessen beruht, Machtverhältnisse impliziert und Ausschlüsse generiert, mit der Wissen entsteht und Geschichte erzählt wird. Doch was passiert, wenn Sammlungen zu groß werden – in Museen, Archiven, aber auch in der eigenen Forschung? „Museen sind verpflichtet, alle einmal aufgenommenen Sammlungsgegenstände für alle Zeiten zu bewahren – das ist eine Wahnsinnsforderung“, sagt Wolfgang Struck. Ob kommende Generationen unser Bewahrenswertes noch immer für so bewahrenswert finden werden, stellt er in dieser Folge in Frage und weist daraufhin, dass Museen sich dringend der Tatsache stellen müssen, „dass sie selber Teil eines Prozesses sind, Neuverhandlungen darüber zu führen, was relevant ist und was nicht.“ Überhaupt ließen sich doch gerade erst im Loslassen neue Perspektiven eröffnen. „In dem Moment, in dem ich aussortiere, entsteht eine Sammlung“, sagt Dr. Jana Mangold. Neben klassischen und neueren Sammlungstheorien geht Jana Mangold in dieser Folge auch auf gegenwärtige Debatten um Deaccession, also das Entsammeln in der Museumspraxis, ein – auch im Kontext kolonialer Fragen: „Objekte aus Unrechtskontexten können nicht einfach Eigentum von Kolonialmächten sein.“ Sammeln und Entsammeln versteht Mangold nicht als gegensätzliche Handlungen, sondern als miteinander verschränkte Prozesse. Zusammen mit Wolfgang Struck spricht sie sich aus für das geordnete Chaos, aber auch das bewusste Begrenzen, Reduzieren und Loslassen von Material als einer zentralen Voraussetzung wissenschaftlicher Erkenntnis – und verrät, weshalb sich das notwendige Gespür für Relevanz weder formal noch algorithmisch ersetzen lässt. Dass der Wert einer großen und bislang kaum erschlossenen Sammlung erheblich gesteigert werden kann, berichtet Nadine Fechner. In dem semesterübergreifenden Seminar „Die kleine Freiheit“ konnten durch sie erschlossene Fotos, die öffentliche Feste in Gotha zu DDR-Zeiten zeigen, mit den persönlichen Erinnerungen durch Gothaer Bürger*innen verbunden werden. Damit hätten „die Studierenden die Lücke zwischen dem, was offiziell überliefert wurde und dem, was individuell erinnert wird, analysiert und damit Geschichte als etwas Dynamisches erfahren“, erklärt Fechner und ergänzt, dass „das Archiv so wieder zu einem partizipativen Ort des Forschens und Erinnerns wurde.“ Geschichte, haben die Studierenden gelernt, sei „kein abgeschlossenes und feststehendes Narrativ“, die Studierenden hätten vielmehr verstanden, dass die Realität in der DDR aus Grauzonen bestand und „so auch im Kontrast zu den großen Staatsnarrativen stehen, wie hier der offiziellen Geschichte der DDR.“ Prof. Dr. Wolfgang Struck ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt. Sein Interesse gilt den vielfältigen Überlagerungen von Literatur, Wissen und Wissenschaft. Dr. Jana Mangold ist wissenschaftliche Koordinatorin der Forschungsgruppe „Kulturtechniken des Sammelns“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Materialität und Formaten der Popkultur, in Gebrauchsweisen reproduzierter Abbildungen und Formen des Archivs. Nadine Fechner ist Projektmitarbeiterin im Kooperationsprojekt „Kulturtechniken des Sammelns“ mit der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Sie forscht zu Stadtdarstellungen in Malerei, Grafik und Fotografie. Forschungsprojekt „Kulturtechniken des Sammelns“: https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/forschung/netzwerke/kulturtechniken-des-sammelns Lesetipp: Ursula Le Guin „The Carrier Bag Theory of Fiction“, 2019 Alle Podcastfolgen auch unter: https://www.uni-erfurt.de/forschung/aktuelles/wissenschaftspodcast-wortmelder
Yasemin von "werde.produktiv" und ich haben in unseren Archiven gekramt und für euch die 10 besten Sachbücher zum Verschenken zusammengetragen. Es geht um Produktivität, Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Reichtum, Neurowissenschaften und mentale Gesundheit. Bücher, die wirklich helfen und gleichzeitig gut zu lesen sind. Alle Bücher findet ihr hier: https://zeitplanerin.de/sachbuecher-verschenken/ -- Mails an: info@zeitplanerin.de Zeitplanerin auf Discord: https://discord.gg/CCBywYuaqt Zeitplanerin auf Instagram: https://www.instagram.com/zeitplanerin/ Zeitplanerin-Magazin abonnieren: https://zeitplanerin.de/newsletter/
Baringdorf, Anka; Hans Gerhard Meyer www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
RIAS Politik-Redaktion, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
In dieser Folge blicken wir auf vier intensive Wochen zurück, in denen die Prince-Welt wieder einmal gezeigt hat, wie schön, überraschend und schmerzhaft sie zugleich sein kann. Drei Ereignisse haben uns besonders bewegt – und wir nehmen euch mit durch Emotionen, Erinnerungen und Nerd-Tiefgänge.Gartenbaukino Wien – DJ Rashida, Community & eine Aftershow wie früherEin Abend, der uns noch lange begleiten wird: Das ausverkaufte Event im Wiener Gartenbaukino war ein kleines, lila Fest für sich. Gemeinsam mit DJ Rashida, vielen vertrauten Gesichtern aus der Prince-Community und einer Aftershow-Party, die sich „richtig“ angefühlt hat, haben wir den Spirit von Prince gefeiert. Wir erzählen, wie es war, welche Momente herausgestochen haben – und warum solche Abende für Fans so wichtig sind.„Diamonds And Love“ – Ein Leak, der viele Fragen wecktSchon davor stolperte die Fanwelt über den plötzlich aufgetauchten Download „Diamonds And Love“. Ein Stück aus den Archiven? Eine frühere Fassung einer möglichen Super-Deluxe-Version? Ein Hinweis auf Zukünftiges? Wir haben uns ein paar Songs herausgesucht, die es unserer Meinung nach durchaus anzuhören gilt – und sprechen darüber, warum dieser Fund für so viel Gesprächsstoff sorgt.Abschied von Jellybean JohnsonDie Nachricht vom Tod von Jellybean Johnson hat uns tief getroffen. Als legendärer Drummer, Gitarrist, Produzent und als tragende Figur der Minneapolis-Musikszene hinterlässt er eine Lücke, die kaum zu füllen ist. Wir erinnern uns an ihn – und zwar so, wie er es vielleicht am liebsten gehabt hätte: mit seiner Musik. In der Folge hört ihr drei Ausschnitte aus seinem Album Get Experienced.Und wenn ihr das Album unterstützen oder kaufen möchtet, findet ihr es hier:
Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Baringdorf, Anka; Nieswandt, Erich; Knecht, Willi www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Baringdorf, Anka; Hegemann, Tobias www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Monika Wellershaus, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
100 Jahre Schweizer Hörspiel! Im Hörspiel kann auf O-Töne aus Radio und Fernsehen zurückgegriffen werden. Exemplarisch und meisterhaft zugleich ist das bei «Falscher Alarm» geschehen: Einer Collage über das Chemieunglück im Basler Industriegebiet Schweizerhalle 1986. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 10.10.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Am 1. November 1986 kommt es in Basel zu einer Katastrophennacht. Ein Chemieunglück nie gesehenen Ausmasses im Industriegebiet Schweizerhalle erschüttert die Stadt und die gesamte Schweiz. Seit dem Zweiten Weltkrieg hatten in Basel keine Sirenen mehr geheult. Polizeidurchsagen forderten die Bevölkerung auf, Türen und Fenster zu schliessen und Radio zu hören. Eine Ausgangssperre, die nicht von allen befolgt wurde. Es gab zahlreiche Schaulustige, auch Flüchtende. Experten beruhigten, Moderatoren kämpften um Informationen, das Telefonnetz brach zusammen. Niemand war auf so eine Nacht vorbereitet. Als am nächsten Tag der Rhein bis in die Nordsee vergiftet war, rang man um Erklärungen, protestierten tausende wütende Bürger. «Falscher Alarm» schenkt diesen Tönen, den Beschwichtigungen, der Wut und der Angst noch einmal ein Ohr. Entstanden ist eine akustische Illustration jener «Risikogesellschaft», in der wir bis heute leben. Als 15-Jähriger erlebte der Basler Autor Lukas Holliger die Katastrophennacht mit, zufällig von der ersten Radiomeldung an. Anlässlich des 30-jährigen Jahrestages hatte er die Töne von damals aus den Archiven geholt und zu einer dramatischen Collage montiert. ____________________ Komposition und Sounddesign: Martin Bezzola – Tontechnik: Franz Baumann und Ueli Karlen – Regie: Lukas Holliger ____________________ Produktion: SRF 2016 ____________________ Dauer: 50'
Baringdorf, Anka www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Nach dem Vorwärts war das Hamburger Echo Anfang des 20. Jahrhunderts die zweitgrößte sozialdemokratische Tageszeitung in Deutschland. Erstmals 1875 als Hamburg-Altonaer Volksblatt erschienen, wurde es in den Jahren der Sozialistengesetze mehrfach verboten und unter immer neuen Namen wieder neugegründet; seit 1887 firmierte es unter dem Namen Hamburger Echo, als das es am 2. Oktober 1925 seinen fünfzigjährigen Geburtstag beging. Wie es das selbst tat, können wir heute leider nicht dokumentieren, denn ausgerechnet mit Beginn des Monats tut sich in den Archiven unseres Vertrauens eine dreimonatige Lücke bei den Beständen des Hamburger Echo auf. Dankenswerterweise unterließ es die eher konservative Konkurrenz vom Hamburger Correspondenten jedoch nicht, den sozialdemokratischen Kollegen mit einigen zurückhaltend-freundlichen Worten zum Jubiläum zu gratulieren. Welche das waren, weiß Rosa Leu.
Baringdorf, Anka www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Siegfried Schmidt-Joos, Katrin Brigl, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Siegfried Schmidt-Joos, Kathrin Brigl, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Wohlan, Margarete www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Im Gespräch mit der Medien- und Filmkünstlerin Constanze Ruhm geht es insbesondere um Werke aus den letzten 20 Jahren, ausgehend von kuratorischen Tätigkeiten, zu denen die Ausstellung Fate of Alien Modes (2003) im Auftrag der Secession zählt, die Diskurszusammenhänge zwischen Film und Kunst ins Licht rückte. Von der Konzeptkunst und vom Interesse für digitale Technologien und mediale Dispositive entwickelten sich die künstlerischen Projekte nach dem Studium Visueller Mediengestaltung bei Peter Weibel hin zur Rekonstruktion filmischer Räume und zur Kritik männlich kodierter Blickregime und Szenarien. Constanze Ruhm erläutert Appropriationsgesten, die sie im Rahmen ihrer Beschäftigung mit weiblichen Figuren der Filmgeschichte entwickelte. Im Laufe ihrer Recherchen, die sie von Filmarchiven zu historischen Orten führen, deutet sie antike Mythen feministisch um und verknüpft sie mit den Rollen realer Figuren, sowie mit zeitgenössischen Kontexten. Ins Zentrum des Gesprächs rückt in diesem Zusammenhang Ruhms Arbeit zum italienischen Feminismus, die ihrer Auseinandersetzung mit Carla Lonzi entspringt. Dies wird unter anderem an ihrem Interesse an Gesten der Unterbrechung und des Widerständigen deutlich, als Möglichkeiten des politischen Handelns, aber auch als Strategien der Selbstermächtigung und des Sichtbarmachens von weiblicher Arbeit und Solidarität. Der Figur der Probe kommt in Ruhms filmischen Essays über Formen des Reenactments und des Castings eine besondere Rolle zu. Sie führt zu einer wesentlichen Frage hin: wie kann der historische Feminismus der 1970er-Jahre aus der Gegenwart heraus betrachtet werden, und was kann er jüngeren Generationen heute sagen? Diese Episode wurde am 17. Juli 2025 in der Secession aufgenommen. Constanze Ruhm ist Künstlerin, Filmemacherin, Autorin und Kuratorin. In ihren Installationen, Filmen, fotografischen Serien und Publikationen untersucht sie die Beziehungen unterschiedlicher zeitbasierter Formen zwischen Film, bildender Kunst und Neuen Medien. Dabei erforscht sie deren jeweilige Geschichten und Theorien, oft mit einem Fokus auf Probenprozesse und Strategien des Re-Enactments. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen auf Fragen des filmischen Blicks sowie der filmischen Narration und der damit verbundenen Machtverhältnisse, auf feministischen Dramaturgien und Theorien des Films sowie auf der Rolle von Archiven innerhalb einer zeitgenössischen filmisch-künstlerischen Praxis. Ihre zwischen Essay, Fiktion und Dokumentation angesiedelten Werke nehmen insbesondere weibliche Filmfiguren in den Blick, um deren Narrationen aus zeitgenössischer, feministischer Perspektive neu zu erzählen. Die Arbeiten werden sowohl auf der Kinoleinwand als auch in installativen Ausstellungsformaten gezeigt. Sie studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und an der Städelschule in Frankfurt am Main. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter der Efebo d'Oro Città di Palermo for New Languages, der Outstanding Artist Award für Dokumentarfilm (2021), der Preis für Innovatives Kino der diagonale (2020), der Würdigungspreis für Medienkunst des Landes Niederösterreich (2009), der Würdigungspreis für Bildende Kunst der Stadt Wien (2009), der Frauenkunstpreis für Medienkunst (2000) u.v.m. Seit 1996 geht Constanze Ruhm einer internationalen Lehrtätigkeit nach: als Professorin für Video an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und von 2003 bis 2006 an der Merz Akademie Stuttgart; von 2006-2011 im Rahmen eines Residency Programs am Art Institute Boston an der Lesley University. Seit 2006 ist sie Professorin für Kunst und Medien an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Internationale Ausstellungstätigkeit; zahlreiche kuratorische Projekte (z.B. Fate of Alien Modes, Secession Wien 2003; Putting Rehearsal to the Test in Zusammenarbeit mit Sabeth Buchmann und Ilse Lafer (VOX - Centre de l'image contemporain / Leonard and Bina Ellen Gallery / SBC Gallery, Montréal 2016 ); kuratorische Programme im Rahmen verschiedener Festivals und Ausstellungen. Ihre Arbeiten werden regelmäßig auf internationalen Festivals (Berlinale, FID Marseille, Era New Horizons, Jeonju International Film Festival, Mar del Plata, Essay Film Festival London, Diagonale, Viennale…) gezeigt. Von 2017 gründete sie gemeinsam mit Florian Paul Ebner den queer-feministischen Konzept-Chor MALA SIRENA, den sie bis 2023 leitete. Christa Blümlinger ist Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Paris 8 Vincennes-Saint-Denis. Zahlreiche Publikationen über Essay- und Dokumentarfilm, Avantgarde, Medienkunst und Filmästhetik, sowie zum österreichischen Film; Beiträge u.a. zu Zeitschriften wie Trafic, Radical Philosophy und Cargo. Auf Deutsch veröffentlichte sie u.a. Kino aus zweiter Hand. Zur Ästhetik materieller Aneignung im Film und in der Medienkunst (2009), auf Englisch u.a. Morgan Fisher, Off-Screen Cinema, hrsg. mit Jean-Philippe Antoine (2017). Jüngste Buchpublikationen: Harun Farocki. Du cinéma au musée (P.O.L. 2022) und Horizontes documentales. Escritos selectos sobre cine (La Fuga / Ediciones Metales, 2025). Secession Podcast: Members ist eine Gesprächsreihe mit Mitgliedern der Secession. Das Dorotheum ist exklusiver Sponsor des Secession Podcasts. Programmiert vom Vorstand der Secession. Jingle: Hui Ye mit einem Ausschnitt aus Combat of dreams für Streichquartett und Zuspielung (2016, Christine Lavant Quartett) von Alexander J. Eberhard. Schnitt: Paul Macheck Produktion: Jeanette Pacher & Bettina Spörr
Wohlan, Margarete www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Lörben: Vor 6 Jahren wurde in einem stillgelegten Bergwerksschacht ein toter Asylbewerber gefunden. Bevor der Fall in den Archiven verschwindet, schickt Gesche Kraus vom LKA die junge Polizistin Nancy Ritter als Verdeckte Ermittlerin in das Bergwerksstädtchen. Nancy ahnt nicht, dass Kraus mit dem Fall mehr zu tun hat, als ihr lieb ist... | Von Dirk Laucke | Mit: Maike Knirsch, Katja Bürkle, Johannes Kienast, Thomas Thieme, u.a. | Regie: Anne Osterloh | Komposition: Tommy Neuwirth | Produktion: MDR 2025 | Podcast-Tipp: Kyllroth. Tödliche Heimkehr 1917 - Mystery-Crime-Serie: https://1.ard.de/kyllroth
Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
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Wohlan, Margarete; Müller, Helmut www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Baringdorf, Anka; Bahr, Hans-Eckehard www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Baringdorf, Anka; Noga, Tom; Biermann, Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
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