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Der Papst warnt in seiner ersten Enzyklika vor existenziellen Risiken der Künstlichen Intelligenz für Individuen und Völker. In den Händen von Monopolen drohten „Entmenschlichung“ und „Kolonialismus“. Richtig und wichtig findet Ralf Lankau den Vorstoß und hofft auf neue Impulse in der Diskussion. Im Interview mit den NachDenkSeiten zeichnet der Pädagoge, Medienwissenschaftler und Buchautor ein düsteresWeiterlesen
Kriege, Genozide und schwere Repressionen hinterlassen kollektive Traumata, die bis heute Gesellschaft und Individuen beeinflussen. Im Springer Medizin Podcast erläutert Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, wie wir diesen Traumata begegnen und was aus psychotherapeutischer Sicht nötig ist, damit nachfolgende Generationen aus ihrem Schatten treten.
Pavo cristatus, der zoologische Name des Pfaus, ist vergleichsweise profan, denn man könnte ihn tatsächlich als »Truthahn mit Kamm« übersetzen. Doch der Vogel ist ein wahrer Prachtkerl. Der Schöpfer hat mit diesem Tier eine Schönheit geschaffen, die ihresgleichen sucht. Schlägt der Pfau ein Rad und schwenkt seine schimmernde Federpracht mit den leuchtenden Pfauenaugen hin und her, imponiert er nicht nur den weiblichen Tieren. Ein Pfau versinnbildlicht Stolz und Eitelkeit und war schon in der Antike ein Ziervogel der Luxusklasse. Das Gefieder des Pfaus schillert je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel in allen Regenbogenfarben.Warum hat Gott den Pfau so prachtvoll gemacht? Durch die langen Schwanzfedern ist er ein schlechter Flieger. Durch seine leuchtenden Farben ist er für seine Feinde schon von Weitem sichtbar. Gott hätte dieses Tier auch deutlich schlichter machen können.Wenn Konstruktionen kunstvoller sind als nötig, um ihre Funktion zu erfüllen, spricht man von »spielerischer Komplexität«. Laut Evolutionstheorie werden Strukturen durch Mutation und Selektion komplexer. Eine neue Änderung innerhalb der Population wird nur dann fixiert, wenn sie gegenüber den anderen Varianten vorteilhaft ist. Alle schlechter angepassten Individuen sterben aus. Bietet die Änderung also keinen Vorteil, wird sie selektiert. Somit dürfte es laut der Evolutionstheorie den schillernden Vogel gar nicht geben, weil seine Schönheit ihm so viele Nachteile bringt.Ich glaube, mit dem Pfau hat unser Schöpfer seine Kreativität so richtig ausgelebt und sicher große Freude daran gehabt, ein Wesen mit so viel opulentem Gepränge zu schaffen. Es zeigt uns seinen Ideenreichtum, dessen Abbild er auch in uns Menschen gelegt hat.Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Direct to Consumer Agents (D2CAs) sind schon lange keine Science-Fiction mehr, sondern harte Marktrealität. Sie fassen Informationen zusammen, geben Empfehlungen und wickeln für gewisse Zielgruppen sogar schon den kompletten Kaufprozess ab. Welche Typen von D2CAs sind zu unterscheiden? Welche Relevanz besitzen diese Typen? Wie lassen sich diese Agenten von Marken und Produkten überzeugen? Welche Rolle spielt der Mensch zukünftig noch im Kaufentscheidungsprozess? Warum tun sich Unternehmen mit dem Einsatz von D2CAs schwerer als Individuen?
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Kathrin Schroeder von Misereor über das erste Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Keine Armut (SDG 1). Sie gibt Einblicke in die strukturellen Ursachen von Armut, die Rolle globaler Ungleichheit und warum Armutsbekämpfung mehr ist als reine Entwicklungshilfe. Außerdem geht es um aktuelle Herausforderungen durch Klimakrise und Konflikte sowie die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten Individuen tatsächlich haben. Inhalt Was macht Misereor? (01:45)Extreme Ungleichheit am Beispiel Südafrika (03:45)Wie realistisch ist SDG 1 bis 2030? (05:30)Armut hat strukturelle Ursachen (10:00)Politische Narrative über Armut (17:50)Was Individuen konkret tun können (26:00)Weiterführende InformationenMisereor, Agenda 2030: https://www.misereor.de/agenda2030-sdgs-nachhaltigkeitsziele Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights, Roadmap for Eradicating Poverty Beyond Growth: https://www.ohchr.org/en/special-procedures/sr-poverty/roadmap-eradicating-poverty-beyond-growthMisereor, Spendenseite: https://www.misereor.de/spenden Moderation: Natalia RudenkoRedaktion: Leonardo Pereira & DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und KlimagerechtigkeitPostproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einem Konzertsaal. Es ist still, diese besondere, gespannte Stille kurz vor dem ersten Ton. Und dann hebt der Dirigent die Hände … eine Bewegung, die vielleicht unscheinbar wirkt, und dann geschieht etwas Erstaunliches … aus vielen Individuen wird ein einziger Organismus. Streicher atmen gemeinsam, Bläser setzen präzise ein, und irgendwo zwischen Partitur und Stille entsteht … Klang! Klang, der verbindet & der trägt & der verändert. Aber was wir selten sehen, uns eher unbewusst bleibt und ist: Hinter diesem Moment steckt nicht nur Musik, sondern auch Organisation, Entscheidung, Verantwortung. Vielleicht oder eher gewiss… Business. Und das bringt mich zu den Fragen … • Ist ein Orchester ein Unternehmen? Also … mit Budgetplänen, Strategien, vielleicht sogar Stress, nur eben mit Geigen statt PowerPoint? • Wie führt man ein Orchester in einer Welt, die immer schneller wird? • Was können Führungskräfte von Dirigenten lernen? Also … was wäre, wenn wir Führung plötzlich anders denken würden. Nicht wie ein CEO im Meetingraum, sondern wie ein Dirigent vor einem Orchester? • Und wie gelingt es, Menschen heute noch für klassische Musik zu begeistern? Darüber spreche ich heute mit einem Mann, der genau an dieser Schnittstelle arbeitet. Zwischen Kunst & Realität, zwischen Klang & Kalkulation: Daniel Wachter, Präsident & CEO der Colorado Symphony Association. Wir sprechen über Energie, Klarheit, über Autorität ohne Lautstärke, über Präzision und Vertrauen und über die Frage, warum gerade heute, in einer Welt voller Tempo, Komplexität und Dauerrauschen, das Zuhören vielleicht die wichtigste Führungsqualität überhaupt ist. Denn eines ist sicher: Wer je erlebt hat, wie ein Orchester wirklich zusammenatmet, schwingt und klingt, hört danach auch Führung anders. Also ab in den Zuhörsessel und Ohren auf … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
In der Wissenschaft argumentiert man mit Theorien, Hypothesen und Naturgesetzen, wobei Letztere die höchste Aussagekraft besitzen. Weil Naturgesetze keine Ausnahme kennen, sind sie für jeden Anwendungsfall gültig. Früher gab es Erfinder und Tüftler, die eine Maschine bauen wollten, die ohne Energiezufuhr ständig von selbst laufen sollte – das sogenannte »Perpetuum mobile«. Diese Forscher haben viel Zeit, Gedanken und Geld investiert, doch ihre Maschinen funktionierten nur in ihren Köpfen, jedoch nie in der Realität. Nach Kenntnis der Naturgesetze versucht heute niemand mehr, eine solche Maschine zu erfinden.Diese Beobachtung zeigt, dass in unserer beobachtbaren Umwelt alles auf Ursache und Wirkung beruht. So ist es auch bei den lebenden Organismen wie uns Menschen: Die Baupläne aller Individuen sowie die Vorgänge in den Zellen laufen informationsgesteuert ab. Ohne Information würde nichts mehr funktionieren: Kein Herz könnte schlagen, kein Vogel fliegen, kein Blatt wachsen und kein Pferd laufen. Unsere Welt wäre ein absolut totes System. Für das Gedankensystem Evolution bräuchte es demnach die Möglichkeit, dass durch Zufallsprozesse Information von allein entstehen kann. Nach einem Naturgesetz der Information ist das aber unmöglich: »Universelle Information kann nur von einem intelligenten Sender erzeugt werden.«Jede Information in den Lebewesen benötigt darum eine intelligente Quelle, und das ist der Schöpfer. Da es diesen nach der Evolutionslehre jedoch nicht geben darf, erweist sich der Darwinismus als ein »Perpetuum mobile der Information«, also als eine nicht funktionierende Theorie zur Herkunft des Lebens. So sind wir gut beraten, an Jesus, den Urheber der gesamten Schöpfung einschließlich der Information in den Lebewesen, zu glauben.Werner GittDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Wenn wir, wie sich nicht nur augenscheinlich, sondern letztlich auch wissenschaftlich belegen lässt, als sensible, mitfühlende, liebevolle, liebenswerte, neugierige, kreative und nicht zuletzt auch prosoziale Wesen auf die Welt kommen, wieso sieht die Welt dann so aus, wie sie es gerade tut? Andreas Peglau ist überzeugt, dass die Gesellschaft nicht nur durch ökonomische Bedingungen geformt wird, sondern auch der psychische Zustand der einzelnen Individuen unser Zusammenleben maßgeblich prägt. Freud sprach von einer angelegten "Feindseligkeit der Menschen gegeneinander", Reich und Fromm vom guten Wesenskern des Menschen, der nur (wieder) freigelegt werden müsse. Andreas Peglau fordert eine Psychosoziale Revolution, die auch politisch-ökonomische Umwälzungen enthält.
Dieses Gespräch mit der Philosophin Dina Emunds bietet eine umfassende Einführung in das denkerische System Georg Wilhelm Friedrich Hegels. Im Mittelpunkt steht die Dialektik, die als fortlaufender Prozess der Entwicklung verstanden wird, bei dem bestehende Positionen kritisch hinterfragt, aber in ihren wertvollen Kernbeständen aufgehoben werden. Die Diskussion beleuchtet Hegels Freiheitsbegriff im Spannungsfeld zwischen individuellen Rechten und dem staatlichen Allgemeinwohl sowie seinen tiefgreifenden Einfluss auf Denker wie Karl Marx. Besonders hervorgehoben wird Hegels Überzeugung von der Geschichtlichkeit aller menschlichen Erzeugnisse, von der Kunst bis zur Philosophie. Abschließend reflektiert der Beitrag die Relevanz seiner Anerkennungstheorie für moderne zwischenmenschliche Beziehungen und mahnt zugleich eine kritische Distanz zu seinen zeitgebundenen Vorurteilen an.Hegel betrachtet das Verhältnis von individueller Freiheit und Staat nicht als einen Gegensatz, sondern als eine notwendige Einheit, in der die Freiheit erst ihre wahre Wirklichkeit erlangt. Seine Rechtsphilosophie baut auf dem Gedanken auf, dass eine rein abstrakte oder isolierte Freiheit hohl und bedeutungslos bleibt.Die folgenden Punkte verdeutlichen sein Verständnis dieses Verhältnisses:Freiheit durch Intersubjektivität: Ein Individuum kann nach Hegel niemals in Isolation (etwa auf einer einsamen Insel) wirklich frei sein, da Freiheit zwingend auf der gegenseitigen Anerkennung durch andere Selbstbewusstseine beruht. Wahre Freiheit existiert nur in sozialen Beziehungen, in denen man als freies Wesen gilt.Der Staat als Ermöglichungsstruktur: Entgegen einem rein liberalen Verständnis sieht Hegel den Staat nicht als Unterdrückungsapparat oder notwendiges Übel, das die Freiheit einschränkt. Vielmehr ist der Staat das „Regelwerk“, das Freiheit überhaupt erst möglich macht – vergleichbar mit Spielregeln, die ein Fußballspiel erst ermöglichen. Das Gesetz ist für Hegel kein Hindernis, sondern die Vollendung des freien Willens.Konkrete Freiheit und Sittlichkeit: Hegel unterscheidet zwischen subjektiver (individueller) und objektiver Freiheit. Im Staat findet eine Versöhnung statt: Das Interesse des Einzelnen und das Allgemeininteresse (das Gemeinwohl) werden in Einklang gebracht. Diese Einheit nennt Hegel Sittlichkeit, welche in den Institutionen der Familie, der bürgerlichen Gesellschaft und des Staates institutionalisiert ist.Die bürgerliche Gesellschaft als Spannungsfeld: Die „bürgerliche Gesellschaft“ ist die Sphäre, in der Individuen ihre privaten Bedürfnisse verfolgen. Dieser Bereich ist jedoch von Widersprüchen geprägt, wie der Entstehung von Reichtum und gleichzeitiger Armut („Pöbel“). Der Staat muss hier als vermittelnde Instanz eingreifen, um diese selbstzerstörerischen Tendenzen aufzuheben und das Individuum in das Allgemeinwohl einzubetten.Höchste Pflicht des Bürgers: Da der Staat für Hegel die „Wirklichkeit der sittlichen Idee“ ist, betrachtet er es als die höchste Pflicht der Individuen, Mitglieder des Staates zu sein. Nur innerhalb des Staates kann der Mensch zur „Freiheit und Wahrheit“ erhoben werden.Der Staat als Vernunftprozess: Hegel beschreibt den Staat fast gottgleich als den „Gang Gottes in der Welt“. Damit meint er den historischen Prozess der Selbstverwirklichung des Geistes, bei dem die Vernunft schrittweise in Form von Institutionen Wirklichkeit wird. Der Staat repräsentiert die vernünftige Ordnung, in der die Willkür des Einzelnen zugunsten einer höheren, allgemeinen Freiheit aufgehoben ist.Kritiker wie Karl Popper warfen Hegel vor, mit dieser Vergöttlichung des Staates totalitäre Tendenzen legitimiert zu haben. Hegel-Experten betonen jedoch, dass es ihm primär um die Idee des vernünftigen Staates ging, in dem die individuellen Freiheiten gerade durch ihre Einbettung in das Ganze geschützt werden.
Dieses Gespräch mit der Philosophin Dina Emunds bietet eine umfassende Einführung in das denkerische System Georg Wilhelm Friedrich Hegels. Im Mittelpunkt steht die Dialektik, die als fortlaufender Prozess der Entwicklung verstanden wird, bei dem bestehende Positionen kritisch hinterfragt, aber in ihren wertvollen Kernbeständen aufgehoben werden. Die Diskussion beleuchtet Hegels Freiheitsbegriff im Spannungsfeld zwischen individuellen Rechten und dem staatlichen Allgemeinwohl sowie seinen tiefgreifenden Einfluss auf Denker wie Karl Marx. Besonders hervorgehoben wird Hegels Überzeugung von der Geschichtlichkeit aller menschlichen Erzeugnisse, von der Kunst bis zur Philosophie. Abschließend reflektiert der Beitrag die Relevanz seiner Anerkennungstheorie für moderne zwischenmenschliche Beziehungen und mahnt zugleich eine kritische Distanz zu seinen zeitgebundenen Vorurteilen an.Hegel betrachtet das Verhältnis von individueller Freiheit und Staat nicht als einen Gegensatz, sondern als eine notwendige Einheit, in der die Freiheit erst ihre wahre Wirklichkeit erlangt. Seine Rechtsphilosophie baut auf dem Gedanken auf, dass eine rein abstrakte oder isolierte Freiheit hohl und bedeutungslos bleibt.Die folgenden Punkte verdeutlichen sein Verständnis dieses Verhältnisses:Freiheit durch Intersubjektivität: Ein Individuum kann nach Hegel niemals in Isolation (etwa auf einer einsamen Insel) wirklich frei sein, da Freiheit zwingend auf der gegenseitigen Anerkennung durch andere Selbstbewusstseine beruht. Wahre Freiheit existiert nur in sozialen Beziehungen, in denen man als freies Wesen gilt.Der Staat als Ermöglichungsstruktur: Entgegen einem rein liberalen Verständnis sieht Hegel den Staat nicht als Unterdrückungsapparat oder notwendiges Übel, das die Freiheit einschränkt. Vielmehr ist der Staat das „Regelwerk“, das Freiheit überhaupt erst möglich macht – vergleichbar mit Spielregeln, die ein Fußballspiel erst ermöglichen. Das Gesetz ist für Hegel kein Hindernis, sondern die Vollendung des freien Willens.Konkrete Freiheit und Sittlichkeit: Hegel unterscheidet zwischen subjektiver (individueller) und objektiver Freiheit. Im Staat findet eine Versöhnung statt: Das Interesse des Einzelnen und das Allgemeininteresse (das Gemeinwohl) werden in Einklang gebracht. Diese Einheit nennt Hegel Sittlichkeit, welche in den Institutionen der Familie, der bürgerlichen Gesellschaft und des Staates institutionalisiert ist.Die bürgerliche Gesellschaft als Spannungsfeld: Die „bürgerliche Gesellschaft“ ist die Sphäre, in der Individuen ihre privaten Bedürfnisse verfolgen. Dieser Bereich ist jedoch von Widersprüchen geprägt, wie der Entstehung von Reichtum und gleichzeitiger Armut („Pöbel“). Der Staat muss hier als vermittelnde Instanz eingreifen, um diese selbstzerstörerischen Tendenzen aufzuheben und das Individuum in das Allgemeinwohl einzubetten.Höchste Pflicht des Bürgers: Da der Staat für Hegel die „Wirklichkeit der sittlichen Idee“ ist, betrachtet er es als die höchste Pflicht der Individuen, Mitglieder des Staates zu sein. Nur innerhalb des Staates kann der Mensch zur „Freiheit und Wahrheit“ erhoben werden.Der Staat als Vernunftprozess: Hegel beschreibt den Staat fast gottgleich als den „Gang Gottes in der Welt“. Damit meint er den historischen Prozess der Selbstverwirklichung des Geistes, bei dem die Vernunft schrittweise in Form von Institutionen Wirklichkeit wird. Der Staat repräsentiert die vernünftige Ordnung, in der die Willkür des Einzelnen zugunsten einer höheren, allgemeinen Freiheit aufgehoben ist.Kritiker wie Karl Popper warfen Hegel vor, mit dieser Vergöttlichung des Staates totalitäre Tendenzen legitimiert zu haben. Hegel-Experten betonen jedoch, dass es ihm primär um die Idee des vernünftigen Staates ging, in dem die individuellen Freiheiten gerade durch ihre Einbettung in das Ganze geschützt werden.
In dieser Folge wird's staatstragend – und zwar im Tierreich. Wir schauen uns an, wie Ameisen, Termiten, Fransenflügler und sogar Nacktmulle echte Superorganismen bilden: mit klarer Arbeitsteilung, strenger Hierarchie und einem Fortpflanzungsmonopol für wenige Auserwählte. Dieses extreme Sozialleben nennt man Eusozialität – die Königsdisziplin der Kooperation. Warum verzichten so viele Individuen auf eigene Nachkommen? Wieso lohnt es sich genetisch, der Königin zu dienen? Und wie wird das ganze organisiert? Wir reisen von Pilzgärten der Blattschneiderameisen über Termitenstädte bis in die unterirdischen Tunnel der Nacktmulle – und entdecken, warum Zusammenarbeit hier kein nettes Extra, sondern der Schlüssel zum Überleben ist. Weiterführende Links: Unterstützt uns! https://steady.page/de/tierisch/about Tierische Baumeister (#4) bei tierisch!: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/644d1f2575dc410011fd398b Wüstenasseln: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S104784772030143X Kommunikation in Tierstaaten: https://www.ngw.ch/wissenschaft-um-11-archiv/kommunikation-ist-der-schluessel-zum-erfolg-wie-staatenbildende-insekten-erstaunliches-zustande-bringen Entstehung von Staatenbildung: https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article9282612/Insektenstaaten-Der-Superorganismus-entstand-anders-als-gedacht.html Sterilisierender Eigeruch bei Ameisen: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.0308447101 Die Ameise mit dem Türkopf: https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1365-2435.2008.01436.x Termitenverhalten: https://doi.org/10.1146/annurev-ento-121423-013330 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bestelle hier das neue Buch von Tahir ► https://grenzgaenger-verlag.de/product/peter-thielIn dieser intensiven Folge analysieren wir die Rolle von Peter Thiel, dem Mitgründer von Palantir, in der modernen Überwachungskultur und dem Aufstieg der Künstlichen Intelligenz. Wir gehen tief in die Materie der 'sehenden Steine', der technologischen Weltsimulation und der philosophischen sowie gesellschaftlichen Implikationen, die durch den Transhumanismus auf uns zukommen. Wir beleuchten, warum die Erschaffung eines 'KI-Gottes' mehr als nur Science-Fiction ist, sondern eine reale Strategie zur Kontrolle über Information und Menschheit darstellt. Dabei reflektieren wir die Verbindungen zu Jeffrey Epstein, die moralischen Grenzen der KI-Entwicklung und die Frage, ob wir als Spezies in einer unvorhersehbaren digitalen Zukunft überhaupt noch als eigenständige Individuen existieren können. Von den Ursprüngen des Internets bis hin zum Widerstand in Burkina Faso – wir hinterfragen, wer wirklich die Fäden zieht und was die Zukunft für uns bereithält. Tauchen Sie ein in eine kritische Auseinandersetzung über Macht, Algorithmen und die schwindende Autonomie des Menschen in einem algorithmisch gesteuerten System.Alle Kanäle | Tahir Chaudhryhttps://www.youtube.com/@TahirChaudhryhttps://www.instagram.com/tahir.nadim.chaudhryhttps://www.patreon.com/grenzgaengerAlle Kanäle | Die Deutschen► Folgt uns: https://linktr.ee/diedeutschen► Werdet Teil der Community auf Patreon: http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membership
In dieser Folge spreche ich darüber, was soziales Lernen im Hundetraining bedeutet und warum Hunde, die über Belohnungen und positive Verstärkung lernen, sozial oft deutlich kompetenter sind als Hunde, die über Strafe kontrolliert werden.Ein wichtiger Schwerpunkt ist Frustration:Frustration hat eigentlich die Aufgabe, uns – und auch unsere Hunde – dranzuhalten, bis ein Verhaltensziel erreicht ist. Wird dieses Ziel jedoch immer wieder blockiert, ohne dass es eine echte Lösung gibt, führt Frust häufig zu mehr unerwünschtem Verhalten.Du erfährst,wie positive Verstärkung soziale Kompetenzen und Kooperationsbereitschaft fördertwie Strafe und dauerhafter Stress Vertrauen und Bindung untergrabenwelche Rolle Stress und Frustration bei Ressourcenaggression, Jagdverhalten, Angstverhalten, Trennungsstress und reaktivem Verhalten spielenwarum komplexe Systeme – ob Politik oder Hundetraining – keine schnellen Lösungen erlauben, ohne die Bedürfnisse schwächerer Individuen zu ignorierenFür die Mensch-Hund-Beziehung bedeutet das: Wer schnelle Wunder verspricht, riskiert einen massiven Vertrauensverlust.Wenn Du tiefer einsteigen möchtest, lade ich Dich ein inmeine Community rund um faires Hundetraining und Alltagstrainingmein Webinar „Ressourcenaggression bei Hunden“, in dem wir Stress, Frustration, Konflikte und Sicherheit im Alltag im Detail anschauenmein Webinar „Beißvorfälle sind kein Zufall“, in dem wir Entstehung, Risikofaktoren und Prävention von Beißvorfällen beleuchtenmein Webinar „Pflege ohne Drama“ mit Lara Doetsch, in dem Du lernst, wie Pflege- und medizinische Situationen kooperativ, stressarm und sicher gelingen könnenhttps://www.toncane.de/uebersicht-onlineangebote/Präsenzseminare, Workshops uswhttps://www.toncane.de/seminare-workshops/
In dieser Folge spreche ich darüber, was soziales Lernen im Hundetraining bedeutet und warum Hunde, die über Belohnungen und positive Verstärkung lernen, sozial oft deutlich kompetenter sind als Hunde, die über Strafe kontrolliert werden.Ein wichtiger Schwerpunkt ist Frustration:Frustration hat eigentlich die Aufgabe, uns – und auch unsere Hunde – dranzuhalten, bis ein Verhaltensziel erreicht ist. Wird dieses Ziel jedoch immer wieder blockiert, ohne dass es eine echte Lösung gibt, führt Frust häufig zu mehr unerwünschtem Verhalten.Du erfährst,wie positive Verstärkung soziale Kompetenzen und Kooperationsbereitschaft fördertwie Strafe und dauerhafter Stress Vertrauen und Bindung untergrabenwelche Rolle Stress und Frustration bei Ressourcenaggression, Jagdverhalten, Angstverhalten, Trennungsstress und reaktivem Verhalten spielenwarum komplexe Systeme – ob Politik oder Hundetraining – keine schnellen Lösungen erlauben, ohne die Bedürfnisse schwächerer Individuen zu ignorierenFür die Mensch-Hund-Beziehung bedeutet das: Wer schnelle Wunder verspricht, riskiert einen massiven Vertrauensverlust.Wenn Du tiefer einsteigen möchtest, lade ich Dich ein inmeine Community rund um faires Hundetraining und Alltagstrainingmein Webinar „Ressourcenaggression bei Hunden“, in dem wir Stress, Frustration, Konflikte und Sicherheit im Alltag im Detail anschauenmein Webinar „Beißvorfälle sind kein Zufall“, in dem wir Entstehung, Risikofaktoren und Prävention von Beißvorfällen beleuchtenmein Webinar „Pflege ohne Drama“ mit Lara Doetsch, in dem Du lernst, wie Pflege- und medizinische Situationen kooperativ, stressarm und sicher gelingen könnenhttps://www.toncane.de/uebersicht-onlineangebote/Präsenzseminare, Workshops uswhttps://www.toncane.de/seminare-workshops/
Diese Quellen bieten eine umfassende Werkschau und biografische Einordnung des Philosophen Peter Sloterdijk, wobei insbesondere sein Bestreben im Fokus steht, das Denken aus dem akademischen Elfenbeinturm in den öffentlichen Raum zu führen. Ein zentrales Thema bildet die Theopoesie, bei der die Kommunikation zwischen Mensch und Gott als literarisch-imaginative Leistung und technisierte Überwachung gedeutet wird. Die Texte beleuchten zudem Sloterdijks provokative Thesen zur Anthropotechnik, die 1999 im berühmten „Menschenpark-Skandal“ und dem Bruch mit der Frankfurter Schule gipfelten. Ergänzend werden kulturphilosophische Analysen zur Globalisierung, zum modernen Individualismus und zur Krisenbewältigung in Zeiten der Pandemie herangezogen. In Videointerviews und Essays reflektiert der Denker seine eigene vaterlose Biografie und die Bedeutung von Übung und Immunität für die menschliche Existenz. Insgesamt zeichnen die Quellen das Bild eines intellektuellen Grenzgängers, der die Philosophie als ästhetisches Experiment und Instrument der Zeitdiagnose versteht.Sloterdijk beschreibt die heutige Gesellschaft in wohlhabenden Ländern als eine Art „Wohlstandsblase“, in der die Menschen wie in einem Brutkasten leben. In dieser Blase übernimmt der Staat die Rolle einer Ersatzmutter, die für eine umfassende Betreuung sorgt, was dazu führt, dass die Bürger oft wie „verwöhnte Kinder“ agieren.Die folgenden Punkte präzisieren sein Verständnis dieser Wohlstandsblase:Problemfiktionen und Luxusprobleme: Sloterdijk argumentiert, dass viele Schwierigkeiten, mit denen sich Menschen in westlichen Gesellschaften heute beschäftigen, keine existenziellen Nöte, sondern „Problemfiktionen“ oder Luxusprobleme sind. Er zieht hierbei Parallelen zum höfischen Leben von Versailles, wo Adlige um das Privileg rivalisierten, dem König das Hemd zu halten – ein Symbol für die Ausdifferenzierung von Belanglosigkeiten in Zeiten des Überflusses.Wohlstandsverwahrlosung und Materialanhäufung: Ein Symptom dieser Blase ist für ihn eine gewisse „Wohlstandsverwahrlosung“. Er verweist darauf, dass eine durchschnittliche Wohnung heute etwa 10.000 Gegenstände beherbergt, von denen 95 % entbehrlich sind. Dass Menschen externe „Aufräumer“ benötigen, zeigt für ihn den Verlust der Fähigkeit, selbst Ordnung in diesem materiellen Überfluss zu schaffen.Verlust der „Härte“ und inneren Steuerung: Im Vergleich zur antiken „altrömischen Tugend“, die durch Einfachheit und Härte gegen sich selbst geprägt war, sieht er in der heutigen Gesellschaft eine Tendenz zur Verweichlichung. Frühere Kulturen setzten auf eine aufwendige „Innensteuerung“ (das Über-Ich), während heutige Individuen eher „außengesteuert“ sind.Technologie als technisiertes Über-Ich: Anstatt jahrelang an einer inneren Selbstbeherrschung zu arbeiten, tragen die Menschen heute freiwillig Geräte wie Smartphones bei sich, die als ideales Tracking fungieren. Der „Gott“ wandelt sich dabei in ein Telekommunikationsunternehmen, und das Netz übernimmt die Überwachungs- und Steuerungsfunktion, was Sloterdijk als effizienter und „billiger“ für die Arbeitsgesellschaft beschreibt.Die „Schöne neue Welt“: Sloterdijk sieht Parallelen zu Aldous Huxleys Vision einer Gesellschaft, in der Menschen dazu gebracht werden, ihr „Sklaventum zu lieben“. In dieser Logik werden unangenehme Gefühle oder das Bewusstsein für die eigene Leere durch mediale Dauerpräsenz oder metaphorische „Soma-Tabletten“ (Glückslogik auf eigene Rechnung) unterdrückt.Zusammenfassend betrachtet Sloterdijk die moderne Gesellschaft als eine durch Wohlstand und Technik künstlich stabilisierte Sphäre, die das Individuum vor den Härten der Realität abschirmt, es aber gleichzeitig in eine Abhängigkeit von äußeren Steuerungssystemen und trivialen Konsumbedürfnissen führt.
Diese Quellen bieten eine umfassende Werkschau und biografische Einordnung des Philosophen Peter Sloterdijk, wobei insbesondere sein Bestreben im Fokus steht, das Denken aus dem akademischen Elfenbeinturm in den öffentlichen Raum zu führen. Ein zentrales Thema bildet die Theopoesie, bei der die Kommunikation zwischen Mensch und Gott als literarisch-imaginative Leistung und technisierte Überwachung gedeutet wird. Die Texte beleuchten zudem Sloterdijks provokative Thesen zur Anthropotechnik, die 1999 im berühmten „Menschenpark-Skandal“ und dem Bruch mit der Frankfurter Schule gipfelten. Ergänzend werden kulturphilosophische Analysen zur Globalisierung, zum modernen Individualismus und zur Krisenbewältigung in Zeiten der Pandemie herangezogen. In Videointerviews und Essays reflektiert der Denker seine eigene vaterlose Biografie und die Bedeutung von Übung und Immunität für die menschliche Existenz. Insgesamt zeichnen die Quellen das Bild eines intellektuellen Grenzgängers, der die Philosophie als ästhetisches Experiment und Instrument der Zeitdiagnose versteht.Sloterdijk beschreibt die heutige Gesellschaft in wohlhabenden Ländern als eine Art „Wohlstandsblase“, in der die Menschen wie in einem Brutkasten leben. In dieser Blase übernimmt der Staat die Rolle einer Ersatzmutter, die für eine umfassende Betreuung sorgt, was dazu führt, dass die Bürger oft wie „verwöhnte Kinder“ agieren.Problemfiktionen und Luxusprobleme: Sloterdijk argumentiert, dass viele Schwierigkeiten, mit denen sich Menschen in westlichen Gesellschaften heute beschäftigen, keine existenziellen Nöte, sondern „Problemfiktionen“ oder Luxusprobleme sind. Er zieht hierbei Parallelen zum höfischen Leben von Versailles, wo Adlige um das Privileg rivalisierten, dem König das Hemd zu halten – ein Symbol für die Ausdifferenzierung von Belanglosigkeiten in Zeiten des Überflusses.Wohlstandsverwahrlosung und Materialanhäufung: Ein Symptom dieser Blase ist für ihn eine gewisse „Wohlstandsverwahrlosung“. Er verweist darauf, dass eine durchschnittliche Wohnung heute etwa 10.000 Gegenstände beherbergt, von denen 95 % entbehrlich sind. Dass Menschen externe „Aufräumer“ benötigen, zeigt für ihn den Verlust der Fähigkeit, selbst Ordnung in diesem materiellen Überfluss zu schaffen.Verlust der „Härte“ und inneren Steuerung: Im Vergleich zur antiken „altrömischen Tugend“, die durch Einfachheit und Härte gegen sich selbst geprägt war, sieht er in der heutigen Gesellschaft eine Tendenz zur Verweichlichung. Frühere Kulturen setzten auf eine aufwendige „Innensteuerung“ (das Über-Ich), während heutige Individuen eher „außengesteuert“ sind.Technologie als technisiertes Über-Ich: Anstatt jahrelang an einer inneren Selbstbeherrschung zu arbeiten, tragen die Menschen heute freiwillig Geräte wie Smartphones bei sich, die als ideales Tracking fungieren. Der „Gott“ wandelt sich dabei in ein Telekommunikationsunternehmen, und das Netz übernimmt die Überwachungs- und Steuerungsfunktion, was Sloterdijk als effizienter und „billiger“ für die Arbeitsgesellschaft beschreibt.Die „Schöne neue Welt“: Sloterdijk sieht Parallelen zu Aldous Huxleys Vision einer Gesellschaft, in der Menschen dazu gebracht werden, ihr „Sklaventum zu lieben“. In dieser Logik werden unangenehme Gefühle oder das Bewusstsein für die eigene Leere durch mediale Dauerpräsenz oder metaphorische „Soma-Tabletten“ (Glückslogik auf eigene Rechnung) unterdrückt.Sloterdijk beschreibt die heutige Gesellschaft in wohlhabenden Ländern als eine Art „Wohlstandsblase“, in der die Menschen wie in einem Brutkasten leben. In dieser Blase übernimmt der Staat die Rolle einer Ersatzmutter, die für eine umfassende Betreuung sorgt, was dazu führt, dass die Bürger oft wie „verwöhnte Kinder“ agieren.
Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung
Mit Nora Poschmann spreche ich heute über hochaktuelles Thema: Transferable Skills – also Kompetenzen, die über Rollen, Branchen und Kontexte hinweg wirksam bleiben. Mein Gast bringt eine besondere Perspektive mit: Sie verbindet ihre Erfahrungen als ehemalige Lehrerin für Englisch und Biologie mit ihrer heutigen Tätigkeit als Coach und Trainerin im Unternehmenskontext. In ihrer Arbeit begleitet sie Teams in Transformationsprozessen und unterstützt Menschen dabei, Fortschritt zu gestalten, ohne ihre eigenen Werte aus dem Blick zu verlieren. Im Gespräch wird deutlich: Berufliche Veränderungen bedeuten nicht, bei null zu beginnen. Vielmehr geht es darum, vorhandene Kompetenzen zu erkennen, zu übersetzen und in neue Kontexte zu übertragen. Darin liegt eine zentrale Herausforderung – und gleichzeitig eine große Chance für Individuen und Organisationen. Wir beleuchten die Frage, warum viele Menschen ihre eigenen Fähigkeiten unterschätzen und weshalb Kompetenztransfer häufig weniger an fehlendem Können scheitert als an mangelnder Sichtbarkeit und fehlender „Übersetzungsarbeit“. Weitere Themen in dieser Episode: Der Begriff “Transferable Skills” und warum es dabei nicht nur um Wissen, sondern auch um Haltungen und Denkweisen geht Warum die Vorstellung, „bei null anzufangen“, oft eine Illusion ist Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Bildungssystem und Unternehmenswelt Konkrete Reflexionsfragen für Menschen, die einen beruflichen Wechsel planen
Mit Nora Poschmann spreche ich heute über hochaktuelles Thema: Transferable Skills – also Kompetenzen, die über Rollen, Branchen und Kontexte hinweg wirksam bleiben. Mein Gast bringt eine besondere Perspektive mit: Sie verbindet ihre Erfahrungen als ehemalige Lehrerin für Englisch und Biologie mit ihrer heutigen Tätigkeit als Coach und Trainerin im Unternehmenskontext. In ihrer Arbeit begleitet sie Teams in Transformationsprozessen und unterstützt Menschen dabei, Fortschritt zu gestalten, ohne ihre eigenen Werte aus dem Blick zu verlieren. Im Gespräch wird deutlich: Berufliche Veränderungen bedeuten nicht, bei null zu beginnen. Vielmehr geht es darum, vorhandene Kompetenzen zu erkennen, zu übersetzen und in neue Kontexte zu übertragen. Darin liegt eine zentrale Herausforderung – und gleichzeitig eine große Chance für Individuen und Organisationen. Wir beleuchten die Frage, warum viele Menschen ihre eigenen Fähigkeiten unterschätzen und weshalb Kompetenztransfer häufig weniger an fehlendem Können scheitert als an mangelnder Sichtbarkeit und fehlender „Übersetzungsarbeit“. Weitere Themen in dieser Episode: Der Begriff “Transferable Skills” und warum es dabei nicht nur um Wissen, sondern auch um Haltungen und Denkweisen geht Warum die Vorstellung, „bei null anzufangen“, oft eine Illusion ist Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Bildungssystem und Unternehmenswelt Konkrete Reflexionsfragen für Menschen, die einen beruflichen Wechsel planen
Gesprek met Anne en Eliza Keyser over hun werk bij Ethos360 in Nederland en tijdens hun wonen in Senegal. https://ethnos360.nl/ Het is de kerk die uitzendt! Jezus zegt: "Ga dan heen, onderwijs al de volken..." (Matteüs 28:19). Maar wie moet deze missie vervullen? Individuen met speciale vaardigheden of de kerken? En welke rol speelt ons zendingswerk daarin? Wij geloven dat dit dé primaire missie is voor de kerk! Gelovigen worden toegerust door de kracht van de Heilige Geest. Het is de kerk die gelovigen uitzendt om het Evangelie onder alle volken te verkondigen. Wij, als Ethnos360, willen de kerken ondersteunen en toerusten bij het vervullen van deze missie.
Ënnert de sëlleche politeschen Instrumenter setzt d'Europäesch Unioun Wirtschaftssanktiounen an, zum Beispill géint Russland als Reaktioun op d'Invasioun vun der Ukrain. Uviséiert ginn och Eenzelpersounen. Wärend laang Individuen aus Drëttstaaten ënner Strof gestallt gi sinn, betrëfft dat zënter kuerzem awer och EU-Bierger. Firwat dës Entwécklung problematesch ass, erkläert de lénken éisträichesche Publizist Hannes Hofbauer a sengem Buch "Aller Rechte beraubt. Mit aussergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat" (Promedia Verlag). Op der Leipziger Buchmesse huet de Michel Delage mam Hannes Hofbauer geschwat.
Paul Thomas Anderson hat in diversen Interviews beteuert, dass sein großartiger Film „There Will Be Blood“ keine Geschichte über den #Kapitalismus sei, stattdessen ginge es ihm um archaische Kräfte, um Mann gegen Mann. Der Film sei auch nicht politisch zu verstehen. Das alles ist, wenn man sich den Film ansieht, natürlich Unsinn. Entweder hat der Regisseur seinen Film nicht verstanden oder aber er will durch diese Irreführung die filmische Kapitalismuskritik nachträglich abschwächen. „There Will Be Blood“ knüpft nicht nur an die Ära des Classical Hollywood an, sondern verfilmt das 24. Kapitel aus Marxens „Kapital“, in dem die Entstehung des Kapitalismus erklärt wird. Die „ursprüngliche Akkumulation“ war keineswegs so idyllisch, wie bürgerliche Ökonomen meinten, sondern Blut, Feuer und Gewalt sorgten dafür, dass das Wirtschaftssystem entstehen konnte. Zugleich sorgte dies aber auch für eine relative Freiheit der Individuen. Auch von solchen Individualisierungsprozessen handelt der Film von #PaulThomasAnderson – denn es ist in erster Linie ein Werk über zwei Unternehmer: einen Ölbaron und einen Prediger. Mit seinen Hauptdarstellern #DanielDayLewis und Paul Dano schafft Anderson zudem großes Schauspielerkino. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast. Literatur:Karl Marx: Das Kapital, Band 1, MEW 23, Dietz.Die gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Das Agile Manifest wird 25 Jahre alt. Ein Viertel Jahrhundert. Ich gehe die 4 Wertepaare und 12 Prinzipien im Lichte von 2026 durch: Was gilt noch? Was muss neu interpretiert werden? Und was ist aktueller denn je? Highlights aus den 12 Prinzipien Wertvoll liefern ist wichtiger als früh liefern – das Schlüsselwort im ersten Prinzip Nachhaltige Entwicklung: ein Tempo, das dauerhaft haltbar ist – Sprint heißt nicht Dauerrennen Technische Exzellenz ist kein Widerspruch zu Agilität Einfachheit: die Kunst, nicht-getane Arbeit zu maximieren – mit KI wichtiger denn je Effektiv (das Richtige tun) schlägt effizient (irgendetwas schnell tun) Regelmäßige Reflexion: Feedbackloops verkürzen, nicht verlängern Meine wichtigsten Punkte aus der Folge Am häufigsten missverstanden: Individuen > Prozesse bedeutet nicht, keine Prozesse zu haben KI-Zeitalter verschärft das Einfachheits-Prinzip: mehr Können = größere Gefahr von Overengineering Sprint impliziert fälschlicherweise Dauerrennen – Nachhaltigkeit ist gemeint Effektivität vs. Effizienz: kleiner Unterschied, riesige Auswirkung Das Manifest beschreibt ein Was, nicht ein Wie – das Wie liegt bei dir Mein Tipp: Nicht das ganze Manifest auf einmal – pick dir einen Punkt und frag, wie gut ihr das wirklich macht Erwähnt in dieser Folge https://agilemanifesto.org (Original – 25 Jahre altes Design inklusive) Mein Buch: Retrospektiven in der Praxis, seit Ende Februar 2026 verfügbar
Reiche Pensionäre besetzen grosse Wohnungen und gönnen sich eine 13. AHV-Rente. Junge wollen lieber mehr Freizeit, statt im Betrieb Verantwortung zu übernehmen. Alles nur Vorurteile – oder gibt es in der Schweiz tatsächlich einen Generationenkonflikt? Wie gefährdet ist die Solidarität zwischen Jung und Alt? Und welche Missverständnisse verhindern einen konstruktiven Dialog? Darüber und über ihre eigenen Lebenserfahrungen diskutieren haben am Dienstagabend im Bierhübeli in Bern die Berner Schauspielerin Heidi Maria Glössner (82), Bestsellerautor*in Ronja Fankhauser (25) sowie die Generationenforscherin und emeritierte Professorin Pasqualina Perrig (73). Ronja Fankhauser findet: «Unsere Gesellschaft hat die Angewohnheit, die Verantwortung für vieles auf jüngere Generationen abzuschieben.» Pasqualina Perrig dagegen meint: «Das Bild der egomanischen Babyboomer wird vor allem in den Medien verbreitet.» Für das Verbindende anstatt das Trennende plädiert Heidi Maria Glössner: «Wir müssen als Individuen zusammenhalten und zu unserem Planeten Sorge tragen.» Moderiert wurde der Anlass «Bund im Gespräch» von den beiden Redaktorinnen Simone Klemenz und Mirjam Comtesse. Live-Aufzeichnung Podcast Gesprächsstoff Der nächste Live-Anlass findet am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern statt. Bei der Aufzeichnung vom Podcast Gesprächsstoff diskutieren wir über das Nachtleben in der Krise. Zu Gast sind Ane Hebeisen, langjähriger Musikredaktor, Jaqueline Brügger, ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin, und Lena Käsermann, Co-Leiterin Gaskessel Bern,. Hier gehts zu den Tickets 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Wie bekommen wir individuelle Förderung in Schulen? Churer Modell, mentale Gesundheit & Essstörungen – mit Frau EbiIn dieser Folge spreche ich mit der Lehrerin Alida (auf Social Media auch bekannt als Frau Ebi) über Schule, Leistungsdruck und warum individuelle Förderung, alternative Bildungsmodelle, Prävention und mentale Gesundheit nicht nur unglaublich wichtig sind – sondern wie sie konkret in das Bildungssystem und in den Schulalltag integriert und umgesetzt werden können.Alida stellt das Churer Modell vor und erklärt, wie neue Strukturen, Beziehungsarbeit und Selbstverantwortung im Unterricht echten Unterschied machen können. Wir sprechen außerdem über mentale Herausforderungen für Schüler*innen, Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen, über Überforderung im System und darüber, wie viel Kraft darin liegt, junge Menschen wirklich als Individuen zu sehen.Wir gehen der Frage auf den Grund: Ist individuelle Förderung wirklich möglich? Wenn ja, wie? Und welche im System liegenden und individuellen Herausforderungen gibt es dabei?Diese Folge ist für alle, die es schwer hatten in der Schulzeit und einen Lichtblick im Bildungssystem sehen wollen, für Lehrpersonen, die Inspiration suchen und mehr als nur einem Bildungsauftrag, sondern auch ihrem Erziehungsauftrag nachgehen wollen. Sowie für alle Eltern, Schüler*innen, und Neugierigen.Unsere Frage des Tages: Wie viele Zehen hat ein Nilpferd eigentlich? Es sind 4 pro Fuß!
Hochleistungskultur in Teams zu entwickeln und wie viele Führungskräfte diese (unbewusst) sabotierenHochleistungskultur klingt nach Sport, Medaillen und noch mehr Output. In der Tech-Realität endet es aber oft in Druck, KPI-Angst und Teams, die lieber schweigen, statt Probleme offen anzusprechen. Genau dann wird es gefährlich, weil wir scheinbar Performance steigern wollen, in Wahrheit aber psychologische Sicherheit abbauen und damit die Organisation in eine Angstzone schieben.In dieser Interview-Episode holen wir uns dafür Verstärkung von Philip Klasen-Schwidetzki, Coach und Organisationsentwickler sowie Gründer von Troody. Wir nutzen das Modell von Amy Edmondson, psychologische Sicherheit plus Accountability, und übersetzen es in den Alltag von Engineering Teams, Performance Management und Leadership. Du hörst, warum mehr Messen nicht automatisch besser ist, wie du Ziele sauber rahmst, wie Caring und Daring Leadership zusammengehören und welche Sabotagemuster Führungskräfte häufig triggern, zum Beispiel Verantwortung an sich ziehen, Konflikte zu schnell entscheiden oder Teams in eine Komfortzone oder Angstzone kippen lassen.Zum Mitnehmen gibt es Kontrollfragen für ein Selbstassessment, konkrete Formulierungen für Mandate und Pushback im Middle Management, plus ein paar sehr alltagstaugliche Mikrosituationen, die über Team Performance entscheiden.Bonus: Am Ende wartet sogar ein kostenloses Lernprogramm rund um Caring und Daring, Link in den Shownotes, aber nur, wenn du bis dahin nicht schon aus der Komfortzone weggedöst bist.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Der Titel der heutigen Episode ist: Digitale Kolonie oder Souveränität? Europa steckt in einer Reihe von Herausforderungen, eine davon ist, wie wir die immer durchdringendere Digitalisierung zu unserem Vorteil nutzen und die damit verbundenen Risiken minimieren können. Ich freue mich besonders, für dieses sehr wichtige Thema zwei Gesprächspartner zu haben: Wilfried Jäger und Kevin Mallinger. Wilfried hat in Wien technische Physik studiert und anschließend eine Postdoc-Stelle im Bereich „Industrial Policy” am MIT in den USA angenommen. Danach war er als Berater mit Schwerpunkt IT-Einsatz tätig. Seine Konzernlaufbahn konzentrierte sich auf physische Infrastrukturen, zunächst im Bereich Eisenbahn und später im Rechenzentrumsbetrieb. Diese Tätigkeit hatte er auch in der Verwaltung inne, bis er vor ca. 8 Jahren den Schwerpunkt auf KI in der Verwaltung legte. Seine Interessensschwerpunkte sind digitale Infrastrukturen und Open-Source-Software. Neben der beruflichen Tätigkeit, und dies ist für diese Episode ebenfalls sehr wichtig, hat er vor mehr als 15 Jahren den Verein OSSBIG mitgegründet, der das Thema Unabhängigkeit und Souveränität auf unterschiedlichen Ebenen propagiert. Kevin ist Leiter der Forschungsgruppe Complexity and Resilience und verantwortlich für die anwendungsorientiere Forschung im Forschungszentrum SBA Research in Wien.Er ist im Bereich der Informatik und Komplexitätsforschung mit einem besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Technologien. Außerdem leitet er bei der Österreichischen Computer Gesellschaft die Arbeitsgruppe Informatik und Nachhaltigkeit. Digitale Souveränität ist aktuell in aller Munde, besonders in Europa, aber ist es schlicht ein Buzzword, alter Wein in neuen Schläuchen oder relevant und wichtig? Ich nehme in diesem Podcast von Buzzword-Themen Abstand. Daher ist es aus meiner Beobachtung eine wesentliche Diskussion, die wohl seit mindestens 25 Jahren schwelt, und gerade wieder gehyped wird, dennoch aber von fundamentaler Bedeutung ist. Aber zunächst gehen wir einen Schritt zurück: Viele Zuhörer sind keine Techniker — warum ist Software und digitale Souveränität überhaupt ein Thema? Vor einigen Jahrzehnten war es noch schwer, die gesellschaftliche Bedeutung in der Breite der Gesellschaft klar genug zu machen, auch wenn die technisch/ökonomische schon einigen klar war. So erklärt sich unter anderem auch die Gründung der OSSBIG, von der Wilfried erzählt. Digitalisierung hat nun die gesamte Gesellschaft sehr offensichtlich in jeder alltäglichen Dimension durchdrungen — damit werden auch Abhängigkeiten und Gefahren in der Breite deutlicher. Was ist somit unter der Plattformisierung digitaler Infrastrukturen zu verstehen? Was sind die Folgen? Die gesamte Prozesskette ist ungleich komplexer geworden und damit natürlich auch die Fortpflanzung von Fehlern und Abhängigkeiten ausgeprägter. Hinzu kommt der evolutionäre Aspekt von Technik, das heißt, Neues wird immer auch auf Altem aufgebaut, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Situation ist eben keine rein technische mehr, sondern ist zu einer komplexen Gemengelage aus technischen, geopolitischen, militärischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher. Wie sehen wir digitale Souveränität und Autonomie? Wer ist souverän, in welcher Hinsicht? Welche Rolle spielen andere Schlagworte in diesem Umfeld, etwa Komplexität, Open Source und Open Protocol, Netzwerkeffekte? Ein Indikator für die Explosion an IT-Services und Diensten und daraus folgender Komplexität: »Wir haben IPV6 eingeführt, weil wir mussten — das hat mehr IP-Adressen als es Atome im Weltall gibt.« Welche Rolle spielen Marktmechanismen in diesem Kontext? Wie werden neue Technologien eingeführt? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? »Aus Spaß wird Ernst und aus Ernst wird Infrastruktur.« Technik ist meist ein zweischneidiges Schwert: »Auf der einen Seite gewinnen wir Freiheiten, auf der anderen Seite schaffen wir Abhängigkeiten auf einer anderen, meist systemischen Ebene.« Diese Abhängkeiten, diese Infrastruktur muss heute sogar global betrachtet werden. Single Points of Failure sind nicht mehr theoretisch, sondern immer wieder zu beobachten. »Durch die Komplexität verlieren wir den Überblick.« Abhängigkeiten gehen weit über die IT hinaus und sind teiweise zirkulär. Was bedeutet dies konkret? Software ist zwar ein virtuelles Gut, aber wird dadurch noch schneller weltumspannend wirksam. Wie wirkt Evolution in der Software? innerhalb einer Organisation marktwirtschaftlicher Wettbewerb zwischen Unternehmen Open Source — wir funktioniert Evolution hier? Welche Auswirkungen hat das auf Eigentumsrechte, Verantwortlichkeit, Motivation, Zentralität vs. Dezentralität? Wer hat noch Kontrolle über die Systeme, die entwickelt werden und die sich evolutionär weiterentwickeln? Es kommen wieder die häufig genannten Fragen auf: Wo findet Steuerung und Kontrolle statt und wo soll sie vernünftigerweise stattfinden? Kann man Komplexität überhaupt sinnvoll zentralisieren? »Der Steuerungsmechanismus kann nicht weniger komplex sein als das System selber.« Kehren wir also wieder zu den frühen kybernetischen Erkenntnissen und Problemen zurück? Das wurde von W. Ross Ashby (und Stafford Beer) als Law of Requisite Variety bezeichnet. Was ist Edge Computing? Wie können verteilte Ansätze hier weiterhelfen? Aber wie schafft man die Abwägung zwischen größeren strategischen Überlegungen und operativen taktischen Entscheidungen? Wie lösen wir das Koordinationsproblem? Warum ist es weiter problematisch, Open Source und kommerzielle Software klar trennen zu wollen? Was ist nun die Überlappung zwischen Open Source/Protocol und Souveränität? »Souveränität bedeutet, dass ich genügend Handlungsoptionen in einem komplexen Umfeld habe. Jeder Mechanismus, der mir das ermöglicht, erhöht meine Souveränität.« Was sind Software-agnostische Daten? Was sind Protokolle und warum sind solche, die sich als Standard etabliert haben, kaum mehr wegzubekommen? Was bedeutet dies im Kontext der digitalen Souveränität? Software — alles schnell, Programme von gestern spielen keine Rolle mehr, jeden Tag eine neue App? Oder läuft wesentliche Software über Jahrzehnte, oder noch länger? Und die Daten, mit denen operiert wird, haben noch wesentlich längere Lebenszyklen. Wie gehen wir im Zeitalter der Digitalisierung damit um? Es gibt auch in der Privatindustrie Beispiele, wo Geschäftsfälle Daten und Code über ein Jahrhundert gewartet und betrieben werden müssen. Was bedeutet dies vor allem auch für die gesellschaftliche Kontrolle dieser Infrastrukturen. Ich provoziere: Wenn wir aber der Realität der letzten Jahrzehnte ins Auge blicken so sind wir (in Europa) nicht längst eine digitale Kolonie und versuchen jetzt den Zwergenaufstand? Kein einziges der weltweit größten 25 Unternehmen (die ersten zehn fast ausschließlich IT-Unternehmen) ist europäisch und auch in einer Bewertung kritischer Technologien und deren Führerschaft spielt Europa keine Rolle. Haben wir also in Europa in allen wesentlichen Aspekten den Anschluss verloren? Was gibt es überhaupt noch zu tun? Wilfried bringt die »Gegenprovokation«: »Jedes System erlebt, bevor es zusammenkracht, seine große Blüte.« Wer wird gewinnen? Der Tyrannosaurus Rex oder die Säugetiere? Ist diese Metapher zutreffend? Welche unserer Provokationen gewinnt?
In der heutigen Folge sprechen Calso und Zetti mit Weezel über die Kredite, die der IWF und die Weltbank im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit vergeben.Dabei werfen sie einen Blick auf die historische Entwicklung dieser Instrumente und welche Folgen die Kredivergabe für Länder des globalen Südens hat. Eine besondere Rolle hierbei spielt die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten Staaten und Individuen haben, wenn die Verschuldung bereits eingeteten ist. Kann Bitcoin eine Lösung sein? Hört rein und findet es heraus...Von und mit: - Calso - Weezel - ZettizettlerProduziert und geschnitten: ZettiHier könnt ihr uns eine Spende über Lightning da lassen: ⚡️nodesignal@getalby.comZusätzlich haben wir auch einen Silent Payment Link: sp1qq0a2rles9y32ffmj0eawvjglgqsgj7hq99ers580l98k42a7rh9szq3sa50fh2e5lwf22fxcjy0qw88u72vlj328qr39da245sq4nrskuqvvv5l4Neben dem Podcast findet ihr uns auch auf YouTubeFür Feedback und weitergehenden Diskussionen kommt gerne in die Telegramgruppe von Nodesignal und bewertet uns bei Spotify und Apple Podcasts, das hilft uns sehr. Folgt uns auch gerne bei Nostr:npub1n0devk3h2l3rx6vmt24a3lz4hsxp7j8rn3x44jkx6daj7j8jzc0q2u02cy und Twitter.Blockzeit: 934510Der angesprochene Artikel zum ThemaVortrag beim 3. Bitcoinforum in IngolstadtDie Puppenspieler / Hidden Repression bei AprycotBitcoin ist sozial mit WeezelUmweltkosten von nicht-digitalem Gold mit WeezelKwame Nkrumah, Neo-Colonialism: The Last Stage of Imperialism (London: Thomas Nelson, 1965)Cheryl Payer, 1974, The Debt Trap: The IMF and the Third WorldIn eigener Sache:Folge zum CFA-FrancTimestamps:(00:00:00) Einführung(00:02:39) Weezels Hintergrund und Projekte(00:05:24) Entwicklungshilfe und Wasserprojekte(00:08:13) Neokolonialismus und Entwicklungshilfe(00:11:01) Theorien der Entwicklung: Modernisierung vs. Dependenz(00:14:02) Mechanismen der Abhängigkeit und Souveränität(00:16:53) Erfolgreiche Beispiele und Herausforderungen in Afrika(00:19:46) Einführung in den Schuldenkolonialismus(00:23:38) Neokolonialismus und seine Auswirkungen(00:25:46) Die Rolle von IWF und Weltbank(00:29:36) Der Kreislauf der Verschuldung(00:33:28) Zinsmechanismen und Machtverhältnisse(00:38:28) Bitcoin als mögliche Lösung?(00:44:02) Die geopolitischen Implikationen von Schulden(00:44:23) Finanzielle Unabhängigkeit und Goldkäufe(00:46:32) Bhutan und Bitcoin-Mining als Lösung(00:50:18) Herausforderungen für den Globalen Süden(00:53:30) Rohstofffluch und wirtschaftliche Abhängigkeit(00:57:00) Umweltfolgen des Goldabbaus(01:01:36) Individuelle Handlungsmöglichkeiten und Bitcoin(01:07:15) Die Herausforderungen der Stablecoins und Bitcoin(01:09:46) Chinas Einfluss auf die Weltwirtschaft(01:12:25) Die Rolle des IWF und der Weltbank(01:17:39) Entwicklungszusammenarbeit: Chancen und Risiken(01:24:21) Abschlussdiskussion und Ausblick(01:26:49) Boosts
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Klimaschutz ist Sache von Staaten. Einzelne können keinen Unterschied machen – oder? Viele Argumente sprechen gegen die klimapolitische Verantwortung von Individuen. Die Philosophie-Professoren Kirsten Meyer und Stefan Riedener räumen mit ihnen auf. Miller, Simone; Meyer, Kirsten; Riedener, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Perspektivwechsel mit KI: Wie Sonja Kommunikation, Brand und künstliche Intelligenz vereint In dieser Episode steht Sonja im Mittelpunkt – Kommunikationsprofi, Interimsmanagerin und KI-Enthusiastin. Im Gespräch teilt sie ihre persönliche Reise von der klassischen Unternehmenskommunikation hin zu einer KI-getriebenen Herangehensweise in einem etablierten Mandat. Es geht nicht um Tools bis ins letzte Detail, sondern um das, was wirklich zählt: den konkreten Nutzen für Kunden, Teams und Markenführung. Sonja Schmid auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/sonja-schmid-think-ai/ Von der Interimsmanagerin zur KI-Vorreiterin Sonja bringt mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung aus dem Kommunikationsumfeld mit und war in unterschiedlichsten Rollen unterwegs… vom Krisenmanagement bis zur Leitung ganzer Abteilungen. Doch Anfang 2023 kam ein Wendepunkt: Die künstliche Intelligenz trat in ihr Leben. Zunächst auf der Suche nach etwas Neuem, entdeckte sie, dass KI nicht nur eine Spielwiese für Tech-Nerds ist, sondern ein strategisches Werkzeug, um echte Wirkung in Unternehmen zu erzielen. Der Seitwärtsmove, der zum Volltreffer wurde Ein neues Mandat, das zunächst nach einem kleinen Schritt aussah, entpuppte sich als Türöffner: Als Head of Digital Communications and Brand Management erkannte Sonja schnell, dass KI dort ungeahntes Potenzial entfalten kann, obwohl es offiziell nie Thema war. Mit der richtigen Brille betrachtet, wurde aus einem „Nebenbei-Projekt" ein echtes Innovationsfeld, in dem sie ihre gesamte Erfahrung, ihre kommunikativen Fähigkeiten und die Kraft der KI miteinander verbinden konnte. Inspiration statt Tool-Talk Ihr Vortrag beim KI Summit Germany richtet sich nicht an die Hardcore-Techies, sondern an all jene, die sich bisher nicht zu den „KI-Cracks" zählen. Sonja zeigt, dass es nicht darum geht, jedes Tool in- und auswendig zu kennen. Es geht darum, mit offenen Augen das eigene Umfeld zu scannen: Wo kann KI sinnvoll unterstützen? Wo kann sie echten Mehrwert liefern? Und wie können Unternehmen und Individuen gleichermaßen daran wachsen? Persönliche Weiterentwicklung trifft Business-Mehrwert Die zentrale Botschaft dieser Episode: Der KI-Zug ist längst abgefahren, aber es ist noch nicht zu spät aufzuspringen. Sonja motiviert dazu, die eigene Perspektive zu hinterfragen, mutig neue Wege zu gehen und sich bewusst Spielfelder zu suchen, in denen KI Wirkung entfalten kann. Wer offen bleibt, wird nicht nur beruflich profitieren, sondern auch persönlich wachsen. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonstJede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 440 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Angst vor Arbeitslosigkeit, Krieg oder dem Klimawandel - Ängste beeinflussen Individuen und Gesellschaften. Welche Auswirkungen haben Ängste, und wie sollte die Politik darauf reagieren? Darüber spricht Moderatorin Sarah Zerback mit der Psychologin Tanja Michael, der Soziologin Susanne Martin und dem Politikberater Johannes Hillje. Lesetipps und das Transkript finden Sie hier: www.bpb.de/574056
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Studiogespräch. "Es geht jetzt nicht darum, daß sich kampfstarke Organisationen zu Bündnissen oder Kampagnen zusammenschließen. Heute geht es vielmehr darum, daß Individuen sich finden und wieder lernen Dinge kollektiv anzugehen." "In the year 2525" ist ein Songtitel von Zager&Evans aus 1968/'69.
Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Gemeinsam mit Patrick Hüter tauchen wir in die Frage ein, warum Gesundheitskompetenz der Gamechanger für Individuen und Organisationen ist.
«Einstein» begleitet ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art. Für die Schweizer Luchse hingegen häufen sich die Alarmzeichen: Eine neu entdeckte Erbkrankheit zeigt die Folgen von Inzucht und des fehlenden Gen-Austauschs. Freya auf Reisen Die Sendung begleitet das junge Luchsweibchen Freya vom Wildnispark Zürich in Langnau bis zur Auswilderung in den Wäldern Ostdeutschlands. Dort soll sie helfen, eine stabile Population aufzubauen. Freyas Reise führt zuerst in ein spezielles Gehege in Thüringen, wo sie mehrere Monate auf die Freiheit vorbereitet wird, bevor sie ausgewildert wird. Warum die Schweiz Luchse exportiert und selbst Probleme hat Während Freya in Deutschland mithilft, die junge Luchspopulation zu stärken, kämpft die Schweiz mit den Folgen der eigenen Pionierarbeit. Vor über fünfzig Jahren wurden hier die ersten Tiere ausgewildert – eine Erfolgsgeschichte, die den Luchs zurück in die Alpen und den Jura brachte. Heute leben rund 340 erwachsene Luchse in der Schweiz, die grösste Population Westeuropas. Doch die Erfolgsgeschichte hat einen Schatten: Alle Tiere stammen von wenigen Individuen ab. Die genetische Vielfalt ist gering, und das hat Folgen. Alarmierende Befunde «Einstein» zeigt, wie Forschende den Gesundheitszustand der Schweizer Luchse untersuchen. Im Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern werden tot aufgefundene Tiere analysiert. Dabei stiessen die Fachleute auf ein Rätsel: Immer wieder starben junge Luchse ohne erkennbare Ursache. Die Spur führt zu einer genetischen Erkrankung – erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffen ist ausgerechnet die jüngste Population in der Nordostschweiz. Mehr Austausch und frisches Blut Generell häufen sich zudem seit längerem auch Herzfehler. Fachleute warnen: Ohne frisches Erbgut könnten die Schweizer Luchse immer kränker werden und der Bestand langfristig schrumpfen. Ein Problem: Die isolierten Populationen im Jura, in den Alpen und der Nordwestschweiz tauschen kaum Gene aus. Einerseits soll nun dieser Austausch unter den Gebieten gefördert werden, andererseits fordern Fachleute auch die Aussiedlung neuer Luchse aus dem Ausland. Doch die Umsetzung ist komplex: Sie erfordert internationale Kooperation, rechtliche Abklärungen und die Akzeptanz der Bevölkerung.
«Einstein» begleitet ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art. Für die Schweizer Luchse hingegen häufen sich die Alarmzeichen: Eine neu entdeckte Erbkrankheit zeigt die Folgen von Inzucht und des fehlenden Gen-Austauschs. Freya auf Reisen Die Sendung begleitet das junge Luchsweibchen Freya vom Wildnispark Zürich in Langnau bis zur Auswilderung in den Wäldern Ostdeutschlands. Dort soll sie helfen, eine stabile Population aufzubauen. Freyas Reise führt zuerst in ein spezielles Gehege in Thüringen, wo sie mehrere Monate auf die Freiheit vorbereitet wird, bevor sie ausgewildert wird. Warum die Schweiz Luchse exportiert und selbst Probleme hat Während Freya in Deutschland mithilft, die junge Luchspopulation zu stärken, kämpft die Schweiz mit den Folgen der eigenen Pionierarbeit. Vor über fünfzig Jahren wurden hier die ersten Tiere ausgewildert – eine Erfolgsgeschichte, die den Luchs zurück in die Alpen und den Jura brachte. Heute leben rund 340 erwachsene Luchse in der Schweiz, die grösste Population Westeuropas. Doch die Erfolgsgeschichte hat einen Schatten: Alle Tiere stammen von wenigen Individuen ab. Die genetische Vielfalt ist gering, und das hat Folgen. Alarmierende Befunde «Einstein» zeigt, wie Forschende den Gesundheitszustand der Schweizer Luchse untersuchen. Im Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern werden tot aufgefundene Tiere analysiert. Dabei stiessen die Fachleute auf ein Rätsel: Immer wieder starben junge Luchse ohne erkennbare Ursache. Die Spur führt zu einer genetischen Erkrankung – erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffen ist ausgerechnet die jüngste Population in der Nordostschweiz. Mehr Austausch und frisches Blut Generell häufen sich zudem seit längerem auch Herzfehler. Fachleute warnen: Ohne frisches Erbgut könnten die Schweizer Luchse immer kränker werden und der Bestand langfristig schrumpfen. Ein Problem: Die isolierten Populationen im Jura, in den Alpen und der Nordwestschweiz tauschen kaum Gene aus. Einerseits soll nun dieser Austausch unter den Gebieten gefördert werden, andererseits fordern Fachleute auch die Aussiedlung neuer Luchse aus dem Ausland. Doch die Umsetzung ist komplex: Sie erfordert internationale Kooperation, rechtliche Abklärungen und die Akzeptanz der Bevölkerung.
Der #DigitaleEuro steht vor der Tür. Mit ihm kommt eine Verordnung der EU, die viele politische Ansinnen an die neue digitale #Zentralbankwährung knüpft. Verfolgbarkeit aller Transaktionen durch die #e-ID, Festlegung von Höchstgrenzen für Besitz und Transaktionen. Dazu Möglichkeit der Sanktionierung von Individuen und Gruppierungen. Die neue Währung wird alles enthalten, was den Bürger transparent machen wird. Freiheit ade! - ✘ Werbung: Mein Buch Politik für Wähler ► https://amazon.de/dp/B0F92V8BDW/ Mein Buch Katastrophenzyklen ► https://amazon.de/dp/B0C2SG8JGH/ Kunden werben Tesla-Kunden ► http://ts.la/theresia5687 Mein Buch Allgemeinbildung ► https://amazon.de/dp/B09RFZH4W1/ - Q1 ► https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52023PC0369 Mieses Geld ► https://youtu.be/79ZJ947e7XQ Geldzeitenwende von Benjamin Mudlack ► https://youtu.be/P_ZHx4xH5ZY Neues Geld für eine freie Welt – Benjamin Mudlack ► https://youtu.be/-aevEcIUjg0 -
Literarisches Hörspiel • Religiosität, Säkularisierung, Fundamentalisierung, Patchworkisierung ¬- alles passiert gleichzeitig. In einer Gesellschaft von Individuen mit Einzelinteressen hat Religion ihren Stellenwert als einendes Moment längst verloren. Selbst in übergeordneten existentiellen Fragen sind wir "frei" - und auf uns allein gestellt. Doch welche Konsequenzen hat der Verlust von Religion für unsere westlichen Alter Egos? Und wie kann eine überindividualisierte Gesellschaft auf diesen Verlust reagieren? Und will sie das überhaupt? | Von Gesche Piening | Mit Sebastian Brandes, Vincent Glander, Raphaela Möst, Gesche Piening, Christoph Süß, Edmund Telgenkämper, David Zimmerschied | Komposition: Michael Emanuel Bauer | Laptopgitarre: Gunnar Geisse, Schlagzeug: David Pätsch, Bass: Ralf Funk, Klavier: Michael Emanuel Bauer, Mundharmonika: Martin Lickleder, Saxofon: Ulrich Wangenheim | Regie: Gesche Piening | BR 2025
Teil 1 unserer Zukunftsserie! Die Arbeitswelt von morgen beginnt heute. In dieser Episode des Female Leadership Podcast spricht Vera Strauch über die Future of Work und welche Fähigkeiten (Core Skills) wir bis 2030 wir alle entwickeln sollten, um in einer von KI, Automatisierung und tiefgreifendem Wandel geprägten Zukunft erfolgreich zu sein.Vera teilt ihre persönlichen Gedanken, Erfahrungen und auch Zweifel rund um die Frage:
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Erfolg, Druck und Niederlagen formen Charakter und Karriere: Michael Ilgner, einst Wasserball-Spitzenspieler, überträgt sein sportliches Wissen in die Businesswelt und inspiriert mit unverwechselbaren Prinzipien. Sein Interview mit Joel Kaczmarek offenbart, wie der innere Antrieb aus Krisen oft die größte Stärke entfaltet. Was passiert, wenn man die Komfortzone verlässt und Wachstum als ständigen Begleiter erkennt? Und wie können Niederlagen tiefere Einsichten ermöglichen, während sie den Weg zu neuen Höhen ebnen? Eine erhellende Reflexion über Leistung, Lernen und das Streben nach persönlichem Wachstum. Du erfährst... 1) „Sei du selbst und mach dabei keine Kompromisse.“ Es ist wichtig, die eigene Identität zu erkennen und ihr treu zu bleiben. Im Sport wie im Business führt nur Authentizität zu echter Stärke. Wer sich ständig an anderen orientiert, verpasst, die eigenen Talente voll auszuspielen. 2) „Unermüdlich, aber klug.“ Dranbleiben, selbst wenn es wehtut – das unterscheidet Exzellenz von Mittelmaß. Michael Ilgner erzählt, wie er durch Beharrlichkeit vom Außenseiter zum Olympiateilnehmer wurde. Gleichzeitig betont er die Kraft der Pausen: Nur wer sich klug regeneriert, bleibt dauerhaft leistungsfähig. 3) „Lerne tiefer durch Niederlagen.“ Niederlagen schmerzen – und genau darin liegt ihre Kraft. Wer bereit ist, aus Rückschlägen tiefer zu analysieren, entwickelt sich schneller und nachhaltiger. Denn oft bringt erst der Misserfolg die nötige Tiefe für den nächsten großen Schritt. 4) „Druck ist dein Privileg.“ Druck ist eine Auszeichnung. Nur wer Bedeutung hat, erlebt Druck. Michael Ilgner erzählt von einem persönlichen Wasserball-Moment, der ihn Jahrzehnte begleitete – und der ihn lehrte: Druck lähmt nur, wenn Angst übernimmt. Wer Druck als Zeichen des Vertrauens in die eigene Fähigkeit begreift, kann in entscheidenden Momenten wachsen. 5) „Erlebe Erfolge – und dann weiter.“ Erfolge sind keine Selbstverständlichkeit, sondern verdienter Lohn. Und Feiern bedeutet emotionale Energie für den nächsten Gipfel freizusetzen. Wer sich Zeit nimmt, um Siege bewusst zu erleben, bleibt motiviert, ehrgeizig und verbunden mit dem eigenen Warum. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Wie bei einem Rallyeauto analysiert das Unternehmen von Dr. Scheiber Parameter für bessere Leistungsfähigkeit. Aber auch um zu verstehen: Wo ist das Limit jedes Einzelnen und wie kann das Team aus Individuen bestmöglich zusammenarbeiten? In „Limit und Langlebigkeit“, dem Monatsmotto im August der Leadership Rallye, erfahrt ihr, wie ihr selbst und euer gesamtes Team langfristig und nachhaltig mit euren Ressourcen umgehen könnt. https://www.b-wirkt.de/ https://biovariance.com/de/
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Im Gespräch mit Joel Kaczmarek enthüllt Susanne Brückner, die vielseitige Radiomoderatorin von Radio Charivari und passionierte Podcasterin, ihre fünf lebensverändernden Erkenntnisse, die sie gerne mit 20 gewusst hätte. Bekannt für ihre Podcasts "Einfach machen" und "Mit Herz und Verstand", teilt Susanne ihre Reise von der Radiobegeisterung bis zur spirituellen Entfaltung. Sie spricht über die Bedeutung der Erdung, die Kraft der Begeisterung und warum es wichtig ist, der Angst als Wegweiser zu folgen. Tauche ein in eine inspirierende Episode voller persönlicher Einsichten und spannender Lebenslektionen! Du erfährst... 1.) Wie innen so außen, wie außen so innen Das Leben spiegelt den inneren Zustand. Wer Verantwortung für äußere Umstände übernimmt, erkennt darin die eigenen Themen – sei es in Beziehungen, Gesundheit oder Beruf. Veränderung beginnt im Inneren. 2.) Kümmere dich um deine Erdung – ein Baum wächst nur so hoch wie seine Wurzeln tief sind Spirituelle Verbindung reicht allein nicht. Erdung schafft die Basis, Ideen umzusetzen. Körperwahrnehmung, Meditation und Aktivität im Alltag helfen, Visionen greifbar zu machen und in Handlung zu kommen. 3.) Einfach loslegen Planung ersetzt kein Handeln. Wer wartet, bis alles perfekt ist, verliert Momentum. Der entscheidende Schritt liegt im Tun – auch ohne Ausbildung, Zertifikat oder perfekten Plan. Leidenschaft entfaltet sich unterwegs. 4.) Wo die Angst ist, ist der Weg Angst weist auf Entwicklungspotenziale. Wachstum entsteht dort, wo Komfort endet. Der Impuls zur Vermeidung zeigt oft genau die Richtung, in der Freiheit, Selbstverwirklichung und Stärke warten. 5.) Finde und folge deiner Begeisterung Begeisterung ist der innerste Kompass. Wer ihr folgt, findet Sinn, Energie und Ausdauer. Erfolg entsteht nicht durch Strategie allein, sondern durch den Mut, für das zu gehen, was das Herz höher schlagen lässt. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
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Judith Andresen, die agile Coaching-Expertin und Organisationsentwicklerin, teilt im Gespräch mit Joel ihre fünf lebensverändernden Erkenntnisse, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätte. Von der Kraft der Wut über das Glück eines Sonntagskindes bis hin zur Bedeutung, auf den eigenen Bauch zu hören, nimmt Judith uns mit auf eine inspirierende Reise durch ihre bewegte Lebensgeschichte. Dabei offenbart sie, wie sie durch Herausforderungen wie Krebs und Trauma zu einer tiefen Selbstkenntnis gelangte. Ein faszinierendes Gespräch über Mut, Intuition und die Stärke, die in jedem von uns schlummert. Du erfährst... 1) „Meine Wut ist gut.“ Wut zeigt verletzte Grenzen und birgt enorme Kraft. Wer sie annimmt und kanalisiert, schafft Raum für Kreativität, Veränderung und Klarheit – statt sich selbst zu verleugnen oder auszubrennen. 2) „Ich bin wirklich ein Sonntagskind.“ Ein tiefes Urvertrauen ins Leben lässt auch schwere Phasen überstehen. Diese Zuversicht zeigt sich oft erst im Verlust – und wird zur inneren Kraftquelle, die einen wieder zurück in die Verbundenheit bringt. 3) „Mein Schlimm ist schlimm genug.“ Vergleiche relativieren das eigene Leid. Wer sich erlaubt, das persönliche Erleben ernst zu nehmen, statt es gegen fremde Maßstäbe abzuwägen, findet Zugang zu echter Heilung und Selbstmitgefühl. 4) „Höre auf deinen Bauch.“ Intuition ist mehr als ein Gefühl – sie ist gespeicherte Erfahrung, körperliches Wissen und emotionales Echo. Wer ihr vertraut, trifft oft klügere Entscheidungen als mit dem reinen Verstand. 5) „Ich weiß meine Geschichte, aber ich kann das Trauma noch nicht fühlen.“ Traumatische Erfahrungen zeigen sich oft erst Jahrzehnte später. Sie öffnen sich erst, wenn der Körper bereit ist – und erst dann beginnt echte Verarbeitung und tiefe emotionale Integration. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
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Im Gespräch mit Joel Kaczmarek taucht Erik Pfannmöller tief in die Welt der Firmenkultur ein. Als Gründer der Culture Code Foundation teilt Erik seine Expertise zu typischen kulturellen Konflikten und deren Lösungen. Von Hierarchiekonflikten über Arbeitswelten bis hin zu Generationenunterschieden – Erik beleuchtet die Herausforderungen und bietet praxisnahe Ansätze zur Konfliktlösung. Mit seiner Erfahrung zeigt er, wie Unternehmen durch partizipative Führung und klare Zielabstimmung eine harmonische und produktive Kultur schaffen können. Ein Muss für alle, die ihre Unternehmenskultur auf das nächste Level heben möchten! Du erfährst... …wie Erik Pfannmöller Hierarchiekonflikte in Firmenkulturen entschärft …welche Rolle Arbeitsweltenkonflikte in der Unternehmensdynamik spielen …wie Zielkonflikte durch abgestimmte Ziele gelöst werden können …wie Generationenkonflikte durch gegenseitige Wertschätzung minimiert werden …warum Arbeitsweisenkonflikte in hybriden Arbeitsmodellen auftreten __________________________ ||||| PERSONEN |||||
#203 Weiblicher Narzissmus – mit Dr. Bärbel Wardetzki Der April dreht sich in einer kleinen Sonderreihe um ein Thema, das ich für aktueller, relevanter und dringlicher denn je halte. Nicht nur, weil es uns als Individuen und auch als Gesellschaft mehr betrifft, als uns vielleicht bewusst ist, sondern auch, weil wir meines Erachtens einen zu eindimensionalen Blick darauf haben. Es geht um Narzissmus. Laut ICD 10 sind nur 0,5 bis 2,5 % der Bevölkerung von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung betroffen, in der ICD 11 gibt es dieses Krankheitsbild gar nicht mehr, es gibt nur noch die allgemeine Persönlichkeitsstörung, die dann differenziert erforscht werden soll, wo ein Mensch aufgrund seiner Symptomatiken welche Hilfe braucht.
„Das Patriarchat sind nicht die Männer”, schreibt Katharina Linnepe in ihrem neuen Buch „Wenn das Patriarchat in Therapie geht”. Und trotzdem gibt es da draußen so einige männlich sozialisierte Individuen, von denen manch eine*r sich wünscht, sie mögen doch bitte mal eine Therapie machen. Was sich dann alles verbessern würde! Katharina Linnepe hat dieses Gedankenexperiment auf die Spitze getrieben und in ihren satirischen Reels auf Instagram sowie in ihrem Buch das personifizierte Patriarchat mit seinen antisozialen Persönlichkeitsstrukturen auf die Therapie-Couch gebeten.In dieser Folge spricht Laura mit Katharina unter anderem darüber, welche Rolle Humor im Feminismus spielt, warum Psychotherapie-Räume immer auch politische Räume sind, was Weltpolitik mit Psyche zu tun hat, oder wie politische Arbeit aus dem Taxi heraus aussehen kann. Wie geht es dem Patienten? Und gibt es Hoffnung auf Heilung? Das erfahrt ihr in dieser Sendung.Danke an alle, die uns unterstützen!Dennoch reichen die Crowdfunding-Einnahmen noch nicht aus, um alle 14 Tage eine Folge und einen Newsletter zu finanzieren. Du willst unabhängigen, feministischen Journalismus unterstützen? Hier findest du alle Infos dazu.Links und HintergründeWebsite von Katharina LinnepeInstagram Katharina Linnepe„Wenn das Patriarchat in Therapie geht“, erschienen beim BELTZ Verlag Mehr zum Thema Macht das Patriarchat uns psychisch krank, Beatrice Frasl? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Je gebildeter, desto reicher? Darüber habe ich mit dem Bildungsökonomen Ludger Wößmann gesprochen. Über die riesige Rendite von Bildung für Individuen – und die große Rolle, die Bildung für den Wohlstand von Nationen hat. Und: Wie wir das Bildungssystem für alle besser hinbekommen. Ein deep dive. Zur Person
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EXPERTENGESPRÄCH | Nach einem Unternehmensverkauf beginnt eine Phase der Veränderung – für die Firma, aber vor allem für ihre Führungskräfte. Im zweiten Teil unseres 2-Teilers spricht Joel Kaczmarek mit Leadership-Experte Stefan Lammers darüber, wie du als Führungskraft einen Exit aktiv mitgestalten kannst. Wie gewinnst du das Vertrauen deines neuen Teams? Welche Strategien helfen, eine erlebbare Firmenkultur zu etablieren? Und welche Stolpersteine solltest du in der Post-Merger-Phase unbedingt umgehen? Mit spannenden Praxisbeispielen – unter anderem von Zalando und About You – bekommst du wertvolle Impulse für einen erfolgreichen Übergang und nachhaltige Führung in Zeiten des Wandels. Du erfährst... …wie du dich als Führungskraft erfolgreich in ein neues Unternehmen integrierst …auf welche Weise du das Vertrauen deines neuen Teams gewinnen kannst …weshalb eine erlebbare Firmenkultur für ein neues Team so wichtig ist …Praxisbeispiele erfolgreicher Firmenzusammenschlüsse …warum ein Sparringspartner für einen Exit sinnvoll ist …wie lange der Post-Merger Integrationsprozess dauert …wie ein Merging-Prozess am Beispiel von Zalando und About You abläuft …welche Führungsstile in der Post-Merger-Phase besonders erfolgreich sind Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen:High Performance Leadership - Ein Führungsansatz, der darauf abzielt, besonders hohe Leistung und Effektivität bei Führungskräften und ihren Teams zu fördern.Unternehmenskultur - Die Werte, Überzeugungen und Verhaltensweisen, die den sozialen und psychologischen Rahmen eines Unternehmens bestimmen.Stakeholder-Management - Der Prozess, bei dem die Interessen und Erwartungen von Personen oder Gruppen, die einen Einfluss auf ein Unternehmen haben oder betroffen sind, identifiziert und gesteuert werden.Post-Merger-Integration (PMI) - Der Prozess der Integration und Konsolidierung von Unternehmen und ihren Kulturen nach einer Fusion oder Übernahme.Cultural Ambassadors - Freiwillige Teammitglieder, die eine wichtige Rolle bei der Vermittlung und Förderung von Unternehmenskultur spielen.Mentoren - Erfahrene und vertrauenswürdige Berater, die weniger erfahrene Individuen unterstützen und ihnen Orientierung bieten. Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Leadership: Dazu spricht Joel regelmäßig mit Stefan Lammers von SLBB, der auf die Entwicklung von High Performance Teams spezialisiert ist. Du bist hier genau richtig, wenn du auch zur High Performance Führungskraft werden und erfahren willst, welche Potenziale in deiner Führung stecken. Ob für dein gesamtes Unternehmen oder für dein Team – mit diesem Podcast katapultierst du deinen Führungsstil auf ein neues Level.
In dieser fesselnden Episode von "From Done To Dare" ist der bekannte Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht zu Gast. Precht, bekannt für seine scharfsinnigen Beobachtungen und fundierten Analysen zu Bildung, Digitalisierung und gesellschaftlichem Wandel, diskutiert intensiv über die Herausforderungen und Chancen in der modernen Welt. Er teilt seine Einsichten zur Zukunft der Arbeit, den Einfluss sozialer Medien auf die politische Landschaft und die Rolle der Bildung in einer sich schnell verändernden Gesellschaft. Durch seine Geschichten und persönlichen Erfahrungen beleuchtet Precht komplexe Themen auf zugängliche Weise und regt zum Nachdenken an. Diese Episode bietet nicht nur tiefe Einblicke in Prechts Philosophie, sondern auch praktische Überlegungen, wie wir als Gesellschaft und Individuen auf die Zukunft reagieren können.
Trotz Trumps Wahl und dem Ampel-Aus drängte sich der Fall Luigi Mangione Anfang Dezember ins Zentrum der Internetaufmerksamkeit. Mangione, der attraktive College-Boy aus gutem Hause, steht momentan wegen des Mordes an UnitedHealth-Care-CEO Brian Thompson vor Gericht. Doch statt Verurteilungen aus der Gesellschaft wurde er gefeiert und verteidigt: Mangione wurde zum Volkshelden – zum Rächer am korrupten System. Über Mangione-Memes könnten Doktorarbeiten geschrieben werden: Mangione als Che Guevara, Mangione als Boyfriend, Mangione als Jesus. Aber auch: Mangione als Joker – die Figur, die für manche ein Bösewicht und für andere ein Idol ist. In Filmklassikern gibt es einige solcher Figuren: Männer, die von der Gesellschaft übersehen und letztendlich gebrochen werden. De Niro in Taxi Driver, die Figur „V“ aus V for Vendetta oder auch Joaquin Phoenix' Interpretation des Jokers. In dieser Folge schauen wir, wie sich Mangione in Erzählungen von ikonisierter Selbstjustiz am System einreiht – und die gleichen komplizierten Fragen aufwirft. Was ist Gewalt? Kann man Individuen für systemisches Versagen verantwortlich machen? Was macht der schwindende Glaube an friedlichen Widerstand mit uns? Und ist die ganze Memefizierung von Mangione nicht eigentlich Ausdruck einer Gesellschaft, die schon längst aufgehört hat, an Werte zu glauben?
Künstliche Intelligenz (KI) ist inzwischen allgegenwärtig: von beeindruckenden Texten aus ChatGPT über realistische KI-generierte Bilder und Videos bis hin zu Algorithmen in Dating-Apps. Doch welche Auswirkungen hat diese Technologie auf unser Leben – und wie sollten wir damit umgehen? In dieser spannenden Folge spricht René mit dem Philosophen Christian Uhle über die Möglichkeiten und Risiken von KI. Gemeinsam werfen sie einen Blick darauf, wie KI unser Dating-Leben, den Arbeitsalltag und zwischenmenschliche Beziehungen verändert – und wie viel Verantwortung wir als Individuen dabei tragen. Außerdem erwartet dich: - Zwei Leitfragen, um Chancen & Risiken von KI besser zu bewerten - Macht Technologie uns einsamer oder verbindet sie uns? - Kann KI Beziehungen stärken oder führt sie eher zu Abhängigkeiten? ☞ Wenn du mehr über Christian und seine Arbeit erfahren? Dann schau mal auf seiner [Website](https://christian-uhle.de/) oder auf [Instagram](https://www.instagram.com/christian.uhle.philosophie/) vorbei oder lies sein neues Buch “[Künstliche Intelligenz und echtes Leben](https://christian-uhle.de/buch-club/)”. ☞ Die erste Folge mit Christian über den Sinn des Lebens findest du [hier](https://www.7mind.de/podcast/wie-finde-ich-meinen-sinn-des-lebens-interview-mit-philosoph-christian-uhle). ☞ Du tust dich mit Veränderungen und Ungewissheit schwer? Dann hör mal in die Meditation “[Umgang mit Veränderung](https://4bw6.adj.st/library/single/428454387?adj_t=1a30bnbd&adj_campaign=25-01-podcast&adj_creative=christian-uhle&adj_deeplink=sevenmind%3A%2F%2F)”. ✎ Für Kooperationsanfragen und Informationen rund um den Podcast schreib einfach eine Mail direkt an [podcast@7mind.de](mailto:podcast@7mind.de). Feedback für René kannst du direkt an [mail@renetraeder.de](mailto:mail@renetraeder.de) senden. ✎ Teile deine Erfahrungen und diskutiere mit anderen 7Mindern in unserer Community zum Podcast: https://www.facebook.com/groups/305387979939302. Hinweis: Diese Folge wurde am 12.01.2025 veröffentlicht.
Was ist Anarchismus? Anarchismus ist eine breitgefächerte - aber sich ergänzende - Sammlung an politischen Ideologien. Das Ziel is die Erschaffung einer staatenlosen Gesellschaft, in der alle Individuen frei von willkürlicher Autorität, Hierachie und Unterdrückung sind. Da unsere aktuelle Gesellschaftsordnung auf Hierachie basiert - der eingetrichterte Glaube, dass einige Menschen mehr Macht als andere haben sollten - denken wir, dass dieses unterdrückende Machtsystem beendet werden muss. Audible Anarchist ist ein Kollektiv aus freiwilligen Menschen weltweit, die anarchistische Ideen durch Audio-Aufnahmen teilen wollen. Seien es nun Aufnahmen von Büchern oder Essays, Podcasts oder einfach durch Zusammenarbeit. Abonniert unseren Kanal und entdeckt unsere Vielzahl an Ressourcen. Bei Fragen, Kommentaren oder wenn ihr helfen wollt, schreibt uns eine E-Mail an audibleanarchist(at)gmail.com