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Nein zu neuen AKWs und Nein zu Lohnabzügen für di 13. AHV. Die Grünliberale Partei spielt im Parlament gerade Zünglein an der Waage. Aber ist ein Nein zu AKWs wirklich grün? Und, wie liberal ist ein Nein zu Lohnabzügen? Fragen an Corina Gredig, die Fraktionschefin der GLP. Die Grünliberalen wehren sich zusammen mit SVP und FDP im Nationalrat dagegen, dass die 13. AHV-Rente auch mit Lohnprozenten finanziert wird, wie es die mitte-links Mehrheit im Ständerat will. Auch der Vorschlag der sogenannten Einigungskonferenz setzt nun auf eine Mischung von Mehrwehrtsteuer- und Lohnprozenten. Letzteres ist für die GLP tabu – in diesem Fall. Warum eigentlich? Wäre die GLP bereit, wenigstens dem Mehrwertsteuer-Teil zuzustimmen? Und, was wenn die ganze Vorlage scheitert und die GLP den Ausschlag gibt? Entspräche das der Rolle einer «Partei der Lösungen», als die sich die Grünliberalen selbst sehen? Ein zweites grosses Geschäft in der Sommersession des Parlaments ist der Gegenvorschlag des Bundesrats zur «No Blackout»-Initiative. Die Grünliberalen sind dagegen und verhindern so nur schon, dass die Option neuer Kernkraftwerke geprüft wird in der Schweiz. Hiesse liberal nicht auch Technologieoffenheit und ist das Nein klimapolitisch richtig, angesichts der Tatsache, dass die Kernkraft zu den emissionsärmsten Technologien gehört? Grün und liberal schienen über Jahre ein unaufhaltsames Erfolgsrezept in der Schweizer Politik zu sein. Seit den letzten Parlamentswahlen 2023 scheint die Partei aber Schwung eingebüsst zu haben. Sitze im Bundesparlament und anschliessend auch in kantonalen Legislativen gingen verloren. Kann die Schuld allein bei der Politkonjunktur gesucht werden oder ist grün und wirtschaftsliberal auf die Länge doch mehr Spagat als Synergie? Corina Gredig, die Fraktionschefin der Grünliberalen Partei im Bundeshaus, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
In dieser Folge von Leipzig Weekly schauen wir darauf, welchen Vorschlag die Stadt Leipzig macht, um den Festplatz am Cottaweg zu nutzen. Und: Leipzig hat eine Rote Karte im Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe bekommen. Wir erklären euch in welchen Kategorien des Hitze-Checks Leipzig am schlechtesten abgeschnitten hat. Außerdem haben am Mittwoch drei Leipziger Clubs Fördergelder von insgesamt 300.000€ vom Bund erhalten. Was sie damit machen werden, erfahrt ihr hier! Redaktion: Katharina Mielke und Nele Friedrich Moderation: Bjarne Koppelmann Falls ihr mehr von uns hören wollt, schaut gerne auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei: Instagram: www.instagram.com/mephisto976 Threads: www.threads.com/@mephisto976 Mastodon: www.mastodon.social/@mephisto976 Bluesky: www.bsky.app/profile/mephisto976.bsky.social
Ende des Monats läuft der Tankrabatt aus. Schon jetzt sorgen sich nicht nur Unternehmen. Daher der Vorschlag, die CO2-Abgabe vorerst abzuschaffen. Doch würde diese Maßnahme das Problem lösen?
Contempt of Court in Deutschland – Reformbedarf oder Überreaktion? Dysfunktionale Strafverteidigung steht auf der Agenda der StPO-Reformkommission des BMJV. Aber wie groß ist das Problem wirklich? Dr. Mathias Grzesiek spricht mit Prof. Matthias Jahn, der zuletzt auf dem 47. Strafverteidigertag in Köln zu diesem Thema referiert und in der Juniausgabe der StV publiziert hat, über die Unterschiede zwischen dysfunktionaler Verteidigung, Konfliktverteidigung und Prozesssabotage und warum diese Differenzierung für die Reformdebatte entscheidend ist. Prof. Jahn ordnet insbesondere einen der zentralen Vorschläge der Reformkommission ein: die geplante Contempt of Court-Regelung als neuer § 177a GVG mit Ordnungsgeldern bis 3.500 Euro. Dabei beleuchtet er die mit diesem Vorschlag verfolgten Ziele und setzt sich mit den wesentlichen Einwänden auseinander. Außerdem richtet sich der Blick auf die USA, wo eine solche Regelung zum Alltag gehört, und darauf, wo ein Vergleich mit dem deutschen Recht an seine Grenzen stößt. Prof. Jahn veranschaulicht den Status quo in Deutschland anhand des prominenten Beispiels der Rechtsanwältin S. im Zündel-Verfahren vor dem LG Mannheim. Schließlich bewertet er vor dem Hintergrund des erwarteten Abschlussberichts der Kommission im November 2026, welche der diskutierten Vorschläge realistisch in ein Reformgesetz einfließen könnten. Hier geht´s zur Folge „40 Jahre Strafverteidigung“: https://criminal-compliance.podigee.io/69-rosinusonair Hier geht´s zur Folge „Keine Demokratie ohne Strafverteidigung-Interview mit Prof.Matthias Jahn“: https://criminal-compliance.podigee.io/245-cr Dr. Grzesiek im Gespräch mit: Prof. Dr. Matthias Jahn war nach seiner Tätigkeit als Strafverteidiger (1998-2002), Staatsanwalt (2002-2005) und wiss. Mitarbeiter am BVerfG bis 2013 ordentlicher Professor und Ordinarius des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2013 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und Leiter der Forschungsstelle für Recht und Praxis der Strafverteidigung („RuPS“). Zudem ist Prof. Jahn seit 2005 im zweiten Hauptamt Richter am OLG, zunächst in Nürnberg und seit 2014 in Frankfurt a.M.. Kontakt: sekretariat-jahn@jura.uni-frankfurt.de https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
Diese Live-Aufzeichnung bringt ein Podium zusammen, das unterschiedlicher kaum sein könnte – und gerade deshalb so gut funktioniert: Dr. Till Steffen (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Martin Plum (MdB, CDU/CSU) und Leonora Holling (Präsidentin der RAK Düsseldorf und BRAK-Schatzmeisterin) diskutieren über nichts Geringeres als den Zustand unseres Rechtsstaats – und das Vertrauen in ihn. Ausgangspunkt ist ein Vorschlag mit Sprengkraft: ein neuer Art. 19 Abs. 5 GG, der den Anspruch auf anwaltlichen Beistand ausdrücklich im Grundgesetz verankern soll. Symbolpolitik oder notwendige Absicherung? Schnell wird klar: Hinter der Idee steckt kein Pathos, sondern der Versuch, ein zentrales Fundament des Rechtsstaats in angespannten Zeiten resilienter zu machen. Die Diskussion widmet sich aber auch einer Frage, die weit über diesen BRAK-Vorschlag hinausgeht: Warum bröckelt das Vertrauen in den Rechtsstaat? Welche Rolle spielen politische Rhetorik, Social Media und mediale Verkürzung? Und wie viel „Wumms“, Framing und Zuspitzung verträgt eine sachliche rechtspolitische Debatte überhaupt? Wir suchen nach Ursachen für die Vertrauenskrise – von algorithmisch verstärkter Empörung bis hin zu politischen Narrativen, die Justiz und Anwaltschaft diskreditieren. Wie viel Zuspitzung vertragen demokratische Auseinandersetzungen und wo beginnen sie, dem System zu schaden? Wo könnte an ansetzen, um das Vertrauen wieder zu stärken? Schnellere Verfahren, bessere Kommunikation, mehr Transparenz? Eine wichtige, pointierte und stellenweise überraschend einvernehmliche Debatte über Sachlichkeit, Kompromissbereitschaft und Haltung – und darüber, warum weniger Pathos manchmal die stärkste Botschaft ist.
Wann kommt eigentlich das Sommerloch? WDR 2 Satiriker Martin Zingsheim sehnt sich nach harmlosen Meldungen aus der Region, gerne irgendwas mit Tieren. Aber das geopolitische Drama geht weiter. Und dann gibt es auch noch den Vorschlag, der Bundestag möge in diesem Jahr doch auf seine Sommerpause verzichten. WDR 2 Satiriker Martin Zingsheim freut sich auf vier Wochen Fußball-Eskapismus. Von Martin Zingsheim.
Mops erzählt, dass er von Katze Molly genervt ist. Anton soll ins Internat. Überall nur Streit. Da macht ihm ausgerechnet Katze Molly einen Vorschlag, der Frieden bringen könnte. Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Mops und Molly Mendelssohn (Folge 6 von 7) von Sabine Ludwig. Es liest: Lutz Riedel. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
In dieser Folge sprechen wir über aktuelle Veröffentlichungen der Europäischen Kommission und von Team NB sowie über Themen rund um benannte Stellen, harmonisierte Normen und den Vorschlag zur Änderung der MDR und IVDR. Dabei werfen wir insbesondere einen Blick auf die Stellungnahme des Bundesrats. Gemeinsam mit Prof. Dr. Handorn diskutieren wir zudem die Reform des Produkthaftungsrechts, ihre Neuerungen und die Auswirkungen auf den Medizinproduktesektor. Außerdem gehen wir auf das Stabilisierungsgesetz sowie das MRA mit der Schweiz ein.
Die Präsentation des Doppelbudgets steht an. Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer? Und kann der Vorschlag überhaupt halten? profil-Redakteure Josef Redl und Max Miller ordnen ein. Moderation: Franziska Schwarz Die neue Staffel „Nicht zu fassen -- der ORF“ -- jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt. Folge 1: Die ORF-Wahl, die keine sein soll
Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben sich in London hinter den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gestellt. Sie fordern einen direkten Dialog zwischen der Ukraine und Russland.
Dampz, Nils www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Merz reist mit einem Vorschlag im Gepäck nach Montenegro zum EU-Westbalkan-Gipfel. Putin spricht beim Wirtschaftsforum. Und: WM-Generalprobe für das DFB-Team – mit Manuel Neuer im Tor?
Merz reist mit einem Vorschlag im Gepäck nach Montenegro zum EU-Westbalkan-Gipfel. Putin spricht beim Wirtschaftsforum. Und: WM-Generalprobe für das DFB-Team – mit Manuel Neuer im Tor?
Der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister fordert, dass Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren und ohne Schwimmabzeichen nur noch in Begleitung von Eltern ins Freibad dürfen. Die DLRG hält von dem Vorschlag wenig.
9,5 Milliarden Euro könnte der Staat sparen, wenn er die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren wieder abschafft.Wie ist die Aussicht, dass der Vorschlag auch umgesetzt wird? Dazu Rentenberater Andreas Irion.
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den Spiritual des Klosters St. Johann in Müstair eingestellt. Laut Staatsanwaltschaft sind einzelne Vorwürfe verjährt, beim Vorwurf der sexuellen Nötigung seien die gesetzlichen Tatbestände nicht erfüllt. Weitere Themen: · Beim Einheitsticket auf dem Bodensee ist man laut einer Mitteilung der Parlamentarischen Bodenseekonferenz auf einem guten Weg. Ende Juni soll ein erster Vorschlag für das Ticket vorliegen. · Die Sprachenorganisation Lia Rumantscha trennt sich von Generalsekretär Markus Solinger. Man sei bezüglich der Zukunft der Organisation nicht einer Meinung, heisst es in einer Mitteilung. · Die Thurgauer Stadt Kreuzlingen schliesst das Jahr 2025 besser ab als budgetiert. Es gab ein Plus von 112 000 Franken, während ein Minus von mehr als 5,5 Millionen Franken budgetiert wurde. · Im Thurgauer Freizeitpark Conny-Land wird eine neue Achterbahn gebaut. Sie wird rund 20 Millionen Franken kosten. Die ersten Testfahrten sind für den nächsten Frühling geplant. · Der Spieler des St. Galler Clubs TSV St. Otmar, Max Höning, wird Trainer beim SV Fides. Er wird weiterhin auch für St. Otmar spielen.
Menschen halten sich in diesem Land so exotische Tiere wie Tiger oder Kängurus in den Vorgärten. Dabei hätte unsere Kolumnistin Ebru Taşdemir einen Vorschlag für ein noch viel interessanteres Haustier.
Pierrot Raschdorff, in Ostfriesland aufgewachsener Politikwissenschaftler, Diversity-Experte und Autor, verfolgt die Debatte über unseren Umgang miteinander intensiv und findet: Sie wird nicht konstruktiv genug geführt. Er hat einen Vorschlag, wie wir wieder mehr zueinander kommen können und darüber ein Buch geschrieben: „Die neue Höflichkeit“. Was das Neue an seiner Idee von Höflichkeit ist und wie sie in der Praxis aussehen kann, darüber spricht er mit Alexandra Friedrich. Es geht um Leitkultur und die Bedeutung Sozialer Orte, um die Frage, warum wir mal wieder mit der Familie Abendbrot essen und mit Fremden übers Wetter schnacken sollten.
Der Messer-Angriff in Winterthur gibt weiter zu reden. Der mutmassliche Täter soll sich als Dschihadist gesehen haben. SRF-Extremismus-Experte Daniel Glaus ordnet ein, was über ihn bekannt ist. Ausserdem: · Ein neuer UNO-Bericht listet Israel neu als Land, dass sexualisierte Gewalt im Krieg einsetzt. Unser diplomatischer Korrespondent Fredy Gsteiger erklärt, welche Vorwürfe erhoben werden und wie Israel reagiert. · Sollen Kokain und Ecstasy legalisiert werden? Frank Zobel von Sucht Schweiz sagt, wie er den Vorschlag einer Westschweizer Arbeitsgruppe einschätzt. · Kritik an FIFA-Ticketpreisen: Der Sportjournalist Ronny Blaschke erklärt, wie aussergewöhnlich die hohen Preise für WM-Tickets sind und warum die FIFA zusätzlich unter Druck gerät.
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
Unser heutiger Gast Lukas Köhler prägte als klimapolitischer Sprecher der FDP sowie später als stellvertretender Fraktionsvorsitzender während der Ampelkoalition zentrale Debatten rund um Klima, Energie und Wirtschaft. In dieser Rolle verantwortete er ein breites Themenspektrum – von Arbeit und Sozialem über Gesundheit und Tourismus bis hin zu Mittelstand, Handwerk sowie Klima- und Energiepolitik – und war eng in politische Entscheidungsprozesse eingebunden. Heute bringt er diese Erfahrung als Head of Energy Market Strategy and Regulation bei Capgemini in die strategische Beratung ein. Mit seiner Kombination aus politischem Praxiswissen und analytischem Blick auf Energiemärkte ordnet er aktuelle Entwicklungen fundiert ein. Umso mehr freuen wir uns, mit ihm über die zentralen Herausforderungen und Zukunftsfragen der Energie- und Klimapolitik zu sprechen. Themen der Folge: Spotmarktpreise volatil, Terminmarktpreise konstant hoch Ministerkonferenz gegen zentrale Punkte von Reiches Energie-Reformplänen Neue Benchmarks für freie Zuteilung beim ETS1 E-Auto-Förderung an Start gegangen Gutachten der KlimaUnion sieht GModG als verfassungswidrig Offshore-Windprojekte geraten durch Ausstiegspläne von TotalEnergies und Unsicherheiten bei BP unter Druck Deutschland in Q1 2026 wieder Stomexporteur Klimaszenarien: Streichung des Worst Case Szenarios Expertenrat für Klimafragen widerspricht Ergebnis des Projektionsberichtes BNetzA: Batteriespeicher behalten Netzentgelt-Privileg EU-Kommission plant harte Energie-Vorgaben für Rechenzentren Zweite dänische Ausschreibungsrunde für CCS-Projekte abgeschlossen Quellen: BWO (2026): Pressemitteilung: Rückgabe von Offshore-Windflächen: BWO legt Vorschlag zur Sicherung des Ausbaupfads vor DER SPIEGEL (2026): Windenergie: Deutschland erstmals seit 2023 wieder Strom-Nettoexporteur DIE ZEIT (2026): Energieministerkonferenz: Länder stellen sich gegen Reiches Energie-Reformpläne EGU (2026): The Scenario Model Intercomparison Project for CMIP7 (ScenarioMIP-CMIP7) energate messenger⁺ (2026): EU-Kommission plant harte Energie-Vorgaben für Rechenzentren EnMK (2026): Beschlüsse der 7. Energieministerkonferenz.pdf European Commission (2026): Commission presents updated EU Emissions Trading System benchmarks for consultation European Commission (2026): Strengthening Europe's Tech Sovereignty Expertenrat für Klimafragen (2026): Einhaltung des Emissionsbudgets bis 2030 nicht bestätigt Förderzentrale Deutschland (2026): E-Auto-Förderung des Bundesumweltministeriums LinkedIn Kanal: Capgemini Invent Matthias Krey - LinkedIn SZ (2026): Klimaszenario RCP8.5. Worst Case wird von Forschern gestrichen – Erfolg durch erneuerbare Energien Tagesschau (2026): Energiewende: Riesigen Offshore-Projekten droht das Aus Kontakt: LinkedIn (Redispatch)
Das Urner Kantonsparlament will Lehrpersonen von grossen Schlussklassen künftig gezielter entlasten. Es folgte der Regierung und stimmte einer Revision der Volksschulverordnung mit 57 zu 0 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung zu. Weiter in der Sendung: · Zurück auf Feld 1: Schweinebranche verwirft Vorschlag des Verbands. · Prämienverbilligung: Kanton Schwyz stimmt über Initiative der SP ab. · Handy & Co. weg: Tausende Schülerinnen und Schüler machen eine Flimmerpause.
Herzlich willkommen zum Impuls am Dienstag in der Pfingstwoche.Wir sind immer noch auf unserer DOMRADIO-Reise in Assisi und fahren heute nach Gubbio. Ich war noch nie in Gubbio und freue mich auf den Ort, die Kirche und das ganze Umfeld.Was hat es mit diesem Ort auf sich?Frieden und Versöhnung in einer von Gewalt geprägten Gesellschaft waren eines der zentralen Anliegen des heiligen Franziskus. Das Wesen franziskanischer Gewaltlosigkeit und Friedensarbeit zeigt sich beispielhaft in der Legende vom Wolf von Gubbio.In dieser sehr weit verbreiteten Legende geht es um einen Wolf, der außerhalb der Stadtmauern von Gubbio sein Unwesen treibt. Immer wieder fällt er Menschen an, die sich aus der Stadt wagen, greift sie an und tötet sie. Niemand traut sich mehr vor die Tore der Stadt, und der Hilferuf geht an Franziskus, doch zu kommen und zu helfen.Und Franziskus kommt. Er nimmt die Not wahr und geht ohne Angst und ohne Waffen auf den Wolf zu. Er begegnet ihm – wie wir heute sagen würden – auf Augenhöhe, beginnt das Gespräch und klagt den Wolf wegen dessen Verbrechen an, weil Verschweigen nichts bringt. Er zeigt aber auch Verständnis für den Hunger des Wolfes. Er macht den Vorschlag, dass der Wolf keine Menschen mehr angreift und die Einwohner der Stadt ihn mit Essen versorgen. Franziskus begleitet den Wolf in die Stadt, handelt mit den Bewohnern den Vertrag aus und bürgt mit seinem Versprechen für die Ehrlichkeit des Wolfes.Die Legende sagt dann, dass der Wolf noch einige Jahre in Gubbio gelebt hat und bis zu seinem Tod friedlich versorgt wurde.Franziskanische Friedensarbeit setzt Geduld und persönlichen Einsatz voraus. Wer sich einmal in einem Konflikt engagiert hat, hat eine Verantwortung übernommen, die ihn in eine Gemeinschaft mit den Konfliktparteien einbindet. Am Ende steht nicht der Stolz, etwas Besonderes geleistet zu haben, sondern das Bewusstsein, dass Gott es ist, der Versöhnung, Frieden und Gemeinschaft möglich macht.Und im Evangelium bei Matthäus sagt Jesus: „Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“Ich bin gespannt auf diesen Tag und den Ort und habe dir vielleicht ein paar Gedanken in deinen Tag hineingelegt.
„Trick 17 mit Selbstüberlistung“ oder Selbstversuch in Sachen Vibe-Check in Sachen Österreich Urlaub mit künstlicher Intelligenz und Gehirn-Computer-Schnittstellen Vorweg: Wer's für Firlefanz hält, hat sich hinterher eventuell getäuscht. Ich musste mir eingestehen: Da helfen nicht mal Strategien der potentiellen Überführung. Per Installation zum Bedürfnis Ich habe zwei Installationen getestet, die von Kreativen aus Linz an der Donau entwickelt wurden. Ars Electronica Solutions haben gemeinsam mit der Österreich Werbung zwei unterschiedliche, aber im Ergebnis ähnliche Installationen entwickelt. Sie sollen dem ratlosen Urlauber den Traumurlaub „Made in Austria“ bescheren. Dies geschieht auf unterschiedliche Weise. Einmal durch unbewusste Erfassung meiner Feriensehnsucht durch Gehirnwellenmessung. Die Gehirn-Computerschnittstelle soll also meine geheimen Urlaubssehnsüchte ermitteln. Als Alternative besteht auch die Möglichkeit durch die Beantwortung von Fragen meinen persönlichen Urlaubs Vibe-Check durch Beantwortung von Fragen zu ermitteln, um diesen dann in einem weiteren Prozess in meinen persönlichen Austria Vibe-Check zu verwandeln. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD KI und mehr Aufsehen erreg(t)en die beiden Programme sicher auch, weil von künstlicher Intelligenz und von Gehirnwellenmessungen die Rede war. Dies in Zeiten, wo's auch im Tourismus kaum ein Thema gibt, das die Gemüter heftiger bewegt und nach einem Jahr, in dem Österreich die eine oder andere Minuszahl einstecken musste. Damit passt das zum Ganzjahresclaim „Austria, Won't get it out of your Head” – zu Deutsch: „Österreich kriegst Du nicht mehr aus dem Kopf“. Test 1: Die Gehirnwellenmessung Böse KI oder was? Nein: Kreative Nutzung wissenschaftlicher Methoden. Das lässt aufhorchen und weckt den Erfindergeist. Geheime Urlaubssehnsüchte ermitteln. Meine Reaktion: Ha! Das wollen wir doch mal sehen. Das System wird sich blamieren. Ich werde es überlisten, denn das kann ja gar nicht funktionieren. Also vorab genau überlegt, was ich denn mal in Österreich machen will. Erika Mondria – Foto: Ars Electronica Hand aufs Herz. Kann das so ein Programm eigentlich? Verrät meine Gehirnaktivität wirklich, was ich will? Und will ich das eigentlich? Angekommen bei Erika Mondria muss ich jetzt erst mal die Gummikappe mit den Sensoren aufsetzen und mich einrichten lassen. Währenddessen erzählt mir die Fachfrau für Brain-Computer-Interfaces wie das alles funktionieren wird. Im Podcast könnt Ihr „live on Tape“ dabei sein, wie so etwas vor sich geht. Das Ergebnis erstaunt mich und die Wissenschaftlerin. Ich habe das Programm nicht überlistet, sondern mich selbst. Man ertappt sich dabei einen Urlaub geplant zu haben. Die Gehirn-Computer-Schnittstelle behauptet etwas anderes und ich muss zugeben, dass es vielleicht gar nicht so unrecht hat. Test 2 – Urlaubs-Vibe-Check Yvonne Metnitzer – Foto: Ars Electronica Solutions Ob hier Ähnliches herauskommt? Diesmal soll nichts Unterbewusstes verwendet werden. Hier habe ich meine Entscheidung selber in der Hand, ganz ohne Sensoren unter der Gummihaube. Es gilt Yvonne Metnitzer, bzw. dem Computer Fragen zu beantworten. Auch hier seid Ihr im Podcast „wie live“ dabei. Ich habe mehr Fragen beantwortet, als man hört. Die Kürzung ist aber nur der Länge des Beitrags geschuldet. Es ist ein zweiteiliger Test. In Teil 1 geht es um die Beantwortung meiner eigenen Bedürfnisse, Träume und Stimmung. Teil 2 überträgt dann meinen “Urlaubstyp” konkret in die Angebotpalette Österreichs. Bei beiden Programmen bleibt am Ende die Visualisierung meines Urlaubs. Erstaunlicherweise kommt bei Test 2 erneut das heraus, was ich bereits beim ersten Programm, der Gehirnwellenmessung angezeigt bekam. Die Testvorgabe Eigentlich hatte ich ja etwas ganz Anderes angegeben. Ich wollte nach über 20 Jahren endlich mal wieder nach Wien. Kaffeehaus, die Stadt, Museen und Theater oder Oper genießen. Nach 20 Jahren wieder mal Wien. Die KI war dagegen – Foto: Wien Tourismus / Christian Stemper Das Testergebnis Visualisiert wurde beide Male eine Landschaft. Im Vordergrund ein See mit einem Steg ins Wasser. Im Hintergrund hohe Berge und kein Mensch weit und breit. Das Bild hat Weite und ein blauer Himmel überspannt die Szene. Visual: Mein persönlicher Urlaubsvibe – Grafik Ars Electronica Solutions / Österreich Werbung Soll mich auch dieser zweite „bewusste“ Test, der mit meinen Angaben ein fiktives Ziel erstellt, jetzt endgültig überzeugen? Es scheint so, denke ich und Yvonne meint, das müsse wohl so sein. Ich stelle zudem fest, dass ein selbstgemachtes Reisebild aus der Hochsteiermark meinem Vorschlag ziemlich nah kommt. Hatte ich mich nicht genau dort besonders wohlgefühlt? Der Übertrag in die Zielwahl – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wichtig: Auf der Grafik, die man ausgedruckt und geschenkt bekommt befindet sich zusätzlich ein QR-Code, der einen dann gleich an die in Frage kommenden Ziele weiterleitet. Wer will könnte buchungstechnisch sofort Nägel mit Köpfen machen. Persönliches Fazit Ich hatte wieder mal geplant und die KI hat mir nicht nur auf der Basis meiner Gehirnreaktionen, sondern auch aufgrund meiner eigenen Aussagen einen ganz anderen Urlaub empfohlen. Die Annäherung fiel dann nicht schwer, wenn man davon absieht, dass an meinem Traumsee das Kaffeehaus fehlt. Kaffeehaus in Wien – Foto: Julius Hirtzberger / Wien Tourismus Es war ein besonderer Ausflug in die Welt der künstlichen Intelligenz. Er überzeugt und beängstigt gleichermaßen. Immerhin weiß ich jetzt eventuell, was gut für mich ist in den Ferien. Schwankend zwischen Misstrauen und Faszination nehme ich zur Kenntnis, dass mir diese Analyse einen neuen, ganz eigenen Weg gewiesen hat, auf den ich ohne diese Erfahrung vermutlich nicht gestoßen wäre. Das Programm könnte im Tourismusmarketing sicher eine interessante Rolle spielen. Ob es dazu kommt? Wer weiß. Noch gibt es dieses Programm weder online noch im Reisebüro. Information Austria Ars Electronica Solutions Ars Electronica Center in Linz Österreich als Ganzjahres-UrlaubszielThe post Podcast 319 – Austria: Vibe-Check & Gehirnstrom-Messung first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Der Vorstand von Graubünden Ferien soll künftig höhere Entschädigungen bekommen, so der Vorschlag an die Generalversammlung nächste Woche. Dagegen regt sich nun aber Widerstand aus der Politik. Weitere Themen: · Aufwändige Wildzählung: Weil sich Hirsche und Rehe wegen dem Wolf anders verhalten, ist es für die Wildhüter des Kantons schwieriger, sie zu zählen - die Reportage. · Tarzisius Caviezel tritt ab: Der scheidende Präsident des Bündner Jägerverbands im Interview.
Der Zürcher Stadtrat hat einen Gegenvorschlag zur Hochhaus-Abstimmung eingebracht. Dabei handelt es sich um den ursprünglichen Vorschlag des Stadtrats, der im Parlament zerzaust wurde. Abgestimmt wird am 14. September. Weitere Themen: · Winterthur: Martina Blum (Grüne) wechselt ins Departement der technischen Betriebe. · Bundesgericht: Migrolino-Filiale am Bahnhof Winterthur bleibt am Sonntag offen. · Zürcher Bauernverband versöhnt sich mit Globi. · Wenn Oper auf Beatbox trifft.
Wer Schülern dröge Hausaufgaben gibt, muss sich nicht wundern, wenn sie diese mit KI erledigen. Das sagt der Lehrer und Podcaster Bob Blume – und macht einen Vorschlag, wie KI zum wichtigen Feedback-Tool direkt im Deutschunterricht werden kann. Blume, Bob www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Heute geht es um die Pläne für ein neues Freibad in der Außenalster, die drei der wichtigsten Hamburger Politiker heute vorgestellt haben. Weitere Themen: Die Bitpanda Open am Rothenbaum gehen richtig los, den berühmten Hamburger Schulfrieden gibt es nicht mehr – und Hamburgs Mediziner wehren sich gegen einen Vorschlag der Krankenkassen.
In diesem Deep Dive spricht Hannah mit Jakobus Schuster, Gründer und CEO von Notarity, einer Plattform für digitale Notartermine. Wer einen Notar oder eine Notarin braucht, kann das heute per Videocall erledigen und Dokumente digital beglaubigen oder beurkunden lassen.Die Idee entstand während Jakobus' Referendariat in einer auf Venture Capital spezialisierten Kanzlei: Beglaubigte Vollmachten aus den USA dauerten regelmäßig acht bis zwanzig Wochen. Als COVID einen regulatorischen Wandel auslöste, der notarielle Akte auch digital ermöglichte, sah er die Chance und baute mit zwei Entwicklern los.Im Gespräch geht es um seinen unternehmerischen Weg vom Jura-Studium in Hamburg zum Startup-Gründer in Wien, warum Notarity heute Kunden in über 100 Ländern hat und wie Spanien zum ersten aktiven Expansionsmarkt wurde. Außerdem: warum Deutschland für Notarity regulatorisch keine Option ist, was er vom EU Inc.-Vorschlag hält und warum er glaubt, dass AI mehr White-Collar-Jobs vernichten wird, als neue entstehen.Production: Hanna MoserMusik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Wo bleibt Europa in einer Welt, die von der Großmachtpolitik der USA, Chinas und Russlands bestimmt wird? Der Kanzler macht bei der Karlspreis-Verleihung dazu einen Vorschlag.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, hat vorgeschlagen, die Bundesbank solle einen Teil ihrer Goldreserven verkaufen, um mit den Erlösen die dringend nötigen Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Ein Vorschlag, der nicht nur einmal mehr verdeutlicht, wie sehr die staatlichen Finanzen aus dem Ruder laufen, sondern auch, wie gering die Neigung in Politik und der ihr zugeneigten Wissenschaft ist, die unumgängliche Priorisierung der Staatsausgaben endlich vorzunehmen. Wie schon die Milliarden-Schulden aus den sogenannten “Sondervermögen” dürften auch Milliarden aus Goldverkäufen letztlich nur dem Stopfen von Haushaltslöchern dienen. Viel schwerer wiegt, dass der Vorschlag von einem eklatanten Mangel an Verständnis für die geänderte geopolitische Lage zeugt. Während die Notenbanken der Welt massiv ihre Goldbestände aufstocken und jene, die in den letzten Jahren Gold verkauft haben, dies bitterlich bedauern, soll Deutschland den entgegengesetzten Weg einschlagen? Gold könnte bei einer Neuordnung des Weltwährungssystems eine entscheidende Rolle spielen und wäre auch für den Fall eines Zerfalls des Euro und einem Neustart der Mark ein wesentlicher Anker in der Bundesbankbilanz. So unwahrscheinlich so ein Szenario heute erscheint, so wichtig ist es, darauf vorbereitet zu sein. Denn nur das wäre die Krise, die den Einsatz von Gold rechtfertigt. Die Bedeutung der Bilanz der Bundesbank war Gegenstand eines Gesprächs in Folge 176 mit Dr. Ingo Sauer im Januar 2023. In Anbetracht der Fantasien, den deutschen Goldschatz zu schröpfen, ist es Zeit für ein bto REFRESH! Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceKolumne Deutschlands goldenes Sparschwein von Prof. Marcel Fratzscher (DIW) in DIE ZEIT (08.05.2026): https://is.gd/aOplWl Beitrag Marcel Fratzscher: Goldreserven als „riesiges Sparschwein für Krisen“ – wie diese? in Frankfurter Allgmeine Zeitung (26.04.2026): https://is.gd/ZhEgAF Beitrag Fratzscher fordert Teilverkauf von Reserven zur Krisenbewältigung im Handelsblatt (27.04.2026): https://is.gd/ERi5TW Interview Die Goldreserven sind sicher mit Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, in Welt am Sonntag (21.03.2026): https://is.gd/YHUtGm Leitartikel Die Bundesbank sollte ihr Gold weder verlagern noch verkaufen im Handelsblatt (26.01.2026): https://is.gd/mlaRvi Analyse des World Gold Council: Gold Demand Trends — Zentralbanken Jahr 2025 (863 t Nettokäufe): https://is.gd/3PCuWg Beitrag Bundesbank: Wert der deutschen Goldreserven steigt auf 395 Milliarden Euro auf FinanzNachrichten.de (Meldung dpa-AFX, 05.03.2026): https://is.gd/XxeQ8M Beitrag zur Entwicklung der Goldbestände seit Bretton Woods auf der Homepage der Deutschen Bundesbank: https://is.gd/NtRgwR GoldPrice.org Goldpreis am 01.05.2026 — 4.627 USD/Unze: https://is.gd/JSgC3E bto #176 Ernsthafte Bedrohung des Geldwerts (Januar 2023) mit Dr. Ingo Sauer: https://is.gd/leH9F7 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der Schweiz gibt es knapp 50'000 Bauernhöfe – halb so viele wie vor 40 Jahren. Kleinhöfe geraten ohnehin immer stärker unter Druck – jetzt will der Bundesrat Landwirtschaftsbetriebe erneut «effizienter und nachhaltiger» machen. Deshalb sollen neu nur noch grössere Höfe Direktzahlungen erhalten, so der Vorschlag von Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Zehn Prozent aller Betriebe könnten dann ihre Subventionen verlieren – und vor einem ernsthaften Problem stehen. Von verschiedenen Seiten regt sich bereits Kritik – sie zeigt: Die Finanzierung der Landwirtschaft ist aus der Balance geraten. Worum geht es in diesem Streit genau? Um wie viel Geld geht es dabei eigentlich? Und stünden kleine Höfe ohne Direktzahlungen wirklich vor dem Aus? Das weiss Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach. Er hat zu den Plänen des Bundesamts für Landwirtschaft recherchiert und den Grünen-Nationalrat und Präsident der Kleinbauern-Vereinigung Kilian Baumann – ein prominenter Kritiker dieser Pläne – auf dessen Hof besucht. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Reform um die Direktzahlungen Der Text von Quentin Schlapbach über Kilian Baumann und den Vorschlag von Parmelin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Mit Kommentaren zur geplatzten Entlastungsprämie und zum Vorstoß von Bundestagspräsidentin Klöckner, einen mehr als 600 Millionen Euro teuren Neubau für den Bundestag zu stoppen. Viele Zeitungen kommentieren außerdem den Vorschlag von Russlands Präsident Putin, Altkanzler Schröder als Vermittler im Krieg gegen die Ukraine einzusetzen. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Die Wall Street startet nach einer starken Vorwoche uneinheitlich in die Woche. Belastend wirken erneut steigende Ölpreise infolge der Spannungen im Nahen Osten, nachdem Präsident Trump Irans jüngsten Vorschlag zur Beilegung des Konflikts als „völlig inakzeptabel“ bezeichnete. Dennoch bleibt die Stimmung an den Märkten stabil, da Anleger weiter voll auf den KI- und Halbleiterboom setzen. Besonders in Asien standen Tech- und Chipwerte im Fokus: Lenovo und SMIC legten kräftig zu, während Nintendo nach einer Preiserhöhung für die Switch 2 deutlich unter Druck geriet. Auch in den USA setzt sich die KI-Euphorie fort. Nvidia sorgt mit milliardenschweren Beteiligungen an Partnern weiter für Fantasie. Broadcom verhandelt laut Bloomberg über ein 35-Milliarden-Dollar-Finanzierungspaket für KI-Chips und Cerebras will wegen der enormen Nachfrage die Preisspanne seines Börsengangs anheben. Intel profitierte zuletzt von Berichten über eine mögliche Chipfertigung für Apple. Im Fokus der Woche stehen neben den US-Inflationsdaten vor allem weitere große Tech-Ergebnisse, darunter Cisco, Applied Materials sowie kommende Woche Nvidia. Die Blicke richten sich außerdem auf das anstehende Treffen zwischen Trump und Xi in Peking. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Die Wall Street startet nach einer starken Vorwoche uneinheitlich in die Woche. Belastend wirken erneut steigende Ölpreise infolge der Spannungen im Nahen Osten, nachdem Präsident Trump Irans jüngsten Vorschlag zur Beilegung des Konflikts als „völlig inakzeptabel“ bezeichnete. Dennoch bleibt die Stimmung an den Märkten stabil, da Anleger weiter voll auf den KI- und Halbleiterboom setzen. Besonders in Asien standen Tech- und Chipwerte im Fokus: Lenovo und SMIC legten kräftig zu, während Nintendo nach einer Preiserhöhung für die Switch 2 deutlich unter Druck geriet. Auch in den USA setzt sich die KI-Euphorie fort. Nvidia sorgt mit milliardenschweren Beteiligungen an Partnern weiter für Fantasie. Broadcom verhandelt laut Bloomberg über ein 35-Milliarden-Dollar-Finanzierungspaket für KI-Chips und Cerebras will wegen der enormen Nachfrage die Preisspanne seines Börsengangs anheben. Intel profitierte zuletzt von Berichten über eine mögliche Chipfertigung für Apple. Im Fokus der Woche stehen neben den US-Inflationsdaten vor allem weitere große Tech-Ergebnisse, darunter Cisco, Applied Materials sowie kommende Woche Nvidia. Die Blicke richten sich außerdem auf das anstehende Treffen zwischen Trump und Xi in Peking. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Erhalte einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily eSIM Datentarife! Lade die Saily-App herunter und benutze den Code wallstreet beim Bezahlen: https://saily.com/wallstreet * ► Entdecke den exklusiven NordVPN Deal! Jetzt risikofrei testen mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: https://nordvpn.com/wallstreet * ► Direkt an der Börse handeln mit tradegate.direct: https://bit.ly/wallstreet_april * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
Bundesregierung berät nach Scheitern der Entlastungsprämie über Alternativen, Evakuierung von Kreuzfahrtschiff-Passagieren und Teilen der Besatzung nach Ausbruch des Hantavirus, Bundesregierung bezeichnet russischen Vorschlag über eine Vermittlerrolle von Ex-Bundeskanzler Schröder als Scheinangebot, Prozessauftakt gegen hochrangiges Mitglied des Assad-Regimes in Syrien, Unsichere Zukunft des Gazastreifens, Gruppengespräche über strittige Themen bei ARD-Aktion "Was Deutschland verbindet", Ergebnisse des 33. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Fußball-Bundesliga" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Bundesregierung berät nach Scheitern der Entlastungsprämie über Alternativen, Evakuierung von Kreuzfahrtschiff-Passagieren und Teilen der Besatzung nach Ausbruch des Hantavirus, Bundesregierung bezeichnet russischen Vorschlag über eine Vermittlerrolle von Ex-Bundeskanzler Schröder als Scheinangebot, Prozessauftakt gegen hochrangiges Mitglied des Assad-Regimes in Syrien, Unsichere Zukunft des Gazastreifens, Gruppengespräche über strittige Themen bei ARD-Aktion "Was Deutschland verbindet", Ergebnisse des 33. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Fußball-Bundesliga" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Zahlreiche Zeitungen kommentieren den Vorschlag von Russlands Präsident Putin, Altkanzler Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg einzusetzen. Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG hält Schröder für ungeeignet: www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Die USA haben ihren jüngsten Vorschlag zur Beendigung des Krieges in der Golfregion übermittelt und warten nun auf eine iranische Antwort. Bis Donnerstag lag aus Teheran noch keine Reaktion vor.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
07.05.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Das Wichtigste für Sie zum Wochenstart: Deutschland debattiert die Folgen eines Teilabzugs der US-Streitkräfte, für die Commerzbank wird es spannend und in New York werden die Pulitzer-Preise vergeben.
Das Wichtigste für Sie zum Wochenstart: Deutschland debattiert die Folgen eines Teilabzugs der US-Streitkräfte, für die Commerzbank wird es spannend und in New York werden die Pulitzer-Preise vergeben.
Das Parlament ringt um die Umsetzung der Pflegeinitiative. Umstritten sind diverse Massnahmen, welche die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals verbessern sollen. Parallel dazu sucht die Politik seit Jahren nach Lösungen, um den Anstieg der Gesundheitskosten zu dämpfen. Mehr als vier Jahre sind vergangen, seit die Stimmbevölkerung die Pflegeinitiative mit 61 Prozent Ja-Stimmen angenommen hat. Mit der Ausbildungsoffensive ist die erste Etappe der Umsetzung mittlerweile in Kraft. Stark umstritten ist derweil die zweite Etappe. Der bundesrätliche Vorschlag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege wurde diese Woche im Nationalrat in mehreren Punkten abgeschwächt. Entspricht die vom Parlament geplante Umsetzung der Pflegeinitiative dem Volkswillen? Kann damit der Fachkräftemangel beim Pflegepersonal reduziert werden? Gesundheit kostet fast 100 Milliarden pro Jahr Derweil steigen die Kosten des Schweizer Gesundheitswesens weiter an – auf 97 Milliarden Franken im Jahr 2024, wie das Bundesamt für Statistik jüngst mitteilte. Mehr als 60 Prozent dieser Kosten finanzieren die Haushalte direkt oder über die Krankenkassenprämien. Wie soll die Politik reagieren? Braucht es mehr Prämienverbilligungen? Oder muss der Leistungskatalog in der Grundversicherung angepasst werden? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 1. Mai 2026 in der «Arena»: – Rémy Wyssmann, Nationalrat SVP/SO; – Sarah Wyss, Nationalrätin SP/BS; – Lorenz Hess, Nationalrat Die Mitte/BE; und – Patrick Hässig, Vizepräsident GLP.
Host Stefan Kaltenbrunner begrüßt Reinhold Gmeinbauer, früherer Geschäftsführer der Tageszeitung „Die Presse“, heute Agentur‑ und Medienunternehmer („Daumen hoch“): Gmeinbauer schildert, wie er vom "Campus Tivoli" (Parteiakademie ÖVP) angesprochen wurde, ein Papier zur Medienförderung zu erarbeiten, betont aber, dass er das Papier unentgeltlich und in vollständiger inhaltlicher Unabhängigkeit verfasst hat. Er versteht sein Papier nicht als „Gegenpapier“ zur vom Medienministerium beauftragten Kaltenbrunner‑Studie, sondern als anderen Zugang mit Systemwechsel‑Anspruch: Weg vom historisch gewachsenen Flickwerk aus Presse‑, Digital‑ und Vertriebsförderungen hin zu einem einheitlichen Modell für alle privaten Medien. Herzstück ist der vorgeschlagene Medienleistungsfonds von 350 Millionen Euro, der öffentliche Medienförderung und staatliche Kommunikationsausgaben (Regierungsinserate, Spots etc.) bündeln und als Gegenleistungsfonds organisiert werden soll, bei dem geförderte Medien im Gegenzug definierten Werberaum für staatliche Kommunikation bereitstellen. Die zentrale Idee beruht auf zwei Parametern: „Marktakzeptanz“ (gesamter Umsatz eines Medienunternehmens als Ausdruck seiner wirtschaftlichen Relevanz) und „journalistische Dichte“ (Anteil dieses Umsatzes, der nachweislich in journalistische Arbeit und redaktionelle Infrastruktur fließt). Aus den Branchen‑Grundgrößen – Gesamtumsatz aller privaten Medien und Gesamtzahl der dort beschäftigten Journalist:innen – wird eine Basiskennzahl berechnet, anhand derer jedes Medium über eine Formel automatisch seine Fördersumme ermittelt; zusätzlich gibt es einen Förderdeckel von 10 Prozent der Gesamtsumme, um Überförderung einzelner Platzhirsche wie der „Kronen Zeitung“ zu verhindern und Mittel für Start‑ups und Innovation freizuspielen. Der Fonds ersetzt alle bisherigen Förderschienen, soll über die RTR/KommAustria technisch abgewickelt werden und setzt auf Transparenz, Zahlenlogik und möglichst geringe politische Eingriffsmöglichkeiten, anstatt auf eine Qualitätskommission, wie sie im Kaltenbrunner‑Modell vorgesehen ist. Zugangsvoraussetzungen wären unter anderem eine eigenständige Redaktion mit Redaktionsstatut, klare Trennung von Werbung und Redaktion, journalistischer Kernauftrag, Beschäftigung qualifizierter Journalist:innen (inklusive Kollektivvertrag), Offenlegung von Eigentumsverhältnissen, Umsätzen und Strukturen sowie Einhaltung medienrechtlicher und journalistischer Standards; parteinahe Medien und politische Organe wären ausgeschlossen. Problematische oder unsorgfältige Medien könnten bei groben Verstößen gegen journalistische Sorgfaltspflicht bis hin zum Förderentzug sanktioniert werden, wobei Gmeinbauer eher an eine Rolle der RTR (gegebenenfalls ergänzt um ein Schiedsgericht) als an den Presserat denkt. Im Unterschied zur Kaltenbrunner‑Studie, die Qualitätsmechanismen und unabhängige Kommissionen stärker betont, will Gmeinbauer Qualitätsfragen nicht in ein „Qualitätsministerium“ auslagern, sondern sie indirekt über Marktakzeptanz und Höhe der Investitionen in Journalismus abbilden; er argumentiert, dass Leser:innen, Hörer:innen und Werbekunden letztlich die Qualität entscheiden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die von ihm empfundene Schieflage zwischen ORF‑Finanzierung (über 700 Millionen Euro Haushaltsabgabe) und derzeitiger Unterstützung privater Medien (rund 100–140 Millionen Euro), die er mit einem deutlich höheren, etwa halb so großen Volumen für den privaten Sektor korrigieren will. Für journalistische Start‑ups und Innovationen sollen 30 bis 40 Millionen Euro innerhalb des Fonds reserviert werden, während reine Ein‑Personen‑Projekte ohne redaktionelle Struktur – etwa einzelne Podcasts – keinen Anspruch hätten, um professionelle Strukturen zu stärken. Gmeinbauer versteht seinen Vorschlag als Beitrag zur Absicherung unabhängigen Journalismus als „kritische Infrastruktur“ einer liberalen Demokratie und hofft, dass Politik, Verbände und Branche sein Modell ernsthaft in die weitere Debatte über eine zukunftsfähige Medienförderung einbeziehen. Links zur Folge: Download ÖVP-Papier Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Ausgehend von der vielbeachteten Studie, die Medienforscher Andy Kaltenbrunner für das Medienministerium erstellt hat, beschreibt er bei Host Stefan Lassnig eine „Branche am Abgrund“: Werbegelder fließen mehrheitlich zu internationalen Plattformen, Social Media löst klassische Medien als Nachrichtenquelle ab und journalistische Arbeitsplätze sind seit 2006 um rund ein Drittel zurückgegangen. Anhand des Bildes vom „Wasserfall“ und internationalen Vergleichen (USA, andere europäische Länder) macht er deutlich, wie schnell sich die Erosion der Geschäftsmodelle und der publizistischen Infrastruktur nun auch in Österreich beschleunigt. Zugleich betont er, dass eine geschwächte Medienlandschaft demokratiepolitische Folgen hat – wo Journalismus in Schwierigkeiten ist, gerät auch die Demokratie in Gefahr, wie Beispiele aus Ungarn, den USA oder Brasilien zeigen. Ein wichtiger Strang des Gesprächs ist die bisherige, teils intransparente Rolle öffentlicher Inserate als faktische Medienförderung und deren jüngste drastische Kürzung, die den Reformdruck zusätzlich erhöht. Kaltenbrunner kritisiert, dass bestehende Förderinstrumente Oligopole eher stützen als Vielfalt und Markteintritt neuer Angebote. Die vorgeschlagene Neuausrichtung hin zu einer echten Journalismusförderung umfasst einen Kern von 110 Millionen Euro, der zu jeweils 30 Millionen in journalistische Arbeitsplätze und redaktionelle Infrastruktur fließen soll, ergänzt um Digital‑Abo‑Förderung, Innovations‑ und Start‑up‑Töpfe, thematische Calls sowie Mittel für Qualitätssicherung, Aus‑ und Weiterbildung und Medienkompetenz. Zugangsvoraussetzungen wären unter anderem öffentlicher Informationszweck, vollständige Eigentümer‑ und Erlöstransparenz, professionelle redaktionelle Strukturen, angemessene Bezahlung, Redaktionsstatuten sowie die Unterwerfung unter ethische Kodizes und eine gestärkte Selbstkontrolle (z.B. ausgebaute Presseräte). Besonders ausführlich diskutieren Lassnig und Kaltenbrunner den Vorschlag einer strikt politikfernen, unabhängigen Förderkommission unter höchstrichterlichem Vorsitz, in der neben einem KommAustria‑Mitglied auch internationale Expertinnen und Experten vertreten sein sollen, um das „Arm's‑length‑Principle“ gegenüber der Tagespolitik sicherzustellen. Kaltenbrunner unterstreicht die Dringlichkeit: Angesichts des Kipppunktes bei Werbegeldern, der wachsenden Plattformdominanz und EU‑beihilferechtlicher Vorlaufzeiten brauche es rasch klare politische Entscheidungen, die auf der nun vorliegenden, im Parlament beauftragten Studie und ihren umfangreichen Brancheninterviews aufbauen. Am Ende plädiert er dafür, die Medien‑ und Journalismusförderung als Infrastruktur für demokratische Öffentlichkeit zu begreifen – nicht als bloßes wirtschaftliches Rettungspaket – und hofft, dass der nun angestoßene Diskurs an vielen Stellen konstruktiv weitergeführt wird. Links zur Folge: Studie zum Download Die Dunkelkammer #91 Grell, rasant, gefährlich: Über Tiktok und den Fall Mois Österreichischer Presserat Podcastempfehlung der Woche: Lebende Legenden Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
[Stefan Millius im Gespräch mit Cyrus Schayegh, Peter Groschupf und Florian Warweg. – Kontrafunk-Kommentar: Markus Vahlefeld]Im Iran-Krieg prallen Forderungen, Verhandlungen und Vermittlungen von allen Seiten aufeinander. Cyrus Schayegh, Professor für Internationale Geschichte, schafft einen Überblick und skizziert Szenarien. Die deutsche Autoindustrie ist im Zug der politisch gewollten Mobilitätswende vom Vorzeigeobjekt zum Sorgenkind geworden. Der Autojournalist Peter Groschupf benennt die Gründe und die Dimension der Folgen. Die Bundespressekonferenz mit rund 900 Journalisten als Mitglieder sieht sich als Kontrollorgan der Regierung. Dass sie dieser manchmal eher zu nah ist, berichtet der Journalist Florian Warweg. Und Markus Vahlefeld kommentiert einen ziemlich protektionistischen Vorschlag von linker Seite.
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist festgefahren. Die Straße von Hormus ist weiterhin zu, neue Verhandlungen stehen nicht an. Die USA und Iran sprechen nur übereinander, aber nicht miteinander, erklärt Astrid Corall. Ein neuer Vorschlag aus Teheran dürfte in den USA kaum auf Zustimmung stoßen, sieht er doch vor, dass über das iranische Atomprogramm erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden soll. Friedrich Merz wirft den USA eine fehlende Strategie vor. Eine ganze Nation werde von der iranischen Staatsführung gedemütigt, erklärte der Bundeskanzler bei einer Veranstaltung. Astrid fasst außerdem die aktuelle Situation im Libanon sowie in der Ukraine zusammen und sie schaut auf die neuesten Rüstungsausgaben, die laut dem Stockholmer Friedens-Forschungsinstitut Sipri 2025 einen neuen Höchststand erreicht haben. Über die Lage im Nahen Osten spricht Kai Küstner auch mit Michael Thumann. Der Korrespondent der ZEIT war lange in Istanbul und berichtet jetzt über Russland. Er sieht Teheran am längeren Hebel. US-Präsident Trump habe dem Regime ein gigantisches Geschenk gemacht hat, in dem er es "unwiderruflich zum Schleusenwärter an der Straße von Hormus gemacht" habe. Damit hätten die Iraner ein Mittel in der Hand, das sie immer wieder einsetzen können. Thumann erläutert, wie Russland den Iran unterstützt, bis zu welchem Grad Machthaber Putin vom Krieg im Nahen Osten profitiert und wie es derzeit in Russland selbst aussieht. Man habe es mit einer echten Wirtschaftskrise zu tun, sagt der Buchautor. Trotz des jüngsten Unmuts und öffentlicher Kritik von Bloggerinnen und Bloggern an Putin, glaubt Thumann aber nicht, dass deshalb Putins System ins Wanken gerät. Er analysiert die wirtschaftliche Lage in Russland und den Zustand der Opposition und erklärt, warum wir einem Frieden in der Ukraine nicht nähergekommen sind.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Buchautor und ZEIT‑Korrespondent Michael Thumannhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3240182.htmlKarten für die Kino-Preview “Die Russlandroute” am 6. Maihttps://www.ndr.de/russlandroute11KM - der tagesschau-Podcast: Prompt, Klick, Angriff? Wie KI den Krieg veränderthttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ec501f6465629aa8/Stabile Zeitenlage – neues tagesschau-YouTube-Format (diesmal zu Krieg u KI)https://www.youtube.com/watch?v=3x22o46db88&t=2sPodcast-Tipp: CHEATS – Wer zerstört Counter-Strike? https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:16d7f8950e911f8c/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Im Konflikt zwischen dem Iran und den USA gibt es offenbar einen neuen diplomatischen Vorschlag. Das berichtet das US-Portal Axios. Der Iran schlage vor, zuerst den Konflikt, um die Blockade der Strasse von Hormus zu lösen. Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollen verschoben werden. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die weltweiten Militärausgaben haben 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri gaben die Staaten im vergangenen Jahr fast 2.9 Billionen US-Dollar für Waffen, Munition und weitere Militärausgaben aus. · Heute beginnt am Bundesstrafgericht in Bellinzona ein aussergewöhnlicher Korruptionsprozess. Im Zentrum steht Gulnara Karimowa, die Tochter des früheren usbekischen Präsidenten. Sie soll von internationalen Konzernen Schmiergelder angenommen und diese Gelder dann in der Schweiz versteckt haben. Auch eine Schweizer Bank ist involviert. · In der Playoff-Finalserie im Schweizer Eishockey geht Davos gegen Freiburg in Führung. Die Bündner haben das Heimspiel 5:4 nach Verlängerung gewonnen. In der Best-of-Seven-Serie führt Davos nun mit 3:2 und könnte im nächsten Spiel Schweizermeister werden.
Es droht eine neue Meister-Serie der Bayern. André und der Podcast-Papa Flo diskutieren, wie man das ändern kann und Eintracht Frankfurt könnte in der kommenden Saison ein Finale im eignen Stadion spielen, wenn sie sich den qualifizieren …
In der neuen Speakeasy-Bar geht es dieses Mal schwerpunktmäßig über den Vorschlag, die Demokratie mit Losverfahren zu organisieren. Angefangen bei ausgelosten Bürgerräten, weitergeführt durch Parlamente, die nach Losverfahren besetzt sind, bis hin zu gelosten Gremien mit Vetorecht– die Ideen sind vielfältig, mit denen die Mängel der Repräsentativen Demokratie behoben werden sollen.Legitimität und Effizienz stehen im Vordergrund, erklärt der Politologe David van Reybrouck in seinem breit rezipierten Buch „Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist“. Inzwischen gibt es in Deutschland sogar eine Partei, die solche Ziele umsetzen will. Wir diskutieren, ob es sich dabei um ein linkes Projekt handelt und welche Fehlannahmen über die Demokratie dem Konzept zugrunde liegen.Darüber hinaus sprechen wir über den linken Twitch-Streamer und YouTuber Hasan Piker, dessen Bedeutung so stark gewachsen ist, dass selbst NYT-Journalist Ezra Klein plötzlich für mehr Dialog plädiert. Außerdem geht es um Preise und Marktwirtschaft in der Sowjetunion und um linke und rechte NGOs.Mehr als 120 Minuten lang beantworten Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Fragen aus der Community!Veranstaltungen:Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang in Frankfurt am Main:https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about