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Ehlert, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Chicago ist fix!
Es gibt so Bücher, da quält man sich. Ob man das muss, gerade als freier, unbezahlter Rezensent, aber auch als schnöder Leser von Büchern, es ist ein ewiger Streit. Ein Streit, in dem Anzahl und Vehemenz bejahender Argumente reziprok mit dem Alter des Argumentierenden korrelieren. Ok, man kann auch formulieren: Je näher man dem Grabe ist, desto weniger ist man geneigt, einen Autor langsam zur Sache kommen zu lassen. Aber das klingt grausam, oberflächlich, und Anne Findeisen setzt gerade zum “OK Boomer” an.Und es ist tatsächlich ungerecht dem Autor gegenüber, einschränkend: sobald man ihm ein Niveau zugesteht oberhalb des seit ein paar Jahren aufgrund irgendeines Marketingkurses so heftig promoteten “Deutschen Krimis mit Lokalkolorit”, ein Genre, in dem arbeitslose Redakteure von regionalen Tageblättern ihr Gehalt aufbessern, indem sie uns weiß machen wollen, dass es in Berlin-Marzahn fast genauso zur Sache ginge wie in Chicago Southside.Gehen wir also von den guten Autoren aus.Ein Autor schreibt auf leerem Blatt eine Story, und je ferner sie von der Lebenswirklichkeit des Lesers entfernt ist, desto größer des Autor-Dilemma: Erklärt er mit Begriffen, die dem Leser nahe sind, die ferne Seltsamkeit seiner Phantasie, oder lässt er es den Leser selbst herausfinden? Ersteres vergrößert die Chance auf die Bahnhofsbuchhandlung und erhöht die Anzahl der Bücher, die der Leser bis zum Grabgang, siehe oben, lesen kann, enorm, aber es ist auch potentiell langweilig, bricht die Magie, nicht zu reden von der künstlerischen Integrität des Auteur.Kann man also Regeln finden, die man anwenden kann, wenn man auf Seite 10 eines Buches noch kein Wort verstanden hat?Statt theoretisch zu salbadern, greifen wir in den Fundus der aktuellen Falschgoldschen Buchliste “in progress”. Der Punkt, dass darunter ein Buch aus Papier ist, so zum Blättern, mit Rascheln und so, macht deutlich, dass wir hier nicht von anekdotenhafter Beweisführung, sondern regelrecht von Empirie reden können, so alt ist der Rezensent, so viele Bücher las er schon. Dem Zuhörer kommen die Tränen.Das papierne Buch ist dunkelgrün, ein Paperback, und öffnet sich automatisch auf Seite 374/375 - Ein Eselsohr! Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Papierschnitt, also die Außenseite des geschlossenen Buches, von dieser Stelle an bis zur Seite 1014 glatt ist, die Seiten davor uneben. Denn ich habe Ulysses von James Joyce schon so oft angefangen, und bin so oft nur bis zur Hälfte gekommen, dass ich einmal den Traum hatte, dass der Quizmaster unseres monatlichen Kneipenquiz die Frage stellt, welches Buch folgendermaßen beginnt:Erste Seite UlyssesSTATTLICH UND FEIST erschien Buck Mulligan am Treppenaustritt, ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen. Ein gelber Schlafrock mit offenem Gürtel bauschte sich leicht hinter ihm in der milden Morgenluft. Er hielt das Becken in die Höhe und intonierte: “Introibo ad altare Dei.”Woraufhin ich meinem Kollegen beruhigend zuzwinkere “Hab ich”. Im Sinne von “die Antwort”, aber auf keinen Fall “verstanden”. Denn jetzt, auf Seite 374 sitzt Leopold Bloom immer noch am 16.6.1904 und frühstückt Leber. Sehr sympathisch, und das mit dem Frühstück ist nur ein educated guess, ein Drittel im Buch, das berühmterweise einen Tag im Leben eines Anzeigenverkäufers in Dublin beschreibt, das muss noch Frühstück sein.Ach, ich lese mal kurz rein..Dreißig Minuten später habe ich noch keine Ahnung, ob es Frühstück, Brunch oder Mittag ist, aber mehr als eine davon, warum ich das Buch immer wieder beginne: Es ist ein Rätsellabyrinth. Zusammengehalten von der Einfachheit der Prämisse: Ein Mann, ein Tag, eine Stadt, und damit unkompliziert reinzukommen, ist es fast unmöglich, wieder rauszufinden: So viele Fragen gestellt in bildlichster Sprache, man sieht sie vor sich, die verrückten Dubliner, immer etwas schmuddlig, nie unter 3,8 im Turm und dennoch gebildet, klug und rätselhaft. Wenn man weiß, dass man etwas nie ganz verstehen wird, befreit das ungemein, und wenn man weiß, dass das Literaturprofessoren so geht, nicht zu reden von Übersetzern und Rezensenten, ist das ein Argument, das Buch immer wieder zu beginnen, ohne das Ziel, es jemals zu beenden.Ein weiteres Beispiel, ein ganz anderes: Am 20.1. diesen Jahres 2020 kam der neue William Gibson raus, “Agency”, und der Vorbestellen-Knopf war schon halb gedrückt, als ich aus den Augenwinkeln das Cover sah, mh.. erinnert an etwas, und auch die “Kunden kauften sonst noch”-Zeile des bösen Onlinebuchhändlers erinnerte an Bekanntes. Genauer an Gibsons 2014er Roman “Peripherie” und daran, dass ich trotz heftigem Fanboyseins das Buch nicht nur nicht zu Ende gelesen habe, nein, dass ich kaum über Seite 30 hinweggekommen war. Was zumindest für diesen Rezensenten, der eine Buchserie von vorn bis hinten lesen muss, ohne Lücken, es unmöglich macht, den neuen Gibson zu lesen, ohne den alten Gibson gelesen zu haben. Anne Findeisen murmelt übrigens gerade wieder “Ok Boomer”, bekanntermaßen kann sie Simon Beckets David-Hunter-Serie Buch 6 lesen und Buch 5 mal eben so locker überspringen. Sie ist ein Monster.Ich bin keines, also holte ich mir “Peripherie” von William Gibson auf den E-Reader und kann berichten, ich bin sechs Jahre älter, nicht weiser. William Gibson ist ein allgemein anerkannter Visionär und Erfinder des allgegenwärtigen Begriffes “Cyberspace”, der, wie sich das gehört für unsere oberflächliche Zeit, mit dem “Cyberspace” in Gibsons Newromancer nichts, aber auch gar nichts gemein hat. Daraus scheint mir Gibson sein Lehren gezogen zu haben und erklärt nun einfach gar nichts mehr. Wir springen aus dem Wohnwagen eines Kriegsveteranen in ein Computerspiel, Fragezeichen, gespielt mit einem faltbaren, Fragezeichen, Handy als Controller und dargestellt auf mehreren, Fragezeichen, Displays, physischen, Fragezeichen. Eine Welt aus Fragezeichen, aber noch hat Gibson drei Bücher minus 30 Seiten, von denen eines noch nicht mal geschrieben ist, Zeit, uns zu erklären, wie wir bald leben werden, und schon jetzt spüre ich, dass er ziemlich weit daneben liegen wird, denn schon lange ist es nicht mehr möglich, ein Buch in der nahen Zukunft anzusiedeln, ohne von dieser bei Veröffentlichung überholt zu werden. Aber William Gibson muss gelesen werden, er ist Kanon, und kein Weg führt an der Tatsache vorbei, dass es aktuell keinen genaueren Beobachter unserer gegenwärtigen Zukunft gibt. Ich ignoriere also zunächst die Fragezeichen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze hier an dieser Stelle berichten können, ob Gibson recht hat, ob Periphery und Agency uns helfen, uns zu verstehen.Sich zu verstehen, ist das Hauptproblem des titelgebenden Haupthelden in einem Buch, welches kaum diametraler sein könnte als die bisher angesprochenen “schwer lesbaren” Werke. “The Death and Life of Schneider Wrack” ist kein Bestseller, es spielt weder an einem Tag noch in naher Zukunft. Es ist ein Roman in einer fremden und seltsamen Welt. Geschrieben wurde er von Nate Crowley, einem Briten, den mein Lieblings-Online-Computerspielmagazin mit Namen “Rock, Paper, Shotgun” letztes Jahr eingestellt hat. Ja, Herr Falschgold liest nicht nur seit 25 Jahren Ulysses, sondern auch Computerspielmagazine. Clearly the most interesting man in the world. Gleich nach Nate Crowley muss er jedoch neidlos anerkennen. Nicht nur hat er, wie Herr Falschgold, eine Vorliebe für eine Nische im Computerspielkosmos, in der sich Games an ein Publikum wenden, das nicht reaktionsschnell das fünfhundertachtzigste x-beliebige Monster zu Brei ballern will, sondern stattdessen, das Kinn in die Hand gestützt, stundenlang virtuellen Figuren zuschaut, wie sie nur geringst von ihrem ihnen zuschauenden Gott beeinflusst ihrem Leben nachgehen. Für fantasielose Träumer von Eigentumswohnung und Minivan sind das die Sims, in dem sich realistische 3d-Instagrammodels in realistischen Mietwohnungen realistisch langweilen, für milde fantasiebegabte das aktuelle Lieblingsgame des Rezensenten namens “Rimworld”, in dem drei zufällige und meist ziemlich gestörte Raumfahrer auf einem Planeten stranden und versuchen, ohne dem Kannibalismus zu verfallen, von diesem wieder wegzukommen, dargestellt in der Draufsicht von liebevoll gezeichneten kleinen Pixelmenschen in einer Welt voller Gefahren. Nate Crowley jedoch machte auf sich aufmerksam durch das, was er aus dem Spielen des Programmes “Dwarf Fortress”, also “Zwergenburg”, machte. Ein Spiel, in dem die Personen nicht in 3d gezeigt werden oder pixelsüß animiert sind, sondern einfach nur verschiedenfarbige Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm, die sich blinkend von A nach B bewegen und deren Tun und Sein in Statistiken und gelegentlichen Beschreibungen aufgezeigt wird. Klingt trocken, aber mit dem fantasievollen Kopf eines Nate Crowley wurde daraus eine 23-Folgen-Fortsetzungsstory über “The Basement of Curiosity”, in dem Nate seine alphanumerischen Zwerge die wildesten, lustigsten Abenteuer bestehen lässt und darüber in solch schillernden Farben berichtete, als ginge es um den neuesten photorealistischen Blockbuster unter den Spielen und nicht um eine Textwüste in Grün auf Schwarz. Dazu hat Nate Crowley einen Twitteraccount, auf dem er Fotos seines Terrarium/Aquarium zeigt, welches statt mit den üblichen Fischen und Fröschen komplett mit Krabben, Langusten und ähnlich vielbeinigem Krustengetier bewohnt wird.Wenn man solcherlei seltsames Hobby mit derlei ausschweifender Phantasie kombiniert, muss ein Roman rauskommen. 2017 war es soweit, und es ist ein Trip. Unser Hauptheld Schneider Wrack war gerade noch Bibliothekar in einer postapokalyptischen Hafenstadt und erwacht auf einmal auf.. einem Schiff? Er weiß es nicht. Er weiß so gut wie gar nichts mehr. Er weiß noch nicht mal, ob er lebt. Er bewegt sich, er sieht und fühlt, aber.. er atmet schon mal nicht. Zumindest muss er es nicht. Um ihn herum sind ein paar hundert Menschen, die einen riesigen Wal mit Äxten und Messern traktieren und das rausgehackte Fleisch in Wagons verladen. Das Ganze passiert auf hoher See, so viel scheint klar, aber das Schiff ist so groß, dass er nicht sieht, wo es beginnt und endet. Auch sagt keiner ein Wort, zunächst noch nicht mal er selbst. Es scheint sich niemand um ihn zu kümmern, also beginnt er, auf dem Schiff zu wandern, und sieht die seltsamsten Dinge. Aufseher mit zugewachsenen Mündern, als Wachtiere begleiten sie Haie auf metallenen Beinen. Die Arbeiter haben alle Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten - und doch bewegen sie sich wie.. Zombies! In einer abgelegenen Halle finden sich in eine Ecke gestapelt so kaputte Exemplare, dass sie nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind, aber, Horror, sie bewegen sich noch. Auf Händen, so noch welche dran sind, oder sie schauen verwirrt von links nach rechts, wenn der Kopf noch dran ist, der Rest aber schon ab. Es ist eine Freakshow und nichts für schwache Gemüter. Es ist einem permanent ein bisschen schlecht. Es wimmelt von Worten, die ich nicht kenne und Wikipedia auch nicht, Fischarten vermutet man, halb-lateinisch klingend, aber auch Namen von Orten und Städten, bei denen man ob der Tatsache, dass sie so klingen, als müsste man sie kennen, Google Maps aber nichts findet, noch verwirrter ist als unser Hauptheld Schneider Wrack.Endgültig fertig macht Schneider, einige Seiten im Buch, dass er mit niemandem kommunizieren kann, sich niemand um ihn kümmert. Bis er eine Frau mit einem Loch in der Brust trifft, typische Säbelwunde, die leise vor sich hin jammert. Er tauft sie Moana und spricht leise auf sie ein. Bis sie ihm antwortet..Nate Crowley hat einen der abgefahrensten Romane in einer der abgefahrensten Settings ever geschrieben - und ich habe jetzt schon fünf Bücher von Jasper Fforde gelesen, wir erinnern uns, die Detektivin Thursday Next, die in Büchern lebt. Wir müssen unser Vorstellungsvermögen anpassen, alles ist größer als man denkt, und dann noch ein Stück. Wale so groß wie Fußballfelder werden von Kraken gefressen, so groß wie kleine Ostseeinseln. Wir bereisen den Amazonas und bemerken als Leser spätestens dann, warum Nate Crowley dazu neigt, deutsche Worte einzubauen, man sieht die Inspiration zum Buch in dem fiktiven Werk, welches Schneider Wrack, unser Protagonist, auf einmal im Körper einer Krabbe, fragt nicht, liest, es ist der Bericht einer Amazonasexpedition wie geschrieben von Alexander von Humboldt. Wir können das Buch, obwohl lange nicht explizit geschrieben, nur als Parabel auf eine Ökokatastrophe lesen und werden dazu mit moralischen Dilemmata konfrontiert - wann ist man tot und wann ist man so richtig tot? Und was passiert, wenn dann künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. All das ist kaum zu greifen durch bestsellergewohntes eiliges Lesen. Man muss sich Zeit nehmen, man muss das Buch weglegen, schon weil einem manchmal ein bisschen übel ist. Aber man wird es immer wieder aufnehmen, man will mehr wissen von dieser fremden und seltsamen Welt des Schneider Wrack und Nate Crowley.Und das ist am Ende das Kriterium für jedes “schwere Buch”. Will man mehr wissen? Und da ist es egal, ob man mehr wissen will, weil man kaum etwas versteht, wie bei Joyces Ulysses, ob man mehr wissen will, weil man weiß, dass der Autor viel zu sagen hat, wie bei jedem Roman von Will Gibson, oder weil man einfach wissen will, ob sich Moana und Schneider, zu Beginn des Romans Zombies und zur Hälfte der eine eine Krabbe und die Andere ein Kampfroboter, am Ende doch bekommen und warum die Welt des Nate Crowley so abgefuckt ist, wie sie ist.Ja, Bücher sind manchmal schwer, inhaltlich, sprachlich, emotional, aber wir haben ein Leben Zeit, oder um es mit James Joyce zu sagen: “„Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause.“ - und hätte ich den Ulysses zu Ende gelesen, hätte ich vielleicht ein wirklich passendes Zitat gefunden. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Die AfD einfach mal regieren lassen? Eine ganz schlechte Idee, warnt Reinhard Krumm, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington.
Am heiligen Tag von Jyeshtha Purnima enthüllt Sadhguru die tiefgreifende Bedeutung von Kalabhairava – Shivas furchterregende Erscheinungsform als Verkörperung der Zeit selbst und Herr über Leben und Tod. Anhand alter Legenden, der Geschichte von Brahmas fünftem Kopf und der besonderen Bedeutung von Kashi (Varanasi) erklärt er, wie Kalabhairava die Unwissenheit auflöst und an der Schwelle zwischen Leben und Tod wacht. Sadhguru spricht zudem über Bhairavi Yatana – den intensiven Prozess, durch den in den letzten Momenten des Lebens ganze Lebensspannen an Karma in kürzester Zeit aufgelöst werden können. Er erläutert auch, warum Hunde in vielen Kulturen als Wesen gelten, die den nahenden Tod spüren können. Darüber hinaus enthüllt Sadhguru die spirituelle, biologische und mathematische Symbolik der Zahlen 8 und 64 in der yogischen Tradition und zeigt, wie diese Muster sich durch die gesamte Schöpfung ziehen.. Sadhguru 360 Ein einzigartiges, direkt an das Publikum gerichtetes Solo-Podcast-Format, in dem Sadhguru unmittelbar zu euch spricht und tief in Themen eintaucht – von mystischen Lehren über aktuelle Ereignisse bis hin zu spirituellen Einsichten. ***** Sadhguru ist ein Yogi, Mystiker, Visionär, Bestsellerautor und Dichter, der zu den 50 einflussreichsten Menschen Indiens zählt. Seine absolute Klarheit der Wahrnehmung verschafft ihm einen einzigartigen Platz, nicht nur im spirituellen Bereich, sondern auch in der Wirtschaft, im Umweltschutz und auf internationaler Ebene und öffnet eine neue Tür für alles, was er berührt. ☀️ Inner Engineering ist ein kraftvolles Werkzeug, das Dich befähigt, Wohlbefinden in jeden Aspekt Deines Lebens zu bringen. Entwickelt von Sadhguru, bietet dieser Kurs bewährte Methoden, um Dich in einen freudigen, entspannten und konzentrationsfähigen Menschen zu verwandeln, der mühelos mit äußeren Gegebenheiten umgehen kann. Inner Engineering Online auf Deutsch: https://sadhguru.org/IE-DE
Es freut mich sehr, dass ich für dieses Gespräch Oliver Gorus gewinnen konnte. Es fügt sich inhaltlich an das kürzliche Gespräch mit Prof. Konrad Paul Liessmann an, gibt aber einen anderen, sehr wesentlichen Blickwinkel wieder, den wir ebenfalls in der breiten Diskussion viel zu wenig hören. Oliver Gorus ist seit einem Vierteljahrhundert Unternehmer in mehreren Branchen. Er ist Gründer und Herausgeber des freiheitlichen Online-Magazins »Der Sandwirt«, Kolumnist und Kommentator bei den »Freiheitsfunken«, bei »eigentümlich frei«, beim Kontrafunk und auf X. Er ist glücklicher Familienvater, Schwabe und ungern auf Reisen. Er lebt in Südtirol und liebt die Freiheit. Es war geradezu erfrischend, mit jemandem zu sprechen, der Freiheit als Konzept und Lebenspraxis ernst und sehr persönlich nimmt. Die meisten Menschen, denen ich heute in Europa begegne, gerade auch formal Gebildete, scheinen mir eher einer Untertanen-Mentalität anzuhängen. Was kann der Staat für mich tun? Oder, noch schlimmer, was sagt mir der Staat oder ein beliebiger Vertreter einer Obrigkeit, was ich tun soll? Und wenn es kein Leitbild von oben oder einer beliebig banalen Bubble gibt, ist man verloren. Dieser Weg in die Sackgasse, in der wir uns in Europa befinden, beschleunigt sich täglich. Darum erscheint es mir so wichtig zu sein, Dinge und vor allem vermeintlich intellektuelle Ideen, die sich aber eher als Glaubenssätze herausstellen, fundamental zu hinterfragen. Wir beginnen mit der Grundfrage: Was ist Freiheit, besonders im Kontext der heutigen Zeit und der Veränderung über die Zeit? Verschiebt sich die Bedeutung »Freiheit von« (negativ) gegenüber »Freiheit zu« (positiv)? Hat sich auch die Bedeutung des Wortes Liberalismus vs. Libertarismus verschoben? Wie stehen Freiheit vs. Kollektivismus heute? Sind »links« und »rechts« noch zeitgemäße Einordnungen? Welche gesellschaftlichen Aspekte fallen überhaupt in diese Betrachtung? Ist Philip Pettits republikanische Definition von Freiheit relevant? Es ginge nicht um das Beherrschtwerden, sondern um das Potenzial, beherrscht zu werden. Was ist der Unterschied? Geht es dem Sklaven, der vom Herrn Champagnerfrühstück serviert bekommt, nicht gut? Was ist das Problem? Warum sind die Corona-Maßnahmen ein bedrohliches Beispiel für den Zustand der Freiheit in Europa und der westlichen Welt? Ein aktuelles Beispiel sind die immer totalitäreren Maßnahmen, die in der EU und Deutschland beschlossen werden, gerne während der Urlaubssaison oder während einer Fußball-WM, in der Hoffnung, dass die Menschen abgelenkt sind und Journalisten noch weniger kritisch arbeiten als sonst. »Ein Geheimdienst, der im Verborgenen arbeitet, bekommt operative Fähigkeiten, damit wird das alte Trennungsgebot — eine der Lehren aus dem Dritten Reich — missachtet. […] Das sind Strukturen, die hier gebaut werden, die an die dunkelsten Zeiten unserer Geschichte erinnern.« Dies ist aber nur eines von zahlreichen Beispielen. Wie sind wir in diese existenzielle Krise geraten, in der wir in Europa stecken, und besteht hier nicht ein Zusammenhang? Sind Menschen, die Freiheit wollen, nicht in der Minderheit? Sind wir Untertanennationen, lieben die meisten Menschen gar das betreute Denken? »Wir Freiheitlichen sind im deutschsprachigen Raum traditionell und schon immer in der Minderheit. […] Ich glaube, dass die Freiheit in Deutschland in den Köpfen der Menschen unterentwickelt ist und es nur eine Minderheit ist, die überhaupt bemerkt, dass hier solche Machtstrukturen aufgebaut werden.« Ist die Situation hoffnungslos, oder kann sich daran etwas ändern? Wird sich genug Druck im Lande für wesentliche Änderungen aufbauen oder werden die Fähigen und Klugen schlicht Deutschland, Österreich und Europa verlassen und damit die Situation wesentlich schlechter machen? Ist eine Zersplitterung der Gesellschaft zu vermeiden, oder erkennen wir gerade einen Trend ins Gegenteil? Ist der Begriff der »Krise« überhaupt anwendbar oder erleben wir eher Zusammenbruch als Krise? Entwickeln sich Gesellschaften in Zyklen? Wie wären diese zu denken? Was ist die Rolle von Kultur? Wer bestimmt, was zur Kultur wird? »Von dem Ich und dem Du geht es über in das Man. […] Da gibt es dann plötzlich dieses kollektive Wir.« Sind Individuen in der heutigen Phase, wenn eine Nation über den Zenit ist, noch eine Wirkmacht? Was oder wer dann? Wie endet der Zyklus aber dann und was geschieht danach? »We gave authority to the people who explained things. Not the people who built them.«, Marc Andreessen Und dazu passend: »The world you see everywhere around you, could never have been built by the people you see now living within it.«, Eric Weinstein Was ist davon zu halten? »Würde heute ein Ludwig Erhard leben, der Vater des Wirtschaftswunders, der würde verzweifeln, der wäre völlig machtlos.« Warum sind die USA trotz aller Probleme, die es dort gibt, deutlich erfolgreicher als Europa? Gibt es einen Technik-Zyklus, den die USA treiben und wir verpassen? Oder ist dies überhaupt ein Phänomen, das gar nicht mehr einzelnen Nationen leicht zuordenbar ist? Wie kann in einem Gemeinwesen überhaupt eine Entscheidungsfindung stattfinden, die zu konstruktiven Ergebnissen führt? Zentral oder dezentral? In welchem Verhältnis? Oder ist Anarchismus eine Variante? »Steckt in der Demokratie immer schon die Saat des Versagens?« Begegnen sich Extremisten im Kollektivismus? Kann man am Wesen des Menschen vorbei theoretisieren? Und was sind die Folgen davon? »In allen menschlichen Kulturen gibt es Strukturen.« Können und dürfen wir Menschen ändern? Auf welcher Ebene und in welcher Skalierung sollten und können Entscheidungen effektiv getroffen werden — was hat das für Konsequenzen? Braucht es die Kleinteiligkeit, den Flickenteppich? Leben wir aktuell gar in einer Fürstenherrschaft? »Diese ›unsere Demokratie‹ ist eine Aristokratie.« Was nun? Gibt es einen Ausweg? Im Grunde gibt es drei Möglichkeiten: Über das Danach nachdenken und entsprechende Konzepte vorbereiten auf emergente Phänomene hoffen Parallelstrukturen schaffen Warum ist der Volkswagen-Konzern ein gutes Spiegelbild für die deutsche Gesellschaft? »Die Leistungsfähigen werden bestraft und die Nicht-Leistungsfähigen oder Nicht-Leistungswilligen werden belohnt. Das führt dazu, dass immer mehr Leute die Seite wählen, wo sie alimentiert werden.« Wie kann es einen Neuanfang geben? Regional? Wenn wir in Europa über den Euro alle Fehler und alles Versagen über Nationen verteilen? Wie soll das funktionieren? Ist das nur eine Phase? Was wird zerbrechen? »Harte Zeiten produzieren gute Leute, gute Leute produzieren gute Zeiten, gute Zeiten produzieren schwache Leute, und schwache Leute führen alles wieder zum Zusammenbruch. […] Wir haben gerade sehr, sehr viele, sehr, sehr schwache Menschen.« Wie kann es aber gelingen, Schwache und Bedürftige weiter zu unterstützen ohne ein Sozialsystem, wie wir es heute haben, das völlig seinen Fokus verloren hat und in keiner Weise nachhaltig ist? Welche Rolle spielt Bildung? Warum ist unser aktuelles Bildungssystem trotz der enormen Kosten, die es verursacht, so dysfunktional? Führt staatliche Wohlfahrt und Bildungswesen zum Gegenteil des erwünschten Effektes? »Kinder lernen schon in den Familien, vom Staat abhängig zu sein. […] Echte professionelle Jugendarbeit und Sozialarbeit ist ein Kampf gegen Windmühlen.« Ein Bonmot, das ich kürzlich gelesen habe sagt: »Most jobs today are adult daycare.« Ist das zu polemisch? Wie ist das zu denken mit aktuellen Entwicklungen in künstlicher Intelligenz und Robotik — einige Jahre in die Zukunft gedacht? »Der Bildungssektor wird sich anpassen, sobald er nicht mehr staatlich ist. […] Es wird sich ein so bunter Strauß an Bildungsformen ausbilden, dass es auch für die unter Anführungszeichen Schwächsten hervorragende Bildungsmöglichkeiten geben wird.« Andere Episoden Episode 155: Freiheit oder Sicherheit? Ein Gespräch mit Prof. Konrad Paul Liessmann Episode 153: Potent Stuff, A Conversation with Prof. Jacob Howland Episode 152: Säkulare Glaubensbekenntnisse Episode 150: Wie kommt Neues in die Welt? Episode 144: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Dr. Daniel Stelter aus ökonomischer Perspektive Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 136: Future Brunels? Learning from the Generation that Transformed the World. A Conversation with Dr. Helen Doe Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 114: Liberty in Our Lifetime 2: Conversations with Lauren Razavi, Grant Romundt and Peter Young Episode 113: Liberty in Our Lifetime 1: Conversations with Massimo Mazzone, Vera Kichanova and Tatiana Butanka Episode 108: Freie Privatstädte Teil 2, ein Gespräch mit Titus Gebel Referenzen Oliver Gorus auf X Der Sandwirt Philip Pettit, Republicanism. A Theory of Freedom and Government, Oxford University Press / Clarendon Press, Reihe Oxford Political Theory (1997) Ben Shapiro, Lions and Scavengers. The True Story of America (and Her Critics), Threshold Editions (2025) Ulf Poschardt, Shitbürgertum, Westend Verlag (2025) Ulf Poschardt, Bückbürgertum. Eine Geschichte verlorener bürgerlicher Kulturkämpfe, Westend Verlag (2026) Marc Andreessen Tweet Karl R. Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (Original: The Open Society and Its Enemies), Routledge (1945) David Graeber, Bullshit Jobs. A Theory, Simon & Schuster (2018) Balaji Srinivasan, The Network State. How to Start a New Country (2022)
► Tickets für unsere Tour: https://www.eventim.de/artist/die-deutschen► HIER KANNST DU DAS ALBUM: "FEIND VON JEDEM" VORBESTELLENhttps://www.ascheshop.de/Erlebe ein tiefgründiges Gespräch mit Asche über die wahre Kunst des Deutschrap und die Lehren aus dem Leben. Erfahre, was echte Disziplin wirklich bedeutet.In dieser intensiven Folge des Podcasts begrüßen wir den Rapper Asche (Aschkobar) zu einem ehrlichen Austausch über den aktuellen Zustand der Musikindustrie. Von der Debatte darüber, was einen echten Artist ausmacht, bis hin zu einem emotionalen Blick auf kulturelle Einflüsse und die Kommerzialisierung – wir decken alles ab. Asche teilt exklusive Einblicke in seine Arbeitsethik, das Handwerk des Beat-Pickings und den künstlerischen Anspruch, der ihn in der heutigen Deutschrap-Szene auszeichnet. Neben der musikalischen Analyse blicken wir hinter die Kulissen: Wir sprechen offen über den Verlust, den Umgang mit traurigen Schicksalsschlägen, die Bedeutung familiärer Bindungen und die Herausforderung, sich aus dem Nichts ein Leben aufzubauen. Dieser Talk ist für alle, die hinter die Fassade blicken wollen, sich für die Entwicklung von Subkulturen interessieren und Inspiration für den Umgang mit Krisen suchen. Wer echte Authentizität und tiefgreifende Gespräche abseits der typischen Mainstream-Narrative sucht, sollte diese Folge nicht verpassen.Alle Kanäle | ASCHE ► https://www.instagram.com/aschkobar► https://www.youtube.com/@Asche► https://open.spotify.com/intl-de/artist/4422XPmmt7lJGKjYbYSI6B► https://open.spotify.com/intl-de/artist/6kqhDlXra0oUUdfTEgbuEEAlle Kanäle | Die Deutschen► Folgt uns: https://linktr.ee/diedeutschen► Werdet Teil der Community auf Patreon: http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membership
Patrick Maurenbrecher ist in einer traditionsreichen Unternehmerfamilie aufgewachsen und hat mit Kontora eines der bekanntesten Multi Family Offices Deutschlands mit aufgebaut. Darüber spricht Malte Dreher mit Patrick. In dieser Folge von For Professional Investors Only spricht er über die Lehren aus seiner Kindheit, den Weg vom M&A-Banker zum Unternehmer und darüber, warum Family Offices letztlich genauso unternehmerisch denken müssen wie ihre Mandanten.Wie prägt eine Unternehmerfamilie den Blick auf Vermögen und Verantwortung? Warum wird es immer schwieriger, Unternehmen in Deutschland aufzubauen? Und welche Aufgaben sollte ein Family Office selbst übernehmen und welche besser auslagern?
Das Wasser schießt bereits knöchelhoch über die Füße, als Georg Schicker, ehemaliger Bezirksfeuerwehrkommandant in Gänserndorf, auf der Dammkrone steht – gegen 3:30 Uhr, mitten in der Nacht. Kurz darauf heulen in der ganzen Umgebung die Sirenen durch die Nacht: Zivilschutzalarm. An diesem 3. April 2006 bricht der Hochwasserschutzdamm bei Jedenspeigen, und das Jahrtausendhochwasser nimmt seinen Lauf. Ein Rekordwinter mit gewaltigen Schneemassen und die anschließende Schneeschmelze haben March und Thaya im Bezirk Gänserndorf über die Ufer treten lassen. Ein Drittel von Dürnkrut versinkt, rund 300 Häuser müssen evakuiert werden, und das Bundesheer schließt die Dammlücke in einer tagelangen Luftbrücke mit Black-Hawk-Hubschraubern. Zwanzig Jahre danach blicken Georg Schicker, heute Ehrenoberbrandrat, und Robert Meißl, Bürgermeister von Angern an der March und heute Obmann des Wasserverbandes, gemeinsam zurück. Warum brach ausgerechnet dieser desolate Damm, obwohl der Handlungsbedarf seit 1997 bekannt war? Wie kämpften Tausende Einsatzkräfte gegen die Fluten? Und welche Lehren prägen den Bezirk bis heute? Darum geht es in der 118. Blaulichthelden-Podcast-Folge.
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Melissa Scharwey von Ärzte ohne Grenzen über das dritte Nachhaltigkeitsziel: Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3). Im Gespräch geht es um globale Gesundheitsgerechtigkeit, vernachlässigte Krankheiten und die Folgen internationaler Mittelkürzungen. Außerdem sprechen wir über den Zugang zu lebensrettenden Medikamenten, die Lehren aus der COVID-19-Pandemie und darüber, warum Gesundheit ein Menschenrecht und keine Frage des Geburtsortes sein sollte.Inhalt Was macht Ärzte ohne Grenzen? (01:45)Globale Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit (05:18)Gesundheit hängt von mehr als Medizin ab (09:28)Zugang zu Medikamenten (10:22)Vernachlässigte Krankheiten und Profitlogik in der Forschung (11:52)Was die Corona-Pandemie offengelegt hat (15:47)Der neue Pandemievertrag der WHO (17:22)Wie globale Gesundheit gerechter werden kann (21:46)Weiterführende InformationenÄrzte ohne Grenzen: https://www.aerzte-ohne-grenzen.deÄrzte ohne Grenzen, Spenden: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden Ärzte ohne Grenzen, Medikamentenzugang: https://www.msf.ch/de/ueber-uns/medikamentenkampagne Weltgesundheitsorganisation, WHO Pandemic Agreement: https://www.who.int/health-topics/who-pandemic-agreement Moderation: Natalia RudenkoRedaktion: Leonardo Pereira & DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und KlimagerechtigkeitPostproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Dr. Uli Schöler bei einem Vortrag im Willy Brandt Haus Foto: privat Die Spaltung der deutschen Sozialdemokratie in und nach dem Ersten Weltkrieg beeinflusst in ihren (auch internationalen) Auswirkungen die Parteienlandschaft bis heute. Eine häufig anzutreffende Deutung sieht die Verantwortung dafür bei den verschiedenen Gruppen der innerparteilichen Linken. Dies betrifft das "marxistische Zentrum" um Haase, Hilferding, Ledebour und andere. Gleichermaßen gilt es für den Spartakusbund um Liebknecht und Luxemburg. Neben den nur schwer zu vereinbarenden und auseinander driftenden Haltungen zur Kriegsfrage steht dabei vor allem das strenge organisatorische Gebot der Fraktionsdisziplin im Mittelpunkt. Dieses sei durch das Verhalten der Linken gröblich verletzt worden. Dabei gerät aus dem Blick, dass die Spaltung eine längere Geschichte hat. Sie wurde von einer innerparteilichen "pressure group" um den Reichstagsabgeordneten Eduard David und einige Gewerkschaftsvertreter generalstabsmäßig vorbereitet und erfolgreich umgesetzt. Dieser "erfolgreichen" Spaltung von rechts folgte wenige Jahre später eine ebensolche von links - mit gleichermaßen verheerenden Auswirkungen. Bestürzend muss zur Kenntnis genommen werden, dass die rigiden Methoden wie die unduldsame Diffamierung anderer Auffassungen in beiden Prozessen ähnlichen Charakter hatten. Kann man daraus Lehren für heute ziehen? Referent: Dr. Uli Schöler, Rechts- und Politikwissenschaftler; er lehrte bis 2019 als außerplanmäßiger Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Seit 2015 ist er Vorstandsvorsitzender der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. In der "Zeitschrift für Geschichtswissenschaft" ist zuletzt ein dreiteiliger Aufsatz zum Thema erschienen, der dritte Teil kann hier gelesen werden. Moderation: Holger Czitrich-Stahl
Vor fünf Jahren starteten die Wasserstoff-Reallabore der Energiewende mit dem Ziel, neue Technologien und Konzepte unter realen Bedingungen zu erproben. Seitdem wurden mehrere Projekte entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette von Elektrolyse und Speicherung bis hin zu Industrieanwendungen und Infrastruktur umgesetzt, andere abgesagt und wieder andere in angepasster Form fortgesetzt. Welche Erkenntnisse haben die Reallabore geliefert? Welche Annahmen haben sich bestätigt, welche Herausforderungen wurden unterschätzt und welche Lehren lassen sich für den weiteren Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland ziehen? Gemeinsam mit Vertretenden von FfE und des BMWE ziehen wir Bilanz und diskutieren, was aus fünf Jahren Reallaboren für die nächsten Schritte des Wasserstoffhochlaufs gelernt werden kann.Weiterführende LinksZum Trans4ReaL Bericht: https://www.ffe.de/projekte/trans4real-transferforschung-fuer-die-reallabore-der-energiewende-zu-sektorkopplung-und-wasserstoff/Rückblick zur Abschlussveranstaltung: https://www.dena.de/transferprojekt-reallabore-der-energiewende-schwerpunkt-wasserstoff/veranstaltungen/abschlusskongress-der-wasserstoff-reallabore/Projektwebseite: https://www.dena.de/transferprojekt-reallabore-der-energiewende-schwerpunkt-wasserstoff/ueber-das-projekt/Über „Wissen schafft Energie“ – Der Innovationspodcast aus den Reallaboren der Energiewende Zentrale Aufgabe der Transferforschung ist die Verarbeitung der Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Reallaboren der Energiewende in verallgemeinerbares Wissen und der Verbreitung dessen. Hierfür werden die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse breiteren Stakeholderkreisen und der interessierten Öffentlichkeit durch Vernetzungs- und Kommunikationsaktivitäten verfügbar gemacht.Unterstützt wird Trans4ReaL von der Deutschen Energie-Agentur (dena) in den Bereichen der externen Vernetzung sowie der Verbreitung der Ergebnisse. Die Abstimmung aller Akteure der Transferforschung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie dem Projektträger Jülich (PtJ) wird über einen Steuerungskreis unter Leitung des BMWE sichergestellt. Die Arbeiten werden vom BMWE finanziert und im Auftrag des BMWE durch PtJ betreut.
In dieser Folge spricht Paul Ronzheimer mit Islamismus-Experte Ahmad Mansour über die politischen und gesellschaftlichen Lehren aus dem Anschlag. Warum konnte ein als Gefährder eingestufter Islamist den Anschlag verüben? Wie radikalisieren sich junge Menschen? Welche Rolle spielen soziale Medien, Moscheen und Parallelgesellschaften?
Der Börsencrash von 1929 an der Wall Street löst die Weltwirtschaftskrise aus. Warum Millionen Menschen in Armut und Elend schlitterten, wie Banker von Stars zu Buhmännern wurden und und weshalb es auch die Schweiz traf. In den 1920 Jahren werden Banker und Investoren gefeiert wie Popstars. Immer mehr Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft kaufen Aktien - auf Kredit. Dann bricht der Aktienmarkt zusammen. Die wilden Zwanziger Jahre kommen zu einem jähen Ende. Der Börsencrash am Schwarzen Dienstag stürzt Millionen Menschen in Armut und Verzweiflung. Banker wie der National City-Chef, Charlie Mitchell werden in der Grossen Depression von Stars zu Buhmännern. Und, schnell zieht die Krise Länder rund um den Globus in Mitleidenschaft. Die Schweiz wird erst mit ein paar Jahren Verzögerung getroffen. Dann aber hart und lange. Wie ist es zu dem gekommen, was wir heute als DIE Weltwirtschaftskrise bezeichnen? Hätte die Krise nach dem Crash verhindert werden können? Wie hat die Weltwirtschaftskrise die Schweiz verändert? Und, welche Lehren könnten wir ziehen für heute, wo die Börsenkurse gerade so hoch steigen wie noch nie? Diesen Fragen geht diese Folge von SRF Geschichte nach. ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Andrew Ross Sorkin, Finanzkolumnist der New York Times, Autor. ____________________ Literatur: - Pecora, Ferdinand. Wall Street under Oath : The Story of Our Modern Money Changers. Simon and Schuster, 1939. - Pressler, Florian. Die erste Weltwirtschaftskrise : eine kleine Geschichte der großen Depression. 2. Auflage, Unveränderter Nachdruck, C.H. Beck, 2019. - Sorkin, Andrew Ross. 1929 : Inside the Greatest Crash in Wall Street History - and How It Shattered a Nation. Viking, 2025. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Klaus Ammann ____________________ Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Unterstützen Sie die Weltwoche mit nur einem Klick: https://www.youtube.com/@die.weltwoche?sub_confirmation=1 Und aktivieren Sie die Glocke, damit Sie keine Sendung mehr verpassen. So helfen Sie mit, unser Programm weiter auszubauen. Herzlichen Dank! ⭐️ Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! ▶️ https://weltwoche.de/abonnemente/ «Jeder Soldat will Frieden»: Ex-Spezialeinheit-Militär Nicola Califano über den Ukraine-Krieg, die Nato und seine Lehren von der Front Kostenlos informiert:
Das Berner Startup «Rüedu» startete 2020 mit einem neuartigen Konzept. Unbediente Hofläden boten regionale Produkte an. Das Konzept ist aber fehlgeschlagen – "Rüedu" schliesst alle Geschäfte per sofort. Weiter in der Sendung: · Das Wallis zieht Lehren aus vergangenen Waldbränden.
Was haben der Westen – und Deutschland – aus dem Scheitern gelernt? Das ist eine entscheidende Frage fünf Jahre nach dem NATO-Abzug aus Afghanistan. In dieser Folge von „Trump und die Akte Afghanistan“ blicken wir auf die Lehren einer 20-jährigen Mission, die im Chaos endete. Investigativjournalist Craig Whitlock erklärt, wie Regierungen ihre Bevölkerung über Jahre hinweg über den tatsächlichen Verlauf des Krieges im Unklaren ließen – und warum dieses verlorene Vertrauen bis heute nachwirkt. Wir sprechen darüber, warum die NATO in Afghanistan keine gemeinsame Strategie hatte, über die Verantwortung gegenüber den Ortskräften und den gefährdeten Menschen in Afghanistan. Ein weiteres Thema ist Donald Trumps Forderung, die afghanische Militärbasis Bagram wieder unter US-Kontrolle zu bringen, der geopolitische Machtkampf um Afghanistan und darüber, wie sich die internationale Ordnung seitdem verändert hat. Anlässlich des fünften Jahrestags des NATO-Abzugs aus Afghanistan noch zwei Empfehlungen: die fiktionale ZDF-Serie „Kabul: Flucht aus der Hölle“ sowie die ZDF auslandsjournal-Dokumentation von Katrin Eigendorf „frontlines: Kabul – die Rückkehr der Taliban“. Beide Produktionen sind im ZDF-Streaming-Portal verfügbar. ZDF auslandsjournal – der Podcast “Trump und die Akte Afghanistan” ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal in Kooperation mit der Hauptredaktion internationale Fiktion. Host: Shakuntala Banerjee Lead-Autorin: Katharina Rahn Lead Producerinnen: Jelena Berner und Julia Ilan Redaktion: Laila Mehlis und Miki Sič Schnitt und Sound: Fabio Lautenschläger und Sebastian Schäfer Musik: Flemming Nordkrug, der für die Serie “Kabul - Flucht aus der Hölle” die Musik komponiert hat, Adaption für den Podcast: Alexander von Bargen Cover: Kara Ghazaryan und Lena Neff Fact-Checking: Claus Schwartau Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF Sound: Nicolas Keller ZDF auslandsjournal Produktion: Linda Kleemann und Ulrike Schork ZDF auslandsjournal Redaktion: Narîn Şevîn Doğan und Matthias Pupat Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn Besonderer Dank an: Katrin Eigendorf, Elmar Theveßen, Mathis Feldhoff, Andreas Kynast, Lennart Reip, Frank Seybert, Frank Baloch, Jasmin Maeda, Hauptredaktionsleiterin der Fiktion und: An alle unsere Gesprächspartner.
Vor fünf Jahren führte die Explosion eines Lagertanks in der Müllverbrennungsanlage des Chemparks Leverkusen zu Toten und Verletzten. So ein Unglück sei heute unwahrscheinlicher, sagt Gutachter Christian Jochum: "Wir haben verschiedene Dinge daraus gelernt." Von WDR 5.
Lebe glücklich mit Linda Giese – Dein Podcast für deine Seele.
Fühlst du das auch? Deine Gedanken manifestieren sich schneller als je zuvor. Begegnungen, Konflikte, Chancen … sie alle tauchen fast zeitgleich mit deinen inneren Impulsen auf. Das ist längst keine Einbildung mehr. Das ist der Beginn einer neuen Phase deiner Bewusstseinsarchitektur. In diesem Podcast erfährst du: ⏳ Warum die äußere Welt kein fester Ort mehr ist ⏳ Der Spiegel-Effekt: Wie dein Bewusstsein die Realität formt ⏳ Praktische Schritte, um diesen Prozess zu nutzen ⏳ Die größte Falle – und wie du sie vermeidest
Schon zum dritten Mal in kurzer Zeit hat die Ukraine Warenlager von Wildberries angegriffen – das Unternehmen gilt als das russische Amazon. David Nauer, SRF-Russland- und Ukraine-Korrespondent, ordnet ein. Und: · Die Marktmacht des Tech-Unternehmens Google ist der EU ein Dorn im Auge. Sie spricht darum eine Busse gegen Google aus in der Höhe von 890 Millionen Euro. Wirtschaftsredaktor Jan Baumann sagt, was die EU Google genau vorwirft. · In den USA haben die Jungen das Sparschwein entdeckt: Keine Generation hat so früh mit dem Sparen begonnen wie die 14- und 29-Jährigen. Was hinter dieser Bewegung steckt und wie die Generation Z konkret Geld spart, sagt US-Wirtschaftskorrespondent Jens Korte. · Der Fall Maisano soll Folgen haben für alle Spitäler in der Schweiz. Das fordert die Eidgenössische Qualitätskommission. Nach dem Skandal an der Herzklinik des Zürcher Unispitals sollen Lehren gezogen werden. Der Präsident der Kommission, Michael Jordi, sagt, was sich an Schweizer Spitälern nun ändern muss. · Der Aargauer Missbrauchsfall wird seit Tagen in Schweizer Medien behandelt. Welche Folgen kann diese mediale Aufmerksamkeit auf den späteren Prozess haben? Marianne Heer war bis 2021 Richterin am Kantonsgericht in Luzern und sagt, ob sich diese Berichterstattung strafmildernd auswirken kann.
Wegen der anhaltenden Trockenheit verschärfen über 100 Zürcher Gemeinden die Feuerregeln rund um den 1. August. In Schaffhausen verzichten Orte auf Höhenfeuer oder verbieten offenes Feuer. Die Gefahrenstufe 4 trifft auch den Feuerwerksverkauf, der deutlich eingebrochen ist vor dem Nationalfeiertag. Weitere Themen: · Trockenheit: Baden im Rhein könnte ab Feuerthalen gesundheitsgefährdend sein · Herzchirurgie: Kommission fordert Lehren aus Zürcher Herzchirurgie-Skandal · Ausgangslage Regierungsratswahlen im Kanton Zürich · Es sind Netzwerke im wahrsten Sinne des Wortes: Olympiasieger Heini Hemmi und Skiexperte Michi Bont produzieren in ihrem Unternehmen die kilometerlangen Sicherheitsnetze, die entlang von Rennstrecken stehen.
„Es wird keine Nokia-Momente in der Food-Industrie geben. Global nicht – diese Branche wächst kontinuierlich, krisenfest und nachhaltig.“ In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Dr. Oliver Ebneth, dem CEO von RAPS. Das traditionsreiche B2B-Unternehmen mit Hauptsitz in Kulmbach feierte vor kurzem sein 100-jähriges Bestehen, erwirtschaftet rund 250 Millionen Euro Umsatz und beliefert führende Lebenmittelhersteller mit maßgeschneiderten Gewürzmischungen, Saucen sowie hochfunktionellen Zusatzstoffen. Im Gespräch veranschaulicht Oliver, wie die Food-Zulieferindustrie im Hintergrund agiert und warum hochtechnologische Verfahren wie die Mikroverkapselung die geheimen Geschmackstreiber hinter vielen bekannten Konsumgütern im Supermarkt sind. Der promovierte Agrarökonom blickt auf eine internationale Laufbahn zurück, die ihn über Stationen in der Brauindustrie und einen dreijährigen Ausflug in die Luxusgüterwelt zu Swarovski in Tirol an die Vorstandsspitze in Oberfranken führte. Oliver berichtet nah am Geschehen von seiner Mission, RAPS von einem klassischen Gewürzmischer zu einem modernen, digitalisierten „Ingredient House“ weiterzuentwickeln. Er skizziert, warum er auf ein pragmatisches 80/20-Management sowie ein handverlesenes Führungsteam als „Wolfpack“ setzt und wie die operative Transformation durch den gezielten Aufbau digitaler Plattformen gelingt. Auch persönlich wird es, wenn der leidenschaftliche Jäger und Blasmusiker darüber spricht, weshalb ihn der unbedingte Wille zum Erfolg antreibt und warum echter Enthusiasmus oft erst dann entsteht, wenn Hürden überwunden werden. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden: - Wie gelingt der strategische Umbau eines klassischen Lebensmittelzulieferers hin zu einem hochinnovativen, plattformbasierten Ingredient-Unternehmen? - Welche tiefgreifenden Lehren über wirtschaftliche Resilienz und globale Lieferketten lassen sich aus einem bewussten Karriereschritt in die Luxusgüterindustrie ziehen? - Warum sollten mittelständische Organisationen bei technologischen Change-Prozessen auf „intellektuelle Vollständigkeit“ verzichten und stattdessen die interne Umsetzungskompetenz stärken? Themen: - Lebensmittel-Industrie - B2B - Führungsstil ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Dr. Oliver Ebneth: https://www.linkedin.com/in/dr-oliver-ebneth-88421b40/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
Vor genau zehn Jahren hat ein 18 jähriger Deutsch-Iraner einen Anschlag auf das Münchner Olympia-Einkaufszentrum verübt. Dabei wurden acht Jugendliche und eine 45-jährige Mutter ermordet, viele weitere wurden verletzt.
Krone, Tobias www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Ein aktueller Untersuchungsbericht rund um Rupert Lowe beleuchtet schwerwiegende Fälle organisierter Kriminalität im Zusammenhang mit Migration im Vereinigten Königreich. Dabei geht es nicht nur um die Versäumnisse von Behörden, Politik und Medien, den Umgang mit sensiblen Tätermerkmalen sondern auch um die Frage, welche Lehren wir in Deutschland daraus ziehen sollten. Hier geht's zum Bericht:https://shorturl.at/KvkZw
Leben, Lehren, Arbeiten. Für den Fotografie-Professor Christoph Bangert gehört das untrennbar zusammen. Also renoviert er mit Studierenden ein Haus auf dem Land und gründet dort eine WG. Doch was als radikale Idee beginnt, bringt ihm bald viel Kritik ein. Von Anna Seibt www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Leben, Lehren, Arbeiten. Für den Fotografie-Professor Christoph Bangert gehört das untrennbar zusammen. Also renoviert er mit Studierenden ein Haus auf dem Land und gründet dort eine WG. Doch was als radikale Idee beginnt, bringt ihm bald viel Kritik ein. Von Anna Seibt www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Leben, Lehren, Arbeiten. Für den Fotografie-Professor Christoph Bangert gehört das untrennbar zusammen. Also renoviert er mit Studierenden ein Haus auf dem Land und gründet dort eine WG. Doch was als radikale Idee beginnt, bringt ihm bald viel Kritik ein. Von Anna Seibt www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
In dieser Folge spricht Marco Herack mit Martin Adam, der als langjähriger Polen-Korrespondent und Autor das Land aus nächster Nähe erlebt hat. Wir tauchen tief ein in die Zeit der PiS-Regierung, beleuchten den radikalen Staatsumbau, die gesellschaftlichen Brüche und die Herausforderungen beim Versuch, demokratische Strukturen wiederherzustellen. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, wenn Rechtspopulismus nicht nur Wahlen gewinnt, sondern auch die Spielregeln verändert? Wir diskutieren die Lehren für Europa und fragen, wie schwer der Weg zurück wirklich ist – für Politik, Medien, Kultur und den Alltag der Menschen. Wer Polen verstehen will, muss diese Episode hören – denn die Folgen des Experiments reichen weit über die Landesgrenzen hinaus. (Zusammenfassung von Podigee AI)
Themen: Mediale Lehren aus der Flutkatastrophe; Sportwashing bei der Fußball-WM; KI-Zeitreisende erzählen Geschichte neu; Medienrecht soll für KI-Chatbots gelten; Influencer polieren Chinas Image auf; Medienschelte: Sommerpressekonferenz; Moderation: Sebastian Sonntag Von WDR 5.
Schlamm und Geröll in Häusern, unterspülte Straßen und ein Toter: Nicht nur im Ahrtal hat Sturmtief "Bernd" vor fünf Jahren gewütet, auch im Berchtesgadener Land gab es Katastrophenalarm. Alles begann mit einem dramatischen Wetterbericht.
In dieser Folge geht es um das Drama in Stade, bei dem im Zusammenhang mit einer Inobhutnahme sechs Menschen getötet wurden. Wir fragen, welche Lehren aus dem Fall gezogen wurden und wie Kinder und Fachkräfte im Kinderschutz künftig besser geschützt werden können. Auf Schritt und Tritt ist ein Podcast der Mediengruppe Kreiszeitung. Produktion dieser Folge: Hagen Wolf. Feedback und Anregungen gerne an podcast@kreiszeitung.de.Impressum: https://www.mediengruppe-kreiszeitung.de.
Serve Love Give Purify Meditate Realize „Serve, love, give, purify, meditate, realize“ ist ein Kirtan, in dem die Lehren von Swami Sivananda in Kurzform beschrieben werden. Swami Sivananda hat diesen Kirtan gerne gesungen. Serve, love, give, purify, purify bezieht sich auf die verschiedenen Yogapraktiken. Indem wir Yogapraktiken üben, reinigen wir uns. Auch, indem wir an uns selbst arbeiten. Indem wir dienen, lieben und geben reinigen wir uns. Und dann kommt purify, reinigen und meditate, meditieren ganz von selbst. Daher diene, liebe, gib, reinige, meditiere und dann folgt: verwirkliche.Die Meditation wird in dem Maße tiefer, je mehr wir dienen, lieben Der Beitrag Serve Love Give Purify Meditate Realize mit Kamala Devi erschien zuerst auf Yoga Vidya Blog - Yoga, Meditation und Ayurveda.
Serve Love Give Purify Meditate Realize „Serve, love, give, purify, meditate, realize“ ist ein Kirtan, in dem die Lehren von Swami Sivananda in Kurzform beschrieben werden. Swami Sivananda hat diesen Kirtan gerne gesungen. Serve, love, give, purify, purify bezieht sich auf die verschiedenen Yogapraktiken. Indem wir Yogapraktiken üben, reinigen wir uns. Auch, indem wir an uns selbst arbeiten. Indem wir dienen, lieben und geben reinigen wir uns. Und dann kommt purify, reinigen und meditate, meditieren ganz von selbst. Daher diene, liebe, gib, reinige, meditiere und dann folgt: verwirkliche.Die Meditation wird in dem Maße tiefer, je mehr wir dienen, lieben Der Beitrag Serve Love Give Purify Meditate Realize mit Kamala Devi erschien zuerst auf Yoga Vidya Blog - Yoga, Meditation und Ayurveda.
In dieser Folge spricht Gastgeber Stefan Lassnig mit dem Journalisten Bernd Hecke (Kleine Zeitung) über die Gemeinderatswahl in Graz und den erneuten Wahlsieg der KPÖ. Im Zentrum steht die außergewöhnliche Rolle von Bürgermeisterin Elke Kahr, deren Nahbarkeit, Sozialsprechstunden und bewusst bescheidener Lebensstil das Bild einer „Politikerin von unten“ prägen. Hecke erklärt, wie konsequente Sozialarbeit, kommunaler Wohnbau und eine von den Grünen umgesetzte Verkehrswende die Stadtpolitik der letzten Jahre bestimmt haben. Zugleich werden der historische Absturz der SPÖ, die innere Zerreißprobe der FPÖ samt Finanzskandal und die strategischen Fehler anderer Parteien analysiert. Die Episode zeigt, warum klassische Themen wie Wohnen, Verkehr und Sozialpolitik in Graz von der KPÖ glaubwürdiger besetzt werden als von ihren Mitbewerbern. Abschließend diskutieren Lassnig und Hecke, welche Lehren aus dem „Grazer Modell“ für andere Städte und Ebenen wie Land und Bund gezogen werden können und wie sich eine Politik ohne Elke Kahr in Zukunft verändern könnte. Links zur Folge: Kleine Zeitung Tipp der Woche: jetzt.at - Mitgliederkampagne Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Ref.: Ado Greve, Bibellehrer und Autor, Fürstenfeldbruck bei München Die Moabiterin Rut gehört zu den großen Frauen des Alten Testaments: Sie ist mit einem Israeliten verheiratet - und als er stirbt, hält sie mit aller Entschlossenheit zu ihrer verwitweten Schwiegermutter: "Wohin du gehst, dahin will auch ich gehen, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott" (Rut 1,16). Weil sie sich zu Gottes Volk bekennt, segnet der Herr sie über Generationen hinweg. Der Bibellehrer Ado Greve zeichnet in der Lebenshilfe die Geschichte dieser mutigen Frau nach und zieht Lehren für unser Leben.
Sozialistische Systeme führten historisch oft zu Machtkonzentration, geringer Freiheit und wirtschaftlichen Problemen. Viele Menschen wanderten in freiere Märkte aus. Erfolgreiche Staaten kombinieren meist Marktwirtschaft mit staatlicher Absicherung. Ein Kommentar.
Lars Klingbeils Haushaltsentwurf und die Nöte des politischen Geschäfts. Hält die neue Einheit der Koalition? Und: Es brennt in Europa. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Das sind die fünf Lehren aus dem Entwurf für den Haushalt 2027 Mehr Hintergründe hier: Krankschreibung ab Tag eins – »für Arztpraxen ist das der Super-GAU« Mehr Hintergründe hier: Neue Waldbrände wüten in Europa +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Opahle, Joachim www.deutschlandfunk.de, Am Sonntagmorgen
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Aus dem Gleis geraten: Lehren aus der Bahnstörung – Eine bundesweite Störung hat den deutschen Bahnverkehr am Dienstagabend zum Erliegen gebracht. Wie konnte es zu diesem massiven Ausfall kommen? Wie abhängig ist die Bahn von digitaler Infrastruktur – und wie resilient ist das System gegenüber solchen Störungen? Was müsste sich ändern, damit kritische Infrastruktur besser geschützt ist? - Obergrenzen beim digitalen Euro: Limited Edition? – Das EU-Parlament hat die Weichen für den digitalen Euro gestellt – und dabei auch über Obergrenzen für Nutzerbestände diskutiert. Wie viele digitale Euro soll jeder Bürger maximal halten dürfen – und warum braucht es überhaupt solche Grenzen? Ist der digitale Euro eine sinnvolle Ergänzung zum Bargeld – oder eher ein Kontrollwerkzeug? - Erst schreiben lernen, dann Prompts schreiben: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen – Norwegen macht Schluss mit KI im Grundschulunterricht: Kinder sollen zuerst Lesen und Schreiben lernen, bevor sie KI-Tools nutzen dürfen. Ist das ein weitsichtiger pädagogischer Schritt oder Digitalisierungsverweigerung? Wie gehen andere europäische Länder mit dem Einsatz von KI in Schulen um? Und ab wann sollten Kinder überhaupt anfangen, KI-Kompetenz zu entwickeln? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Aus dem Gleis geraten: Lehren aus der Bahnstörung – Eine bundesweite Störung hat den deutschen Bahnverkehr am Dienstagabend zum Erliegen gebracht. Wie konnte es zu diesem massiven Ausfall kommen? Wie abhängig ist die Bahn von digitaler Infrastruktur – und wie resilient ist das System gegenüber solchen Störungen? Was müsste sich ändern, damit kritische Infrastruktur besser geschützt ist? - Obergrenzen beim digitalen Euro: Limited Edition? – Das EU-Parlament hat die Weichen für den digitalen Euro gestellt – und dabei auch über Obergrenzen für Nutzerbestände diskutiert. Wie viele digitale Euro soll jeder Bürger maximal halten dürfen – und warum braucht es überhaupt solche Grenzen? Ist der digitale Euro eine sinnvolle Ergänzung zum Bargeld – oder eher ein Kontrollwerkzeug? - Erst schreiben lernen, dann Prompts schreiben: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen – Norwegen macht Schluss mit KI im Grundschulunterricht: Kinder sollen zuerst Lesen und Schreiben lernen, bevor sie KI-Tools nutzen dürfen. Ist das ein weitsichtiger pädagogischer Schritt oder Digitalisierungsverweigerung? Wie gehen andere europäische Länder mit dem Einsatz von KI in Schulen um? Und ab wann sollten Kinder überhaupt anfangen, KI-Kompetenz zu entwickeln? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
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Send us Fan Mail✈️ Lufthansa-Dreamliner nach Fahrwerksunfall: Wie lange fällt die D-ABPQ aus?Eine Woche nach dem spektakulären Fahrwerksunfall einer Lufthansa Boeing 787-9 in Frankfurt bleiben viele Fragen offen. Während die Untersuchungen der BFU laufen, deutet ein ähnlicher Vorfall bei British Airways darauf hin, dass die Reparatur deutlich aufwendiger werden könnte als zunächst erwartet.Besonders kritisch: Der Dreamliner besteht aus Carbonfaser-Verbundwerkstoffen (CFK), deren Reparatur wesentlich komplexer ist als bei klassischen Aluminiumflugzeugen. Im schlimmsten Fall könnten sogar ganze Rumpfsegmente ersetzt werden.Wie groß sind die Schäden wirklich? Wann kann die D-ABPQ wieder fliegen? Und welche Lehren lassen sich aus dem British-Airways-Fall ziehen?
In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Lea Oetjen und Nando Sommerfeldt über einen weiteren Rekord für Elon Musk, einen unerwarteten Dämpfer für Adobe und eine beispiellose Vorfreude-Rallye. Außerdem geht es um JP Morgan, Eli Lilly, Tesla, KLA Corporation, Lam Research, Micron Technology, Arm, Applied Materials, Marvell Technology, ASML, AMD, Intel, SanDisk, Viasat, Firefly Aerospace, Intuitive Machines, Planet Labs, EchoStar, Rocket Lab, OHB, Siemens Energy, Infineon, SAP, Oracle, Kontron, Porsche AG, Microsoft, Amazon, Apple, Alphabet, Nvidia, Deutsche Telekom, Ennoconn, Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (WKN: A1JX52), SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (WKN: A1JJTD) und Invesco EQQQ Nasdaq-100 UCITS ETF (WKN: 801498). Meldet Euch hier zum kostenlosen AAA-Newsletter an: https://www.businessinsider.de/informationen/newsletter/alles-auf-aktien/ Und mit dem Code „AAAFRIENDS“ spart ihr jetzt 50 Prozent auf Eure Tickets beim Finance Summit am 2. Oktober – aber nur unter diesem Link: https://veranstaltung.businessinsider.de/event/financesummit26/summary?rp=c6dc55d6-6f4f-4fb4-b75f-3f3501d84859 Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts. Hier bei WELT: https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html. Hier könnt ihr den AAA-Newsletter abonnieren: https://www.welt.de/newsletter/article232797673/Alles-auf-Aktien-Der-taegliche-Boersen-Newsletter-fuer-WELTplus-Abonnenten.html Und - ganz neu: AAA gibt es jetzt auch auf Instagram: https://www.instagram.com/alles_auf_aktien/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! https://linktr.ee/alles_auf_aktien Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Die Lage in Kuba spitzt sich zu, die USA erhöhen den Druck. Die UNO warnt vor einer humanitären Krise. Steht die Insel vor einem Wendepunkt? Und welche Lehren lassen sich aus Venezuela ziehen? Zu Gast ist der Politikwissenschaftler und Lateinamerika-Experte Wolf Grabendorff. Kuba leidet unter den US-Sanktionen: Nun fordert der UN-Hochkommissar für Menschenrechte deren sofortige Aufhebung und warnt vor dramatischen Folgen für die Bevölkerung. In Venezuela stellt sich die Frage: Wie steht das Land ein halbes Jahr nach dem Sturz von Nicolás Maduro da? Und in Peru kämpfen die Kandidatinnen und Kandidaten um die Präsidentschaft mit Folgen weit über die Landesgrenzen hinaus. Über die politischen Umbrüche in Südamerika spricht David Karasek mit dem Lateinamerika-Experten Wolf Grabendorff. Der deutsche Politikwissenschaftler war Gastprofessor für internationale Beziehungen an der Universität von Quito in Ecuador. Er hat in den letzten 40 Jahren in mehreren Ländern Lateinamerikas gelebt und für die SPD-nahe Friedrich Ebert Stiftung zahlreiche Programme geleitet.
Oft sind es nicht die offensichtlich politischen Entscheidungen, die unabhängige Medien vor Herausforderungen stellen, sondern scheinbar „technische“ Vorgänge im Hintergrund. Nachdem die als „De-Banking“ bekannte Praxis, kritischen Stimmen Bankkonten zu kündigen, bereits traurige Bekanntheit erlangt hat, geraten inzwischen auch technische Dienstleister zunehmend in den Fokus. Kündigungen von Verträgen können im Einzelfall existenzbedrohende Folgen haben.Weiterlesen
While a hantavirus outbreak on a cruise ship made headlines worldwide, a much more serious health crisis is developing in parts of Africa. In an interview, epidemiologist Professor Oliver Razum explains why the current Ebola outbreak in the Democratic Republic of Congo and Uganda is particularly worrying, what role weak health systems and international inequalities play, and why global attention is often unevenly distributed. It also discusses vaccine challenges, the importance of international cooperation and the question of whether the world has really learned the right lessons from the Covid pandemic. - Während ein Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff weltweit Schlagzeilen machte, entwickelt sich in Teilen Afrikas eine weitaus schwerwiegendere Gesundheitskrise. Im Gespräch erklärt der Epidemiologe Professor Oliver Razum, warum der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda besonders besorgniserregend ist, welche Rolle schwache Gesundheitssysteme und internationale Ungleichheiten spielen und weshalb globale Aufmerksamkeit oft ungleich verteilt ist. Außerdem geht es um die Herausforderungen bei Impfstoffen, die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und die Frage, ob die Welt aus der Covid-Pandemie wirklich die richtigen Lehren gezogen hat.
Wissen im Gespräch mit Prof. Dr. med. Marc Augustin, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie: KI in der Psychotherapie; Erhöht Stress das Risiko für Krebs?; Große Fragen: Sollten wir auch mal hungern?Moderation: Sebastian Sonntag Von WDR 5.
Seit Mai 2018 reden die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz mit euch über Politik und Börse und das Leben. Dazwischen lagen: eine Pandemie, zwei Kriege, der schnellste Bärenmarkt der Geschichte, der schnellste Zinszyklus seit Fed-Chef Volcker, der Wirecard-Skandal, FTX-Untergang, Liz-Truss-Moment und der KI-Urknall, der alles verändert hat. Die gute Nachricht: Wer dabeigeblieben ist, wurde an der Börse für sein Risiko belohnt. Der MSCI World machte 13,1 Prozent pro Jahr, der S&P 500 15,6 Prozent, der Nasdaq 100 satte 21 Prozent, Tesla 47 Prozent und der Bitcoin schaffte im Schnitt 35 Prozent pro Jahr. Selbst der gescholtene Dax lieferte 8,7 Prozent. In der Jubiläumsfolge blicken Bulle und Bär zurück auf acht Jahre Streit, Lehren und Lernkurven: Warum „Time in the Market" jedes Timing schlägt. Warum Schnäppchenaktien manchmal Wertfallen sind. Warum man disruptive Technologien wie KI nicht unterschätzen darf – und wie man FOMO mit cleveren Sparplänen austrickst. Dazu gibt es Grußbotschaften von Wegbegleitern, Hörern und Freunden des Podcasts – von Pip Klöckner über Heiko Thieme und Roger Peeters bis zu Christian W. Röhl mit dem vielleicht prägnantesten Werbespruch: „Zwei Stimmen, ein Podcast, nur keine Langeweile." Zum Feiern gibt es einen brandneuen Jubiläumssong im Helene-Fischer-Style obendrauf; komponiert mit KI, performt für die Ewigkeit. Auf die nächsten 500! DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreibt uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Trump verzockt sich im Iran-Krieg, Streit über Hilfen für Energiekrise, Kerosin-Knappheit, Merz provoziert SPD mit Rente, Lehren vom Wal, PV-Anlagen für Betriebe, Die Grünen in BW gegen Palantir, Opposition schläft beim Wehrdienst