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Im c't-Datenschutz-Podcast geht es diesmal um ein Problem, das in Unternehmen täglich auftaucht: Personenbezogene Daten sollen gelöscht werden – stecken aber in Logs, Backups oder gesetzlich vorgeschriebenen Aufzeichnungen. Die Auflösung dieses Zielkonflikts ist ebenso herausfordernd wie praxisrelevant. Das Recht auf Löschung ist das zentrale Betroffenenrecht in der DSGVO. In Episode 161 der Auslegungssache diskutieren heise-Justiziar Joerg Heidrich und c't-Redakteur Sylvester Tremmel, der in dieser Folge Holger Bleich vertritt, über den Interessenkonflikt zwischen Löschaufforderungen und der Pflicht, bestimmte Daten aufzuheben. Fachkundiger Gast ist Dr. Christoph Wegener, Berater und Sachverständiger für Informationssicherheit und Datenschutz. Das Thema der Folge führt tief in den Maschinenraum der Datenschutzpraxis: Ein Betroffener verlangt die Löschung seiner Daten. Diese Daten befinden sich aber in einem Sicherheitsprotokoll, das nach IT-Standards nicht nur unveränderbar sein soll, sondern auch über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden muss. Eine Norm verlangt also Löschung, die andere schützt gerade die unmodifizierte Erhaltung. Genau dieser Konflikt begegnet Unternehmen bei Webserver-Logs, Sicherheitsprotokollen, Backups, Compliance-Systemen, KI-Systemen und behördlichen Fachverfahren. Ein Anlass für die Diskussion ist der Abschlussbericht des Europäischen Datenschutzausschusses zur koordinierten Durchsetzungsaktion 2025 zum Recht auf Löschung. 32 Aufsichtsbehörden werteten Antworten von 764 Verantwortlichen aus. Der Bericht benennt mehrere wiederkehrende Schwachstellen, darunter unklare Aufbewahrungsfristen, mangelhafte Verfahren für Löschanträge und besondere Schwierigkeiten bei Backups. Auch die Datenschutzkonferenz hebt diese Problemfelder hervor. Die Podcastfolge macht deutlich: Löschkonzepte werden künftig stärker in den Fokus der Aufsichtsbehörden rücken. Besonders praxisrelevant sind Backups. In vielen Sicherungen lässt sich ein einzelner Datensatz technisch nicht sinnvoll entfernen, ohne die Integrität des gesamten Sicherungsbestands zu gefährden. Die Lösung kann deshalb nicht darin liegen, Sicherungen sofort physisch zu überschreiben. Entscheidend ist vielmehr, dass gelöschte Daten bei einer Wiederherstellung nicht unkontrolliert wieder in den Produktivbetrieb gelangen. Wer ein Backup zurückspielt, sollte also nachgelagerte Lösch- und Bereinigungsprozesse vorsehen. Noch schärfer zeigt sich der Konflikt bei Logfiles. Sicherheitsprotokolle sind für Angriffserkennung, Fehlersuche und Nachvollziehbarkeit unverzichtbar. Zugleich enthalten Logs häufig personenbezogene Daten wie IP-Adressen oder sicherheitsrelevante Ereignisse. Datenschutzrechtlich sind sie deshalb nicht neutral. Sie benötigen eine Rechtsgrundlage, klare Zwecke, begrenzte Fristen und Zugriffsbeschränkungen. Das Fazit der Folge: Der scheinbare Widerspruch zwischen Löschpflicht und Speicherzwang lässt sich nicht mit pauschalen Regeln lösen. Unternehmen müssen Aufbewahrungspflichten kartieren, Löschfristen festlegen, Zugriffe beschränken, Backups in ihre Prozesse einbeziehen und Logfiles technisch wie rechtlich sauber steuern. Das unveränderbare Backup bleibt dann nicht automatisch ein Datenschutzverstoß. Entscheidend ist, dass der Zweck begrenzt, die Verarbeitung eingeschränkt und eine Wiederverarbeitung gelöschter Daten zuverlässig verhindert wird.
Robert Misik im Gespräch mit Wolfgang Kaleck, Muna DuzdarDIE STÄRKE DES RECHTS VERSUS DAS RECHT DES STÄRKERENPlädoyer für Völkerrecht und Menschenrechte"Kalecks neues Sachbuch zeigt, dass Internationales Recht Macht hat. "tazDer Angriff Russlands auf die Ukraine, die Eskalation des Nahostkonflikts nach dem 7. Oktober, der Angriff Israels auf den Iran – das sind nur einige, wenn auch entscheidende Entwicklungen der letzten Jahre, die zeigen, wie die »alte« internationale Ordnung erodiert und das Völkerrecht und die Menschenrechte zunehmend missachtet werden. In dieser viel beschworenen Zeitenwende stellt sich die fundamentale Frage, ob das internationale Recht stark genug ist diesem Sturm zu widerstehen, oder in Zukunft einfach das Recht des Stärkeren gilt.Wolfgang Kaleck, einer der international renommiertesten Menschenrechtsanwälte, argumentiert in dieser Streitschrift, dass Völkerrecht und Menschenrechte nicht zur Disposition stehen dürfen, gerade weil sie im Kern, trotz aller Ambivalenzen, Erschütterungen und Rückschläge, einen immensen Fortschritt auf dem Weg zu einer gerechteren Welt darstellen. Er erinnert nicht nur daran, dass der Traum »vom ewigen Frieden« aus dem Trauma des Krieges geboren wurde, sondern zeigt, wie notwendig es gerade jetzt ist, an diesem »utopischen Projekt« festzuhalten, welche Reformen des internationalen Rechts und seiner Institutionen es stärken könnten und wie und mit wem wir gemeinsam dafür streiten können.Wolfgang Kaleck gründete 2007 die Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Berlin und ist seitdem deren Generalsekretär. Er ist Autor mehrerer Bücher u. a. von »Die konkrete Utopie der Menschenrechte« (2021) und »Law versus Power« (2018). Er wurde u.a. mit dem Hermann Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland und dem Max Friedländer-Preis des Bayrischen Anwaltsverband ausgezeichnet und arbeitet in zahlreichen Projekten mit der Akademie der Künste in Berlin, dem Haus der Kulturen der Welt, der Magnum Foundation, der Galerie Autograph und anderen Kulturinstitutionen zusammen.Muna Duzdar, Rechtsanwältin, SPÖ-Abgeordnete zum Nationalrat und Bereichssprecherin für VerfassungModeration: Robert Misik, Autor und Journalist
Anbieter oder Betreiber: Wann du unter dem EU AI Act zur Haftungsfalle wirst Der EU AI Act unterscheidet scharf zwischen Anbietern und Betreibern von KI-Systemen und wer auf der falschen Seite landet, trägt erheblich mehr Pflichten und Haftungsrisiken. Was viele nicht wissen: Schon ein falscher Markenname kann dich rechtlich zum Anbieter machen, ohne dass du ein einziges Modell selbst entwickelt hast. Philipp Hacker auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/philipp-hacker-078940257/ Anbieter, Betreiber, Verbraucher: Drei Rollen, drei Regelwerke Anbieter ist, wer ein KI-System selbst entwickelt oder entwickeln lässt und es unter eigenem Namen auf den Markt bringt für sie gelten die strengsten Anforderungen des AI Act. Betreiber ist dagegen schlicht, wer ein bestehendes System einsetzt, etwa ein Arzt, der ein KI-Tool in seiner Praxis nutzt. Für private Verbraucher gilt der AI Act gar nicht... relevant wird er ausschließlich im geschäftlichen Kontext. Wie du versehentlich zum Anbieter wirst Wer ein bestehendes KI-System, ob Hochrisiko-System oder GPAI-Modell — unter eigenem Namen oder eigener Marke vermarktet, wird rechtlich zum Anbieter, auch ohne eine einzige Zeile Code selbst geschrieben zu haben. Das nennt sich Rechtsscheinshaftung: Du beanspruchst den Vertrauensvorsprung deiner Marke und trägst damit auch die entsprechende Verantwortung. Gleiches gilt nach überwiegender Rechtsauffassung auch dann, wenn du ein Modell spezialisierst und anschließend unter eigenem Label anbietest. Fazit Der wichtigste praktische Takeaway ist einfach: Wenn du ein bestehendes KI-Modell als eigenes Produkt vermarktest, nenn es nicht nach dir oder deiner Marke — ein neutraler Fantasiename reicht, um nicht in die Anbieterhaftung zu rutschen. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, findet in der Studie "Simplifying EU AI Regulation" und den aktuellen Kommissions-Guidelines eine solide Grundlage.Das Recht entwickelt sich gerade im Wochentakt weiter. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonstJede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben ist Ausdruck der Menschenwürde, sagt die Juristin Frauke Rostalski. Der Theologe Jochen Sautermeister fürchtet eine Normalisierung des assistierten Suizids. Was ist wissenschaftlich und was ethisch vertretbar? Fritz, Susanne www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
Der Toaster raucht, die Kaffeemaschine streikt, das Handy macht schlapp – und meistens landet alles schneller im Müll, als in der Werkstatt. Genau das soll sich jetzt ändern. Die EU führt ein neues Recht auf Reparatur ein - und Deutschland setzt die entsprechende Richtlinie jetzt um. Hersteller sollen Reparaturen erleichtern, Ersatzteile länger bereitstellen und Geräte langlebiger machen. Klingt gut – aber funktioniert das auch im Alltag? Wir klären, welche Rechte Verbraucher wirklich bekommen, warum viele Geräte bisher absichtlich schwer reparierbar sind - und ob Nachhaltigkeit gegen unsere Bequemlichkeit überhaupt eine Chance hat.Lob, Kritik und Anregungen wie immer gern an wirtschaft@ndr.de
Aus Köln Ehrenfeld. Mit dem Blogger und Moderator Gerd Buurmann (https://x.com/Buurmann). Gerd ist zurück und wir finden: Hass ist eine Meinung und der Mehrheitswille ist nicht grundsätzlich richtig. Außerdem: Lawfare – der Staat gegen Christian Schneider. Escape the Matrix. Finde den Aethervox Podcast auf Patreon: https://www.patreon.com/aethervoxehrenfeld
Krieg bedeutet die Vernichtung von menschlichem Leben, er ist gigantisches Unrecht. Und genau deswegen brauchen wir moralische Maßstäbe, was im Krieg erlaubt und verboten ist – das behauptet jedenfalls die Lehre vom „gerechten Krieg“ und Michael Walzer, einer ihrer modernen Vertreter. In seinem Buch Just and Unjust Wars argumentiert er für eine strikte Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nicht-Kombattanten (also: Zivilisten). Aber selbst wenn diese Unterscheidung total einleuchtend ist – und selbst wenn man sie in der Praxis wirklich treffen könnte: Wie gut ist sie philosophisch begründet? Darum geht es in der heutigen Episode. Und es ist, wie immer: kompliziert. Literatur: Michael Walzer, Just and Unjust Wars. A Moral Argument with Historical Illustrations, New York (5. Aufl.) 2015 Seth Lazar: "War", in: Stanford Encyclopedia of Philosophy (2020)
Boris Pistorius äußerte sich am Wochenende zur Regel im neuen Wehrdienstgesetz, wonach sich Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren bei längeren Auslandsaufenthalten eine Genehmigung erteilen lassen müssen. Der Verteidigungsminister sprach davon, die Regelung sei „seit Beginn des Gesetzgebungsverfahrens niemandem aufgefallen“. „Weder mir oder meinem Haus noch dem Kabinett oder dem Parlament –Weiterlesen
Russland greift die Ukraine an, China droht Taiwan, die USA wollen Grönland besetzen und Donald Trump droht mit der vollkommenen Auslöschung des Iran. Experten sind sich einig: Die Verstösse gegen das Völkerrecht mehren sich. Was bedeutet das für die regelbasierte Ordnung? Weltweit mehrten sich zuletzt Verstösse gegen das Völkerrecht. Das Recht des Stärkeren scheint sich gegen das Regelwerk der internationalen Gemeinschaft immer mehr durchzusetzen. Internationale Gerichte werden nicht von allen Staaten anerkannt, und der UN-Sicherheitsrat ist häufig blockiert, was eine wirksame Ahndung von Völkerrechtsbrüchen erschwert. Warum hat das Völkerrecht so wenig Handhabe, Gewalt zu verhindern? Erwarten wir zu viel vom Recht bzw, wird es derzeit sogar zu sehr ausgedehnt, wenn es nun auch zu menschenrechtsbasierten Klimaklagen kommt? Barbara Bleisch fragt nach bei Helen Keller, Professorin für Völkerrecht, Europarecht und öffentliches Recht an der Universität Zürich und während neun Jahren Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg.
Russland greift die Ukraine an, China droht Taiwan, die USA wollen Grönland besetzen und Donald Trump droht mit der vollkommenen Auslöschung des Iran. Experten sind sich einig: Die Verstösse gegen das Völkerrecht mehren sich. Was bedeutet das für die regelbasierte Ordnung? Weltweit mehrten sich zuletzt Verstösse gegen das Völkerrecht. Das Recht des Stärkeren scheint sich gegen das Regelwerk der internationalen Gemeinschaft immer mehr durchzusetzen. Internationale Gerichte werden nicht von allen Staaten anerkannt, und der UN-Sicherheitsrat ist häufig blockiert, was eine wirksame Ahndung von Völkerrechtsbrüchen erschwert. Warum hat das Völkerrecht so wenig Handhabe, Gewalt zu verhindern? Erwarten wir zu viel vom Recht bzw, wird es derzeit sogar zu sehr ausgedehnt, wenn es nun auch zu menschenrechtsbasierten Klimaklagen kommt? Barbara Bleisch fragt nach bei Helen Keller, Professorin für Völkerrecht, Europarecht und öffentliches Recht an der Universität Zürich und während neun Jahren Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg.
Wut, Trauer, Frust, Scham oder Ekel – viele Gefühle gelten noch immer als „schwierig“.Vor allem dann, wenn Kinder sie laut, intensiv und ungefiltert zeigen.Doch was, wenn genau diese Gefühle wichtig sind?In dieser Folge geht es darum, warum Kinder ein Recht auf alle Gefühle haben – nicht nur auf die angenehmen. Und warum emotionale Ausbrüche nicht automatisch ein Zeichen von schlechter Erziehung sind.Du erfährst:warum starke Gefühle zur gesunden Entwicklung dazugehörenweshalb Kinder Gefühle erst fühlen müssen, bevor sie sie regulieren könnenwarum dein Kind keine perfekte Reaktion braucht, sondern Präsenzwie du unterscheiden lernst, was deinem Kind gehört – und was deins istweshalb Verbindung wichtiger ist als Kontrolle oder „richtig reagieren“Kinder müssen nicht immer lieb, ruhig und angepasst sein, um gesund aufzuwachsen.Sie dürfen fühlen. Und du darfst sie dabei begleiten, unperfekt, aber echt.Teste hier die familienort-AppHier die Leitfragen aus der Folge für deine Selbstreflexion:Für dich selbst- Wie leicht fällt es mir, Wut, Trauer, Frust, Scham oder Ekel bei mir selbst zuzulassen?- Wo mache ich das?- Wie mache ich das?- Mit wem kann ich diese Gefühle zeigen?- Wann erlaube ich mir, sie wirklich zu fühlen?- Welche Gefühle fallen mir besonders schwer – und warum?- Was davon gehört zu meiner Geschichte, meinen Erfahrungen, meiner Prägung?Im Umgang mit deinem Kind- Welche Gefühle meines Kindes triggern mich besonders stark?- Was davon gehört wirklich meinem Kind – und was gehört zu mir?- Wann möchte ich Gefühle meines Kindes schnell wegmachen oder stoppen?- Kann ich gerade begleiten – oder bin ich selbst überfordert?- Was braucht mein Kind in diesem Moment wirklich: Lösung oder Präsenz?- Wie kann ich Raum halten, ohne perfekt reagieren zu müssen?Für eure Beziehung- Wie gehen wir in unserer Familie mit „unangenehmen“ Gefühlen um?- Dürfen bei uns alle Gefühle da sein – oder nur manche?- Was möchte ich meinem Kind über Gefühle langfristig mitgeben?- Wie kann nach schwierigen Momenten wieder Verbindung entstehen?Nicht jede Frage braucht sofort eine Antwort.Manchmal beginnt Veränderung schon dort, wo wir ehrlich hinschauen.
Der Kampf um das Recht findet in aller Regel vor Gericht nahezu täglich statt. So gehen zum Thema Rechtsstaatlichkeit die Themen nicht aus. Diesmal besprechen wir die EU-Sanktionierung des Publizisten Hüseyin Dogru und seiner Ehefrau mit dem Karlsruher Professor für Wirtschaftsrecht Dr. Darius Schindler. Großes Aufsehen erregte die Verpflichtung für Männer, vor längeren Auslandsaufenthalten eine Ausreisegenehmigung bei der Bundeswehr einzuholen. Was es hiermit auf sich hat, erläutert der ehemalige Bundesverteidigungsminister Prof. Rupert Scholz. Und Rechtsanwalt Stefan Koslowski vermeldet spannende Neuigkeiten von den „Reichsbürger-Verfahren“.
Du kennst Strategien zur Emotionsregulation.Du hast gelesen, gelernt, reflektiert –und verlierst trotzdem manchmal den Kopf?Dann ist diese Folge für dich. Denn überwältigt zu sein, obwohl du „eigentlich weißt, wie es geht“, ist kein Widerspruch. Es ist menschlich. Und es wird auch immer wieder passieren. In dieser Folge geht es um dein Recht auf Wut, Tränen und Überforderung und darum, warum das kein Scheitern ist.Du erfährst:warum Wissen und Strategien dich nicht davor schützen, überfordert zu seinwann es sinnvoll ist, Verantwortung für starke Gefühle zu übernehmenwann du beeinflussen kannst, ob du ausrastest – und wann nichtin welchen Situationen Überforderung völlig normal ist und bleibtund warum „perfekte Emotionsregulation“ ein unrealistisches Versprechen istDu musst nicht perfekt reguliert sein, um eine gute Mama oder ein guter Papa zu sein. Du bist ein Mensch. Und manchmal ist es einfach zu viel.Die familienort-App gibts hier: https://www.familienort.com/app/download
Wer angegriffen wird, darf sich verteidigen. Und im Ernstfall dürfen Staaten dazu auch Gewalt anwenden. Diese These vertritt jedenfalls Michael Walzer in seinem Klassiker „Gibt es den gerechten Krieg?“ (orig.: Just and Unjust Wars). Gewalt zwischen Privatpersonen und Gewalt zwischen Staaten ist nämlich in vielen Punkten vergleichbar. Es gibt aber auch Unterschiede, und die haben wiederum ethische Konsequenzen. In dieser Episode stelle ich Walzers Ansatz vor und ordne ihn kritisch ein. Eine Episode über das Recht im Krieg folgt später. Literatur: Michael Walzer, Just and Unjust Wars. A Moral Argument with Historical Illustrations, New York (5. Aufl.) 2015
In dieser Folge von „Auf Holz bauen“ widmen wir uns einem Thema, das auf den ersten Blick staubtrocken anmutet, sich aber als ein riesiger Hebel für eine nachhaltige Zukunft entpuppt: das öffentliche Vergaberecht. Zu Gast ist Marc Steiner, Richter am Schweizer Bundesverwaltungsgericht und ein absoluter Vordenker für eine nachhaltige bzw. qualitätszentrierte Beschaffungswelt. In einem tiefgehenden und ungemein intensiven Gespräch räumt Marc mit dem Vorurteil auf, dass Paragrafen nur trocken sein müssen. Er erklärt uns die komplexen Mechanismen hinter internationalen und europäischen Gesetzen und zeigt auf, welche enorme Marktmacht der Staat eigentlich besitzt, wenn er nachhaltig einkauft. Besonders spannend wird es beim Blick hinter die Kulissen des Vergaberechts in der Schweiz: Marc beschreibt eindrücklich den Unterschied, ja Paradigmenwechsel vom billigsten hin zum vorteilhaftesten Angebot. Wir erfahren, wie eine spektakuläre, parteiübergreifende Mehrheit die aktuelle Schweizer Vergaberechtsreform ermöglichte und welche Rolle Marc dabei spielte. Und wir lernen ihn auch persönlich kennen: Er erzählt uns von seinem Weg zum Richteramt und wie er mit seiner mitreißenden, positiven Energie schließlich selbst zum leidenschaftlichen „Holzkopf“ wurde. Eine Folge, die uns wieder großen Spaß gemacht hat und zeigt, dass echte Veränderung oft im Kleingedruckten beginnt.
„Das Völkerrecht ist tot, jetzt gilt wieder das Recht des Stärkeren.“ So lautet die Meinung der einen, die auf die Völkerrechtsbrüche der vergangenen Jahre verweisen: in Gaza, in Venezuela, in der Ukraine, im Sudan und aktuell im Iran. Andere wiederum weisen darauf hin, dass das Völkerrecht nie wirklich galt. Schon immer hätten sich die Stärkeren das Recht herausgenommen, das Völkerrecht zu missachten, und sie verweisen auf die letzten Jahrzehnte, die von unzähligen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen, etwa durch die USA und ihre Alliierten, geprägt waren. Sie fragen: Was bringt das Völkerrecht, wenn es kaum umgesetzt wird und Staaten nur dann darauf pochen, wenn es in ihrem Interesse ist? Unser Gast Wolfgang Kaleck argumentiert: Das Völkerrecht war nie perfekt. Schon immer war seine Umsetzung von Doppelstandards durchzogen. Und trotzdem war es immer schon ein wichtiges Mittel im Kampf der Unterdrückten für Gerechtigkeit. Eines von vielen. Und daran sollten sich Linke und progressive Kräfte erinnern. In dieser Folge von „Weltunordnung“ spricht die Journalistin Pauline Jäckels mit Wolfgang Kaleck. Er ist einer der profiliertesten Menschenrechtsanwälte Deutschlands. Als Gründer und Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) setzt er sich seit Jahren weltweit für die juristische Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen ein. Als Anwalt vertritt Kaleck unter anderem den Whistleblower Edward Snowden und die Familie von Patrice Lumumba. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter „Die konkrete Utopie der Menschenrechte” (2021). Jüngst ist im Kunstmann-Verlag sein neues Buch „Die Stärke des Rechts vs. Das Recht des Stärkeren” erschienen. Pauline Jäckels diskutiert mit Wolfgang Kaleck, warum so viele Menschen plötzlich glauben, dass sich das Völkerrecht in einer beispiellosen Krise befindet. Sie sprechen darüber, wie und unter welchen Umständen das Völkerrecht entstanden ist und inwiefern es Mittel der Mächtigen und Mittel der Unterdrückten ist. Und schließlich darüber, ob eine Durchsetzung des Völkerrechts überhaupt möglich ist, ohne dass sich die globalen Machtverhältnisse ändern, die Völkerrechtsbrüche ermöglichen und bedingen. Schreibt uns an weltunordnung@rosalux.org
In Spanien fühlt sich mancher Bankkunde zunehmend wie ein Bankräuber. War das Ausrauben einer Bank seit eh und je als Straftat klassifiziert ist, so wird das Abheben des eigenen Geldes mehr und mehr kriminalisiert. Mit Berufung auf Sachzwänge und staatliche Verordnungen nehmen sich die Banken Spaniens das Recht heraus, die Kunden zu gängeln, mit Ausfragungen betreffend der Geldverwendung. Wo kommen die eingezahlten Banknoten her, wo werden sie nach dem Abheben hingehen? Das Recht, unbescholten und unverdächtigt über das eigene Geld bestimmen zu können, wird im hohen Tempo ausgehebelt. Es ist eine Entwicklung, die ihren Schatten voraus wirft auf das, was uns bald auch in Deutschland drohen kann. Hören Sie hierzu Norbert Härings Text „Finanzielle Entmündigung“, der zunächst bei auf seinem Blog erschienen war. https://norberthaering.de/geldsystem/kyc-kontonutzung/ Sprecher: Karsten Troyke Bild: Pixabay www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Liebe kann alles - Der Beziehungspodcast mit Eva-Maria & Wolfram Zurhorst
Eifersucht, Verlustangst, Misstrauen in den Partner, Selbstzweifel, Unsicherheit… Wann sind meine Gefühle legitim? Wann darf ich sie auch ausdrücken? Und wann darf ich in ihrem Sinne Konsequenzen ziehen und Grenzen setzen? Um die Antworten auf diese Fragen geht es im heutigen Podcast mit Annalena Zurhorst. Falls du Fragen hast, schreib uns gerne eine E-Mail: coaching@zurhorstundzurhorst.com _________________________ Zurhorst auf Facebook: @zurhorstundzurhorst Zurhorst auf Instagram: @zurhorstundzurhorst Coachinganfragen: coaching@zurhorstundzurhorst.com
Themen u.a.: Das Recht auf Gesundheit muss im Grundgesetz verankert werden, findet unser Gast, der Sportprofessor Ingo Froböse. Und: Die neuen Chancen der Grünen. Von WDR 5.
In Episode 155 dreht sich alles um smarte Brillen – und die Frage, ob man sie bedenkenlos tragen darf. Holger und Joerg haben sich gleich zwei Gäste eingeladen: Datenschutzanwalt Thomas Schwenke, der vor zehn Jahren über Smart Glasses promoviert hat, und c't-Redakteur Nico Jurran, der selbst eine Ray-Ban Meta besitzt und sie im Alltag nutzt. Nico stellt die Technik vor: Die Meta-Brille sieht aus wie eine gewöhnliche Ray-Ban Wayfarer, hat aber eine Kamera, Mikrofone, Lautsprecher und Akku in den etwas breiteren Bügeln versteckt. Per Sprachbefehl oder Knopfdruck macht sie Fotos und Videos, übersetzt Sprachen in Echtzeit, liest Nachrichten vor und erkennt Objekte. Über Bluetooth ist sie permanent mit dem Smartphone verbunden, ein Meta-Account ist Pflicht. Von außen erkennt man die smarte Brille kaum – und genau das macht sie aus Datenschutzsicht so problematisch. Thomas bringt zunächst eine fundamentale Frage auf den Tisch: Darf man die Brille überhaupt besitzen? Das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutzgesetz (TDDDG) verbietet Aufnahmegeräte, die als Alltagsgegenstände getarnt sind und heimliche Aufnahmen ermöglichen. Zwar blinkt beim Fotografieren eine kleine LED am Rahmen, doch Holger bestätigt aus eigener Erfahrung, dass er dieses Signal bei Tageslicht nicht wahrgenommen hat. Thomas verschärft das Argument: Für wenige Euro gibt es bei Amazon Abdeckkappen, die das Warnsignal unsichtbar machen, ohne die Kamerafunktion zu blockieren. Wer eine solche Kappe anbringt, könnte sich als Hersteller einer verbotenen Telekommunikationsanlage strafbar machen, spekuliert Schwenke. Auch die DSGVO stellt die Brillenträger vor massive Probleme. Eine Rechtsgrundlage für heimliche Aufnahmen fremder Personen sieht Thomas praktisch nicht. Berechtigte Interessen scheitern regelmäßig an den überwiegenden Schutzinteressen der Gefilmten. Eine Einwilligung ist im Alltag nicht einholbar – schon gar nicht bei Kindern, deren Erziehungsberechtigte man erst finden müsste. Die sogenannte Haushaltsausnahme für rein private Datenverarbeitung greift nach Einschätzung der Diskutanten ebenfalls nicht, sobald die Aufnahmen in die Meta-Cloud wandern, von Subunternehmern in Kenia gesichtet und für KI-Training verwendet werden. Thomas sieht hier sogar eine gemeinsame Verantwortlichkeit von Brillenträger und Meta – mit der Folge, dass Nutzer für Datenschutzverstöße des Konzerns mithaften könnten. Weitere Rechtsprobleme türmen sich auf: Das Recht am eigenen Bild schützt vor heimlichen Aufnahmen. Strafrechtlich drohen Konsequenzen bei Aufnahmen in geschützten Lebensbereichen wie Umkleidekabinen, beim Mitschneiden nicht öffentlich gesprochener Worte oder bei der Verbreitung intimer Aufnahmen. Thomas warnt zudem vor einem gesellschaftlichen Überwachungseffekt: Wenn jeder eine solche Brille tragen könnte, veränderten Menschen ihr Verhalten aus Angst vor permanenter Beobachtung. Trotz aller Bedenken sprechen sich alle Beteiligten gegen ein generelles Verbot aus. Holger verweist darauf, dass Smartphones mit ihren Kameras ähnliche Probleme aufwerfen, ohne dass jemand ein Verbot fordere. Nico betont die positiven Anwendungsszenarien etwa für Sehbehinderte. Thomas plädiert für stärkere technische Schutzmaßnahmen wie automatische Anonymisierung oder deutlich wahrnehmbare Aufnahmegeräusche. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Technik der Regulierung wieder einmal weit voraus ist – und die Faszination selbst bei den Warnern überwiegt.
Musikstreamingdienste und Social Media sorgen dafür, dass Musik nie ganz verschwindet, sondern immer wieder aus der Versenkung auftaucht. Hendrik Schröder fragt sich: Können wir das wirklich wollen?
Moritz, Alexander www.deutschlandfunk.de, Zur Diskussion
GW2672m - so ist die offizielle Bezeichnung des Wolfes, den man in Baden-Württemberg inzwischen als Hornisgrinde-Wolf kennt. In den letzten Wochen hat dieser Wolf Justiz und Naturschützer in Atem gehalten. Wir sprechen nicht nur über die Abschussgenehmigung für dieses Tier, sondern auch mit Alexander Stark von der Leuphana-Universität Lüneburg über das neue Jagdrecht.
Wie Klagen gegen Staaten und Unternehmen den Klimaschutz voranbringen – das erfahren Sie in dieser Folge von Planetary Business. Und Sie lernen eine Anwältin kennen, die peu à peu die rechtlichen Rahmenbedingungen durchsetzt, die uns endlich auf einen klimafreundlichen Pfad bringen.Dr. Roda Verheyen lässt unsere Bundesregierung mittels Verfassungsklage zwingen, den nötigen Klimakurs einzuhalten. Sie bewirkt, dass der Begriff der Freiheit auf die zukünftige Freiheit erweitert wird. Und Dr. Verheyen ist dabei, die großen Emittenten wie RWE, Heidelberg Materials und die Volkswagen-Gruppe zur Verantwortung zu ziehen. Hören Sie, welche Strategie sich hinter der Reihe von Verfahren verbirgt und wie die Gerichte – neben Politik und Wirtschaft – die entscheidende Macht werden im Kampf um das Klima.Infos zum Podcast, der Podcasterin und mehr finden Sie auf der Planetary Business Website: http://www.planetary-business.orgFolgen Sie Planetary BusinessLinkedIn: https://www.linkedin.com/company/planetarybusiness/Haben Sie Fragen, Anregungen oder Vorschläge für überzeugende Gesprächspartner? Schreiben Sie uns unter: mail@planetary-business.org
In Folge 379 diskutieren wir, ob der Krieg gegen Iran vom Völkerrecht gedeckt ist. Und: Darum hat ein Gericht die Hochstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ gestoppt.
Vier Jahre nach Beginn der russischen Invasion der Ukraine haben wir doch eigentlich die korrekten politisch-medialen Sprachregelungen verstanden. Kaum eine Nachrichtensendung, kaum eine politische Rede kam ohne sie aus. Wer ein anderes Land „völkerrechtswidrig“ und „brutal“ angreift, ist ein Bösewicht und wird sanktioniert. Das angegriffene Land hat hingegen „jedes Recht auf Verteidigung“ und muss dabeiWeiterlesen
Friedrich Merz hat das absolulte Gespür für die Themen und Probleme, die wirklich wichtig sind für die Gesellschaft. Natürlich muss es ausgerechnet jetzt zur Chefsache werden, dass man sich um Klarnamen im Internet kümmert. Das Mobbing, vor allem gegen Politiker ist aber auch echt ein schwerwiegendes Problem, deshalb bekommen gerne auch Mal Rentner Post von der Staatsanwaltschaft, weil sie Friedrich Merz Pinocchio auf Social Media genannt haben. Das kann man sich nicht ausdenken. Die Welt wäre wirklich eine bessere und vielleicht wären sogar Weltwirtschaftskrisen, das Rentenproblem, der Sozialstaat und womöglich auch die Spezialoperation in den Ukraine niemals passiert, hätten die Menschen ihre echten Namen im Internet benutzen müssen. Danke Friedrich Merz, für diesen Einsatz und das Gespür für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Außerdem sprechen wir ganz spontan über eine sehr alte Leidenschaft und ein längst vergangenes Hobby von Jan. Vogelspinnen. Die schönsten Tiere der Welt. Wer unter Arachnophobie leidet, sollte die letzte halbe Stunde auslassen ... oder vielleicht extra mal reinhören um zu verstehen, was für tolle Tiere das sind. (00:00:00) - Teaser/Intro (00:00:46) - Zucker-Fasten beginnt! (00:03:15) - Klarnamen im Internet? (00:11:05) - Als das Internet noch der Wilde Westen war (00:15:10) - Würden Klarnamen wirklich was ändern? (00:21:26) - Das Recht auf Vergessen geht verloren (00:30:54) - Peinliche Texte von damals (00:36:48) - Jans Leidenschaft für Vogelspinnen (00:42:40) - Ethik unter Vogelspinnenhaltern (00:47:56) - Jan packt die Vogelspinnenhaut heraus (00:55:48) - Terraristik-Trend ist seit Jahren vorbei
In diesem C! Podcast spricht Corinne Flick mit Christoph G. Paulus, Professor (a.D.) für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Insolvenzrecht sowie Römisches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er war unter anderem Berater des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank.
Saeson II/7: Zu viele Kriegsverbrechen bleiben ungeahndet und haben Signalwirkung auf Konflikte. Wir fragen außerdem, ob Russlands Präsident Putin in Syrien ausprobiert hat, welche roten Linien er ungestraft übertreten kann. Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
2026.02.08 - SonntagAndreas MassauLukas 18, 1 - 8Das Recht seiner Auserwählten
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
Das Recht auf Teilzeit einschränken: Diese Idee hat die Gemüter erhitzt. Sind weniger Wochenarbeitsstunden eine Frage von Lifestyle oder Lebenssituation? Diskussion mit Tobi Schäfer und dem Soziologen Stefan Sell. Von WDR 5.
Reingehen und rausholen. So springt die US-Regierung gerade mit Venezuela um. Reingehen ohne Rücksicht auf Verluste. Rausholen, was Gewinn verspricht, politisch und finanziell: Den bisherigen Machthaber Maduro von seinem Palast in Caracas direkt auf die Anklagebank in New York. US-amerikanische Gefangene aus venezolanischen Gefängnissen. Das Land Venezuela raus aus seinen Bündnissen mit Russland und China. Und das venezolanische Öl rein in den Besitz von US-Konzernen. So hat Donald Trump seinen Beutezug von langer Hand geplant. Und welche Reserven hat Venezuela? Mit einer heruntergekommenen Öl-Industrie, die zu fördern nur mit großem Aufwand möglich ist. Mit einer unterdrückten Zivilgesellschaft, die zu fördern nicht im Interesse der Mächtigen liegt. Mit einer Übergangsregierung von Gnaden der USA. Und mit einer oppositionellen Friedensnobelpreisträgerin, die den US-Präsident umwirbt. Welche Entwicklung des Landes wird der Ober-Machthaber Trump forcieren. Zulassen oder verhindern? Und wie weit kommt er bei den nächsten Malen mit seiner “Venezuela-Methode“ - wenn er sich, so wie jetzt im selbsterklärten „Hinterhof“ der USA, auch in anderen Räumen der Welt breitmachen will? Darüber spricht Oliver Glaap mit Jesús Renzullo Narváez, Politologe am Giga-Institut für Lateinamerika-Studien, mit Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim „Tagesspiegel“ und USA-Kenner, mit Prof. Kai Ambos, Lehrstuhlinhaber für Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Uni Göttingen und mit der ARD-Südamerika-Korrespondentin Jenny Barke. Podcast-Tipp: ARD Presseclub Im ARD Presseclub diskutieren Journalist*innen über Trumps „neue Weltordnung“. Gäste: Andrew Denison, US-amerikanischer Publizist und Politologe Gesine Dornblüth, freie Journalistin, ehem. Moskau-Korrespondentin Deutschlandradio Shi Ming, freier Journalist und China-Experte Hubert Wetzel, Brüssel-Korrespondent, Süddeutsche Zeitung
US-Präsident Trump erklärt, seinen Anspruch auf Grönland werde er durchsetzen. Militärische Gewalt sei wohl gar nicht nötig. Dänemark und die Europäer wirken verunsichert. Wie könnten sie reagieren und was treibt die USA beim Thema Grönland? Unser "Thema des Tages".
Dagmar Rosenfeld präsentiert die Pioneer Briefing Weekend Edition.
Trumps Attacke auf Venezuela dürften vor allem Russland und China mit Interesse verfolgen. Das Recht des Stärkeren wird endgültig in der Weltordnung etabliert. So berichtet der SPIEGEL über die Angriffe und die Folgen: Die Analyse: Mitten in der Nacht nehmen die USA Nicolás Maduro gefangen. Militärisch präzise, politisch riskant.Die Chronologie: Brennende Militärstützpunkte, Hafenanlagen, Flugabwehr: Die Nacht des US-Angriffs in Videos und Karten.Die Militäraktion: Venezuela verfügt über eine moderne Flugabwehr, dennoch war die Aktion der USA in Caracas erfolgreich. Zwei Faktoren dürften dafür entscheidend gewesen sein.Der Hintergrund: Donald Trump hat den US-Imperialismus mit Wucht nach Lateinamerika zurückgebracht. Die große Frage ist nun, wie die Kräfte in Venezuela reagieren. Mehr zum Thema: So lief der US-Militäreinsatz in Caracas ab +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Im 239. Special bei den WildMics sprachen wir über die Notwendigkeit eines Verbots für Deepfakes. Was genau ist eigentlich das Problem mit Deepfakes? Und welche Rechte haben wir als Bürger*innen generell, wenn es um unser Bild geht? Darüber sprachen wir mit Jessica Flint und Dirk van den Boom. Diese Sendung wurde am 09.12.2025 aufgezeichnet. Eine Zusammenarbeit mit dem Bund Europäischer Jugend (BEJ) Österreich. Die gemeinnützige Arbeit des BEJ wird vom österreichischen Bundeskanzleramt (Bundesjugendförderung) unterstützt. Den Ghostsitter Shop bei Getshirts findet ihr hier. Dirks neue Buchreihe findet ihr hier. und hier findet ihr die Youtube-Videos aus der Kanzlei Chan-jo Jun. *Affiliate Link Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier
„Spätzünderin“ wird Maren Kroymann genannt. Denn erst mit weit über 50 kam der große Erfolg als Kabarettistin und Schauspielerin. Drei Mal ist die 76-Jährige schon mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet worden. Eigentlich war sie aber schon immer da. Klaus Pilger www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Mit einem Gentest lässt sich das Risiko für manche Krankheiten abschätzen. Doch das Ergebnis kann heikle ethische Fragen aufwerfen und die Betroffenen vor existenzielle Entscheidungen stellen. Man sollte also genau überlegen: Testen lassen - oder nicht?
Eine Woche nach dem Attentat auf Charlie Kirk ringen die USA um eines ihrer höchsten Güter: Das Recht auf freie Meinungsäußerung. Während einige Konservative mäßigende Töne anschlagen, wird das Recht laut Trumps Regierung von der „extremen Linken“ missbraucht und muss eingeschränkt werden. Über den Kampf um die Deutungshoheit nicht nur zwischen Demokraten und Republikanern, sondern auch innerhalb der konservativen Regierungspartei, sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen. Außerdem blicken sie auf den Staatsbesuch von Donald Trump im Vereinigten Königreich - und auf Wege für Trump, im Krieg gegen die Ukraine auf Wladimir Putin einzuwirken. US-Korrespondentin Stefanie Bolzen ordnet jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article104636888/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Johannes Kruse erforscht, in welchen Fällen sich KI in der Justiz einsetzen lässt. Ein Gespräch über Bias, Halluzinationen und die Frage, ob Sprachmodelle bessere Juristen sind als Menschen. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/ach-mensch-johannes-kruse-recht
Sommer ist Urlaubszeit. Aber das Recht auf bezahlte Freizeit zum Ausspannen und Erholen war besonders für Arbeiter und Arbeiterinnen lange die Ausnahme. Vorreiter waren Brauereimitarbeiter in Stuttgart, die sich 1903 einen der ersten Tarifverträge mit einem bezahlten Jahresurlaub erstritten - allerdings nur drei Tage.Autor: Georg Gruber (BR2025)
Obwohl sie im Kampf gegen Russland gebraucht würden, gewährt Deutschland ukrainischen Wehrpflichtigen Zuflucht. Und das ist gut so, meint unser Gast. Außerdem in dieser Ausgabe: ein Sparappell an die Koalition und Nachsicht mit der Bahn. Von WDR 5.
Mit Jurist und Bariton Christoph Engel-Bunsas sprechen wir über das Recht an der eigenen Stimme im KI-Zeitalter. Der Beitrag Das Recht an der eigenen Stimme – Rechtsbelehrung 138 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Rüdiger Haude und Thomas Wagner zur Frage der Stabilisierung staatsloser, egalitärer Gesellschaften. Shownotes Rüdiger Haude an der RWTH Aachen (inkl. einer Übersicht seiner Publikationen): https://www.nz.histinst.rwth-aachen.de/cms/HISTINST-NZ/Der-Lehrstuhl/Mitarbeiterinnen-und-Mitarbeiter/Lehrbeauftragte/~jfqk/Dr-phil-Ruediger-Haude/ Haude, R., & Wagner, T. (2019). Herrschaftsfreie Institutionen. Texte zur Stabilisierung staatsloser, egalitärer Gesellschaften. Verlag Graswurzelrevolution. (Erstveröffentlichung 1999). https://www.graswurzel.net/gwr/produkt/herrschaftsfreie-institutionen/ Haude, R. (2023). Als Adam grub und Eva spann. Herrschaftsfeindschaft in der Hebräischen Bibel. Matthes & Seitz Berlin. https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/als-adam-grub-und-eva-spann.html?lid=1 Haude, R. (2022). Weise Wilde. Schrift und Politik bei den Hanunoo-Mangyan auf Mindoro. In: Ines Soldwisch/ Rüdiger Haude/ Klaus Freitag (Hrsg.), Schrift und Herrschaft. Transcript Verlag. 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LIT Verlag Münster. https://lit-verlag.de/isbn/978-3-8258-6845-1/ zu Anarchie/Anarchismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchismus https://www.anarchismus.at/ zu Libertarismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Libertarismus zu Pierre Clastres: https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Clastres Clastres, P. (2020). Staatsfeinde. Studien zur politischen Anthropologie. Konstanz University Press. https://www.wallstein-verlag.de/9783835391215-staatsfeinde.html zu Christian Sigrist: https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Sigrist Amborn, H. (2016). Das Recht als Hort der Anarchie. Gesellschaften ohne Herrschaft und Staat. Matthes & Seitz Berlin. https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/das-recht-als-hort-der-anarchie.html Sahlins, M. (2024). Die ursprüngliche Wohlstandsgesellschaft. 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Die Präzisionsschläge auf das Teheraner Nuklearprogramm haben Bewunderung und Kritik ausgelöst. Die völkerrechtliche Debatte ist im vollen Gange. Der Bonner Völkerrechtler Matthias Herdegen weist die Vorwürfe zurück, Israel und die USA hätten mit ihren Angriffen auf den Iran Völkerrecht gebrochen. Er ist sich sicher: Die Großmächte haben das Selbstverteidigungsrecht längst ausgeweitet.
In Zeiten wie diesen braucht es Rüstung, um bestehen zu können. Auch wenn das manchem in der SPD nicht gefällt. Das ist die Lage am Sonntag. Hier der Link zum Artikel: Das Manifest der Unbelehrbaren+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In den USA läuft ein Machtkampf zwischen Regierung und den Gerichten – außenpolitisch setzt Donald Trump unverhohlen auf das Recht des Stärkeren – Mit welchen Folgen? Für die USA - und global? Fragen an den Verfassungsrechtler Franz Mayer. Sandra Schulz
Demokratie baut auf der Gewaltenteilung auf. Aber in den USA wird dieses Prinzip ausgehöhlt. Präsident Trump diskreditiert Richter, missachtet deren Urteile, stellt sich über das Recht. Gibt es in Deutschland ähnliche Entwicklungen? Fiebig, Peggy www.deutschlandfunk.de, Hintergrund