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Wir sind Weltmeister im Verdrängen – vor allem was die immer sichtbarer werdende Klimakatastrophe betrifft. Im bewegenden Film HOW DARE YOU entdecken drei Kinder das Thema und entscheiden sich zu handeln. Interessant ist dabei nicht nur das Engagement und der Einfallsreichtum der Kinder sondern auch auch die Reaktionen der Eltern: Sie sind schnell überfordert und wollen den „Elefant im Raum“ lieber weiter ignorieren, statt gegen die Klimakatastrophe aktiv zu werden. Der ebenso komische wie ernste Film von Regisseurin Mipo O tritt uns untätigen Erwachsenen gewaltig in den Hintern und wirkt besonders intensiv, weil weitgehend die Perspektive der Kinder eingenommen wird – auch dadurch, dass die Kamera auf Augenhöhe der Kinder ist. Im Podcast diskutieren wir auch darüber, was wir selbst tun können und Helena erklärt den „ökologischen Handabdruck“. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2026 aufgenommen. Am Mikrofon: Malte und Helena von Sneaky Monday, Markus von translate or die, Karoline, Andras, André und Thomas.
An sonnigen Tagen erzeugen deutsche Solaranlagen inzwischen mehr Strom, als das Land speichern oder verbrauchen kann. Übertragungsnetzbetreiber wie 50 Hertz exportieren den Strom deshalb ins Ausland - und zahlen viele Millionen Euro dafür. Die Lösungen sind in Arbeit, benötigen aber Zeit: "In den kommenden fünf Jahren werden mehr als 50 Gigawatt an Batteriespeichern realisiert", sagt 50-Hertz-Chef Stefan Kapferer. Was passiert bis dahin? Der Netzbetreiber wird deutlich: Viele Regionen benötigen vorerst keine weitere Solarenergie. "Für fünf oder sechs Jahre sollten wir andere Prioritäten setzen." Zum Beispiel? Mehr Tempo beim Windkraft-Ausbau. Und bei den neuen Gaskraftwerken: "Batterietechnologien machen große Fortschritte", sagt Kapferer. "Aber wir hatten 2025 eine 200-stündige Dunkelflaute. Das decken wir nicht ohne neue Gaskraftwerke ab. Dreckige Kohlekraftwerke wollen wir aber auch nichts ins System holen." Weitere Themen im Podcast mit Stefan Kapferer: Warum fällt der deutsche Strombedarf niedriger aus als erwartet? Warum gibt es seit zwei Jahren einen Anlagen-TÜV für Erneuerbare? Welche Regionen verkraften weiteren Solarzubau, welche nicht? Welche "absurde Regelung" beim Netzanschluss verhindert Wertschöpfung und Arbeitsplätze? Gast: Stefan Kapferer, Vorstandsvorsitzender von 50 Hertz. Der Übertragungsnetzbetreiber ist für den Netzbetrieb in Berlin, Hamburg und allen ostdeutschen Bundesländern verantwortlich. Zuvor war Kapferer unter anderem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Chef des Bundesverbands der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Judith Hermann beschäftigt sich in ihrem neuen Buch mit der eigenen Familiengeschichte und erzählt vom Schweigen und Verdrängen. Von Scheck Schreyl.
Wir alle verdrängen im Alltag Dinge: Das unangenehme Date vor ein paar Wochen. Der seltsame Kommentar eines Kollegen bei der Arbeit. Die Steuererklärung, die gemacht werden muss. Aber auch Familienkonflikte aus der Vergangenheit. Nach Sigmund Freud hat das Verdrängen eine wichtige Funktion: Es hilft uns, in einer Welt voller Schmerz und Leid zurechtzukommen. Doch was passiert, wenn sich verdrängte Konflikte oder Erinnerungen plötzlich an die Oberfläche schieben? Darum geht es in dieser Folge. Außerdem sprechen wir darüber, ob Freuds Ideen bis heute weiterleben - oder inzwischen gecancelt sind.
Von Hannibal bis Energiewende: Die verdrängte Klimageschichte Klima war nie Stillstand: Warmzeiten, Kaltzeiten, Vulkanausbrüche und Sonnenzyklen prägten die Geschichte der Menschheit lange vor Kohle, Öl und Automobil. Der Physiker Dr. Werner Huber widerspricht in seinem Buch „Klima-Wahrheit“ der einfachen Erzählung vom allein menschengemachten Klimawandel – und warnt vor den wirtschaftlichen Folgen einer deutschen Energiewende, die auf einem Dogma beruhe. Von Hannibal über Ötzi bis zur Französischen Revolution: Dieses Gespräch mit Werner Huber zeigt, wie eng Klima, Macht, Hunger, Migration und Politik seit Jahrtausenden zusammenhängen. Hier können Sie das Buch von Werner Huber bestellen: https://live.tichyseinblick.shop/produkt/huber-klima-wahrheit/ Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Dein Körper spricht oft lange mit dir, bevor du wirklich hinhörst. In dieser Folge spreche ich über meine persönliche Erfahrung mit Stress, Körpersignalen, Neurodermitis, eine Panikattacke und einer blockierten Schulter, die mich damals kurz vor meiner Australien-Reise komplett gestoppt hat. Es geht um die Momente, in denen dein Körper deutlicher wird, weil du selbst längst über deine Grenzen gegangen bist. In dieser Folge geht es um: Stresssymptome und Körpersignale Neurodermitis, Erschöpfung und körperliche Reaktionen emotionale Belastung und unterdrückte Gefühle Psychosomatik und ganzheitliche Gesundheit warum reine Analyse oft nicht reicht unbequeme Entscheidungen in Beziehung, Job und Alltag Grenzen, Selbstverantwortung und ehrliches Hinsehen Manchmal braucht dein Körper keine weitere Erklärung. Manchmal braucht er, dass du endlich anders lebst. Erwähnte Podcast Episoden & Ressourcen Podcast Episode: Wie ich in einem Jahr 10.000€ gespart habe, um meine Surf-Weltreise zu finanzieren Buch: Krankheit als Symbol - Ruediger Dahlke Buch: Das Trauma in dir - Bessel van der Kolk UNTAMED – mein 1:1 Business Mentoring Wenn du nicht nur verstehen willst, was dich zurückhält, sondern es wirklich verändern willst dann ist UNTAMED dein Raum. In UNTAMED arbeiten wir nicht nur an deiner Strategie. Wir arbeiten daran, wie du denkst, entscheidest, sichtbar wirst und dich positionierst. Damit dein Business nicht nur funktioniert, sondern sich nach dir anfühlt. UNTAMED Mentoring Let's stay connected: Instagram: sabine.spallek Mehr über meine Arbeit: beuntamed.de
Tausende junger Menschen aus Deutschland schlossen sich vor Jahren der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien an. Nach dem Ende des IS-Kalifats wurden viele von ihnen in kurdischen Gefangenenlagern in Nordost-Syrien inhaftiert.
Wir alle verdrängen im Alltag Dinge: das unangenehme Date vor ein paar Wochen. Der seltsame Kommentar eines Kollegen bei der Arbeit. Die Steuererklärung, die gemacht werden muss. Aber auch Familienkonflikte aus der Vergangenheit. Nach Sigmund Freud hat das Verdrängen eine wichtige Funktion: Es hilft uns, in einer Welt voller Schmerz und Leid zurechtzukommen. Doch was passiert, wenn sich verdrängte Konflikte oder Erinnerungen plötzlich an die Oberfläche schieben? Darum geht es in der fünften und letzten Folge dieser Serie. Außerdem sprechen wir darüber, ob Freuds Ideen bis heute weiterleben – oder inzwischen gecancelt sind. Autorinnen: Lucia Heisterkamp und Antonia RauthMusik und Produktion: Christoph Neuwirth und Philipp FacklerRedaktionelle Leitung: Sven Preger und Zsolt WilhelmDank geht außerdem an Stephanie Hoffmann aus der Dokumentationsabteilung des SPIEGEL und Ole Reißmann für die KI-Unterstützung. Und an unsere Gesprächspartner:innen, darunter: Andreas Mayer, Wissenschaftshistoriker und Autor, sein neuestes Buch heißt »Freud gegen den Strich«. Georg Markus, Kolumnist beim Kurier und Autor der Biografie »Sigmund Freud. Der Mensch und Arzt. Seine Fälle und sein Leben». Cecile Loetz und Jakob Müller, ihren Podcast »Rätsel des Unbewussten« findet ihr zum Beispiel hier und überall, wo es Podcasts gibt. Die beiden haben außerdem gerade ein Buch veröffentlicht, es heißt »Jetzt bin ich schon wie meine Eltern«. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In dieser Folge spricht Thilo Mischke mit der Autorin und Journalistin Lea Streisand über jüdische Identität, Angst, Antisemitismus und das Gefühl von Zugehörigkeit in Deutschland nach dem 7. Oktober. Es geht um persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Verdrängung, die dünne Schicht der Zivilisation – und um die Frage, wie sich jüdisches Leben in Berlin und Deutschland gerade verändert. Ein sehr persönliches Gespräch über Schmerz, Resilienz und darüber, warum Antisemitismus nie nur ein jüdisches Problem ist. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Wer ist Kristina GiacomelliKristina Giacomelli ist Gründerin und Geschäftsführerin von Sangreal, einem Immobilienmaklerunternehmen in Wien, das sie mit 23 Jahren – ohne Eigenkapital, ohne Netzwerk im Wohnbereich – aus dem Nichts aufgebaut hat. Heute führt sie ein reines Frauenteam und hat mit ihrer Firma in der Hochphase über 50 Transaktionen im Jahr abgewickelt. Was sie auszeichnet: eine Herzlichkeit, die sie selbst als ihre stärkste Charaktereigenschaft beschreibt, kombiniert mit einer ungewöhnlichen Fähigkeit,in echten Krisen ruhiger zu werden, statt lauter.https://www.linkedin.com/in/kristina-giacomelli-907198a5?utm_source=share_via&utm_content=profile&utm_medium=member_ioshttps://sangreal.athttps://www.instagram.com/kristinagiacomelli?igsh=MWQwY3N4bHZsdXJrcw%3D%3D&utm_source=qrWorum es gehtDie letzten zwei Jahre haben Kristina alles auf einmal abverlangt: Immobilienkrise, Insolvenzen von Auftraggebern, Alleinerziehung, Teamaufbau unter Druck. In dieser Folge spricht sie darüber,wie sie gelernt hat, Kontrolle loszulassen – nicht weil sie wollte, sondern weil sie musste. Und warum genau das das Beste war, was ihrem Team passieren konnte.KernideeDruck führt nicht zu Klarheit, solange man ihn mit noch mehr Aktivität bekämpft. Kristinas Erkenntnis aus zwei JahrenKrise: Aus der Ruhe kommt die Kraft. Wer sich erlaubt, innezuhalten, zu priorisieren und Vertrauen abzugeben, schafft den Raum, in dem echte Stabilität entsteht – für sich selbst und für das Team.Was du mitnimmstDer größte Fehler unter Druck ist nicht Entscheidungsschwäche, sondern reflexartiges Beschleunigen. Mehr Meetings, längere To-Do-Listen, höherer Erwartungsdruck – Kristina hat es selbst gemacht und festgestellt, dass es in die falsche Richtung führt. Die Antwort auf Krise ist nicht mehr Tempo, sondern mehr Klarheit darüber, was wirklich zählt.Vertrauen ist keine Führungsstrategie, die man wählt, wenn man Zeit hat. Manchmal erzwingt die Situation es. Kristinas Team hat in ihrer schwersten Phase selbst die Zügel in die Hand genommen – weil sie keine andere Wahl hatte, als loszulassen. Was daraus wurde, hat sie in ihrer Sicht auf Führung dauerhaft verändert.Stabilität unter Druck beginnt mit einer Entscheidung: Ich entscheide mich, mich jetzt nicht zu ärgern. Nicht als Verdrängung, sondern als bewusste Lenkung der eigenen Gedanken. Kristina nennt es spielerisch – im Sinne von: Wir operieren nicht am offenen Herzen. Man darf Dinge auch leichter nehmen, als sie sich gerade anfühlen.MehrÜber den Host: Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/Teile diese Folge mit jemandem, der gerade mitten in der Welle steckt und vergessen hat, dass er auch entscheiden kann,wie er durch sie hindurchgeht.
Im schwedischen Lund wurde am 18. Mai 1951 eine neue Milchverpackung aus Karton und Plastik präsentiert, aus einer Abfüllanlage, die Nahrungsmittel luftdicht verschweißt. Heute sind solche Tetra Paks in über 160 Ländern der Welt verbreitet. Schimmeck, Tom www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
In unserer 34. Episode des GZ‑Podcasts „Chefsache“ sprechen wir mit Johannes Ehrnsperger, Inhaber und Geschäftsführer von Neumarkter Lammsbräu. Als Bio‑Pionier unter den Brauern hat er „Bio – zur persönlichen Chefsache erklärt. Was er damit meint: Eine konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Ökologie und Verantwortung, mit dem Ziel, eine enkeltaugliches Zukunft zu fördern. Hinter dieser Haltung steckt weit mehr: Es ist ein System, das tief in der DNA eines Unternehmens verankert ist, das seit fast 400 Jahren existiert und seit Generationen konsequent auf ökologische Landwirtschaft, faire Wertschöpfung und langfristige Partnerschaften setzt. Ehrnsperger führt uns in diesem Gespräch zurück zu den Wurzeln des Bio‑Gedankens bei Lammsbräu. Schon sein Vater machte sich in den späten 1970er‑ und frühen 1980er‑Jahren Gedanken darüber. Da galt Bio in der Braubranche noch als exotische Idee. Ehrnsperger erklärt, warum ökologisch angebaute Braugerste damals nicht nur eine Vision, sondern eine handfeste Qualitätsentscheidung war. Und wie daraus das Konzept eines „ökologischen Reinheitsgebots“ entstand, das bis heute die gesamte Wertschöpfungskette prägt. Wir sprechen über die Rolle von Landwirtschaft, Bodenfruchtbarkeit und Wasserschutz – und darüber, warum Mineralwasser für Ehrnsperger genauso eine „Frucht des Bodens“ ist wie Getreide oder Gemüse. Er beschreibt, wie sich im Wasser all das wiederfindet, was über Jahrzehnte auf die Felder gelangt, und warum ein Bio‑Mineralbrunnen Verantwortung weit über den eigenen Betrieb hinaus übernehmen muss. Das Gespräch zeigt eindrucksvoll, wie eng Landwirtschaft, Ressourcenschutz und Produktqualität miteinander verwoben sind – und warum Bio‑Mineralwasser alles andere als ein Marketing‑Gag ist. Natürlich geht es auch um die Realität eines Marktes, der sich im Umbruch befindet: sinkende Markentreue, steigende Kosten, ein rückläufiger Bierkonsum und ein Verdrängungswettbewerb, der die Branche unter Druck setzt. Ehrnsperger spricht offen darüber, warum Bio zwar kein Nachteil ist, aber auch kein Schutzschild. Er erklärt, wie sich veränderte Konsummuster auf das Geschäft auswirken, warum Wertigkeit neu gedacht werden muss und wie Neumarkter Lammsbräu als Marke relevant zu bleiben.Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist das alkoholfreie Bier, das bei Lammsbräu längst eine tragende Rolle spielt: 60 Prozent des Bierabsatzes sind alkoholfrei. Ehrnsperger erläutert, warum Lammsbräu hier seit Jahrzehnten Vorreiter ist, wie sich Verbrauchererwartungen verändern und welche Bedeutung 0,0 Prozent künftig haben wird – nicht nur rational, sondern vor allem psychologisch. Wir sprechen mit Ehrnsperger über ganzheitliche Nachhaltigkeit, über langfristige Verträge mit Landwirten, über faire Preise, über Kreislaufwirtschaft und über die Frage, wie man ein Unternehmen führt, das nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein will, sondern auch gesellschaftlich wirksam. Und wir sprechen über eine Branche, die sich aus seiner Sicht zu oft wie „Lemminge“ verhält – und warum es gerade jetzt mehr Mut, mehr Eigenständigkeit und mehr Innovationskraft braucht.Ein Gespräch über Verantwortung, Wertschöpfung, Markenführung, Ressourcenschutz und die Frage, wie man ein Traditionsunternehmen in die Zukunft führt, ohne seine Identität zu verlieren. Ein Gespräch, das in der Natur der Sache liegt.
In dieser Folge von How to Hack spricht Carsten Puschmann mit Daniel Müller, dem CEO der Motel One Group. Daniel Müller führt das Familienunternehmen in zweiter Generation und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Marke heute als Inbegriff für „Viel Design für wenig Geld“ gilt. Mit über 100 Hotels und einem Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde Euro zeigt er, wie man aus Deutschland heraus eine internationale Love Brand in der Hotellerie erschafft.Daniel gibt tiefe Einblicke in den spektakulären Wandel vom Autobahn-Motel zum Budget-Design-Konzept in Top-Innenstadtlagen. Er erklärt, warum die „Champions League der Hotellerie“ nicht an der Anzahl der Sterne, sondern am Mindset der Mitarbeitenden gemessen wird und wie die Gruppe den Generationenwechsel im Familienunternehmen erfolgreich gemeistert hat. Ein Gespräch über unternehmerischen Mut, die Verdrängung von Mittelmaß und den Weg zum Hotel der Zukunft.Wir reden über:
Krisen, Kriege, Unsicherheit – und trotzdem zuversichtlich bleiben?In dieser Folge von GANZ SCHÖN MUTIG sprechen Melanie Wolfers und Tim darüber, warum Zuversicht gerade in herausfordernden Zeiten keine naive Schönfärberei ist, sondern eine der wichtigsten Kräfte überhaupt. Melanie zeigt, warum Zuversicht weit mehr ist als Optimismus: keine Verdrängung, kein „Wird schon“, sondern eine bewusste Haltung, die den Ernst der Lage erkennt – und trotzdem handlungsfähig macht.Es geht um den Unterschied zwischen Pessimismus, blindem Optimismus und echter Zuversicht. Um die Frage, wie Körperhaltung, Medienkonsum, Gemeinschaft und innere Ausrichtung unser Denken prägen. Und darum, warum wir uns die „Denkfaulheit des Pessimismus“ heute weniger denn je leisten können.Eine Folge über Hoffnung als Haltung, Mut als Entscheidung und die Kraft, auch in unsicheren Zeiten Möglichkeiten zu sehen – und zu gestalten. Mehr zum Thema im Buch von Melanie Wolfers: "Zuversicht: Die Kraft, die an das Morgen glaubt"
In der neuen Folge von Zwei Freundinnen und ein Buch sprechen Nadine und Flo über Kapitel 26 „Glänzend“ aus Breaking Dawn und diese Folge hat wirklich alles: Emmetts gewaltige Muskeln, Bellas völlig absurd starke Vampirkräfte, Charlie Swan in kompletter Verdrängung und eine überraschend emotionale Familienatmosphäre bei den Cullens.Flo und Nadine reden darüber, warum Bella plötzlich der perfekte Vampir ist, weshalb Charlie einfach akzeptiert, dass absolut nichts normal ist, und warum „Nessie“ leider immer noch besser klingt als „Renesmee“. Natürlich geht es auch um Bellas legendären Armdrück-Kampf gegen Emmett inklusive gigantischer Felsen, zerstörter Egos und sehr viel Fanservice.Außerdem schweifen Nadine und Flo wie immer herrlich ab: Es geht um Hate-Kommentare auf Social Media, erste YouTube-Erfahrungen, The Handmaid's Tale, ewiges Leben, emotionale Opa-Videos auf TikTok und die Frage, welche Art Vampir man selbst eigentlich wäre.Kapitelbesprechung ab 16:06Hier geht es zu unserem Discord-BuchclubHier könnt ihr uns über Steady unterstützen: Bei Steady unterstützenHier geht es zu Nadines Youtubekanal: Aus Liebe zum BuchGame Changer (Band 1): https://tidd.ly/4aTNygu (Werbung/Afiiliate)Heated Rivalry (Band 2) https://tidd.ly/4ptXlxd (Werbung/Afiiliate)Tough Guy (Band 3) https://tidd.ly/4l4NNrR (Werbung/Afiliate)Common Goal (Band 4) https://tidd.ly/4l9WCkw (Werbung Afiliate)Role Model (Band 5) https://tidd.ly/4aU34Zr (Werbung Afiliate)The Long Game (Band 6) https://tidd.ly/4sv4LlH (Werbung Afiliate) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn wir verdrängen, schieben wir belastende Gedanken, Erlebnisse oder Sorgen weg - und das, ohne dass es uns bewusst wird. Aber wie viel ist wirklich hilfreich und wann kann es uns psychologisch sogar eher schaden? // Weitere Infos findet ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/ Habt ihr Feedback, dann meldet euch unter Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48. Von Trahms Sonntag.
Australien steht für eine offene Einwanderungsgesellschaft. Viele Australier stammen aus Europa oder Asien. Doch die Stimmung kippt. Die rechtspopulistische "One Nation" polemisiert gegen Migration und Wirtschaftsflaute. Das bleibt nicht ohne Folgen. Andreas Stummer, Jennifer Johnston, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Die Pessimisten würden sagen: wieder kein Spiel gewonnen! Die Optimisten jedoch freuen sich über den Punktgewinn und die derzeitige Verdrängung St. Paulis vom Relegationsplatz! Eine Ausgangslage, die Mut macht, auch wenn am kommenden Samstag Angstgegner Nr.1 zu Gast ist. Doch der am vergangenen Wochenende gezeigte Kampfgeist und die zum Teil schwächelnden Bayern lassen doch einen kleinen Hoffnungsschimmer aufglimmen. Christian Ohrens spricht in der aktuellen Episode mit Holger Ballwanz über das hinter uns liegende Spiel und wirft einen kurzen Blick auf unser bevorstehendes Restprogramm Richtung Klassenerhalt.
KI verändert die Arbeit von Projektmanagerinnen und Projektmanagern grundlegend – von der einfachen Chat-Unterstützung bis hin zu autonomen KI-Agenten als vollwertige Teammitglieder. Marc Widmann, Transformation Director bei TCS (Tata Consultancy Services) und Fachgruppenleiter bei der GPM (Gesellschaft für Projektmanagement), zeigt, wo KI im Projektmanagement heute wirklich steht. Der Schlüssel liegt nicht in der Technologie, sondern im bewussten Umgang: zuerst Human Intelligence (HI), dann KI – und danach nochmals HI. Inhalt: GPM und klassische Projektmanagement-Phasen KI-Einsatz heute: Stufen und Praxisbeispiele Do's & Don'ts beim KI-Einsatz Zukunft: Hybride Intelligenz-Teams GPM und klassische Projektmanagement-Phasen Die GPM ist die deutsche Vertretung der IPMA (International Project Management Association) mit einem Zertifizierungssystem von Level D (Einsteiger) bis Level A (Programm- und Portfolio-Verantwortung). Die fünf klassischen Projektphasen umfassen Initialisierung, Definition, Planung, Umsetzung/Steuerung und Abschluss. Besonders die Lessons Learned am Projektende werden zu selten durchgeführt – oft weil Zeit und Budget dafür in der Planungsphase nicht eingeplant wurden. KI-Einsatz heute: Stufen und Praxisbeispiele In einem Workshop mit 20 Projektleiterinnen und Projektleitern erhob Widmann den KI-Reifegrad anhand von vier Stufen: einfacher Chat (1), Agenten mit festen Workflows (2), teamweite Agenten (3) und vollständig autonome KI-Systeme (4). Das Ergebnis: Die Gruppe verortete sich bei 1,75 bis 2. Konkrete Use Cases, die Widmann nicht mehr missen möchte: Projektstrukturpläne und Risikowahrscheinlichkeiten vorab von der KI ausarbeiten lassen sowie KI-gestützte Konfliktmoderation, die er im GPM-Barcamp 2024 mit ChatGPT simulierte – mit wissenschaftlich fundierten Methoden zur Verhandlungsführung. Wachsender Bereich: automatisches Transkribieren von Meetings und die KI als Projektgedächtnis für vergangene Entscheidungen. Do's & Don'ts beim KI-Einsatz Widmann empfiehlt, vorab klar zu definieren, welche Entscheidungen die KI treffen darf. Er entwickelte dafür ein Future Leadership Canvas für hybride Führung. Klare Don'ts: keine vertraulichen Daten in ungeschützte Systeme eingeben, die Lernfunktion in KI-Abos deaktivieren und Halluzinationen stets kritisch prüfen. Beim Thema AI Slob – massenhaft KI-generierter Output, der ungefiltert weitergereicht wird – warnt Widmann vor Qualitätsverlust. „Zuerst die HI einsetzen, dann die KI – und dann nochmals die HI.“ Zukunft: Hybride Intelligenz-Teams Widmann erwartet in zehn Jahren hybride Teams aus Human Intelligence und KI mit klar definierten Rollen – etwa ein bis zwei Menschen plus mehrere KI-Systeme pro Projekt. Teams werden kleiner, aber schneller und anpassungsfähiger. Eine vollständige Verdrängung von Arbeitskräften hält er für unwahrscheinlich, da demografischer Wandel und Fachkräftemangel gegenläufig wirken. „Durch die KI ist meine Arbeitslast nicht weniger geworden. Sie ist aber besser geworden.“ Fazit KI im Projektmanagement ist kein Zukunftsthema mehr – der Einstieg gelingt heute schon mit einfachen Chat-Tools. Entscheidend sind klare Governance-Regeln und das bewusste Einbringen menschlicher Erfahrung. Weiterführende Ressourcen: YouTube-Kanäle von Christoph Magnussen und Lars Thomsen sowie der Newsletter auf marc-widmann.de. Eigene Projekte mit dem Prinzip „HI → KI → HI“ strukturieren Governance klären: Was darf die KI entscheiden, was nicht? KI als Projektgedächtnis für Meetings und Entscheidungen nutzen Täglich einen neuen Use Case bewusst ausprobieren
"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Moderatorin und Autorin Caro Matzko über ihr Buch Alte Wut.Das Buch können Sie hier im Pioneer Book-Shop erwerben.Was passiert, wenn die Erfahrungen der Eltern und Großeltern das eigene Leben prägen? Wie wirken Krieg, Flucht und Verlust in Familien weiter?Ein Gespräch über Väter und Töchter, über Depression und Cholerik – und darüber, was es mit Kindern macht, wenn ein Elternteil von innerer Unruhe und ungelösten Konflikten geprägt ist. Es geht um Erinnerung und Verdrängung, um politische Radikalisierung – und um die Frage, wie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen zusammenhängen.Juli Zeh sagt über das Buch: „Es gibt Bücher, die so authentisch sind, dass man das Gefühl hat, der Autorin direkt in Herz und Hirn schauen zu können – bei Caro Matzkos Alte Wut ist das definitiv der Fall. So schonungslos offen legt sie ihr Innerstes frei, dass der Begriff Autofiktion kaum noch passt. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Verbindung aus großer Ernsthaftigkeit und Humor. Es erzählt von einem Trauma, das über Generationen weiterwirkt – und macht daraus nicht nur eine persönliche, sondern auch eine gesellschaftliche Geschichte.“Ein Gespräch über Väter und Töchter, über politische Wut und private Verletzungen – und darüber, warum Zuhören manchmal der erste Schritt zur Heilung ist. ID:{dwJ1eJ8ByQ3KJlVUabK5g} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge ist Tupoka Ogette zu Gast. Sie sprechen über ihr neues, sehr persönliches Buch, über Erinnerung, Sprachfindung und darüber, was es bedeutet, die eigene Geschichte nicht mehr nur zu erklären, sondern zu erzählen.Tupoka Ogette erzählt, weshalb sie ein Memoir schreiben wollte, was der Schreibprozess in ihr selbst ausgelöst hat und warum gerade das Persönliche einen eigenen politischen Raum öffnen kann. Es geht um das Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR und im wiedervereinigten Deutschland, um Leerstellen in Erinnerungen, um Scham, Gewalt, Zugehörigkeit und die Frage, wie sich Rassismus und Sexismus ineinanderschreiben.Sie sprechen über toxische Beziehungen, Adultifizierung, den weissen und männlichen Blick, Popkultur der 90er-Jahre, Anpassungsstrategien und darüber, was Sprache sichtbar machen kann – gerade dort, wo lange keine Worte da waren. Gleichzeitig geht es auch um Widerstand, um Mütter, um Überlebensstrategien, um Community, Verbundenheit und um die Kraft, die entstehen kann, wenn Geschichten endlich gesagt werden.Ein tiefes, warmes und kluges Gespräch über Verletzlichkeit, Resonanzräume und darüber, warum Schwarze Perspektiven nie nur „Nischenerfahrungen“, sondern immer auch Literatur über das Allgemeine sind.In dieser Folge sprechen sie über:– Tupokas neues persönliches Schreiben jenseits des Erklärens– Erinnern, Verdrängen und Leerstellen in der eigenen Geschichte– das Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR und danach– Rassismus, Sexismus und ihre Verflechtungen– Scham, sexualisierte Gewalt und das Finden einer Sprache dafür– Popkultur, Begehren und den weissen männlichen Blick– Mütter, Schutz, Überleben und Ambivalenzen– Community, Lesereisen und die Kraft von ResonanzHinweis:In dieser Folge geht es unter anderem um Rassismus, sexualisierte Gewalt, Missbrauch und Trauma. Bitte hören Sie achtsam und in dem Tempo, das für Sie stimmt.--> Tupoka und Anja live erleben am 31. Mai in Zürich: https://kaufleuten.ch/event/tupoka-ogette-literatur/Hier das Buch "Trotzdem zu Hause" kaufen: www.penguin.de/buecher/tupoka-ogette-trotzdem-zuhause/buch/9783328604495
Mexiko-Stadt ist gebaut auf den Ruinen der Azteken, erschüttert von Erdbeben, getrieben von endlosem Autoverkehr und Verdrängung.
In dieser Folge spreche ich mit Klaus Thiele darüber, warum viele Männer trotz Therapie nicht vorankommen und sich eher unsicherer fühlen als vorher. Wir gehen der Frage nach, ob die aktuelle Psychologie-Bubble wirklich für beide Geschlechter funktioniert – oder ob wichtige Perspektiven komplett fehlen. Außerdem geht es darum, was Männer stattdessen brauchen, um Sorgen, innere Unruhe & "Trauma" zu überwinden!
Wer bestimmt eigentlich das Agenda-Setting in der öffentlichen Arena und welches Thema ein anderes verdrängt. Michel Friedman spricht in der neuen Folge von ZUKUNFT DENKEN über das, womit wir…
Der deutsche Einzelhandel operiert in einem harten Verdrängungswettbewerb, in dem psychologische Preisschwellen und Intransparenz oft die Oberhand gewinnen. Während die Inflation offiziell sinkt, erleben Verbraucher an der Kasse durch „Shrinkflation“ oder dynamische Preisanpassungen oft eine andere Realität. Sebastian Voigt spricht mit Frank Ochse, dem Sparfochs von Bild, über seine Rolle als selbsternannter Anwalt der Leser. Mit einer Millionenreichweite deckt er unter anderem auf, wie Anbieter mit Preislogiken, Rabatten und Intransparenz arbeiten. Im Gespräch geht es darum, warum die Eigenmarken der Discounter oft die preisstabilere Alternative zu Markenprodukten sind. Außerdem erklärt Frank, weshalb transparente Kommunikation bei Preisänderungen häufig besser funktioniert als viele Unternehmen denken und wie Verbraucher mit den richtigen Routinen jedes Jahr spürbar sparen können. Über den Gast Frank Ochse alias der „Sparfochs“ ist einer der bekanntesten Verbraucherjournalisten Deutschlands. Er schreibt auf bild.de, in Newslettern und in Spiegel-Bestsellern über Schnäppchen, Verbraucherfallen und Preistricks. Er ist seit 2003 bei Axel Springer, war zunächst im Aufbau von Bild.de aktiv, später unter anderem Polizeireporter und ist heute Ressortleiter Sparfochs & Leserdialog bei BILD, Moderator und Autor. Und wer einen Preis-Fail, eine Verbraucherfalle oder einen starken Spartipp entdeckt hat, kann Frank gerne per Mail schreiben: sparfochs@bild.de
Dennis, 44 (2021)Am Anfang funktioniert alles.Kokain gibt dir Energie, Kontrolle, ein Gefühl von Stärke.Doch irgendwann kippt es.Die Nase macht nicht mehr mit. Der Körper sendet klare Signale – aber der Kopf will weiter.Und gleichzeitig wächst etwas anderes: die Sehnsucht nach einem Leben, das sich wieder normal anfühlt.In dieser Folge geht es nicht nur um körperliche Schäden durch Kokain.Es geht um den Moment, in dem du merkst, dass du dich selbst verlierst.Zwischen Konsum, Verdrängung und der leisen Hoffnung, da nochmal rauszukommen.Das ist keine Theorie.Das ist Realität.Kokain, Kokainsucht, Koks Folgen, Nasenschäden, Nasenscheidewand, Abhängigkeit, Sucht, Langzeitkonsum, Entzug, Rückfall, Recovery, Drogen, körperliche Folgen, psychische Folgen, normales Leben
Christa Ritter ist Mitte 30, erfolgreich und dennoch leer. 68 ist vorbei, die Familie kein erstrebenswertes Modell. "Ehe-Kack", sagt Christa. Und dann kommt auch noch Hans bei einem Autounfall ums Leben. Zufällig trifft Christa auf Rainer Langhans, den berühmtesten Hippie der Republik. Wochenlang sitzt er während der Dreharbeiten zu einem Film neben ihr im Auto. Rainer lebt in einer Schwabinger Kommune, meditiert und will in sein Inneres reisen. Selbsterfahrung und so. In der ersten Folge von Christas Reise lernen wir diese besondere Frau kennen. Wir erfahren, wie der Summer of Love das Land für einen kurzen Moment veränderte, warum Geld den Lebenssinn nicht ersetzen kann und warum es unterhaltsam ist, über Todsünden zu sprechen. Rainer meditiert im Fernsehen, Und Christa ändert ihr Leben radikal. Folge 33, Staffel 2.Worum geht es bei Christas Reise?Christa Ritter ist Mitte 30 und Partygirl. Dann trifft sie Rainer Langhans, Deutschlands bekanntesten Hippie. Und ändert ihr Leben radikal. Sie wird Haremsdame in Rainers Münchner Kommune. Meditieren statt Kiffen, Tischtennis statt Sex. Das war vor 50 Jahren. Jetzt ist Christa Mitte 80 und blickt zurück auf ein Leben im verrücktesten Sozialexperiment der Republik. Wie war das mit Neid, Wut und Uschi Obermaier? Christas Reise - mutiges Leben in elf Etappen. Ein Spezial vom MutmachPodcast. Mit Suse und Hajo Schumacher. Und natürlich mit Christa Ritter. Ab 23. April 2026 jeden Donnerstag.Wir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Peter ist in Paris unterwegs – und entdeckt eine Stadt im Wandel: weniger Autos, mehr Bäume, neue Parks und saubere Flussufer. Die französische Metropole wird zunehmend grüner und zeigt, wie urbane Räume neu gedacht werden können. Doch welche Bäume eignen sich überhaupt für unsere Städte? Womit haben sie zu kämpfen? Und warum sind kleine Parks so wichtig für unser Wohlbefinden? Eine Folge über mutige politische Entscheidungen, urbane Natur – und die Frage, was andere Städte von Paris lernen können. +++ Unser Werbepartner: Upway | Wir haben ein E-Bike für jeden! https://upway.de?utm_campaign=influencer-podcast-peterundderwald&utm_source=influencer-podcast-peterundderwald&utm_medium=brandcampaign +++ Wir sind ab sofort auch auf CampfireFM. Eine europäische Plattform, auf der wir uns gemeinsam austauschen können. Vollkomen kostenfrei und ab demnächst könnt ihr dort gegen einen kleinen Betrag den Podcast auch werbefrei hören. Schaut doch gerne mal vorbei: https://www.joincampfire.fm/api/download-app +++ Das Video zum Podcast findet ihr auf YouTube: https://www.youtube.com/@PeterundderWaldPodcast +++ Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.de +++ Wenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: https://www.wohllebens-waldakademie.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien findest du unter https://www.wohllebens-waldakademie.de/policies/privacy-policy +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
In dieser Podcastfolge geht es um die 12 Stufen ins Burnout: 1. Zwang, sich zu beweisen 2. Immer mehr Einsatz und Stress 3. Vernachlässigung eigener Bedürfnisse 4. Verdrängen von Konflikten 5. Familie / Freunde werden zur Belastung 6. Zynismus 7. emotionaler Rückzug 8. Verhaltensänderung (Essen, Alk, etc.) 9. Gefühl von Leere 10. Sinn- und Hoffnungslosigkeit 11. Teufelskreis der Selbstabwertung 12. Kompletter Zusammembruch Wichtig: In jeder Stufe ist eine Umkehr möglich und lieber früher als später zum Hausarzt. Bevor es klinisch wird, ergibt Stress-Coaching sehr viel Sinn - oder als Rückfall-Prophylaxe! Stress-Coach Ausbildung - Start 10. Mai 2026: www.drachenberg.de/stress-coach
Harsewinkel, eine ostwestfälische Provinzstadt, ist der Ort, an dem der Autor Tobias Siebert seine Kindheit verbrachte. Mit ambivalentem Gefühl blickt er heute zurück auf die Zeit, in der auch AfD-Chefin Alice Weidel aufwuchs. Lange mied er seine Heimat, bis er auf dem Dachboden seiner Mutter eine alte Kassette findet: sein verstorbener Vater erzählt von der Hitlerjugend. Dies löst eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte aus. Mehrfach reist Siebert zurück, um verdrängte Geschichten der Jugend, der Stadt und der Gesellschaft zu erforschen. Dabei entdeckt er auch die Jugendjahre von Alice Weidel und eine tiefsitzende Verdrängung der NS-Vergangenheit, die bis heute spürbar ist.
Hermann, Judith www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
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Judith Hermann schreibt in ihrem neuen Buch über die Suche nach dem Großvater. Doch im Kern geht es um Schweigen und Verdrängung in ihrer Familie. Sie spricht darüber, wie Erinnerungen weitergegeben werden – und blickt auf familiäre Geheimnisse. Hermann, Judith www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Hermann, Judith www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
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Dieses Gespräch ist kein leichter Talk. Aber ein notwendiger. In dieser ED Talk-Folge spreche ich mit Katharina Nawka, Initiatorin des „Gegen Missbrauch 2.0 Kongress“, über ein Thema, das unsere Gesellschaft betrifft – auch wenn viele es nicht sehen wollen. Missbrauch. Trauma. Schweigen. Verdrängung. Und vor allem: Heilung. Wir sprechen darüber, warum Missbrauch kein Randthema ist. Warum kollektives Wegschauen Teil des Problems ist. Und warum Bewusstsein der erste Schritt in echte Veränderung ist. Dieses Gespräch ist klar, respektvoll und tief. Es geht nicht um Sensationslust. Es geht um Verantwortung.
Judith Hermann schreibt in ihrem neuen Buch über die Suche nach dem Großvater. Doch im Kern geht es um Schweigen und Verdrängung in ihrer Familie. Sie spricht darüber, wie Erinnerungen weitergegeben werden – und blickt auf familiäre Geheimnisse. Hermann, Judith www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Warum schaffen wir es, die Klimakrise zu ignorieren – obwohl sie immer offensichtlicher wird? Lea Dohm, Psychologin und Mitgründerin der Psychologists for Future, spricht über die psychologischen Mechanismen hinter der kollektiven Verdrängung. Sie erklärt, wie Gefühle unser (Nicht-)Handeln beeinflussen, warum Verdrängung auch gesund sein kann – und weshalb es trotzdem wichtig ist, sich Problemen immer wieder zuzuwenden. Ein Gespräch über Pseudolösungen, die Rolle von Gemeinschaft und wie wir angesichts von Krisen handlungsfähig bleiben. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Die Links zur Folge finden Sie hier. Senden Sie Kritik und Anregungen gerne per E-Mail an krisen@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In dieser Episode spricht Andreas mit der Co-Kuratorin Daniela Pscheiden über die aktuelle Ausstellung „Alles vergessen“ im Jüdischen Museum Wien am Judenplatz. Die Ausstellung ist noch bis 6. September 2026 zu sehen und widmet sich einer scheinbar paradoxen Frage: Was bedeutet Vergessen – und welche Rolle spielt es für unser Erinnern? Aus kulturhistorischer und jüdischer Perspektive zeigt die Schau, dass Vergessen nicht nur Verlust bedeuten kann, sondern auch Macht, Befreiung oder bewusste Verdrängung. Über das Vergessen lässt sich kaum sprechen, ohne zugleich über das Erinnern nachzudenken. Die Episode führt durch verschiedene Ebenen dieses Themas – vom individuellen Gedächtnis bis zu gesellschaftlichen und politischen Formen des Vergessens. Links zur Ausstellung: Jüdisches Museum Wien – Ausstellung „Alles vergessen“ https://www.jmw.at
Außerdem: Kleinkinder am Handy - Ist das sehr schädlich? (08:40) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Yvi Strüwing.
Röchert, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
95.5 Charivari - Das Münchenbriefing - Münchens erster Nachrichtenpodcast
Vom Krankenbett in den Stadtrat: Stefan Jagel (Die Linke) ist die soziale Stimme im Münchner Wahlkampf. Der gelernte Krankenpfleger kam durch den Pflegenotstand zur Politik und will jetzt als Oberbürgermeister das „soziale Gewissen“ der Stadt sein. Sein Versprechen: Als erste Amtshandlung würde er eine wöchentliche Sozialsprechstunde einführen, um die Politik wieder näher zu den Menschen zu bringen.In dieser Folge von „Das München Briefing“ redet Stefan Jagel Tacheles über die Mietenkrise. Er erklärt, warum er Investoren kritisch sieht, wie er gegen Mietwucher und Leerstand vorgehen will und warum München mehr Genossenschaften statt teurer Luxus-Lofts braucht. Ein Gespräch über soziale Ungleichheit, den Schutz kleiner Gewerbe und die Frage, wie München für alle bewohnbar bleibt – nicht nur für Gutverdiener.Das erwartet dich in dieser Folge:Soziale Prioritäten: Warum seine politische Karriere im Krankenhaus begann und was er daraus für das Rathaus gelernt hat.Mieten-Stopp: Sein Plan für gemeinwohlorientierten Wohnungsbau und der Kampf gegen die Verdrängung.Gewerbe-Schutz: Warum er auch bei den Gewerbemieten eingreifen will, um kleine Läden vor großen Konzernen zu schützen.Persönliches: Wie er bei Alpenüberquerungen den Kopf frei bekommt und warum er Hass im Netz konsequent ignoriert.Verwaltungs-Check: Warum er die Arbeit der Stadtverwaltung mehr würdigen will, statt nur den Rotstift anzusetzen.Stefan Jagel fordert eine radikale Kehrtwende in der Sozialpolitik. Ist er die Stimme, die im Rathaus bisher gefehlt hat? Hör jetzt rein!Dein Guide zur Kommunalwahl am 8. März:Diese Folge ist das Herzstück unseres großen Wahl-Checks. Damit du die beste Entscheidung für dein Viertel und unsere Stadt treffen kannst, haben wir mit allen relevanten Spitzenkandidaten gesprochen.Hör dir auch die anderen Kandidaten-Checks an.Abonniere „Das München Briefing“, damit du keine der Sonderfolgen zur Wahl verpasst. Dein Update für München – kurz, knackig und direkt ins Ohr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sie ist eine international gefeierte Filmemacherin. Doch irgendwann merkt sie, dass sie ihren eigenen ostdeutschen Hintergrund verdrängt hat. Erst, als ihr Großvater ihr sein Heimatdorf in Thüringen zeigt, geht Eva Trobisch ein Licht auf. Britta Bürger www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Diese Woche geht es bei Pfarrer Schießler um Überforderung, Optimismus und die Kunst, in unruhigen Zeiten nicht den Mut zu verlieren. Warum echte Hoffnung nichts mit Verdrängung zu tun hat und warum manchmal kleine Schritte mehr verändern als große Parolen, hören Sie in der neuen Folge von Schießlers Woche
Robert ist Meeresbiologe, Wildtierschützer, Dokumentarfilmer- und Fotograf, Forschungstaucher, Content-Creator und sicherlich noch einiges mehr. Ich bin durch seine Instagram-Präsenz auf ihn aufmerksam geworden und habe sein Buch “Mission Erde” gelesen. Ich wollte von Robert wissen, warum die letzten Jahre für ihn zu den schwersten seines Lebens gehörten, wie es sich anfühlt, dauerhaft Verantwortung für Leben zu tragen – und warum ihm Nein-Sagen so unglaublich schwer fällt. Wir sprechen über Tierschutz, Schuld, Burnout, Therapie, Verdrängung und über die Frage, wann Helfen zur Selbstaufgabe wird – und es geht darum, was passieren müsste, damit ein Jahr für Robert einfach mal „okay“ sein kann. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://www.instagram.com/robertmarclehmann/ DINGE: Roberts Website: https://www.robertmarclehmann.com/de/ Roberts Buch “Mission Erde”: https://bit.ly/3NYMqyA KSK - Kämpfe nie für dich allein: https://bit.ly/4qg2A3W Erklärung “EMDR-Therapie”: https://bit.ly/4krqKr1 Maximilian Frisch - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein Fragenset FAMILIE: https://beherzt.net/products/familie Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Jeffrey Epstein ist tot - aber sein System wirkt weiter. Täglich kommen neue Namen, neue Akten, neue Gerüchte ans Licht. Die zentrale Frage bleibt: Wer wusste Bescheid - und wer wollte es nicht wissen?Paul Ronzheimer spricht mit *Anne McElvoy* , Politico-Topjournalistin und preisgekrönte Podcasterin. Sie kannte Ghislaine Maxwell persönlich – aus ihrer gemeinsamen Studienzeit in Oxford. McElvoy beschreibt den Aufstieg einer Frau, die früh auffiel, gezielt Netzwerke knüpfte und am Ende zur Schlüsselperson im Epstein-System wurde.Warum schauten Politiker, Unternehmer und Royals weg? Wie konnte Macht so lange schützen? Und schweigt Ghislaine Maxwell bis heute aus Kalkül – in der Hoffnung auf eine Begnadigung?_Ein Gespräch über Abhängigkeiten, Verdrängung - und die Frage, ob die wirklich gefährlichen Wahrheiten noch immer verborgen sind._PODCAST: Politics At Sam And Anne's - Spotify | Apple PodcastWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Tag in Istanbul beginnt in Cihangir, an einem Tisch, der sich immer weiter füllt. Mit Schälchen und Pfannen voller selbstgemachter Spezialitäten. Im "Van Kahvalti" wird klar: Türkisches Essen ist weit mehr als Döner Kebap. Das Frühstück gleicht eher einem Festmahl. Es ist opulent, gesellig und lädt zum Verweilen ein.Der anschließende Verdauungsspaziergang führt nach Galata, dem historischen Handelszentrum auf der europäischen Seite. Touristen scharen sich um den Galata-Turm, eines der bekanntesten Wahrzeichen Istanbuls. Nur ein paar Straßen weiter wirkt die Millionenstadt dann plötzlich wie ein Dorf. In den schmalen Straßen kennen Händler ihre Kundschaft seit Generationen. Der Instrumentenhändler Ahmet erzählt von Musik, Hippies und davon, wie sich Istanbul verändert hat, ohne seinen Kern zu verlieren. Im historischen Kilic Ali Pasa Hamam verschwinden Straßenlärm und Hektik. Frauen sitzen beisammen, trinken Tee und reden. Das Hamam das Badehaus ist kein stiller Ort, sondern ein sozialer Raum. Ein Ort, an dem sich zeigt, wie sich Traditionen verändern, ohne ganz zu verschwinden. Am Abend wird Istanbul politisch. Drag Queen Florence Delight, bekannt als "The Cunt of Istanbul", bereitet sich auf ihren Auftritt vor. Auf der Bühne wird aus Performance Protest. Denn queere Räume werden immer weniger, der Druck auf die Szene wächst. Mit schillernden Kostümen, exzentrischem Make-up und voller Energie steht die Drag Queen auf der Bühne. Ihr Auftritt ist Ausdruck von Freiheit und zeigt Haltung gegen die Verdrängung.Dieser Tag in Istanbul führt durch Welten, die kaum gegensätzlicher sein könnten: Genuss und Kommerz, Chaos und Entspannung, Freiheit und Bedrohung. Wir erleben eine Stadt, die sich ständig neu erfindet, ohne ihre Widersprüche aufzulösen. Johanna Sagmeister war einen Tag lang in Istanbul unterwegs.Abenteuer Türkei: Der Westenhttps://www.ardmediathek.de/video/laender-menschen-abenteuer/abenteuer-tuerkei-der-westen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9iMzE5MzRkYy02N2FmLTRiNzMtYTQxNy1mNGEwNjMzZmE2NDQ
Ich habe Peter Hochegger gefragt, wie er so korrupt wurde. Wo ist er im Leben falsch abgebogen? Was ist da passiert? Der Versuch, die menschliche Seite hinter Korruption besser zu verstehen.
Leerkündigungen, Ersatzneubauten und Verdrängung von Langzeitmietenden, die sich Marktpreise nicht leisten können: Alltag im Hotspot Zürich. Wohnen als Grundbedürfnis versus Betongold als rentable Anlage. Was tun? Julia Schramm hat die Kündigung bekommen – zusammen mit 316 anderen Mietparteien. Ihre Siedlung in Zürich-Altstetten wird abgerissen, um einem Neubau Platz zu machen. Die Marketingberaterin weiss: Statt wie bisher 1500 Franken wird sie vermutlich mehr als doppelt so viel Miete zahlen müssen, wenn sie im Quartier bleiben will. Nirgendwo in der Stadt Zürich wurden zwischen 2013 und 2022 mehr Mieterinnen und Mieter verdrängt als im Quartier Altstetten, laut einer Studie der ETH Zürich. Julia Schramms Vermieterin ist die Halter AG. Die Erben von Bauunternehmer Wilhelm Halter besitzen mehrere dutzend Liegenschaften in Altstetten. Sie profitieren von in den letzten Jahrzehnten stark gestiegenen Bodenpreisen. Im Stadtparlament wird über preiswerte Wohnungen gestritten, die Immobilienkonzerne als Gegenleistung schaffen sollen.