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Der 30. März in Hamburg markiert einen Einschnitt in der aktuellen Wolfsdebatte: Im Mittelpunkt steht der Fall des Wolfs GW5505m, der in einem Einkaufszentrum eine Frau verletzt hat – und seitdem bundesweit für Schlagzeilen, Spekulationen und teils drastische Forderungen sorgt. Aber was ist an diesem Tag tatsächlich passiert? In dieser Folge spricht Sabine erneut mit Kerstin Frohoff-Hülsmann (bekannt aus Folge 95). Als Faktencheckerin setzt sie sich konsequent für mehr journalistische Sorgfalt und eine faktenbasierte Berichterstattung ein. Gemeinsam mit ihr arbeitet Sabine den Fall Hamburg systematisch auf – auf Grundlage von zwei UIG-Anfragen und der Auswertung von über 20 Dokumenten, darunter Polizeiberichte, Aktenvermerke, interne E-Mails und Fotomaterial. Was sagen die offiziellen Berichte, was berichten Augenzeugen – und wie schildert die betroffene Frau selbst das Geschehen? Warum verzögerte sich die Auswilderung des Tieres? Und welche Rolle spielten Behörden, politische Entscheidungen und die öffentliche Wahrnehmung in der weiteren Entwicklung? Sechs unabhängige fachliche Gutachten attestieren dem Wolf durchgehend arttypisches Verhalten – ohne Hinweise auf eine Gefährdung für den Menschen. Nach internen Unterlagen hätte die zuständige Behörde BUKEA GW5505m am liebsten noch vor Ostern wieder freigelassen. Doch es kam anders. Und dann die Nachricht vom vergangenen Freitag: GW5505m lebt nicht mehr. Was ist gesichert, was ist Interpretation – und wo beginnt die Spekulation? Diese Jubiläumsfolge trennt belegbare Fakten von zugespitzten Narrativen, ordnet mediale, jagdliche und politische Dynamiken ein und gibt wissenschaftlichen Einschätzungen den Raum, den sie verdienen. Mit exklusiven Einblicken und bislang unveröffentlichten Hintergründen richtet sie sich an alle, die sich fundiert informieren und in einer aufgeheizten Debatte argumentationssicher bleiben wollen. Ein Plädoyer für Sachlichkeit, Differenzierung – und journalistische Verantwortung im Umgang mit dem Wolf. Auf die nächsten 100 Folgen.
Drei Jahre nach der gesetzlichen Verankerung wird es jetzt konkret: Ab dem 1. Juli erhalten Apotheken eine Vergütung für die assistierte Telemedizin. Patientinnen und Patienten können dann per Videosprechstunde direkt aus der Apotheke heraus mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen. Jan Zeggel (arztkonsultation) und Stefan Spieren diskutieren, warum der befürchtete Aufschrei der Ärzteschaft bisher ausgeblieben ist, wie das Zusammenspiel zwischen Apotheke, Hausarztpraxis und integrierten Notfallzentren in der Praxis aussehen kann und welche Rolle digitale Triage, die ePA und ein bundesweites Telemedizinzentrum dabei spielen sollten. Es geht um Patientensteuerung statt angebotsinduzierter Nachfrage, um Bagatellfälle, die nicht in die Notaufnahme gehören, und um die Frage: Wo liegen heute eigentlich noch die Grenzen der Videosprechstunde? Ein Plädoyer für mehr Zusammenarbeit zwischen Heilberufen – mit klarem Blick auf die Versorgungsrealität.
Warum sind Queer- und Genderdebatten derzeit so massiv politisch aufgeladen? In dieser Folge des DOSSIER-Podcasts spricht Medienunternehmer und Vangardist-Gründer Julian Wiehl über die systematische Diffamierung der LGBTIQ-Community. Das Gespräch beleuchtet die internationalen Netzwerke und Geldflüsse aus den USA und Russland, die gezielt europäische Debatten unterwandern, um die Gesellschaft zu spalten. Wiehl erklärt, warum Transphobie oft nur die Spitze eines Eisbergs ist, der letztlich Frauenrechte und demokratische Grundwerte bedroht, und wie wir durch »Queer Media Literacy« lernen können, manipulative Schlagzeilen zu durchschauen. Ein Plädoyer für Wachsamkeit, Dialog und das »zweimalige Durchatmen« im digitalen Raum.
Autorin Daniela Dröscher spricht mit Host Julia Schmidt-Jortzig über das Finden der eigenen Sprechstimme in der Lebensmitte und ihren langen Weg dorthin – über familiären Prägungen, Tabus und den Performance-Druck sozialer Aufsteiger:innen, der sie jahrelang verstummen ließ. Über achtsames Zuhören, das Gute an Missverständnissen – und ihre Erkenntnis, dass Sprechen vor allem dazu da ist Verbindung zu schaffen - auch in der Gesellschaft. Ein Plädoyer sich, seine Herkunft und Klasse zu zeigen und die politische Kraft des Sprechens in der Lebensmitte endlich nutzen.
„Populismus“ klingt nach Volk – hat aber mit Demokratie wenig zu tun. Thilo Baum beleuchtet die Mechanismen populistischer Kommunikation und erklärt, warum Fakten, Transparenz und kritisches Denken unverzichtbar für eine funktionierende Demokratie sind. Ein Plädoyer für Informationskompetenz und einen klaren Blick hinter die Strategien der Meinungsmache. Mehr Podcast-Folgen mit Thilo Baum finden Sie bei Spotify. Der Beitrag 344 Klartext-Podcast: Populismus erschien zuerst auf Thilo Baum.
Christian wollte dem Gutachter schreiben. Franca wollte die Wand streichen. Verschoben von Tag zu Tag. Langsam wird´s richtig doof. Du musst vielleicht nur den Anruf machen oder die Steuer angehen. Du weißt, dass es wichtig ist. Und trotzdem: Du tust es nicht. In dieser Folge geht es um die Mechanismen dahinter — und um überraschende Antworten. Denn eigentlich schiebst du nicht die Aufgabe auf. Du schiebst Gefühl auf. Was Prokrastination ist und was sie nicht ist, warum ausgerechnet die fleißigsten Menschen am stärksten aufschieben, warum die berühmten Tipps so oft scheitern und wie uns innere Konflikte hindern können, zu tun, was getan werden muss - darüber sprechen Franca und Christian in dieser Folge. Ein Plädoyer gegen die Selbstvorwürfe und für Verzeihen. Die Prokrastinationsambulanz der Universität Münster bietet einenSelbsttest mit individueller Rückmeldung. https://www.uni-muenster.de/Prokrastinationsambulanz/Angebote_Test.html Francas neues Buch: Die innere Oma — ab 4. September 2026, jetzt vorbestellbar: https://shop.autorenwelt.de/products/die-innere-oma-von-franca-cerutti Alle Tourdaten und Tickets: https://www.190a.de/psychologie-to-go/ ARD Sounds-Festival Nürnberg, 9. Mai 2026: https://bayerischer-rundfunk.ticket.io/BuUPYt60/ Zentrale Quellen Sirois & Pychyl 2013 — Emotionsregulations-Hypothese https://doi.org/10.1111/spc3.12011 Klingsieck 2013 — Definition, sieben Komponenten https://doi.org/10.1027/1016-9040/a000138 Steel 2007 — Große Metaanalyse, Definition https://doi.org/10.1037/0033-2909.133.1.65 Schlüter et al. 2018 — Amygdala-Volumen und Action Control https://doi.org/10.1177/0956797618779380 RUB-Pressemitteilung in Deutsch: https://news.rub.de/wissenschaft/2018-08-22-neurowissenschaft-warum-die-einen-zu-zauderern-werden-und-die-anderen-zu-machern Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
+++ Infos zu unseren Sponsoren, Links zu Rabattaktionen etc.: lnkfi.re/einfachganzleben +++ Waren wir nicht eigentlich schon viel weiter? Frauen müssen sich (wieder) Sorgen um ihre erkämpfte Rolle machen. Und nicht nur sie, sondern alle, die in einer toleranten, diversen und gleichberechtigten Welt leben möchten. Was bereits überwunden schien, muss neu verhandelt werden. Und manch einer freut sich, dass man »die Wahrheit« endlich mal wieder sagen kann. Dem gilt es, mit Haltung etwas entgegenzusetzen! Schlagfertigkeitsqueen und Kommunikationstrainerin Nicole Staudinger stellt wirkungsvolle Strategien vor, die wir anwenden können, um Selbstzweifel ein für alle Mal zu überwinden, unsere Meinung klar und unmissverständlich zu kommunizieren – und das zu bekommen, was wir wollen. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock macht sie deutlich: Gute Kommunikation ist nicht länger nur eine Geheimwaffe im privaten Umfeld, sondern bekommt in Zeiten wie diesen eine neue, gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Ein Plädoyer für Selbstermächtigung und eine schlagfertige Lebenseinstellung in herausfordernden Zeiten.Zum Weiterhören und Stöbern:nicolestaudinger.deNicole Staudinger, Time for Tacheles: 10 Regeln, um sich durchzusetzen – mit Herz, Haltung und Humor (Buch und Hörbuch)Nicole Staudinger, Bin fast fertig, muss nur noch anfangen – Schaffen, was wir müssen, erreichen, was wir wollen (Buch und Hörbuch)Nicole Staudinger, Läuft schon! How to run – eine Anleitung von der unsportlichsten Joggerin der Welt (Buch und Hörbuch)Nicole Staudinger, Leicht gesagt! Wie wir richtig rüberbringen, was nicht falsch ankommen soll (Buch und Hörbuch)Leicht gesagt – Der Podcast für gute Kommunikation mit Nicole Staudinger (open.spotify.com)Die Titelmelodie dieses Podcasts findet ihr auf dem Album balance moods – Ein Tag in der Natur.Noch viel mehr Tipps zu einem bewussten Lebensstil findet ihr auf einfachganzleben.de.Besucht uns auch bei Facebook und Instagram.Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: einfachganzleben@argon-verlag.deIhr könnt Jutta auch direkt schreiben: jutta@juttaribbrock.deUnd ihr findet sie bei Instagram: @jutta_ribbrock Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Liedgut ist ein Gespräch im vorösterlichen Haldern, wo sich Dorf-Traditionen und der Soundcheck von Gus Englehorn zu einem ganz eigenen Rhythmus verweben. Wir ergründen die schwindende Sinnlichkeit in der nackte Klickzahlen und rasender Online-Konsum drohen, unsere Intuition abzustumpfen. Inspiriert von der ungeschönten emotionalen Tiefe und Lebenswirklichkeit eines Vincent van Gogh, ist diese Sendung eine Liebeserklärung an das Haldern Pop als realen, physischen Zufluchtsort. Ein Plädoyer für einen Raum, der sich der gnadenlosen Effizienz und dem digitalen Rauschen verweigert und uns stattdessen daran erinnert, was es heißt, sich berühren zu lassen.
Diese Trends machen Eltern wahnsinnig – und keiner sagt's laut! Felix und Christoph sind zurück – leicht angeschlagen, komplett durchseucht von der Kita-Virenhölle, aber mit klarer Mission: Trends entlarven, die man sich als Eltern einfach sparen kann.
Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Die vermeintliche Perfektion unseres deutschen Denkens. Wir glauben zwar häufig, dass wir technologisch, gesellschaftlich und moralisch vielen anderen Ländern überlegen sind. Aber sind wir das? Quarch findet: Manchmal sollten wir uns mehr hinterfragen und ganz neue Wege gehen.
Inmitten des Frühlingserwachens im Wald teilt Kim eine dringliche Botschaft: Das Weibliche ist aus unserer Welt weitgehend verschwunden – ersetzt durch Angst, Propaganda und ein maskulines System, das unsere Geschichte umgeschrieben hat. In dieser Folge erfährst du, warum es gerade jetzt deine Aufgabe als Spaceholderin ist, reguliert zu bleiben und dein Herz offen zu halten. Kim spricht über die Prophezeiung von 2027, die verbrannten Schriften der Maria Magdalena und warum wahres weibliches Wissen nicht in Büchern, sondern durch Übermittlung und Verkörperung weitergegeben wird. Es ist Zeit, das Zepter zu übernehmen. Themen der Folge: Venus im Exil: Warum Schönheit, Mitgefühl und Sinnlichkeit gerade weltweit unter Druck stehen und was das mit dem aktuellen Weltgeschehen zu tun hat. Die Angst-Matrix: Wie Fake-News und psychologische Operationen unser Nervensystem in den Überlebensmodus zwingen – und wie du dich im Wald und in der Natur wieder erdest. Umgeschriebene Geschichte: Warum das Wissen von Frauen (von Hebammen bis zu Maria Magdalena) systematisch gelöscht wurde und wie wir uns wieder an unsere wahre Macht erinnern. Prophezeiung 2027: Der Shift vom Verstand zum Schoßraum – warum Frauen beginnen werden zu führen und das Maskuline die Visionen umsetzt. Blutwerte & Körperweisheit: Ein Plädoyer für radikale Selbstfürsorge und warum du dich nicht mit dem „deutschen Durchschnitt“ zufriedengeben solltest. "Weibliches Wissen wird nicht in Büchern übertragen – es wird durch deine Zellen übermittelt, wenn du bereit bist zu empfangen."
Ob Termine koordinieren, Einkaufslisten schreiben oder Schulsachen sortieren – diese Aufgaben laufen oft im Hintergrund ab und werden selten wertgeschätzt. Das Ergebnis? Frauen fühlen sich überlastet, während andere Familienmitglieder sich zurücklehnen. Wie können wir das ändern? Loslassen lernen: Akzeptieren, dass andere Dinge anders (aber nicht falsch!) machen. Kommunikation: Klare Absprachen treffen, z. B. mit Partnern oder Kindern. Systeme schaffen: Feste Plätze für Alltagsgegenstände entlasten alle Familienmitglieder. Mental Load teilen: Nicht nur Aufgaben delegieren, sondern auch die Planung. Ein Plädoyer für mehr Leichtigkeit. Denn Ordnung ist kein Perfektionsprojekt, sondern ein gemeinsamer Prozess. Wer Verantwortung abgibt, gewinnt Zeit – und Nerven.
Harmonie fühlt sich gut an und genau deshalb ist sie so verführerisch. In der Praxis sorgt Konfliktvermeidung jedoch nicht für Ruhe, sondern für schwelende Spannungen, innere Kündigung und teure Missverständnisse. In dieser Folge erfährst du, warum gute Führung bewusst stört, wie du schwierige Gespräche sachlich und respektvoll führst und weshalb Schweigen weder Stärke noch Respekt ist, sondern dich langfristig Autorität kostet.Mehr über Ingenieurshelden findest du hier: https://ingenieurshelden.de/
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Eine gute Nachricht landet selten im Flutlicht – sie findet ihren Wert im Fokus. Erik Pfannmöller, Gründer der Culture Code Foundation, zeigt, warum effiziente Messenger-Kommunikation Haltung und Klarheit verlangt. Zwischen fragmentierten Nachrichten, chaotischen Kanälen und stummen Emojis steht die Frage: Wann wird digitale Zusammenarbeit zu echter Teamkultur und wann erschöpft sie? Ein Plädoyer für Struktur, Wertschätzung und den Mut, aus dem Strom auszusteigen. Du erfährst... ...wie Erik Pfannmöller effiziente Messenger-Kommunikation gestaltet ...warum klare, strukturierte Nachrichten den Arbeitsfluss verbessern ...welche Rolle Vertrauen und Feedback in der Teamkultur spielen __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Was macht ein gutes Plädoyer aus? Nicht Lautstärke, nicht Polemik, nicht das grosse Finale – sondern präzise Arbeit an der «Geschichte», an den Widersprüchen und an den Zweifeln. In dieser Folge von «Auf dem Weg als Anwält:in» spricht Duri Bonin über das Handwerk des Plädierens. Zum Jahresanfang geht es um die Grundlagen überzeugender Strafverteidigung vor Gericht. Wie entstehen Geschichten, die tragen? Warum sind Szenen stärker als Schlagworte? Weshalb ist es fatal, Widersprüche zu verschweigen – und warum liegt gerade im Benennen von Unsicherheiten oft die grösste Überzeugungskraft? Die Folge zeigt Schritt für Schritt, wie aus Akten eine stimmige Falltheorie wird: vom klar definierten Ziel über das Leitmotiv bis zur Storymap mit Personen, Schauplatz, Zeitlinie und Wendepunkt. Duri erklärt, warum man die beste Version der Gegenseite kennen muss, um die eigene glaubwürdig zu entwickeln – und weshalb ethische Zurückhaltung kein moralischer Luxus, sondern ein zentraler Wirkfaktor ist. Darum geht es in dieser Episode - Warum Menschen durch konkrete Szenen überzeugt werden – nicht durch abstrakte Begriffe - Wie Strafverteidigung mit Geschichten arbeitet, ohne Fakten zu verbiegen - Weshalb Widersprüche nicht verdrängt, sondern integriert werden müssen - Wie Zweifel sichtbar gemacht werden und warum «in dubio pro reo» praktisch wirkt - Zieldefinition, Falltheorie und Leitmotiv als Fundament jedes Plädoyers - Storymap im Strafverfahren: Personen, Schauplatz, Zeitlinie und Schlüsselszene - Arbeit mit Beweisen: objektiv Unbestrittenes, neutrale und parteiische Zeugen - Zeugenbefragung als Teil der eigenen Geschichte – nicht als Selbstzweck - Sprache im Plädoyer: klare Struktur, kurze Sätze, konkrete Verben - Warum Textbausteine Denken ersetzen – und Urteile schwächen - Ethik in der Verteidigung: keine Polemik, keine Manipulation, keine Auslassungen - Weshalb Vertrauen durch Fairness entsteht – gerade gegenüber Gerichten - Warum ein Plädoyer Wochen vor der Verhandlung stehen sollte - Der Stresstest der eigenen Geschichte: Trägt sie auch unter ungünstigen Annahmen? Ein Gedanke, der hängen bleibt: Ein Plädoyer ist kein Seifenblasenprodukt und kein Widerstand um des Widerstands willen. Es ist das Ergebnis harter, ehrlicher Arbeit an einer Geschichte, die auch dann noch trägt, wenn man der Gegenseite maximal Glauben schenkt. Erst dann hat Verteidigung Substanz. Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, die ihr Plädieren vertiefen und schärfen wollen. An Anwältinnen und Anwälte, die verstehen möchten, wie Psychologie, Sprache und Beweiswürdigung im Gerichtssaal zusammenspielen. Und an alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit interessieren und verstehen wollen, warum gute Strafverteidigung nicht im Effekt, sondern in der täglichen Präzisionsarbeit liegt. Links zu diesem Podcast: - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Hier
Dein Boxenstop - Der Podcast für deinen beruflichen Erfolg von & mit Christiane Barho
In dieser Podcastfolge geht es um eines der unbequemsten, aber wichtigsten Leadership Themen: wirkliche Verantwortungsübernahme anstatt Herumlavieren. Ein Plädoyer an all diejenigen, die zwar einen Führungstitel "tragen", aber ihre Führungsrolle nicht ausfüllen. Sie erfahren, warum Angst vor Konflikten, Harmoniebedürfnis und Entscheidungsvermeidung Führung ausbremsen und wie Klarheit, Mut und Verbindlichkeit Ihr Führungsprofil schärfen. Wenn Sie keine Lust mehr auf Herumlavieren haben und Ihre Rolle als Führungskraft sichtbar ausfüllen wollen, ist diese Folge für Sie.
Dr Zeitforscher Jonas Geissler über die Bedeutung, das Erleben und die sinnhafte Verwendung von Zeit. Wie viel Zeit ist genug? Es geht um Eigenzeit, Innovationsräume und die Illusion der Effizienz. Ein Plädoyer für mehr Zeitwohlstand und bewusste Arbeit.
Wed, 31 Dec 2025 04:45:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/2868-borsepeople-im-podcast-s22-20-johannes-linhart e580408f207112475fdc9763446ba238 Johannes Linhart ist Leiter Wirtschaft und Politik beim Senat der Wirtschaft. Diese Folge ist für mich eine ganz besondere und wurde bewusst für das Jahresende ausgewählt, denn es wimmelt nur so an Visionen, die uns weiterbringen würden. Die Karriere von Johannes (sein Bruder Michael war Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten der Republik Österreich in der Bundesregierung Schallenberg) ist auch eine Banken- und Aktiengeschichtsstunde mit Schauplätzen wie London, Paris, Frankfurt und New York bzw. Playern wir UBS, Merrill Lynch und Deutsche Bank, für die Johannes auch die Österreich-Geschäfte leitete. Wir sprechen über Kollegen wie Edi Berger, Roman Eisenschenk oder Roland Neuwirth. Beim Senat kümmert sich Johannes um Kapitalmarkt, Finanz und er hat auch einen ausgeprägten Green Finance Blick, aber stets mit pragmatischem Kapitalismus-Ansatz. Ein Plädoyer für einen Fund of Funds gehen wir im Detail durch. Und finally kommt auch die Musik vor, Stichworte Akkordeon und Wiener-Lieder. Ich sag da mal ein Wunschprojekt an. https://senat.at Plädoyer: https://senat.at/aktuelle-news/2024-nr-4-kapitalmarkt/ Hans(wo)men Group Fresh Global Disruptive Einspieler: Aus „Hansi currently not investing“ wird jetzt offiziell „Hans(wo)men Group Seeking Exceptional Startups and Profitable Investment Cases" pitch@hansmengroup.com About: Die Serie Börsepeople des Podcasters Christian Drastil, der im Q4/24 in Frankfurt als "Finfluencer & Finanznetworker #1 Austria" ausgezeichnet wurde, findet im Rahmen von http://www.audio-cd.at und dem Podcast "Audio-CD.at Indie Podcasts" statt. Es handelt sich dabei um typische Personality- und Werdegang-Gespräche. Die Season 22 umfasst unter dem Motto „25 Börsepeople“ 25 Talks. Presenter der Season 22 ist die Hans(wo)men Group https://www.hanswomengroup.com. Welcher der meistgehörte Börsepeople Podcast ist, sieht man unter http://www.audio-cd.at/people. Der Zwischenstand des laufenden Rankings ist tagesaktuell um 12 Uhr aktualisiert. Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/spotify , http://www.audio-cd.at/apple . Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! 2868 full no Christian Drastil Comm. (Agentur für Investor Relations und Podcasts) 2160
„Alles bestens“ lautet das Mantra unserer Zeit. Statt Angst und Zweifel zuzulassen, haben wir den Optimismus zur Ersatzreligion erhoben. So zumindest die Beobachtung von Oliver Hoffmann. Der Experte für Innovationsmanagement warnt: Optimismus ist, wenn er zur Pflicht wird, keine Stärke mehr, sondern ein Betäubungsmittel, das uns zwingt, gegen die eigene seelische Bilanz zu leben. Mehr noch: Zwanghafter Optimismus beraubt uns unserer Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit. Ein Plädoyer gegen das ständige Glücklichsein-Wollen.
Schnellroda liest: » Im vorpolitischen Raum « Ein Text von Götz KubitschekVerzweiflung, Terror, Rückzug - der Neoumweltschutz hat die Ökologie zerstört. #Kubitschek las die "Dunkle Ökologie" von Paul Kingsnorth und denkt weiter. Ein Plädoyer für den wilden, vorpolitischen Raum!
Warum eigentlich? - Ein Plädoyer, den Erwartungsdruck auf die Feiertage zu senken. (Autor: Miri Langenbach)
Warum eigentlich? - Ein Plädoyer, den Erwartungsdruck auf die Feiertage zu senken. (Autor: Miri Langenbach)
Der Virologe Christian Drosten erhält die Auszeichnung „Rede des Jahres 2025“. Seine Ansprache am Deutschen Institut für Wirtschaft überzeugte die Jury durch Klarheit und gesellschaftliche Relevanz. In SWR Kultur am Mittag erklärt der Rhetorikprofessor Olaf Kramer von der Universität Tübingen: „Drosten hat über Wissenschaftsfreiheit nicht als Privileg gesprochen, sondern als Verantwortung. Er ruft dazu auf, dass sich Forschung aktiv in die demokratische Debatte einbringt.“ Sachlich statt schrill Drosten warnte vor einer „Wissenskrise“ – einer Gesellschaft, die den Bezug zu Fakten verliert. Seine Rede richtet sich gegen politische Stimmen, die Wissenschaft gezielt infrage stellen. „Er bleibt ruhig, analytisch und bescheiden. Genau das macht die Wirkung seiner Rede aus,“ sagt Kramer. In einer Zeit, in der öffentliche Reden oft auf Emotion und Empörung setzen, ist Drostens Stil ein bewusstes Gegenmodell: unaufgeregt, aber präzise. Ein Plädoyer für Vernunft Die Jury lobt Drostens Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu machen. Er zeigt, dass wissenschaftliche Erkenntnis und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören. Für Kramer ist das ein Beispiel dafür, wie Redekultur heute wirken kann: rational, reflektiert und demokratisch. Ein Aufruf zum Denken statt zum Polarisieren.
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Autopoiesis gilt als Herzstück systemischen Denkens – doch was bedeutet es wirklich, wenn Systeme sich selbst erzeugen? Diese Episode zeigt, wie Maturana und Varela den Begriff prägten, wie Luhmann ihn auf Psyche und Kommunikation übertrug und warum die Trennung von Mensch und sozialem System kein kaltes Denken, sondern eine scharfe Analyse ermöglicht. Ein Plädoyer für die Kunst, das Ganze zu sehen – ohne das Ganze zu verwechseln. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Abonnieren Sie hier den neuen "Edle Federn Newsletter" von Juli Zeh.In dieser Folge von „Edle Federn“, dem Literatur Podcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Juristin und Autorin Elisa Hoven über ihr neues Sachbuch „Das Ende der Wahrheit?“ – ein ebenso fundierter wie streitbarer Text über Wahrheit, Fake News und Faktenchecks im digitalen Zeitalter.Hoven ist Strafrechtsprofessorin in Leipzig und Verfassungsrichterin in Sachsen. Im Gespräch mit Juli Zeh erklärt sie, was Wahrheit aus juristischer Sicht bedeutet, warum Meinung und Tatsache so oft verwechselt werden – und wieso gerade das gefährlich für eine offene Gesellschaft ist.Die beiden diskutieren über mediale Verzerrungen, politische Instrumentalisierung von Fakten, die Fallstricke des Strafrechts – und die Frage, ob es überhaupt eine objektive Wahrheit gibt. Dabei bleibt das Gespräch immer persönlich, zugewandt und diskursfreudig.Juli Zeh sagt über das Ende der Wahrheit: „Elisa Hoven schreibt einen politischen Text ohne politische Agenda. Ein Plädoyer für Aufklärung, Differenzierung – und die Würde des Zweifelns.“Ein Gespräch über Vertrauen, Verantwortung – und die Suche nach Orientierung in einer Welt voller Widersprüche.ID:{7KZBsGWufTKkshHTjW6yFr} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Liedgut ist eine Reise des Lichts, vom gleißenden Panorama Kalterns, das den Augen Urlaub schenkt , zurück in die tastende Weite des Haldern Pop am Niederrhein. Es ist der Nachhall des Kaltern Pop Festivals , das beweist, wie aus der stillen Revolution des Zuhörens echtes Wohlwollen erwächst. Zugleich lauschen wir dem Ringen um den perfekten Raum , wie Musik in tausendjährigen Kellern atmet oder auf der grünen Wiese ihre akustische Freiheit findet. Ein Plädoyer dafür, die Orte des Miteinanders nicht der Leere zu überlassen, sondern sie mit eigener Wirksamkeit und Haltung neu zu beleben.
In dieser Folge geht Joscha dem sogenannten Birthplace Effect auf den Grund – der Idee, dass bestimmte Regionen überproportional viele Talente hervorbringen. Was zunächst nach Statistik klingt, entpuppt sich als Spiegel sozialer und kultureller Systeme: Infrastruktur, Teilhabe und lokale Spielkultur prägen, wer im Sport eine Chance bekommt. Anhand aktueller Studien aus den USA und den Niederlanden zeigt Joscha, warum nicht Stadtgröße, sondern soziale Dichte, Spielgelegenheiten und Trainerqualität entscheidend sind. Ein Plädoyer für kontextsensibles Fördern – und gegen die Vorstellung, Talent sei nur eine Frage des Geburtsorts.
(00:43) Nach dem preisgekrönten «Blutbuch» kommt jetzt Kim de l'Horzions neues Stück «Die kleinen Meerjungraun» auf die Bühnen Bern. Ein Plädoyer für gesellschaftliche Verwandlung. Weitere Themen: (04:53) Reporter-Legende Georg Stefan Troller mit 103 Jahren verstorben. (09:21) «Stiller-Has»-Sänger Endo Anaconda auf Hochdeutsch – Post mortem erscheint sein Gedichtband «Im Gespinst in dem ich wohne». (13:41) Max Frischs «Grad Öderland»: Das Schauspielhaus Zürich zeigt das düstere Stück über die Suche nach unbedingter Freiheit mit Leichtigkeit und Witz.
In dieser Episode dreht sich alles um inklusive UX-Gestaltung - von ethischen Fragestellungen bis hin zu wirtschaftlichen Argumenten. Stefanie Angele und Michelle Lubnau von UID geben praxisnahe Einblicke, wie Barrierefreiheit systematisch in Produktentwicklung integriert werden kann. Sie sprechen über Unterschiede zwischen Inklusion und klassischer Barrierefreiheit, erläutern den Umgang mit automatisierten und manuellen Tests und zeigen auf, warum diverse Projektteams kein „nice to have", sondern notwendig sind. Es geht um rechtliche Unterschiede zwischen Deutschland und den USA, wie sich Accessibility nachhaltig in Unternehmen verankern lässt und welche Herausforderungen durch multimodale Interfaces entstehen. Ein Plädoyer für mehr Verantwortung, Transparenz und Mut zur Veränderung. | | Zeitstempel: | [00:00] Begrüßung & Vorstellung | [01:51] Inklusion vs. Barrierefreiheit | [04:16] Ethische Spannungsfelder | [06:51] Persönliche Aha-Erlebnisse | [08:05] 95 % der Websites mit Fehlern - was tun? | [10:29] Grenzen automatisierter Tests | [13:20] Inklusive Prinzipien früh einbinden | [15:10] Accessibility nachträglich einführen | [16:08] Tokenismus vermeiden | [17:24] Systematische Diskriminierung erkennen | [18:50] Exklusion als legitime Designentscheidung? | [20:13] Multiperspektivisches Design & Toolkits | [22:21] Inklusion als wirtschaftlicher Vorteil | [25:11] Rechtliche Rahmenbedingungen USA vs. D | [27:36] Fehlen klarer Zuständigkeiten | [30:22] Fachkräftemangel & Weiterbildung | [33:18] Teams aktuell halten | [35:37] Chancen durch Multimodalität | | Gäste: - Stefanie Angele, Senior UX Consultant bei UID, leitet barrierefreie UX-Projekte im öffentlichen und industriellen Bereich. | - Michelle Lubnau, UX-Designerin bei UID, fokussiert sich auf Konzept, Research und Accessibility. | | Ressourcen: - Inclusive Design Toolkit (Cambridge): https://www.inclusivedesigntoolkit.com | - Microsoft Inclusive Design: https://www.microsoft.com/design/inclusive | | DANKE FÜR DEIN FEEDBACK UND SUPPORT | Teile deine Gedanken mit uns: Wie implementierst du Barrierefreiheit in deinen Projekten? Was sind deine größten Herausforderungen? | Wenn dir diese Episode gefallen hat, freuen wir uns über dein Abo, deine Bewertung und dein Feedback - das hilft uns, weiter zu wachsen und Themen wie Inklusion in der Breite sichtbar zu machen. |
Eskapistisch oder von Sehnsucht getragen. Ob entführt mit gefühlt 200 km/h, während ein Laserpointer den Mond streift, im fremden Wagen durch die verkehrsberuhigte Zone, ob im Schumann's München, wo Gläser klirren, oder bei einem Sommerspaziergang über den Boulevard Saint Germain in Paris: Es gibt immer eine Geschichte dahinter, sogar in bayrischen Hundeläden. Ein Plädoyer für das Miteinander, für das Verständnis. Denn hinter jedem Blick, jedem Ort, jedem flüchtigen Moment wohnt eine Sehnsucht —vielleicht finden wir ein Stück von uns selbst im Anderen wieder. Executive Producer: Christoph Falke & Ruben Schulze-FröhlichProjektleitung: Annabell RühlemannSounddesign & Produktion: Carl von Gaisberg„Beisenherz und Polak – Friendly Fire“ ist ein Podcast aus den Wake Word Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Thema dieser Folge wird zwangsläufig auf uns alle zukommen: Mediennutzung und -kompetenz unserer Kinder. Es beginnt mit dem Fernsehen und endet im Internet. Die Screens sind schon aus dem Kinderalter nicht mehr wegzudenken. Um so wichtiger ist es, unseren Kindern Führung zu geben, damit sie sich in dieser „neuen“ Welt gut zurechtfinden, denn entkommen werden sie dem nicht. Social Media und Künstliche Intelligenz sind Fluch und Segen - für unsere Kleinen aber enorm wichtig zu verstehen. Denn ihr Leben wird davon geprägt sein und sie müssen wissen, wie sie damit umgehen. Den Kindern Medienkompetenz beizubringen ist also extrem wichtig und dem Thema hat sich Leonie Lutz angenommen - „Kinder digital begleiten“. Denn es beginnt zu Hause mit den Eltern und wenn diese schon nicht wissen, wie es funktioniert, können sie ihren Kindern nur wenig zur Seite stehen. In dieser Folge spricht Leonie Lutz über die Herausforderungen und Chancen, die die digitale Kindheit heute mit sich bringt. Gemeinsam beleuchten wir Themen wie Gruppenzwang, Medienverbote, elterliche Kontrolle, Social Media und Künstliche Intelligenz – und wie sich die Mediennutzung in den letzten Jahren verändert hat. Leonie teilt persönliche Einblicke, berichtet aus ihrer Arbeit in der Medienerziehung und gibt praktische Tipps, wie Eltern ihre Kinder kompetent und sicher durch die digitale Welt begleiten können. Ein Plädoyer für Vertrauen, Begleitung und Medienkompetenz – zu Hause und in der Schule. Hört unbedingt rein in diese Folge, denn es ist wichtig, dass wir uns und unsere Kinder gut für die Zukunft wappnen!
Ref.: Ute Horn, Seelsorgerin und Autorin, Krefeld Es kommt nicht aufs Geld an! Die Autorin Ute Horn plädiert dafür, die Freude am Schenken und Feiern nicht mit materiellen Dingen zu ersticken. Nicht heiraten, weil man sich die Hochzeitsfeier nicht leisten kann? Erstkommunionkinder, die unter einer Lawine an Geschenken begraben werden? Kindergeburtstage, die für viel Geld mit Kletterparks, Zooführungen und professionellen Zauberern um die coolste Feier wetteifern...? Die Seelsorgerin und Autorin Ute Horn beobachtet, dass das Ausrichten von Feiern und das Besorgen von Geschenken immer mehr Menschen vor echte Probleme stellt. In der Lebenshilfe plädiert sie für den Mut, sich dem gesellschaftlichen Druck zu entziehen und die Einfachheit beim Feiern wiederzuentdecken.
Angesichts aktueller Forderungen nach mehr Arbeit, wie sie zuletzt Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte, regt Literaturkritikerin Daniela Strigl zum Nachdenken über die positiven Seiten der Faulheit an.
Der Journalist Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung) fordert eine Kultur des Friedens als Gegenstück zu unserer Zeit des Unfriedens.Prantl bezeichnet sich nicht als Pazifist. Er weiß, dass die Nazis nicht durch gutes Zureden besiegt wurden und er versteht, dass sich die Europäer gegen drohende Aggressionen schützen müssen.Wer den Frieden will, muss aber den Frieden vorbereiten, nicht den Krieg, argumentiert der streitbare Autor bei einem Wiener Stadtgespräch mit Barbara Tóth vom 15. Mai 2025.Das neue Buch von Heribert Prantl "Den Frieden gewinnen" ist im faltershop erhältlich. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vorbild sein. Immer. Bloß nichts Falsches vormachen. Aber ganz ehrlich – ist das überhaupt möglich? Und noch ehrlicher – ist es nicht manchmal viel echter, wenn man's eben nicht immer versucht? Wenn man als junge Frau einfach mal das macht, worauf man Lust hat und damit anderen zeigt, dass es total in Ordnung ist, so zu sein, wie man eben ist, mit all seinen Ambivalenzen und nicht, wie andere einen sehen, wollen. Steffi konnte sich für das heutige Thema keine bessere Gesprächspartnerin als Autorin und Podcasterin [Pati Valpati](https://www.instagram.com/pativalpati/) vorstellen. Einfach machen, worauf man Lust hat? Auch mal anecken und selbstbewusst darauf scheißen, was andere denken. Ein Plädoyer für das schlechte Vorbild! Ihr habt Probleme mit Hass im Netz? HateAid hilft euch dagegen vorzugehen, weitere Infos findet ihr [hier](https://hateaid.org/) Schreibt uns gern eure Gedanken zur Folge und folgt uns auf Social Media für mehr Content! [Alle Links hierfür findet ihr hier ](https://linktr.ee/g.spot.podcast) Oder sendet uns eine Nachricht per Mail an: gspot@studio-bummens.de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner:innen erfahren? [Hier findest du alle Infos und Rabatte](https://linktr.ee/gspotpodcast) Ihr wollt Werbepartner bei G Spot werden? Dann meldet euch hier: Werbung@studio-bummens.de
Knödler, Benjamin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
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Weinen, Brabbeln, Prusten, Quieken: Babys sind geborene Gesangstalente. Mit ihren winzigen Stimmlippen experimentieren sie vom ersten Lebenstag an mit Tönen und Melodien, um ihre Gefühle und Wünsche mitzuteilen. Kathleen Wermke erforscht seit 40 Jahren den Weg vom Geburtsschrei zum ersten Wort. · Erste Wörter oder deren Vorstufe (Protowörter) äussern Babys frühestens mit 8 bis 10 Monaten. Für Kathleen Wermke beginnt die Sprachentwicklung jedoch bereits mit den ersten Lauten, die Babys produzieren. Dazu gehört auch das Weinen. · Es sind keine beliebigen Töne und Geräusche, die da manchmal an den Nerven der Bezugspersonen rütteln. Babylaute haben System und folgen einem klanglichen Ordnungsprinzip. · Auf der ganzen Welt beginnen Babys ihren Weg zur Sprache mit einem universellen und angeborenen Ur-Gesang, den musikalische Aspekte wie Melodie, Rhythmus oder Lautstärke ausmachen. · Babys schreien, lachen und «singen» je nach Muttersprache mit einem anderen Akzent: Deutsch, Französisch, Japanisch oder Schwedisch. · Nicht nur Eltern, auch die Medizin, Evolutionsbiologie und Sprachwissenschaft profitieren von Wermkes Untersuchungen von vorsprachlichen Lautäusserungen und Sprachentwicklungsprozessen. · Das Schreien und Weinen von Babys hat hierzulande wenig Akzeptanz. Ein Plädoyer dafür, einfach mal zuzuhören und anzuerkennen, was die kleinen Stimmakrobaten in Windeln tagtäglich leisten. Im Podcast zu hören sind: · Prof. Dr. Kathleen Wermke (*1960), Medizinische Anthropologin am Zentrum für vorsprachliche Entwicklung und Entwicklungsstörungen an der Poliklinik für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Würzburg · Die Laute eines Babys vom Geburtsschrei bis zu den ersten Protowörtern Buchhinweis: Kathleen Wermke: Babygesänge. Wie aus Weinen Sprache wird (Molden Verlag 2024) Erstsendung: 22.11.2024 Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Autorin: Elisabeth Baureithel Host: Nicole Freudiger Produktion: Alice Henkes Technik: Lukas Fretz
Freiheit beginnt im Darm: Wie Gesundheit deine Unabhängigkeit schützt Mein Aufruf an alle Hörer & Hörerinnen: Gib deine persönliche Power nicht ans Gesundheitswesen ab! In dieser Episode spreche ich über die Verbindung zwischen Freiheit, Unabhängigkeit und Gesundheit. Und ich teile persönliche Erfahrungen und gebe dir Tipps, um deine Gesundheit zu verbessern und die Abhängigkeit von der Pharmaindustrie zu reduzieren. Das erwartet dich in dieser Folge · Warum unsere Lebensweise oft unsere Freiheit kostet – und wie du das ändern kannst · Die Wahrheit über Medikamente: Wie schnell sie zur Abhängigkeit führen können · Ein Plädoyer für kleine, machbare Veränderungen, die grosse Wirkung zeigen – wie beispielsweise Detox und bewusste Ernährung
Lesen Sie einfach, als hätten Sie es selbst geschrieben: So lautet Bettina Stangneths herausfordernder Rat für den Umgang mit anspruchsvollen Texten. Ein Plädoyer für selbstbewusstes Lesen jenseits von Deutschunterricht und Literaturkritik. Rezension von Oliver Pfohlmann
Mit 86 Jahren ist Wirginia Szmyt Polens älteste DJane. Als DJ Vika spielt sie gegen das schlechte Image des Alterns an, das sie lieber "Heranwachsen bis zum Ende" nennt. "Ein langes Leben ist ein Geschenk", sagt sie. Reimann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Corso
Wo verwechseln wir Autonomie mit Unabhängigkeit? Und ist Verletzlichkeit wirklich eine Schwäche? In dieser Podcast-Folge hatte ich die große Freude, mit Prof. Giovanni Maio über diese und weitere Themen zu sprechen. Prof. Maio ist Philosoph, Universitätsprofessor für Medizinethik und Bioethik an der Universität Freiburg sowie geschäftsführender Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin. Sein aktuelles Buch "Ethik der Verletzlichkeit" lädt dazu ein, Verletzlichkeit als Quelle von Empathie und Menschlichkeit zu verstehen. Die Themen unseres Gesprächs: - Warum das Angewiesensein ein zutiefst menschliches Merkmal ist und Autonomie nicht mit Unabhängigkeit gleichzusetzen ist - Ein Plädoyer für die Schönheit des Zerbrechlichen: Was Verletzlichkeit so wertvoll und verbindend macht - Die Verantwortung, die aus unserer eigenen Verwundbarkeit entsteht: Wie können wir anderen mit Achtung, Respekt und Wertschätzung begegnen? - Die Rolle der Medizinethik: Wie empathisch kann künstliche Intelligenz im Umgang mit Patienten sein, und wo stößt sie an ethische Grenzen? Ich möchte euch diese Folge sehr ans Herz legen. Sie ist eine Einladung, Verletzlichkeit neu zu denken und in ihr die Stärke unseres Menschseins zu erkennen. Hört rein und lasst euch inspirieren – ich bin gespannt auf eure Gedanken dazu! Im Herder Verlag ist erschienen: Giovanni Maio, Ethik der Verletzlichkeit __________________________________________ Alle Informationen zu meiner Arbeit findet ihr wie immer unter: www.hannah-panidis.de Und hier begegnet ihr mir meist tagesaktuell: Instagram: https://www.instagram.com/hannahpanidis LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hannah-panidis-55141a145/?originalSubdomain=de Facebook: https://www.facebook.com/HannahPanidisKommunikation/?locale=de_DE
Kriege, Klimawandel, Wirtschaftsflaute: Krisen, wohin man schaut. Doch pessimistisch zu werden, ist keine Lösung, denn der Pessimismus führt zu Passivität und Stillstand. Ein Plädoyer für eine konstruktive Einstellung zur Zukunft, den Possibilismus. Ein Einwurf von Tristan Horx www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Mittelstädt, Hanna;Stoiber, Richard www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Ein Vortrag des Erziehungswissenschaftlers Markus Rieger-LadichModeration: Katja Weber **********"Ich als alter weißer Mann..." - diese Aussage signalisiert: Ich bin auf der Höhe der Zeit, ich kenne die gängigen Diskurse. Aber als ritualisierte Beichte bringt diese Erkenntnis gar nichts, meint der Erziehungswissenschaftler Markus Rieger-Ladich.Markus Rieger-Ladich ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. 2022 erschien sein Band "Das Privileg. Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument". Seinen Vortrag mit dem Titel "Was heißt hier Privileg? - Privilegienkritik neu gedacht" hat er auf Einladung des Hörsaals am 11. Oktober 2024 anlässlich des Pocast-Festivals Beats & Bones gehalten. **********Schlagworte: +++ Freiheitsrechte +++ Menschenrechte +++ Feminismus +++ Klassismus +++ Status +++ Soziologie +++ Erziehungswissenschaftler +++ Tradition +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:02:20 - Gespräch vor dem Vortrag und was Rieger-Ladichs Oma damit zu tun hat00:08:04 - Beginn Vortrag: Einleitung, These und Überblick00:10:33 - Privileg aus rechtstheoretischer Perspektive00:16:41 - Der Begriff Privileg in der Bildungssoziologie der 1960er und 1970er Jahre00:17:49 - Privilegienkritik als Kampfbegriff in emanzipatorischen Bewegungen00:38:30 - Herausforderungen für einen Neustart der Debatte00: 42:32 - Publikumsfragen nach dem Vortrag**********Empfehlungen aus der Folge:Mohamed Amjahid. Unter Weißen. Was es heißt, privilegiert zu sein. München: Hanser Berlin 2017.Aus Politik und Zeitgeschichte: Privilegien. Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung 2024.Rolf Becker/Wolfgang Lauterbach (Hrsg.): Bildung als Privileg. Erklärungen und Befunde zu den Ursachen der Bildungsungleichheit. 5., erweitere Auflage. Wiesbaden: SpringerVS 2016.Pierre Bourdieu/Jean-Claude Passeron. Die Illusion der Chancengleichheit: Untersuchungen zur Sozio-logie des Bildungswesens am Beispiel Frankreichs. Stuttgart: Klett 1971.Pierre Bourdieu. Bildung. Aus dem Französischen von Barbara Picht u.a. Mit einem Nachwort von Markus Rieger-Ladich. Berlin: Suhrkamp 2018.Esme Choonara/Yuri Prasad. Der Irrweg der Privilegientheorie. In: International Socialism 142 (2020), S. 83-110.Combahee River Collective. Ein Schwarzes feministisches Statement (1977). In: Natascha A. Kelly (Hrsg.): Schwarzer Feminismus. Grundlagentexte. Münster: Unrast 2019, S. 47-60.Didier Eribon. Betrachtungen zur Schwulenfrage. Aus dem Französischen von Bernd Schwibs und Achim Russer. Berlin: Suhrkamp 2019.Roxane Gay. Fragwürdige Privilegien. In: Dies.: Bad Feminist. Essays. München: btb 2019, S. 31-36.Michael S. Kimmel/Abby L. Ferber (Hrsg.): Privilege. A Reader. New York: Routledge 2017.Maria-Sibylla Lotter. Ich bin schuldig, weil ich bin (weiß, männlich und bürgerlich). Politik als Läuterungsdiskurs. In: Herwig Grimm/Stephan Schleissig (Hrsg.): Moral und Schuld. Exkulpationsnarrative in Ethikdebatten. Baden-Baden: Nomos 2019, S. 67-86.Peggy McIntosh. Weißsein als Privileg. Die Privilege Papers. Nachwort von Markus Rieger-Ladich. Ditzingen: Reclam 2024.Walter Benn Michaels. Der Trubel um Diversität. Wie wir lernten, Identitäten zu lieben und Ungleichheiten zu ignorieren. Aus dem Englischen übersetzt von Christoph Hesse. Berlin: Tiamat 2021.Linda Martín Alcoff. Das Problem, für andere zu sprechen. Ditzingen: Reclam 2023.Charles W. Mills. Weißes Nichtwissen. In: Kristina Lepold/Marina Martinez Mateo (Hrsg.): Critical Philosophy of Race. Ein Reader. Berlin: Suhrkamp 2021, S. 180-216,Heinz Mohnhaupt. Privilegien als Sonderrechte in europäischen Rechtsordnungen vom Mittelalter bis heute. Frankfurt/Main: Klostermann 2024.Heinz Mohnhaupt/Barbara Dölemeyer (Hrsg.): Das Privileg im europäischen Vergleich. 2 Bände. Frankfurt/Main: Klostermann 1997/1999.Toni Morrison. Die Herkunft der Anderen. Über Rasse, Rassismus und Literatur. Mit einem Vorwort von Ta-Nehisi Coates. Aus dem Englischen von Thomas Piltz. Reinbek: Rowohlt 2018.Markus Rieger-Ladich. Identitätsdebatte oder: Das Comeback des Privilegs. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 66 (2021), S. 97-104.Markus Rieger-Ladich. Das Privileg. Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument. Ditzingen: Reclam 2022.Markus Rieger-Ladich. Privilegien. In: Merkur 77 (2023), Heft 889, S. 71-80.Markus Rieger-Ladich. Neustart der Privilegienkritik. Ein Plädoyer. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 21 (2024), S. 4-10.Jörg Scheller. (Un)Check Your Privilege. Wie die Debatte um Privilegien Gerechtigkeit verhindert. Stuttgart: Hirzel 2022.Steffen Vogel. Das Erbe von 68: Identitätspolitik als Kulturrevolution. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 66 (2021), S. 97-104.Katharina Walgenbach. Bildungsprivilegien im 21. Jahrhundert. In: Meike Sophia Baader/Tatjana Freytag (Hrsg.): Bildung und Ungleichheit in Deutschland. Wiesbaden: VS 2017, S. 513-536. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Soziologie: Freundschaften hängen auch vom Geldbeutel abSoziologie: Warum die Klimakrise polarisiertSoziologie: Geld als Kriegsmittel - Wie effektiv das ist**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .