Podcasts about kalten krieg

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ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBw
Passage 1945 – ein Jahr des Übergangs

ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBw

Play Episode Listen Later Aug 8, 2025 44:39


8. Mai 1945: Kriegsende. Ganz so einfach ist es nicht. In unserer neuen Folge von „Zugehört“ sprechen John Zimmermann, Jürgen Luh, Jörg Morré und Frank Reichherzer über das lange und vielschichtige Ende des Zweiten Weltkriegs – und darüber, warum das Jahr 1945 weniger ein Schlusspunkt als ein Übergang war. Neubewertungen des Zweiten WeltkriegsAuch achtzig Jahre nach seinem Ende ist unser Verständnis vom Zweiten Weltkrieg und seinem Ausgang im Wandel. Historische Forschung, gesellschaftliche Debatten und politische Entwicklungen haben dazu beigetragen, die Ereignisse von 1945 immer wieder neu zu interpretieren. Unsere Gesprächspartner werfen einen differenzierten Blick auf das Jahr 1945 – und stellen die Frage: Wie lassen sich die Umbrüche am Ende des Zweiten Weltkriegs fassen und bewerten? Wege aus dem KriegAngesichts der globalen Dimension des Zweiten Weltkriegs ist es kaum möglich, von dem einen Kriegsende zu sprechen. Für manche Regionen begann der Frieden bereits vor den offiziellen Kapitulationen Deutschlands und Japans – für andere hingegen setzten sich Gewalt, Zwang und politische Auseinandersetzungen in neuen Konstellationen fort. Der Übergang vom Krieg zum Frieden stellte vielerorts keine klare Zäsur dar, sondern war ein ein brüchiger und langwieriger Prozess. Potsdamer Konferenz und Nürnberger ProzesseIm Mittelpunkt des Gesprächs stehen zwei Schlüsselereignisse des Jahres 1945: die Potsdamer Konferenz im Sommer sowie die Nürnberger Prozesse, die Ende des Jahres begannen. Beide markieren zentrale Momente für die kommende neue Ordnung der Welt und im Umgang mit der Vergangenheit. Im Mikrokosmos der Potsdamer Konferenz werden die geopolitischen Weichenstellungen mit ihren Spannungen und Bruchlinien deutlich, die in der Nachkriegszeit die internationale Ordnung prägten: vom Kalten Krieg bis hin zur Dekolonisation. Die Kriegsverbrecherprozesse wiederum waren nicht nur ein neues und internationales juristisches Projekt, sondern auch ein moralischer wie auch politischer Versuch der Vergangenheitsbewältigung – und gleichzeitig ein Forum, um Ordnungsvorstellungen zu entwickeln. 1945 als Passage – ein Jahr des ÜbergangsIn dieser Folge von „Zugehört“entsteht ein facettenreiches Bild des Jahres 1945, das einfache Narrative hinterfragt. Sie lädt dazu ein, um über Transformationen von Gewalt im 20. Jahrhundert nachzudenken. Das Gespräch eröffnet neue Perspektiven auf die Vielfalt der Erwartungen, Möglichkeiten und Wege, die in und durch das Jahr 1945 in die Zukunft führen konnten. So wird zugleich weniger eine „Stunde Null“ als vielmehr die „Passage 1945“ deutlich. Unter dem Leitmotiv „Passage 1945“ findet am 2./3 September 2025 in der Orangerie im Neuen Garten in Potsdam ein Workshop statt. Der Workshop ist eine Kooperationsveranstaltung des ZMSBw, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, dem Research Center Sanssouci (RECS) und dem Museum Berlin Karlshorst. Mehr Informationen darüber finden Sie hier.

apolut: Tagesdosis
Ein gefährlicher Traum und ein Weckruf | Von Tilo Gräser

apolut: Tagesdosis

Play Episode Listen Later Aug 6, 2025 18:40


Eine EU-Denkfabrik will wie einst die USA im Kalten Krieg den Kreml „entmachten“Ein Kommentar von Tilo Gräser.Das US-Außenministerium, das State Department, „ist zu dem Schluss gelangt, dass das Einzige, was wir tun können, darin besteht, Russland ‚in seine Schranken zu verweisen‘, bis Russland sich ändert, nicht mehr unser Rivale ist und unser Partner wird“. Das klingt, als wäre es geschrieben, nachdem der derzeitige US-Präsident Donald Trump sich deutlich unzufrieden mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin gezeigt hat, weil der anscheinend partout nicht den Krieg in der Ukraine beenden will. Es könnte eine Aussage sein, die zu Trumps Ultimatum an Putin passt, das auf eine Umkehr seiner zuvor geäußerten eher verständnisvollen Haltung gegenüber Russland deutet.Doch diese Aussage stammt aus dem Jahr 1947 von Walter Lippmann, der sie in seinem Essay „The Cold War – A Study in U.S. Foreign Policy“ schrieb. Er gilt in den USA als meistgelesener und einflussreichster politischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, ebenso als einer der einflussreichsten Propagandisten des Neoliberalismus und einer gelenkten Demokratie. Er prägte den Begriff „Kalter Krieg“ und brachte ihn in den allgemeinen Sprachgebrauch ein.In seinem Essay von 1947 kritisierte er zumindest die damals begonnene Politik der „Eindämmung“ der Sowjetunion, wie sie der Politikberater und Diplomat George F. Kennan propagierte und erfolgreich etablierte. Das Streben der führenden Kräfte in der US-Politik von damals, die Sowjetunion, die gleichgesetzt wurde mit Russland, erst einzudämmen und zu schwächen, um sie dann in den Schoß des Kapitalismus zurückzuholen, sprich den eigenen Profitinteressen unterzuordnen, wurde natürlich nicht so offen erklärt. Es wurde stattdessen mit der angeblichen russischen beziehungsweise kommunistischen Gefahr aus dem Osten begründet, gegen die sich die USA und der von ihr geführte Westen als „Hort der Freiheit“ verteidigen müsse.Diese Phrase von der „Verteidigung der Freiheit“ ist auch heute wieder zu vernehmen, laut und schrill und genauso verlogen. Die grundlegenden Interessen dahinter, die vor allem vor der eigenen Bevölkerung verborgen werden, sind die gleichen wie bereits vor rund 80 Jahren, als der „Kalte Krieg“ begonnen wurde – von den USA unter ihrem damaligen Präsidenten Harry S. Truman. Aus Sicht mancher Historiker fing das noch eher an und reicht bis 1917 zurück, als in Russland eine Revolution das Ende des Kapitalismus verkündete.Russland soll nun wieder der Feind sein, der die Freiheit des Westens bedroht und sich darauf vorbereitet, seine Grenzen in Richtung Westen zu überschreiten. Das wird wider alle Fakten und Tatsachen, wider alle Vernunft und Diplomatie behauptet. Letztere stört bei den neuen westlichen und auch deutschen Kriegsgelüsten Richtung Osten nur und wird von den meisten der derzeit in den Staaten der Europäischen Union (EU) Regierenden beiseite gewischt und für nicht nützlich erklärt.Dabei gilt auch heute, was Lippmann 1947 ebenfalls schrieb:„Die Geschichte der Diplomatie ist die Geschichte der Beziehungen zwischen rivalisierenden Mächten, die keinen politisch vertrauten Umgang miteinander pflegten und auf Appelle an gemeinsame Ziele nicht reagierten. Dennoch hat es Beilegungen von Kontroversen gegeben ... Der Gedanke, dass rivalisierende und einander unfreundlich gesinnte Mächte nicht zu einer Lösung ihrer Probleme durch Verhandlungen gebracht werden können, heißt, die eigentliche Aufgabe der Diplomatie verkennen.“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

SWR Aktuell im Gespräch
80 Jahre Hiroshima: "Drohen mit Atomwaffen ist ein Tabubruch"

SWR Aktuell im Gespräch

Play Episode Listen Later Aug 6, 2025 6:59


80 Jahre ist es her, seit die USA eine Atombombe über Hiroshima in Japan abwarfen. Das Bild vom aufsteigenden Atompilz ging um die Welt. Innerhalb von Sekunden war die Innenstadt Hiroshimas dem Erdboden gleich gemacht. An diesem Tag starben schätzungsweise 45.000 Menschen, insgesamt starben in Folge des Atombombenangriffs 140.000 Menschen. Seit den Abwürfen über Hiroshima und Nagasaki wurde keine Atombombe mehr in einem Krieg eingesetzt. Während sich nach dem Kalten Krieg um Abrüstung bemüht wurde, zeigt der aktuelle Trend in Richtung nuklearer Aufrüstung. Nukleare Aufrüstung hat Dominoeffekt "Was man konstatieren muss, ist, dass wir immer mehr solcher Führer haben wie Trump, die öffentlich mit Atombomben drohen. Diese neue Entwicklung ist sehr bedenklich. Es bricht das nukleare Tabu, dass man 80 Jahre lang keine nuklearen Waffen eingesetzt hat", sagt Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg. Der Leiter des Forschungsbereich Rüstungskontrolle und Neue Technologien warnt vor einem Dominoeffekt beim nuklearen Aufrüsten. Rüstungskontrolle nicht vorhanden Weil Russland den Abrüstungsvertrag mit den USA 2023 ausgesetzt hat, gebe es außerdem aktuell keine gegenseitige Kontrolle, so Kühn. Jedoch sei nicht die Rüstungskontrolle die Ursache für das gegenseitige Aufrüsten, sondern geopolitische Spannungen. "Erst wenn die beigelegt sind, könne man auch wieder über Rüstungskontrolle sprechen", sagt Kühn im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.

Hintergrund - Deutschlandfunk
50 Jahre OSZE - Sicherheit in Europa: Vom Kalten Krieg bis zum Ukraine-Krieg

Hintergrund - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jul 31, 2025 18:46


Die europäische Sicherheitsorganisation OSZE will Konflikte verhindern und Menschenrechte wahren. Vor 50 Jahren wurde der Grundstein für die Organisation gelegt. Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind die Herausforderungen riesig. Seitz, Norbert www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

NZZ Akzent
Kirkenes: Testort für den neuen Kalten Krieg

NZZ Akzent

Play Episode Listen Later Jul 31, 2025 17:56


Weil die Sowjets einst die Nazis aus Kirkenes verjagten, war die Beziehung zu den Russen gut. Doch der Ukraine-Krieg hat alles verändert. Bis heute. Heutiger Gast: Linda Koponen, Korrespondentin Nordeuropa und Baltikum Host: Simon Schaffer Die [ganze Reportage von Linda Koponen](https://www.nzz.ch/international/kirkenes-im-kampf-gegen-russlands-hybriden-krieg-gegen-des-westen-ld.1860432) aus Kirkenes findet ihr bei der NZZ. Mehr lesen? Zum Beispiel mit [NZZ Digital](https://abo.nzz.ch/m_99002860/?trco=19001541-05-18-0001-0000-000000-00000004&tpcc=19001541-05-18-0001-0000-000000-00000004&gad_source=1&gad_campaignid=199803519&gbraid=0AAAAAD5QrmmlQFcygwoucH_6DU3Ty7DUY&gclid=Cj0KCQjwhafEBhCcARIsAEGZEKL4Fyc5w_zUnPt6ANc27nOzSaNqWLrvgpDLmtTtlcq5WZ_bGuFdlbAaAnb9EALw_wcB#year).

What the Wirtschaft?! - Deutschlandfunk Nova
Agentenkrimi D-Mark - Warum eine Währung im Geheimen entwickelt wurde

What the Wirtschaft?! - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Jul 31, 2025 27:23


Frühjahr 1948: Eine Gruppe von Ökonomen und US-Militärs entwickelt in einer streng geheimen Operation die neue westdeutsche Währung – und riskieren damit eine Eskalation im Kalten Krieg. In dieser Folge gehen Gregor und Marcus der Frage nach, wie Ökonomen zu Geheimagenten werden und wieso die Entwicklung einer Währung ziemliche Sprengkraft haben kann. #D-Mark #Nachkriegszeit #Währung #Alliierte #Ostdeutschland #Westdeutschland #Posen #Rothwesten Hinweis: In der Folge verweisen Gregor und Marcus darauf, dass das Bruttoinlandsprodukt in der westdeutschen Besatzungszone im Jahr der Währungsreform um 50 Prozent anstieg. Tatsächlich bezieht sich der Anstieg von rund 50 Prozent auf die Industrieproduktion, nicht auf das gesamte BIP.**********In dieser Folge:00:02:21 - Missionsziel - Eine neue Währung für Westdeutschland00:11:23 - Edward Tenenbaum - Wer ist Mr. T?00:18:08 - Nachkriegspolitik - Was die Berliner Luftbrücke mit der neuen Währung zu tun hat00:22:05 - Wahres für Bares / Fazit**********An dieser Folge waren beteiligt: Gesprächspartner: York Hilgenberg, engagiert sich ehrenamtlich im Museumsverein Währungsform 1948 e.V. Hosts: Gregor Lischka, Marcus Wolf Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Jule Dieterle Produktion: Norman Wollmacher Redaktion: Anne Göbel**********Die Quellen zur Folge:Holtfrerich, C-L. (2024). Edward A. Tenenbaum and the Deutschmark: How an American Jew Became the Father of Germany's Postwar Economic Revival. Cambridge University Press. Bietau, P. (2024). Das Konklave von Rothwesten: Wiege der westzonalen Währungsreform von 1948. Wiesbaden: Hessische Landeszentrale für politische Bildung.**********Weitere Beiträge zum Thema:Kryptowährung: Wie Bitcoin durch Rechenpower entstehen Südkorea: Mit K-Pop und Chaebols ins 21. JahrhundertSüdkorea: Wie Perücken die Wirtschaftsgeschichte des Landes erzählen**********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .

Andruck - Deutschlandfunk
Fritz Bartel: "Gebrochene Versprechen" - Neoliberalismus nach dem Kalten Krieg

Andruck - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jul 28, 2025 7:00


Schimmeck, Tom www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur
Spionage - Russische Agenten in Deutschland aktiv wie im Kalten Krieg

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jul 21, 2025 6:13


Russland intensiviert die Spionage in Deutschland, warnt der Militärische Abschirmdienst. Sabotage, Ausspähung und gezielte Ansprachen potenzieller Helfer – all das gehört zum russischen Repertoire. Trotz steigender Gefahr fehlt es am nötigen Schutz. Pindur, Marcus www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9

apolut: Standpunkte
Die Entwicklungen innerhalb der BRICS | Von Thomas Röper

apolut: Standpunkte

Play Episode Listen Later Jul 21, 2025 8:16


... und die Nervosität des WestensDer BRICS-Gipfel in Rio wurde als unspektakulär wahrgenommen und westliche Medien berichten kaum über die Entwicklungen in der Gruppe, dabei macht sie den Westen zunehmend nervös.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Manche haben den unscheinbaren BRICS-Gipfel in Rio als Zeichen dafür gesehen, dass aus den BRICS “die Luft raus” sei, vor allem, wenn ihn mit dem Vorjahresgipfel in Russland vergleicht, auf dem viele weitreichende Entscheidungen, wie beispielsweise die Erweiterung der BRICS, getroffen wurden und wo langfristige Projekte wie die Abwicklung von Zahlungen in nationalen Währungen anstatt Dollar angestoßen wurden. Aber dieser Eindruck ist nicht richtig, denn nach jeder großen Veränderung folgt immer eine Zeit der Konsolidierung, das gilt auch hier. Fjodor Lukjanow ist Chef des Valdai-Clubs, des wohl einflussreichsten geopolitischen Thinktanks in Russland, und ein führender russischer Analyst. Er hat in einem kurzen Artikel objektiv und verständlich erklärt, was derzeit innerhalb der BRICS vor sich geht, wie die weiteren Perspektiven sind und warum die USA angesichts des Wachstums der BRICS inzwischen nervös werden. Ich habe seinen Artikel übersetzt. Beginn der Übersetzung:Jahrelang belächelte der Westen den BRICS – heute nimmt man die Gruppe ernstDas Gipfeltreffen der BRICS-Staaten in Rio hat gezeigt: Der Allianz steckt nicht in einer Krise, sondern in einem Wandel. von Fjodor Lukjanow | Russia in Global AffairsDie Idee einer multipolaren Welt wurde lange in zwei unterschiedlichen Kontexten verwendet. Der eine war eine Zeit, in der die globale Hegemonie fest etabliert und unangetastet war, wie in den eineinhalb Jahrzehnten nach dem Kalten Krieg. In diesem Fall diente „Multipolarität“ lediglich als Schlagwort, als symbolischer Protest gegen die Dominanz der USA, ohne eine dahinterstehende praktische Strategie.Der andere Kontext ist eine vollständig zusammengebrochene Hegemonie, in der die internationalen Beziehungen zu ihrer historischen Norm zurückkehren: ein fluides, unvorhersehbares Zusammenspiel von Staaten mit unterschiedlich großem Einfluss. In diesem Fall wird Multipolarität zur Realität, und das Handeln richtet sich nach dem unmittelbaren Kontext.Die heutige Welt entspricht keinem dieser beiden Zustände. Die alte unipolare Ordnung verblasst, doch ihre Strukturen und Reflexe sind nach wie vor lebendig. Genau das macht die gegenwärtige Lage so eigenartig – und die BRICS zu einem wichtigen Indikator für den voranschreitenden Übergang. Diese Gruppe von Staaten spiegelt trotz aller Diversität und Widersprüche die Konturen einer Welt wider, die zunehmend weniger vom Westen geprägt ist.Der jüngste BRICS-Gipfel in Rio de Janeiro sorgte mancherorts für Enttäuschung. Mehrere wichtige Staats- und Regierungschefs fehlten, und es entstanden keine spektakulären Schlagzeilen. Im Vergleich zum ambitionierten Treffen im vergangenen Jahr in Kasan wirkte die Veranstaltung eher gedämpft. Doch dieses gedämpfte Umfeld bedeutet kein Rückschritt, sondern es spiegelte das veränderte Umfeld wider, in dem BRICS heute agiert.Drei Entwicklungen erklären die Trends des Gipfels: Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

WDR ZeitZeichen
Treffen sich zwei Raumschiffe: Annäherung von USA und UdSSR

WDR ZeitZeichen

Play Episode Listen Later Jul 17, 2025 14:47


Am 17.7.1975 öffnet sich die Schleuse zwischen einer Sojus- und einer Apollo-Kapsel im Weltall. Es folgt ein Handschlag, der den Kalten Krieg in weite Ferne rücken lässt. Von Burkhard Hupe.

Radio Bremen: As Time Goes By - die Chronik
17. Juli 1975: Apollo und Sojus werden aneinandergekoppelt

Radio Bremen: As Time Goes By - die Chronik

Play Episode Listen Later Jul 16, 2025 4:00


Heute vor 50 Jahren kam es hoch über der Erde zu einem Stelldichein von einer amerikanischen und einer sowjetischen Raumfähre im All: Sowjetische Kosmonauten und ihre amerikanischen Kollegen trafen sich – ein Hauch von Entspannung, mitten im Kalten Krieg.

Videospielgeschichten | Podcast
Blind Date: Red Zone

Videospielgeschichten | Podcast

Play Episode Listen Later Jul 13, 2025 36:57


FEEDBACK: podcast@videospielgeschichten.deWir leiten jedes Feedback direkt an die Podcasterin bzw. den Podcaster weiter!Ein Spiel ohne Gnade: Red Zone lässt uns mit dem Helikopter in feindliches Gebiet eindringen und fordert höchste Aufmerksamkeit. Wer zögert, verliert, denn im Kalten Krieg kann nur einer überleben!WEITERSAGEN: Wenn dir die Episode gefallen hat, teile sie doch gern mit deinen Freunden oder abonniere unseren Podcast. Natürlich freuen wir uns auch über Rezensionen oder Bewertungen bei Apple Podcasts oder Spotify, sowie jede Reaktion und Empfehlung von dir

Eine Stunde History  - Deutschlandfunk Nova
Geheimdienst - die Gründung des Bundesnachrichtendienstes 1955

Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Jul 11, 2025 45:20


Für die USA ist der Bundesnachrichtendienst zunächst vor allem ein "Horchposten" im Kalten Krieg. Schon seit Ende des Zweiten Weltkriegs agiert mit Unterstützung der USA die "Organisation Gehlen": der Vorläufer des BND.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde History":00:10:30 - Klaus-Dietmar Henke über Reinhard Gehlen und das Wirken als erster BND-Chef00:23:14 - Bodo Hechelhammer zur Rolle des BND im Kalten Krieg00:34:38 - Helmut Müller-Enbergs über Rolle und Aufgaben des BND heute**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945: Deutschland kapituliertZweiter Weltkrieg: Was geschah am 8. Mai 1945? Geschichte ist eine Erzählung80 Jahre Kriegsende: So geht digitale Erinnerungskultur**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Klaus-Dietmar Henke, Historiker Gesprächspartner: Bodo Hechelhammer, langjähriger BND-Mitarbeiter Gesprächspartner: Helmut Müller-Enbergs, Politikwissenschaftler Gesprächspartner: Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Autor: Matthis Jungblut, Deutschlandfunk-Nova-Reporter

Alles Geschichte - History von radioWissen
WESTDEUTSCHLAND NACH 1945 - Wie die Sieger sich zerstritten

Alles Geschichte - History von radioWissen

Play Episode Listen Later Jul 4, 2025 22:42


Der Zweite Weltkrieg war kaum vorbei, NS-Deutschland und Japan hatten kapituliert, da erkannten die Westalliierten und die Sowjetunion, dass sie keinen Draht mehr zueinander fanden. Das Ergebnis war der Auftakt zum "Kalten Krieg". Von Rainer Volk (BR 2007)

Alles Geschichte - History von radioWissen
WESTDEUTSCHLAND NACH 1945 - Aufschwung durch den Korea-Krieg

Alles Geschichte - History von radioWissen

Play Episode Listen Later Jul 4, 2025 23:11


Der erste heiße Konflikt im Kalten Krieg erschütterte die Welt - auch die Bonner Republik. Im Juni 1950 überschritten Soldaten des kommunistischen Machthabers Kim Il-sung den 38. Breitengrad, die Trennlinie zwischen dem sowjetischen und dem amerikanischen Einflussbereich in Korea. Doch der Konflikt sollte Bonn und Westalliierte zu Bündnispartnern verschweißen. Für Westdeutschland begann ein unverhofftes Wirtschaftswachstum. Von Volker Eklkofer und Simon Demmelhuber (BR 2020)

NDR Info - Streitkräfte und Strategien
America First! Keine Waffen mehr für die Ukraine? (Tag 1227 mit Christian Mölling)

NDR Info - Streitkräfte und Strategien

Play Episode Listen Later Jul 4, 2025 47:28


Während die Ukraine mit massiven russischen Luftangriffen überzogen wird, muss sie befürchten, im Abwehrkampf von den USA im Stich gelassen zu werden. Washington könnte sämtliche Waffenlieferungen an die Ukraine stoppen – selbst die, die der ehemalige Präsident Joe Biden zugesagt hatte. Dabei geht es vor allem um Waffen für die Luftverteidigung, berichtet Stefan Niemann. Er fasst Russlands Reaktionen auf das US-amerikanische Vorgehen zusammen, analysiert die Motive in Washington und beschreibt die Lage an der Front. Dort gibt es nur wenige „Lichtblicke“ für die Ukraine. Host Anna Engelke blickt außerdem auf den NATO-Gipfel zurück. Dabei hatten die 32 Mitgliedstaaten beschlossen, dass künftig jedes Land fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung ausgibt, mindestens 3,5 Prozent davon sind klassische Militärausgaben. Was das für das Thema Rüstung in Deutschland und Europa heißt, bespricht Anna mit dem Sicherheitsexperten Christian Mölling. Der Senior Fellow bei der Denkfabrik European Policy Center erklärt, wie sich die NATO-Pläne von früheren unterscheiden. Das Bündnis habe mit Blick auf die Bedrohung aus Russland nun Verteidigungspläne wie zuletzt im Kalten Krieg aufgestellt. Mölling beschreibt Zustand, Herausforderungen und Probleme der deutschen Rüstungsindustrie. Technologisch sei man schon weit. „Wir haben aber einfach ein riesiges Produktionsloch.“ Der Sicherheitsexperte erklärt, welche Bereiche bei der Anschaffung Priorität haben und welche Rolle Drohnen für die Zukunft spielen können. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Größter Angriff auf Kiew seit Kriegsbeginn https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-angriffe-kiew-122.html USA stoppt Waffenhilfe für Ukraine https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-usa-ukraine-russland-krieg-waffenlieferungen-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Das Interview mit Christian Mölling: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-232340.html Podcast-Tipp: Synapsen: Stress, lass nach! https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:fdc5367c9b521f08/

ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBw
Frieden in Freiheit: 70 Jahre in der NATO

ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBw

Play Episode Listen Later Jul 3, 2025 38:41


Nur 10 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat die Bundesrepublik Deutschland am 9. Mai 1955 der NATO bei. Aus früheren Gegnern wurden Verbündete. Oberstleutnant Dr. Heiner Möllers und Major Michael Gutzeit vom ZMSBw sprechen über den NATO-Beitritt sowie die Herausforderungen des westlichen Bündnisses im Kalten Krieg. Die 1949 gegründete NATO ist ein Verteidigungsbündnis mit Beistandsverpflichtung, das auf Konsens angelegt ist. Sie versteht sich als politische Wertegemeinschaft, die sich für Frieden in Freiheit und liberal-demokratische Ideen einsetzt. Im Kalten Krieg sollte die NATO die Staaten Westeuropas vor dem befürchteten sowjetischen Expansionsdrang schützen. WestbindungNach dem Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft setzte sich Bundeskanzler Konrad Adenauer für eine NATO-Mitgliedschaft der Bundesrepublik ein. Ziel war die Wiedererlangung der staatlichen Souveränität und die Bindung seines Landes an die westliche Staatengemeinschaft. Unter dem Eindruck des Ost-West-Konflikts versprach Adenauer, eine Armee von 500.000 Mann aufzubauen. Am 12. November 1955 folgte die Gründung der Bundeswehr. Die Atomfrage und 500.000 MannDurch zahlreiche Übungen und Manöver der internationalen Streitkräfte war die NATO für die Menschen in der Bundeswehr sichtbar und erlebbar. Mitte der 1970er Jahre erreichte die Bundeswehr schließlich eine Stärke von 500.000 Soldaten, auch mithilfe der 1957 eingeführten Wehrpflicht. Warum eines der heißesten Themen der NATO-Mitgliedschaft die Frage nach der Teilhabe an Atomwaffen war, diskutieren wir in dieser Folge. Wir sprechen auch über den NATO-Doppelbeschluss, die Friedensbewegung und die Entspannungspolitik.

Kontrovers - Deutschlandfunk
Nach dem NATO-Gipfel - Frieden schaffen mit immer mehr Waffen?

Kontrovers - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jun 30, 2025 71:42


Beim NATO-Gipfel haben die 32 Mitgliedsstaaten das größte Aufrüstungspaket seit dem Kalten Krieg beschlossen. Fünf Prozent ihres Bruttosozialproduktes investieren sie künftig in Sicherheit und Verteidigung. Ein Entschluss, der für viel Kritik sorgt. Heinlein, Stefan www.deutschlandfunk.de, Kontrovers

Raum & Zeit
Atomwaffen: Die Bombe, die alles veränderte

Raum & Zeit

Play Episode Listen Later Jun 29, 2025 106:59


Am 16. Juli 1945 zerriss die erste Atombombe die Stille der Wüste von Alamogordo – der Beginn einer neuen Ära, in der Wissenschaft und Zerstörung untrennbar wurden. In dieser Folge beleuchten Tim & Max, wie aus dem Wettlauf um die vorherrschende Supermacht ein globales Pokerspiel mit atomaren Einsatzkarten wurde. Wie hat die nukleare Abschreckung den Kalten Krieg geprägt? Welche Nervosität steckt noch heute im Atomwaffenarsenal von Staaten wie Russland, den USA, China oder Nordkorea – und welche neuen Akteure drängen ins Spiel? Wir zünden den Countdown für eine Folge über die schwerste aller Fragen: Kann die Menschheit mit der größten Macht, die sie je geschaffen hat, auch verantwortlich umgehen? Viel Spaß!

Das interkulturelle Magazin
Antimuslimischer Rassismus: Zahl der Diskriminierungen und Übergriffe stark gestiegen

Das interkulturelle Magazin

Play Episode Listen Later Jun 29, 2025 27:47


Antimuslimischer Rassismus: Zahl der Diskriminierungen und Übergriffe stark gestiegen / "Frauen, Macht und Politik im Kalten Krieg": Ioanna Mamali Panagiotou beleuchtet Biografien vor und hinter dem Eisernen Vorhang / 100 Jahre "Goldrausch" - ein Besuch in "Chaplin's World" am Genfersee / Grenzenlose Vielfalt - Die Kulturtipps der Woche // Beiträge von: Veronika Wawatschek, Kathrin Reikowsli, Kathrin Hondl, Viktoria Hausmann / Moderation: Constanze Alvarez

Ende der Welt - Die tägliche Glosse
Zugspitze bekommt Zweitgipfel

Ende der Welt - Die tägliche Glosse

Play Episode Listen Later Jun 26, 2025 3:08


Jetzt, wo auf der Zugspitze vorsichtshalber ein Zweitgipfel eingehaust wurde, sollten die Verantwortlichen natürlich keine Bunkermentalität aufkommen lassen und das Wettersteingebirge aus psychologischen Gründen möglichst zeitnah mit einer Fußbodenheizung ausstatten. Dann wird das Gerede von einem neuen Kalten Krieg zumindest oberhalb der Baumgrenze gleich im Keim erstickt. Österreich ließe sich durch eine Fototapete ersetzen, dann ist die Aussicht witterungsunabhängig und die Grenze abwaschbar, ja vielleicht sogar selbstreinigend, was die Popularität des deutschen "Iron Dome" erheblich steigern dürfte. Eine Glosse von Peter Jungblut.

Kalenderblatt - Deutschlandfunk
Vor 75 Jahren - Nordkoreas Truppen greifen den Süden an

Kalenderblatt - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jun 25, 2025 4:53


Am 25. Juni 1950 begann der Koreakrieg. Es ging um eine mögliche Wiedervereinigung der beiden Koreas - und es war ein Stellvertreterkrieg der Großmächte USA, Sowjetunion und China, mitten im Kalten Krieg. Fritz, Martin www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt

Radio Bremen: As Time Goes By - die Chronik
25. Juni 1950: Beginn des Koreakriegs

Radio Bremen: As Time Goes By - die Chronik

Play Episode Listen Later Jun 24, 2025 4:02


Heute vor 75 Jahren starteten nordkoreanische Truppen eine Offensive gegen den Süden – der folgende Krieg kostete mehreren Millionen Menschen das Leben und sorgte für eine zunehmende Polarisierung im Kalten Krieg.

Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Israel-Iran-Konflikt - Kommentar: Der verdrängte Atomkrieg

Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jun 22, 2025 4:43


Die Angst vor der atomaren Selbstzerstörung ist zurück. Doch während im Kalten Krieg eine rationale Logik der Abschreckung vorherrschte, liegt der Schrecken heute in der Irrationalität unberechenbarer Machthaber, meint der Philosoph Arnd Pollmann. Pollmann, Arnd www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova
Kalter Krieg - Vorläufer hybrider Konflikte

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Jun 19, 2025 47:35


Ein Vortrag des Historikers Bodo MrozekModeration: Sibylle Salewski **********Als hybride Konflikte werden heute Auseinandersetzungen bezeichnet, die mit militärischen und nicht-militärischen Mitteln zugleich geführt werden. Ihre Ursprünge reichen zurück in den Kalten Krieg. Ein Vortrag des Historikers Bodo Mrozek.Bodo Mrozek ist Historiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Kolleg Kalter Krieg. Sein Vortrag hat den Titel "Hybrid Warfare im Kalten Krieg: Definitionen, Geschichte, Konfliktfelder". Er hat ihn am 29. April 2025 in Berlin gehalten im Rahmen der Ringvorlesung "Hybride Konflikte im Kalten Krieg" des Berliner Kolleg Kalter Krieg.**********+++ Geschichte +++ Kalter Krieg +++ Weltmacht +++ Weltmächte +++ Sowjetunion +++ USA +++ Deutschland +++ II. Weltkrieg +++ Wettrüsten +++ Hybrider Krieg +++ Propaganda +++ Ost-West +++**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Kalter Krieg: Der NATO-Doppelbeschluss 1979Kalter Krieg: Ende des Koreakrieges 1953Kalter Krieg: Die Hoffnungsrede des US-Außenministers James Francis Byrnes**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .

Der Pragmaticus Podcast
Camp Century: Tödliche Fracht im schmelzenden Eis

Der Pragmaticus Podcast

Play Episode Listen Later Jun 17, 2025 29:50


Das Eisschild Grönlands schwindet und mit ihm gleitet Camp Century langsam ins Nordpolarmeer. Ein Podcast über eine Umweltkatastrophe aus Nachlässigkeit. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Was werden Sie in diesem Podcast hören? „Eine bizarre Geschichte“, so fasst es Horst Machguth zusammen. Der Glaziologe an der Universität Lausanne hat sie 2016 publik gemacht: Es geht um eine verlassene Militärbasis auf Grönland. Camp Century in der Arktis lag einmal tief im Firn Grönlands vergraben. Die US-Militärbasis sollte nach dem Sputnikschock im Oktober 1957 eine Bastion gegen die Sowjetunion sein und war für die Zukunft gemacht. Diese Zukunft ist jetzt da, und sie ist anders als die Erbauer glaubten. Das Eis schmilzt, und die Stadt unter dem Eis gleitet unaufhaltsam in das Nordpolarmeer. Eine tödliche Fracht voller Schwermetalle, Altöl und radioaktivem Abfall.Camp Century wurde schon 1967 aufgegeben, der Kalte Krieg hatte neue Technologien und Wege gefunden. Schon zu Beginn der Grabungen war klar, dass der Firn keine Stollen trägt, dass die Idee mit den Abschussrampen im Eis nicht funktioniert. Es lohnt die Frage: Wie konnte es zu einer derartigen Fehleinschätzung der Folgen kommen? Antworten geben: Horst Machguth, der Glaziologe, der die Welt als Erster über das Vermächtnis von Camp Century informierte; Jakob Abermann, ein Meteorologe und Gletscherforscher, der das Schicksal des Eisschilds auf Grönland erforscht und Heinz Gärtner, Politologe und Experte für den Kalten Krieg.Camp Century liegt etwa 240 Kilometer östlich der Thule Airbase (Pittufik), das ist jene, die der Vizpräsident der USA, J.D. Vance, Ende März 2025 besuchte. Für die Thule Airbase wurden die ursprünglichen Bewohner zwangsumgesiedelt, von Uummannaq (Thule) in das neu gegründete Qaanaaq.Gebraucht hat man die Militär-Basis im Firn nie. Sie war eine reine Cover-Aktion. Doch auch als solche war sie schon überflüssig, bevor sie fertig war.Unsere Gäste in dieser Folge: Jakob Abermann ist Meteorologe und forscht an der Universität Graz am Institut für Geographie und Raumforschung. In seiner wissenschaftlichen Arbeit dreht sich alles um Klima, Eis und Schnee: Es geht um Wechselwirkungen zwischen Kryo- und Atmosphäre. Nach Forschungsaufenthalten in Chile, ist Grönland sein Forschungsschwerpunkt und wegen der oft jahrelangen Feldforschung häufig der Lebensmittelpunkt. Auf Grönland erhobene Daten sollen Aufschluss über Vergangenheit und Zukunft des Klimawandels geben.Heinz Gärtner ist Politikwissenschaftler, er lehrt an der Universität Wien, leitet den Beirat des International Institute for Peace (IIP) und ist Vorsitzender des Strategie- und Sicherheitspolitischen Beirats des Österreichischen Bundesheeres. Er leitete als wissenschaftlicher Direktor das Österreichische Institut für internationale Politik – oiip. Seine Forschung über die USA, Fragen internationaler Sicherheit, Abrüstung und Rüstungskontrolle führten ihn unter anderem an die Universitäten Erlangen, Stanford, Oxford und die Johns Hopkins in Washington, an denen er als Gastprofessor tätig war. Heinz Gärtner hat neben Fachbeiträgen zahlreiche Bücher geschrieben, zuletzt erschien von ihm Ideen zum positiven Frieden. Der Kalte Krieg ist einer seiner Forschungsschwerpunkte.Horst Machguth ist Glaziologe. Er lehrt und forscht an der Université de Fribourg in der Schweiz zur Massenbilanz von Gletschern und Eisschilden. Seine Forschung ist für das Monitoring der globalen Eisressourcen bedeutsam, ebenso wie für das Verständnis der geophysikalischen Prozesse in Eisschilden und Gletschern. Das grönländische Eisschild ist einer seiner Schwerpunkte.Credits:Trump: „One way or another“: NBCNews, 4. März 2025Sputnik: www.youtube.com/watch?v=lfnfNe31fmYMette Frederiksen: „Not for sale“, abc-News, 19. August 2019Trump: „Not rule out“ NBC News, Interview in Palm Beach, Fla., am 2. Mai 2025Mette Frederiksen 2025: ReutersPolar Wind by Fission9 --https://freesound.org/s/521820/-- License: Creative Commons 0Camp Century: The City under the Ice, US Army 1964Rocket Launch.flac by qubodup -- https://freesound.org/s/182794/-- License: Creative Commons 0Schmelzendes Eis: Drop Ice Snow melting Cave ORTF inside by Sacha.Julien --https://freesound.org/s/725343/-- License: Creative Commons 0TwinOtter.mp3 by rd42 --https://freesound.org/s/102436/-- License: Sampling+  Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

SWR2 Kultur Info
„Der Helsinki Effekt“ im Kino: Tauwetter im Kalten Krieg

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Jun 12, 2025 4:37


Frieden schaffen ohne Waffen, dafür mit Verhandlungen: Arthur Francks Dokumentarfilm erinnert unterhaltsam an die KSZE-Verhandlungen vor 50 Jahren – und ist damit überaus aktuell.

Kalenderblatt - Deutschlandfunk
Kalter Krieg - Großer Agentenaustausch über der Havel

Kalenderblatt - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jun 11, 2025 4:58


Mitten im Kalten Krieg fand auf der Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam der wohl größte deutsch-deutsche Agentenaustausch statt – involviert waren aufgeflogene KGB- und CIA-Spione. Aber warum wurden 25 gegen nur vier Agenten ausgetauscht? Jaedicke, Thomas www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt

KONTRAFUNK aktuell
KONTRAFUNK aktuell vom 10. Juni 2025

KONTRAFUNK aktuell

Play Episode Listen Later Jun 10, 2025 55:35


Nachdem die Ukraine ihren Drohnenschlag gegen russische Kampfbomber gefeiert hat, schlägt Moskau zurück. Gleichzeitig vereinbaren die Nato-Staaten das größte Aufrüstungspaket seit dem Kalten Krieg. Über die Konsequenzen informiert Ralph Bosshard, Oberstleutnant a. D. im Generalstab der Schweizer Armee. In Israel steht Ministerpräsident Netanjahu vor neuen Problemen: Die ultraorthodoxen Parteien in seinem Regierungsbündnis wehren sich gegen eine anstehende Gesetzesänderung, und das könnte schon morgen zu einem Bruch der Koalition führen. Über die Hintergründe berichtet Nahost-Experte Pierre Heumann. Der Abschuss von Wölfen innerhalb der EU soll erleichtert werden, doch für die Nationalstaaten ist das Wolfsproblem reine Auslegungssache. Wir fragen nach bei dem österreichischen Umwelttechniker und Hobby-Landwirt Gerhard Fallent. Und Roger Letsch beschäftigt sich im Kommentar mit der entzweiten Freundschaft zwischen Donald Trump und Elon Musk.

radioWissen
Deutsche und Amerikaner - Wie 1945 aus Feinden Freunde wurden

radioWissen

Play Episode Listen Later Jun 4, 2025 23:36


Die US-Armee rückte 1945 in deutsches Feindesland vor und brachte statt Hass und Furcht Schokolade, Kaugummi, Coca Cola - und die Grundlagen für einen demokratischen Neuanfang. In Windeseile wurden Amerikaner und Deutsche im beginnenden Kalten Krieg zu engen Verbündeten. Von Florian Kummert

Schnabelweid
Gebehebeimsprabacheben

Schnabelweid

Play Episode Listen Later May 29, 2025 56:49


Geheimsprachen sind bereits seit der Antike bekannt. Unter Geheimsprachen versteht man ganz verschiedene Sprachformen: Gruppensprachen, die von Aussenstehenden kaum verstanden werden, aber auch sprachliche Verschlüsselungsstrategien. Wir sprechen heute über Geheimsprachen. Das sind nicht Sprachen wie Deutsch, Französisch oder Chinesisch, sondern Formen und Abwandlungen davon, welche versuchen, gewisse Menschen von der Kommunikation auszuschliessen. Und zwar durch die Verwendung von Wörtern aus anderen Sprachen, durch Wortcodes oder durch die Abänderung von Wörtern, etwa indem Buchstaben ersetzt oder erweitert oder indem Silben verschoben werden. Prominent unter den Geheimsprachen ist «Grüfnisch». Dies ist eine sogenannte Spielsprache, wie auch die B-Sprache, Leffisch oder die Feckersprache. Vokale werden durch längere Einschübe ersetzt, so dass am Ende eine Gebehebeimsprabachebe entsteht. Während es bei den Spielsprachen häufig um Gruppenidentität und Sprachkreativität geht, gibt es auch Geheimsprachen, welche diskriminierten Minderheiten die Möglichkeit gaben, untereinander zu kommunizieren, zum Beispiel Rotwelsch oder Polari. Und während des 2. Weltkrieges und im Kalten Krieg wurde sogar Rätoromanisch als Geheimsprache benutzt. André und Nadia knacken jeden Code und geben Inspirationen für ein persönliches Geheimsprachsystem. Ubunbebedibingt rebeinhöböreben. Lesetipps · Hansjörg Roth: Barthel und sein Most. Rotwelsch für Anfänger (Verlag Huber 2007) · Hans Markus Tschirren, Peter Hafen: Ittu'me inglisch'e - Matteänglisch. Die Matte und ihre Sprachen (Weber Verlag 2016)

Dini Mundart
Gebehebeimsprabacheben

Dini Mundart

Play Episode Listen Later May 23, 2025 36:18


Geheimsprachen sind bereits seit der Antike bekannt. Unter Geheimsprachen versteht man ganz verschiedene Sprachformen: Gruppensprachen, die von Aussenstehenden kaum verstanden werden, aber auch sprachliche Verschlüsselungsstrategien. Wir sprechen heute über Geheimsprachen. Das sind nicht Sprache wie Deutsch, Französisch oder Chinesisch, sondern Formen und Abwandlungen davon, welche versuchen, gewisse Menschen von der Kommunikation auszuschliessen. Und zwar durch die Verwendung von Wörtern aus anderen Sprachen, durch Wortcodes oder durch die Abänderung von Wörtern, etwa indem Buchstaben ersetzt oder erweitert oder indem Silben verschoben werden. Prominent unter den Geheimsprachen ist «Grüfnisch». Dies ist eine sogenannte Spielsprache, wie auch die B-Sprache, Leffisch oder die Feckersprache. Vokale werden durch längere Einschübe ersetzt, so dass am Ende eine Gebehebeimsprabachebe entsteht. Während es bei den Spielsprachen häufig um Gruppenidentität und Sprachkreativität geht, gibt es auch Geheimsprachen, welche diskriminierten Minderheiten die Möglichkeit gab, untereinander zu kommunizieren, zum Beispiel Rotwelsch oder Polari. Und während des 2. Weltkrieges und im Kalten Krieg wurde sogar Rätoromanisch als Geheimsprache benutzt. André und Nadia knacken jeden Code und geben Inspirationen für ein persönliches Geheimsprachsystem. Ubunbebedibingt rebeinhöböreben! Lesetipps · Hansjörg Roth: Barthel und sein Most. Rotwelsch für Anfänger (Verlag Huber 2007) · Hans Markus Tschirren, Peter Hafen: Ittu'me inglisch'e - Matteänglisch. Die Matte und ihre Sprachen (Weber Verlag 2016)

Medienmagazin | radioeins
Beginn des Rundfunks vor 80 Jahren im Nachkriegsdeutschland

Medienmagazin | radioeins

Play Episode Listen Later May 17, 2025 83:48


(00:00) INTRO: “Hier spricht Berlin!” - Vorstellung der Gäste: Ulrike Ruf - Dr. Kai Knörr - Nikolaus Löwe - Rainer Suckow | (06:12) Vorkrieg | (10:49) Weltkrieg | (21:13) Nachkrieg Neuanfang: 13.05.1945 - Berliner Rundfunk | (33:07) 14./18.05.1945 - Konzert im Großen Sendesaal | (43:55) Älteste HdR-Aufnahme, Rolle der Rundfunkorchester | (47:10) Übergang in den Kalten Krieg | (51:28 ) BONUS: Podiumsgespräch “Lecture” zu “STUNDE NULL Radio-Reenactment zum Ende des 2. Weltkrieges im Haus des Rundfunks” - Ulrike Ruf - Prof Dr. Dörte Schmidt - 08.05.2025, 18:45 Uhr || Jörg Wagner

SWR2 Forum
Und wieder ein Judas – Wird die Rede vom „Verrat“ salonfähig?

SWR2 Forum

Play Episode Listen Later Apr 15, 2025 44:24


Beim Wort Verrat denken wir an den wohl berühmtesten aller so genannten Verräter, Judas Iskariot, an Mata Hari, die vernichtenden Urteile der Nazizeit oder Spione im Kalten Krieg. Jetzt führt nicht nur Elon Musk das Wort locker im Mund. Auch Bundesverkehrsminister Wissing musste sich als Verräter bezeichnen lassen, als er nicht mit der FDP gestimmt und die Partei verlassen hat. Wird da ein Begriff wieder en vogue, der doch eigentlich nach vergangenen Zeiten klingt? Welche Strategien verfolgen Politikerinnen und Politiker damit, wenn sie jemanden als Verräterin oder Verräter brandmarken? Eva Röder diskutiert mit Prof. Dr. Eva Horn – Literaturwissenschaftlerin an der Universität Wien; Prof. Dr. André Krischer – Historiker an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Prof. em. Dr. Thomas Macho –Kulturwissenschaftler

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Chronik eines unnötigen Krieges: Wie der Westen Russland provozierte und den Frieden verspielte

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Mar 29, 2025 45:35


Scott Hortons 900-seitiges Meisterwerk “Provoked: How Washington Started the New Cold War with Russia and the Catastrophe in Ukraine“ (Provoziert – Wie Washington den neuen Kalten Krieg mit Russland und die Katastrophe in der Ukraine begann) ist ein enorm wichtiges Werk, das akribisch dokumentiert, wie drei Jahrzehnte westlicher Einkreisung den Einmarsch Russlands in die UkraineWeiterlesen

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers
Voice of America: Verstummt wegen Trump

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers

Play Episode Listen Later Mar 28, 2025 29:42


Über 80 Jahre übertrug der Radiosender «Voice of America» Nachrichten aus den USA in die ganze Welt. In 50 Sprachen, zum Beispiel auf Albanisch und später Serbokroatisch. In diesen Sprachen lief der Sender jeweils in der Siedlung in Freienbach am Zürichsee, in der Auslandredaktor Enver Robelli aufwuchs. Wenn sein Vater abends pünktlich um 18 Uhr den Radio einschaltete, kam dort ein Stück Welt an.«Voice of America» berichtete über die Dinge, die autokratische Herrscher und Diktatoren lieber nicht hören wollten. Während dem Zweiten Weltkrieg. Während dem Kalten Krieg. Während dem Zerfall der Sowjetunion und von Jugoslawien. Und bis in die Gegenwart, bis Mitte März.Nun will US-Präsident Donald Trump die United States Agency for Global Media schliessen, und damit Sendern wie «Voice of America» oder «Radio Free Europe» den Stecker ziehen. Was damit verloren geht, darüber spricht Enver Robelli in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Mirja GabathulerProduzent: Noah FendArtikel zum Thema:Meine Familie und Voice of America: Wie Trump eine Liebes­geschichte zerstört Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.chPodcast, Live-Aufzeichnung «Apropos»: Wohnkrise: Woher sie kommt – und was sie mit uns macht

Hoss & Hopf
#256 JFK Files: Hat die CIA Kennedy ermordet?

Hoss & Hopf

Play Episode Listen Later Mar 26, 2025 39:06


Attentatsgeheimnisse, Staatliche Vertuschung, Offene Fragen: Die JFK-Files als historisches Puzzle. In der heutigen Episode analysieren Philip Hopf und Kiarash Hossainpour die kürzlich von Donald Trump freigegebenen 80.000 Dokumentenseiten zum Kennedy-Attentat. Sie untersuchen die Entwicklung der Veröffentlichungen seit 1992 und diskutieren die neuen Erkenntnisse über Lee Harvey Oswalds Verbindungen zu ausländischen Mächten. Welche geheimdienstlichen Machenschaften werden in den Dokumenten enthüllt? Warum wurden bestimmte Informationen über sechs Jahrzehnte zurückgehalten? Und welche Verschwörungstheorien erscheinen im Licht der neuen Dokumente plausibler oder unwahrscheinlicher? Eine facettenreiche Diskussion über historische Wahrheitsfindung, staatliche Geheimhaltung, Spionageaktivitäten im Kalten Krieg und die politischen Hintergründe eines der mysteriösesten Momente der amerikanischen Geschichte. Quellen: https://hosshopf.notion.site/JFK-Files-Hat-die-CIA-Kennedy-ermordet-1c27066c0c5a8077b04cd313aa50aeda

WDR ZeitZeichen
Sviatoslav Richter: Ein Pianist zwischen Kunst und Kaltem Krieg

WDR ZeitZeichen

Play Episode Listen Later Mar 19, 2025 14:45


Er gilt als einer der besten Pianisten der Welt. Scheu, eigenwillig - ein Künstlerleben im Kalten Krieg. Am 20.03.1915 wird Sviatoslav Richter in der heutigen Ukraine geboren. Von Christoph Vratz.

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova
Polarforschung im Kalten Krieg - Kooperation statt Feindschaft

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Mar 6, 2025 45:33


Ein Vortrag des Historikers Elias AngeleModeration: Sibylle Salewski ********** Während des Kalten Krieges arbeiteten sowjetische und US-amerikanische Forschende am Südpol über viele Jahrzehnte zusammen. Ein Vortrag des Historikers Elias Angele über die politische Bedeutung dieses Austauschs. Elias Angele ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen. Sein Vortrag, in dem er sein Promotionsprojekt vorstellt, hat den Titel "Durch den eisigen Vorhang. Wissenschaftleraustausch in der Antarktis 1956 - 1983". Er hat ihn am 27.01.2025 gehalten im Rahmen des Kolloquiums Osteuropäische Geschichte an der Universität Bremen. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Wissenschaft +++ Historiker +++ Politik +++ Internationale Politik +++ Kalter Krieg +++ Sicherheitspolitik +++ Weltordnung +++ Internationale Ordnung +++ Antarktis +++ Sowjetunion +++**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Antarktis: Weihnachten auf der Neumayer-StationEden ISS: Gemüseanbau in der Antarktis unter Weltall-BedingungenAntarktis: Extrembedingungen wie auf dem Mars**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .

4x4 Podcast
«Die Immunisierung schützt uns heute vor Corona»

4x4 Podcast

Play Episode Listen Later Feb 28, 2025 25:36


Heute vor fünf Jahren führte der Bundesrat die Besondere Lage ein und verbot Grossanlässe mit mehr als 1'000 Personen wegen des Corona-Virus. Danach gab es volle Intensivstationen, Impfkampagnen – und auch Long Covid wurde ein Thema. Doch, welche Rolle spielt Corona heute noch? Die weiteren Themen: · Wer dieses Wochenende plant einen Kuchen zu backen oder ein Rührei zu braten, darf bei den Eiern nicht wählerisch sein. Denn in der Schweiz berichten einige Läden von leeren Eierregalen, in verschiedenen Medien war von einer Eier-Knappheit zu lesen. Droht in der Schweiz eine Ei-Mangellage? · Der ehemalige russische Schachweltmeister Boris Spasski ist im Alter von 88 Jahren gestorben. 1969 wurde er Weltmeister. Drei Jahre später trat er gegen den US-Amerikaner Bobby Fischer zur Verteidigung seines Titels an. Mitten im Kalten Krieg wurde dieses Schachspiel eines Sowjets gegen einen Amerikaner zu einer grossen Sache. · Gab es Leben auf dem Mars? Diese Frage beschäftigt viele Forschende. Und in den letzten Tagen wurden gleich mehrere Untersuchungen veröffentlicht, die der Antwort etwas näher kommen. Zum Beispiel: Vor knapp 4 Milliarden Jahren könnte es auf dem Mars einen Ozean mit Sandstränden gegeben haben.

Zeitblende
Angeblich Spion: Flüchtling Jan Berdnik und die Angst der Schweiz

Zeitblende

Play Episode Listen Later Feb 22, 2025 28:47


Jan Berdnik flüchtet nach dem Prager Frühling aus der Tschechoslowakei in die Schweiz. Hier wird er zwar aufgenommen. Aber wegen Spionage-Verdacht wird er auch intensiv überwacht. Das ist seine Geschichte. Jan Berdnik flüchtet nach dem Prager Frühling 1968 in die Schweiz. Als System-Flüchtling heisst in die Schweiz willkommen, zumindest vordergründig: Wer vor dem Kommunismus floh, war ein guter Flüchtling. «Aus ideologischen Gründen hat man die Arme und die Türen sehr weit aufgemacht», sagt der Historiker und Buchautor Thomas Buomberger. Hinter den Kulissen liefen allerdings aufwändige Abklärungen. Die Schweiz hatte Angst davor, von kommunistischen Spionen und Saboteuren unterwandert zu werden. «Ich habe gemerkt, dass mein Tisch umgeräumt wurde», sagt Jan Berdnik im Rückblick. Und aus seiner Staatsschutz-Fiche weiss er, dass auch sein Telefon jahrelang abgehört und dass er sogar polizeilich observiert wurde. Ergeben haben diese Ermittlungen nichts. Aufnahme und Abwehr zugleich. Was macht das mit den Menschen die ankommen? Und was mit denen, die schon da sind? ____________________ Feedback oder Fragen? Wir freuen uns auf Nachrichten an zeitblende@srf.ch ____________________ 00:00 Intro 03:33 Der Prager Frühling 07:04 Über Yugoslawien in den Westen 12:09 Schweizer Dilemma: Willkommenskultur vs. «Kommunisten-Paranoia» 22:54 Fichenskandal: Berdnik ist kein Einzelfall 26:10 «Ich bin jetzt ein Bünzli-Schweizer» ____________________ In dieser Episode sind zu hören: · Jan Berdnik, Zeitzeuge · Thomas Buomberger, Historiker und Autor ____________________ Links · https://www.srf.ch/audio ____________________ Literatur: Buomberger, Thomas (2017): Die Schweiz im Kalten Krieg 1945-1990. Zürich: Hier und Jetzt ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Matthias Strasser ____________________ Das ist die «Zeitblende»: Die «Zeitblende» erweckt Geschichte zum Leben: bekannte und unbekannte Ereignisse der Schweizer Geschichte – und grosse Episoden der Weltgeschichte. Wir geben denen das Wort, die Geschichte erlebt und mitgeprägt haben. Zeitzeug:innen schildern ihre teils dramatischen Geschichten, historische Figuren werden wieder lebendig. Die besten Historiker:innen ordnen ein und erklären, wie historische Ereignisse unser heutiges Leben prägen.

Kultur – detektor.fm
Prime Target, Whiskey on the Rocks, Master Gardener

Kultur – detektor.fm

Play Episode Listen Later Jan 22, 2025 6:04


In der Apple-TV-Serie „Prime Target“ geht es um einen Mathematiker, der kurz davor steht, Primzahlen zu entschlüsseln. Im Disney-Original „Whiskey on the Rocks“ geht es um einen Konflikt im Kalten Krieg, und in „Master Gardener“, auf Prime Video nimmt ein Ex-Nazi eine Schwarze Gärtnerin bei sich auf. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-prime-target-whiskey-on-the-rocks-master-gardener

Corso - Deutschlandfunk
Nik Nowak zu "Schizo Sonics" - Klang als Waffe im Kalten Krieg

Corso - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Dec 17, 2024 8:22


Nowak, Nik www.deutschlandfunk.de, Corso

Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste
Hintergrund: Wie laufen Deals bei Geheimdiensten ab?

Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste

Play Episode Listen Later Nov 12, 2024 19:35


Die Verhandlungen für Deals zwischen Staaten sind hochkomplex, für beide Seiten eine Gratwanderung, ganz besonders dann, wenn es um einen Gefangenenaustausch geht. Wie solche Deals im Einzelnen ablaufen, bleibt oft im Dunkeln. Wie hoch ist der Preis für einen Gefangenen? Wer sitzt am Verhandlungstisch? Wie kommunizieren eigentlich verfeindete Geheimdienste? Wo und wie trifft man sich? Darum geht es im Gespräch von Eva-Maria Lemke mit ARD-Geheimdienstexperten Holger Schmidt. Und wenn ihr mehr über den größten Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen seit dem Kalten Krieg erfahren wollt, hört auch in die begleitende Folge: "Der Auftrags-Killer und der Deal mit Putin". Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Was genau macht China eigentlich zur Weltmacht – und was macht China mit der Welt? Um solche Themen geht‘s im ARD-Podcast "Welt.Macht.China". Ein Team aus aktuellen und ehemaligen China-Korrespondentinnen und -experten schaut in und auf das riesige Land und räumt nebenbei mit einigen Klischees auf. Den Podcast gibt's in der ARD Audiothek und überall sonst.

NDR Info - Streitkräfte und Strategien
Nordkorea bringt NATO in Zwickmühle (Tag 993 mit Prof. Rüdiger Frank)

NDR Info - Streitkräfte und Strategien

Play Episode Listen Later Nov 12, 2024 49:13


Laut einer aktuellen Umfrage der Körber-Stiftung lehnen zwei Drittel der Deutschen eine militärische Führungsrolle in Europa ab. Ist das noch vereinbar mit einer Welt, in der sich eine neue autoritäre Achse herausbildet und in der die USA unter Trump Europa deutlich mehr zumuten werden, fragt Kai Küstner im aktuellen Podcast. 57% der Deutschen (Vorjahr 66%) wollen der Ukraine weiter militärisch helfen. Außer Frage steht die Unterstützung für Kaja Kallas. Die ehemalige Ministerpräsidentin Estlands soll neue EU-Außenbeauftragte werden. Bei einer Anhörung im Europaparlament hat sie betont, dass ein Sieg der Ukraine Priorität für die EU haben müsse, Europa müsse seine Verteidigung ausbauen. Carsten Schmiester hat Kallas zugehört und berichtet in der aktuellen Ausgabe von Streitkräfte und Strategien auch über die schlechte Lage, in der sich die Ukraine befindet. Russland wiederum erhält auch Unterstützung - von Nordkorea. Das Land liefert nicht nur Artilleriemunition, sondern schickt auch Bodentruppen. Nordkorea-Experte Professor Rüdiger Frank von der Universität Wien sieht im Gespräch mit Kai Küstner in dieser Allianz Anzeichen für einen neuen Kalten Krieg und eine neue "Systemkonfrontation". Wie bedrohlich die Entsendung der Truppen für Europa wird, hänge auch davon ab, wie genau sie eingesetzt werden, erklärt Frank. Sollte Nordkorea reguläre Soldaten in eigenen Uniformen auf ukrainisches Gebiet schicken, könnte dies im schlimmsten Fall sogar zum dritten Weltkrieg führen. Weil Nordkoreas Machthaber Kim die NATO damit zu einer Reaktion zwingen könnte. In jedem Fall hält der Ostasien-Experte und Politikberater die Kooperation von Kim und Putin für einen "Win-win-Deal" mit Vorteilen für beide Länder. Stärker jedoch für Nordkorea, das in seiner Rolle als internationaler Akteur aufgewertet wird, wirtschaftlich profitieren kann und künftig - wegen Russland - keine Sanktionen mehr des UN-Sicherheitsrats fürchten müsste. Den Europäern rät Professor Rüdiger Frank angesichts der neuen Konfrontation zwischen autoritären und liberalen Staaten, sich zu einem eigenständigen, unabhängigen Akteur zu entwickeln, um handlungsfähig zu werden. Fragen, Kritik und Feedback gerne an: streitkraefte@ndr.de Deutsche wollen mehrheitlich keine stärkere militärische Rolle. Repräsentative Umfrage der Körber-Stiftung: https://koerber-stiftung.de/projekte/the-berlin-pulse/ Das Interview mit dem Nordkorea-Experten Prof. Rüdiger Frank: http://www.ndr.de/nachrichten/info/audio1753078.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Wo Bist Du? Verschollen auf der Flucht https://1.ard.de/wo_bist_du

Sternstunde Philosophie
Ist das noch Amerika? – Die USA nach der Wahl

Sternstunde Philosophie

Play Episode Listen Later Nov 10, 2024 59:44


Die Welt hält den Atem an: Was bedeutet der Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA? Wird sich das «Land der Freien» neu vereinen? Oder aber weiter kritisch, gar kriegerisch spalten? Ein Gespräch über das Schicksal der wichtigsten Demokratie der Welt. Seit ihrer Unabhängigkeit vor bald 250 Jahren waren die Vereinigten Staaten von Amerika mehr als nur eine weitere Nation auf Erden. Vielmehr verkörperten sie ein demokratisches Experiment und liberales Versprechen, dessen globale Strahlkraft bis ins 21. Jahrhundert wirkte.  Als letzte verbliebene Grossmacht nach dem Kalten Krieg verbürgten die USA zunehmend – gerade auch für Europa – Stabilität und militärische Stärke. Mit der Präsidentschaftswahl 2024 zwischen Donald Trump und Kamala Harris scheint all dies auf der Kippe zu stehen. Nicht nur zeigt sich die Nation gespalten wie nie, auch ihre demokratische Substanz scheint schwer angegriffen. Welche Richtung werden die USA nach dieser Wahl einschlagen? Wird es noch einmal gelingen, die Vereinigten Staaten als neue Hoffnung der freien Welt zu etablieren? Oder steht dem «Land der Freien» eine Zeitenwende bevor, die auch das globale Koordinatensystem fundamental verändern wird?  Im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin und Amerikanistin Elisabeth Bronfen und dem Historiker Manfred Berg, Autor von «Das gespaltene Haus – Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von 1950 bis heute», erkundet Wolfram Eilenberger die Folgen des Wahlausgangs.

Alles Geschichte - History von radioWissen
WACHSTUM UND PLEITE - Eine Idee kommt nach Europa

Alles Geschichte - History von radioWissen

Play Episode Listen Later Oct 18, 2024 24:36


Wirtschaftswachstum - da ist erstmal nur eine Zahl. Aber was für eine! Geht die Zahl nach oben, dann steigt die Stimmung. Und umgekehrt genauso. Denn unsere Wirtschaft soll wachsen, da sind sich die meisten einig. Dabei ist diese Idee historisch betrachtet relativ neu. Sie hat mit dem Kalten Krieg zu tun. Von Maike Brzoska (BR 2024)

Alles Geschichte - History von radioWissen
DER KOREAKRIEG - Wie aus Brüdern Feinde wurden

Alles Geschichte - History von radioWissen

Play Episode Listen Later Oct 15, 2024 23:24


Der Koreakrieg, ein Stellvertreterkrieg im Kalten Krieg zwischen 1950 und `53, forderte mehrere Millionen Menschenleben. Wirklich beendet ist er bis heute nicht. Im Juli 1953 wurde nur ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Von Isabella Arcucci (BR 2013)

Alles Geschichte - History von radioWissen
AUFERSTANDEN AUS RUINEN - DDR und BRD im Kalten Krieg

Alles Geschichte - History von radioWissen

Play Episode Listen Later Oct 4, 2024 22:58


Gleich mit Beginn des Kalten Krieges 1945 befand sich Deutschland im Zentrum des Konflikts. Das zerbombte Land war wegen seiner geografischen Lage, seiner Größe und seines Wirtschafts-Potenzials für die Atommächte USA und Sowjetunion äußerst interessant. In Deutschland wurde der Konflikt ausgetragen. Von Rainer Volk (BR 2022)

German Podcast
News in Slow German - #427 - Easy German Radio

German Podcast

Play Episode Listen Later Sep 12, 2024 9:05


Im ersten Teil unseres Programms geht es wie immer um aktuelle Ereignisse. Wir beginnen mit einer Diskussion über die Entscheidung Deutschlands, die Kontrollen an den Landgrenzen als Reaktion auf die „irreguläre Migration“ zu verstärken. Danach sprechen wir über eine beispiellose gemeinsame Erklärung der Geheimdienstchefs des MI6 und der CIA, wonach die Weltordnung vor der größten Bedrohung seit dem Kalten Krieg steht. Unser Beitrag über Wissenschaft und Technologie widmet sich heute einem neuen Modell der Künstlichen Intelligenz (KI), das dazu entwickelt wurde, eigenständig wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über Tennis. Die US Open sind am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen. Weiter geht es mit dem zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“. Wir werden über das Ende der Paralympischen Spiele in Paris sprechen und einen erstaunlichen Athleten vorstellen, den Schwimmer Josia Topf. Wir werden außerdem darüber sprechen, dass nur wenige öffentliche Einrichtungen in Deutschland sonntags geöffnet sind. Dazu zählen neuerdings auch drei Bibliotheken in Berlin. Diese Bibliotheken sollen ein Treffpunkt für Familien sein, die normalerweise nur sonntags Zeit miteinander verbringen können. Deutschland ordnet strengere Sicherheitskontrollen an allen Landgrenzen an US-amerikanische und britische Geheimdienstchefs warnen vor massiven Bedrohungen der Weltordnung Künstliche Intelligenz kann jetzt den gesamten wissenschaftlichen Forschungsprozess ausführen Jannik Sinner und Aryna Sabalenka gewinnen ihre ersten US Open-Titel Schwimmer ohne Arme holt Gold für Deutschland Sonntag: Ab in die Bibliothek