Große Politik und kleine Nöte, runde Jubiläen und Anlässe, die um die Ecke kommen: Die tägliche Glosse am Ende der Sendung "radioWelt" auf Bayern 2 ist die Plattform der schrägen Gedanken. Geistreich und witzig, hintersinnig und hinterfotzig, skurril und respektlos. Jeden Morgen als Podcast. Gute Un…

Toskana, 40 Grad, 38 Menschen, 0 Erholung: Eltern optimieren Urlaub wie Triathlon, nur mit Einkaufswagen, Gaga-Tanz und koffeinfreier Verzweiflung. Eine Glosse von Caro Matzko.

Vergibt die AfD jetzt schon Posten? Und wenn ja, an wen? Und was haben die Leute vorher gemacht? Eine Karriere-Kolumne von Severin Groebner.

Im Wein liegt Wahrheit? Vor allem, wenn er gut ist? Solche Wertschätzung war mal. Die Wahrheit ist, dass wer in Deutschland Wein macht, sich oft schwertut. Denn das Land liegt immer mehr auf dem Trockenen. Über den Weinklimawandel. Eine Glosse von Ralf Thume.

Ein Sohn, der "der ganzen Welt" Glück klopft, und ein Vater, der beim Gähnen Zauberwörter wie "Morataro" gebiert: Aus skurrilen Familienritualen entsteht der ernsthafte Verdacht, dass unser Handeln mehr bewirkt, als wir denken - vielleicht sogar bei denen, die ihren Müll achtlos an der Wertstoffinsel entsorgen. Eine Glosse von Martin Zöller.

Das eigene Glück mit Füßen zu treten, das klappt manchmal. Es dabei nicht mal zu bemerken, auch. Die folgende Geschichte erzählt von einem, der von seinem Schlamassel erst erfuhr, als er fast schon wieder aus der Patsche war. Eine Glosse von Gregor Hoppe.

Wie verhält man sich bei lang anhaltender Hitze - naja, Sie können die ganzen Tipps sicher auch schon mitsingen. Uli Höhmann findet sie auch alle total sinnvoll...

Irgendetwas stimmt nicht mit diesem Sommer. Wo sind die Killerwelse oder Schnappschildkröten, die normalerweise längst die Schlagzeilen bevölkern? Stattdessen Bestien der Trockenheit: Die invasive große Drüsenameise, Bettwanzen, Blattohrmäuse. Eine Glosse von Georg Bayerle.

Die Hitze dieses Sommers treibt eigenartige Blüten. Im südhessischen Fürth wurden in der Freibad-Saison schon über 100 Paar Badelatschen gestohlen. Nach einer tropischen Nacht fiebert Roland Söker die wahren Zusammenhänge dieser mysteriösen Diebstähle herbei.

Spielen fördert das Erwachsenwerden. Blöd nur, wenn Erwachsene weiter mit Schäufelchen werfen. Abhilfe gibt es glücklicherweise in Regensburg. Eine Glosse von Wolfram Schrag.

Endlich Ferien und keine Kollegen mehr, die einem den letzten Nerv rauben. Aber dann steht man eine Woche später mit dem Kulturbeutel unterm Arm vor den Duschen auf dem Campingplatz in Frankreich und wer steht drei Plätze vor einem in der Schlange? Die verhasste Kollegin aus der juristischen Abteilung An der Code d'Azur? Im Urlaub! Zufall oder Schicksal? Eine Glosse von Sandra Limoncini.

Was, wenn das Oktoberfest kein Volksfest, sondern ein Finanzprodukt wäre? Zwischen Fischbrunnen und FIFA klingt die Maß plötzlich nach Investment. Eine Glosse von Helmut Schleich.

Wohnungsnot, Baukostenexplosion, aber für den Fotospaten ist immer Geld da. Höchste Zeit für die bayerische Spatenwende: Sharing statt Schaufeln hamstern. Eine Glosse von Caro Matzko.

Nur Bares ist Wahres, heißt es. Aber wie stellt man diese Wahrheit auf der Barheit - also den Geldscheinen - dar? Was soll da drauf? Eine hoch finanzielle Glosse von Severin Groebner.

Wer Schwarz sieht - muss künftig präziser werden. Die physikalische Abwesenheit von Licht ist nicht nur eine Lifestyle-Frage: Welches Schwarz darf's denn nun sein - Vanta, Mosou oder ultra? Eine Glosse von Susanne Rohrer.

Eine KI startet beim Testlauf einen Hackerangriff, Konzerne bremsen die Regulierung - und in Thüringen wird ein KI-Roboter zum Mittelpunkt im Seniorenheim. Zwischen Dystopie und digitaler Nähe bleibt KI vor allem eine Frage der Perspektive. Eine Glosse von Helmut Schleich.

Auto mobil - welche Verheißung ! Fahren, Freiheit, mit 100 Pferden dem Sonnenuntergang entgegen. Noch nie gab es so viele Autos hierzulande - die meisten stehen freilich unbewegt herum ... und das ist gut so! Eine Glosse von Norbert Joa.

Ihr Sternzeichen ist veraltet, Ihr Aszendent längst im Ruhestand. Zeit für Nudel, Faultier und Wasserkocher. Die große astrologische Systemaktualisierung. Eine Glosse von Uli Höhmann.

Der Sommer legt sie frei. Herzen auf Armen, Rosen auf der Schulter, Schriftzüge, Namen oder das berühmte Arschgeweih am unteren Rücken. Jeder vierte Deutsche ist mittlerweile tätowiert. Eine Erinnerung, die für immer bleibt. Oder vielleicht doch nicht? Eine Glosse von Sandra Limoncini.

Das deutsche Engagement in den USA hatte in den vergangenen Wochen eine schwere Zeit: zuerst die deutsche Fußballnationalmannschaft und jetzt auch noch Jens Spahn und die Leihmutteraffäre. Am schlimmsten aber: Das Endspiel um die Weltmeisterschaft findet ohne Bayern-Spieler statt! Eine Glosse von Johannes Marchl.

Berlin geht in die Sommerpause, doch vorher werden still Patientendaten für Kassen geöffnet, Pflegereform und Unterhaltskürzungen angekündigt - während der Kanzler in einer faden Sommerpressekonferenz Zuversicht verbreitet. Sommerliche Beruhigungspille oder politischer freier Fall? Eine Glosse von Helmut Schleich.

Es gibt Termine, die sind ebenso unangenehm wie unverzichtbar. Wäre es nicht schön, es gäbe eine Möglichkeit, Präsenz zu zeigen ohne anwesend zu sein? Es gibt sie - und sie ist aus Pappe... Eine Glosse von Thomas Koppelt.

Von krummen Gurken bis zu verschwundenen 20 Tonnen Emmentaler: Wie EU-Regeln, US-Käsefabrikanten und ein mysteriöser Käsetransport zeigen, dass Bürokratie manchmal das kleinere Übel ist. Eine Glosse von Gregor Hoppe.

Käfigkämpfe vorm Weißen Haus, Doping-Festspiele in Las Vegas, die "Odyssey" neu verfilmt: Überall wird Männlichkeit inszeniert - und die Grünen suchen ihre Männer im politischen Vakuum. Eine Glosse von Wolfram Schrag.

Hitzewelle, Einschlafratgeber, Schäfchenzählen? Ein augenzwinkernder Blick auf die menschliche Zähl-Obsession - von Gartenvögeln über Goldfische bis zu Königsschwänen auf der Themse. Eine Glosse von Georg Bayerle.

Bayern ist jetzt offiziell im All. Fünf Minisatelliten schauen runter, Bayern schaut nach oben und träumt schon vom "Ost-Space-Gäu". Eine Glosse von Helmut Schleich.

Die Bahn erhofft sich von Künstlicher Intelligenz schnellere Informationen über Ausfälle, Verspätungen und Gleiswechsel und nannte die neue digitale Mitarbeiterin "Kiana". Das klingt zwar eher wie eine Hellseherin aus Astro-TV, aber die Aufgaben sind ja auch ähnlich: Kiana soll aus den Fahrplänen in Sekundenbruchteilen das weitere Schicksal der Reisenden lesen. Die meisten wollen ja wissen, ob sie ihr Reiseziel zu Lebzeiten erreichen oder ihre Fahrkarte im Testament erwähnen müssen. Andere fürchten sich vor Weichenstellungen, denn wer erst mal falsch abgebogen ist, hat es auf der Schiene wie im Leben oft schwer. Da kann die Künstliche Intelligenz zwar auch nichts machen, aber immerhin einen Sozialarbeiter alarmieren. Eine Glosse von Peter Jungblut.

Langes Leben, kurze Ruhezeiten: Wenn Best Ager zur Ressource werden, ist die größte Gefahr im Alter nicht der Rollator, sondern der geschlossene Laden. Eine Glosse von Caro Matzko.

Donald Trump hat seinen Kumpel Gianni Infantino angerufen und jetzt gibt es sie, die "Rote Karte auf Bewährung". Was im Fußball geht, müsste doch auch in der Politik Wirkung zeigen ... Eine Glosse von Roland Söker.

Wir speichern Thermomix-Befehle, Navi-Prompts und ÖPNV-Tarife, aber wo zum Teufel liegt der Römertopf? Unser Gehirn im Dauer-Software-Update. Eine Glosse von Gregor Hoppe.

Die Regierung senkt vorübergehend die Spritsteuer, dreht bei der Tabaksteuer auf, der Tankrabatt verpufft - und der Ärger an der Zapfsäule ist zurück. Während die Politik mit Rabatten und neuen Abgaben jongliert, werden Bierpreise auf der Wiesn, Baustellen-Boom und ewige Steuern zur Frage: Wer zahlt am Ende für die großen Geschenke des Staates? Eine Glosse von Helmut Schleich.

Heute kommt der Minionsfilm in die Kinos. Bloße Unterhaltung? Bei weitem nicht - sagt unser tiefgründiger Glossenautor Uli Höhmann.

Die Adligen liebten sie, lange vor der Fotografie: Porträts, die sie aussehen ließen, wie sie wollten. Ob Sonnenkönig oder Kaiser Wilhelm. Aber auch im Zeitalter von 8 K - es gibt sie noch, die bestellten Maler ... Eine Glosse von Norbert Joa.

Alle jammern über die Hitze. Nur die Obstbauern können sich freuen: Die Kirschernte wird heuer sehr gut ausfallen. Plus 13,5 % - davon können andere Wirtschaftszweige nur träumen. Aber: Wohin mit den vielen Kirschkernen? Eine Glosse von Roland Söker.

Wir befinden uns zurzeit im Rekord-Fieber. Überall in Europa werden Hitze-Rekorde gebrochen. Heißester Tag, heißestes Jahr, heißester Monat. Und wenn wir Deutschen etwas lieben, dann sind es ja wohl Rekorde. Besonders, wenn wir dafür nichts tun müssen. Eine Glosse von Sandra Limoncini.

Bayerns Schulen führen die Sitzenbleiber-Statistik an - doch was sagen diese Zahlen wirklich über Leistung, Gerechtigkeit und verschenkte Talente aus? Eine Glosse von Helmut Schleich.

Donald Trump hat Großes vor. Und auch die Deutsche Bahn lässt sich nicht lumpen. Damit ihr Leuchtturmprojekt in Stuttgart in aller Munde bleibt, hat sie die Fertigstellung um ein paar Jahre nach hinten verschoben. Eine Glosse von Thomas Koppelt.

Manche Menschen glauben tatsächlich, sie würden sich Tiere halten. Die Wahrheit ist schockierend anders. Eine tierische Glosse von Severin Groebner.

Während derzeit die Fußballfans ihren Speisezettel mit Bockwurst und Dosenbier besetzen, ergeht heute das unbarmherzige Urteil des neuen Guide Michelin über die Spitzengastronomie. Vom Kulinarischen abgesehen, sind die WM-Anbeter klar im Vorteil: Wenn sie schwitzen, stört sich keiner dran. Eine Glosse von Gregor Hoppe.

Pflegeheim mit Pilates, KI mit Akzent und nostalgische Modem-Geräusche: Wenn unsere Zukunft aussieht wie eine gecancelte Netflix-Serie, sollten wir ernsthaft über einen Lebensabend als Pinguin nachdenken. Eine Glosse von Caro Matzko.

Fahnen, Kappen, Trikots. Was wäre eine WM ohne Merchandise? Nichts. Denn ohne das richtige Equipment ist es auch keine richtige WM. Was bisher noch fehlt ist DIY Merch! Eine Glosse von Sandra Limoncini.

Vom mittelalterlichen Chaos-Spiel bis zur VAR-Ära: Der Fußball hat sich rasant verändert - doch der Wunsch nach mehr Toren führt heute zu bizarren Regeln, grotesken Elfmetern und halblegalem Ringkampf im Strafraum. Eine Glosse von Gregor Hoppe

Woanders mögen Weltmeisterschaften mit einem Ball ausgetragen werden, bei uns in Bayern ging es um die mächtigste Nase der Welt. Getreu dem Motto: "Ob griechisch, römisch oder krumm, d'Hauptsach' is ein richtigs Trumm." Eine Glosse von Johannes Marchl.