1999 EP by Gigi D'Agostino
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One hour of carefully selected electronic music. Willkommen zur Club Business Radio Show, präsentiert von Maik Pahlsmeyer. Mit Ausgabe 25/26 präsentiert Maik Pahlsmeyer eine Stunde voller groovigem Tech House, der perfekt zur Festivalsaison und den langen Sommernächten passt. Diese Session verbindet druckvolle Beats mit tanzbaren Grooves und einer ordentlichen Portion positiver Energie. Der Sound ist modern, treibend und gleichzeitig verspielt – genau die richtige Mischung für volle Dancefloors, Open-Air-Veranstaltungen und laue Sommerabende. Im Mix zu hören sind unter anderem Tracks von John Tejada, Bella Sarris, HAYA sowie vielen weiteren Artists aus der internationalen Tech-House-Szene. Das Set lebt von seinen rollenden Basslines, cleveren Vocals und den typischen Tech-House-Grooves, die einen vom ersten Track an mitnehmen. Musik zum Tanzen, Feiern und einfach Abschalten vom Alltag. Sommerlich, druckvoll und voller Groove – so lässt sich diese Ausgabe der Club Business Radio Show am besten beschreiben. Die Sendung wurde am Freitag ab 21 Uhr auf Radio Bielefeld und Radio Gütersloh ausgestrahlt und ist jetzt auf SoundCloud zum Nachhören verfügbar.
+++music only+++music only+++music only+++ One hour of carefully selected electronic music. Willkommen zur Club Business Radio Show, präsentiert von Maik Pahlsmeyer. Mit Ausgabe 25/26 präsentiert Maik Pahlsmeyer eine Stunde voller groovigem Tech House, der perfekt zur Festivalsaison und den langen Sommernächten passt. Diese Session verbindet druckvolle Beats mit tanzbaren Grooves und einer ordentlichen Portion positiver Energie. Der Sound ist modern, treibend und gleichzeitig verspielt – genau die richtige Mischung für volle Dancefloors, Open-Air-Veranstaltungen und laue Sommerabende. Im Mix zu hören sind unter anderem Tracks von John Tejada, Bella Sarris, HAYA sowie vielen weiteren Artists aus der internationalen Tech-House-Szene. Das Set lebt von seinen rollenden Basslines, cleveren Vocals und den typischen Tech-House-Grooves, die einen vom ersten Track an mitnehmen. Musik zum Tanzen, Feiern und einfach Abschalten vom Alltag. Sommerlich, druckvoll und voller Groove – so lässt sich diese Ausgabe der Club Business Radio Show am besten beschreiben. Die Sendung wurde am Freitag ab 21 Uhr auf Radio Bielefeld und Radio Gütersloh ausgestrahlt und ist jetzt auf SoundCloud zum Nachhören verfügbar.
Ihre Silhouetten verzauberten die Leinwand, lange bevor Disney Filmgeschichte schrieb. Lotte Reiniger revolutionierte den Animationsfilm. Sie starb am 19. Juni 1981. Von Maren Gottschalk.
Disco war weit mehr als Tanzmusik. Vor allem in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren gerieten in den Clubs Rollenbilder ins Wanken, während DJs einen neuen Sound prägten. Die Soziologin und Tanzwissenschaftlerin Gabriele Klein und DJ Delfonic sprechen über Tanzen, Gemeinschaft und den Einfluss von Disco auf die Popgeschichte. Disco wurde verspottet, verehrt - und ihr Puls ist bis heute geblieben.
Von musikalischen Wurzeln bis zum EM-Gold auf dem Eis: Marc Sway und Sarah van Berkel haben auf sehr unterschiedlichen Bühnen gelebt, gekämpft und geglänzt. Beide kennen das Rampenlicht und den Druck der Öffentlichkeit. Bei Dani Fohrler geben sie Einblick in ihre Lebensgeschichten. Marc Sway (46), Sänger und Songwriter Marc Sway ist der Sohn eines Schweizers und einer Brasilianerin. Aufgewachsen ist er zweisprachig und mit mehreren kulturellen Wurzeln, die bis heute sein Leben und seine Musik prägen. Heimat ist für ihn kein eindeutiger Ort, sondern etwas Bewegliches: Schweiz, Brasilien, Familie, Bühne, Küche und Musik gehören alle dazu. Schon früh wurde aus Stefan Bachofen der Künstler Marc Sway. Ein Plattenvertrag in Deutschland öffnete ihm die Tür zur professionellen Popkarriere. Doch statt alles auf eine internationale Laufbahn zu setzen, entschied er sich bewusst für den Aufbau in der Schweiz – und für ein Leben, in dem Familie und Vaterschaft nicht am Rand stehen. Seine Frau Severine ist seit Jugendzeiten an seiner Seite, seine beiden Töchter sind inzwischen behutsam Teil seines künstlerischen Kosmos geworden. Auf der Bühne wirkt Marc Sway warm, farbig und lebensfreudig. Gleichzeitig beschreibt er sich als empfindsam, sensibel und rückzugsbedürftig. In seiner Musik sucht er Verbindung: Menschen zusammenbringen, gemeinsam singen, tanzen, essen und feiern – das ist sein Leben. _________________________________ Sarah van Berkel (41), ehemalige Eiskunstläuferin und Europameisterin Sarah van Berkel, vielen noch als Sarah Meier bekannt, stand schon als Vierjährige auf dem Eis. Früh trat sie in eine Welt ein, in der Körper, Ausdruck, Leistung und Bewertung eng miteinander verbunden sind. Ihre Karriere führte sie bis an die europäische Spitze: 2011 gewann sie EM-Gold – ausgerechnet in ihrem letzten Wettkampf. Es war ein perfekter sportlicher Abschied vor heimischem Publikum. Hinter der Eleganz auf dem Eis standen Disziplin, Schmerzen und schwierige Entscheidungen. Immer wieder erlebte sie Verletzungskrisen. Trotz der Rollenbilder im Eiskunstlauf war Sarah van Berkel nie einfach die «Eisprinzessin». Sie widersetzte sich früh den Erwartungen, wie eine Eiskunstläuferin zu sein habe. Nach dem Rücktritt wechselte sie die Perspektive und liess sich zur Journalistin ausbilden. Heute arbeitet sie in der Sportkommunikation und im Umfeld von Art on Ice. Sarah van Berkel lebt mit ihrem Mann Jan und zwei Söhnen im Aargau. Die grosse Bühne steht heute nicht mehr im Zentrum – wichtiger geworden sind Familie, Alltag und ihre Selbstständigkeit im Beruf. ____________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat. ________________________________________
+++music only+++music only+++music only+++ One hour of carefully selected electronic music. Willkommen zur Club Business Radio Show, präsentiert von Maik Pahlsmeyer. Mit Ausgabe 24/26 präsentiert Maik Pahlsmeyer eine stilvolle Reise durch die Welt von Minimal und Deep House. Diese Session steht für fein dosierte Grooves, warme Klanglandschaften und einen Flow, der sich langsam entfaltet und den Hörer von der ersten bis zur letzten Minute mitnimmt. Der Sound dieser Ausgabe ist bewusst etwas tiefer und subtiler gehalten. Statt großer Drops stehen hier Groove, Atmosphäre und musikalische Details im Vordergrund. Perfekt für lange Sommerabende, entspannte Open-Air-Momente oder den Soundtrack einer nächtlichen Autofahrt. Im Mix zu hören sind unter anderem Tracks von Traumer, Ben Westbeech, Back5pin, John Tejada sowie vielen weiteren Artists der internationalen Minimal- und Deep-House-Szene. Mit treibenden Rhythmen, eleganten Melodien und hypnotischen Elementen entsteht ein Set, das gleichermaßen zum Tanzen wie zum Abschalten einlädt. Die Sendung wurde am Freitag ab 21 Uhr auf Radio Bielefeld und Radio Gütersloh ausgestrahlt und ist jetzt auf SoundCloud zum Nachhören verfügbar.
Zum ersten Mal seit fast 3 Jahren erhöht die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euroraum, von 2 auf 2,25 Prozent. Höhere Zinsen verteuern Kredite. Das soll die Nachfrage bremsen und damit die Teuerung abschwächen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:29) EZB hebt erstmals seit 2023 den Leitzins an (05:20) Nachrichtenübersicht (10:53) Ausweg für Verschuldete: Parlament beschliesst Schuldenschnitt (15:37) Dmytro Kuleba: «Die EU braucht die Ukraine» (21:39) Urteil im Prozess gegen Glasfaser-Saboteure in Rheinfelden (24:36) Tanzen hilft gegen Depressionen (32:07) Ölkrise weltweit: Wie energieeffizient ist die Schweiz? (37:18) Die Karate-Grosis aus Nairobi
Viele Bottroper kennen sie noch aus einer Zeit, als Musik nicht gestreamt, sondern gekauft wurde. Nicole Simon war über Jahrzehnte eines der bekanntesten Gesichter im Karstadt Bottrop. Dort begann sie ihre Ausbildung und blieb dem Unternehmen bis zur Schließung des Hauses treu. Für viele war sie die Frau, die jeden Song kannte und bei der man immer die richtige Platte, CD oder den passenden Musiktipp bekam. In dieser Folge sprechen wir mit Nicole über ihren gesamten beruflichen Werdegang, ihre Zeit bei Karstadt und natürlich auch über die emotionalen Momente rund um die Schließung des traditionsreichen Kaufhauses, das für viele Bottroper ein Stück Heimat war. Doch Nicole ist weit mehr als nur Karstadt. Als DJane hat sie über viele Jahre auf zahlreichen Veranstaltungen und Partys aufgelegt und Generationen von Bottropern zum Tanzen gebracht. Dazu gibt es jede Menge Erinnerungen an das alte Bottrop, Geschichten von Menschen, Begegnungen und Ereignissen, die unsere Stadt geprägt haben. Eine Folge voller Nostalgie, Musik, Karstadt-Geschichten und echter Bottroper Erinnerungen.
Lorena Handschin ist Schauspielerin und Musikerin. Lange hat sie ihre Songs lieber im Verborgenen entstehen lassen. Umso schöner, dass sie sich nun entschieden hat, ihre Musik mit der Welt zu teilen. Die Musik von Lorena Handschin fühlt sich an wie ein Abend mit den besten Freundinnen: nicht im lauten Club, sondern ganz gemütlich zuhause. Ein Abend, der mit tiefgründigen Gesprächen beginnt, zwischendurch wütend-feministisch auflodert und dann wieder konstruktiv nach Lösungen sucht. Es wird in der Küche getanzt, aus dem Fenster geraucht, Wein getrunken und man fühlt sich gemeinsam stark. Irgendwann setzt die Müdigkeit ein, die Stimmung wird nachdenklicher, fast melancholisch. Und trotzdem geht man in den frühen Morgenstunden mit vollem Herzen und einer trotzzigen Portion Selbstbewusstsein na«Unter Wasser» heisst Lorena Handschins EP. Musik die sich zwischen feministischer Haltung und hedonistierscher lebensfreude keinen unterschied macht.ch Hause. Bereits mit 23 Jahren wurde Lorena Handschin mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet, für ihre Rolle als Sophie in der SRF-Serie «Nr. 47», durch die sie vielen bekannt wurde. Lange lebte sie zwischen Deutschland und der Schweiz, war unter anderem festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin und ist aktuell Teil des Ensembles am Schauspielhaus Zürich.
Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit Kindern und ihren Steckenpferden, U-Booten und ihren Guckrohren, einer Fahrradtour mit Opa, mit André und natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Chartssongs und Tanz-Hypes (01:06) Erzähl mal (09:41) Hobby Horsing (14:53) Klingendes Bilderbuch - Paul und Opa fahren Rad (23: 32) Ella hat ein Handbike (33:59) Rate mal (42:58) Fragen des Tages: Warum ist das Guckrohr von einem U-Boot krumm? (47:57) Von André Gatzke.
Ließen sich die zuletzt von mir rezensierten Bücher eher storyorientiert an, ging es vor allem um Effekt und Fortgang, sind wir mit Robert Seethalers “Der Trafikant” endlich wieder beim Gefühl. Wir lesen von der großen Liebe einer alleinerziehenden Mutter zu ihrem Sohn, die völlig ohne inzestiöse Gedanken daherkommt, obwohl die beiden in der tiefen Einsamkeit eines Bergdorfes am Rand der Alpen leben, der Sohn jetzt schon siebzehn Jahre zählt und die Mutter nicht unsexy daherkommt. Letzteres hilft ein bisschen, denn wir sind im Jahr 1937, und da reicht das Einkommen einer alleinstehenden Mutter in einem Dorf im Salzkammergut nie im Leben für einen Zweipersonenhaushalt, egal ob als Bäuerin oder Kellnerin im lokalen Gasthaus. In der Saison ist man auf die Zuwendungen des einen oder anderen Touristen angewiesen, im Winter ist Franzens Mutter froh, dass der Gastwirt, der reichste Mann im Dorf, ein Auge auf sie hat. Zum Glück ist er halbwegs ein Kavalier, zumindest nicht knausrig, er isst gern, trinkt dazu seine 8 Biere und 4 Schnäpse und stinken tut er auch nicht, ist er doch ein leidenschaftlicher Schwimmer im kristallklaren Bergsee, direkt vorm Haus der Kleinstfamilie. Leider isst er gern, trinkt Biere und Schnäpse und hatte, von dem bisschen Sturm, der gerade überm Dorf tobt, unbeeindruckt die Hosen runtergelassen und war mit starken Zügen bis in die Mitte des Sees geschwommen, als aus dem Un- ein Gewitter wurde und nun ist er tot, wie die Mutter ihrem Sohn berichtet, und beiden ist augenblicklich klar, dass es das war mit Franzens Kindheit, bei allen Widrigkeiten wohlbehütet wie sie war. Die Mutter habe da eine alte Bekanntschaft, ein bisschen geheimnisvoll, ein Mann auf alle Fälle, alleinstehend, der sich bereit erklärt hat, den Jungen aufzunehmen, auszubilden gar, in Wien, wo Herr Trsnjek wohnt und von Beruf ein Trafikant sei.Rein sprachlich weiß man instinktiv, dass das im deutschen Deutschen komplett unbekannte Wort “Trafikant” aus dem österreichischen kommen muss. Die zeitlich wie geographisch enorme Ausdehnung der K&K Monarchie macht das Wiener Idiom zum Paradies für die Freunde des Lehnwortes. Sorry, Paradeis, natürlich! Beim “Trafikant”, denkt man Verkehr, denkt an “traffic”, an Eisenbahnen von Reichenbach bis Sarajevo, an Dampflokomotiven, Frauen in Rock und Hut, Männer, die sich noch schnell eine Schachtel Zigarillos holen, um die Reise von Wien bis an die Adria zu überstehen, dazu eine Morgen- oder Abendausgabe, je nachdem, wann der Zug geht - und man liegt ziemlich genau richtig. Der Trafikant ist ein Zeitungs- und Tabakwarenverkäufer und zumindest zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen, habe ich regelrecht noch drei solcher Läden hier in Laufweite, auch wenn die in Ostdeutschland “Lottoabgabestellen” heißen oder einfach nur “Zeitungsladen” - nicht mehr lange, muss man fürchten.Waren die ersten siebzehn Jahre für Franz von der Liebe zu seiner Mutter und der Alpenlandschaft geprägt, ist der Umzug in das Wien von 1937 durchaus schockierend. Aber man kommt nicht umhin, dem Jungen Respekt zu zollen, er findet sich schnell rein, lernt von Otto, dem Besitzer des Ladens, das Handwerk. Das besteht neben einer Grundbildung Tabakwaren vor allem aus einer Fähigkeit: dem Zeitunglesen. Denn nur so versteht man die Kundschaft, die so vielfältig ist wie die Zeitungslandschaft in der Noch-Österreichischen-Hauptstadt.Während das Vorkriegs-Warschau des letztens hier besprochenen Buches “Der Boxer” geprägt war von tiefem Rassismus, wirtschaftlicher Ungleichheit und (daraus resultierender) extremer Gewalt, erscheint das Wien der neunzehnhundertdreißiger Jahre zivilisiert, anständig und freundlich. Als Hauptstadt eines paneuropäischen Kaiserreiches über die Jahrhunderte hinweg, ist die Gesellschaft immunisiert, denkt man, gegen die Extreme des Nationalismus, es geht einem gut, man kommt aus miteinander. Aber der Wiener Schmäh verklebt einem die Augen und die Ohren - bis wir Franz begleiten, wie er sich auf die Suche begibt nach einer ganz außerordentlich lebensfrohen Böhmin, die ihm auf dem Prater den Kopf verdreht hat und er sie schließlich in einem abgefuckten Wohnhaus findet, eine Etage über einem illegalen Schweinestall, zusammen mit dreißig anderen Tschechinnen hausend, in einer einzigen Wohnung. Bis wir den Fleischemeister aus dem Laden gegenüber des Trafikanten kennenlernen, ein grundlos neidvoller Wutbürger, der Typus, der sich acht Jahrzehnte später über die ganze Welt verbreiten sollte. Bis wir die feineren Damen der Gesellschaft im Laden über die Juden reden hören. Mit diesen Vignetten zieht uns Robert Seethaler ganz nebenbei in den Strudel des Nationalsozialismus, so wie dieser die ganze Welt in den seinen sog, damals und heute. Denn eigentlich begleiten wir Franz doch nur auf seinem Weg und Weh ins Leben, wie er so furchtbar unglücklich verliebt ist, in die Anezka, die Bier liebt und Gulasch und Tanzen und Sex aber halt nicht den Franzl, wie er selbst bald merkt, dass das nicht gut gehen wird, aber, wie das so ist mit siebzehn ist, es geht nich ohne sie, die Welt geht unter ohne sie und er einfach nicht mehr weiter weiß.Da betritt in einem wirklich unerwarteten what-the-f**k Moment Siegmund Freud die Szene: “Ja, klar, Wien, natürlich!”, schlägt man sich die Hand vor die Stirn, natürlich lebte dort Siegmund Freud und zwar gleich die Straße hoch vom Trafikanten und wie Franz lernt, ist der ein berühmter Doktor, der den Leuten den Kopf wieder richtet. Und ein Jud. Aber was es mit denen auf sich hat, war Franz noch nie so recht klar, sind doch ganz normale Leute, was haben alle nur..Was für eine Wendung, waren wir doch bisher nicht ganz klar, worum es im “Trafikanten” gehen soll. Für einen Heimatroman haben wir die Alpen zu schnell verlassen, für ein coming of age Buch gibt es zu viel Kulisse und jetzt steht da auch noch der fast neunzigjährige Freud in der Tür, beziehungsweise geht gerade raus aus ihr und Franz denkt sich, wenn der Mann so viel vom Verrücktwerden versteht, kann er ihm vielleicht helfen, denn er wird doch gerade sehr verrückt wegen seiner Liebe zu Anezka. Also steckt er sich eine Handvoll Zigarren Freuds Lieblingsmarke “Hoyo de Monterrey” ins Jacket, folgt dem berühmten Herrn Doktor und setzt sich auf die Bank vor seinem Haus. Irgendwann muss der ja mal wieder rauskommen und dann kann er ihn vielleicht fragen, was er machen soll mit der Anezka, ist ja sein Job.All diese Szenen sind geschrieben in unaufgeregter wunderschöner Prosa und obwohl wir ahnen, worum es bald gehen wird - worum soll es schon gehen, in Wien, ein Jahr vor dem Anschluss - ist doch alles irgendwie normal. Es ist normal aus der heutigen Sicht auf die Welt, unterscheidet die sich doch leider nicht sehr von der in 1937. Arbeiter, Doktoren, Tagelöhner, reiche Witwen geben sich die Klinke in die Hand, beim Trafikanten, der kennt jeden und alle, sie sich untereinander jedoch nur aus der Zeitung. Jeder lebt in seiner kleinen Blase und die Weisheiten über die Welt stehen im “Volksblatt” für den Arbeiter (die Juden sind schuld), dem “Kleinen Blatt” für die Dame (die Juden sind schuld) und in der “Wiener Zeitung” für den feinen Herrn (die Juden, ditto). Und so braucht es nicht lange bis die Scheiben vom Trafikanten beschmiert werden. Zwar lebt hier gar kein Jude, aber so richtig koscher ist Otto Trsnjek mit seinem einem Bein (das andere blieb im Weltkrieg, dem ersten, logischerweise) auch nicht, man weiß es nicht. Und von hier an lassen wir dem Leser ein bisschen die Story entdecken, denn sie zu lesen ist nicht nur erwartbar traurig, sie ist auch sehr schön und sie ist ein bisschen wichtig.lZu sehr erinnert das seltsame Nebeneinanderherleben aller in diesem Wien, in diesem untergegangenen Kaiserreich an das heutige Deutschland, denn da war so ein Österreicher, der da beeindruckend für Ordnung sorgte in Berlin, wie man schon neidlos anerkennen muss - so die meisten Wiener. Zu sehr erinnert der Gröfaz von damals an so manche Lokalpolitiker heute, einen aus Thüringen zum Beispiel, den man jetzt offiziell einen Nazi nennen darf und dessen Partei in diesem Herbst dennoch mehr als 40% der Leute wählen wollen (in Sachen-Anhalt). In den Zeitungsläden von Magdeburg und Halle liegen vielleicht weniger verschiedene Zeitungen aus als in Wien, 1937, aber gemein ist ihnen, dass diese Zeitungen den gleichen Prinzipien wie damals auf den Leim gehen: es muss laut sein, es muss eine einfache Lösung versprechen und es braucht einen Sündenbock - und ob das ein Jude oder ein Afghane ist, ist dem Nazi wurscht und für beide Opfer ist es jeweils egal, ob sie einen Baseballschläger über den Schädel oder hochoffiziell von einem Polizisten per Flugzeug den staatlich verordneten Totschlag per Abschiebung bekommen.Und keinen kümmert es so recht, hat man das Gefühl, steht ja alles in der Zeitung oder beim Tiktoker und wenn es alle ok finden, isses schon ok. Statt sich kurz zu fragen, wie es der Frisörin, dem Zeitungsverkäufer, dem Geflüchteten heute geht, tun wir das genausowenig wie sich die Leute damals um die Leben und Gefühle der Fleischer oder der Trafikanten oder der weltberühmten Psychologen scherten.Rufen möchte man! Ob man vielleicht mal kurz den Kopf heben kann, bittschön?! Den Spiegel/Freitag/Junge Freiheit weglegen und selbst denken und bedenken, was die Konsequenzen sind, wenn man das so lange nicht tut, bis es zu spät ist!All das tut Robert Seethaler mit seiner Erzählung, vordergründig in einer gelassenen Schönheit, dass man zunächst zweifelt, ob das so angebracht sei und man dann merkt, dass das der Trick ist, nicht nur uns Leserinnen bei der Stange zu halten, sondern die erschreckende banale Schönheit kurz vor der Katastrophe zu malen, auf das wir diesmal vielleicht die Zeichen der Zeit rechtzeitig sehen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
ZIPPERS INSIGHTS - Der Podcast der beyond-print.de Redaktion
Social Media ist kein Schminken, kein Tanzen und schon gar kein Zeitvertreib. Es ist einer der mächtigsten Vertriebskanäle unserer Zeit – und die Druckindustrie täte gut daran, ihn endlich ernst zu nehmen. In dieser Episode von Zippers Insights spreche ich mit Markenstratege und Social-Commerce-Experte Florian Hommeier über die großen Fragen: Wie können Druckereien und Medienhäuser Social Commerce nutzen, ohne im Einheitsbrei der Bedeutungslosigkeit zu versinken? Welche Rolle spielt Storytelling dabei – und warum ist der Held der Geschichte immer der Kunde?Wir diskutieren, wie KI Content-Pläne, Skripte und Prozesse unterstützen kann, warum Vertrauen aber nur durch echte Menschen entsteht – und weshalb Ausreden wie „keine Zeit, kein Budget, keine Leute“ in Wirklichkeit nur mangelnden Willen kaschieren. Florian erklärt, warum gerade junge Mitarbeitende die besten Social-Media-Macher sind, wie Mittelständler Reichweite und Leads gewinnen können und weshalb die Druckindustrie 2030 entweder eine enge Kundennähe lebt – oder vom Markt verschwindet.Ein ehrliches Gespräch über Chancen, Irrtümer und mutige Entscheidungen. Denn eines ist klar: Zukunft ist kein Zufall. Zukunft ist die Summe der Fragen, die wir heute stellen – und der Geschichten, die wir morgen erzählen.Auf "Zippers Insights" präsentiert Bernd Zipper, CEO der zipcon consulting und Blogger bei beyond-print.de, gemeinsam mit interessanten Gesprächspartnern aktuelle Themen aus dem Print-Bereich. Mehr Infos und der Podcast zum nachlesen auf www.beyondprint.de #zipcon #berndzipper #beyondprint #webtoprint #onlineprint #print
Impulse für den Monat Juni und die Sommersonnenwende und eine Meditation
Schultern zurück, Bauch anspannen, Beine durchstrecken, Füße pointen. In # Vienna sind wir diesmal sportlich unterwegs – auf der Tanzfläche. Wir sprechen über (Show-)Tanzen als Sportart. Radieschen-Redakteurin Lilly Volk hat sich Anfang Mai bei den österreichischen Musical- und Showtanz-Meisterschaften A.S.D.U. in Wiener Neustadt umgehört. Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Radio Radieschen-Sendung vom 21. Mai 2026. Gestaltung: Lilly Volk
Er ist ein Shootingstar der internationalen Tanzszene: Gemeinsam mit dem Ensemble Tanzmainz hat der portugiesische Choreograf Marco da Silva Ferreira das Tanzstück „Sugar Rush“ entwickelt.
Klimakatastrophe, Kriege und Wiedererstarken autoritärer Ideologien – die Gegenwart trägt dystopische Züge. Und wir gehen shoppen, belegen Achtsamkeitsseminare oder schuften für die teure Miete. Können wir uns daran gewöhnen, in zwei Welten zu leben? Von Mariel McLaughlin www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Im Pfingstmagazin bei Claudia Aue geht es um den Geist der Hoffnung, einen Tanzgottesdienst und um Saucen und Wege.
Als Kinder waren wir neugierig, verspielt, mutig und voller Lebensfreude. Vielleicht kennst du es sogar: einiges davon geht im Erwachsenenalter Stück für Stück verloren. In dieser Folge teile ich mit dir 10 Dinge, um dein Nervensystem zu stärken und ein gesundes, erfülltes Leben zu führen. Es geht um neue Hobbys, große Träume, echte Verbundenheit, Gefühle, Natur, Tanzen, Lachen und darum, wieder mehr mit deinem inneren Sonnenkind in Kontakt zu kommen
Jeden Morgen um Punkt sechs im Fitnessstudio? Gefolgt von einem 10-Kilometer-Lauf? Es sind ambitionierte Ziele wie diese, die selbsternannte Sportmuffel so sehr abschrecken, dass sie entweder nach wenigen Wochen wieder mit dem Sport aufhören oder gar nicht erst anfangen. Dabei sollte man nicht mit extremen Routinen starten. Egal, ob Schwimmen, Bouldern, Boxen, Tanzen oder Laufen – wichtig ist, dass man den Sport findet, der ins eigene Leben passt und man diesen möglichst niederschwellig zur Routine macht. Wer sich jetzt denkt, keine Zeit für Sport zu haben: Schon 20 bis 30 Minuten auf einer Matte zu Hause zu trainieren, kann auf ein Leben gerechnet viel ausmachen. Wichtig ist, dass man dran bleibt. Wie das gelingt, wie man seine Muskeln auch außerhalb des Fitnessstudios trainiert und was das richtige Mindset bewirken kann, ist diese Woche Thema im Podcast.
Hohe Kosten für Gas treiben die Kosten für Strom hoch. Schuld ist das Merit-Order-Prinzip: Die teuerste Technologie bestimmt den Preis. Spanien und Portugal haben sich dem System widersetzt und damit die Verbraucher deutlich entlastet. Ein Modell auch für Deutschland, meinen gewerkschaftsnahe Wissenschaftler. Die zuständige Ministerin meint: Nein! Von Ralf Wurzbacher.Dieser Beitrag ist auch als Audio-PodcastWeiterlesen
Stefanie Werger -Mit ihrer neuen Single „So schene Leit“ will Austropop-Legende Stefanie Werger das Publikum auch in schwierigen Zeiten zum Lachen, Tanzen und Mitsingen bewegen. Beim Essen hält sie es bodenständig und serviert: Backhendl mit Erdäpfel-Vogerlsalat.
Dr. Nana Bimpong-Buta ist begeistert vom Taktgeber des Lebens. (Autor: Christine Bangel)
Dr. Nana Bimpong-Buta ist begeistert vom Taktgeber des Lebens. (Autor: Christine Bangel)
Helge Heynold liest: Liebestanz - von Ramona Ambs.
«Ich bin hier, ich bin in meinem Körper und ich bin frei»: Nach einer Trennung hat Heidy das Tanzen für sich entdeckt. Deborah nennt es «eine Feier des Lebens». Und Tanzlehrer Samuel fasziniert, dass man im Tanz den Alltag hinter sich lassen kann. Eine Sendung darüber, was uns das Tanzen gibt. «Tanzen ist für uns auf drei Ebenen sehr wichtig und gesund: sozial, kognitiv und physisch», sagt ETH-Neurowissenschaftlerin Emily Cross. Man müsse nicht einmal selbst tanzen, um positive Effekte im Gehirn zu sehen – es reiche schon, anderen beim Tanzen zuzuschauen. «Input»-Host Anna Kreidler macht sich auf die Suche nach Antworten auf die Frage, wie das Tanzen unser Leben bereichert: an der «Noche Latina» in Ebikon im Kanton Luzern und am Telefon mit der «Input»-Community, die von ihren schönsten Tanzmomenten erzählt. ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ ____________________ In dieser Episode zu hören - «Input»-Hörer:innen Heidy, Lisa, Deborah - Tanzschüler:innen Olivia und Dominik - Tanzlehrer Samuel - Neurowissenschaftlerin Emily Cross ____________________ - Autorin: Anna Kreidler - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Wunderschön schillernde Würmer, die eher aussehen wie Blumen und in mehreren tausend Metern Tiefe in unseren Meeren leben: Solche und andere Fotos finden sich auf dem Instagram-Account "Spineless Guy" von Ekin Tilic, der nebenher auch noch Sektionsleiter Marine Evertebraten II bei Senckenberg ist. Jetzt ist er zu Gast bei "Erdfrequenz" und spricht über diese faszinierenden Wirbellosen, die er fotografiert und erforscht: Welche Lebensweisen und Fähigkeiten haben diese Tiere der Tiefsee? Was hat es mit den seltsamen tanzenden Würmern auf sich, die Ekin Tilic auf einer seiner Tiefsee-Expeditionen beobachtet hat? Und warum sind sie so ungemein wichtig für das Ökosystem? Klickt euch durch die tollen Bilder auf Ekins Instagram-Account. Hier geht's zu seiner Website mit allen Infos über seine Forschung. Ihr wolltet immer schon mal selbst in die Tiefsee abtauchen? Dann klickt euch durch die Livestreams vom Schmidt Ocean Institute. Auf die Biodiversität im Meer aufmerksam machen und diese schützen: Das macht die Senckenberg Ocean Species Alliance (SOSA). Folgt uns auch aufFacebookInstagramTikTokYouTube Mit freundlicher Unterstützung vom Förderverein Senckenberg e.V.
Dieses Lied lädt zum Tanzen ein: „Auf, auf mein Herz, mit Freuden“ Paul Gerhardt, der bedeutende protestantische Liederdichter, hat es geschrieben.
Die Bewegungstherapeutin Uta Linzer über Wege zu Gott und zum eigenen Körper. (Autor: Oliver Jeske)
Die Bewegungstherapeutin Uta Linzer über Wege zu Gott und zum eigenen Körper. (Autor: Oliver Jeske)
Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit Spinnen und ihren Beinen, Achterbahnen und ihren Schienen, Tänzern beim Einzählen, mit Nina und natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Frage des Tages - Wieso haben Spinnen so viele Beine?(01:01) Bilderbuch - Spinnst du schon? (10:00) Artenschutz - Nosferatuspinne (19:11) Sachgeschichte - Tintenfischtinte (27:28) Wie bewegt sich ein Ruderboot vorwärts (52:16) Von Nina Heuser.
Die Studienräte sind wieder in Freiburg bei Marc Hofmann und dem aus der Konserve zugeschalteten Klaus Biehler im Podcast Pop und Pubertät zu Gast. Wie schon im ersten Teil dieser Doppelfolge geht es um das Jahr 2005. Weil Lebensereignisse, Weltgeschehen, Filme und Hits bereits im ersten Teil besprochen wurde, gehen die Herren sofort in medias res und präsentieren jeweils 4 weitere Alben, die sie selbst mitgebracht haben. Dabei streifen sie die verschiedensten Musikstile und Interpreten. Von Hip Hop bis Metal. Von unbekanntem Indie bis Mainstream Pop. Von kontemplativem Träumen bis zum ekstatischen Tanzen im Club. Es ist für alle was dabei. Damit sind die 00er Jahre abgeschlossen und die Herren wagen sich bald in ein neues Jahrzehnt vor. P.S.: Auch zu dieser Folge gibt es eine sorgsam kuratierte Spotify-Playlist. Hört sie euch an und taucht mit uns ein ins Jahr 2005.
Lehmkuhl, Tobias www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Zürich: USZ bestätigt Fehler in Herzchirurgie, Freiburg: Ex-Raumfahrtunternehmer Pascal Jaussi vor Gericht, Tanzen im Altersheim «Ländli» in Basel
In diesem Gespräch mit Dr. Alina Kastner, einer Expertin für narzisstischen Missbrauch, werden die verschiedenen Facetten von Narzissmus, die Unterschiede zwischen gesunden und pathologischen Formen sowie die Auswirkungen auf Betroffene beleuchtet. Das Gespräch bietet wertvolle Einblicke in Erkennung, Bewältigung und Heilung narzisstischer Dynamiken. In diesem Gespräch tauchen wir tief in die Dynamik narzisstischer Beziehungen ein, analysieren subtile Manipulationen und geben praktische Tipps, um sich daraus zu befreien. Dr. Alina Kastner teilt ihre Expertise als Therapeutin und ihre persönlichen Erfahrungen, um Betroffenen Wege zur Heilung aufzuzeigen.
Ich spreche mit Gabi Schäfer darüber, wie es ist, als Leistungstänzerin aufzuwachsen und dadurch schon früh ein Leben zu führen, das von Anforderungen, Disziplin, Perfektion und Bewertung von außen geprägt ist. Warum Alkohol in diesem Zusammenhang gefährlich werden kann, darüber unterhalten wir uns auch. Wenn Du aus Wuppertal oder aus der Umgebung kommst und Lust auf Tanzen hast, Gabis Webseite findest Du hier: https://www.tanzschule-schaefer.de/ Auf Instagram kannst Du ihr hier folgen: https://instagram.com/ga_schaefer Außerdem würde ich mich riesig freuen, Dich dieses Jahr auf dem OAMN Sommerkongress in Köln zu sehen. Wir veranstalten ihn am 18. Juli 2026, bei Interesse kannst Du auch Workshops am 17. Juli buchen. Hier findest Du die Webseite mit allen Infos: https://oamn.jetzt/sommerkongress-2026/ Mein YouTube-Video zum Thema "Wie alkoholfreies Bier Dir gefährlich werden kann" kannst Du Dir hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=gOEQDdvFmpY Meine Onlinekurse "Die ersten 30 Tage ohne Alkohol mit Nathalie" und "Abstinenz stabilisieren" findest Du hier: https://oamn.jetzt/meine-programme/ Und falls Du Lust hast und Dir Zeit nehmen würdest, hier ist die Anleitung für eine Podcast-Rezension bzw. eine Podcast-Bewertung: https://faq.oamn.jetzt/de-de/16-uber-mich-und-meine-arbeit/95-wie-kann-ich-deine-kanale-und-veroffentlichungen-bewerten
Katzensprung – Um einen Katzensprung zu machen, muss man bestimmt keine Katze sein. Dennoch ist das Haustier Namensgeber – aus einem ganz bestimmten Grund.
Klassisch arrangierte Popsongs begeistern bei Social Media viele Millionen Menschen. Mit Cello und Streichquartett brachte zuletzt der britische "Bridgerton"-Komponist Peter Gregson die Internet-Welt zum Tanzen.
Gerade war der Sound der wilden 90er noch im Ohr, doch plötzlich sind 20, 30 Jahre vergangen. Wohin geht man, wenn man mit Ü40 mal wieder Tanzen will? Eins steht fest: Es ist nie zu spät, die Nacht zum Tag zu machen.
Die Neurowissenschaftlerin Julia F. Christensen war mal Profizänzerin, bis ein Unfall diese Karriere beendete. Sie studierte daraufhin Psychologie und schaffte es, diese beiden Leidenschaften zu verbinden, indem sie erforscht, was Tanzen im Gehirn auslöst. Heutzutage arbeitet sie am Frankfurter Max-Planck-Institut auf dem Feld der empirischen Ästhetik. Was das genau ist, warum Tanzen die beste Medizin ist und wie man sich als Dänin in Hessen fühlt, das und mehr erzählt Julia F. Christensen Susanne Fröhlich im hr1 Talk.
// Als Pegah Tavakkolkhah im Alter von 25 Jahren aus dem Iran nach Deutschland kam, konnte sie nicht einmal Fahrradfahren. Aber weil es sie so faszinierte, lernte sie es und brach eines Morgens – sie kann sich noch genau an das Datum erinnern – mit zwei Rucksäcken im Sattelkorb zu ihrem ersten mehrtägigen Fahrradabenteuer auf. „Das hat wahnsinnig viel für mich verändert”, sagt sie heute ... Ich spreche mit Pegah in dieser Folge über ihre erfrischend andere Perspektive auf das Unterwegssein in der Natur, über die aus ihrer Sicht unglaublichen Outdoor-Möglichkeiten in Deutschland und natürlich auch über den Iran. Du erfährst, was Pegah dazu brachte, sich selbst weniger ernst zu nehmen, dass ihr oft schon beim Anblick einer unbedeutend scheinenden Wiese die Tränen kommen – und sie erzählt, warum sie nicht nur für sich, sondern auch für viele andere immer wieder auf kleine Entdeckungsreisen geht. // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Ich freue mich, wenn du den Podcast mit einem kleinen Beitrag unterstützt! Alle Infos dazu ebenfalls auf https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Müller, Paulus; Hall, Desiree www.deutschlandfunk.de, Corso
Manche Menschen essen gefühlt „ganz normal“ – und nehmen trotzdem schneller zu als andere. Andere haben ständig Hunger, kämpfen mit Heißhunger oder das Gefühl, ihr Körper speichert einfach alles. Da drängt sich irgendwann eine unbequeme Frage auf: Liegt mein Übergewicht vielleicht in den Genen? In dieser Folge schauen wir uns genau das an – wissenschaftlich fundiert, aber verständlich erklärt. Du erfährst: welche Rolle Gene beim Thema Übergewicht wirklich spielenwarum das bekannte FTO-Gen Hunger, Sättigung und Fettspeicherung beeinflussen kannweshalb Übergewicht meist nicht an einem einzigen Gen, sondern an vielen kleinen biologischen Faktoren hängtwas Gene mit Insulin, Muskelmasse, Grundumsatz und Stoffwechselrate zu tun habenwarum manche Menschen biologisch eher auf „Speichern“ als auf „Verbrennen“ eingestellt sindund weshalb du deiner genetischen Veranlagung trotzdem nicht ausgeliefert bistAußerdem sprechen wir darüber:welche Bewegungsformen genetische Risiken besonders stark abschwächen könnenwarum Jogging, Gehen, Wandern und sogar Tanzen hier so spannend sindund welche Rolle die Darmflora als zweite Vererbung beim Thema Gewicht spielt Diese Folge ist für dich, wenn du dich schon einmal gefragt hast:„Warum ist es bei mir schwerer als bei anderen?“ Und sie ist vor allem eine Einladung, aufhören, dich moralisch zu bewerten –und stattdessen zu verstehen, wie dein Körper wirklich funktioniert.
Herzlich willkommen zu einer neuen Episode vom Germangunners Podcast. In der heutigen Ausgabe werfen wir einen Blick zurück auf den …Weiterlesen →
Georgia Begbie ist in Ittigen (BE) aufgewachsen, hat irisch-schottische Wurzeln und lebt heute als Profitänzerin in Mannheim. Beim Tanzfestival «Steps» steht sie dieses Jahr erstmals selbst auf der Bühne. Ein lang gehegter Traum. Die 31-jährige Georgia Begbie entdeckte das Tanzen mit vierzehn Jahren. Nach ersten Jazzdance-Stunden in Ostermundigen führte sie ihr Weg nach Dublin und später an die renommierte Fontys-Tanzschule in Tilburg in den Niederlanden. Dort fand sie ihre künstlerische Heimat im zeitgenössischen Tanz: «Ich habe relativ spät mit dem Tanzen begonnen, aber ich wusste von Anfang an, ich will Tänzerin werden.» Dieses Jahr tritt sie erstmals beim renommierten Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps auf. Mit der belgischen Dance Company «Circumstances» und dem Stück «Beyond». Ein besonderer Moment in ihrer tänzerischen Laufbahn: «Früher sass ich im Publikum, heute darf ich mein Können auf der Bühne zeigen.» «Mannheim wirkt industriell aber dahinter pulsiert eine lebendige Subkultur.» Seit sieben Jahren lebt die Bernerin Georgia Begbie in Mannheim (D). Dort hat sie ihren Lebensmittelpunkt gefunden und in zahlreichen Tanzprojekten mitgewirkt. Auf den ersten Blick wirke die Stadt unscheinbar, doch ihr Charme zeigt sich schnell. Mannheim biete einiges. Eine kreative Szene, offene Menschen und mit dem Louisenpark am Neckarufer sogar ein idyllisches Naherholungsgebiet: «Wie wir hier zu sagen pflegen: Man weint zweimal in Mannheim. Wenn man ankommt und wenn man wieder gehen muss.»
Die natürliche Schwingung der Erde ist Frieden, Harmonie und Lebensfreude. Das merkst du bei jedem Spaziergang im Wald, über Wiesen, am Meer. Abweichungen davon sind künstlich erzeugt. Je lauter das künstlich Erzeugte ist, je mehr es nach deiner Aufmerksamkeit schreit, je mehr es an dir zieht, je mehr dir ein Thema aus allen Ecken entgegen kommt, umso mehr darfst du dich darauf zurückziehen, es einfach nur zur Kenntnis zu nehmen es als künstlich erzeugt zu erkennen und dich mit gleicher Intensität auf dich, deine Gefühle und dein Leben zu fokussieren. Es ist ein stilles Beobachen, erkennen und sich dem eigenen Leben wieder zuwenden. Als Einladung dazu habe ich heute das Thema: "Welche Erwartung hast du an dein Leben? Worauf hast du Lust? Was macht dir Freude?" Lass mich dich einladen, tiefer in deine Lebensfreude zu tauchen und dein System sich erinnern, dass es für dein Leben wichtig ist, was du von deinem Leben erwartest, was du gerne erleben möchtest, welche Persönlichkeit du gerne sein möchtest. Lass uns dorthin deine wertvolle Aufmerksamkeit und damit Energie lenken. Und gewöhne dich mehr und mehr an das Tanzen deiner Körperzellen, dem weiten Öffnen deines Herzens und dieser ganz speziellen Gehirnfrequenz, wenn es um die Vision deines eigenen Lebens geht. Also trau dich, dich wieder auf dein eigenes Theater, Leben und deine Lieblingsrolle zu besinnen sei der Autor, Regisseur und Darsteller in deinem eigenen Lebensfilm. Trau dich, dich von den spektakulären Theaterstücken im Aussen wieder abzuwenden und deine Energie in dein eigenes Leben zu investieren. Weil du voller Freude durch dein Leben navigieren darfst. Sei dir wichtig. Du bist u n e n d l i c h wertvoll. Dein Leben darf schön sein. Dicke Umarmung & herzliche Grüsse Deine Nadja ❤️✨✨ ***** Klarheitsgespräch für 1:1 Coaching vereinbaren: https://www.nadjalang.com/termin Newsletter abonnieren: https://www.nadjalang.com/newsletter
In Italien formiert sich eine neue Partei, die noch weiter rechts stehen will als die «Fratelli d'Italia» von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Geführt wird die neue Partei, die «Futuro Nazionale» von Roberto Vannacci, einem ehemaligen General. Wer ist Vannacci? Weitere Themen: Wenn finanzstarke Unternehmen Schweizer NGO mit Einschüchterungsklagen eindecken, ist von Slapp-Klagen die Rede. In der Schweiz haben diese deutlich zugenommen. Während in der EU bereits Richtlinien erlassen wurden, um solche Slapp-Klagen einzuschränken, ist die Schweiz noch nicht soweit. In der Schweiz leiden rund 15'000 mehrheitlich ältere Menschen an Parkinson. Bewegungen und Körperrhythmus geraten dadurch aus dem Gleichgewicht. Heilbar ist Parkinson nicht. Doch hilft beispielsweise Tanzen, um besser mit der Krankheit und ihren Folgen umgehen zu können.
Fingerova, Iryna www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Nach der Rede von US-Aussenminister Rubio an der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich gezeigt: Der Graben zwischen den USA und Europa bleibt, die einstige Wertegemeinschaft verkommt zu einer punktuellen Zweckallianz. Europa muss sich emanzipieren - doch es tut sich schwer mit der Geschlossenheit. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:11) Zerwürfnis mit den USA: Europas steiniger Weg der Emanzipation (04:27) Nachrichtenübersicht (09:51) Wird das internationale Klima-Engagement der Schweiz weggespart? (14:35) Wie gross ist die Gefahr einer Rückkehr des IS in Syrien? (22:29) Tanzen hilft im Umgang mit Parkinson
E ae!Welcome to Deep Space Podcast! Many thanks for listening. Check how to become Spatial Listener and Co-Host and contribute to keep your favorite podcast on the air:https://deepspacepodcast.com/subscribe Enjoy the week537! Playlist:Artist – Track Name – [Label] Clive Arsene – Water Has No Effect On Fake FlowersNublu Orchestra – Sciubba Diving (Claude VonStroke remix) – [Nublu]HANK – Schema – [Pacific Rhythm]Bobby Dreams – Let It Be Real – [All Nice]Groove Boys Project & Novaj – Mondo Paradiso – [Skylax]Rob Redford – Ocean SoundOwen Jay & Melchior Sultana – Days Gone By – [Underground Quality]Damiano von Erckert – Come Into My Life (Remix) – [Underground Quality]Powel – When Gloves DryAlek Lee – Elmalmale – [Fossils]Soela, Module One & Orion – Hunting – [Dial]Taron-Trekka – Okoso Shak – [Freude am Tanzen]
Der Nachtschwärmer – Wenn die Sonne untergeht, beginnt für einen Nachtschwärmer der Spaß erst richtig. Und viele Nachtschwärmer bilden einen Schwarm.