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Die sogenannte Jugend von heute hat keinen Bock auf Burnout, sie bevorzugt Balkongeranien und Biskuit. Während der Opi mit der Harley zum Kochelsee knattert und versucht, einen auf jung zu machen, sitzt die Enkelin im Häkelkreis und tauscht Strudelrezepte aus. Granny Style ist Rebellion im Kaffeekränzchen-Format - und die Rentenkasse hat Pech gehabt. Eine Glosse von Nicole Hirsch.
Im Volksglauben ist ein "Wiedergänger" ein ruheloser Verstorbener, der aus dem Grab steigt, oft getrieben vom Gefühl des Unerlöstseins. Nun, bei manchen Figuren hat man das Gefühl, dass es den Umweg übers Grab gar nicht braucht ... . Eine Glosse von Norbert Joa.
Neulich in der Deutschen Bahn beim Versuch zu arbeiten: Der Internetzugang lahmt. Nennt es doch gleich "W-Lahm", denkt die moralinsaure Arbeitnehmerin in mir und klickt auf "Persönlicher Hotspot". Eine Glosse von Caro Matzko.
Die Kuppel des Petersdoms in Rom kann man besichtigen. Auf halber Strecke gibt es einen Imbiss, um sich zu stärken. Könnte man daraus nicht eine Rooftop-Bar machen? Von wegen. Eine Glosse von Wolfram Schrag.
Die Magnetschwebebahn, bei der man schon am Bahnhof ins Flugzeug steigt, wurde dank Stoibers Rede legendär. Jetzt will Berlin so eine Bahn, wo mit dem Flughafen sozusagen der Vater allen Bau-Unvermögens in Deutschland steht. Eine Glosse von Georg Bayerle.
Wir in München brauchen keinen Fasching. Wir haben Sendl-ing, Gies-ing, Schwab-ing und noch einige -ing's mehr. Faschingsendspurt gibt es bei uns genauso wenig wie Kölsch auf den Getränkekarten. Soll doch der Maggus seine Fastnacht irgendwo in Franken feiern, wir derblecken und das machen wir in der Fastenzeit. Wenn bei allen am Aschermittwoch alles vorbei ist, drehen wir erst richtig auf, mit Starkbier, seinerzeit von ganz oben kirchlich abgesegnet. Ganz ohne Kostüm nehmen wir uns die Ganzjahresclowns in der Politik vor. Das geht dann bis zum Maibockanstich und dann ist eh schon wieder Wiesn. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Wir in München brauchen keinen Fasching. Wir haben Sendl-ing, Gies-ing, Schwab-ing und noch einige -ing's mehr. Faschingsendspurt gibt es bei uns genauso wenig wie Kölsch auf den Getränkekarten. Soll doch der Maggus seine Fastnacht irgendwo in Franken feiern, wir derblecken und das machen wir in der Fastenzeit. Wenn bei allen am Aschermittwoch alles vorbei ist, drehen wir erst richtig auf, mit Starkbier, seinerzeit von ganz oben kirchlich abgesegnet. Ganz ohne Kostüm nehmen wir uns die Ganzjahresclowns in der Politik vor. Das geht dann bis zum Maibockanstich und dann ist eh schon wieder Wiesn. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Zunächst die Fanfare zu Peter Hahnes neuestem, unwiderstehlichen Rap „Warum macht ihr uns kaputt?“; dann das Thema der Tage, der Höllenschlund der Epstein-Files, die Verdorbenheit der globalen Elite, Nervosität der europäischen Nomenklatura und erzwungene Rücktritte. Eine Erinnerung an die hinreißende Komödie um Bill Clinton und die Praktikantin Monica Lewinsky. Gemessen an den heutigen Standards eine, na ja, nicht gerade Orgie im Oval Office, aber ganz sicher eine der totalen Verblödungen der Medien. Eine Glosse über den berühmtesten Blowjob der Welt.
Einmal im Jahr ist Wien das Zentrum der Welt. Glaubt man in Wien. In Wahrheit dreht man sich nur im Walzertakt um sich selbst. Eine Glosse in drei Viertel von Severin Groebner.
Liebe geht durch den Magen - auch bei vegan lebenden Menschen. Wen das verblüfft, der stelle sich vor, wie das ist, als Veganer oder Veganerin jemanden zu küssen, der gerade ein Schnitzel oder Schimmelkäse gegessen hat... Wurst ist es einem sicher nicht! Eine Glosse von Johannes Marchl.
War ja klar, dass die Staatsregierung über kurz oder lang auch bei den Handschellen auf mehr Eigenverantwortung setzen würde. Bislang mussten die Behörden mühsam kreative und kriminelle Energien auseinanderhalten, die Förderungsmodelle und Schlüsselzuweisungen waren entsprechend kompliziert, manchmal wussten nicht mal mehr die Fachleute, ob sie Amtsketten oder Fußfesseln subventionierten. Damit ist jetzt Schluss: So wie es aussieht, wurde die bayerische Verwaltung grundlegend modernisiert und von den Füßen auf den Kopf gestellt. Das stärkt die Sicherheit und entlastet die Streifenbesatzungen. Künftig gibt es zehntausend Schlüssel für eine Handschelle und nicht umgekehrt. Eine Glosse von Peter Jungblut.
Alles Gute kommt bekanntlich von oben. Es gibt viele Dinge, die vom Himmel fallen können. Regen, Hagel oder Pulverschnee. Man hat auch schon von Fröschen oder Fischen gehört. Aber wenn es sich dabei um ein mehrere Kilo schweres Reptil handelt, hört der Spaß nun wirklich auf. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
Wenn sie sich seit Jahren fragen, warum sie in Ihrem Geldbeutel einen Zettel mit der Notiz "90˙90˙90" mit sich herumtragen, dann legen Sie den Zettel jetzt einfach mal vor sich hin und drehen Sie ihn um 180 Grad nach links oder nach rechts. Jetzt schreiben sie "Hochzeitstag!" hinter die Ziffern und genießen den "Aha"-Moment: Aus "90˙90˙90" wird "06.06.06 Hochzeitstag!". Und jetzt wissen sie auch was der andere Zettel mit "60˙60˙60" bedeutet. Das war der Tag Ihrer Scheidung, der "09.09.09". Eine Glosse von Helmut Schleich.
Morgen wird's ernst. Dann beginnen in Mailand und Cortina d'Ampezzo die Olympischen Winterspiele. Schauen wir zurück in eine Zeit, in der's dabei nicht nur um Athletik, sondern auch um Ästhetik ging. Eine Glosse von Ralf Thume.
Markus Söder ist bekennender Weltraumfan. Als er das bayerische Raumfahrtprogramm "Bavaria One" ausrief, wurde er noch belächelt. Jetzt aber nehmen seine extraterrestrischen Pläne konkrete Formen an. Eine Glosse von Thomas Koppelt.
Das eigentliche "Fiasko" ist nicht die Flasche, sondern das, was man mit ihrem Inhalt anstellt. Chianti, einst rot, ehrwürdig und filmreif, wird nun in Rosé getaucht. Was erlauben Chianti! Eine Glosse von Susanne Rohrer.
Jetzt a mal ganz ehrlich, genießen wir doch noch die Streiks, so wie wir sie heute kennen. Dank KI und Digitalisierung wird in ein paar Jahrzehnten, gut in Deutschland in einem guten Jahrhundert, keinen mehr einen Streik interessieren. Der öffentliche Nahverkehr ist autonom unterwegs, Pakete kommen per Drohne, beim Flughafen wird Dir der "Check in Roboter" in den Koffer schauen und in Fabriken wird das Auto automatisiert gebaut und all das wird von KI-Maschinen gewartet, die von KI-Maschinen gebaut und programmiert werden. Na ja, vielleicht gibt's dann hin und wieder einen "Retrostreik" nur so, zum Spaß, hat ja dann eh keiner mehr was zu tun. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Belohnungen sind eine ganz tolle Angelegenheit oder ein Akt der Verzweiflung. Denn wenn Kinder lieber Zocken, statt Mathe zu lernen, kann sie auch die größte Belohnung in der Zukunft oft nicht motivieren. Aber vielleicht wenn man ihnen eine Million verspricht? Das versucht zumindest gerade Alexander Sheriff Dobrindt. Der hat nämlich eine Million Belohnung ausgesetzt für einen Hinweis auf die Vulkangruppe. Na ob das funktioniert? Eine Glosse von Astrid Himberger.
Der Goldpreis erklimmt immer neue Höhen. Da wäre es doch spannend, davon zu profitieren. Irgendwo müssen doch die Münzen von der Oma zu finden sein. Eine Glosse von Wolfram Schrag.
Wenn wir bald um Mitternacht vorm Fernseher sitzen - zur Fußball WM in Amerika - machen wir nicht nur uns eine Freude, sondern auch einem Mann, der in Zug in der Schweiz lebt und jeden Dollar brauchen kann... . Eine Glosse von Norbert Joa.
Eigentlich wollte ja Maggus den Sendeplatz haben. Er wollte wetten, dass er für jedes der 5000 beim Namen genannten Fleischgerichte, eine gähnend langweilige, Entschuldigung natürlich fesselnd packende Geschichte erzählen könne, wann er es das erste Mal gegessen hat, oder so. Als Gast würde er sich selbst als Ministerpräsident einladen und als Häppchen würde es "Drei im Weggla" geben. Die Idee erntete bei den Programmverantwortlichen anscheinend viel Lob und Zuspruch, geht man nach den Schreien, muss die Stimmung geradezu euphorisch gewesen sein. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Kinder sollen in der Schule alles lernen, was sie fürs Leben brauchen. Deshalb ist der Zitronensäurezyklus ja auch so wichtig. Und schriftliches Dividieren natürlich, aber das wird ja in Niedersachsen jetzt abgeschafft. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
Die Leistung der Bürokratie aber ist in Verruf geraten und so prüft der Bürokratieab-baubeauftragte Bürokratieerleichterungsmöglichkeiten und verfasst einen Bürokratie-abbautätigkeitsbericht. Eine Glosse von Georg Bayerle.
Ein Tag der Depression durch Werbung geboren: Der Blue Monday als PR-Erfindung, die uns Vitamin-D-Flüge verkaufen soll. Eine echte Sinnkrise erleben wir jedoch erst bei der Arbeit. Eine Glosse von Caro Matzko.
Fußballchöre feiern Hochkultur — nur im Klang-Fehlpass vereint sich Tenor mit Torwart. Bleibt nur die Frage: Kann die Doppelsechs auch Dreiklang? Eine Glosse von Georg Bayerle.
Ministerpräsident Markus Söder ist ein Meister der Pandadiplomatie: Mit seinem pandamischen Charme hat er die chinesische Regierung so bezirzt, dass sie wohl dem Münchner Zoo zwei Pandas leiht. Ein Bärendienst den sich die Besucher gerne aufbinden lassen. Eine Glosse von Johannes Marchl.
Schon vor Jahren wurde im Internet darüber diskutiert, ob es sich bei Armin Laschet und Boris Pistorius vielleicht um ein und dieselbe Person handeln könnte. Diese These gilt mittlerweile als widerlegt: Die EU-Außenbeauftragte hat diese Woche sowohl Laschet als auch Pistorius in Berlin getroffen. Auseinanderhalten konnte sie die beiden trotzdem nicht. Eine Glosse von Thomas Koppelt.
Fast ein Drittel der Befragten treffen manchmal oder häufiger die sogenannte "Bettkantenentscheidung" und bleiben zuhause ohne wirklich krank zu sein. Ebenfalls fast ein Drittel aller Haustierhalter lassen ihren Vierbeiner im eigenen Bett schlafen. Besteht da vielleicht ein Zusammenhang? Eine Glosse von Roland Söker.
Grundschüler können bereits die Relativitätstheorie zusammenfassen, Studenten Kommafehler vermeiden und Professoren Fahrpläne lesen. Die Intelligenz ist neuerdings zwar künstlich, wird aber immer billiger, und so, wie es aussieht, ist sie bald völlig wertlos. Eine handelsübliche Gedichtinterpretation bringt heutzutage auf dem Pausenhof nicht mal mehr einen Weingummi, geschweige denn einen Nikotin-Zahnstocher. Eine Glosse von Peter Jungblut.
Menschen als "Rohdiamanten"? Doris Anselm zeigt, warum dieser Vergleich problematisch ist – und wie Sprache Realität schafft. Eine Glosse über Druck, Optimierung und Sprache.
Wintersonnenwende war längst: Die Tage werden wieder länger, die Raunächte sind vorbei, die bösen Geister verjagt, Dreikönig ist weit weg, die Müdigkeit treibt's uns aus den Knochen. Eine Glosse von Ralf Thume.
Die einen böllern, die anderen springen ins eiskalte Wasser, um das neue Jahr zu begrüßen. In Japan wird Fisch gegessen, aber nur ein bestimmter, der Glück verheißt. Dafür muss man auch ein bisschen was springen lassen. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
Im schwäbischen Möbelhausrestaurant trifft deutsche Sparlust auf Serviceroboter. Geiz ist geil und deutsche Tugenden gibt's jetzt zu aktuellen Sonderpreisen! Eine Glosse von Caro Matzko.
Trotz des Trends zu stillem Wasser bleibt sprudliges Mineralwasser in Deutschland führend, ein Echo der Innovation von Jacob Schweppe, der im 18. Jahrhundert Kohlensäure zur Haltbarmachung von Wasser nutzte. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
Und haben sie auch schon mal gekleckert? Ist er gut rausgegangen der Rotweinfleck aus der weißen Bluse? Und wenn sie jetzt sagen, wieso Rotwein, es war ein Matcha-Tee-Fleck, ja dann sind sie hier genau richtig. Eine Glosse von Astrid Himberger.
Die Dunkelheit macht uns zu schaffen. Dies muss sie aber nicht. Wir müssen die Sache nur aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Wir geben wertvolle Tipps. Eine Glosse von Wolfram Schrag.
Horoskope fluten ab heute wieder alle Kanäle und offenbaren das menschliche Be-dürfnis nach höheren Kräften. Eine Glosse von Georg Bayerle.
Weihnachten - keine andere Zeit ist so voller lieb gewordener Traditionen. Uli Höhmann erinnert an einige völlig zu recht vergessener Weihnachtsbräuche. Eine Glosse von Uli Höhmann.
Weihnachtszeit ist Wartezeit. Der eine wartet aufs Christkind, die andere auf den Erlöser, wir alle auf die ein oder andere Bundesbahn. Nicht so in Spanien! Da warten alle auf El Gordo. Den Dicken! Eine Glosse von Johannes Marchl.
Ein "Escape Room" Spiel im Kloster? Früher wollten's keinen gehen lassen und jetzt sollst Du entkommen. Und überhaupt, da soll man einen Schatz finden, warum denn nur einen Schatz und nicht das Klosterbräustüberl? Da hätte man doch gleich mehr Motivation. Am Ende des Spiels erst a mal eine kühle Maß. Wenn es dumm läuft findet man noch aus Versehen geheime Räume, wo die versteckt wurden, die nicht gehen durften, aber wollten, bloß halt a paar Jahrhunderte später. Dann wird aus dem "Escape Room Spiel" schnell ein "Halloween Horror Event". Eine Glosse von Helmut Schleich.
Die Festtage kommen unaufhaltbar auf uns zu. Nach außen hin scheint sich alles auf Weihnachten zu konzentrieren. So sehr, dass die Zahl der Entbindungen merklich sinkt an den Feiertagen. Dafür aber gibt es übergeordnete Gründe. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
Ein Rentier, das glaubt, ein Hund zu sein - die Geschichte verzückt die Briten in der Vorweihnachtszeit. Von Hand aufgezogen, soll das Rentier Lars nun in seine Herde aufgenommen werden - und muss auf sein Lieblingsfrühstück "Schreddies" verzichten ... . Eine Glosse von Roland Söker.
Wenn Schriftarten zum Politikum werden. Eine Glosse von Caro Matzko.
Als Ausdruck des engen Verhältnisses zwischen dem Außenministerium in Deutschland und den deutschen Botschaften und Generalkonsulaten in aller Welt wird zur Förderung des Teambuildings in jeder Auslandsvertretung ein Porträtfoto des Bundesaußenministers Wadephul aufgehangen. Im Gegenzug bekommt der Außenminister für seine Amtsstube von jedem Botschafter ein Foto zum Aufhängen. Das wären dann mehr als 200. Da muss man beim Auszug viele Löcher schließen. Andererseits, mit Löcher stopfen im großen Stil kennt sich die Bundesregierung ja bestens aus. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Die skurrilen Absurditäten des Alltags stehen im Fokus dieser amüsanten Betrachtung, die mit feinem Humor und Ironie zum Schmunzeln anregt. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
Latein nicht mehr als bevorzugte Amtsprache? Hallo, was kommt als nächstes, der Petersplatz wird zum Baseballstadion, nur weil der Papst ein Fan von dem Spiel ist? Und jetzt ist natürlich den Nachahmern Tür und Tor geöffnet, oder vielmehr Dür und Dor. Fränkisch soll jetzt verpflichtende Amtsprache in Bayern werden. "Drei im Weggla" müssen in allen Behördenkantinen täglich angeboten werden. Dies sei zur Würdigung unser aller Landesvaters nur angemessen, meint er. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Markus möchte jetzt Pop-Up-AKWs, Kernkraftwerke die wieder verschwinden, bevor überhaupt jemand mitbekommen hat das da eins war. Nach dem Motto "In Bayern strahlt das AKW, der Söder lächelt und sagt schee" werden die Standorte nach den neuesten politisch, demokratischen Standards ermittelt, per Losverfahren. Als Endlager für die Brennstäbe dienen die verwaisten Wohnungen der Mitglieder der Jungen Union, die sich geschlossen, nach der Forderung der Einführung der Wehrpflicht, für 70 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet haben. Wer so konsequent bei der Rentenpolitik ist, muss auch glaubwürdig bei der Verteidigungspolitik rüberkommen. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Wir in Bayern sind ja allen voraus. Unser Markus ist schon vor 9 Jahren Ritter geworden. Nicht durch den Ritterschlag, sondern durch den klassischen Ordenhänger. Ein Karnevalsverein legte ihm die Auszeichnung um den Hals. Seit dem hören wir fast täglich von ihm Büttenreden. Einen Frack hat er dabei nie an. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Es war eine hitzige Diskussion. Soll man aus den Kühltürmen des AKW‘s das höchste Hochbeet der Welt machen und sich so einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde sichern, oder sollte man sie doch besser sprengen, damit der hiesige Supermarkt endlich seinen Parkplatz erweitern kann. Nach langem Ringen hat man sich darauf geeinigt die Kühltürme als Hochbeete anzulegen und dann zu sprengen. So ist man gleich dreimal im Guinnessbuch der Rekorde vertreten und zwar mit den höchsten Hochbeeten der Welt, die jemals gesprengt wurden um einem Supermarktparkplatz Platz zu machen. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Er braucht freien, sicheren Luftraum für sein neues Geschäftsmodel: Die "Söder Döner Dröhne" powerd by "Söder Kebab". Heißer Döner, sicher umwickelt vom geschützten "Söder Kebab" Schriftzug, innerhalb von Minuten beim Wähler. Was sich der Dröhne in den Weg fliegt, wird "mit allem außer scharf" abgeschossen. Kommt der Inhalt der "SöDöDrö" kalt an, ist grundsätzlich die Opposition schuld, aber mindestens die alte Ampel. Freien Flug für freie Döner. Eine Glosse von Helmut Schleich.