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«Da ist ein Airliner ins World Trade Center geflogen». In der 10vor10-Redaktion sitzt Stephan Klapproth mit dem Rücken zum Fernseher, als er zum ersten Mal von den Anschlägen in den USA hört. Kurze Zeit später geht der Moderator selbst auf Sendung. Hier erzählt er, wie er um passende Worte rang. · Wo früher das World Trade Center stand, befinden sich heute keine neuen Gebäude – sondern eine Gedenkstätte. Dafür hat unter anderem Monica Iken-Murphy gesorgt. Am 11. September 2001 verlor sie ihren Mann Michael. Danach wandelte sich ihre Trauer in Aktivismus: Monica Iken-Murphy wollte verhindern, dass über den Toten wieder gebaut wurde. Die Reportage von ARD-Korrespondent Martin Ganslmeier. · Neben der Strasse von Hormus ist im Nahen Osten eine weitere Schifffahrtsroute gestört. Im Jemen haben die Huthi-Rebellen die Hafenstadt Mokka eingenommen und kontrollieren so eine für den Ölhandel wichtige Meerenge. Was die Miliz damit bezweckt, erklärt Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn. · Der spanische Geheimdienst hat die Behörden vor der Massenankunft von Migrantinnen und Migranten in der Exklave Ceuta gewarnt. Das geht aus geheimen Unterlagen hervor, die die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez freigegeben hat. Sanchez hatte stets bestritten, etwas gewusst zu haben. Wir haben die freie Journalistin Julia Macher gefragt, was die Veröffentlichung für ihn bedeutet.
US-Präsident Donald Trump will seiner Partei bei den Wahlen im Herbst helfen und inszeniert einen Mega-Parteitag. Dabei verspricht er unter anderem 5000 US-Dollar für alle US-Bürgerinnen und -Bürger, falls seine Partei die Zwischenwahlen gewinnt. Weitere Themen: · Geheime Unterlagen zeigen: Die Behörden in Ceuta wurden vom spanischen Geheimdienst gewarnt, bevor mehr als 70'000 Menschen die Grenze von Marokko her überquert haben. · Auf den Philippinen sind mindestens fünf Menschen gestorben, nachdem auf einer Fähre ein Feuer ausgebrochen ist. 87 weitere werden noch vermisst. · Bei der Strasse von Hormus hat es erneut Explosionen auf See gegeben. Die Ursache ist unklar, die Vorfälle ereigneten sich vor der iranischen Küste.
Es bestehen "kaum Zweifel", dass der Anschlagsversuch von Leipzig "für Russland geplant und ausgeführt wurde". Das sagt der Investigativjournalist Jörg Diehl im Gespräch mit Host Kai Küstner. Nachdem die Bundesregierung am Dienstag eindeutig Russland als Verantwortlichen für den Angriff am Flughafen Leipzig Anfang August benannt hatte, gab es zunächst Kritik, sie habe nicht genug Beweise vorgelegt. Doch Recherchen fördern zutage, dass die Ermittler zwei Tatverdächtige mit Verbindungen nach Russland im Visier haben. Auch die Art des Sprengstoffs deute in Richtung Moskau, weil der sich nicht selbst herstellen lasse, erläutert Jörg Diehl, der die Recherche-Kooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung leitet. Er kommt zu dem Schluss: Russland führt einen hybriden Krieg gegen Deutschland. "Und zwar seit vielen Jahren". Der Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag liege schon mehr als 10 Jahre zurück. Doch Konsequenzen wurden daraus nicht gezogen. Dass man die Sicherheitsmaßnahmen nicht verbessert habe, räche sich jetzt.Stefan Niemann beleuchtet und bewertet Deutschlands "Vergeltungsmaßnahmen", Russlands Reaktionen darauf sowie die Äußerungen von EU und NATO. Das Bündnis rechnet mit weiteren Sabotage-Aktionen Russlands, ungewöhnlich konkret warnt Dänemarks Geheimdienst die Bürger des Landes.Die Einwohner Kiews und Odessas erleben eine Woche pausenloser russischer Luftangriffe, die inzwischen auch am helllichten Tag erfolgen und die Zivilbevölkerung zermürben sollen. Vor allem die Abwehr der schnellen jetgetriebenen Shahed-Drohnen stellen die Luftabwehr der Ukraine vor Herausforderungen. Aber auch Russlands Luftraum werde künftig nicht mehr sicher sein, warnte Woldymyr Selenskyj und kündigte an, künftig bis zu 1.000 Drohnen ins Hinterland des Aggressors zu schicken. Erste Airlines streichen ihre Flüge nach Russland und ändern ihre Flugrouten.Im Nahen Osten flammt der Krieg zwischen dem Iran und den USA wieder auf. Bei Angriffen auf Stellungen im Südiran ist auch eine Hochzeitsfeier getroffen worden – es gab Tote und Verletzte. Teheran spricht von einer Gräueltat, Washington will den Vorfall untersuchen.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deWeitere Informationen:Drohnenangriff Leipzig – zwei Tatverdächtige. Was bisher bekannt isthttps://www.sueddeutsche.de/politik/leipzig-drohnen-anschlag-sprengstoff-russland-ermittlungen-low-level-agenten-hybrider-krieg-li.3540108Brandanschlag bei Rüstungsfirma - auch hier wird Verwicklung Russlands vermutethttps://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/brandanschlag-muenchen-verdacht-geheimdienst-russland-100.htmlPodcast-Tipp: 11KM -der tagesschau-Podcasthttps://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Die Themen: Penisunfall in Dresden; Tatverdächtige von Leipziger Drohnenattacke sind identifiziert; AfD in Sachsen-Anhalt will Geheimdienst umbauen; Die neue Aggressivität der Rechten; Kaiser Otto der Große wird erneut eingebettet; „Wir sind Helden“ sind nach 21 Jahren zurück in den Charts und 5.000 US-Soldaten stürmen Thailands Sündenmeile Host der heutigen Folge ist Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Almost exactly a month ago, a drone prepared with explosives was discovered near Ukrainian cargo aircraft at Leipzig Airport. The German government is now announcing that two suspects with ties to the Russian secret service have been identified as perpetrators and that punitive measures are being imposed on Moscow. - Vor fast genau einem Monat wurde am Flughafen Leipzig eine mit Sprengstoff präparierte Drohne in der Nähe von ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt. Jetzt gibt die deutsche Regierung bekannt, dass zwei Verdächtige mit Beziehungen zum russischen Geheimdienst als Täter identifiziert worden sind und dass Strafmassnahmen gegen Moskau verhängt werden.
Kann man ein UFO rein mit Gedanken aufspüren? Genau das haben Remote Viewer im geheimen Star Gate Programm des US-Geheimdienstes getan, sagt der Mann, den ich euch heute vorstelle. Enrique Ramos ist kein Ufo-Forscher, sondern Ingenieur, aber seit fast 20 Jahren bildet er in Spanien Menschen im luziden Träumen und im Astralreisen aus. Als offizieller Instructor des Monroe Institute - das ist jenes Institut in Virginia, an dem früher US-Soldaten lernten, sich in höhere Bewusstseinszustände zu versetzen. Alles geheim, natürlich. Enrique Ramos ist nicht irgendwer, sondern gilt in Spanien als anerkannter Experte und ist ständig in großen Sendungen zu Gast. Ich habe ihn neulich auf einer Konferenz in Madrid kennengelernt und er hat mir die Erlaubnis gegeben, seinen Vortrag in voller Länge hier zu veröffentlichen. Und der hat's in sich: Denn Enrique ist ein guter Freund von Skip Atwater, der früher das militärische Remote Viewing Programm beim Geheimdienst mit aufgebaut hat. Und der hat ihm so einige Insider-Informationen gesteckt: Zum Beispiel, wieso die PSI-Spione von Project Star Gate im Laufe der Jahre immer mehr an UFOs geforscht haben. Sogar Alien-Basen auf der Erde will man gefunden haben. Und er sagt: Das, was wir heute hören von den Psionics und die Skywatchers, die UFOs herbeirufen, sei genau dieselbe Technik, die einige Remote Viewer auch früher verwendet haben. Kontakt mit den Fremden in ihrer Dimension - per Bewusstsein. Ich hatte bei diesem Vortrag so einige Aha-Momente. Bin gespannt was Ihr dazu sagt. Auch zur Qualität der Vertonung, denn da habe ich mir diesmal von der KI helfen lassen. Bitte schreibt es mir in die Kommentare. BITTE UNTERSTÜTZT UNSERE UNABHÄNGIGE ARBEIT mit einem Abo auf ExoMagazin.tv! ►►https://www.exomagazin.tv/rabatt/ ►►Oder als Spende hier: https://paypal.me/robertfleischer ►►Oder per Banküberweisung: Robert Fleischer IBAN: DE86 4306 0967 1228 1444 00 BIC: GENODEM1GLS Verwendungszweck: SPENDE Robert Fleischer ALLE EXO-LINKS AUF EINEN BLICK: ►►https://linktr.ee/exomagazintv DER EXONEWSLETTER: ►►https://exomagazin.subscribemenow.com/ EXO.TUBE - ALLE Exo-Videos, ZENSURSICHER ►►https://exo.tube Der EXOPODCAST! ►►Spotify: https://open.spotify.com/show/1DVlDSNQYxOJbTiF3QO5WT ►►Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/exopodcast/id1545145339 Das 3. Jahrtausend als Podcast: ►►Apple podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-3-jahrtausend/id1537782540 ►►Spotify: https://open.spotify.com/show/6c1pi5Ds7R1zgKARl20PWN ►►Soundcloud: https://soundcloud.com/user-236453786-410096359 ►►FACEBOOK: http://fb.com/exopolitik ►►INSTAGRAM: http://instagram.com/exomagazintv ►►TWITTER: http://twitter.com/exopolitik ►►GETTR: https://gettr.com/user/exomagazin ►►TELEGRAM: http://t.me/ExoMagazin ►►RUMBLE: https://rumble.com/user/exomagazintv ►►BITCHUTE: https://www.bitchute.com/exomagazintv/ ►►ODYSEE: https://odysee.com/@exomagazintv:d ►►LBRY: https://lbry.tv/@exomagazintv:d
Nach den jüngsten Angriffen auf Stromanlagen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen wird über einen besseren Schutz kritischer Infrastruktur mit Überwachungskameras und Drohnenabwehr diskutiert │ Bundesweit gab es in diesem Jahr schon mehr als 160 sogenannte Sabotageverdachtsfälle. Außerdem sollen die Polizeien in Bund und Ländern mehr als hundert Straftaten mit Bezug zu Spionage festgestellt haben. Das zeigt ein internes Lagebild des Bundeskriminalamts, das NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung vorliegt. │ "Man muss konstatieren, dass die Lage ernst ist und die Gefahr eines großen Krieges steigt." Das sagt Linken-Politiker Dietmar Bartsch zur aktuell sehr schlechten Stimmung zwischen Russland und Deutschland. │ Außenminister Wadephul bedauert die Schließung des Goethe-Institutes in Russland. │ In Dänemark warnt der Geheimdienst die Bevölkerung vor russischen Sabotage-Plänen. │ Russland hat 2026 mehr Drohnen-Angriffe in der rumänisch-ukrainischen Grenzregion ausgeführt als in allen vorigen Kriegsjahren zusammen.
Die deutsche Regierung macht den russischen Geheimdienst für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig verantwortlich. Innen- und Aussenministerium haben dazu Stellung genommen. Wie begründet Berlin den Vorwurf und wie ist er politisch einzuordnen? Alle Themen: (01:25 ) Drohnenfund Leipzig: Deutschland beschuldigt Russland offiziell (04:36) Nachrichtenübersicht (09:08) Nepal: Wie Kindern nach der Flutkatastrophe geholfen wird (15:09) Wirtschaft warnt vor tieferen Grundkompetenzen bei Lernenden (21:59) Nach Covid: Wie Junge in Krisen besser geschützt werden sollen (26:02) Digitalisierung: Keller-Sutter zufrieden mit Zoll-Modernisierung (30:17) Thailand verschärft den Kampf gegen Waffengewalt (36:01) Bekannt für Suche nach Aliens: ETH arbeitet neu mit Seti-Institut
Vier Wochen liegt der Anschlagsversuch mit Sprengstoffdrohnen am Flughafen Leipzig/Halle zurück. Nun reicht die Beweislage offenbar aus, um einen russischen Geheimdienst als verantwortlich zu benennen. Stunden vor der noch für Dienstag erwarteten Erklärung der Bundesregierung besprechen die Hosts Stefan Niemann und Kai Küstner, mit welchen Maßnahmen Deutschland auf die andauernden Bedrohungen durch Russland reagieren könnte.Im Schwerpunkt dieser Folge geht es um Russlands systematische Angriffe auf ukrainische Zivilisten in der Stadt Cherson. Dort harren noch etwa 60.000 Menschen aus obwohl russische Drohnenpiloten von jenseits des Flusses Dnipro aus regelrecht Jagd auf die Bewohner der Stadt machen. In Chatrooms der Angreifer ist zynisch von "Safaris" die Rede - dabei geht es um Kriegsverbrechen. Rebecca Barth hat mit einem Fernsehteam des ARD-Studios Kiew die gefährliche Reise nach Cherson gewagt und schildert Stefan ihre Eindrücke.Kai Küstner spricht in der aktuellen Lage darüber, wie Russland versucht, die Ukraine zu einem nicht mehr lebenswerten Land zu machen - durch den Entzug der wirtschaftlichen Grundlagen und die Zerstörung der Infrastruktur. Massive russische Luftangriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen können von der ukrainischen Armee kaum mehr abgefangen werden, weil ihr die Abfangraketen fehlen. Unterdessen darf Russlands Vertreter erstmals seit langem wieder beim Treffen beim Treffen der G20- Finanzminister mit am Tisch sitzen, weil die Amerikaner ihn eingeladen haben. Angeblich steht diese unerwartete Einladung im Zusammenhang mit den Friedensbemühungen von US-Präsident Trump.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deÄrger über russische Teilnahme an G20-Finanzministertreffenhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/g20-finanzminister-treffen-100.htmlCherson: Menschenjagd mit Drohnen (ARD Morgenmagazin)https://1.ard.de/MoMa_Cherson_Menschenjagd_mit_DrohnenDrohnen und Sabotage: Wie sicher sind unsere Häfen?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6b876cba9bf9c30a/Podcast-Tipp: "Stabile Zeitenlage"https://www.youtube.com/playlist?list=PLkKDSXRppVa6ANMoQbWdwcwm0CMpFdoFFhttps://www.tiktok.com/@tagesschauAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Quizfrage: Welchen dieser Sommer-Hits hat es (noch) nicht gegeben? a) „Wann wird's mal wieder richtig Sommer?“ b) „Und es war Sommer“ c) „Für mich war das ein ganz normaler Sommer“ Sie haben auf c) gesetzt? Richtig! Aber wer weiß – vielleicht erobert Tino Chrupalla mit der AfD ja nicht nur viele Wählerherzen, sondern bald auch die Charts. Bis dahin deckt Moderator Stephan Fritzsche in dieser Ausgabe der Intensiv-Station exklusiv auf: Verantwortlich für den Klimawandel sind vor allem Windräder! Aber jetzt ist ja sowieso erstmal Herbst. Und der bringt vor allem Reformen bei Rente, Krankschreibung und Steuern. Und auch der BND wird reformiert. Mit einem neuen Gesetz soll aus dem bisherigen Nachrichtendienst ein Geheimdienst werden. Aber pssst.... Was würde wohl James Bond dazu sagen? Wir decken auf ! Und falls Sie heute schon dreimal ins Lenkrad gebissen haben: keine Sorge, Sie sind nicht allein. Aggressionen im Straßenverkehr nehmen immer mehr zu. Zum Glück haben wir die Lösung: Autonom-aggressive Fahrzeuge. ... Die Hörspiele zu "Babylon Berlin" finden Sie hier: https://www.ardsounds.de/sendung/das-hoerspiel-zu-babylon-berlin/urn:ard:show:c53d1d166386befb/
Nach all den historischen, leicht deprimierenden, ernsthaften Büchern der letzten Monate braucht es mal wieder einen normalen Roman, SciFi oder Fantasy, legte ich mir fest, und wenn immer das so festgelegt wird, schaue ich in die Liste der letzten Jahre Hugo/Arthur C. Clarke/Nebula Preisträger, also der internationalen Wettbewerbe der Genres und suche, den Klappentext vermeidend, das am geradeaus klingendste Buch. In diesem Fall war dies “The Ministry of Time” von Kaliane Bradley, da gab's nicht viel zu überlegen, es geht um Zeitreisen, es klingt nicht ganz ernsthaft, es ist eindeutig britisch (wo die Ministerien noch so heißen und nicht “Abteilungen” wie in den USA) – what could possibly go wrong?Nun ja, dass man zum Beispiel nicht drüber nachdenkt, was man hier gerade kauft. Wie soll man den deprimierenden Vergangenheiten entfliehen, wenn man ein Buch über Zeitreisen vor der Nase hat? Na klar, es kann unter Umständen sein, dass es nur in die Zukunft geht. Aber wo wäre da der Fun? Natürlich reist in einem Buch mit diesem Namen irgendjemand in die Vergangenheit in all ihrer Schrecklichkeit. Aber jetzt ist man schon mal drin im Buch, und man erwartet sorgenvoll die zwei Prämissen, die dem gemeinen Zeitreiseroman üblicherweise zu eigen sind:* Man reist in die Vergangenheit (häufig) oder die Zukunft (gefühlt seltener) und checkt, wie es wirklich war, damals, als die Leute noch Hüte trugen.* Man betreibt das in die Vergangenheit reisen, weil man die Gegenwart ändern will, zum Beispiel Präsidenten retten, siehe “Der Anschlag“ von Stephen King oder gleich die gesamte Zukunft, sehr funny und eindrücklich erzählt in Adrian Tchaikovsky “One Day All This Will Be Yours”, eine Novella, die man endlich mal ins Deutsche übersetzen sollte.Nun, beide Prämissen sind ein bisschen langweilig oder zumindest ordentlich ausgelutscht und einfach nicht deep genug, dachte sich Kaliane Bradley, und wie das so ist mit guten Ideen, sind die simplesten die besten von allen, und “Wieso ist man da nicht schon selbst drauf gekommen?”, fragt sich die Autorin selbst und uns und platzierte ihr Buch also in folgenden beiden, leicht abgewandelten, Szenarios:* Statt zum x-ten Mal zu erzählen, was die aus unserer Zeit Reisenden so erleben in der Vergangenheit, warum nicht die viel interessantere Frage stellen (und auf 370 Seiten Buch beantworten): Was passiert mit Menschen, die aus der Vergangenheit kommen und hier, in unserer Gegenwart (über-)leben müssen?* Und wenn wir in einem Roman über Zeitreisen schon das olle Zeitparadox bemühen, Hitler als Baby umbringen und so weiter, warum immer nur unsere ach so edle Gegenwart retten? Es gibt ja noch ein paar andere Zeiten, die eine Rettung eventuell nötiger haben, schreibe ich mal ganz spoilerfrei und geheimnisvoll.Also so erfahren wir, frisch im Buch, die britische Regierung ist seit ein paar Jahren im Besitz von Zeitreisefenstern, Risse im Raum-Zeitkontinuum. Man weiß noch nicht so recht, wie das alles gekommen ist, wie es funktioniert, was passiert, wenn man da durchgeht – es ist mysteriös. Da man, verantwortlich wie man ist, erst mal testen will, welche Auswirkungen die Zeitreise auf die Zeitreisenden hat, geht man den definitiv humansten Weg, lol, und schickt nicht die eigenen Leute in die Vergangenheit, sondern “holt” ein paar Menschen aus dieser, um die Vorfahren hier zu studieren. Und um den bekannten Zeitreise-Schmetterlingseffekt so gering wie möglich zu halten, holt man ausschließlich dem Tode Geweihte und in den Geschichtsbüchern entweder nicht vorhandene oder als verstorben erklärte Personen kurz vor deren Ableben aus ihrer jeweiligen Gegenwart.Dass die so vor dem Exitus Bewahrten ein bisschen traumatisiert sind, versteht sich, also werden sie erst mal in Quarantäne in einem Asylum gehalten. Nicht alle kommen durch, zu groß der Schock, aber die, die zumindest wieder auf zwei Beinen laufen können, sollen nun, in einer Langzeitstudie gewissermaßen, an die moderne Gesellschaft herangeführt werden, und genau diese Story erzählt uns “Das Ministerium der Zeit”, wie der Buchtitel vorbildlich übersetzt wurde.“Welche Personen aus welcher Zeit ins Heute transplantieren?”, fragt sich Kaliane Bradley und hatte sehr viel Spaß. Sie präsentiert uns diese Hauptheldinnen natürlich aus leicht britisch konnotierten Zeitaltern. Geholt (oder sagen wir besser: entführt?) werden* ein Mann aus dem Jahr 1645, frisch aus der Schlacht von Naseby gepickt, also aus dem englischen Bürgerkrieg im siebzehnten Jahrhundert mit seinem Haupthelden Oliver Cromwell, als die Engländer das letzte Mal einen König köpften.* eine Frau ist die letzte Überlebende in einem Pest-Haus in London im Jahr 1665, also genau ein Jahr vor dem großen Brand, und stirbt fast an Hunger, bevor sie im Überfluss unserer Zeit aufwacht.* eine andere Frau findet sich aus dem Paris Robespierres, kurz nach der französischen Revolution um 1793, wieder im London im dritten Jahrtausend* einen britischen Army-Hauptmann beamt es aus dem Verrecken in der Schlacht an der Somme um 1916 in unsere Zeit* und dann ist da noch Commander Graham Gore von der Royal-Navy-Expedition in die Arktis im Jahr 1847, wie er im ewigen Eis in den sicheren Tod wandert und in einem sommerwarmen London ankommt.Dass dieser Protagonist hier namentlich genannt wird, macht ihn offensichtlich zum Haupthelden des Romans. Die Story dieser Expedition ins Nordmeer ist seit der ersten Staffel der Netflix-Serie “Terror” aus dem Jahr 2018 nicht nur in UK bekannt. Sie endete, obwohl sich der Titel der Serie von einem der Schiffsnamen ableitet, ziemlich genau mit diesem und dem schlussendlichen Verschwinden der gesamten Crew. Ideal also, um die Auswirkungen einer Transplantation eines der Haupthelden der Story um hundertachtzig Jahre nach vorn möglichst gering zu halten.Der zum Zeitpunkt seiner Zeitreise Mitdreißiger ist ob seiner Herkunft und Lebensgeschichte zäh und anpassungsfähig, scharfsinnig und gebildet und überlebt die Quarantäne oberflächlich bewundernswert gesund. Er wird mit den anderen Fünfen jeweils einem Handler zugeordnet, einer Bridge, wie sie genannt wird. Der fesche Commander Gore erhält die ungefähr gleichaltrige Sylvia als Betreuerin, ihres Zeichens eine auf der Karriereleiter ein bisschen hängengebliebene Übersetzerin im britischen Geheimdienst. Wir merken, Storybuilding, ein Setting bauen, alles interessant, und im Rahmen des Genres glaubwürdige Szenarien entwerfen kann Kaliane Bradley aufs Beste.Mit dem Aufeinandertreffen unserer beiden Protagonistinnen verfolgen wir fasziniert, wie der Roman von der back-to-the-futeresken was-wäre-wenn-Oberfläche des 0815-Timetravelbuches in die Tiefe taucht (und wie wir später merken, immer wieder funny Luft holt). Die Tiefe hier ist das Betrachten der eigenen Biographie im Zerrspiegel der Zeitreisenden. Kaliane Bradley ist die Tochter einer aus Kambodscha eingewanderten Mutter und eines britischen Vaters. Die Kämpfe, die man als nicht mehr Eingewanderte und dennoch nicht voll Angekommene nicht nur in Großbritannien bestreitet, finden ihr verzerrtes Spiegelbild in ihrem Zeitreisenden, im Commander der Royal Navy, derzeit a. D. So wie dieser nach einem Besuch in der Herrenbekleidung bei Marks & Spencer oberflächlich in keinem Londoner Doubledecker mehr auffällt, ist Kaliane Bradley eigentlich voll assimiliert und äußerlich nicht sofort als südostasiatischer Herkunft erkennbar. Zumindest im Auge der weißen Mehrheit. Ihre nicht-weißen Mitbürgerinnen blicken da tiefer, und ihre Mutter, hier verisimiliert als die komplette Einwandererfamilie der Hauptheldin, sehen sie hingegen nicht unbedingt als Britin, sondern wahlweise als Mitstreiterin im Kampf gegen den latenten Alltagsrassismus oder, wie im Fall ihrer Familie, als letzte Verbindung zur Heimat. Commander Gore schleppt ähnliche Anker in die Vergangenheit mit sich, hier in Person seiner fünf Mitentführten. So kommen sie zwar aus unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlichem Abstand zur heutigen britischen Gesellschaft, aber so wie die Freunde und Familie Sophys diese in verschiedene Richtungen ziehen und zerren, “Du bist Khmer!”, “Du bist farbig”, “Du bist einfach nur eine Angestellte im MoT” (jeweils gefolgt vom gedachten Halbsatz “..und damit eine von uns!”), fühlt sich auch Commander Gore in einem permanenten Limbo zwischen Vergangenheit(en) und dem Wunsch, nicht mehr ganz fremd zu sein in der temporalen Fremde. Das führt die beiden zueinander, wenn auch sehr, sehr zögerlich, kompliziert, lustig, herzzerreißend. Und genau dieses Schnorcheln zwischen fast philosophischer Tiefe und RomCom-hafter Leichtigkeit macht das doch eigentlich als zwischendurch gedacht Buch dann doch tiefer als vermutet.Aber wir wollen mal nicht übertreiben, das Genre gibt bekanntermaßen genug Möglichkeit zur leichten Unterhaltung. Ganz brillant arbeitet Bradley dabei mit zeittypischen Dialekten. Klingt das Fast-Opfer des 1. Weltkrieges noch nahezu vertraut und hat nur ein paar schräge Ansichten zu verschiedenen Nationen, fehlt Commander Gore schon ein Stück mehr Vokabular, um sich wirklich verständlich zu machen, und die reizendste und auch lustigste Person im Buch, das Fast-Pest-Opfer Margaret, ein 17-jähriges Mädchen, der wir als Leser zunächst mit dem Vorurteil der Zurückgebliebenheit einer Magd in der Frührenaissance begegnen, entpuppt sich in immer wieder very funny Szenen als natürlich typisches Londoner Großmaul, als furztrockene Kommentatorin ihrer Umgebung, als Lesbe mit unbändiger sexueller Energie und natürlich auch dem Wortschatz, all das verbal zu präsentieren – nur dass dieser Wortschatz der von Shakespeare ist – man lacht sich schief!Abseits dieses verbalen Schabernacks sitzen natürlich alle im selben Boot, sich mit den eingeborenen Bewohnern unserer Zeit auch auf einer sachlichen und, wichtiger, persönlichen Ebene zu verständigen. Dort fehlt oft nicht nur das Vokabular, sondern je nach Entfernung vom Jetzt ein kleineres oder größeres Stück Film über unsere Vergangenheit. Diese Lücken zu füllen ist der Hauptjob der Betreuerinnen wie Sylvia, und wie kompliziert das ist, kann man an einer Szene erkennen, in der einer der Protagonisten mal einen Moment an einem ungefilterten Webbrowser bekommt und in eine tiefe Depression fällt, weil er außerhalb der geplanten Reihenfolge vom Holocaust lesen muss. Wie unbegreiflich dieser ist, haben wir, die in der Shoa voll Gebildeten, längst vergessen, und es wird uns hier über ergreifende Seiten wieder ins Gedächtnis gerufen. Das ist neben dem Handlungsvorantreiben und dem Philosophieren das dritte Standbein des Romans: die Nabelschau durch die Augen Außenstehender. Wie viele Dinge im Hier und Jetzt selbstverständlich sind, aber eigentlich komplett zufällig, schwer erklär- und durchaus veränderbar.Aber abseits von aller großen Geschichte passierten eine Menge “Entwicklungen”, vor allem im zwischen- und gleichgeschlechtlichen Beziehungsbereich im Laufe der letzten 500 Jahren, und damit ich hier nicht weiter spoilere, lasse ich diese Rezension an dieser Stelle vielversprechend ausklingen und verabschiede mich mit der lobpreisendsten Empfehlung des Romans “Das Ministerium der Zeit” von Kaliane Bradley. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
In der siebten Folge der SHOCK2 Filmkiste öffnen Hanns Peter Glock und Michael gemeinsam mit Überraschungsgast Ella die Akte James Bond 007 – Im Geheimdienst Ihrer Majestät aus dem Jahr 1969. Zwischen George Lazenbys einmaligem 007-Einsatz, Blofelds eisigen Plänen und Bonds großer Liebe wird leidenschaftlich diskutiert, herzlich gelacht und vielleicht sogar ein kleines Tränchen verdrückt. Wie versprochen: Diesmal bleibt garantiert kein Auge trocken!
Bei mehr als 70 Testanrufen hat der Bayerische Rundfunk eine gravierende Sicherheitslücke in deutschen Mobilfunknetzen aufgedeckt: Bereits beim Verbindungsaufbau wurden sensible Daten des angerufenen Smartphones übertragen – etwa die Gerätekennung IMEI oder die Version des Betriebssystems. Solche Informationen können Angreifern helfen, gezielt nach Schwachstellen eines Geräts zu suchen und Spionageangriffe vorzubereiten. Der Verfassungsschutz stuft die Lücke deshalb als sicherheitsrelevant ein. │ CIA-Direktor John Ratcliffe ist überraschend nach Moskau gereist, zu Gesprächen mit dem russischen Geheimdienst. Nach US-Medienberichten hat er den Kreml davor gewarnt, die NATO militärisch auf die Probe zu stellen. │ Deutschland investiert massiv in die Bundeswehr, doch es gibt Zweifel, ob das Geld schnell genug und sinnvoll ausgegeben wird. Laut einem SPIEGEL-Bericht bemängeln Kritiker fehlende Prioritäten, hohe Preise und teure Fehlentwicklungen.
Der russische Geheimdienst soll auf «Wegwerfagenten» setzen, vom Gemeindehaus vor Gericht, Blick hinter die Türen eines Songwriting-Camps für den ESC
Karoline Leavitt hatte auf alles eine Antwort. Meistens musste sie dazu nicht eine Sekunde lang überlegen. Was dann folgte, war meist weder sorgfältig abgewägt noch besonders respektvoll. Sie griff Medienschaffende an, brach Medienkonferenzen ab, verweigerte einzelnen Medien die Möglichkeit, Fragen zu stellen – ganz im Stile (und ganz im Sinne) ihres Chefs, Donald Trump. Seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit war sie Sprecherin des Weissen Hauses. Wegen ihres konfrontativen Stils und ihres Tempos verglich Trump sie auch mit einem «Maschinengewehr». Letzte Woche hat Karoline Leavitt angekündigt, per Ende August als Sprecherin des Weissen Hauses zurückzutreten. Die erst 28-Jährige ist vor rund zwei Monaten zum zweiten Mal Mutter geworden und will sich nun mehr Zeit für ihre Familie nehmen. So lautet die offizielle Begründung für ihren Rücktritt. Damit reiht sich Karoline Leavitt ein in eine Serie hochrangiger Beamter und Beraterinnen, die in den letzten Monaten ebenfalls ihr Amt abgegeben haben – oder abgeben mussten: Heimatschutzministerin Kristi Noem, Justizministerin Pam Bondi, Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard oder Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer sind nur ein paar von ihnen. Was ist da los? Sind es mehr Abgänge als noch in Trumps erster Amtszeit? Und was sagt das über die Regierung aus? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die Kaskade an Kündigungen und Rücktritten in und um Trumps Regierung ein – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Host: Noah Fend Mehr zu den Abgängen um Trump: Karoline Leavitt tritt zurück – diese Momente bleiben in Erinnerung Generalstaatsanwältin entlassen: Der Aufstieg und der Fall von Pam Bondi Kristi Noem verärgerte Trump – und wurde jetzt entlassen Karoline Leavitt: Trumps «Maschinengewehr» schweigt – ausnahmsweise Lori Chavez-DeRemer: Partys, Rosé-Wein und eine Affäre: Darum tritt Trumps Arbeitsministerin zurück Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Zwischen Klimawandel und maroder Infrastruktur: Was plant der neue Verkehrsminister? Und: Krieg in der Ukraine: Wie ist die Lage an der Front? Zu Gast bei „maischberger“: der Bundesverkehrsminister von der CDU, Steffen Bilger, die Korrespondentin im ARD-Studio Kyjiw, Susanne Petersohn und die Leiterin der NGO Universal Aid Ukraine, Anna Elsbernd Es diskutieren: der Moderator Theo Koll sowie die Journalistinnen Kristina Dunz und Anna Lehmann. Von Sandra Maischberger.
In dieser Ausgabe der „Irrsinn der Woche“ legen Klaus-Rüdiger Mai und Prof. Volker Boehme-Nessler den Finger in die Wunde eines Staates, der seine Bürger immer unverhohlener bevormundet. Wenn ehemalige DDR-Politoffiziere heute der Polizei erklären, wie „richtiges“ Wählen funktioniert, stellt sich die existenzielle Frage: Wo endet der Rechtsstaat und wo beginnt die Gesinnungskontrolle? Besagter Diktatur-Scherge will auch, dass die Polizei die Arbeit mit einer AfD-Regierung weitgehend einschränkt. Die Brandbeschleuniger der aktuellen Politik: Der „Verfassungsschutz“-Trick: Wie juristische Begriffe politisch missbraucht werden, um die Opposition mit der „Brandmauer“ auszugrenzen – ein Spiel mit dem Feuer, das die Demokratie von innen aushöhlt. Stasi 2.0? Das neue Geheimdienstgesetz: Ein massiver Angriff auf die Privatsphäre der Bürger. Die Aufweichung der Trennung von Polizei und Geheimdienst ist kein „Sicherheitsgewinn“, sondern ein Instrument zur lückenlosen Überwachung. Wort-Akrobatik gegen Kritiker: Warum Begriffe wie Menschenwürde und Freiheit umgedeutet werden, um jede Abweichung vom Regierungskurs als „staatsgefährdend“ zu diffamieren. Kapitel: 00:00 - Politoffiziere und die „Erziehung“ der Polizei, 02:51: Der juristische Bluff der „Brandmauer“, 12:55: Die Umdeutung der Freiheit, 18:11: Stasi 2.0?, 26:44: Von der Mauer zur Brandmauer Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ #TichysEinblick #Systemkritik #Überwachungsstaat #Meinungsfreiheit #DemokratieAbbau #Rechtsstaat #DerIrrsinnDerWoche
Statt einer neuen Episode von »Acht Milliarden« hören Sie, hört ihr hier diese Woche eine Folge »Firewall« über den Mossad, Israels Auslandsgeheimdienst. Er gilt als einer der besten und gefürchtetsten Geheimdienste der Welt: Weil er seine Aktionen teils über Jahre penibel vorbereitet und dabei skrupellos ist. Im SPIEGEL-Podcast Firewall erzählen wir von Angriffen auf Systeme. Zum Beispiel, warum China die AfD für sich instrumentalisiert. Oder wie Wirecard-Betrüger Jan Marsalek zum Agent für Moskau wurde. Mehr Folgen hört ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Themen von Minh Thu und Lisa am 13.08.2026: (00:00:00) Sonnenfinsternis: Womit Minh Thu Leuten eine Freude gemacht hat und wie andere Leute den Abend verbracht haben. (00:02:17) Wahlarena in Sachsen-Anhalt: Was der CDU Ministerpräsident Sven Schulze zu einer Zusammenarbeit mit der AfD sagt und welche Rolle die Linke spielen könnte. (00:08:10) Next Level Geheimdienst: Welche neuen Befugnisse deutsche Nachrichtendienste bald bekommen sollen und warum es daran Kritik gibt. (00:11:46) Strafanzeige wegen Smart Glasses: Was eine Betroffene auf offener Straße erlebt hat und gegen wen die Organisation HateAid jetzt vorgehen will. Mehr zum Thema gibt's in der Doku von Team.Recherche: https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMjA3OTk und im Podcast von “Die Justizreporter:innen”: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:aafbf0e000490784/ Wer die Wahlarena selbst nochmal nachschauen will, hier geht's zur Sendung: https://www.mdr.de/tv/event-sendungen/sendung-4439976.html Und hier geht's zum Faktencheck: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl/politiker-aussagen-102,faktencheck-wahlarena-100.html Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de. Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: thttps://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Themen u.a.: Deutschland hat viele Interessen in Afghanistan und kommt daher nicht um eine Zusammenarbeit mit den Taliban herum, meint unser Gast, die promovierte Islamwissenschaftlerin Almut Wieland-Karimi. Und: Was ist zu erwarten, wenn deutsche Geheimdienste über mehr Befugnisse verfügen? Von WDR 5.
Die „Lizenz zum Töten“ ist nicht dabei, trotzdem: Unsere Geheimdienste sollen in Zukunft mehr dürfen. Die Regierung hat die Geheimdienst-Reform beschlossen.
Mit einer umfassenden Reform will Innenminister Dobrindt die Befugnisse des Verfassungsschutzes ausweiten. Aus den Nachrichtensammlern im Auftrag der Innenministerums soll ein Spitzeldienst werden, der auch Sabotagemaßnahmen durchführen kann. Kritik an den Plänen ließ nicht lange auf sich warten. RT DE
Die Befugnisse deutscher Geheimdienste sollen ausgeweitet werden. Der aktuelle Vorschlag "gewichtet zwischen Handlungsfähigkeit der Dienste und rechtsstaatlicher Kontrolle", sagt Mark Henrichmann (CDU), Mitglied im parlamentarischen Kontrollgremium. Von WDR 5.
Paul Ronzheimer spricht mit Alexander Graf Lambsdorff, der erst vor wenigen Tagen als deutscher Botschafter aus Moskau zurückgekehrt ist. Er berichtet von seiner ersten Begegnung mit Wladimir Putin, dem Leben unter permanenter Überwachung durch den russischen Geheimdienst und den Gesprächen mit Regimevertretern und Oppositionellen.
Ingo, Daniel und anna im Podcast-Studio von netzpolitik.org. – CC-BY-NC 4.0: netzpolitik.orgEs ist heiß, die halbe Nation scheint im Sommerurlaub abgetaucht zu sein, aber bei uns kommt keine Ferienstimmung auf. Einer der Gründe: der fast 700-seitige Entwurf für neue Geheimdienstgesetze, den das Innenministerium vor ein paar Wochen auf seine Website gestellt hat. Was denkt man beim ersten Klick auf den Link, wenn Hunderte Seiten sichtbar werden und der PDF-Reader ächzt? Wie gehen wir damit um, dass wir einerseits schnell das Gröbste einordnen wollen, aber trotzdem erstmal alles gründlich verstehen? Und was hat netzpolitik.org im heißen Geheimdienst-Sommer noch vor? Darüber sprechen wir in dieser Folge. Außerdem sprechen wir in den Hausmitteilungen über eine spannende Blattkritik, die hoffentlich zu einer neuen Tradition wird. In dieser Folge: Daniel Leisegang, Ingo Dachwitz, Anna Biselli. Produktion: Serafin Dinges. Titelmusik: Trummerschlunk. Hier ist die MP3 zum Download. Wie gewohnt gibt es den Podcast auch im offenen ogg-Format. Ein maschinell erstelltes Transkript gibt es im txt-Format. Unseren Podcast könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast. Wir freuen uns auch über Kritik, Lob, Ideen und Fragen entweder hier in den Kommentaren oder per E‑Mail an podcast@netzpolitik.org. Links und Infos Hausmitteilungen Unser Transparenzbericht für das zweite Quartal 2026: Unsere Einnahmen und Ausgaben – und Gewitterfronten Blattkritik Ingos Text zum Reformpaket: Schwarz-Rot will 99 Prozent der deutschen Unternehmen vom Datenschutz ausnehmen Unsere Berichterstattung zur digitalen Brieftasche Unser Newsletter Auf den Punkt Der Text zum Reallabore-Gesetz Kein Tempolimit bei der Gesetzgebung Thema des Monats: Geheimdienstreform Ingo zum Aspekt von ADINT im Gesetzentwurf: Innenministerium lässt Datenkäufe in der Grauzone Unsere erste Analyse: Zeitenwende für Spione Gastbeitrag von Ulrich Kelber: Maßlos, unkontrolliert und intransparent Daniel hat sich durch die Stellungnahmen geackert. Anna hat die geplanten Regeln für den Ernstfall unter die Lupe genommen. Vorberichte zum BND-Gesetz: Ein bisschen 007 (00:00:00) Begrüßung (00:02:48) Hausmitteilungen (00:05:49) Blattkritik (00:11:41) Thema des Monats: Geheimdienstgesetze (00:40:44) Postfach (00:44:44) Credits Die Arbeit von netzpolitik.org finanziert sich zu fast 100% aus den Spenden unserer Leser:innen. Werde Teil dieser einzigartigen Community und unterstütze auch Du unseren gemeinwohlorientierten, werbe- und trackingfreien Journalismus jetzt mit einer Spende.
Jetzt wurde mit Martin Sichert der nächste AfD-Politiker von einer Wahl ausgeschlossen. Wird gerade ein Verbot der gesamten AfD vorbereitet? Und: Welche Rolle spielt der Geheimdienst? + Wird Kanzler Merz sein Versprechen halten – und den Eltern des jungen Messer-Opfers Marius wirklich helfen? – Der Terror wird weiter seine Blutspur ziehen – sagt der politische Kommentator Gerald Grosz + Und: Jetzt kommt Modernas erste Krebs-Spritze – Doch das sind die Risiken
Der aktuelle Entwurf eines „Gesetzes zur Reform des Nachrichtendienstrechts“ muss als geradezu gruselig bezeichnet werden – etwa die Pläne, minderjährige Zuträger zuzulassen. Und vieles mehr: Mit dem Gesetz würde die Tür für eine Kriminalisierung, Diffamierung und Bekämpfung von Regierungskritikern mit geheimdienstlichen Methoden weit aufgemacht. Ein Kommentar von Tobias Riegel.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.Weiterlesen
Die USA wollen ihren Einfluss auf die arktische Insel vergrössern. Dagegen haben sich die Menschen in Grönland gewehrt. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann erklärt, wieso sich die Menschen vor allem gegen ein Ölförderprojekt des Unternehmens «Greenland Energy" auflehnen. Ausserdem in der Sendung: · Nun will auch Japan einen eigenen zentralen Geheimdienst aufbauen. Das Land verfügte zwar bereits über mehrere Nachrichtendienste, will diese aber unter Premierministerin Sanae Takaichi deutlich stärker bündeln. Martin Fritz, freier Journalist in Tokio, erklärt, was sich dadurch ändern soll. · China kämpft bereits mit dem neunten Taifun der Saison. Mit «Bavi» ist am Wochenende der stärkste Juli-Taifun seit rund 70 Jahren auf Land getroffen. Mehr als 2,5 Millionen Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Ostasien-Korrespondent Samuel Emch erklärt, wie die chinesische Regierung den Taifun für politische Zwecke nutzt. · Die Mega-Fusion in Hollywoods Filmbranche könnte doch noch scheitern. Zwölf US-Bundesstaaten wehren sich dagegen, dass Paramount den Film-Konzern Warner Bros übernehmen soll. Die Staaten klagen gegen das Justizministerium, das dafür grünes Licht gegeben hat. Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff sagt, was die Bundesstaaten gegen diese Fusion haben.
The British secret service reports that Russia has so far lost half a million soldiers in its war of aggression on Ukraine. A terrible blood toll that gets even worse when you also add the many victims on the side of Ukraine. However, there are no diplomatic negotiations on a ceasefire because no one seems to be interested in them. - Der britische Geheimdienst meldet, dass Russland bei seinem Angriffskrieg auf die Ukraine bisher eine halbe Million Soldaten verloren habe. Ein schrecklicher Blutzoll, der noch schlimmer wird, wenn man auch die vielen Opfer auf der Seite der Ukraine dazuzählt. Diplomatische Verhandlungen über eine Waffenruhe gibt es aber nicht, weil sich scheints niemand dafür interessiert.
Bei der Abstimmung über die neuen Verträge mit der EU soll es das Mehr von Volk und Ständen brauchen. Das hat heute auf die Staatspolitische Kommission des Ständerats entschieden. Und weil es um viel geht, wird im Bundeshaus inzwischen sogar darüber gestritten, welche Kommission zuständig ist. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:14) Streit im Bundeshaus um Ständemehr (06:23) Nachrichtenübersicht (10:49) Der neue NDB-Chef krempelt den Geheimdienst um (15:31) Nato: Entfremdung zwischen USA und Europa nimmt zu (18:55) Proteste gegen Treffen der Sudetendeutschen (23:44) Die Grünen wählen Greta Gysin zur Fraktionschefin (28:44) Bilanz der Personenfreizügigkeit (36:05) MSD, der wenig bekannte Pharmariese
Wettstein, Gérard www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Paul Ronzheimer spricht mit Gerhard Conrad, einem der erfahrensten deutschen Geheimdienstler, über seinen Weg zum BND, seine Arbeit in Pullach und seine Zeit als Resident in Damaskus. Conrad erzählt, wie man früher für den Nachrichtendienst ausgewählt wurde, warum Arabischkenntnisse plötzlich sicherheitspolitisch entscheidend wurden – und wie es war, in Syrien Bashar al-Assad zu begegnen, bevor dieser Präsident wurde. Es geht um Geheimhaltung, falsche Berufslegenden, die Arbeit mit Quellen, die deutsche Nahostpolitik vor dem 11. September – und um die Frage, wie man Diktaturen einschätzt, bevor sie zerbrechen.
Wie die Daten von über 36.000 Polizistinnen und Polizisten in der Schreibtischlade eines FPÖ-Politikers gelandet sind, was Egisto Ott damit zu tun hat und warum der Verdacht besteht, dass die Unterlagen beim russischen Geheimdienst landeten, erklärt Chefredakteur Florian Klenk im Gespräch mit Raimund Löw. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Folge 404 von Rolling Sushi geht es um Japans geplanten Geheimdienst, höhere medizinische Kosten, was Krähen mit Kleiderbügeln zu tun haben, Kresse in Flüssen, einsame Tode, Lebensmittel aus den Greifautomaten, aussterbende Innenstädte, gefährliche Werbeschilder, wie China den Matcha-Boom nutzt, Waffenexporte, das Power-Bank-Verbot und die kaiserliche Nachfolge.
Gut vier Jahre nach der Machtübernahme der Islamisten in Afghanistan zeigt sich: Die Taliban sind kein homogener Block. Zwischen dem extremistischen und dem pragmatischeren Lager schwelt ein Konflikt. Die Taliban haben ein neues Afghanistan geschaffen. Das Land am Hindukusch ist im fünften Jahr ihrer Herrschaft deutlich vorangekommen auf dem Weg zu einem totalitären Gottesstaat. Vor allem in den Städten herrscht die Angst, vor den Patrouillen der Sittenpolizei und dem allgegenwärtigen Geheimdienst. Gleichzeitig jedoch wird immer wieder klar: Die Taliban sind keine homogene Gruppe, es gibt deutliche Brüche zwischen den Pragmatikern in der Hauptstadt Kabul und den besonders Radikalen im südafghanischen Kandahar. Dort sitzt nämlich der geheimnisvolle Emir, der die oberste Autorität im Land darstellt. Er hat eine weitgehende Blockade des Internets angeordnet, er verbannt Mädchen von den Schulen und Frauen von den Universitäten. Doch seine Dekrete werden regelmässig von gemässigteren Regime-Vertretern sabotiert. Wohin also steuert das Land der Taliban?
Gut vier Jahre nach der Machtübernahme der Islamisten in Afghanistan zeigt sich: Die Taliban sind kein homogener Block. Zwischen dem extremistischen und dem pragmatischeren Lager schwelt ein Konflikt. Die Taliban haben ein neues Afghanistan geschaffen. Das Land am Hindukusch ist im fünften Jahr ihrer Herrschaft deutlich vorangekommen auf dem Weg zu einem totalitären Gottesstaat. Vor allem in den Städten herrscht die Angst, vor den Patrouillen der Sittenpolizei und dem allgegenwärtigen Geheimdienst. Gleichzeitig jedoch wird immer wieder klar: Die Taliban sind keine homogene Gruppe, es gibt deutliche Brüche zwischen den Pragmatikern in der Hauptstadt Kabul und den besonders Radikalen im südafghanischen Kandahar. Dort sitzt nämlich der geheimnisvolle Emir, der die oberste Autorität im Land darstellt. Er hat eine weitgehende Blockade des Internets angeordnet, er verbannt Mädchen von den Schulen und Frauen von den Universitäten. Doch seine Dekrete werden regelmässig von gemässigteren Regime-Vertretern sabotiert. Wohin also steuert das Land der Taliban?
Im August 2024 kommen beim größten Gefangenenaustausch zwischen Ost und West seit Ende des Kalten Krieges 16 Menschen für den Westen frei. Deutschland schickt dafür unter anderem den sogenannten "Tiergartenmörder", Wadim Krassikow, zurück nach Russland. Wie kam dieser Deal mit Putin zustande? Journalistinnen und Journalisten des Bayerischen Rundfunks haben monatelang recherchiert und mit Menschen gesprochen, die bei den geheimen Verhandlungen dabei waren. Host Franka Hennes trifft drei Deutsch-Russen, die ihre Geschichte erzählen: von ihrer Verhaftung durch den russischen Geheimdienst, ihrer Zeit in Haft und teilweiser völliger Isolation. Waren ihre Verhaftungen willkürlich? Wurden sie als "Verhandlungsmasse" in Russland gesammelt? Die Host stellt all diese Fragen auch dem russischen Regime. Franka Hennes trifft Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz. Sie will wissen: War der Deal mit Putin ein Fehler? Und was sagt er uns über Putins Agenda und sein Handeln heute? Alle fünf Folgen von "Schattendeals: Putins Geiseln" gibt es ab dem 13. April 2026 in ARD Sounds. Jetzt abonnieren und den Start nicht verpassen
Als Chef der Spionageabwehr DDR kennt Hansjoachim Tiedge (gest. 6.4.2011) die Geheimnisse westdeutscher Geheimdienstarbeit - und verrät sie alle, ausgerechnet an die DDR. Von Martin Herzog.
Ein russischer Geheimdienst-Offizier wird in Kolumbien festgenommen. Er soll Mordaufträge gegen tschetschenische Oppositionelle in Europa koordiniert haben. Die US-Ermittler kamen ihm durch eine Kette von Fehlern auf die Spur, so hat ein angeheuerter serbischer Auftragsmörder alle geheimen Nachrichten mit Google Translate übersetzt. Das FBI konnte so die gesamte Planung der Attentate mitlesen, was schliesslich zur Verhaftung von beiden Beteiligten führte. Trotz dem dilettantischen Vorgehen dürfe man den russischen Geheimdienst nicht unterschätzen, sagt der Auslandredaktor Andreas Rüesch im Podcast. Denn längst nicht alle Aktionen könnten so einfach aufgedeckt werden. Gast: Andreas Rüesch, Auslandredaktor Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner Im [Artikel ](https://www.nzz.ch/international/bei-google-kann-das-fbi-mitlesen-das-ist-russlands-geheimdienst-zum-verhaengnis-geworden-ld.1929361)dazu sieht man sogar ein Bild des gefälschten Passes, der im Fall eine wichtige Rolle spielte. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Dresden wird im August 2025 ein Mann hereingeführt, den sich viele ganz anders vorgestellt haben. Er hat nichts von James Bond, soll aber genau das sein: Ein Top-Agent, der sensible Informationen abgeschöpft und an den chinesischen Geheimdienst weitergeleitet hat. Jian G. ist angeklagt, weil er jahrelang in ganz unterschiedlichen Bereichen spioniert haben soll – bis hinein ins Herz der europäischen Demokratie: ins EU-Parlament. Jian G. und seine vielfältigen Kontakte lösen einen Spionageskandal aus, wie es ihn so noch nicht gegeben hat. Es ist ein seltener Fall, der einen Einblick gibt in die Arbeit und Taktik eines der mutmaßlich größten Geheimdienste der Welt: des chinesischen Ministeriums für Staatssicherheit, MSS. Doch Jian G. fliegt auf, wird im April 2024 festgenommen und später vor Gericht gestellt. Ein mutmaßlicher chinesischer Spion, über Jahre mit eigenem Büro im Europäischen Parlament, mit Zugang zu allen möglichen Sitzungen und Dokumenten. Ging es vor allem um das Abschöpfen von Informationen? Oder auch um Einflussnahme, vielleicht sogar um Sabotage? „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt die Geschichte eines besonderen Spionageskandals. Eine Geschichte über das leise, unauffällige Handeln eines Einzelnen, der gigantisch viele Daten gesammelt und übermittelt haben soll. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, welche Schwerpunkte der chinesische Geheimdienst im Ausland setzt, hört die begleitende Hintergrundfolge: „Wie läuft Chinas Wirtschaftsspionage ab?”. Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Sounds App. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Wenn euch weitere Geschichten aus dem Reich der Mitte interessieren: In „Welt.Macht.China“ berichten aktive und ehemalige ARD-Korrespondenten und Expertinnen aus dem Land und über das Land – und sie räumen nebenbei auch mit ein paar Klischees auf. „Welt.Macht.China“ gibt‘s unter anderem in der ARD Sounds App. https://www.ardaudiothek.de/sendung/welt-macht-china/10494211/
Donald Trump hat der iranischen Regierung ein Ultimatum gestellt: Es läuft am Dienstag um 0:44 Uhr Mitteleuropäischer Zeit ab. Bis dahin müsse die Straße von Hormus wieder frei sein, sonst würden iranische Kraftwerke bombardiert. Die Blockade des wichtigen Seewegs beweist, dass auch die stärkste Militärmacht der Welt an geopolitische Grenzen stößt: "Das ist ein ganz interessanter Punkt", findet Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni, "dass selbst die USA, so autonom sie sich sehen unter Trump und so unabhängig in einer globalisierten Welt, dass selbst die USA da an Grenzen kommen." Dass es nach der Forderung zur Unterstützung ausschließlich Ablehnung durch die Europäer gab, kann Jiffer Bourguignon verstehen. Dennoch trauert sie einer weiteren Chance nach, die transatlantische Partnerschaft neu zu festigen und zu zeigen "wir sind Partner, wir schätzen die Partnerschaft. Auch wenn die USA in der letzten Zeit mehrfach gezeigt haben, dass die Partnerschaft keine Priorität hat." Jiffer und Ingo sind sich einig, dass Trumps Krieg gegen Iran vor allem von Israels Premierminister Netanjahu forciert wurde und dass es inzwischen deutliche Belege für Uneinigkeit unter den Militär- und Geheimdienstexperten auch im Trump-Lager über den Sinn der andauernden Militäraktion gibt. Und dass die Folgen noch lange für alle zu spüren sein werden, in den USA und auch im Rest der Welt. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Trump stellt Iran Ultimatum zur Straße von Hormus https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-iran-ultimatum-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: 15 Minuten - Der tagesschau-Podcast am Morgen https://1.ard.de/15Minuten
Pakistan hat die afghanische Hauptstadt Kabul aus der Luft angegriffen und dabei laut den Taliban ein Spital getroffen. Die Taliban sprechen von mehr als 400 Toten. Südasien-Korrespondentin Maren Peters erklärt, was momentan über den Vorfall bekannt ist. Weitere Themen: · Aus Kenia in die Ukraine: Laut dem kenianischen Geheimdienst kämpfen rund 1000 Kenianer auf russischer Seite im Ukraine-Krieg. Damit soll jetzt Schluss sein. Russland will künftig keine kenianischen Soldaten mehr einsetzen – und geht damit auf eine Forderung der kenianischen Regierung ein. Warum, erklärt Russland-Korrespondent Calum MacKenzie. · Ein Avatar rollt eine Bowlingkugel nach vorne. Als die Kugel die Pins trifft, ein Schnitt: Man sieht ein Gebäude im Iran, das explodiert, weil es von einer Bombe getroffen worden ist. Das ist eine Szene aus einem Video, das das Weisse Haus kürzlich veröffentlicht hat. Was will die US-Regierung damit bezwecken? Die Einschätzung von Thomas Jäger, Professor für Politikwissenschaften an der Universität Köln. · Die Schweizer Botschaft im Iran ist vorübergehend geschlossen, das Personal aus dem Kriegsgebiet evakuiert. Das Aussendepartement betont währenddessen: Die Schweiz werde auch weiter ihr Schutzmachtmandat ausüben, mit dem sie seit 1980 die Interessen der USA im Iran vertritt. Was kann dieses Mandat überhaupt bringen? Das erklärt Laurent Goetschel, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Basel und Direktor der Schweizerischen Friedensstiftung.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat drei linke Buchhandlungen aus politischen Gründen von einem Preis ausgeschlossen und beruft sich dabei auf nicht veröffentlichte Geheimdienstinformationen. Der Vorgang ist abzulehnen, darum ist es auch zweifelhaft, wenn nun Gruppen applaudieren, die gestern noch selber ähnlich behandelt wurden. Die Meinungsfreiheit muss prinzipiell gegen den Ungeist der Cancel-Culture verteidigt werden. Darum sollteWeiterlesen
Seit gut 100 Tagen ist Serge Bavaud Direktor des Nachrichtendienstes des Bundes. Er übernahm in einer schwierigen Zeit: Die Bedrohungslage hat sich verschlechtert, gleichzeitig hat eine Reorganisation den NDB geschwächt. Wo steht der Geheimdienst heute? Serge Bavaud ist zu Gast bei Simone Hulliger. Die Umstrukturierung war zu viel für den Nachrichtendienst, räumt Bavaud ein, das Personal war ermüdet. Auch die Zusammenarbeit mit den Kantonen habe nicht mehr so funktioniert, wie sie sollte. Er ist aber überzeugt, dass er seit seinem Amtsantritt erste Verbesserungen initiieren konnte. Das sei wichtig, denn der NDB sei gefordert. Die Bedrohungslage habe sich verschlechtert. Die Schweiz befinde ich in einem hybriden Krieg. Ausserdem sei die Gefahr von Terrorismus und gewaltbereitem politischem Extremismus gross. Um all den Anforderungen gerecht zu werden, fordert Bavaud mehr Mittel. Serge Bavaud war vorher Leiter des Zentrums für Krisenmanagement im Departement des Äussern (EDA). Seit November 2025 leitet er den Nachrichtendienst des Bundes.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als „gesichert rechtsextremistisch“ einstufen und behandeln. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass der Ausgang des Hauptsacheverfahrens abgewartet werden muss. Das Urteil ist zu begrüßen, auch wenn man der AfD inhaltlich kritisch gegenübersteht. Ein Kommentar von Tobias Riegel. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
Nur wenig ist bekannt über Nordkorea, das gilt ganz besonders für die Geheimdienste des Landes. Aber es gibt Hinweise, Indizien und einige klare Fälle bis hin zu Mord, die zeigen: Das ganze System beruht auf Angst, Unterdrückung und der uneingeschränkten Macht des Staatsoberhaupts Kim Jong-un. In dieser Hintergrundfolge von „Dark Matters” stehen vor allem zwei Geheimdienste im Fokus: „Das Reconnaissance General Bureau” RGB, das Generalbüro für Aufklärung, der Militärgeheimdienst Nordkoreas, zu dem die berüchtigte Cyberarmee gehört. Aber was genau macht dieser RGB? Und wie ist der andere Geheimdienst – das Ministerium für Staatssicherheit – aufgestellt? Welche Aufgaben übernimmt es? Eva-Maria Lemke spricht darüber mit dem ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg. Und wenn ihr mehr darüber wissen möchtet, wie mächtig Nordkoreas Cyberarmee ist und welche spektakulären Fälle ihr zugeschrieben werden, dann hört die begleitende Folge „Das Land ohne Internet und seine Cyber-Armee”. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Die erste Podcast Show Deutschlands ist zurück: Der „Talk-O-Mat”. Zwei bekannte Persönlichkeiten treffen sich im Studio – ohne zu wissen, wer der*die andere ist. Keine vorbereiteten Gespräche, keine PR-Floskeln. Stattdessen echte Reaktionen, ehrliche Gespräche und der Talk-O-Mat, der die Themen vorgibt. Laura Larsson, Vanessa Mai, Rea Garvey, Mord auf Ex, Ricarda Lang, Simon Dömer, Edin Hasanovic - sie alle und noch viel mehr sind dabei, bei Staffel 7 des Talk-O-Mat - dem Blind Date mit zwei prominenten Gästen. https://open.spotify.com/show/1k7OSBc2faoeg9G1Rb92pr?si=80a62ea9ef0843f7
Basel, Frühjahr 1998. Peter Goller, erfahrener Ermittler und ausgewiesener Sektenkenner, soll für den baden-württembergischen Verfassungsschutz mehr über Scientology herausfinden. Die amerikanische Organisation ist in den 1990er-Jahren auch in Deutschland auf Expansionskurs, umgeben von Angst, Misstrauen und politischen Debatten. Goller will Informationen und sucht dafür auch Kontakt zu Scientology-Kritikerinnen in der Schweiz. Was als harmloses Treffen beginnt, entwickelt sich zu einem diplomatischen Skandal zwischen Deutschland und der Schweiz. Der Fall wirft bis heute Fragen auf – auch zur Rolle von Scientology und einer besonderen Abteilung der Organisation, dem „Office of Special Affairs” – dem womöglich ältesten privaten Geheimdienst der Welt. Hatte er seine Finger im Spiel? Wenn ihr mehr über das OSA erfahren wollt, hört auch in die begleitende Hintergrundfolge: „Wofür braucht Scientology einen Geheimdienst?” „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der plötzlich zum Spielball internationaler Interessen wird. Eine Geschichte über Geheimdienste, Macht, Paranoia und die dünne Linie zwischen legaler Beobachtung und verbotener Spionage. Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Audiothek. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: „Deep Doku” erzählt wahre Geschichten aus Berlin und der Welt. Jede zweite Woche aus einer anderen Lebensrealität: Mal seid ihr im Technoclub dabei, dann in der Notrufzentrale der Feuerwehr oder im Frauengefängnis. Jedes Mal erzählt eine andere Person eine neue Geschichte. “Deep Doku” findet ihr in der ARD Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt. https://1.ard.de/deep_doku
Innerhalb von Scientology gibt es eine Abteilung, über die kaum offen gesprochen wird. Sie spielt aber eine Schlüsselrolle, wenn es um Kritik, Kontrolle und Abschottung geht: das „Office of Special Affairs”, kurz OSA. Es gilt als strategisches Zentrum im Umgang mit Medien, Aussteigern und allem, was für die Organisation gefährlich werden könnte. Was genau ist das OSA? Wie arbeitet diese Abteilung? Welche Strategien verfolgt sie – und warum wird sie von Beobachtern immer wieder mit einem privaten Nachrichtendienst verglichen? Eva-Maria Lemke spricht darüber mit dem ARD-Geheimdienstexperten Holger Schmidt. Welche Rolle das OSA in einem konkreten Fall gespielt haben könnte, erzählt die begleitende Folge „Der Sekten-Jäger und die Falle in der Schweiz”. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Jeden Freitag nimmt euch der „Weltspiegel Podcast” mit in ein neues Land. Im Gespräch mit den ARD-Korrespondentinnen geht es um Hintergründe und Zusammenhänge zu einem Auslandsthema, einmal die Woche, aus verschiedenen Perspektiven, damit ihr wisst, was die Menschen gerade bewegt. In der ARD Audiothek und überall, wo ihr gerne Podcasts hört. https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp
Bundesinnenminister Dobrindt will die Nachrichtendienste reformieren und sie mit „wirksamen, operativen Fähigkeiten ausstatten“. Dabei stößt er aber auf viele Probleme. Und: Außenminister Wadephul auf Tonga im Pazifik. Armbrüster, Tobias