Um dem Bedürfnis nach Austausch mit anderen nachdenklichen Menschen zu entsprechen, hat WDR 5 mit der Sendung "Das philosophische Radio" ein einzigartiges, regelmäßiges Forum für die öffentliche philosophische Diskussion geschaffen.

Mittlerweile ist der Krisenmodus zum Dauerzustand geworden: Inflations-, Energie-, Klima- und Sicherheitskrisen bestimmen unser Leben. Wie man damit umgehen kann, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Existenzanalytiker Christoph Kolbe. Von WDR 5.

Moralische Gebote sind Leitplanken unseres Zusammenlebens. Was wir tun oder lassen sollen, ist aber nicht per Gesetz definierbar, sagt der Philosoph Benjamin Kiesewetter. Mit Jürgen Wiebicke spricht er über die Grundlage moralischer Pflichten. Von WDR 5.

Der Buddhismus entstand vor etwa 2.500 Jahren in Indien, verbreitete sich in Asien und gilt als Weltreligion – ohne Gott. Heute ist er auch im Westen präsent. Jürgen Wiebicke spricht mit Hans-Günter Wagner, Autor und Übersetzer, über den Einfluss des Buddhismus auf unsere Kultur. Von WDR 5.

Die Natur ist ein komplexes Netzwerk, das auch durch menschliche Eingriffe geprägt wird. Dabei geht manches unwiederbringlich verloren. Was das für unser Verhältnis zur Umwelt bedeutet, bespricht Moderator Jürgen Wiebicke mit der Philosophin Lorina Buhr. Von WDR 5.

Philosophische Gottesbeweise gibt es seit der Antike. Im Mittelalter erlebten sie ihre Blüte, etwa bei Thomas von Aquin. Der Philosoph Sebastian Ostritsch spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, welche Bedeutung dessen Gottesbeweise heute haben. Von WDR 5.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens zählt seit jeher zu den zentralen Themen der Philosophie. In jüngster Zeit gewinnt sie sogar noch mehr an Relevanz. Jürgen Wiebicke spricht mit dem Philosophen Michael Zichy darüber, was den Sinn des Lebens eigentlich ausmacht. Von WDR 5.

Wer sich in schwierigen Situation nicht aufgeregt, sondern stoisch agiert, bleibt gelassen und unerschütterlich. Jula Wildberger spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was die Philosophie der Stoa ausmacht und warum diese Haltung das Leben leichter und tugendhafter machen kann. Von WDR 5.

Die Yoga-Praktiken sind Jahrtausende alt und stammen aus Indien. Im Westen ist Yoga zum Massenphänomen geworden, oft mit dem Fokus auf Körper und Selbstoptimierung. Hat das Sinn? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Stefan Weidner. Von WDR 5.

Die Gesellschaft ändert sich mit Blick auf Opfer und Täter. Verletzlichkeit steht zunehmend im Zentrum des Interesses und damit Schutzbedürftigkeit. Selbstverantwortung und Autonomie rücken dafür allerdings in den Hintergrund. Was bedeutet diese Entwicklung für unser Zusammenleben? Studiogast: Maria-Sybilla Lotter, Philosophin Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.

Unser Blick auf Opfer wandelt sich. Verletzlichkeit und Schutzbedürftigkeit werden zunehmend betont, Selbstverantwortung rückt in den Hintergrund. Die Philosophin Maria-Sibylla Lotter spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was das für unser Zusammenleben bedeutet. Von WDR 5.

Der Soziologe und Philosoph Jürgen Habermas galt als einer der wichtigsten Denker weltweit. Er war aber auch "öffentlicher Intellektueller" und engagierter Demokrat. Der Philosoph Martin Breul spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was sein Erbe ausmacht. Von WDR 5.

Manche leben privilegiert, andere weniger – und einige wirken, als stünden sie über allem. Historisch wie heute gibt es viele Beispiele. Doch was macht den Kern von Privilegien aus? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Erziehungswissenschaftler Markus Rieger-Ladich. Von WDR 5.

"KI-Systeme durchdringen längst alle Lebensbereiche", sagt der Philosoph Markus Gabriel. Und dabei stehen wir erst am Anfang dieses neuen Zeitalters. Was das für Moral und Ethik bedeutet, erörtert er mit Moderator Jürgen Wiebicke. Von WDR 5.

Heimat ist ein hochgeschätztes Gut, die Sehnsucht danach ein Kennzeichen des Denkens der Moderne. Der Philosoph Alfred Hirsch spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was wir mit Heimat meinen, wann wir sie vermissen und wie wir damit umgehen. Von WDR 5.

Unsere Hände sind Meisterwerke der Evolution. Sie verbinden Fühlen, Denken und Handeln auf einzigartige Weise. Warum sie mehr als Werkzeuge des Alltags sind, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Germanisten und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch. Von WDR 5.

Superreichtum und Armut: Die eklatante Ungleichheit in der Verteilung von Einkommen und Vermögen vergrößert sich immer weiter. Der Philosoph Wolfgang Detel spricht mit Jürgen Wiebicke über die Folgen für die Demokratie und wie man gegensteuern könnte. Von WDR 5.

Geburt, Leben und Tod sind Konstanten unserer Existenz. Im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke erläutert der Philosoph Michael Quante, wie würdevolles Altern durch soziale Bindungen und reflexive Akzeptanz der eigenen Verletzlichkeit gelingen kann. Von WDR 5.

Der Klimawandel bleibt trotz zahlreicher anderer Krisen präsent. Gleichzeitig wird immer deutlicher, wie knapp die verbleibende Zeit ist. Wie der Schutz des Klimas gelingen kann, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit der Philosophin und Juristin Frauke Rostalski. Von WDR 5.

Ist der Tod das Ende? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit jeher. Im Christentum sind Auferstehung und ewiges Leben zentral. Doch was bedeuten diese Vorstellungen heute? Moderator Jürgen Wiebicke diskutiert darüber mit Theologe Gregor Taxacher. Von WDR 5.

Wie begründet und wie rational ist eigentlich die Grundlage von Entscheidungen? Glaubenssysteme und Ideologien spielen oft in Bewertungs- und Entscheidungsprozesse hinein. Wie können wir damit so umgehen, dass gute Entscheidungen getroffen werden? Studiogast: Thomas Gries, Universität Paderborn; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.

Wir leben in einer Zeit des steten Wandels, dem man kaum entrinnen kann. Der Philosoph Heinz-Michael Bartling ergründet mit Jürgen Wiebicke, wie dabei ein innerer, freiwilliger Wandel gelingen kann, der für die Suche nach Weisheit unabdingbar ist. Von WDR 5.

Der Optimismus stößt in schwierigen Zeiten an Grenzen. Aber wie steht es mit der Hoffnung? Der Philosoph Ernst Bloch sieht in ihr ein Prinzip: eine dem Menschen innewohnende Kraft, die auf ein besseres Leben in der Zukunft zielt, erklärt Philosoph Gert Ueding im Gespräch mit Jürgen Wiebicke. Von WDR 5.

Wir leben in einem Zeitalter sich gegenseitig bedingender Krisen – aber nicht jede Unzulänglichkeit ist schon eine Krise, sagt der Philosoph Konrad Paul Liessmann. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, was Krisen kennzeichnet, wie ein guter Umgang gelingt – und welche Chancen sie bieten. Von WDR 5.

Die Aufklärung brachte Fortschritt und Wohlstand, doch ihr System droht sich selbst zu zerstören. Der Philosoph Michael Hampe fordert im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke Bildung, die Charakter und Empathie statt Karrieren und Egoismus fördert. Von WDR 5.

Die Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte von Gewalt und Grausamkeiten, die Menschen einander antun. Auch in unserer Zeit ist das nicht anders. Moderator Jürgen Wiebicke diskutiert mit Erziehungswissenschaftler Markus Rieger-Ladich die Ursachen. Von WDR 5.

“Hannah Arendt gehört heute, fünfzig Jahren nach ihrem Tod, zu den prominentesten Denkerinnen und Denkern des 20. Jahrhunderts“, sagt die Politikwissenschaftlerin und Arendt-Biographin Grit Straßenberger. Sie beleuchtet Hannah Arendts Denken insbesondere mit Blick auf die Demokratie. Studiogast: Grit Straßenberger, Politikwissenschaftlerin und Arendt-Biographin; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.

Hannah Arendt gilt für viele als die wichtigste Philosophin des 20. Jahrhunderts. Der Biograf Willi Winkler spricht anlässlich ihres 50. Todestages mit Jürgen Wiebicke über ihre Gedanken zum Totalitarismus der NS-Zeit und den Eichmann-Prozess. Von WDR 5.

Fahrlässigkeit ist nicht nur eine juristische Einschätzung, sondern hat auch eine gesellschaftliche und moralische Dimension. Die Philosophin Gudrun Mittelstedt spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, wie fahrlässiges Handeln ethisch zu bewerten ist. Von WDR 5.

Der Mensch ist ein verletzliches Wesen. Leid gehört zum Leben – und zum Glück, sagt Psychotherapeutin Nady Mirian. Mit Jürgen Wiebicke spricht sie darüber, wie Leid unser Leben prägt und wie wir damit umgehen können. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.

Mentalitäten sind Denk- und Verhaltensweisen von Menschen oder Gruppen, ihre Einstellungen und Prägungen. Wer Diskurse befrieden will, so der Philosoph Peter Neumann im Gespräch mit Jürgen Wiebicke, muss sich damit beschäftigen. Von WDR 5.

Die "Neue Rechte" ist ein intellektuelles Netzwerk, das antiliberale Positionen verbreitet und sich auf Denker der "Konservativen Revolution" bezieht. Soziologe Armin Pfahl-Traughber erläutert im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke die Hintergründe. Von WDR 5.

Erinnerung ist ein aktiver, konstruktiver Prozess: Wir erinnern uns oft willkürlich, können aber auch gezielt Erinnerungen erzeugen. Moderator Jürgen Wiebicke spricht dazu mit der Philosophin Katja Crone, die erklärt, wie Erinnern funktioniert. Von WDR 5.

Sie gilt als Ikone des Feminismus. Simone de Beauvoir hat mit ihrem Buch über "das andere Geschlecht" die Emanzipationsbewegung geprägt. Der Philosoph Wolfram Eilenberger nähert sich der Denkerin aber aus existentialistischer Perspektive. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.

Wer sich in schwierigen Situation nicht aufgeregt, sondern stoisch agiert, bleibt gelassen und unerschütterlich. Jula Wildberger spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was die Philosophie der Stoa ausmacht und warum diese Haltung das Leben leichter und tugendhafter machen kann. Von WDR 5.

Radikalität ist so alt wie die Menschheit – und im politischen Raum oft umstritten. In Kunst und Philosophie wird sie jedoch anders bewertet, erläutert Philosophin Mirjam Schaub im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke. Von WDR 5.

Was war der Anfang des Seins? Schöpfungsmythos und Wissenschaft konkurrieren oft. Moderator Jürgen Wiebicke diskutiert mit Astrophysiker Heino Falcke, ob sich beides verbinden lässt und wie das Universum und unsere Welt entstanden sind. Von WDR 5.

Für ein erfülltes Leben ist Hingabe wichtig. Wer sich anderen hingibt, lebt wirklich unter Menschen. Doch man kann auch seine Grenzen überschreiten. Wie viel Hingabe sinnvoll ist, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Wilm Hüffer. Von WDR 5.

Wie steht es eigentlich um die Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft? Dazu gibt es im Moment jedenfalls unterschiedliche Meinungen. Man darf meinen, was man will – aber was davon darf man auch sagen? Ein offenes Gespräch zum Stand der Dinge. Moderation: Jürgen Wiebicke, Gast: Dieter Schönecker Von WDR 5.

Kann man KI und Datenanalyse nutzen, um den Rechtsstaat und die Demokratie zu torpedieren? Das ist zumindest der Plan von faschistischen Kräften in den USA, sagt der Philosoph Rainer Mühlhoff. Drohen solche Entwicklungen auch bei uns? Studiogast: Rainer Mühlhoff, Philosoph Von WDR 5.

Einige fürchten Künstliche Intelligenz (KI), andere sind begeistert von ihren fast übermenschlichen Möglichkeiten. Moderator Jürgen Wiebicke diskutiert mit der Philosophin Claudia Paganini, ob KI ein neuer menschengemachter Gott sein kann. Von WDR 5.

Seit langem gilt: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Doch so einfach ist es nicht, denn Schweigen kann viele Funktionen haben und moralische Fragen aufwerfen. Moderator Jürgen Wiebicke spricht darüber mit der Philosophin Susanne Boshammer. Von WDR 5.

Wir leben in schwierigen Zeiten, in der eine Krise die nächste jagt – so zumindest kann es einem vorkommen. Wie wir trotzdem oder gerade jetzt von Hoffnung sprechen können, bespricht Philosoph Jean-Pierre Wils mit Jürgen Wiebicke. Von WDR 5.